Handelsstreit

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JPM-Quant Kolanovic: USA und China werden Einigung erzielen. Trump will keinen Sell-Off.

vor 26 Min

S&P 5002.856,36 Pkt+1,14%

JPM-Quant Kolanovic: Brexit hat keinen Einfluss auf den globalen Wirtschaftszyklus. China ist viel wichtiger.

 

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Handelsstreit: China

Handelsstreit: China verspricht ausländischen Firmen mehr Zugang

(Neu: US-Delegation in Peking eingetroffen) - Vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA hat China sein Versprechen einer weiteren Öffnung der Wirtschaft erneuert. China werde seine Kontrollen für den Marktzugang lockern, sagte Ministerpräsident Li Keqiang laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag auf dem asiatischen Wirtschaftsforum im südchinesischen Bo'ao.

28.03.2019 11:45

"Wir behandeln inländische und ausländische Unternehmen gleich und schützen die Rechte und Interessen aller Arten von Unternehmen", sagte Li Keqiang weiter. Es sei die "konsequente Haltung der chinesischen Regierung, den Schutz der Rechte an geistigem Eigentum zu stärken." Das neue Investitionsgesetz zum Schutz ausländischer Firmen, das der Pekinger Volkskongress vor zwei Wochen absegnete, werde im Januar 2020 in Kraft treten.

Die Negativlisten von Wirtschaftsbereichen, in denen ausländische Investitionen oder Unternehmen nicht oder nur eingeschränkt tätig werden dürfen, werde zudem weiter gekürzt.

Li Keqiang machte seine Bemerkungen kurz vor dem Auftakt einer neuen Verhandlungsrunde im Handelskonflikt mit den USA. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin trafen am Donnerstag zu den Gesprächen in Peking ein. Nach ihrem Besuch bis Freitag ist kommende Woche eine weitere Gesprächsrunde in Washington geplant.

Beide Länder liefern sich seit Monaten einen beispiellosen Handelskonflikt. Die USA haben Sonderzölle auf Waren aus China im Wert von mehr als 250 Milliarden Euro erhoben. China reagierte mit Vergeltungszöllen.

Die USA fordern mehr Marktzugang in China, eine Verringerung des US-Handelsdefizits sowie einen besseren Schutz gegen Produktpiraterie und zwangsweisen Technologietransfer für in China tätige US-Unternehmen. Auch stossen sich die USA an staatlicher Förderung chinesischer Firmen, die aus ihrer Sicht den Wettbewerb verzerrt.

Die US-Seite hatte verlauten lassen, dass der Streit bei einem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida beendet werden könnte. Einen Termin gibt es noch nicht./jpt/DP/zb

(AWP)

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China verlängert Verzicht auf

China verlängert Verzicht auf Zölle für US-Autos

China verlängert als Zeichen des guten Willens in den Handelsgesprächen mit den USA den Verzicht auf Zölle für amerikanische Autos und Autoteile.

31.03.2019 18:02

Das gab der Staatsrat der Volksrepublik China am Sonntag bekannt. Im vergangenen Dezember hatte China die zusätzlichen Zölle von 25 Prozent für zunächst drei Monate ausgesetzt.

Bereits am Freitag hatte US-Finanzminister Steven Mnuchin erklärt, er und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hätten "konstruktive" Gespräche in Peking geführt. Er freue sich auf weitere Diskussionen in der nächsten Woche in Washington mit dem stellvertretendem chinesischen Ministerpräsidenten Liu He.

Der Streit zwischen den beiden grössten Wirtschaftsmächten der Welt schwelt bereits seit Mitte 2018 und belastet auch die Weltwirtschaft. Beide Seiten haben sich mit gegenseitigen Strafzöllen in Milliardenhöhe überzogen. US-Präsident Donald Trump wirft China unter anderem unfaire Handelspraktiken und Diebstahl geistigen Eigentums vor. Seit Monaten wird über eine Einigung verhandelt, die eigentlich Ende März verkündet werden sollte.

(Reuters)

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China und USA nähern sich

China und USA nähern sich laut FT-Bericht einem Handelsabkommen

(Ausführliche Fassung) - Die USA und China haben in ihren Handelsgesprächen laut einem Bericht der "Financial Times" die meisten Hürden gemeistert und steuern damit auf ein Ende des Konflikts zu. Die Unterhändler hätten die meisten offenen Punkte geklärt, berichtete die Finanzzeitung am Mittwoch und berief sich auf mit dem aktuellen Verhandlungsstand vertraute Personen.

03.04.2019 09:19

Wie es weiter hiess, könnte die am heutigen Mittwoch startende Verhandlungsrunde mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer, dem US-Finanzminister Steven Mnuchin und Chinas Vize-Premierminister Liu He die möglicherweise entscheidende Gesprächsrunde sein.

Offen seien laut dem Zeitungsbericht noch die Fragen, wie schnell bereits eingeführte US-Zölle auf chinesische Waren wieder abgeschafft werden und wie sichergestellt wird, dass China sich auch an die vereinbarten Zusagen hält. Die aktuelle Verhandlungsrunde reiht sich ein in eine Serie von Gesprächsrunden hochrangiger Delegationen der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt. Die Gespräche laufen bereits seit vier Monaten.

"Wir beginnen die Endphase", zitierte die "Financial Times" Myron Brilliant, einen führenden Vertreter der amerikanischen Handelskammer. Seiner Einschätzung nach seien 90 Prozent des Handelsabkommens unterschriftsreif. Allerdings räumte Brilliant auch ein, dass die ausstehenden zehn Prozent den "härtesten Teil" der Verhandlungen darstellen und dass von beiden Seite noch ein Entgegenkommen notwendig sei.

Die beiden Länder hatten sich bereits Ende vergangener Woche nach Gesprächen in Peking optimistisch gezeigt. Mnuchin hatte am Freitag nach zweitägigen Verhandlungen getwittert, der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und er hätten "konstruktive" Gespräche in Peking geführt. Er freue sich auf weitere "wichtige Diskussionen" mit Chinas Vize-Premierminister Liu He in Washington.

Aus dem Weissen Haus hiess es, beide Seiten machten weiterhin Fortschritte in "offenen und konstruktiven" Gesprächen. Auch die chinesische Delegation sprach in einer Mitteilung von "neuen Fortschritten".

Am Morgen reagierten die asiatischen Aktienmärkte mit Kursgewinnen auf den Zeitungsbericht. Auch an den europäischen Börsen zeigte sich eine freundliche Stimmung. Darüber hinaus konnte die Aussicht auf ein Ende des Handelskonflikts die Ölpreise stützen./jkr/zb/elm/mis

(AWP)

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EU-China-Gipfel

 

Abschlusserklärung für EU-China-Gipfel droht zu scheitern

Der EU-China-Gipfel kommende Woche droht ohne Abschlusserklärung zu enden. EU-Vertreter und Diplomaten berichteten am Freitag, die Verhandlungen über das Dokument steckten in einer Sackgasse. Die EU wirft China demnach vor, keine ausreichenden Zusagen bei Fragen des Marktzugangs und fairen Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen zu machen. Zudem verweigere Peking eine Verpflichtung auf eine "ernsthafte Reform" der Welthandelsorganisation WTO, die Subventionen bei Industriegütern umfasse.

https://news.guidants.com/#!Artikel?id=7071101

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IWF

Gebt uns unser Geld zurück!

Preved

10.04.19, 14:30 | Von Dow Jones News

IWF sieht weiterhin Risiko scharfer Finanzmarktkorrektur

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht weiterhin das Risiko einer scharfen Finanzmarktkorrektur mit entsprechenden nachteiligen Auswirkungen für die Finanzstabilität und die Finanzierung der Wirtschaft. In seinem aktuellen globalen Finanzstabilitätsbericht weist der IWF darauf hin, dass eine solche Korrektur von enttäuschenden Wachstumszahlen, einer unerwartet straffen Geldpolitik, anhaltenden Handelsspannungen oder einem ungeordneten EU-Austritt Großbritanniens ausgelöst werden könnte.

