LGT, Finanzamt und Steuermoral

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18.02.2008 17:10
#1
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LGT, Finanzamt und Steuermoral

Hallo Forum

Wie steht ihr zu dieser Affäre? Ich finde Steuerhinterziehung nicht in Ordnung. Aber, dass der Staat für gestohlene Daten zwischen 4.2 und 5 Millionen Euro zahlt, ist doch der Gipfel!

Diese Person hat vermutlich vorher kräftig verdient, dass Deutsche einen Teil des Vermögens in die Schweiz verfrachteten und dann verkauft er die Daten. Sehr unmoralisch!

Glaubt ihr, es könnte vermehrter Druck auch auf den Finanzplatz Schweiz zu kommen?

Deutschland sollte mal die eigene Steuerbelastung der Bürger überdenken. Und ab Anfang 2009 kommt die 25% Abgeltungssteuer auf Aktien- und andere Kapitalgewinne. Die 30%ige Spekulationssteuer entfällt zwar, aber dieses Signal ist doch genau das Falsche: Spekulative Anlagen werden attraktiver, während vermögensaufbauendes Aktien- und Fondssparen bestraft wird. Und das obwohl der Staat ständig davon redet, dass man selbst fürs Alter sparen soll...

Deutschlands Steuerpolitik geht jedenfalls in die falsche Richtung, was meint ihr?

Allerdings: Die himmeltraurige Kommunikation der LGT und dieses spezielle Stiftungsrecht sind natürlich Gift für den Ruf des Ländles. Die werden noch daran zu beissen haben....

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15.05.2009 09:18
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Danke für diese interessante Information Elias. Ich habe mir den Link ausgedruckt. Das kann man brauchen.

Emil

14.05.2009 11:18
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Es kommt darauf an, wieviel man verdient und wo man wohnt. Die Unterschiede sind extrem.

Interessant ist dieser Link

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/18/02/blank/key/steue...

Zum Beispiel Liestal und Genf bei einem Einkommen bei 60'000, verglichen mit dem Rest. Der Unterschied lässt sich im Fall von Liestal in Prozenten gar nicht ausdrücken.

Innerhalb des Kantons haben wir den 2.tiefsten Steuerfuss. Ich wohne in Sichtweite von Wollerau und könnte einiges einsparen. Trotzdem gefällt es mir hier besser. Das Gesamtpaket muss stimmen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

14.05.2009 10:52
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Gut soweit absolut einverstanden mit Dir. Bin halt der Meinung (und meine auch der Erfahrung) dass wir soviel zahlen wie andere auch.

14.05.2009 10:10
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Ich habe nie behauptet, dass unser Steuersystem gerecht ist.

Aber es ist ein Unterschied, ob alle gleich viel oder gleich wenig tragen müssen. Dann lieber ungerecht wenig als gerecht viel zahlen.

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Benjamin Franklin

14.05.2009 09:41
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Jedem seine Ansicht. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass wir (auch!) in der Schweiz weit weg von einem "gerechten" Steuersystem und einer "gerechten" Verteilung der Lasten sind. Und das wird wohl so bleiben, siehe Obwalden und ähnliche Minikantone.

Ok, ich werde das Thema nicht weiter vertiefen.....

14.05.2009 08:51
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CrashGuru wrote:

Der "Tag des Steuerzahlers" für die Schweiz dürfte sich ganz ordentlich nach hinten verschieben, wenn so Dinge wie Krankenkassenprämien inkl. Selbstbehalt (und bald Paxisgebühr, welche ebenfalls gleich doppelt so hoch sein muss, als in Deutschland...), Zahnarztkosten, Differenz der höheren ÖV-Kosten, Mineralölsteuern eingerechnet werden. Dazu gibt es wohl noch weitere versteckte Steuern, was aber wohl dann durch die bisher noch höhere MwSt. in den EU-Staaten ausgeglichen wird.

- Ich bin für den Selbstbehalt. Auf jeden Fall für ambulante Behandlungen im Spital, die aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit gemacht werden, anstelle beim Hausharzt

- Unser ÖV ist weltweit eines der besten. Die Züge sind zu Pendlerzeiten rappelvoll. In aller Regel sehr Pünktlich und mit guten Verbindungen. Ein gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis.

- Höhere Mineralölsteuern???: Der Sprit kostet in unseren angrenzenden Nachbarländer mehr....

http://www.reisen-tcs.ch/etc/medialib/travel/reiseinfos/pdf.Par.0013.Fil...

CrashGuru wrote:

Und die Frage ist auch noch zu klären, für welche Art Steuerzahler dieser Tag weiter vorn oder hinten liegt.

