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ecoego.
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Hoert sie, wie sie wetteifern, unsere Politiker aller couleurs, wer der Scholle, dem Agro-Industriellen Komplex am naechsten steht. Sie ueberschlagen sich fast, Milliarden, die ihnen nicht gehoeren, zu verteilen an den Agro-Bettel-Adel.

Das ist zynisches Wahl-Stimmen buhlen. So verzoegern sie das Gesundschrumpfen. So machen sie das Leid nur noch groesser fuer die CH Bauern wenn dann einmal Schluss angesagt wird von WTO, EU, USA und man den 3. Welt Laender endlich eine ehrliche und nachhaltige Entwicklunschance gibt und fuer sie den Agroimportmarkt oeffnet.

Generoese Sozialplaene fuer die CH Aussteigebauern koennten mit einer fraction der ueber Jahre noch zu verlochenden Subventions-Milliarden bezahlt werden und den Weg breit und frei machen fuer eine kleine aber feine, wirklich freie Spezialitaeten Spitzenlandwirtschaft und umweltgerechte Landnutzung und Pflege.

Fuer jene die taeglich vom rauhen Wind der internationalen Konkurrenz gefordert sind und auch etwas an die Natur in diesem Land denken, ist es einfach surreal was da so ab geht.

Spieglein, Spieglein an der Wand wer ist der Staende- und Volksvertreter im ganzen Land, der oder die am besten eifert, dass:

• der Schweizer Konsument fuer Lebensmittel weiterhin fast 12 Milliarden Franken im Jahr mehr ausgibt verglichen mit der EU

• die gesamte Stuetzung des Agrarsektors, inklusive Zollschranken 7,5 bis 8 Milliarden CHF pro Jahr kostet (Luzius Wasescha, WTO, Efta Botschafter)

• Nur gerade 10 % aller Bauernbetriebe auf Bio machen aber immer vorgeschoben werden um die Milliarden Pfruendlis zu rechtfertigen

• die Schweizer Landwirtschaft pro Jahr 40 Tonnen Antibiotika verbraucht, mehr als die Humanmedizin.

• durch die Guelle auch antibiotikaresistente Bakterien in den Boden gelangen und via Regen in die Gewaesser (Verbreitung ist „noch unklar“... Eawag News, Maerz 05)

• die Landwirtschaft Hauptverursacher der Umweltverschmutzung in der Luft ist durch Stickstoff (Ammoniak) und Methan (Umwelt 4/04, Bafu)

• 2005 fuer verkaeste Milch (Milchpreisstuetzung) 287 Millionen CHF Subvention vom Steuerzahler bezahlt wurden, neben 40 anderen Subventionen, aber im gleichen Jahr gerade mal 280 Millionen CHF fuer Grundlagenforschung bewilligt wurden durch den Nationalfonds. Die Konkurrenzfaehigkeit des Forschungsstandorts Schweiz ist bedroht (ETH).

Aber wie sagte Frau Marianne Slongo, Staenderaetin (C, NW) anlaesslich der Landwirtschaftsmilliarden Debatte in der 10. Wintersession vom 19 Dezember 2006

• “Sie pflegen und hegen mit unendlicher Geduld und intensiver koerperlicher Arbeit, meist in Handarbeit, die paradiesisch anzusehenden, praechtig bunt bluehenden Alpweiden“.

Prosit Neujahr!

bye

technischer
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Ich gebe fast in allen Punkten recht und finde auch das hier der Markt mehr spielen sollte... denn nur so überlebt man langfristig und kann langfristig wachsen.

Nur finde ich jeweils solche Aussagen mühsam vonwegen Umweltbelastung und Schadstoffausstoss. Wenn man den Schadstoffausstoss der Maschinen nimmt und die kritisiert mag das für mich noch durchgehen. Wobei auch da bedacht werden muss das die grösseren Maschinen zwar mehr Schadstoff ausstossen, aber dafür weniger lang im Einsatz sind.

Aber wenn dann Gülle ect. ein Thema wird, dann sorry... Jeder produziert Mist... Hat schon immer und wird auch immer. Und dieser Mist muss "entsorgt" werden. Dafür habe ich dann echt kein Verständnis.

ecoego.
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Ganz meine Reaktion. Ich war ziemlich indifferent zum Thema Guelle. Habe mich dann doch etwas interessiert als mir eine Bauerntochter gesagt hat, dass ihr Vater sich im Grab umdrehen wuerde, wenn er von der intensiven Guellerei wuesste die anscheinend, mehr als man wahr haben will, praktiziert wird. Da werde nicht sorgfaelltig dosiert in grossen Abstaenden geduengt sondern regelrecht Freiland-Faekalienentsorgung betrieben. Sie hat ihre Forellenzucht aufgegeben auch weil das Wasser verseucht wurde.

Ich denke wenn jeder Hundsgaggel eingesammelt werden muss, dann sollte man auch das Thema Guelle abhandeln und - wenn unbedenklich - abhaken. Aber da hoert und liest man wenig. Wir haben 1,5 Millionen Rindviecher (Vierbeiner) und es gibt sogar Bauern die sagen das sei viel zu viel fuer die verfuegbare Flaeche in der Schweiz.

Zum Thema

http://www.bafu.admin.ch/luft/00596/00600/index.html?lang=de

http://www.eawag.ch/publications/eawagnews/www_en59/en59d_screen/en59d.pdf

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/07/03/blank/key/struk...

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

Slin
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Büschu wrote:

sehr guter artikel,

ich kaufe den emmentaler in italien,

(trotz euro teuro)

da die beste qualität im ausland verkauft wird

. plus er wird suppesioniert .

für Prosciutto die parma import ,muss

man ein kontingent kaufen(sehr teuer)

so wird zb. der preiszerfall von bündnerfleisch

und anderes trockenfleisch hochgehalten.

es lebe der konsument!

ich bin nicht der meinung=geiz ist geil

aber für qualität zu gerechten preisen

ohne das ich schweizerqulalität im ausland

kaufen muss

daselbe gilt für die Pharma lobby

in italien kaufe ich medikamente mit mindestens

20% - 40 % preis differenz obwohl es in der

schweiz produziert wird.

Musste gleich schmunzeln als ich dies gelesen habe......

Bin ein leidenschaftlicher "Bündnerfleisch" Esser, das Kilo kostet um die 80.- +/- . Umso mehr habe ich vor ca. 2 jahren gestaunt als ich in Linz (Oesterreich) im Spar Bündnerfleich zu ca. 35 EUR/ Kilo kaufen konnte!

Habe es aus Protest nicht gekauft......Aber es hat verdammt gut ausgesehen, überhaupt nicht durchzogen.

Was noch dazu kommt, in der Schweiz bekommt man ab und zu richtig zähes, durchzogenes Bündnerfleisch (Coop) was ich bei einem solchen Kilopreis eine absolute Frechheit finde!

Gruss SLIN.

technischer
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Ich gebe Euch ja allen Recht. Es kann nicht sein das wir in der Schweiz für schweizer Produkte mehr bezahlen als im Ausland für dieselben Produkte.

Wenn Subventioniert wird, dann bitteschön in der Schweiz auf dem Heimmarkt. Und noch besser wäre die Rahmenbedingungen zu verbessern und nicht die Produkte als solches zu subventionieren.

Aber nochmals zum Thema güllen... Es ist sicher richtig das heute mehr und intensiver gegüllt wird als früher. Aber... Kriegen wir den heutigen "Mist" sonstwie weg? Zwingt der Markt die Landwirte nicht dazu produktiver zu sein und somit das letzte aus dem Land herauszuholen, und somit die Düngung auf die Spitze zu treiben?

Hat ein Landwirt heute noch Überlebenschancen wenn er so produziert wie früher? Ich denke nicht, wer kauft ihm die Produkte ab wo dann viel teuerer sind als im Coop und Migros? Das mag für Nischenmärkte und -Produkte stimmen, aber nicht für die Masse. Den im Ausland wir anders produziert. Und zwar punkto Umweltschutz auf ganz anderem Niveau, da würde dann wohl wirklich jeder "Altlandwirt" sich im Grab umdrehen. Und wenn das Produkt im Ausland viel billiger ist als hier, dann wird es importiert... für die Masse wohlverstanden.

ecoego.
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Guter point, technischer. Das ist ja eben das Schizophrene. Bauern selbst stellen auch in Frage was das in einem viel zu kleinen Land wie der Schweiz zu suchen hat: Eine Massen-Dairy-Industrie, mit dreiviertel Millionen Milchmaschinen mit moeglichst je 7 Tonnen Jahresproduktion, kuenstlich am Leben gehalten? Da koennte man ja auch eine Automobilindustrie oder Petrochemie in der Schweiz foerdern. Mit fast 8 Milliarden CHF Steuer- und Konsumentengelder im Jahr (L. Wasescha) kann man einiges finanzieren. Ob es Sinn macht ist eine andere Frage.