Vor folgenden Szenarien warnt der IWF:

1. Unerwartet starke Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums

Enttäuschende Konjunkturdaten könnten zu sinkenden Prognosen für Unternehmensgewinne, einer schlechteren Kredit-Performance und einer Neubepreisung von Risiko-Assets führen. Verstärkt werden könnte dieses Risikoszenario von einem Mangel an fiskal- oder geldpolitischem Handlungsspielraum.

2. Eine unerwartet straffe Geldpolitik in den Industrieländern

Seit dem Kurswechsel der US-Notenbank hat sich die Stimmung der Investoren gebessert und die Märkte verzeichneten starke Gewinne. Eine Änderung der Erwartungen, weil die Konjunkturdaten besser als erwartet ausfallen oder weil die Investoren vielleicht doch zu optimistisch im Hinblick auf die künftige Geldpolitik der Federal Reserve waren, könnte eine scharfe Neubepreisung von Risiko-Assets auslösen. In diesem Fall könnte der Druck auf die Schwellenländer wieder zunehmen, weil die Zahlungsströme dorthin unterbrochen werden.

3. Anhaltende Handelsspannungen

Die Erwartung eines positiven Ergebnisses der Handelsgespräche zwischen den USA und China hat die Bewertungen der exportabhängigen Sektoren steigen lassen, obwohl Chinas Exportorders gesunken sind. Eine Eskalation des Handelsstreits würde wahrscheinlich einen neuen Ausverkauf auslösen.

4. Brexit

Der Stillstand des EU-Austrittsprozesses droht die Finanzmärkte aus dem Gleichgewicht zu bringen, das Vertrauen der Investoren zu erschüttern, die Investitionen zu beeinträchtigen sowie vertragliche und operationelle Unsicherheiten in Kontinentaleuropa und Großbritannien auszulösen.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/smh

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Aus Cash:

«Gespenst eines stärkeren Abschwungs» - IWF warnt vor Finanzrisiken

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor Turbulenzen an den Finanzmärkten.

10.04.2019 15:05

Die IWF-Chefin Christine Lagarde.

Die IWF-Chefin Christine Lagarde.

Bild: Bloomberg

"Die Anfälligkeiten nehmen weiter zu", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht des Fonds. Durch die Handelskonflikte oder einen harten Brexit könnten womöglich die kurzfristigen Risiken für die Finanzstabilität zunehmen. Sollte das geldpolitische Umfeld locker bleiben, dürften zudem die Schulden weiter steigen, warnte der IWF. Falls die Politik nichts unternehme, drohe für die Zukunft "das Gespenst eines stärkeren Abschwungs." Vor allem die haushaltspolitischen Herausforderungen in Italien hätten Sorgen wieder aufleben lassen.

Die Kapitalquoten der Banken seien im Euro-Raum zwar gestiegen, aber potenzielle Verluste aus faulen Krediten und bei Staatsanleihen könnten bei einigen Instituten zu Kapitalbedarf führen. Versicherer könnten ebenfalls betroffen sein wegen hoher Bestände an Staats-, Bank- und Firmenanleihen. Belastungen im Finanzsektor könnten sich auch negativ auf Unternehmen und Haushalte auswirken und Wirtschaftswachstum bremsen. Die IWF-Experten plädieren ferner dafür, verstärkt öffentliche Haushalte und Bilanzen in Ordnung zu bringen. "Maßnahmen zur Bekämpfung notleidender Kredite in den Bankbilanzen der Euro-Zone sollten fortgesetzt werden."

 

Schwellenländer sollten sich besser wappnen gegen den Abfluss ausländischer Portfolien. Behörden in China etwa sollten Risiken im Finanzsektor weiter reduzieren, Schuldenabbau fortsetzen und mehr gegen Verwundbarkeiten bei Banken vorgehen. "In China bleiben die Anfälligkeiten im Finanzbereich hoch."

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(Reuters)

 

10.04.19, 15:30 | Von Dow Jones News

IWF: Nur Euroraum verringert Schuldenlast in nächsten fünf Jahren

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones) - Unter den großen Währungsräumen der Welt wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds in den nächsten fünf Jahren nur der Euroraum seine Schuldenlast reduzieren können. Wie aus dem aktuellen Fiscal Monitor hervorgeht, rechnet der IWF damit, dass die Bruttoschulden des Euroraums bis 2024 auf 75,7 (2018: 85,0) Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinken werden. Für die USA prognostiziert der IWF dagegen einen Anstieg der Schuldenlast auf 110,3 (105,5) Prozent des BIP, für Japan einen Anstieg auf 238,3 (237,1) Prozent und für die G7 einen Anstieg auf 118,1 (116,7) Prozent.

Nahezu alle Euro-Länder werden nach Einschätzung des IWF Schulden abbauen können. Deutschlands Schuldenquote soll bis 2024 auf 43,7 (59,8) Prozent sinken, Frankreichs auf 96,2 (98,6) Prozent und Spaniens auf 92,3 (97,9) Prozent. Für Italiens Schuldenlast wird jedoch ein Anstieg auf 138,5 (132,1) Prozent erwartet.

Nahezu alle anderen vom IWF aufgeführten Industrieländer dürften in den nächsten fünf Jahren Schulden abbauen. Ausnahmen bilden Singapur, Südkorea und Dänemark. Die Schätzungen des IWF beinhalten politische Maßnahmen, die das jeweilige Land nach Einschätzung des IWF ergreifen wird. In seinem Fiscal Monitor appelliert der IWF an Länder wie die USA, Italien oder Brasilien, Puffer für den Fall einer starken Wachstumseintrübung aufzubauen.

Länder mit fiskalischen Spielräumen - der IWF führt hier neben Deutschland auch Südkorea und Australien auf - könnten laut IWF fiskalische Stimuli setzen, möglicherweise kombiniert mit mittelfristigen Konsolidierungsplänen (China, Japan).

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/sha

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WSJ: USA und China streben

WSJ: USA und China streben Handelsabkommen für Ende Mai/ Anfang Juni an

Die USA und China streben laut einem Medienbericht die Unterzeichnung eines Handelsabkommen für Ende Mai oder Anfang Juni an. Man habe sich auf einen vorläufigen Plan für neue Treffen geeinigt, um einen Abschluss zu erreichen, berichtet das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. US-Handelsbeauftrager Robert Lighithizer soll in der Woche ab dem 29. April nach Peking reisen. Der chinesische Vertreter Liu He werde dann in der Woche ab dem 6. Mai nach Washington kommen.

17.04.2019 20:07

Die Handelsgespräche dauern derzeit an. Die USA und China hatten vorherige Zeitpläne immer wieder nicht eingehalten. US-Präsident Donald Trump hatte noch Anfang April davon gesprochen, dass man kurz vor einer Einigung stehe./jsl/he

(AWP)

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China will Handelsgespräche

China will Handelsgespräche mit USA trotz Eskalation fortsetzen

(Ausführliche Fassung) - Trotz der Ankündigung neuer Sonderzölle durch US-Präsident Donald Trump will China vorerst an weiteren Handelsgesprächen mit den USA festhalten. "Das chinesische Verhandlungsteam bereitet sich darauf vor, zu Verhandlungen in die USA zu reisen", sagte Aussenamtssprecher Geng Shuang am Montag in Peking auf Fragen von Journalisten. Allerdings wollte der Sprecher selbst auf wiederholte Nachfragen den bisher ins Auge gefassten Termin nicht bestätigen. Ursprünglich waren die Gespräche in Washington für diesen Mittwoch geplant. Zudem erwähnte Geng Shuang nicht ausdrücklich, ob der Chefunterhändler, Vizepremier Liu He, die Delegation anführen werde.

06.05.2019 10:32

"Wir sammeln auch Informationen über die Lage", sagte der Sprecher auf Fragen der Journalisten zu der neuen Verhandlungsrunde und dem geplanten Termin. Zuvor hatten US-Medien berichtet, dass China eine Absage oder Verschiebung der Verhandlungen erwäge.

