Minarett Initiative

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Emil
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Minarett Initiative

Blum 3

Kannst ja etwas auswandern und in Dubai zur Sklavenarbeit antreten. Bitte Brett mitnehmen.

Emil

fritz.
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Minarett Initiative

weico wrote:

P.S...super Zustände,oder.. :roll:

Das ist nicht gut, aber immerhin gibt es dort ganz langsame Schritte nach vorne, während wir eine Riesenschritt nach hinten getan haben.

Wie schon oft gesagt, mein Ziel ist ist es, sich zu verbessern und seine Leistung mit den besseren zu vergleichen.

Es bringt mir wenig Freude zu wissen, dass unsere Ski-Slalom-Damenmannschaft besser als diejenige von Djibouti ist. Obwohl dieser Vergleich natürlich ein wenig hinkt, da es bei Sport viel weniger wichtig ist.

Gruss

fritz

Elias
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Minarett Initiative

korrekt.

Man misst sich an den Besten.

Noch besser: man ist der Beste und setzt die Massstäbe.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

fritz.
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Minarett Initiative

Eptinger wrote:

@Fritz

Wenn man halt da leben will, dann muss man sich anpassen in diesem Staat.

In der Religion ist man frei. In der Architektur und Ideologie nicht unbedingt, sofern sie undemokratische politische Ziele beinhaltet und verfolgt. :idea:

Es ging hier darum, dass ich es nicht okay finde, dass Moslems mit den Steuern Kirchen bezahlen müssen. Das hat nichts mit anpassen zu tun.

In der Ideologie ist man nicht frei???? Willst du jetzt nach dem Beschneiden der Religionsfreiheit auch noch regeln, was wir denken dürfen?

Gruss

fritz

Ghostri$$$er
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Ich habe Ja Gestimmt

Und dies habe ich auch schon vor der Wahl hier im Forum geschrieben.

Und nun könnte man diese Diskussion eigentlich abrechen, den die Abstimmung ist vorbei.

Gegner akzeptiert es.Ich hätte das Nein auch akzeptieren müssen.

Das ist Demokratie und soll auch so bleiben.

"Ein Volk sollte keine Angst vor der Regierung haben. Die Regierung sollte Angst vor ihrem Volk haben!"

fritz.
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Minarett Initiative

Pesche wrote:

Diejenigen welche Ja Stimmen wollten hatten nicht den Mut das zu sagen. Darum die falschen Umfrageergebnisse.

Das ist nicht ganz neu. Damals im Nazideutschland haben sich die Judenhasser am Anfang auch nicht an die Öffentlichkeit getraut, bis sie gemerkt haben, dass viele andere genau gleich denken.

Auch bei den RAF-Terroristen war es so, am Anfang haben sich alle versteckt, aber plötzlich wurde es (zumindest in Studentenkreisen) salonfähig, die RAF zu unterstützen.

Und noch ein aktuelles Beispiel: Die Sympathisanten der islamischen Terroristen, sobald die gemerkt haben, dass andere Bin Laden als Helden feiern, haben sie dessen Unterstützung auch in der Öffentlichkeit zugegeben.

"Gemeinsam sind wir stark." Und wenn es gegen die Rechte von Minderheiten geht, erst recht.

Gruss

fritz

Elias
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Re: Ich habe Ja Gestimmt

Ghostri$$$er wrote:

Gegner akzeptiert es.Ich hätte das Nein auch akzeptieren müssen.

Müssen setzt Zwang voraus.

Quote:

Die Volksinitiative gegen die Sommerzeit, ist am 28. Mai 1978 zur Abstimmung gebracht worden und mit 83,8% angenommen worden...

Das Schweizer Volk sagte ja zu diesem Referendum, und die Schweiz wurde zur Zeitinsel. Darum sputete sich der Nationalrat und gab für 1981 grünes Licht zur Einführung der Sommerzeit.

21.3.1980 Das Parlament erteilt dem Bundesrat die Kompetenz zur Einführung der Sommerzeit.

In der Schweiz wurde die Sommerzeit im Frühjahr 1981 eingeführt.

Gründe gab's viele. Z.B. Anschlussflüge und Züge passten nicht mehr.

Das Volk hat immer recht, nach dem Motto:

Wo ich bin, ist oben.

Und wenn ich unten bin, ist unten oben.

----

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Benjamin Franklin

Eptinger
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Minarett Initiative

fritz wrote:

Eptinger wrote:

@Fritz

Wenn man halt da leben will, dann muss man sich anpassen in diesem Staat.

In der Religion ist man frei. In der Architektur und Ideologie nicht unbedingt, sofern sie undemokratische politische Ziele beinhaltet und verfolgt. :idea:

Es ging hier darum, dass ich es nicht okay finde, dass Moslems mit den Steuern Kirchen bezahlen müssen. Das hat nichts mit anpassen zu tun.

In der Ideologie ist man nicht frei???? Willst du jetzt nach dem Beschneiden der Religionsfreiheit auch noch regeln, was wir denken dürfen?

Gruss

fritz

Ich meinte die Ideologie der (jener) Architektur.

Denken kann jeder was er will. Aber machen eben nicht, hier in unserem Land. Es steht jedem frei zu gehen, dem es hier nicht passt.

En Guete und proscht :!:

Biggrin Mein Schweinssteak wartet.

Gruss vom Eptinger

fritz.
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Re: Ich habe Ja Gestimmt

Ghostri$$$er wrote:

Und nun könnte man diese Diskussion eigentlich abrechen, den die Abstimmung ist vorbei.

Gegner akzeptiert es.Ich hätte das Nein auch akzeptieren müssen.

Ich habe schon am Sonntag geschrieben, dass ich dass Nein akzeptiere. Ich akzeptiere, dass die Mehrheit der Schweizer Minderheiten diskriminiert und die in der Verfassung verankerte Religionsfreiheit nicht wahrnimmt. Ich gehöre jetzt also zur Minderheit der freiheitsliebenden und religionstoleranten Menschen in der Schweiz. Bisher habe ich in fast allen wichtigen Punkten zur Mehrheit gehört - darum ist diese Situation absolut neu für mich - aber ich akzeptiere es.

