Griechenland ........und sie werden zahlen....

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weico
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 Kollaps erneut verschoben. 

"Immer wieder dasselbe Bild: Das schlimmste wurde befürchtet, es trat (noch) nicht ein, die Märkte reagieren beruhigt. Gelöst ist nichts. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Panik kommt."

 

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/8427/kollaps-...

 

 

weico

Sabrina.
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immer weiter nach hinten.

Ich sehe es genau so wie du. Der endgültige Einbruch wird einfach nach hinten verschoben. Obwohl es voraus zu sehen ist, glaube ich dass der Hammer grösser sein wird als wir bis jetzt denken. 

Lorenz
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ist das nichts?

 

G20-Treffen: Internationaler Währungsfonds erhält weitere Mittel zur Krisenbekämpfung

Kategorie: US-Markt News | Uhrzeit: 10:58

Los Cabos (BoerseGo.de) – Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat von den BRIC-Staaten und weiteren Ländern konkrete Zusagen für weitere Gelder zur Aufstockung der Krisenmittel bekommen. Die Zusagen zur Bekämpfung der weltweiten Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise belaufen sich nun auf ein Gesamtvolumen von 456 Milliarden Dollar (rund 361 Milliarden Euro), wie IWF-Chefin Christine Lagarde am heutigen Dienstag beim Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) im mexikanischen Los Cabos mitteilte.

Den größten Beitrag der BRIC-Staaten versprach der Wirtschaftsgigant China mit 43 Milliarden Dollar. Die weiteren BRIC-Staaten Brasilien, Russland und Indien wollen jeweils 10 Milliarden Dollar bereitstellen. Südafrika will 2 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen, wie es vom IWF weiter hieß. G20-Gastgeberland Mexiko erklärte sich bereit 10 Milliarden Dollar frei zu machen. Insgesamt machten 12 weitere Länder Hilfszusagen.

Die BRIC-Länder forderten aber als Voraussetzung für die Mittelfreigabe, dass die existierenden Mittel fast aufgebraucht seien. Die neuen Gelder sollen lediglich als „zweite Verteidigungslinie“ verwendet werden, betonte auch IWF-Chefin Lagarde. Außerdem fordern die BRIC-Staaten für die Hilfen eine IWF-Reform und ein höheres eigenes Gewicht bei dem Fonds. Die Bundesregierung in Berlin lehnt eine Vermischung von zur Verfügung gestellten Hilfsgeldern und IWF-Reform bisher ab.

Zuvor wurden konkrete Zusagen zur Mittelbereitstellung nur von den Euro-Staaten, Japan und Saudi-Arabien im Volumen von 340 Milliarden Euro gemacht. Die USA lehnen eine Mittelaufstockung bisher strikt ab. Insgesamt stellen 37 Staaten Mittel zur Bekämpfung der Krise Verfügung.

Bild: ©iStockphoto.com

 

MarcusFabian
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Lorenz hat am 19.06.2012 - 16:07 folgendes geschrieben:

ist das nichts?

 

China 43 Milliarden Dollar. Brasilien, Russland und Indien wollen jeweils 10 Milliarden... Südafrika 2 Milliarden 10

Jetzt vergleiche man das mal mit

Schulden Griechenlands: 350 Mrd. Euro
Italien 1900 Mrd Euro
...

USA 15'600 Mrd Dollar

Wie war das auch mit dem Tropfen und dem heissen Stein? Biggrin

 

 

Lorenz
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456 Mrd. stehen zur Weiterhilfe zur Verfügung.

 

Wenn man im Internet nach den 'Schulden Europa' sucht, kommt man auch auf Italien (Tabelle)  und auf die von dir genannte Zahl. Nun, Zahlen sind manipulierbar. 

Man wir weiter Nötli drucken, um die Märkte zu beruhigen.

Nur ist natürlich schon klar, wer sich mit Halunken einlässt,  ist meist geliefert. Insofern war der Beitritt Griechenlands zur EU, resp. sie zuzulassen sträflich dumm. Die Beihilfe leistenden haben sicher gut verdient dabei.

Es ist erstaunlich, wie naiv und desinteressiert die Bürger in so korrupten Ländern sind.

Bei Spanien weiss ich diesbezüglich kulturell nicht so Becheid, aber bei Italien war wohl auch klar, was Sache ist.

 

Ich bin sicher, die Weltbürgerverarschung geht noch einige Zeit und dann wird alles runtergespielt und es geht wieder weiter, wie es immer weiterging. Einige bleiben inzwischen auf der Strecke, andere geniessen noch etwas Luxus an den Gipfel-Treffen. Dann, nach einiger Zeit hat sich auch das Schuldenkrisen-Sommerfüll-Thema erschöpft, dann wenn genug von USA abgelenkt worden  ist, die Märkte mit US$  und Euros geflutet wurden und Obama bestimmt seine weiteren 4 Jahre antritt. An die EU glaube ich nicht.

cool:

Elias
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Operationen für Griechen nur gegen Vorkasse

Den krisengeschüttelten Griechen bleibt nichts erspart: Wollen sie sich in der Schweiz operieren lassen, müssen sie das Geld dafür im Voraus hinblättern. http://www.20min.ch/finance/dossier/eurokrise/story/Operationen-fuer-Gri...

 

Sie werden im Voraus zahlen....

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Griechen sollen Rechnungen zahlen

Die EU-Taskforce hat Griechenland zum Bezahlen offener Rechnungen in Milliardenhöhe aufgefordert.