Und von wegen CH Landwirtschaft fuer die Selbstversorgung ist das genau so ein Maerchen – oder schlicht Unwahrheit – wie die Landschaftspflege fuer Touristen. Warum sind dann unberuehrte Naturlandschaften, Nationalparks mit minimal menschlichem Einfluss, so beliebt und touristisch attraktiv?

Fuer slin noch etwas zu Buendnerfleisch – excerpts aus NZZ Folio 07/05

quote

… So auch die Familie Otavio Lage de Siqueira, die den Rohstoff für das M-Budget-Trockenfleisch produziert. Sie betreibt eine Zucht mit 500 hochkaraetigen Zuchtstieren und Kuehen und gebietet über Farmland, das …viermal so gross ist wie der Kanton Schaffhausen.

Nur Staelle brauchen die Grossfarmer keine. Die Tiere sind das ganze Jahr über im Freien auf der Weide, sie ernähren sich allein von Gras.

… Buendnerfleischhersteller des Landes… sowohl mit Schweizer Fleisch als auch mit solchem aus Brasilien. Und welches Fleisch das bessere ist... «Das brasilianische Fleisch ist netto viermal billiger und trotzdem besser.» Es stammt von jungen, vollfleischigen Rindern, ist saftig, feinfaserig und perfekt in der Groesse. Das Schweizer Pendant…kommt teilweise von alten, ausgemolkenen, leerfleischigen Kuehen…Fleisch, das für fast nichts mehr zu gebrauchen ist. «Stolz daran ist nur der Preis, den die Bauern einfordern können», kritisiert…

…damit ist es 18 Franken billiger als das Buendnerfleisch von Schweizer Kuehen. Doch der Preisvorteil hat weniger mit der Qualitaet zu tun als mit der Schweizer Landwirtschafts- und Aussenwirtschaftspolitik. «Dass dieses Trockenfleisch als Budget-Produkt angeboten wird, ist eigentlich schade» … «tatsaechlich ist das ein Spitzenprodukt.»

unquote

bye

NB technischer: hier geht’s zu unerwartet gegoogelte Guellen Experten http://www.guelle-waggis.ch/mitgl.htm

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Fine-Tuner
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Guter Text.

Es gilt noch zu erwähnen, dass all diese Landwirte, die uns lieb und TEUER sind, und die wir jährlich mit Milliarden aufpäppeln früher oder später, nämlich dann wenn ihr Land als Bauland eingezont wird, plötzlich zu Millionären werden.....selbstverständlich ohne die Subventionen zurückzuzahlen zu müssen.

Im weiteren gilt es anzufügen, dass Landwirte die schlechtesten Steuerzahler sind. Jährlich wird gegen hunderte von Landwirten wegen nicht bezahlens der Steuern, der Krankenkassenprämien und der Militärpflichtersatz die Betreibung eingeleitet.....vor dem Gadden stehen jedoch 2 LkW, 3 Traktoren und 5 PW's..............komischerweise wird in den seltensten Fällen gepfändet, während ein gemeiner Lohnempfänger sofort Lohnpfändung erhält.

Die einen haben in userem Land einfach mehr Rechte als die anderen.....vermutlich auch ein Abbild der politischen Kräfte.

FT

Hans
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..für die die es noch nicht wissen - Bündnerfleisch ist eh ein Etikettenschwindel übelster Art, mehrheitlich billigst produziert in Argentinien - vielleicht deshalb zäch Lol - und in CH abgepackt, na dänn - trotzdem än Guätä Wink

Slin wrote:

Musste gleich schmunzeln als ich dies gelesen habe......

Bin ein leidenschaftlicher "Bündnerfleisch" Esser, das Kilo kostet um die 80.- +/- . Umso mehr habe ich vor ca. 2 jahren gestaunt als ich in Linz (Oesterreich) im Spar Bündnerfleich zu ca. 35 EUR/ Kilo kaufen konnte!

Habe es aus Protest nicht gekauft......Aber es hat verdammt gut ausgesehen, überhaupt nicht durchzogen.

Was noch dazu kommt, in der Schweiz bekommt man ab und zu richtig zähes, durchzogenes Bündnerfleisch (Coop) was ich bei einem solchen Kilopreis eine absolute Frechheit finde!

Gruss SLIN.

Gruss Hans

Slin
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Ist mir eigentlich ziehmlich Egal woher das Bündnerfleisch kommt! Ich kaufe es ja wegen dem Fleisch und nicht weil "Bündner Fleisch" draufsteht. So what.......?

