EU Europäische Union

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weico
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Rom: Zehntausende Beamte demonstrieren gegen Premier Renzi

 

Sie fordern höhere Gehälter und die Schaffung neuer Arbeitsplätze: In Rom haben Zehntausende Beamte gegen Matteo Renzi protestiert. Die Staatsdiener kritisieren zudem die Sparmaßnahmen des italienischen Premierministers.

 

Rom - Zu Zehntausenden sind italienische Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Rom auf die Straße gegangen, um ihren Unmut gegen Premierminister Matteo Renzi auszudrücken. Die Beamten fordern unter anderem eine Erhöhung ihrer Gehälter und verlangen von der Regierung die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Die Gewerkschaft CGIL drohte mit einem Streik, sollten die rund drei Millionen Staatsdiener keine bessere Entlohnung erhalten. Zudem sind die Demonstranten verärgert über drastische Sparmaßnahmen, mit deren Hilfe Italien die Defizitregeln der Europäischen Union einhalten will. Renzis Gegner werfen ihm vor, er beschneide zwar die Arbeitnehmerrechte, tue aber nichts, um die Wirtschaftskrise zu bekämpfen.

Ende Oktober hatten in Rom bereits Tausende gegen die geplanten Arbeitsmarktreformen Renzis demonstriert. Diese sehen eine Lockerung des Kündigungsschutzes vor. Die Arbeitslosigkeit in Italien liegt bei 12,6 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit in Italien hat mit 44,2 Prozent einen Rekordstand erreicht.

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/italien-zehntausende-beamte-demons...

 

weico

weico
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Informelle Volksbefragung: Katalanen strömen zum Unabhängigkeitsvotum

 

Soll Katalonien ein Staat sein? Und unabhängig? Diese Fragen ziehen die Katalanen scharenweise in die Wahllokale.

 

Barcelona - Seit neun Uhr sind die Wahllokale in Katalonien für das informelle Unabhängigkeitsvotum geöffnet und schon zu Beginn war der Andrang groß. Das berichtet die spanische Zeitung "El Pais". "Es ist nicht die entscheidende Wahl, aber sie ist sehr wichtig", sagte der katalanische Regierungschef Arturo Mas laut der Zeitung.

 

In der Tat ist die Volksbefragung nicht bindend. Das spanische Verfassungsgericht hatte sie aufgrund einer Verfassungsklage der spanischen Zentralregierung sogar untersagt. Die katalanische Regionalregierung hielt jedoch trotz des Verbots an der Abstimmung fest, als sogenanntem Prozess der Bürgerbeteiligung.

Die Zentralregierung toleriert die Befragung, sofern die katalanische Regierung sich nicht an der Organisation beteiligt. So hatten mehr als 40.000 freiwillige Helfer Urnen aufgestellt, an denen die Katalanen ihre Stimmen abgeben können. Die Regionalregierung will die Auszählung der Stimmen vornehmen und das Ergebnis verkünden.

5,4 Millionen Katalanen und Ausländer mit einem Wohnsitz in Katalonien sind zum Wählen aufgerufen. Die Befürworter einer Loslösung Kataloniensvom Königreich Spanien werden wohl zahlreich teilnehmen, die Gegner dagegen zu Hause bleiben.

Die Katalanen hatten eigentlich - ähnlich wie die Schotten - ein bindendes Referendum über die Unabhängigkeit abhalten wollen. Von diesem Vorhaben rückten sie aber nach dem Verbot des spanischen Verfassungsgerichts ab. Die spanische Zentralregierung lehnt eine Volksabstimmung der Katalanen strikt ab. Sie weist darauf hin, dass die Einheit des Landes in der Verfassung festgeschrieben ist. Über eine Änderung des Grundgesetzes könne nur das gesamte spanische Volk entscheiden.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/katalanen-stroemen-zum-unabhaengig...

 

N.B.

Bin schon sehr gespannt ,wie hoch die Wahlbeteiligung und die ZUSTIMMUNG dieser VOLKSbefragung sein wird. Wird sicherlich einige EU-Regionen ebenfalls zu Befragungen anregen und die spanische Regierung brüskieren......   :mosking: Clapping

 

weico

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weico hat am 09.11.2014 - 14:31 folgendes geschrieben:

Informelle Volksbefragung: Katalanen strömen zum Unabhängigkeitsvotum

 

Soll Katalonien ein Staat sein? Und unabhängig? Diese Fragen ziehen die Katalanen scharenweise in die Wahllokale.

 


 

N.B.

Bin schon sehr gespannt ,wie hoch die Wahlbeteiligung und die ZUSTIMMUNG dieser VOLKSbefragung sein wird. Wird sicherlich einige EU-Regionen ebenfalls zu Befragungen anregen und die spanische Regierung brüskieren......

 

Die EU hat sich meines Wissens nicht gross dazu geäussert.

 

N.B. Es geht um Spanien, nicht um die EU   smileysmiley

 

Dis Gebiet der EU beschränkt sich nicht auf den Kontinent, sie reicht bis Übersee.....

 

 

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weico
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80 Prozent stimmen für unabhängiges Katalonien

 

Vier von fünf Katalanen haben sich für die Abspaltung von Spanien ausgesprochen – aber weniger als die Hälfte aller Stimmberechtigten beteiligten sich an der Abstimmung.

 

http://www.20min.ch/ausland/news/story/80-Prozent-stimmen-fuer-unabhaeng...

 

 

 

weico

 

 

Elias
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gähn.....

Es hat immer noch nichts mit der EU zu tun

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Stimmung in Frankreichs Industrie steigt kräftig

Überraschung

In Frankreich hat sich die Stimmung in der Industrie deutlich aufgehellt. Der entsprechende Index kletterte um einen Punkt. Analysten hatten einen Rückgang erwartet.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/stimmung-frankreichs-industrie-s...

