FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

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Fed-Chef: Zinsen könnten

Fed-Chef: Zinsen könnten schneller steigen

Die US-Notenbank Fed könnte nach den Worten ihres Chefs Jerome Powell die Zinsen angesichts der «bemerkenswert positiven» Entwicklung der heimischen Wirtschaft schneller anheben.

04.10.2018 07:25

Die Expansion der Wirtschaft könne noch einige Zeit andauern, sagte Powell in Washington. "Wenn wir beobachten, dass die Dinge sich besser und besser entwickeln und die Inflation steigt, dann könnten wir ein bisschen schneller handeln." Falls die Fed sehe, dass die Konjunktur schwächele oder die Inflation abnehme, werde sie langsamer handeln.

Die Fed hebt derzeit schrittweise ihren Leitzins an. Ende September wurde er zum dritten Mal in diesem Jahr erhöht auf die neue Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent. Wahrscheinlich werden noch vier weitere Anhebungen bis Ende 2019 folgen.

(Reuters)

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Emil
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Fed-Protokoll

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17.10.18, 20:56 | Von Dow Jones News

Fed-Protokoll deutet auf graduelle Zinserhöhungen hin

Von Nick Timiraos

WASHINGTON (Dow Jones) - Die US-Währungshüter haben bei ihrer Sitzung am 25. und 26. September signalisiert, dass sie eine starke Wirtschaft sehen, die weitere Zinserhöhungen rechtfertige. Zudem wollen sie besonders auf Nachweise achten, dass ihre Schritte das Wirtschaftswachstum auf einem gleichmäßigen Niveau halten, wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht. Das Protokoll gibt Aufschluss über die Bandbreite der geldpolitischen Diskussionen innerhalb der Federal Reserve. Die US-Währungshüter haben 2018 den Leitzins bislang dreimal angehoben, zuletzt bei der Sitzung im September auf das aktuelle Niveau von 2,00 bis 2,25 Prozent. Laut Protokoll stimmten alle Mitglieder für diese Zinserhöhung.

Die zuletzt geäußerten Erwartungen lassen vermuten, dass die meisten Fed-Mitglieder darauf setzen, dass sie die Zinsen in diesem Jahr noch einmal anheben müssen und etwa dreimal im Jahr 2019, wenn sich die Wirtschaft im Einklang mit den aktuellen Prognosen entwickelt. Zudem gibt es mehrheitlich die Ansicht, dass sich die Zinssätze langfristig um 2,75 oder 3,00 Prozent bewegen sollten, um Angebot und Nachfrage auszugleichen.

Die Fed strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent an und die Inflation hat sich in den vergangenen Monaten in der Nähe dieses Ziels gehalten, nachdem sie es jahrelang unterschritten hatte. Die Fed will ein nicht nachhaltiges Wirtschaftswachstum vermeiden, das zu einem Boom und dann zu einem Absturz führt. Einige Mitglieder auf der Sitzung argumentierten, dass die Wirtschaftsentwicklung von der Fed verlange, die Zinsen über ein neutrales Niveau hinaus anzuheben, um das Wachstum absichtlich zu verlangsamen und eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Zwei Personen sagten, dass sie mehr Beweise für eine Belebung der Inflation sehen wollten, bevor sie eine solche Haltung unterstützten.

Die Fed-Mitglieder entfernten auch einen Satz aus ihrer Erklärung nach der Sitzung, der seit Jahren ihre Zinshaltung als "akkommodierend" bezeichnet, was bedeutet, dass sie auf das Gaspedal drücken, um das Wachstum zu stimulieren. Das Weglassen signalisiere aber nicht, dass die Mitglieder glaubten, die Zinssätze seien nicht mehr niedrig genug, um das Wachstum anzukurbeln, sagte Fed-Chef Jerome Powell nach der Sitzung. Powell erläuterte weiter, damit sei keinerlei Änderung des Kurses der Fed verbunden.

"Die Zinssätze sind immer noch akkommodierend, aber wir bewegen uns allmählich auf einen Punkt zu, an dem sie neutral werden", sagte Powell auf einer Konferenz Anfang dieses Monats. Er spielte Fragen darüber herunter, ob die Geldpolitik nun restriktiv werden müsse. Seiner Einschätzung nach ist die US-Wirtschaft noch weit vom Punkt der Zinsneutralität entfernt.

Mitarbeit: Andreas Plecko

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/cbr/flf

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

Emil

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Trump greift erneut US

Trump greift erneut US-Notenbank Fed an

US-Präsident Donald Trump hat die US-Notenbank Fed erneut heftig angegriffen.

