Lex Vasella / Abzockerinitiative

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17.02.2013 10:43
#1
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Lex Vasella / Abzockerinitiative

57 Prozent unterstützen Abzocker-Initiative

 

Zwei Wochen vor dem Urnengang unterstützen laut einer Umfrage 57 Prozent der Stimmberechtigten die Abzocker-Initiative. Das Resultat deckt sich etwa mit einer kürzlich durchgeführten online-Befragung von cash.

Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der Zeitung "SonntagsBlick". Eine erste Befragung im Januar hatte einen Ja-Anteil von 54 Prozent ergeben.

Die Umfrage wurde zwischen vergangenem Dienstag und Samstag durchgeführt. Im Vergleich zu Mitte Januar grösser geworden ist aber auch das Nein-Lager: 37 Prozent der Befragten hätten das Begehren in der vergangenen Woche abgelehnt. Mitte Januar hatten erst 30 Prozent ein Nein einlegen wollen.

Der Anteil der Unentschlossenen sank von 16 auf 6 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut Isopublic befragte 1377 Stimmberechtigte in der Deutschschweiz und in der Romandie.

In einer vor rund drei Wochen durchgeführten Online-Umfrage von cash.ch befürworteten rund 60 Prozent der über 2500 Umfrageteilnehmer die Initiative. Mehr als ein Drittel ist dagegen und eine Minderheit von 7 Prozent gibt an, der Abstimmung fern zu bleiben.

Am Freitag war bekannt geworden, dass Daniel Vasella nach seinem Rücktritt als Novartis-Verwaltungsratspräsident 72 Millionen Franken erhält. Diese Entschädigung löste weit herum Empörung aus. Zeitungskommentatoren erwarteten, dass Vasellas Millionengage der Abzocker-Initiative im Abstimmungskampf Auftrieb verschafft.

http://classic.cash.ch/news/top_news/57_prozent_unterstuetzen_abzockerin...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

15.03.2013 12:01
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Vasella sieht sich als «Symbol für alles Negative»

Der Auswanderungsentscheid sei zum Abschluss seiner Zeit im Novartis-Verwaltungsrat gefallen, er habe der Schweiz nicht den Rücken gekehrt, sagt Vasella im "Blick" vom Freitag. Die USA würden viel bieten und ihm persönlich Anonymität. Zudem habe er dort Verwaltungsratsmandate (PepsiCo, American Express).

Seinen neuen Wohnsitz in den USA macht er nicht bekannt, da es in der Vergangenheit zu Übergriffen "durch sogenannte Tierschützer" gekommen war, erklärt Vasella der Zeitung.

Die Kritik in der Schweiz stimme ihn traurig. Vergessen gehe dabei seine Leistung für den Basler Pharmakonzern und damit die Schweiz. Die viel kritisierte Abgangsentschädigung von 72 Millionen Franken sei 2008 ausgehandelt worden.

Damals hätte er gemäss Vertrag mit drei Jahressalären und ohne Konkurrenzverbot gehen müssen, der Verwaltungsrat aber liess ihn nicht. So sei der Abgangsvertrag entstanden. Die sechs Jahre Konkurrenzverbot seien ein Kompromiss gewesen und einem Berufsverbot gleichgekommen.

«Musste lediglich auf die Verteilung des Gelds verzichten»

Auch bei Versicherungen würden derartige Zahlungen ohne Gegenleistung getätigt, da man ja gerade wolle, dass etwas nicht geschieht, sagt der frühere Topmanager.

Zum Verzicht auf die Zahlung sagt Vasella: "Ich hatte wirtschaftlich sowieso keinen Vorteil und musste lediglich auf die Verteilung des Geldes verzichten." Spenden wollte er der Berghilfe, der Herzstiftung, für Kinder in Entwicklungsländern und für die Wissenschaft.

Die Empörung über den goldenen Fallschirm versteht Vasella, teilt sie aber nicht. Er sei über die Reaktionen erschrocken. Zurückzuführen sei der Aufschrei auf die Summe selbst, die Kampagne zur Abzockerinitiative und die Aufrechnung seiner früheren Bezüge.

Dass sein Fall der Abzockerinitiative zum Durchbruch verholfen hat, bestreitet Vasella. Bereits vor Bekanntwerden der Zahlung hätten Economiesuisse-Umfragen hohe Zustimmungswerte erbracht.