 

Demografischer Wandel: Auch in Frankreich treten die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Arbeitsleben aus und die Arbeitslosenrate wird sinken.

 

 

 

 

 

 

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Für Europas Rechte rollt der Rubel

Marine Le Pens Front National erhält einen Millionenkredit von einer russischen Bank. Hilfe aus Moskau bekommen auch andere EU-Populisten. Teil einer Kreml-Strategie?

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Fuer-Europas-Rechte-rollt-der-Rub...

 

Das erinnert mich an die Ghaddafis Stiefellecker

 

 

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Nebukadnezar
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Elias hat am 26.11.2014 - 12:31 folgendes geschrieben:

Das erinnert mich an die Ghaddafis Stiefellecker

Hast du eine Ghaddafiphobie? Wie geht es den Menschen in Libyen, seit man Ghaddafi mit massivster Hilfe von aussen gestürzt hat? Deiner Meinung nach wohl besser.

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Auszug GEAB 84 : Warnung - die EU am Abgrund : Die Kluft zwischen den Politikern der EU und den Menschen in Europa droht unüberbrückbar zu werden

Wir präsentieren hier ein Szenario, das uns selber Angst macht, aber dessen Verwirklichung angesichts der gegenwärtigen Entwicklung immer wahrscheinlicher wird. Die Möglichkeit dazu bestand schon seit langem, aber dieses Szenario war nicht das wahrscheinlichste. Bisher war zu hoffen, dass es Europa gelingen könne, sich vom amerikanischen Einfluss zu befreien und dazu beizutragen, dass eine neue
multipolare Welt entsteht, in der Europa eine nützliche Rolle einnehmen würde. Die Ukrainekrise hat die EU so aus der Bahn geworfen, dass nunmehr das Risiko, dass Europa sich alle zukunftsfähigen Wege des Friedens, der Souveränität und der Demokratie verbaut, sich so erhöht hat, dass wir nunmehr befürchten, dass dieses furchterregende Szenario sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% erfüllt. Deshalb halten wir es für notwendig, es im Detail vorzustellen.

In der ersten Ausgabe des GEAB vom Januar 2006 beschrieb Franck Biancheri (der die Redaktion des GEAB bis zu seinem Tod im Oktober 2012 koordinierte) die Abfolge der Krise in den folgenden Etappen:

1. Vertrauenskrise in den Dollar
2. Amerikanische Defizite außer Kontrolle
3. Ölkrise
4. Niedergang des US- Einflusses in der Welt
5. Krise in der arabisch- islamischen Welt
6. Krise der globalen Governance
7. Krise der europäischen Governance

Wir befinden uns jetzt also genau in der letzten Etappe der Krisenabfolge, die Franck Biancheri schon im Januar 2006 antizipiert hatte. Und seit nunmehr mehreren Monaten präsentiert der GEAB seine Analysen zur politischen Krise, die nunmehr Europe in ihrem Griff hat, und beschreibt den Zusammenbruch des institutionellen europäischen Systems, das von Maastricht und den europäischen Folgeverträgen geschaffen worden war. Immer wieder weisen wir darauf hin, dass es eine Möglichkeit gibt, diese Krise zu meistern, wenn endlich die EU für Euroland Platz macht.

Wer sich fragt, warum die Krisenabfolge mit der aktuellen Etappe der politischen Krise in Europa zu Ende ging, dem gibt die heutige Lage die entsprechende Antwort: Während die vorhergehenden Etappen zwingend aufeinander aufbauten, öffnen sich bei dieser letzten Etappe, abhängig von ihrem konkreten Verlauf, ein ganzer Strauß von möglichen weiteren Entwicklungen. Wird die EU untergehen und Euroland mit in den Abgrund reißen oder wird es Euroland gelingen, sich als die neue Kraft in Europa zu
erweisen?

EUROPA STAND AM SCHEIDEWEG UND HAT DEN FALSCHEN GENOMMEN

Schon seit mehreren Monaten weisen wir weiterhin darauf hin, dass Europa am Scheideweg steht. Im Übrigen setzt sich LEAP/E2020 schon seit vielen Jahren für eine Annäherung Eurolands an die BRICS als Grundlage für eine friedliche Zusammenarbeit zwischen den entstehenden, global bedeutsamen Polen ein. Aber heute hat Europa den Weg seiner Bestimmung verlassen, seine Verantwortung vergessen und seine Werte verraten - nicht zu reden von seinem einstigen Streben nach Unabhängigkeit und seinen Friedensverheißungen.

Wir haben in der vorhergehenden Ausgabe ausführlich die schrecklichen Folgen für die Unabhängigkeit Europas beschrieben, sollte sich an seiner Ostgrenze ein neuer Eiserner Vorhang herabsenken. Einen Monat später schwingen die politische Klasse in Europa, die europäischen Institutionen und die Medien immer noch mit gleicher Wucht die rhetorischen Keulen des Kalten Kriegs.

Wir fassen für unsere nun zahlreichen neuen Leser unsere Analyse der letzten Ausgabe kurz zusammen (52): Im Rahmen der Verhandlungen über den Abschluss eines europäisch- ukrainischen Freihandelsabkommens hat der Westen, allen voran die USA, die Ukraine gezwungen, sich zwischen Russland und dem Westen zu entscheiden und den konstruktiven russischen Vorschlag eines Übereinkommens unter Beteiligung Russlands und Berücksichtigung seiner Interessen brüsk zurückgewiesen. An dieser Wahl ist die Ukraine zerbrochen, hat ihrer Unabhängigkeit und ihren Status als
Pufferstaat, über den russische und europäische Interessen zum Ausgleich hätten gebracht werden können, eingebüßt. Entsprechend spannungsgeladen ist nun das Verhältnis zwischen der EU und Russland und wird noch verschärft durch die arroganten und kriegstreiberischen Positionen der USA, die sich ständig einmischen, eine europäische Außenpolitik damit unmöglich machen und die EU in die Arme der USA und der Nato treiben.

