Geldsysteme

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MarcusFabian
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... auch eine Methode, einen ernst gemeinten Thread erfolgreich abzuwürgen ... Sad

 

weico
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MarcusFabian hat am 27.05.2013 - 19:33 folgendes geschrieben:

... auch eine Methode, einen ernst gemeinten Thread erfolgreich abzuwürgen ... smiley

 

....man muss ja nicht beständig die "Umlaufgeschwindigkeit" erhöhen (frei nach Gandhi) .... :oops: 

 

P.S:...wenn unser "freie Energieträumer" den Thread wirklich ernst nehmen würde,hätte er sich länger darin eingelesen. Wenigstens seinem kategorische Imperativ zuliebe ,sollte er es nochmals wagen ....  :angel:

 

weico

weico
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   Digitalwährung Liberty Reserve: US-Justiz ermittelt in gigantischem Geldwäscheskandal

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/liberty-reserve-us-justiz-ermittelt-in-...

 

 

Die Nutzer können sich hier informieren ..... bzw. das Bild ausdrucken und über's Bett hängen.....:

http://www.libertyreserve.com/index.html

  Biggrin

 

 

P.S....und bei Bitcoin-24 ..sieht's so aus:

 

https://bitcoin-24.com/

 

 

weico

Elias
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Wo die Schweizer Millionäre wohnen

Gemessen am Anteil an der Bevölkerung weisen die Zürcher Goldküstengemeinden viel mehr Vermögensmillionäre aus als die reichen Gemeinden in Zug, Schwyz, Genf oder Basel-Stadt.

Vermögensmillionäre im Kanton Zürich.

1969 bloss 1 Prozent Millionäre

Laut Auskunft des Statistischen Amts des Kantons Zürich wohnten Ende 2010 60'932 Vermögensmillionäre im Kanton – was einer Millionärsdichte von 7,5 Prozent entspricht. 1991 betrug die Quote noch 3 Prozent. In den Kantonen Schwyz und Zug nahm sie zwischen 2001 und 2010 von 3,8 auf 9,1 Prozent respektive von 6,3 auf 8,1 Prozent zu.

Quelle http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wo-die-Schweizer-Millionaer...

 

 

 

 

Eine grosse Dichte an Millionären. Viel Geld und viel Kaufkraft. Diese Schicht hat schon alles und wird den Konsum nicht wesentlich ankurbeln, aber immerhin aufrecht erhalten. Dazu gesellen sich jedes Jahr Rentner, die viel auf der Vorsorge angespart haben. Diese Vermögen werden erst beim Bezug des BVG steuerlich wirksam.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Elias
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Hutterer - Ein Leben wie die Amish

Ein Leben nach religiösen und gesellschaftlichen Prinzipien aus dem 16. Jahrhundert - ohne Geld, aber doch im Kontakt zur modernen Welt: Das versuchen die Hutterer-Gemeinden, die sich zur urchristlichen Gütergemeinschaft bekennen.

http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/170500/index.html

 

Kam gestern im 3Sat

 

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sime
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FAKTEN ÜBER DIE GLOBALE BANKENMASCHINERIE

