Medien

5 Kommentare / 0 neu
07.12.2008 09:50
#1
Bild des Benutzers T15
T15
Offline
Kommentare: 1836
Medien

also als heute wieder in 20min was stand dacht ich nur ach du scheisse... nicht wegen der meldung sondern wegen den Medien...

soeben frag ich mich, wenn die medien nicht alles derart übertreiben und alles "alles is schlecht"

darstellen... könnte es sein das es dann nicht so schlimm ist??

sprich viele "klein" anleger die jetzt rum rennen die kontos auflösen und alle aktien verkaufen usw.

was denkt ihr? ich frag mich manchmal auch... obs jetzt doch irgendwelche verschwörungsgruppen gibt... die das ganze wollen... und die medien kaufen und panik machen...

Aufklappen

 

www.soyez.ch

07.12.2008 14:47
Bild des Benutzers Denne
Offline
Kommentare: 2478
Medien

Bullish wrote:

In meinem Umfeld denken die meistem immer noch, es gäbe einfach ein UBS-Problem, das sei alles. Plus noch ein bisschen Rezession.

Kenn ich. Es ist erstaunlich, wie ignorant viele sind. Andererseits ist das ja nicht schlecht, denn sonst hätten wir wirkliche Panik.

07.12.2008 14:38
Bild des Benutzers Bullish
Offline
Kommentare: 2932
Medien

Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall, die Medien waren zu lange viel zu schönfärberisch. Viele haben nicht realisiert, wo wir stehen. Einige Industrieunternehmen haben noch volle Auftragsbücher, aber dies sind Aufträge von gestern. Heute werden keine neuen Aufträge vergeben, effektiv KEINE. Aber dies betrifft die Industrie, damit auch Rohstofflieferanten und Energieanbieter.

Viele Dienstleister sind noch nicht betroffen, alles was irgendwie durch den Staat oder durch staatliche Anweisungen funktioniert. Diese Branchen werden erst später betroffen, wenn sie von der Spirale erfasst werden. Zuerst stirbt unser Export, dann wird die Inlandnachfrage sinken, dann die Grundversorgung zusammenbrechen - ausser die "circuit breaker" der Notenbanken funktionieren.

Vor ein paar Jahren warnten nur die Ökonomen (ein Teil davon), jetzt warnen die Manager und die Unternehmen, weil die die Auftragslage besser erkennen, bald werden es die Arbeitnehmer bemerken, danach die Beamten und am Schluss die Sozialgeldbezüger.

Diese Diskussion findet zwar in den Medien statt, aber VIELE MENSCHEN SCHEREN SICH NICHT DARUM. Solange es nicht in der Headline steht, interessiert es niemanden. In meinem Umfeld denken die meistem immer noch, es gäbe einfach ein UBS-Problem, das sei alles. Plus noch ein bisschen Rezession.

07.12.2008 10:14
Bild des Benutzers weico
Offline
Kommentare: 4550
Re: Medien

T15 wrote:

also als heute wieder in 20min was stand dacht ich nur ach du scheisse... nicht wegen der meldung sondern wegen den Medien...

soeben frag ich mich, wenn die medien nicht alles derart übertreiben und alles "alles is schlecht"

darstellen... könnte es sein das es dann nicht so schlimm ist??

sprich viele "klein" anleger die jetzt rum rennen die kontos auflösen und alle aktien verkaufen usw.

was denkt ihr? ich frag mich manchmal auch... obs jetzt doch irgendwelche verschwörungsgruppen gibt... die das ganze wollen... und die medien kaufen und panik machen...

Umgekehrt gilt aber auch:

Wenn die Medien nicht immer so "panikmacherhaft" von ...."wirtschaftlich gesehen wäre es für die Schweiz noch viiiiiel schlimmer wenn Wir nicht helfen würden ..." schreiben ,dann wäre so manche Bude schon lange nicht mehr am "Markt".

P.S...und wenn es die Medien dann noch als "realistisch" verkaufen wollen:

Sonntagonline:

"Realistisch ist: Während die UBS froh sein kann, dass sie die Papiere nicht mehr auf den Büchern hat, kann sich der Steuerzahler in der Schweiz nur sagen: Wahrscheinlich bleibt der volkswirtschaftliche Schaden mit dem Rettungspaket der Nationalbank viel geringer, als wenn es zu einem Konkurs der UBS kommt."

Quelle:

http://www.sonntagonline.ch/pages/index.cfm?dom=151&rub=100212524&arub=1...

Dann ist es für "die Herde ja besonders "glaubhaft" und "bekömmlich".. :roll: :oops:

weico

07.12.2008 09:53
Bild des Benutzers Azrael
Offline
Kommentare: 5133
Medien

ich glaube diesbezüglich nicht an verschwörungen... viel mehr müssen die kleinen, eher schwachen blätter mit übertriebenen, z.t. unwahren meldungen um leser buhlen. in zeiten wie diesen wird bei der werbung, beim pr gespart. um weiterhin vorne mitzuspielen brauchst du eine hohe online, resp. hohe leserzahl. was ist da besser als das mainthema zu überspannen und auf die frontseite zu klatschen?

grosse wie fuw, tagi, financial times berichten viel strukturierter und unemotionaler.

20min ist und bleibt ein klatschblatt das mich gerade in diesen zeiten oft nervt.

WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.

A DOG ALWAYS OFFERS UNCONDITIONAL LOVE. CATS HAVE TO THINK ABOUT IT!!