Plötzlich gestalten sich bilaterale Beziehungen nach den überwunden geglaubten Schemata des Kalten Krieges und den alten Reflexen einer Nato, die mit dem Fall der Sowjetunion doch eigentlich überflüssig geworden war. Und die Unterzeichnung der TTIP, die vor Ausbruch der Ukrainekrise doch eigentlich illusorisch war, rückt mit einmal unter dem Vorwand der notwendigen Stärkung der US- europäischen
Beziehungen (einschließlich Frackinggaslieferungen nach Europa) wieder in den Bereich des Möglichen. Die Welt war auf dem Weg, multipolar zu werden und ist nun dabei, sich wieder in zwei große Blöcke zu teilen(53). Mit Aufdeckung des NSA- Skandals hatte Europa seine Absetzbewegung von den USA verstärkt, flüchtet aber nun wieder in die Arme Amerikas. Solange der Westen die Bedingungen der Globalisierung
bestimmte, verbreitete er ihre Prinzipien missionarisch über die ganze Welt; heute, wo seine Dominanz gefährdet ist, rettet er sich hinter einen neuen Eisernen Vorhang; und alle europäischen Regierungen machen dabei mit.

DIE « DE-AMERIKANISIERUNG » EUROPAS HAT NICHT STATTGEFUNDEN

Denn im Gegensatz zu dem, was uns die Medien als die große Frage der Ukrainekrise präsentieren, ob Putin zu Recht oder Unrecht die Krim Russland zugeschlagen habe, liegt der Knackpunkt wo ganz anders: Wie können die Europäer akzeptieren, dass die Amerikaner sich dermaßen in ihre Außenpolitik inmischen(54)?

Es war frappierend, wie ohrenbetäubend leise die Regierungen der Mitliedstaaten das Schlagen der Kriegstrommeln durch die Brüsseler Institutionen und unsere Medien kommentiert haben. Heute hat sich die Situation noch verschlimmert. Unsere Regierungen begnügten sich nicht mehr damit, Brüssel das Heft des Handelns zu überlassen, sie beteiligen sich an der Konflikteskalation mit Russland. Frankreich fordert die Annullierung des EU- Russland- Gipfels(55), die baltischen Staaten fordern die Stationierung von Nato- Truppen auf ihrem Gebiet(56), Polen schränkt seine Gasimporte aus Russland ein(57), Finnland und Schweden gerieren sich, als stünde eine russische Invasion unmittelbar bevor(58)… Die Desinformationsmaschine läuft auf Hochtouren, heute unter aktiver Beteiligung vieler nationaler Regierungen, und wenn eine sich nicht beteiligt, so verharrt sie zumindest weiterhin still.

Da kommt uns der chinesische Aufruf zur « De-Amerikanisierung der Welt » in Erinnerung. In einigen Ländern wurde er zumindest teilweise beherzigt: Das diplomatische Zerwürfnis zwischen Indien und den USA(59) oder der CELAC- Gipfel in Latein- Amerika(60) zeigen, dass der US- Einfluss in strategisch wichtigen Regionen der Welt massiv kompromittiert ist. Der Skandal der NSA- Abhörmaßnahmen hätte Anlass
sein sollen, den amerikanischen Einfluss in den europäischen Staatsapparaten zurückzudrängen; bis zur Ukrainekrise war dies bis zu einem gewissen Umfang ja auch der Fall(61).

POLEN UND ITALIEN : BEISPIELE FÜR EIN WIEDERERSTARKEN DES US- EINFLUSSES

In anderen europäischen Ländern hingegen wuchs der amerikanische Einfluss.
Polen ist insoweit ein perfektes Beispiel. Nachdem die sehr transatlantischen Kaczyniski- Brüder 2007 mit der Wahl von Donald Tusk zum Premierminister von der Macht in Polen verdrängt waren, schien Polen die Ära der unmittelbaren Nachostblockzeit hinter sich lassen zu wollen. Der neue polnische Regierungschef
verfolgte eine eindeutig pro- europäische Linie, wollte keine amerikanischen Raketen und setzte sich für verbesserte russisch- polnische Beziehungen ein. Das ganze dauerte bis Juli 2008. Damals verweigerte er den Amerikanern zum letzten Mal die Genehmigung, ihr Raketenabwehrsystem auf polnischem Boden aufzustellen, an dem die Amerikaner so hartnäckig interessiert waren. Im folgenden August schon gab er
dem Drängen der Amerikaner nach und erklärte, dass „dank des Raketenabwehrsystems sich die Sicherheit für Amerika und Polen erhöhen werde.“

Welche Argumente hatten seinen Meinungsumschwung bewirkt? Davon ist nichts bekannt. Auf jeden Fall trägt heut das Polen von Donald Tusk ganz besonders zur Verschärfung der russisch-europäischen Spannungen bei(62).
Und noch ein Beispiel aus neuester Zeit: Mit dem Staatsstreich von Matteo Renzi Italien, das für die Amerikaner ein wichtiger Flugzeugträger im Mittelmeer ist, können die USA wieder sicher sein, dass sich die amerikanisch- italienische Zusammenarbeit reibungslos gestalten wird. Renzi ist so links wie Clinton, Blair, Schröder, Obama, Strauss-Kahn usw., also links mit Aszendent neo- liberal angelsächsischer Schule, was diesen „Staatsmännern“ schon immer ermöglicht hat, einen Sozialabbau zu betreiben, den die Rechten nie ohne Aufstände durchbekommen hätte. Die London School of Economics beschreibt Renzi als „Freund Amerikas und überzeugten Europäer“, was heute eine Kombination von Begriffen ist, die einen schaudern lassen(63)...

http://www.leap2020.eu/Auszug-GEAB-84-Warnung-die-EU-am-Abgrund-Die-Kluf...

 

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EU Druck auf CH

EU verlangt von Schweizer Firmen eine Anschrift in der Union  7. Dezember 2014, 19:09  Neue Regelung tritt am 13. Dezember in Kraft - Regierung in Bern will Aufwand für Firmen schmälern..................

 

http://derstandard.at/2000009112025/EU-verlangt-von-Schweizer-Firmen-eine-Anschrift-in-der-Union

Elias
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Spanien soll zwei Prozent wachsen

Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy rechnet mit einem kräftigen Wachstum in seinem Land im kommenden Jahr.

Rajoy sagte am Sonntag während eines Besuchs in Mexiko, er rechne mit einer Steigerung der Wirtschaftskraft um mindestens zwei Prozent im nächsten Jahr. Das wäre das stärkste Wachstum in einem Land der Eurozone.

"Die Regierungsprognose liegt bei zwei Prozent Wachstum. Wenn günstige Faktoren für die Wechselkursentwicklung und die Preisentwicklung bei Rohstoffen anhalten, kann Spanien auch um mehr als zwei Prozent wachsen", sagte der konservative Politiker in Veracruz. Die spanische Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um 0,5 Prozent.

http://www.cash.ch/news/top_news/spanien_soll_zwei_prozent_wachsen-32729...

 

 

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MarcusFabian
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Nebukadnezar hat am 06.12.2014 - 11:49 folgendes geschrieben:

Wie geht es den Menschen in Libyen, seit man Ghaddafi mit massivster Hilfe von aussen gestürzt hat? Deiner Meinung nach wohl besser.

Nun, vermutlich werden all die schrecklichen Dinge unter denen die Libyer unter Ghaddafi leiden mussten nun beseitigt sein:

* Gute, kostenlose Schulbildung (Libyen hatte die geringste Analphabetenquote Afrikas)
* Kostenlose Gesundheitsversorgung (In Extremfällen wurden die Menschen auf Kosten des Staates in die Schweiz zur Behandlung gebracht. Der Libysche Staat hatte in Gehweite zum Inselspital Bern auch mehrere Wohnungen gemietet, die den Angehörigen der Patienten kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Inklusive hauptamtliche Übersetzer arabisch-deutsch, die die Angehörigen in Bern betreuten.)
* Einen Staatsführer, der einen vergleichsweise bescheidenen Lebensstandard pflegte.
* Eine Regierung, die die Öl-Einnahmen dem Volk zu Gute kommen liess.

Demgegenüber profitiert jetzt Libyen (wie alle ausser 4 Nationen dieses Planeten) von einer von Rothschild kontrollierten privaten Zentralbank!

Ist das nicht toll?! Yahoo
 

 

 

Elias
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Nebukadnezar hat am 06.12.2014 - 11:49 folgendes geschrieben:

Elias hat am 26.11.2014 - 12:31 folgendes geschrieben:

Das erinnert mich an Ghaddafis Stiefellecker

Hast du eine Ghaddafiphobie? Wie geht es den Menschen in Libyen, seit man Ghaddafi mit massivster Hilfe von aussen gestürzt hat? Deiner Meinung nach wohl besser.

Das ist keine Phobie. Ich bin droh, dass er tot ist. Ich mochte ihn zu keinem Zeitpunkt. Aber du mochtest ihn offensichtlich. Es gibt auch heute noch Menschen, die Hitler verehren. Auch Ceausescu wünschen sich einige wieder zurück. Es gibt in jedem System Profiteure. Das ist in Nord Korea nicht anders.

Jean Ziegler war ja lange DER Stiefellecker Ghaddafis. Erst viel später kam er zu anderer Einsicht.

Egal. Die hier mochten ihn auch nicht: http://www.cash.ch/community/forum/search/behandelt%20uns%20wie?page=2&f...

Die Schweizer Gefangenen mochten ihn ebenfalls nicht

Die Schwuchtel wurde über Jahrzehnte mit massivster Hilfe von aussen unterstützt. Die selben Kräfte haben sich dann gegen ihn gewandt. Das war im Iran nicht anders. Erst wurde der Demokrat durch einen Scheich ersetzt und heute wäre man froh, es wäre ein Demokrat am Ruder.

Denjenigen Menschen, die unter ihm gelitten haben, geht es besser. Die sind raus aus dem Knast.

 

Es geht dort unten immer noch um Öl. Solange das so ist, wursteln die Mächte herum.

 

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Nebukadnezar
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Elias hat am 09.12.2014 - 12:40 folgendes geschrieben:

 

 Es gibt auch heute noch Menschen, die Hitler verehren.

 

Eines muss man dir lassen du weist wie man andere Meinungen denunzieren kann.

Ich bitte um eine ehrliche Antwort auf folgende Fragen: "Geht es der grösseren Mehrheit der Bewohner Libyens, seit dem Sturz Gaddafis besser?" "Wie ging es der Mehrheit vor dem Sturz?" "Würdest du lieber im einem Libyen vor oder nach dem Sturz leben?"

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Nebukadnezar hat am 30.12.2014 - 14:15 folgendes geschrieben:

Elias hat am 09.12.2014 - 12:40 folgendes geschrieben:

 

 Es gibt auch heute noch Menschen, die Hitler verehren.

 

Eines muss man dir lassen du weist wie man andere Meinungen denunzieren kann.

Ich bitte um eine ehrliche Antwort auf folgende Fragen: "Geht es der grösseren Mehrheit der Bewohner Libyens, seit dem Sturz Gaddafis besser?" "Wie ging es der Mehrheit vor dem Sturz?" "Würdest du lieber im einem Libyen vor oder nach dem Sturz leben?"

unsere rumänische Haushälterin sagt mir immer wieder, dass unter Nicolae Ceausescu es für viele "besser" lief, weil sie Arbeit hatten.

