Greenspens "Auferstehung" !

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24.05.2007 09:27
#1
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Greenspens "Auferstehung" !

Er kann es auch als pensionierter einfach nicht lassen und bewegt die Märkte !.

Was wohl der NEUE denkt dabei, wenn er ihm dermassen in sein "Handwerkt" pfuscht ?;

24.05.2007 - 08:45

Greenspan warnt vor starker Kurskorrektur in China

New York (BoerseGo.de) - Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan hat vor einem kräftigen Einbruch der chinesischen Börse gewarnt. Die jüngsten Kursanstiege in China seien fundamental nicht gerechtfertigt und von keiner Nachhaltigkeit getragen. An einem einzigen Tag könne ein kräftiger Rutsch erfolgen. Das Wachstum der Weltwirtschaft sei jedoch stark genug, um sich gegen einen solchen Verfall zu stemmen. So generierte die Weltwirtschaft in den vergangenen fünf Jahren ihr bislang stärkstes Wachstum. Greenspan rechnet nicht mit einer Fortsetzung des starken Tempos, zumal eine einmalige Anpassung im Gange sei. Der Boom sei unter anderem auf billige Exporte aus China und Arbeitskräfte in Osteuropa sowie auf eine moderate Inflation und relativ niedrige Zinsen zurückzuführen.

Als Folge von Greenspans Äußerungen drehten am Vortag die US-Börsen im Späthandel ins Minus. Am Donnerstag verloren die asiatischen Börsen an Terrain.

(HC)

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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.



Frei nach I Ging

03.10.2008 00:13
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Greenspan,

- ja ja, zuerst schnorrrt er die Wirtschaft in eine Kriste,

dann in der Finanzkrise (die er wesentlich verursacht hat)

schorrrrrt er sie wieder heraus,

ein richtiger Spekulant eben. Wink

02.10.2008 - 18:40

US-Wirtschaft: Greenspan gibt sich plötzlich optimistisch

Washington - Von Alan Greenspan ist man in jüngster Zeit eher pessimistische Töne gewohnt. Heute gab sich der Ex-Notenbankchef aber bemerkenswert optimistisch. „Wir durchleben zwar eine Finanzkrise, wie sie nur einmal im Jahrhundert vorkommt, die Wirtschaft wird sich aber eher früher als später erholen“, sagte der frühere Geldpolitiker in einer Rede an der Georgetown University in Washington, berichtet Bloomberg. „Die Finanzmärkte sind derzeit eingefroren, weil das Vertrauen in Banken, Fonds und andere Finanzkonzerne verlogen gegangen ist“. Das Vertrauen erhole sich aber wieder und die Investoren kehrten dann wieder zögernd zurück. Das geschehe dann, wenn die wirtschaftliche Erholung einsetzt. „Ich vermute, das geschieht eher früher als später“, erklärt der Ökonom.

Qualle; © BörseGo AG 2008

- zwei freudische Verschreiber ! (verlogen, Qualle) 8)

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17.09.2008 13:40
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@Pegasus

ist schon erstaunlich, wie wenig man über die Verantwortung Greenspan's an der Finanzkrise hört. Gibt noch andere, die vieles falsch machten und trotzdem fast nie kritisiert wurden. Die scheinen weitgehend unantastbar und werden auch nach dem grössten Debakel noch verehrt und nach ihrer Meinung gefragt. Unbegreiflich! Woran liegt das?

andré

15.09.2008 18:17
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Greenspean kann's nicht lassen ....

- gibt immer noch seinen Senf dazu, obwohl er längst pensioniert und

abgelöst worden ist;

15.09.2008 - 15:47

Greenspan: Mehr Banken-Pleiten

New York - Ex-Notenbank-Chef Alan Greenspan geht davon aus, dass in Zukunft noch mehr größere US-Finanzinstitute der Finanz-und Kreditkrise zum Opfer fallen werden. Weiter spricht sich der Ex-Notenbankchef dafür aus, nicht um jeden Preis angeschlagene US-Investmentbanken mit staatlicher Hilfe zu retten. Greenspan rechnet aktuell mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50 Prozent, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abrutscht.

Quelle; © BörseGo AG 2008

- überigens hat er diesen "Finanzsalat" angerichtet,

natürlich keine Spur von Selbstkritik, wie auch !!!!

:?: :idea: :roll: 8)

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27.02.2008 20:01
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Tolle Äusserungen von Herrn Greenspan...

http://www.reuters.com/article/ousivMolt/idUSL2515874520080225

weico

25.02.2008 16:46
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Immer noch nicht begriffen ....

dass er pensioniert ist, der Greenspan;

25.02.2008 - 15:45

Greenspan besorgt um US-Wirtschaft

Jeddah – Gemäß einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge äußert sich der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan im Rahmen einer Analystenkonferenz in Saudi Arabien besorgt über die US-Konjunktur. Im Moment herrscht laut Greenspan in der US-Wirtschaft absoluter Wachstumsstillstand und eine Erholung werde länger Zeit in Anspruch nehmen als in früheren Schwächephasen. „Je länger das Wachstum in der weltgrößten Wirtschaft auf der Stelle tritt, um so wahrscheinlicher wird ein Abrutschen in eine Kontraktion“, so Greenspan. Allerdings hat laut Greenspan die Globalisierung positive Auswirkungen, einen weltweiten Flächenbrand im Zaum zu halten. Zusätzlich ist laut Greenspan ein Ende des immer weiter steigenden Ölpreises nicht in Sicht.

Quelle; © BörseGo AG 2007

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18.01.2008 15:08
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Alan Greenspan jetzt beim Hedge-Fonds Paulson

habe gerade gelesen:

http://www.ftd.de/politik/international/:US%20Notenbank%20Po

Habe gesehen, daß Alan Greenspan jetzt beim Hedge-Fonds Paulson angeheuert hat...sind ja tolle Aussichten - gerade in der jetzigen Situation der Börsen - da der Mann ja immer noch ein gewichtiges Wort hat.

:roll: Wink :idea: Sad

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15.01.2008 15:38
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Greenspan: US-Wirtschaft möglicherweise bereits in Rezession

15.01.2008 - 11:24

New York - Die US-Wirtschaft ist gemäß dem früheren Chef der US-Notenbank Alan Greenspan, möglicherweise bereits in eine Rezession abgetaucht oder steht kurz davor. Dies berichtete das "Wall Street Journal". Die Indikatoren würden eindeutig für eine Rezession sprechen. Dabei verwies Greenspan auf den jüngsten Rückgang des ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe für Dezember unter die wichtige Marke von 50 Punkten. Ein weiteres gewichtiges Indiz sei der Anstieg der Arbeitslosenrate im Dezember von 4,7 Prozent im November auf 5 Prozent.

“Es gibt anhand der Daten der vergangenen Wochen klare Anzeichen für eine Rezession. Schrumpfungsprozesse werden üblicherweise durch Ungleichmäßigkeiten an den Märkten indiziert“, so Greenspan. Dieser hat im Februar 2007 die Chance auf eine Rezession in den USA mit 33 Prozent beziffert. Vergangenen Dezember erhöhte er jene Wahrscheinlichkeit auf 50 Prozent. Nun sieht Greenspan die Möglichkeit einer Rezession bei etwas über 50 Prozent liegen.

Quelle; © BörseGo AG 2007

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17.12.2007 10:46
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Greenspan fordert Steuernachlässe gegen Hausmarktkrise

17.12.2007 - 09:54

Washington (BoerseGo.de) - Der frühere Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, fordert Steuererleichterungen bzw finanzielle Hilfe für die infolge der Hypotheken-und Kreditkrise ins Straucheln geratenen Hauseigentümer des Landes. Damit könne auf politischer Ebene das bestmögliche Szenario in Gang gesetzt werden, um die Krise zu bewältigen.

Greenspan warnt jedoch davor den Problemen am Hausmarkt durch Einmischung im Bereich der Hauspreise oder durch Änderungen auf der Zinsseite zu begegnen. Er apelliert an die Regierung Geldmittel bereit zu stellen. Geldspritzen könnten in Form von Steuererleichterungen oder eines neuen Regierungsprogramms zum Einsatz kommen. “Es ist Geld vorhanden. Die Mittel sollten in größeren Mengen zur Verfügung gestellt werden. Damit könnte der durch die Probleme entstandene größte Druck genommen werden. Mit einem kurzfristigen Steuerproblem würde der Wirtschaft wäre weniger geschadet, als durch eine Strategie, die auf eine Fixierung der Hauspreise und Zinsen abzielt ”.

Greenspan zeigt sich weiters besorgt über Anzeichen einer Inflationsverschärfung. “Die Kerninflation ist im steigen begriffen. Die jüngsten Erzeugerpreise sind mit dem größten Tempo dieser Generation gestiegen. Gleichzeitig sind steigende Anzeichen in Richtung einer Stagflation erkennbar. Die Notenbank unternehme zur Zeit keine Anstrengungen, um den Inflationsdruck einzudämmen, aber mittel-bis langfristig müsse dagegen vorgegangenen werden. Im übrigen heißt es in der Hauptlehre zur Makroökonomie, dass die Inflation in Griff gehalten werden muss, um nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen ”, führte der ehemalige Notenbankchef bei einem Interview gegenüber dem Fernsehsender ABC weiter aus.

Quelle; © BörseGo AG 2007

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Frei nach I Ging

14.12.2007 10:06
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Der "Grünspan" hat ....

.... immer noch nicht geschnalllt,

dass er pensioniert ist, die FED längst einen Nachfolger

in Bernake ernannt hat :roll: Wink :idea: 8);

14.12.2007 - 09:56

Greenspan: Gefahr für US-Rezession deutlich gestiegen

New York - Der frühere Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, sieht eine größere Gefahr für ein Abgleiten der US-Wirtschaft in die Rezession. So seien entsprechende Risiken gestiegen. Die Wirtschaft rücke näher an den Punkt der einem Wachstumsstillstand gleicht. Zwar sei es zu früh, um eine Rezession vorherzusagen, aber die Wahrscheinlichkeit habe hiefür deutlich zugenommen, führte Greenspan in einem Interview weiter aus. Anfang November hat der frühere US-Notenbankchef die Chance für eine konjunkturelle Schrumpfung mit weniger als 50 : 50 eingestuft.

Quelle; © BörseGo AG 2007

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Frei nach I Ging

16.11.2007 10:31
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Greenspens "Auferstehung" !

Es werden definitiv härter Zeiten anbrechen bei uns. :roll: Heute Morgen war auf Radio 24 zu hören, dass sich der SNB-Präsident sorge betreffend Abschwängung unserer CH-Konjunktur.

Da die Boni der Bänker gestrichen würden, dürfte die Luxusgüterbranche wohl leiden.

Kein neuer Lamborghini für die Freundin zu Weihnachten? Die Rolex ohne Briller? Und den Fr. 5'000.- Wein gibt es für dieses Jahr auch nicht, der ist nur noch für die engsten Kumpels drin. Wow, oh Schande, was ist nur passiert hier? Ob das alles wegen der UBS geschieht? Oder geht es wohl noch um die Lohnverhandlungen? Naja - also nur nicht an den eigenen Hypo-Häusle-Kredit denken, das verdirbt sonst noch die gute Laune für die Festtagszeit. Und eigentlich schade, dass die Häusle-Kredite nicht auch von den Arbeitgeberfirmen bezahlt werden, so wie die Leasing-Autos. Teilweise gibt es zwar auch das schon, es wird aber noch zu wenig davon Gebrauch gemacht im Privatleben. Man müsste mal drüber nachdenken. Aber nicht zu sehr.-

Also wo investieren? Besser in Dinge, die man auch wirklich braucht, so z.B. Toilettenpapier. Stellt euch mal vor, man müsste sich mit der Hand abwischen. :shock: Na, na, das lassen wir doch besser. die meisten waschen nämlich die Hände nicht nach dem Clo-Besuch.

Gestern war in Zürich auf dem Paradeplatz der erste Suppen-Tag. Die Schweizertafel hatte gratis Suppen abgegeben. Da hat sich doch bestimmt so mancher Banker-Magen erwärmen können. Schön, dasss es in den kargen Zeiten noch sowas gibt. Das ist echt was für's Gemüt und lässt die Bahnhofstreet gerade jetzt etwas heimeliger erscheinen. Also, ich hoffe schon, dass es uns bald wieder besser geht. Und auch der UBS. Auch wenn ich selber keine habe, so weiss ich doch auch aus Erfahrung, wie schmerzlich es sein kann, wenn die eignen Aktien absaufen. :mrgreen:

So kann man uns eigentlich nur guten Mut, viel Kraft und Durchhaltevermögen wünschen. Es wird schon weitergehen, irgendwie.

Gruss,

Simona

8)

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16.11.2007 08:56
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Einfach Weltkjlasse!!!

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

12.11.2007 12:51
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The Bubble Man

Jetzt hat Greenspan seinen eigenen Song:

http://www.youtube.com/watch?v=Q3peAYJSJSg

06.11.2007 15:02
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Greenspan: US-Hausmarkt ist Schlüssel für Kreditkrise

06.11.2007 - 14:33

Tokio (BoerseGo.de) - Gemäß dem früheren US-Notenbankchef Alan Greenspan liegt der Schlüssel zur Stabilisierung des weltweiten Finanzsystems in der Bereinigung der überschüssigen Haus-Lagerbestände in den USA. Die entscheidende Sache zur Krise im Markt für zweitklassige Hypotheken (Subprimes) und der weltweiten Kreditkrise sei in der Möglichkeit des Abbaus von 200.000-300.000 Hausbeständen zu sehen. Der frühere Notenbankchef forderte zudem im Rahmen einer Videokonferenz zwischen Tokio und Washington die weltweiten Zentralbanken auf, Maßnahmen zu vermeiden, die mit der Möglichkeit einer Bildung von Vermögensblasen verbunden sind. Die Weltwirtschaft könne die gestiegenen Rohstoffpreise durch eine rigorosere Geldpolitik der Zentralbanken verkraften. Um die Inflation in Griff zu halten sei nicht zu einer Lockerung der Geldpolitik angeraten. Das aktuelle Zinsniveau sei angemessen. Daran sollte festgehalten werden. Er geht weiters von deutlichen Nachfragezuwächsen für Rohstoffe durch die rasch wachsenden Entwicklungsnationen aus. “Ich habe die Befürchtung, dass wir uns nach einer von Periode von fast zwei Jahrzehnten, die von rückläufigen Inflationsraten geprägt gewesen ist, wieder in die andere Richtung bewegen. Obwohl der Ölpreis bei über 90 Dollar steht, läuft die Weltwirtschaft weiter tadellos. Dies indiziere, dass die grundsätzlichen Strukturen als gesund zu bezeichnen sind. Der Dollar werde gegenüber den asiatischen Währungen langfristig weiter an Wert verlieren, falls Technologiefortschritte in Asien zu Produktivitätssteigerungen und höheren Lebensstandards in jener Region führen”, heißt es weiter von Greenspan.

Quelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

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27.10.2007 12:23
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Gold und wirtschaftliche Freiheit

Gold und wirtschaftliche Freiheit

von Alan Greenspan

Greenspan (1966)

Eine geradezu hysterische Feindschaft gegen den Goldstandard verbindet Staatsinterventionisten aller Art. Sie spüren offenbar klarer und sensibler als viele Befürworter der freien Marktwirtschaft, daß Gold und wirtschaftliche Freiheit untrennbar sind, daß der Goldstandard ein Instrument freier Marktwirtschaft ist und sich beide wechselseitig bedingen. Um den Grund ihrer Feindschaft zu verstehen, muß man zunächst die Rolle des Goldes in einer freien Gesellschaft verstehen.

Geld ist der gemeinsame Maßstab aller wirtschaftlichen Transaktionen. Es ist der Rohstoff, der als Tauschmittel dient, der von allen Teilnehmern einer Tauschgesellschaft als Bezahlung ihrer Güter und Dienstleistungen akzeptiert wird und der von daher als Bewertungsmaßstab und zur Wertaufbewahrung für das Sparen dient. Die Existenz eines solchen Rohstoffes ist Voraussetzung für eine arbeitsteilige Wirtschaft. Wenn die Menschen keinen objektiv bewertbaren Rohstoff hätten, der allgemein als Geld akzeptiert werden kann, so wären sie auf primitiven Naturaltausch angewiesen oder gezwungen, autark auf Bauernhöfen zu leben und auf die unschätzbaren Vorteile der Arbeitsteilung zu verzichten. Wenn die Menschen kein Mittel zur Wertaufbewahrung, d.h. zum Sparen hätten, wären weder eine langfristige Planung, noch ein Austausch möglich.

Welches Tauschmittel von allen Wirtschaftsteilnehmern akzeptiert wird, kann nicht willkürlich bestimmt werden. Zunächst sollte das Tauschmittel dauerhaft sein. In einer primitiven Gesellschaft mit geringem Wohlstand könnte Weizen ausreichend „dauerhaft" sein, um als Tauschmittel zu dienen, da alle Tauschvorgänge nur während der Ernte oder unmittelbar danach stattfinden würden, ohne daß große Werte gelagert werden müßten. Aber sobald Wertaufbewahrung bedeutsam wird, wie in zivilisierten und reicheren Gesellschaften, muß das Tauschmittel ein dauerhafter Rohstoff sein, üblicherweise ein Metall.

Ein Metall wird üblicherweise deshalb gewählt, weil es gleichartig und teilbar ist. Jede Einheit ist die gleiche wie jede andere und es kann in beliebiger Menge verformt und vermischt werden. Wertvolle Edelsteine z.B. sind weder gleichartig noch teilbar. Noch wichtiger ist: der als Tauschmittel gewählte Rohstoff muß ein Luxusgegenstand sein. Das menschliche Bedürfnis nach Luxus ist unbegrenzt und deswegen werden Luxusgüter immer nachgefragt und auch immer akzeptiert. Weizen ist ein Luxusgut in einer unterernährten Gesellschaft, aber nicht in einer Wohlstandsgesellschaft. Zigaretten würden normalerweise nicht als Geld dienen, aber nach dem 2. Weltkrieg wurden sie in Europa als Luxusgut betrachtet. Der Begriff Luxusgut beinhaltet Knappheit und hohen Wert pro Einheit. Da es einen hohen Wert pro Einheit besitzt, läßt sich solch ein Gut leicht transportieren. Eine Unze Gold z.B. hat den Wert von 1/2 Tonne Eizenerz.

Auf den ersten Stufen einer sich entwickelnden Geldgesellschaft mögen mehrere Tauschmittel benutzt werden, da zahlreiche Rohstoffe die jeweiligen Anforderungen erfüllen können. Mit der Zeit wird jedoch ein Rohstoff alle anderen verdrängen, weil er größere Akzeptanz findet. Die Vorliebe für das, was der Wertaufbewahrung dienen soll, wird sich auf den am meisten verbreiteten Rohstoff konzentrieren, was diesen wiederum noch mehr Akzeptanz finden läßt. Diese Entwicklung wird sich verstärken, bis dieser Rohstoff zum einzigen Tauschmittel wird. Der Gebrauch eines einzigen Tauschmittels hat große Vorteile, und zwar aus den gleichen Gründen wegen deren eine Geldwirtschaft einer Naturaltauschwirtschaft überlegen ist. Es ermöglicht einen Austausch in ungleich größerem Umfang. Ob dieses eine Medium nun Gold ist, Silber, Muscheln, Vieh, oder Tabak, ist beliebig und abhängig von dem Umfeld und der Entwicklung der jeweiligen Gesellschaft. In der Tat wurde dies alles zu verschiedenen Zeiten als Tauschmittel verwendet. Sogar in unserem Jahrhundert wurden zwei bedeutende Rohstoffe, nämlich Gold und Silber, als internationales Tauschmittel benutzt, wobei Gold das beherrschende wurde. Gold, das sowohl künstlerischen als auch funktionalen Gebrauch findet und relativ knapp ist, wurde immer als Luxusgut betrachtet. Es ist dauerhaft, leicht zu transportieren, gleichartig, teilbar und hat deshalb bedeutende Vorteile gegenüber allen anderen Tauschmittel. Seit Beginn des 1. Weltkrieges ist es praktisch der einzige internationale Tauschstandard.

Wenn alle Güter und Dienste in Gold bezahlt werden müßten, wären große Zahlungen schwierig zu bewerkstelligen und dies wiederum würde bis zu einem gewissen Grade den Umfang der Arbeitsteilung und Spezialisierung einer Gesellschaft begrenzen. Die logische Fortsetzung der Entwicklung eines Tauschmediums ist es daher, ein Banksystem und Kreditinstrument (Banknoten und Einlagen) zu entwickeln, die als Stellvertreter funktionieren, aber in Gold umtauschbar sind. Ein freies, auf Gold gegründetes Banksystem ist in der Lage, Kredit zu gewähren und so Banknoten (Währung) und Guthaben zu schöpfen, entsprechend der Produktionserfordernisse der Wirtschaft. Individuelle Goldbesitzer werden durch Zinszahlungen dazu gebracht, ihr Gold in einer Bank einzulegen, worauf sie Schecks ziehen können. Und da in den seltensten Fällen alle Einleger ihr Gold zur gleichen Zeit abziehen wollen, muß der Bankier nur einen Teil der gesamten Einlage in Gold als Reserve vorhalten. Dies ermöglicht es dem Banker, mehr als seine Goldanlagen auszuleihen (d.h., er hält Forderungen auf Gold statt wirkliches Gold als Sicherheit für seine Einlagen). Aber der Umfang der Ausleihung, die er vornehmen kann, ist nicht willkürlich. Er muß es in ein Gleichgewicht zu seinen Reserven und dem aktuellen Stand seiner Investionen bringen.

Wenn Banken Geld ausleihen, um produktive und profitable Unternehmen zu finanzieren, werden die Ausleihungen rasch zurückgezahlt und Bankkredit ist weiterhin allgemein verfügbar. Aber, wenn die mit Bankkredit finanzierten Geschäfte weniger profitabel sind und nur langsam zurückgezahlt werden, spüren die Banker schnell, dass ihre ausstehenden Darlehen zu hoch sind im Verhältnis zu ihren Goldreserven und sie fangen an, mit neuen Ausleihungen zurückhaltender zu sein, üblicherweise, indem sie höhere Zinsen berechnen. Dies begrenzt die Finanzierung neuer Unternehmungen und erfordert von den bestehenden Schuldnern, daß sie ihre Gewinnsituation verbessern, bevor sie Kredite für weitere Expansionen bekommen können. Daher wirkt unter dem Goldstandard ein freies Banksystem als Hüter von ökonomischer Stabilität und ausgeglichenem Wachstum.

Wenn Gold von den meisten oder gar allen Nationen als Tauschmittel akzeptiert wird, so begünstigt und fördert ein ungehinderter freier Goldstandard weltweit die Arbeitsteilung und einen umfangreichen internationalen Handel. Obwohl die Tauscheinheiten (Dollar, Pfund, Franc etc. ) von Land zu Land uneinheitlich sind, so funktionieren die Wirtschaften der einzelnen Länder doch wie eine einheitliche Wirtschaft, wenn die Einheiten alle in Gold definiert sind und sofern es keine Behinderungen für Handel und freie Kapitalbewegungen gibt. Kredite, Zinsen und Preise reagieren dann nach gleichartigen Mustern in allen Ländern. Wenn zum Beispiel die Banken in einem Land zu großzügig Kredit gewähren, gibt es in diesem Land eine Tendenz zu fallenden Zinsen, was die Goldbesitzer veranlasst, ihr Gold zu Banken in anderen Ländern zu verlagern, wo es höhere Zinsen bringt. Dies wird unmittelbar zu einer Knappheit an Bankreserven in dem Land mit den lockeren Kreditbedingungen führen, was wieder zu strengeren Kreditbedingungen und zu einer Rückkehr zu wettbewerbsgerechten höheren Zinsen führt.

Ein vollkommen freies Banksystem und ein damit übereinstimmender Goldstandard wurde bisher noch nie verwirklicht. Aber vor dem 1. Weltkrieg war das Banksystem in den Vereinigen Staaten (und dem größten Teil der Welt) auf Gold gegründet, und obwohl die Regierungen zuweilen intervenierten, war das Bankgeschäft doch überwiegend frei und unkontrolliert. Gelegentlich hatten sich die Banken, aufgrund zu schneller Kreditexpansion, bis an die Beleihungsgrenzen ihrer Goldreserven exponiert, worauf die Zinssätze scharf anzogen, neue Kredite nicht gewährt wurden und die Wirtschaft in eine scharfe, aber kurze Rezession fiel (im Vergleich zu den Depressionen von 1920 und 1932 waren die Konjunkturabschwünge vor dem 1. Weltkrieg in der Tat milde). Es waren die begrenzten Goldreserven, die eine ungleichgewichtigte Expansion der Geschäftstätigkeit stoppten, bevor sie sich zum Desaster entwickeln konnte, wie es nach dem ersten Weltkrieg geschah. Die Korrekturphasen waren kurz und die Wirtschaft fand schnell wieder eine gesunde Basis für weitere Expansion.

Aber der Heilungsprozess wurde als Krankheit fehlinterpretiert. Wenn der Mangel an Bankreserven einen Konjunkturabschwung bewirkte - so argumentierten die Wirtschaftsinterventionisten - warum finden wir dann nicht einen Weg, um den Banken zusätzliche Reserven zur Verfügung zu stellen, so daß sie nie knapp werden müssen. Wenn die Banken unbegrenzt fortfahren können, Geld zu verleihen - so wurde behauptet - muß es keine Konjunkturrückschläge mehr geben. Und so wurde 1913 das Federal Reserve System organisiert. Es bestand aus 12 regionalen Federal Reserve Banken, die nominal zwar privaten Bankern gehörten, die aber in Wirklichkeit vom Staat gefördert, kontrolliert und unterstützt wurden. Von diesen Banken geschöpfter Kredit wird praktisch (nicht gesetzlich) von der Steuerkraft der Bundesregierung unterlegt. Technisch blieben wir beim Goldstandard; Privatpersonen war es noch erlaubt, Gold zu besitzen und Gold wurde auch noch als Bankreserve benutzt. Aber jetzt konnte zusätzlich zum Gold auch noch von den Federal Reserve Banken geschöpfter Kredit (Papiergeldreserven) als legales Zahlungsmittel dienen, um die Einleger zu befriedigen.

Als die Konjunktur in den Vereinigten Staaten 1927 einen leichten Rückschlag erlitt, schöpften die Federal Reserve Banken zusätzliche Papiergeldreserven in der Hoffnung, damit jeder Knappheit von Bankreserven zuvorzukommen.

Katastrophaler jedoch war der Versuch der Federal Reserve, Großbritannien zu helfen, welches Gold an uns verloren hatte, weil die Bank von England sich weigerte, die Zinsen steigen zu lassen, wie es der Markt erfordert hätte (dies war politisch unerwünscht). Die Argumentationslinie der beteiligten Instanzen war wie folgt: Wenn die Federal Reserve massiv Papiergeldreserven in die amerikanischen Banken pumpt, würden die Zinsen in den Vereinigten Staaten auf ein Niveau fallen, das mit dem in Großbritannien vergleichbar ist. Dies würde dazu führen, daß die englischen Goldabfluesse gestoppt würden und politische Unannehmlichkeiten, die mit einer Zinsanhebung verbunden sind, so vermieden würden. Die „Fed" hatte Erfolg: Sie stoppte die Goldverluste, aber gleichzeitig zerstörte sie fast die Weltwirtschaft. Der übertriebene Kredit, den die Fed. in die Wirtschaft pumpte, floß in den Aktienmarkt - und löste einen fantastischen spekulativen Aktienboom aus. Verspätet versuchten die Federal Reserve Beamten die Überschußreserven abzusaugen und es gelang ihnen schließlich, den Boom zu brechen. Aber es war zu spät: 1929 war das spekulative Ungleichgewicht so überwältigend, daß dieser Versuch einen scharfen Rückgang noch beschleunigte mit einem daraus folgenden Zusammenbruch des Geschäftsvertrauens. Im Ergebnis brach die amerikanische Wirtschaft ein.

Großbritannien ging es noch schlechter und statt die vollen Konsequenzen der vorherigen Fehlentscheidungen zu akzeptieren, verließ es 1931 den Goldstandard komplett und zeriss so völlig das Netz von Vertrauen, das noch geblieben war, was zu einer weltweiten Serie von Bankzusammenbrüchen führte. Die Weltwirtschaft verfiel in die große Depression der 30er Jahre.

Mit der gleichen Logik, der sich auch die vorangehende Generation bediente, argumentierten die Interventionisten, daß in erster Linie der Goldstandard verantwortlich war für das Debakel, das zur großen Depression führte. Wenn der Goldstandard nicht existiert hätte, so argumentierten sie, hätte Englands Abgehen von Goldzahlungen in 1931 nicht die Bankzusammenbrüche in der ganzen Welt verursacht. (Die Ironie dabei war, daß wir seit 1913 keinen Goldstandard mehr hatten, sondern so etwas wie einen „gemischten Goldstandard", gleichwohl wurde die Schuld aufs Gold geschoben)

Aber die Gegnerschaft gegen den Goldstandard in jeder Form - durch eine wachsende Zahl von Wohlfahrtsstaat-Befürwortern - wurde von einer viel subtileren Erkenntnis gespeist - nämlich der Erkenntnis, daß der Goldstandard unvereinbar ist mit chronischen Haushaltsdefiziten (dem Wahrzeichen der Wohlfahrtsstaaten). Wenn man den akademischen Sprachschleier einmal wegzieht, erkennt man, daß der Wohlfahrtsstaat lediglich ein Mechanismus ist, mit welchem die Regierungen Vermögen der produktiven Mitglieder einer Gesellschaft konfiszieren, um zahlreiche Wohlfahrtsprojekte zu finanzieren (unterstützen). Ein großer Teil der Vermögenskonfiskation erfolgt durch Steuereinziehung. Aber die Wohlfahrtsbürokraten haben schnell erkannt, daß die Steuerlast begrenzt werden mußte, wenn sie an der Macht bleiben wollten und daß sie auf massives deficit spending ausweichen müssen, d.h. sie müssen Geld borgen, indem sie Staatsanleihen auflegen, um im großen Stil Wohlfahrtsausgaben zu finanzieren.

Unter einem Goldstandard wird der Kreditumfang, den eine Wirtschaft verkraften kann, von den realen Sachwerten der Wirtschaft begrenzt, weil jedes Kreditverhältnis letztlich ein Anspruch auf einen realen Sachwert ist. Aber Staatsanleihen sind nicht durch reale Sachwerte unterlegt, sondern nur durch das Regierungsversprechen, aus künftigen Steuereinnahmen zu bezahlen. Sie können daher nicht ohne weiteres von den Finanzmärkten aufgenommen werden. Eine große Menge neuer Staatsanleihen kann der Öffentlichkeit nur zu ständig steigenden Zinssätzen verkauft werden. Deshalb ist staatliche Schuldenfinanzierung unter einem Goldstandard eng begrenzt. Die Abschaffung des Goldstandards ermöglichte es den Verfechtern des Wohlfahrtsstaates, das Banksystem für eine unbegrenzte Kreditexpansion zu mißbrauchen. In Form von Staatsanleihen haben sie Papiervermögen erzeugt, welches die Banken, nach einer komplexen Folge von Schritten, wie Realvermögen als Sicherheit akzeptieren, gleichsam als Ersatz für das was früher eine Einlage in Gold war. Der Inhaber einer Staatsanleihe oder eines auf Papiergeld gegründeten Bankguthabens glaubt, er hat einen gültigen Anspruch auf Realwerte. In Wirklichkeit sind aber mehr Ansprüche auf Realwerte im Umlauf, als Realwerte vorhanden sind.

Das Gesetz von Angebot und Nachfrage läßt sich nicht aufheben. Wenn das Angebot an Geld (Ansprüchen) im Verhältnis zum Angebot von realen Guetern in der Wirtschaft steigt, müssen die Preise unweigerlich steigen. Das heißt, Erträge, die von den produktiven Teilen der Gesellschaft erspart wurden, verlieren in Gütern ausgedrückt an Wert. Unter dem Strich der Bilanz ergibt sich dann, daß dieser Verlust genau den Gütern entspricht, die von der Regierung zu Wohlfahrts- und anderen Zwecken erworben wurden mit dem Geld aus Staatsanleihen, die über Kreditexpansion der Banken finanziert wurden.

Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Wertaufbewahrungsmittel mehr. Wenn es das gäbe, müßte die Regierung seinen Besitz für illegal erklären, wie es ja im Falle von Gold auch gemacht wurde (Goldbesitz war in Amerika bis 1976 für Privatleute verboten, Anm. d. Ü.). Wenn z. B. jedermann sich entscheiden würde, all seine Bankguthaben in Silber, Kupfer oder ein anderes Gut zu tauschen und sich danach weigern würde, Schecks als Zahlung für Güter zu akzeptieren, würden Bankguthaben ihre Kaufkraft verlieren und Regierungsschulden würden kein Anspruch auf Güter mehr darstellen. Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates macht es erforderlich, daß es für Vermögensbesitzer keine Möglichkeit gibt, sich zu schützen. Dies ist das schäbige Geheimnis, daß hinter der Verteufelung des Goldes durch die Vertreter des Wohlfahrtsstaates steht. Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für die „versteckte" Enteignung von Vermögen. Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess. Es beschützt Eigentumsrechte. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es nicht mehr schwer zu verstehen, warum die Befürworter des Wohlfahrtsstaates gegen den Goldstandard sind.

1966

Nachwort:

Am 19.April 1993 fragte ich Zentralbankpraesident Alan Greenspan, im Anschluß an eine Rede vor dem Wirtschaftsclub von New York, ob er heute noch zu den Argumenten und Schlussfolgerungen dieses Artikels stuende. Er antwortete - absolut - und fuegte hinzu, dass er den Artikel gerade kuerzlich wieder gelesen habe. Ich fragte ihn, warum er das nicht oeffentlich sage und er antwortete: „einige meiner Kollegen in der Institution, die ich repraesentiere stimmen da nicht mit mir ueberein". Ich sagte daraufhin - aber Sie wissen, wohin das alles fuehrt. Er drehte die Augen nach oben und ging weiter. Diese Bestaetigung des Praesidenten der FED ist ein wichtiger Schluessel fuer das Verstaendnis seiner muendlichen und schriftlichen Aussagen in den letzten Jahren.

Larry Parks, Vorsitzender

25.10.2007 10:56
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Greenspan bezweifelt US-Rezession

24.10.2007 - 20:45

New York (BoerseGo.de) – Der frühere US-Notenbankchef Greenspan hat die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abrutscht mit weniger als 50 Prozent beziffert. Das gelte auch bei einem weiter gedrückten Hausmarkt sowie einer moderaten Einschränkung der Verbraucher. Bezüglich des mit 800 Milliarden Dollar schweren US-Haushaltsdefizit und seiner Wirkung auf den Dollarwechselkurs meinte der Ex-Notenbankchef, die sei bereits eingepreist. Die als Ursache für die Aktienmarktturbulenzen identifizierte Hypothekenkrise sieht er als Auslöser, weniger als Ursache für den Kursrutsch. Die wahre Ursache konnte er zwar nicht benennen, meinte aber, die Vermögensverluste waren durch alle Anlagenklassen hindurch zu beobachten. Das lasse ihn an der alleinigen Schuld der Hypothekenkrise zweifeln.

Quelle; © BörseGo AG 2007

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

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18.10.2007 12:04
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Greenspens "Auferstehung" !

Sorry MarcusFabian und Pegasus. :roll:

Darüber habe ich im Thread "Entwicklung des US$ gepostet"....

18.10.2007 10:40
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Re: Greenspan sieht keine weitere starke Dollar-Abwertung

Pegasus wrote:

Dies wäre nur dann der Fall, wenn sich China von seinen Beständen bei US-Staatsanleihen trennt. Er habe jedoch bereits Informationen, dass dies nicht geschehe.

Da hat Bloomberg aber andere Informationen:

Für Anleger ist die Dollarentwicklung von grosser Bedeutung, da diese stark die Märkte beeinflusst.

Interessant ist zu erfahren, dass im vergangenen August Japan, China und Taiwan die von ihnen gehaltenen Treasury Bills in einem seit 5 Jahren nicht mehr gesehenen Ausmass reduziert haben:

Japan um 4 % auf $ 586 Mia

China um 2.2 % auf $ 400 Mia

Taiwan um 8.9 % auf $ 52 Mia

Die gesamten Investments in den USA der 5 grössten asiatischen Investorenländer wurden im August um $ 69.3 Mia reduziert.

Der Rückgang reflektiert das gestiegene Renditebewusstsein der Gläubigerstaaten. Der Trend geht weg von den Treasury Bills hin zu Investitionen bei Wealth Funds. "Jeder kurzfristige Dollaranstieg wird als Verkaufsgelegenheit" benutzt (Zitat: Robert Rennie, Chefdevisenhändler der Westpac Banking Corp. in Sydney). Seiner Meinung nach könnte der Dollar gegen den Euro auf $1.44 und den Yen auf 115 bis Ende Jahr fallen.

Quelle: Bloomberg - "scanned view" of an article

18.10.2007 09:40
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Greenspan sieht keine weitere starke Dollar-Abwertung

18.10.2007

Seoul (BoerseGo.de)

- Der frühere Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan,

erwartet keine weitere rasche Abwertung des US-Dollars.

Dies wäre nur dann der Fall, wenn sich China von seinen Beständen bei US-Staatsanleihen trennt. Er habe jedoch bereits Informationen, dass dies nicht geschehe. Die Märkte seien klug genug, um keine Überreaktion zu schaffen. Er sieht zudem die Gefahr, dass die Währungspolitik Chinas der chinesischen Wirtschaft langfristig zum Nachteil gereicht. Greenspan wiederholte weiters im Rahmen eines Forums in Seoul seine frühere Einschätzung, dass die Chance einer Rezession in den USA zwischen einem Drittel und 50 Prozent angesiedelt ist.

Quelle; © BörseGo AG 2007 -

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08.10.2007 18:15
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Grünspan sagt, um was ihn keiner fragt ...

08.10.2007

Greenspan: Rezessionsgefahr unter 50 Prozent

Washington (BoerseGo.de) – Der ehemalige US-Notenbankchef Greenspan hat in einem Interview die Rezessionsgefahr in den USA mit aktuell unter 50 Prozent angegeben. Eine Wachstumsabschwächung sei aber unübersehbar. Zur Begründung seiner Einschätzung sagte Greenspan, die Hypothekenkrise beginne sich zu entspannen und auch die Finanzmärkte kehrten langsam zur Normalität zurück. Nach Ansicht von Greenspan müsse Amerika wegen der Wirtschaftsentwicklung aufmerksam aber nicht nervös sein. Nach seiner Ansicht hätte weder der Gesetzgeber noch die US-Notenbank die Blase am Hypothekenmarkt verhindern können.

Quelle; © BörseGo AG 2007

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02.10.2007 14:11
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wieder Greenspan, nicht etwa Bernake

02.10.2007

Greenspan sieht Chance für baldiges Ende der Kreditkrise

London (BoerseGo.de) - Der frühere Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, hat am Montag im Rahmen einer Konferenz in London auf die Möglichkeit eines nahenden Ende der Kreditkrise hingewiesen. Er strich hervor, dass neue Risiken bei US-Anleihen als Signale für eine Milderung der negativen Folgen durch weltweite Kreditverwerfungen zu verstehen sind. Greenspan bekräftigte zudem seine Ansicht, dass die durch notleidende Kredite ausgelösten abrupten Umbrüche keine Überraschung darstellen. Falls die Krise nicht durch große Verluste im US-Markt für bonitätsschwache Hypotheken ausgelöst worden wäre hätten letztendlich einige andere unsichere Finanzprodukte zu Verwerfungen geführt, führte Greenspan weiter aus.

Quelle; © BörseGo AG 2007 -

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28.09.2007 15:36
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Greenspan kann's einfach nicht lassen,

scheint noch nicht gemerkt zu haben, dass er einen Nachfolger hat;

28.09.2007 - 11:03

Greenspan sieht höhere Chance für Rezession in USA

New York (BoerseGo.de) - Der frühere Chef der US-Notenbank Alan Greenspan sieht gegenüber den vergangenen Monaten eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein Abgleiten der US-Wirtschaft in die Rezession. Wie Greenspan in einem Interview gegenüber BBC Radio erklärte, besteht eine Möglichkeit von etwas weniger als 50 Prozent, dass die Konjunktur zum ersten Mal seit sechs Jahren in eine Schrumpfungsphase überschwenkt. „Ich sage jedoch nicht voraus, dass wir in den USA oder in Großbritannien eine starke Rezession bekommen. Alles was ich weiß ist der Umstand, dass die Möglichkeit einer Rezession zugenommen oder abgenommen hat“, führte Greenspan weiter aus.

(© BörseGo AG 2007

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21.09.2007 11:20
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Greenspens "Auferstehung" !

Alan Greenspan at comedycentral (wait loading, dann zuerst etwas Reklame, dann uebliches show rah-rah, aber es lohnt sich durchzuhoeren).

http://tinyurl.com/22mwx4

Why do we have a Fed? Because it is not a free market.

After 50 years of economic forecasting, I am no better or worse than ever ...

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

20.09.2007 17:55
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Rezessionsrisiko verringert

Er kann es nicht lassen, ei, ei, ei;

20.09.2007 - 17:30

Konjunktur: Zinssenkung hat - sagt Greenspan

Washington (BoerseGo.de) - Ex-Fedchef Alan Greenspan glaubt, dass die Zinssenkung der Fed vom Dienstag das Risiko einer Rezession verringert hat. Allerdings sieht der Rentner die Wahrscheinlichkeit dafür immer noch etwas größer als eins zu drei.

Greenspan muss es wissen. 2001 hat er als damaliger Notenbankchef zu spät mit den Zinssenkungen begonnen und damit einer der größten Rezessionen der jüngsten Zeit verursacht.

Quelle; © BörseGo AG 2007

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13.08.2007 13:51
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Greenspens "Auferstehung" !

Kann da abhilfe schaffen zur Quelle Smile

Deutsche Bank engagiert Alan Greenspan als Berater

FRANKFURT (AWP International) - Die Deutsche Bank hat den langjährigen

US-Notenbankchef Alan Greenspan als Berater engagiert. Der 81-jährige Greenspan

solle dem Investmentbank-Bereich als <> zur Seite stehen, teilte

das Institut am Montag in Frankfurt mit. <
Kunden im Investment Banking Zugang zur profunden Marktkenntnis von Alan

Greenspan bieten können>>, sagte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Als einer

der Architekten des heutigen Finanzsystems sei der frühere US-Notenbankchef in

einer einzigartigen Position, um die Kunden bei wichtigen risikobezogenen

Entscheidungen zu unterstützen.

Greenspan, der 18 Jahre an der Spitze der US-Notenbank stand, gilt als einer der

weltbesten Finanzmarktexperten. Nach seinem Abgang im vergangenen Jahr gründete

er eine Beratungsfirma. Sein erster Kunde ist die Allianz-Tochter Pacific

Investment Management (PimCo).

sb/sk

Quelle: www.sgkb.ch

Greez Mätti

13.08.2007 12:33
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Falschmeldung

Mein lieber Friederich,

Deine Meldung gilt solange als Falschmeldung, bis die Quelle für Jedermann sichtbar & nachprüfbar hier reingestellt wird.

Verstehts Du das immer noch nicht, dann lese die Forumsreglen durch.

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13.08.2007 12:25
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Greenspan bei der Deutschen Bank angestellt!

Die Investment-Strategen der Deutschen Bank bekommen prominente Unterstützung: Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan hat einen Beratungsvertrag unterschrieben.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

10.08.2007 11:38
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Bernake

steht heute aber mit sehr "abgesägten" Hosen GANZ blöde da, hat sich die Hypo-Krise verdeckt schon lange als eigentliche Liquiditäts resp. Finanz- & Bankenkrise angezeigt. Die EU & US-Zentralbanken schmissen gestern Milliarden an LIQUIDITÄT auf den Markt;

http://www.stock-world.de/analysen/2357846-Hypothekenkrise_Grosse_Gefahr...

Eine Senkung von 0,25 % mindestens hätte doch dem Hypo-Geschäft die dringen erforderliche Entlastung (Luft) gebracht, endlich zu HANDELN, zu SANIEREN . :roll: :idea: Wink :roll:

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Frei nach I Ging

07.08.2007 00:28
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HYPO-Krise in USA

erfordert von Bernake eine unmittelbare Zinssenkung von 0,25 %,

spätestens aber im Herbst,

angedeutet als Wahrscheinlichkeit bereits Morgen . :roll: WinkSmile :roll:

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Frei nach I Ging

13.06.2007 14:41
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Ja ja, der Greenspan ...

13.06.2007 - 11:08

Greenspan hält Leitzinsanhebungen für möglich

macht munter weiter, als ob er noch in Amt & Würde wäre.

Wen der aber hustet, erbeben die Boersen, das lässt sich der doch nicht entgehen, gibt genug Schwergewichtig Interessierte an einer solchen leichten Berechenbarkeit;

New York (BoerseGo.de) - Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan hat im Rahmen einer Immobilienkonferenz die Möglichkeit des Schwindens der Liquiditätshausse an den Finanzmärkten in den Raum gestellt. So würde die hohe Liquidität der vergangenen 15 Jahre kaum aufrechtzuerhalten sein. Er geht weiters von kurzfristigen Leitzinsanhebungen aus. Ein solcher Trend könnte sich fortsetzen und für eine stetige Abnahme der freien Reserven sorgen. Der aktuelle Anstieg der Rendite bei 10jährigen US-Anleihen sei möglicherweise nur vorübergehend. Auf absehbare Zeit sei jedoch mit einem nachhaltiger Anstieg der Rendite bei langlaufenden US-Staatsanleihen zu rechnen. Zudem sieht Greenspan keine Chance, dass die momentanen sehr hohen Wirtschaftswachstumsraten in den Emerging Markets von Nachhaltigkeit getragen sind. Er sieht weiters keine Gefahr, dass China seine Bestände an US-Staatsanleihen in großem Stil verkauft.

(HC)

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Frei nach I Ging

25.05.2007 17:55
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Greenspens "Auferstehung" !

Greenspan ist ein Mann, der das glatte Parkett und die Scheinwerfer liebt. Darum kann er's nicht lassen. Wink

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