FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

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@Emil

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Es besteht Hoffnung, von heute:

 

INNENPOLITIK USA

Die Opposition im US-Kongress hat einen ersten formalen Schritt in Richtung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen US-Präsident Donald Trump genommen. Der von den Demokraten kontrollierte Justizausschuss des Repräsentantenhauses verabschiedete am Donnerstag ein Regelwerk für die Vorbereitung eines möglichen "Impeachment".

Quelle:

13.09.19, 07:51 | Von Dow Jones News

 

 

 

Emil
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FED-Entscheid

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Dirol

18.09.19, 20:36 | Von Dow Jones News

US-Notenbank senkt Leitzins um 25 Basispunkte

Von Nick Timiraos

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Federal Reserve hat ihren Leitzins abermals gesenkt und die Tür für weitere Lockerungen offengehalten, da der Handelsstreit zwischen den USA und China die globalen Wirtschaftsaussichten eintrübt. Das von Fed-Chef Jerome Powell geleitete Federal Open Market Commitee (FOMC) reduzierte den Schlüsselzins um 25 Basispunkte auf 1,75 bis 2,00 Prozent. Ökonomen und Börsianer hatten mit dieser Entscheidung gerechnet.

Der Beschluss fiel mehrheitlich mit sieben zu drei Stimmen. Wie schon im Juli stimmten zwei Mitglieder, Esther L. George und Eric S. Rosengren, für stabile Zinsen, während James Bullard für eine Senkung um 50 Basispunkte votierte.

Im Juli hatte die Fed eine Wende in der Geldpolitik eingeleitet und den Leitzins zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt gesenkt. Damit kam die unabhängige Notenbank auch ihrem prominentesten Kritiker, US-Präsident Donald Trump, entgegen, der sich davon aber keineswegs besänftigen ließ; er attackiert die Fed weiter hart und forderte zuletzt sogar negative Zinsen von der Fed.

Die Projektionen zum künftigen Zinspfad zeigten, wie weit die Meinungen im FOMC auseinanderstreben, was die Aufgabe von Powell nicht leichter macht.

Mitarbeit: Andreas Plecko

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/jhe

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

Emil

Zyndicate
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Trump kritisiert Fed-Chef -

Trump kritisiert Fed-Chef - aber stellt ihm eine Garantie aus

US-Präsident Donald Trump stellt Notenbankpräsident Jerome Powell trotz anhaltender Unzufriedenheit mit dessen Zinskurs eine Jobgarantie aus.

19.09.2019 21:05

Trump bejahte am Donnerstag im Interview mit Fox News die Frage, ob Powell im Amt bleiben werde. "Es ist sicher", sagte er. "Ich meine, na klar, warum nicht?" Powell wurde von Trump für den Chefposten der mächtigsten Notenbank der Welt - der Fed - ausgewählt, muss sich aber seit Monaten scharfe Kritik vom Präsidenten anhören.

"Ich meine, er hat einen Job, und man weiss, dass ich enttäuscht bin von ihm", kritisierte der Republikaner in dem Interview. "Ich bin nicht begeistert von der Fed."

Die Zentralbank hatte am Mittwochabend zwar wie von Trump gefordert ihren Leitzins gesenkt, für dessen Begriffe aber nicht stark genug. Trump schreckte nicht davor zurück, die Notenbanker als "Dummköpfe" zu bezeichnen. Laut Gesetz kann ein Präsident den Fed-Vorsitzenden "aus wichtigem Grund" aus dem Amt entfernen. Gerichte interpretieren das bislang aber nicht so, dass dazu auch unterschiedliche geldpolitische Auffassungen gehören.

Hinter Trumps aggressivem Vorgehen dürfte die Sorge stecken, dass die weltgrösste Volkswirtschaft ausgerechnet 2020 - dem Jahr der angestrebten Wiederwahl Trumps - konjunkturell die Puste ausgehen könnte. Der Handelskrieg mit China und die schwächere Weltkonjunktur veranlassten die Industriestaaten-Organisation OECD dazu, ihre Prognose für das US-Wachstum im kommenden Jahr von 2,3 auf 2,0 Prozent zu senken.

Trump hatte ein Ziel von mindestens drei Prozent ausgegeben, das er demnach klar verfehlen würde. Mit billigerem Geld können Investitionen und Konsum angekurbelt werden, zugleich würde der Dollar tendenziell geschwächt und amerikanische Waren im Ausland damit preislich attraktiver. Die US-Notenbank hatte ihren Leitzins im Juni zum ersten Mal seit der Finanzkrise 2008 gesenkt.

(Reuters)

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Fed bereit für niedrigere

Fed bereit für niedrigere Zinsen und Bilanzausweitung

Die US-Notenbank Fed hat angesichts negativer Folgen des Handelsstreits und der abflauenden Weltwirtschaft ihre Bereitschaft zu einer weiteren Zinssenkung signalisiert.

09.10.2019 06:47

Die Zentralbank werde "angemessen handeln", um das Wachstum zu stützen.

Dies sagte Fed-Chef Jerome Powell am Dienstag (Ortszeit) auf einer Wirtschaftskonferenz in Denver. Mit ähnlichen Formulierungen hatte er die Märkte bereits auf die beiden Zinssenkungen in diesem Jahr eingestimmt.

Er betonte zugleich, die Fed lege sich niemals vorab auf einen Kurs fest und entscheide nach Datenlage "von Sitzung zu Sitzung". Experten rechnen aber damit, dass die Fed bereits Ende Oktober den dritten geldpolitischen Schritt nach unten in diesem Jahr folgen lassen wird.

Die Fed, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hatte zuletzt im September den Leitzins auf die Spanne von 1,75 bis 2,0 Prozent reduziert.

Bilanz wird möglich wieder ausgeweitet

Powell signalisierte nunmehr auch, dass die Fed ihre Bilanz wieder ausweiten und bald Massnahmen beschliessen werde, um dem Geldmarkt neue Impulse zu verleihen. Falls nötig, werde sie ihren geldpolitischen Werkzeugkasten "aggressiv nutzen", betonte er. Jüngst musste die Fed erstmals seit der Finanzkrise am Geldmarkt intervenieren, um Liquiditätsengpässe zu lindern.

Die US-Währungshüter hatten erst Ende Juli entschieden, den Abbau ihrer in den Jahren nach der Finanzkrise kräftig aufgeblähten Wertpapierbestände in der Bilanz im August vorzeitig abzubrechen. Zwischenzeitlich war das Portfolio der Notenbank auf rund 4,5 Billionen Dollar angewachsen. Mittlerweile wurde es auf rund 3,8 Billionen Dollar verkleinert.

(SDA)

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US-Währungshüter sind uneins

US-Währungshüter sind uneins über weiteren Kurs

In der Führung der US-Notenbank Fed herrscht Uneinigkeit über den weiteren Zinskurs.

10.10.2019 06:52

Wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der Fed-Sitzung vom September hervorgeht, gehen die Ansichten über die Wirtschaftsaussichten auseinander. Einige Währungshüter weisen demnach auf mittelfristig steigende Rezessionsrisiken hin. Andere sehen die mit dem Handelskonflikt und anderen Unwägbarkeiten verbundenen Risiken als nicht so gross an, dass sie den Aufschwung in den USA abwürgen könnten. Der Offenmarktausschuss der Fed hatte Mitte September mit sieben zu drei Stimmen entschieden, den Leitzins auf die Spanne von 1,75 bis 2,0 Prozent zu senken.

Experten rechnen damit, dass die Notenbank trotz der internen Differenzen über das weitere Vorgehen Ende Oktober den dritten geldpolitischen Schritt nach unten in diesem Jahr folgen lassen wird. Einen entsprechenden Wink gab zuletzt auch Notenbankchef Jerome Powell: Er signalisierte, die Zentralbank werde "angemessen handeln", um das Wachstum zu stützen. Mit ähnlichen Formulierungen hatte er die Märkte bereits auf die beiden Zinssenkungen in diesem Jahr eingestimmt.

Wie aus den Fed-Protokollen hervorgeht, ist man sich im Führungskreis der Notenbank einig, dass bald über eine Ausweitung der eigenen Bilanz gesprochen werden muss. Powell hat bereits angekündigt, dass rasch Massnahmen beschlossenen würden, um dem Geldmarkt Impulse zu verleihen. Jüngst musste die Fed erstmals seit der Finanzkrise am Geldmarkt intervenieren, um Liquiditätsengpässe zu lindern. Die Währungshüter hatten erst Ende Juli entschieden, den Abbau ihrer in den Jahren nach der Finanzkrise kräftig aufgeblähten Wertpapierbestände in der Bilanz im August vorzeitig abzubrechen. Zwischenzeitlich war das Portfolio der Notenbank auf rund 4,5 Billionen Dollar angewachsen. Mittlerweile wurde es auf rund 3,8 Billionen Dollar eingedampft.

(Reuters)

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Fed Zinsentscheid

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DirolSmile

30.10.19, 19:14 | Von Dow Jones News
US-Notenbank senkt Leitzins und sendet Signal für Zinspause

Von Nick Timiraos

WASHINGTON (Dow Jones) - Die Federal Reserve hat ihre Geldpolitik weiter gelockert und zugleich das Signal gesendet, dass sie nach drei Zinssenkungen in Serie eine Pause einlegen will. Das von Fed-Chef Jerome Powell geleitete Federal Open Market Committee (FOMC) reduzierte den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,50 bis 1,75 Prozent. Ökonomen und Börsianer hatten mit dieser Entscheidung gerechnet.

Der Beschluss fiel mehrheitlich mit acht zu zwei Stimmen. Wie schon im Juli und September stimmten zwei Ratsmitglieder, Esther L. George und Eric S. Rosengren, für stabile Zinsen. James Bullard, der im Juli für eine Senkung um 50 Basispunkte votiert hatte, stimmte diesmal mit der Mehrheit.

Aus dem Begleittext wurde der Passus gestrichen, wonach die Fed "angemessen handeln" werde, um das Wachstum der Wirtschaft zu unterstützen. Stattdessen heißt es nun, die Notenbank werde die eingehenden Informationen für einen "angemessenen Zinspfad" prüfen.

Im Juli hatte die Fed eine Wende in der Geldpolitik eingeleitet und den Leitzins zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt gesenkt. Damit kam die unabhängige Notenbank auch ihrem prominentesten Kritiker, US-Präsident Donald Trump, entgegen, der sie aber weiter zu einer noch stärkeren Lockerung der Geldpolitik drängt.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/sha

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com

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China ist nicht unser Problem, die Federal Reserve ist es

US-Präsident Donald Trump fordert von der Notenbank Fed Negativzinsen. "Wir sollten tiefere Zinsen haben als Deutschland, Japan und alle anderen," schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. Die USA seien bei weitem das größte und stärkste Land. "Aber die Fed bringt uns wettbewerblich in Nachteil", twitterte er. "China ist nicht unser Problem, die Federal Reserve ist es."

In der Euro-Zone liegt der Leitzins seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Der Einlagensatz liegt sogar bei minus 0,5 Prozent. Das heißt, Banken müssen Strafzinsen zahlen wenn sie bei der Europäischen Zentralbank (EZB) überschüssige Gelder parken. Die japanische Notenbank hält ihren kurzfristigen Zinssatz derzeit bei minus 0,1 Prozent.

"Die Menschen sind sehr enttäuscht von Jay Powell und der Federal Reserve", schrieb Trump mit Blick au den Fed-Chef. Der US-Präsident hatte von der unabhängigen Notenbank in den vergangenen Monaten immer wieder drastische Zinssenkungen gefordert. Auf diese Weise sollten die Währungshüter die US-Wirtschaft unterstützen.

Die Fed hatte am Mittwoch ihren Leitzins zum dritten Mal in Folge herabgesetzt und signalisiert nun eine Pause. Sie kappte wie erwartet ihren geldpolitischen Schlüsselsatz um einen weiteren Viertelpunkt auf die neue Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent.

(Reuters)

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Trump beschwert sich bei Fed

Trump beschwert sich bei Fed-Chef über hohe Zinsen

US-Präsident Donald Trump hat sich bei dem Chef der US-Notenbank Jerome Powell über hohe US-Zinsen beschwert.

19.11.2019 06:46

Dies schrieb Trump am späten Montag (Ortszeit) auf Twitter.

"Bei meinem Treffen mit Jay Powell heute Morgen protestierte ich gegen die Tatsache, dass unser Fed-Satz im Verhältnis zu den Zinssätzen anderer konkurrierender Länder zu hoch angesetzt ist.", schrieb Trump über das Treffen im Weissen Haus.

"In der Tat sollten unsere Preise niedriger sein als alle anderen (wir sind die USA). Ein zu starker Dollar schadet den Herstellern und dem Wachstum!", twitterte Trump weiter. Bereits in der Vergangenheit kritisierte der US-Präsident immer wieder den Kurs der US-Notenbank.

(SDA)

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US-Notenbank stellt stabile

US-Notenbank stellt stabile Zinsen in Aussicht

(neu: Powell-Aussagen und Ökonomen-Stimmen) - Die US-Notenbank Fed hat angesichts einer robusten Wirtschaft eine abwartende Geldpolitik in Aussicht gestellt. Wie von Ökonomen erwartet wurde der Leitzins nicht angetastet. Das Zielband für den Leitzins "Fed Funds Rate" bleibe in einer Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent, teilte die Fed am Mittwoch in Washington mit. Zuvor hatte die Notenbank in diesem Jahr den Leitzins drei Mal in Folge um jeweils 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Im vergangenen Jahr hatte die Fed noch vier Mal die Zinsen angehoben.

11.12.2019 22:08

Die Fed signalisiert für die nähere Zukunft unveränderte Zinsen. "Der Ausschuss ist der Ansicht, dass der derzeitige geldpolitische Kurs angemessen ist, um eine nachhaltige Expansion der Wirtschaftstätigkeit, starke Arbeitsmarktbedingungen und eine Inflation nahe dem Zwei-Prozent-Ziel zu unterstützen", heisst es in einem Kommentar zur Zinsentscheidung. Zudem deuten die Prognosen der Fed-Mitglieder für 2020 auf einen unveränderten Leitzins hin. "Die Geldpolitik der US-Notenbank ist gut ausgerichtet, um den Amerikanern zu dienen", sagte Notenbankchef Powell nach der Sitzung.

Ende Oktober hatte die Fed noch davon gesprochen, dass es für den Ausblick weiterhin Unsicherheiten gebe. Diese Formulierung wurde jetzt weggelassen. Die Fed verweist auf den zuletzt robusten Arbeitsmarkt und das moderate Wirtschaftswachstum. Mit Blick auf mögliche weitere Entscheidungen werde man - neben dem Arbeitsmarkt und der Inflation - auch die internationale Entwicklung genau beobachten. "Der Ausblick bleibt trotz Risiken günstig", sagte Powell.

"Zum Abschluss des Jahres haben die US-Währungshüter auf jegliche Überraschung verzichtet", kommentierte Uwe Burkert, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg. Die jüngsten starken Arbeitsmarktdaten dürften die Fed in ihrem Plan bestärkt haben, die Leitzinsen vorerst nicht weiter zu senken.

Die Sorge vor einer Rezession in den USA war zuletzt in den Hintergrund getreten, während die Hoffnung auf eine vorläufige Lösung im Handelskrieg mit China gestiegen war. Der Konflikt hatte auch das Wachstum der Weltwirtschaft ausgebremst. Zudem zeigte sich die US-Wirtschaft zuletzt robust. Im dritten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 2,1 Prozent. US-Präsident Donald Trump hatte die Fed trotzdem immer wieder kritisiert und radikalere Zinssenkungen gefordert.

Die drei Zinssenkungen haben laut Powell die Wirtschaft stabilisiert. Sie habe sich trotz der Belastungsfaktoren so entwickelt wie zu Jahresbeginn erwartet. Der aktuelle Kurs stütze die Wirtschaft etwas und dürfte künftig angemessen sein. Zinserhöhungen wären laut Powell nur bei einem "signifikanten" und "nachhaltigen" Anstieg der Inflation notwendig.

Ökonomen halten jedoch Zinssenkungen im kommenden Jahr für möglich. "Verschiedene Indikatoren legen nahe, dass die guten Zeiten am US-Arbeitsmarkt ein baldiges Ende nehmen könnten", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Zudem sei nicht gesichert, dass sich die Zollstreitigkeiten nachhaltig legen werden. "Aus unserer Sicht muss die Fed im kommenden Jahr der US-Wirtschaft mit weiteren Leitzinssenkungen unter die Arme greifen", so Gitzel.

Alle Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss befürworteten die Zinsentscheidung. Der Eurokurs stieg nach den geldpolitischen Beschlüssen auf ein Tageshoch von 1,1146 US-Dollar. Die Kurse von US-Staatsanleihen stiegen an. Die Aktienmärkte legten leicht zu./jsl/fba

(AWP)

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Fed

Danke @ Zyndicate für Infos

 

Noch dies aus Cash:

Aktien Asien: Fed-Entscheid gibt Märkten teils Auftrieb - grosse Risiken bleiben

Die Aussicht auf eine robuste Verfassung der US-Wirtschaft im kommenden Jahr hat den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag zum Teil etwas Schwung verliehen. Der übergeordnete Risikofaktor Handelsstreit ist damit jedoch nicht vom Tisch. Nachdem es zuletzt Spekulationen über eine Verschiebung von für den 15. Dezember geplanten neuen Zöllen gab, berichteten Medien nun, dass sich US-Präsident Donald Trump mit seinen dafür verantwortlichen Beratern treffen will.

12.12.2019 08:30

Für Analysten besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich die beiden Länder noch in letzter Minute zu einer Art Teilabkommen durchringen können, mit denen die Zölle vorerst ausgesetzt würden. "Dann ist mit einer Rally zu rechnen", zitierte der Nachrichtensender "CNBC" einen Experten.

Am Mittwoch hatte die US-Notenbank Fed den Leitzins wie erwartet nicht verändert und eine anhaltende Zinspause signalisiert. Erst bei einem "signifikanten" Anstieg der Teuerung werde eine Zinserhöhung notwendig, sagte der Präsident der Fed, Jerome Powell. Am Donnerstag folgt nun auch die erste Sitzung der EZB unter der neuen Chefin Christine Lagarde. Hierbei wird aber ebenfalls nicht mit grossen Veränderungen gerechnet.

In Anbetracht der bestehenden Risiken halten Experten der BayernLB die positiven Reaktionen auf den Fed-Entscheid für etwas übertrieben: "Wer die Unsicherheit leugnet, unterschätzt das Temperament des US-Präsidenten und so könnte sich die gesteigerte Zuversicht schnell als unbegründet herausstellen", schrieb die Volkswirtin Charlotte Heck-Parsch in einem Kommentar. Auch in Grossbritannien dürfte es ihr zufolge nach der Wahl noch nicht zur vollständigen Klarheit über die zukünftigen Handelsbeziehungen kommen.

In Japan schloss der Nikkei mit einem leichten Aufschlag von 0,14 Prozent bei 23 424,81 Punkten. In Hongkong ging es derweil für den Hang Seng um 1,35 Prozent auf 27 006,31 Punkte bergauf. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien stand zum Handelsende dagegen mit 0,30 Prozent im Minus./kro/jha/

 

(AWP)

Emil

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Trump will nun doch Fed

Trump will nun doch Fed-Kritikerin für Notenbankgremium nominieren

(Ausführliche Fassung) - US-Präsident Donald Trump will die beiden freien Positionen im Direktorium der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) mit den Ökonomen Judy Shelton und Christopher Waller besetzen. Dies teilte das Weisse Haus am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Trump hatte die beiden Ökonomen bereits im Sommer dafür ins Spiel gebracht, offizielle Schritte dann aber nicht folgen lassen.

17.01.2020 07:41

Nun sollen Shelton und Waller dem US-Senat zur Bestätigung vorgeschlagen werden. Shelton ist eine ausgewiesene Kritikerin der US-Notenbank und hat öffentlich Zinssenkungen gefordert. Beobachter halten es für wahrscheinlich, dass beide Trumps Forderungen nach Zinssenkungen unterstützen werden.

Judy Shelton arbeitete zuletzt in einer hochrangigen Position für die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Sie hat Trump im Präsidentschaftswahlkampf 2016 in wirtschaftlichen Fragen beraten. Shelton ist eine prominente Kritikerin der US-Notenbank und hat öffentlich Zinssenkungen gefordert. Fachlich fällt Shelton durch Positionen auf, die abseits der herrschenden Meinung liegen. Sie vertritt etwa die Ansicht, das internationale Währungssystem solle wieder zu einem System der Golddeckung zurückkehren.

Auf den zweiten freien Platz im Führungsgremium der Fed will Trump den ehemaligen Wirtschaftsprofessor Christopher Waller setzen. Er ist gegenwärtig Chef der Forschungsabteilung der regionalen Fed in St. Louis. Geführt wird die regionale Notenbank durch James Bullard, der im geldpolitischen Gremium FOMC mit Abstand am stärksten für Zinssenkungen eintritt.

Trump hat die Fed und ihren Vorsitzenden Jerome Powell wiederholt heftig kritisiert./bgf/stk/mis

(AWP)

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US-Notenbankchef Powell:

US-Notenbankchef Powell: Geldpolitik angemessen - Coronavirus im Blick

Die US-Notenbank Fed hält ihre Geldpolitik nach wie vor für angemessen, schaut aber genau auf die Entwicklung des von China ausgehenden Coronavirus. "Wir beobachten das Auftreten des Coronavirus genau, da es zu Verwerfungen in China führen könnte, die auf die restliche Weltwirtschaft überschwappen könnten", sagte Fed-Chef Jerome Powell am Dienstag während seines halbjährlichen Auftritts vor dem Repräsentantenhaus in Washington.

11.02.2020 14:56

Die wirtschaftliche Unsicherheit im Aussenhandel sei zwar etwas geringer geworden, sagte Powell in Anspielung auf eine Teileinigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Dennoch bestünden weiterhin Risiken für den konjunkturellen Ausblick. Die aus Sicht der Fed zu niedrige Inflation dürfte sich laut Powell in den kommenden Monaten dem Zwei-Prozent-Ziel annähern. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus und des geringeren Zinssenkungsspielraums der Notenbank hob Powell die Mitverantwortung der staatlichen Ausgabenpolitik im nächsten Abschwung hervor./bgf/jkr/jha/

(AWP)

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