FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

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10.08.2007 12:53
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Am 8.8. 5 % runter, am 9.8. 5. % rauf in USA, vor allem Banken, Schwergewichte.

Wieso hat die Fed die Zinsen vor Tagen erst nicht reduziert um mind. 0,25 (hätte der Hypo-Krise doch leicht & allg. verständlich geholfen), gestern & Heute werden Milliarden der Zentralbanken EU, USA und Australien auf den Markt geworfen, angeblich um die nötige Liquidität zu schaffen resp. zu erhalten. Dies ist meiner Meinung nach ein totaler Widerspruch in der Sache.

Frage; War die FED vor Tagen tatsächlich noch nicht informiert ?

http://www.boerse-go.de/news/news.php?ida=670255&idc=2

http://www.boerse-go.de/news/news.php?ida=670179&idc=2

http://www.boerse-go.de/news/news.php?ida=670231&idc=2

Ist die FED nicht verpflichtet, solche Panik wie z.Zt. an den US-Börsen eben zu verhindern, nicht noch durch Heimlichkeiten anzufachen ?

Meinungen sind gefragt, das "Spiel" an den Börsen mind. die letzten zwei Tage hat nichts mehr mit "normal" zu tun, meine bescheidene Meinung.

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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



Frei nach I Ging

17.02.2017 16:05
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MONTAG: In den USA bleiben die Börsen wegen Washingtons Geburtstag geschlossen.

 

Schönes Weekend!

Emil

16.02.2017 15:44
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WinkPreved

 

MÄRKTE USA/Nach Rekordserie leichte Verluste erwartet  

NEW YORK (Dow Jones) - Leichte Verluste dürften das Geschehen an der Wall Street am Donnerstag zum Start bestimmen. Die Terminkontrakte auf die Aktienindizes liegen rund 0,2 Prozent im Minus. Nach der langen Rekordserie ist der Markt anfällig für Gewinnmitnahmen. Am Mittwoch schlossen die drei wichtigsten Indizes den fünften Tag in Folge auf Rekordhochs. Auch die gestiegene Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bereits im März konnte die Anleger nicht bremsen.

Experten warnen aber vor einer Trendwende: "Diese Rally könnte ein rasches Ende finden, wenn die Erwartungen einer März-Zinserhöhung weiter zunehmen", sagt Konstantinos Anthis von ADS Securities. Gestützt hatten am Vortag auch starke Konjunkturdaten. Am Donnerstag fiel der vorbörslich veröffentlichte Philadelphia-Fed-Index massiv besser aus als erwartet. Die wöchentlichen Daten zum Arbeitsmarkt kamen minimal besser herein als prognostiziert, bei den Daten vom Immobilienmarkt war es umgekehrt.

 
Hoffen auf weitere Fördersenkungen stützt Ölpreis 
 

Am Ölmarkt geht es leicht aufwärts. Als Treiber wirkt die Meldung, dass die Opec sich auf zusätzliche Fördersenkungen einigen könnte. Demzufolge könnte das Kartell die sechsmonatige Begrenzung der Produktion verlängern oder sogar noch höhere Kürzungen beschließen. Am Vortag hatten die hohen Reserven in den USA für leichten Druck auf die Preise gesorgt. Aktuell steigt das Barrel der US-Sorte WTI um 0,5 Prozent auf 53,35 Dollar, Brent legt noch etwas mehr zu.

Der Dollar steht etwas unter Druck, wie bereits in der zweiten Tageshälfte am Mittwoch. Händler sprechen von einer Gegenbewegung nach dem Anstieg seit Anfang Februar. Der Markt warte nun auf Details der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Steuerreform. Der Euro kostet 1,0643 Dollar nach 1,0590 am späten Mittwoch.

Anleihen sind nach der jüngsten Schwächephase wieder stärker gesucht. Die Erwartung höherer Zinsen und die Risikofreude hatten an den vergangenen Tagen die Kauflaune für Treasurys vermindert. Nun fällt die Rendite der zehnjährigen Titel um 1 Basispunkt auf 2,48 Prozent. Der Goldpreis profitiert von den zurückgehenden Renditen. Die Feinunze steigt um 0,3 Prozent auf 1.237 Dollar..

 

 

.....da muss es aber in Phildelphia seit Januar mega schönes Wetter gewesen sein?....s. Bericht gestern zur Industrieproduktion  Blum 3

16.02.17, 14:58 | Von Dow Jo.nes News

Philly-Fed-Index auf höchstem Stand seit November 1983  

NEW YORK (Dow Jones) - Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich spürbar aufgehellt. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia stieg im Februar sprunghaft auf plus 43,3 Punkte von plus 23,6 im Januar. Mit dem dritten Anstieg in Folge liegt der Philly-Fed-Index nun auf dem höchsten Stand seit dem Jahr 1983.

Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Indexstand von plus 17,8 erwartet. Liegt der Philly-Fed-Index über null, geht man von einer positiven Konjunkturentwicklung aus. Fällt der Index jedoch unter null wird mit einem wirtschaftlichen Abschwung im verarbeitenden Gewerbe gerechnet.

Besonders gut entwickelte sich der Subindex für den Auftragseingang, er zog auf plus 38,0 Punkte von plus 26,0 im Vormonat an. Dagegen sank der Subindex für die Beschäftigung leicht auf plus 11,1 Punkte von plus 12,8 im Vormonat.

Der Philly-Fed-Index erfasst die Industrie in der Schlüsselregion im Nordosten und gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die US-Produktion.

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Emil

15.02.2017 17:41
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15.02.17, 15:29 | Von Dow Jones News

US-Industrieproduktion von warmen Wetter belastet  

Von Eric Morath

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Industrie in den USA hat im Januar ihre Produktion gedrosselt, hauptsächlich weil eine warme Witterung die Erzeugung der Energieversorger dämpfte. Die Industrieproduktion sank um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das ist der größte Rückgang seit September 2016. Zugleich fiel die Kapazitätsauslastung auf 75,3 Prozent, wie die Federal Reserve weiter mitteilte.

Im Vorfeld hatten Ökonomen einen Rückgang der Produktion um 0,1 Prozent prognostiziert, für die Kapazitätsauslastung war ein Wert von 75,4 Prozent vorhergesagt worden.

Im Vormonat hatte sich die Industrieproduktion um 0,6 Prozent (vorläufig: plus 0,8 Prozent) erhöht. Die Kapazitätsauslastung wurde auf 75,6 Prozent (75,5 Prozent) revidiert.

Der Ausstoß der Energieversorger fiel im Januar um 5,7 Prozent, weil ungewöhnlich warmes Wetter den Heizbedarf senkte. Die Herstellung von Automobilen und Ersatzteilen sank um 2,9 Prozent, während es in den meisten anderen Produktionsbereichen Zuwächse gab, wie etwa Maschinenbau, Textilien und Ölsektor.

Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, wurde im Januar hingegen ein Produktionsplus von 0,2 Prozent (Vormonat: plus 0,3 Prozent) verzeichnet.

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USA: Lagerbestände im Dezember +0,40 %, erwartet wurden +0,50 % nach +0,70 % zuvor. m/m

 

USA: NAHB-Hausmarktindex im Februar bei 65,00 Punkten, erwartet wurden 68,00 Punkte nach 67,00 Punkten zuvor.

 

DoE Ölmarktbericht: Rohöl-Lagerhaltung steigt um 9,5 Mio Barrel, nach einem Anstieg um 13,8 Mio Barrel zuvor. w/w

 

US-Rohöllagerbestände steigen überraschend kräftig  

WASHINGTON (Dow Jones) - Der Aufbau der Rohöllagerbestände in den USA hat sich deutlich stärker entwickelt als erwartet. Damit haben sich die Bestände in der sechsten Woche in Folge erhöht. Sie stiegen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) in der Woche zum 10. Februar um 9,527 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche.

Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Anstieg um lediglich 2,9 Millionen erwartet. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände mit 13,8 Millionen Barrel noch stärker erhöht.

Bei den bereits am Vortag veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API) war mit 9,9 Millionen Barrel ebenfalls eine überaus kräftige Zunahme registriert worden.

Die Benzinbestände nahmen um 2,846 Millionen Barrel zu. Analysten hatten dagegen ein Minus von 0,7 Millionen Barrel erwartet, nachdem sie bereits in der vorangegangenen Woche um 0,9 Millionen gesunken waren. Auch die API-Daten hatten einen Anstieg angezeigt. Er lag bei 0,9 Millionen Barrel.

Webseite: http://www.eia.gov/petroleum/supply/weekly/

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....wer diesmal fällt, fällt tief(er).....*wink*

 

US-Realeinkommen sinken im Januar  

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Realeinkommen in den USA sind im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, war im Dezember ein Anstieg um 0,3 Prozent zu verzeichnen. Das durchschnittliche Wocheneinkommen betrug den Angaben der Behörde zufolge im Januar saison- und inflationsbereinigt 366,32 US-Dollar nach 367,91 Dollar im Vormonat.

