Milchproduktion

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12.04.2011 10:10
#1
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Milchproduktion

Ich eröffne dazu ein separates Thema

Kühe geben meines Wissens nicht ununterbrochen Milch.

Quote:

Trockenstehen

Während der Zeit des Trockenstehens (in der Regel wird ein Zeitraum von 8 Wochen angestrebt) kann sich das Alveolargewebe des Euters regenerieren. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit wird die jährliche Milchleistung meistens als 305-Tage-Leistung ausgedrückt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Milchproduktion#Laktationszyklus

Somatotropin wird beim Menschen eingesetzt.

Der schon mehrfach erwähnte Link http://de.wikipedia.org/wiki/Somatotropin ist nicht korrekt.

Der korrekte Link lautet http://de.wikipedia.org/wiki/Rinder-Somatotropin

Quote:

Von diesem Zeitpunkt an, bis die Kuh trocken ist, vermindert sich die Produktion langsam.

Auch damit gibt die Kuh nicht ununterbrochen Milch.

Richtiges Trockenstellen

http://www.google.ch/url?sa=t&source=web&cd=3&ved=0CCcQFjAC&url=http%3A%...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

12.05.2016 10:59
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Geboren, um zu sterben

Kälber sollen mindestens 21 Tage auf dem Geburtsbetrieb bleiben: So will die Branche das Tierwohl stärken. Dennoch leben noch immer Tausende Kälber nicht mehr als drei Tage.

 

Selbst organisierte Freiwilligkeit statt staatlichen Zwangs: Unter diesem Motto steht der Versuch, den die Milch- und Fleischwirtschaft am 1. November letzten Jahres gestartet hat. Im Minimum 21 Tage, so das erklärte Ziel, sollen die Kälber von Milchkühen auf dem Geburtsbetrieb bleiben können, bevor sie in die Mast müssen. Dank dieser Zeit in vertrauter Umgebung sollen die Tiere möglichst gesund bleiben und so ohne Medikamente auskommen. Das stärkt nicht nur das Tierwohl. Auch die Produzenten können profitieren. So sind chronisch kranke Tiere potenzielle Träger einer Vielzahl krankmachender Keime, die das Wohlergehen der ganzen Kälbergruppe angreifen können.

Nun liegt eine erste Auswertung des Versuchs vor. Peter Schneider von Proviande, der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, bestätigt auf Anfrage entsprechende Informationen von Tagesanzeiger.ch/Newsnet. «Die Situation hat sich verbessert», bilanziert er. «Es bleiben wieder mehr Tiere mindestens 21 Tage auf dem Geburtsbetrieb.» Laut Schneider sind im ersten Quartal dieses Jahres nur noch 10 Prozent aller Kälber, die den Standort gewechselt haben, jünger als 21 Tage gewesen. Das ist weniger als im gleichen Zeitraum in den Jahren zuvor: 2013 und 2014 waren es 12 Prozent, 2015 deren 13 Prozent. Schneider zeigt sich über diesen Fortschritt ebenso überrascht wie erfreut. «Die Branche hat den Ernst der Situation offenbar erkannt.»

Antibiotika reduzieren

Die Nachricht wird auch in Tierschutzkreisen positiv aufgenommen. «Das ist ein erster Schritt zur Reduktion des ­extremen Antibiotikaeinsatzes in der Kälbermast», sagt Hansuli Huber, Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes (STS). Nun gelte es, ein weiteres Problem anzugehen. So werden laut Huber Tränkekälber beim Verkauf auf die Mastbetriebe teilweise «exzessiv herumgekarrt». Am besten wäre es nach Hubers Ansicht, die Kälber würden gleich auf dem Geburtsbetrieb gemästet.

Offen ist, ob sich die Branche quantitative Ziele setzen und den Wert von 10 Prozent weiter drücken will, auf beispielsweise 5 Prozent. Abhängig ist dies nicht zuletzt vom weiteren Verlauf des Versuchs. Ob die nun vorliegende erste Bilanz Ausdruck eines neuen Trends ist, wird sich laut Schneider erst noch weisen müssen. Er spüre aber verbreitet eine grosse Motivation in der Milch- und Fleischwirtschaft. «Diese gilt es jetzt aufrechtzuerhalten.»

Leicht höhere Werte als 2014

Mit der Branchenlösung versucht die Milch- und Fleischwirtschaft nicht zuletzt, ihr Ansehen zu stärken. Ihr Image hat Schrammen erlitten, seit der Schweizer Tierschutz letztes Jahr die Problematik der sogenannten Eintagskälbchen ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gerückt hat. Der Hintergrund: Die Milchwirtschaft rentiert kaum noch. Weil männliche Kälber von Milchkühen zu wenig schnell und zu wenig Fleisch ansetzen, können sie zur finanziellen Last für die Bauern werden – und werden nicht selten frühzeitig entsorgt, wie der STS mutmasst. Bis zu 10'000 Kälber von Milchkühen würden so kurz nach der Geburt getötet. In manchen Fällen geschehe dies sogar bereits vor der gesetzlich erlaubten Frist von sieben Lebenstagen, sagt der STS.

Hinweise darauf liefert die Tierverkehrsdatenbank des Bundes. Sie zeigt für die Hochleistungskuhrassen Red Holstein und Holstein eine vergleichsweise hohe prozentuale Zahl von Kälbern, die tot zur Welt kommen oder innert drei Tagen nach der Geburt sterben. 2014 waren es bei Red-Holstein-Kühen 7,16 Prozent aller Geburten in dieser Rasse. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt aller Rind­vieh­rassen (4,76 Prozent). Auch bei den Holstein-Kühen (6,71 Prozent) bewegte er sich 2014 über dem Mittel.

Versuch muss länger laufen

An diesem Bild hat sich letztes Jahr nichts geändert. Im Gegenteil, die Werte sind – wenn auch nur leicht – nochmals angestiegen auf 7,17 (Red Holstein) und 6,81 (Holstein). Total haben letztes Jahr knapp 11'500 Tiere der beiden Rassen keine vier Tage gelebt. Diese Zahlen zeigen Hansuli Huber vom STS, dass «es allerhöchste Eisenbahn war, dass die Branche diese Lösung im November eingeführt hat». Das Eintagskälbchen dürfe keinesfalls zur akzeptierten Begleiterscheinung der modernen Milchproduktion werden.

Ob es die Branche schafft, den Anteil von Totgeburten und Abgängen innert dreier Tage zu reduzieren, ist zum heutigen Zeitpunkt offen. Da der Versuch erst am 1. November letzten Jahres gestartet hat, dürften verlässliche Aussagen darüber frühestens nach Abschluss dieses Jahres möglich sein.

(Tages-Anzeiger)

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Benjamin Franklin

16.09.2015 09:31
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Bauern sehen rot: Deutsche Milch für die Schweiz

Eklat

Der Lebensmittelhersteller Hochdorf will tonnenweise deutsche Milch in der Schweiz verarbeiten. Dabei nutzt das Unternehmen eine Lücke im Zollgesetz. Die Bauern reagieren brüskiert.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/bauern-sehen-rot-deutsche-milch...

 

 

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Benjamin Franklin

27.08.2015 09:37
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Tot sind sie billiger

Die Aufzucht männlicher Kälber rentiert nicht. Bis zu 10'000 pro Jahr werden deshalb kurz nach der Geburt getötet. Der Branchenverband will dagegen vorgehen.

 

Damit Kühe Milch produzieren, müssen sie kalbern. Männliche Nachkommen sind jedoch unerwünscht.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/tot-sind-sie-billiger/story/29369906

 

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17.06.2015 09:39
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Sie leben keine sieben Tage mehr

Die Milchwirtschaft rentiert kaum noch. Die Folge: Männliche Kälber werden zunehmend zum Abfallprodukt und kurz nach der Geburt getötet. Landwirte halten sich dabei angeblich nicht an die gesetzlichen Fristen.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Sie-leben-keine-sieben-Tage...

 

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30.01.2015 13:40
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Emmi und Co kürzen Bauern das Milchgeld

Emmi zahlt wegen des harten Frankens weniger Geld an die Milchbauern. Weitere Verarbeiter dürften folgen. Mancher Landwirt könnte jetzt das Handtuch werfen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Emmi-und-Co-kuerzen-Bauern-das-Mi...

 

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29.01.2015 08:31
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Hochdorf steigert Umsatz um 14% - Ertragszahlen 2014 auf Rekordniveau erwartet

29.01.2015 07:45



Hochdorf (awp) - Der Milchverarbeiter Hochdorf hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 den Umsatz um gut 14% auf 429,3 Mio CHF gesteigert. Das Wachstum resultierte dabei aus höheren Milchpreisen und entsprechend höheren Verkaufspreisen am Markt sowie aus höheren Mengen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Beim operativen Ergebnis werden Rekordwerte erwartet.

Insgesamt wurden in den Werken der Gruppe im Jahr 2014 knapp 507 Mio Kilogramm Milch, Molke und Permeat verarbeitet. Dies entspreche einer Steigerung um nahezu 12% gegenüber dem Vorjahr und sei unter anderem der allgemein höheren Milchmenge in der Schweiz und den Mengeneinschränkungen beim Emmentaler geschuldet, so die Mitteilung. Für den Standort Litauen habe dabei das Russlandembargo eine wichtige Rolle gespielt.

Mit dem vorgelegten Jahresumsatz hat Hochdorf das angekündigte Wachstum von 10% übertroffen. Die verkaufte Produktmenge konnte um 8,1% auf 99'155 Tonnen erhöht werden.

Auch das operative Ergebnis habe nach dem guten Geschäftsjahr 2013 im ersten Halbjahr 2014 weiter verbessert werden können, hiess es. "Die Ertragszahlen für das ganze Jahr dürften in der Hochdorf-Gruppe neue Rekordwerte setzen", lässt sich CEO Thomas Eisenring in der Mitteilung zitieren.

Etwas weniger zuversichtlich äussert sich der Geschäftsführer dagegen für das laufende Jahr. Der tiefe Milchpreis, die Unsicherheiten auf dem internationalen Milchmarkt und die Aufhebung der Eurokursuntergrenze durch die SNB verhiessen ein "anspruchsvolles 2015".

Das vollständige Ergebnis wird am 26. März vorgelegt.

ap/ys

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.11.2014 09:28
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Milch, die an den Bäumen wächst

Wenig Kalorien, kein Cholesterin, kein Zucker: Mandelmilch ist das neue Super-Food in den USA. Jetzt schwappt der Trend auch auf Europa und die Schweiz über. Händler verzeichnen Wachstumsraten von bis zu 90 Prozent.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Milch-die-an-den-Baeumen-waechst/...

 

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Benjamin Franklin