"Es wäre ein erster Schritt, die angehäuften Außenstände zu begleichen", sagte der deutsche Chef der EU-Mission, Horst Reichenbach, am Dienstag in Athen. Experten der aus EU, IWF und EZB bestehenden Troika wollen sich diese Woche vor Ort über Reformfortschritte informieren und darüber entscheiden, ob das pleitebedrohte Euro-Land die nächste Kredittranche erhalten kann. Die Schuldenkrise hat dazu geführt, dass die von den internationalen Finanzmärkten abgeschnittenen Hellas-Banken nur noch zögerlich Kredite vergeben und der klamme Staat Rechnungen lange liegen lässt, um bei Kasse zu bleiben. Dieses Problem behindere alle Reformfortschritte, sagte Reichenbach.

Lieferanten in der Industrie sitzen auf einem Berg offener Rechnungen von rund 6,5 Milliarden Euro. Die Forderungen reichen von Arzneimittellieferungen der Pharmabranche für Krankenhäuser bis hin zu teuren Bauleistungen für den griechischen Staat. Die Regierung kündigte an, die Zulieferer - wenn möglich - noch in diesem Jahr zu bezahlen. Zudem wolle sie die Rüstungsausgaben senken und den Umbau der Staatsunternehmen vorantreiben, teilte das Finanzministerium mit. Ziel sei es, das Haushaltsdefizit abzubauen und zugleich die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

..

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Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico forderte von allen hilfsbedürftigen Euro-Ländern eine klares Bekenntnis zu Reformen. Sein Land sei nicht bereit, weitere Hilfen zu leisten, wenn die Empfängerländer nicht klar nachwiesen, dass sie ausreichende Reformen unternähmen: "Die Geduld der Öffentlichkeit ist am Ende", sagte Fico nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. In Zypern, das nach Griechenland, Irland, Portugal und Spanien als fünfter Staat Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm beantragte, nahm die Troika die Prüfung des Finanzbedarfs auf.

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http://www.cash.ch/news/topnews/griechen_sollen_rechnungen_zahlen-118935...

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Viele Griechen erschleichen sich weiter Renten

Der Chef der grössten Rentenkasse (IKA), Rovertos Spyropoulos, sagte am Donnerstag, die Zahl dieser illegal kassierten Renten und Zuschüsse werde auf mehrere Tausende geschätzt. "Wir haben trotz intensiver Kontrollen festgestellt, dass mindestens 30'000 Renten noch von Menschen mit einer Vollmacht kassiert werden", sagte er im griechischen Fernsehen. Dabei seien die meisten dieser Vollmachten vor mehreren Jahren unterzeichnet worden und die Rentner sind mittlerweile über 85 Jahre alt. Jetzt müssen alle eine Vollmacht von diesem Jahr vorlegen, um die Renten zu kassieren, sagte er.

Die Krankenkasse nimmt ausserdem angeblich Blinde ins Visier.

Auf einigen Inseln soll es überdurchschnittlich viele Blinde. Bereits im März hatten Kontrolleure auf der Ionischen Insel Zakynthos festgestellt, dass statt angeblich 700 Betroffenen tatsächlich nur 60 blind sind. "Wir kontrollieren jetzt die Insel Chios mit 360 Blinden", sagte der Krankenkassenchef. Die Kontrollen sollen ausgeweitet werden. http://www.cash.ch/news/topnews/viele_griechen_erschleichen_sich_weiter_...

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Elias
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Griechenlands Bankrott steht bevor

Die drohende Staatspleite schwebt wie ein Damoklesschwert über Griechenland. Nun wird die Gefahr einer totalen Zahlungsunfähigkeit immer realer - die wichtigsten Geldgeber springen offenbar ab.

Ein Staatsbankrott Griechenlands wird laut Medienberichten immer wahrscheinlicher. Die wichtigsten Geldgeber des Landes, allen voran Deutschland, sind nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» nicht mehr bereit, der Regierung in Athen über die bisherigen Zusagen hinaus Kredite zur Verfügung zu stellen. Das Gleiche gelte für den Internationalen Währungsfonds (IWF). Am Wochenende hatte bereits das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» gemeldet, der IWF wolle seine Griechenland-Hilfe einstellen. Damit werde eine Pleite Griechenlands im September wahrscheinlicher.

Im Sanierungsprogramm der Griechen klafft laut «Süddeutscher Zeitung» erneut ein Loch in zweistelliger Milliardenhöhe. Grund sei, dass während des Dauer-Wahlkampfs im Frühjahr fast alle Reformvorhaben liegen geblieben seien. Zudem fordere die neue Regierung von Premier Antonis Samaras mehr Zeit für den Umbau des Landes. Die im zweiten EU-Hilfspaket zugesagten Kredite, 130 Milliarden Euro, würden somit nicht reichen. Samaras muss entweder, entgegen aller Wahlversprechen, noch mehr sparen oder aber die Euro-Partner müssten weitere Darlehen im Umfang von bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung stellen.

Kaum ein Land ist jedoch dazu bereit. Aus Berliner Regierungskreisen verlautete, es sei «undenkbar, dass Kanzlerin Angela Merkel noch einmal vor den Bundestag tritt und um Zustimmung für ein drittes Griechenland-Paket bittet». Tatsächlich hatte sie bei den jüngsten Parlamentsbeschlüssen zur Schuldenkrise schon Schwierigkeiten gehabt, die Koalition weitgehend geschlossen hinter sich zu vereinen. Auf ein weiteres Mal wird sie es - gerade im Fall Griechenland - kaum ankommen lassen.

Zeitdruck aus Deutschland

Der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich indirekt dagegen ausgesprochen, Griechenland mehr Zeit zur Erfüllung der vereinbarten Reformen und Sparmassnahmen einzuräumen. «Wenn es Verzögerungen gegeben hat, muss Griechenland diese aufholen», sagte Schäuble der «Bild»-Zeitung.

Eine Prognose zum Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone lehnte Schäuble ab. «Ich werde der Troika nicht vorweggreifen. Wenn der Troika-Bericht vorliegt, wird die Euro-Gruppe beraten.»

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hält derweil einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone durchaus für denkbar. Ein solcher Schritt habe «längst seinen Schrecken verloren», sagte der Vizekanzler und FDP-Chef am Sonntag im ARD-Sommerinterview.

Es sei ersichtlich, dass Athen mit den Reformvorgaben von EU und Internationalem Währungsfonds nicht wie geplant vorankomme. Deshalb sage er ganz klar: «Wenn Griechenland seine Auflagen nicht erfüllt, dann kann es keine weiteren Zahlungen mehr geben.» Im Übrigen wünschten sich auch viele Griechen mittlerweile die Drachme als nationale Währung zurück. http://www.20min.ch/finance/dossier/eurokrise/story/Griechenlands-Bankro...

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goldtaler
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kommt ja alles nicht überraschend.Da gibt es noch weitere Kandidaten,welche Reform unwillig sind.

Das einzig überraschende ist die Naivität der Medienschaffenden.Von wegen wir schauen den Mächtigen auf die Finger. Es gilt  der alte Spruch: Wessen Brot ich ess ,dessen Lied ich sing.Die Berichterstattung kann man in der Pfeife rauchen.Unreflektierte Regierungserklärungen bla bla bla....

Ein einziges Ärgerniss.

Elias
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Griechen ziehen weiter ungebremst Geld ab

Die Griechen heben weiter große Mengen Geld von den Banken des Landes ab. Die Einlagen des Privatsektors verringerten sich nach am Donnerstag von der EZB veröffentlichten Daten im Juni um fast fünf Prozent. Ebenso stark waren sie im Mai zurückgegangen. Die Einlagen betrugen Ende Juni demnach insgesamt 156,2 Milliarden Euro nach 164,1 Milliarden Euro im Vormonat. Dies ist der niedrigste Stand seit mehr als sechs Jahren.

Der Abfluss schwächt das durch die Schuldenkrise angeschlagene Bankensystem des Landes weiter. Die griechische Notenbank hatte hingegen erklärt, der Geldstrom sei im Juni und Juli umgekehrt worden. http://www.cash.ch/news/topnews/griechen_ziehen_weiter_ungebremst_geld_a...

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Athens Defizit schrumpft - Hoffnung auf Überschuss

Trotz der dramatischen Finanzlage gelingt es Griechenland in den ersten sieben Monaten des Jahres, das Haushaltsdefizit markant zu drücken.

Trotz der dramatischen Finanzlage ist es Griechenland in den ersten sieben Monaten des Jahres gelungen, sein Haushaltsdefizit auf 3,07 Milliarden Euro zu drücken.

Ziel des Sparpakts war es, das primäre Defizit - also noch ohne Berücksichtigung der Zinsen, die Athen für seine Schulden aufbringen muss - auf 4,53 Milliarden Euro zu senken. Dies teilte das griechische Finanzministerium mit. Griechenland hofft, die nächste Tranche der Notkredite der internationalen Helfer zu bekommen, die an die Erfüllung von Sparauflagen gekoppelt sind.

Wie ein Mitarbeiter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa sagte, hoffe Athen, «wenn alles gut läuft», Ende des Jahres erstmals einen «wenn auch kleinen» primären Überschuss zu erzielen. Damit würden die Einnahmen die Staatsausgaben übertreffen. Ein echter ausgeglichener Haushalt unter Berücksichtigung des Schuldendienstes steht dagegen noch in weiter Ferne.

Die Ergebnisse dieser ersten vorläufigen Bilanz des Jahres 2012 würden nach Schätzungen des Finanzministeriums besser ausfallen, wenn die griechische Wirtschaft nicht wegen der harten Sparmassnahmen weiter schrumpfen würde. Die erwarteten Einnahmen erreichten 25,85 Milliarden Euro. Ziel war es, 28,08 Milliarden Euro zu kassieren, hiess es weiter.

Die Bilanz solle in der zweiten Jahreshälfte besser ausfallen. Athen hofft auf erhöhte Einnahmen durch eine Sondersteuer auf Immobilien und andere Abgaben, die ab August in die Staatskassen fliessen sollen. Zudem werden Einnahmen durch EU-Zuschüsse sowie die Erfassung der Steuerhinterziehung erwartet, hiess es. http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/europa/athens-defizit-schrumpft-...

 

 

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geldsack
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PRESSE/Griechenland bekommt neue Hilfen in jedem Fall

(29.09.2012 / 13:53:16)

 

MÜNCHEN/DÜSSELDORF (awp international) - Griechenland soll Medienberichten zufolge die nächsten Hilfszahlungen selbst bei Verstössen gegen Sparauflagen erhalten. Das berichten die Magazine "Focus" und "WirtschaftsWoche" unter Berufung auf namentlich nicht genannte EU-Kreise. Hintergrund sei die Angst vor den Folgen einer Staatspleite Griechenlands mit anschliessendem Euro-Austritt. "Die Angst vor einem Dominoeffekt ist zu gross", sagte ein EU-Diplomat der "WirtschaftsWoche".

In Brüssel wurden die Berichte nicht bestätigt. Es bleibe bei dem Verfahren, dass zunächst die "Troika" der internationalen Geldgeber im Oktober ihren Bericht über die Athener Fortschritte bei den Reformen vorlege und dann entschieden werde, hiess es. Zunächst kommen am 8. Oktober die Finanzminister der Eurogruppe wieder zu einem ihrer regelmässigen Treffen zusammen.

"Der Troika-Bericht wird so ausfallen, dass die Politik das Geld freigeben kann", zitiert der "Focus" hingegen aus Kreisen des Europäischen Parlaments. In Brüssel und auch in der Bundesregierung sei niemand bereit, einen Euro-Austritt Athens mit unabsehbaren Ansteckungseffekten zu riskieren.

Seit Monaten wird damit gerechnet, dass der "Troika"-Bericht Defizite bei der Umsetzung der Reformen als auch bei der Eindämmung des Haushaltsdefizits ans Licht bringt. Als ein Grund gilt allerdings auch der lange Wahlkampf angesichts der beiden Parlamentswahlen im Frühjahr.

Bereits damals brachten Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker und wenig später auch der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle (FDP) einen zeitlichen Aufschub bei den Athener Reformen ins Spiel. Zwischenzeitlich hatten jedoch vor allem Politiker von CSU und FDP den Eindruck erweckt, als müsse Griechenland wegen mangelnden Sparwillens die Eurozone verlassen. In den vergangenen Wochen waren diese Stimmen aber weitgehend wieder verstummt.

Finanzanalysten halten den tatsächlichen Finanzbedarf Athens ohnehin für schwer kalkulierbar, da sich die Entwicklung der griechischen Wirtschaft in den kommenden Jahren nicht präzise vorhersagen lässt. Hilfsmassnahmen wie die Rettungspakete und der Athener Schuldenschnitt zulasten privater Gläubiger fussen jedoch auf sehr konkreten Erwartungen./mi/DP/zb

weico
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"Griechenland wird austreten – wetten?"

 

http://www.welt.de/wirtschaft/article109674402/Griechenland-wird-austret...

 

weico

weico
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"Griechenland wird austreten – wetten?"

 

http://www.welt.de/wirtschaft/article109674402/Griechenland-wird-austret...

 

weico

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Setze dagegen

Euro-Rettungsfonds kommt - Finanzminister beraten Schuldenkrise (Zus)

(07.10.2012 / 16:59:03)

 

LUXEMBURG/ATHEN (awp international) - Meilenstein für die Euro-Sanierer: Der neue dauerhafte Rettungsschirm wird an diesem Montag aufgespannt. Einen Tag später reist Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Athen, um mit der Regierung von Antonis Samaras zu beraten, wie eine drohende Staatspleite Griechenlands abgewendet werden kann. Über die Gespräche mit den internationalen Geldgebern verlautete in Athen, dass es Fortschritte, aber keine Einigung über neue Einsparungen gebe. Experten von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) - die sogenannte Troika - werden am Montag in Luxemburg die Euro-Finanzminister über den Stand der Dinge informieren. Die EZB lehnt einseitige Hilfen für Griechenland ab.

Aus dem Umfeld der Troika sickerte durch, dass möglichst bis zum 15. Oktober die Verhandlungen abgeschlossen sein soll. Die Hoffnung ist, dann beim EU-Gipfel am 18. und 19. Oktober in Brüssel zumindest "etwas Positives" vorzulegen. Bis Ende November soll die dringend benötigte Hilfstranche in Höhe von 31,5 Milliarden Euro freigeben werden. Nach Angaben von Samaras reicht das Geld in der Staatskasse noch bis dahin.

LAGARDE: BISHERIGE VERHANDLUNGEN 'SEHR GUT UND PRODUKTIV'

Die Gespräche mit der Troika gehen voraussichtlich an diesem Dienstag weiter, wie die Nachrichtenagentur dpa aus dem Finanzministerium in Athen erfuhr. Es gebe Fortschritte. "Dies aber bedeutet noch nicht, dass das Sparprogramm unter Dach und Fach ist", sagte eine Mitarbeiterin des Ministeriums am Sonntag.

Die bisherigen Verhandlungen seien "sehr gut und produktiv" verlaufen, erklärte IWF-Chefin Christine Lagarde nach Angaben ihres Büros in Washington im saudi-arabischen Riad.

MASSIVE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN WEGEN MERKEL-BESUCH IN ATHEN

Mit massiven Sicherheitsvorkehrungen bereitet sich Athen auf den Besuch der Bundeskanzlerin vor. 7.000 Polizei aus allen Teilen des Landes werden in der Hauptstadt zusammengezogen. Deutsche Einrichtungen wie die Botschaft und das Goethe-Institut werden nach Informationen griechischer Medien besonders geschützt. In der Bevölkerung kocht die Wut über die Sparauflagen, für die vor allem die Politik der Bundesregierung verantwortlich gemacht wird.

Die grössten Gewerkschaften des Landes haben einen dreistündigen Streik mit einer Grossdemonstration im Zentrum Athens angekündigt.

SPD UND GRÜNE WARNEN MERKEL VOR ÜBERHEBLICHKEIT

Vor der Reise Merkels warnten SPD und Grünen vor Überheblichkeit. Europarlamentspräsident Martin Schulz (SPD) ermahnte sie, nicht als "reicher Onkel" in Athen aufzutreten. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin forderte Merkel auf, den Griechen zu erklären, "dass sie auf dem harten, vor ihnen liegenden Weg auf die europäische Solidarität zählen können".

Erleichterungen auf dem Sanierungskurs Griechenlands lehnte das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen in der "Bild am Sonntag" klar ab: "Wir können weder die Laufzeiten für griechische Anleihen verlängern noch die Zinsen senken." Es sei "kein Selbstläufer", dass Griechenland im November Geld erhalte.

PRESSE: GRIECHENLAND DÜRFTE LANGFRISTIGE SANIERUNGSZIELE VERFEHLEN

Einem Bericht der "Welt am Sonntag" zufolge droht Griechenland seine langfristigen Sanierungsziele zu verfehlen. "Die Griechen laufen auf einen Schuldenstand von 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020 zu", schrieb die Zeitung unter Berufung auf Verhandlungskreise. Angepeilt sind 120 Prozent.

Asmussen sieht trotz der lockeren Geldpolitik in der Schuldenkrise keine Inflationsgefahr für die Eurozone. "Nach unseren Prognosen wird bereits im nächsten Jahr die Inflation wieder unter die 2-Prozent-Marke sinken", sagte Asmussen der "Bild am Sonntag".

REGLING FORDERT KRISENLÄNDER ZU WEITEREN REFORMEN AUF

Der Chef des dauerhaften Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, forderte die Krisenländer zu weiteren Reformen auf. "Meine grösste Sorge ist, dass einige Krisenländer nicht die politische Kraft haben, den schmerzhaften, aber wirksamen Reformkurs bis zum Ende durchzuhalten", sagte Regling der "Rheinischen Post".

Der ESM wird an diesem Montag in Luxemburg aus der Taufe gehoben. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) löst den zeitlich begrenzten Rettungsschirm EFSF ab. Der neue Fonds kann Hilfen von bis zu 500 Milliarden Euro geben. Um das Volumen zu erreichen, wird er auf Dauer mit 700 Milliarden Euro ausgestattet.

EURO-FINANZMINISTER TAGEN IN LUXEMBURG

Auch die Euro-Finanzminister tagen dann in Luxemburg. Es geht neben Griechenland um Portugal, dass um ein Jahr mehr Zeit für die Budgetsanierung bittet.

Im Falle Spaniens wird seit Wochen über einen neuen Hilfsantrag der Regierung in Madrid spekuliert - bisher ist noch nichts in Brüssel eingegangen. Die Ministerrunde erwartet vom spanischen Kollegen Luis de Guindos einen Ausblick auf das Budget 2013.

ERNEUT DEMONSTRATIONEN IN SPANIEN

In Spanien gingen am Sonntag erneut Zehntausende Menschen auf die Strasse, um gegen den Sparkurs der Regierung zu protestieren. Insgesamt waren Demonstrationen in 57 spanischen Städten geplant./rom/DP/he

Elias
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«Nicht wissen, nicht wollen, oder nicht wissen wollen»

Die aufgetauchte Schweizer Steuer-CD, Erklärungsversuche von Politikern, ausstehende Steuerschulden in Milliardenhöhe. Griechenland ist Steuersündern mit Schweizer Konten auf den Fersen. Der griechische Politkommentator und Journalist Tasos Telloglou glaubt nicht an den Erfolg dieser Mission und erklärt warum.

Schon lange kursiert in Griechenland eine Schweizer CD mit Daten vermeintlicher griechischer Steuersündern. Erst anfangs Woche sah sich der ehemalige griechische Finanzminister Evangelos Venizelos genötigt, eine Erklärung abzugeben. Während seiner kurzen Amtszeit 2011 hatte er auf eine Auswertung der Schweizer Daten-CD verzichtet und sie unter Verschluss gehalten.

Bereits sein Vorgänger im Amt, Georgios Papakonstantinou, erklärte, er habe wegen fehlenden Vertrauens in die Steuerfahnder auf eine Auswertung verzichtet. Seit Jahren befasst sich der griechische Journalist Tasos Telloglou mit den Umständen griechischer Steuerhinterziehung. In einem Interview von «SF Online» erklärt die Hintergründe.

SF Online: Warum kann eine solche Daten-CD im Finanzministerium über Jahre unter Verschluss bleiben?

Tasos Telloglou: Ich kann nicht für die ehemaligen Finanzminister Papakonstantinou und Venizelos sprechen. Sicher ist: Griechenland hatte bisher keine Erfahrungen in diesem Bereich. Es ist die erste Daten-CD, welche die Regierung erhält. Ein weiterer Punkt ist die Allmacht des Ministers in seinem Ministerium. 85 Prozent der Entscheidungen trifft der Minister persönlich. Wenn er nicht will, dann läuft nichts.

Papakonstantinou hatte die Liste mit Steuersündern von der damaligen französischen Finanzministerin Lagarde angefordert. Wieso hatte er trotzdem kein Interesse an einer Auswertung?

Darauf gibt es mehrere Antworten. Eine Antwort ist die Angst vor der eigenen Courage. Wenn der Steuerfahnder auf irgendwelchen Listen bei Personen ausstehende Steuerzahlungen von mehreren hundert Millionen sieht, weiss er, dass muss ein Grosser sein, von der Grösse Niarchos oder Onassis. Dann sagt er sich, da lassen wir lieber die Finger davon. Das ist die vorherrschende Mentalität. http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/10/08/International/...

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Benjamin Franklin

Elias
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«Armer» griechischer Bauer überweist 12 Millionen

Griechische Steuerfahnder haben bei der Untersuchung Tausender Auslandsüberweisungen einem Bericht zufolge gewaltige Summen nicht deklarierter Beträge entdeckt. http://www.cash.ch/news/alle/armer_griechischer_bauer_ueberweist_12_mill...

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Benjamin Franklin

sime
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Mit Korruption hat das nichts mehr am Hut, denn das ist etwas für Marionetten. Den Begriff, der es als einziger treffend beschreibt, muss Weltverschwörung heissen. Das einzige Problem ist das Massenträgheitsprinzip, denn so kann eine Minderheit nach Belieben die Massen steuern und in die Irre führen.

 

http://www.youtube.com/watch?v=67amOggfKI0&feature=related

Pegasus
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Renten für Tote

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Emil
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Das haut dem Fass den Boden raus. Da gibt es Leute, die behaupten, sie könnten mit den Toten sprechen, aber die Griechen bezahlen ihnen auch noch Rente. Sterben in Griechenland?..............


Crazy

Emil

weico
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"Griechenland ist nicht zu retten"

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/herbstgutachten-wirtschaftsfor...

 

Griechenlands größte Firma flieht in die Schweiz

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/griechenland-abfueller-von-...

 

P.S...wenn sie dann von der Athener Börse "abzügeln",wird dies dem "Athex Composite Share Price Index" wohl sehr arg zusetzen.Die Abfüller sind dort nämlich mit 13.99% gewichtet..(beim FTSE/Athex 20 gar mit 17.50% )

http://de.wikipedia.org/wiki/Athex_Composite_Share_Price_Index

http://de.wikipedia.org/wiki/FTSE/Athex_20

 

weico

Beograd
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naiv

man muss schon sehr naiv sein um zu glauben, dass die griechen fauler oder korrupter sind als andere europäische völker. die kriese in griechenland hat wenig damit zu tun, dass die griechen schlechte steuerzahler sind und mit ähnlichen geschichten. die, die in griechenland keine steuern bezahlen oder ihr geld im ausland verstecken taten das auch in den achtziger oder neunzigerjahren. und tun wir nicht so als hätten deutschland oder frankreich was dagegen dass es griechenland so schlecht geht. das sind die führenden länder in der eu und sie profitieren auch jetzt wo es vielen ländern in der eu miserabel geht. klar muss deutschland heute am meisten zahlen, aber als es der eu gut ging hatten sie auch einen viel grösseren profit als alle anderen. ausserdem können die führenden eu mächte die kleinen länder die in der kriese stecken nun noch besser kontrollieren und bevormunden. es ist interessant dass die deutschen laut meckern und die griechen immer wieder beleidigen aber gleichzeitig diesen gleichen griechen in dieser lage neue waffen für ihre armee, die jetzt zu viel davon hat, verkaufen. dieser waffenhandel geschieht nicht weil die griechen das so wollen sondern weil deutschland das so möchte. für die ganze verschuldung sind am wenigsten die grichen selbst schuld sondern die grossen die unter anderem auch die grössten finanzistitute und sowie den mmf etc. kontrollieren. die eu hat ihre regeln die alle mitgliedsstaaten einhalten müssen. diese regeln werden vor allem von den grossen diktiert. so kann es zum beispiel heissen, dass ein neues eu-mitglied gezwungen wird das schulsystem zu reformieren, kleinere klassen zu bilden oder schulen zu renovieren. und wenn dann dieses eu-mitglied sagt, dass dafür kein geld vorhanden sei, dann heisst es dass das kein hindernis ist, denn die grossen werden mit krediten aushelfen.

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Elias
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Beograd hat am 16.10.2012 - 09:56 folgendes geschrieben:

man muss schon sehr naiv sein um zu glauben, dass die griechen fauler oder korrupter sind als andere europäische völker. die kriese in griechenland hat wenig damit zu tun, dass die griechen schlechte steuerzahler sind und mit ähnlichen geschichten.

Es hat was damit zu tun. Die Griechen haben nicht mal ein Katasteramt. Reeder müssen immer noch keine Steuern bezahlen. Fakelaki war gang und gäbe. Steuern zahlten nur die wenigsten. Dafür haben die Griechen eine unglaubliche Lebenserwartung von über 130 Jahren. Damit kassierten sie die Renten ihrer Untoten. Auf einigen Inseln wurde ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Blinden festgestellt, welche so ihre Rente aufbesserten. Über 30% "arbeiteten" beim Staat. Häuser wurden nur immer bis auf den letzten Stock fertig gestellt, damit man sich die Steuern sparen konnte. Nur fertige Häuser wurden besteuert. Das alles kann auf Dauer nicht gut gehen.

Es hat auch mit der Geschichte des Landes zu tun. Griechenland war lange ein Teil des osmanischen Reiches und hatte über eine lange Zeit eine Militärdiktatur bis 1974.

Alles braucht seine Zeit. Bei uns lief auch nicht immer alles rund. Wir wurden von Napoleon zu unserem Glück gezwungen. Er verbot die Untertanengebiete, führte Strassennamen ein, eine funktionierende Post, etc.

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sime
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Elias hat am 16.10.2012 - 10:13 folgendes geschrieben:

Beograd hat am 16.10.2012 - 09:56 folgendes geschrieben:

man muss schon sehr naiv sein um zu glauben, dass die griechen fauler oder korrupter sind als andere europäische völker. die kriese in griechenland hat wenig damit zu tun, dass die griechen schlechte steuerzahler sind und mit ähnlichen geschichten.

Es hat was damit zu tun. Die Griechen haben nicht mal ein Katasteramt. Reeder müssen immer noch keine Steuern bezahlen. Fakelaki war gang und gäbe. Steuern zahlten nur die wenigsten. Dafür haben die Griechen eine unglaubliche Lebenserwartung von über 130 Jahren. Damit kassierten sie die Renten ihrer Untoten. Auf einigen Inseln wurde ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Blinden festgestellt, welche so ihre Rente aufbesserten. Über 30% "arbeiteten" beim Staat. Häuser wurden nur immer bis auf den letzten Stock fertig gestellt, damit man sich die Steuern sparen konnte. Nur fertige Häuser wurden besteuert. Das alles kann auf Dauer nicht gut gehen.

Es hat auch mit der Geschichte des Landes zu tun. Griechenland war lange ein Teil des osmanischen Reiches und hatte über eine lange Zeit eine Militärdiktatur bis 1974.

Alles braucht seine Zeit. Bei uns lief auch nicht immer alles rund. Wir wurden von Napoleon zu unserem Glück gezwungen. Er verbot die Untertanengebiete, führte Strassennamen ein, eine funktionierende Post, etc.

 

Deine Argumente mögen alle richtig sein und berechtigt. Dennoch hat dies nichts mit der Schuldfrage zu tun, weshalb jetzt ganz Europa den Griechen vorschreiben will, was sie zu tun haben. Die EU ist ein faschistoider Suprastaat, geschaffen um die souveränen Staaten und Völker zu entmachten und ihrer demokratischen Entscheidungskraft zu berauben, damit nur diejenigen am Ende des Tages profitieren, welche dieses Imperium EU geschaffen haben.

Als die Griechen noch ein freies Land war und ihre eigene Währung hatten, hat das keinen Deutschen gejuckt, wie sie ihren Staat organisierten und geführt haben. Denn es oblag den Griechen, wie stark sie ihre Wettbewerbsfähigkeit zum Ausland förderten oder eben schwächten. Die ganze Wettbewerbsfähigkeit lag in den Händen ihrer eigenen Währung. Damit sie überhaupt aus dem Ausland importieren konnten, mussten sie Devisen kaufen. Dies konnten sie nur, in dem sie Schuldtitel wie Staatsanleihen ausländischen Banken in der gewünschten Währung verkaufen konnten. Weil ihre Drachme aufgrund mangelnder Wettbewerbsfähigkeit stark inflationär war, da die Investitionen dem Staat nicht zurückgeführt wurden (aufgrund Korruption und Misswirtschaft), fielen auf ihre festverzinslichen Schuldtitel Zinsen in Höhe von 20 bis 30 Prozent an, damit ausländische Investoren überhaupt bereit waren, den Griechen harte Währungen zu verkaufen. Dieser hohe Prozentsatz widerspiegelt nur die Inflation der Drachme wieder. Aber das hat doch keiner ausserhalb Griechenlands gekratzt, denn so blieb die Misswirtschaft nur im eigenen Land ein Problem. Mit der Währungsunion EU hat sich dieses Problem aber schlagartig verlagert. Für Griechenland war die EU zu Beginn der Lockruf einem drohenden Staatsbankrott oder einer Hyperinflation zu entgehen, indem sie in eine harte Währung wechseln konnten. Wer so blöd ist und die Griechen aufnimmt, ist selber Schuld. Nein, das ist auch falsch. Wer immer Interesse hatte, dass Griechenland in die EU aufgenommen wird, bezweckte damit die gleichen Ziele wie alle anderen Völker und Nationen in diese Faschistenstaat (weil nicht demokratisch) zu bringen, um die Völker zu verarmen und entmachten. Die EU ist der Versuch, mit einer falschen Währung, die Souveränität von Nationen zu untergraben und nichts anderes. Denn jede Währung funktioniert nur mittels einer Fiskalunion, welche einen Länderfinanzausgleich hat. Es ist völlig klar, dass nicht alle Regionen gleichviel Wettbewerbsfähigkeit haben, welche die gleiche Währung brauchen, wie die anderen Regionen. Deshalb braucht es einen Finanzausgleich, der nur dann akzeptiert wird, wenn ein Identitätsgefühl da ist und der Nutzen der geldgebenden Regionen auch sichtbar ist. Im Fall Griechenland ist weder das Identitätsgefühl der geldgebenden Länder, noch der Nutzen da, weil es sichtbar wurde, dass die Griechen unter freien  marktwirtschaftlichen Gründen kein Geld mehr unter tragbaren Bedingungen bekommen haben, weshalb dann der ESFS oder ESM eingeleitet werden mussten. Eine Währung ohne Finanzausgleich kann nicht funktionieren, aus diesem Grund ist es zurecht keine Währungsunion, sondern eine Fiskalunion. Was man jetzt in Griechenland sieht, sind die folgerichtigen Ziele derjeniger, welche die faschistische EU gegründet haben. Das Volk wird ausgeblutet. Das ist leider erst der Anfang.

geldsack
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sime hat am 16.10.2012 - 11:21 folgendes geschrieben:



die faschistische EU .


Drehst Du jetzt völlig durch? Man muss die EU nicht mögen, aber ihr Faschismus vorwerfen? Du bist wohl leider viel zu spät geboren...

Elias
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geldsack hat am 16.10.2012 - 15:43 folgendes geschrieben:

 

sime hat am 16.10.2012 - 11:21 folgendes geschrieben:



die faschistische EU .


Drehst Du jetzt völlig durch? Man muss die EU nicht mögen, aber ihr Faschismus vorwerfen? Du bist wohl leider viel zu spät geboren...

Ich wollte eigentlich nicht darauf eingehen, tue es aber trotzdem. Es hat nicht viel mit dem Geburtstag zu tun. Was da passiert ist, ist erst vor sehr kurzem passiert und selbst an das mag man sich nicht mehr erinnern

Es waren die Griechen, die ihre Zahlen frisiert hatten, um in die EU zu kommen. Das war Betrug. Sie wollten es ums verrecken. Sie wollten den Euro. Sie hätten ja ihre Drachme behalten können.

Der EU kann man vorwerfen, dass sie damals wohl vorsätzlich weggeschaut haben.

 

 

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geldsack
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Abgesehen von WR nach irgendwelchen Kriegen, wo es eh egal ist, hatten wir in der kürzeren Vergangenheit eigentlich nur 2 WR's: Russland und Argentinien. Und? Geht es den normalen Menschen (abgesehen von einigen Superreichen) dort wirklich gut?


Die Griechen (natürlich nicht alle) sind megaschlau. Warum mache ich es nicht genauso? Wahnsinnskredite aufnehmen, es mir richtig gutgehen lassen, keine Rechnungen mehr zahlen. Wenn die ersten Mahnungen oder sogar Betreibungen kommen, kann ich auf den bösen Staat, das böse Europa und auf die bösen Banken schimpfen.


Und wenn es dann vor Gericht geht, sage ich einfach: Nänänänänä, Eure Währung zählt für mich nicht....


Persönliche WR. Ein Produkt mit Zukunft.


 

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sime hat am 16.10.2012 - 11:21 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.10.2012 - 10:13 folgendes geschrieben:

Beograd hat am 16.10.2012 - 09:56 folgendes geschrieben:

man muss schon sehr naiv sein um zu glauben, dass die griechen fauler oder korrupter sind als andere europäische völker. die kriese in griechenland hat wenig damit zu tun, dass die griechen schlechte steuerzahler sind und mit ähnlichen geschichten.

Es hat was damit zu tun. Die Griechen haben nicht mal ein Katasteramt. Reeder müssen immer noch keine Steuern bezahlen. Fakelaki war gang und gäbe. Steuern zahlten nur die wenigsten. Dafür haben die Griechen eine unglaubliche Lebenserwartung von über 130 Jahren. Damit kassierten sie die Renten ihrer Untoten. Auf einigen Inseln wurde ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Blinden festgestellt, welche so ihre Rente aufbesserten. Über 30% "arbeiteten" beim Staat. Häuser wurden nur immer bis auf den letzten Stock fertig gestellt, damit man sich die Steuern sparen konnte. Nur fertige Häuser wurden besteuert. Das alles kann auf Dauer nicht gut gehen.

Es hat auch mit der Geschichte des Landes zu tun. Griechenland war lange ein Teil des osmanischen Reiches und hatte über eine lange Zeit eine Militärdiktatur bis 1974.

Alles braucht seine Zeit. Bei uns lief auch nicht immer alles rund. Wir wurden von Napoleon zu unserem Glück gezwungen. Er verbot die Untertanengebiete, führte Strassennamen ein, eine funktionierende Post, etc.

.... Was man jetzt in Griechenland sieht, sind die folgerichtigen Ziele derjeniger, welche die faschistische EU gegründet haben. Das Volk wird ausgeblutet. Das ist leider erst der Anfang.

 

Komische Ansichten. Glaube ein Geschichtsbuch o.ä. könnte vielleicht etwas Abhilfe verschaffen.

Aber ich seh schon... Monti hat wohl schon Recht mit seinen kürzlich geäusserten "Sorgen"...

Ich hoffe der Nobelpreis für die EU kann doch noch etwas bewirken... ist ja unglaublich was einige von der EU halten.

 

sime
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geldsack hat am 16.10.2012 - 15:43 folgendes geschrieben:

 

sime hat am 16.10.2012 - 11:21 folgendes geschrieben:




die faschistische EU .


Drehst Du jetzt völlig durch? Man muss die EU nicht mögen, aber ihr Faschismus vorwerfen? Du bist wohl leider viel zu spät geboren...

 

Vielen Dank, dass Du mich persönlich angreifst und einzelne Wörter aus dem Kontext reisst, ohne auch nur im Geringsten auf den Inhalt an sich einzugehen. Mit Verlaub, aber das empfinde ich als respektlos und herabwürdigend. Wo soll da die Basis einer Diskussion sein? Ich habe auch nicht das Gefühl, dass Du in geringster Weise meinen Beitrag verstanden hast, oder eben gar nicht richtig gelesen hast und deswegen den Inhalt nicht nachvollziehen kannst, stattdessen Du mich dazu bringen willst, mich in meiner Wortwahl zu rechtfertigen. 

Vielleicht hätte ich besser das Wort Neofaschismus gewählt, was ich etymologisch durchaus mit der EU in Einklang setzen kann. Faschismus beschreibt nicht nur den Nationalsozialismus, sondern ein totalitäres und nationalistisches Regime oder eine Diktatur. Wenn man die EU als Staat betrachtet, sehe ich da durchaus Parallelen. Wieviel Länder konnten in einem Volksreferendum über den Euro abstimmen? Es waren derer drei. Namentlich England, Schweden und Dänemark. Bezeichnend, dass sie alle den Euro mit Wucht abgelehnt haben. Den übrigen Nationen wurde diese auf Betrug basierende Währung notabene nicht dem Volk vorgeführt. Dann Irland. Irland lehnte den Lissabon-Vertrag per Referendum ab. Da dies nicht erwünscht war, hat man sie ein zweites Mal zur Urne gebeten und mit aufgezogenem Finger dazu gezwungen, ihn anzunehmen. Wählt das Volk denn auch die Parlamentarier, welche in Brüssel regieren oder sind es Parteivertreter? Ist das demokratisch? Eine Studie besagt auch, dass 80% aller Gesetze, welche im Bundestag beschlossen werden, ihren Ursprung als Gesetzesvorlage in Brüssel haben. Sehr demokratisch. Weisst Du denn auch was Demokratie etymologisch bedeutet? Es kommt aus dem Altgriechischen und hat zwei Wortgruppen. Demo kommt von demos und bedeutet das Dorf. Kratie kommt von kratein und bedeutet herrschen. Das Dorf herrscht. Somit wird in Demokratie deutlich, dass Demokratie zwei zentrale Punkte enthält. Einerseits die Überschaubarkeit eines Herrschaftssystems oder einer Führungsstruktur und andererseits ein herrschende Kaste. In altgriechischen Demokratien waren die Führungsorgane nicht gewählt, sondern waren eine aristokratische Diktatur, welche man als Deme bezeichnet hat. In kleinen Systemen kann eine Diktatur also durchaus funktionieren, aber in nicht überschaubaren, überregionalen Demokratien entarten solche Systeme in Tyrannei und Unterdrückung. Jetzt kann mir also niemand sagen, dass die EU keine entartete Diktatur ist und die Griechen nun als Nation ein Opfer dieser Tyrannei augenscheinlich wird. Aus letzterem lässt sich nicht zuletzt auch ein Begriff wie Neofaschismus für die EU in meiner Betrachtung herleiten. Wenn also etwas undemokratisch ist, dann ist es die Diktatur der Minderheiten.

 

Aber trotzdem Danke für Deine Freundlichkeit! :mrgreen:

 

@Elias

Ich habe den Betrug für die Aufnahme Griechenlands in die EU keineswegs vergessen. Ich habe es nur nicht erwähnt, stattdessen die Gründe geliefert, weshalb man den Euro wollte.

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