Das Wirtschaftsklima in der Schweiz werde sich jetzt verschlechtern, prophezeit Vasella. Die Bevölkerung müsse lernen, dass etwa die Pharmabranche ihr Geld im Ausland verdiene und in der Schweiz investiere. "Die Schweizer sollten den Stolz auf ihre Weltkonzerne vermehrt zeigen", fordert Vasella. http://www.cash.ch/news/top_news/vasella_sieht_sich_als_symbol_fuer_alle...

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Benjamin Franklin

10.03.2013 17:40
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vae victis

Vasella wandert in die USA aus

Ex-Novartis-Boss Daniel Vasella hat von der Schweiz genug. Er hat sich im Kanton Zug abgemeldet und ist in die USA ausgewandert. Seine Ex-Wohngemeinde verliert einen guten Steuerzahler. http://www.20min.ch/finance/dossier/abzocker/story/Vasella-wandert-in-di...

 

Dort ist er gut aufgehoben.

 

 

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Benjamin Franklin

03.03.2013 16:07
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Es waren nicht zuletzt Blochers Pirouetten (aka Wischi-Waschi-Politik) und Vasellas hochintelligentes Timing und Fingerspitzengefühl, die jeden Geldeinsatz pulverisiert haben. Wer solche Wahlhelfer hat, braucht kein Geld, aber ein langes Durchhaltevermögen. 7 Jahre hat es von der Einreichung der Initiative bis zur Abstimmung gedauert.

 

Hingegen könnte z.B. das "preiswerte" mehrfarbige Extrablatt mit Kinder hinter dem Stacheldraht vielleicht doch Spuren bei der Familienpolitik-Abstimmung hinterlassen haben. So eine Kampagne verteilt in alle Haushalte muss man sich auch erst mal leisten können. Papierhersteller, Druckerei, Post, etc. haben schon mal davon profitiert. Die Post bringst, ich werfe es auf den Stapel, bündle es und schleppe es wieder an den Altpapiersammelplatz.

 

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Benjamin Franklin

03.03.2013 14:30
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Herrlich wie das Stimm-Volk (einmal mehr) die Mär wiederlegt,dass Millionenausgaben eine Abstimmung bestimmen.

Lang lebe der Souverän Drinks

 

weico

03.03.2013 14:02
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Minderinitiative: Eine der höchsten Zustimmungen der Geschichte

Das Volk sagt mit einer überwältigenden Mehrheit Ja zur Abzockerinitiative.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Minderinitiative-Eine-der-h...

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23.02.2013 22:41
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aprecio hat am 23.02.2013 - 19:53 folgendes geschrieben:


ich habe nicht mitbekommen, dass novartis sich mit krankenkassen zusammengetan hat, um wirkungsvoll all die angesprochenen krankheiten zu verhindern (prevent). das geschäftsmodell ist effektiv nur medis verkaufen. wer würde es noch erlauben, geld für prevention einzusetzen, damit dann weniger medis benötigt werden?

...hoffentlich lassen sich die zu preventierenden Leutchen dann auch wirklich preventieren... oder wäre dies für die armen Leutchen wohl wiedermal zuviel an Eigenverantwortung... :oops:

 

weico

23.02.2013 19:53
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thanks a lot!

i löve marketing.

da hat diese abteilung ausgezeichnete arbeit geleistet!

nun braucht es eine führung, die von der vision zur wirklichkeit steuert.

ich habe nicht mitbekommen, dass novartis sich mit krankenkassen zusammengetan hat, um wirkungsvoll all die angesprochenen krankheiten zu verhindern (prevent). das geschäftsmodell ist effektiv nur medis verkaufen. wer würde es noch erlauben, geld für prevention einzusetzen, damit dann weniger medis benötigt werden?

handies verursachen angeblich krebs. wer legt sich mit telekoms an?

food verursacht übergewicht. wer legt sich mit nahrungsmittelproduzenten an?

labore erzeugen krankheitserreger usw.

23.02.2013 19:30
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aprecio hat am 23.02.2013 - 17:41 folgendes geschrieben:


welche inNOVAtion hat NOVArtis ausser fusionen und schweinegrippe-impfungen sonst noch geboten? stellenabbau in basel?

 

 

WHAT IF....

http://www.novartis.com/innovation/innovation-at-novartis/index.shtml

and..

