Griechenland ........und sie werden zahlen....

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BullBear.
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Griechenland ........und sie werden zahlen....

Schritt 1: Griechenland bringt Staatsbesitz, darunter Staatsunternehmen und Infrastruktur wie zum Beispiel Häfen, Flughäfen, Autobahnen und Versorger in eine Treuhandgesellschaft ein. Diese wird dann für 125 Milliarden Euro an die Europäische Union verkauft.

Griechenland tilgt dann mit dieser Summe Schulden bei der EZB und den Euro-Ländern.

Der Effekt: Griechlands Schulden sinken von 145 Prozent auf 90 Prozent des BIP, die Bonität verbessert sich drastisch. Die EU überträgt das Treuhandvermögen einer unabhängigen Institution, die darauf hin die Sanierung, Modernisierung und Privatisierung der griechischen Wirtschaftsbestandteile betreibt. Die EZB ist die griechischen Staatsanleihen los, ein Hair Cut oder Forderungsverzicht seitens privater Gläubiger ist vom Tisch.

Schritt 2: Die EU investiert 20 Milliarden Euro aus Krediten und 15 Milliarden Euro aus bislang nicht abgerufenen Strukturhilfen in das Treuhandvermögen. Dadurch wird die Ausgangslage für eine Privatisierung des ehemaligen Staatsvermögens erheblich verbessert. Der Privatisierungszeitraum wird auf 15 Jahre angesetzt. Ziel ist ein Veräußerungserlös in Höhe von 180 Milliarden Euro, ein satter Gewinn.

Der Effekt: Der Wert des Treuhandvermögens erhöht sich, ein Überschuss aus der Privatisierung wird möglich. Auf Deutschland umgerechnet entspräche dies laut Krall einem Konjunkturprogramm in Höhe von 400 Milliarden Euro. Die Strukturreformen und die zugleich sinkende Zinslast steigern die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands nachhaltig. Das Investitionsklima steigt, private Investoren tragen zu einer Gesundung der griechischen Wirtschaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei. Die Zuwächse im Steueraufkommen gewinnen an Fahrt.

Die Preise für Credit Default Swaps sinken – Hedge Fonds, die auf eine griechische Staatspleite spekuliert haben, werden schwer in die Zange genommen und müssen griechische Staatsanleihen zur Verlustbegrenzung kaufen. Die Liquidität der griechischen Staatsanleihen nimmt kräftig zu.

Schritt 3: Die Privatisierung des Treuhandvermögens ist nach 15 Jahren abgeschlossen. Der mögliche Überschuss wird nach Griechenland überwiesen.

Der Effekt: Der Europäische Union werden alle Aufwendungen aus dem Verkauf des Treuhandvermögens zurückerstattet. Griechenlands Schulden sinken weiter. Das Land ist saniert.

Das ist EURECA project.

Wird der Plan verwirklicht? Dies bleibt abzuwarten. Der Kampf um die Rettung des Euro ist nicht nur ein Kampf der Märkte. Europapolitik ist immer auch ein Kampf der Eitelkeiten. Wer gönnt wem den Erfolg?

Darf zudem eine Unternehmensberatung wie Roland Berger den Plan zur Rettung des Euro präsentieren? Zusammen mit den Investmentbanken steht die Consulting-Branche wie kaum eine andere der kapitalistischen Uridee nahe. Ein Stigma im Umfeld des momentanen politischen Zeitgeistes.

Doch Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sollte klar sein: Die erfolgreiche Umsetzung dieses Planes könnte den heutigen Staatschefs Europas auch die Ehrenrettung ermöglichen.

Es wäre ein gekonnter und eleganter Sieg. Die Rettung des Euro, die Sanierung Griechenlands, ein mächtiger Schlag gegen die Anti-Euro-Spekulanten.

Doch die Entscheidung liegt vor allen Dingen bei den Griechen selbst. Sie müssen sich zu diesem Plan bekennen, denn sie haben gewaltige Anstrengungen vor sich. Die Privatisierung der griechischen Wirtschaft wird kein Spaziergang. Gesetzte müssen geschaffen werden, die eine Restrukturierung ermöglichen. Es müssen – auch schmerzhafte – Veränderungen durchlebt werden.

Unterm Strich jedoch darf gesagt werden: Dieser Plan könnte jener sein, auf den Europa gewartet hat.

Könnte die Börsen auf der Welt so richtig anspringen lassen......

bengoesgreen
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Was bist du denn einer? Wieviele Male postest du noch dasselbe?

3) Φιλαργυρία

Pesche
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Griechenland hat nix zu verkaufen aussert ein wenig Olivenoel, Käse, Wein und Jogurt na ja und ein wenig Touristen.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Xtrem
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Ist das die Wahrheit ?

Die Griechen sollten lieber endlich die Privilegien ihrer Politiker abschaffen!

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Emil
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Griechenland ........und sie werden zahlen....

BRICS-Staaten stützen Griechenland-Hilfen des IWF

Kategorie: US-Markt News | DAX - MDAX - TecDAX News | Uhrzeit: 21:28

New York (BoerseGo.de) - Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wollen die meisten BRICS-Staaten den Internationalen Währungsfonds (IWF) bei der Kreditvergabe an Griechenland unterstützten und zu einer bessere Kapitalausstattung des Fonds beitragen.

Demnach sollen die BRICS-Staaten Brasilien, Indien und China eine Verbesserung der Kapitalausstattung des IWF in Aussicht gestellt haben. Seitens Russlands und Südafrikas sind noch keine Informationen bekannt geworden. Griechenland benötigt weitere Kredithilfen, ansonsten wäre das Land pleite.

Reuters zitierte eine nicht näher genannte Quelle mit den Worten: „Wir haben schon zuvor gesagt und angedeutet, dass die Schwellenländer und BRICS-Staaten bei Bedarf über den IWF ihren Beitrag leisten könnten. Indien ist dafür offen, China und Brasilien sind mit der Idee auch einverstanden".

:idea: Wink

Emil

MarcusFabian
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Griechenland ........und sie werden zahlen....

Emil wrote:

BRICS-Staaten stützen Griechenland-Hilfen des IWF

Die warten noch ein bisschen Biggrin

Elias
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Quote:

Schweiz könnte Griechenland zu viel Geld verhelfen

EU schlägt neues Steuerabkommen gegen Schwarzgelder von Griechen vor

Griechische Staatsbürger sollen auf Schweizer Banken rund 200 Milliarden Euro angelegt haben. Der grösste Teil davon sei Schwarzgeld, sagte der Chef der Taskforce EU-Griechenland. Mit einem neuen Steuerabkommen könnten dem bankrotten Land dringend benötigte Mittel zufliessen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/eu_griechenland_schwarz...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Quote:

Der Hunger ist zurück in Griechenland

Griechenlands Kinder leiden besonders unter der Krise. Auf dem Land häufen sich Fälle von Mangelernährung. Jetzt startet Athen mit der Abgabe von Essensgutscheinen.

http://www.20min.ch/news/ausland/story/Der-Hunger-ist-zurueck-in-Grieche...

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Elias
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Athen stellt «Liste der

Athen stellt «Liste der Schande» ins Netz
Wegen Steuersündern sind Griechenland 15 Milliarden Euro entgangen. Jetzt hat das verschuldete Land eine Liste mit den grössten Steuersündern veröffentlicht – darunter sind Sänger und prominente Unternehmer. http://www.20min.ch/finance/dossier/eurokrise/story/Athen-stellt--Liste-...

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Elias
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Athen stoppt Zahlung von 63

Athen stoppt Zahlung von 63'500 falschen Renten

Die griechischen Rentenkassen haben zu Jahresbeginn die Auszahlung von insgesamt 63'500 Renten eingestellt, die zu Unrecht gewährt worden waren. http://www.cash.ch/news/topnews/athen_stoppt_zahlung_von_63500_falschen_...

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Elias
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Griechenland brennt, Deutschland zahlt

Es lohnt sich, da mal reinzuhören. Das sind Diskussionen, wie ich sie mag. Hart in der Sache, kontorvers. Man muss die Protagonisten nicht mögen und man muss nicht deren Meinung sein. Aber man kann zuhören, ohne dass man das Kotzen kriegt. http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3335.html

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MarcusFabian
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Elias hat am 16.02.2012 - 11

Elias hat am 16.02.2012 - 11:35 folgendes geschrieben:

 http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3335.html

Michalis Pantelouris: "Griechenland ist eine Kleptokratie" Biggrin

Elias
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Athen lässt Vermögen in der Schweiz sperren

Laut Medienbericht hat Griechenland das Schweizer Guthaben eines reichen Unternehmers aus Athen sperren lassen. Grosse Unternehmen und reiche Griechen sollen dem eigenen Staat 50 Mrd. Euro oder sogar noch mehr schulden. http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/athen_laesst_vermoegen_...

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Kleinanleger
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Kontext DRS2

Der St.Galler Prof  gibt seine Meinung ab:

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/top/kontext/5005.sh10214165.html

Scheint auch nicht wirklich ein Freund der Banken zu sein: gmodo: Die Banken sind die welche Intresse haben das die Krise nicht beendet wird!

segeln und bullen jagen

Elias
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Athen steigt auf

Fitch stuft Kredit-Rating Griechenlands herauf

Nach dem erfolgreichen Schuldenschnitt hat die Rating-Agentur Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands heraufgestuft. Der Ausblick wird als stabil bewertet. http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/athen_steigt_auf_1.15743934.html

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Elias
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Griechenland heraufgestuft - ein wenig

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat Griechenland endlich heraufgestuft. Mit der Note CCC ist das Krisenland nicht mehr «teilweise zahlungsunfähig», steht aber immer noch schlecht da. http://www.20min.ch/finance/dossier/eurokrise/story/Griechenland-heraufg...

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Angela.
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Lieber spät als nie

Wenn ich solche Fakten höre stehen mir die Haare zu Berge. Die Regierung hat Jahre lang tatenlos zugesehen. Jetzt wo die Hütte brennt, wird um Hilfe gerufen. Die E.U. springt ein und die Misswirtschaft geht weiter. Ich frage mich was das Interesse der E.U. ist.? Sie hätten nie solche Unmengen in eine Wirtschaft stecken sollen die erst ihre grundlgenden Probleme in den Griff bekommen muss.

goldtaler
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Ich bin mir ziemlich sicher,dass die Griechen den Euro verlassen werden.Alles eine Frage der Zeit.Man kann in den Geschichtsbüchern blättern,solch katastrophale Zustände endeten immer in Währungsreformen und Abwertungen.Die Mehrheit der Bevölkerung hat nichts mehr zu verlieren und wird den Wandel erzwingen.Diesem Druck kann sich kein Politiker in den Weg stellen.Auch die Deutschen nicht,selbst wenn Sie bezahlen wollten,die benötigten Geldmengen sind viel zu gross.

Meiner Meinung nach wird auch Italien,Spanien und Portugal diesen Weg beschreiten.Selbst für Frankreich würde ich die Hand nicht ins Feuer halten wollen.

 

goldtaler
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Jetzt auch noch ein politisches Chaos.Gute Nacht und Glück auf.

weico
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goldtaler hat am 06.05.2012 - 21:10 folgendes geschrieben:

Jetzt auch noch ein politisches Chaos.Gute Nacht und Glück auf.

Radikale Linke setzt auf Neuwahlen

 

http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,831838,00.html

 

Griechenland ist unregierbar

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/konservativer-samaras-mit-regierun...

 

P.S:...die EU-Troika lässt wohl bald von sich hören.. ROFL :mamba:

 

 

weico

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Die Griechenland-Lüge

Die ZDF-Dokumentation am Dienstag, den 8. Mai 2012, um 20.15 Uhr zeigt, wie es zu der schwersten Krise der Euro-Zone kommen konnte und wie die deutschen Bürger von der Politik getäuscht werden.

Zwei Tage nach der Schicksalswahl in Griechenland zeichnet "ZDFzeit" in "Die Griechenland-Lüge" nach, wie es zu der schwersten Krise der Euro-Zone kommen konnte.

Der ehemalige EU-Kommissar Frits Bolkestein rechnet in der Dokumentation mit der deutschen und der Brüsseler Politik ab. Politische Romantik sei wichtiger gewesen als ökonomische Vernunft. Ein hochrangiger Insider aus der EU-Kontrollbehörde bestätigt: Viele hätten damals gewusst, dass Griechenland nie hätte in den Euro aufgenommen werden dürfen, doch habe niemand hören wollen.

Milliarden sind inzwischen nach Griechenland geflossen. Doch bei den Griechen kommt das Geld nicht an.

Bürokratie und Vetternwirtschaft sind immer noch im ganzen Land präsent. Und die harten Auflagen der EU helfen nicht: "Das Spardiktat ist genau der falsche Weg. Hier wird dem Land jede Chance genommen, sich wieder zu erholen", sagt der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar.

Mit einem Sozialarbeiter waren die Reporter in den Armenvierteln Athens unterwegs: Immer mehr Menschen verlieren ihre Jobs, verarmen, und der Staat kann ihnen nicht helfen. Seit Beginn der Krise müssen viele Mütter ihre Kinder ins Heim bringen, weil sie sie nicht mehr ernähren können.


Gleichzeitig zahlen die reichen Griechen noch immer keine Steuern.

Die Autoren trafen das Oberhaupt einer Reeder-Familie. Für den Niedergang seines Landes macht der Multimillionär die griechische Politik und die Bürokratie verantwortlich. An einen korrupten Staat will er keine Steuern zahlen. "Oder würden Sie Ihr Geld Al Capone geben?" fragt der Reeder.

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/554e767c-004d-36a6-9be7-ceec...

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Benjamin Franklin

weico
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Emil
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Wieso stellt man sie nicht endlich raus? Ist ja ein elend Theater und mega stupid, sich von sowas diktieren zu lassen.

Überhaupt, diese ganze EU ist eine marode Farce einer grössenwahnsinnigen, unfähigen Konglomeration von persönlichkeitsgestörten StelbstdarstellerInnen.

Ist ja nur meine Meinung.

:mamba:

 

MÄRKTE EUROPA/Angst vor Linken in Griechenland - Aktien tiefrot

Kategorie: Marktberichte | Marktberichte (Dow Jones) | Uhrzeit: 18:52

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Neue Sorgen um Griechenland haben den Europas Aktien kräftig in den roten Bereich gedrückt. Die Aussicht auf ein Linksbündnis in Griechenland sorgte für deutliche Abgaben bei den Finanzwerten. Zweifel an der Eurozone und Konjunkturängste drückten den Euro zeitweise unter 1,30 Dollar. Öl, Gold, Kupfer und die US-Aktienmärkte gingen gemeinsam auf Talfahrt.

Nur deutsche Staatsanleihen waren wieder als Hort der Sicherheit gesucht und stiegen auf Allzeithoch. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 2,1 Prozent auf 2.236 Punkte, der DAX um 1,9 Prozent auf 6.445 Punkte. Selbst gute Unternehmensdaten gingen in diesem Umfeld unter. Die EU plant nun einen Sondergipfel am 23. Mai, um über künftige "Wachstumstrategien" zu beraten.

Griechische Links-Partei will sich nicht an Verträge halten

Für Entsetzen am Markt sorgten Aussagen der linksradikalen Partei Syriza in Griechenland. Sie werde keine Sparanstrengungen unterstützen und die bisherigen Sparpläne für null und nichtig erklären, hieß es von dort. "Besonders diese Forderung nach einem Schuldenmemorandum macht dem Markt Angst", sagte ein Händler: "Damit wären sämtliche Anstrengungen der EU zur Eindämmung der Schuldenkrise dahin". Ein Austritt der Griechen aus der Eurozone rücke damit wieder auf die Agenda.

Syriza ist aktuell mit der Regierungsbildung beauftragt. Der Parteiführer der Nea Dimokratia, die stärkste Partei bei den Wahlen wurde, hatte am Montag diesen Versuch erfolglos aufgegeben.

Euro fällt - Athen bricht auf 20-Jahrestief

Der Euro verlor über einen halben Cent zum Dollar, zum britischen Pfund fiel er auf ein Dreijahrestief. In Griechenland brachen die Bankentitel im Schnitt um 9,6 Prozent ein - Alpha Bank an der Spitze um 14 Prozent. Der Athener Leitindex ASE fiel um 3,6 Prozent und schloss auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahren.

Flucht in deutsche Renten

Renten waren umgekehrt als vermeintlich sicherer Hafen gesucht. Der deutsche Bund-Futures sprang auf ein neues Allzeit-Hoch bei 142,64 Prozent. Umgekehrt fiel die Rendite 10-jähriger deutscher Bundesanleihen auf 1,54 Prozent und damit ein Rekordtief zurück. Bei den Anleihen Spaniens und Italiens zogen die Renditen an.

Finanztitel kräftig im Minus

Natürliche Verlierer der Angst um die Eurozone waren die Bankenwerte: Vor allem die Anteilsscheine französische Institute standen unter Druck. Societe Generale fielen um 4,8 Prozent, BNP Paribas um 3,8 Prozent. Der Sektor gab um 1,9 Prozent nach, der der Versicherer sogar um 2,2 Prozent. Deutsche Bankenwerte kamen etwas glimpflicher davon; hier fielen Deutsche Bank um 2,5 Prozent und Commerzbank um 3,4 Prozent.

Von guten Geschäftszahlen profitierte nur die Aktie der britischen Großbank HSBC. Der Kurs gab nur um 1,1 Prozent auf 549 Pence nach. Nicht ganz so überzeugend fielen die Geschäftszahlen von Munich Re aus. Die Aktie fiel um 3,7 Prozent auf 103,85 Euro. Hier hatten die ausgezeichneten Zahlen von Swiss Re für höhere Erwartungen gesorgt. Swiss Re gaben nur 1,5 Prozent nach.

Konjunktursorgen drücken Automobil- und Minenpapiere

Die Konjunktursorgen drückten vor allem zyklische Aktien wie die der Automobilhersteller. Auch die Roh- und Grundstoffwerte gaben deutlich nach. Vor allem der Fall im Kupferpreis um bis zu 3 Prozent belastete. Automobilwerte wurden durch die Bank abverkauft, der Sektor fiel um 3,1 Prozent. Renault, Fiat und Peugeot-Citroen gaben über 4 Prozent nach. MAN und BMW fielen je 3,9 Prozent.

Die Minenwerte gaben im Schnitt um 3,3 Prozent nach. Hauptverlierer war der Rohstoffhändler Glencore mit 4,5 Prozent Minus. Bei den Chemiewerten verloren BASF 2,6 Prozent, im Stahlbereich ThyssenKrupp 2,7 Prozent.

Telekomwerte dank KPN im Plus

Telekomtitel stellten europaweit die einzige Gewinnerbranche, nachdem America Movil (AM) seinen Anteil an der niederländische KPN aufstocken will. Der Sektor stieg um 0,9 Prozent. AM bietet 8 Euro je Aktie und damit eine Prämie von 23,5 Prozent auf den Vortagesschluss. Das Unternehmen des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim will den Anteil auf 28 Prozent nach zuvor 4,8 Prozent aufstocken. "Das zeigt, wie attraktiv niedrig die Bewertung der europäischen Telekommunikationsdienstleister mittlerweile ist", sagte ein Händler. KPN haussierten um über 17 Prozent. Auch Deutsche Telekom legten 0,6 Prozent zu, Telecom Italia um 1,1 Prozent und Telefonica um 0,3 Prozent.

In London profitierten Thomas Cook von der Verlängerung der Kreditlinien. Die Aktien kletterten um 2,4 Prozent auf 21,50 Pfund. TUI Travel nutzten positive Geschäftszahlen dagegen nichts, die Aktien fielen um 3,2 Prozent.

Europäische Schlussstände von Dienstag, den 8. Mai 2012:
===
             Index          Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung
                               stand      absolut         in %          seit
                                                                Jahresbeginn
Europa       Euro-Stoxx-50   2236,11       -46,98        -2,1%          -3,5
             Stoxx-50        2350,90       -35,37        -1,5%          -0,8
             Stoxx-600        250,58        -4,25        -1,7%           2,5
Frankfurt    XETRA-DAX       6444,74      -124,74        -1,9%           9,3
London       FTSE-100        5554,55      -100,51        -1,8%          -0,2
Paris        CAC-40          3124,80       -89,42        -2,8%          -1,1
Amsterdam    AEX              300,59        -4,15        -1,4%          -3,8
Athen        ATHEX-20         231,83       -10,77        -4,4%         -12,5
Brüssel      BEL-20          2170,61        -9,81        -0,5%           4,2
Budapest     BUX            17523,19      -246,53        -1,4%           3,2
Helsinki     OMXH-25         2010,37       -23,83        -1,2%           3,5
Istanbul     NAT30          70169,90       -95,21        -0,1%          13,7
Kopenhagen   OMXC-20          457,38        -2,16        -0,5%          17,3
Lissabon     PSI 20          5215,15        45,92        +0,9%          -4,2
Madrid       IBEX-35         7063,20       -56,30        -0,8%         -18,2
Mailand      FTSE-MIB       13936,70      -338,65        -2,4%          -7,6
Moskau       RTS             1481,06        -7,58        -0,5%           7,2
Oslo         OBX              370,71       -11,02        -2,9%           3,7
Prag         PX                 0,00         0,00           0%        -100,0
Stockholm    OMXS-30         1018,54       -12,17        -1,2%           3,1
Warschau     WIG-20          2168,35       -49,05        -2,2%           1,1
Wien         ATX             2083,74       -27,42        -1,3%          10,2
Zürich       SMI             5977,80       -62,38        -1,0%           0,7


DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Di, 8.25 Uhr  Mo, 17.45 Uhr
EUR/USD    1,3006  -0,12%        1,3022         1,3053
EUR/JPY  103,7756  -0,34%      104,1308       104,2759
EUR/CHF    1,2011  -0,01%        1,2012         1,2013
USD/JPY   79,7980  -0,23%       79,9800        79,8785
GBP/USD    1,6152  -0,14%        1,6175         1,6193
===
DJG/mod/flf

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Emil

MarcusFabian
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Griechischer Schelmenstreich

Emil, aus dem Euro rausschmeissen geht nicht. Das ist schlicht nicht vorgesehen. Griechenland müsste von sich aus gehen.

Was hier abläuft ist Schmierentheater, erster Güte: Man holt sich noch bei allen Banken Kredit, plündert die Bankomaten mit allen EC- und Kreditkarten bis zum geht-nicht-mehr und macht dann Konkurs
 Biggrin

 

weico
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Griechenland

weico hat am 09.05.2012 - 18:26 folgendes geschrieben:

Sparen oder raus

Ich bin für raus.

Und danach die Erdölvorkommen ausbeuten Blum 3

goldtaler
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gestern gab es bei der  ARD spät Abends eine Diskusionsrunde mit Politikern.So viel Realitätsverlust ist schon beängstigend.Da ist nicht nur der Euro verloren,da ist Europa verloren.Wirtschaftliche Zusammenhänge kennen die keine.Wundert mich auch nicht,ihren Lohn beziehen sie ja vom Staat.

geldsack
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So, die Regierungsbildung droht zu scheitern. Umfragen zufolge werden bei Neuwahlen die radikalen Sozis eine überwältigende Mehrheit erhalten.

Die wollen dann die Löhne und Renten erhöhen. Und natürlich die Schulden nicht zurückzahlen.

Hallo ?

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich meine Meinung grundsätzlich revidieren muss:

DIE GRIECHEN SIND VERBRECHER !!!! Alle miteinander.

Die wollen keine Steuern zahlen und Siesta von 11 bis 23 Uhr ist ja auch nicht schlecht!

Die haben keine nennenswerte Industrie und sind sö blöd, dass sie sogar noch Olivenöl IMPORTIEREN müssen!

Ich glaube auch nicht mehr, dass Alexander der Grosse Grieche war. Dann wäre der nämlich bis jetzt noch nicht aufgebrochen!

Ernsthaft: Mit dem Ausschluss aus dem Euro ist es nicht getan. Der Ausschluss aus der EU ist nötig! Sonst bekommen die noch über den Infrastrukturausgleich Milliarden ins Fötli gestopft!!!!

Ausserdem: Wieviel Wirtschaftsflüchtlinge erwarten wir denn in Zukunft?????

Die Drachme wird nirgendwo akzeptiert werden und demzufolge immer weiter abgewertet werden! Was soll dann z.B. ein Occasionsauto mal kosten? Ein paar Millionen?

Das gibt Zustände wie in der DDR früher, nur dass es da hin und wieder mal Bananen gab... Die konnten nur leben, weil es Bruderstaaten gab, die das Land unterstützt haben! Die Griechen haben keine Brüder! Die können natürlich mal ganz schüchtern bei den Mazedoniern oder den Türken nachfragen.. HeHe!

Von Anfang an hätte man diesen Banditen kein Geld geben dürfen! Dann wären die Kurse einen Tag mal 10 % gefallen, aber nicht so wie jetzt jahrelang bei immer mal wieder schlechten Nachrichten....

Also: RAUS JETZT UND GRENZE ZU !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

weico
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Fünf Schreckensszenarien für Athen

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/fuenf-alptraum-szenarien-fuer-grie...

 

weico

MarcusFabian
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geldsack hat am 11.05.2012 - 13:24 folgendes geschrieben:

DIE GRIECHEN SIND VERBRECHER !!!! Alle miteinander.

 

Na ja, so einfach ist es nicht:

Zunächst stellt sich die Frage, was man bei zu hohen Schulden macht:
Es gibt da grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Auf Wachstum setzen und neue Schulden machen (das ist die eindeutige Strategie der USA) oder ein rigider Sparkurs, der die Wirtschaft abwürgt (das ist es, was man Griechenland aufgezwungen hat).
Ansonsten ist Europa hier ziemlich gespalten: Frankreich, Hollande, propagiert einerseits was von sparen, will aber andererseits auch die Wirtschaft ankurbeln. Das ist ein rhetorischer Spagat, der nicht funktionieren kann.
Und Merkel, für die ohnehin alles "alternativlos" ist, bläst ins gleiche Horn.

In Griechenland ist es mittlerweile so weit, dass Familien ihre Kinder ins Waisenhaus bringen müssen, weil sie sie nicht mehr ernähren können. Gleichzeitig liegt das Wirtschaftswachstum bei -6% und die Jugendarbeitslosigkeit bei 50%. Alleine der erste Punkt ist schon eine Schande für Europa: Da werden dreistellige Milliardenbeträge als "Griechenland-Hilfe" bezahlt, wobei dieses Geld direkt zurück an deutsche und französische Banken fliesst und niemand sorgt sich darum, dass griechische Kinder von ihren Familien ernährt werden können.
Würde man einen deutschen Bürger auf der Strasse fragen, ob er bereit wäre, €10 für arme griechische Familien zu spenden oder alternativ €1000 für den Bailout deutscher Banken, die sich mit griechischen Staatsanleihen verspekuliert haben, würde er sich aus humanitären wie auch finanziellen Gründen wohl für ersteres entscheiden. Allein, seine Regierung entscheidet, dass es "alternativlos" ist, das Geld für letzteres einzusetzen.

Nein, ich verstehe sehr gut, dass die Griechen die Nase voll haben von den auferzwungenen Sparpaketen, die die Wirtschaft ruinieren. Der einfache Grieche hat auch nicht die Steuern beschissen und von den ausländischen Krediten profitiert. Die beste Lösung für die Griechen ist ganz einfach: Austritt aus dem Euro, Währungsreform, 100% Entwertung aller Schulden und dann locker und feudal ins nächste echte Wirtschaftswachstum. So wie Russland nach 1995 oder Serbien nach dem Krieg.

 

Ach ja, und als follow-up zur wirtschaftlichen Zukunft Griechenlands (weiter oben hier im Thread) guckst Du bitte auch hier

 

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