MASSIVE GOLDMANIPULATIONEN - DER NÄCHSTE FINANZSKANDAL

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16.04.2010 21:03
#1
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MASSIVE GOLDMANIPULATIONEN - DER NÄCHSTE FINANZSKANDAL

http://www.inteldaily.com/2010/04/gold-manipulation/

WOW..... i gloobs nöd. Diese Herren in ihren Nadelstreifenanzügen scheinen keinerlei Hemmungen zu haben.....echt krass. Korruption in den USA bis tief in Regierungskreise, ganze Behörden sind von der Finanzmafia unterwandert....

Fine-Tuner

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21.04.2010 15:38
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MarcusFabian wrote:

Gibt es eigentlich gefälschte Goldmünzen?

Ich hab immer nur von Barren mit Wolframkern gehört.

Mit einem :?: versehen:

http://www.numismatikforum.de/viewtopic.php?f=25&t=16424

21.04.2010 13:54
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Gibt es eigentlich gefälschte Goldmünzen?

Ich hab immer nur von Barren mit Wolframkern gehört.

21.04.2010 12:16
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Revinco

Quote:

Bei Münzen kann man das aber nicht machen und Säurelösung machen den Wert der Goldmünzen kaputt. Einzig wiegen wäre eine Variante aber vermutlich kann man heutzutage das Füllmaterial so wählen dass das Gewicht hinkommt?

Wo liegt genau das Problem? Hast du über ebay einen 1Kg Barren zum Discount von Fr 1000.00 gekauft und bist dir jetzt nicht sicher ob er echt oder aus Schokolade ist? Leg das Ding heute in die Sonne, wenn am Abend der Barren einen Durchmesser von 1 Quadratmeter hat, Vanilleeis kaufen und einen Coupe Dänmark basteln Lol

21.04.2010 12:09
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MarcusFabian wrote:

CrashGuru wrote:

Das Problem dabei ist nur, dass man den Dingern nicht ansieht ob da wo Gold drauf steht auch Gold drin ist... :oops:

Sehen kann man's nicht aber hören.

Einfach dagegen schnippen: Ein Goldbarren antwortet mit "Plong", einer mit Wolfram mit "Pling"

Bei Münzen kann man das aber nicht machen und Säurelösung machen den Wert der Goldmünzen kaputt. Einzig wiegen wäre eine Variante aber vermutlich kann man heutzutage das Füllmaterial so wählen dass das Gewicht hinkommt?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

20.04.2010 17:32
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Crash Guru

Ich kenne die Anlagestrategie von unserer PK nicht. Aber wie schon geschrieben, bin ich sicher, dass die keine solchen Papiere halten.

Und der Deckungsgrad und die Rendite lassen nicht zu wünschen übrig.

Also geht es doch ohne solche Sachen.

20.04.2010 16:02
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CrashGuru wrote:

Das Problem dabei ist nur, dass man den Dingern nicht ansieht ob da wo Gold drauf steht auch Gold drin ist... :oops:

Sehen kann man's nicht aber hören.

Einfach dagegen schnippen: Ein Goldbarren antwortet mit "Plong", einer mit Wolfram mit "Pling"

20.04.2010 15:55
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fritz wrote:

Und was mach ich, wenn mein Bankberater, der mir diese Produkte verkauft, sie auch nicht versteht?

Das erinnert mich an ein Interview zum Zeit der Subprime-Krise mit dem Direktor einer kleinen Bayrischen Bank.

Auf die Frage, ob seine Bank auch Supprime-Papiere besässe antwortete er:

"Nein, man hat's uns zwar an'boten aber mir ham's net verstanden also hammers auch net kauft."

Wink

20.04.2010 15:04
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Ich bin ja nicht dagegen, überhöhte Saläre und unnötige Stellen zu streichen, aber:

Ohne nun die ganzen Rechnungen zu machen (!): Kostenersparnis dürfte den Anlageerfolg nicht genügend erhöhen um die notwendige Rendite von etwa 4% (?) netto zu erzielen. Wenn ich mich nicht irre, waren Eidgenossen so um die 1-2% (vor Steuern). Da klafft eine Lücke von 2-3%. Wie soll die geschlossen werden??