DID YOU KNOW?

http://www.nibr.com/index.shtml

 

weico

 

 

 

 

23.02.2013 17:41
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umverteilung statt umverteilung?

"Ein Jahrzehnt enthemmter Finanzmarktökonomie entpuppt sich als das erfolgreichste Resozialisierungsprogramm linker Gesellschaftskritik." Mit nur einem Satz zerschnitt Schirrmacher das goldene Band zwischen Konservativen und Neoliberalen, nachdem es die Anhänger von Maß und Mitte verblüffend lange mit den Predigern von Enthemmung und Exzess ausgehalten hatten.

http://www.zeit.de/2013/08/Frank-Schirrmacher-Ego-Das-Spiel-des-Lebens

wenn der präsident eine saftige lohnerhöhung für forscher und entwickler spricht, wird dann auch mehr in die sozialversicherungen und steuertopf gezahlt?

wenn ein talentierter wirtschaftsführer ein funktionierendes unternehmen auf kredit kauft und in sein unternehmen integriert, ist das eine kunst, weiterhin profitabel zu wirtschaften?

welche inNOVAtion hat NOVArtis ausser fusionen und schweinegrippe-impfungen sonst noch geboten? stellenabbau in basel?

was wäre falsch daran, neue und weniger hoch bezahlte manager aus dem inland einzustellen, die neue ansätze ausprobieren und die gelegenheit erhalten, sich zu bewähren anstatt auf altbewährtes, langweiliges sitzenbleiben? hätte man mit 72 millionen eine neue firma (inkl. beteiligung) aufbauen können?

ich hoffe, der trend ist zu erkennen. alt (schreibmaschine) ist: von vielen in meine tasche. neu (computer) ist: von vielen händen in viele taschen.

23.02.2013 16:29
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Fine-Tuner hat am 23.02.2013 - 15:12 folgendes geschrieben:

Meine Güte ...so viel Ethos und Ethik lese ich da. Alles Gutmenschen, die ihr Einkommen spenden.....und wahrscheinlich trotzdem keine Servelatshäute fressen müssen.

...dazu äusserte sich ,in einem Interview, Vasella passen :

Sind wir dekadent?

"Nicht dekadent. Aber zu selbstsicher. Wir frönen den Lehren der Umverteilung, dem sozialen Denken oder weiss Gott welchen schönen Ideen. Die Konkurrenzfähigkeit dagegen erscheint auf unserer Prioritätenliste an letzter Stelle."

 

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/C-est-la-vie-A...

 

Die wirtschaftlichen Realitäten und Prioritäten, wird manche ethische Gutmenschen wohl schneller einholen, als manchen lieb ist.. :oops:

 

weico

 

 

23.02.2013 15:42
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Fine-Tuner hat am 23.02.2013 - 15:12 folgendes geschrieben:

Neid ist eine schweizerische Kernkompetenz.

Ich sehe nirgends Neid.

Bisher konnte noch niemand sagen, womit er seinen Lohn gerechtfertig hat, nicht mal er selber. Es gibt keine nennenswerte hervorragende Leistung, die nur schon seine Gage begründen würde. Somit ist er das Schweigegeld erst recht nicht wert. Wer so viel verdient hat und sein Selbswertgefühl dann noch durch einen Ablasshandeln aufpeppeln muss, verkörpert nicht die schweizerische Kernkompetenz.

Das vertritt ein Roger Federer unsere Land doch viel besser.

Wie alle haben AHV und Vorsorge und sind somit auch an Novartis beteiligt. Es ist unser Geld, dass Vasella verschenken möchte. Wie grosszügig.

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23.02.2013 15:12
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Meine Güte ...so viel Ethos und Ethik lese ich da. Alles Gutmenschen, die ihr Einkommen spenden.....und wahrscheinlich trotzdem keine Servelatshäute fressen müssen.

Wie beschämend ist das denn, von den Almosen von Bill und Warren abhängig zu sein.  Gaht's no! Die sollen fette Löhne kassieren und fette Steuern und Sozialabgaben bezahlen, das ist der DEAL.  Mit dem Rückzieher von Vasella verliert die Schweiz rund 10 Mio. mit denen man hier in der Schweiz so manch Gutes hätte tun können.  ....mir fällt da nur der Begriff 'Kindergarten' ein....obwohl dies heute ja Unterstufe heisst, anyway.

Aber eben....Neid ist eine schweizerische Kernkompetenz.

Fine-Tuner

22.02.2013 10:47
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Vasella: «Wiegt euch nicht in Sicherheit»

Daniel Vasella warnt die Schweiz vor schlechten Standortbedingungen aus «politischer Uneinsichtigkeit». Der Sitz einer Firma könne leicht verlegt werden. Und: Die Schweizer seien zu selbstsicher.  :mosking: (aka "vorauseilender Gehorsam")

http://www.cash.ch/news/top_news/vasella_wiegt_euch_nicht_in_sicherheit-...

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20.02.2013 22:15
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nicht alltäglich aber aktuell

http://www.youtube.com/watch?v=WCLfai3kWoU

Incentive (Prudence Only) is not the main story, and cannot be the main story without contradiction: if it was Prudence Only the Industrial Revolution would have happened earlier, or elsewhere. Other virtues and vices mattered — not only prudence, beloved of the Samuelsonians; but temperance, courage, justice, faith, hope, and love, which changed radically in their disposition in the seventeenth and eighteenth centuries. Sheer commercial expansion is routine and predictable and ill-suited therefore to explaining the greatest surprise in economic history.

http://www.deirdremccloskey.com/weblog/2009/09/25/the-argument/

20.02.2013 18:46
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Zweite Trendumfrage: Abzockerinitiative hält Zustimmung

Eineinhalb Wochen vor dem Urnengang liegt die zweite Trendumfrage vor. Die Abzockerinitiative fände demnach nach wie vor eine komfortable Mehrheit.

Die Abzocker-Initiative steht beim Stimmvolk weiterhin hoch im Kurs. Wäre letzte Woche abgestimmt worden, hätten 64 Prozent Ja gesagt. Markant abgenommen hat die Zustimmung zum Familiengesetz; zulegen konnte das Raumplanungsgesetz.

In der vom 8. bis 15. Februar realisierten zweiten Befragung der SRG zur Abstimmung vom 3. März :bye: sind mögliche Auswirkungen der «Vasella-Affäre» noch nicht berücksichtigt. Die Interviews bei 1416 Personen wurden vom Institut gfs.bern vorher durchgeführt.

 

 

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20.02.2013 16:41
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GOLDWING hat am 20.02.2013 - 16:07 folgendes geschrieben:

Vasella hat doch Novartis Milliardengewinne gebracht, das sind Dividenden für Aktionäre, und hätte die Stadt Basel die Steuerfranken der Novartis nicht ,wäre Lichterlöschen angesagt.

Novartis würde wohl auch ohne Vasella existieren, oder hab ich verpasst, dass er die Firma gegründet hat? Lies mal den Bericht der Bilanz, Elias hat den Link reingestellt, sehr interessant.

http://www.bilanz.ch/unternehmen/vasella-das-ende-der-macht

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

20.02.2013 16:07
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Lex Vasella

Schon Komisch.Wenn für einen Fussballer 100Millionen Bezahlt werden,schreit kein Hahn danach man bewundert höchstens was er Wert ist. Vasella hat doch Novartis Milliardengewinne gebracht, das sind Dividenden für Aktionäre, und hätte die Stadt Basel die Steuerfranken der Novartis nicht ,wäre Lichterlöschen angesagt.

Meiner Meinung nach würde vermutlich jeder so eine Abgangsentschädigung gerne entgegennehmen, obwohl er jetzt strikt dagegen ist.

 

20.02.2013 11:00
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Vasella verzichtete nicht ohne Gegenleistung

Mit seinem Verzicht auf 72 Millionen Franken hat Daniel Vasella versucht, die Wogen zu glätten. Die Millionen gab er allerdings nicht kampflos her. Der Verwaltungsrat übte starken Druck aus.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Vasella-verzichtete-nicht-ohne-Ge...

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19.02.2013 14:56
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Vasella: Das Ende der Macht

Seine Performance als Novartis-Chef ist ­durchzogen. Spitze war Daniel Vasella vor allem in einem: dem Aufbau seines Systems der ­Bereicherung.  http://www.bilanz.ch/unternehmen/vasella-das-ende-der-macht

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19.02.2013 14:04
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Vasella macht den Barnevik

Novartis-Chef Daniel Vasella und Ex-ABB-Manager Percy Barnevik haben vieles gemeinsam. Beide gelten als klassische Abzocker – und beide reagierten erst, als es zu spät war.

 

Vasella und der «Populismus»

Vasella, der in seinen bald 17 Jahren an der Spitze des Pharmakonzerns Novartis mehrere Hundert Millionen eingestrichen hat, wird neben Ex-ABB-Manager Percy Barnevik als einer der grössten Abzocker in die Schweizer Wirtschaftsgeschichte eingehen. Und er wird als der Manager in Erinnerung bleiben, der ohne es zu wollen eine Initiative womöglich bereits im Vorfeld entschied. Den Gegnern der Abzocker-Initiative hat er mit seinem Verhalten einen Bärendienst erwiesen.

Das Malheur nahm seinen Anfang im Interview mit dem Schweizer Fernsehen vom 23. Januar. Vasella flüchtete sich einsilbig in Mehrdeutigkeiten (siehe Video unten): Es sei zwar richtig, dass er einem Konkurrenzverbot unterliege, und gemäss Geschäftsbericht dafür marktgerecht bezahlt werde. Konkrete Angaben, wie viel er für das Konkurrenzverbot kassiert, vermied Vasella tunlichst. Dafür garnierte er seine Antwort mit einem vielsagenden Lächeln.

Barnevik vom Topmanager zum Buhmann

Vasella ist in bester Gesellschaft. Sein Image ist ruiniert. Erst verschleierte Novartis die Abfindung, dann stritt Vasella alles ab und gab erst klein bei, als die Abfindung am Freitag aufflog. Ähnlich erging es dem Ex-Chef des Technologiekonzern ABB. Nach eine Knall im Aufsichtgremium trat Percy Barnevik 2001 aus dem ABB-Verwaltungsrat zurück und kassierte 148 Millionen Franken an Pensionszahlungen und Boni.

Der Technologiekonzern stand zu diesem Zeitpunkt wegen eines Asbest-Skandals in den USA am Rande des Zusammenbruchs. Barnevik musste später 90 Millionen zurückzahlen. Der Schwede hatte die Fusion des schwedischen Asea-Konzern mit Brown Boveri (BBC)in der Schweiz geleitet. Er galt in den neunziger Jahren als einer der einflussreichsten Manager in Europa. Heute ist er nur noch der Buhmann, der ABB fast in den Ruin trieb.

Wenn der öffentliche Druck zu gross wird

Barnevik und Vasella: Beide waren sie Chairman und sassen im Verwaltungsrat derselben Firma. Beide Manager verzichteten erst auf ihre Abfindungen, als der öffentliche Druck – oder wie in Barneviks Fall der juristische Druck – zu gross wurde. Beide sahen sich im Recht. Beide haben sie den Weg gebahnt für die Abzocker-Initiative, die am 3. März mehr als nur gute Chancen besitzt, dass sie vom Volk angenommen wird. Und sie beide haben erst reagiert, als der Schaden bereits angerichtet war.

Die Diskussion um Boni und Managerlöhne sei verständlich und erschreckend zugleich – erschreckend, weil die Diskussion purer Populismus sei und zu kurz greife. :bye:  Das sagte Daniel Vasella 2008. Und genau diesem «Populismus» hat der Bündner in den letzten Wochen Vorschub geleistet. Das System Vasella ist grandios gescheitert. http://www.20min.ch/finance/news/story/Vasella-macht-den-Barnevik-13798535

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19.02.2013 12:59
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Kühle Reaktionen auf Daniel Vasellas Verzicht

Strafanzeige gegen Novartis

Der Zürcher Anwalt und Aktionärsvertreter Hans-Jacob Heitz reichte nach Bekanntwerden der Millionenzahlung sogar Strafanzeige ein gegen Novartis, den Vergütungsausschuss des Verwaltungsrates und Vasella selbst.

Heitz zeigt sich in einer ersten Stellungnahme nun zwar erfreut über den Verzicht des Pharmamanagers. Es habe sich gelohnt, Druck aufzubauen. "Die Sache ist aber noch nicht erledigt, dazu ist sie zu gravierend", sagte er. http://www.cash.ch/news/top_news/kuehle_reaktionen_auf_daniel_vasellas_v...