Es kommt z.B. auch darauf an, wo man wohnt. Es ist ein Durchsschnittswert. Siehe

http://www.estv.admin.ch/d/dokumentation/zahlen_fakten/steuerbelastung_k...

CrashGuru wrote:

Du bist also der Meinung, dadurch dass in der CH die Steuern so tief sind, sollte sich eigentlich ebenfalls fast jeder ein Haus leisten könnte. Kann er aber nicht. Und da sind nicht die hohen Preise schuld, sondern die Unmöglichkeit das notwendige Kapital anzusparen. Und da sind sicher die Steuern eine Teilschuld.

Sicher? Und wie begründet sich die Teilschuld?

Das nötige Kapital anzusparen ist in der Tat nicht einfach. Wenn nicht die hohen Preise Schuld sind, was dann? Die Steuern sollen Schuld sein? Bei uns waren es damals die Nachsteuern, die uns motivierten, ein Haus zu kaufen.

Die Frage ist auch, wie wichtig ein Eigenheim für den einzelnen ist. Ein Haus kann auch zum Klotz am Bein werden. Man ist nicht mehr so flexibel. Wir werden, sobald wir in den Ruhestand gehen, nicht mehr in einem Haus wohnen. Verkaufen oder vermieten.

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Benjamin Franklin

14.05.2009 00:51
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Elias wrote:

CrashGuru wrote:
Aus meiner Aussage nur 1 Punkt. Die Schweizer sind ein Volk von Mietern. Die Quote der Eigentümer von Immobilien ist in keinem EU-Land so klein wie in der CH. Ist das wohl, weil die Schweizer so mobil sind oder weshalb sonst?

Aber was soll's. Man glaubt was man glauben will.

Das die Schweizer ein Volk von Mietern sind, hat nichts mit den Steuern zu tun. Daran Schuld sind die strengen Bauvorschriften und Auflagen. Die Folge davon ist die weltweit höchste Bauqualität.

Nur einer von vilen Links: http://www.patrickliebi.ch/Vista1-07.pdf

Tag des Steuerzahlers ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerzahlergedenktag

Quote:

Aktuell liegt dieser Tag für Österreich Mitte Juni und in der Schweiz Mitte April. In Deutschland wandert der Tag des Steuerzahlers vom Mai bis in den Juli.

Der "Tag des Steuerzahlers" für die Schweiz dürfte sich ganz ordentlich nach hinten verschieben, wenn so Dinge wie Krankenkassenprämien inkl. Selbstbehalt (und bald Paxisgebühr, welche ebenfalls gleich doppelt so hoch sein muss, als in Deutschland...), Zahnarztkosten, Differenz der höheren ÖV-Kosten, Mineralölsteuern eingerechnet werden. Dazu gibt es wohl noch weitere versteckte Steuern, was aber wohl dann durch die bisher noch höhere MwSt. in den EU-Staaten ausgeglichen wird.

Und die Frage ist auch noch zu klären, für welche Art Steuerzahler dieser Tag weiter vorn oder hinten liegt.

Du bist also der Meinung, dadurch dass in der CH die Steuern so tief sind, sollte sich eigentlich ebenfalls fast jeder ein Haus leisten könnte. Kann er aber nicht. Und da sind nicht die hohen Preise schuld, sondern die Unmöglichkeit das notwendige Kapital anzusparen. Und da sind sicher die Steuern eine Teilschuld.

13.05.2009 22:03
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CrashGuru wrote:

Aus meiner Aussage nur 1 Punkt. Die Schweizer sind ein Volk von Mietern. Die Quote der Eigentümer von Immobilien ist in keinem EU-Land so klein wie in der CH. Ist das wohl, weil die Schweizer so mobil sind oder weshalb sonst?

Aber was soll's. Man glaubt was man glauben will.

Das die Schweizer ein Volk von Mietern sind, hat nichts mit den Steuern zu tun. Daran Schuld sind die strengen Bauvorschriften und Auflagen. Die Folge davon ist die weltweit höchste Bauqualität.

Nur einer von vilen Links: http://www.patrickliebi.ch/Vista1-07.pdf

Tag des Steuerzahlers ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerzahlergedenktag

Quote:

Aktuell liegt dieser Tag für Österreich Mitte Juni und in der Schweiz Mitte April. In Deutschland wandert der Tag des Steuerzahlers vom Mai bis in den Juli.

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Benjamin Franklin

13.05.2009 21:33
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@Elias

Habe mich scheinbar unklar ausgedrückt.

Die "Steuerlüge" kenne ich schon seit über 40 Jahren. Sie wird duch Statistiken nicht wahrer...

Aus meiner Aussage nur 1 Punkt. Die Schweizer sind ein Volk von Mietern. Die Quote der Eigentümer von Immobilien ist in keinem EU-Land so klein wie in der CH. Ist das wohl, weil die Schweizer so mobil sind oder weshalb sonst?