Die neue Runde ist fraglich geworden, da Trump am Sonntag überraschend angekündigt hatte, von Freitag an die bereits geltenden Sonderzölle auf Wareneinfuhren aus China im Wert von 200 Milliarden Dollar von bisher zehn auf 25 Prozent zu erhöhen. Er drohte zusätzlich mit einer Ausweitung 25-prozentiger Sonderzölle auf alle Einfuhren aus China./lw/DP/mis

(AWP)

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USA werfen China Wortbruch in

USA werfen China Wortbruch in Handelsgesprächen vor

(Meldung durchgehend ergänzt) - Die US-Regierung wirft China vor, für die jüngste Eskalation im Handelskonflikt verantwortlich zu sein. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte am Montag (Ortszeit) nach übereinstimmenden US-Medienberichten, China habe in den Verhandlungen über ein bilaterales Handelsabkommen bereits gemachte Zusagen wieder zurückgenommen. Die "Washington Post" zitierte Lighthizer mit den Worten: "Das ist aus unserer Sicht inakzeptabel."

07.05.2019 06:45

Trump hatte am Sonntag überraschend angekündigt, die bereits geltenden Sonderzölle auf Wareneinfuhren aus China im Wert von 200 Milliarden Dollar von diesem Freitag an zu erhöhen - von bisher 10 auf 25 Prozent. Er drohte auch damit, bald alle Einfuhren aus China im Wert von mehr als 500 Milliarden US-Dollar mit solchen 25-prozentigen Zöllen zu überziehen. Trump begründete seinen Schritt unter anderem damit, dass China nachzuverhandeln versuche.

Lighthizer sagte nach Angaben des "Wall Street Journal", er erwarte dennoch, die Gespräche mit der chinesischen Seite an diesem Donnerstag und Freitag in Washington fortzuführen. Ursprünglich war der Beginn der nächsten Gesprächsrunde für Mittwoch geplant gewesen. Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin weilten in der vergangenen Woche zu Verhandlungen in China.

Die "Washington Post" berichtete, die neuen Forderungen der Chinesen seien der US-Regierung Ende vergangener Woche übermittelt worden und hätten Trump in Wut versetzt. Der Präsident hatte sich in der Vergangenheit mehrfach optimistisch geäussert, schon bald ein Handelsabkommen mit China abschliessen zu können. Er hatte allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass die Gespräche noch scheitern könnten./cy/DP/zb

(AWP)

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US-Handelsdefizit mit China

US-Handelsdefizit mit China fällt auf Fünf-Jahre-Tief

Inmitten des Zollstreits mit China ist das von US-Präsident Donald Trump beanstandete Defizit im Warenhandel mit der Volksrepublik auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen.

09.05.2019 14:55

Es sank im März um 16,2 Prozent auf 20,7 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Die Importe aus dem Reich der Mitte verringerten sich um 6,1 Prozent, während die US-Ausfuhren nach China befeuert von einem Exportboom bei Sojabohnen um 23,6 Prozent in die Höhe schnellten. Insgesamt stieg das US-Defizit im Handel mit dem Ausland allerdings um 1,5 Prozent auf 50,0 Milliarden Dollar.

US-Präsident Trump ist das Defizit ein Dorn im Auge. Er kritisierte mehrfach, sein Land werde von wichtigen Handelspartnern wie China über den Tisch gezogen. Kurz vor der neuen Verhandlungsrunde im Zollstreit mit China hatte Trump den Ton gegenüber der Volksrepublik verschärft, der er Wortbruch vorwarf. Er hat angekündigt, am Freitag Importzölle auf chinesische Produkte im Volumen von 200 Milliarden Dollar auf 25 von bisher 10 Prozent zu erhöhen.

(Reuters)

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Keine «bitteren Früchte»

Keine «bitteren Früchte» schlucken: Stillstand im Handelsstreit

Im zugespitzten Handelsstreit zwischen den USA und China zeichnet sich keine Annäherung ab.

12.05.2019 21:04

Die USA bekräftigten am Sonntag, China müsse zu Gesetzesänderungen bereit sein, damit eine Einigung gelinge. Aus der Volksrepublik hieß es indes, man werde keine "bitteren Früchte" schlucken, die den Interessen des Landes schadeten. US-Präsident Donald Trump warnte China via Twitter davor, auf Zeit zu spielen.

Seit Juli 2018 überziehen sich die beiden weltgrößten Wirtschaftsmächte mit Zöllen, was die globale Konjunktur bremst. In den letzten Wochen hatte sich eine Annäherung angedeutet. Dann aber kündigte Trump zusätzliche Importzölle auf chinesische Waren an. Zudem drohte er damit, auch Zölle auf alle übrigen chinesischen Importe zu erhöhen, die bislang davon noch ausgenommen sind.

Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow sagte am Sonntag dem Sender Fox News, Knackpunkt der Gespräche sei Chinas Weigerung, verabredete Punkte per Änderung ihrer Gesetze umzusetzen. Insidern zufolge hatte China zuletzt vorgeschlagen, dies könne auch durch Erlasse des Kabinetts erreicht werden. Kudlow wies das auf Fox News zurück. Er erklärte zugleich, es sei gut möglich, dass Trump den chinesischen Präsidenten Xi Jinping beim G20-Gipfel Ende Juni in Japan treffe.

"500 Milliarden Dollar pro Jahr abzocken"

In China hieß es indes am Sonntag in einem vorab veröffentlichten Kommentar der Zeitung "People's Daily" der regierenden kommunistischen Partei, China werde nichts tun, was den Kern-Interessen des Landes entgegenstehe. Chinas Wirtschaft sei stabil und man könne mit Risiken und Herausforderungen zurechtkommen. In einem Handelskrieg werde es zwar keine Gewinner geben und die Volksrepublik wolle hier keinen Kampf - habe aber auch keine Angst davor. Die beste Lösung liege gleichwohl in einer Kooperation beider Länder und China hoffe, dass Probleme rational und pragmatisch gelöst werden könnten.

Trump hatte am Samstag getwittert, China wolle in dem Streit womöglich den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 abwarten, "um zu sehen, ob sie Glück haben, dass ein Demokrat gewinnt - und sie in dem Fall die USA weiterhin um 500 Milliarden Dollar pro Jahr abzocken würden". Das einzige Problem sei: "Sie wissen, dass ich gewinnen werde (...) und ein Deal wird für sie viel schlimmer werden, wenn er in meiner zweiten Amtszeit verhandelt werden muss." Es wäre klug von China, jetzt zu handeln.

Bis zum vergangenen Wochenende hatte es in dem Konflikt nach einer Annäherung ausgesehen. Dann gab es aber offenbar Streit über Formulierungen in einem Entwurf für ein Abkommen. US-Regierungskreisen zufolge machte China bei nahezu allen Punkten einen Rückzieher. In einer fast 150-seitigen Vorlage habe China systematisch Passagen gestrichen, die zu US-Kernforderungen gehörten. Demnach löschten Chinas Unterhändler Stellen, in denen Verpflichtungen zu Gesetzesänderungen festgeschrieben werden sollten - zu den Streitthemen Diebstahl geistigen Eigentums, erzwungener Technologie-Transfer, Wettbewerbspolitik, Zugang zu Finanzdienstleistungen und Währungsmanipulation.

(Reuters)

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Handelskrieg: Trump will mit

Handelskrieg: Trump will mit Xi reden

Nach der Eskalation im Handelskrieg mit China rudert US-Präsident Donald Trump wieder etwas zurück. Er hat nach eigenen Angaben noch nicht über eine weitere Verschärfung der Gangart entschieden.

14.05.2019 06:37

Am Rande des Gipfels der grossen Industrieländer (G20) Ende Juni in Osaka (Japan) wolle er mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping reden, sagte Trump. Die Unsicherheit im Zollkrieg zwischen den zwei grössten Volkswirtschaften liess am Dienstag aber auch die asiatischen Börsen fallen.

Börsenverluste

Nach den Verlusten an der Wall Street am Vortag sackte in Japan der Nikkei-225 -Index in den ersten 15 Handelsminuten um 1,8 Prozent ab. In Hongkong fiel der Hang Seng um rund zwei Prozent. Auch die Börsen in China lagen klar im Minus. Der Kospi-Leitindex in Seoul, der schon am Montag auf den niedrigsten Stand seit Januar gefallen war, ging auch erst nach unten, machte dann aber wieder Boden gut.