Das gleiche gilt für unsere Bekannten aus der ehemaligen DDR. Der Staat hat die Menschen bei Laune gehalten.

Kim Jong Un baut auch auf seinen Machtzirkel. Ob es der Mehrheit gut oder besser (als wann?) geht?

Ging es der Mehrheit der Schweizer vor, während oder nach Napoleon besser?

War es in der Schweiz vor oder nach dem Sonderbundskrieg besser?

Wäre es für die Schweiz NOCH besser gelaufen, wenn sie dem EWR beigetreten wäre?

 

Ganz ehrlich: Wenn es der Mehrheit nur dann "besser" geht, wenn sie sich duckt, ihre Landsleute denunziert und sie in den Gefängnissen schmoren lässt, dann geht es ihnen verdammt schlecht.

 

Den Müttern Russlands geht es nur dann "gut", wenn sie die Schnauze halten. Regierungskritische Sender werden systematisch benachteiligt. Der Mehrheit geht es zwar besser als unter Stalin, aber ob sie wirklich zufrieden sind?

 

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Grexit

EU-Kommission: Mitgliedschaft in Eurozone ist „unwiderruflich“

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/debatte-ueber-grex...

 

Schau ma mal.

 

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In der EU wurden schon so viele Regeln und Abmachungen gebrochen, da käme es auf Grexit auch nicht mehr an Wink

 

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MarcusFabian hat am 06.01.2015 - 15:46 folgendes geschrieben:

In der EU wurden schon so viele Regeln und Abmachungen gebrochen, da käme es auf Grexit auch nicht mehr an smiley

 

Allein die Drohung würde den Euro schwächen. Draghi käme das gelegen. So könnte er sich die Anleihenkäufe ersparen.

Ich vermute mal, dass der Grexit von vielen Seiten (z.B. von den Franzosen) in Betracht gezogen wird. Die Franzosen beklagen sich ja auch über den zu starken Euro.

 

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Wenn es beim Austritt Griechenlands bliebe, würde der Euro eher noch gestärkt: Wenn das schwächste Tier gefressen wird, geht es der Herde besser.

Die Gefahr wäre halt, dass sich Portugal, Spanien und vielleicht sogar Italien und Frankreich den Griechen anschliessen und den Euro auch verlassen würde, wenn sich nach 1-2 Jahren herausstellt, dass sich der Austritt für die Griechen gelohnt hat.

Elias
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Eigene Währung: Enteignung durch Inflation

Bei Negativzinsen oder Deflation geht ebenfalls das Gespenst der Enteignung herum.

 

Mit einer eigenen Währung kann man abwerten. Das erspart die Innovation und man ist trotzdem konkurrenzfähig. In einer globalisierten Welt wird das immer schwieriger

 

Italien versuchte es damit:

 

Scala mobile (dt. wörtlich: Rolltreppe, sinngemäß Lohngleitklausel) war eine im Nachkriegsitalien vereinbarte Klausel, nach der die Löhne automatisch der Inflation folgen sollten. Konkret erfolgte vierteljährlich eine nachträgliche Anpassung der Löhne an die Preisentwicklung eines definierten Warenkorbs.

Die Scala mobile war von Anfang an umstritten, da vermutet wurde, dass die Klausel eine sich selbst verstärkende Inflation hervorrief (eine sogenannte Lohn-Preis-Spirale).

Im Jahr 1977 war die Scala Mobile Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Anlass war die Knüpfung der Bedingung der Abschaffung der Scala mobile an die Vergabe eines Kredites der Weltbank.

1979 erreichten die Gewerkschaften nach langen Arbeitskämpfen die Einführung der Scala mobile auch für die Staatsangestellten.

Nachdem die Inflationsrate Anfang der 1980er Jahre über 21 % (1980) geklettert war, intensivierte sich die politische Diskussion über ihre Abschaffung. Die war politisch nicht durchsetzbar. Die Regierung unter Bettino Craxi entschärfte jedoch die Anpassungsregeln und erreichte so eine Reduzierung der Inflationsrate auf etwa 5 % gegen Ende der 1980er Jahre. Dies wurde am 9. Juni 1985 per Volksentscheid mit Zustimmung von 54,38 % der Wähler gebilligt.

Am 31. Juli 1992 wurde die Scala mobile nach langen Diskussionen und Streiks wieder abgeschafft. Mit der Zustimmung von Arbeitgebern und Gewerkschaften benennt das "Arbeitsabkommen" vom Juli 1993 als vorrangige Ziele der Wirtschaftspolitik die Inflationsbekämpfung, die Reduzierung der öffentlichen Defizite und die Wechselkursstabilität.   Stop Hintergrund dieser Einigung nach jahrzehntelangem Streit war der Wunsch nach der Teilnahme Italiens an der Europäischen Währungsunion (der Einführung des Euro).

http://de.wikipedia.org/wiki/Scala_mobile

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Fine-Tuner
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Europa ist eine Solidargemeinschaft. So wie die Schweiz.

Griechenland ist der Jura. Portugal der Kanton Glarus. Frankreich ist Bern. Zürich ist Deutschland. Holland ist der Aargau. Zug ist Luxembourg. Schwyz ist Malta. Bündner sind Spanier und Italiener St.Galler.

Die reichen Kantone futtern die Armen durch......weil die reichen Kantone wissen, dass sie nur reich sein können, wenn die anderen zumindest ärmer sind.......die Schweiz ist eine Schicksalsgemeinschaft. Die Hälfte aller Kantone hätten ohne den Bund keine Daseinsberechtigung....bzw. wären eher gestern als heute Konkurs......die Glarner würden wieder Steine fressen und die Jurassier ihre Häuser wieder mit Kuhdung decken.

Europa sollte sich an der Schweiz orientieren. Es wird immer Regionen geben, die wirtschaftlich keine Chance haben.  Nie würde in der Schweiz der Gedanke aufkommen, ein solches Mitglied auszuschliessen......wie im Fall Leukerbad würde man wohl eine bundesrätliche "Troika" vorbeischicken, aber Ausschluss aus der Schweiz?.....völlig undenkbar. Es ist völlig klar , dass wir als Solidar- und Schicksalsgemeinschaft die Leukerbader aus dem Sumpf helfen.....selbstverständlich müssen Sie den Hohn der übrigen Schweiz ertragen, doch das vergeht......wer erinnert sich heute noch an den Fall Leukerbad?......umgerechnet auf Steuerfranken hat der Kanton Zürich rund 80% des Leukerbad-Debakels refinanziert......wohlbemerkt die Zürcher Steuerzahler.

Daneben finde ich das Verhalten der Deutschen. Die sollten sich besser ihrer Vergangenheit erinnern anstatt dauernd gegen die Griechen zu schiessen.

Europa braucht den Eurobond.....dies wäre eine machtvolle Message an alle Marktteilnehmer, dass es keinen Sinn macht, auf den Austritt auch nur eines Mitglieds zu spekulieren.

jmho

Fine-Tuner

MarcusFabian
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Fine-Tuner hat am 07.01.2015 - 00:35 folgendes geschrieben:

 

Griechenland ist der Jura. Portugal der Kanton Glarus. Frankreich ist Bern. Zürich ist Deutschland. Holland ist der Aargau. Zug ist Luxembourg. Schwyz ist Malta. Bündner sind Spanier und Italiener St.Galler.

Herrlich formuliert! Good

weico
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Frankreich, am Zerbrechen

 

Eleganter Untergang

Wenn ein Land immer wieder den gleichen Fehler begeht, dann ist es Frankreich. Kein Land, so scheint es, kann schlechter aus Niederlagen lernen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte man sich à tout prix nicht damit abfinden, nur mehr eine Mittelmacht unter anderen zu sein, sondern man überzeugte die demoralisierten Deutschen davon, mit einem neuen, grösseren Gebilde, der EU, ­wieder nach Weltgeltung zu streben. Was die ­französischen Eliten nie offen deklarierten, ­befeuerte sie bis vor wenigen Jahren: die Hoffnung, mithilfe der Wirtschaftsmacht der ungleich potenteren Bundesrepublik politisch die Rolle einer Grossmacht zu spielen.

Bonn arbeitete im Maschinenraum, Paris regierte auf der Weltbühne. Seit diese Arbeitsteilung nicht mehr sehr realistisch ist, wirken die französischen Eliten wie deroutiert. Und der Euro, den Paris erfand, um die Deutsche Bundesbank zu entmachten: Diese ­Währung plagt nun Frankreich. Es versinkt in ­ewiger Rezession. Es sind die Fehler einer Grande Nation, die in Europa jahrhundertelang mit Triumphen verwöhnt wurde, ein Land, das Niederlagen nicht kannte – und als sie dann eintraten, sie nicht wahrnahm.

http://bazonline.ch/ausland/anschlag-in-paris/Frankreich-am-Zerbrechen/s...

 

 

 

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MarcusFabian hat am 09.01.2015 - 19:45 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 07.01.2015 - 00:35 folgendes geschrieben:

 

Griechenland ist der Jura. Portugal der Kanton Glarus. Frankreich ist Bern. Zürich ist Deutschland. Holland ist der Aargau. Zug ist Luxembourg. Schwyz ist Malta. Bündner sind Spanier und Italiener St.Galler.

Herrlich formuliert! smiley

 

Die wenigsten wissen, dass die Schweiz zu Beginn bei der Lateinischen Münzunion dabei war. Quasi der Euro von damals.

 

Die Lateinische Münzunion (offiziell Union monétaire latine) war eine Währungsunion zwischen Frankreich, Belgien, Italien, der Schweiz und Griechenland, die vom 23. Dezember 1865 faktisch bis 1914 und formal bis zum 31. Dezember 1926 bestand. Spanien, Griechenland, Rumänien, Österreich-Ungarn, Bulgarien, Venezuela sowie Serbien und Montenegro traten den Regulierungen der Union ebenfalls bei. Damit herrschte in einem Großteil Europas  :ok: ein bimetallischer Silber-Gold-Standard. Sie stellt das einzige äußere Ergebnis des Panlatinismus dar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lateinische_M%C3%BCnzunion

 

 

Die ersten Banknoten gab es ab 1907

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Die Eurokritik der Bank of England

Die Eurozone muss zur Fiskalunion werden: Das fordert nicht ein Politiker aus Griechenland, sondern der britische Notenbanker und Chef des Financial Stability Board, Mark Carney.

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Würde Schottland lediglich das Pfund benutzen, ohne mit England eine Fiskalunion zu bilden, so wäre der Einnahmenschock durch den tiefen Ölpreis zehnmal grösser. «Es gibt wenig bessere Beispiele, um die Vorteile eines soliden Fiskalarrangements in einer Währungs­union zu illustrieren», sagt Carney.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Die-Eurokritik-der-Ban...

 

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Eklat in Athen: Griechischer Finanzminister setzt Troika vor die Tür

 

Die neue griechische Regierung schaltet auf harte Konfrontation: Sie werde nicht mehr mit den Kontrolleuren der internationalen Geldgeber zusammenarbeiten, weil sie die Sparauflagen der Troika ablehne.

 

Zwischen der neuen griechischen Regierung und der Euro-Gruppe ist es zu einem Eklat gekommen. Griechenland werde künftig nicht mehr mit den Kontrolleuren der Geldgeber zusammenarbeiten, sagte der Finanzminister Gianis Varoufakis am Freitag nach einem Treffen mit Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem in Athen.

