Kreditkartenkrise

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12.01.2008 14:03
#1
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Kreditkartenkrise

Hallo

Habe mir erlaubt einen neuen Thread zu öffnen, und hoffe niemanden damit zu Nerven.

Meine Überlegungen hierzu sind die anstehenden Quartalszahlen der US-Banken, sowie die ggf. bevorstehende, und nächste Krise bei den Kreditkartenunternehmer. Die scheint sich ja demnächst anzubahnen. Man muss kein Hellseher sein um hier mögliche sinkende Kurse vorauszusehen.

Ich würde schon gerne einen kleinen Zock versuchen und auf sinkende Kurse von Kreditkartenunternehmer wie American Express, Visa etc. setzen. Auf "warrants.ch", sowie "ABN-Amro" habe ich nichts gefunden.

Kennt sich jemand von Euch aus ob und wo es Derivate auf diese Unternhemen gibt ?

Danke und Gruss

Dr.Zock

PS: Bitte benutzt diesen Thread ausschliesslich für Themen welche die kommende Kreditkartenkrise betrifft. Für Antworten die ggf. Derivate betreffen könnte ja jemand von Euch ein neues Thema im Derivateforum eröffnen. Wie z.B. "Puts auf Kreditkartenunternehmer".

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Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

29.01.2016 15:23
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Mastercard steigert Gewinn stärker als erwartet
29.01.2016 14:48

PURCHASE (awp international) - Trotz Gegenwinds durch den starken Dollar hat der Kreditkarten-Anbieter Mastercard im Weihnachtsquartal deutlich mehr Gewinn gemacht. Unter dem Strich kletterte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um elf Prozent auf 890 Millionen US-Dollar (815 Mio Euro), wie der Visa-Rivale am Freitag mitteilte. Die Erlöse legten um vier Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn fiel höher aus als an der Wall Street erwartet. Die Aktie lag vorbörslich mit gut einem Prozent im Plus.

Allerdings litt die Bilanz unter der Dollar-Stärke, die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung schmälert. Ohne diesen Einfluss wären die Erlöse um neun Prozent gewachsen. Dafür profitierte Mastercard von Steuergutschriften, die die Steuerquote von gut 20 Prozent im Vorjahr auf 13 Prozent drückten. Im gesamten Geschäftsjahr 2015 legten die Erlöse um zwei Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar zu. Der Konzern verdiente 3,8 Milliarden Dollar.

"Obwohl die wirtschaftliche Lage herausfordernd war, konnten wir solide Ergebnisse liefern", kommentierte Mastercard-Chef Ajay Banga die Zahlen. Er warnte jedoch: Die ökonomischen Unsicherheiten würden 2016 andauern. Wie die Wettbewerber Visa und American Express kassiert Mastercard Gebühren, wenn mit Kreditkarte bezahlt wird, und verdient so an der Kauflaune der Kunden. Visa hatte am Vortag einen überraschend starken Quartalsbericht vorgelegt./hbr/DP/jha

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

30.10.2014 15:33
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Deutschland: Inflation weiter auf tiefstem Stand seit über vier Jahren

30.10.2014 14:02



WIESBADEN (awp international) - Der Preisauftrieb in Deutschland bleibt nach wie vor schwach. Im Oktober stiegen die Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat um 0,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Damit verharrt die Inflation in Deutschland bereits den vierten Monat in Folge auf dem tiefsten Stand seit Februar 2010. Im Monatsvergleich seien die Verbraucherpreise im Oktober um 0,3 Prozent gesunken, hiess es weiter.

Nach europäischer Methode (HVPI) lag die jährliche Inflationsrate im Oktober etwas tiefer bei 0,7 Prozent, nach 0,8 Prozent im Vormonat. Hier hatten Volkswirte einen Anstieg auf 0,9 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich fielen die Preise um 0,3 Prozent.

Der HVPI ist für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ausschlaggebend. Die Notenbank strebt für den gesamten Euroraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Dieses Ziel verfehlt sie seit Anfang 2013, weshalb sie ihre Geldpolitik zuletzt noch weiter gelockert hatte./jkr/fr

(AWP)

 

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16.10.2012 10:43
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Die Konkurrenz zur Maestro-Karte kommt

Angefangen hat alles mit einem Streit um neue Gebühren. Diesen hat Mastercard, die Markeninhaberin von Maestro, zwar gewonnen. Der Widerstand von Banken und Händlern bringt aber neue Konkurrenz.