  1. Alle bedeutenden Banken der Welt sind im Besitz und unter Kontrolle der Bankenfamilien.
  2. Sie kontrollieren den kompletten Ablauf von der Geldschöpfung über den Druck bis zur Belieferung von Geld weltweit.
  3. Die drei größten Namen in diesem Kartell sind die Rothschilds, die Rockefellers und die Morgans und sie besitzen oder kontrollieren letztendlich alle Banken der Welt, zusammen mit einer kleinen Anzahl anderen machtvollen Familien, wie die Carnegie, Harrisman, Schiff und Warburg.
  4. Gemeinsam haben sie den Namen „Bankster“ (Wortkombination aus Banker und Gangster also Bankier und Verbrecher) von jenen erhalten, die sich gewahr wurden über ihre hinterhältigen Aktivitäten.
  5. All die bedeutenden Zentralbanken der Welt, inklusive der „Reserve Bank of South Afrika“ (Zentralbank von Südafrika)  genau wie die Ferderal Reserve Bank (Zentralbank) der USA, sind in Privatbesitz mit kompletter Kontrolle des Finanzmarktes.
  6. Diese Bankenfamilien und Zentralbanken sind ihr eigenes Gesetz und müssen keinem Rechenschaft ablegen. Zum Beispiel erlaubt Paragraph 33 des südafrikanischen Zentralbankgesetzes all ihre Aktionen geheim zu halten.
  7. Das globale Finanzsystem, geschaffen rund um Geldlieferung ,ist so verschachtelt und komplex das nur sehr wenige Menschen es wirklich verstehen. Das wird immer als Entschuldigung genutzt um die Einbeziehung von normalen Leuten auszuschließen.
  8. Das hochgradig komplexe Rechtssystem wird auf die selbe Arte genutzt um diese Strukturen zu unterstützen und zu manipulieren und verweigert den normalen Menschen zugang zu einer gerechten Justiz.
  9. Eine gerechte Justiz kann in solch einer Situation nicht existieren, wo die Länder Unternehmen sind, der Präsident die Richter ernennt, und im Gegenzug die Richter für die Unternehmen arbeiten und das Unternehmen damit instand halten anstatt für die Menschen da zu sein. Und die Gerichte bloße Vollstrecker der Bankenrichtlinien sind.
  10. Banken arbeiten offiziell nicht mit Geld. Sie arbeiten mit dem Wechsel (Bills of Exchange), mit handelbaren Wertpapieren (Negotiable Instruments) und Solawechseln (Promissory Notes, bedeutet Wechsel, bei denen der Aussteller und der Bezogene personengleich sind, heißen Solawechsel oder Eigenwechsel)
  11. Das Wort „Geld“ hat nicht mal eine Definition im Bankengesetz von Südafrika, auch das Wort „Bezahlung“ ist nicht definiert.
  12. Alles Geld weltweit ist „FIAT“-Geld – Damit ist grundsätzlich gemeint das es keinen Eigenwert hat UND es nicht unterstützt wird von irgendeinem wertvollen Metal wie Gold oder Silber, wie es früher einmal war. FIAT-Geld wird von Banken geschaffen, aus der dünnen Luft, wenn du dir einen „Kredit“ nimmst. Es gibt also keinen realen Kredit – nichts Materielles, Physisches wird ausgetauscht -  es ist ein Äquivalent zum Fälschen. Süd Afrikas Geldlieferungen wurden im letzten Quartal vervierfacht und diese ansteigende Auslieferung hat keinen parallelen Anstieg bei Gold, Silber oder anderen echten Reservewerten gesehen.
  13. Das bedeutet das Papier- und Plastikgeld das wir gebrauchen ist komplett wertlos. Es sind nur raffinierte Papierstücke mit schicken Logos drauf, komplett ohne Wert. Der „Wert“ leitet sich nur vom Vertrauen der Menschenmassen ab, die es als Währung und Tauschmittel nutzen.
  14. Zum Beispiel wissen nur sehr wenige Menschen das jedes mal eine Zahlung / Provision / legale Bestechung an die südafrikanische Regierung gezahlt wird, wenn eine abgenutzte Geldnote oder Geldmünze an die Zentralbank zurückgeben wurde. Diese Bezahlung nennt man Seigniorage  (Münzprägegewinn) und erlaubt der Regierung von der Ausbeutung der Leute durch das Papier- und Plastikgeldsystem der Zentralbanken und letztendlich der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zu profitieren, von der unserer Zentralbank ihre Aufträge erhält.
  15. Dennoch ist es illegal diese wertlosen Papierfetzen zu zerstören und Menschen die alternative Papierstücke anbieten oder diese Papierstücke kopieren werden für Urheberrechtsverletzung inhaftiert.
  16. Der einzige Grund warum unser Geld einen Wert hat ist, weil wir ihm diesen Wert geben. Unsere Vorstellung des Wertes ist der einzige Wert den es hat. Wenn die Leute das Vertrauen in das Geld verlieren, wird es zusammenbrechen. Denn es gibt keine sonstige Unterstützung dafür. Es ist Tatsache dass das Wort „Kredit“ vom lateinischen „credere“ abstammt, was „glauben“ bedeutet. Einen Beweis dafür erhält man fast jedes Mal wenn sich ein Zentralbankpräsident äußert.  Man wird das Wort „Vertrauen“ immer und immer wieder hören, denn die Hauptaufgabe eines Zentralbankchefs ist Erhaltung des Vertrauens in das Banksystem, koste es was es wolle.  Verlust des Vertrauens führt zum Zusammenbruch des Systems. Das ist genau das warum sie in Südafrika Nelson Mandelas Geischt auf die neuen Banknoten drucken – um Vertrauen ins Geld einzuflüstern und zu erneuern und das Engagement für die Freiheit zu missbrauchen.
  17. Banken schaffen Geld aus „dünner Luft“ in dem sie einfach Zahlen in einen Abrechnungscomputer eingeben. Das wird “Grundsatz der sachlichen Abgrenzung” genannt und wird von den “Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung” (GoB) geregelt. Ein Darlehn ist keines im eigentlichen Sinne des Wortes, es ist ein Auftrag im Prozess einen Eigenwechsel (Solawechsel) im Gegenzug zu schaffen, der vom Kunden unterschrieben wird, den der Kunde der Bankautorität „aushändigt“, der Bank die Erlaubnis gibt einen ihrer Eigenwechsel im Gegenzug auszufertigen, was wie ein Kredit aussehen soll. Also ist ihr Versprechen an dich (im Austausch deines Versprechens an sie) der Kredit den du erhälst. Im Grunde instruierst du die Bank Geld aus der dünnen Luft zu erschaffen. Weil du es nicht besser weißt stimmst du ausbeutenden Bedingungen zu die natürlich durch die Richter zu Gunsten der Banken ausgelegt werden. (Anmerkung des Übersetzers: Ich hoffe ich habe diesen Punkt17 richtig getroffen …)
  18. Banken haben kein eigenes Geld das sie verleihen, wie die meisten Menschen glauben.  Es existiert kein Geld bevor der sogenannte Kredit an dich gewährt wurde.
  19. Banken schaffen Geld durch die Unterschrift ihrer Kunden und durch die sogenannten Verträge und Kredite, die die Kunden unterzeichnen.  Diese Verträge werden in einem Prozess an Dritte verkauft, den man “Absicherung der Forderung” nennt.  Diese Dritten verkaufen  diese Absicherungen dann auf globalen Wertpapiermärkten. Dies ist eine sehr geheimnisvolle und wohl gehütete Technik mit der sie Gewinne in die Höhe treiben und unangemessenen Reichtum schaffen. Dann fassen sie solche Kreditgeschäfte zusammen und verkaufen sie an die Leute in dem sie sie in Rentenfonds und Versicherungen integrieren. Seid ihr nun verwirrt?  Das solltet ihr – viele Anwälte und die meisten Richter verstehen das nicht und das ist der Grund warum wir das selbst lernen müssen, um in der Lage zu sein uns zu verteidigen gegen die Anwälte die die Banken vertreten und es sehr gut verstehen. Die Menschen müssen es wissen.
  20. Durch den Vekauf deiner Unterschrift oder deines Eigenwechsels verlieren die Banen alle Rechte an den Werten die sie finanzieren.  Im rechtlichen Terminus nennt man das  die Klagebefugnis verlieren.
  21. Wenn die Bank einen Kredit absichert, bekommen sie die volle Finanzierungssumme, samt Zinsen im Voraus. Das bedeutet das dein Kredit durch eine dritte Person oder Unternehmen vor beglichen wurde, das versichert ist, wenn es schief geht, während du keine Ahnung hast was im Hintergrund abgeht.
  22. Die Banken brechen das Vertragsrecht in dem sie das beanspruchen zu beleihen was sie nicht besitzen – Geld. Sie schaffen das Geld nur, meistens Cyber-Geld (Geld im Computer) nachdem du alle Dokumente unterschrieben hast und dann verkaufen sie deinen Schuldschein an eine dritte Partei die ihn dann weiterveräußert, manches mal öfters, an weitere Unternehmen oder Personen in dem sie an einer Wertpapierbörse gehandelt werden.  Darum ist diese Absicherung ein Schneeballsystem das jedem auffallen muss. Es ist auch als „Schattenbankensystem“ bekannt was einfach online nachzuforschen geht.
  23. Sie enthüllen das ihren Kunden nicht, halten uns im Dunkeln. Du glaubtest das die wirklich echtes Geld verleihen. Das ist eine Lüge. Sie haben niemals etwas von irgendeinem Wert verliehen und daher gab es niemals eine „Gleichstellung“ wo beide, du und die Bank  etwas verlieren könnten.  Das widerspricht  den Grundsätzen des Vertragsrechts, geschweige der allgemeinen Moral der Menschen.  Aber natürlich sind Banken keine Menschen – sie sind rechtlich fiktionale Unternehmen.
  24. Du erschaffst den ganzen Wert mit deinem eigenen Absicht und es war deine Unterschrift die die Freigabe des Geldes von der dritten Partei verursacht, das die Bank in deinem Namen erhält -  mit dem kleinen Fehler dich nie zu informieren….
  25. Die Banken agieren als Vermittler, wie Immobilienhändler, denn sie leihen uns nicht IHR Geld.  Weil sie überhaupt nichts leihen,  sondern das Geld nur Kraft unserer Unterschrift von einer dritten Partei erhalten, ist jeder Zins den sie verlangen pure Erpressung und Betrug.  Enthüllung muss stattfinden damit eine gültige Vereinbarung zustande kommt.
  26. Das Geld wird in Südafrika von South African Mint gedruckt – auch ein privates Unternehmen das einfach von der harten Arbeit unserer Menschen profitiert. Jedoch wurde es (das Drucken) vor kurzem nach Schweden ausgelagert, was eine Desaster war, was sie Zentralbank in großer Verlegenheit brachte nachdem einige Milliarden Rand (Währung von Südafrika) falsch gedruckt wurden und zerstört werden mussten.
  27. Die Zentralbank, ein privates Unternehmen, ist zuständig für den Gelddruck. Das Geld wird von der Zentralbank an die Banken verkauft oder verliehen und zwar zu einem Bruchteil den Nennwerts (aufgedruckter Wert) der Banknoten.
  28. Sobald die Banken die gebrauchten Banknoten an die Zentralbank zurückgeben, wird ihnen fast der gesamte Nennwert dieser Banknoten gezahlt, also Schaffung von Reichtum aus der Luft aus sich selbst heraus, durch Schaffung von Geld aus der dünnen Luft durch betrügerisches Papier.
  29. Banken praktizieren ein „Mindestreserve-Bankwesen“. Dies bedeutet, das sie nur einen kleinen Prozentsatz von den Einlagen halten das sie dann viele male verleihen was eine Kreditspirale aus Geld schafft, das es nicht gibt.
  30. Zum Beispiel: Für 100 € Einlage verleiht die Bank ungefährt 900 € an imaginärem erfundenen Geld an ihre Kunden. Der wahre Betrug ist das sie dafür Zinsen auf dieses nicht vorhandene Geld verlangen. Das ist offensichtlicher Betrug und jeder andere würde dafür für eine sehr Lange Zeit hinter Gitter kommen.
  31. Zinsen werden im Voraus verlangt. Zinsen werden von der Bank als „echtes Geld“ betrachtet und so können sie mehr Kredite vergeben, aus der Luft heraus, gegen die Zinsen, die zuerst gar nicht existierten.
  32. So wie es heute steht, gibt es wegen der Zinsen nicht genug Geld auf der Erde um all die Schulden weltweit zu bezahlen.  Das ist exakt die Situation die die Banker schaffen wollten. Eine Situation die ihnen die komplette Kontrolle gibt, über Eigentum und anderer Werte die von den Banken wieder in Besitz genommen werden nur um sie wieder an andere naive Personen verkaufen zu können die höchstwahrscheinlich in der gleichen Schuldenfalle enden werden.
  33. All diese Aktivitäten werden ständig vom Rechtssystem gestützt und den ignoranten Richtern, die nur den Betrug aufrechterhalten entgegen den sichtbaren klaren Beweisen.
  34. In einigen Ländern werden hart arbeitende Leute ins Gefängnis gesteckt weil sie nicht in der Lage sind ihre Schulden zurückzuzahlen. Das ist ein eklatantes Verbrechen gegen die Menschlichkeit für das die Banker eingesperrt und verurteilt werden sollten. Die Richter sollten Verantwortung zeigen gegenüber den Menschen denen sie dienen. Aber sie dienen nicht den Menschen, sie dienen den Unternehmen die die Menschen anstellen – Die Republik von Südafrika und andere Unternehmen ,die sich als Länder tarnen.
  35. Die Geld genannten gedruckten Noten sind in Wirklichkeit Instrumente der Verschuldung und sollten illegal sein. Geld so wie wir es kennen kann nur als Schulden bezeichnet werden. Tatsache ist, das ca. 40 % der Schulden der USA  fiktionale bzw. gefälschte Schulden sind, besessen von der FED (US-Zentralbank) die es ursprünglich aus dem Nichts erschuf und dann Zinsen dafür kassiert. Die ganze Einkommenssteuer die in den USA gezahlt wird, wird benutzt um nur den Zinsanteil der Schulden der Eigentümer der FED zu bezahlen.

 

http://blog.berg-kommunikation.de/?p=5314

Nebukadnezar
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Wenn 147 Konzerne die ganze Wirtschaft kontrollieren

Forscher der ETH haben die Weltwirtschaft systemtheoretisch unter die Lupe genommen. Ihr Fazit: Ein paar Konzerne besitzen die Macht über den globalen Kapitalismus. Dies birgt hohe Gefahren.

ETH-Forscher aus dem Bereich Systemdesign haben den globalen Kapitalismus mit den Methoden der modernen Systemtherorie unter die Lupe genommen. Ihr Schluss: Eine kleine Gruppe von 147 Firmen kontrolliert den Grossteil der übrigen Wirtschaft.

Die Forscher filterten aus der Datenbank Orbis – diese enthält die Einträge von rund 37 Millionen Firmen – etwas mehr als 43'000 multinationale Konzerne heraus, welche durch wechselseitige Aktienbesitze vernetzt sind. Gemäss «SonntagsZeitung» stiessen die Systemtheoretiker bei der weiteren Analyse von Besitz- und Machtverhältnissen auf einen Kern von 1318 Firmen, die dank Aktien grosse Teile der Realwirtschaft kontrollieren.

Finanzinstitute im Zentrum

Damit waren die Forscher noch nicht im effektiven Zentrum der Machtkonzentration angelangt. Denn innerhalb des Netzwerkes stiessen sie erneut auf eine Einheit von 147 Konzernen, die noch stärker vernetzt sind. Diese Konzerne haben nicht nur eine fast vollständige Kontrolle über sich selber, sie beherrschen auch rund 40 Prozent der übrigen Wirtschaft. «Wir hatten nicht erwartet, dass die Macht im Zentrum derart konzentriert sein würde», meint einer der Studienautoren, James Glattfelder, gegenüber der «SonntagsZeitung».

Ebenfalls spannend: Rund drei Viertel der Mitglieder der Super-Einheit gehören der Finanzindustrie an. Im Zentrum steht der britische Finanzmulti Barclays. Die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse folgen auf den Plätzen 9 und 14. «Wir haben die Daten mit verschiedenen Modellen durchgerechnet und kamen immer zu sehr ähnlichen Ergebnissen», sagt Glattfelder. «Das Zentrum blieb weitgehend stabil.»

Wettbewerb wird behindert

Die starke Machtballung steht nicht nur im Widerspruch zu einem demokratischen Staatsverständnis, sie gefährdet durch ihre dichte Vernetzung auch die Stabilität des Systems. Glattfelder: «Das Gesamtsystem wird so instabiler, weil sich Probleme leicht ausbreiten können.» Ein Beispiel dafür sind die Auswirkungen, welche der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers (sie rangiert auf Platz 34) auf die Finanzwirtschaft hatte.

Diese Konzentration von Macht behindert aber auch den Wettbewerb. Die Mitglieder des Kerns seien durch gemeinsame Interessen verbunden, das mache Reformen schwierig, sagt Glattfelder: «Wenn sich eine solche Struktur einmal gebildet hat, lässt sie sich kaum mehr aufbrechen.»

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wenn-1...

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

aprecio
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zeus richtet

http://www.youtube.com/watch?v=GYJR3hWynj8

wir normal sterbliche können nur klagen und fordern (juristisch korrekt).

aprecio
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intro

das ist wohl nicht ganz korrekt - aber auch kein shit:

Ich schliesse aus dem Schreiben ohne Überschrift vom 26. Juni 2013 des Präsidenten der II. zivilrechtlichen Abteilung, Herr Bundesrichter von Wxxx, dass die Beschwerde nicht verstanden wird, oder dass das Bundesgericht keinen Entscheid fällen möchte. Deshalb erinnere ich Sie daran, dass:

 

  • Die Menschenrechte für alle Menschen gelten. Die Schweizer haben die Menschenrechte ratifiziert (unterschrieben) und sich damit verpflichtet alle darin enthaltenen Rechte und richterlichen Beschlüsse einzuhalten.
  • Jeder Mensch ist frei und hält sich an die Rechte und Pflichten. Ein Bürger muss sich auf seine Rechte verlassen können, um seine Pflichten erfüllen zu können.
  • Wurde der Bürger nicht korrekt von den Parteien informiert, oder besteht ein Vertrag auf falschen Annahmen, kann ein Vertrag als nichtig erklärt werden.
  • Als Grundlage für richterliche Entscheide werden nicht nur Bundesverfassung, Zivilgesetzbuch etc. verwendet, sondern insbesondere Gerichtspraxis und Texte, die dem normalen Bürger gar nicht zur Verfügung stehen. Es kann nicht vom Bürger erwartet werden, dass er ALLES weiss.
  • Geschädigte müssen entschädigt werden.

 

Im Jahre 2009 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte „die Familie“ wie folgt definiert: die Mutter (Frau), der Vater (Mann) und das Kind ungeachtet davon ob Frau und Mann verheiratet sind (Case of Zaunegger v. Germany, application no. 2208/04, 3. Dezember 2009). Es hält fest, dass der Vater aufgrund des Geschlechts nicht diskriminiert werden darf. Die Schweiz hat es geschafft, diese Tatsache zu ignorieren. Wer sonst muss sich mit internationalen Standards auskennen und sie einhalten, wenn nicht die Personen im öffentlichen Dienst – Gerichte und Behörden – damit die Ordnung eingehalten wird?

 

Ich habe wiederholt schriftlich festgehalten, dass es für meinen Sohn und mich eine unverständliche Folter darstellt, wenn wir uns nur alle 2 Wochen über das Wochenende sehen dürfen. Ich habe die Vaterschaft sofort nach seiner Geburt anerkannt. Die Behörden in Solothurn und Bern haben Prozesse eingeleitet, welche mich finanziell in den Ruin geführt haben, die schweizer Justiz hat die Menschenrechte absichtlich verletzt, die Enteignung und Diskriminierung unterstützt sowie widersprüchliche Entscheide gefällt:

 

  • Amtsgerichtspräsident Sxxxx entscheidet, dass mir keine Entschädigung zusteht, weil die Sache nicht komplex gewesen sei. Es wird ausser Acht gelassen, dass ich selber bei der Polizei keine Protokolle hätte beantragen können – dies ist nur einem Anwalt erlaubt. Ich hätte also keine Chance gehabt, mich entsprechend zu verteidigen. Dies ist äusserst komplex für einen Laien, dem man von Anfang an wenig Glauben schenkt.
  • Ich sei ausserdem sprachlich überdurchschnittlich gewandt und ich hätte mich gezielt und sachgerecht zu verteidigen gewusst. Dabei ist hervor zu heben, dass ich lediglich Fakten widergegeben habe; die Verteidigung wurde von Frau S:) übernommen. Aber die Aussage von Herr xxx läuft darauf hinaus, dass man mit korrektem Deutsch vor Gericht treten kann - ohne Anwalt – und dass das Gericht entsprechend fair urteilen wird.
  • Die Komplexität eines Falles wird nicht vorhergehend angegeben. Es ist in der schweizer Gerichtspraxis nicht üblich, dass man den mutmasslich Unschuldigen entsprechend aufklärt. Dies wird bestätigt im Urteil 6xxxx. Obwohl wirtschaftlich eine Vereinfachung durch die Verwendung neuer Technologien wie Computer und Zentrale Datenbanken ein Gewinn für den Bürger entstehen würde, weigert sich die schweizer Justiz mit der Zeit zu gehen und der Automation in der Verwaltung freien Lauf zu geben. Es scheint, als wollten sich die Gerichte, das Leben schwerer machen, als es ist, um auf Staatsebene zu wachsen (Steuern kassieren, ohne wirtschaftlich etwas für das Volk zu leisten). Eine Vereinfachung und mehr Transparenz für den Bürger würde verminderte Einnahmen für die Kollegen Anwälte und keine gerechtfertigte Lohnerhöhung für Angestellte der Gerichte bedeuten.
  • Im Entscheid Kxxxx sowie im Schreiben ohne Überschrift vom 26. Juni 2013 des Bundesgerichts wird beschrieben, dass ich die Beschwerde formgerecht, d.h. schriftlich und begründet unterbreiten muss. Ob die eingereichten Dokumente den Wünschen des Gerichts entsprechen, kann ein Anwalt am besten wissen. Aber, erstens weigern sich alle Anwälte, meinen Fall zu übernehmen und zweitens hat die ganze Angelegenheit mit der schweizer Justiz dazu geführt, dass ich kein Geld mehr habe, um einen Anwalt zu finanzieren. Die schweizer Justiz hat mich also enteignet, damit ich mich nicht wehren kann und damit ich meinen Verpflichtungen nicht nachgehen kann. Und nun wird versucht, mich daran zu hindern, ein Urteil zu erwirken, den ich gegebenenfalls vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vor tragen könnte.
  • Im Entscheid xxxx wird entschieden, dass ich keinen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege hätte. Zahlen lügen nicht – meine Unterlagen haben Sie erhalten und Sie wissen, dass ich arbeitslos bin. Ich habe kein Geld, aber ich bestehe trotzdem auf meinen Anspruch auf ein faires Verfahren. Ich habe meine Steuern immer bezahlt. Seit dem die schweizer Justiz sich aber vorgenommen hat, mir mein Geld unbegründet weg zu nehmen, habe ich Probleme beim Begleichen der Rechnungen und bin auf die finanzielle Hilfe meiner Eltern angewiesen.
  • Aufgrund des Beschwerdegegenstands xxxx ist es absolut logisch, dass ich das geteilte und gleichberechtigte Sorgerecht beantrage. Dies habe ich mit meinen Schreiben an das Amt für Erwachsenen und Kindesschutz vom 02. August 2012 sowie 27. August 2012, 01. November 2012 und 14. Januar 2013 deutsch und deutlich geschrieben. Ausserdem habe ich dies bei den Besprechungen mit dem KESx und jedem aufgesuchten Gericht deutlich gemacht, dass ich auf die Gleichberechtigung bestehe und ich habe gebeten, mit der Diskriminierung auf zu hören. Der Psychoterror wird aber bis heute weitergeführt. In der Berufung vom 13. Februar 2013 an das Obergericht des Kantons xxx trage ich meine Rechtsbegehren und meine Begründung vor. Das Gericht scheint aber nichts verstehen zu wollen.

 

Es ist offensichtlich, dass ich meine Steuern an einen Staat gezahlt habe, der ohne Skrupel seine eigenen Bürger hinters Licht führt, indem öffentlich erzählt wird, wie fortschrittlich und innovativ das System hierzulande sei. Man lockt internationale Firmen an, die woanders stärker reglementiert wären (z.Bsp. Rohstoff-Förderer, die unsere Welt, ohne Rücksicht auf Lebensformen, zerstören, um „legal“ finanziellen Profit für einige wenige zu erzielen, während die Minen-Arbeiter in einer zerstörten oder vergifteten Umwelt und mit wenig Geld um das Überleben kämpfen) und senkt die Steuern für Wohlhabende, während man den normaler Arbeiter dazu bewegt, die Steuern im Voraus zu zahlen, weil sonst Zinsrechnungen folgen. Die Steuer- hinterziehung weltweit, wird hauptsächlich von schweizer Institutionen ermöglicht und gefördert. Misswirtschaft, Betrug, Terror, Drogen- und Menschenhandel und Leute die solches unterstützen habe ich nicht mit meinen Steuergeldern bereichern wollen. Ich hatte Vertrauen, dass die Schweizer die ihnen anvertrauten Geheimnisse zum Wohle der Menschheit nutzen würden. Und nun kommt die schweizer Justiz, die einzige Instanz des Landes, welche für Gerechtigkeit verantwortlich ist und möchte mir sagen, ich hätte als Vater keinen Anspruch meinen Sohn zu sehen und zu umsorgen, wenn ich es wünsche. Ich muss die Repressalien erdulden und mich versklaven lassen, weil Sie von mir Arbeit verlangen, die normalerweise ein Anwalt für CHF 250 bis 300 pro Stunde erledigen würde. Ihr Ego kommt zum Vorschein – Gier und Anbetung der Zerstörung.

 

Die schweizer Justiz ist ein Instrument des Terrors, welches die Privilegien von – zum Beispiel Herr von Wxxx, der auf Kosten der Arbeiter lebt – beschützen will. Sie hat durch ihre diskriminierende Praxis bereits mehrere Menschenleben gekostet und viel Leid bei unbescholtenen Bürgern verursacht, um den Anwälten, Politikern und Richtern hoch bezahltes Einkommen zu garantieren.

 

In Ägypten steht die älteste (galaktische) Uhr, in einer Linie zu den Monumenten auf den Osterinseln und den Naska-Linien in Peru. Die Wissenschaft der Maya, der Bibel und der heutigen Klimaforschung deuten darauf hin, dass die ganze Welt mitten in einem grossen Wandel steckt, die Menschen spüren es. Aber die Schweiz blockiert die Weltgemeinschaft, die den schweizer Bürgern einst das Bankgeheimnis anvertraut hat, mit Streitereien über Geld, anstatt sich zurück ins Glied zu bewegen. Die Führung der Schweiz hat sich in eine Gefahr für die Menschheit entwickelt und möchte den Weg stur alleine weitergehen. Ein ausgezeichnetes aktuelles Beispiel ist die Gefährdung der Bevölkerung am Sportanlass in Biel: der Staat hat die meteorologischen Daten zu liefern. Diese waren nicht perfekt! Der Staat hat es versäumt, Raum und Zeit zu über-wachen. Es ist die Verantwortung der Schweiz, dies zu tun! Und nun wird der Organisator von der Staatsanwaltschaft untersucht. Welch peinliche Farce.

 

Dass Frau xxx nicht mit Finanzen umgehen kann, konnte durch die Schweiz nie widerlegt werden. Ganz im Gegenteil: es ist offensichtlich, dass Geld eingespart werden könnte, wenn ich (Beschwerdeführer/ Kindsvater) 3.5 Tage pro Woche für meinen Sohn sorge. Es wäre eine Bereicherung für alle, wenn man eingesteht, dass Frau xxx und ich gleichberechtigt sind. Die Schweiz trägt die Verantwortung für die entstandenen Kosten, wegen den Menschenrechtswidrigen Gesetzen (Art. 298 Abs. 1, 309 Abs. 1 ausschliesslich zu Gunsten der Mutter). Die Schweiz betreibt nun finanziellen Terrorismus gegen mich; sie enteignet mich, um einen Entscheid zu verhindern. Was gestohlen wurde, muss zurückgegeben werden.

 

Frau xxx von der Vormundschaftsbehörde xxx hat sich geweigert, Frau xxx und mich korrekt, gemäss den von der Schweiz ratifizierten Menschenrechte; gleichberechtigt, zu beraten. Sie hat auf böswillige Weise falsche Angaben an die Behörden in xxx gemacht und Frau xxx angestiftet, keine vernünftige Lösung zu vereinbaren, obwohl sie dazu bereit gewesen wäre, sondern auf die eigenen Bereicherungsziele zu beharren, weil gemäss schweizer Gesetz, sie Anspruch darauf hätte und der Staatsapparat werde dafür sorgen, diesen Anspruch durch zu setzen. Die Behörden schaden somit meinem Sohn und seiner Erziehung.

 

Ich habe mich in keinem Moment geweigert, Unterhaltsleistungen zu bezahlen. Ganz im Gegenteil: ich habe die Kosten für Frau xxx übernommen, die auf Grund des Mietvertrags für die Familienwohnung anfallen (sie ist weiterhin Nutzniesserin). Dies wird von der Schweiz bisher (xxx) geleugnet. Der Entscheid bezüglich xxx wird sogar absichtlich vom Gericht verzögert und man negiert mir das Recht auf unentgeltliche Rechtspflege. Man möchte mir CHF 15‘000 in Rechnung stellen, bevor das Verfahren eröffnet wird. Ich habe kein Geld - die Behörden und Gerichte wissen das. Ja man verhindert sogar, dass ich eine Arbeit finden kann, um an finanzielle Mittel zu kommen.

 

Die Obrigkeit der Schweiz hat sich juristische Mittel zurechtgeschneidert um die Macht über das Volk zu sichern – im Interesse der Staatsfinanzen und seiner Angestellten. Es wird dabei ersichtlich, dass sich die schweizer Politik mittlerweile über den Namen Gottes des Allmächtigen und seiner Gesetze stellen möchte. Aus Mangel an Willen, sich an moderne Gegebenheiten und Effizienz anzupassen, schadet man den Finanzen des einfachen Bürgers (dem schwächsten Glied in der Kette). Aus der ältesten Demokratie der Welt wurde die modernste Tyrannei in der entwickelten Welt. Dass es woanders schlimmer sei, ist eine kindische Ausrede, stellt sich die Schweiz bei jeder Gelegenheit doch so gerne als moralisch und ethisch korrekt dar.

 

Sie haben sich der ungetreuen Geschäftsführung sowie der Verletzung der Grund rechte und des Amtsmissbrauchs mit böswilligen Absichten schuldig gemacht. Sie möchten mein Leben zusammen mit meinem Sohn zerstören. Man drängt mich in die Abhängigkeit von Sozialhilfe oder zur Flucht. Meine finanzielle Lage ist der Schweiz im Detail bekannt.

 

In Ihrem Brief ohne Überschrift behaupten Sie ich erhebe erstinstanzlich Klage gegen Behördenmitglieder. Dazu ist korrigierend aus zu führen, dass es die mir bekannten Verantwortlichen des Terrors sind, welche die Kosten verursacht haben – das Bundesgericht schliesst sich nun damit an. Ich habe bereits vermutet, dass es Ihnen lieber wäre, die Entschädigung aus der Staatskasse (Steuergelder der Bürger) zu bezahlen. Dieser Entscheid ist Ihnen zu überlassen und an zu lasten. Sie möchten den Druck erhöhen, damit ich mich Ihrer Perversität anschliesse, die Früchte meines Daseins, meiner Arbeit, meinen Glauben aufgebe.

 

Die letztinstanzlichen Entscheide, auf die sich meine Berufung oder Beschwerde bezieht sind bereits in meinem Schreiben vom 21. Juni 2013 auf Seite 11, Ziffer 17, aufgeführt (Obergerichtsentscheide xxx, xxx und xxx). Mit ein wenig Wohlwollen und Logik, sowie Berücksichtigung und Kenntnis der Menschenrechte, hätten Sie fairerweise einsehen können, dass es um das Sorgerecht und die entsprechende Entschädigung plus Genugtuung geht. Die Mutter von xxx kann die Kosten keinesfalls tragen, weil sie sich an die von der Schweiz diktierten Gesetze gehalten hat.

 

Ich verstehe des Weiteren aus Ihrem Schreiben ohne Überschrift vom 26. Juni 2013, dass Sie kein Verfahren öffnen möchten, weil mein Vorbringen der Anforderungen einer zulässigen Beschwerde an das Bundesgericht in keiner Weise genügen, aber Sie stellen keine ersichtliche Möglichkeit oder Beschreibung her, die Ihnen genügen würde – Sie wollen also böswillig eine gerichtliche Beurteilung verhindern.

 

Hiermit präsentiere ich Ihnen eine korrigierte Version, deren Erhalt Sie mir bitte innert 5 Tagen bestätigen möchten.

 

 

Sie wollen es nicht sehen.

Und trotzdem

Ist es

da

Elias
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Was ist der Unterschied zwischen einer verständlichen und unverständlichen Folter?

 

Soweit ich das verstehe, kannst du die Dokumente vorerst nur mal ablegen, um sie später deinem Sohn zu zeigen, damit er sieht, dass du es versucht hast.

 

2.5 Nach Art. 273 Abs. 1 ZGB haben Eltern, denen die elterliche Sorge oder die Obhut nicht zustehen, und das unmündige Kind gegenseitig Anspruch auf angemessenen persönlichen Verkehr. (Art. 273 Abs. 1 ZGB). Bei dessen Ausgestaltung steht das Kindeswohl im Vordergrund (BGE 131 III 209 E. 5 S. 212). Welche Ordnung des persönlichen Verkehrs zwischen Eltern und Kindern angemessen ist, lässt sich nicht objektiv und abstrakt umschreiben (HEGNAUER, Berner Kommentar, N 61 zu Art. 273 ZGB), sondern entscheidet sich im konkreten Einzelfall nach richterlichem Ermessen (Urteil 5A_72/2011 vom 22. Juni 2011 E. 1 mit Hinweisen). http://www.rwi.uzh.ch/elt-lst-buechler/famr/bgeReader/index.php?q=BGE%20...

 Links zum Thema BesuchsrechtBeratung http://www.besuchsrecht.ch/Beratungsstelle http://www.ktipp.ch/artikel/d/besuchsrecht-mein-sohn-will-nicht-zu-seine... 

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aprecio
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danke

ich lasse es über das wochenende ruhen.

den text verstehe ich. erkläre mich aber damit nicht einverstanden:

das kindswohl kann ein fremder richter nicht bestimmen. mein sohn heult sich jedes mal bei der trennung die seele aus dem leib. das ist folter, denn er kann in diesem alter nicht verstehen, warum ihn die eltern hin und her schieben.

so und der staat möchte also die verantwortung für die erziehung übernehmen... wer übernimmt denn die kosten für schäden, die entstehen, wenn dass kind VON NICHT ANWESENDEN ELTERN erzogen wurde?

Elias
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Ein goldener Ausweg

In Zeiten der Eurokrise könnten Parallelwährungen die Einheitswährung stützen – und einen Crash verhindern.

Das deutsche Verfassungsgericht prüft derzeit, ob das Staatsanleihenprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) gegen die Maastrichter Verträge verstösst oder nicht. Das Urteil zu dem Programm, das abgekürzt OMT heisst, wird im Herbst erwartet. Es dürfte der wichtigste Entscheid in der Geschichte des Karlsruher Gerichts werden.

Dabei schien zunächst alles harmlos. Allgemein wurde erwartet, dass die Richter das OMT-Programm mit ein paar mahnenden Worten durchwinken würden. Genau das hatten sie getan, als sie die Mittelaufstockung im Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) aufgrund einer Klage zu beurteilen hatten. Doch inzwischen mehren sich die Zweifel.

Ein Albtraum

Einer der einflussreichsten deutschen Ökonomen, Hans-Werner Sinn, erwartet sogar ein Urteil gegen die EZB. «Es ist schwer vorstellbar, dass das Gericht die unbegrenzte Ausweitung der deutschen Haftung durch das OMT-Programm akzeptieren wird», schrieb er kürzlich im «Handelsblatt».

Ein Veto des deutschen Verfassungsgerichts gegen die EZB wäre ein Albtraum. Einzig die Geldpolitik von Mario Draghi hat ein Jahr lang Ruhe auf den Finanzmärkten gebracht. Sie ist trügerisch: Allein die Androhung einer Regierungskrise in Portugal hat in der letzten Woche kurzzeitig für Hektik gesorgt und die Zinsen für die Staatsanleihen der Defizitländer hochgetrieben.

Wird die deutsche Regierung per Verfassungsgerichtsurteil gezwungen, sich gegen die EZB zu stellen, sind die Auswirkungen verheerend. Panik wird ausbrechen, die Märkte werden verrückt spielen. Ein totales Chaos wäre nur noch mit Parallelwährungen zu verhindern.

Harte Parallelwährung

Parallelwährungen gab es in der Geschichte der Menschheit immer wieder. Wir kennen harmlose Varianten im kommerziellen Alltag, Flugmeilen beispielsweise oder Cumuluspunkte. Parallelwährungen entstehen meist dann, wenn das Vertrauen in die offizielle Landeswährung verloren gegangen ist. So diente die D-Mark im ehemaligen Ostblock lange als harte Parallelwährung zu den nicht konvertierbaren Landeswährungen. Der US-Dollar wurde in Südamerika als Schutz gegen Hyperinflation eingesetzt.

Auch die Eurozone ist laut Thomas Mayer, dem Ex-Chefökonomen der Deutschen Bank, inzwischen reif dafür. Im Buch «Europas unvollendete Währung» schlägt er die Einführung einer Hartwährung für die Nordstaaten vor. «Der Euro bliebe zwar weiter als Bargeld im ganzen Euroraum erhalten», so Mayer. «Aber parallel dazu könnte als Buchgeld eine harte Währung entstehen. In dieser Währung könnten Spar-, Kredit-, Lohn-, Kaufverträge abgeschlossen und bargeldlose Zahlungen getätigt werden.»

«Alles Gold der Welt»

In die gleiche Richtung zielen die Vorschläge von Daniel D. Eckert, dem Verfasser des Bestsellers «Weltkrieg der Währungen». In seinem neuen Buch «Alles Gold der Welt» schlägt er die Wiedereinführung von Landeswährungen vor, die zu 20 Prozent mit Gold gedeckt sind. Die Einheitswährung würde damit zum «schlechten», zum politischen Geld, das wahrscheinlich in einer Inflation massiv entwertet würde. Die wieder eingeführten Landeswährungen wären das harte Marktgeld.

«Für Deutschland würde das auf eine Rückkehr der D-Mark durch die Hintertür hinauslaufen», hält Eckert fest. «Es hätte sogar einen gewissen ironischen Charme, die neue Parallelwährung ‹Goldmark› zu nennen.» Da mag die Schweiz nicht hinten anstehen. Auch hierzulande hat sich ein Komitee gebildet, dass sich für die Einführung eines Goldfrankens starkmacht.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ein-go...

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Wie Spekulationsblasen wachsen – und platzen

Die Kreditschöpfung des Finanzsektors wird in der Mainstream-Ökonomie immer noch ignoriert. Ein niederländischer Ökonom will das ändern.

In regelmässigen Abständen haben Spekulationsblasen in den vergangenen Jahrhunderten sagenhafte Vermögen geschaffen – und vernichtet.

Klassiker sind die Tulpenblase in Amsterdam (1634), die Südsee- und die Mississippi-Manie in London respektive Paris um 1720 sowie mehrere Eisenbahnspekulationsblasen im 19. Jahrhundert. In neuerer Zeit sind Japan in den Achtzigerjahren, der Technologiewahn in den späten Neunzigern sowie mehrere Immobilienblasen zu erwähnen.

Wieso aber entstehen überhaupt Blasen? Und welche äusserst zentrale Rolle spielt dabei der Kreditschöpfungszyklus im Bankensystem? Die Mainstream-Ökonomie ignoriert die Rolle des Finanzsektors in der Realwirtschaft weitgehend. Und in der modernen Finanzlehre hatten Spekulationsblasen ohnehin lange keinen Platz: In effizienten Märkten, so lautete die irrwitzige Annahme, kann es gar nicht zu derart heftigen Übertreibungen kommen.

Dirk Bezemer, Ökonom an der Universität Groningen in den Niederlanden, hat sich auf die Erforschung des Kreditzyklus spezialisiert. In einer amüsanten, vierteiligen Kurzfilmserie geht er der Geschichte des Kreditwesens nach.

Die vier Filme dauern zusammen etwa 50 Minuten. Wenn Sie Zeit haben: Es lohnt sich!

Teil eins geht der Geschichte des Kreditwesens nach und erörtert, wie Geld in einer Wirtschaft überhaupt entsteht:

Der zweite Teil befasst sich mit der Frage, wie Spekulationsblasen entstehen:

Der dritte Teil erklärt, wie es zu Finanzkrisen kommt:

Und der letzte Teil von Bezemers Reihe schliesslich erklärt die besondere Mechanik des Schuldenabbaus (Deleveraging), der die Wirtschaft nach dem Platzen einer kreditfinanzierten Spekulationsblase hemmt:

Und wenn wir schon beim Thema Spekulationsblasen sind: Hier ein packender Vortrag des an der ETH Zürich lehrenden Physikers Didier Sornette, der mit seinem Financial Crisis Observatory den Beweis erbringen will, dass sich spekulative Exzesse rechtzeitig erkennen lassen.

http://www.fuw.ch/article/wie-spekulationsblasen-wachsen-und-platzen/

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Elias hat am 19.07.2013 - 09:28 folgendes geschrieben:


Die vier Filme dauern zusammen etwa 50 Minuten. Wenn Sie Zeit haben: Es lohnt sich!

Für den Autor mag es sich zwar lohnen....aber bevor man sich diese viel Filme wirklich anschaut,sollte man kurz diesen Kommentar lesen..:

https://soffisticated.wordpress.com/2013/06/30/der-geld-ist-kredit-spezi...

 

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weico hat am 20.07.2013 - 14:02 folgendes geschrieben:

Elias hat am 19.07.2013 - 09:28 folgendes geschrieben:

Die vier Filme dauern zusammen etwa 50 Minuten. Wenn Sie Zeit haben: Es lohnt sich!

Für den Autor mag es sich zwar lohnen....aber bevor man sich diese viel Filme wirklich anschaut,sollte man kurz diesen Kommentar lesen..:

https://soffisticated.wordpress.com/2013/06/30/der-geld-ist-kredit-spezi...

Hast du auch die Kommentare dazu gelesen?

 

Wenn man eine guten Businessplan bringt, kriegt man Geld, unter Umständen ohne weitere Sicherheiten. Das Geld gibt es nicht in Papierform, sondern nur als digitale Information auf einem Konto. Und auf diesem aus dem Nichts geschaffenen Geld zahlt man Zins. Solange das Geschäft gut läuft, ist die Bank an einer Tilgung nicht interessiert, sie verdient ja am Zins (von dem Geld aus dem Nichts).

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Elias hat am 21.07.2013 - 10:42 folgendes geschrieben:


Wenn man eine guten Businessplan bringt, kriegt man Geld, unter Umständen ohne weitere Sicherheiten.

 

Wenn ein Kreditgeber/Bank usw. wirklich so fahrlässig ist und einen Kredit ohne Sicherheit gibt,dann wird er aber sicherlich einen höhen Zins (als mit Sicherheit) verlangen . Wenn der Businessplan dann scheitern sollte,dann haftet der Kreditgeber schlussendlich eben mit seinem eigenen Eigenkapital.

 

 

 

Das Geld gibt es nicht in Papierform, sondern nur als digitale Information auf einem Konto. Und auf diesem aus dem Nichts geschaffenen Geld zahlt man Zins.

"Aus Nichts geschaffenes Geld" gibt es schlichtweg nicht ! Solches wird nur "Umgangssprachlich" so genannt (besonders in "Goldforen" sehr beliebt und bei "Geldsystemveränderern-und Zinskritikern " ....) und zeigt eigentlich nur deren Nichtverstehen (wollen/können) an.

 

"dottore" (aus dem "Gelben") hat es schlicht und allgemeinverständlich (finde ich...) formuliert :

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=61746

 

"Bullish" hat in der ewigen " Zinsensins-Diskussion" ebenfalls öfters auf die (vielfach "vergessene") Wichtigkeit des Termins verwiesen...:

http://www.cash.ch/comment/47821#comment-47821

http://www.cash.ch/comment/47809#comment-47809

http://www.cash.ch/comment/47819#comment-47819

http://www.cash.ch/comment/523216#comment-523216

 

 

 

Solange das Geschäft gut läuft, ist die Bank an einer Tilgung nicht interessiert, sie verdient ja am Zins (von dem Geld aus dem Nichts).

Jeder Gläubiger ist daran interessiert,wenn der Zins möglichst lange (und hoch..) "fliesst". Für den Fall,dass das Geschäft nicht (mehr) gut läuft,hat ein vernünftiger Gläubiger ja immernoch die Sicherheit des Schuldners  (bzw. genug Eigenkapital) um nicht selber zu "verrecken"...

 

P.S:...muss ja nicht gleich 9000 Jahre Mietvertrag sein,wie in Arthur Guinness unterschrieben hat.  Drinks

http://www.guinness.com/en-us/thestory-1750.html

 

 

weico

 

 

 

 

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weico hat am 21.07.2013 - 13:24 folgendes geschrieben:

"Aus Nichts geschaffenes Geld" gibt es schlichtweg nicht !

Wenn z.B. die Nationalbanken Papiere kaufen, entsteht auch Geld aus dem Nichts und es verschwindet beim Verkauf auch wieder. Werden die Papiere wertlos, bleibt das Geld im System.

Im Fall von Detroit wird es jetzt dann interessant. Die Schuldpapiere sind nicht mehr viel Wert. Was in diesem Zusammenhang passiert, wird Signalwirkung haben.

 

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Zentralbanken

 

Die Instabilität des Goldstandards

In den USA war die Stabilität des Finanzsystems so stark bedroht, dass der Kongress zur Gründung einer Zentralbank (1913) schritt.

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/13975/die-ins...

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Die vielsagende Ruhe um Milton Friedman

Der verstorbene grosse Geldtheoretiker wird im jüngsten Ökonomenstreit nicht mehr oft genannt. Das liegt daran, dass er für die amerikanische Rechte zu viel mit der «anderen Seite» gemeinsam hat.

In den letzten Wochen hat in der internationalen Ökonomie-Blogosphäre eine interessante Debatte zum Thema stattgefunden, weshalb seit der Krise der Name von John Maynard Keynes (1883 bis 1946) immer mehr, jener von Milton Friedman (1912 bis 2006) dagegen deutlich weniger genannt wird (siehe etwa hierhier, hier, hierhier, hier oder hier).

 

 

 

 

Doch Friedman hat in einer ähnlichen Lage klar gemacht – jener in Japan – dass er exakt die gleiche Geldpolitik für eine Liquiditätsfalle mit Leitzinsen bei Null empfehlen würde. Die Hervorhebungen in allen folgenden Zitaten sind von mir. (Quelle: Brad DeLong’s Blog):

 

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/32812/die-vie...

 

 

 

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weico hat am 21.07.2013 - 13:24 folgendes geschrieben:

Elias hat am 21.07.2013 - 10:42 folgendes geschrieben:

 

Wenn man eine guten Businessplan bringt, kriegt man Geld, unter Umständen ohne weitere Sicherheiten.

 

Wenn ein Kreditgeber/Bank usw. wirklich so fahrlässig ist und einen Kredit ohne Sicherheit gibt,dann wird er aber sicherlich einen höhen Zins (als mit Sicherheit) verlangen . Wenn der Businessplan dann scheitern sollte,dann haftet der Kreditgeber schlussendlich eben mit seinem eigenen Eigenkapital.

 

Dass eine Bank für einen Businessplan Geld gibt, ist sehr unwahrscheinlich. Die ZKB macht es im Rahmen eines politischen Auftrags:

http://www.zkb.ch/de/startseite/firmenkunden/gruendung_und_nachfolge/finanzierung_start_up_s/beteiligungsfinanzierung.html

ZKB hat zum Beispiel hier investiert:

Uepaa: http://www.equityfair.ch/media/fair/pr%C3%A4sentationen/uepaa.pdf

Agile Wind Power: http://www.cleantechday.ch/media/cleantechday/download%20pdfs/nzz-equitycleantechday_awp.pptx.pdf

iMusician: http://wirtschaft.pr-gateway.de/investiere-investiert-in-partnerschaft-mit-zurcher-kantonalbank-rund-eine-million-franken-in-musik-start-up-imusician/

 

Sie macht dies, um den Wirtschaftsstandort Zürich zu stärken und hilft so vielen Spin-Offs der ETH und ZHAW beim Start. Um an diese ZKB Gelder zu kommen, ist aber ein riesen Effort nötig und die ZKB finanziert meist nicht alleine sondern mit Co-Investoren an der Seite, Business Angels, die die Branche des Startups kennen.

 

Die Eigenkapitalvorschriften der Banken, nach Basel 2, verlangen, dass solche Investments 100% mit Eigenkapital (risikogewichtet) gedeckt sind ... Staatsanleihen benötigten 0% Eigenkapital und Hypotheken ca. 3-4%.