 Dijsselbloem forderte die Griechen dagegen auf, ihre Versprechungen einzuhalten. Eine internationale Konferenz über einen Schuldenschnitt, wie die neue Regierung sie fordert, lehnte Dijsselbloem ab. "Es gibt bereits eine solche Konferenz und die heißt Eurogruppe", sagte Dijsselbloem.

Die sogenannte Troika von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) ist in der griechischen Bevölkerung sehr unbeliebt. Die Auflagen, die sie den Regierungen in Athen im Gegenzug für die Rettungspakete auferlegt hat, werden von vielen Griechen als Bevormundung abgelehnt.

"Unser Land weigert sich, mit der Troika zu kooperieren", sagte Varoufakis. Das auferlegte Sparprogramm sei nicht in die Tat umsetzbar. Das griechische Volk habe es bei den Wahlen am vergangenen Sonntag abgelehnt. Syriza habe den Wählern zudem versprochen, die Zusammenarbeit zu beenden.

Athen fehlt noch eine Tranche über 7,2 Milliarden Euro

 "Unsere erste Handlung als Regierung kann nicht sein, dass wir diese Position wieder aufgeben, indem wir eine Verlängerung des Programms verlangen", sagte Varoufakis. Beobachter hatten vermutet, dass die neue griechische Regierung eben um eine solche Verlängerung bitten würde, um mit der Troika verhandeln zu können. Denn nachdem sie zum Start die lange Liste ihrer Wahlversprechen noch einmal bekräftigte, dürfte die vom linken Syriza-Bündnis dominierte Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras finanziell bald in Schwierigkeiten geraten.

Das insgesamt 160 Milliarden Euro umfassende Hilfsprogramm der Europartner und des IWF ist bis auf eine allerletzte Tranche bereits an Athen ausbezahlt worden. Eigentlich sollte es Ende Dezember 2014 auslaufen - was nichts anderes bedeutet, als dass zu diesem Zeitpunkt die letzten 7,2 Milliarden Euro überwiesen werden sollten. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Kredite, 1,9 Milliarden Euro davon müsste Griechenland nicht zurückzahlen, weil die Europartner die Gewinne aus dem Handel mit griechischen Staatsanleihen an Athen weiterreichen.

Doch die Troika erkannte damals den Haushalt der Vorgängerregierung wegen einer Finanzierungslücke nicht an und verlangte weitere Sparmaßnahmen. Daher verlängerten die Europartner das Programm um zwei Monate bis Ende Februar, um Griechenland die Zeit zu geben, die Vorgaben umzusetzen. Anderenfalls wäre die letzte Tranche schon Ende 2014 quasi ersatzlos verfallen. Wie die Regierung in Athen die Einnahmeausfälle kompensieren möchte, ist offen.

 

Zusammengefasst: Der griechische Finanzminister hat die Zusammenarbeit mit den Kontrolleuren der internationalen Gläubiger aufgekündigt, weil sie deren Sparauflagen nicht beachten möchte. Dadurch gefährdet die neue Regierung die Auszahlung der letzten Tranche aus dem Rettungspaket in Höhe von 7,2 Milliarden Euro, ohne die sie schon bald zahlungsunfähig sein könnte.

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-eklat-finanzminis...

 

 

 

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Neue Linkspartei Podemos: Zehntausende demonstrieren in Madrid gegen Sparkurs

 

Mit Bussen kamen sie aus ganz Spanien nach Madrid: Zehntausende waren bei der ersten Großdemonstration der neugegründeten Linkspartei Podemos. Sie fordern eine Abkehr von der Sparpolitik - und erinnern an Syriza in Griechenland.

 

"Ja, es ist möglich!", skandierte die Menge. "Ticktack, Ticktack, die Stunde der Veränderung ist da", stand auf Plakaten. Zehntausende Anhänger der neugegründeten spanischen Linkspartei Podemos sind am Samstag in Madrid zu Protesten auf die Straße gegangen.

 

Die Demonstration durch die spanische Hauptstadt stand unter dem Motto "Marsch für Veränderung", es war die erste Großkundgebung der Partei - und die große Anzahl an Demonstranten lässt Rückschlüsse zu auf Podemos Rückhalt in der Bevölkerung: Die Demonstranten kamen am Samstag mit Bussen aus ganz Spanien nach Madrid.

"Die Menschen haben genug von der politischen Führung", sagt Antonia Fernandez. Die 69-jährige Rentnerin nahm mit ihrer Familie an der Podemos-Demo teil. Fernandez und ihr Mann leben von 700 Euro im Monat. Bisher, so die Frau, habe sie die sozialistische Partei gewählt, doch deren Umgang mit der ökonomischen Krise und der Sparpolitik habe ihr Vertrauen in die Regierung erschüttert.

Podemos ("Wir können") hat sich im vergangenen Jahr gegründet. Erst Mitte November 2014 hat sich die Bewegung formell als Partei gegründet, mittlerweile liegt Podemos in einzelnen Umfragen für die im November 2015 anstehende spanische Parlamentswahl bereits in Führung.

Rückenwind erhält Podemos auch durch den Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza in Griechenland. Wie die neue Regierungspartei in Athen ist auch die linksgerichtete Podemos in Spanien strikt gegen die Sparpolitik der Regierung.

Solche möglichen politischen Nachahmungseffekte bereiten EU-Offiziellen in Brüssel seit dem Wahlsieg des neuen griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras Sorgen. "Wenn Syriza wirklich eine Abkehr vom Spar- und Reformkurs durchsetzt, könnten Bewegungen in Spanien, Italien oder Frankreich mit ähnlichen Forderungen Auftrieb erhalten", sagte ein hoher EU-Beamter bereits kurz nach der Parlamentswahl in Griechenland am 25. Januar.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/linkspartei-podemos-zehntausende-e...