Gruss SLIN.

Elias
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Hanfbauer, sucht ....... und trifft

Quote:

Bauer erschiesst Hanfdieb

Ein Bauer hat im bernischen Schwarzenburg in der Nacht auf Dienstag auf mutmassliche Diebe geschossen. Dabei traf er einen Mann und verletzte ihn tödlich. Die drei Unbekannten hatten versucht, auf dem abgelegenen Hof Hanf zu stehlen. Dabei wurden sie von dem Bauern überrascht.

Der Bauer befindet sich inzwischen in Haft. Gegen ihn läuft eine Voruntersuchung, unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung. Er soll schon früher bei ähnlichen Vorfällen Schüsse abgegeben haben, wie das zuständige Untersuchungsrichteramt und die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilten.

http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/bauer_erschiesst_hanfdieb_1.88559...

Auch heute:

Quote:

Rappaz beendet Hungerstreik

Aber nicht aus Solidarität mit seinem Berufskollegen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/rappaz_beendet_hungerstrei...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

maka
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Ich verstehe eure Diskussion nicht ganz. Zum einen wollt ihr, dass der freie Markt auch in der Landwirtschaft spielt. Zum anderen regt ihr euch über die viele Gülle auf. Leider befindet sich die Landwirtschaft in einer abwärts gerichteten Preisspirale. Schauen wir uns den Milchmakrt an. Durch die teilweise Öffung des Marktes und die Aufhebung der Kontingentierung wurden die Preise von den wenigen Weiterverarbeitern (Emmi und Co.) gedrückt. Damit die Milchbauern auf das selbe Einkommen kommen, haben sie mehr produziert. Mehr Vierbeiner = mehr Gülle. Dadurch wurde das Angebot grösser und wie in der Marktwirtschafft üblich, die Preise sanken. Die Spirale dreht sich nun munter weiter.

Ich würde es besser finden, wenn die Bauern vom Unternehmer wieder vermehrt zum Landschaftsgärtner mutieren würden. Ich sehe dies nicht als negativ. Die Bauern sollen Subventionen erhalten und durch verschiedene Anreize ihren Lohn aufbessern können.

Geiz ist des Anlegers Feind.

maka
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Fine-Tuner wrote:

.....vor dem Gadden stehen jedoch 2 LkW, 3 Traktoren und 5 PW's..............

Nach meiner Meinung fehlt es vielen Bauern an unternehmerischem Denken. Anstatt in Gemeinschaften Investitionen (insbesondere Fahrzeuge) zu tätigen, will jeder seinen eigenen Mähdrescher, Güllenfass und Kartoffelerntemaschine haben.

Geiz ist des Anlegers Feind.

arunachala
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ein heftiger, etwas unpräziser rundumschlag, ecoego. was befürwortest du denn?

ganze lebensmittelproduktion ins ausland auslagern? spielt es eine rolle, wo auf der welt die gülle produziert wird?

zum antibiotika-einsatz muss ich dir recht geben, der ist verdammt hoch. im ausland leider noch höher. hochgezüchtetes vieh, welches am obersten limit gehalten wird, ist nun mal auch sehr krankheitsanfällig. immerhin ist die beimengung von antibiotika ins futter in der schweiz inzwischen verboten.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

CrashGuru
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Was läuft eigentlich in Sachen Gasproduktion aus Gülle. War da nicht auch mal was? Könnte das Problem reduzieren. Sofern dann nicht an Stelle der Gülle einfach Kunstdünger tritt.... Wink

CrashGuru
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Hier eine Info auf einem "Nebenkriegsschauplatz"?

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Boom-i...

:idea:

Johnny P
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Re: « Ich bin ein Bauer ! »

ecoego wrote:

Spieglein, Spieglein an der Wand wer ist der Staende- und Volksvertreter im ganzen Land, der oder die am besten eifert, dass:

• der Schweizer Konsument fuer Lebensmittel weiterhin fast 12 Milliarden Franken im Jahr mehr ausgibt verglichen mit der EU

Daran sind nicht die Bauern schuld!Die OZD generiert ca. 4 Mia Zolleinnahemen pro Jahr (Ich hab die Zahl aus der Erinnerung und nicht nachgeschaut.)mit Agrarzöllen, die schlussendlich auch zurück zum Bürger fliessen. Die restlichen 8 sind also auf den höheren Standart und v.a. auf die Strukturen unserer Grossverteiler zu schieben.

Quote:

•die gesamte Stuetzung des Agrarsektors, inklusive Zollschranken 7,5 bis 8 Milliarden CHF pro Jahr kostet (Luzius Wasescha, WTO, Efta Botschafter)

Eine weitere sinnfreie Zahl aus dem Zusammenhang gezogen.

Quote:

•Nur gerade 10 % aller Bauernbetriebe auf Bio machen aber immer vorgeschoben werden um die Milliarden Pfruendlis zu rechtfertigen

Wir haben extrem höhere Standarts im Tier und Umweltschutz zu erfüllen. Ob Bio oder nicht.

Quote:

•die Schweizer Landwirtschaft pro Jahr 40 Tonnen Antibiotika verbraucht, mehr als die Humanmedizin.

Eine weitere sinnfreie Zahl. Im Ausland wird sie vergleichsweise viel höher sein. Aber ich gebe dir recht das die menge weiter sinken muss. Aber was hat dies mit der Unterstützung des Agrarsektors zutun.

Quote:

•durch die Guelle auch antibiotikaresistente Bakterien in den Boden gelangen und via Regen in die Gewaesser (Verbreitung ist „noch unklar“... Eawag News, Maerz 05)

Das ist mir neu...aber natürlich nicht unwahrscheinlich.

Quote:

• die Landwirtschaft Hauptverursacher der Umweltverschmutzung in der Luft ist durch Stickstoff (Ammoniak) und Methan (Umwelt 4/04, Bafu)

Die Emissionen fallen auch im Ausland bei deinen geliebten Importen an...also kein Argument. Die Schweiz ist auch hier führend die Emissionen zu senken (Güllesilos decken, Schleppschlauchverteiler, Gülle ausreichend verdünnen, Ausbildung der Landwirte etc...)

Quote:

• 2005 fuer verkaeste Milch (Milchpreisstuetzung) 287 Millionen CHF Subvention vom Steuerzahler bezahlt wurden, neben 40 anderen Subventionen, aber im gleichen Jahr gerade mal 280 Millionen CHF fuer Grundlagenforschung bewilligt wurden durch den Nationalfonds. Die Konkurrenzfaehigkeit des Forschungsstandorts Schweiz ist bedroht (ETH).

Der Zusammenhang erschliesst sich mir nicht. Die Verkäsungszulage wird ausgerichtet, weil wir beim Käse bereits Freihandel mit der EU haben. Dafür bezahlt der konsument halt weniger im Laden.

Quote:

Aber wie sagte Frau Marianne Slongo, Staenderaetin (C, NW) anlaesslich der Landwirtschaftsmilliarden Debatte in der 10. Wintersession vom 19 Dezember 2006

• “Sie pflegen und hegen mit unendlicher Geduld und intensiver koerperlicher Arbeit, meist in Handarbeit, die paradiesisch anzusehenden, praechtig bunt bluehenden Alpweiden“.

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Lies den Agrarbericht wie "reich" die Landwirte sind :roll:

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Konrad Adenauer

Johnny P
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CrashGuru wrote:

Was läuft eigentlich in Sachen Gasproduktion aus Gülle. War da nicht auch mal was? Könnte das Problem reduzieren. Sofern dann nicht an Stelle der Gülle einfach Kunstdünger tritt.... Wink

Es gibt kaum mehr Förderbeiträge. Zudem brauchts ca. 90 Grossvieheinheiten und 1 Million investition. Dann kommt noch der Heimatschutz, Denkmalpfleger, Ortsbildkommission etc... von daher ist die Sache im Moment nicht sehr aktuell. Wenn das Öl wieder bei 150$ ist werden dann wohl wieder paar Projekte angegangen Wink

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Konrad Adenauer

CrashGuru
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Johnny P wrote:

CrashGuru wrote:
Was läuft eigentlich in Sachen Gasproduktion aus Gülle. War da nicht auch mal was? Könnte das Problem reduzieren. Sofern dann nicht an Stelle der Gülle einfach Kunstdünger tritt.... Wink

Es gibt kaum mehr Förderbeiträge. Zudem brauchts ca. 90 Grossvieheinheiten und 1 Million investition. Dann kommt noch der Heimatschutz, Denkmalpfleger, Ortsbildkommission etc... von daher ist die Sache im Moment nicht sehr aktuell. Wenn das Öl wieder bei 150$ ist werden dann wohl wieder paar Projekte angegangen Wink

Ich habe eigentlich gemeint, dass dies auch in kleineren Einheiten wirtschaftlich machbar ist? So etwas im Stile von Blockheizkraftwerken....

Dass die Förderbeiträge überall gekürzt werden, egal welche alternative Energie es betrifft, haben wir dem geänderten Zeitgeist zu verdanken (Atomlobbying). Dabei wäre es einfach z.B. den Atomstrom zu belasten und das Geld für die Förderung solcher Anlagen zu verwenden.

arunachala
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Biogas-Anlagen

Dass das auch anders geht, beweist untenstehendes Schema einer Biogasanlage aus Nepal, wo mit einfachsten technischen Hilfsmitteln das gewonnene Biogas für den Verbrennungsprozess beim Kochen bzw. zum Betreiben einer Gaslampe verwendet wird. In vielen Ländern sind diese Art von Anlagen mit einfachster Technik und Bauweise als Hausanlage weit verbreitet.

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seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

Johnny P
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Ja und mit Mist und Lehm könnten wir eine Hütte bauen LolLolLol

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Konrad Adenauer

arunachala
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genau, könnten wir, hätten wir nicht bereits ein besseres haus. und die do-it-yourself-biogasanlage könnten wir ebenfalls bauen, hätten wir nicht bereits dermassen billige energielieferanten.

was ich aufzeigen wollte: es ginge mit weniger als 1 mio. und 90 gve's wenns denn gehen sollte oder müsste.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

Elias
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Johnny P wrote:

Ja und mit Mist und Lehm könnten wir eine Hütte bauen LolLolLol

Kann man, wenn man noch keine hat, aber woher den Lehm, das Land und die Baubewilligung nehmen?

Es geht doch einfacher.

Der Mist hat schliesslich auch noch seinen Wert: Uns allen sicher bekannt als "Düngewert des Gärsubstrates".

----

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CrashGuru
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Re: Biogas-Anlagen

arunachala wrote:

Dass das auch anders geht, beweist untenstehendes Schema einer Biogasanlage aus Nepal, wo mit einfachsten technischen Hilfsmitteln das gewonnene Biogas für den Verbrennungsprozess beim Kochen bzw. zum Betreiben einer Gaslampe verwendet wird. In vielen Ländern sind diese Art von Anlagen mit einfachster Technik und Bauweise als Hausanlage weit verbreitet.

Das war es was ich meinte. Es ging ja um die Lösung eines Problems (zu viel Mist). Aber die Reaktionen hier zeigen auch schon das eigentliche Problem.

Wenn es nicht hohe Rendite verspricht, wird es nicht gemacht. Selbst wenn es zur Problemlösung beitragen könnte und sogar mindestens kostenneutral ist.

Ohne staatlichen Zwang geht einfach nichts wenn nicht das grosse Geld winkt (siehe Spanien mit den Einspeisevergütungen). Wie "der Markt" immer wieder beweist...

:evil:

Wobei schon einige Gemeinden in Deutschland auf diesem Gebiet mit solchen Massnahmen weitgehende Unabhängigkeit von den Konzernen erreicht haben. Aber wir haben es ja nicht nötig :idea: :roll:

Johnny P
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Re: Biogas-Anlagen

CrashGuru wrote:

Das war es was ich meinte. Es ging ja um die Lösung eines Problems (zu viel Mist). Aber die Reaktionen hier zeigen auch schon das eigentliche Problem.

Wer sagt das wir zuviel Mist haben? Warum wird wohl so viel Stickstoff, Phosphor und Kali importiert (imho das wahre Problem bzw. der wahre Umweltsünder). Es ist höchstens ein Verteilungsproblem (fast wie bei den Nahrungsmitteln selber.

Quote:

Wenn es nicht hohe Rendite verspricht, wird es nicht gemacht. Selbst wenn es zur Problemlösung beitragen könnte und sogar mindestens kostenneutral ist.

Ich würde es gerne machen, aber ich kann nicht! Zu wenig GVE, Standort kommt wegen des Ortsbildes nicht in Frage, zudem grenze ich an eine Moorlandschaft mit kleinem Privatsee Schloss etc...da kriege ich niemals eine Bewilligung. ist schnell mal so dahergesagt....aber es dann machen ist was anderes. Ein Landwirt kann höchstens 135% des amtlichen Wertes Kredit aufnehmen (Belastungsgrenze nach BGBB). Ich wette es gibt nicht so viele Landwirte, die das mal eben schnell mal aufwerfen können. Wenn dann mal so eine Anlage steht muss sie auch Unterhalten werden. Wer schon 80h pro Woche arbeitet hat nicht noch lust auf Mehrarbeit und mit Fremdpersonal ist der magere Profit der Anlage mehr als weg.

Quote:

Ohne staatlichen Zwang geht einfach nichts wenn nicht das grosse Geld winkt (siehe Spanien mit den Einspeisevergütungen). Wie "der Markt" immer wieder beweist...

:evil:

Tja jeder muss doch selbst rechnen. Ist doch normal...oder hilfst Du den naiven Bauern danach beim bezahlen der Rechnungen?

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Konrad Adenauer

Brunngass
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Liebe Sportsfreunde,

wenn die halbe Schweiz nach Gülle stinkt, dann sind wie von Johnny erwähnt,die Weltmarktpreise für Dünger so niedrig, dass eine bessere Verwendung der Hofdünger nicht rentiert.Wer glaubt mit Biogasproduktion ändere sich daran etwas, sollte mal die Fakten anschauen.Schweinegülle gibt 25 m3 Biogas, Rindergülle 28 m3 B. normaler Bioabfall (Haushalte) schon 100 m3 und als Topfavorit gibt Maissilage über 200 m3 Biogas.

Der Zuschlag auf unserer Stromrechnung bewirkt dass gigantische Mengen von "günstigen" Abfällen aus der Lebensmittelindustrie aber auch "zuviel" produzierte erstklassige Agrarprodukte, durch die halbe Schweiz gekarrt werden, um in "bäuerlichen" Biogasanlagen zu "Öekostrom" zu werden.

CrashGuru
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Re: Liebe Sportsfreunde,

Brunngass wrote:

durch die halbe Schweiz gekarrt werden, um in "bäuerlichen" Biogasanlagen zu "Öekostrom" zu werden.

@Johnny P

Dass in der Schweiz zu viel Mist herumliegt, der Probleme macht stammt nicht von mir. Das wurde von anderer Seite behauptet. Ich habe nur die Biogasgeschichte aufgebracht, da sie mir sinnvoll erscheint.

@Alle

In der kleinen Schweiz wird eben immer nur in "grossen" Dimensionen gedacht und gerechnet. Wie bei der Holzverwertung in Graubünden Lol

Dass Mist und sonstiger Bioabfall durch die halbe Schweiz gekarrt wird, sollte eigentlich gar nicht notwendig sein. Deutsche Gemeinden beweisen es. Die von arunachala gezeigte Anlage hat eine Dimension eines kleinen Anbaus, würde ich mal sagen... Die Gemeinden in D, welche auf diesem Gebiet Erfahrung haben, sprechen von Einsparungen schon ab dem ersten Betriebsjahr.

Dass die gesamtwirtschaftliche Rechnung aufgehen muss, bestreite niemand. Die Frage ist aber auch: Muss IMMER eine + resultieren? Reicht nicht manchmal für gesuchte Problemlösungen eine neutrale 0 :?: Besonders wenn dadurch die Unabhängigkeit=Freiheit des Einzelnen verbessert wird. Und ganz besonders in Bezug auf die Energieproduktion, die uns noch in absehbarer Zeit Handschellen anlegen wird wenn nichts gegen den Monopolismus auf diesem Gebiet unternommen wird.

Es kann sein, dass es in der Schweiz noch nicht ganz so offensichtlich ist was seit der Liberalisierungswelle passiert. Aber EU-weit sind die Auswirkungen gut ersichtlich und wir sind nicht auf einer Energie-Insel. Ganz im Gegenteil, wie die "Strombörse" beweist. :evil:

arunachala
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gülle

wo fleisch und milchprodukte gegessen werden, da fällt nun mal auch gülle und mist an, technologisierung und industrialisierung hin oder her, am anfang der ganzen kette stehen scheissende lebewesen.

eine gut gepflegte gülle aber stinkt nicht, sie riecht angenehm (abgesehen vielleicht von schweinegülle) und ist zudem sehr wertvoll für die mikroorganismen des bodens, ganz im gegensatz zu kunstdüngern.

die schleppschläuche, welche im flachland immer öfters zu sehen sind, können die probleme des gestankes nicht vermeiden, eher ist das gegenteil der fall: um die teuren maschinen zu amortisieren werden sie möglichst ausgelastet und es wird bei jedem wetter, bei jedem mondstand gefahren und gedüngt was das zeug hält. dabei spielen wetter und mondstand eine sehr wichtige rolle bei der düngung. doch welcher grosse flachlandbauer, gefangen in wirtschaftlichen zwängen und unter stetigem zeitdruck, kann noch auf den mondstand achten ...

ps @ brunngass: ausgerechnet bei sursee, im zentrum der schweizer schweinemast, wurde eine grosse biogasanlage gebaut um vorwiegend schweinejauche zu verarbeiten ...

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

maka
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Re: gülle

arunachala wrote:

wo fleisch und milchprodukte gegessen werden, da fällt nun mal auch gülle und mist an, technologisierung und industrialisierung hin oder her, am anfang der ganzen kette stehen scheissende lebewesen.

Das Attachment zeigt ein Modell der Ammoniakbelastung im Jahr 2000. Obwohl es sich um eine alte Grafik handelt, wird eindrücklich verdeutlicht, wo intensive Nutztierhaltung betrieben wird. Es sind dies der Raum Luzern sowie Teile der Ostschweiz.

Gerade die Region Luzern ist bekannt dafür, dass in den letzten Jahren einige Seen künstlich belüftet werden mussten. Dies als Folge der schlechten Abwasserreinigung und der Überdüngung in der Landwirtschaft. Mit dem Bau von Kläranlagen, Regelungen bei der Düngung in der Landwirtschaft und zusätzlicher Belüftung der Seen hat man diese Problem heute weitgehend im Griff.

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Geiz ist des Anlegers Feind.

Johnny P
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« Ich bin ein Bauer ! »

Wie bereits gesagt. Es hat nicht zuviel...es ist nur schlecht verteilt.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Brunngass
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@ CrashGuru,

ich schrieb nirgends, es werde Mist durch die Schweiz gekarrt.Was ich sah waren Berge von Kaffepulver die 100e von Kilometer weit transportiert wurden.Ich weiss dass in einem Jahr, die Ernte der hochwertigsten Speisekartoffelsorte dreimal zu "hoch" ausfiel, diese wurden dann gratis einer weit entlegenen Biogasanlage geschenkt.

Zwischen den Anlagebetreibern herrscht ein Kampf um das vorhandene Ausgangssubstrat, aber wenn Du meine Zahlen verstehst, begreifst Du auch dass sich niemand um Schweinejauche prügelt.

Das in Suhrsee eine Anlage gebaut wird in der "auch" Schweinegülle "entsorgt" wird hängt damit zusammen,dass die Lozärner wenig Lust haben ihre Schweinebestände zu reduzieren.

Gerade der Baldeggersee tat sich trotz aller Vereinbarungen mit den Bauern schwer, seinen übermässigen Phosforgehalt loszuwerden.

Was die Naturfritzen halt nicht kapierten,waren die 177 Tricklis der Bauern um die Verträge zu umgehen.

So sei doch noch einer erwähnt. Bauer Ch. Blo. verpflichtete sich maximal 60 Färlimohren zu halten.Allerdings erreichte er diesen Maximalbestand nur dadurch dass er die abgesäugten 30 Färlimohren in die Ajoie in die Ferien schickte.Während diese sich dort vom Horror der Luzerner SVP-Fanatiker erholten,schifften und kackten natürlich die in der Zentralschweiz verbliebenen Tiere um so mehr.Ich weiss nicht ob Du jemals 14 kleine Ferkel an ihrer Mutter saugen sahst.Das Muttertier muss, wenn es überleben will, natürlich 3 bis 5 Mal so viel fressen und saufen, wie die Kolleginnen im Jura libre. Dementsprechen wird natürlich auch geschifft.

Elias
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Re: Liebe Sportsfreunde,

CrashGuru wrote:

Dass Mist und sonstiger Bioabfall durch die halbe Schweiz gekarrt wird, sollte eigentlich gar nicht notwendig sein. Deutsche Gemeinden beweisen es. Die von arunachala gezeigte Anlage hat eine Dimension eines kleinen Anbaus, würde ich mal sagen... Die Gemeinden in D, welche auf diesem Gebiet Erfahrung haben, sprechen von Einsparungen schon ab dem ersten Betriebsjahr.

Auch in D wird heumgekarrt und aus Treibstoff wird wieder Futter, aus Futter werden Eier und die Eier werden wieder herumgekarrt. Ob die Eier wieder zu Biodiesel werden? Herumgekarrt werden sie auf jeden Fall noch einmal.

Quote:

Dioxin in Eiern

Der Futtermittelhersteller Harles & Jentzsch in Uetersen in Schleswig- Holstein kaufte nach eigenen Angaben jahrelang Reste aus der Biodieselherstellung sowie der Nahrungsmittelindustrie auf und verarbeitet sie für Viehfutter.

http://www.abendzeitung.de/panorama/238485

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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