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19.02.2013 11:36
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Ablasshandel

30% wären an Steuern und Abgaben eh weggewesen.

Wenn es ihm und Novartis wirklich so wichtig und ernst ist, können sie diesen Betrag weiterhin spenden. Vielleicht sogar noch ganz offiziell und von der GV abgesegnet. Verteilt über Jahre ist das auch gut für's  Marketing.

Und Spenden sind von der steuer abzugsfähig....

 

 

Buffett, Gates und Co.: Amerikas Superreiche starten Spendenrevolution

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/buffett-gates-und-co-amerikas-...

 

Der Unterschied zu Vasella: viele von ihnen haben die Firma mit eigenen Mitteln gegründet.

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19.02.2013 11:18
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Lieber hätte er das Geld angenommen und wie versprochen an eine wohltätige Organisation gespendet!


Nun bleiben die CHF 72'000'000.00 bei der Novartis anstatt bei einer Organisation! Schade, Schade!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.02.2013 09:20
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Daniel Vasella verzichtet auf 72 Millionen

Der Verwaltungsrat von Novartis und Daniel Vasella haben den geplanten Konkurrenzverbots-Vertrag aufgehoben. Er habe eingesehen, dass viele Schweizer den Betrag als unverhältnismässig hoch empfinden.

Beim Pharma-Konzern Novartis und dessen Präsidenten des Verwaltungsrates, Daniel Vasella, ist im Zuge der jüngsten Reaktionen auf die Entschädigung von 72 Mio CHF über sechs Jahre für den scheidenden VR-Präsidenten im Rahmen eines Konkurrenzverbotes Bewegung gekommen. "(...) der Verwaltungsrat der Novartis und Dr. Daniel Vasella sind übereingekommen, die Konkurrenzverbotsvereinbarung mit Dr. Vasella sowie die damit verbundene bedingte Entschädigung aufzuheben", teilt der Pharma-Konzern am Dienstag mit. Die Vereinbarung wäre nach der Generalversammlung vom 22. Februar 2013 in Kraft getreten, an der Vasella sich bekanntlich nicht mehr zur Wiederwahl als Verwaltungsratspräsident der Novartis zur Verfügung stellen wird.

"Wir glauben nach wie vor an den Wert eines Konkurrenzverbots. Dennoch glauben wir, dass die Entscheidung, die Vereinbarung und die damit verbundene Entschädigung aufzuheben, den Bedenken der Aktionäre und weiterer Anspruchsgruppen Rechnung trägt. Der Verwaltungsrat ist sich der Bedeutung vollständiger Transparenz bewusst und wird seine diesbezüglichen Anstrengungen verstärken", lässt sich der aktuelle Vize-Verwaltungspräsident Ulrich Lehner in der Mitteilung zitieren. Lehner fungiert als ad interim VR-Präsident, bis der designierte VRP gewählt und am 1. August 2013 sein Amt antreten wird.

Unverhältnismässigkeit eingesehen   :ok:

"Ich habe verstanden, dass in der Schweiz viele den Betrag für die Einhaltung des Konkurrenzverbotes als unverhältnismässig hoch empfinden, trotz der Tatsache, dass ich meine Absicht bekannt gab, den Nettobetrag für wohltätige Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Deshalb habe ich dem Verwaltungsrat empfohlen, dass ich auf jegliche Zahlung in Zusammenhang mit der Konkurrenzverbotsabrede verzichten werde", lässt sich Vasella zitieren.

Mit dem Ziel, die Interessen von Novartis zu wahren, sah die Konkurrenzverbotsvereinbarung laut Mitteilung vor, dass Vasella davon absieht, sein Wissen und Know-how der Konkurrenz zugänglich zu machen, für die seine Erfahrung von Nutzen sein könnte. Vasella sei eng mit der Geschäftstätigkeit von Novartis vertraut, er habe die wegweisende Forschungs- und Entwicklungsorganisation aufgebaut und persönlich die meisten Top-Führungskräfte rekrutiert, wird argumentiert. Im Gegenzug sah die Konkurrenzverbotsvereinbarung über einen Zeitraum von sechs Jahren eine jährliche Zahlung von bis zu 12 Mio CHF und einen Maximalbetrag von insgesamt 72 Mio vor, falls die Vertragsbedingungen eingehalten worden wären, heisst es weiter. http://www.cash.ch/news/alle/daniel_vasella_verzichtet_auf_72_millionen-...

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Benjamin Franklin

18.02.2013 12:17
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«Herr Vasella sieht sich absolut im Recht»

Gibt es in Vasellas sozialem Umfeld niemanden, der solche Lohnexzesse kritisch hinterfragt?
Offensichtlich nicht. Mächtige Persönlichkeiten scharen vor allem  :bye: Jasager um sich, die sie bewundern.

http://www.20min.ch/finance/news/story/-Herr-Vasella-sieht-sich-absolut-...

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Benjamin Franklin

18.02.2013 10:02
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Fine-Tuner hat am 17.02.2013 - 15:48 folgendes geschrieben:

Das Gezeter um Vasella ist einfach nur lächerlich.

Du machst ein lächerliches Gezeter bei der Teuerung. Nimm dir ein Beispiel an deinem Busenfreund Vasella. Dem ist die Teuerung so egal wie mir auch.

Bis jetzt konnte er in keinem Interview seine Gage rechtfertigen. Allein dass ist schon ein Armutszeugnis. Und wenn er nach 30 Jahren Novartis noch ein Schweigegeld nötig hat, obwohl er noch selber Aktien und Optionen der Firma besitzt, wird es ganz jämmerlich. Mittlerweile ist im die Sache so peinlich, dass er dieser Kohle spenden will. Ganz offensichtlich ist er es nicht Wert.

Das ist eben der Unterschied zu den guten alten Patrons der Familienbetriebe.

Keiner ist so gut, als dass so viel mehr verdienen kann als ein normaler Angestellter. Wenn er sich selbständig macht und dadurch sich eine so hohe Gage gönnen kann, ist das eine andere Sache. Dann ist es sein Verdienst. Das selbe gilt für Sportler, die nur eine begrenzte Zeit haben, um ihr Vermögen zu äuffnen, im Hinterkopf immer das Verletzungsrisiko. Denen mag ich das Geld gönnen.

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Benjamin Franklin

17.02.2013 15:48
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Das Gezeter um Vasella ist einfach nur lächerlich. Novartis ist ein florierendes Unternehmen. Alle Angestellten werden fair bis sehr fair besoldet...Goodies bis zum Abwinken....und selbst das Reinigungspersonal verdient mehr als mancher Facharbeiter in irgend einer Fabrik.  

Wenn Herr VAssella 70 Kisten verdient, zahlt er 7 Kisten AHV und eine Kiste in die ALV und 7 Kisten Steuern. ....selbst wenn sich Herr Vasella ausschliesslich von seinen Gesundheitspillen ernährt, kann er nicht so alt werden, dass er nur einen Bruchteil seiner AHV-Einlagen selbst beziehen könnte ..................Was soll das dumme Gezeter. Wir brauchen mehr Novartises und mehr Vasellas ...wovon sollen wir Habenichtse - 80% der Bevölkerung - unseren unanständigen Wohlstand leben, wenn nicht von Einlagen dieser so genannten Abzocker???????......ihr Idioten.....sägt doch nicht den Ast ab, auf dem wir alle sitzen!!!!!!!!!!!!!!!!! (nur meine bescheidene Meinung).

Verstehe auch nicht, was die Initiative von Minder zur Stärkung der Aktionärsrechte mit Vasella zu tun hat. Diese Verquickung zweier völlig unterschiedlicher Sachverhalte ist einfach nur peinlich undifferenziert. Ich bin übrigens für die MinderInitiative (Stärkung der Aktionärsrechte, Gegenvorschlag BR leider unbrauchbar)....und auch dafür, dass Vasella sein Geld kriegt. Für mich völlig vereinbar, da zwei völlig unterschiedliche Dinge.....wäre die MinderInitiative bereits in Kraft, hätte Vasella genau gleich 70Mio kassiert....weil ers einfach Wert war...mit seinen Beziehungen und seinem Ansehen in der Branche hätte er vermutlich bei einem Konkurrenten das Doppelte verdienen können.....sind wir froh hat er nicht und die vielen Kisten fließen in unsere Sozialversicherungen!

Fine-Tuner

17.02.2013 10:45
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Gute Chance für Strafklagen

Rechtsprofessor stuft Vasellas Millionen-Vertrag als juristisch heikel ein

Das hat Dominique Biedermann noch nie erlebt: Erstmals muss die von ihm geleitete Anlagestiftung Ethos verschickte Stimmempfehlungen revidieren. Nachdem am Freitag bekannt wurde, dass Vasella eine Abgangsentschädigung von 72 Millionen Franken zusteht, rät Ethos den Aktionären nun, dem Novartis-Verwaltungsrat an der Generalversammlung nächsten Freitag die Entlastung zu verweigern. Auch die Aktionärsvereinigung für nachhaltiges Wirtschaften (Actares) will keine Decharge geben. Ethos lehnt zudem das neue Vergütungssystem ab.

Doch Biedermann will mehr: Er fordert dringlich, dass beide Seiten den Vertrag freiwillig annullieren, der dem scheidenden Verwaltungsratspräsidenten Daniel Vasella sechsmal 12 Millionen Franken zubilligt. «Eine solche Abgangsentschädigung sprengt jeden Rahmen, auch im internationalen Vergleich.» Als Vasella nach einem Leck am Freitag nichts anders übrig blieb, als an die Öffentlichkeit zu treten, gelobte er, das Geld zu spenden. «Das geht nicht, das Geld gehört den Aktionären», empört sich Biedermann.

«Die Aktionäre wurden nicht informiert»

Paolo Bernasconi, der für Minders Volksinitiative «Gegen die Abzockerei» kämpft, geht einen Schritt weiter: «Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt muss von Amtes wegen prüfen, ob wegen ungetreuer Geschäftsführung Ermittlungen einzuleiten sind.»

Der Zürcher Jurist und Aktionärsschützer Hans-Jacob Heitz will aktiv werden: «Ich prüfe eine Strafanzeige gegen Vasella, den Vergütungsausschuss und Novartis wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung.» Die Aktionäre seien mit dem 2010 abgeschlossenen Vertrag hinters Licht geführt worden: «Obwohl seit damals klar ist, welche Verpflichtungen die Firma eingeht, wurden die Aktionäre nicht informiert», sagt Heitz.

Der Strafrechtsprofessor Martin Killias ist zum Schluss gekommen, dass Abzockerei eigentlich schon heute strafbar wäre. Das Problem sei jedoch, dass keine fixe Limite existiere, ab welcher Bezüge als exzessiv einzustufen seien. Die Annahme der Minder-Initiative würde dies ändern, sagt Killias: «Durch ihre Symbolwirkung würde sie einem Staatsanwalt den Rücken stärken und die Chancen einer Klage erhöhen.»

Strafrechtlich belastend könnte sich für Vasella auch auswirken, dass er sich das Geld auf ein Sperrkonto bei der Bank Wegelin einzahlen liess: «Dass er ein ungewöhnliches Konstrukt gewählt hat für die Zahlung, indiziert ein gewisses Unrechtsbewusstsein», sagt Killias.

«Vasellas Vertrag ist nur noch peinlich», sagt Hans Hess, Präsident des Industrieverbandes Swissmem, der mit Vasella im Vorstand von Economiesuisse sitzt. Ökonomisch seien die Zahlungen nicht gerechtfertigt - deshalb brauche es eine Rechtsgrundlage für Rückforderungsklagen. Der Gegenvorschlag zur Minder-Initiative sei dafür besser geeignet als die Initiative. «Das Konkurrenzverbot hat eine Dimension angenommen, welche auch unsere Vorstellungskraft übersteigt», sagt Economiesuisse-Direktor Pascal Gentinetta. Für die Kampagne gegen die Minder-Initiative sei der Deal alles andere als förderlich: «Das ist für uns ein harter Rückschlag, weil Emotionen der Minder-Initiative nützen.»

Im Interview hatte Vasella etwas ganz anderes behauptet

Den Vermögensverwalter zCapital hat Novartis auflaufen lassen, als dieser Auskunft über den Geheimvertrag forderte. Enttäuscht ist Firmenchef Gregor Greber auch, weil der Novartis-Lenker in einem Fernseh-Interview behauptet hatte, nicht jährlich Millionen zu erhalten. Nun will Greber abermals an Novartis gelangen. «Warum ist der Vertrag schon 2010 abgeschlossen worden, warum brauchte es ein separates Konto?» Das seien die Kernfragen, sagt Greber. http://www.sonntagszeitung.ch/nachrichten/artikel-detailseiten/?newsid=2...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin