FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

4'324 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
FED gibt pumpt sieben Mia. $ in den Markt

20.09.2007 - 15:36

Geldpolitik: Fed setzt Politik der Liquiditätsspritzen fort

New York (BoerseGo.de) - Die US-Notenbank setzt heute wieder ihre Politik kontinuierlicher Liquiditätsspritzen fort. Soeben hat die Fed 7 Milliarden Dollar in den Markt gegeben, befristet auf 14 Tage.

Damit unterstützt die Zentralbank ihre Zinssenkungen vom Dienstag (Geldmarktsatz und Diskontsatz), um das Risiko einer Rezession zu senken.

Quelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
FED Zinssenkung 0,5 %.

Der Spani kanns immer noch einfach nicht lassen, dem Bernake dreinzureden, obwohl er diesmal Recht hat, wie auch in diesem Thred zu Beginn nachzulesen ist, eine frühere Zinsenkung sehr begrüsst worden wäre,

Greenspan bringts auf den Punkt,

vergisst nur dass er in Pension ist: :roll: WinkLol 8) ;

20.09.2007 - 17:30

Konjunktur: Zinssenkung hat Rezessionsrisiko verringert - sagt Greenspan

Washington (BoerseGo.de) - Ex-Fedchef Alan Greenspan glaubt, dass die Zinssenkung der Fed vom Dienstag das Risiko einer Rezession verringert hat. Allerdings sieht der Rentner die Wahrscheinlichkeit dafür immer noch etwas größer als eins zu drei.

Greenspan muss es wissen. 2001 hat er als damaliger Notenbankchef zu spät mit den Zinssenkungen begonnen und damit einer der größten Rezessionen der jüngsten Zeit verursacht.

Quelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

ecoego.
Bild des Benutzers ecoego.
Offline
Zuletzt online: 24.09.2011
Mitglied seit: 08.12.2006
Kommentare: 466
wise quote

"….Anybody ... buying or selling stocks based on what the Fed is doing, or what they think they're going to do at their next meeting, I think is destined to not having a great financial future. It really doesn't have anything to do with the value of good companies 3, 5 years from now. People who think they can dance in and out based on Fed signals, I think, they're going to make their brokers rich, but they're not going to make themselves rich…"

Warren Buffett

http://www.cnbc.com/id/20837495

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

tradingvalue
Bild des Benutzers tradingvalue
Offline
Zuletzt online: 20.05.2009
Mitglied seit: 05.08.2007
Kommentare: 539
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Wenn wir schon bei Warren sind:

Aktuelle Forbes-Liste, Platz 2 hinter Gates!

http://www.investchannel.ch/fokus/Milliardare.aspx

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Dollar-Dämmerung

Dollar-Dämmerung

Nach Immobilienkrise, Finanzmarktdelirium und Leitzinssenkung drängt sich die Frage auf: Wer soll noch US-Schatzbriefe kaufen?

Von Rainer Rupp

Seit Ben Bernanke, Chef der US-Zentralbank, am Dienstag überraschend die Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt senkte, wackelt die US-Währung. Denn Ber­nanke in die anderen Notenbankgouverneure haben deutlich gemacht, daß die bisherig Politik der Verteidigung eines »starken Dollar« nicht länger gilt. Angesichts der massiven und zunehmend prekären Abhängigkeit der US-Wirtschaft von internationalen Krediten wurde diese Entscheidung weltweit mit Unverständnis aufgenommen. Womöglich haben Bernanke & Co. den schon lange erwarteten Zusammenbruch des Dollar als Währungsreserve in die Wege geleitet.

Keine Gefolgschaft

Ein Gefahrensignal par Exzellence kommt dabei aus Saudi-Arabien, das sich offensichtlich nicht länger an das Schicksal des Dollars koppeln will. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten haben die Saudis der von Washington vorgegebenen Währungspolitik die Gefolgschaft verweigert und ihre Leitzinsen nicht entsprechend gesenkt – ein Signal, die feste Bindung ihrer Währung an den Greenback aufzugeben? Dies kann im gesamten Mittleren Osten und darüber hinaus eine Stampede aus dem Dollar auszulösen. Saudi-Arabien hält allein 800 Milliarden Dollar in seinem Fonds für zukünftige Generationen, in der gesamten Golfregion werden 3,5 Billionen Dollar in verschiedenen anderen Fonds gehortet.

Die Flucht aus der US-Währung ist nicht mehr zu übersehen. Am Freitag kletterte der Euro erstmals über die Marke von 1,41 Dollar. Zugleich stiegen die Rohstoffpreise auf neue Rekordhöhen. Gold kostete 736 Dollar pro Feinunze, das Faß Rohöl (159 Liter) über 82 Dollar. Damit werden in den USA auch die Einfuhrpreise nach oben schnellen und die importierte Inflation weiter anheizen. Zwar werden zugleich die Exporte billiger, aber die USA sind – mit Ausnahme einiger Bereiche wie z. B. die Flug- und Raumfahrt und Spezialmaschinen – weitgehend ein deindustrialisiertes Land, in dem kaum noch Gegenstände des täglichen Verbrauchs hergestellt werden. Statt dessen dominieren bei der Ausfuhr Serviceleistungen. Hollywoodfilme und TV-Serien stehen inzwischen an zweiter Stelle bei den Exporteinnahmen des Landes, unmittelbar nach dem Verkauf von Flugzeugen. Die Elastizität des Exports von US-Gütern und Dienstleistungen ist derart, daß selbst bei sinkendem Dollar höchstens eine langsame Ausfuhrsteigerung erwartet werden kann. Daher werden die Auswirkungen der Währungsschwäche auf die US-Beschäftigung minimal bleiben und kaum den Konsum anheizen.

Auf dessen Stabilisierung und Belebung soll Bernankes Zinssenkung angeblich abgezielt haben. Vieles spricht jedoch dafür, daß dieser Schritt, falls er überhaupt helfen kann, zu spät gekommen ist. Viele US-Hausbesitzer haben keine Ersparnisse und tragen hohe Kreditkartenschulden vor sich her. In der Vergangenheit wurde ihnen die Illusion vermittelt, ihre Schulden durch die ständig steigenden Immobilienpreise decken zu können. Inzwischen ist die Spekulationsblase am Immobilienmarkt geplatzt, und die Hauspreise sind in diesem Sommer zusammengebrochen. Das Resultat: die Hypothekenschulden der Besitzer sind inzwischen vielerorts größer als der Marktpreis ihrer Häuser. Und das betrifft Hunderttausende. Wegen der Zinserhöhungen der zurückliegenden Jahre müssen die Hausbesitzer inzwischen monatlich mehr als doppelt so hohe Rückzahlung leisten, wie ursprünglich geplant. Zigtausende sind inzwischen zahlungsunfähig geworden, neue Häuser werden kaum noch gebaut, und auch die Bauindustrie steckt in der Krise.

Geringe Nachfrage

Bernankes Zinssenkung ist letztlich nicht geeignet, die Stimmung zu heben und den Konsum wieder zu beleben. Profitiert haben lediglich die Spekulanten der Wall Street. Aber auch die Hausse dort dürfte nur temporär sein und von der jetzt um sich greifenden Dollarkrise erfaßt werden. Die Zweifel gegenüber dem US-Dollar bestehen allerdings bereits länger, so daß sie von der US-Notenbank nur noch offiziell bestätigt wurden. Daten der US-Regierung zeigten bereits im Juli einen Kollaps bei den Ankäufen von US-Bonds (Schatzbriefen der US-Regierung). Hatten Ausländer im Juni noch Bonds im Wert von 97 Milliarden Dollar gekauft, waren es im Juli nur noch für 19 Milliarden. Netto mußte das US-Schatzamt sogar 9,4 Milliarden auszahlen, denn im Juli haben ausländische Zentralbanken und Investoren mehr Bonds verkauft als gekauft.

Da die US-Regierung weiterhin viel mehr ausgibt als sie einnimmt, muß sie auch dieses und nächstes Jahr wieder Schatzbriefe im Wert von 800 Milliarden Dollar loswerden. Bei attraktiven Zinsen und bei einer stabilen Währung hatten in der Vergangenheit hauptsächlich Ausländer zugegriffen. Aber inzwischen sehen Experten den Dollar bis Anfang nächsten Jahres auf 1,50 Euro absinken. Wer will bei den vorherrschenden Instabilitäten und den niedrigem Zinsen jetzt noch US-Schuldscheine kaufen? Und wenn die Länder mit den großen Dollar-Guthaben, China, Japan, Rußland und die Öl-Staaten im Mittleren Osten, auch nur einen Teil ihrer Dollar in andere Währungen umschichten, kann nur noch eine rüde US-Redewendung die Situation beschreiben: Dann ist die Schei.. in den Ventilator geraten.

Quelle: http://www.jungewelt.de/2007/09-22/044.php

tradingvalue
Bild des Benutzers tradingvalue
Offline
Zuletzt online: 20.05.2009
Mitglied seit: 05.08.2007
Kommentare: 539
Interview mit Paul Krugman

US-Finanzminister Henry Paul­son erwartet, dass die durch den Einbruch am Hypothekar­markt ausgelöste Krise lang­fristige Auswirkungen haben wird.

Teilen Sie seine Meinung?

Mittlerweile wird klar, dass sich die Krise nicht auf schlechte Hy­pothekarkredite beschränkt, son­dern sich auf Darlehen an erst­klassige Schuldner ausgedehnt hat. Damit sind fundamentale Bausteine unserer Wirtschaft, die auf Liquidität beruhen, ins Wan­ken gekommen.

Wie konnte das passieren?

Rating-Agenturen wie Moody’s haben eine ähnliche Rolle gespielt wie Rechnungsprüfer, die in den Neunzigerjahren dubiose Bilan­zen testierten. Was damals die faulen Bilanzen waren, sind heu­te die Gutachten, die minderwer­tigen Hypotheken erstklassige Qualität zusprechen.

Wird es zu einer Rezession kommen?

Nein, davon gehe ich nicht aus. Aber es wird zu einer Verlangsa­mung des Wachstums in den USA und Europa führen. Einige euro­päische Banken sind ja bereits be­troffen.

Hat die US-Notenbank mit der Zinssenkung richtig gehandelt?

Absolut. Wir stecken in einer Liquiditätskrise, die durch Irratio­nalitäten hervorgerufen wurde, ähnlich wie die Dotcom-Hausse Ende der Neunzigerjahre. Die Im­mobilienblase hat viele dazu ver­führt, zu hohe Risiken einzuge­hen. Gleichzeitig investierten Hedge Funds und andere Inves­toren in Wertpapiere dieser hoch rentierenden Hypotheken. Dann schlug die Realität zu.

Was ist genau passiert?

Zunächst platzte die Immobilien­blase, gefolgt von der Baisse der schlechten Hypotheken. Investo­ren wurden über den Status von Junkbonds nervös, deren Ge­winnspannen im Vergleich zu US­Schatzanleihen an einem Rekord­tief angelangt waren. Die Märkte reagierten quasi manisch-depres­siv mit hohen Verlusten an einem Tag und vergleichbaren Gewin­nen am nächsten. Panische Skep­sis nahm Überhand, und Finanz­produkte, vor allem jene, die durch Hypotheken gesichert sind, finden keine Käufer mehr.

Warum ist das so problema­tisch?

Wenn Liquidität versickert, führt dies zu einer Kettenreaktion, die zu massiven Pleiten führen kann. Wenn eine Finanzinstitution ihre durch Hypotheken gesicherten Wertpapiere nicht mehr verkau­fen kann, kann sie auch nicht mehr genügend Cash aufbringen, um Zahlungen an die Institution B zu tätigen, die wiederum ihre Zahlungen an Institution C ver­säumt. Und jene, die über Bargeld verfügen, vertrauen niemandem ihr Kapital an.

Ist mit der Zinssenkung das Problem gelöst?

Ich glaube, dass es weitere Zins­senkungen geben wird. Wenn im System die Liquidität zum Pro­blem wird, verlieren die Massnahmen der Notenbank häufig ihre Wirkung. Die Zinsen für Darle­hen zu senken, hilft wenig, wenn niemand eine Hypothek auf­nimmt. Es gibt andere Massnah­men, für die sich die Notenbank entscheiden könnte, aber ich hof­fe, dass sich die Krise auflöst, ähn­lich wie beim Debakel mit dem Hedge Fund Long Term Capital Management Ende der Neunzi­gerjahre, als die US-Notenbank Schlimmeres abwenden konnte.

Sie haben sich nicht nur als Ökonom, sondern auch als besorgter US-Bürger einen Namen gemacht. Was bewegt Sie augenblicklich?

Die derzeitige Regierung hat die Sicherheitspolitik und die Illusion eines Erfolgs im Irak dazu miss­braucht, Steuersenkungen im Kongress durchzudrücken, die selbst für Präsident Bushs Stan­dard elitär sind. Die polarisieren­de Politik des Bush-Teams hat nicht nur zu unserem Doppel-De­fizit geführt, sondern soziale Un­gleichheit in den USA kreiert.

Welche soziale Ungleichheit?

Inflationsbereinigt liegen die Löh­ne heute auf dem Niveau von 2003. Rund 47 Millionen Ameri­kaner oder 15 Prozent der Bevöl­kerung haben keine Krankenver­sicherung. Selbst gut Ausgebildete verfügen heute nicht über mehr Einkommen, lediglich das reichs­te Prozent der Bevölkerung steht finanziell besser da. An Angestell­ten und Arbeitern rauschte das Wachstum vorbei. Das stellt eine Erosion unserer hart erkämpften Bürgerrechte dar, und unsere Idea­le werden mit Füssen getreten.

Warum vergleichen Sie in Ihrem neuen Buch «Das Gewissen eines Liberalen» George W. Bush mit Präsident Herbert Hoover, der in den Dreissigerjahren regierte?

Wie nach Hoovers Amtszeit steht das Land am Ende einer Ära, am Ende eines polarisierenden Kon­servativismus. Ich halte die nächs­ten Jahre für eine Gelegenheit, den Schaden, den die Regierung Bush angerichtet hat, wieder gut zu machen. Dies bedarf allerdings progressiver Reformen.

In welchen Bereichen?

Angesichts der grossen Zahl Un­versicherten und der älter wer­denden Babyboomer müssen wir eine universelle Krankenversiche­rung einführen. Wir müssen un­sere Steuern erhöhen, um das so­ziale Sicherheitsnetz wieder zu reparieren. Last but not least ste­hen uns grosse Aufgaben betref­fend unserer zunehmend ver­schmutzten Umwelt bevor.

Glauben Sie, dass ein unabhän­giger Kandidat wie der Bürger­meister von New York, Michael Bloomberg, eine Chance hat bei der Präsidentschaftswahl?

Nein. Das Land benötigt einen progressiven Demokraten, um die genannten Reformen in den nächsten Jahren durchzuführen.

Auch die Demokraten erhalten von der Bevölkerung schlechte Noten, seitdem sie den Kon­gress dominieren.

Die Öffentlichkeit kritisiert den demokratischen Kongress, weil er nicht hart genug gegen Bushs Ma­schinerie vorgeht.

Sie werden häufig als Erbe des vor zwei Jahren verstorbenen kanadischen Ökonomen John Kenneth Galbraith gefeiert.

Schmeichelt Ihnen das?

Wenn ich nur so schreiben könnte wie er!

Was fasziniert Sie an Ihrer Arbeit?

Trotz Katastrophen-Szenarios be­reinigt sich das System immer wieder selbst.

[Quelle: heutige Sonntagszeitung]

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
US: Leitzinssenkung verschafft Hausbauer nur wenig Hilfe

24.09.2007 - 08:49

New York (BoerseGo.de) - Die Hypothekennehmer in den USA werden sich gemäß der Ansicht von Experten mit einer Enttäuschung konfrontiert sehen was die Übertragung positiver Effekte durch die Leitzinssenkung in den USA auf monatliche Hypothekenzahlungen betrifft. Von den Hypothekenzinsen sei mit keiner Stimulierung der Nachfrage zu rechnen. Ansonsten habe die Fed nur geringe Möglichkeiten, um gegen den Kollaps am Haus-und Hypothekenmarkt etwas auszurichten. Die Hauptursache für die Schwäche liege in der Überbewertung von Häusern, aber nicht in einem Überpreis bei Hypotheken.

Der Hausmarkt befindet sich im zweiten Jahr seiner schlimmsten Rezession seit 1991 und die Hauspreise werden auf Jahressicht vermutlich das erste Mal seit der großen Depression in den 30er-Jahren sinken. Die größte Hürde für die Kreditnehmer sei in den verschärften Kreditbedingungen zu suchen, nicht aber in den Hypothekenzinsen. Die Kreditgeber würden die Kreditnehmer zu höheren Abschlagszahlungen auffordern. Außerdem gebe es durch Darlehensgeber mehr Prüfungen von Liquiditätsvorräten von Schuldnern.

Gemäß dem Immobilien-Informationsdienstleister RealtyTrac Inc. hat sich die Zahl von Zwangsvollstreckungen auf Liegenschaften im August gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 108.716 mehr als verdoppelt. Aus jenem Anstieg sei für bonitätsschwache Hypothekennehmer in den kommenden drei Monaten mit einer Erhöhung von Zahlungsverpflichtungen zu rechnen. Mindestens ein Viertel jener von Anpassungen betroffenen Hauseigentümern seien mit ihren Zahlungen in Verzug.

Durch die stetig zunehmenden Ausfälle im Markt für zweitklassige Hypotheken haben Banken das Problem fauler Kredite zu verkraften und es bricht die Nachfrage nach Schuldverschreibungen auf Hypotheken ein. Durch den daraus resultierenden Stopp von Liquiditätszuflüssen an die Banken stünden diese vor dem zunehmenden Erschwernis des Auftreibens neuer Käufer für Papiere auf Schuldverschreibungen.

(Quelle; © BörseGo AG 2007 - http

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

jonnycash.
Bild des Benutzers jonnycash.
Offline
Zuletzt online: 30.09.2011
Mitglied seit: 05.04.2007
Kommentare: 1'137
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Nun ist es bereits soweit; die Hoffnung auf eine weitere Zinssenkung schlägt sich (ernsthaft!) in steigenden Kursen nieder. Nun, welche Impulse sollten den sonst für positive Bewegung sorgen.

Jetzt kommt das Dilemma zum Tragen, das in diesem Forum schon ausführlich besprochen wurde.

Keine Frage, nächstes Jahr werden die Zinsen in den USA kräftig gesenkt, daran führt überhaupt kein Weg vorbei. Wenn es allersdings so weiter geht, wird dies für einmal sogar aufgrund der Daten aus der Volkswirtschaft begründet werden können. Deep clouds!

Der DJ tanzt sich nach oben; das Parkett ist poliert, allerdings löchrig in der Substanz und schwach im Unterbau. Jetzt, wo sich der Dollar einigermassen (und vorübergehend!) stabilisiert hat, keine guten Voraussichten. Die Unternehmensdaten müssen jetzt schon sehr gut ausfallen, dass sich nicht Negativeffekte auf der ganzen Breite bemerkbar machen.

Nun, der Börse - sagt man nicht, sie nehme die Zukunft vorweg? - scheint's zurzeit aber egal zu sein. Traden, solange die Sache am Dampfen ist und dann weg wie der Blitz.

Viel anderes haben wir in den letzten Wochen nicht gesehen. Es wird in diesem Stil weiter gehen. Beim nächsten grossen Anstieg - klar, muss man immer zuerst die Gründe dafür betrachten - wird geputtet. Angst, den Zug zu verpassen muss man vorläufig kaum haben.

Dr.Zock
Bild des Benutzers Dr.Zock
Offline
Zuletzt online: 22.01.2015
Mitglied seit: 16.06.2006
Kommentare: 5'617
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

@ jonnycash

Ich sehe das genau so. Infolgedessen habe ich Gold gekauft.

Hierzu meine Überlegung:

Bei der jüngsten Korrektur wurden gleichermassen Aktien und Gold runtergeprügelt. Da war der Dollar aber noch höher. Falls die nächste Hausse zu Ende geht und gleichzeitig der Dollar vermutlich neue Tiefststände aufweist ( aus Gründen weiterer Zinssenkungen etc. ), dann gehe ich davon aus dass die Anleger einen sicheren Hafen anlaufen werden.

Was hältst Du von dieser Strategie / Überlegung ?

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

jonnycash.
Bild des Benutzers jonnycash.
Offline
Zuletzt online: 30.09.2011
Mitglied seit: 05.04.2007
Kommentare: 1'137
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Klare Vorstellung in deinen Überlegungen. Bezüglich Gold: Langfristig sicher eine Überlegung wert. Kurzfristig aber ziemlich spekulativ (vor allem zurzeit!). Eine Ladung Gold im Keller einlagern ist sicher keine schlechte Idee. Solltest du Optionen im Sinn haben, ist wohl Vorsicht angebracht. Mein Eindruck ist, das Gold noch unter 700 tauchen wird. Ohne Absicherung kurzfristig auf Gold zu setzen ist zumindest gewagt. Der Goldpreis hängt genauso in der Luft wie der Aktienmarkt. Wo ist der Boden?

Back to topic:

Jetzt steckt die FED tatsächlich in der Klemme. Mit guten Karten lässt es sich einfacher bluffen. Auch dann, wenn die anderen am Tisch davon ausgehen, dass man sich eine schwache Runde leisten kann. Bei der FED ist beides nicht gegeben. Der Handlungsspielraum wurde bereits preisgegeben. An now?

Zumindest bleibt die Spannung drin im Börsenjahr.

marabu
Bild des Benutzers marabu
Offline
Zuletzt online: 21.09.2019
Mitglied seit: 27.07.2006
Kommentare: 1'775
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

@johnnycash, drzock

Euren Gedanken ist nichts beizufügen! Ich teile Eure Meinung völlig - allerdings glaube ich, dass der weltweite Wirtschaftsaufschwung wegen den Grossräumen China-Indien-Russland und z.T. Südamerika anhalten wird und demzufolge die Rohstoff- und Energiepreise weiter steigen werden.

Dementsprechend habe ich mich positioniert.

Dr.Zock
Bild des Benutzers Dr.Zock
Offline
Zuletzt online: 22.01.2015
Mitglied seit: 16.06.2006
Kommentare: 5'617
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

@marabu

Gold als ETF und einen Wasserfonds habe ich bereits, da ich glaube dass dieser Rohstoff ziemlich wichtig sein wird. Insbesondere sauberes Trinkwasser in China etc. Dann wäre da noch Uran ( und alles was damit zusammenhängt, eben so ein Basket ) auf das ich demnächst setze. Auch ein Asien-Fond würde ich mir gerne ( wieder ) reinziehen. So z.B. ein Tiger-Fonds o.ä., warte jedoch nochmals auf einen Rücksetzer. Aber auch Vietnam scheint mir langsam interessant zu werden.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

tradingvalue
Bild des Benutzers tradingvalue
Offline
Zuletzt online: 20.05.2009
Mitglied seit: 05.08.2007
Kommentare: 539
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Dr.Zock wrote:

@marabu

Gold als ETF und einen Wasserfonds habe ich bereits, da ich glaube dass dieser Rohstoff ziemlich wichtig sein wird. Insbesondere sauberes Trinkwasser in China etc. Dann wäre da noch Uran ( und alles was damit zusammenhängt, eben so ein Basket ) auf das ich demnächst setze. Auch ein Asien-Fond würde ich mir gerne ( wieder ) reinziehen. So z.B. ein Tiger-Fonds o.ä., warte jedoch nochmals auf einen Rücksetzer. Aber auch Vietnam scheint mir langsam interessant zu werden.

Gruss

Dr.Zock

Ich bin auch seit einiger Zeit auf der Suche nach einer geeigneten "Wasser-Anlage".. Welchen Fonds hast Du in dein Portfolio aufgenommen? Ich wäre dankbar für eine Info, so dass ich mir ein Bild darüber machen kann... Dankeschön!

Dr.Zock
Bild des Benutzers Dr.Zock
Offline
Zuletzt online: 22.01.2015
Mitglied seit: 16.06.2006
Kommentare: 5'617
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

@tradingvalue

Hi

Hier Deine gewünschten Infos zu meinem Fonds:

JB MPA SUS WATER BC

Valor: 126754

Titelart: Trust Share

gekauft am 06.09.07 zu 181.28 ( Euro / Sfr. 298.60 )

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

tradingvalue
Bild des Benutzers tradingvalue
Offline
Zuletzt online: 20.05.2009
Mitglied seit: 05.08.2007
Kommentare: 539
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Dankeschön! Werde mir diesen Fond ansehen!!!

Gruss

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
FED verpasst dem Markt Gespritze von 29 Milliarden Dollar

27.09.2007 - 15:45

Geldpolitik: Fed setzt Politik der Liquiditätsspritzen fort

New York (BoerseGo.de) - Auf die US-Notenbank kann man sich verlassen. Die Fed setzt auch heute wieder ihre Politik kontinuierlicher Liquiditätsspritzen fort. Soeben hat die Fed 29 Milliarden Dollar in den Markt gegeben, diesmal befristet auf 7 Tage.

Quelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
FED pump ungewöhlich viel Geld

27.09.2007 - 17:04

Geldpolitik: Fed gibt ungewöhnlich viel Geld in den Markt

New York (BoerseGo.de) - Die heutigen Aktionen der US-Notenbank erwecken ein gewisses Aufsehen. Im Rahmen mehrerer Transaktionen gab die Fed heute insgesamt 38 Milliarden Dollar in den Markt. Das ist mehr als in der vergangenen Tagen und zugleich der höchste Tagesbetrag seit dem 10. August, also dem vorläufigen Höhepunkt der aktuellen Finanzmarktkrise. Die Europäische Notenbank hatte bereits über Nacht 3,9 Milliarden Euro in den Mark gepumpt.

Quelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

tradingvalue
Bild des Benutzers tradingvalue
Offline
Zuletzt online: 20.05.2009
Mitglied seit: 05.08.2007
Kommentare: 539
Deutsche Inflationsrate auf Höchststand seit zwei Jahren

Gemäss Reuters ist die Deutsche Inflationsrate nach August 07 im September auf das 2-Jahreshoch von 2.5% gestiegen. Dabei wird auch aufgrund von Basiseffekten bei den Energiepreisen weiter eine Rate unter 2% nicht erwartet.

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
US- Konjunktur-Daten

28.09.2007 - 09:04

US: Persönliche Ausgaben u. Einkommen stabil erwartet

New York (BoerseGo.de) - Für die heute um 14.30 Uhr MEZ zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten aus den USA zu den persönlichen Ausgaben für August sieht der von Bloomberg erhobene Konsens den zweiten Monat in Folge einen Zuwachs von 0,4 Prozent vor. Auch die persönlichen Einkommen sollen um 0,4 Prozent gestiegen sein. Hier stellte sich im Vormonat ein Plus von 0,5 Prozent ein.

Die in den Raum gestellten Zuwächse würden indizieren, dass der größte Teil der Gesamtwirtschaft vom Kollaps im Markt für zweitklassige Hypotheken noch weitgehend verschont geblieben ist. Niedrigere Benzinpreise, Rabatte auf Autos und ein deutlicher Anstieg in der Nutzung von Klimaanlagen hätten die Ausgaben am Leben gehalten. Im Bereich der Kern-Konsumpreise sei mit einer Verlangsamung des Auftriebs zu rechnen, was den Spielraum der Fed, die Zinsen erneut zu senken erhöhen könnte.

Qauelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
uS- Konjunktur-Daten

04.10.2007 - 15:32

Geldpolitik: Fed setzt Politik der Liquiditätsspritzen fort

New York (BoerseGo.de) - Auf die US-Notenbank kann man sich verlassen. Die Fed setzt auch heute wieder ihre Politik kontinuierlicher Liquiditätsspritzen fort. Soeben hat die Fed 4 Milliarden Dollar in den Markt gegeben, diesmal befristet auf 14 Tage.

Quelle; © BörseGo AG 2007

:roll: Wink :idea: 8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Von Bernake hört man nichts, wohl aber

vom lange pensionierten "Grünspan";

08.10.2007

Greenspan: Rezessionsgefahr unter 50 Prozent

Washington (BoerseGo.de) – Der ehemalige US-Notenbankchef Greenspan hat in einem Interview die Rezessionsgefahr in den USA mit aktuell unter 50 Prozent angegeben. Eine Wachstumsabschwächung sei aber unübersehbar. Zur Begründung seiner Einschätzung sagte Greenspan, die Hypothekenkrise beginne sich zu entspannen und auch die Finanzmärkte kehrten langsam zur Normalität zurück. Nach Ansicht von Greenspan müsse Amerika wegen der Wirtschaftsentwicklung aufmerksam aber nicht nervös sein. Nach seiner Ansicht hätte weder der Gesetzgeber noch die US-Notenbank die Blase am Hypothekenmarkt verhindern können.

Quelle; © BörseGo AG 2007

:roll: Wink :idea: 8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Wall Street-Schluss: Deutliche Zugewinne nach Fed-Protokoll

22:13 09.10.07

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen konnten am Dienstag mit kräftigen Zugewinnen neue Rekordhöhen erklimmen. Im Fokus stand zum einen die heute eröffnete Berichtssaison. Nach Börsenschluss wird der Aluminiumkonzern Alcoa traditionell die Berichtssaison einläuten. Daneben sorgte vor allem das im Handelsverlauf veröffentlichte Fed-Protokoll für gute Laune. So war nach Ansicht der Notenbanker die Leitzinssenkung um 50 Basispunkte unumgänglich, da die Situation als sehr ernst eingeschätzt wurde. Dennoch schöpften die Anleger positive Stimmung aus dem Protokoll.

Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Plus von 0,85 Prozent bei 14.163,80 Zählern, einem neuen Rekordschlussstand. Der S&P 500 legte 0,81 Prozent auf 1.565,15 Zähler, ebenfalls ein neues Rekordhoch. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 0,59 Prozent fester und ging bei 2.803,91 Punkten aus dem Handel.

Quelle: aktiencheck.de

:roll: Wink :shock: :roll:

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Fed-Mitglied Yellen: Weiterer Zinsschritt möglich

09.10.2007 - 22:16

Washington (BoerseGo.de) – Die Präsidentin der regionalen Federal Reserve von San Francisco, Janet Yellen, sieht keinen eindeutigen Trend der Geldpolitik durch die US-Notenbank für sinkende Zinsen. Es seien unsichere Zeiten was die Nachhaltigkeit von Analysen und Prognosen angehe. Jede Statistik müsse aus mehreren Blickwinkeln betrachtet werden, sagte Yellen bei einer Rede in Los Angeles. Die Entscheidung, die Zinsen im September um 50 Basispunkte zu senken, war aber eine vorbeugende Maßnahme, um den Entwicklungen am Ende nicht hinterher laufen zu müssen.

Die Zinspolitik war in den letzten Monaten wohl doch etwas zu restriktiv.

Setzten sich die wirtschaftlichen und inflationären Entwicklung so fort wie sie sich jetzt andeuten, könne die Notenbank die Zinsen noch bis auf ein neutrales Niveau senken.

Quelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Bernanke: Hausmarkt wird Wirtschaft in 2008 bremsen

16.10.2007

New York (BoerseGo.de) - Der Chef der US-Notenbank Ben Bernanke, sieht durch die Hausmarktrezession ein wesentliches Hemmnis für das Wirtschaftswachstum in den USA im nächsten Jahr. Es gebe aber auch Anzeichen, wonach der Einfluss auf die Gesamtwirtschaft begrenzt sein wird. Es sei weiterhin zu früh, um eine nähere Einschätzung zum Umfang des Einflusses der Hausmarktkrise auf die Ausgaben der Haushalte und die Investitionen der Unternehmen abzuleiten. Die Fed werde die Situation genau beobachten und im Bedarfsfall handeln, um für die Märkte ein ausreichendes Funktionieren zu gewährleisten und der Wirtschaft weiterhin nachhaltige Wachstumsraten zu sichern. Gleichzeitig werde auf die Preisstabilität geachtet. Die Kreditmärkte haben sich gebessert, aber von einer vollständigen Erholung könne noch nicht gesprochen werden. Dies erfordere noch Zeit. Es sei auch mit der Möglichkeit von Rückschlägen zu rechnen. Die Lage in den Hypothekenmärkten bleibe problematisch und die Ausfälle im Markt für zweitklassige Hypotheken dürften weiter zunehmen. Die Bedachtnahme auf Risiko-Management könne die Hausmarktkorrektur verschärfen und den Zugang zu Krediten sowie die Bedingung für die breite Wirtschaft erschweren. Die Verwerfungen in den Kreditmärkten verdeutlichen die Schwäche der neuen Finanzprodukte. Investoren hätten nun das Problem, jene Instrumente in ihrer Werthaltigkeit richtig einzuschätzen. Er fordert daher die Unternehmen zu einer klaren Bemessung ihrer Vermögenswerte auf. Die deutliche Senkung des Leitzinssatzes im Vormonat sei gerechtfertigt, zumal die Inflationsentwicklung der letzten Monate positiv gewesen ist. Die Fed werde jedoch ihre Geldpolitik wieder festigen, falls der Inflationsdruck einen stärker als erwarteten Trend aufweist, führte Bernanke im Rahmen einer vortägigen Rede vor dem Economic Club of New York weiter aus.

Quelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Regionale US-Notenbanken bei Zinssenkung nicht einig

16.10.2007

Washington (BoerseGo.de) – Die regionalen Notenbanken haben die Zinssenkung des Zentralinstituts in Washington nicht einstimmig mitgetragen. Wie aus den heute veröffentlichten Protokollen hervorgeht,

stimmten nur

7 der 12 Regionalinstitute für die Rücknahme der Zinsen um 50 Basispunkte.

4 Regionalinstitute befürworteten eine Absenkung um 25 Basispunkte und eine Bank war für keine Veränderung der Zinsen.

Zu den Opponenten gehörten Dallas, Atlanta, Chicago, Richmond und Philadelphia. Ihre Präsidenten gehören zu den sogenannten Zinsfalken und geben der Bekämpfung der Inflation den Vorzug.

Quelle: © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Fed/Hoenig mit verhaltenen Konjunkturoptimismus

18.10.2007 - 08:35 New York (BoerseGo

- Der President der Federal Reserve Bank von Kansas City, Thomas Hoenig, zeigt sich grundsätzlich optimistisch was die Verfassung der US-Wirtschaft betrifft. Gegenüber den durch die Hausmarktkrise hervorgerufenen Risiken sei jedoch Wachsamkeit erforderlich.

Die US-Wirtschaft sei weiterhin im laufen. Hiefür spreche das anhaltende Wachstum der Beschäftigung und Konsumausgaben sowie das durch den schwachen Dollar gestützte Exportwachstum. Dennoch wachse die Wirtschaft rund 2 Prozent unter ihrem Potenzial. Er sieht einer durch die Hausmarktkrise hervorgerufenen potenziellen Wachstumsdelle und daraus resultierenden Einschränkung der Finanzmärkte mit Sorge gegenüber. Während die Situation im Bereich der höherwertigen Geldmarktpapiere als gut zu bezeichnen ist, gebe es Probleme bei Wertpapieren mit geringer Bonität.

Die Fed habe mit der Senkung von Diskont-und Leitzinssatz zur Stabilisierung der Märkte beigetragen. Es sei jedoch noch immer ein Gefährdungspotenzial gegeben, führte Hoenig im Rahmen einer Rede in Oklahoma weiter aus.

Quellel; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Konjunktur: US-Wirtschaft wieder vorsichtig auf Wachstumskur

18.10.2007

Washington (BoerseGo.de) - Die mutige Zinssenkung der Fed im September hat anscheinend schon etwas geholfen.

Die US-Wirtschaft wuchs jedenfalls im September - wie erwartet - um 0,3%.

Das signalisieren die soeben gemeldeten sogenannten Frühindikatoren der Beobachtungseinrichtung Conference Board. Damit wurde der Rückgang der Bauwirtschaft aufgefangen. Die Veränderung der Wirtschaftsaktivität vom August wurde allerdings auf minus 0,8% korrigiert.

Zuvor war ein Rückgang von 0,6% gemeldet worden.

Quelle: © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Re: Konjunktur: US-Wirtschaft wieder vorsichtig auf Wachstum

Pegasus wrote:

Damit wurde der Rückgang der Bauwirtschaft aufgefangen.

Ähhm, dann würde mich ja mal interessieren, wie die Bauaktivitäten aussehen würden, ohne dieses angebliche "Auffangen":

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Rückgang der Bauwirtschaft !

@markusFabian, "kompensiert" wäre treffender gewesen, so hast Du es falsch verstanden resp. interpretiert, denn nachfolgend hiess es ja auch wie folgt;

"Die Veränderung der Wirtschaftsaktivität vom August wurde allerdings auf minus 0,8% korrigiert."

Gruss

Pegasus

:roll: Wink :idea: 8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Zinsfutures: Chance für weitere Leitzinssenkung gestiegen

19.10.2007

Chicago (BoerseGo.de)

- Aus den Zinsfutures lässt sich eine deutlich gestiegene Wahrscheinlichkeit für

eine erneute Senkung des Leitzinssatzes durch die US-Notenbank

im Rahmen der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses am 31. Oktober ableiten.

Die Händler an der Terminbörse in Chicago sehen nun eine Chance von 70 Prozent, dass die Fed nach ihrer Leitzinssenkung von 0,5 Prozentpunkten am 18. September eine weitere Herabnahme um 0,25 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent vornehmen wird. Im Vergleichszeitraum des Vorwoche spiegelten die Zinsfutures nur eine Chance von 32 Prozent, dass die Fed am 31. Oktober weiter senkt.

Quelle; © BörseGo AG 2007

PS; Es zeigt sich im nachhinein jetzt immer deutlicher, dass die FED die Leitzinsen zu spät & zu moderat senkte.

:roll: Wink :idea: 8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Seiten