FINMA - Inkompetenz und Vetternwirtschaft

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Fine-Tuner
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FINMA - Inkompetenz und Vetternwirtschaft

...und das Ganze zulasten der Steuerzahler. Die FINMA kostet den Steuerzahler dutzende von Millionen.

Das Geld geht an inkompetente Bankbeamte, Juristen und andere hoch dekorierte Berufsdeformierte.

Theorethiker und Schreibtischtäter schmarotzen mit durchschnittlichen Salären über CHF 200'000 den Topf leer, hängen am Gängelbad der Grossbanken und weisen sich durch fehlende Fachkompetenz aus. Das Verwaltungsgericht hat soeben entschieden, dass im Fall UBS völlig unkoordiniert, ja kriminell gehandelt wurde. .....wen wunderts, wenn man weiss, dass ein Grossteil der FINMA Angestellten ehemalige Bankbeamte von CS oder UBS bzw. ehemalige Wirtschaftsprüfer, die jahrelang die gefakten Bilanzen der Banken als "einwandfrei" attestiert haben, waren. Der Chef der FINMA inklusive. Ja, sogar der Oberchef, unser aller geliebter Bundesrat M, ist in der Schuld der UBS (man erinnere sich-> Konkurs der Appenzell-Ausser. KB).

Unabhängig?-.........ha, ha, ha......das sind doch nur Lobbyisten der sanierungsbedürftigen Grossbanken.

Fine-Tuner

CrashGuru
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Re: FINMA - Inkompetenz und Vetternwirtschaft

Fine-Tuner wrote:

...und das Ganze zulasten der Steuerzahler. Die FINMA kostet den Steuerzahler dutzende von Millionen.

Das Geld geht an inkompetente Bankbeamte, Juristen und andere hoch dekorierte Berufsdeformierte.

Theorethiker und Schreibtischtäter schmarotzen mit durchschnittlichen Salären über CHF 200'000 den Topf leer, hängen am Gängelbad der Grossbanken und weisen sich durch fehlende Fachkompetenz aus. Das Verwaltungsgericht hat soeben entschieden, dass im Fall UBS völlig unkoordiniert, ja kriminell gehandelt wurde. .....wen wunderts, wenn man weiss, dass ein Grossteil der FINMA Angestellten ehemalige Bankbeamte von CS oder UBS bzw. ehemalige Wirtschaftsprüfer, die jahrelang die gefakten Bilanzen der Banken als "einwandfrei" attestiert haben, waren. Der Chef der FINMA inklusive. Ja, sogar der Oberchef, unser aller geliebter Bundesrat M, ist in der Schuld der UBS (man erinnere sich-> Konkurs der Appenzell-Ausser. KB).

Unabhängig?-.........ha, ha, ha......das sind doch nur Lobbyisten der sanierungsbedürftigen Grossbanken.

Fine-Tuner

Ich gebe Dir zwar recht in Sachen Inkompetenz und noch mehr bei Vetternwirtschaft, oder sagen wir "Säuhäfeli/Säudeckeli". Aber in Sachen Auslieferung der 300 Kundenkonti hätten sie sich doch eigentlich ins eigene Knie geschossen. Alle, die am Bank-Rockschoss hängen, hätten doch eigentlich mit der Beibehaltung des Bankgeheimnisses gewonnen.

Also verstehe ich nicht, weshalb "Lobbyisten der Grossbanken" so einen Schei.. machen sollten.

Allerdings: gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens

rainii
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FED Management

ehm... ich habe wohl nicht das Gefühl, überdurchschnitt narzistisch veranlagt zu sein, (haben wohl die wenigsten welche das sind :? )

trotzdem verlinke ich hier auf einen Teil eines Beitrages von mir selber... (darum narzistisch, weil "Selbstverlinkung" für diejenigen welche die Einleitung nicht verstehen... Wink )

Aber ich finde untenstehendes Youtube Video (ist in Englisch, aber nicht schwierig zu verstehen) so schockierend, dass ich es doch auch in diesem "Zentralbanken-Thread" hier verlinken möchte:

rainii wrote:

Gerade diese Woche habe ich einen Youtube Zusammenschnitt über TV Interviews von "Bubble Ben" (Bernanke) gesehen:

http://www.youtube.com/watch?v=scPa0kpYyog

Gemeines digitales Zeitalter, bringt jahrealte Aussagen wieder zurück, ich finde diesen Zusammenschnitt extrem schockierend! Was Mr. FED dort mehrfach vertritt und aussagt, ist einfach haarsträubend! Teilweise muss Er doch gewusst haben, dass, was er da von sich gibt, totaler Mist ist!? Wie kann es sein, dass dieser Mann sein Amt noch immer ausübt?!?

chuecheib
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FINMA - Inkompetenz und Vetternwirtschaft

die finma ist dasselbe trauerspiel wie in amerika ... da werden auch die banker eingestellt die für die krise mitverantwortlich sind... und wenn dann so eine aufsichtsbehörde selbst gegen gesetze verstösst ists dann wieder egal I-m so happy ... saftladen Sad

START! Time to play the Game !!!!!

fritz.
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FINMA - Inkompetenz und Vetternwirtschaft

Ich war in den letzten 20 Jahren meistens in Drittweltländern, wo Vetternwirtschaft und Korruption an der Tagesordnung ist. Dort glauben alle, dass es sowas in der Schweiz nicht gibt, ich habe das früher zum Teil auch geglaubt. Der Hauptunterschied ist wohl nur, dass es dort auf allen Levels passiert, in der Schweiz meistens nur auf dem Top-Level.

Gruss

fritz

Fine-Tuner
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FINMA - Inkompetenz und Vetternwirtschaft

Einer der grössten Finanzlobbyyisten, der Zuger Nationalrat Schweiger, kommt Haltiner zu Hilfe und verkündet in der Handelszeitung grossspurig, dass die Leute der FINMA Banker sein müssen, da nur sie die Bankverhältnise kennen.

Ein typisch falsches Lobbyyisten Argument, das nur darauf hinauas zielt, die Finanzmarktaufsicht nach dem Sinne der Banken zu gestalten, WAS VÖLLIG FALSCH UND VERHEREND IST. Wenn diese betriebsblinden Hühner ihRe eigenen ehemaligen Spezi kontrollieren sollen, kommt doch nichts dabei heraus ausser einer Gefälligkeit.

Prüfen ist Nachvollziehen. Je weniger ich vom Fach verstehe umso genauer und unabhängiger prüfe ich. Dann muss der liebe Banker mir eben stundenlang erklären, was er gemacht hat und warum er etwas gemacht und wie er was warum gemacht hat...und wenn er meint, dass er keine Zeit hat, weil ein wichtiges Meeting ansteht, dann beweist er dass er nicht verstanden hat, wer hier das Sagen hat, oder haben sollte, namentlich der Eigentümer, von dem er den Lohn erhält und in dessen Namen der Prüfer agiert.

Prüfer sind Polizisten und keine Kumpels oder Berater.....das haben weder Haltiner noch Schweiger verstanden.

Fine-Tuner

MarcusFabian
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FINMA - Inkompetenz und Vetternwirtschaft

Fine-Tuner wrote:

dass die Leute der FINMA Banker sein müssen,

Das kommt mir doch gleich der Spruch vom "den Bock zum Gärtner machen" in den Sinn. :roll:

Fine-Tuner
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Die FINMA wieder mal unter Druck. Adoboli sei Dank.

In ihrem Bericht hat die FINMA gravierende Kontroll-Mängel bei der UBS moniert. ....was letztlich auf sie selbst zurückfällt, da sie und nur sie für die Aufsicht der Banken in der CH zuständig ist. Natürlich hat die FINMA viele Ausreden, warum sie was, wann nicht kontrollieren kann bzw. sie nicht alles und überall kontrollieren kann. .............was ja auch richtig ist, doch verschweigt sie ganz gern, dass sie ja die Revisionsstelle bestimmt und diese - als ihr verlängerter Arm - überall und jederzeit alles kontrollieren könnte. ...... Doch hier beginnt das Dilemma. Bei den Revisionsstellen gibt es lediglich vier Gesellschaften, die aus Kapazitätsgründen ein solches Mandat überhaupt bewältigen können (PWC, ErnstYoung, Deloitte und KPMG).

Da diese Gesellschaften in erheblichem Maas von den Honoraren derjenigen leben, die sie kontrollieren sollten - und bei einem Mandat wie der UBS sind dies Millionen bzw. DDutzende von Stellenprozenten - kann sich jeder selber ausmalen wie streng hier kontrolliert wird.

Eher gar nicht oder gefälligkeitsmässig.....die trauen sich nicht mal unangemeldet einen Handelsraum zu betreten und alles stillzulegen. Wären die Revisoren direkt vom Staat entlohnt, wären sie nicht nur unabhängig sondern könnten auch mit der notwendigen Strenge und ohne Rücksicht auf Verluste vor gehen. 

Was jetzt passiert ist, dass die FINMA weitere Regeln aufstellt, die dann wieder von denjenigen kontrolliert werden sollen - und natürlich deren Aufwand und folglich deren Honorare weiter höht - die bis dato schon Tomaten auf den Augen hatten. So ein Schwachsinn, meine Güte.

Happy Schildbürgerei

Fine-Tuner

Elias
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Fine-Tuner hat am 26.11.2012 - 20:09 folgendes geschrieben:

Die FINMA wieder mal unter Druck. Adoboli sei Dank.

Es ist nicht die FINMA, die unter Druck steht, sondern die UBS.

Je mehr Regulatorien die FINMA einführt, desto mehr setzt sie sich selber unter Druck, diese auch zu kontrollieren.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Trügerische Überwachung

Die nun von der Finma beschlossenen Massnahmen hält Geiger dagegen für gefährlich. «Die Finma legt sich quasi mit der UBS ins Bett», sagt er. Nun sei die Finma mitverantwortlich, wenn bei der UBS wieder etwas passiere. Wobei das dem nun teilbevormundeten Sergio Ermotti laut Geiger gar nicht so unrecht sein dürfte: Geht in der Investmentbank künftig etwas schief, so kann er getrost mit dem Finger nach Bern zeigen. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Beamte...

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Benjamin Franklin