Webseite: http://www.bls.gov/news.release/realer.t01.htm

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USA: Verbraucherpreise im Januar +0,60 %, erwartet wurden +0,30 % nach +0,30 % zuvor. m/m14:30 USA: Einzelhandelsumsatz im Januar +0,40 %, erwartet wurden +0,10 % nach +0,60 % zuvor. m/m

 

 

 

 

Mrs. Yellen. http://www.cnbc.com/2017/02/15/yellen-growth-is-quite-disappointing--but...

Emil

14.02.2017 20:30
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14.02.17, 14:41 | Von Dow Jones News

US-Erzeugerpreise steigen im Januar kräftiger als erwartet  

WASHINGTON (Dow Jones) - In den USA hat der Preisdruck auf vorgelagerter Ebene unerwartet deutlich zugenommen. Im Januar stiegen die Erzeugerpreise um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, kletterten die Erzeugerpreise in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - verglichen mit dem Vormonat um 0,4 Prozent. Hier hatten Ökonomen einen Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert.

Für den Vormonat war ein Anstieg der Erzeugerpreise um 0,2 Prozent und in der Kernrate um 0,1 Prozent ermittelt worden.

Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.

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USA: Redbook Einzelhandelsumsätze Vorwoche +0,40 %, nach 0,30 % zuvor. m/m

 

 

 

 

https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-02-14/yellen-rejects-trump-...

Emil

14.02.2017 17:34
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..Fortsetzung today....

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/trump-und-die-fed-amerikas-geldpolitik-vor-neuer-epoche-14876453.html

 

Trump und die Fed Amerikas Geldpolitik vor neuer Epoche

Fed-Chefin Janet Yellen kündigt vor dem Senat eine baldige Zinserhöhung an. Die Fed-kritischen Republikaner wittern mit Trump ihre Chance, die Notenbank fundamental umzukrempeln – vor allem durch Personalentscheidungen.

14.02.2017, von , Washington

  

 

   © Reuters

Wie sehen Trumps Pläne aus? Ungewisse Zukunft für Fed-Chefin Janet Yellen

 

 

 

© Reuters Wie sehen Trumps Pläne aus? Ungewisse Zukunft für Fed-Chefin Janet Yellen

Das Rücktrittsschreiben des amerikanischen Zentralbankers Daniel Tarullo an Präsident Donald Trump hatte lediglich zwei Sätze: Einen Dank an seine Vorgesetzten, Fed-Chef Ben Bernanke und dessen Nachfolgerin Janet Yellen, und den Termin seine Ausscheidens im April. Eine Begründung für den vorzeitigen Abschied aber blieb Tarullo darin am Freitag schuldig. Im Weißen Haus dürfte die Personalie Freude ausgelöst haben. Denn Tarullo war ein grimmiger Verfechter der scharfen Bankenregulierung und des Dodd-Frank-Gesetzes zur Finanzmarktregulierung. Das will die amerikanische Regierung unter Führung von Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn, einem ehemaligen Goldman-Sachs-Banker, komplett neu fassen.

Folgen:

Doch der Präsident hat es nun nicht nur in der Hand, die Regulierung der Wall Street grundlegend zu reformieren, es bietet sich ihm die seltene Chance, die amerikanische Geldpolitik fundamental zu verändern: durch Personalentscheidungen im Verwaltungsrat der Fed. Denn die Amtszeit der Chefin der Federal Reserve, Janet Yellen, endet am 3. Februar 2018, Vize Stanley Fischers Dienstzeit ist bis zum Juni 2018 befristet.

Dazu kommen zwei Vakanzen im Verwaltungsrat, die Trumps Vorgänger Barack Obama nicht besetzen konnte, weil die Republikaner im Senat die Bestätigung verweigerten. Damit stehen fünf der sieben Positionen zu Besetzung an. Mit der republikanischen Mehrheit im Senat könnte der republikanische Präsident so ein neues Kapitel in der amerikanischen Geldpolitik formulieren. Der Verwaltungsrat bildet zusammen mit fünf Gouverneuren regionaler Notenbanken den Offenmarkt-Ausschuss, der die Geldpolitik festlegt.

Mehr zum Thema

Das Problem ist, dass Trump bisher nicht klarmachen konnte, was er will. Er hat in seinen bisherigen Äußerungen keine klare Linie gezeigt, welche Geldpolitik er befürwortet. Zwar verdächtigte er im Wahlkampf Fed-Chefin Janet Yellen, mit ihrer Geldpolitik der niedrigen Zinsen die Absicht zu verfolgen, Barack Obama zu stützen. Doch die Leitzinserhöhung im Dezember ließ er unkommentiert vorüberziehen. Ein Konflikt ist allerdings programmiert. Yellen sieht die amerikanische Wirtschaft auf gutem Pfade nahe der Vollbeschäftigung und nicht mehr so weit vom Inflationsziel von 2 Prozent entfernt. Sie sieht vor diesem Hintergrund keinen Anlass für einen großen fiskalischen Stimulus. Trumps Lager dagegen will mit Steuersenkungen und einem Infrastrukturprogramm die Wirtschaft beflügeln, die in erbärmlichem Zustand sei.

 Mögliche Yellen-Nachfolger werden schon gehandelt

Ohne klare Anleitung vom Präsidenten bekommen die Vorstellungen führender Abgeordneter in beiden Kammern des Kongresses an Gewicht. Vor allem Republikaner hegen tiefes Misstrauen gegen die Fed. Sie sehen sie als eigenmächtig und intransparent an. Das zeigt sich an verschiedenen Gesetzesinitiativen, die alle darauf zielen, die Eigenständigkeit der Bank zu beschneiden oder sie zumindest zur regelmäßigen Rechenschaftslegung zu zwingen.

Das Repräsentantenhaus hatte schon im November 2015 mit republikanischer Mehrheit einen Gesetzesvorschlag verabschiedet, der von der Fed nicht nur die Formulierung einer Strategie verlangt, der die Geldpolitik folgen soll. Sie soll auch die Abweichung von einer sogenannten Referenzregel begründen. Der Senat hat dem Gesetz bisher noch nicht zugestimmt. Es würde eine regelbasierte Geldpolitik etablieren, die auf den Forschungen des amerikanischen Ökonomen John Taylor fußen. Kritiker sagen, dass dann ein Algorithmus, gespeist mit Daten über die Inflation, den Arbeitsmarkt und die Auslastung der volkswirtschaftlichen Kapazität, die Leitzinsen bestimmen würde.

   © dpa, reuters Tausende Mexikaner protestieren gegen Trump

Die Zentralbanker könnten zwar abweichen, müssten dies aber ausführlich begründen. Taylor selbst argumentiert, seine Vorschläge ließen immer noch große Flexibilität zu. Und der deutsche Ökonom Volker Wieland argumentiert, dass eine solche Referenzregel sogar die Unabhängigkeit der Zentralbank stärke: „Man stelle sich vor, ein Präsident würde versuchen, die Fed zu bedrängen, die Leitzinsen niedrig zu halten, um die Wirtschaft in seiner Amtszeit zu beflügeln und seine Wiederwahlchancen zu erhöhen.“ Eine Fed könnte sich dem Ansinnen besser widersetzen mit Verweis auf eine Referenzregel.

Aufwind bekommt die Idee auch deshalb, weil der 70 Jahre alte John Taylor als möglicher Nachfolger von Janet Yellen gehandelt wird. Jüngere Auftritte von ihm, etwa beim jährlichen Treffen der ökonomischen Intelligenz, unterstreichen Taylors Ambitionen auf diesen Posten. Ähnliches gilt für seinen Stanford-Kollegen Kevin Warsh, ebenfalls Verfechter einer Geldpolitik, die durch eine fixierte Regel bestimmt wird.

Republikaner: Arbeitsplätze gefährdet

Janet Yellen hatte dagegen das Gesetz stets mit aller Macht bekämpft. Die Taylor-Rule würde die Fähigkeit der Fed, Krisen zu verhindern und zu bekämpfen, einschränken und der Wirtschaft schaden. Doch Yellen fehlt der politische Rückhalt. Das zeigt auch die jüngste Entwicklung. Der libertäre republikanische Senator Rand Paul hat sein „Audit the Fed“-Gesetz abermals in den Senat eingebracht und spürt nach eigenen Angaben Rückendeckung durch die neue Regierung. Es gäbe dem Kongress mehr Prüfungsrechte über die Zentralbank.