Der seit Monaten andauernde Handelskrieg hatte sich in den vergangenen Tagen drastisch verschärft. In einem ersten Schritt hatten die USA ihre US-Sonderzölle auf Importe aus China im Wert von 200 Milliarden US-Dollar von 10 auf 25 Prozent erhöht. Auch wurde ein zweiter Schritt angekündigt, die Zölle auf China-Waren im Wert von 325 Milliarden auszuweiten - und damit auf alle Importe aus China.

Vergeltungsmassnahmen

Im Gegenzug kündigte Peking am Montag kurz vor Öffnung der US-Börsen seine Vergeltungsmassnahmen an. So steigen vom 1. Juni an chinesische Sonderzölle auf US-Waren im Wert von 60 Milliarden US-Dollar auf bis zu 25 Prozent. Die "Anpassung" sei eine "Antwort auf den US-Unilateralismus und Handelsprotektionismus". Zuvor hatte Trump die chinesische Seite noch gewarnt, Vergeltung zu üben.

Die Eskalation liess die US-Aktienmärkte umgehend absacken. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Minus von 2,38 Prozent - so viel wie seit dem 3. Januar 2019 nicht mehr. Offenbar um die Märkte zu beruhigen, versicherte Trump, dass über die Frage, ob die Sonderzölle auf alle China-Waren ausgeweitet werden, noch nicht befunden worden sei. Er verwies auf sein Treffen mit Xi Jinping Ende Juni in Japan.

Zuversicht

Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer veröffentlichte ein Papier, in dem er Eingaben von Betroffenen einfordert. Am 17. Juni soll es zu einer öffentlichen Anhörung kommen. Damit gibt es weiter Zeit für Handelsgespräche. Chinas Unterhändler haben die US-Seite nach Peking eingeladen. Einen Termin gibt es nicht. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte beim Sender CNBC, er könne sich vorstellen, dass die Gespräche weitergingen - vermutlich zunächst in Peking.

Am Montagabend (Ortszeit) versuchte der US-Präsident, Zuversicht zu verbreiten. Als er Mnuchin bei einem Dinner zum Fastenbrechen mit Muslimen vorstellte, sagte Trump: "Er ist gerade aus China zurück. Wir sagen Euch in drei oder vier Wochen, ob es erfolgreich war." Und der fügte hinzu: "Aber ich habe ein Gefühl, dass es sehr erfolgreich sein wird."

Von den neuen Zöllen Chinas sind auch amerikanische Agrarprodukte betroffen. Trump kündigte an, den US-Farmern für etwaige Ausfälle unter die Arme greifen zu wollen. Er gab China die Schuld an der Eskalation und warnte Peking vor Konsequenzen. Man sei kurz davor gewesen, ein "grossartiges" Abkommen abzuschliessen, dann sei China aber abgesprungen.

Deutsche Industrie warnt

Die Unsicherheiten durch die Handelsstreitigkeiten mit den USA dämpfen auch die Weltkonjunktur. Die Bundesregierung Die deutsche Industrie warnt vor einer Eskalation. "Der anhaltende Konfrontationskurs zwischen den USA und China gefährdet die Weltwirtschaft massiv", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, der Deutschen Presse-Agentur.

Der Handelskonflikt wirke sich umso stärker auf die Weltkonjunktur aus, je länger er dauere. "Unternehmen investieren nicht, wenn unklar ist, ob ihre Geschäfte bald durch Zölle unterbrochen werden." Der Konflikt treffe direkt europäische Unternehmen, die Produktionsstätten in den USA und China haben.

Die Reaktion aus Peking beweise, wie schädlich Zollspiralen für Verbraucher und Unternehmen seien, sagte BDI-Chef Lang. Die schnelle Antwort drohe die kontraproduktive Entwicklung zu beschleunigen. Auch angedrohten US-Zölle auf Fahrzeuge und Fahrzeugteile seien ein erhebliches Risiko für die Weltwirtschaft, so Lang. "Eine Eskalation würde US-Verbraucher und US-Wirtschaft sowie die Wirtschaft der engsten Verbündeten der USA treffen."

/lw/dm/hma/hoe/DP/zb

(AWP)

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USA deuten baldiges Treffen

USA deuten baldiges Treffen mit China an

US-Finanzminister Steven Mnuchin will nach den Worten eines Sprechers erneut nach China reisen, um die Zollverhandlungen mit der Volksrepublik wieder aufzunehmen.

15.05.2019 06:43

Einen genauen Zeitpunkt wollte der Sprecher am Dienstag (Ortszeit) allerdings nicht nennen. Die Gespräche würden fortgesetzt. Zu einem "baldigen Zeitpunkt" werde es ein Treffen in China geben, hiess es.

US-Präsident Donald Trump hatte am Montag gesagt, er peile ein Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping auf dem G20-Gipfel Ende Juni in Japan an.

Am Freitag hatte der US-Staatschef neue Zölle auf chinesische Importe im Volumen von 200 Milliarden Dollar verhängt. Trump lässt angesichts der zuletzt in eine Sackgasse geratenen Verhandlungen zudem höhere Abgaben auf alle übrigen Einfuhren aus der Volksrepublik vorbereiten. Dabei geht es um Waren im Wert von etwa 300 Milliarden Dollar.

China konterte am Montag und kündigte an, ab Juni zusätzliche Abgaben auf US-Waren im Volumen von 60 Milliarden Dollar zu erheben.

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China verkauft so viele US

China verkauft so viele US-Anleihen wie seit Ende 2016 nicht mehr

Mitten im Handelsstreit mit den USA hat China so viele US-Anleihen verkauft wie seit fast zweieinhalb Jahren nicht mehr.

16.05.2019 00:58

Im März trennte sich die Volksrepublik von Bonds im Wert von 20,45 Milliarden Dollar, wie aus Daten des US-Handelsministerium vom Mittwoch hervorgeht. Das war die höchste Summe seit Oktober 2016. Im Februar verkaufte China lediglich Anleihen im Wert von 1,08 Milliarden Dollar. Dennoch bleibt China der größte Gläubiger der USA - das Land hielt im März Anleihen im Wert von 1,121 Billionen Dollar.

Die Daten wurden noch vor der jüngsten Eskalation des Handelsstreits zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zusammengetragen. Ende vergangener Woche verhängte US-Präsident Donald Trump neue Zölle auf chinesische Importe und lässt zudem höhere Abgaben auf alle übrigen Einfuhren aus China vorbereiten. China konterte am Montag und kündigte an, ab Juni zusätzliche Zölle auf US-Waren zu erheben.

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Schuhhersteller warnen vor

Schuhhersteller warnen vor neuen US-Importzöllen gegen China

Nike, Under Armour und andere US-Schuhhersteller haben Präsident Donald Trump dazu aufgefordert, ihre Produkte von geplanten neuen Importzöllen gegen China auszunehmen. Sie warnen vor zusätzlichen Milliarden-Kosten für die Konsumenten.

21.05.2019 07:06

"Der angedachte zusätzliche Zoll von 25 Prozent auf Schuhe wäre für unsere Verbraucher, unsere Firmen und die amerikanische Wirtschaft als Ganzes katastrophal", hiess es am Montag in einem Schreiben des Branchenverbandes FDRA an Trump und hochrangige Regierungsvertreter. Der Aufschlag würde den Käufern pro Jahr insgesamt sieben Milliarden Dollar an zusätzlichen Kosten aufbürden.

Zum FDRA gehören 173 Unternehmen. Die USA erwägen in dem seit Monaten anhaltenden Handelsstreit mit China die Verhängung von weiteren Zöllen auf Güter im Wert von 300 Milliarden Dollar.

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Kreise: USA könnten weitere

Kreise: USA könnten weitere chinesische Unternehmen auf schwarze Liste setzen

Die US-Regierung erwägt Kreisen zufolge, weiteren chinesischen Unternehmen ähnliche Beschränkungen wie dem Telekomausrüster Huawei aufzuerlegen. Betroffen sein sollen bis zu fünf Unternehmen, darunter Hikvision und Zhejiang Dahua Technology, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Diesen Unternehmen, die auf Videoüberwachung spezialisiert sind, könnte dann der Zugang zu wichtiger US-Technik oder Software vorenthalten werden.

22.05.2019 08:28

Die Trump-Regierung sei über die Rolle besorgt, die die möglicherweise bald betroffenen Unternehmen bei der Unterdrückung der uigurischen Minderheiten im Westen Chinas spielten, hiess es weiter. Erst jüngst beschuldigte das US-Verteidigungsministerium China, mehr als eine Million Muslime in Lagern festzuhalten. Zudem gebe es Bedenken, dass die Kameras von Hikvision oder Dahua, die über Gesichtserkennungsfunktionen verfügen, für die Spionage eingesetzt werden könnten.

In der vergangenen Woche hatte die US-Regierung Huawei und zahlreiche Tochtergesellschaften auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. US-Präsident Donald Trump hatte im eskalierenden Handelskonflikt mit China den Weg dafür freigemacht, indem er einen Nationalen Notstand in der Telekommunikation ausrief.

Huawei wird von den US-Behörden verdächtigt, seine unternehmerische Tätigkeit zur Spionage für China zu nutzen. Beweise dafür wurden bislang nicht öffentlich vorgelegt. Die USA drängen auch andere westliche Länder wie Deutschland, Huawei von den Netzen für den neuen superschnellen Mobilfunk-Standard 5G fernzuhalten. Huawei wies die US-Vorwürfe stets zurück./mne/mis/fba

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Handelskrieg
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China will im Handelskrieg

China will im Handelskrieg Zölle auf US-Waren anheben

Der Handelskrieg zwischen China und den USA geht in die nächste Runde. Als Vergeltung auf bereits verhängte Strafzölle Washingtons sollen am Freitag ab Mitternacht (Ortszeit/18.00 Uhr MEZ) neue Strafen der Chinesen in Kraft treten. Nach Angaben des Pekinger Handelsministeriums sollen dann Zölle auf US-Waren im Wert von 60 Milliarden Dollar angehoben werden. Insgesamt sind 5140 Produkte betroffen.

31.05.2019 06:43

Die Strafen, die Peking Mitte Mai angekündigt hatte, folgen auf die jüngste Erhöhung der Strafzölle Washingtons von zehn auf 25 Prozent auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar.

Der Handelskonflikt der beiden grössten Volkswirtschaften hat zuletzt deutlich an Schärfe gewonnen. Neben den Strafzöllen hatte US-Präsident Donald Trump den chinesischen Telekom-Riesen Huawei auf eine "schwarze Liste" setzten lassen.

China drohte derweil damit, die USA von Seltenen Erden abzuschneiden. Die 17 Metalle werden insbesondere in der High-Tech-Industrie benutzt - etwa für Smartphones, Computer, Bildschirme und andere Elektrogeräte oder Windkraftanlagen und Autos. Die USA beziehen 80 Prozent aus China./jpt/DP/he

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Der Donald wird reicher sein

Der Donald wird reicher sein wenn er Abtritt als bei seinem Antritt

Das wird Ihn vor den Richter bringen.

Der ganze Zollstreit ist doch von Donald nur initialisiert damit er sein Vermögen vermehrt.

Ich hoffe er wird im Gefängnis landen.

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Artikel

Artikel

https://web.de/magazine/politik/us-praesident-donald-trump/hohe-einkuenfte-spektakulaere-pleiten-trumps-finanzen-weiss-33763774

 

Anleger getäuscht

Die Zeitung bezeichnete Trump zudem als "Unternehmensplünderer": Als er Ende der 80er Jahre finanziell in Bedrängnis geraten war, soll er mehrmals verkündet haben, bekannte Unternehmen übernehmen zu wollen. Vor dieser Ankündigung hatte er sich bereits Aktien gesichert - deren Kurse durch die Übernahmegerüchte in die Höhe schnellten.

Trump konnte seine Aktien dann mit Gewinn wieder verkaufen, ohne seine Übernahmeversprechen in die Tat umzusetzen. Diese Strategie funktionierte allerdings nur, weil er sich zu dieser Zeit bereits einen Ruf als cleverer Geschäftsmann erworben hatte.

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Scharfe Kritik aus China an

Scharfe Kritik aus China an Trump - USA führen "Wirtschaftskrieg"

Die USA führen aus chinesischer Sicht einen "Wirtschaftskrieg gegen China", um den Aufstieg der asiatischen Macht zu verhindern. In den Handelsgesprächen habe Washington mehrere "Rückzieher" gemacht und trage jetzt die volle Verantwortung für den Stillstand in den Verhandlungen, stellten Staatsmedien am Montag in Kommentaren fest. Am Vortag hatte der Staatsrat in Peking ein "Weissbuch" vorgelegt, in dem einerseits Gesprächsbereitschaft signalisiert, andererseits aber betont wurde, dass China auch keine Angst vor einem Handelskrieg habe.

03.06.2019 06:37

Die seit Monaten andauernde Handelsauseinandersetzung zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften hatte sich am Wochenende noch einmal verschärft. China erliess "Gegenzölle" als Reaktion auf die Anhebung amerikanischer Sonderabgaben auf Importe aus China Anfang Mai. Auch gegenüber seinem Nachbarn Mexiko schwingt US-Präsident Donald Trump jetzt die Zollkeule. Er droht mit massiven Zöllen, falls Mexiko nicht stärker gegen illegale Auswanderung in die USA vorgeht und seine Grenzsicherung verstärkt.

"Es ist bedauerlich und beunruhigend, wie die USA sich geändert haben", fand die chinesische Tageszeitung "Global Times". "Die USA wandeln sich von einem Gründer zu einem Saboteur der globalen Moral, Grundsätze und Ordnung." Der Kommentator sah "einen grossen Wettbewerb zwischen Isolation und Öffnung, Unilateralismus und Multilateralismus, freiem Handel und Protektionismus, Betrug und Integrität, Engstirnigkeit und breiter Perspektive."

In dem Handelsstreit sah die Tageszeitung "China Daily" eine Strategie der USA, erst "unangemessene Forderungen" zu stellen, von denen klar sei, dass China sie nicht erfüllen könne, und dann China für das Scheitern der Gespräche verantwortlich zu machen. Der Kommentator sah einen Trick, "neue Entschuldigungen zu finden, um einen Wirtschaftskrieg gegen China zu führen." "Es lässt die Menschen fragen, ob die USA ihr Handelsdefizit mit China verringern wollen oder versuchen, Chinas Entwicklung zu unterdrücken."

Die Führung in Peking geht offenbar von einem lange andauernden Konflikt aus. "China ist offen für Verhandlungen, wird aber bis zum Ende kämpfen, wenn es nötig ist", hiess es in dem "Weissbuch". Als neueste Waffe will Peking eine Liste mit "unzuverlässigen" ausländischen Firmen aufstellen. Auf der Strafliste sollen Unternehmen, Personen und Organisationen geführt werden, die den Interessen chinesischer Unternehmen schaden.

Auch der US-Paketdienst Fedex geriet zwischen die Fronten. Chinas Behörden ermitteln gegen das Unternehmen, das mehrere Pakete des chinesischen Telekom-Riesen Huawei in die USA umgeleitet hatte. FedEx entschuldigte sich und sagte, die Pakete seien versehentlich fehlgeleitet worden. Trump hatte den Handelskrieg in den vergangenen Wochen verschärft, indem er Huawei aus Sicherheitsgründen auf eine "schwarze Liste" gesetzt hatte. Damit unterliegen dessen Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen.

Chinas Führung unterstellt Trump politische Motive und sieht sich darin bestätigt, dass der US-Präsident auch gegenüber Mexiko Zölle als Werkzeug seiner Aussenpolitik einsetzt. Auf Twitter schimpfte Trump auf den Nachbarn, der die USA ausnutze und die Grenze nur mangelhaft sichere. Er droht damit, vom 10. Juni an Zölle in Höhe von fünf Prozent auf alle Importe aus Mexiko zu erheben, sollte das Nachbarland nicht wirksam den Zustrom illegaler Migranten in die USA reduzieren. Die Zölle sollen gegebenenfalls schrittweise auf bis zu 25 Prozent steigen.

Mexiko ist einer der wichtigsten Handelspartner der USA. Die USA importierten aus dem Nachbarland zuletzt Waren im Wert von 346 Milliarden Dollar im Jahr - zum grössten Teil Autos und Autoteile. Der neue Vorstoss Trumps stiess auf scharfe Kritik auch in den USA. Es wird befürchtet, dass die Zölle gegen Mexiko - wie auch die gegen China - die Einfuhren verteuern und und am Ende von amerikanischen Verbrauchern bezahlt werden müssen./lw/DP/zb

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«Der Worst Case im

«Der Worst Case im Handelsstreit wäre ein Kalter Krieg»

Uli Sigg, Ex-Botschafter der Schweiz in China, äusserte sich an einem Ringier-Talk-Anlass pessimistisch zum Ausgang im Handelsstreit USA-China. cash.ch übertrug den Anlass im Livestream.

https://www.cash.ch/news/politik/uli-sigg-der-worst-case-im-handelsstreit-waere-ein-kalter-krieg-1341371

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China warnt Bürger und Firmen

China warnt Bürger und Firmen vor Reisen in die USA

Der Streit zwischen den USA und China weitet sich aus.

04.06.2019 14:28

Die Führung in Peking veröffentlichte am Dienstag eine Reisewarnung. Chinesische Bürger und Firmen sollten sich vor Schikanen durch US-Behörden in Acht nehmen, erklärte das Außenministerium. Das Tourismusministerium verwies auf Waffengewalt, Raubüberfälle und Diebstähle in den Vereinigten Staaten." Erst am Montag hatte Peking Studenten und Wissenschaftler vor Risiken eines USA-Aufenthalts gewarnt und dies unter anderem mit Problemen bei der Visavergabe begründet.

Die Beziehungen zwischen den beiden weltgrößten Wirtschaftsmächten haben sich im Zuge des von US-Präsident Donald Trump ins Rollen gebrachten Zollkonflikts erheblich eingetrübt. Dazu tragen auch US-Sanktionen gegen den chinesischen Technologiekonzern Huawei, Spannungen wegen des umstrittenen Südchinesischen Meers sowie die US-Unterstützung für das von China für sich reklamierte Taiwan bei.

Zuletzt hatte sich schon der Handelsstreit weiter zugespitzt. Trump warf China vor, sich nicht an frühere Zusagen zu halten, und verhängte eine neue Runde von Strafzöllen. Die Führung in Peking reagierte mit ähnlichen Schritten. Angesichts der aktuellen Verschärfung wächst die Unsicherheit, ob sich Trump und Chinas Präsident Xi Jinping beim Gipfel der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) in diesem Monat in Japan zu Gesprächen treffen werden.

(Reuters)

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Mexico

Nebenbei, es gibt seltene Talente, die es schaffen, die Uneinigkeiten weltweit auszudehnen. Dirol

Quelle:

https://news.guidants.com/#!Ticker/Feed/?r=1

Gespräche zwischen den USA und Mexiko sind auch heute ergebnislos beendet worden. Das Weiße Haus betont, dass wie angekündigt ab Montag, den 10. Juni 2019, Strafzölle zunächst in der Höhe von 5 % auf die gesamte mexikanische Importware erhoben werden, wenn es zu keiner Einigung kommt.

Emil
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Bauchlandung?

Ich wollte niemandem vor dem verlängerten Pfingstwochenende die Freude an den wieder steigenden Kursen verderben. Wobei der Anstieg ja auf angeblichen Hoffnungen beruht? OkDirol

Aber ich denke, es wartet eine mega Börsenbauchlandung...

 

07.06.19, 13:30 | Von Dow Jones News

ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutsche Wirtschaft startet sehr schwach ins zweite Quartal

Die deutsche Volkswirtschaft ist schwach ins zweite Quartal gestartet. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) sank die Produktion im produzierenden Sektor gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent. Die Exporte fielen um 3,7 Prozent und der Einzelhandelsumsatz um 2,0 Prozent. Die Deutsche Bundesbank prognostiziert für das zweite Quartal einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP), und Bankvolkswirte wollen eine geldpolitische Lockerung durch die Europäische Zentralbank (EZB) noch in diesem Jahr nicht ausschließen.

ING: "Furchtbarer Quartalsstart" für deutsche Wirtschaft

Die Kombination aus stark sinkender Produktion und einem heftigen Exportrückgang im April stellt nach Aussage von ING einen "furchtbaren Start" in das zweite Quartal dar. Gleichwohl weist ING-Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski darauf hin, dass es sich zunächst nur um einen einzelnen Monat handele, der nicht unbedingt ein zutreffendes Bild vom Zustand der Industrie oder gar der gesamten Wirtschaft zeichnen müsse.

Commerzbank: Deutsches BIP steigt 2019 nur um 0,4 Prozent

Die Commerzbank fühlt sich von den überraschend schwachen Produktionsdaten für April in ihrer Auffassung bestätigt, dass die deutsche Wirtschaft 2019 nur um 0,4 Prozent wachsen wird. Volkswirt Ralph Solveen schreibt in einem Kommentar: "Die deutlich niedrigere Produktion in der Industrie steht im Einklang mit der schwachen Entwicklung der Auftragseingänge in den vergangenen Monaten."

Lampe: Deutsches Wachstum im 2Q weniger wahrscheinlich

Die deutsche Wirtschaft kann nach Einschätzung des Bankhauses Lampe im zweiten Quartal immer noch wachsen. "Allerdings hat der sehr schwache Start, der in den Daten zur Produktion und zu den Exporten zum Ausdruck kommt, das Risiko erhöht, dass es kein Wachstum geben wird", sagte Chefvolkswirt Alexander Krüger. Angesichts der anhaltenden Konjunkturschwäche macht Krüger sich mit dem Gedanken vertraut, dass die Europäischen Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik noch in diesem Jahr lockern wird.

Unicredit: Deutsches BIP stagniert im 2Q bestenfalls

Unicredit rechnet nach Veröffentlichung enttäuschender Produktions- und Exportzahlen für April damit, dass die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal bestenfalls stagnieren wird. Volkswirt Andreas Rees schreibt zum weiteren Ausblick: "Unser bevorzugter Indikator sind die Ifo-Geschäftserwartungen, die erst im März ihren Tiefpunkt erreicht haben. Erste Besserungszeichen bei den harten Daten dürfte es also erst im Sommer oder sogar etwas später geben."

Chinas Notenbank sieht "enormen" Spielraum in der Geldpolitik

China hat "enormen" Spielraum für eine Anpassung der Geldpolitik, wenn sich der Handelskrieg mit den USA vertieft. Das sagte der Gouverneur der People's Bank of China (PBoC), Yi Gang, in einem Interview mit Bloomberg. "Wir haben viel Raum bei den Zinssätzen, wir haben viel Raum bei der erforderlichen Reservequote, und auch für die fiskalischen Instrumente denke ich, dass der Raum für Anpassungen enorm ist", sagte Yi.

Rentner in Deutschland erhalten ab Juli deutlich mehr Geld

Die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab Juli deutlich höhere Altersbezüge: Der Bundesrat billigte in Berlin die Erhöhung der Renten um 3,18 Prozent im Westen und um 3,91 Prozent in Ostdeutschland. Das Rentenniveau steigt damit leicht auf 48,16 Prozent des durchschnittlichen Einkommens an. Die Rentenanpassung hat nach Angaben der Bundesregierung ein Volumen von 11 Milliarden Euro im Jahr.

Scholz: Timmermans soll EU-Kommissionspräsident werden

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich in einem Interview dafür stark gemacht, dass der niederländische Sozialdemokrat Frans Timmermans und nicht der CSU-Politiker Manfred Weber neuer EU-Kommissionspräsident wird. "Ich bin für das Spitzenkandidat-Prinzip", sagte Scholz der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei nach deren Angaben.

Bundesrat beschließt neue Regeln für Wertpapierhandel

Der Bundesrat hat abschließend neue Bestimmungen für den Wertpapierhandel gebilligt, die ab 21. Juli europaweit mit der EU-Prospektverordnung gelten sollen. Der Bundestag hatte die entsprechenden innerstaatlichen Änderungen am 9. Mai verabschiedet. Wie die Pressestelle der Länderkammer mitteilte, können mit dem Beschluss des Bundesrats zahlreiche Vorschriften des Wertpapierprospektgesetzes wegfallen, die nun direkt in der EU-Verordnung geregelt sind.

Bundestag billigt neue Migrationsregeln

Der Bundestag hat einen Teil der Regelungen des umstrittenen Migrationspaketes der Regierung beschlossen. Das "Geordnete-Rückkehr-Gesetz" erhielt mit 372 Ja-Stimmen eine deutliche Mehrheit.

Koalitionskrach wegen EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien, Nordmazedonien

In der Koalition gibt es Streit um die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien. Die Sozialdemokraten kritisieren die ablehnende Haltung ihres Koalitionspartners zur Aufnahme der Verhandlungen. "Ich bedaure sehr, dass es CDU/CSU ablehnen, wie vor einem Jahr zugesagt, im Juni Beitrittsgespräche mit Albanien und Nordmazedonien aufzunehmen", sagte Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) der Süddeutschen Zeitung.

Kipping ruft Bundestag zu Verhinderung von "Geordnete-Rückkehr-Gesetz" auf

Vor der Abstimmung im Bundestag über das "Geordnete-Rückkehr-Gesetz" von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat Linken-Chefin Katja Kipping die Abgeordneten aufgerufen, die geplanten Verschärfungen bei Abschiebungen zu verhindern. Sie appelliere an alle Abgeordneten, "die sich der Verfassung verpflichtet fühlen, diese menschenverachtende Politik" nicht mitzutragen, sagte Kipping der Nachrichtenagentur AFP.

May tritt als Parteichefin der britischen Konservativen zurück

Die britische Premierministerin Theresa May tritt am Freitag als Parteivorsitzende der konservativen Tories zurück. May werde zwar für die Zeit der Regelung ihrer Nachfolge bis voraussichtlich Ende Juli als Regierungschefin im Amt bleiben, sich aber nicht weiter um den Austritt Großbritanniens aus der EU kümmern, teilte ihr Sprecher in London mit.

+++ Konjunkturdaten +++

Schweiz/SNB: Währungsreserven Mai 759,9 Mrd CHF

Schweiz/SNB: Währungsreserven betrugen im Apr 772,0 Mrd CHF

DJG/DJN/AFP/apo

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Feiertags-Überblick

Info heute

 

10.06.19, 19:00 | Von Dow Jones News

FEIERTAGS-ÜBERBLICK AM ABEND/10. Juni 2019

Die wichtigsten Meldungen aus dem Feiertagprogramm von Dow Jones Newswires:

Trump droht mit Strafzöllen auf französische Weine

Wenige Tage nach seiner Rückkehr aus Frankreich hat US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen auf französische Weine gedroht. In einem Interview des Senders CNBC beklagte Trump am Montag, dass auf nach Frankreich exportierte Weine aus den USA höhere Zölle erhoben würden als umgekehrt. Dies sei "nicht fair, und wir werden etwas dagegen tun".

Trump droht Mexiko erneut mit Strafzöllen

Drei Tage nach der Einigung zwischen den USA und Mexiko in der Einwanderungs- und Handelspolitik hat US-Präsident Donald Trump neue Drohungen gegen das Nachbarland ausgestoßen. Sollte das mexikanische Parlament die Vereinbarung nicht absegnen, würden die Strafzölle auf mexikanische Waren doch noch verhängt, warnte Trump am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Chinas Importe sinken - US-Handelskonflikt schwächt Nachfrage

Chinas Importe sind im vergangenen Monat stark gesunken. Die Importe gingen im Mai gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent zurück, nachdem sie im April um 4 Prozent gestiegen waren. Die Ausfuhren stiegen im Mai gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent, nachdem sie im April um 2,7 Prozent gesunken waren.

Japans Wirtschaft legt im 1. Quartal um 2,2 Prozent zu

Japans Wirtschaft hat nach revidierten Daten im ersten Quartal etwas stärker zugelegt als zunächst erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Zeitraum von Januar bis März annualisiert um 2,2 Prozent (vorläufig 2,1 Prozent) nach 1,6 Prozent im Vorquartal. Grund war eine Aufwärtskorrektur der Unternehmensinvestitionen.

Britische Wirtschaft schrumpft im April

Die britische Wirtschaft ist im April geschrumpft. Dazu trug auch bei, dass viele Automobilhersteller um das ursprüngliche Brexit-Datum herum ihre Fabriken vorsorglich geschlossen hatten. Großbritanniens Wirtschaftsleistung ist im April im Vergleich zum März um 0,4 Prozent gesunken. Das ist der größte monatliche Rückgang seit März 2016.

Johnson will EU zu Zugeständnissen zwingen

Der als Favorit für die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May gehandelte Brexit-Hardliner Boris Johnson will die EU zu weiteren Zugeständnissen zwingen.

Ehemalige Koalitionspartner treten nicht bei Neuwahl in Athen an

Die rechtspopulistische Partei Unabhängige Griechen, ehemals Koalitionspartner der regierenden Syriza-Partei von Regierungschef Alexis Tsipras, wird nicht bei den bevorstehenden Neuwahlen zum griechischen Parlament antreten.

Entscheidung über neuen SPD-Parteivorsitz könnte erst Dezember fallen

Die Wahl einer neuen SPD-Parteispitze könnte sich noch bis zum Jahresende hinziehen. Generalsekretär Lars Klingbeil sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung mit Blick auf die Debatte über eine Basis-Beteiligung, in einem solchen Fall bräuchten die Kandidaten "Zeit, um sich zu präsentieren".

Sentix-Konjunkturindex Deutschland bricht im Juni ein

Die Einschätzungen von Analysten und Investoren zur deutschen Konjunktur haben sich im Juni eingetrübt. Der vom Beratungsunternehmen Sentix erhobene Konjunkturindex sank auf minus 0,7 (Mai: plus 7,9) Punkt, das ist der tiefste Wert seit März 2010.

EZB-Anleihebestände in Vorwoche um 1,184 Mrd Euro gestiegen

Der Bestand an Wertpapieren, die die Zentralbanken des Eurosystems im Rahmen des Ankaufprogramms APP halten, hat sich in der Woche zum 7. Juni erhöht. Nach Mitteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) nahm der Bestand um 1,184 Milliarden Euro auf 2.560,583 (Vorwoche: 2.559,399) Milliarden zu. In der Vorwoche hatte er sich um 5,374 Milliarden Euro reduziert.

Raytheon und United Technologies fusionieren in Aktiendeal

In den USA steht eine Megafusion in der Rüstungs- und Luftfahrtbranche an: United Technologies übernimmt die Raytheon Co in einem reinen Aktiendeal. Das fusionierte Unternehmen, das nach geplanten Ausgliederungen mit mehr als 100 Milliarden US-Dollar bewertet werden dürfte, wäre mit einem Jahresumsatz von rund 74 Milliarden Dollar der zweitgrößte Rüstungs- und Luftfahrtkonzern der Welt hinter Boeing.

Salesforce kauft Datenanalyse-Plattform Tableau Software

Der US-Cloud-Computing-Anbieter Salesforce kauft die Datenanalyse-Plattform Tableau Software, die bei der Transaktion mit 15,7 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Die Tableau-Software-Anteilseigner erhalten für jede ihrer Aktien 1,103 der Stammaktien von Salesforce, wie der SAP-Konkurrent mitteilte.

ING hat kein Interesse mehr an Übernahme der Commerzbank - Zeitung

Der Commerzbank gehen die Bieter aus. Nach Italiens Unicredit und der französischen BNP Paribas hat auch die niederländische Großbank ING kein Interesse mehr an einer Übernahme der Commerzbank, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Finanzkreise.

Frankreich: Renault-Nissan-Allianz hat Vorrang vor Konsolidierung

Frankreichs Finanzminister sieht eine Notwendigkeit für weitere Konsolidierung in der Automobilbranche. Doch die beiden Partner Renault und Nissan sollten zuerst ihre Allianz stärken, ehe sie sich an neuen Fusionsvorhaben beteiligen.

Fiat Chrysler kooperiert mit Aurora bei selbstfahrenden Nutzfahrzeugen

Der Autokonzern Fiat Chrysler (FCA) hat sich bei der Entwicklung selbstfahrender Nutzfahrzeuge mit dem US-Startup Aurora zusammengetan.