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Sieg für Mastercard, den Plastikgeldriesen, der nicht nur für Kreditkarten, sondern auch für die Maestro-Karte steht. Nach einer fast zwei Jahre dauernden Vorabklärung erlaubt die Wettbewerbskommission, dass Mastercard bei jedem Einkauf, den die Konsumenten mit der Bankkarte bezahlen, einen kleinen Betrag abzweigt. Der eine Teil davon geht als Lizenzgebühr an Markeninhaber Mastercard, der andere landet unter dem Stichwort Entwicklungsgebühr in einem separaten Topf – dem Investitionsfonds. Detailhandel und Zahlungsverarbeiter hatten sich gegen die beiden, wie sie kritisierten, «einseitig eingeführten» Gebühren mit Händen und Füssen gewehrt. Nun müssen sie die neuen Kosten akzeptieren.

Im Nachhinein könnte sich die ganze Affäre aber als Eigentor für Mastercard erweisen. Zwar bewegen sich beide Gebühren in einem Bereich von lediglich 0,02 Prozent, auf ein Transaktionsvolumen von 20 Milliarden Franken pro Jahr hochgerechnet ergibt das aber trotzdem 10 Millionen pro Jahr. «Im Handel, wo die Margen bekanntlich tief sind, fällt das ins Gewicht», sagt Rolf Hartl, Geschäftsführer beim Verband elektronischer Zahlungsverkehr (VEZ), der Interessenvertretung der Detailhändler.

Ausserdem ist es nicht das erste Mal, dass die Beteiligten im Maestro-System von Mastercard plötzlich eine neue Rechnung präsentiert bekommen. Allerdings war die Auseinandersetzung um die Entwicklungsgebühr bislang mit Abstand die heftigste. Das Geld aus dem Investitionsfonds soll laut Mastercard dazu verwendet werden, einen Rückstand in der Entwicklung des Zahlungssystems aufzuholen: «Die Idee der Entwicklungsgebühr ist es, die Attraktivität und Innovation für Maestro auch mittelfristig sicherzustellen», sagt Guido Müller, Chef von Mastercard Schweiz. Die Betroffenen selbst orten dafür aber keinen oder nur beschränkten Bedarf – auch wenn das Geld indirekt wieder an sie zurückfliessen soll.

Front gegen Mastercard

Die Auseinandersetzung hat den Widerstand der Schweizer Partner geweckt. Seit der Einführung der Entwicklungsgebühr im Jahr 2010 treffen sich Vertreter von Handel, Banken und Verarbeitern regelmässig zu Gesprächen. Anfang Jahr kam es zu einem Beschluss: «Die Arbeitsgruppe hat beschlossen, gemeinsam auf ein Konkurrenzprodukt zur Maestro-Karte zu setzen, um die Monopolsituation von Mastercard zu brechen», bestätigt Christoph Baumgartner, der Coop in dieser Runde vertritt. Heute existiert neben Maestro nur das System der Post, das für die Banken aber keine Alternative darstellt.

Infrage kommt hingegen das Konkurrenzprodukt V-Pay von Visa, das in der Schweiz schon länger versucht, Fuss zu fassen – bislang vergeblich. Nun haben offenbar mehrere Banken, darunter Raiffeisen und die UBS, eine Absichtserklärung unterschrieben, um die Einführung von V-Pay voranzutreiben. Im Gegenzug haben Detailhändler wie Coop und Migros ihre Terminals aufgerüstet, um V-Pay-Karten verarbeiten zu können. Bei Coop ist das bis März geschehen, bei der Migros bis Juli. An der Motivation dahinter besteht laut Baumgartner kein Zweifel: «Diese Vereinbarung ist klar eine Reaktion auf die einseitig eingeführten Gebühren von Mastercard.»

Raiffeisen bringt V-Pay

Die Banken bestätigen die Vereinbarung im Grundsatz: «Wir wollen V-Pay im ersten Halbjahr 2013 einführen, parallel zur Maestro-Karte», sagt dazu Raiffeisen-Sprecher Franz Würth. Die UBS gibt sich zurückhaltender: «Wir prüfen, ob sich V-Pay als Alternative zu Maestro eignet.» Aus gut informierten Quellen verlautet aber, dass nur noch der finale Entscheid des UBS-Managements ausstehe; intern rechne man fest mit der Einführung. Nicht zuletzt, weil man hofft, dadurch die Verhandlungsposition gegenüber Mastercard zu verbessern.

