Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

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22.07.2007 11:25
#1
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Die Lex Furgler soll aufgehoben werden. So will es der Bundesrat....oder sollte man sagen die Bundesverräter?

Am liebsten würden Sie doch die ganze Schweiz zu einem Vorzugspreis verkaufen......oder noch besser als CH-AG an die Börse bringen, dann könnten sich die Samis, Schumachers und andere neureiche Snops die CH zum "Marktpreis" unter sich aufteilen.

Die Lex Furgler muss verschärft werden. Bereits jetzt besitzen viel zu viele Ausländer Grundbesitz in der Schweiz. Der Ausverkauf dieses schönen Fleckchen Erde muss gestoppt werden. Schaut euch doch mal die Zürichseegegend an.....m2 Preise zum heulen und ausser denjenigen die hochdeutsch sprechen verstehe ich die Leute nicht mehr. An die Gemeindeversammlungen dieser Region, muss man einen Übersetzer mitnehmen!!!.....

Stop diesem Wahnsinn. Dass die SVP dies noch unterstützt ist das Letzte.....was bedeutet das V im Namen????.....Verräter!

Diese Partei ist das Letzte, so wie der Bundesrat, der Kapital über das Wohl unserer Nation setzt. Schande und Pfui.

Die Lex muss nicht abgeschwächt oder sogar aufgelöst werden, SIE MUSS VERSTÄRKT WERDEN.

EIN MORATORIUM FÜR 10 JAHRE IN DENEN AUSLÄNDER KEIN GRUND MEHR ERWERBEN KÖNNEN (mieten, oder im Baurecht ist ok).

DIES WÄRE EIN ANSATZ.

Fine-Tuner

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28.07.2007 23:21
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Fine-Tuner wrote:

Dass die Goldgräberstimmung auch Gesindel anlockt ist logisch. Städtische Verhältnisse mit Drogen, Gewalt, Vandalismus auf der einen und protzigen hässlichen Neubauten auf der anderen Seite führen zu einer Verstädterung und machen die Region zu einer Agglomeration von Zürich ohne eigene Identifikation.

*hau-vor-den-Kopf*

Städtische Verhältnisse führen zu einer Verstädterung

Das ist typisches SVP-Stammtisch-Gelaber.

Schon jetzt wachsen die Gemeinden zusammen. Das hat schon vor der Lex Furgler angefangen, ging und geht während der Lex Furgler weiter und wird auch nachher weiter gehen.

Das hat nichts mit der Lex Furgler zu tun. Ist den das so schwer zu verstehen? Jeden Monat kommen alleine aus dem nördlichen Kanton 1000 Personen in die Schweiz. Weitere kommen aus anderen Ländern. Die müssen ja irgendwo wohnen. Irgendwer muss diese Wohnungen bauen. Ob es wir Schweizer tun oder die Ausländer, spielt doch bezüglich der Verstädterung keine Rolle.

Die Alternative wäre eine Zersiedelung. Das kann aber auch nicht ernst gemeint sein.

Siehe http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/00474/00492/index.html?lang=de&ms...

Fine-Tuner wrote:

Ich definiere Lebens- und Wohnqualität anders.

Selbst bin ich privilegiert und bin Eigentümer eines edlen Höckchen an edler Lage in der steuergünstigsten Gemeinde der Schweiz. Unverbaubare Lage mit internationalen und nationalen Steuerflüchtlingen als Nachbarn, die jedoch selten anwesend sind, da meistens im Tessin oder in Florida....man gönnt sich ja sonst nichts. Viele Liegenschaften gehören internationalen Konzernen die ihr Personal, welches eine zeitweilige accommodation benötigt, hier logieren lassen.

Tönt nach Ausserschwyz.

Ja, Lebensqualität würde ich auch anders definieren. "Edle Lage" mit beschissenen Nachbarn würde mich auch angurken. Eine eher unangenehme Lage.

Da habe ich es schon besser.

Ich wohne ebenfalls an edler Lage mit unverbaubarer Sicht auf den See.

Hier hat es keine Steuerfüchtlinge.

Alle Nachbarn immer anwesend.

Diejenigen, die hier residieren, können sich halt Jona als Steuerdomizil leisten.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

28.07.2007 13:00
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Na ja, einiges mag zutreffen; vieles scheint mir jedoch asoziales Geschwafel. Dem Student mit der sophisticated analysis über den Kanton Ausserschwyz kann ich nur sagen, dass mich die Zahlen über Steuersätze, Arbeitsplätze und Infrastruktur nicht zu beeindrucken vermögen.

Ich definiere Lebens- und Wohnqualität anders.

Selbst bin ich privilegiert und bin Eigentümer eines edlen Höckchen an edler Lage in der steuergünstigsten Gemeinde der Schweiz. Unverbaubare Lage mit internationalen und nationalen Steuerflüchtlingen als Nachbarn, die jedoch selten anwesend sind, da meistens im Tessin oder in Florida....man gönnt sich ja sonst nichts. Viele Liegenschaften gehören internationalen Konzernen die ihr Personal, welches eine zeitweilige accommodation benötigt, hier logieren lassen.

Die "Gemeinde" gibt’s nur noch in der jährlichen Hochglanzbroschüre, die man sich jetzt von internationalen Konzernen sponsoren lässt....vermutlich sind auch die Gemeinderäte von diesen Konzernen bezahlt oder arbeiten dort.

Dass die Goldgräberstimmung auch Gesindel anlockt ist logisch. Städtische Verhältnisse mit Drogen, Gewalt, Vandalismus auf der einen und protzigen hässlichen Neubauten auf der anderen Seite führen zu einer Verstädterung und machen die Region zu einer Agglomeration von Zürich ohne eigene Identifikation.

Wer solche Zustände bei sich zu Hause verhindern möchte, sollte sich gegen den Ausverkauf wehren.

Fine-Tuner

24.07.2007 19:23
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Viremar wrote:

Sandro wrote:
Ich stimme Dir vollkommen zu! Mit den Chalets wollte ich nur auf die gestörten Verhältnisse hinweisen. (Betreffend Immobilien-Preise)

Wobei wohl der kleinste Teil der Summe auf den Bodenpreis abfällt. Wenn ich mir alle Wasserhähne vergolden lasse und Marmor aus Italien verlege, dann ist kleinste Haus bald ein Mal eine Million wert.

Da ist auch etwas dran. Die verarbeiteten Materialien sind bei Obi wohl nicht erhältlich. Aber auch daran verdient das Umfeld. Die Mehrwertsteuer zum Beispiel. Wenn die Bauarbeiter abgezogen sind, geht es weiter: Die Securitas, die fortan das Gelände bewachen muss. Der Gärtner muss die Anlage in Schuss halten, die Reinigungsfirmen, der Partyservice usw. usw.

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Benjamin Franklin

24.07.2007 11:50
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Sandro wrote:

Ich stimme Dir vollkommen zu! Mit den Chalets wollte ich nur auf die gestörten Verhältnisse hinweisen. (Betreffend Immobilien-Preise)

Wobei wohl der kleinste Teil der Summe auf den Bodenpreis abfällt. Wenn ich mir alle Wasserhähne vergolden lasse und Marmor aus Italien verlege, dann ist kleinste Haus bald ein Mal eine Million wert.

24.07.2007 08:41
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Ich stimme Dir vollkommen zu! Mit den Chalets wollte ich nur auf die gestörten Verhältnisse hinweisen. (Betreffend Immobilien-Preise)

Natürlich hoffe ich schwer, dass die fremden Fötzel (Wie du so schön sagst) : ) nicht nur an den Zürichsee kommen!

Grüsse

23.07.2007 17:56
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Sandro wrote:

Nachfrage und Angebot! Trotzdem muss ich Fine-Tuner schon einbisschen Recht geben.

Ich denke das Problem wird hauptsächlich durch die "Super Neu-Reichen" verursacht! Das Grundstück wird um jeden Preis bezahlt, unabhängig vom wirklichen Wert. Natürlich ist es mir recht, wenn dann schlussendlich die Gewinnsteuer vom Kanton eingesackt wird! Wir können nur profitieren.

Leider ist der Bezug zum Verhältniss nicht mehr zu bremsen! Ein Chalet in den Bergen für 115 Mio! Da komme ich schon einbisschen ins "grübeln".

Nun gut! Wie sagen wir so schön: "Wänns mir nöd machet, mächts halt än anderä".

Aus eigenen Erfahrungen weiss ich, dass in Italien das gleiche Spiel läuft. Die Region um den Comersee und Toskana! Wohl kaum nur Einheimische:)

Grüsse

Angebot und Nachfrage: da stimme ich zu. Das hat nichts mit Lex Furgler zu tun.

Wieviele solcher Chalets gehen den für 115 Mio über den Tisch?

Was hat das mit der jetzt schon verbauten Goldküste zu tun?

Und warum sollen nur Schweizer diese irren teuren Sachen kaufen müssen? Kommt man dann weniger ins grübeln?

Ich bin absolut kein Freund der Handänderungssteuer. Ganz im Gegenteil. Aber das Geld, dass hier der Gemeinde jedes mal zukommt (trotz oder eben wegen des Wahnsinnspreis), können die doch allemal gut gebrauchen. Trägt zu Gesundung der Gemeindekassen bei.

Mit der Verschärfung der Lex Furgler verzichtet man auf diese Einnahmequelle durch die fremden Fötzel.

Wenn diese bösen reichen Ausländer hier investieren und Häuser bauen, sorgen sie für Beschäftigung.

Natürlich hat alles immer zwei Seiten und erwünschte und unerwünschte Nebenwirkungen.

Diese Schwarzmalerei muss einfach nicht sein.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

23.07.2007 14:30
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Nachfrage und Angebot! Trotzdem muss ich Fine-Tuner schon einbisschen Recht geben.

Ich denke das Problem wird hauptsächlich durch die "Super Neu-Reichen" verursacht! Das Grundstück wird um jeden Preis bezahlt, unabhängig vom wirklichen Wert. Natürlich ist es mir recht, wenn dann schlussendlich die Gewinnsteuer vom Kanton eingesackt wird! Wir können nur profitieren.

Leider ist der Bezug zum Verhältniss nicht mehr zu bremsen! Ein Chalet in den Bergen für 115 Mio! Da komme ich schon einbisschen ins "grübeln".

Nun gut! Wie sagen wir so schön: "Wänns mir nöd machet, mächts halt än anderä".

Aus eigenen Erfahrungen weiss ich, dass in Italien das gleiche Spiel läuft. Die Region um den Comersee und Toskana! Wohl kaum nur Einheimische:)

Grüsse

22.07.2007 19:10
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Fine-Tuner wrote:

Ich kann nur jedem empfehlen, bei dem es noch nicht so schlimm ist, alles dagegen zu tun wie beispielsweise die Abschaffung der Lex an der Urne verhindern.

Das es bei dir schlimm ist, merkt man. Purer Frust.

Bei mir war es nie schlimm und es wird sogar immer besser.

Ich bin 49 und bin hier geboren.

Und wir kommen aus bescheidenen Verhältnissen.

Man kann mit den Umständen und Schicksalen hadern, oder man versucht Nutzen daraus zu ziehen. Es ist wie an der Börse.

Warum Energie in etwas verschwenden, was dir nichts nützt, nichts hilft, dir keinen Vorteil verschafft?

Was hilft dir eine Verschärfung der Lex Furgler? Es wird dir danach noch schlechter gehen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

22.07.2007 18:52
Bild des Benutzers Jodellady
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Fine-Tuner wrote:

Die CH kann man nicht mit Frankreich oder Spanien vergleichen. Grund und Boden sind in der CH besonders rar. Die Bevölkerungsdichte liegt weit über dem von Frankreich oder Spanien. Der Boden ist in der CH derart rar, dass schon eine geringfügige Spekulation die Preise in die Höhe treibt, so dass sich Einheimische keinen Boden mehr leisten können, dass die Mieten steigen ist eine logische Konsequenz. Bald werden wir in den Agglomerationen der grösseren CH-Städte Zustände wie in Lenzerheide oder Arosa haben.....was soll daran positiv sein? Das Problem sind nicht die Ferienhäuschen und -wohnungen in den Touristenorten. Das Problem sind städtische und angrenzenden Regionen wie bspw. in Genf, Lausanne oder Zürich. Schon jetzt müssen die Gemeinden und Kantone sog. Genossenschaftswohnungen bauen um der einheimischen Bevölkerung noch bezahlbare Wohngelegenheiten zu bieten (das sind doch nichts anderes als Sozialwohnungen). An den edlen Lagen logieren immer häufiger und mit einer rasanten Kadenz internationale Steuerflüchtlinge. Ein erschreckendes Beispiel ist die Region Ausserschwyz, wo an den Hängen des Zürichsees bereits jetzt jeder grüne Fleck verbaut ist und der Anteil gutbetuchter ausländischer Freunde rund 50% der Bevölkerung beträgt. Ich weiss es, weil ich hier seit über 40 Jahren lebe. Die Wohnqualität ist massiv gesunken, die Mieten haben sich verdoppelt und die Strassen sind verstopft mit stinkenden Limousinen. Tiefe Steuern nützen nur den Grossverdienern so ab 500T pro Jahr, die Alteingesessenen werden zu Randständigen. Hier ist bereits Hopfen und Malz verloren. Ich kann nur jedem empfehlen, bei dem es noch nicht so schlimm ist, alles dagegen zu tun wie beispielsweise die Abschaffung der Lex an der Urne verhindern.

Langsam Langsam!

Ich wohne ebenfalls in Ausserschwyz (nähe Freienbach) und bin kein Gutbetuchter (Otto Normalo halt).

Ich hab seit kurzer Zeit eine Grafik aufgestellt für meine Diplomarbeit über die Steuerbelastung. Guck im Attachement! Wir können froh sein, dass wir soviele reiche juristische und private Personen in unserem Kanton bzw. Ausserschwyz verzeichnen können. Durch Steuervergünstigungen profitiert jeder.

Das Verkehrsproblem liegt nicht an den Reichen, sondern an dem Pendlerverkehr. Freienbach zählt momentan 4700 Zu- und 4500 Wegpendler (!!!) pro Tag. Die SBB hat ca. 700 Pendler pro Werktag gezählt, die mit dem ÖV anfahren. Du kannst dir die Problematik also selber errechnen, warum die Churerstrasse/Seedamm über 20'000 Fahrzeuge pro Tag zählt. Würde man die Autofahrer auf dem Seedamm betrachten, so sind das nicht bloss teure (geleaste) BMWs oder Mercedes. Darunter hats zig Fiat/VW/Smart/etcetcetc.. Das sind falsche Argumente, mit denen du rumschlägst.

Die Reichen, die in Freienbach/Wollerau wohnen, machen den kleinsten Verkehr!

Dass die Immobilienpreise in den letzten Boomjahren extrem anstiegen, das könnte in Zukunft ein wahres ein Problem werden, die keine Immobilien selber besitzen. Ärmere Familien müssen wirklich in andere Gemeinden ziehen. Aber hat das was mit reichen Ausländern zutun? Das hat mit Angebot/Nachfrage jedes Investors der Immobilien zutun, der den bestbezahlten Preis des Mieters abzocken will. Das hat nichts mit den Ausländern zutun (die Investoren sind zu 99% (?) Schweizer).

Genossenwohnungen siehst du als Sozialwohnungen?? Guck dir die Genossame Pfäffikon an, und du wirst sehen, dass deren Liegenschaften keine Sozialwohnungen sind. Deren Land (was überigens Anfangs der 70er 75% von ganz Pfäffikon denen gehörte) haben sie ja auch teuer verhöckert, und nicht für die Genossen selbst erbauen lassen und dafür weniger Profit erwirtschatet... (Bemerkung am Rande: Ein Genossenmitglied bekommt pro Jahr über 70'000 Fr. für nichts!!!) Und das sind auch Schweizer, die andere Schweizer (Mieter/Käufer) abzocken?!

Ein grösseres Problem ist eher, dass die Steuerflüchtlinge von anderen (ärmeren) Kantonen in steuergünstige Kantone fliehen (z.B. Herr Ospel), aber für das gibt es den neuen NFA (neuer Finanzausgleich), womit der Kanton Schwyz sich mit über 30 Mio. beteiligt!

Betreffend rares Land.. Ach, hat Italien/Spanien nicht auch zuwenig Land für Agrarprodukte?? Wär mir neu, dass sie übriges Land haben...

Ich hoffe, ich hab dir die Sache einwenig sachlicher aufgezeigt. Spezifisch auf das Beispiel Ausserschwyz, da ich ganz genau Bescheid weiss (möchte jetzt nicht sagen warum)

22.07.2007 17:20
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Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Die CH kann man nicht mit Frankreich oder Spanien vergleichen. Grund und Boden sind in der CH besonders rar. Die Bevölkerungsdichte liegt weit über dem von Frankreich oder Spanien. Der Boden ist in der CH derart rar, dass schon eine geringfügige Spekulation die Preise in die Höhe treibt, so dass sich Einheimische keinen Boden mehr leisten können, dass die Mieten steigen ist eine logische Konsequenz. Bald werden wir in den Agglomerationen der grösseren CH-Städte Zustände wie in Lenzerheide oder Arosa haben.....was soll daran positiv sein? Das Problem sind nicht die Ferienhäuschen und -wohnungen in den Touristenorten. Das Problem sind städtische und angrenzenden Regionen wie bspw. in Genf, Lausanne oder Zürich. Schon jetzt müssen die Gemeinden und Kantone sog. Genossenschaftswohnungen bauen um der einheimischen Bevölkerung noch bezahlbare Wohngelegenheiten zu bieten (das sind doch nichts anderes als Sozialwohnungen). An den edlen Lagen logieren immer häufiger und mit einer rasanten Kadenz internationale Steuerflüchtlinge. Ein erschreckendes Beispiel ist die Region Ausserschwyz, wo an den Hängen des Zürichsees bereits jetzt jeder grüne Fleck verbaut ist und der Anteil gutbetuchter ausländischer Freunde rund 50% der Bevölkerung beträgt. Ich weiss es, weil ich hier seit über 40 Jahren lebe. Die Wohnqualität ist massiv gesunken, die Mieten haben sich verdoppelt und die Strassen sind verstopft mit stinkenden Limousinen. Tiefe Steuern nützen nur den Grossverdienern so ab 500T pro Jahr, die Alteingesessenen werden zu Randständigen. Hier ist bereits Hopfen und Malz verloren. Ich kann nur jedem empfehlen, bei dem es noch nicht so schlimm ist, alles dagegen zu tun wie beispielsweise die Abschaffung der Lex an der Urne verhindern.

22.07.2007 13:36
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Re: Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Fine-Tuner wrote:

Die Lex Furgler soll aufgehoben werden. So will es der Bundesrat....oder sollte man sagen die Bundesverräter?

Am liebsten würden Sie doch die ganze Schweiz zu einem Vorzugspreis verkaufen......oder noch besser als CH-AG an die Börse bringen, dann könnten sich die Samis, Schumachers und andere neureiche Snops die CH zum "Marktpreis" unter sich aufteilen.

Die Lex Furgler muss verschärft werden. Bereits jetzt besitzen viel zu viele Ausländer Grundbesitz in der Schweiz. Der Ausverkauf dieses schönen Fleckchen Erde muss gestoppt werden. Schaut euch doch mal die Zürichseegegend an.....m2 Preise zum heulen und ausser denjenigen die hochdeutsch sprechen verstehe ich die Leute nicht mehr. An die Gemeindeversammlungen dieser Region, muss man einen Übersetzer mitnehmen!!!.....

Stop diesem Wahnsinn. Dass die SVP dies noch unterstützt ist das Letzte.....was bedeutet das V im Namen????.....Verräter!

Diese Partei ist das Letzte, so wie der Bundesrat, der Kapital über das Wohl unserer Nation setzt. Schande und Pfui.

Die Lex muss nicht abgeschwächt oder sogar aufgelöst werden, SIE MUSS VERSTÄRKT WERDEN.

EIN MORATORIUM FÜR 10 JAHRE IN DENEN AUSLÄNDER KEIN GRUND MEHR ERWERBEN KÖNNEN (mieten, oder im Baurecht ist ok).

DIES WÄRE EIN ANSATZ.

Fine-Tuner

Was haderst du denn schon wieder. Immer das gleiche Trauerspiel mit FineTuner als "Jammeri" in der Hauptrolle. Alle anderen sind so Böse und reiten das Land ins Verderben. Nur du hat den Durchblick.

Die Ausländer sind scheinbar immer dein grösstes Problem. Ihnen lässt sich doch so schön alle Schuld zuweisen.

Dort wo ich wohne, haben bereits viele Ausländer Häuser gekauft. Mit und ohne Lex Furgler.

Das sind logischerweise gutbetuchte. Die haben hier Firmen gegründet mit vielen Beschäftigten. Auch für viele Schweizer sind das Arbeitgeber. Sie sind auch mitverantwortlich für die tiefe Arbeitslosigkeit und vielleicht für einen nachhaltigen Aufschwung.

Steuern zahlen die auch. Und das nicht zu knapp. Sie tragen zum Abbau der Schulden bei.

Schumacher & Co. sind andere Kategorien. Aber selbst auf deren Steuergelder zu verzichten wäre töricht. Oder möchtest du diese Lücke schliessen?

Ich habe kein Problem mit der Aufhebung der Lex Furgler.

Ganz im Gegenteil: ich wüsste das schon zu meinen Gunsten auszunutzen. Und das werden auch viel andere Schweizer tun und darauf hoffen. Sogar einige von der SVP haben blut geleckt.

Das du die Leute an der Gemeindeversammlung nicht verstehst, lässt sich mit der Verschärfung der Lex Furgler nicht beheben.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

22.07.2007 13:25
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Re: Kein CH-Boden mehr für ausländische Spekulanten!!

Fine-Tuner wrote:

Die Lex Furgler muss verschärft werden. Bereits jetzt besitzen viel zu viele Ausländer Grundbesitz in der Schweiz. Der Ausverkauf dieses schönen Fleckchen Erde muss gestoppt werden. Schaut euch doch mal die Zürichseegegend an.....m2 Preise zum heulen und ausser denjenigen die hochdeutsch sprechen verstehe ich die Leute nicht mehr. An die Gemeindeversammlungen dieser Region, muss man einen Übersetzer mitnehmen!!!.....

1. Würdest du bitte deine Beiträge ohne böse Beleidigungen verfassen? Danke!

2. Wer redet denn von den Schweizern, die im Ausland (Frankreich, Spanien, Italien) Land kaufen und ein hübsches Ferienhäuschen draufstellen? Sehe ich in deinem Beitrag leider nicht.

3. Dein Urteil ist unsachlich. Nur auf einem pauschalen rumgehacke der SVP bringt nichts! Nur weil du evtl. keine Immobilien günstig kaufen konntest, musst du nicht den Ausländern (die ja quasi als Spekulanten auftrten sollen gemäss deiner Aussage) die Schuld zuteilen.

4. Dank Sami Sawiris ist Andermatt vorläufig gerettet (falls das Projekt realisiert wird). Du hast ja keine Ahnung, was es für die Andermatter hiess, als sich das Militär "dort oben" reduzierte. Einwenig Tourismus schadet dem angeschlagenen Schweizer-Tourismus auch nicht?!

Grundsätzlich bin ich auch gegen eine generelle Aufhebung der Lex Koller, aber so wie du hier Beiträge verfasst, ist das nur aus einem reinen Volksmunde hier rein gepostet.