Trotzdem muss man weiterdiskutieren. Denn die Schweiz hat sich durch diesen Entscheid einige Probleme geschaffen und die müssen gelöst werden.

Gruss

fritz

fritz.
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Eptinger wrote:

Es steht jedem frei zu gehen, dem es hier nicht passt.

Das ist gar nicht so einfach. Du kannst nicht einfach in jedem Land wohnen. Und jetzt vielleicht noch weniger.

Die meisten der betroffenen Leute sind hier geboren, die kennen nichts anderes als die Schweiz.

Wohin wärst du bei Ablehnung der Initiative ausgewandert?

Gruss

fritz

Dakytrader
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Quote:

Denken kann jeder was er will. Aber machen eben nicht, hier in unserem Land. Es steht jedem frei zu gehen, dem es hier nicht passt.

Könnt ihr das auch mal lassen. Das zeigt nur, wie argumentschwach Manche hier sind. Am Einfachsten ist es jemandem zu sagen, dass er gehen soll, wenn es ihm nicht passt. Es ist nicht so, dass alle Ausländer die Schweiz so lieben, und von hier nicht verschwinden wollten. Vielfach haben sich die Umstände einfach geändert.

Kommt mal von dem hohen Ross runter, bevor ihr noch unsanft auf die Nase fällt.

Es ist auch bei Krisengebieten festzustellen, dass viele ihre Wohngegend nicht verlassen wollen, weil sie einfach dort aufgewachsen sind, und sich ihr Leben kaum anders vorstellen können. Obwohl es tausend Gründe gibt, die für eine Auswanderung sprechen.

Irgendwo, wurde noch etwas von einer Ausweisung erwähnt. Also ich habe schon von einigen gehört, und habe bis heute nie wieder jemanden gesehen.

Das ganze ist eine grosse Verschwörungstheorie, anders kann ich mir das nicht vorstellen. Vorallem durch Medien. Da wird die SVP sicher auch ihre Finger im Spiel haben, allerdings machen sie es ziemlich raffiniert und strategisch. Machen ihre "Gegner" intelligent kaputt. Aber irgendwann geht dieses Spiel nicht mehr auf, schade dann aber, dass das ganze Volk darunter leiden muss, und nicht nur die, die es verdienen.

Von Minaretten kenn ich nicht besonders viel, habe mir das Meiste an Wissen in jüngster Zeit angeeignet. Wenn das mit dem Schreien und dem ganzen Drumherum stimmt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass jemand, aus unmittelbarer Umgebung, damit Mühe hat. Aber wie hier bereits klug festgestellt wurde, geht es um viel mehr, das Schweizer Volk hat hier eindeutig gegen "Ausländer" gestimmt, und sie wieder einmal raffiniert provoziert. Ihre Wut konnten sie, schön kaschiert durch das Minarett, zeigen. Ich wette nur die Wenigsten der "Ja" Stimmer, bringen mehr als zwei Sätze raus, weshalb sie es so wollten.

Finde es auch beschämend wie hier einige, einfach irgendein Land aussuchen, welches keine Kirchen hat, und einfach sich auf dieses beruhen. Wo ist die Schweiz, und wo ist bitteschön dieses Land?

Wo war die SVP, als die Schweiz Arbeiter suchte, weil keiner hier gewisse Tätigkeiten ausüben wollte? Wieso hat die SVP diese Ausländer nicht geblockt, sondern eine goldene Nase an ihnen verdient?

Jetzt, sind die Kinder dieser Hinzugekommenen hier am Aufwachsen, und sehen keine andere Möglichkeit. Manche sagen sogar sie fühlen sich als Schweizer. Diese Aussagen sind manchen Bünzlis hier über die Ohren gestiegen, und jetzt denken die, wir können tun und lassen was wir wollen, die gehen eh nie weg... Es wird uns ja nieee schlecht gehen.

All diese "Ausländer-Angelegenheiten" hätten so einfach gelöst werden können, aber nein, man muss ja unbedingt allen Einwanderern auf die Eier stolzieren!

Ich lasse nie einen Menschen leiden, denn ich weiss genau, irgendwann wird der Spiess umgedreht, egal wie lange es dauert! Wink

***The life is too short for taking no risk!!!***

Merendil
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@Dakytrader

Genauso seh ich's auch. Smile Du sprichst mir aus der Seele.

wildhund
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Die Kommentare der europäischen Presse zum Minarettverbot fallen einhellig aus: «Eine Katastrophe für die Schweiz» befand die «Süddeutsche Zeitung», von einer «Schande» sprach die französische Libération, von einem «anti-islamischen Referendum» «Il Tempo» in Italien. Zugleich musste sich Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf von den Regierungen Europas die Leviten lesen lassen. «Es ist ein Ausdruck von Intoleranz, und ich verabscheue Intoleranz», erklärte etwa der französische Aussenminister Bernard Kouchner. Auch Minister anderer europäischer Länder wie Österreich und Schweden verurteilten das Minarettverbot in scharfen Worten.

Dabei ist die Furcht vor einer schleichenden Islamisierung in den meisten umliegenden Ländern Europas nicht weniger verbreitet als in der Schweiz. Das legen Befragungen nahe: Auf den deutschen Nachrichtenportalen Spiegel.de, Welt.de und Bild.de lag die Zustimmung für ein Minarettverbot jeweils um die 80 Prozent. In den Diskussionsforen der führenden Zeitungen Österreichs drückten hunderte Leser ihren Support für den Entscheid der Schweiz aus, Minarette zu verbieten. Daraus versuchen nun rechtsgerichtete Parteien Kapital zu schlagen: In Italien fordert die Lega Nord, dass die italienische Flagge ein christliches Kreuz zeigen solle. In Österreich wollen Rechtsparteien ebenfalls ein Minarettverbot installieren, wie dies Kärnten im Übrigen bereits kennt. Und in Holland will der Rechtspopulist Geert Wilders ein Anti-Minarett-Gesetz ins Parlament bringen. In Frankreich schliesslich forderten 60 Parlamentarier, ein Burka-Verbot einzuführen.

Mehrheit auch im Ausland für Minarettverbot

Die Politik ist sich auch im umliegenden Ausland bewusst, dass die Vorstösse zur Beschneidung der Religionsfreiheit von Muslimen durchaus gute Chancen hätten, Mehrheiten zu finden. «Wir ahnen natürlich, dass bei Volksabstimmungen in anderen europäischen Ländern Ähnliches herauskommen könnte», räumte zum Beispiel der deutsche Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer ein. Dabei zeigt ein Anstieg fremdenfeindlicher Übergriffe im EU-Raum, wie angeheizt die Stimmung ist. Nicht selten entlädt sich der Frust von Bürgern oder von Minderheiten, die sich von politischen Prozessen ausgeschlossen fühlen, in Gewaltakten.

2008 wurden europaweit 78 Übergriffe gegen Moscheen oder türkische Vereine gezählt. In Frankreich brannten in den vergangenen Jahren die Vorstädte, weil unzufriedene muslimische Jugendliche revoltierten. Daraufhin forderten unzufriedene Bürger mehr Sicherheit und formierten auf eigene Faust Patrouillen, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Sie warfen den Behörden vor, nicht in genügendem Masse für ihre Sicherheit zu sorgen. In Holland brannten nach dem Mord am Filmer Theo van Gogh Moscheen, Kirchen und Schulen. In Italien zündeten aufgebrachte Bürger letztes Jahr die Behausungen von Roma und Sinti an. Die Täter gaben an, sie fühlten sich alleine gelassen und hätten aus purer Verzweiflung gehandelt. Von solchen Vorgängen blieb die Schweiz bislang verschont.

Jobs wichtiger als Minarette

Für den sozialen Frieden unter den religiösen Gruppen sind andere Faktoren wichtiger als religiöse Symbole wie Minarette: etwa dass Muslime auf dem Arbeitsmarkt nicht diskriminiert werden, dass sie Zugang zu den Bildungsinstitutionen haben und die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg. Genau hier hapert es im EU-Raum: Laut einer Studie der EU-Agentur für Grundrechte (FRA), die im Frühling veröffentlicht wurde, fühlt sich ein Grossteil der Muslime in der EU benachteiligt und gedemütigt. So gab einer vor drei Befragten an, in den vergangenen zwölf Monaten diskriminiert worden zu sein; jeder zehnte sagte sogar aus, er sei bereits Opfer einer rassistisch motivierten Straftat geworden. Laut der Studie haben es Muslime vor allem auf dem Arbeitsmarkt schwer.

Anders als es die Zeitungsberichte aus dem Ausland vermuten lassen könnten, hat die Schweiz da weit weniger Probleme. «Hierzulande sind die Muslime stark integriert, gerade im Vergleich zu Frankreich und Deutschland», erklärte etwa Farhad Afshar, einer der führenden Köpfe der islamischen Gemeinschaft in der Schweiz. Es gibt keine flächendeckende Arbeitslosigkeit und von einer Ghettobildung kann in der Schweiz von einigen wenigen Ausnahmen kaum gesprochen werden. Hierzulande ist es auch nicht zur Radikalisierung gekommen: Die 400'000 Muslime in der Schweiz gelten als gemässigt und wenig anfällig für fundamentalistische Strömungen. Entsprechend friedlich gestaltete sich bisher das Leben der unterschiedlichen Religionsgruppen.

Und bislang sind vor allem Schweizer Linke, nicht Muslime, gegen das Schweizer Minarettverbot auf die Strasse gegangen.

(bazonline.ch/Newsnetz

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

Dakytrader
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Quote:

fritz, da musst du nun aber aufpassen!

du kannst doch touristen nicht mit wirtschaftsflüchtlingen vergleichen!

WIR bringen den ARMEN dieser welt als touristen GELD und ARBEIT, ausserdem beklagen sich diese nicht über bikinis, sondern ergötzen sich am inhalt.

SIE kommen zu uns und nehmen uns unser GELD und unsere ARBEIT weg (z.b. gratiszeitungen vertragen von 2 bis 5 uhr für fr. 18 brutto pro stunde), treiben unsere jugend in die DROGEN, verprügeln uns oder fahren uns über den haufen, baggern unsere frauen an, geben uns ihre aber frauen nicht her und beanspruchen UNSERE SOZIALWERKE über gebühr.

weder als invalide noch als arbeitslose wollen sie wieder in ihre heimat zurück, wir reisen am ende unserer ferien jedoch problemlos und unaufgefordert wieder nach hause.

1. Wenn in der Schweiz, rein prinzipiell nur Burkas getragen werden dürften, würde auch kein Ausländer eine Bikini-Initiative einleiten wollen. Wenn jemand einen Bikini trägt, darf man auch schauen.

2. Wenn du so heilig bist, dann nehme die Hälfte deines Lohnes, und gib es den armen Ländern. Du gehst in den Ferien, weil es in deinem Interesse ist, und nicht weil du Mutter Theresa bist!

3. Wenn sich zwei auf eine Arbeitsstelle bewerben, dann ist der Schweizer klar im Vorteil. Zum Lohn, wie kommt den dieser "Gratisarbeitende" mit dem Geld zurecht?

4. Ja, genau, die Jugend wird von den Ausländern zu Drogen gebracht. Glaubst ja selber nicht oder?

5. Glaube kaum, dass Leute sinnlos verprügelt werden. Es gibt immer einen Grund, immerhin sind diese Heissblütigeren auch keine Tiere. Sondern lassen sich nicht gerne provozieren.

6. Das mit Frauen, ist eine andere Sache, wahrscheinlich bist du ja nicht genug fähig für gewisse Frauen, oder erwartest, dass man sie dir verkauft evtl.?

7. Diese Sozialwerke werden auch von den Ausländern unterstützt. Oder sind es nur die Eidgenossen, die alles aus Ihrer eigenen Tasche bezahlen, damit der Hinzugekommene ein wunschloses Traumleben führen darf?

***The life is too short for taking no risk!!!***

fritz.
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@ Dakytrader: aruchnala ist Schauspieler und schlüpft gerne in verschiedene Rollen, diesmal in die Rolle der "Ausländer-Hasser", das war alles zynisch gemeint. Wink

Quote:

Ich lasse nie einen Menschen leiden, denn ich weiss genau, irgendwann wird der Spiess umgedreht, egal wie lange es dauert!

Das trifft genau meine Meinung. Ich würde das aber noch weiter treiben: Ich helfe auch jemandem in Not, wenn ich genau weiss, dass dieser mir nie helfen kann und sogar, wenn ich weiss, dass dieser mir auch nicht helfen will.

Jemandem zu helfen macht noch mehr Freude als ein Börsengewinn. Biggrin

Es wird sicher einige geben, die den letzten Sonntag nicht vergessen werden.

Es ist ja auch nicht unmöglich, dass in 30 Jahren die Christen in der Minderheit sein werden, weil erstens ständig Leute aus der Kirche austreten und zweitens die Zahlen der Moslems und Buddhisten recht schnell steigen.

Von Rachespielen wie im Kindergarten halte ich aber nichts. Ich hoffe, dass die Mehrheit der Schweizer dann nett zu der christlichen Minderheit sein werden.

Gruss

fritz

Meveric
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Für uns Schweizer gibt es schon lange keine Meinungsfreiheit mehr die wir frei äussern dürfen. Nur noch denken.

Wenn man etwas sagt, ist man gleich ein Rassist und wird verurteilt. Wenn man nichts sagt, wird man verprügelt weil man es nur dachte und dumm schaute. Wir haben uns jetzt Jahre an jede Nationalität und jeden Glauben angepasst. Vor lauter Glaubensanpassung ging der eigene Glaube fast verloren.

Warum sollen wir vor der ganzen Welt kuschen? Zeigt mal Rückgrat und streckt die Brust raus. Sollen wir vor allem und jedem nur noch hinkniehen und uns für unser Verhalten in der Schweiz entschuldigen. In anderen Ländern könnten wir uns nie so aufführen wie es einige hier tun.

Sonst schaut mal wieviele Plätze der Gefängnisse durch ausländische Staatsangehörige besetzt sind.

[url]http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/05/key/ueberbli...

Oder hier auf Seite 16. Wie die Zahl der Ausländerkriminalität unter Jugendlichen von 1996 bis 2004 um 400% zugenommen hat (von 1000 auf über 4000). Bei den Schweizern etwa gleich geblieben ist.

Der Minarett-Entscheid ist vermutlich zu 80% von der Momentanen Lage zwischen der Schweiz und Muammar al-Gaddafi abhängig.

Hallo? Unsere weltoffenen freundlichen Schweizer sitzen unschuldig in Lybien fest nur weil ein Unhold hier sein Unswesen trieb und die Polizei ein wenig eingegriffen hat. Ehhm. Sind das, Vorbilder der muslimischen Kultur? Wir hoffen nicht. Aber das Handeln von Muammar al-Gaddafi zeigt uns doch eindeutig, dass die Schweiz für solche Töne im eigenen Land noch nicht bereits ist. Wir möchten es doch noch so lange schön haben wie möglich.

[/url]

Meveric
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Für uns Schweizer gibt es schon lange keine Meinungsfreiheit mehr die wir frei äussern dürfen. Nur noch denken.

Wenn man etwas sagt, ist man gleich ein Rassist und wird verurteilt. Wenn man nichts sagt, wird man verprügelt weil man es nur dachte und dumm schaute. Wir haben uns jetzt Jahre an jede Nationalität und jeden Glauben angepasst. Vor lauter Glaubensanpassung ging der eigene Glaube fast verloren.

Warum sollen wir vor der ganzen Welt kuschen? Zeigt mal Rückgrat und streckt die Brust raus. Sollen wir vor allem und jedem nur noch hinkniehen und uns für unser Verhalten in der Schweiz entschuldigen. In anderen Ländern könnten wir uns nie so aufführen wie es einige hier tun.

Sonst schaut mal wieviele Plätze der Gefängnisse durch ausländische Staatsangehörige besetzt sind.

[url]http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/05/key/ueberbli...

Oder hier auf Seite 16. Wie die Zahl der Ausländerkriminalität unter Jugendlichen von 1996 bis 2004 um 400% zugenommen hat (von 1000 auf über 4000). Bei den Schweizern etwa gleich geblieben ist.

Der Minarett-Entscheid ist vermutlich zu 80% von der Momentanen Lage zwischen der Schweiz und Muammar al-Gaddafi abhängig.

Hallo? Unsere weltoffenen freundlichen Schweizer sitzen unschuldig in Lybien fest nur weil ein Unhold hier sein Unswesen trieb und die Polizei ein wenig eingegriffen hat. Ehhm. Sind das, Vorbilder der muslimischen Kultur? Wir hoffen nicht. Aber das Handeln von Muammar al-Gaddafi zeigt uns doch eindeutig, dass die Schweiz für solche Töne im eigenen Land noch nicht bereits ist. Wir möchten es doch noch so lange schön haben wie möglich.

Meveric
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Ich glaube fast, mein Beitrag ist zu kritisch oder ausländerfeindlich. Darum wird er nicht angezeigt. So weit sind wir in der Schweiz schon. Keine Meinungsfreiheit, keine freie Meinungsäusserungen. Sonst ist man gleich ein Rassist.

Meveric
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Kurz und bündig.

Ich denke dass die Entscheidung beim Minarettverbot zu ca. 80% von der momentanen Lage in Lybien abhängt.

Ich habe nichts gegen andere Menschen und Religionen. Denke jedoch, dass die Schweiz noch nicht bereit ist für Kulturen die die Mentalität eines Gadaffis widerspiegeln. Dies sollten sowohl die steigende Jugendkriminalität bei Ausländern sowie die Gefängnisauslastung verteilt auf Schweizer und Ausländer zeigen.

Ja ich weiss, nicht jeder ist kriminell und kann in den gleichen Topf geworfen werden. Ich habe auch viele Freunde die aus Balkanstaaten zu uns gekommen sind. Aber ist teilweise schon traurig, dass sich diese Freunde für das Verhalten eigener Landsleute bei mir entschuldigen müssen und sogar schämen! Dass muss ich im Ausland teilweise auch. Nur mit dem Unterschied, dass ich dort in den Ferien bin und nicht dort wohne.

fritz.
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Hier gibt es das Minarett zu selber basteln:

http://www.dirtyhandsprint.com/stuff/miniminaret.pdf

Bei mir steht es schon auf dem Pult.

Ist das jetzt auch verboten?

Gruss

fritz

Elias
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Meveric wrote:

Für uns Schweizer gibt es schon lange keine Meinungsfreiheit mehr die wir frei äussern dürfen. Nur noch denken.

Wenn man etwas sagt, ist man gleich ein Rassist und wird verurteilt. Wenn man nichts sagt, wird man verprügelt weil man es nur dachte und dumm schaute. Wir haben uns jetzt Jahre an jede Nationalität und jeden Glauben angepasst. Vor lauter Glaubensanpassung ging der eigene Glaube fast verloren.

Warum sollen wir vor der ganzen Welt kuschen? Zeigt mal Rückgrat und streckt die Brust raus. Sollen wir vor allem und jedem nur noch hinkniehen und uns für unser Verhalten in der Schweiz entschuldigen. In anderen Ländern könnten wir uns nie so aufführen wie es einige hier tun.

Sonst schaut mal wieviele Plätze der Gefängnisse durch ausländische Staatsangehörige besetzt sind.

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/05/key/ueberblick/wichtigsten_zahlen.html

Oder hier auf Seite 16. Wie die Zahl der Ausländerkriminalität unter Jugendlichen von 1996 bis 2004 um 400% zugenommen hat (von 1000 auf über 4000). Bei den Schweizern etwa gleich geblieben ist.

Der Minarett-Entscheid ist vermutlich zu 80% von der Momentanen Lage zwischen der Schweiz und Muammar al-Gaddafi abhängig.

Hallo? Unsere weltoffenen freundlichen Schweizer sitzen unschuldig in Lybien fest nur weil ein Unhold hier sein Unswesen trieb und die Polizei ein wenig eingegriffen hat. Ehhm. Sind das, Vorbilder der muslimischen Kultur? Wir hoffen nicht. Aber das Handeln von Muammar al-Gaddafi zeigt uns doch eindeutig, dass die Schweiz für solche Töne im eigenen Land noch nicht bereits ist. Wir möchten es doch noch so lange schön haben wie möglich.

Die Geiseln sind trotz Minarettverbot nicht frei.

Quote:

«Wir müssen ein Zeichen setzen: Jetzt ist genug.»

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/unterland/An-den-Minaretten-scheiden...

Die Zeichen sind gesetzt.

Nur ..... wem nützt das?

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Meveric
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@Elias

Das stimmt. Die Geiseln sind nicht frei. Es ging ja vermutlich auch nicht darum die Geiseln mit der Abstimmung zu befreien. Sondern den Leuten und Ländern zu zeugen, dass wir mit der Kultur nicht ganz zurecht kommen.

Kaum ist die Abstimmung vorbei, wird von allen Seiten auf die Schweiz geschossen, warum? Wir sind ein demokratisches Land und können über Sachen abstimmen. Muslimische Länder leben meist unter einer Art Diktatur wie Lybien und das Volk muss tun was ein Halbwissender Messias sagt. Das Volk wird ausgebeutet, belogen und ihm wird der Glaube aufgezwungen. Wenn in solchen Ländern mal etwas nicht richtig läuft wird gleich die Westliche Welt dafür verantwortlich gemacht. Wie jetzt gerade.

Mephist0pheles
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Ich verstehe die Welt und die Schweiz nicht mehr. Was sich momentan die UNO, die EU, die Schweizer Politiker und all die umliegenden Länder hier erlauben, das geht eindeutig über meinen Verstand.

Hier meine Meinung, die nicht das Bedürfnis hat anderen ans Bein zu Pinkeln.

Ich möchte auch gar nicht chronologisch vorgehen, sondern gleich einmal beim Resultat einsteigen.

Es hat ungefähr die Hälfte aller Stimmberechtigten gewählt. Das bringt mich schon zum ersten Teil.

Wenn das so weitergeht, dann wird die Oligarchie ausgebaut.

Ich möchte als erstes das Wahlobligatorium wieder einführen. Wer seinen Stimmzettel nicht abgiebt, der bekommt eine Busse. Man muss nicht abstimmen, sondern kann seine Stimme auch enthalten, aber der Stimmausweis wird wieder abgegeben.

Jene, die ihre Stimme gar nicht abgegeben haben (j/n/0) haben, sollen sich nicht über einen öffentlichen Entscheid empören.

Wenn nur 50% des Volkes abstimmen leidet die Aussagekräftigkeit des Resultats. Ich bin zimlich sicher, dass unter den restlichen 40% unseres Volkes viele Faultiere befinden.

Es ist ein Resultat bei einer Abstimmung zustande gekommen. Auch die Gegenpartei muss dies respektieren, denn das ist der Grundsatz unserer Demokratie. Es ist ein Mehrheitsentscheid und die vielen Parteien und Gesellschaften, hätten die Pflicht gehabt, das Volk besser aufzuklähren um mehr Stimmen zu bekommen.

Es mag sein, dass auch die Landesführung ein bisschen mehr hätte leisten müssen. Viele scheinen nicht die Interessen des Souveräns, sondern ihre eigenen zu vertreten. Das sich Bundesräte im Aussland für uns entschuldigen ist ja einmal oberpeinlich, vor allem, weil es nicht das erste mal ist.

„Entschuldigung, wo finde ich meine Murmeln?“

Ich bin kein Rechtsgelehrter, aber ich bin dennoch der Meinung, dass die Worte „Diskriminierung“ und „Fremdenhass“ nicht so vorschnell geäussert werden sollten, wenn man die Fakten nicht kennt.

Der Entscheid mag noch so kontrovers sein, wenn man den Mehrheitsentscheid nicht respektiert, dann ist man kein Demokrat mehr. Es sollen demokratische Mittel genutzt werden, wenn man den Entscheid anfechten will. Bigotterie, Trotz, Hass, Respektlosigkeit, Polemik usw. haben eigentlich hier nichts zu suchen. All die Diskussionen, die jetzt im Gange sind, hätten vor der Abstimmung geführt werden müssen.

Viele Leute und davon viele Aus den umliegenden Ländern empören sich noch mehr als Anhänger des gemässigten Islams. Nicht wenige schämen sich dafür. Dabei gibt es unter ihnen Menschen, die den unterschied zwischen einem Minarett und einer Moschee nicht kennen. Die keine Ahnung von extremem Islam und den gemässigten Strömungen haben.

Anscheinend sind sie der Ansicht, dass wir hier den Islam verbieten und diskriminieren, dabei geht es nur um einen Turm, der, wie wir später noch sehen werden nicht unbedingt nötig ist um die Religion auszuüben und nebenbei auch noch einen zwiespältigen Charakter besitz. Wenn er denn wirklich wichtig währe könnte seine Praktische Funktion nicht einmal übernommen werden.

Als Argument werden Menschenrechtskonventionen und Völkerrechte bei den Haaren herbeigezogen. Jeder soll seine Religion ohne Grenzen ausüben können. Ist man sich überhaupt bewusst, was das heissen könnte? Wo sind die Grenzen von unserer Freiheit? Soll ich bei der Lärmbelastung (das wäre der nächste Schritt), der Raumplanung oder dem Machtanspruch des Islams meine Rechte verletzt sehen?

Wiso dürfen sich Staaten, die es genau wegen solchen Paragraphen in den Menschenrechtskonventionen nicht einmal in die Eu geschafft haben über uns beschweren? Und wieso meint auch die Uno noch ihren Senf dazugeben zu müssen?

Wie es zu dem Resultat gekommen ist:

Jeder hat eine eigene Auffassung über den Islam und seine Rolle in der Geschichte, Gegenwart und Zukunft im eigenen Land. Viele haben warscheinlich keine Ahnung was der Islam ist. Einige mögen tatsächlich rein rassistische Gründe für ihre Wahl gehabt haben, ich würde mich jedoch davon hüten, alle in den gleichen Topf zu werfen. Denn neben dem Resultat müssen auch die Fakten aufgezählt werden, die schlussendlich dieses herbeigeführt hat, nicht nur Emotionale Gründe.

Die Schuld der SVP in die Schuhe zu schieben ist ebenfalls nicht korrekt, wenn man seine eigene Arbeit als Partei nicht wahrgenommen hat.

Die Medien spielen dabei leider eine Wichtige Rolle. Und ihr sollt wissen, dass ich absolut skeptisch bin, gegenüber allem, was Tv und Co von sich brabbelt. Leider wird ein Grossteil der Bevölkerung massgeblich beeinflusst. Fundierte und neutral- invormative Quellen sind sehr selten und fast nicht vom Rest zu unterscheiden. Die Negativschlagzeilen sind vor allem auf einen Informationsmangel zurückzuführen. Eine Internationale Pressekonferenz währe eine gute Lösung gewesen dem Aussland klar zu machen, wie wir funktionieren und über was überhaupt abgestimmt wurde, bzw. was das konkret bedeutet.

Die Plakate sind eine andere Diskussion, jedoch haben sie ihren Zweck erfüllt und Werbung im In- und Aussland für beide Lager gemacht. Ich selbst fand sie wie immer unter der Gürtellinie, aber selbst die dümmste Werbeagentur weiss, dass dies der beste Grundsatz ist, um in allem Munde zu erscheinen. Wenn andere noch Öl ins Feuer giessen und die Diskussion anheizen, schaufeln sie sich selbst das Loch.

Aufgrund von diesem Pool von Informationen und Emotionen bildet also jeder eine Meinung.

Konkret dürfte wohl die Affäre Gadhaffi eine wesentliche Rolle gespielt haben. Auch die sonstigen Peitschenmeldungen über den Islam. Wie die Aktien der Ubs, welche durch die vielen Medienberichte in den Boden gegangen sind. Die vielen negativen Schlagzeilen der Schweiz im Weltgeschehen dürften wohl eine Trotzreaktion hervorgerufen haben, die sich in diesem Resultat wiedergibt.

Wir haben kein Kulturverständniss, und geben auch vor dies im eigenen Land nicht zu benötigen.

Tatsache ist es, dass wir eine Multi- Kulti Gesellschaft geworden sind und die eigentliche Frage noch nicht einmal Ansatzweise beantwortet werden kann. Die Frage des Zusammenlebens.

Wo ist die Grenze, zwischen Integration und Respekt vor der fremden Kultur. Wie weit geht die Toleranz von mir und wie weit sollte sich die fremde Kultur engagieren und uns entgegenkommen.

Wenn Politik, Gesellschaft und Religion so eng miteinander zusammenliegen ist diese Problematik nicht so einfach zu lösen.

Ich gebe zu, dass ich für ein „Ja“ gestimmt habe. Wenn ich Angst vor diesem Bekenntnis haben müsste, dann würde ich mich schämen uns einen toleranten und demokratischen Staat zu nennen.

Ich fühle mich jedoch verpflichtet eine Begründung für meine Wahl zu geben und werde einige Punkte (nicht Alle) hier nennen.

Zuerst sollte die Frage gestellt werden, was denn überhaupt ein Minarett ist und wofür das gut ist.

Ein Minarett ist ein Leuchtturm, der früher (ab 650) erst nur wenig religiöse Bedeutung gehabt hat und den Karawanen als Wegweiser gedient haben. Später wandelte der Praktische Nutzen zu einem Religionspraktischen. Vom Minarett aus, wurden die Gläubigen fünfmal am Tag zum Gebet gerufen. Das Minarett war also eine Art Leuchtturm des Glaubens und der Moral. Heute ist es nur noch ein reines Symbol der Macht und des wahren Glaubens.

Meiner Meinung nach, braucht es keine Minarette um den Islamistischen Glauben auszuüben. Für mich Beweis genug, dass es in der Vergangenheit in der Schweiz auch ohne gegangen ist (und auch in der Vergangenheit des Islams). Jetzt muss man noch zurückrechnen und ein wenig Fantasie ins Spiel bringen, dann kann man zimlich gut sehen, dass diese Minarette mit den Glaubenskriegen aufgekommen sind. Erst Karl Martell hat bei Tours und Poitiers verhindern können, dass wir nicht islamisiert wurden, das nur am Rande, obwohl im Koran eindeutig steht, das Missionierung verboten ist.

Ich möchte hier die Geschichte nicht aufwühlen und auch nicht andeuten, dass es mir um Rache oder sonst etwas geht. Es ist einfach ein Fakt, über das sich nachzudenken lohnt, da es sich um diesen Turm handelt. Wieso sollte so etwas in der Schweiz gebaut werden? So ein Minarett macht sowieso keinen Sinn, wenn es keinen Muhezzin gibt, der fünfmal pro Tag zum Gebet ausruft (und das laut und lange). Sind wir so tolerant und lassen wir es zu, dass wir fünfmal am Tag eine gewisse (nicht allzukurze) Zeit diesem Aufruf zum Gebet und der Tugend des Glaubens über uns ergehen lassen?

Soll nicht viel eher jeder in seinem eigenen Glauben und der Ruhe, die er dabei braucht nicht gestöhrt werden?

So ein Minarett müsste übrigens bautechnisch der Höchste Punkt sein. So steht es irgendwo geschrieben.

Wenn also die Moslems in der Schweiz bereits integriert sind, dann sollte ein offener Dialog stattfinden. Ich will aufgeklärt werden, wieso zu diesen vier schon bestehenden türmen gerade 5 neue Baugesuche aufgegeben wurden.

Es ist und bleibt Tatsache, dass der Islam gewisse Werte verteidigt, die mit der westlichen Tradition nicht vereinbar sind, vor allem wenn man die Scharia umsetzen will.

Das Christentum wurde zunemends entmachtet und von einem Ähnlich hohen Ross heruntergeholt, doch bei den Moslems ist Gottes Wort absolutes Gesetz. Es steht noch heute über dem weltlichen Gesetz (zumindest im Osten).

Im Endeffekt wissen wir immer noch viel zu wenig über diese Religion, bzw. der gewisse Teil einer Religion und ihrer Kultur und Lebensweise, die im Begriff ist ein Teil von uns zu werden.

Unsere Gesellschaft ist auch auf einer fundamentalistischen und monotheistischen Religion aufgewachsen, doch mittlerweile hat sie (fast) keine Macht mehr über uns (in der Schweiz).

Wir leben „tolerant“ und egal, was der Papst grad sagt, wir benutzen weiterhin Kondome, haben Sex vor der Ehe und üben einen anderen Glauben aus, ohne Angst vor harten Strafen zu haben, denn die Angst kommt von der Gesellschaft selbst und nicht vom Glauben und der Iquisition. Einige Sachen sind bereits in Sitte und Ritus übergegangen und sind für uns normal. Worüber ich z.T nicht glücklich bin…

Was passiert also, wenn neben unseren vorhandenen Werten plötzlich die Werte des Islams auftauchen?

Was passiert, wenn die Schweiz genau wegen ihrer Toleranz ausgenutzt wird und es viele neue Privatschulen für Muslime gibt? Wenn die Kinder plötzlich in die Islamische Schule gehen und ein islamisches Leben führen können? Gibt es dann keine Selbstausgrenzung? Das sind alles weitere Fragen, die beantwortet werden müssen. Wir wollen Integration und nicht paralelle Strukturen.

Zwangsheiraten, Prügelstrafen, Sharia als Gesetz, Burka, etc. sind in der Schweiz zwar nicht Alltag, und doch unternimmt unsere Gesellschaft und unsere Regierung zu wenig um einheitliche Regeln zu schaffen und diese auch durchzusetzen (Aussage beruht auf persöhnlichen Erfahrungen: Bsp: Eine 16 Schulkameradin wurde damals von der Schule genommen und jemandem zur Frau gegeben. Der Bruder wollte mir keine Auskünfte mehr geben. Ich habe nie mehr von ihr gehört)

Neben dem praktischen Ding, dem Minarett um das es geht, verstehe ich das Resultat auch als eine Aufforderung zum Dialog. Es müssen verschiedene Probleme behandelt werden, damit schlussendlich eine friedliche Lösung gefunden werden kann. Die Moslems in der Schweiz müssen nun Stellung dazu nehmen, wie sie gerne in der Schweiz akzeptiert werden möchten und wie das Zusammenleben geregelt sein sollte, damit wir einen Staat bilden können.

Herumquengeln und polemische Debatten aus dem Ausland sind hier nicht förderlich.

Wenn diese Fragen gelöst sind, können von mir aus Minarette gebaut werden.

Das Argument der Diskriminierung und der Intoleranz, das heute viele bringen, das kann ich leider nicht verstehen, denn der Glaube ist genau wie vorher ausübbar, auch ohne Minarette. Ich habe keine Erklährung auf seiten der Moslems gelesen, weshalb diese Minarette denn gebraucht werden.

Die Frage der Integration stellt sich mir also VOR dem Bau des Minaretts. Ich möchte nicht nach dem allgemeinen Motto vorgehen: „Baut mal, und fragen werden nachher beantwortet“. Bildlich sollten zuerst die Baurichtlinien stehen. Der Bauplan sollte einsehbar sein. Erst dann soll man das Material bestellen und mit den Bauarbeiten beginnen. Hier hat mir die offensive der Muslime der Schweiz gefehlt. Genauso, wie der Rest der Welt unsere Staatsform nicht versteht und Aufklährungsbedarf hat. Genau das sagen die Muslime in der Schweiz auch. Wir hätten sie missverstanden oder/und/aber sie würden uns verstehen und unsere Kultur respektieren und z.t adaptieren.