Es gibt aber auch Banken, die sich klar gegen das Konkurrenzprodukt aussprechen – auch wenn sich alle einig sind, dass ein bisschen Wettbewerb wünschenswert wäre. So oder ähnlich äussern sich Credit Suisse sowie Zürcher und Berner Kantonalbanken. Baumgartner erklärt sich die ablehnende Haltung einiger Banken damit, dass «sie damit Position gegen Mastercard beziehen würden» – was heikel sein kann. Die Banken selbst argumentieren vor allem mit den Kosten, die durch das neue System entstehen würden. Zumal das sogenannte Debitkartensystem bereits heute nicht kostendeckend betrieben werden könne. Im Gegensatz zu den Kreditkarten, bei denen die Banken rund 1 Prozent des Umsatzes als Unkostenentschädigung erhalten, gehen sie bei Maestro-Karten leer aus.

Der Druck scheint zu wirken

Die Schweizer Gegenwehr scheint beim amerikanischen Riesen Spuren zu hinterlassen. Zwar erklärt Müller von Mastercard Schweiz, er sehe «inhaltlich keinen direkten Zusammenhang» zwischen der Einführung der Entwicklungsgebühr und der Lancierung von V-Pay. Dennoch signalisiert er trotz des Sieges vor der Wettbewerbskommission Kompromissbereitschaft: «Die Beziehungen zu unseren Partnern sind wichtig. Sollte sich herausstellen, dass eine Marktmassnahme die Beziehungen negativ beeinflusst, werden wir im Gespräch mit den Parteien eine Lösung suchen.» Konkret dürfte das bedeuten: Die Entwicklungsgebühr könnte auch wieder verschwinden. Dazu sagt Mastercard-Chef Müller: «Falls sich zeigt, dass wir mit der Entwicklungsgebühr nicht die gewünschte Wirkung erzielen, werden wir gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.» http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Die-Konkurrenz-zur-MaestroKarte-k...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

19.03.2008 13:47
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National City To Record About $450 Mln Visa Gain In Q1

Quote:

3/19/2008 8:31:07 AM National City Corp. (NCC) expects to report a first quarter 2008 pre-tax cash gain of about $450 million on the partial redemption of its equity interest in Visa. This redemption is anticipated to approximate 33% of the company's ownership interest in Visa. In addition, the company expects to reverse about $240 million of previously established indemnification liabilities related to Visa litigation. As a result, the company's first quarter 2008 results are expected to benefit from these events by approximately $450 million after-tax, equivalent to $0.71 per diluted share, with a corresponding benefit to Tier I capital of approximately 30 basis points.

National City expects to report its First quarter results on April 22, 2008. Analysts expect earnings of $0.25 per share on revenue of $1.85 billion.

Good news :? :?:

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

01.03.2008 10:28
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Kreditkartenkrise
27.02.2008 16:05
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Kreditkartenkrise

Biggrin Und wenn das Kärtli nicht mehr hilft:

http://www.reka.ch/d/rekaferien/ferien_schweiz/ferien_schweiz.asp

Gruss,

Simona

27.02.2008 12:52
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Kreditkartenkrise

Standard

26. Februar 2008 22:00

Inside Wall Street

Der Billionen-Berg

Von Lars Halter, New York

Wer sagt denn, dass das Fernsehprogramm tagsüber für die Katz ist. Zwischen albernen Daily Soaps, unglaubwürdigen Gerichtsshows und kreischendem Promi-Talk gibt es für den amerikanischen Dauerglotzer immer mehr Verbraucherhinweise. Die Zahl der Werbespots für Kreditberater scheint zuzunehmen. Das könnte ein böses Omen sein.

An der Wall Street wird seit geraumer Zeit darüber spekuliert, ob nach der Hypothekenkrise die nächste Kreditkrise kurz bevorsteht. Zur Debatte steht, ob die Verbraucher nach den monatlichen Ratenzahlungen für Haus und Auto auch beim Abstottern der Visa- und Mastercard-Schulden ins Hintertreffen geraten.

Sicher ist eines: Der konsumfreudige Amerikaner hat einen Schuldenberg aufgebaut, der längst zu groß geworden, als dass man ihn immer weiter vor sich her schieben könnte. Allein in 2007 haben US-Verbraucher weitere 2,2 Billionen US-Dollar auf ihre Plastikkärtchen geladen; die Gesamthöhe der Kreditkartenschulden ist in den letzten zwanzig Jahren um mehr als 300 Prozent gestiegen.

Der Wirtschaft mag das einige Zeit lang gut getan haben. Einerseits ließ sich über Schulden mehr konsumieren, andererseits lebten die Banken ganz gut von Zins und Zinseszins - und vom mangelnden Wissen der Verbraucher über die versteckten Kosten der Fremdfinanzierung. So begleichen die meisten Amerikaner bis heute nur den monatlichen Mindestbetrag für ihre Schulden, nicht wissend, dass sich ein winziger Kredit über 2000 US-Dollar mit einem Zinssatz von 14 Prozent auf diese Weise über 14 Jahre strecken kann.

Noch schlimmer: Immer mehr Amerikaner zahlen nicht einmal mehr den Mindestbetrag zurück, weil sie es sich nicht mehr leisten können. Die Zahl der insolventen Kunden ist auf dem höchsten Stand seit drei Jahren, wie das Brancheninstitut CardTrack ermittelt hat.

Verbraucherschützer raten nun zweierlei: Zum einen müssten die Kunden lernen, Prioritäten zu setzen und die Schulden mit den höchsten Zinssätzen zuerst abzahlen. Was vollkommen logisch erscheint, ist vielen Amerikanern neu. In den Wirren der Hypothekenkrise haben manche in Geldnot ihre Immobilienkredite über Karte bezahlt, dabei ist deren Jahresrate deutlich höher als die der eigentlichen Hypothek.

Zum anderen rät man den Kunden zunehmend, mit den Gläubigerbanken neu zu verhandeln. Die Erfolgsaussichten sind groß, denn den Banken ist längst klar, dass sie einen großen Teil ihrer Gelder nicht mehr zurückbekommen und auch keine Sicherheiten haben. Denn im Gegensatz zur Hypothekenkrise, bei der hinter jedem nicht zurückgezahlten Kredit immerhin ein Haus steht, gibt es bei Kreditkartenpleiten nichts zu holen. Geld aus dem Visa- und Amex-Konto floss bei den meisten Verbrauchern in den alltäglichen Konsum oder in Güter, deren Wert schon nach einem Jahr deutlich unter den Kaufpreis gefallen ist. All die Gebrauchtwagen und überholten Flachbildschirme abzuholen, dürfte auf keinen Fall im Interesse der Banken sein.

Überraschend wenige der neuen Verbraucherspots bringen den Konsumenten übrigens der wahren Lösung des Schuldenproblems nahe: weniger Geld ausgeben! Experten raten dazu, bei neuen Einkäufen nicht mehr als 10 Prozent des Kreditrahmens auszuschöpfen. Damit lenkt man den Kunden zwar in die richtige Richtung. Doch das neue Heimkino einfach gar nicht zu kaufen, sondern einmal Geld zu sparen, das hat in Amerika bis heute noch niemand vorgeschlagen.

Quelle: http://www.n-tv.de/925205.html?260220082200

24.02.2008 23:17
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Kreditkartenkrise

MarcusFabian wrote:

Psytrance24 wrote:
@MF

Wann denkst du kommt die Kreditkartenkrise richtig in die Medien? wielange geht das noch?

Soweit ich mich erinnere wurde etwa im Dezember bekannt, dass einige illiquide Hausbesitzer ihre Hyp-Rechnung mit der KK zahlten.

Jetzt müsste man wissen, wie lange es dauert, bis der KK herausgeber bzw. die Bank nervös werden, Karten sperren, Betreibung einleiten etc.

Ich weiss, dass man bei VISA jeweils nur einen Minimalbetrag (ich glaube 50% der Rechnung) sofort bezahlen muss.

Alles in allem dürfte es vielleicht 4-6 Monate dauern, bis eine Kreditkartenrechnung mit Zwangsmassnahmen eingetrieben wird. Das wären entsprechend März bis Mai bis die KK-Krise durchschlägt.

Na hoffen wir mal bis Mitte März - meinen Puts würde es gut tun :!:

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

21.02.2008 18:20
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Re: Zwölf Schritte zum Desaster

MarcusFabian wrote:

Zwölf Schritte zum Desaster

Mittwoch, 20. Februar 2008

Image Nouriel Roubini ist der bekannteste "Bär" unter den Finanzmarktanalysten. Als er im Sommer 2006 eine Rezession in den USA ankündigte, wurde er noch belächelt. Inzwischen sind seine Kritiker ruhiger geworden. Er aber wurde weit über die amerikanischen Landesgrenzen bekannt.

Ein Grund also, seine Ansichten ernst zu nehmen, auch wenn sie manchmal schwer verdaulich sind, wie zum Beispiel die zwölf Schritte zum finanziellen Desaster.

Schritt 1 ist die schlimmste Immobilienkrise in der amerikanischen Geschichte. Immobilienpreise werden laut Roubini zwischen 20 - 30 Prozent von ihren Höchstständen einbüssen, was einer Vermögensminderung bei den Haushalten von 4'000 bis 6'000 Milliarden US$ entspricht. Zehn Millionen Haushalte werden mit einer negativen Bewertung ihrer Häuser da stehen (Schulden grösser als der Wert des Hauses) und deshalb die Hausschlüssel deponieren und das Weite suchen. Zahlreiche Betriebe aus der Immobilienbranche werden bankrott gehen.

Schritt 2 sind weitere Verluste über den bereits geschätzten 250-300 Milliarden US$ bei Subprime-Hypotheken. Ueber 60 Prozent aller Hypotheken, welche zwischen 2005 und 2007 abgeschlossen wurden, sind laut Roubini an leichtsinnige und unverantwortliche Bedingungen geknüpft. Goldman Sachs schätzt die Hypothekenverluste auf 400 Milliarden US$. Aber wenn die Immobilienpreise mehr als 20 Prozent fallen, würden die Verluste noch grösser sein. Dies würde die Fähigkeiten der Banken Kredite zu sprechen weiter verschlechtern.

Schritt 3 sind grosse Verluste bei Konsumschulden: Kreditkarten, Autoleasing, Studentenkredite usw. Der "credit crunch" würde sich dann von Hypotheken auf zahlreiche Konsumkredite ausbreiten.

Schritt 4 sind Rückstufungen bei den Anleihenversicherern, welche keine AAA-Ratings verdienen, auf welchen ihr Geschäftsmodell basiert. Weitere Abschreibungen von 150 Milliarden US$ bei asset-backed securities (ABS) wären die Folge.

Schritt 5 wäre der Zusammenbruch der Geschäftsliegenschaften, während Schritt 6 den Bankrott einer grossen regionalen oder einer nationalen Bank wäre.

Schritt 7 wären grosse Verluste bei Krediten von Firmenübernahmen (leveraged buy-outs). Hunderte von Milliarden von US$ von solchen Krediten sind nun in den Bilanzen von Finanzinstituten.

Schritt 8 wäre eine Welle von zahlungsunfähigen Unternehmen. Im Durchschnitt sind amerikanische Unternehmen in einer respektablen Verfassung, aber ein nicht zu unterschätzender Teil von Unternehmen lebt von tiefen Erträgen und hohen Schulden. Sollten diese zahlungsunfähig werden, führt dies zu Verlusten bei den Kreditderivaten (credit default swaps), welche solche Verluste absichern sollen. Die Verluste könnten sich auf 250 Milliarden US$ belaufen. Einige Versicherungen könnten bankrott gehen.

Schritt 9 wäre ein Zusammenbruch der Finanz-Schattenwirtschaft. Die Rede ist hier von Hedge Fonds, SIVs (special investment vehicles) und so weiter. Diese leiden darunter, dass sie keinen direkten Zugang zu den Zentralbanken haben.

Schritt 10 wäre ein weiterer Einbruch der Aktienmärkte. Zahlungsunfähige Hedge Fonds, Margin Calls und das Shorten (Puts) würden die Aktienpreise weiter in die Tiefe ziehen.

Schritt 11 wäre das Austrocknen der Finanzmärkte, eingeschlossen mangelnde Liquidität im Interbanken- und Geldmarktgeschäft. Grosse Verunsicherung macht sich breit.

Schritt 12 wäre der Moment, bei dem alles verkauft wird, was noch verkauft werden kann, auch unter fundamental günstigen Preisen.

Das sind die 12 Schritte zum Zusammenbruch laut Prof. Roubini. Die Gesamtverluste dürften sich auf mehr als 1000 Milliarden US$ belaufen. Ein Alptraum-Szenario, das nun Ben Bernanke und seine Kollegen wach hält, weil sie so lange die Augen vor den Gefahren des billigen Geldes verschlossen gehalten haben. (Quelle)

http://blog.zeitenwende.ch/boerse/zwoelf-schritte-zum-desaster/

Habe den tollen Bericht von Roubini heute Morgen auch schon "gepostet" ,aber der Bericht hat hier sicher den besseren Platz als im SMI-Thread.. Lol

http://board.cash.ch/bb/viewtopic.php?p=68462&highlight=#68462

Auch Martin Weiss hat ein paar Szenarios auf Lager:

http://tinyurl.com/2mvjgy

Zum Thema Kreditkrise ...

http://tinyurl.com/34csby

P.S:..wenn man bedenkt, dass ein "Experte" wie Prof.Max Otte noch vor kurzer Zeit American Express ( und weiteren "Müll") so empfohlen hat... :oops: :shock: :roll: Lol

http://tinyurl.com/3xlzx9

weico

21.02.2008 12:52
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KIM
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Kreditkartenkrise

Danke Marcus, ist ein toller Beitrag. Smile

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

21.02.2008 11:35
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Zwölf Schritte zum Desaster

Zwölf Schritte zum Desaster

Mittwoch, 20. Februar 2008

Image Nouriel Roubini ist der bekannteste "Bär" unter den Finanzmarktanalysten. Als er im Sommer 2006 eine Rezession in den USA ankündigte, wurde er noch belächelt. Inzwischen sind seine Kritiker ruhiger geworden. Er aber wurde weit über die amerikanischen Landesgrenzen bekannt.

Ein Grund also, seine Ansichten ernst zu nehmen, auch wenn sie manchmal schwer verdaulich sind, wie zum Beispiel die zwölf Schritte zum finanziellen Desaster.

Schritt 1 ist die schlimmste Immobilienkrise in der amerikanischen Geschichte. Immobilienpreise werden laut Roubini zwischen 20 - 30 Prozent von ihren Höchstständen einbüssen, was einer Vermögensminderung bei den Haushalten von 4'000 bis 6'000 Milliarden US$ entspricht. Zehn Millionen Haushalte werden mit einer negativen Bewertung ihrer Häuser da stehen (Schulden grösser als der Wert des Hauses) und deshalb die Hausschlüssel deponieren und das Weite suchen. Zahlreiche Betriebe aus der Immobilienbranche werden bankrott gehen.

Schritt 2 sind weitere Verluste über den bereits geschätzten 250-300 Milliarden US$ bei Subprime-Hypotheken. Ueber 60 Prozent aller Hypotheken, welche zwischen 2005 und 2007 abgeschlossen wurden, sind laut Roubini an leichtsinnige und unverantwortliche Bedingungen geknüpft. Goldman Sachs schätzt die Hypothekenverluste auf 400 Milliarden US$. Aber wenn die Immobilienpreise mehr als 20 Prozent fallen, würden die Verluste noch grösser sein. Dies würde die Fähigkeiten der Banken Kredite zu sprechen weiter verschlechtern.

Schritt 3 sind grosse Verluste bei Konsumschulden: Kreditkarten, Autoleasing, Studentenkredite usw. Der "credit crunch" würde sich dann von Hypotheken auf zahlreiche Konsumkredite ausbreiten.

Schritt 4 sind Rückstufungen bei den Anleihenversicherern, welche keine AAA-Ratings verdienen, auf welchen ihr Geschäftsmodell basiert. Weitere Abschreibungen von 150 Milliarden US$ bei asset-backed securities (ABS) wären die Folge.

Schritt 5 wäre der Zusammenbruch der Geschäftsliegenschaften, während Schritt 6 den Bankrott einer grossen regionalen oder einer nationalen Bank wäre.

Schritt 7 wären grosse Verluste bei Krediten von Firmenübernahmen (leveraged buy-outs). Hunderte von Milliarden von US$ von solchen Krediten sind nun in den Bilanzen von Finanzinstituten.

Schritt 8 wäre eine Welle von zahlungsunfähigen Unternehmen. Im Durchschnitt sind amerikanische Unternehmen in einer respektablen Verfassung, aber ein nicht zu unterschätzender Teil von Unternehmen lebt von tiefen Erträgen und hohen Schulden. Sollten diese zahlungsunfähig werden, führt dies zu Verlusten bei den Kreditderivaten (credit default swaps), welche solche Verluste absichern sollen. Die Verluste könnten sich auf 250 Milliarden US$ belaufen. Einige Versicherungen könnten bankrott gehen.

Schritt 9 wäre ein Zusammenbruch der Finanz-Schattenwirtschaft. Die Rede ist hier von Hedge Fonds, SIVs (special investment vehicles) und so weiter. Diese leiden darunter, dass sie keinen direkten Zugang zu den Zentralbanken haben.

Schritt 10 wäre ein weiterer Einbruch der Aktienmärkte. Zahlungsunfähige Hedge Fonds, Margin Calls und das Shorten (Puts) würden die Aktienpreise weiter in die Tiefe ziehen.

Schritt 11 wäre das Austrocknen der Finanzmärkte, eingeschlossen mangelnde Liquidität im Interbanken- und Geldmarktgeschäft. Grosse Verunsicherung macht sich breit.

Schritt 12 wäre der Moment, bei dem alles verkauft wird, was noch verkauft werden kann, auch unter fundamental günstigen Preisen.

Das sind die 12 Schritte zum Zusammenbruch laut Prof. Roubini. Die Gesamtverluste dürften sich auf mehr als 1000 Milliarden US$ belaufen. Ein Alptraum-Szenario, das nun Ben Bernanke und seine Kollegen wach hält, weil sie so lange die Augen vor den Gefahren des billigen Geldes verschlossen gehalten haben. (Quelle)

http://blog.zeitenwende.ch/boerse/zwoelf-schritte-zum-desaster/

15.02.2008 19:21
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Kreditkartenkrise

Neues von der "Kreditkartenfront":

Furcht vor dem Finanz-Tsunami:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,534806,00.html

Kreditversicherer vor dem Kollaps:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535566,00.html

P.S: aber Herr Bernanke und die G7-Vertreter sehen natürlich absolut keine Gefahr für eine Rezession,sondern meinen sogar ein anziehende Konjunktur am Horizont zu "erblicken"....... :oops: LolLol

weico

13.02.2008 11:05
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Kreditkartenkrise

Prozentual gesehen in dem Fall...

Jetzt ist es mir auch klar Murphy, danke, weil es Institute wie Citigroup und American Express erzählt haben Wink

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13.02.2008 10:22
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Kreditkartenkrise

Revinco wrote:

Quote:
Zwar betonen Institute wie Citigroup und American Express, dass die Ausfallraten von einem historisch niedrigen Niveau kommen.

Lesenswerter Artikel... aber wie soll ich das bitte verstehen mit den niedrigsten Ausfallraten ? :?

...dass darfst du genau so verstehen, wie Ospel einmal im TV sagte "ich denke da wird jetzt nichts mehr kommen..." und kurz darauf kündigte die UBS einen Verlust von 4,4 Mrd. an und weitere Wertberichtigungen..

Die Banken müssen auch vieles beschönigen, denn sie sind in der Schweiz und USA die wichtigstens Sektoren. In den USA abreiten mehr Leute im Dienstleistungssektor als in der Schweiz!

Freundliche Grüsse

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

http://market-trade.blogspot.com

13.02.2008 09:03
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Kreditkartenkrise

Quote:

Zwar betonen Institute wie Citigroup und American Express, dass die Ausfallraten von einem historisch niedrigen Niveau kommen.

Lesenswerter Artikel... aber wie soll ich das bitte verstehen mit den niedrigsten Ausfallraten ? :?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

13.02.2008 06:27
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Kreditkartenkrise

Kreditkartenkrise nimmt zu..

http://tinyurl.com/3yfo3d

weico

11.02.2008 18:20
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Kreditkartenkrise

sunny wrote:

wohl eher ne konsumkreditkrise, als ne kreditkartenkrise => denn den karten gehts ja immer noch gut, die sind stabil und man kann auch immer noch schön damit bezahlen oder geld holen Smile

Ja, aber die Frage ist wie lange noch? Ich glaube letzten Freitag habe ich bereits gelesen, dass bei einer englischen Bank tausenden von US-Kunden deren Kreditkarte eingenommen worden sind. Somit wurde der erste Schritt getan... fragt sich nur wie lange wird es dauern, bis die restlichen Banken folgen? Erst nach dieser Berichtssaison?

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29.01.2008 13:32
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sunny
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wohl eher ne konsumkreditkrise, als ne kreditkartenkrise => denn den karten gehts ja immer noch gut, die sind stabil und man kann auch immer noch schön damit bezahlen oder geld holen Smile

29.01.2008 13:22
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Kreditkartenkrise

ja da hast du recht! Ich denke die Berichtesaison bietet guete möglichkeiten...

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

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29.01.2008 13:19
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Kreditkartenkrise

Murphy wrote:

Ich denke bis diese Krise richtig platz gehts noch einige Monate, man könnte sich aber jetzt schon relativ günstig Long-Put eindecken!

Freundliche Grüsse

Warte noch etwas ab! Lass die Zinssenkungseuphorie noch etwas nachklingen. Die Fundamentals werden die Bullen einholen. Busch-Pflästerli von 150 Mia werden erst ab Mai ausgeteilt und müssen in erster Linie dazu herhalten, Schulden anzudienen. Die Zinsen auf Kreditkarten belaufen sich bis auf 18%.

Die Märkte werden in den kommenden Monanten ohne neues Bubble-pumping (Dieses Konzert läuft ja gerade jetzt mit den unsinnig übertriebenen rate-cuts der AMis) in den USA und GB auskommen müssen. Für den Konsum wird weniger Geld übrig bleiben, zum Aktienkaufen ebenso. Dann wäre da noch die Teuerung, die das Konsumverhalten zusätzlich negativ beeinflussen wird.

29.01.2008 12:56
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Kreditkartenkrise

Ich denke bis diese Krise richtig platz gehts noch einige Monate, man könnte sich aber jetzt schon relativ günstig Long-Put eindecken!

Freundliche Grüsse

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

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29.01.2008 08:35
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Kreditkartenkrise

American Express mit Gewinnrückgang wegen Krise

New York. dpa/baz. Der amerikanische Kreditkartenkonzern American Express hat im Schlussquartal 2007 wegen der Finanzkrise einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet.

Unter dem Strich verdiente American Express mit 831 Millionen Dollar (909,5 Millionen Franken) rund zehn Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Der Konzern musste allein wegen unbezahlter Kreditkartenrechnungen Belastungen in Höhe von 438 Millionen Dollar verkraften.

Der Ausblick auf das laufende Jahr bleibe vorsichtig, sagte Unternehmenschef Kenneth Chenault am Montagabend nach Börsenschluss in New York. "Wir erwarten weiterhin ein langsameres Gewinnwachstum."

Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Die Aktie von American Express fiel im nachbörslichen Handel um knapp drei Prozent auf 46,10 Dollar. Während des Tages hatte sie hingegen um mehr als vier Prozent zugelegt.

Im Gesamtjahr 2007 stieg der Überschuss von American Express um acht Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 3,36 Dollar nach 2,99 Dollar im Vorjahr.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

12.01.2008 15:34
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Re: Kreditkartenkrise

Dr.Zock wrote:

.

Meine Überlegungen hierzu sind die anstehenden Quartalszahlen der US-Banken, sowie die ggf. bevorstehende, und nächste Krise bei den Kreditkartenunternehmer. Die scheint sich ja demnächst anzubahnen. Man muss kein Hellseher sein um hier mögliche sinkende Kurse vorauszusehen.

PS: Bitte benutzt diesen Thread ausschliesslich für Themen welche die kommende Kreditkartenkrise betrifft. Für Antworten die ggf. Derivate betreffen könnte ja jemand von Euch ein neues Thema im Derivateforum eröffnen. Wie z.B. "Puts auf Kreditkartenunternehmer".

Hellsehen muss man gar nicht sondern nur Klarsehen... Lol

Scherz beiseite, aber American Express hat ja schon jetzt einen "leichten" Streifschuss abbekommen..

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/boersen_und_maerkte/american_ex...

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-01/artikel-9857327.asp

und auch bei CapitalOne (auch sehr "stark" im Autokreditgeschäft.. :oops: ) geht's mit der Aktie,seit längerem, nur in eine Richtung!

http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=70667&p=irol-stockchart

Ein toller Artikel im Spiegel veranschaulicht das Problem...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,527441,00.html

weico

12.01.2008 14:17
Bild des Benutzers Elias
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Kommentare: 16250
Kreditkartenkrise

Derivate:

analog Eurex gibt es die OPRA Consolidated Feed

dort kann man mit Put und Calls long und short gehen

Beispiel

Symbol: AXPAL

Valor: 5268728

Type: Option (Call)

Januar 2008

Strike 60

Oder mit Put- und Call-Warrants nur long gehen an der Euwax

zum Beispiel

Valor 3343429

Call

Expiry: 20.06.08

Strike: 60 USD

Optionsscheine Finder

http://www.boerse-stuttgart.de/finder/mta_finder/fnd_auswahl_mta.php?fnd...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin