Kopierweltmeister China

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21.05.2006 13:42
#1
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Kopierweltmeister China

Made in China

Chinesen kopieren längst nicht mehr nur Rolex und Ray Ban. Auch Hochgeschwindigkeitszüge fallen den asiatischen Raubkopierern zum Opfer - und sogar eine ganze Firma. Von Daniel Puntas Bernet

Am Anfang sah es nach Routine aus. Im Sommer 2004 erhielten Manager der japanischen Firma NEC Hinweise, wonach in Peking und Hongkong gefälschte NEC-Keyboards aufgetaucht seien. Die Firma tat, was man in einer Region, wo Produktpiraterie fester Bestandteil der industriellen Landschaft ist, tut: Sie engagierte Detektive, um den Piraten das Handwerk zu legen.

Als Monate später beim Hauptsitz in Tokio Anfragen für Garantieleistungen von MP3-Playern eingingen, welche NEC gar nicht produzierte, begannen die Japaner, ihre Untersuchungen auszudehnen. Zwei Jahre und Tausende von Arbeitsstunden später sind sich die NEC-Manager einig: Die Piraten fälschten gleich ihre ganze Firma.

In 18 Warenhäusern und 50 Fabriken in China, Hongkong und Taiwan konnten rund 60 verschiedene falsche Produkte beschlagnahmt werden. Die Piraten vergaben im Namen von NEC Produktionslizenzen, druckten Visitenkarten und Firmenschilder, errichteten ein eigenes Forschungslabor und placierten an der Verkaufsfront ihre Kopien gleich neben den Originalen.

Der für die Untersuchung zuständige Stephen Vickers bezeichnete den spektakulären Fall gegenüber der Presse als «Brand Hijacking», die Entführung einer Marke.

Mit Piraten leben lernen

Zwar sind die Zeiten, in denen Milliarden von Gucci-Täschchen und Swiss- Army-Messern in asiatischen Fabriken gefälscht wurden, noch nicht vorbei. Doch sie markierten bloss eine Vorstufe in der Geschichte der industriellen Produktpiraterie. Die Chinesen, so scheint es, werden immer dreister.

Der Herrenbekleider Hugo Boss, der in China weniger Umsatz erzielt als die Hersteller von Hugo-Boss-Duplikaten, entdeckte auf der Suche nach Piraten- Anzügen gleich ein perfekt kopiertes Verkaufsgeschäft. Die Einkäufer des Maschinenherstellers Hilti staunten nicht schlecht, als sie an einer Messe auf ihren eigenen Stand stiessen: Gleicher Auftritt, gleiche Produkte, alles von «Cilti». Schon seit einiger Zeit kämpft Schindler gegen die Produzenten von designgleichen Rolltreppen mit fremder Beschriftung. Jetzt soll in einem neuen Bürogebäude in Berlin Mitte gar ein Lift von Schindler eingebaut worden sein - bestellt bei einem chinesischen Produktepiraten.

Wie geschäftet man als westlicher Industrieller mit einem Land, wo gleich ganze Hochgeschwindigkeitszüge abgekupfert werden? Nur zweieinhalb Jahre nach der Jungfernfahrt des Transrapid von Siemens und Thyssen-Krupp in Schanghai kündigte China an, mit einer eigenen Magnetschwebebahn das Land zu erschliessen. Auf wen kann sich ein Unternehmer mit Expansionsplänen nach China verlassen, wenn staatliche Stellen selbstverständlich kopieren, was durch ihre Hände geht? Letzte Woche etwa musste der renommierte Leiter des Bereichs Mikroelektronik der Universität Jiaotong in Schanghai zurücktreten und zugeben, den zuvor gefeierten Durchbruch in der Halbleiterforschung einer Motorola-Kopie zu verdanken.