Somit erhöht ein Investment in ein Startup die Bilanzsumme einer Bank nicht, genauso wenig, wie ein Investment eines VC Funds oder Business Angels dies täte. M3 bleibt also bei all diesen Finanzierungen unverändert.

Erst wenn ein Startup Cash-Flows erwirtschaftet und Eigenkapital aufbaut, das als beleihbar gelten kann, können sowohl Assets des Unternehmens oder die Aktien des Unternehmens als Sicherheiten für Kredite dienen, die M3 ausdehnen. Gibt ein Unternehmen lediglich hoch verzinsbare Bonds raus, dann werden diese aus M3 gekauft und M3 veränderte sich auch nicht (Investor kriegt es abgebucht, Unternehmen zugebucht). Erst wenn der Investor den Bond bei einer Bank als Sicherheit hinterlegt, kann in einem Kreditgeschäft M3 ausgedehnt werden. Statt einem Bond könnten auch Aktien als Sicherheit dienen, so wie es Vekselberg machen will: http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/viktor-vekselberg-verpfaendet-sulzer-aktien-473717

Das Vekselberg Beispiel zeigt sehr schön, dass nicht einmal der derzeit reichste Russe "aus dem Nichts" Geld kriegt.

Bullish
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Elias hat am 21.08.2013 - 13:37 folgendes geschrieben:

Der verstorbene grosse Geldtheoretiker wird im jüngsten Ökonomenstreit nicht mehr oft genannt. Das liegt daran, dass er für die amerikanische Rechte zu viel mit der «anderen Seite» gemeinsam hat.

 

...

 

Doch Friedman hat in einer ähnlichen Lage klar gemacht – jener in Japan – dass er exakt die gleiche Geldpolitik für eine Liquiditätsfalle mit Leitzinsen bei Null empfehlen würde.

Genau!

Man muss nur dies lesen, aber die Rechten, deren Parteiprogramme 1-zu-1 von hier entnommen sind http://www.amazon.de/Kapitalismus-Freiheit-Jan-W-Haas/dp/3492239625/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1377087727&sr=8-2&keywords=milton+friedman (übrigens von Paul C. Martin ins Deutsche übersetzt), lesen wohl nicht so gerne:

http://www.federalreserve.gov/BOARDDOCS/SPEECHES/2002/20021108/

Remarks by Governor Ben S. Bernanke 
At the Conference to Honor Milton Friedman, University of Chicago, Chicago, Illinois
November 8, 2002

On Milton Friedman's Ninetieth Birthday

I can think of no greater honor than being invited to speak on the occasion of Milton Friedman's ninetieth birthday. Among economic scholars, Friedman has no peer. 

etc.

Bernanke ist natürlich mitnichten ein Linker oder Sozialist sondern ist felsenfest davon überzeugt, dass ihn Friedman himself, hätte dieser ihn überlebt, ebenso loben würde, wie er die FED der 30er Jahre getadelt hat.

 

Eine linke Politik könnte so aussehen:

- sehr hohe Defizite

- hoher Zins

Die hohen Defizite, "Fiskalmassnahmen", würden die Wirtschaft am laufen halten, denn die Staatsaufträge würden einen Teil der Unternehmen wieder kapitalmarktfähig und investitionsbereit machen. Ist das Defizit hoch genug, könnten die Zinsen erhöht werden, was die Bondholder enteignen würde. Wahrscheinlich wird dies irgendwann probiert. Wenn aber Politiker, von Lobbyisten beeinflusst, investieren, dann drohen gewaltige Fehlallokationen...

Elias
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Bullish hat am 21.08.2013 - 14:18 folgendes geschrieben:

weico hat am 21.07.2013 - 13:24 folgendes geschrieben:

Elias hat am 21.07.2013 - 10:42 folgendes geschrieben:

Wenn man eine guten Businessplan bringt, kriegt man Geld, unter Umständen ohne weitere Sicherheiten.

 

Wenn ein Kreditgeber/Bank usw. wirklich so fahrlässig ist und einen Kredit ohne Sicherheit gibt,dann wird er aber sicherlich einen höhen Zins (als mit Sicherheit) verlangen . Wenn der Businessplan dann scheitern sollte,dann haftet der Kreditgeber schlussendlich eben mit seinem eigenen Eigenkapital.

 

Dass eine Bank für einen Businessplan Geld gibt, ist sehr unwahrscheinlich. Die ZKB macht es im Rahmen eines politischen Auftrags:

Ich habe mehrfach Kredite bekommen.Ein Businessplan wird immer verlangt.

Die Bank Linth bietet sogar eine Ausbildungskredit an https://www.banklinth.ch/de/Private-Finanzieren/Kredite/index.php

Geschäftskredit oder Betriebskredit https://www.banklinth.ch/de/Firmen-Finanzieren/Kredite/index.php

 

Vorlagen für Businesspläne

Businessplan 

Haben Sie eine Geschäftsidee, die sie verwirklichen möchten? Steht Ihr Unternehmen vor einem wichtigen Entwicklungsschritt? Der Businessplan von UBS unterstützt Sie bei der Beschreibung Ihres Vorhabens und der strukturierten Planung.

http://www.ubs.com/ch/de/swissbank/business_banking/kmu/foundation/gesch...

 

ZKB

Finanzierung

Beim Aufbau eines Unternehmens ist die Finanzierung stets ein kritischer, zentraler Punkt:

  • Das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital muss dem Risiko entsprechen. Je höher das Risiko, desto höher wird in der Regel der Eigenkapitalanteil sein.
  • Eine reine Fremdfinanzierung ist nicht möglich; deshalb wird immer Eigenkapital nötig sein.
  • Auf den nächsten Seiten erfahren Sie mehr über die verschiedenen Eigen- und Fremdkapital-Finanzierungen.

http://www.zkb.ch/de/startseite/firmenkunden/gruendung_und_nachfolge/gru...

 

 

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Elias hat am 21.08.2013 - 14:32 folgendes geschrieben:

Ich habe mehrfach Kredite bekommen.Ein Businessplan wird immer verlangt.

Die Bank Linth bietet sogar eine Ausbildungskredit an https://www.banklinth.ch/de/Private-Finanzieren/Kredite/index.php

Geschäftskredit oder Betriebskredit https://www.banklinth.ch/de/Firmen-Finanzieren/Kredite/index.php

 

Ich sehe neben der Kaution 2 Arten:

Betriebskredit: Mit einem Betriebskredit stellen wir den Liquiditätsbedarf Ihres Unternehmens sicher.

D.h. der Kreditnehmer gilt als solvent, benötigt aber Liquidität: Sicherheit liegt also vor.

Investitionskredit: Investitionskredite setzen wir für die Finanzierung von Anlagevermögen bzw. Investitionsgütern aus.

Sicherheit liegt vor.

 

Es gibt nur Kredite gegen Sicherheiten. z.B. Technologie Startups haben solche nicht, oder sehr beschränkt (Patente) und kriegen deshalb nie im Leben Kredite.

 

Damals die Diskussionen um Basel 2:

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/basel-ii-keine-panik-mehr-bei-kmu

Bezüglich "aus dem Nichts" sticht dieser Satz raus:

Diese Kredite müssen die Banken mit weniger Eigenmittel unterlegen.

Also nicht "aus dem Nichts". Sogar der Gläubiger muss, um einen Kredit zu vergeben, Eigenkapital vorweisen, also Eigentum riskieren. Der Schuldner tut dies ohnehin, entweder mit Einsetzen eines Pfandes oder gegen das generelle Eingriffsrecht via Betreibung und Gerichtsvollstrecker.

Wegen der Haftung erhalten Private und Personengesellschaften natürlich viel einfacher Kredite als Kapitalgesellschaften: Privaten kann man alles nehmen, Kapitalgesellschaften haften nur mit dem Kapital und können einfach liquidiert werden.

 

 

 

Elias
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Sicherheit liegt vor

Elias hat am 21.08.2013 - 14:32 folgendes geschrieben:

Finanzierung

Beim Aufbau eines Unternehmens ist die Finanzierung stets ein kritischer, zentraler Punkt:

  • Das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital muss dem Risiko entsprechen. Je höher das Risiko,  :yes: desto höher wird in der Regel der Eigenkapitalanteil sein.
  • :bye: Eine reine Fremdfinanzierung ist nicht möglich; deshalb wird immer Eigenkapital nötig sein.
  • Auf den nächsten Seiten erfahren Sie mehr über die verschiedenen Eigen- und Fremdkapital-Finanzierungen.

http://www.zkb.ch/de/startseite/firmenkunden/gruendung_und_nachfolge/gru...

Es gibt auch einen Link bezüglich Businessplan bei der ZKB

 

Ohne Businessplan wird es kaum Geld geben, Sicherheit hin oder her. Vielleicht pumpt man vorher seine Geschwister an oder kriegt einen Erbvorbezug. Aber auch die möchten vorher wissen, wofür sie ihr Geld geben.