Yellen hat auch dieses Gesetz bisher mit allen Mitteln des Lobbyismus bekämpft. Doch damit nicht genug der Attacken: Patrick McHenry, republikanischer Vize des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses, forderte sie harsch auf, alle internationalen Verhandlungen über Bankenregulierungen einzustellen. Die Fed habe kein Mandat dafür. Die Mitwirkung an internationalen Regulierungen könne amerikanische Arbeitsplätze gefährden.

 

 

 

 

https://www.cash.ch/news/fokus-1-fed-chefin-yellen-signalisiert-baldige-...

Emil

14.02.2017 15:32
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14.02.17, 14:41 | Von Dow Jones News

US-Erzeugerpreise steigen im Januar kräftiger als erwartet  

WASHINGTON (Dow Jones) - In den USA hat der Preisdruck auf vorgelagerter Ebene unerwartet deutlich zugenommen. Im Januar stiegen die Erzeugerpreise um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, kletterten die Erzeugerpreise in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - verglichen mit dem Vormonat um 0,4 Prozent. Hier hatten Ökonomen einen Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert.

Für den Vormonat war ein Anstieg der Erzeugerpreise um 0,2 Prozent und in der Kernrate um 0,1 Prozent ermittelt worden.

Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.

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USA: Redbook Einzelhandelsumsätze Vorwoche +0,40 %, nach 0,30 % zuvor. m/m

 

 

 

 

Emil

13.02.2017 08:19
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US-Topnotenbanker tritt zurück - mehr Spielraum für Trump
12.02.2017 14:52

WASHINGTON (awp international) - US-Präsident Donald Trump hat bei seiner geplanten Lockerung von Vorschriften für Banken bald einen einflussreichen Gegner weniger. Mit Daniel Tarullo kündigte am Freitag ein wichtiger Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve seinen Rücktritt für Anfang April an.

Damit verabschiedet sich ein im geldpolitischen Ausschuss stimmberechtigtes Fed-Führungsmitglied, das Trumps Kurs der Deregulierung kritisch gegenübersteht. Das Vorhaben des Präsidenten, die im Zuge der letzten grossen Finanzkrise verschärften Spielregeln an den Finanzmärkten wieder zu lockern, dürfte nun auf geringeren Widerstand treffen.

Tarullo war 2009 von Trumps Vorgänger Barack Obama berufen worden, seine Amtszeit wäre eigentlich noch bis Anfang 2022 gelaufen. Der 64-Jährige ist in der Zentralbank für Finanzstabilität sowie die Aufsicht und Regulierung von Banken zuständig. Er gilt als Verfechter straffer Zügel für Finanzinstitute.

Tarullo war eine treibende Kraft der Gesetzesreform "Dodd-Frank Act", die sicherstellen sollte, dass Steuerzahler nicht erneut Banken vor der Pleite retten müssen. Eben dieses Regelwerk will Trump jetzt wieder zurückdrehen. Vor einer Woche unterzeichnete er eine entsprechende Anordnung im Weissen Haus.

Fed-Chefin Janet Yellen lobte Tarullo in der Mitteilung zum Rücktritt ausdrücklich für seinen Einsatz bei der Bankenregulierung nach der Finanzkrise. Trump will auch Yellen loswerden. Er hatte angekündigt, die seit 2014 an der Spitze der Notenbank stehende Ökonomin nach Ablauf ihrer Amtszeit im Februar 2018 ersetzen zu wollen./hbr/DP/he

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

01.02.2017 20:34
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News:

USA: Die Fed belässt den Leitzins wie erwartet bei 0,50-0,75 %.

 

Aktien New York: US-Zinsentscheid lässt Dow kalt - Starke Apple-Zahlen stützen

NEW YORK (awp international) - Die Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzinsen unverändert zu lassen, hat an der freundlichen Tendenz der US-Aktienmärkte am Mittwoch nichts geändert. Zuvor hatten unerwartet gute Geschäftszahlen von Apple und erfreuliche US-Arbeitsmarktdaten die Sorgen über die Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump in den Hintergrund gedrängt.

 

Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt 0,22 Prozent höher bei 19 908,35 Punkten. Am Dienstag hatte der New Yorker Leitindex den dritten Tag in Folge nachgegeben, was für den Januar letztlich ein mickriges Plus von einem halben Prozent bedeutete. Der breiter gefasste S&P 500 gewann am Mittwoch 0,07 Prozent auf 2280,40 Punkte. Der Nasdaq 100 legte um 0,73 Prozent auf 5154,18 Punkte zu.

 

Die Fed hatte ihren Leitzins, die Fed-Funds-Rate, wie von Volkswirten erwartet in der Spanne zwischen 0,50 und 0,75 Prozent belassen. In Zukunft werde es nur schrittweise Zinserhöhungen geben, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Aus der Stellungnahme der Fed zur Zinsentscheidung geht hervor, dass sie die Risiken für den konjunkturellen Ausblick als "ungefähr ausgeglichen" einschätzen. Zuletzt hätten sich das Verbrauchervertrauen und auch das Geschäftsklima in den USA verbessert, hiess es weiter.

 

Der US-Arbeitsmarkt hatte sich laut dem privaten Jobdienstleister ADP im Januar deutlich besser entwickelt als erwartet. Die ADP-Daten gelten als Richtschnur für den wichtigen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der am Freitag auf der Agenda steht. Die Stimmung in der US-Industrie hatte sich im Januar überraschend deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex ISM war sogar auf den höchsten Wert seit November 2014 gestiegen. Dagegen waren die Bauausgaben im Dezember überraschend gefallen.........................

 

28.01.2017 17:27
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26.01.2017 16:31
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....Ja, Cowboys, hier noch etwas von revidierten Dingen...

Index der Chicago-Fed deutet auf höheres Wachstum

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:42

CHICAGO (Dow Jones) - Die Wirtschaftsaktivität in den USA hat sich im Dezember verstärkt. Der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) stieg auf einen Stand von plus 0,14, wie die Federal Reserve Bank of Chicago mitteilte. Für den November wurde der Indexstand auf minus 0,33 revidiert, nachdem zunächst ein Wert von minus 0,27 genannt worden war.

Der aussagekräftigere gleitende Dreimonatsdurchschnitt verbesserte sich ebenfalls und notierte im Dezember bei minus 0,07. Für November wurde der Wert von minus 0,14 bestätigt.

Ein CFNAI von Null signalisiert ein Wirtschaftswachstum auf historischem Trendniveau. Weist der Index einen negativen Stand auf, deutet dies auf eine Expansion unterhalb des historischen Trendniveaus hin, ein positiver Wert zeigt ein darüber liegendes Wachstum an.

Erst wenn der Dreimonatsdurchschnitt unter den Wert von minus 0,70 fällt, lässt sich mit zunehmender Wahrscheinlichkeit auf den Beginn einer Phase schrumpfender Wirtschaftsleistung schließen. Darüber hinaus deutet ein negatives Vorzeichen beim Dreimonatsdurchschnitt auf einen verringerten Inflationsdruck auf Sicht von einem Jahr hin.

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen spürbar

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:37

Von Ben Leubsdorf

WASHINGTON (Dow Jones) - In den USA sind in der Woche zum 21. Januar spürbar mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 22.000 auf 259.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Anstieg auf 246.000 vorhergesagt.

Für die Vorwoche wurde der Wert nach oben revidiert, auf 237.000 von ursprünglich 234.000. Trotz Schwankungen in den Monaten zuvor liegen die Erstanträge nun seit 99 Wochen unter der Marke von 300.000, die längste Strecke seit 1970, als die Bevölkerung und der Arbeitskräftepool in den USA sehr viel kleiner war.

Der gleitende Vierwochendurchschnitt fiel gegenüber der Vorwoche um 2.000 auf 245.500. Das ist der niedrigste Stand seit November 1973. In der Woche zum 14. Januar erhielten 2,100 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 41.000.

Tabelle: http://www.dol.gov/ui/data.pdf

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Markit: US-Dienstleister kommen stark in Schwung

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 15:53

NEW YORK (Dow Jones) - Die US-Dienstleister haben im Januar sehr an Schwung gewonnen. Der vom IHS Markit Institut erhobene Einkaufsmanagerindex stieg nach den Daten der ersten Veröffentlichung auf 55,1 Punkte von 53,9 im Vormonat. Das ist der höchste Wert seit November 2015. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Die kombinierten Umfragen zu Industrie und Dienstleistern deuteten im Januar auf ein Wirtschaftswachstum von knapp über 2,5 Prozent, sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. Damit gebe es eine starke Basis für einen Wachstumsschub im Jahr 2017. Obwohl der starke Dollar die Exporte dämpfe, bleibe die Binnennachfrage lebhaft.

