... geklaute Beweise: geht der Schuss nach hinten los?

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Elias
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Schweizer CD Hitparade Top 40 vom Sonntag, 7.2.2010

Die aktuelle Nummer 1:

MAY BE GAGA

THE FAMOUS LOST DATA

2 neu CLASSICS

DATA ANTE PORTAS

3 Aufgestiegen THE E.N.D.

BLACK MONEY PLEASE

http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/top/hitparade/album-top-40.html

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Ben
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Aus 20Minuten vom 05.02.2010

Calmy-Rey zeigt Verständnis für Kauf

Bern. Micheline Calmy-Rey ritzt das Kollegialitätsprinzip:An der Medienkonferenz vom Mittwoch verurteilte Hans-Rudolf Merz die Verwendung gestohlener Daten durch den deutschen Staat aufs Schärfste. Nur wenige Stunden später zeigte Aussenministerin Calmy-Rey viel Verständnis für den Kauf: "An der Stelle einer Finanzministerin würde ich stark über den Kauf der Daten-CD nachdenken. Jeder Finanzminister kämpft gegen Steuerflucht, das ist normal."

The-Saint
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Ich frage mich eh so langsam, warum kann in diesem Bundesrat nicht EINMAL etwas Beschlossen werden und dieses dan Konsequent durchgezogen werden.

Wen A das eine Sagt am TV dan hört man am nächsten Tag B der wieder was anderes Sagt, ich meine da wäre so langsam aber Sicher eine Diktatur besser als das Wischi Waschi.

Was die ja Untereinander abmachen ist egal aber egegen Aussen eine Einheit verkörpern und nicht jeder macht sein eigenes Ding.

Zumal ich immer noch glaube wäre das Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland damals durchgezogen worden und würde schon eine Zeit lang laufen so hätte Deutschland die Daten nicht abgekauft.

fritz.
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Wenn der Köppel in jeder Fernsehsendung kommt (wie gestern wieder in der Arena), könnte man noch meinen, dass alle Schweizer so denken.

So langsam müssen wir uns um unser ramponierstes Bild im Ausland sorgen.

Der Köppel bringt jetz schon Vergleiche mit Nazi-Deutschland im Fernsehen, Toni Brunner redet von einer Kriegserklärung, eine Schweizer Partei verteilt Fahndungszettel mit Merkels Kopf drauf, andere drohen mit Massnahmen gegen Deutschland, z.B. dass deutsche Studenten (und nur deutsche) in der Schweiz höhere Studiengebühren bezahlen sollen., etc.

Gerade die Bemerkungen mit Nazi-Deutschland finde ich schlimm. Denn die Schweiz hat damals eine sehr zwielichtige Rolle gespielt, offiziell neutral, haben aber finanziell davon profitiert und bei der Herkunft des Geldes beide Augen zugedrückt.

Das ist aber lange her, ich bin nachher geboren und fühle mich nicht dafür verantwortlich. Genauso ist die heutige Generation der Deutschen nicht für die damaligen Schweinereien verantwortlich.

Was mir jetzt immer mehr Sorgen macht, sind Sanktionen, nicht von den Schweizern (die interessieren niemanden), sondern von den Deutschen, und nicht mal von der Regierung.

Wenn wir wegen einer innerdeutschen Angelegenheit zu Sanktionen aufrufen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn die Deutschen mit Sanktionen antworten werden, indem sie z.B. ihre Ferien nicht mehr in der Schweiz verbringen, nicht mehr in der Schweiz einkaufen, keine Schweizer Produkte mehr einkaufen, etc.

Und nochmals: Das Bankgeheimnis ist tot, lasst es uns endlich in Frieden begraben. Vor einem Jahr hat die UBS die Finma aufgefordert, sie zur Herausgabe der Daten zu zwingen. Seither gibt es kein Bankgeheimnis mehr, denn ein Teil-Geheimnis gibt es nicht.

Wenn die Mehrheit der Schweizer es will, dann soll es für in der Schweiz Steuerpflichtige weiter gelten, dann dürfen wir weiter Steuern hinterziehen.

Gruss

fritz

fritz.
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Und noch ein Gedanke:

Viele Schweizer beschweren sich jetzt über die kriminellen Käufe der deutschen Regierung. Diese werden aber in gewissen Sinne von der Schweiz provoziert, und nicht nur diese Datenkäufe:

1. Die Schweiz gibt dank dem Bankkundengeheimnis den Ausländern eine grossartige Möglichkeit, ihre Länder zu betrügen. Böse Zungen würden behaupten, dass das Bankgeheimnis und die seltsame Definition von Steuerhinterziehung genau darum geschaffen wurden...

2.Die Schweiz gibt ihren Bankangestellten eine tolle Möglichkeit, mit Datenklau Geld zu verdienen.

3. Weil die Schweiz bei Steuerhinterziehung dem Ausland nicht helfen will, provoziert sie diese gerade auf andere Weise an die Daten zu kommen.

Wenn man diese Daten also freiwillig rausrücken würde (durch entsprechende Gesetzesänderungen), könnte man kriminelles Potential auf drei Ebenen unterdrücken.

Das heisst ja nicht, dass diese Daten offen in jeder Zeitung stehen sollen, dazu gibt es sicher andere Wege. Aber jetzt riskieren wir, dass die plötzlich in der Zeitung erscheinen, es kann ja sein, dass ein Datendieb, die nicht an die Regierung verkauft, sondern an die Bild-Zeitung.

Gruss

fritz

CrashGuru
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Ramschpapierhaendler wrote:

Die beste Position ist immer die, in welcher man nicht erpressbar ist. Also geht es darum, mit anderen Ländern eine Lösung zu finden, die den Staaten die Steuereinnahmen sichern und gleichzeitig die Anonymität der Anleger schützt. Einen gläsernen Bürger (aut. Informationsaustausch) braucht's da ganz gewiss nicht.

Genau richtig.

Und das Bankgeheimnis für in der Schweiz Steuerpflichtige kann ruhig weiter bestehen bleiben. Darauf aufbauend kann vielleicht das Bewusstsein der Bevölkerung für den Schutz auch anderer Daten (Krankenakten auf "Gesundheits-Chip" usw.) hoch gehalten werden....

Denne
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CrashGuru wrote:

Und das Bankgeheimnis für in der Schweiz Steuerpflichtige kann ruhig weiter bestehen bleiben.

Das ist sehr unwahrscheinlich. Weshalb sollten Schweizer Banken dem ausländischen Fiskus Daten liefern müssen, nicht aber dem eigenen?

Machen wir uns nichts vor: Das Bankgeheimnis war ein erfolgreiches Rezept, um ausländisches Kapital in die Schweiz zu holen und zu schützen (was ja auch der usprüngliche Sinn und Zweck war). Der Schutz inländischer Kunden war sozusagen ein Kollateralvorteil.

weico
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fritz wrote:

Aber jetzt riskieren wir, dass die plötzlich in der Zeitung erscheinen, es kann ja sein, dass ein Datendieb, die nicht an die Regierung verkauft, sondern an die Bild-Zeitung.

Gruss

fritz

Wäre doch supertoll.

Wenn die Banken und Unsere Regierung klug wären und "Eier" hätten,würden Sie dem Ausland sanft zustecken,dass so ein "böserer Datendieb" auch sehr viele Daten kopierte ,wo "zufälligerweise" auch viele hochrangige Politiker und Wirtschaftsbosse aus dem Ausland betroffen wären. Wink

Ein kleines Probemüsterchen würde sich dann in den bekannten Blättern wie Bild,Blick usw. sicherlich toll machen ... Lol

weico

Denne
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Interessant wäre auch, wenn den Deutschen mal Daten vom intransparentesten Finanzplatz überhaupt angeboten würden: Delaware, USA.

Ob Berlin da auch so beherzt zurgreifen würde?

The-Saint
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Glaube schon aber die wenigsten Transferieren ihr Barvermögen in die USA von Deutschland aus Biggrin das ist eben der Knackpunkt.

Viele die Schwarzgeld Deponiert haben sind mit dem Auto in die Schweiz oder nach Lichtenstein gefahren und haben die Kohle Deponiert.

Glaube kaum das ein Deutscher mal kurz in die USA Fährt mit viel Geld im Auto um Steuern zu hinterziehen.

Bei einem Bank Transfähr haben wir immer das Problem das diese Überwacht werden.

LG Simon

Denne
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The-Saint wrote:

Viele die Schwarzgeld Deponiert haben sind mit dem Auto in die Schweiz oder nach Lichtenstein gefahren und haben die Kohle Deponiert.

Ja, das ist die simple Variante. Wobei ich meine Zweifel habe, ob der Grossteil der Schwarzgelder auf diesem Wege in die Schweiz gelangt ist, schliesslich sollen da auch einige Milliärdchen aus Übersee dabei sein, die wohl kaum im Beauty-Case von Madame in Kloten gelandet sind.

Es finden sich immer Kanäle, wie man Geld verschwinden lassen kann. Ich seh´s wie mit dem Drogenhandel: Sei das System noch so repressiv - es gibt immer findige Leute, die die Schwächen erkennen und ausnutzen. Aber es wird aufwändiger - und entsprechend teurer, was viele kleine Schlaumeierchen sicher abhalten wird.

Elias
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Nach zuverlässiger Quelle wird der Verkäufer der CD den Erlös auf einer Schweizer Bank anlegen.

Der deutsche Fiskus wird die Steuereinnahmen dazu verwenden, um die Schulden zu reduzieren. So fliesst das Geld auch wieder zu den Banken.

----

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Benjamin Franklin

Denne
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Elias wrote:

Der deutsche Fiskus wird die Steuereinnahmen dazu verwenden, um die Schulden zu reduzieren. So fliesst das Geld auch wieder zu den Banken.

Wolfi Schäuble hat in der NZZ am Sonntag eingeräumt, dass die zusätzlichen Steuereinnahmen aus den Datendeals angesichts der Verschuldung Deutschlands peanuts sind. Es gehe ums Prinzip.

Na klar Wink

Pegasus
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Hehlerrepublik Deutschland ?

«Wenn der Fall Finanzplatz Schweiz zum Exempel einer ungehinderten Machtdemonstration Deutschlands genutzt werden soll, möglicherweise um die Festung Schweiz für die EU sturmreif zu bomben, so kann dies hierzulande nur als Amoklauf einer zunehmend handlungsunfähig und von drittklassigen Politikern gelenkten Bananenrepublik Deutschland wahrgenommen werden.»

Ein sehr interessanter,

objektiv, nüchtern ausgesprochener Standpunkt,

der zum DENKEN anregen kann, soll, muss;

Quelle;

http://moneycab.presscab.com/de/templates/?a=74883&z=2

beachte Link; Fortsetzung 2. Seite

:roll: Wink :idea: :arrow:

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

fritz.
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Dieser Herr Schmidt scheint also seine Kohle auch in der Schweiz zu haben...

Gruss

fritz

Pegasus
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Ist doch sein gutes Recht, solange er es versteuert hat, oder nicht ?

8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

fritz.
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Ach so, ja. Ich habe natürlich gemeint, dass er sein Geld unversteuert in der Schweiz haben könnte.

Er wird es ja kaum wegen der deutlich tieferen Zinsen in die Schweiz bringen... Wink

Gruss

fritz

Elias
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Quote:

Deutscher Professor rät: Banken sollen klagen

Die Passivität der Schweizer Banken in Sachen Datenklau sei schwer verständlich, sagt der deutsche Steuerstrafrechts-Professor Erich Samson zu cash. Er rechnet mit Klagen gegen die Bundesregierung.

http://www.cash.ch/news/alle/deutscher_professor_raet_banken_sollen_klag...

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Benjamin Franklin

Elias
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EU-Parlament stoppt Weitergabe von Bankdaten an USA

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/eu-parlament_swift_1.49...

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Elias
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Quote:

EU macht eigenen Banken das Leben schwer

Fast die Hälfte aller Banken in der Schweiz stammen aus dem Ausland und betreuen ausschliesslich nicht-schweizerische Kunden. Ein Austrocknen der Steueroase Schweiz würde diese Institute am härtesten treffen. Darum kämpfen «Ausländer» am aktivsten für unser Bankgeheimnis.

http://www.20min.ch/finance/dossier/bankgeheimnis/story/EU-macht-eigenen...

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weico
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weico wrote:

Wenn die Banken und Unsere Regierung klug wären und "Eier" hätten,würden Sie dem Ausland sanft zustecken,dass so ein "böserer Datendieb" auch sehr viele Daten kopierte ,wo "zufälligerweise" auch viele hochrangige Politiker und Wirtschaftsbosse aus dem Ausland betroffen wären. Wink

Ein kleines Probemüsterchen würde sich dann in den bekannten Blättern wie Bild,Blick usw. sicherlich toll machen ... Lol

weico

Na also.Geht doch.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/SVP-Nationalrat-droht-deutschen-P...

Jetzt fehlt nur noch ein "Probemüsterchen"... 8)

weico

CrashGuru
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weico wrote:

weico wrote:

Wenn die Banken und Unsere Regierung klug wären und "Eier" hätten,würden Sie dem Ausland sanft zustecken,dass so ein "böserer Datendieb" auch sehr viele Daten kopierte ,wo "zufälligerweise" auch viele hochrangige Politiker und Wirtschaftsbosse aus dem Ausland betroffen wären. Wink

Ein kleines Probemüsterchen würde sich dann in den bekannten Blättern wie Bild,Blick usw. sicherlich toll machen ... Lol

weico

Na also.Geht doch.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/SVP-Nationalrat-droht-deutschen-P...

Jetzt fehlt nur noch ein "Probemüsterchen"... 8)

weico

Äusserst "sinnvolle Drohung", tja, die SVP demontiert die Schweiz weiter..... :evil:

weico
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CrashGuru wrote:

Äusserst "sinnvolle Drohung", tja, die SVP demontiert die Schweiz weiter..... :evil:

.."Der Spiegel" fasst dies anscheinend nicht als "Drohung" auf.Der Schweizer Steuerzahlerbund "ätzt" nur.. Lol

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,677536,00.html

weico

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weico wrote:

Na also.Geht doch.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/SVP-Nationalrat-droht-deutschen-P...

Jetzt fehlt nur noch ein "Probemüsterchen"... 8)

weico

Keine schlaue Drohung, solange die deutschen Politiker ihre Gelder in der CH haben, passiert sicher nicht. Diese Drohung macht es eher unmöglich, vom Datenkauf abzusehen, weil nun der Verdacht aufkommen könnte, die Politiker fürchteten sich...

Deshalb reagieren die Banken auch so zurückhaltend - die wissen, dass der Starke Maxe nicht in der starken Position ist.

CrashGuru
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Endlich haben wir den Schuldigen gefunden....

Der Artikel passt nirgends rein. Aber hier schon. So können wir doch wieder auf "die Deutschen" schimpfen... Lol

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Schuld-sind-die-Deutsc...

Geiz ist geil, oder doch nicht :?:

Elias
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Quote:

Deutschland ist ein Paradies für Geldwäscher

Deutschland gilt international als eines der beliebtesten Geldwäsche-Länder. Dies geht einem OECD-Berichtsentwurf hervor, der dem «heute journal» des ZDF vorliegt. Nun muss Deutschland befürchten, an den Pranger gestellt zu werden.

Es ist ein Armutszeugnis für die für die deutsche Justiz: Laut einem OECD-Berichtsentwurf verfolgt das Land Kriminelle, die Einkünfte verschleiern, bei weitem nicht streng genug. Im Entwurf der Anti-Geldwäsche-Einheit «Financial Action Task Force» erfüllt Deutschland gerade mal fünf von 49 Prüfkriterien. 39 Mal ist die Bekämpfung der Geldwäsche «lückenhaft», fünf Mal fällt unser Nachbar sogar komplett durch.

Mit diesem Ergebnis verfehlt Deutschland das Minimalziel der OECD um Längen. Weil das Land mehr als 20 Empfehlungen nicht oder nur teilweise befolgt, droht ein strengeres Überwachungsverfahren oder gar der internationale Pranger. Sprich: Deutschland würde auf einer OECD-Liste erscheinen.

Kontrolle ist mangelhaft

«Ich würde als Geldwäscher schon lange nicht mehr nach Liechtenstein gehen, ich würde nach Deutschland gehen», sagte der Experte für Geldwäsche, Daniel Thelesklaf vom Basel Institute of Governance gegenüber ZDF. Experten wie er hätten nicht das Gefühl, dass in Deutschland Geldwäsche als eine schwere Straftat angesehen werde. Stattdessen würden die Finanzinstitute mit Samthandschuhen angefasst. Ausserdem gebe es kaum Kontrolle im Nichtbankenbereich, beispielsweise im Immobiliensektor. Gerade dort wird erfahrungsgemäss aber besonders viel Geld gewaschen.

Laut Thelesklaf steht die Schweiz in Sachen Geldwäscherei viel besser da als Deutschland: «Diesmal müssen wir keine Angst haben», sagte er gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Die Schweiz befinde sich international im Mittelfeld. Sie habe zudem die Geldwäsche-Gesetze revidiert. «Ein Schritt in die richtige Richtung.»

http://www.20min.ch/finance/news/story/Deutschland-ist-ein-Paradies-fuer...

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Benjamin Franklin

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Denne wrote:

CrashGuru wrote:
Und das Bankgeheimnis für in der Schweiz Steuerpflichtige kann ruhig weiter bestehen bleiben.

Das ist sehr unwahrscheinlich. Weshalb sollten Schweizer Banken dem ausländischen Fiskus Daten liefern müssen, nicht aber dem eigenen?

Here you go:

Bern (sda) Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf

will die Unterscheidung von Steuerbetrug und schwere

Steuerhinterziehung auch im Inland abschaffen.

Letztlich gehe es darum, die schweizerischen

Steuerbehörden den ausländischen gleichzustellen.

CrashGuru
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Denne wrote:

Denne wrote:
CrashGuru wrote:
Und das Bankgeheimnis für in der Schweiz Steuerpflichtige kann ruhig weiter bestehen bleiben.

Das ist sehr unwahrscheinlich. Weshalb sollten Schweizer Banken dem ausländischen Fiskus Daten liefern müssen, nicht aber dem eigenen?

Here you go:

Bern (sda) Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf

will die Unterscheidung von Steuerbetrug und schwere

Steuerhinterziehung auch im Inland abschaffen.

Letztlich gehe es darum, die schweizerischen

Steuerbehörden den ausländischen gleichzustellen.

Der Begriff Steuerbetrug und Steuerhinterziehung hat nicht direkt mit dem Bankgeheimnis zu tun. Das ist nur ine juristische Unterscheidung.

Das Bankgeheimnis im Inland kann auch so weiter gelten.

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CrashGuru wrote:

Der Begriff Steuerbetrug und Steuerhinterziehung hat nicht direkt mit dem Bankgeheimnis zu tun. Das ist nur ine juristische Unterscheidung.

Natürlich. Gesetze sind immer nur "juristische Unterscheidungen". Und diese hat sehr wohl und sehr direkt mit dem Bankgeheimnis zu tun, weil bei Hinterziehung bislang keine Rechtshilfe gewährt wurde.

Weshalb wurde diese Unterscheidung wohl über Jahrzehnte mit Nägel und Klauen verteidigt?

CrashGuru
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Denne wrote:

CrashGuru wrote:
Der Begriff Steuerbetrug und Steuerhinterziehung hat nicht direkt mit dem Bankgeheimnis zu tun. Das ist nur ine juristische Unterscheidung.

Natürlich. Gesetze sind immer nur "juristische Unterscheidungen". Und diese hat sehr wohl und sehr direkt mit dem Bankgeheimnis zu tun, weil bei Hinterziehung bislang keine Rechtshilfe gewährt wurde.

Weshalb wurde diese Unterscheidung wohl über Jahrzehnte mit Nägel und Klauen verteidigt?

Das Bankgeheimnis bedeutet (lasse mich gerne korrigieren, falls das nicht so ist), dass der Staat keinen Zugriff auf die Bankdaten hat. Und das hat nichts mit Hinterziehung oder Betrug zu tun. Sondern das ist ganz einfach ein Schutz der Daten des unbescholtenen Bürgers.

Rechtshilfe, resp. Zugriff auf die Daten ist schon heute im begründeten/bewiesenen Verdachtsfall bei Betrug möglich. Aber nur dann und nicht einfach wenn es einem Steuerkommissär passt :idea:

Wenn ich damit richtig liege, so kann damit dieser Datenbestand weiterhin geschützt bleiben. Und das sollte er auch :!:

Einen direkten automatischen Informationsaustausch sollten wir sowieso möglichst verhindern.

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