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Bullish hat am 21.08.2013 - 14:59 folgendes geschrieben:

Damals die Diskussionen um Basel 2:

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/basel-ii-keine-panik-mehr-bei-kmu

Bezüglich "aus dem Nichts" sticht dieser Satz raus:

Diese Kredite müssen die Banken mit weniger Eigenmittel unterlegen.

Also nicht "aus dem Nichts". Sogar der Gläubiger muss, um einen Kredit zu vergeben, Eigenkapital vorweisen, also Eigentum riskieren. Der Schuldner tut dies ohnehin, entweder mit Einsetzen eines Pfandes oder gegen das generelle Eingriffsrecht via Betreibung und Gerichtsvollstrecker.

Wegen der Haftung erhalten Private und Personengesellschaften natürlich viel einfacher Kredite als Kapitalgesellschaften: Privaten kann man alles nehmen, Kapitalgesellschaften haften nur mit dem Kapital und können einfach liquidiert werden.

Mir ist nicht bekannt, dass bei einem Konsum- oder Privatkredit ein Eigenkapital in jedem Fall vorhanden bzw. vorgewiesen werden muss. Einer von vielen Links zu diesem Thema http://kreditantragonline.ch/kredite.php

 

Wenn jemand an einer Bildschirmmaske eine digitale Information eingibt, war vorher Nichts. Es kann an der Zahl noch eine Weile daran herumgefummelt werden.  Sobald der Kreditnehmer darauf zugreifen kann, kann die digitale Information Ganz oder in Tranchen in Umlauf kommen.

 

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aprecio
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wir sind neutral

man muss aber die firmen kennen, gegen die man konkurrenziert, wenn man sich selbständig macht:

ARD - wir sind 1

wird spannend. wie wird sich das bankgeheimnis auf die neuen geschäftsbeziehung mit china auswirken?

kotzt bitte das video an, nicht mich.

sime
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aprecio hat am 22.08.2013 - 13:17 folgendes geschrieben:

man muss aber die firmen kennen, gegen die man konkurrenziert, wenn man sich selbständig macht:

Ganz genau, darum befasse man sich mit UCC (Uniform Commercial Code) Stichwort OPPT.

 

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Elias hat am 21.08.2013 - 15:20 folgendes geschrieben:

Mir ist nicht bekannt, dass bei einem Konsum- oder Privatkredit ein Eigenkapital in jedem Fall vorhanden bzw. vorgewiesen werden muss. Einer von vielen Links zu diesem Thema http://kreditantragonline.ch/kredite.php

 

Wenn jemand an einer Bildschirmmaske eine digitale Information eingibt, war vorher Nichts. Es kann an der Zahl noch eine Weile daran herumgefummelt werden.  Sobald der Kreditnehmer darauf zugreifen kann, kann die digitale Information Ganz oder in Tranchen in Umlauf kommen.

 

Doch, der Gläubiger muss in diesem Fall Eigenkapital bereitstellen, wenn er einem Schuldner mit nicht ausreichenden Sicherheiten Kredit gewährt.

Also:

Gibt eine Bank einem sehr guten Schuldner Kredit, zB einem Hypothekarschuldner, der 100k will, aber ein Haus hat, das mit 1Mio bewertet wird und als Pfand dient, dann wird die Bank wenig Eigenkapital benötigen, um den Kredit gewähren zu können. Aber auch wenig Eigenkapital ist nicht "aus dem Nichts".

Gibt die Bank Geld an einen schlechten Schuldner, dann benötigt sie mehr Eigenkapital und wenn sie gar Aktien eines Unternehmens kauft, dann benötigt sie 100% Eigenkapital und vergrössert M3 überhaupt nicht.

 

Die Bank kalkuliert so, wenn sie die Wahl zwischen 2 verschiedenen 1Mio Investments hat:

- 1% Hypozins netto nach Fianzierungskosten, etc.; risikogewichtetes EK-Erfordernis 5% : 10'000 / 50'000 => 20% Rendite

- 15% Rendite auf griechischen Staatsanleihen, D-Rating, EK-Erfordernis 100% : 150'000 / 1'000'000 => 15% Rendite

Somit ist klar, dass dadurch, dass die Bank 20% EK-Rendite auf der Hypothek kriegt, sie eher Hypotheken vergeben wird als griechische Staatsanleihen kauft.

Die Finanzierung der Hypothek wird dann, weil eben nur 5% EK erfordert sind, M3 um 950'000 steigen lassen, um GENAUS DIESE 950'000, DIE NACH DEINER UND DER HIER IM BOARD GENERELL VERTRETENEN MEINUNG "AUS DEM NICHTS" ENTSTÜNDEN. Sie entstehen aber nicht "aus dem Nichts" sondern aus dem Eigenkapital der Bank, die einen allfälligen Verlust aus diesem zu tragen hätte. Das Kreditgeld "aus dem Nichts" ist nur möglich, weil der Kredit vom Regulator als gut abgesichert, nämlich durch das Eigentum des Schuldners (das Pfand), angesehen wird und eine mögliche Vollstreckung den Verlust des Eigenkapitals der Bank decken kann.

 

 

Bullish
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Bullish hat am 22.08.2013 - 13:54 folgendes geschrieben:


Die Finanzierung der Hypothek wird dann, weil eben nur 5% EK erfordert sind, M3 um 950'000 steigen lassen, um GENAUS DIESE 950'000, DIE NACH DEINER UND DER HIER IM BOARD GENERELL VERTRETENEN MEINUNG "AUS DEM NICHTS" ENTSTÜNDEN. Sie entstehen aber nicht "aus dem Nichts" sondern aus dem Eigenkapital der Bank, die einen allfälligen Verlust aus diesem zu tragen hätte. Das Kreditgeld "aus dem Nichts" ist nur möglich, weil der Kredit vom Regulator als gut abgesichert, nämlich durch das Eigentum des Schuldners (das Pfand), angesehen wird und eine mögliche Vollstreckung den Verlust des Eigenkapitals der Bank decken kann.

 

 

Um diese 950'000 dreht sich ja unsere ganze Diskussion (deshalb zitiere ich mich selber) und die ganze Empörung von NR Lukas Reimann, @MarcusFabian bis zur Occupy Bewegung. Die Empörten glauben, diese 950'000 entstünden "aus dem Nichts" resp "es gäbe sie gar nicht", aber trotzdem kassiere die Bank unerhörterweise Zinsen darauf.

Ich denke, sowohl ich wie @weico haben zur Genüge bewiesen, dass diese 950'000 nicht "aus dem Nichts" entstehen.

Das einzige worüber debatiert werden könnte, wäre meiner Meinung nach die semantische Bedeutung "aus dem Nichts". Aber finanztechnisch gibt es keine Magie des "aus dem Nichts".

Elias
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Bullish hat am 22.08.2013 - 13:54 folgendes geschrieben:

Elias hat am 21.08.2013 - 15:20 folgendes geschrieben:

Mir ist nicht bekannt, dass bei einem Konsum- oder Privatkredit ein Eigenkapital in jedem Fall vorhanden bzw. vorgewiesen werden muss. Einer von vielen Links zu diesem Thema http://kreditantragonline.ch/kredite.php

 

Wenn jemand an einer Bildschirmmaske eine digitale Information eingibt, war vorher Nichts. Es kann an der Zahl noch eine Weile daran herumgefummelt werden.  Sobald der Kreditnehmer darauf zugreifen kann, kann die digitale Information Ganz oder in Tranchen in Umlauf kommen.

 

Doch, der Gläubiger muss in diesem Fall Eigenkapital bereitstellen, wenn er einem Schuldner mit nicht ausreichenden Sicherheiten Kredit gewährt.

Also:

Also....... hat er zu wenig Geld, sonst bräuchte er den Kredit nicht. Die Frage ist, woher das Geld für den Kredit kommt. Sicher nicht aus den Sicherheiten.

Oder wir nehmen die Variante Privatkredit :bye:  ohne Sicherheiten, dafür mit höherem Zins

Oder noch simpler: wir nehmen ein Akkreditiv. Die Bank bevorschusst eine Rechnung, welches sie sich später zurück holt. Quasi ein Nullsummenspiel. Es entsteht kurzfristig mehr Geld und verschwindet nach Fälligkeit der Rechnung.

Die Frage ist einfach nur noch: Kommt das Geld von der Bank selber, von der SNB oder wird es neu geschaffen und entsteht somit aus dem Nichts.

Geld verschwindet auch wieder im Nichts, wenn es verbrennt wird oder es einen Schuldenschnitt gibt oder... oder.. oder... Wenn es im Nichts verschwinden kann, muss es auch aus dem Nichts entstehen können. So einfach ist das manchmal.

Es ist wirklich ein trivialer Sachverhalt. Keine Ahnung, warum wir wieder so viele Postings brauchen. War aber bei der Milch auch nicht anders.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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