17.10.2018 07:00

"Die grösste Bedrohung für mich ist die Fed", sagte Trump am Dienstag in einem Interview mit dem Sender Fox nach vorab veröffentlichten Auszügen. Er sei "nicht so glücklich" mit einigen Fed-Gouverneuren, die er ernannt habe. "Ich hab dort eine Reihe anderer Leute eingesetzt, mit denen ich auch nicht so glücklich bin", sagte Trump. Der Präsident hatte Fed-Chef Jay Powell bereits früher kritisiert. Bei einer Wahlkampfveranstaltung hatte Trump vor kurzem erklärt, die Fed sei verrückt geworden. Die Notenbank hatte zuletzt die Zinsen angehoben. Trump befürchtet dadurch eine Abkühlung der Wirtschaft. 

(Reuters)

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Fed Zinsentscheid

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Dirol

Die US-Notenbank belässt den Leitzins wie erwartet bei 2,25 Prozent.

vor 16 Min

Das vor wenigen Minuten veröffentlichte Statement der US-Notenbank hat sich wie erwartet als ein "Non Event" entpuppt und enthielt keinerlei Neuigkeiten. Auf der negativen Seite wurden zwar leicht rückläufige Investitionen notiert, die Konsumausgaben würden aber weiterhin stark expandieren. Es gab keine Änderungen an der bekannten Kommunikation, weder die Bilanz, noch die Zinsen auf Überschussreserven wurden thematisiert. Der Handelskonflikt und die Marktturbulenzen fanden ebenfalls keine Erwähnung.

https://www.godmode-trader.de/artikel/us-notenbank-veraendert-leitzins-nicht-5,6592419

 

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Jerome Powells mächtigster

Jerome Powells mächtigster Beschützer ist die Wall Street

Der ultimative Garant für die Arbeitsplatzsicherheit von Fed-Chef Jerome Powell, dem Prügelknaben von Donald Trump, liegt wohl nicht in Washington. Sondern an der Wall Street.

04.11.2018 10:36

Präsident Donald Trump könnte sich einem massiven Rückschlag an den Finanzmärkten gegenübersehen, wenn er einen ernsthaften Versuch unternehmen würde, um den Vorsitzenden der Federal Reserve aus dem Amt zu treiben, sagen Marktexperten.

"Es würde eine sehr schlechte Reaktion an den Märkten geben", sagte Jim Paulsen, Chief Investment Stratege bei Leuthold Weeden Capital Management in Minneapolis. Ein solcher Schritt "würde eine unglaubliche Menge an Unsicherheit hervorrufen".

Der Präsident hat in den letzten Wochen Powell und die Fed wegen der Anhebung der Zinsen scharf kritisiert und die Zentralbank als größte Bedrohung für die Wirtschaft bezeichnet. Auf die Frage vom Wall Street Journal, ob er eine Absetzung des Fed-Chefs in Betracht ziehen würde, antwortete Trump: "Ich weiß es nicht."

Seine Breitseite gegen die Zentralbank setzte Trump iam Dienstag fort. Er twitterte einen Kommentar von einem Analysten, der andeutete, dass eine laschere Zins-Haltung der Fed die Aktien wieder zurück in Richtung der Rekordhochs treiben würde.

Powell und sein Team reagierten auf die Angriffe mit der Aussage, dass sie machen werden, was sie für die Wirtschaft als das Beste erachten - ohne sich von der Politik beeinflussen zu lassen. Und was sie jetzt für das Beste halten ist, die Zinsen weiterhin allmählich zu erhöhen.

"Die Leute haben sich an die Rhetorik gewöhnt"

Dem Gesetz zufolge kann Trump Mitglieder des Fed-Boards "aus gutem Grund" entlassen - eine schwammige Formulierung, die im Allgemeinen Ineffizienz, Pflichtverletzung oder Amtsmissbrauch bedeutet. Aber es ist nicht klar, ob diese Voraussetzung für den Job des Fed-Chefs gilt. Es besteht somit die Möglichkeit, dass Trump Powell wegen geldpolitischer Differenzen als Notenbankchef absetzen könnte, ohne ihn aus dem Gremium zu entfernen.

Bisher haben die Investoren die Attacken des Präsidenten auf die Fed und die Forderung, die Zinsen nicht weiter anzuheben, größtenteils ignoriert. "Die Leute haben sich an eine gewisse Menge an Rhetorik, starke Worte und an Aussagen gewöhnt, die die Massen beeinflussen sollen, ohne notwendigerweise einen wirklichen politischen Einfluss zu haben", sagte Peter Tchir, Leiter der Makrostrategie bei Academy Securities. "Also würde ich sagen, dass der Markt es derzeit nicht ernst nimmt."

Es ist nicht das erste Mal, dass US-Präsidenten versucht haben, Druck auf die Fed auszuüben. Während Trumps unmittelbare Vorgänger - Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama - von öffentlicher Schelte für die Zentralbank Abstand genommen haben, waren ihre Vorgänger nicht so zurückhaltend. Aber offensichtliche Versuche, Powell als Fed-Chairman abzusetzen, wären etwas ganz anderes.

"Die unbeabsichtigte Konsequenz eines abgestimmten und glaubwürdigen Versuchs, Chairman Powell aus dem Amt zu entfernen, könnte für die Finanzmärkte durchaus folgenreich sein", sagte Diane Swonk, Chefökonomin bei Grant Thornton in Chicago, in einer E-Mail. "Wir würden uns in unbekannten Gewässern befinden, was die Märkte hassen."

Langwierige Schäden möglich

Christopher Dillon, Multi-Asset-Spezialist bei T Rowe Price, sieht ein Risiko, dass Inflation und Anleiherenditen steigen, sollte Trump Powell durch einen eher ’dovishen’ Fed-Chef ersetzen, während die Regierung gleichzeitig auf ein Haushaltsdefizit von einer Billion Dollar zusteuert. Das wiederum würde zu Verwerfungen an den Aktienmärkten führen.

"Wenn Sie mit einem zehnjährigen US-Bond 4 bis 4,5% bekommen können, warum soll ich dann in Aktien investieren?", fragte Dillon. Paulsen von Leuthold Weeden sagte, ein Teil des Schadens an den Märkten könnte sich als langwierig erweisen. "Es wäre ein Regime-Wechsel", erklärte er. "Die Märkte würden wahrscheinlich einige Zeit eine höhere Risikoprämie haben."

Indes glauben einige Analysten, dass die US-Märkte nicht so schlecht abschneiden würden, wenn Trump Powell durch einen Fed-Vorsitzenden ersetzen würde, der gegen eine Verteuerung der Fremdkapitalkosten ist. "Einige Investoren könnten feiern, dass die Fed nicht die Party beendet", sagte Jack Ablin, Chief Investment Officer bei Cresset Wealth Advisors in Chicago.

Der Dollar könnte jedoch betroffen sein, da ausländische Investoren das Vertrauen in die USA verlieren, fügte er an. Tchir von Academy Securities räumte ein, dass eine Veränderung an der Fed-Spitze für die Märkte vorteilhaft sein könnte, argumentierte aber, dass dies durch die Unsicherheiten, die durch einen Angriff auf die Unabhängigkeit der Zentralbank entstehen könnten, überlagert würde.

"Auch wenn es theoretisch hilfreich wäre - weil man diesen Schritt eindeutig machen würden, um jemanden mit einer dovishen Haltung auf die Position zu bekommen - wäre es eine solch radikale Veränderung und Abweichung von der Norm, dass die Volatilität steigen müsste, und das würde Vermögenswerte unter Druck bringen", sagte er.

(Bloomberg)

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Wdh: US-Notenbank hält Zinsen

Wdh: US-Notenbank hält Zinsen stabil und signalisiert Erhöhung für Dezember

(Wiederholung vom Vorabend) - Die US-Notenbank Fed hält an ihrem geldpolitischen Kurs fest. Sie hat ihren Leitzins wie erwartet nicht angetastet, stellt jedoch weitere graduelle Zinserhöhungen in Aussicht. Die "Fed Funds Rate" verharre in der Spanne von 2,00 bis 2,25 Prozent, teilte die Fed nach ihrer zweitägigen Sitzung am Donnerstag in Washington mit. Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Zuletzt hatte die Fed Ende September den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Die Sitzung ist wegen den Zwischenwahlen zum US-Kongress auf Donnerstag verschoben worden.

09.11.2018 07:28

Die US-Notenbank stellte eine Leitzinserhöhung im Dezember in Aussicht. Man erwarte, dass "weitere graduelle Erhöhungen" der Leitzinsen angemessen seien, heisst es im Kommentar zur Zinsentscheidung. Die Risiken für den wirtschaftlichen Ausblick seien ausgewogen. Die Wirtschaft wachse mit einem hohen Tempo, schreibt die Fed. Der Arbeitsmarkt sei stark und die Arbeitslosenquote sei gesunken. Der Kommentar zur Zinsentscheidung wurde im Vergleich zur letzten Sitzung am 16. September nur wenig verändert.