Roche verlängert Angebotsfrist für Spark erneut

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat die Annahmefrist für sein Übernahmeangebot für das US-Biopharmaunternehmen Spark Therapeutics erneut verlängert. Grund dafür sei, dass die US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC), die die Akquisition prüft, zusätzliche Informationen angefordert habe. Die Annahmefrist, die eigentlich am 14. Juni enden sollte, läuft nun zum 31. Juli.

Deutsche Bahn Vorstand hebt Ausgabenstopp wieder auf

Der Vorstand der Deutschen Bahn hat einen 2018 verhängten Ausgabenstopp trotz Rekordschulden wieder aufgehoben. In einem internen Schreiben an die Führungskräfte der Bahn habe der Vorstand verkündet, dass die so genannte zentrale Ausgabensteuerung zum 30. Juni beendet werde, berichtet die Bild am Sonntag. Ein Sprecher der Deutschen Bahn bestätigte die geplante Aufhebung der Ausgabensteuerung.

Merck & Co übernimmt Tilos Therapeutics für bis zu 773 Mio Dollar

Der amerikanische Pharmakonzern Merck & Co. übernimmt für bis zu 773 Millionen US-Dollar Tilos Therapeutics. Das biopharmazeutische Unternehmen entwickelt Therapeutika zur Behandlung von Krebs, Fibrose und Autoimmunerkrankungen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/sha/gos

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Trump droht erneut: China

Trump droht erneut: China muss zu Ursprungs-Deal zurückkommen

US-Präsident Donald Trump hat im Handelskrieg mit China erneut eine indirekte Drohung ausgestossen. "Wir hatten einen Deal mit China und sie sind zurückgewichen", sagte Trump am Dienstag in Washington vor seinem Abflug nach Iowa. "Wir hatten einen Deal und wenn sie nicht wieder zurückkommen zu diesem Deal, dann habe ich kein Interesse", fuhr Trump fort. China brauche ein Abkommen. "Ich bin es, der einen Deal aufhält", betonte Trump.

11.06.2019 20:45

Der US-Präsident will sich mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping beim G20-Gipfel am 28. und 29. Juni in Osaka (Japan) treffen. Ein bilaterales Treffen ist jedoch bisher nicht bestätigt. Trump hatte am Vortag erklärt, wenn Xi nicht komme, dann werde er Zölle in Höhe von 25 Prozent auf weitere Warenimporte im Wert von 300 Milliarden Dollar erlassen. Damit wären dann alle Importe aus China in die USA von Sonderzöllen betroffen./dm/DP/fba

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Keine US-Deadline für

Keine US-Deadline für Verhängung neuer Zölle gegen China

US-Präsident Donald Trump will sich nicht darauf festlegen, ab wann er seine jüngste Zolldrohung gegen China in Kraft treten lassen will.

13.06.2019 05:42

"Ich habe keine Deadline", sagte Trump am Mittwoch auf eine entsprechende Journalisten-Frage. Darüber müsse erst noch gesprochen werden. Ursprünglich hatte Trump erklärt, er werde in der Frage nach dem G20-Gipfel Ende Juni in Japan über die neuen Zölle entscheiden.

Er sei aber zuversichtlich, dass es am Ende zu einer Einigung mit China kommen werde, sagte Trump. Beide Länder hätten eine sehr gute Beziehung zueinander, die derzeit aber ein wenig "getestet" werde.

Beide Seiten überziehen sich seit Monaten mit Strafzöllen. Trump hatte jüngst weitere Straf-Abgaben auf chinesische Waren im Volumen von 325 Milliarden Dollar angekündigt. Der Konflikt belastet auch die Weltwirtschaft. 

(Reuters)

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Wdh: Hunderte US-Unternehmen

Wdh: Hunderte US-Unternehmen fordern von Trump Ende des Handelskriegs mit China

(Überflüssige Wörter entfernt im ersten Absatz.) - Im Handelskrieg mit China bekommt US-Präsident Donald Trump Druck von hunderten Unternehmen und Verbänden aus der Mitte des Landes - also der Region, in der Trump die Wahl im Jahr 2016 für sich entschieden hat. Insgesamt haben mehr als 500 Unternehmen und 140 Vereinigungen am Donnerstag einen Brief an den US-Präsidenten geschickt, in dem sie ein Ende der Spirale von immer neuen Zöllen und die Rückkehr an den Verhandlungstisch mit China fordern.

14.06.2019 08:17

Die Konzerne seien besorgt über die Eskalation des Handelskonflikts mit der immer wieder neuen Einführung von neuen Zöllen. "Wir wissen aus erster Hand, dass zusätzliche Zölle signifikante negative und langfristige Folgen für die Unternehmen, Landwirtschaft, Familien sowie die gesamte US-Wirtschaft haben", hiess es in dem Brief mit dem Titel "Tariffs Hurt the Heartland". Unter dem Begriff Heartland sind in den USA alle Bundesstaaten gemeint, die nicht an der Küste liegen./zb/DP/zb/stk

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Vorbereitungen für Trump-Xi

Vorbereitungen für Trump-Xi-Treffen laufen auf Sparflamme

Knapp zwei Wochen vor dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping beim G20-Gipfel in Japan sind die Aussichten auf einen Durchbruch im Handelsstreit gering.

16.06.2019 16:50

Es seien noch keine grossen Vorbereitungen getroffen worden, hiess es in amerikanischen und chinesischen Regierungskreisen. "Die Atmosphäre ist vergiftet", sagte ein hochrangiger westlicher Diplomat aus Peking der Nachrichtenagentur Reuters.

Dies sei vor allem auf die zunehmende Verbitterung beider Seiten in dem Handelsstreit zurückzuführen, in dem sich die zwei weltgrössten Volkswirtschaften gegenseitig mit Strafzöllen überzogen haben. Laut Beamten und Diplomaten in Washington und Peking laufen die Vorbereitung für das beim Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer am 28. und 29. Juni in Osaka vorgesehene Treffen auf Sparflamme.

Der Handelsstreit hatte sich im Mai mit der Verhängung neuer US-Strafzölle zugespitzt. Seit dem 10. Mai haben beide Seiten keine direkten Verhandlungen mehr über eine Beilegung des Konfliktes geführt, der die gesamte Weltwirtschaft belastet. "Die Vorbereitungen für den G20-Gipfel in Japan laufen noch", sagte der Sicherheitsberater im Weissen Haus, Garrett Marquis. "Wir haben nichts zu verkünden zu diesem Zeitpunkt in Bezug auf spezifische bilaterale Treffen." Wirtschaftsberater Larry Kudlow sagte dem Sender CNBC, Trump hoffte in den Gesprächen mit Xi "dort weiterzumachen, wo wir aufgehört haben".

China will respektiert werden

Die chinesische Seite rechnet zwar mit einem Treffen der beiden Staatschefs. Allerdings hatten beide Seiten noch vor zwei Monaten gehofft, den Gipfel zur Unterzeichnung eines Handelsvertrages zu nutzen. Beim G20-Gipfel in Argentinien Ende vergangenen Jahres hatten Trump und Xi eine Art Waffenruhe in dem Streit vereinbart, um Verhandlungen voranzubringen.

Die Gespräche blieben aber bislang ergebnislos und Trump leitete die nächste Zollrunde ein. China sei offen für weitere Gespräche, habe aktuell aber nichts zu verkünden über ein mögliches Treffen zwischen den Präsidenten, sagte Aussenamtssprecher Geng Shuang. Sein Land werde "bis zum Ende kämpfen", sollte Washington den Konflikt weiter eskalieren.

"Für China geht es um das Protokoll für Xi und darum, dass er respektiert wird", sagte ein asiatischer Diplomat. "China wird nicht wollen, dass Xi zu einem Treffen geht, das für ihn peinlich sein könnte." Auch Experten erwarten keinen Durchbruch. "Das beste Ergebnis eines Trump-Xi-Treffens, das in diesem Stadium zweifelhaft erscheint, wäre eine Vereinbarung für beide Seiten, die Gespräche wieder aufzunehmen", sagte Eswar Prasad, Handelsprofessor an der Cornell University und ehemaliger Leiter der China-Abteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF). "Die Aussicht auf einen befristeten und begrenzten Waffenstillstand hat sich verflüchtigt."

(Reuters)

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