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USA: Neubauverkäufe Dezember

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 16:00

USA: Neubauverkäufe Dezember 536.000. Erwartet wurden 585.000 nach 592.000 zuvor. (annualisiert)

 

USA: Index der Frühindikatoren Dezember

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 16:00

USA: Index der Frühindikatoren Dezember +0,5 %. Erwartet wurden +0,5 % nach keiner Veränderung zuvor. m/m

 

 

Emil macht Ferien:

Ich kurble nun unsere Wirtschaft etwas an und mache coole Super-Ferien in unserem schönen Land.   SmileDirol

 

 

 

Emil

24.01.2017 17:59
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Markit: US-Industrie gewinnt an Fahrt

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 17:30

(Wiederholung)

NEW YORK (Dow Jones) - Die US-Industrie ist im Januar stärker in Schwung gekommen. Der vom IHS Markit Institut veröffentlichte Einkaufsmanagerindex stieg auf 55,1 Punkte von 54,3 im Vormonat. Volkswirte hatten für diese erste Veröffentlichung einen Stand von 54,4 Zählern erwartet.

Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum. Vor allem bei den Neuaufträgen gab es einen steilen Anstieg, sie erhöhten sich mit der stärksten Rate seit September 2014.

"Die US-Industrie ist stark ins Jahr 2017 gestartet", sagte IHS-Markit-Ökonom Chris Williamson. "Die höhere Dynamik in der Industrie und beim Lageraufbau sollte das BIP-Wachstum im ersten Quartal antreiben, wenn die gegenwärtigen Trends in den kommenden Monaten andauern."

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Emil

18.01.2017 21:27
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....Fortsetzung today...

 

Beige Book: US-Wirtschaft wächst weiter maßvoll

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 20:14

Von Harriet Torry

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Wirtschaft hat einer Erhebung der US-Notenbank zufolge Ende 2016 ihren Wachstumskurs mit einer maßvollen Geschwindigkeit in den meisten Regionen des Landes fortgesetzt. Die Unternehmen hätten sich optimistisch über ihre Erwartungen an das Jahr 2017 gezeigt, heißt es im jüngsten Konjunkturbericht "Beige Book" der Federal Reserve.

In vielen Regionen werde davon ausgegangen, dass der Arbeitsmarkt enger wird und der Druck auf steigende Löhne zunimmt. Dabei würden die Arbeitgeber Mitarbeiter wie bislang oder sogar verstärkt neu einstellen. Der Bericht der Fed basiert auf Umfragen in allen zwölf Distrikten der Notenbank. Die Ergebnisse dienen der Vorbereitung auf die nächste Zinsentscheidung am 31. Januar und 1. Februar.

Fed-Chefin Janet Yellen führt derzeit eine Notenbank, in der weitgehend Einigkeit für eine Reihe von kleinen Zinsschritten in diesem Jahr herrscht. Wann genau die nächste Zinserhöhung kommen soll, ist jedoch offen. Bei der Sitzung im Dezember 2016 hatte die Fed ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf die Spanne von 0,50 bis 0,75 Prozent erhöht. Zugleich stellten die Währungshüter in ihren Projektionen drei weitere Schritte für 2017 um insgesamt 75 Basispunkte in Aussicht.

Im Beige Book heißt es, die wirtschaftlichen Bedingungen im Land seien derzeit eher gut. Das gelte für alle Bereiche außer den Einzelhandel. Im Weihnachtsgeschäft seien zwar die meisten Geschäfte gewachsen, einige Händler hätten sich jedoch enttäuscht gezeigt. Sie litten unter einem Preiswettbewerb. In mehr als einem Distrikt sehe es so aus, dass der Online-Handel auf Kosten der niedergelassenen Händler expandiere.

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Emil

18.01.2017 16:16
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Preisdruck in den USA baut sich weiter auf

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:59

Von Eric Morath

WASHINGTON (Dow Jones) - -Der Preisauftrieb in den USA hat im Dezember weiter zugenommen. Die Verbraucherpreise stiegen mit einer Jahresrate von 2,1 (November: 1,7) Prozent, womit die Inflationsrate erstmals seit Mitte 2014 wieder den Zielwert der US-Notenbank von 2 Prozent erreichte. In der Kernrate (ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) ergab sich eine Steigerung um 2,2 (2,1) Prozent.

Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem solchen Anstieg gerechnet. Die für den November gemeldete Preisentwicklung von plus 0,2 Prozent wurde bestätigt. Die Kernverbraucherpreise erhöhten sich um 0,2 Prozent. Dieser Anstieg entsprach ebenfalls den Erwartungen. Auch im November waren die Kernverbraucherpreise um 0,2 Prozent gestiegen.

Inflation hat positive und negative Aspekte 
 

Einerseits droht den Verbrauchern kurzfristig ein Dämpfer, nachdem der Ölpreisanstieg die Preise an der Zapfsäulen nach oben treibt. In den USA machen die Ausgaben für Benzin dabei einen gehörigen Teil der gesamten Konsumausgaben aus.

"In den vergangenen zwei Jahren entlastete die Preisentwicklung die Verbraucher noch immerhin um insgesamt knapp 140 Milliarden US-Dollar - Kaufkraft, die nun abgeschöpft wird", geben die Ökonomen von HSBC Trinkaus & Burkhardt zu bedenken.

Andererseits gibt eine festere Inflation der US-Notenbank mehr Spielraum für ihre geldpolitische Straffung. Nach der Zinserhöhung im Dezember 2016 haben die Währungshüter für dieses Jahr drei weitere Zinsschritte um insgesamt 75 Basispunkte in Aussicht gestellt.

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US-Realeinkommen steigen im Dezember leicht

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:44

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Realeinkommen in den USA sind im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, war im November ein Rückgang um 0,6 Prozent zu verzeichnen. Das durchschnittliche Wocheneinkommen betrug den Angaben der Behörde zufolge im Dezember saison- und inflationsbereinigt 366,95 US-Dollar nach 366,57 Dollar im Vormonat.

Webseite: http://www.bls.gov/news.release/realer.t01.htm

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USA: Industrieauslastung Dezember

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 15:15

USA: Industrieauslastung Dezember 75,5 %. Erwartet wurden 75,6 % nach 75,0 % im Vormonat.

 

USA: Industrieproduktion

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 15:15

USA: Industrieproduktion Dezember +0,8 %. Erwartet wurden +0,8 % nach -0,4 % zuvor. m/m

 

Details:

US-Industrie schraubt Produktion in die Höhe Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 15:26 Von Jeffrey Sparshott WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Industrie hat ihre Produktion im Dezember mit der höchsten Rate seit mehr als zwei Jahren gesteigert. Die Industrieproduktion stieg um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das ist der stärkste Zuwachs seit November 2014. Zugleich kletterte die Kapazitätsauslastung auf 75,5 Prozent, wie die Federal Reserve weiter mitteilte. Im Vorfeld hatten Ökonomen einen Anstieg der Produktion um 0,7 Prozent prognostiziert, für die Kapazitätsauslastung war der Wert von 75,5 Prozent genau vorhergesagt worden. Im Vormonat hatte sich die Industrieproduktion um 0,7 Prozent (vorläufig: minus 0,4 Prozent) verringert. Die Kapazitätsauslastung wurde auf 74,9 Prozent (75,0 Prozent) revidiert. Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, wurde im Dezember binnen Monatsfrist ein Produktionsplus von 0,2 Prozent (Vormonat: minus 0,1 Prozent) verzeichnet. Die Industrieaktivität hat im Jahr 2016 mehr oder weniger stagniert, bevor sie im letzten Monat des Jahres spürbar anzog. Die lange Strecke der Stagnation hat jedoch zur Folge, dass die Industrieproduktion im Dezember nur um 0,2 Prozent höher liegt als vor einem Jahr. Mit Blick auf den hohen Optimismusgrad, den die jüngsten ISM-Umfragen unter Einkaufsmanagern zeigten, dürfte die Industrie zunächst weiter auf dem aufstrebenden Ast bleiben. Es bleibt aber abzuwarten, wieviel Zuversicht lediglich auf "Vorschusslorbeeren" beruht, die mit dem von kommenden Präsidenten Donald Trump avisierten Konjunkturpaket verbunden sind.

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17.01.2017 17:02
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KORREKTUR: New Yorker Konjunkturindex fällt im Januar

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:56

(Bei der um 14.36 Uhr gesendeten Meldung wurde im zweiten Absatz die Revision des Vormonatswerts nicht berücksichtigt. Für den Dezember wurde der Indexwert auf plus 7,6 (NICHT: plus 9,0) revidiert. Es folgt eine korrigierte Fassung.)

New Yorker Konjunkturindex fällt im Januar

Von Joshua Jamerson

NEW YORK (Dow Jones) - Die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York hat im Januar nachgegeben, wenngleich es weiter ein solides Wachstum gab. Der von der Federal Reserve Bank of New York ermittelte Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe des Distrikts verringerte sich auf plus 6,5.

Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von plus 8,2 prognostiziert. Im Vormonat hatte der Index bei revidiert plus 7,6 gelegen.

Ein Wert über null signalisiert eine Expansion, ein Stand darunter eine Kontraktion. Der Index gewährt einen guten Einblick in die Lagebeurteilungen sowie die Erwartungen auf sechs Monate der Hersteller in New York.

Die Indexkomponente für den Ordereingang fiel auf plus 3,1 (Vormonat: plus 10,4). Der Subindex für die Beschäftigung stieg auf minus 1,7 (minus 12,2). Für die erzielten Preise wurde ein Sprung auf plus 17,6 (plus 3,5) ausgewiesen.

Der New Yorker Konjunkturindex ist meist der erste regionale Indikator, der von den Fed-Filialen in einem Monat veröffentlicht wird. Ökonomen betrachten ihn ebenso wie den Indikator der Philadelphia Fed als vergleichsweise verlässlichen Vorläufer für den viel beachteten ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe der USA.

Website: http://www.newyorkfed.org/survey/empire/empiresurvey_overview.html

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13.01.2017 16:57
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US-Einzelhandel von Automobil- und Benzinabsatz getrieben

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:45

Von Josh Mitchell

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Konsumenten haben im Dezember ihre Ausgaben für Automobile und Benzin gesteigert, was zu insgesamt steigenden Einzelhandelsumsätzen führte, obwohl es Konsumeinschränkungen in anderen Bereichen gab. Die Einzelhändler hatten 0,6 Prozent mehr Geld in den Kassen als im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg um 0,7 Prozent gerechnet.

Wie das US-Handelsministerium weiter berichtete, stiegen die Umsätze ohne Kfz um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten in dieser Kategorie einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet.

Die Autohändler verbuchten ein Umsatzplus von 2,4 Prozent, die Benzinverkäufe stiegen um 2,0 Prozent. In anderen Bereichen gab es Einbußen, insbesondere in Käufhäusern, womit der jahrelange Trend zum Internethandel andauerte.

Für den November gab das Ministerium einen Anstieg von revidiert 0,2 Prozent (vorläufig: plus 0,1 Prozent) für die Gesamtrate an. Die Veränderung ex Kfz wurde auf plus 0,3 Prozent (vorläufig: plus 0,4 Prozent) revidiert.

Im gesamten Jahr 2016 legten die Umsätze der Händler um 3,3 Prozent zu. Im Jahr davor waren sie um 2,3 Prozent und im Jahr 2014 um 4,2 Prozent gestiegen.

Die Einzelhandelsdaten gelten als wichtiger Indikator für die Konsumausgaben der US-Verbraucher, die mit einem Anteil von rund 70 Prozent am Bruttoinlandsprodukt eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft spielen.

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US-Erzeugerpreise deuten auf festere Inflation

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WASHINGTON (Dow Jones) - In den USA hat der Preisdruck auf vorgelagerter Ebene moderat zugenommen. Im Dezember stiegen die Erzeugerpreise um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg in dieser Höhe gerechnet.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - verglichen mit dem Vormonat um 0,2 Prozent. Hier hatten Ökonomen einen Anstieg von 0,1 Prozent prognostiziert.

Für den Vormonat war ein Anstieg der Erzeugerpreise jeweils um 0,4 Prozent in der Gesamt- wie in der Kernrate ermittelt worden.

Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.

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Stimmung der US-Verbraucher hält sich auf hohem Niveau

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NEW YORK (Dow Jones) - Die Stimmung der US-Verbraucher ist im Januar stabil auf einem hohen Niveau geblieben. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA sank laut der ersten Umfrage im Monat minimal auf 98,1 Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Wert von 98,6 erwartet nach 98,2 im Vormonat.

Der Index für die Erwartungen belief sich im Januar auf 88,9 nach 89,5 im Vormonat, der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 112,5 nach 111,9 angegeben. Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen.

Seit der US-Präsidentschaftswahl im November 2016 hat sich die Stimmung der US-Konsumenten, bezogen auf das Konsumentenvertrauen der Universität Michigan, um mehr als 10 Indexpunkte verbessert. Die vom neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Steuererleichterungen für die privaten Haushalte und Unternehmen könnten bereits Mitte des Jahres wirksam werden.

Die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten stiegen im Januar von 2,2 auf 2,6 Prozent. Auf Sicht von fünf Jahren kletterten die Inflationserwartungen von 2,3 auf 2,5 Prozent.

Webseite: http://www.sca.isr.umich.edu/

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Emil

12.01.2017 17:10
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Schaut doch eigentlich ganz gut aus....

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:35

Von Eric Morath

WASHINGTON (Dow Jones) - In den USA sind in der Woche zum 7. Januar mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 10.000 auf 247.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 255.000 vorhergesagt.

Für die Vorwoche wurde der Wert nach leicht oben revidiert, auf 237.000 von ursprünglich 235.000. Das ist immer noch der zweitniedrigste Wert seit 1973. Der gleitende Vierwochendurchschnitt fiel gegenüber der Vorwoche um 1.750 auf 256,500.

In der Woche zum 31. Dezember erhielten 2,087 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 29.000.

Tabelle: http://www.dol.gov/ui/data.pdf

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US-Importpreise legen nur moderat zu

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WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Importpreise sind im Dezember schwächer als erwartet gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent, nach einem Minus von 0,2 Prozent im November. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen waren im Konsens von einem Anstieg um 0,6 Prozent ausgegangen. Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die US-Inflation.

Den weiteren Angaben zufolge verringerten sich die Einfuhrpreise unter Herausrechnung von Öl um 0,2 Prozent. Für die Ölpreise wurde verglichen mit dem Vormonat ein Plus von 7,9 Prozent gemeldet. Auf Jahressicht lagen die Importpreise um 1,8 Prozent höher.

Die Exportpreise verzeichneten den weiteren Angaben zufolge im Dezember einen Anstieg um 0,3 Prozent, nachdem sie sich im November um 0,1 Prozent verringert hatten. Auf Jahressicht wurde ein Plus von 1,1 Prozent verzeichnet. Die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft zu.

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Emil

11.01.2017 14:47
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http://www.wallstreet-online.de/wirtschaftskalender

Pressekonferenz Mr. Trump ca. 17.00h erwartet (europäische Zeit).

Emil

09.01.2017 19:05
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Um welche (US)-Zeit findet die Pressekonferenz am Mittwoch 11. Januar statt? Info wäre super. Danke.  Dirol

https://www.cash.ch/node/1030343

Emil

30.12.2016 08:21
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Fed-Chefin Yellen steht schwieriges Jahr bevor
29.12.2016 14:03

Washington (awp/sda/reu) - Das nächste Jahr droht für Fed-Chefin Janet Yellen das letzte an der Spitze der mächtigsten Notenbank der Welt zu werden: Der künftige Präsident Donald Trump hat sie im Wahlkampf hart attackiert und dürfte ihr nach Auslaufen ihrer vierjährigen Amtszeit Anfang 2018 den Stuhl vor die Tür setzen.

Zudem muss die Befürworterin einer lockeren geldpolitischen Linie 2017 mit weiteren Risiken leben: Mit Trumps Plänen für Steuersenkungen und massive Konjunkturhilfen könnte die US-Wirtschaft überhitzen und der Preisauftrieb ausser Kontrolle geraten. Yellen, die ihren Kurs nun verschärfen und die Zügel nächstes Jahr mehrmals anziehen will, wird wohl eine gehörige Portion Führungsstärke dafür brauchen.

"Eines steht fest: Die Fed-Präsidentin steht vor dem schwierigsten Jahr ihrer Notenbanktätigkeit", prophezeit Ökonom Cyrus de la Rubia von der HSH Nordbank. Durch eine Kombination aus überhitzter Wirtschaft und straffen Zinserhöhungen drohe ein explosives Gemisch: "Das könnte durchaus in einen Abschwung führen, angefangen mit dem Immobilienmarkt und der Autobranche, wo Ratenkäufe üblich sind."

Die Europäische Zentralbank blickt ebenfalls mit Sorge auf die Entwicklungen jenseits des Atlantiks: "Die aus der US-Präsidentschaftswahl resultierende politische Unsicherheit hat zugenommen", konstatiert die EZB in ihrem Wirtschaftsbericht. In der Folge hätten sich die Finanzierungsbedingungen verschärft.

WENIGER WETTBEWERBSFÄHIG

Auch der von der Wahl Trumps ausgelöste Höhenflug des Dollar hat seine Tücken: "Für die US-Unternehmen, die ihre Gewinne zu einem grossen Teil im Ausland erwirtschaften, ist dies gleichbedeutend mit sinkenden Gewinnen und rückläufiger Wettbewerbsfähigkeit", warnt Experte De la Rubia.

Yellen und ihre Kollegen in der Führungsetage der Fed hatten sich jüngst zum einzigen Zinsschritt nach oben in diesem Jahr durchgerungen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld liegt seither in einer Spanne zwischen 0,50 bis 0,75 Prozent.