Nein nur mit Eidgenossen kann das nicht funktionieren! Wie gesagt, ich habe nur über den Daumen gepeilt. Aber zu weit weg von der Realität bin ich wohl nicht.

Als Vergleich: ICH habe in den letzten 20 Jahren (bis 2008 !) mittels AAA-Papieren (ca. 50% in Fremdwährungen) durchschnittlich 5,0% NETTO erwirtschaftet. Es geht, aber ich muss nicht Milliarden anlegen!! Da liegt wohl der Unterschied.

20.04.2010 13:05
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Da muss ich mal Fine-Tuner recht geben.

Zudem ist das mit dem Druck doch ein Märchen. Unsere Firma hat selber eine PK. Die hat einen fantastischen Deckungsgrad und die Rendite ist auch höher als der Mindestsatz. Und glaube mir, die legt das Geld sehr konservativ an.

Also verschont mich mit den Märchen von Druck und so.

20.04.2010 11:26
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CrashGuru wrote:

Zudem besteht ein riesiger Anlagebedarf der wohl nicht so einfach zu befriedigen ist mit AAA Papieren. Gar nicht so einfach der Job.....

....Na ja, hätte man alle Pensionskassengelder seit Einführung des Obligatoriums in Anleihen der Eidgenossenschaft angelegt, hätte man nicht nur einen Teil der Pensionskassenverwalter sammt ihrer Entourage (die unglaubliche Kosten verursachen, ca. 1% aller Pensionskassengelder also > CHF 1MRD PRO JAHR ) sparen können, sondern hätte auch noch eine bessere Rendite erzielt.

Hierfür brauche ich einen Dauerauftrag, ein Konto und ein Depot. Für die Verwaltung reichen 0.1% der Bilanzsumme bei Weitem. Alles weitere ist Overkill, Onanie oder ganz einfach Verschwendung. Pensionskassen sind leider zu Selbstbedienungsläden für windige Banker, Treuhänder, Berater und/oder anderen Finanzjongleuren verkommen.

Fine-Tuner

20.04.2010 10:26
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technischer wrote:

Fine-Tuner

Und die Pensionskassen, welche solche Papiere erwerben sind unschuldig?

Da sollte man zuerst mal ausmisten in dem Fall. Obschon ich kein Bankenfreund bin. Aber es kann ja jeder selber entscheiden was er kauft.

Unschuldig nicht, aber teilweise entschuldigt. Der Druck höhere Renditen zu erzielen ist hoch. Das verführt zu mehr Spekulation. Die Lockerung der Anlageregeln ist von der Politik gekommen, nicht von den Kassen! Dahinter stand allerdings wohl die Bankenlobby!

Zudem besteht ein riesiger Anlagebedarf der wohl nicht so einfach zu befriedigen ist mit AAA Papieren. Gar nicht so einfach der Job.....

19.04.2010 23:12
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Fine-Tuner

Und die Pensionskassen, welche solche Papiere erwerben sind unschuldig?

Da sollte man zuerst mal ausmisten in dem Fall. Obschon ich kein Bankenfreund bin. Aber es kann ja jeder selber entscheiden was er kauft.

19.04.2010 22:21
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Dass Spekulanten auf die Spielzeuge der Finanzindustrie reinfallen, finde ich ok. Wenn aber solche Produkte den Pensionskassen untergejubelt werden, hört der Spass auf. Leider sind die Aufsichtsorgane unserer Pensionskassen völlig überfordert, wenn es um die Anlage unserer Gelder geht. Die Banken können - innerhalb der gesetzlichen Grenzen - schalten und walten wie sie wollen. Die Gesetze werden laufend unterwandert, indem neue Produkte kreiert werden, die vom Gesetz nicht erfasst sind. So schieben die Banken Milliarden von Risiken aus ihren Bilanzen in die Bücher der Pensionskassen. Kein Mensch kontrolliert das. Die Wirtschaftsprüfer schauen weg, weil sie Angst haben sowohl das Mandat als auch den Kunden zu verlieren.

Diese Industrie hat ihre Machtposition ausgenutzt und das Vertrauen der restlichen Bevölkerung schändlich missbraucht. Hemmungslos hat sie sich am Volksvermögen - deren Verwalter sie de facto ist - mit masslosen Boni und Salären bereichert. Und das was da Stück für Stück rauskommt, scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Schlimmer kann selbst eine Verstaatlichung der gesamten Industrie nicht sein.

Fine-Tuner

19.04.2010 16:53
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Sallatunturi wrote:

@ CrashGuru

Quote:

Ansonsten: Klar ist das nur Stammtisch. Einzige Begründung: Es wird überall beschi....en. Das dürfte allerdings und leider Beweis genug sein

Gib dir einen Tip Wink , kauf das nächste Mal das Gold nicht an einer italienischen Raststätte Lol

happy trades

Da bin ich schon lange geimpft dagegen. Das habe ich schon vor rund 50 Jahren erlebt. Da hat ein Italiener meinem Vater zwei Ringe angedreht auf einem Rastplatz in Italien :cry: Lol Gold war 14 kt. aber die Steine unbrauchbar :cry:

Wusste gar nicht, dass dies heute immer noch geht LolLol

19.04.2010 15:02
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Sallatunturi wrote:

kauf das nächste Mal das Gold nicht an einer italienischen Raststätte Lol

Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass man beim Einkaufen nicht weiss, wem man denn noch trauen kann, eigentlich niemandem....

Gruss

fritz

19.04.2010 14:46
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@ CrashGuru

Quote:

Ansonsten: Klar ist das nur Stammtisch. Einzige Begründung: Es wird überall beschi....en. Das dürfte allerdings und leider Beweis genug sein

Gib dir einen Tip Wink , kauf das nächste Mal das Gold nicht an einer italienischen Raststätte Lol

happy trades

19.04.2010 14:36
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Sallatunturi wrote:

CrashGuru

Quote:

Das Problem dabei ist nur, dass man den Dingern nicht ansieht ob da wo Gold drauf steht auch Gold drin ist...

Bitte fundierte Aussagen mit Belegen, ansonsten ist es Stammtischgespräch (wie in vielen Internetforen), und dies hilft bei Investitionen reingarnichts

btw

Auf den Lagerlisten steht nicht nur Gold drauf :wink:, sondern noch ein paar andere Sachen (trust me Wink ).

Sorry war Sarkasmus

Ansonsten: Klar ist das nur Stammtisch. Einzige Begründung: Es wird überall beschi....en. Das dürfte allerdings und leider Beweis genug sein :evil: :idea:

19.04.2010 12:36
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CrashGuru

Quote:

Das Problem dabei ist nur, dass man den Dingern nicht ansieht ob da wo Gold drauf steht auch Gold drin ist...

Bitte fundierte Aussagen mit Belegen, ansonsten ist es Stammtischgespräch (wie in vielen Internetforen), und dies hilft bei Investitionen reingarnichts

btw

Auf den Lagerlisten steht nicht nur Gold drauf :wink:, sondern noch ein paar andere Sachen (trust me Wink ).

19.04.2010 11:43
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Sallatunturi wrote:

ETF

Quote:

Irgendwann werden diese ETF's keinen Wert mehr haben

ETF ist nur ein Sammelbegriff, somit vor einem event Kauf den Prospekt lesen, wie wo was etc.

z.B. ZKB publiziert sogar alle Barrennummern, und kannst überzeugt sein das die Revisoren (intern und extern), dies genau überprüfen, da jeder Halbschuh die Barrennummer mit den Papieren vergleichen kann, und ob dem Glanz sogar noch feucht wird. Jeder dieser Knilche will diese Arbeit?? machen.

Im Gegensatz zu Derivaten, wo jeder dem Kollegen den Vorzug geben will, da ein Zählrahmen nicht ausreicht um den Bestand zu prüfen.

Das Problem dabei ist nur, dass man den Dingern nicht ansieht ob da wo Gold drauf steht auch Gold drin ist... :oops:

19.04.2010 10:02
Bild des Benutzers Sallatunturi
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ETF

Quote:

Irgendwann werden diese ETF's keinen Wert mehr haben

ETF ist nur ein Sammelbegriff, somit vor einem event Kauf den Prospekt lesen, wie wo was etc.

z.B. ZKB publiziert sogar alle Barrennummern, und kannst überzeugt sein das die Revisoren (intern und extern), dies genau überprüfen, da jeder Halbschuh die Barrennummer mit den Papieren vergleichen kann, und ob dem Glanz sogar noch feucht wird. Jeder dieser Knilche will diese Arbeit?? machen.

Im Gegensatz zu Derivaten, wo jeder dem Kollegen den Vorzug geben will, da ein Zählrahmen nicht ausreicht um den Bestand zu prüfen.

19.04.2010 00:12
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Ramschpapierhaendler wrote:

@ Orangebox:

Versteh dich nicht ganz. Goldbugs "wissen" bereits seit Jahren, dass und von wem manipuliert wird. Wurde hier auch schon viel geschrieben. Jetzt liest du das selbst irgendwo und machst gleich einen neuen Thread auf? Wink

PS: die Amis, zumindest bei JPM, haben wirklich eine geile Mentalität. :roll:

Ramsch

hab ja gar keinen Thread diesbezüglich aufgemacht Wink

querschuesse.de

18.04.2010 11:24
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fritz wrote:

Smith2000 wrote:

ja, nur versteht in der Regel ein Anlageberater diese Produkte, sonst würde er diese dem Kunden auch nicht vorlegen!

Ja, okay, ich habe auch schon mal gehört, dass es solche Anlageberater geben soll... Lol

Gruss

fritz

hättest du dir sparen können Biggrin

17.04.2010 18:33
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Ich habe Mühe zu verstehen warum hier gegen die strukturierten Produkte hergezogen wird. Diese Produkte sind doch im Endeffekt nicht wirklich hochgradig kompliziert. Sobald man die grundlegenden Papiere (inkl. Optionen!) kennt, kann man sich schon die meisten Produkte selbst erklären.

Es ist doch immer das selbe: Sobald jemand viel Einfluss (Anlageempfehlungen für Kunden) und viel Kapital besitzt, kann er diese beiden Faktoren relativ gut zu seinen Gunsten einsetzen. Womit er dies tut spielt absolut keine Rolle - die strukturierten Produkte haben ansich also absolut nichts damit zu tun. Es sind in diesem Fall wirklich nur einige wenige skrupellose Menschen, die absolut kein Problem damit haben ihre 'Macht' zu missbrauchen.

Wenn man dagegen vorgehen will, muss man nicht strukturierte Produkte verbieten o.Ä., sondern vielmehr den Markt transparenter gestalten. Wenn man sieht wer inwiefern in welchem Titel investiert ist, dann würden so manche Anlageempfehlungen total überflüssig. Aber soweit wird es wohl nie kommen.. Insofern bleiben wir - als ehrliche Anleger, Daytrader und Spekulanten - den Machenschaften der Grossen ausgeliefert. Es schockiert mich einfach wieder einmal wie dreist diese Leute doch sind - absolute Geldgier welche hier herrscht. Schade.

17.04.2010 18:29
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Leute, cool down Wink

Es gibt:

ungedeckte Checks

Pizzas mit "Kunstkäse"

Derivate Produkte

Gammelfleisch

Leerverkäufe

Klebefleisch (soeben in D aufgeflogen)

Goldmann Sachs

Goldbarren ohne Gold

Subventions Export-/Importbetrug

Insidergeschäfte

Kurzarbeitszeitbetrügereien

Börsenmanipulation

Sozialhilfebetrug

Steuerhinterziehung

Arztabrechnungen

Schwarzgeld

Schwarzfahrer

Terminarbeitszeitbetrügereien

Ihr könnt diese Liste ja noch verlängern, es gibt sicher eine unendliche Menge. Der Mensch ist ja so kreativ beim "Geld machen".

was wollt Ihr, es wird doch seit Menschengedenken beschissen. Dabei sind nicht die Armen diejenigen, welche das System ausnutzen (sie haben ja meist auch gar nicht die Möglichkeit und Mittel). Die modernere Zeit hat es nur potenziert.

Der Grund ist ja einfach: Wir glauben alle nur noch an den Tanz ums "goldene Kalb". Und einige erliegen der "alles haben und alles sofort haben - Indoktrination".

:cry:

17.04.2010 17:20
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Smith2000 wrote:

ja, nur versteht in der Regel ein Anlageberater diese Produkte, sonst würde er diese dem Kunden auch nicht vorlegen!

Ja, okay, ich habe auch schon mal gehört, dass es solche Anlageberater geben soll... Lol

Gruss

fritz

17.04.2010 17:16
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Fine-Tuner wrote:

Smith2000 wrote:
stones wrote:
Warum braucht es alle diese strukturierten Produkte die keiner mehr versteht? Warum bringen die Banken laufend neue solche Produkte auf den Markt? Wer verdient immer am Börsencasino? Die Antwort lautet immer: Die Bank

Die Goldsäcke sind die Spitze des Eisberges, weitere Banken werden folgen...und zwar nicht nur in den USA.

Cheers,

stones

Strukturierte Produkte mögen wohl sehr breit gestreut sein und man versteht vlt auch nie alle, doch die, die man versteht sind grundsätzlich ganz simpel.

Mit Strukis lassen sich schöne Gewinne erzielen, im Vergleich z. B. zu Direktanlagen. ..............

Na ja, schon ein bisschen blauäugig. Gewinne erzielen vor allem die Emittenten, also diejenigen, die die Strukis rausbringen. Und der mit der breiten Streuung ist doch gerade bei vielen Strukis eben nicht wahr.....nimm einen Knock out mit 5 Titeln, geht einer unter den Knock out Level nützen mich die anderen nichts...nur ein Beispiel wie viele Anleger reingelegt wurden.

Im Weiteren ist jedes Struki de facto ein Gegengeschäft eines von der Bank bereits abgewickelten Geschäftes...also sozusagen ein Hegde der Bank für die eigenen Positionen...oftmals nichts anderes als ein Cover der eigenen Aktienbestände. Risiken werden ganz einfach ausgelagert (an ahnungslose Anleger, schlimmer noch: unseren Pensionskassen untergejubelt...da kommt noch so manche Kasse auf die Welt...).

Strukis sind nur ein weiteres Beispiel, wie Banken versuchen ihre Kunden über den Tisch zu ziehen, indem sie ihnen getarnte Risiken andrehen. Doch dieser Skandal kommt dann vielleicht in ein paar Jahren, wenn die Luft für so mancher Pensionskasse dünn wird.

Fine-Tuner

natürlich hat eine Bank davon meistens einen Profit. Doch wie soll es denn sonst laufen, ein Velohändler verkauft dafür überteuert seine Fahrräder. Oder die SBB erhöht die Preise weil es heisst sie haben zu wenig Cash und machen dann einen Gewinn von 350 Mio.

Wie sonst soll eine Bank überleben? Wie sonst soll ein normales Unternehmen überleben? Das gehört dazu, und für die Mehrheit mag es sich vlt nicht lohnen, doch es gibt immer wieder Leute bei denen klappts ganz gut..

Und es gibt verschiedene Strukis, ich kann dir sagen ob es bei dem, das du meinst, um ein diversifiziertes Produkt handelt?..

17.04.2010 17:13
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fritz wrote:

Smith2000 wrote:
Je nach dem, wenn ein Kunde ein solches Produkt kauft, i. d. Regel aufgrund einer Empfehlung, dann wurde er über diese Risiken aufgeklärt.

Und was mach ich, wenn mein Bankberater, der mir diese Produkte verkauft, sie auch nicht versteht?

Gruss

fritz

ja, nur versteht in der Regel ein Anlageberater diese Produkte, sonst würde er diese dem Kunden auch nicht vorlegen! Ein richtiger Kundenberater weist die Kunden auf die Risiken hin und somit ist der Kunde aufgeklärt. In vielen Fällen unterzeichnet der Kunde sogar noch eine Verzicktserklärung, so ist sogar schriftlich bestätigt worden, das er über die Produkte, die er gekauft hat, im klaren ist!

17.04.2010 16:31
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Smith2000 wrote:

stones wrote:
Warum braucht es alle diese strukturierten Produkte die keiner mehr versteht? Warum bringen die Banken laufend neue solche Produkte auf den Markt? Wer verdient immer am Börsencasino? Die Antwort lautet immer: Die Bank

Die Goldsäcke sind die Spitze des Eisberges, weitere Banken werden folgen...und zwar nicht nur in den USA.

Cheers,

stones

Strukturierte Produkte mögen wohl sehr breit gestreut sein und man versteht vlt auch nie alle, doch die, die man versteht sind grundsätzlich ganz simpel.

Mit Strukis lassen sich schöne Gewinne erzielen, im Vergleich z. B. zu Direktanlagen. ..............

Na ja, schon ein bisschen blauäugig. Gewinne erzielen vor allem die Emittenten, also diejenigen, die die Strukis rausbringen. Und der mit der breiten Streuung ist doch gerade bei vielen Strukis eben nicht wahr.....nimm einen Knock out mit 5 Titeln, geht einer unter den Knock out Level nützen mich die anderen nichts...nur ein Beispiel wie viele Anleger reingelegt wurden.

Im Weiteren ist jedes Struki de facto ein Gegengeschäft eines von der Bank bereits abgewickelten Geschäftes...also sozusagen ein Hegde der Bank für die eigenen Positionen...oftmals nichts anderes als ein Cover der eigenen Aktienbestände. Risiken werden ganz einfach ausgelagert (an ahnungslose Anleger, schlimmer noch: unseren Pensionskassen untergejubelt...da kommt noch so manche Kasse auf die Welt...).

Strukis sind nur ein weiteres Beispiel, wie Banken versuchen ihre Kunden über den Tisch zu ziehen, indem sie ihnen getarnte Risiken andrehen. Doch dieser Skandal kommt dann vielleicht in ein paar Jahren, wenn die Luft für so mancher Pensionskasse dünn wird.

Fine-Tuner

17.04.2010 15:33
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Re: ...

Ramschpapierhaendler wrote:

geldsammler wrote:
das sollte irgendwie auf eine art und weise doch langsam auch den letzen den gong geben...findest du nicht?

Tja, man kann mit 3 Mitteln auf solche Dinge reagieren:

1. sich ärgern

2. seine Meinung kund tun

3. versuchen, davon zu profitieren

Ich geh schon lange davon aus, dass unsere Gesellschaft vor allem in den "oberen Schichten" skrupellos und kriminell ist. Länder wie z.B. Italien werden sogar von solchen Typen regiert (obwohl sie dort auch Wahlen haben... :roll: ). Deshalb überraschen mich solche Meldungen überhaupt nicht. Und wirklich neu ist die Meldung, dass beim Gold- und Silberpreis massiv manipuliert wird ja auch nicht. Ich halte es da mit unserem guten alten weico ( Wink ): Die Situation erkennen und davon profitieren. Statt ETF's und anderes Papiermetall physisches Gold und Silber kaufen. Beim Silber sind die Shortbestände von JPM und GS übrigens so massiv, dass ein Shortsqueeze zu exorbitanten Kurssteigerungen führen könnte.

Das Ganze ist natürlich Spekulation, aber ich seh das so: Ein kg Silber kostet etwa Fr. 600.- und könnte bei einem Shortsqueeze auf Fr. 12'000.- steigen (die meisten Schätzungen, die ich gelesen habe gehen von Faktor 10 bis 20 aus, einige sogar von noch viel mehr). Auf längere Sicht wird es mindestens wertstabil bleiben, jedoch eher zulegen. Mittelfristig stehen die Chancen sogar sehr gut, dass es auch ohne Shortsqueeze 30-50% zulegt. Ich kann also ohne viel Risiko auf einen fetten Gewinn spekulieren.

PS: Bänker sind nicht generell kriminell. Aber wenn ich mich kriminell betätigen wollte, würde ich Bänker werden.

ja ramschi, das klingt irgendwie einleuchtend was du sagst. so müsste man in diesem fall ohne gross sich mit diesem problem zu befassen, volle kanne kaufen...der rest kommt auch trotz dieser gs gut...

wenn ich mal eine frage stellen darf zu kupfer, es ist ja auch ein metall...

wie schätzt du die lage in kupfer ein?

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

17.04.2010 14:18
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Smith2000 wrote:

Je nach dem, wenn ein Kunde ein solches Produkt kauft, i. d. Regel aufgrund einer Empfehlung, dann wurde er über diese Risiken aufgeklärt.

Und was mach ich, wenn mein Bankberater, der mir diese Produkte verkauft, sie auch nicht versteht?

Gruss

fritz

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