FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

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01.11.17, 19:18 | Von Dow Jones News

Fed hält Zinsen stabil - Zinserhöhung im Dezember möglich

Von David Harrison

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Notenbank hat ihren Leitzins stabil gehalten. Zugleich signalisierten die Währungshüter, dass sie bis Jahresende eine Zinserhöhung in Betracht ziehen. Sie verwiesen in dem Begleittext zum Zinsbeschluss auf die trotz der Hurrikans "solide wachsende Wirtschaft". In dem vorhergenden Statement war von einer "moderat wachsenden Wirtschaft" die Rede gewesen.

Bei ihrer Ratssitzung beschlossen die Währungshüter einstimmig, den Leitzins in der aktuellen Spanne von 1,00 bis 1,25 Prozent zu belassen. Ökonomen und Börsianer hatten diesen Beschluss erwartet.

An den Märkten wird erwartet, dass die US-Notenbank bis zum Jahresende noch einmal die Zinsen erhöhen wird - und zwar bei der Sitzung am 13. Dezember. Es wäre die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr. Zuletzt hatte die Fed im Juni ihren Leitzins um 25 Basispunkte erhöht.

Viel stärker als die Zinsentscheidung steht derzeit im Fokus der Märkte allerdings die Berufung des nächsten Fed-Vorsitzenden. US-Präsident Donald Trump wird in Kürze seinen Kandidaten präsentiert. Viele Marktakteure sehen mit der Personalbesetzung eine Richtungsentscheidung über den Kurs der US-Geldpolitik verbunden. Nach letzen Meldungen soll im Kandidatenkarusell nun Fed-Gouverneur Jerome Powell der Favorit sein. Er würde für Kontinuität in der Geldpolitik stehen.

(Mitarbeit: Andreas Plecko)

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31.10.17, 15:00 | Von Dow Jones News

Chicagoer Einkaufsmanagerindex im Oktober überraschend gestiegen

CHICAGO (Dow Jones) - Die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago hat sich im Oktober überraschend aufgehellt und den höchsten Stand seit März 2011 erreicht. Der Indikator stieg auf 66,2 Punkte, wie die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager mitteilte. Im September stand der Index bei 65,2 Punkten. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 60,0 Punkte erwartet.

Der Frühindikator liegt damit deutlich über der sogenannten Wachstumsschwelle von 50 Punkten und signalisiert somit eine wirtschaftliche Belebung in der für die US-Konjunktur wichtigen Metropolregion.

Von den fünf Subindizes haben sich im Oktober gegenüber dem Vormonat nur zwei Indizes abgeschwächt. Die Auftragseingänge sind auf den höchsten Stand seit Juni gestiegen und auf den zweithöchsten seit Mai 2014. Der Index für die Produktion erreichte den höchsten Stand seit August 2014.

Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago wird von Beobachtern mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, da er Rückschlüsse auf den landesweiten Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) zulässt. Befragt werden 200 für den Einkauf verantwortliche Manager aus dem verarbeitenden Gewerbe der Region.

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USA: Verbrauchervertrauen Conference Board Oktober bei 125,9 Punkten, erwartet wurden 121,0 Zähler, nach 119,8 zuvor.

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In Deutschland ist morgen Feiertag,

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27.10.17, 14:42 | Von Dow Jones News

US-Wirtschaft wächst trotz Hurrikans solide

Von Josh Mitchell

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal 2017 trotz zweier Hurrikans solide gewachsen. Wie das Handelsministerium im Rahmen einer ersten Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September auf das Jahr hochgerechnet um 3,0 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens nur mit einem Anstieg von 2,7 Prozent gerechnet.

Im zweiten Quartal war das US-BIP um bestätigt 3,1 Prozent gewachsen, nachdem für das erste Quartal ein Anstieg von 1,2 Prozent verzeichnet worden war.

Der Konsum, der rund zwei Drittel des US-BIP ausmacht, wuchs im dritten Quartal um 2,4 Prozent, unter dem Trend der jüngsten Jahre. Die Wirbelstürme dürften den Konsum belastet haben. Die Unternehmen investierten weiter eifrig, die Ausgaben dafür stiegen um 3,9 Prozent. Die Exporte legten um 2,3 Prozent zu, die staatlichen Ausgaben sanken um 0,1 Prozent.

Gute Nachrichten für die US-Notenbank

Der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg um 1,5 Prozent nach einem Plus von 0,3 Prozent im Vorquartal.

Der BIP-Deflator betrug 2,2 Prozent nach 1,0 Prozent im Vorquartal. Volkswirte hatten im Konsens eine Rate von 1,8 Prozent erwartet. Der BIP-Deflator misst die Preisentwicklung anhand aller produzierten Waren und Dienstleistungen. Die Verbraucherpreise werden dagegen mittels eines repräsentativen Warenkorbs erhoben.

Die US-Notenbank dürfte sich durch den Bericht in ihrer Absicht bestätigt sehen, die Zinsen im Dezember weiter anzuheben. Der Report zeigte, dass die Inflation im Sommer zugenommen hat, eine Entwicklung, die die Notenbank antizipiert hatte.

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Fortsetzung folgt.......

 

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Ja was denn nun? 

Ja was denn nun?  Dirol

Man lasse sich überraschen...

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12.10.17, 09:00 | Von Dow Jones News

ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Fed-Protokoll: Mehrheit für weitere Zinserhöhung trotz schwacher Inflation

Die US-Währungshüter haben sich bei ihrer Sitzung am 19. und 20. September trotz der andauernd flauen Inflation mehrheitlich für einen weiteren Zinsschritt noch in diesem Jahr ausgesprochen. Einige Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) machten dabei jedoch deutlich, dass ihre Entscheidung maßgeblich von der weiteren Inflationsentwicklung bis zur nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses abhängen wird, wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht.

Bostic: Abbau der Fed-Bilanz gut gestartet

Der Präsident der Federal Reserve Bank von Atlanta, Raphael Bostic, bewertet den Start des Bilanzabbaus der US-Notenbank bisher positiv. Ein Grund dafür sei die gute Verfassung der US-Wirtschaft, sagte Bostic laut Redetext. "Der Ausstieg wird weniger dramatisch sein als der Einstieg", so der Notenbanker. Die Fed hatte bei der September-Sitzung beschlossen, ab Oktober mit dem Abbau der rund 4,5 Billionen US-Dollar schweren Notenbankbilanz zu beginnen, zunächst um 10 Milliarden Dollar pro Monat.

George fordert Fed-Zinserhöhung als Rezept gegen Überhitzung

Die Präsidentin der Kansas-Fed, Esther George, hat kein Problem mit der anhaltend niedrigen Inflation in den USA. Die Leitzinsen müssten angehoben werden, um ein Überhitzen der Konjunktur zu verhindern, sagte George, die in diesem Jahr nicht stimmberechtigt im Offenmarktausschuss ist.

EZB-Chefvolkswirt Praet warnt vor zu niedriger Inflation

Die Europäische Zentralbank (EZB), hat nach den Worten ihres Chefvolkswirts, Peter Praet, nur unzureichende Fortschritte beim Erreichen ihres Inflationsziels gemacht. Bei einer Rede in New York wies Praet darauf hin, dass sich die Konjunkturerholung zwar verstärkt habe, die Inflation aber niedrig sei. Die Warnung deutet darauf hin, dass die EZB bei der für 2018 erwarteten Verringerung ihres Ankaufprogramms vorsichtig vorgehen wird.

Rajoy will mit Drohung zum Entzug der Autonomierechte Kataloniens Ernst machen

In der Krise um die katalanische Unabhängigkeitserklärung will Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy mit seiner Drohung eines Eingriffs in die Autonomierechte Kataloniens Ernst machen. Madrid forderte von der Regionalregierung in Barcelona am Mittwoch eine Klarstellung, ob sie nun die Unabhängigkeit der Region erklärt habe oder nicht; Rajoy setzte den Katalanen dafür eine Frist von fünf Tagen. Damit setzte der Regierungschef ein Verfahren zum Entzug der katalanischen Autonomierechte nach Verfassungsartikel 155 formell in Gang.

Trump ernennt Kirstjen Nielsen zur Heimatschutzministerin

US-Präsident Donald Trump hat Kirstjen Nielsen, eine hochrangige Mitarbeiterin im Weißen Haus, zur Heimatschutzministerin ernannt. Trump gab seine Entscheidung für die Expertin für Cybersicherheit am Mittwoch (Ortszeit) in Washington bekannt. Der war frei geworden, als Amtsinhaber John Kelly im Juli als Stabschef ins Weiße Haus gewechselt hatte. Übergangsweise hatte Elaine Duke das Ministerium geführt.

GROßBRITANNIEN

RICS-Hauspreisindex Sep +6 (Aug: +6)

RICS-Hauspreisindex Sep PROGNOSE: +4 

MALAYSIA

Industrieproduktion Aug +6,8 % (PROG: +5,4 %) gg Vorjahr

Industrieproduktion Aug -0,1 % gg Vormonat

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Hat schon jemand Job-Bewerbungsgespräche geführt während eine Hurrikanes? Nö, dann rent man wohl ums Leben und packt seine wichtigsten Sachen. Danach kommt der Wiederaufbau.

Man sagt, die Börse nimmt die Zukunft vorweg. Also müsste es eigentlich Aufträge für den Wiederaufbau vom Himmel hageln. Branchen Bau allgemein, Sanitär, Elektroinstallation, Geräte Gesundheitswesen etc. Konsumgüter, alle die zerstört wurden müssen ersetzt werden, von der Waschmaschine bis zum Auto und TV-Gerät...

 

USA: Neugeschaffene Stellen außerhalb der Landwirtschaft September -33.000. Erwartet wurden 88.000 nach 156.000 zuvor.

Neugeschaffene Stellen September mit -33.000 erster negativer Wert seit Oktober 2010 

vor 7 Min

USA: Arbeitslosenquote September 4,2 %. Erwartet wurden unveränderte 4,4 %.

 

Nachtrag: (16.04h)

16:00 ! USA: Großhandelsumsatz August. Erwartet wird keine Veränderung nach -0,1 % zuvor. (endgültig) m/m

vor 9 Min

16:00 ! USA: Lagerbestände Großhandel August. Erwartet werden +1,0 % nach +0,6 % zuvor. (endgültig) m/m

 

 

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Lorenz
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Kurzinfo: Die US-Börsen sind

 

Kurzinfo: Die US-Börsen sind am Montag nicht geschlossen, der Handel findet normal statt. Lediglich der Anleihenmarkt ist zu.

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News:

News:

USA: Auftragseingang Industrie August +1,2 %. Erwartet werden +0,9 % nach -3,3 % zuvor. m/m

 

05.10.17, 15:51 | Von Dow Jones News

MÄRKTE USA/Warten auf US-Arbeitsmarktdaten - Neue Rekordhochs

Von Thomas Rossmann

NEW YORK (Dow Jones) - Die Rekordjagd an der Wall Street geht auch am Donnerstag weiter. Sowohl der S&P-500 als auch der Nasdaq-Composite haben zur Eröffnung neue Allzeithochs markiert. Der Dow-Jones-Index bewegt sich nach zuletzt sechs Rekordmarken in Folge kaum von der Stelle. Wie dünn die Luft mittlerweile geworden ist, zeigt die Tatsache, dass das neue Rekordhoch des S&P-500 nur 1,5 Punkte über der alten Rekordmarke liegt. Denn im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts für den September am Freitag dürfte der Handel insgesamt in ruhigen Bahnen verlaufen.

Der Dow-Jones-Index gewinnt kurz nach dem Handelsstart 4 Punkte auf 22.666. Der S&P-500 legt um 0,1 Prozent zu, für den Nasdaq-Composite geht es um 0,4 Prozent nach oben.

"Sollten sich die starken Konjunkturdaten fortsetzen und die Trump-Regierung eine Steuerreform auf den Weg bringen, ist es wahrscheinlich, dass die Aktienmärkte in den kommenden Monaten weiter zulegen", sagt Mihir Kapadia, CEO und Gründer von Sun Global Investments.

Und auch die aktuellen US-Daten können überzeugen. So sind in der Woche zum 30. September spürbar weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden, obwohl die Auswirkungen der Hurrikans "Harvey" und "Irma" immer noch auf der Wirtschaft in mehreren Regionen lasten. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis auf 260.000 Anträge. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 270.000 vorhergesagt, nach 272.000 in der Vorwoche. Das Defizit in der Handelsbilanz der USA ist im August geschrumpft. Es betrug nach vorläufigen Berechnungen 42,40 Milliarden Dollar. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 42,70 Milliarden Dollar gerechnet. Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn folgt noch der Auftragseingang der Industrie im August.

Möglicherweise geht vom US-Arbeitsmarktbericht aber auch gar kein größerer Impuls für den Markt aus. Zwar Hurrikan "Harvey" dürfte das US-Jobwachstum im September stark gebremst haben. Weil der Wirbelsturm letztlich aber nur eine Delle in der robusten US-Konjunktur hinterlassen wird, könnten die Marktteilnehmer den Bericht weitgehend ignorieren. "Eine verlässliche Schätzung der Auswirkungen von Harvey ist schwierig, auch wenn die Wochendaten zu den Erstanträgen einen ersten Eindruck geben", so die Ökonomen der Commerzbank. Wegen der Verzerrungen durch den Hurrikan erwarten die Experten, dass frühestens der Bericht für November wieder ein klares Bild zeigen wird.

Ölpreise mit leichter Erholung

Die Ölpreise holen zwar einen Teil der Vortagesverluste wieder auf, dürften nach Einschätzung eines Teilnehmers aber weiterhin unter Druck bleiben. Nach den jüngsten Daten der EIA stieg die Ölförderung in den USA in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit Juli 2015. Vor diesem Hintergrund verfestigen sich bei den Investoren die Sorgen, bezüglich der Wirksamkeit der beschlossenen Förderkürzungen der Opec. Zudem gibt es Berichte, wonach Libyen die Förderung an seinem größten Ölvorkommen wieder aufnimmt, was zu einer weiteren Angebotserhöhung führen dürfte. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI steigt um 0,4 Prozent auf 50,17 Dollar. Für Brent geht es um 0,8 Prozent auf 56,24 Dollar nach oben.

Der Goldpreis zeigt sich wenig verändert bei 1.275 Dollar. Etwas Unterstützung erhält das Edelmetall durch den schwelenden Konflikt zwischen Katalonien und Spanien, heißt es von der Commerzbank. Mit der Erklärung der Unabhängigkeit würde eine neue Eskalationsstufe im Konflikt mit der Zentralregierung in Madrid erreicht. Die Blicke sind aber auch auf den US-Arbeitsmarktbericht gerichtet. Ein starker Stellenzuwachs könnte die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Dezember erhöhen, was tendenziell belastend für das zinslose Edelmetall wäre.

Der Euro gibt seine zwischenzeitlichen Gewinne, die ihn bis auf 1,1779 Dollar geführt haben, wieder ab. Die starken wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten treiben den Dollar auf Tageshoch und drücken den Euro. Dieser fällt auf das Tagestief von 1,1714 Dollar und geht aktuell mit 1,1722 Dollar um. "Eingeleitet hat die Bewegung schon das Protokoll der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank", so Eugen Keller vom Bankhaus Metzler. Dieses habe keine Hinweise auf eine deutlich schwächere Geldpolitik gegeben.

Am US-Anleihemarkt geben die Notierungen leicht nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere steigt um 1 Basispunkt auf 2,33 Prozent.

Acadia Pharmaceuticals legen deutlich zu

Bei den Einzelwerten ist die Aktie von Acadia Pharmaceuticals gesucht. Das Biotech-Unternehmen hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zusage erhalten, sie werde die erweiterte Zulassung von Pimavanserin in einem beschleunigten Verfahren prüfen. Mit dem Mittel sollen künftig auch Halluzinationen und Wahnvorstellungen bei Demenz-Kranken behandelt werden. Pimavanserin darf bislang schon zur Behandlung dieser Symptome bei Patienten mit Parkinson-Psychose eingesetzt werden. Die Aktie steigt um 3,1 Prozent.

Für die Papiere von Immunogen geht es um gut 3 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen eine Kapitalerhöhung angekündigt hat.

Boeing baut seine Expertise in neuen Technolgiefeldern aus mit der Übernahme von Aurora Flight Sciences, einem Hersteller von Drohnen und Flugsystemen. Mit dem Schritt steigt Boeing auch tiefer in das neue Feld elektrisch angetriebener Flugzeuge ein. Finanzielle Details zur Übernahme von Aurora nannte Boeing nicht. Für die Boeing-Aktie geht es um 0,2 Prozent nach unten.

Die Microsoft-Aktie legt um 0,8 Prozent zu. Laut Händlern hat Canaccord die Aktie auf "Buy" von zuvor "Hold" nach oben gestuft.

=== INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD DJIA 22.665,95 0,02 4,31 14,69 S&P-500 2.540,93 0,13 3,19 13,49 Nasdaq-Comp. 6.559,52 0,38 24,89 21,85 Nasdaq-100 6.027,75 0,48 28,91 23,94 US-Anleihen Laufzeit Akt. Rendite Bp zu Vortag Rendite Vortag +/-Bp YTD 2 Jahre 1,48 0,8 1,47 27,7 5 Jahre 1,93 1,3 1,92 0,5 7 Jahre 2,16 1,1 2,15 -8,6 10 Jahre 2,33 0,8 2,32 -11,2 30 Jahre 2,88 1,2 2,87 -19,0 DEVISEN zuletzt +/- % Do., 7:43h Mi, 17.29 Uhr % YTD EUR/USD 1,1722 -0,29 % 1,1756 1,1759 +11,5 % EUR/JPY 131,93 -0,45 % 132,52 132,64 +7,3 % EUR/CHF 1,1456 -0,10 % 1,1468 1,1466 +7,0 % EUR/GBP 0,8919 +0,46 % 0,8878 1,1288 +4,6 % USD/JPY 112,55 -0,14 % 112,72 112,81 -3,7 % GBP/USD 1,3143 -0,76 % 1,3243 1,3274 +6,5 % ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 50,17 49,98 +0,4 % 0,19 -12,1 % Brent/ICE 56,24 55,8 +0,8 % 0,44 -4,1 % METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.275,04 1.274,82 +0,0 % +0,22 +10,7 % Silber (Spot) 16,70 16,58 +0,8 % +0,13 +4,9 % Platin (Spot) 913,00 915,00 -0,2 % -2,00 +1,0 % Kupfer-Future 3,03 2,96 +2,3 % +0,07 +19,9 % ===

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Ja, danke euch.

Ja, danke euch. BiggrinDirol

Wirtschaftlich läuft es allerdings gut wie es scheint und das ist wichtig.  Good

04.10.17, 22:12 | Von Dow Jones News

MÄRKTE USA/Erneut Rekorde - Dynamik lässt nach

NEW YORK (Dow Jones) - Die Wall Street hat am Mittwoch wieder neue Rekordmarken erobert. Zwar blieben die Aufschläge gering, doch wieder haben alle drei Leitindizes Allzeithochs erklommen. Im Dow-Jones-Index liegt das neue Rekordhoch nun bei knapp 22.686 Punkten. Jedoch sei nun etwas die Luft raus, hieß es von einem Beobachter. Zudem hielten sich die Anleger vor dem US-Arbeitsmarktbericht für September zurück. Spannung hatte auch im Vorfeld einer Rede von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen geherrscht, doch sie enthielt sich aller Aussagen zu Geldpolitik oder Konjunktur.

Der Dow-Jones-Index gewann 0,1 Prozent auf 22.662 Punkte. Für den S&P-500 ging es um 0,1 Prozent auf 2.538 Punkte nach oben. Der Nasdaq-Composite verzeichnete ein Plus von 3 Punkten auf 6.535. Umgesetzt wurden 736 (Dienstag: 724) Millionen Aktien. Es kamen auf 1.420 (1.646) Kursgewinner 1.486 (1.276) -verlierer. Unverändert gingen 164 (156) Titel aus dem Handel.

Ermutigung brachten Konjunkturdaten, die erneut den gesunden Zustand der US-Ökonomie bestätigten. Zwar blieb der ADP-Arbeitsmarktbericht für September, der als Indikator für den offiziellen Bericht am Freitag gilt, leicht hinter den Erwartungen, denn statt einem prognostizierten Plus von 150.000 lagen die neuen Stellen bei 135.00. Doch Mark Zandi, Chefökonom von Moody's Analytics, relativierte die Daten mit Blick auf die Hurrikans Harvey und Irma: "Schaut man aber über diese Stürme hinweg, ist der Arbeitsmarkt weiter stabil und robust."

Besonders gut kam aber der ISM-Index für den Dienstleistungssektor an. Ér übertraf dabei mit 59,8 deutlich die Prognose von 55,2, was Analysten als "Knaller" und "bärenstark" bezeichneten. Kürzlich war bereits der ISM-Index für das Produktiongewerbe extrem stark ausgefallen. Auch der Markit-Index für Dienstleistung lag deutlich über 50 und damit klar in der Wachstumszone. Auf dem aktuell hohen Niveau reagierten die Aktienindizes allerdings kaum noch auf die guten Daten.

Dollar neigt etwas zur Schwäche

Der Dollar gab leicht nach. Grund seien Spekulationen um die Nachfolge von US-Notenbankchefin Janet Yellen, sagten Händler. US-Präsident Donald Trump soll eine Liste mit möglichen Kandidaten erhalten haben, die sehr unterschiedliche geldpolitische Meinungen vertreten. Dabei seien die Chancen von Fed-Gouverneur Jerome Powell auf die Yellen-Nachfolge wieder gestiegen. Powell gilt als "Taube", was die Erwartungen weiterer US-Zinserhöhungen dämpfe. Der Euro liegt aktuell bei rund 1,1765 Dollar, nach Kursen um 1,1740 Dollar im späten US-Handel am Vortag. Auch gegenüber dem Yen büßte der Greenback leicht ein.

Die WTI-Ölpreise tendierten volatil. Mit den wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten drehten sie ins Plus, denn die Daten wiesen bei Rohöl einen kräftigen Abbau um rund 6 Millionen Barrel aus. Später ging es mit den Preisen wieder abwärts. Noch immer lastete die gestiegene Ausstoß der Länder, die sich unter Führung der Opec auf eine Produktionsbegrenzung geeinigt hatten. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 0,9 Prozent auf 49,98 Dollar, das war das tiefste Settlement seit über zwei Wochen.

Beim Goldpreis setzte sich die Erholung nach den jüngsten deutlichen Abgaben fort. Gestützt wurde diese vom etwas schwächeren Dollar, der Edelmetall für Investoren aus anderen Währungsräumen interessanter macht. Gold dürfte nach Ansicht der Commerzbank weiter gefragt sein, zum Beispiel wegen der politischen Unsicherheiten in Europa. Zuletzt hatte vor allem die Aussicht auf weiter steigende Zinsen in den USA den Goldpreis belastet. Der Preis für die Feinunze legte um 0,3 Prozent auf 1.275 Dollar zu.

Die US-Anleihen verzeichneten kleine Verluste. Die Rendite zehnjähriger Papiere stieg im Gegenzug um 1 Basispunkt auf 2,33 Prozent.

Pepsico übertrifft Gewinnerwartungen - Ausblick durchwachsen

Pepsico hat seinen Gewinn im dritten Geschäftsquartal deutlich gesteigert und die Erwartungen übertroffen. Dabei glichen die Regionen Europa und Asien ein schwaches Nordamerika-Geschäft aus. Der Ausblick für das Gesamtjahr bietet dagegen Licht und Schatten: Obwohl der Konzern beim organischen Wachstum etwas vorsichtiger wird, sieht er sich auf einem guten Weg, die bisherige Gewinnprognose zu übertreffen. Für die Aktie ging es um 0,2 Prozent nach oben.

Die Tesla-Aktie gewann 2 Prozent auf 355,01 Dollar. Nomura hat die Beobachtung der Aktie mit der Empfehlung "Buy" aufgenommen. Als Kursziel nennen die Analysten 500 Dollar. Damit liegen sie an der Spitze der von Factset befragten Analysten, die für Tesla im Schnitt ein Kursziel von 304 Dollar ausgeben.

Die Ford-Aktie gab 0,3 Prozent ab. Der Autohersteller setzt künftig stärker auf Nutzfahrzeuge und sportliche Geländewagen. Ford will für neue Modelle in diesen Segmenten rund 7 Milliarden US-Dollar bereitstellen, wie der neue CEO Jim Hackett ankündigte. Zudem will das Unternehmen noch mehr als bisher geplant in den Ausbau der Elektromobilität investieren. Daneben sollen in den kommenden fünf Jahren die Kosten um etwa 14 Milliarden Dollar gesenkt werden. Analysten bemängelten aber, dass die Aussagen von Ford zu wenig konkret gewesen seien. Die Aktie des Konkurrenten General Motors gewann 0,8 Prozent.

Daneben waren die Blicke auf Amazon gerichtet. Die EU-Kartellbehörde hat Luxemburg dazu aufgefordert, angeblich zu wenig gezahlte Steuern von dem US-Internethändler nachzufordern. Es geht dabei um eine Summe von 250 Millionen Euro. Die EU bemüht sich seit einiger Zeit, multinationale Konzerne mit bedeutenden Geschäften in Europa stärker zu besteuern. Dabei sollen auch neue Steuern und Abgaben helfen. Die Amazon-Titel legten um 0,9 Prozent zu.

Zudem will EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Irland wegen nicht eingezogener Steuern beim US-Technologiekonzern Apple vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen. "Irland hat bisher kein Geld zurückgeholt - nicht einmal teilweise", erklärte Vestager. Für die Apple-Aktie ging es um 0,7 Prozent nach unten. Hinzu kam dass Google Apple Konkurrenz mit einem neuen Home-Smartspeaker machen will.

Netflix-Aktie verteuerten sich um 2,9 Prozent. Die Analysten der UBS haben das Kursziel für die Aktie erhöht und begründen dies mit der Vermutung, dass das Abonnentenwachstum des Streamingdienstes stärker ausfallen dürfte als zuvor erwartet.

Mylan nach Generikum-Zulassung im Plus - Teva unter Druck

Mylan profitierten von einer Medikamentenzulassung der US-Arzeimittelbehörde FDA. Der Konzern erhielt die Erlaubnis, ein Generikum für Copaxone auf den Markt zu bringen. Es handelt es sich hierbei um ein Medikament zur Behandlung von Multipler Sklerose, das von Mitbewerber Teva herausgebracht wird. Es zählt zu den Schlüsselmedikamenten des Unternehmens und trägt trotz eines Absatzminus im zweiten Quartal immer noch rund die Hälfte zum Gesamtumsatz mit Spezialmedikamenten bei. Während Mylan um gut 16 Prozent nach oben schossen, ging es für die Teva-Papiere um fast 15 Prozent bergab.

Der US-Saatgutkonzern Monsanto hat es im vierten Quartal zurück in die Gewinnzone geschafft. Das Unternehmen, das von der Bayer AG für 66 Milliarden Dollar übernommen wird, schnitt damit besser ab als erwartet. Die Aktie legte um 0,1 Prozent zu.

=== INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD DJIA 22.661,57 0,09 19,90 14,67 S&P-500 2.537,74 0,12 3,16 13,35 Nasdaq-Comp. 6.534,63 0,04 2,91 21,39 Nasdaq-100 5.998,84 0,06 3,78 23,34 US-Anleihen Laufzeit Akt. Rendite Bp zu Vortag Rendite Vortag +/-Bp YTD 2 Jahre 1,45 -2,0 1,47 24,9 5 Jahre 1,92 0,7 1,91 -0,5 7 Jahre 2,16 0,8 2,15 -9,1 10 Jahre 2,33 1,1 2,32 -11,3 30 Jahre 2,87 0,5 2,86 -19,8 DEVISEN zuletzt +/- % Mi., 8:19h Mo, 17.17 Uhr % YTD EUR/USD 1,1765 -0,02 % 1,1767 1,1736 +11,9 % EUR/JPY 132,57 +0,12 % 132,42 132,29 +7,8 % EUR/CHF 1,1467 +0,23 % 1,1440 1,1435 +7,1 % EUR/GBP 0,8876 +0,13 % 0,8865 1,1301 +4,1 % USD/JPY 112,72 +0,16 % 112,54 112,71 -3,6 % GBP/USD 1,3253 -0,15 % 1,3273 1,3263 +7,4 % ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 49,83 50,42 -1,2 % -0,59 -12,7 % Brent/ICE 55,74 56 -0,5 % -0,26 -5,1 % METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.275,37 1.271,75 +0,3 % +3,62 +10,8 % Silber (Spot) 16,61 16,64 -0,2 % -0,03 +4,3 % Platin (Spot) 915,15 913,50 +0,2 % +1,65 +1,3 % Kupfer-Future 2,96 2,96 -0,2 % -0,01 +17,1 % ===

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Emil

Simona
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Wenn man dem D....... mals

SmileBlum 3

Wenn man dem D....... mals das Twitter-Dingsda wegnehmen könnte?

 

Gruss, Simona

Selector
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@Emil, wünsche weiterhin gute

@Emil, wünsche weiterhin gute Tage. Dazu noch von heute Abend:

Find ich einfach köstlich: PleasantryBiggrinDirol

US-Außenminister Tillerson dementiert Rücktrittsgedanken

Wirbel um US-Außenminister Rex Tillerson: Der mehrfach von Donald Trump brüskierte US-Außenminister soll laut einem Medienbericht den Präsidenten hinter verschlossenen Türen als "Deppen" beschimpft und im Sommer kurz vor dem Rücktritt gestanden haben. Wie der Fernsehsender NBC News unter Berufung auf "hochrangige Regierungsmitarbeiter" berichtete, soll Tillerson die Beschimpfung des Präsidenten bei einem Treffen im Pentagon am 20. Juli ausgestoßen haben.

Emil
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Gebt uns unser Geld zurück

Gebt uns unser Geld zurück

¨News: (Mit Grüssen aus den Ferien)

Preved

04.10.17, 16:06 | Von Dow Jones News

US-Dienstleister erhalten kräftigen Wachstumsschub

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Geschäfte der US-Dienstleister sind im September überraschend stark gewachsen. Der Sammelindex des Institute for Supply Management (ISM) für die Geschäftsaktivität im Dienstleistungssektor der USA stieg auf 59,8 Punkte, wie das ISM mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Stand von 55,2 erwartet, nachdem der Index im Vormonat bei 55,3 gelegen hatte. Die Dienstleister machen rund 80 Prozent der US-Wirtschaft aus.

Das Stimmungsbarometer liegt damit weit über der Marke von 50 Zählern, ab der es ein Wachstum des Dienstleistungsgewerbes signalisiert. Der stark beachtete Subindex für Neuaufträge legte kräftig zu, während jener für die Beschäftigung nur leicht stieg. Der Subindex der Preise wies eine kräftige Steigerung aus.

Kurz zuvor hatte der Index des IHS Markit Instituts ein etwas anderes Bild gezeichnet: Der von diesem Institut veröffentlichte Einkaufsmanagerindex fiel nach den Daten der zweiten Veröffentlichung auf 55,3 Punkte von 56,0 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Stand von 55,1 Zählern vorhergesagt.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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https://news.guidants.com/#!Ticker/Feed/?r=1

SmileDirol

 

 

Emil

MarcusFabian
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Re: Geldspritzen der FED, EZB ect.

Pegasus wrote:

Aufgelesen von User Libuda bei Ariva;

1. Panikmache für Käufe nutzen Libuda 11.08.07 14:24

Denn was da als Geldspritzen beschrieben wird, ist die ganze normale Nutzung des Instrumentariums der LZB.

...

Ihr seht also, die Nummer mit den Geldspritzen ist eine Verblödungsnummer von Dummen für Dumme, die es aber auf beiden Seiten reichlich gibt. Wer schlau ist,

nutzt die Dummheit der Dummen und kauft jetzt .

Es ist sicher richtig, dass Geldspritzen zum Instrumentarium einer Notenbank gehört. Das muss aber nicht zwingend bedeuten, dass es ungefährlich ist, mit der Liquidität zu spielen. In Tat und Wahrheit ist es nämlich eine Gratwanderung, die ihre guten und schlechte Seiten hat.

Grundsätzlich hat eine Notenbank zwei Instrumentarien um auf die Wirtschaft Einfluss zu nehmen:

1. Liquidität. Sie kann Geld drucken.

Vorteil: Es ist mehr Geld im Umlauf, das investiert, verkonsumiert oder in Immobilien und Aktien angelegt werden kann. Folge: die Preise z.B. von Aktien steigen.

Nachteil: Wenn die Liquidität stärker erhöht wird als das Wirtschaftswachstum beträgt, schlägt das zusätzliche freie Geld auf die Preise durch. In den letzten Jahren wuchs die Wirtschaft um vielleicht 3% während die Geldmenge jährlich um 12-15% erhöht wurde. Die Geldmenge ist also stärker gestiegen als die Summe der verfügbaren Waren und Dienstleistungen.

Folge ist auch, dass die eigene Währung im Vergleich zu ausländischen Währungen und Rohstoffen an Wert verliert.

2. Zinsen.

Werden Zinsen gesenkt, sind Kredite günstiger und es ist einfacher, zu investieren oder ein Haus zu kaufen. Auch nimmt die Hemmschwelle ab, Autos oder Möbel zu leasen und Schulden auf Kreditkarten aufzubauen.

In den letzten 7 Jahren (genauer seit November 2000) haben wir zwei Trends erlebt: Starker Anstieg der Geldmenge bei gleichzeitig sinkenden Zinsen. Wenn immer es einen Einbruch in den Börsen oder sonstige Probleme gab, wurden entsprechende Dollar-Milliarden in die Märkte gepumpt, um den Downtrend aufzufangen. Das hat bisher immer gewirkt und so ist es nicht erstaunlich, dass auch jetzt immer die Hand der FED gefordert wird, wenn sich ein Wölkchen am Himmel zeigt.

Ist ja auch sooo einfach: Die Preise von Aktien oder Bonds sinken und als "Lösung" werden im Keller der FED mal kurz ein paar Mrd grüne Papierscheinchen bedruckt.

Aber ist das wirklich eine Dauerlösung?

Es ist ja nicht so, dass das neu gedruckte Geld von der FED direkt an die Bedürftigen verteilt wird. (Wenn es auch direkte Interventionen des PPT 'Plunge Protection Team' der FED gibt, direkt in den Future-Markt von Dow und SP500 zu pumpen.)

Der grösste Teil des neu gedruckten Geldes wird über den Kreditmarkt eingespeist.

Also: Das FED stellt den Banken dieses Geld zur Verfügung, diese "mieten" es für einen geringen Zinssatz und "vermieten" es weiter an Konsumenten und Unternehmungen in Form von Krediten, Hypotheken etc.

Unter dem Strich bleibt also die Erkenntnis, dass diese Geldspritzen in Form von Krediten und somit Schulden enden und Schluden müssen irgendwann zurückgezahlt werden.

1952 betrugen die Schulden der US-Konsumenten 4.5% des BSP.

1970 waren es bereits 11% des BSP

Heute liegen die Schulden bei 114% des BSP.

Quelle:

http://www.securitykag.at/pdfs/marketfacts/07.09.2007.pdf

Das heisst also, dass die durchschnittliche amerikanische Familie mit mehr als einem Jahresgehalt verschuldet ist.

Bei den Unternehmen, Gemeinden und dem Staat sieht die Tendenz ähnlich aus. Amerika finanziert derzeit seinen Lebensstandard über Schulden, die pro Monat um $50 Mrd aufgestockt werden. 80% des weltweiten Sparkapitals fliessen derzeit in die USA. Der durchschnittliche Chinese verdient pro Monat $210 und spart von seinem Einkommen 10%. Dieses Geld fliesst in Form von Krediten in die USA. Derzeit braucht's 37 chinesische Arbeiter, um einen Amerikaner zu finanzieren.

Ob die Chinesen dieses Geld jemals wieder sehen werden? Nominal, sicherlich. Aber was werden die Dollars dann noch reell wert sein?

Bei billigen und in unmengen verfügbaren Krediten kommt es in erster Linie darauf an, wo das Geld schlussendlich landet und was damit gemacht wird.

* Wird das Geld verkonsumiert, kurbelt es zwar kurzfristig die Wirtschaft an, schafft aber kein nachhaltiges Wachstum.

* Wird das Geld investiert und damit Produktivitätssteigerung erreicht und neue Jobs geschaffen, ist es ideal investiert.

* Landet das Geld in den Aktienmärkten steigen zwar die Kurse und die Spekulanten sind happy aber auch hier wird nicht nachhaltiges geschaffen. KGV steigt halt entsprechend und die Rendite der Aktien sinkt.

Der grosse Schwamm, der in den letzten Jahren in den USA die zusätzliche Liquidität aufsaugte, war der Immobilienmarkt. Im Schnitt stiegen Immobilien um 15% pro Jahr. Für manche Anleger ein Eldorado: Man kaufe ein Haus für $500'000 mit 100% Fremdfinanzierung. Die Hypothek kostet $6% (also $30'000). Nach einem Jahr ist das Haus $575'000 Wert. Gewinn also $45'000.

Macht man das mit zwei Häusern, kann man bereits von der Immobilienspekulation leben.

Fantasie? Nein, nicht ganz. Rund 30% der US-Immobilien sind zu 100% finanziert. Zum Höhepunkt der Immobilienblase (also um 2005) waren 40% der in Arizona gehandelten Häuser Zweit- oder Dritthäuser. Also reine Spekulationsobjekte die von ihren Eigentümern nicht bewohnt wurden.

Die Folge ist ein enormes Überangebot and Immobilien, das die Nachfrage bei weitem übersteigt. Die logische Folge: Die Preise sinken.

Und was passiert nun? Auf obiges Beispiel bezogen: Du hast nun ein Haus, das $500'000 kostete, für das Du $30'000 pro Jahr Hypothek zahlen musst und nun nur noch $475'000 Wert ist.

Was tun? Wohl oder überl verkaufen und einen Verlust von $55'000

realisieren, denn die Immopreise fallen weiter und die Hypothekarzinsen steigen.

Das Dumme dabei ist, dass es immer schwieriger wird, Häuser zu verkaufen.

Wir werden also in Zukunft vermehrt Zweit- und Dritthäuser auf dem Markt sehen und weiter sinkende Preise. Immobilienbesitzer, die ihr Haus zu 100% finanziert haben, werden von der Bank zur Amortisation genötigt, denn die Hypothek sollte den Wert des Hauses nicht übersteigen. Jene, die Aktien im Depot haben, werden diese wohl verkaufen, um das Haus halten zu können.

Wenn Bernanke also von einem "gewissen Risiko" spricht, das die Hypothekenkrise auf die Wirtschaft haben könnte, dann ist das in einem Land, wo 70% der Wirtschaft vom privaten Konsumenten abhängig ist, die Untertreibung des Jahrzehnts! Aber wir wissen ja, dass der FED-Chef in allererster Linie eine psychologische Aufgabe hat. Er soll mit seinen Worten die Märkte beruhigen und verunsicherte Anleger beschwichtigen. Und vor allem natürlich das Ausland, das den ganzen Schlamassel finanziert.

Was kann das FED also tun?

Es kann die Zinsen senken und somit den Druck aus den Hypothekarzinsen nehmen. Das führt dann allerdings zu einer Schwächung des Dollars und vergrault ausländische Geldgeber. Konsequenz wird dann auch sein, dass mehr billige Dollars aufgewendet werden müssen, um Rohstoffe und Erdöl zu finanzieren. Sprich: Steigende Preise - zumindest in Dollar gerechnet.

Weiterhin kann das FED noch mehr Geld ins Kreditsystem pumpen. Aber da die Amerikaner auf allen Ebenen bereits bis über beide Ohren verschuldet sind, ist es fraglich, ob dieses Geld noch aufgenommen werden wird. Im Idealfall beginnen nämlich die Amerikaner damit, den Gürtel enger zu schnallen und ihre Schulden abzubauen.

Bei sinkenden Zinsen und fallendem Dollar werden die USA für internationales Geld immer unattraktiver. Was geschieht also, wenn die Welt nicht mehr bereit ist, den USA $50 Mrd pro Monat an zusätzlichen Krediten zu gewähren? Was, wenn Sie das Geld zwar leihen aber dafür höhere Zinsen verlangen um den Währungsverlust auszugleichen? (So geschehen im Spätsommer 1987).

Theoretisch - und auch dies hat Bernanke bereits einmal angetönt - können die USA ihre eigenen Schulden mit frisch gedruckten Dollars zurückkaufen. Das hat das Deutsche Reich 1923 so gemacht. Konsequenz wäre aber eine extreme Abwertung des Dollars mit entsprechender Entreicherung aller Dollar-Gläubiger, ein absoluter Vertrauensverlust in den Dollar und Papierwährungen allgemein und wahrscheinlich eine internationale Finanzkrise.

Also nochmals: Es hat bisher erstaunlich lange geklappt, dass das FED einfach jede Krise mit frisch gedrucktem, ungedeckten Geld aufgekauft hat. Aber das muss nicht immer so bleiben. Es mag eines sein, die Panik nach 9/11 mit Geld zuzuschütten, einen LTMC-Fonds zu decken oder den Nasdaq hochzukaufen. Der US-Immobilienmarkt ist aber so gross, dass sich - wenn dort die Blase mal platzt - auch das FED die Zähne auzbeissen würde.

Wahrscheinlich wird das FED das auch gar nicht versuchen, denn schon vor zwei Jahren hat Alan Greenspan ausdrücklich festgehalten, dass das FED den Immo-Finanzierern Fanny Mae und Freddy Mac nicht aus der Patsche helfen würde. Warum auch? Das FED ist ein Konglomerat aus Privatbanken und keine Staatsbank!

Pegasus
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Fed: Höheres Risiko für Wirtschaftswachstum

Washington (BorseGo.de) – Die Marktturbulenzen, die durch die Hypothekenkrise hervorgerufen worden sind, haben die Risiken für ein intaktes Wirtschaftswachstum erhöht. Die sagte die Präsidentin der Federal Reserve in San Francisco, Janet Yellen. Sie ergänzte, dass sie erheblichen Abwärtsdruck sehe, wenn die Situation sich nicht signifikant verändere. Zwar könne sich die Situation an den Finanzmärkten sehr schnell verändern, doch wenn die Kreditmärkte weiter austrocknen, würde dies zu einer Verschlimmerung der Hypothekenkrise führen. Infolgedessen sei auch die robuste Nachfrage der Verbraucher gefährdet.

10.09.2007 - 18:27

(© BörseGo AG 2007)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

ecoego.
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

@MarcusFabian ... back in September? Long absence, wenn ich mich nicht taeusche. Good Dich hier wieder zu lesen (wenn Zeit und e-world connection vorhanden).

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

Simona
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Re: Fed: Höheres Risiko für Wirtschaftswachstum

Pegasus wrote:

Washington (BorseGo.de) – Die Marktturbulenzen, die durch die Hypothekenkrise hervorgerufen worden sind, haben die Risiken für ein intaktes Wirtschaftswachstum erhöht. Die sagte die Präsidentin der Federal Reserve in San Francisco, Janet Yellen. Sie ergänzte, dass sie erheblichen Abwärtsdruck sehe, wenn die Situation sich nicht signifikant verändere. Zwar könne sich die Situation an den Finanzmärkten sehr schnell verändern, doch wenn die Kreditmärkte weiter austrocknen, würde dies zu einer Verschlimmerung der Hypothekenkrise führen. Infolgedessen sei auch die robuste Nachfrage der Verbraucher gefährdet.

10.09.2007 - 18:27

(© BörseGo AG 2007)

Nur mal eine kleine Bemerkung: So eifrig wurde selten auf Panik gemacht auf den Septemberverfall hin. Wer wohl die meisten Puts gesetzt hat? Toll für die Cowboys, das gibt viele Döller für's Kässeli.-

Gruss,

Simona

MarcusFabian
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Ich versteh' nicht, welches Interesse eine FED-Chefin haben sollte, die Märkte zu drücken. Schliesslich sind die COMS long wie schon lange nicht mehr:

Simona
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Es liegt wohl nicht in ihrem persönlichen Interesse Marcus.

Die Miesmacherarbeit besorgen schon andere.

Erstaunlich ist lediglich, dass eine solche Aussage,

wie man sie in obigem Artikel lesen kann, sogar von

ihr gemacht wird, resp. dass man sich dort genötigt sieht,

so zu reagieren.

Aber eben, die Situation kann sich ja jederezit ändern...

Gruss,

Simona

MarcusFabian
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Simona wrote:

Es liegt wohl nicht in ihrem persönlichen Interesse Marcus.

Die Miesmacherarbeit besorgen schon andere.

Nun ja, einerseits - da hast du recht - hat ein FED-Mitglied die Aufgabe die Märkte zu besänftigen und möglichst optimistische Stimmung zu verbreiten.

Andererseits verliert es aber auch an Glaubwürdigkeit, wenn es den Kopf allzu tief in den Sand steckt und Schieflagen völlig ignoriert.

Zugegeben, das Diplomatische Geschick eines Alan Greenspans, auf Probleme sehr diplomatisch, verklausuliert und durch die Blume hinzuweisen, geht der Frau Yellenallerdings ab Wink

Pegasus
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Sie kommt

immer näher, die FED-Zinssenkung in USA, logo :roll: :idea: Wink 8) ;

13.09.2007 - 15:47

Geldpolitik: Fed pumpt laufend Geld in den Markt

New York (BoerseGo.de) - Die US-Notenbank arbeitet weiter an der

Beruhigung der Märkte. Möglicherweise wird damit eine Zinssenkung vorbereitet.

Jedenfalls gab die Fed dem Bankensystem jetzt eine weitere Liquiditätsspritze.

Diesmal sind es 11 Milliarden Dollar auf sieben Tage befristet.

(Quelle; © BörseGo AG 2007)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

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zonker
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Macht irgendwie keinen Sinn Geld in den Markt zu schmeissen und dann die Zinsen zu senken ?!

MarcusFabian
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

zonker wrote:

Macht irgendwie keinen Sinn Geld in den Markt zu schmeissen und dann die Zinsen zu senken ?!

Doch, es macht auf den ersten Blick und kurzfristig in zweierlei Hinsicht Sinn:

1. Wenn mehr Geld im Kreditsystem ist, können die Banken freigebiger Kredite verteilen. Das bedeutet, dass die Hypothekarzinsen und andere Schuldzinsen vorerst niedrig bleiben können. Das nimmt den Druck vom Konsumenten.

2. Der Dollar wird geschwächt. Da die USA ihre Schulden in jener Währung haben, die sie selbst in beliebiger Menge drucken können, werden die Schulden parallel zum Dollar entwertet.

Kehrseite der Medallie: Die Gläubiger im Nicht-Dollar-Raum werden dieses Spiel durchschauen und nicht mehr im gleichen Umfang und zu den gleichen Konditionen den USA Kredit gewähren wie in der Vergangenheit. Teilweise sind einige Gläubiger (z.B. Indien, Russland) bereits dazu übergegangen Dollar-Vermögen langsam abzubauen bzw. in Euro und Yen umzuschichten.

Die FED muss also sehr vorsichtig agieren, um die Gläubiger nicht zu verunsichern. Panikartige Dollarverkäufe will schliesslich niemand.

Hier übrigens ein Chart der Open Market Operations der FED

http://www.bullandbearwise.com/FOMO.asp

Pegasus
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Hoffnung auf Zinssenkung stützt US-Märkte

14.09.2007 - 21:55 Uhr

Die US-Börsen haben sich mit knappen Gewinnen ins Wochenende gerettet, nachdem sie zuvor wegen Befürchtungen vor einer Ausweitung der Hypothekenkrise mit Kursverlusten gestartet waren.

Investoren setzten auf eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche.

Quelel; FTD

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Pegasus
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Wie entscheidet die FED am 18.09.07 ?

Ich selber rechne mit 0.25 % sicher, sogar 0.5 % halte ich jetzt für möglich.

Und Eure Meinung, wer hat den Mut, bitte vor dem 18.09.07 hier reinstellen. Danke

Die Folgen am 18.09.07;

mit 0.25 % werden die Boersen stabilisiert, bis leicht grün.

mit 0.5 % dunkegrün,

keine Erhöhung, eine 30 % Wahrscheinlichkeit, sicher rot,

In der NZZ wird von einer erforderlichen Senkung von 1 % argumentiert wie folgt;

"Für Feldstein steht fest, dass die Unfähigkeit der Kreditmärkte, adäquat zu funktionieren, «die gesamte Wirtschaft in den nächsten Monaten schwächen wird». Selbst bei Anwendung der besten Massnahmen zur Erhöhung der Liquidität werde die Gesamtnachfrage «wahrscheinlich herabgedrückt, durch den schwachen Hausbau, die tieferen Konsumausgaben und die beeinträchtigten Kreditmärkte». Abhilfe könne jetzt nur eine massive Zinssenkung schaffen, «möglicherweise um bis zu 100 Basispunkte». Dadurch würde der US-Leitzins von 5,25% auf 4,25% sinken. Würde die Notenbank damit nicht den rücksichtslosen Finanzleuten helfen und sie für die Fehleinschätzung von Risiken belohnen? Feldstein hält es aber für den grösseren Fehler, «einen ernsthaften wirtschaftlichen Abschwung zuzulassen, nur weil man vermeiden will, dass solchen Marktteilnehmern geholfen wird».

Quelle;

http://www.nzz.ch/nachrichten/Wirtschaft/aktuell/abschwung_kuendigt_sich...

Ja sicher ist, die Hypo-Krise ist ein Minenfeld für die Boerse wie die reale Wirtschaft auf lange Sicht. Solange Chinesen, Inder, Europa ect. aber auch profitieren durch zunehmende Exporte, wird es wohl noch so weitergehen mit der enormen Verschuldung der USA auf Kosten anderer.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

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Pegasus
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FED senkt Zinsen

18.09.2007 - 20:15

Eilmeldung: US-Notenbank senkt Leitzins um 0,5 %

Die US-Notenbank hat entschieden, den Leitzins um 0,5 Prozent zu senken

Quelle; © BörseGo AG 2007

:roll: Wink :idea: 8)

.

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tradingvalue
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Bernanke-Greenspan

Zwei total verschiedene Menschen, dennoch weisen sie mit ihrer Strategie Ähnlichkeiten auf..

Interessanter Artikel:

http://www.nytimes.com/2007/09/20/business/20fed.html?_r=1&ref=business&...

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