Aber was soll's. Man glaubt was man glauben will.

Und betreffend MwSt: Abwarten. Die nächste Erhöhung ist ja schon mal beschlossen. Und hast Du schon mal erlebt, dass eine "befristete" Abgabe zurück genommen wurde. Ich nicht!

13.05.2009 15:06
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CrashGuru wrote:

Habe festgestellt, dass andere Bürger (und zwar Arbeitnehmer/Lohnbezüger) :

1. früher Pensioniert werden

2. vielfach eigene Immobilien besitzen

3. trotzdem das grössere Auto fahren

4. Ferien- Penioniertendomizile im Ausland (am Meer z.B.) besitzen

5. Keine Krankenkassenkosten haben (im Krankheitsfall sogar die Autospesen vergütet bekommen, bei nowendigen Spitalbesuchen), ok nicht unbedingt im Privatspital. Aber dies ist in der EU relativ billig zusatzversicherbar.

6. Meist auch etwas Erspartes auf der Seite haben

Sehr diffuse Aussagen....

Herumreisen ist ja schön und gut, aber selbst innerhalb eines Landes gibt es starke Schwankungen.

1. mag sein, aber genau deswegen ist deren Rentensystem nicht so gut wie unseres.

2. was heisst vielfach? Gilt so auch für die Schweiz. Und erst noch bessere Bauqualität.

3. Welche Länder fahren grössere Autos? Und sind sie auch so gepflegt und gewartet wie hier? Was hat das mit moderaten Steuern zu tun?

4. Das gilt auch für Schweizer. Sie sind nur unauffälliger als die anderen, darum sind sie dir als Vielreisender nie aufgefallen.

5. Mag sein, aber viele Länder sind das nicht. Sozialstaaten? Steuerwüsten?

6. Welche Länder sollen das sein? Vorallem Schweizer haben erspartes. Gerade mit der Vorsorge.

CrashGuru wrote:

Und vor allem: Es ist feststellbar, dass trotz wesentlich tieferer Netto-Lohnauszahlung gegenüber Schweizern, die Ausländer Ende Jahr trotzdem noch mehr in der Tasche hatten. So sieht die wirkliche Rechnung für Arbeitnehmer in der Schweiz aus.

Was ist feststellbar? Wie sieht die Rechnung aus? Gibt es Zahlen? Da sind nicht viele Länder, deren Bürger mehr auf der hohen Kante haben. Die Vorsorge: da schlummern teilweise ansehnliche Beträge.

CrashGuru wrote:

Wenn nun bald einmal auch in der Schweiz die Mehrwertsteuer auf "Europäisches Niveau" angehoben wird, was durchaus sein kann, dann wird es noch fraglicher mit diesen Aussagen der Statistik...denn ein Steuerausgleich wird wohl kaum neutral ausfallen.

Und warum soll die MwSt auf EU-Niveau angehoben werden?

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Benjamin Franklin

13.05.2009 14:26
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Elias wrote:

Moderate Steuerlast in der Schweiz

In der Schweiz werden die Arbeitseinkommen im Vergleich zu anderen Industrieländern nach wie vor nur moderat durch Steuern und Sozialabgaben belastet. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Statistik der OECD liegt die Steuer- und Abgabenlast deutlich unter dem Schnitt der 30 Mitgliedstaaten.

Ich bezweifle diese Angaben stark. Bin seit sehr vielen Jahren im EU (und weiter) Ausland unterwegs.

Habe festgestellt, dass andere Bürger (und zwar Arbeitnehmer/Lohnbezüger) :

1. früher Pensioniert werden

2. vielfach eigene Immobilien besitzen

3. trotzdem das grössere Auto fahren

4. Ferien- Penioniertendomizile im Ausland (am Meer z.B.) besitzen

5. Keine Krankenkassenkosten haben (im Krankheitsfall sogar die Autospesen vergütet bekommen, bei nowendigen Spitalbesuchen), ok nicht unbedingt im Privatspital. Aber dies ist in der EU relativ billig zusatzversicherbar.

6. Meist auch etwas Erspartes auf der Seite haben

Und vor allem: Es ist feststellbar, dass trotz wesentlich tieferer Netto-Lohnauszahlung gegenüber Schweizern, die Ausländer Ende Jahr trotzdem noch mehr in der Tasche hatten. So sieht die wirkliche Rechnung für Arbeitnehmer in der Schweiz aus.

Wenn nun bald einmal auch in der Schweiz die Mehrwertsteuer auf "Europäisches Niveau" angehoben wird, was durchaus sein kann, dann wird es noch fraglicher mit diesen Aussagen der Statistik...denn ein Steuerausgleich wird wohl kaum neutral ausfallen.

Nun das Positive. Das Niveau der AHV und der Renten ist wesentlich höher. Hier funktioniert das Sozialsystem. Noch, muss man sagen. Denn die interessierten Kreise (Versicherungen) sind ja kräftig daran, die Konditionen zu den eigenen Gunsten zu verändern.

12.05.2009 15:31
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Moderate Steuerlast in der Schweiz

In der Schweiz werden die Arbeitseinkommen im Vergleich zu anderen Industrieländern nach wie vor nur moderat durch Steuern und Sozialabgaben belastet. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Statistik der OECD liegt die Steuer- und Abgabenlast deutlich unter dem Schnitt der 30 Mitgliedstaaten.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/moderate_steuerlast_in_...

Übersicht

http://www.oecd.org/dataoecd/17/8/40253703.pdf

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30.05.2008 10:15
Bild des Benutzers warrantman
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Hey, zu dem ganzen Steuervogt-Streit bin ich auf ein gutes Video vom Bankierpräsident und Herr Syz gestossen. Bravo - was die Herren gesagt haben!

http://www.investchannel.ch/fokus/Schweizer-Banken---Nimbus-brockelt.aspx

27.03.2008 18:49
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Neue Steuerformulare

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26.02.2008 13:21
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Hehe... gerade in SF Tagesschau mitbekommen.... Singapur hat ebenfalls ein stiftungsfreundliches Steuermodell... und noch dazu die Todesstrafe auf Herausgabe von solchen geheimen Daten.

Vielleicht sollten man das auch einführen? Biggrin :twisted:

25.02.2008 22:12
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LGT, Finanzamt und Steuermoral

Habe eben ein Mail von einem unserer Deutschen Mitarbeiter erhalten.

Ich habe für ihn noch eine zusätzliche Optimierung geortet, die ihm für einige Monate noch zusätzlich je 1'000 Franken gebracht hätten.

Er verzichtet darauf und schreibt

Quote:

.... und offenbar haben wir hier ein "Luxus-Problem"........ ;-))

Damit haben wir unser Bestes zur Optimierung gegeben und ansonsten freuen wir uns für die schöne Schweiz und eine gepflegte Infrastruktur....?!?! Wink

Wie Du weisst, bin ich mit Blick auf die deutsche Steuer jederzeit in endloser Dankbarkeit und Demut begriffen......... ;-)))

Es ist das was ich meine:

Je tiefer die Steuern sind, desto weniger Gedanken macht man sich um sie.

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25.02.2008 18:43
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Steuergerangel

Lesenswertes Forum FT Deutschland http://tinyurl.com/2hmujd

Der ruppige Hans Eichel macht s vor: Warum den Fiskus bescheissen? Werde Deutscher Berufspolitiker und hols dir kumuliert direkt beim Staat, sprich Steuerzahler http://tinyurl.com/yom7b6

Wenn einem die staatliche Konfiskation und Verschleuderung von hart verdientem Einkommen zuwider ist sollte man zuerst die Steuer (nicht-) residenz Alternativen erkunden. Da schlaeft sich s besser.

Hab mal am 27.01.2007 dazu gepostet:

Quote:

…Die Situation ist natuerlich individuell sehr verschieden. Da gibt es ganz legale Loesungen (Weltenbummler, perpetual traveler, off-shore residence). Das ist gar nicht so kompliziert und teuer wie man immer meint und lohnt sich auch fuer Leute die selbststaendig virtuell arbeiten koennen. Der gute Privatbanker weiss Bescheid – persoenlich, nicht am Telefon.

bye

Etwas Lesestoff – ohne Verantwortung natuerlich:

http://www.panamalaw.org/offshore_future.html

http://www.gomopa.net/Finanzforum/Firmengruendung-und-Offshore/Firmengru...

http://www.ptclub.com/whatispt.html

http://www.ptshamrock.com/index.html

Noch ein Steuer tidbit aus einem Ferienort in der CH:

Warum blueht da die Autovermietung? Anreisende Franzosen lassen zuerst ihren eigenen Wagen in der Garage verschwinden und kutschieren dann im AI beschilderten Gefaehrt herum. Das ist so weil sie sich vor reisenden Steuerbeamten aus der Grande Nation, mit Fotiapparat bewaffnet, schuetzen muessen. Die praesentieren naemlig ihren Compatriots, bei der Rueckkehr, ihr aufgenommenes Nummernschilder vor Ort und quetschen dann ganz fuerchterlich wo gewohnt, wie bezahlt, Kreditkartenabschnitte, Quittungen, wo belastet, welches Konto, woher das Geld…

Alors ces Fritzli! Nom de bleu, quel bruit pour rien! Nous, on fait ces choses d une facon tres discrete et efficace, non?

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

25.02.2008 12:53
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Hola die Waldfee Wink Danke für eure angeregte Diskussion! Smile

Ich finde, dass man beides im Blickfeld haben muss: Ein wesentlicher Punkt scheint mir zu sein, dass das Deutsche Steuersystem demokratisch nicht abgestützt ist. Es werden einfach ständig neue Steuern eingeführt, wie Soli-Zuschlag, öKosteuer, MwSt.-Erhöhung und ähnliches. Des weiteren ist das System unglaublich komplex. Schaut euch mal ein deutsches Einkommenssteuerformular an - da wird einem übel. Alle Versuche, das System zu vereinfachen (Herr Merz oder Herr Kirchhoff) sind ja leider gescheitert.

Die Äusserung der Bankiervereinigung ist allerdings schon recht happig, dass die deutschen Behörden, wie die Gestapo agiere.

Hingegen ist es schon sehr sehr fragwürdig, wenn ein Nachrichtendienst Daten von einem 'verurteilten Dieb' erwirbt und dies gegen das eigene Volk einsetzt.

25.02.2008 11:26
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LGT, Finanzamt und Steuermoral

Rein steuertechnisch gesehen sollte man nach Russland auswandern. Dort ist's nämlich einfach 13% flat-rate und die Sache ist gegessen!

Oder natürlich gleich nach Dubai, dort gibt's keine Einkommenssteuer.Allerdings 5% MWSt und 2% auf die Jahresmiete.

Im übrigen sehe ich es so: Wenn Du dem Staat 1 Fr. gibst, gibt er davon 1.20 aus.

Wenn Du ihm 1.50 gibst, gibt er Fr. 2.- aus.

Je mehr Steuergelder man dem Staat in den Rachen schiebt, umso mehr Geld gibt er aus.

Steuern zahlen ist als höchstgradig assozial :twisted:

24.02.2008 21:06
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LGT, Finanzamt und Steuermoral

Ne ungeheure Frechheit der deutschen Bundesbehörde!

Da unterstützt man einfach Hehlerei! Dieser Typ wurde deswegen ja verurteilt, d.h. Deutschland hat dieses Urteil als "unnötig" betrachtet und unterstützt ihm noch eine falsche Identität. Hauptsache der kann jetzt in Australien genüsslich seine Koalabären aufessen.

Würde der Lieferant hier unter seiner alten Identität noch residieren, wäre er sicher 10 mal Opfer eines Attentats geworden.

Was mich nervt: Jetzt haben die Deutschen einmal einen Erfolg verbucht, und schon greifen Sie zu unglaublich grossen Worten

Quote:

In der Steueraffäre sagt der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück nun auch der Schweiz den Kampf an: "Es geht nicht nur um Liechtenstein. Wir reden auch über die Schweiz, über Luxemburg oder über Österreich", sagte er der Zeitung "Bild am Sonntag".

"Wir wollen den Steueroasen in Europa den Kampf ansagen", sagte Steinbrück in dem Interview. Bislang waren erst die Zwergstaaten Andorra und Monaco im Visier gewesen.

In der Steueraffäre rechne er nur mit wenigen Selbstanzeigen von Steuersündern. "Denn die Täter gehen bis zuletzt davon aus, dass sie durchkommen", sagte Steinbrück. Das habe die Steueramnestie seines Vorgängers Hans Eichel gezeigt. Nur ein verschwindend geringer Teil habe sich gemeldet.

Auch der ehemalige deutsche Finanzminister, Hans Eichel, übte Kritik an der Schweiz: Die Schweiz und Liechtenstein würden deutsche Kriminelle schützen.

Das Bankgeheimnis sei eine Einladung für Ausländer, Steuern zu hinterziehen, sagte Eichel in einem Interview mit der "SonntagsZeitung": "Damit werden Sie ohne Not zur Fluchtburg für Steuersünder." "Ich frage mich, warum eine der ältesten Demokratien der Welt so etwas nötig hat."

Bundesrat Hans-Rudolf Merz hat die Attacken der Politiker zurückgewiesen. Er habe ein gewisses Verständnis für die Suche nach Steuersubstrat. "Aber unser Bankgeheimnis hat sieben Leben", sagte Merz der Zeitung "Sonntag".

Das Bankgeheimnis sei Ausdruck des liberalen Credos, der Privatheit schlechthin. Es sei eine Vereinbarung zwischen Bürger und Staat. "Der Staat schaut mir nicht ins Portemonnaie. Im Gegenzug hat er Anspruch darauf, dass ich ehrlich veranlage", sagte Merz.

(Quelle: SDA)

Mich nervt es besonders, da ich ab Sommer nach FL arbeiten gehen wollte und mich jetzt am bewerben war. Die meisten Privatbanken neigen wohl zu einer vorsichtigeren Einstellungspolitik bzw. Anstellungsstopp, da die Folgen noch nicht klar sind.

Ich hoffe, dass der Fürst seine Versprechen einhält und das Stiftungsgesetz in der strengen Form behält!

24.02.2008 19:03
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@Fine-Tuner

manchmal wäre es wohl keine schlechte Sache, wenn man sich als Forumteilnehmer persönlich kennen würde und sich gelegentlich mit ein paar Bierchen gegenseitig niederknüppeln könnte.

Was die detaillierte Besteuerung von Einkommen in Deutschland betrifft, habe ich keine Ahnung. Mir ging es um die Besteuerung als Ganzes und auch um die Kaufkraft. Im letzten Punkt habe ich dir ja nicht ganz widersprochen.

Hier noch ein interessanter Link zu den direkten und indirekten Steuern (z.B. Schattenwirtschaft)

http://www.estv.admin.ch/d/dokumentation/publikationen/dok/notizen/tax_m...

Fine-Tuner wrote:

Steuern zahlen ist für mich nicht nur eine ökonomische Frage. Vielmehr eine Frage der Ethik und Moral. Wiese sonst gibt es überhaupt noch Steurzahler zum Beispiel im Kanton Bern?

Ich habe es in einem anderen Thread schon mal erwähnt. Ich wohne in Jona und könnte mit einem Umzug ins 4 km entfernte Freienbach oder Wollerau die Hälfte an Steuern sparen. Das ich es nicht tue, hat weder mit Ethik noch mit Moral zu tun. Habe ich auch nicht, wenn es um Steuern geht. Sondern aus dem einfachen Grund, weil es mir hier passt.

Fine-Tuner wrote:

Steursünder wollen nicht weniger Steuern bezahlen, die wollen überhaupt keine Steuern bezahlen....und hier kommen wir zum ursprünglichen Theme dieses threads zurück.....

Es kann doch nicht sein, dass der eine seine Millionen in Liechtensein in einer Familienstiftung versteckt, während derjenige mit einem Lohnausweis diese Ausfälle auch noch decken muss??

Diese Problem stellt sich wohl noch lange Zeit. Andere Oasen wie z. B. Luxemburg, Irland, Britische Jungferninseln, Kanalinseln, Cayman-Inseln, San Marino, Gibraltar, Malta, Monaco, Zypern, Bahamas, Hongkong etc, warten doch nur, dass das Geld aus Liechtenstein dorthin fliesst.

Da sind z.B. auch noch die Fälle der deutschen Nicht-Millionäre, die ihre GmbH's in Deutschland haben und die Aufträge in der Schweiz. Auch die versuchen am Fiskus vorbei zu kommen. Steuerhinterziehung ist nicht nur ein Phänomen der Reichen und es gibt sie auch in der Schweiz.

Fine-Tuner wrote:

...und übrigens, was machen eigentlich unsere Steuerfahnder?

Die sind fleissig am Werk. Der Unterschied ist wohl der, dass es bei uns keine solche Hetzjagd gibt. Wer erwischt wird, kommt in aller Regel mit einer Strafsteuer davon.

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24.02.2008 16:26
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Dein Steuervergleich bezieht sich auf die GESAMTE STEUERLAST, also direkte und indirekte Steuern. Ich spreche jedoch von den direkten Steuern, also von den Einkommenssteuern. Nur ein solcher Vergleich, verleicht auch Bananan mit Bananen. Es ist richtig, dass die gesamte Steuerlast in D höher ist als in CH (dein Vergleich mit den zu arbeitenden Monaten ist nur für die GESAMTE STEURLAST korrekt). Fairerweise muss man sagen, dass ein groser Teil dieser Steuerlast auf Sondersteuern wie Ost-Westvereinigung, Harz I/II und III u.a. zurückzuführen ist.

Fakt ist, dass ein Büzer in D nicht mehr oder nur unwesentlich mehr - unter dem Srich - für seinen Lohn bezahlen muss, als ein CH Büzer.

Bei Einkommen über 500T € pro Jahr fahren die D sogar besser, weil Sie ein anderes Progressionssystem haben als wir. Abzüge können die machen, von denen wir nur träumen können. So können z.B. Gebühren grundsätzlich in Abzug gebracht werden (ohne Selbstbehalt!!)

....das mit den Steuerexperten ohne die man den Steurparagraphendschungel nicht im Griff hat, ist wohl korrekt, jedoch gilt, dass jeder D Bürger ANRECHT hat auf eine Steuerberatung. Das Honorar ist moderat...und kann natürlich auch wieder von der Steuer abgesetzt werden!!!

Sei's drum. Steuern zahlen ist für mich nicht nur eine ökonomische Frage. Vielmehr eine Frage der Ethik und Moral. Wiese sonst gibt es überhaupt noch Steurzahler zum Beispiel im Kanton Bern?

Steursünder wollen nicht weniger Steuern bezahlen, die wollen überhaupt keine Steuern bezahlen....und hier kommen wir zum ursprünglichen Theme dieses threads zurück.....

Es kann doch nicht sein, dass der eine seine Millionen in Liechtensein in einer Familienstiftung versteckt, während derjenige mit einem Lohnausweis diese Ausfälle auch noch decken muss??

Wenn sich herausstellt, dass die LGT aktiv mitgeholfen hat, diese Gelder zu verstecken, ist sie kriminell und muss so behandelt werden. Ich hoffe nur, dass die CH-Banken hier minimalen Anstand bewiesen haben und sich nicht solchen Machenschaften higegeben haben.....und übrigens, was machen eigentlich unsere Steuerfahnder?

Fine-Tuner

24.02.2008 13:07
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@Fine-Tuner

Es geht mir nicht darum, dich der Unwahrheit zu bezichtigen. Bring Zahlen, Beispiele und vorallem Links. Ich bin durchaus lernfähig.

Fine-Tuner wrote:

dem es wohl mehr um die Deformation eines Posters geht als um die Wahrheit.

Was bedeutet "Deformation eines Posters" (Deformation = eine durch äussere Einflüsse entstandene Missbildung)

Desinformation? Diskriminierung ? Diskreditierung?

Immerhin gibt es wenigstens mal einen Link in deinem Posting, in dem man deinen Aussagen ansatzweise folgen kann. Damit hat es sich aber schon.

Deinen Link aus dem 2005 kontere ich mit diesem Link aus dem 2006

http://www.efd.admin.ch/dokumentation/zahlen/00578/00873/index.html?lang=de

Dort sieht man die Sache anders.

Wenn es so wäre wie du behauptest, warum sind dann alle meine deutschen Nachbarn voll des Lobes über unser Steuersystem? Das deutsche Steuersystem ist dermassen kompliziert, dass man ohne Steuerberater fast immer zuviel Steuern bezahlt.

Fact ist: ein Schweizer arbeitet 4 bis 5 Monate für die Steuern, die Deutschen bis zum 13. Juli.

http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerzahlergedenktag

(ist Wikipedia auch ein peinlicher Link?)Quote:

Im internationalen Vergleich schneiden Deutschlands Steuerzahler sehr schlecht ab. So war die Belastung lediger Durchschnittsverdiener 2005 mit direkten Einkommensabzügen nach Berechnungen der OECD unter 30 Vergleichsländern am zweithöchsten.

Das ist Platz 28 von 30.

Aktuell liegt dieser Tag für Österreich Mitte Juni und in der Schweiz Mitte April

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Benjamin Franklin

24.02.2008 11:50
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Mein lieber Elias

Du bezichtigst mich unwharer Aussagen?

6 DIE ANTEILE DER DIREKTEN UND INDIREKTEN STEUERN

AN DEN GESAMTEN STEUERElNNAHMEN

In den 50er und 60er Jahren standen die Anteile der Einkommens-/ Gewinn- und Vermögens-/

Kapitalsteuern sowie der Verbrauchssteuern am gesamten Steueraufkommen von Bund, Kantonen

und Gemeinden im Verhältnis von ungefähr 60 zu 40 Prozent zueinander. Während über 30

Jahren hat sich dann die Waagschale mehr und mehr auf die Seite der Steuern vom Einkommen

und Vermögen geneigt. Diese Tendenz ist nun wieder leicht rückläufig, wie nachfolgender Grafik

entnommen werden kann.

http://www.estv.admin.ch/d/dokumentation/publikationen/dok/ch_steuersyst...

(Seite 20)

Die Ecosuisse als Referenz in Steuerfragen anzugeben, finde ich schon fast peinlich. Ich denke, die einzige Glaubwürdige Referenz ist die ESTV!!!!!

.......oder ein Lehrbuch für Steuerexperten wo zu diesem Sachverhalt geschrieben steht....."Ein Vergleich mit anderen Industriestaaten zeigt,dass kaum ein anderes Land ein solches Ungleichgewicht kennt." (Das Schweizerische Steuersystem, compendium Verlag)

Das mit dem Steuersubstrat von Schweizern und Deutschen möchte ich nicht weiter kommentieren, dann hier fehlt dein Verständnis der Zahlen. Deine Zahlen bezeichnen Steuersätze. Diese sind jedoch nur ein Teil der Steuerberechnung. Der andere Teil ist das Steuersubstrat.

30% von 100 sind nun mal mehr als 54% von 50!!!!!!

Die Deutschen können Abzüge geltend machen, die wir hier nicht einmal kennen!!!!......aber was solls, ich mag nicht hier jemanden überzeugen, dem es wohl mehr um die Deformation eines Posters geht als um die Wahrheit.

Peace

Fine-Tuner

23.02.2008 23:18
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LGT, Finanzamt und Steuermoral

Fine-Tuner wrote:

Wer unter den Steuern wirklich leidet ist der Mittelstand. In der Schweiz zahlen die Lohnempfänger etwa 60% DES GESAMTEN Steueraufkommens (direkte Steuern). Ein Wert, der weltweit zu den höchsten zählt.

Das ist nicht wahr.

Quote:

Der Staat wird mehrheitlich von einer Minderheit finanziert. Die Unternehmen und die 20 Prozent besser Situierten finanzieren den Staat zu rund 60 Prozent. Die übrigen 80 Prozent der Bevölkerung bezahlen etwas mehr als ein Drittel. Davon trägt der Mittelstand die Hauptlast. Der Rest wird vom Ausland und durch Neuverschuldung zulasten künftiger Generationen finanziert.

http://www.economiesuisse.ch/web/de/dossiers/umverteilung/Seiten/default...

Fine-Tuner wrote:

Dass die Deutschen übermässig Steuern zahlen ist eine Mähr. Diverse Untersuchungen haben gezeigt, dass das Steuersubstrat bei den direkten Steuern .......

Ist auch nicht wahr

Quote:

Während in den Schweizer Kantonen in diesem Fall die effektiven Grenzsteuersätze einschliesslich Bundessteuern sich zwischen 24,99 (Nidwalden) und 48,19% (Genf) bewegen, reicht das Intervall im südlichen Deutschland von 54,65 bis 57,82% und in Ostfrankreich sogar von 67,76 bis 68,35%

http://www.efd.admin.ch/dokumentation/medieninformationen/archiv/00760/i...

Fine-Tuner wrote:

Dafür sind die Produktpreise einiges tiefer.

Das Pendel schlägt zurück

Das hat sich mittlerweile auch geändert. Seit der Euro so zugelegt hat, kaufen die Schweizer wesentlich weniger ennet der Grenze ein. Umgekehrt wird aus den umliegenden Ländern vermehrt in der Schweiz eingekauft.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/euro_einkaufstouris...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

23.02.2008 18:56
Bild des Benutzers Fine-Tuner
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LGT, Finanzamt und Steuermoral

Ich kenne keinen Landsmann und keine Landsfrau die nicht bei den Steuern bescheisst. Und ich bin keine Deutsche.

Dass die Deutschen übermässig Steuern zahlen ist eine Mähr. Diverse Untersuchungen haben gezeigt, dass das Steuersubstrat bei den direkten Steuern (Nettolohnsteuer abzüglich Abzüge) bei Deutschen und Schweizern die irgendwo zwischen 80'000 und 150'ooo im Jahr verdienen und das sind immerhin etwa 80%, etwa gleich ist. Bei den indirekten Steuern (zB Mehrwertsteuer) zahlen unsere Nachbarn einiges mehr. Dafür sind die Produktpreise einiges tiefer.

Interesant ist doch auch, dass es immer die Millionäre sind, die sich beklagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass denen Steuern zahlen wirklich weh tut. Das ganze ist ein Gejammere.

Wer unter den Steuern wirklich leidet ist der Mittelstand. In der Schweiz zahlen die Lohnempfänger etwa 60% DES GESAMTEN Steueraufkommens (direkte Steuern). Ein Wert, der weltweit zu den höchsten zählt.

Und schliesslich gibt es nicht nur Steuern sondern auch sogenannte Gebühren und Abgaben (nichts aneres als verkapte Steuern) und auch hier ist die Schweiz weltweit top.

Nein, die deutschen Steuerfahnder nerven mich nicht. Die machen nur ihren Job und nicht schlecht. Was mich nervt sind die massiven Steuerungerechtigkeiten hier in der Schweiz!!..........und morgen stopfen wir den Pfeffersäcken vermutlich nochmals einige Steuermillionen in den #####. Wer diese letztlich auch noch bezahlt ist klar, der doofe Lohnempfänger.

Happy tax paying

Fine-Tuner

20.02.2008 17:03
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LGT, Finanzamt und Steuermoral

Wird die Arbeit zu hoch besteuert, bestraft man denjenigen die viel arbeiten möchten.

Wird der Konsum zu hoch besteuert, wird die Nachfrage gebremst.

Je höher eine Abgabe ist, desto wahrscheinlicher wird versucht, diese zu umgehen.

Beispiel Zigarettensteuer (z.B. Deutschland). Das ruft förmlich die Mafia herbei.

(Ich bin Nichtraucher)

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