Beat Bürgi, Direktor des Swiss Business Hub in China, kennt drei mögliche Strategien, um gegen Produktpiraterie gewappnet zu sein. «Eine Firma, die mit China ins Geschäft kommen will, muss davon ausgehen, dass sie kopiert wird. Sie sollte gegenüber den Fälschern in der technologischen Entwicklung immer sechs bis neun Monate voraus sein.» Eine weitere Möglichkeit besteht darin, in China nur die Produkthülle zu produzieren, die Produktion der Technologie jedoch in der Schweiz zu belassen. Und schliesslich lassen einige Firmen ihr Produkt in wenigen Teilschritten an unterschiedlichen Orten produzieren, so dass kein lokaler Produzent über die Beschaffenheit des Ganzen Bescheid weiss.

Trotzdem schaffen es die wenigsten Firmen, sich ganz gegen die Raubkopierer zu wehren. Für einzelne Schweizer Uhrenhersteller mag die Tatsache, dass man überhaupt kopiert wird, lange Zeit als imagefördernder Nebeneffekt gegolten haben. Der Sprecher einer bekannten Kleidermarke räumte gar ein, man wäre beleidigt, würde man nicht kopiert. Für namenlose Industrieprodukte gilt dies nicht. Betroffen sind laut Kurt Meier von Swissmem praktisch alle, die mit China ins Geschäft treten. Die Resignation ist, trotz verbesserter Gesetzgebung, gross.

Kopierte Chinesen

Beat Weibel von ABB erzählt, wie die Produktepiraten immer neue Strategien aushecken. «Zuletzt konnten wir beobachten, wie chinesische Fabriken nur Teile eines Produkts fabrizierten, um es dann in einer Freihandelszone ausserhalb Chinas zu einem gefälschten Ganzen zusammenzufügen.» ABB sorgt sich vor allem, dass ihre gefälschten Sicherungsschalter im Niederspannungsbereich einmal nicht funktionieren - und so Menschenleben gefährden könnten. «Muss denn zuerst ein Flugzeug vom Himmel fallen, bis die Leute das Problem ernst nehmen?», fragt Felix Addor, stellvertretender Direktor des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum in Bern. Addor legt den Finger noch auf einen andern wunden Punkt: «Solange es sich Touristen zum Sport machen, auf östlichen Märkten die neuste Software für ein paar Euro zu ergattern - und dabei indirekt Arbeitsplätze zu Hause gefährden -, fälschen die Chinesen weiter.» Zusammen mit Vertretern der Wirtschaft errichtete das Institut deshalb die Plattform «Stop Piracy» und plant eine schweizweite Aufklärungskampagne gegen Produktpiraterie.

Ein entscheidender Schritt zur Bekämpfung der Fälscher dürfte von den chinesischen Firmen ausgehen, die selber kopiert werden. Als vorletzte Woche an einer Messe in Köln ein chinesisches Plagiat einer Knopfloch- Maschine von Dürrkopp Adler auftauchte, setzte die Firma eine einstweilige Verfügung durch und zwar auf Antrag des chinesischen Mutterkonzerns Shanggong.

 

Kopierweltmeister China

Über 25% der ausländischen Marken, die in China im Handel sind, sind gefälscht (von Hollywood-Filmen über Taschenmesser bis zu Autoersatzteilen). Auf über 90% aller Computer in China ist illegal kopierte Software installiert - nur staatliche Organisationen nutzen seit kurzem keine gefälschten Produkte mehr. Immer mehr fallen auch chinesische Firmen den Produktepiraten zum Opfer, wie die Tabakmarke Red Pagoda oder der Haushaltgeräteproduzent Haier. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Produktepiraterie wird von der OECD auf 500 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. An den Zöllen der EU wurden 2005 214 Millionen gefälschte Güter beschlagnahmt, dreimal mehr als 2002. Am Schweizer Zoll wurden letztes Jahr gefälschte Güter im Wert von 10 Millionen Franken beschlagnahmt - 44% davon stammten aus China. Gemäss dem Institut für Geistiges Eigentum sind von 72 befragten Unternehmen in der Schweiz 64% von Fälschungen und Piraterie betroffen. (dpb.)

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29.10.2006 08:30
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Re: mp3 for free

learner wrote:

auf einer russischen Website.

http://allofmp3.com/

LONDON (AWP International) - Die Musikindustrie hat vor einem dänischen Gericht

einen wichtigen Erfolg gegen den umstrittenen Online-Musikanbieter AllofMP3.com

aus Russland erzielt. Das Gericht forderte den Internet- Provider Tele 2 auf,

für seine Kunden in Dänemark den Zugang zu der Website zu sperren, die für

wenige Dollar ganze Alben internationaler Künstler zum Herunterladen anbietet,

wie der Branchenverband IFPI am Freitag in London mitteilte. Die Musikindustrie

kämpft schon seit langem gegen die Website, die sich nach russischem Recht als

legal betrachtet. Vor einigen Wochen entschieden die Kreditkartenbetreiber Visa

und Mastercard, keine Zahlungen an AllofMP3 mehr abzuwickeln./so/DP/zb

Gruss

rswiss

21.10.2006 13:35
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Re: mp3 for free

learner wrote:

auf einer russischen Website.

http://allofmp3.com/

Hey, geile Seite, schon ein paar Ablum runter gezogen Wink

Erfindung, Euphorie, Aktiencrash, technologischer Durchbruch

20.10.2006 06:14
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Nach Smart, wird sogar ein Reisecar kopiert

Die kopierten Sachen werden immer "Grösser"

MAN klagt gegen dreiste Bus-KopieChina. Die MAN-Manager trauten ihren Augen nicht. Gerade hatte der drittgrößte Lkw- und Bushersteller Europas seinen neuen Luxusbus „Starliner“ auf der IAA vorgestellt, da rollte bereits ein auffallend gleich aussehender Bus durch China. MAN versucht, ein juristisches Verbot zu erwirken - doch mit dem Plagiat machen die dreisten Kopisten erstmal Kasse

PEKING. „Es ist glasklar, dass das Design unseres Modells eins zu eins kopiert wurde“",wettert Franz Neundlinger, Vize-Präsident von MAN Truck and Bus (China), in Peking. Jetzt zieht MAN vor Gericht. Der chinesischen Zonda Auto Industrial and Automotive Group soll verboten werden, das Busmodell „A9“ zu produzieren. Zudem fordern die Deutschen vor dem höchsten Gericht in Peking Schadenersatz in Millionenhöhe.

Der deutsche Nutzfahrzeughersteller folgt damit Firmen wie Starbucks, LVHM oder Gucci, die dieses Jahr erstmals erfolgreich gegen Plagiate in China geklagt haben. Allerdings dauerten die Prozesse meist sehr lang, fielen die Strafen für die Kopierer am Ende eher gering aus. Doch MAN glaubt an Chinas Gesetze, so Neundlinger: „Wir hoffen auf einen schnellen und fairen Prozess.“

Beklagt wird nicht der Missbrauch des Markennamens oder Technologieklau. Im Fall des Starliners geht es um das Abkupfern des Designs. Vermutlich sei das Modell der Deutschen beim ersten großen IAA-Auftritt im Herbst 2004 fotografiert und nachgebaut worden, heißt es bei MAN. Im März 2005 brachte Zonda sein Modell, das dem Starliner wie ein Ei dem anderen gleicht.

Pikant: MAN hat einen offiziellen chinesischen Partner in China, der bereits in Lizenz Neoplan-Busse und das Vorgängermodell des Starliner baut. Während man dort noch die Produktion für den neuen Starliner vorbereitete, verkaufte Zonda nach MAN-Angaben bereits :shock: „einige hundert Kopien“ :shock: . Das habe den chinesischen Partner viel Geld gekostet.

:!: Die Zonda-Kopie kostet nur ein Drittel des Starliner-Preises, der auf dem chinesischen Markt für rund 200 000 Euro angeboten wird. Die Zonda-Verkäufe schmerzen MAN und den Lizenzpartner schon. In Europa sollen von dem neuen Starliner rund 200 Stück im Jahr verkauft werden. Das Volumen hat Zonda bereits locker geschafft.

http://www.chinabuses.net/product/YCK6139HG.htm

http://www.zonda.com/

Gruss

rswiss

PS: wenn jemand den A380 als Kopie findet, bitte melden!!!

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17.10.2006 08:22
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Smart ab € 4200 NEU

Hallo

für alle die Sparen müssen

Hamburg - Sie sehen dem Smart fortwo täuschend ähnlich: kleine zweisitzige Elektrofahrzeuge, made in China. Bilder der Auto-Kopien kursieren schon seit Wochen in Internet-Foren von Smart-Freunden. Ein Smart-Sprecher sagte, dass die Anwälte des Stuttgarter Mutterkonzerns DaimlerChrysler derzeit prüfen, welche Schritte man einleiten könne. Das Smart-Design sei in zahlreichen Ländern geschützt - auch in China.

China-Smart: Bilder und Angebote des Elektroautos kursieren bereits im Internet

Einem Bericht der "Auto Bild" zufolge sind einige Exemplare der Fahrzeuge sogar schon in Europa aufgetaucht - und das ist auch das Ziel. "Unser City Smart wurde ausschließlich für Europa entwickelt", sagte Jerry Chen, Projektmanager der chinesischen Firma CMEC aus Suzhou bei Shanghai zu "Auto Bild". Der größte Unterschied zum Original sei, dass statt eines Otto- oder Dieselmotors ein Elektroaggregat das Plagiat antreibe. Damit soll der China-Smart dem Hersteller zufolge bei 100 Kilometern Reichweite 55 Kilometer pro Stunde Spitzengeschwindigkeit schaffen. Erste Exemplare, behauptet CMEC-Manager Chen, befänden sich schon in Großbritannien und Ungarn, wo sie ab 2007 für 4200 Euro angeboten werden sollen.

Ob es jedoch zu einem europaweiten Verkauf des Elektroautos kommt, ist fraglich. Wegen des Patentschutzes könnte Smart die Plagiate an der Grenze beschlagnahmen lassen und von der CMEC Unterlassung verlangen, sagt Volker Jänich, Markenrechtler an der Uni Jena. Smart bringt im kommenden März das Nachfolgemodell des Zweisitzers auf den Markt, der etwas länger und deutlich komfortabler werden soll. Die Form ändert sich nicht wesentlich. Nach Milliardenverlusten will Smart damit 2007 erstmals in die Gewinnzone kommen.

Echter Smart: Design patentrechtlich geschützt - auch in China

Die Erfahrung, dass in China Technologie und Design unter Verletzung von Urheberrechten kopiert wird, machen viele ausländische Unternehmen. Für DaimlerChrysler ist die Smart-Kopie nicht der erste Fall von Designklau: Vor einigen Jahren kam in China ein Kleinwagen auf den Markt, dessen Frontpartie extrem große Ähnlichkeit mit dem vorderen Teil der Mercedes C-Klasse hat. "In dem Fall sind wir nicht juristisch gegen den Hersteller vorgegangen, weil es sehr schwierig war, vor einem chinesischen Gericht einen Designklau nachzuweisen", sagte ein Unternehmenssprecher zu SPIEGEL ONLINE. DaimlerChrysler produziert in Peking in einem Joint Venture mit einem chinesischen Unternehmen die C- und die E-Klasse.

Auch Hersteller von Luxusgütern wie Füllfederhaltern, Handtaschen und Designermode klagen darüber, dass ihre Produkte in China kopiert und billig verkauft werden. Lutz Bethge, Chef von Montblanc, sagte kürzlich, er sehe in dem Designklau im Luxussegment kein großes Problem: "Wer ein Luxusprodukt kaufen will, der kauft das Original. Jene, die die qualitativ schlechten Kopien erwerben, tun dies nicht als Ersatz für ein Original."

Problematisch nennen es Mitarbeiter von Technologiekonzernen auch, dass ein Markteintritt in China nur mit einem chinesischen Partner möglich ist - so sieht es chinesisches Recht vor. "Das hat zur Folge, dass die Chinesen Zugang zu allen technischen Plänen bekommen und gnadenlos kopieren können", sagte ein Ingenieur eines deutschen Technologiekonzerns zu SPIEGEL ONLINE. Zuletzt kam das Problem beim Thema Magnetschwebebahn auf: Chinesischen Ingenieuren war vorgeworfen worden, den Transrapid zu kopieren. Die Chinesen konterten, sie würden eine eigene Technologie entwickeln.

oder gleich in China bestellen

http://exportscooter.en.alibaba.com/offerdetail/54360260/Sell_Electric_C...

Gruss

rswiss

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Image icon China Smart46.4 KB
02.06.2006 12:45
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mp3 for free

auf einer russischen Website.

http://allofmp3.com/

Es gibt noch Schlimmeres.

22.05.2006 21:32
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Schweizer-Student in Harvard...

Jeder kopiert. Es wird alles kopiert. Gedanken, Lebensstile, Verfassungen, Wissen, Technik, Produkte, Strategie. Das lässt sich nicht verhindern. Das ist auch ein Teil des normalen Lernens. Der Schüler lernt vom Lehrer.

Man kann versuchen, das zu verhindern. Die Chinesen hielten die Porzellanherstellung streng geheim. Aber irgendwann gelang es den Engländern, es zu kopieren.

Die schweizerische Industrialisierung begann mit Kopien der englischen Dampfmaschine und mit Kopien ganzer Spinnerei-Fabriken. So dass gesagt werden kann, dass eine Entwicklung fast nur mit Kopieren beginnen kann.

Die Japaner kopierten am Anfang alles. Nicht mit allem hatten sie den gleichen Erfolg und schafften es, Produkte mit konkurrenzfähigem Rénommé zu schaffen. Wer will eine Seiko?

Wäre es für die Amerikaner möglich gewesen, ohne das Wissen der emigrierten deutschen Physiker so schnell eine Atombombe zu machen? Wäre es für Airbus möglch gewesen, so schnell einen eigenen Vogel in die Luft zu bringen, ohne die Vorarbeit der Amerikaner?

Grund für Unverständnis gibt es dort, wenn jemand kopiert und den anderen danach mit den falschen Lorbeeren überflügelt. Microsoft hat seit dem Anfang des PC ungeheur viel von Apple kopiert und konnte sich den grossen Marktanteil holen, was immer noch schwer zu erklären ist.

Oder wenn einer dem anderen den Galgen zum Kopieren gibt, an dem der andere ihn schliesslich hängen kann, wie Churchill dem Kapitalismus unterschoben hat.

Allein, es ist ein Teil des Vorgangs und kann schwer verhindert werden, noch weniger in einer Zeit von Globalisierung, in der Internet und internationaler Austausch die totale Transparenz schaffen. Was daraus entsteht, wissen wir noch nicht.

Es gibt noch Schlimmeres.

22.05.2006 12:49
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Copyright

Ja ist wirklich lustig.. auch war Mal ein Bericht über eine Bürozubehörmesse im Fernsehen zu sehen...

Die haben einen Stand in Deutschland eröffnet gleich neben dem Original Produzenten. Es ging um Kugelschreiber... die Firma aus China wurde dann verboten und ein Jahr später tauchten sie wieder einfach unter leicht abgeändertem Namen wieder auf.. sie hatte auch die Adresse kurzerhand gewechselt...

Irgendwann werden wir die Chinesen kopieren und sie werden dann uns jagen.... weil wir billiger sind Wink

Mit mir wirst du nie hungrig sein.

22.05.2006 02:59
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Kopierweltmeister China

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung:

Ich hatte vor 2 Jahren mal Verhandlungen in Dubai mir Arabern. Es ging um ein deutsches Produkt, in das der Erfinder 19 Jahre know-how und Erfahrung gesteckt hatte. Verkaufspreis entsprechend €2500.

Sagt mir doch der Araber: "Wir machen folgendes: Kaufen 1 Exemplar und schicken das zur Analyse nach China. Die kopieren das und dann können wir das Produkt für €200 selbst produzieren. " ...

:roll: