MASSIVE UNGLEICHBEHANDLUNG / STEUERGESCHENKE

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25.10.2012 12:47
#1
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MASSIVE UNGLEICHBEHANDLUNG / STEUERGESCHENKE

Was sich der Bundesrat erlaubt ist eine Frechheit. Hausbesitzer sollen massiv begünstigt werden. Subventionieren sollen dies u.a. die Mieter, die jetzt schon massiv geschröpft werden. 

Leuthard, was soll das. Bist Du noch bei Sinnen.....Mit Halbwahrheiten den Mob einlullen und hinten rum massive Lastenumverteilung?..... ich wette die wohnt nicht zur Miete.

Fine-Tuner

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08.12.2012 15:43
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schuldig...

ich bin ausländer.

keine chance dich "manizupulieren". ich verbeuge mich vor dir.

die schweizer haben aber anscheinend mehr bedarf an genugtuung:

so peinlich es für mich nun ist, so entschuldige ich mich bei denen, die diesem fehler glauben geschenkt haben.

mit der summe der genugtuungen wird sogar ein ziemlich ausgeglichenes bild gezeigt, indem man beide mediane summiert.

du machst es echt nicht leicht elias hehehe

08.12.2012 15:14
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aprecio hat am 08.12.2012 - 13:18 folgendes geschrieben:

der ausländer bekommt prinzipiell etwa die hälfte der entschädigung, die ein einheimischer erhalten würde.

 

Ich habe mal im 2008-Excel reingeschaut. Die Ausländer bekommen mehr, was auch der Median schon andeutet. Von den 952 Personen sind auch wesentlich mehr Schweizer (159), die keine Leistung erhalten, als Ausländer (89 + 23 Unbekannt)

Mit Entschädigung sieht es im 2008 so aus:

Anzahl Schweizer 127
Summe Entschädigung 1'326'256
Durchschnitt 10'443

Anzahl Ausländer 69
Summe Entschädigung 953'398
Durchschnitt 13'817

 

Wie kommst du auf die Hälfte?

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

08.12.2012 13:18
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nachtrag

mit meiner einsprache im kostenpunkt bin ich nun vor bundesgericht. wer hätte sich das mal erträumt als ausländischer kaufmann? Smile

der ausländer bekommt prinzipiell etwa die hälfte der entschädigung, die ein einheimischer erhalten würde.

die zeit der rechtfertigung naht.

 

AnhangGröße
Office spreadsheet icon 2008.xls13.28 KB
Office spreadsheet icon 2009.xls13.32 KB
Office spreadsheet icon 2010.xls13.32 KB
08.12.2012 12:53
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räte

wenn die eidgenössischen räte hauptsächlich aus unternehmer bestehen, dann sind sie selbstverständlich auf profit aus. diskriminierende gesetze werden nur so lange nicht geändert, solange sie profit abwerfen.

achtung, auch rechtsanwälte werden euch nicht über eure menschenrechte aufklären (wenn sie denn überhaupt eine ahnung davon haben), aber sie werden trotz allem auf den vollen lohn pochen. den könnt ihr euch, aus eigener erfahrung, aber zurückholen.

wenn also zum beispiel der anwalt (oder die behörde), deinem antrag auf das sorgerecht keine aussicht auf erfolg beimisst und er sich um den unterhalt kümmern will (weil dies ihm einen prozentualen gewinn einbringt), dann vertritt er nicht dein recht - er/ sie lügt dir ins gesicht. kantonale unterschiede in der handhabung sind möglich. einem dir vorteilhaften aussergerichtlichen vergleich sollte aber nichts im wege stehen, wenn der anwalt sich nicht einsichtig zeigt und du den ordentlichen rechtsweg einschlagen musst.

wie bereits angetönt, haben weder der regierungsrat noch die anwälte und gerichte ein interesse daran, eine solche einnahmequelle versiegen zu lassen. leidtragende sind die bürger. sie haben meist einen langen juristischen weg vor sich, der oft aus mannigfaltigen gründen aufgegeben wird und nicht bis zur letzten instanz in europa verfolgt wird. das kleine aber feine land weiss sich seiner instrumente zu bedienen.

die abschiebung der verantwortung bleibt den meisten einfachen bürgern verborgen.

salve steinbrück, armes ding.

08.12.2012 12:39
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unternehmen

verfasst am 04.12.2012 - 09.48 in anderem Thread:

mich interessiert warum gewisse diskriminierende Gesetze in der Schweiz nicht angepasst wurden.

wenn Richter im Bewusstsein, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine Entschädigung zusprechen würde, trotzdem ein ungerechtes Urteil sprechen und damit das Geld der Steuerzahler aufs Spiel setzen, ist es Wert, eine Gesetzesänderung anzustreben.

Elias hat am 04.12.2012 - 11:33 folgendes geschrieben:

Das Bundesgericht wird Bundesgesetze auch künftig nicht auf ihre Verfassungsmässigkeit überprüfen dürfen. Der Nationalrat gibt das Vorhaben auf, in der Schweiz die Verfassungsgerichtsbarkeit einzuführen. http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Richter-erhalten-nicht-mehr-Kompe...

 

Das Volk hat immer recht. Siehe aktuell in Ungarn. Wenn der Mob in "Massenpanik" gerät, ist es für aussenstehenden nicht nachvollziehbar, warum die Leute sich gegenseitig oder "die anderen" niedertrampeln. Da gelten dann nur noch die "eigenen Werte".

Humanismus ist nicht jedermanns Sache.

Good

 

02.12.2012 16:38
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Doppelt so viele Kaiserschnitte wie nötig

In der Schweiz kommt rund ein Drittel der Kinder per Kaiserschnitt zur Welt. Würden nur die 15 Prozent medizinisch begründeten Operationen durchgeführt, könnten rund 20 Millionen Franken gespart werden. http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Doppelt-so-viele-Kaiserschnitte-w...

 

Bezahlt wird es über die Krankenkasse.

Geburt = Krankheit

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Benjamin Franklin

30.11.2012 13:39
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Fine-Tuner hat am 29.11.2012 - 23:40 folgendes geschrieben:

Elias hat am 29.11.2012 - 23:12 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 29.11.2012 - 18:26 folgendes geschrieben:

Fließt diese neue Gebühr in den KPI ein?

 

Elias hat  folgendes geschrieben:

Was für einen neue Gebühr meinst du?

---------> Ab 2013 müssen die Selbständigerwerbenden in die FAK einzahlen.

Deine Aussage bestätigt eindrücklich mein Statement http://www.cash.ch/comment/502469#comment-502469

 

Es bestätigt nur, dass du es immer noch nicht verstanden hast. Erklär doch einfach mal, was das mit den Lebenshaltungskosten zu tun hat?

Nichts. Und warum nichts?

1. Weil ich diesen Betrag wie alle Sozialleistungen von den Steuern abziehen kann.

2. Weil, wie oben erwähnt, die Last auf weitere Schulten verteilt wird, steigen die Kosten für die anderen eben nicht oder nicht in dem Ausmass oder können gar gesenkt werden.

3. Gerade als Selbständiger hat man Möglichkeiten, die Lebenshaltungskosten zu beeinflussen. Darum ist deine Verallgemeinerung Nonsens.

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Benjamin Franklin

29.11.2012 23:40
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Elias hat am 29.11.2012 - 23:12 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 29.11.2012 - 18:26 folgendes geschrieben:

Fließt diese neue Gebühr in den KPI ein?

 

Elias hat  folgendes geschrieben:

Was für einen neue Gebühr meinst du?

---------> Ab 2013 müssen die Selbständigerwerbenden in die FAK einzahlen.

Deine Aussage bestätigt eindrücklich mein Statement http://www.cash.ch/comment/502469#comment-502469

 

Fine-Tuner

29.11.2012 23:12
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Fine-Tuner hat am 29.11.2012 - 18:26 folgendes geschrieben:

Fließt diese neue Gebühr in den KPI ein?

 

Was für einen neue Gebühr meinst du?

Und selbst wenn es eine wäre, so ist es oft im wesentlichen nur ein Umverteilen oder Vorsorgen. Die Last wird in diesem Fall auf weitere  Schultern verteilt

 

Wir leben auf einer Insel der glückseligen und einige wissen es nicht zu schätzen.

Wirtschaft überrascht mit kräftigem Wachstum 

 

Die Talsohle scheint durchschritten: Im Vergleich zum letzten Quartal ist das Schweizer Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mehr als ein halbes Prozent gestiegen. Das ist die stärkste Zunahme seit Ende 2010. Selbst Ökonomen sind von dieser Entwicklung überrascht.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/11/29/Wirtschaft/Wir...

 

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29.11.2012 18:26
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Fließt diese neue Gebühr in den KPI ein?

Fine-Tuner

29.11.2012 15:32
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Familienzulagen für Erwerbstätige

Ab 2013 müssen die Selbständigerwerbenden in die FAK einzahlen. Habe keine Kinder und werde keine haben.

Ich beteilige mich schon via Krankenkasse an den Schwangerschaften und Geburten.

Verheiratete bezahlen mehr Steuern (Heiratsstrafe)

 

Soll ich jetzt jammern?

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Benjamin Franklin

25.10.2012 13:03
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Der Neid der Besitzlosen

Der Hausbesitzer zahlt beim Kauf Handänderungssteuern die in keinem Verhältnis zum Aufwand stehen.

Er zahlt einen Eigenmietwert, was das selbe ist wie eine Taxi-Steuer oder Carsharing-Steuer auf das eigene Auto. Schliesslich könnte ja jeder Autobesitzer selber Taxi fahren oder sein Auto vermieten.

Er zahlt den Eigenmietwert auch dann, wenn das Haus schuldenfrei ist.

Du hast ja selber geschrieben, dass uns Eigentümern ungemach droht, wenn die Zinsen steigen. Dafür zahlst du Miete und darfst dafür ruhig schlafen. Bei dir steigen die Mieten bei steigenden Zinsen offensichtlich nicht. Aber dafür jetzt, wo die Zinsen tief sind.

Man muss sich einfach mal entscheiden, was man will.

 

Immobilien machen immobil.

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