"Ein Fed-Statement im Rahmen der Erwartungen", kommentierte Thomas Altmann, Portfoliomanger bei QC-Partners. Die Fed bleibe auf Kurs, um die Zinsen weiter schrittweise zu erhöhen. "Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, wird die Fed im Dezember das nächste Mal an der Zinsschraube drehen." Für die Anleger gebe es "absolut null Überraschungen".

Spannender dürfte werden, wie es im kommenden Jahr weiter geht. Aufgrund der jüngsten Fed-Aussagen wird erwartet, dass sie den Leitzins zumindest bis auf ein neutrales Niveau anhebt, bei dem die Konjunktur also weder gestützt noch gedämpft wird. Die Notenbank sieht den neutralen Zins bei rund drei Prozent. Was danach passiert, gilt als offen. Einige Notenbanker, darunter Fed-Chef Jerome Powell, befürworten Zinserhöhungen, die zumindest etwas über das neutrale Niveau hinausgehen könnten.

Die zuletzt heftige Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Fed hat Notenbankchef Powell bisher offenbar wenig beeindruckt. Trump hatte die Geldpolitiker als "verrückt" und als eine Gefahr für die US-Wirtschaft bezeichnet. Es bleibt offen, ob Trump seine Rhetorik nach den Kongresswahlen abmildern wird.

Der Eurokurs gab nach der Entscheidung etwas nach und fiel auf ein Tagestief von 1,1370 US-Dollar. Die Kurse von US-Staatsanleihen gaben etwas nach. Der US-Aktienmarkt reagierte kaum./jsl/fba

(AWP)

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Fed signalisiert Zinserhöhung

Fed signalisiert Zinserhöhung und debattiert über ruhigere Gangart

Die US-Notenbank steuert auf eine weitere Zinserhöhung zu, will einen strafferen Kurs aber nicht auf Autopilot stellen.

30.11.2018 06:53

Dies geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Protokollen der jüngsten Sitzung vom November hervor. Demnach waren sich fast alle Währungshüter einig, dass "recht bald" eine weitere Anhebung erforderlich werden dürfte, wenn die Wirtschaft weiter mitspielt. Viele Mitglieder der Fed-Führungsebene gehen allerdings davon aus, dass es auf dem Weg zu höheren Zinsen nötig sein wird, mit Blick auf die weitere geldpolitische Ausrichtung größeres Augenmerk auf aktuelle Wirtschaftsdaten zu legen. Damit solle die Fed mehr Flexibilität erhalten. Diese Einschätzung deckt sich mit jüngsten Äußerungen von US-Notenbankchef Jerome Powell.

Dieser hatte Sorgen gedämpft, dem Aufschwung drohe durch eine zu straffe Geldpolitik das Aus. Die Politik der stufenweisen Zinserhöhungen sei so angelegt, dass Gefahren ausbalanciert würden. Die aktuelle Leitzinsspanne von 2,0 bis 2,25 Prozent liege "knapp unter" dem geschätzten neutralen Niveau, mit dem die Wirtschaft weder gefördert noch gebremst werde. Diese Passage wurde von einigen Analysten so gedeutet, dass die Fed bei künftigen Zinserhöhungen den Fuß etwas vom Gas nehmen könnte.

Dieses Thema wurde auch auf der November-Sitzung angeschnitten. Einige Währungshüter äußerten Sorge, dass weitere Zinserhöhungen die Konjunktur "übermäßig bremsen" könnten. Mehrere Fed-Mitglieder sprachen sich dafür aus, eine bewährte Kernpassage aus dem Begleittext zum Zinsbeschluss auf einer der künftigen Sitzungen auf den Prüfstand zu stellen. Darin signalisiert die Fed seit längerem, dass weitere stufenweise Zinserhöhungen wohl angemessen sind. Sollte es zu einer Streichung kommen, dürfte die Fed danach eine Pause in ihrer bislang straff getakteten Zinserhöhungsphase einlegen.

Sie hat die Zinsen in diesem Jahr bereits drei Mal erhöht und könnte im Dezember nachlegen. Für das nächste Jahr hatte sie drei weitere Schritte nach oben signalisiert. Im Dezember werden dazu neue Prognosen veröffentlicht. Händler rechnen damit, dass die Fed 2019 nur noch eine Erhöhung folgen lassen wird. 

(Reuters)

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Fed-Entscheid

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Mittwoch, 19.12.2018 - 21:01 Uhr

US-Notenbank erhöht Leitzins wie erwartet

Preved

Die US-Notenbank erhöht wie erwartet den Leitzins. Gleichzeitig deutet die Fed an, dass die Zinsen im kommenden Jahr nicht mehr so stark steigen wie bisher erwartet.

    Ungeachtet der Kritik von US-Präsident Donald Trump erhöht die US-Notenbank zum vierten Mal in diesem Jahr den Leitzins. Die sogenannte Fed Funds Target Rate wird um 0,25 Prozentpunkte angehoben und befindet sich damit künftig in einer Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent, wie die Fed nach der zweitägigen Sitzung des Offenmarktausschusses am Mittwochabend mitteilte. Die Entscheidung fiel einstimmig mit zehn zu null Stimmen.

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    Gleichzeitig deutet die Fed für das kommende Jahr an, dass die Zinsen langsamer als bisher erwartet steigen. So rechnen die Mitglieder des Offenmarktausschusses in ihren individuellen Zinsprognosen im Mittel (Median) für das kommende Jahr nur noch mit zwei Zinserhöhungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte, nachdem bisher drei Zinsschritte in Aussicht gestellt wurden. Im Jahr 2020 dürfte es dann nach der Medianprognose eine weitere Zinserhöhung geben. Die Prognose für das langfristige Niveau des Leitzins liegt nun im Mittel nur noch bei 2,8 Prozent, nachdem sie zuvor bei 3,1 Prozent gelegen hatte.

    Auch langfristig dürften die Zinsen nicht mehr so stark steigen, wie die Fed andeutet. Angemessen seien voraussichtlich "einige" (some) weitere graduelle Zinserhöhungen, heißt es im Statement zum Zinsentscheid. Bisher hatte die abmildernde Vokabel "some" im Statment gefehlt.

    Gleichzeitig nahm die Fed eine Formulieung wieder ins Statement auf, wonach die Risiken zwar weitgehend ausgeglichen seien, man aber die Entwicklungen und mögliche Risiken in der Weltwirtschaft und an den Finanzmärkten genau beobachte.

    Ihre Wachstumsprognosen senkte die Fed nur leicht. So dürfte die US-Wirtschaft im laufenden Jahr nach Einschätzung der Fed um 3,0 Prozent wachsen, nachdem bisher 3,1 Prozent erwartet wurden. Die Prognose für 2019 wurde von 2,5 auf 2,3 Prozent gesenkt. Ihre Einschätzungen zur Wirtschaft veränderte die Fed nur marginal. Weiterhin charakterisiert die Fed die wirtschaftliche Aktivität und den Arbeitsplatzaufbau als "stark". Die Inflationserwartungen hätten sich zuletzt nur leicht verändert.

    Beobachter an den Finanzmärkten hatten zuletzt erwartet, dass die Notenbank zwar wie erwartet den Leitzins erneut anhebt, gleichzeitig aber für das kommende Jahr ein deutlich langsameres Tempo für die Zinserhöhungen in Aussicht stellt.

    US-Präsident Donald Trump hatte seine Kritik an den Zinserhöhungen der Fed in den vergangenen Tagen erneuert. Trump wirft der Fed vor, durch die Erhöhung der Leitzinsen die wirtschaftliche Erholung zu gefährden.

    Den Zinssatz für die sogenannten Überschussreserven der Banken hob die Fed um 0,25 Prozentpunkte auf 3,00 Prozent an.

    Updates von der Pressekonferenz / Aussagen von Fed-Präsident Jerome Powell:

    • Die Wirtschaft ist im vergangenen Jahr stark gewachsen.
    • Zuletzt zeigen sich aber neue "Gegenströmungen" und eine leichte Abschwächung der Wirtschaft.
    • Die Finanzmarktvolatilität hat zugenommen.
    • Die Entwicklungen haben den Ausblick aber nicht grundsätzlich verändert.
    • Der Leitzins hat nun das untere Ende der geschätzten Bandbreite des neutralen Zinsniveaus von 2,5 bis 3,5 Prozent erreicht.
    • Die meisten Mitglieder des Offenmarktausschusses rechnen für das kommende Jahr weiter mit einem robusten Wachstum.
    • Die globale Abschwächung ist ein Grund für die neuen, etwas geringeren Wachstumsprognosen.
    • Die Geldpolitik der Fed ist datenabhängig und ist nicht vorherbestimmt.
    • Die Fed wird die Entwicklungen genau beobachten.
    • Es gibt eine ziemlich große Unsicherheit in Bezug auf den künftigen Zinspfad.
    • Politische Erwägungen spielen bei der Geldpolitik der Fed keine Rolle.
    • Niemand wird die Fed davon abhalten, den richtigen Weg zu gehen.
    • Bei den grundsätzlichen Diskussionen im kommenden Jahr zur künftigen Geldpolitik soll es nicht um eine Änderung des Inflationsziels oder des Fed-Gesetzes gehen.
    • Die Wachstumsprognose für das kommende Jahr ist ziemlich positiv.
    • Es könnte Umstände geben, bei denen es angemessen wäre, den Leitzins über das neutrale Niveau anzuheben. Ebenso könnte es Gründe geben, dies nicht zu tun.
    • Die Kernerwartung ist, dass wir auch im kommenden Jahr ein robustes Wachstum, eine niedrige Arbeitslosigkeit und eine gesunde Wirtschaft haben.
    • Die Fed beobachtet internationale Risiken wie Brexit und Italien genau. Der Brexit sollte keine großen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben.

    und

    https://www.godmode-trader.de/artikel/crash-alarm-us-aktienmarkt-stuerzt-nach-fed-entscheid-ab,6717354

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    Trump macht vor Zinsentscheid

    Trump macht vor Zinsentscheid Druck auf US-Notenbanker

    Unter massivem politischen Druck von Präsident Donald Trump entscheidet der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch (20 Uhr mitteleuropäische Zeit) über eine weitere Erhöhung des Leitzinses. Trump warnte das Gremium der Notenbanker unter Vorsitz von Fed-Chef Jerome Powell per Twitter vor einem "erneuten Fehler".

    19.12.2018 07:11

    Nach Auffassung des US-Präsidenten hat die Federal Reserve die Zinsen bereits zu stark erhöht. Er befürchtet, dass höhere Zinsen die konjunkturelle Boomphase in den USA unnötig früh abwürgen. Ausserdem würde ein durch höhere Zinsen erstarkter Dollar auch Trumps Ziel, das Handelsbilanzdefizit zu verkleinern, schwerer erreichbar machen. Höhere Zinsen lassen Investoren tendenziell mehr Geld in den USA anlegen. Doch mit einem starken Dollar werden amerikanische Waren auf den Weltmärkten teurer, was die Ausfuhren belastet.

    Volkswirte haben dagegen eher Angst vor einer Überhitzung, der US-Volkswirtschaft, die Trump mit zusätzlicher Schuldenaufnahme über seine Steuer- und Deregulierungspolitik stimuliert. Tatsächlich hat sich der Leitzins seit der Finanzkrise noch nicht völlig erholt und liegt mit einer Spanne von derzeit zwischen 2,00 und 2,25 Prozent klar unter dem langjährigen Mittel.

    Die Entscheidung der Fed wird mit Spannung erwartet. Die Notenbanker hatten seit geraumer Zeit angedeutet, dass es im Dezember zu einem weiteren Zinsschritt kommen sollte. Jedoch gab es jüngst auch zurückhaltende Äusserungen. An den Märkten rechnen die meisten Volkswirte weiter mit einer Zinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte - auch wenn die Zuversicht dahingehend etwas geschwunden ist./dm/DP/nas

    (AWP)

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    US-Notenbank wird Kurs ihrer

    US-Notenbank wird Kurs ihrer Zinsanhebungen überdenken müssen

    Die jüngsten Negativ-Botschaften aus der US-Wirtschaft lassen am Finanzmarkt Zweifel aufkommen, ob die US-Notenbank die Zinsen wie geplant weiter anheben wird.

    06.01.2019 09:15

    Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihen fiel am Donnerstag erstmals seit 2008 unter den derzeitigen effektiven US-Zinssatz von 2,4 Prozent. "Das ist eine grosse Sache", sagte Ian Lyngen, US-Zinsexperte bei BMO Capital Markets. "Der Markt sagt der Fed damit, dass sie irgendwann in den kommenden 24 Monaten nicht nur ihren Zinserhöhungskurs stoppen muss, sondern sogar aktiv mit Zinssenkungen beginnen muss."

    Zu dem Rendite-Rutsch und dem erneuten Kursrückgang am US-Aktienmarkt hatten am Donnerstag ein verfehltes Umsatz-Ziel von Apple und unerwartet schwache US-Konjunkturdaten beigetragen. Schon in den vergangenen Wochen standen die Märkte unter Druck, auch angesichts von Sorgen über den Zustand der US-Wirtschaft.

    Die US-Notenbank hat die Zinsen 2018 viermal angehoben auf die aktuelle Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Für das laufende Jahr hat sie zwei weitere Anhebungen angekündigt. US-Präsident Donald Trump fürchtet, dass die Notenbank damit die US-Wirtschaft abwürgen könnte. Er hat die Fed und deren von ihm selbst nominierten Chef Jerome Powell deswegen scharf kritisiert.

    (Reuters)

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    cash-Leser haben gedämpfte

    cash-Leser haben gedämpfte Erwartungen an die Fed

    Die Fed wird dieses Jahr die Zügel weiter straffen: Da ist sich die Mehrheit der cash-Leserschaft sicher. In der volatilen aktuellen Lage sind die Erwartungen aber gedämpft und Überraschungen nicht ausgeschlossen.

    11.01.2019 11:24

    Von Marc Forster

    Noch vor wenigen Monaten war die Meinung weitherum die gleiche: Nach vier Zinserhöhungen 2018 wird die amerikanische Notenbank Federal Reserve 2019 noch zweimal zur Straffung greifen.

    Im Lauf des vergangenen Jahres stiegen die Leitzinsen der USA von 1,5 auf 2,5 Prozent. Ein Viertel der cash-Leserinnen und -Leser glaubt, dass die Zinsen in zwei Schritten noch bis 3 Prozent steigen werden. Wie 26 Prozent von rund 2500 Teilnehmern der cash-Umfrage argumentiert auch der Anlagechef der Raiffeisenbanken, Matthias Geissbühler. Die Konjunktur sei immer noch robust, sagt er im aktuellen cash-Börsen-Talk. Ausserdem wolle die Fed nach Ansicht des Raiffeisen-Investmentchefs den Eindruck vermeiden, die Aktienmärkte oder die Politik könnten wirkungsvoll Druck auf sie ausüben.

    cash-Umfrage: Welche Zinsschritte tätigt die Fed 2019?

    Dies ist ein valables Argument, denn: Die Fed gilt generell als "market-driven", jedenfalls mehr als andere grosse Notenbanken in der Welt. An der Fed geht das Jammern der Aktienanleger nicht spurlos vorüber, die jetzt jahrelang von der lockeren Geldpolitik profitiert haben. Auch Donald Trump hat die Fed wegen ihrer Zinspolitik heftig angegriffen und damit Spekulationen ausgelöst, Fed-Präsident Jerome Powell könnte vom Präsidenten zum Rücktritt aufgefordert werden. Aber gerade weil der Druck so gross ist, könnte die Notenbank sich veranlasst sehen, ihre Unabhängigkeit zu betonen und auf ihrem eingeschlagenen Kurs zu bleiben.

    Der grösste Teil der cash-Umfrageteilnehmer hält es aber indessen für realistischer, dass die Fed die Leitzinsen nur noch einmal erhöht. 43 Prozent unter den Umfrage-Teilnehmern geht demnach davon aus, dass das Niveau der Fed-Zinsen noch bis 2,75 Prozent anziehen wird.

    Gute Gründe, so zu wetten, gibt es ebenfalls. In den vergangenen Tagen haben wichtige Exponenten der Fed einen vorsichtigeren Kurs angedeutet. Fed-Chef Powell selber sagte vor wenigen Tagen, die Fed sei "flexibel". Zwei Zinserhöhungen sind seinen Aussagen zufolge überhaupt nicht in Stein gemeisselt. Powell hat damit übrigens den Aktienmärkten, die in den letzten Tagen wieder recht gut performt haben, sicherlich zu einigem an Schub verholfen. 

    Die Fed achtet stark auf Daten

    Aber dann: Die Prognose, dass die Fed 2019 ganz auf Zinserhöhungen verzichten wird, gewinnt am Markt zunehmend Anhänger. Heinz Rüttimann, Portfoliomanager bei der Fondsgesellschaft Alpinum Investment Management, sagte dieses Szenario im Gespräch mit cash vergangenen Monat voraus. In der cash-Umfrage teilen diese Einschätzung 26 Prozent.

    Die Fed ganz von einer Zinserhöhung abhalten dürfte laut Rüttimann eine tiefere Inflationserwartung und die globale Wachstumsverlangsamung. Die Korrektur am Aktienmarkt deute darauf hin. "Die Fed, die von sich behauptet, 'data dependent' zu sein, wird diesen Rückgang wohl mitberücksichtigen". Schliesslich wolle die Fed auch die inverse Zinskurve (Erläuterung hier) bei den Renditen der Staatsanleihen (Treasuries) vermeiden, die als Anzeichen einer Rezession verstanden werde. Von ähnlichen Überlegungen lässt sich auch der Anlageschef des Lebensversicherungskonzerns Swiss Life, Marc Brütsch, leiten. 

    Schliesslich: Noch die Meinung einer kleinen Minderheit – bei Analysten wie auch den cash-Lesern – ist die Prognose, dass die Fed nicht nur vom Gas geht, sondern gar auf die Bremse tritt. In der cash-Umfrage sagen 6 Prozent, dass die Fed dieses Jahr die Zinsen senken wird.

    Ummöglich ist dies nicht, und Fed-Chef Powell sagte vergangene Woche unter anderem auch, die Fed-Geldpolitik könne wenn nötig "erheblich" angepasst werden. Voraussetzung wäre aber wohl, dass sich in den USA ein starker Abschwung oder gar eine Rezession abzeichnet. Danach sieht es im Moment noch nicht aus. In einer rasanten Welt mit hohen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unsicherheiten kann es im Endeffekt aber so kommen, dass die 6-Prozent-Minderheit in der Umfrage recht behält. Im Moment muss man sagen: Man kann nie wissen.

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    Fed-Zinsentscheid

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    Die Fed belässt den Leitzins wie erwartet bei 2,5 Prozent.

    Fed: Kern- und Gesamtinflation bleiben bei rund zwei Prozent.

    vor 3 Min

    Fed: Ausgaben wachsen stark. Investitionen moderat.

    vor 3 Min

    Die Fed sieht die Wirtschaft nur noch "solide" wachsen (zuvor "stark").

    vor 5 Min

    Die Fed streicht die Einschätzung, dass die Risiken ausgewogen sind aus ihrem Statement.

    EUR/USD springt explosiv an. Aktuell +0,31 % bei 1,1465.

    vor 8 Min

     

    EUR/USD1,14710 $+0,29%

    Der S&P 500 freut sich über ein dovishes Fed-Statement und springt auf ein neues Tageshoch. Aktuell +1,09 % bei 2.669,09 Punkten.

    vor 9 Min

    S&P 5002.676,76 Pkt+1,39%

    Die Fed streicht den Verweis auf "zukünftig schrittweise Anhebungen" aus ihrem Statement.

    Quelle: https://news.guidants.com/#!Ticker/Feed/?r=1

     

    Emil

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    Fed will beim Bilanzabbau für

    Fed will beim Bilanzabbau für Klarheit sorgen

    Die US-Notenbank Fed will nach Angaben der Währungshüterin Loretta Mester demnächst für Klarheit sorgen, wie es beim Bilanzabbau weiter gehen soll.

    13.02.2019 07:26

    "Auf den kommenden Treffen werden wir unsere Pläne zur Beendigung des Bilanzabflusses und zum Abschluss der Bilanznormalisierung finalisieren", sagte die Präsidentin der Notenbank von Cleveland laut Redetext am Dienstag.

    Der Bilanzabbau steht derzeit im Fokus. Mit massiven Wertpapierkäufen hatte die Fed jahrelang der Wirtschaft unter die Arme gegriffen. Zentralbank-Chef Jerome Powell signalisierte kürzlich, dass die Fed bei Bedarf darüber nachdenken werde, den Prozess des Abschmelzens der Bilanz zu überdenken.

    Die US-Notenbank hat diese in den Jahren nach der Finanzkrise auf fast 4,5 Billionen Dollar aufgebläht und sie mittlerweile wieder auf 4,1 Billionen Dollar eingedampft. Nach einem 2017 ausgearbeiteten Plan wird das Volumen monatlich um bis zu 50 Milliarden Dollar verringert - sehr zum Leidwesen von US-Präsident Donald Trump. Er ist ein erklärter Gegner des Bilanzabbaus und von Zinserhöhungen. Er befürchtet, dass dadurch Finanzmärkte und Wirtschaftswachstum Schaden nehmen.

    Die Präsidenten der Notenbank von Kansas City, Esther George, erklärte unterdessen, warum sie sich kürzlich für eine Zinspause aussprach. Die Fed solle zunächst abwarten, um zu sehen, wie sich die jüngsten Zinsschritte auf die Konjunktur auswirkten. Der Inflationsdruck scheine nicht sehr hoch zu sein. Es bestünden aber Sorgen, was die Stärke der globalen Wirtschaft angehe. George gilt eigentlich als Vertreterin einer straffen Geldpolitik und ist in diesem Jahr stimmberechtigt.

    (Reuters)

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