Ob es zügig weiter nach oben geht, liegt auch an den Weichenstellungen im Weissen Haus: "Sobald die Regierung Trump ab dem 20. Januar ihre Geschäfte aufnimmt und erste grössere Massnahmen umsetzt, werden die Karten in Sachen Zinsen neu gemischt", meint Fed-Beobachterin Christiane von Berg von der BayernLB.

Die Notenbank, deren Doppelmandat Vollbeschäftigung und stabile Preise lautet, sieht sich hier fast am Ziel. Yellen betonte jüngst die Stärke des US-Arbeitsmarkts. Berufsanfänger hätten derzeit die günstigsten Aussichten seit fast einem Jahrzehnt.

Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass das Lohnwachstum zulege. Damit sind auch die Perspektiven gut, dass die angepeilte Inflationsmarke von zwei Prozent in absehbarer Zeit erreicht wird.

Doch diese rosigen Aussichten werden durch eine "Wolke der Unsicherheit" getrübt, wie Commerzbank-Ökonom Bernd Weidensteiner meint: "Es könnte sich Furcht breitmachen, dass Trump der Wirtschaft einen zu starken Schub verleiht." Falls dies zu einer aggressiveren Gangart der Federal Reserve führe, dürfte Trump "nicht begeistert sein", sagt der Experte.

BELASTETES VERHÄLTNIS

Trumps Verhältnis zu Yellen gilt ohnehin als schwierig: Der Republikaner hat ihr vorgeworfen, die Zinsen künstlich niedrig zu halten, um das Platzen einer Börsenblase unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama zu verhindern.

Die mehr als 100 Jahre alte Fed ist zwar unabhängig von der Politik, doch hat Trump mit seinen verbalen Breitseiten deutlich gemacht, dass er einen eher hemdsärmeligen Stil pflegt. Hinzu kommt, dass republikanische Kongressabgeordnete darauf dringen, die als übermächtig empfundene Notenbank an die kurze Leine zu legen.

Einige Republikaner wollen das Doppelmandat der Fed massiv einschränken. Trump hat offengelassen, ob er diese Bemühungen unterstützt. Doch mit der Besetzung vakanter Fed-Direktorenposten könnte er das Personaltableau verändern und der Notenbank so seinen Stempel aufdrücken.

Der für die Zinspolitik zuständige Offenmarktausschuss (FOMC) ist bei voller Besetzung zwölfköpfig. Doch seit geraumer Zeit sind zwei Posten vakant. Obama gelang es gegen den Widerstand im Kongress nicht, sie zu besetzen.

NEUE MEHRHEIT

Dies dürfte sich unter seinem Nachfolger ändern. Statt fünf, könnte es dann sieben vom Staat ernannte stimmberechtigte Führungsmitglieder im FOMC geben. Diese Gruppierung hätte damit eine klare Mehrheit in dem Gremium, in dem zudem fünf nach einem Rotationsverfahren ausgewählte Präsidenten der regionalen Fed-Ableger sitzen.

Yellen hat sich strikt gegen das Vorhaben gestellt, ihre Politik stärker überwachen zu lassen oder an eine feste Formel zu binden. Im Gespräch war dabei die nach dem US-Ökonomen John Taylor benannte Regel zur Bestimmung des je nach Konjunkturlage angemessenen Leitzinses. Pikanterweise gilt Taylor als potenzieller Kandidat für Yellens Nachfolge, deren Amtszeit regulär am 3. Februar 2018 endet.

(AWP)

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23.12.2016 18:37
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Stimmung der US-Verbraucher etwas schwächer als erwartet

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 16:06

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Dezember etwas schwächer als erwartet aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage am Monatsende auf 98,2. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 98,7 erwartet. Bei der ersten Umfrage Mitte des Monats hatte der Wert bei 98,0 gelegen, Ende des Vormonats bei 93,8 Punkten.

Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen. Der Index für die Erwartungen belief sich auf 89,5 (Vormonat: 88,9), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 111,9 (112,1) angegeben.

Die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten fielen von 2,3 auf 2,2 Prozent. Auf Sicht von fünf Jahren sanken die Inflationserwartungen von 2,5 auf 2,3 Prozent.

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US-Neubauverkäufe steigen im November deutlicher als erwartet

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Von Ben Leubsdorf

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Zahl der US-Neubauverkäufe ist im November deutlicher als erwartet gestiegen. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, erhöhte sich die Zahl der verkauften Neubauten gegenüber dem Vormonat um 5,2 Prozent auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 592.000. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 3,0 Prozent auf 580.000 gerechnet. Der Wert für Oktober betrug 563.000 Verkäufe.

In den ersten elf Monaten dieses Jahres sind die Verkäufe um 12,7 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gestiegen. Der Medianpreis für ein Eigenheim lag im November bei 305.400 Dollar, nach 317.000 Dollar im Vorjahr. Die Verkäufe von Neubauten machen etwa 10 Prozent des Absatzvolumens am US-Häusermarkt aus, jene von bestehenden Häuser hingegen rund 90 Prozent.

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US-Baugenehmigungen für November nach oben revidiert

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WASHINGTON (Dow Jones) - Die Zahl der in den USA erteilten Baugenehmigungen ist im November weniger stark als bisher angenommen gesunken. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, verringerten sich die Baugenehmigungen gegenüber dem Vormonat um revidiert 3,9 Prozent auf einen Jahreswert von 1,212 Millionen. Ursprünglich war ein Rückgang von 4,7 Prozent auf annualisiert 1,200 Millionen gemeldet worden. Baugenehmigungen werden als wichtigster Indikator für die künftige Bautätigkeit betrachtet.

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...Die News von gestern konnten leider wegen eines Virenangriffs nicht gepostet werden hier. Nun ist alles wieder ok und ich denke, ihr habt eure News sicher gefunden.

 

Ich mache nun einige Tage Ferien.

Euer

 

Emil

23.12.2016 18:11
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Stimmung der US-Verbraucher etwas schwächer als erwartet

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WASHINGTON (Dow Jones) - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Dezember etwas schwächer als erwartet aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage am Monatsende auf 98,2. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 98,7 erwartet. Bei der ersten Umfrage Mitte des Monats hatte der Wert bei 98,0 gelegen, Ende des Vormonats bei 93,8 Punkten.

Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen. Der Index für die Erwartungen belief sich auf 89,5 (Vormonat: 88,9), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 111,9 (112,1) angegeben.

Die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten fielen von 2,3 auf 2,2 Prozent. Auf Sicht von fünf Jahren sanken die Inflationserwartungen von 2,5 auf 2,3 Prozent.

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US-Neubauverkäufe steigen im November deutlicher als erwartet

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 16:10

Von Ben Leubsdorf

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Zahl der US-Neubauverkäufe ist im November deutlicher als erwartet gestiegen. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, erhöhte sich die Zahl der verkauften Neubauten gegenüber dem Vormonat um 5,2 Prozent auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 592.000. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 3,0 Prozent auf 580.000 gerechnet. Der Wert für Oktober betrug 563.000 Verkäufe.

In den ersten elf Monaten dieses Jahres sind die Verkäufe um 12,7 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gestiegen. Der Medianpreis für ein Eigenheim lag im November bei 305.400 Dollar, nach 317.000 Dollar im Vorjahr. Die Verkäufe von Neubauten machen etwa 10 Prozent des Absatzvolumens am US-Häusermarkt aus, jene von bestehenden Häuser hingegen rund 90 Prozent.

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US-Baugenehmigungen für November nach oben revidiert

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 16:18

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Zahl der in den USA erteilten Baugenehmigungen ist im November weniger stark als bisher angenommen gesunken. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, verringerten sich die Baugenehmigungen gegenüber dem Vormonat um revidiert 3,9 Prozent auf einen Jahreswert von 1,212 Millionen. Ursprünglich war ein Rückgang von 4,7 Prozent auf annualisiert 1,200 Millionen gemeldet worden. Baugenehmigungen werden als wichtigster Indikator für die künftige Bautätigkeit betrachtet.

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...Die News von gestern konnten leider wegen eines Virenangriffs nicht gepostet werden hier. Nun ist alles wieder ok und ich denke, ihr habt eure News sicher gefunden. Smile

Ich freue mich auf einige Ferientage und wünsche allen mega viel Power für eure Feste, Patys und Familienfeiern.

Emil

14.12.2016 21:10
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......Fotsetzung today...

 

US-Notenbank hebt Leitzins an

Leitzins erhöht: die US-Notenbank in Washington.
Bild: Bloomberg

14.12.2016 20:05
 

Die US-Notenbank Fed erhöht ihren Leitzins zum zweiten Mal seit der Finanzkrise.