 

 

 

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Europa auf Crashkurs“: „dok.film“ zeigt deutschsprachige TV-Premiere der Skandaldoku

 

Am Sonntag, dem 15. März, um 23.05 Uhr in ORF 2

 

Europa ist gescheitert! Im Jahr 2060 kann sich kaum jemand mehr an die Europäische Union erinnern. Doch was ist geschehen? Aufschluss gibt ein neuer BBC-Skandaldokumentarfilm, den der ORF als erster TV-Sender im deutschen Sprachraum am Sonntag, dem 15. März 2015, im Rahmen des "dok.film" um 23.05 Uhr in ORF 2 zeigt. Unter dem Titel "Europa auf Crashkurs" - im Original "The Great European Disaster Movie" - liefern Filmemacherin Annalisa Piras und ihr Koproduzent Bill Emmott, ehemaliger "The Economist"-Herausgeber, in der rund 93-minütigen Science-Fiction-Doku eine mehr als aktuelle Analyse der politischen und wirtschaftlichen Identitätskrise in Europa. Erzählt wird die Geschichte vom Total-Kollaps der EU von einem britischen Archäologen (gespielt von Angus Deayton), der seiner unwissenden achtjährigen Sitznachbarin im Flugzeug erklärt, was Europa tatsächlich einmal war und wie es zum spektakulären Scheitern der großen Idee kommen konnte. Am Beginn des Zerfalls stand Großbritannien, das 2017 aus der EU austrat und damit eine Kettenreaktion auslöste.

"Wer den Film sieht, wird rasch feststellen, dass die aktuellen Ereignisse in Europa die Geschichte des Filmes längst zu überholen beginnen", meint Regisseurin Annalisa Piras. Vieles, was im Film prognostiziert wird, ist seit den Dreharbeiten bereits eingetreten, manches in der fiktionalen Darstellung steht den Europäern noch bevor, denn die Wirtschaftskrise bringt Europa gefährlich nah an den Abgrund. Oder driftet der Kontinent am Ende längst in Richtung Zerfall? Ist Europa mit den dringend notwendigen Reformen überhaupt noch zu retten?

Aufregung in Großbritannien nach der BBC-Premiere

Eine Welle der Empörung löste die BBC-Premiere des Films am 1. März im Vereinten Königreich aus: Vor allem EU-Gegner warfen den Produzenten Panikmache durch proeuropäische Propaganda vor. Regisseurin Annalisa Piras wurde gar als neue Leni Riefenstahl bezeichnet. "Der Film entstand aus der Hoffnung heraus, die europäische Debatte zu erweitern, sie wegzulenken davon, was die aktuelle EU-Führung richtig oder falsch gemacht hat, hin zu den langfristigen Folgen eines EU-Zusammenbruchs", sagt Piras. "Der Film ist weit entfernt davon, den Status quo zu entschuldigen, er beinhaltet sogar strenge Kritik an EU-Institutionen und europäischen Leadern, die bisher gescheitert sind, eine alternative Vision zum engstirnigen Nationalismus zu präsentieren, der die Zunahme ‚rebellischer‘ Anti-EU-Parteien in ganz Europa vorantreibt." Und weiter: "Die zentrale Frage, die wir stellen wollten, war: Wie sähe das Worst-Case-Szenario für Großbritannien und den Rest von Europa aus, wenn es zu einem Kollaps kommt? Und was könnten wir tun, um diesen zu vermeiden?", so Piras.

"Europa auf Crashkurs" ist weit mehr als ein politischer Dokumentarfilm. Er ist eine kunstvolle Darstellung dessen, wie Europa in Richtung Katastrophe taumelt, mit aufschlussreichen, länderübergreifenden Analysen von gewöhnlichen Europäern und bedeutenden Experten, die erklären, warum derzeit vieles in Europa falsch läuft. Dabei zeigt der Film Europa aus der Perspektive jener Menschen, die für den Fortbestand dieser großen politischen Idee am wichtigsten sind, den Europäern selbst. Subtil, bewegend, zum Nachdenken anregend und witzig gleichermaßen.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150312_OTS0143/europa-auf-crash...

 

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Lichter funkeln im Euroraum

Der Euro fällt von einem Tief zum nächsten. Trotzdem sehen Ökonomen alles andere als schwarz für die Währungsunion.

Mehrere Gründe könnten den Aufschwung in Europa antreiben.

  • Der schwache Euro selbst.
    Er ist der offensichtlichste Faktor, der für eine Erholung spricht. Einer Modellrechnung der OECD zufolge müsste die 20-prozentige Euroabwertung rund 1,4 Prozent an zusätzlichem Wachstum generieren. Dies, weil Exporte aus Europa für den Rest der Welt billiger werden. UBS-Ökonom Ricardo Garcia hält diese Zahl zwar im aktuellen Umfeld für etwas hoch gegriffen, rechnet aber trotzdem mit einer positiven Wirkung.
  • Bessere Kreditkonditionen.
    EZB-Zahlen zufolge hat die Kreditvergabe an Haushalte und Banken zugenommen. Parallel dazu sind die Zinsen gesunken: in Ländern wie Italien bereits länger, weil der Staat dort lang ausstehende Rechnungen an Lieferanten beglichen hat, über die letzten Monate auch in Spanien. Das bedeutet im Endeffekt, dass es für Unternehmen wieder einfacher wird, Investitionen zu tätigen.
  • Niedrige Ölpreise.
    Von ihnen dürften vor allem die Haushalte profitieren. Dass sie zunehmend wieder Vertrauen fassen, darauf deuten auch jüngste Umfrageresultate hin. Konsumenten spüren die günstige Preisentwicklung auf dem Rohstoffmarkt, die sich in niedrigen Inflationsraten niederschlägt, auch im Portemonnaie.

Ganzer Beitrag http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Lichter-funkeln-im-Eur...

 

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