Die Fed-Funds-Rate werde um 0,25 Prozentpunkte angehoben und liege künftig in einer Spanne zwischen 0,50 und 0,75 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Ökonomen und Finanzmärkte hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. An den Finanzmärkten war sie bereits vollständig eingepreist.

Die letzte Anhebung um ebenfalls 0,25 Prozentpunkte erfolgte im Dezember 2015. Zuvor hatte der Zinssatz seit Ende 2008 - also kurz nachdem die weltweite Finanzkrise ihren Höhepunkt erreicht hatte - in der Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent gelegen.

(AWP)

 

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14.12.2016 18:46
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US-Industrie drosselt Produktion

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 15:33

Von Josh Mitchell

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Industrie in den USA hat im November ihre Produktion zurückgefahren. Hauptgrund war das für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Wetter, das zu einer geringeren Stromerzeugung führte. Die Industrieproduktion sank um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Zugleich fiel die Kapazitätsauslastung auf 75,0 Prozent, wie die Federal Reserve weiter mitteilte. Im Vorfeld hatten Ökonomen einen Rückgang der Produktion um 0,2 Prozent prognostiziert, für die Kapazitätsauslastung war ein Wert von 75,1 Prozent vorhergesagt worden.

Während die Erzeugung der Versorger um 4,4 Prozent nachgab, stieg der Ausstoß im Bergbausektor um 1,1 Prozent. Im Vormonat hatte sich die Industrieproduktion um 0,1 Prozent (vorläufig: 0,0 Prozent) erhöht. Die Kapazitätsauslastung wurde auf 75,4 Prozent (75,3 Prozent) revidiert.

Ökonomen beobachten die Industrieproduktion sehr aufmerksam, denn ein Großteil der gesamtwirtschaftlichen Schwankungen wird durch die Zyklik im Industriesektor hervorgerufen.

Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, stagnierte der Ausstoß im November gegenüber dem Vormonat.

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US-Erzeugerpreise deuten auf festere Inflation

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:51

WASHINGTON (Dow Jones) - In den USA hat der Preisdruck auf vorgelagerter Ebene spürbar zugenommen. Der Aufwärtstrend der Inflation hält damit an und könnte bald in höheren Verbraucherpreisen sichtbar werden. Im November stiegen die Erzeugerpreise um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - verglichen mit dem Vormonat ebenfalls um 0,4 Prozent. Hier hatten Ökonomen einen Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert.

Für den Oktober wurde die Stagnation der Erzeugerpreise bestätigt, in der Kernrate hatte es einen Rückgang um 0,2 Prozent gegeben.

Auf Jahressicht stiegen die Erzeugerpreise im November um 1,3 Prozent, die höchste Rate seit zwei Jahren. In der Kernrate betrug das Plus 1,8 Prozent, der höchste Anstieg seit Mitte 2014. Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.

Die in der Tendenz höhere Inflation spielt der US-Notenbank in die Karten, die am Mittwoch voraussichtlich die lange angestrebte Zinserhöhung umsetzen wird.

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Umsätze der US-Einzelhändler steigen nur leicht

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:40

Von Eric Morath

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Einzelhändler haben ihre Umsätze im November nur minimal steigern können. Sie hatten lediglich 0,1 Prozent mehr Geld in den Kassen als im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium weiter berichtete, stiegen die Umsätze ohne Kfz um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten in dieser Kategorie einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet.

Für den Oktober gab das Ministerium einen Anstieg von revidiert 0,6 Prozent (vorläufig: plus 0,8 Prozent) für die Gesamtrate an. Die Veränderung ex Kfz wurde auf plus 0,6 Prozent (vorläufig: plus 0,8 Prozent) revidiert.

Die Einzelhandelsdaten gelten als wichtiger Indikator für die Konsumausgaben der US-Verbraucher, die mit einem Anteil von rund 70 Prozent am Bruttoinlandsprodukt eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft spielen. Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Umsätze im November um 3,8 Prozent höher, was auf einen besseren Start der Weihnachtssaison als im Jahr 2015 hindeutet.

Der November gilt als wichtiger Monat für die Einzelhandelsbranche, insbesondere für Kaufhäuser, Modegeschäfte und Online-Verkäufer. Doch eine Interpretation der aktuellen Zahlen ist schwierig, da am 8. November die Präsidentschaftswahl in den USA stattfand. Einige Einzelhändler berichteten, ihre Kunden hätten sich angesichts der Unsicherheit über den Wahlausgang mit Käufen zurückgehalten.

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US-Rohöllagerbestände sinken stärker als erwartet

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 16:37

WASHINGTON (Dow Jones) - Der Abbau der Rohöllagerbestände in den USA hat in der Woche zum 9. Dezember angehalten. Die Lagerbestände fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 2,6 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten nur einen Rückgang um 1,7 Millionen erwartet. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 2,4 Millionen Barrel verringert.

Bei den bereits am Vortag veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API) war mit 4,7 Millionen Barrel dagegen eine Zunahme registriert worden.

Die Benzinbestände nahmen um 0,5 Millionen Barrel zu. Analysten hatten ein Plus von 1,8 Millionen Barrel erwartet, nachdem sie in der vorangegangenen Woche um 3,4 Millionen gestiegen waren. Auch die API-Daten hatten einen Anstieg angezeigt. Er lag bei 3,9 Millionen Barrel.

Webseite: http://www.eia.gov/petroleum/supply/weekly/

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08.12.2016 16:53
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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken spürbar

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:39

Von Eric Morath

WASHINGTON (Dow Jones) - In den USA sind in der Woche zum 3. Dezember deutlich weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Damit wird weiter eine gute Lage am Arbeitsmarkt signalisiert. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 10.000 auf 258.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf 255.000 vorhergesagt.

Für die Vorwoche wurde der Wert mit 268.000 bestätigt. Der gleitende Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 1.000 auf 252.500. Damit blieb der Wert nahe dem niedrigsten Stand seit vier Jahrzehnten.

In der Woche zum 26. November erhielten 2,005 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 79.000.

Tabelle: http://www.dol.gov/ui/data.pdf

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......wie immer, abwechslungsreiche Wochenberichte, mal runter mal rauf....

 

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06.12.2016 16:07
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Defizit in der US-Handelsbilanz kräftig ausgeweitet

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:37

Von Ben Leubsdorf

WASHINGTON (Dow Jones) - Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Oktober kräftig gestiegen. Die Exporte gaben deutlich nach, während die Importe merklich anzogen. Das Defizit betrug nach vorläufigen Berechnungen 42,60 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Wert seit Juni. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 42,10 Milliarden Dollar gerechnet.

Wie das US-Handelsministerium berichtete, belief sich das Defizit im Vormonat auf 36,17 Milliarden Dollar, nachdem vorläufig ein Minus von 36,44 Milliarden Dollar genannt worden war.

An den Finanz- und Devisenmärkten wird der Fehlbetrag in der US-Handels- und Leistungsbilanz mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Zur Finanzierung der Defizite benötigen die USA große Kapitalzuflüsse aus dem Ausland.

Die Exporte sanken um 1,8 Prozent auf 186,36 Milliarden Dollar, die Importe nahmen um 1,3 Prozent auf 228,96 Milliarden Dollar zu.

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US-Produktivität wächst im dritten Quartal spürbar

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:50

Von Josh Mitchell

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im dritten Quartal 2016 nach revidierter Rechnung saisonbereinigt und auf das Jahr hochgerechnet um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Das ist der höchste Zuwachs seit zwei Jahren. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten ein Plus von 3,3 Prozent erwartet, nachdem schon bei der ersten Schätzung eine Zunahme von 3,1 Prozent ausgewiesen worden war.

Wie das US-Arbeitsministerium weiter berichtete, erhöhten sich die Lohnstückkosten revidiert mit einer hochgerechneten Jahresrate von 0,7 Prozent. Vorläufig war eine Zunahme von 0,3 Prozent gemeldet worden. Volkswirte hatten hier nur einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet.

Im zweiten Quartal war die Produktivität um 0,2 Prozent gesunken, bei den Lohnstückkosten war ein Anstieg von 6,2 Prozent verzeichnet worden.

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02.12.2016 14:53
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USA: Neugeschaffene Stellen (ex Agrar) im November

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 14:30

USA: Neugeschaffene Stellen (ex Agrar) im November bei 156.000, erwartet wurden 165.000, nach 161.000 zuvor.

 

 

US-Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter solide

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Uhrzeit: 14:49

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im November weiter solide entwickelt. Außerhalb der Landwirtschaft wurden auf saisonbereinigter Basis 178.000 neue Stellen geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Volkswirte der Banken hatten im Schnitt mit 177.000 zusätzlichen Stellen in der größten Volkswirtschaft der Welt gerechnet.

Die Arbeitslosenquote sank von 4,9 Prozent auf 4,6 Prozent und erreichte damit den niedrigsten Stand seit August 2007. Verantwortlich dafür war allerdings auch, dass weniger Menschen im November einen Job suchten. Die Erwerbsquote, die den Anteil der Berufstätigen und Arbeitslosen an der Gesamtbevölkerung angibt, sank von 62,8 Prozent auf 62,7 Prozent.

Im Oktober waren auf dem US-Arbeitsmarkt überraschend wenige neue Stellen geschaffen worden. Die Entwicklung war dabei auch durch schlechteres Wetter gedämpft worden. Der Stellenzuwachs im September und Oktober wurde mit der heutigen Veröffentlichung geringfügig um 2.000 Stellen nach unten revidiert. Den aktualisierten Angaben zufolge wurden im September 208.000 (zuvor: 191.000) und im Oktober 142.000 (zuvor: 161.000) Stellen geschaffen.

Die Stundenlöhne entwickelten sich im November überraschend schwach und sanken um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 Prozent, nach einem starken Plus von 0,4 Prozent im Oktober.

Nach der weiterhin soliden Entwicklung des US-Arbeitsmarktes dürfte einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank im Dezember nichts mehr im Weg stehen. Spätestens seit dem Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl gilt eine Leitzinsanhebung im Dezember als so gut wie sicher.

 

 

 

 

 

 

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01.12.2016 16:17
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...Fortsetzung today...

 

Sagt mir grad jemand (ist aber nicht mein Boss)  ....Man sollte über die freien Tage halt nicht die Unterlagen liegen lassen, das gibt sonst einen riesen Stapel, dann sind es mehr Arbeitslose. Man sollte die Unterlagen bearbeiten, oder gar mit ins Homeoffice nehmen... Wink

 

USA: Markit Einkaufsmanagerindex

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 15:45

USA: Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November 54,1. Erwartet wurde ein Wert von 53,9 nach 53,4 zuvor. (endgültig)

 

USA: Bauausgaben Oktober

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 16:00

USA: Bauausgaben Oktober +0,5 %. Erwartet wurden +0,6 % nach -0,4 % zuvor. m/m

 

USA: ISM-Einkaufsmanagerindex

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 16:00

USA: ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November 53,2. Erwartet wurde ein Wert von 52,1 nach 51,9 zuvor.

 

 

 

 

 

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01.12.2016 15:45
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Cowboys, was das wohl mit dem Thanksgiving zu tun hat?  Pleasantry

Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe steigen zu Thanksgiving

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:36

Von Ben Leubsdorf

WASHINGTON (Dow Jones) - In den USA sind in der Woche zu Thanksgiving spürbar mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 17.000 auf 268.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von 250.000 vorhergesagt.

Die Daten zu den Erstanträgen sind besonders zu Ferienzeiten schwankungsanfällig, weil dann die Saisonbereinigung schwierig ist. Für die Vorwoche wurde der Wert mit 251.000 bestätigt. Der gleitende Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 500 auf 251.500.

In der Woche zum 19. November erhielten 2,081 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 38.000.

Tabelle: http://www.dol.gov/ui/data.pdf

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...Fortsetzung folgt...

 

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30.11.2016 15:05
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ADP: US-Privatwirtschaft schafft im November 216.000 Stellen

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:22

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Unternehmen haben im November ihren Personalbestand kräftig aufgestockt. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, entstanden gegenüber dem Vormonat 216.000 Stellen. Analysten hatten nur ein Plus von 170.000 Jobs vorausgesagt. Im Oktober waren unter dem Strich 119.000 Arbeitsplätze hinzugekommen, und damit 28.000 weniger als ursprünglich gemeldet.

"Die Unternehmen haben im November aggressiv Personal eingestellt", sagte Mark Zandi, Chefökonom von Moody's Analytics. "Und die Unsicherheit rund um die Präsidentenwahl scheint sie nicht gebremst zu haben."

Der ADP-Bericht stützt sich auf etwas über 400.000 US-Unternehmen mit rund 23 Millionen Beschäftigten und gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht, der am Freitag vorgelegt wird. Der ADP-Bericht umfasst nur die Beschäftigung in der Privatwirtschaft, während der offizielle Bericht auch den Staatsbereich einschließt.

Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen rechnen damit, dass im November auf der Basis des offiziellen Jobreports 180.000 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft dazugekommen sind. Die Arbeitslosenquote sehen sie bei 4,9 Prozent.

Webseite: http://www.adpemploymentreport.com/

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USA: Private Konsumausgaben Oktober

Kategorien: Echtzeitnachrichten | Eilmeldungen | Uhrzeit: 14:30

USA: Private Konsumausgaben Oktober +0,3 %. Erwartet wurden +0,5 % nach +0,5 % zuvor. m/m

 

US-Verbraucher steigern Ausgaben moderat

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:39

Von Eric Morath

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Verbraucher haben im Oktober trotz steigender Einkommen ihre Ausgaben nur moderat gesteigert. Dafür nahm die Sparquote zu. Verglichen mit dem Vormonat kletterten die Ausgaben um 0,3 Prozent, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Für September wurde ein revidiertes Plus von 0,7 Prozent (vorläufig: plus 0,5 Prozent) genannt.

Für die Einkommen meldete das Ministerium einen Anstieg von 0,6 Prozent. Hier hatten Volkswirte im Vorfeld eine Zunahme um 0,4 Prozent erwartet. Das für September zunächst gemeldete Plus von 0,3 Prozent wurde auf einen Zuwachs von 0,4 Prozent revidiert.

Die Sparquote der privaten US-Haushalte erhöhte sich auf 6,0 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 5,7 Prozent gelegen hatte.

Das von der US-Notenbank favorisierte Preismaß, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Auf Jahressicht erhöhte sich der Index um 1,4 Prozent. Die Fed strebt eine Inflation von 2 Prozent an. In der Kernrate ohne die Komponenten Nahrung und Energie stieg der Index um 0,1 Prozent auf Monats- und 1,7 Prozent auf Jahressicht.

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OPEC Einigung

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Die OPEC hat sich auf eine Senkung der Rohöl-Produktion um 1,2 auf 32,5 Mio Barrel pro Tag geeinigt

?

https://www.boerse-go.de/nachricht/live-ticker-opec-einigt-sich-auf-foerderbegrenzung,a5001053.html

 

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29.11.2016 16:28
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Case-Shiller-Index steigt auf Rekordhoch

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 15:10

Von Laura Kusisto

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Häuserpreise in den USA haben im September weiter zugelegt. Wie Standard & Poor's (S&P) mitteilte, lag der Case-Shiller-Index für die landesweiten Preise um 5,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Er erreichte damit ein Rekordhoch. In den 20 größten Städten der USA stiegen die Preise um 5,1 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg um 5,2 Prozent erwartet.

Der Index für die 10 größten Städte der USA erhöhte sich um 4,3 Prozent. Die Erholung der Häuserpreise ist ein wichtiger Pfeiler für die US-Konjunktur, weil sie einerseits die Neubautätigkeit anregt und andererseits das Verbrauchervertrauen stützt.

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US-Wachstum für das dritte Quartal nach oben revidiert

Kategorien: News Nordamerika | Top-Stories | Wirtschaftsdaten Nordamerika | Uhrzeit: 14:41

Von Ben Leubsdorf

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal 2016 stärker gewachsen als bisher angenommen. Wie das Handelsministerium im Rahmen einer ersten Datenrevision berichtete, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 3,0 Prozent gerechnet, nachdem das Handelsministerium in einer ersten Schätzung ein Plus von 2,9 Prozent gemeldet hatte. Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft um 1,4 Prozent gewachsen, im ersten Quartal war ein Zuwachs von 0,8 Prozent verzeichnet worden.

Die aktuellen Daten zeigten einen stärkeren Konsum, der nach revidierten Zahlen um 2,8 Prozent zulegte, anstatt 2,1 Prozent, wie zunächst berichtet. Das Wachstum der Investitionen wurde hingegen stark nach unten korrigiert, auf ein Plus von 0,1 Prozent von zuvor 1,2 Prozent.

Der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg um 1,4 Prozent, eine Bestätigung der ersten Veröffentlichung. Im Vorquartal hatte es einen Anstieg von 2,0 Prozent gegeben.

Der BIP-Deflator betrug 1,4 Prozent (vorläufig: 1,5 Prozent) nach 2,3 Prozent im Vorquartal. Volkswirte hatten ein Plus von 1,5 Prozent erwartet. Der BIP-Deflator misst die Preisentwicklung anhand aller produzierten Waren und Dienstleistungen. Die Verbraucherpreise werden dagegen mittels eines repräsentativen Warenkorbs erhoben.

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https://www.boerse-go.de/nachricht/maerkte-usawall-street-zwischen-us-daten-und-opec-treffen,a4999626.html

 

 

 

 

 

 

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