Natürlich gibt ein Minarett nicht den Ausschlag für mehr oder weniger Toleranz und Gerechtigkeit, aber wenn ich mir über die Rolle der Muslime in der Schweiz nicht im Klaren bin, kann ich nicht etwas gutheissen, was mir nicht erklährt wurde, bzw. dessen Sinn ich nicht verstehe. Das Minarett selbst und der tolerante Teil der Moslems in der Schweiz (der sehr hoch ist bei denen, die schon länger hier leben) können nichts dafür und ärgern sich selbst, dass sie mit extremisten in einen Topf geworfen werden.

Hier geht es doch nicht um die Ablehnung einer Religion, sondern lediglich um die Aufforderung eines aktiveren Dialogs in der Schweiz.

Für der, der warten kann, kommt alles mit der Zeit

Meveric
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Minarett Initiative

Premier John Howard – Australien

In seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008

Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der

Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien

zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale

sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten.

Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen

australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche

Aktivitäten zum Ausspionieren der

Moscheen in seinem Land zu unterstützen.

Wörtlich sagte er:

„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN

SICH ANPASSEN“. Akzeptieren sie es, oder

verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese

Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie

einige Individuen oder deren Land beleidigt.

Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren

wir einen zunehmenden Patriotismus bei der

Mehrheit der Australier.

Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten

gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und

Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die

alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.

Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht

Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch,

Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen.

Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft

werden wollt .... lernt unsere Sprache!

Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht

einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter

Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein –

es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und

Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese

Nation gegründet, und dies ist ganz klar

dokumentiert.

Und es ist sicherlich angemessen, dies an den

Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen.

Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor

einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat

zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur.

Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren,

und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir

verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert,

und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt.

Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und

UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede

Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns

zu genießen und zu teilen.

Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht,

unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben

verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet,

unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch

einen weiteren Vorteil unserer großartigen

australischen Demokratie und Gesellschaft zu

nutzen:

DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN!

Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir

haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr

habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das

Land, das euch akzeptiert hat.“

Meveric
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@Mephist0pheles

Bravo. Sehr sehr (sehr) treffend geschrieben. Eigentlich zu schade um nur hier auf Cash in einem Zwischenforum zu stehen. So etwas gehört veröffentlicht. Der Text könnte sogar der Bundesrat als Information für muslimische Staaten, UNO, GENFER KONVENTION und Andere die nun gegen die Schweiz schiessen, verwendet werden.

Ich glaube es könnte nicht treffender beschrieben werden was viele fühlen.

Wünsche einen schönen Abend.

Denne
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Minarett Initiative

Meveric wrote:

Premier John Howard – Australien

Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir

haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen.

Der Ex-Sträfling nu wieder .... Ja was haben denn die Australischen Truppen beispielsweise im Irak gemacht, Mate? Massenvernichtungswaffen entschärft? Gummibärchen verteilt? Regentänze der Aborigines aufgeführt?

plenaspei
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Minarett Initiative

Elias wrote:

plenaspei wrote:
Ich habe erfahren, dass vor allem Neueingebürgerte aus dem Balkan nein gestimmt haben.

Ist ja kaum zu glauben. Wie unerwartet .... Und wie steht es mit den alteingebürgerten aus dem Balkan?

Ja das Ergebnis war unerwartet, doch wenn Du dich so äusserst meinst Du das ist Richtungweisend?

Elias wrote:

plenaspei wrote:
die meisten unserer Politiker entschuldigen sich im Namen der Schweizer für das Abstimmungsergebnis,

Es gab für den Job als Aussenminister auch schon bessere Zeiten.

Was sollen sie denn sonst tun? Es bejubeln?

Alle Parteien, inklusive SVP, hatten ein anderes Ergebnis erwartet. Die SVP wollte Stimmung machen und Stimmen erhalten und bei der Niederlage in die gewohnte Opferrolle schlüpfen.

Sie könnten es erklären und an ihre Toleranz appellieren.

Elias wrote:

plenaspei wrote:
Ich habe nein gestimmt, weil mir diese Kampagne zu aggressiv war und weil es 1.5 Milliarden Moslems gibt und man denen nicht verbieten sollte ihren Glauben auszuleben und wenn sie dafür ein Türmchen brauchen, na ja, typisch Schweizer.

Bei denen ist es ein Türmchen. Andere montieren Holzstörche auf Dächer oder Stangen aus Freude, wenn der Pöstler 9 Monate vorher bei der Ehefrau war. Einige unsere Nachbarn haben Fahnenstangen. Fahnenstangen stehen sogar in Schrebergärten. Die Kombination der dort anwesenden Nationen ist immer wieder interessant.

Die Stadt Wil bekommt nun halt eine Moschee ohne Minarette.

Es erinnert mich an die Christenverfolgung. Erst die machte es möglich, dass sich das Christentum ausbreiten konnte. Man hatte genau das Gegenteil erreicht. Wir zwingen die Moslems förmlich dazu, näher zusammen zu rücken. Man jammert über fehlende Integration und legt selber ein schlechtes Fundament.

Wir reden von 1.55 Milliarden Moslems das entspricht fast einem viertel der Weltbevölkerung das ist keine Minderheit und die Zeiten seit der Christenverfolgung haben sich auch etwas gerändert und ja ich habe mal gelesen, dass ca. 30% der Kukukskinder sind, aber was haben die damit zu tun?

Dakytrader
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Minarett Initiative

@Meveric

1. Dein australischer Text wurde hier schon einmal gepostet, so intelligent ist er auch wieder nicht, dass er auf jeder Seite wieder neu gepostet werden muss!

2. Quote:

Bravo. Sehr sehr (sehr) treffend geschrieben. Eigentlich zu schade um nur hier auf Cash in einem Zwischenforum zu stehen. So etwas gehört veröffentlicht. Der Text könnte sogar der Bundesrat als Information für muslimische Staaten, UNO, GENFER KONVENTION und Andere die nun gegen die Schweiz schiessen, verwendet werden.

Ich glaube es könnte nicht treffender beschrieben werden was viele fühlen.

Ja, genau alle haben das so empfunden, und auf Grund von diesen Tatsachen gestimmt. Wink

@Mephist0pheles

Deine Einschätzung ist bewundernswert. Finde dein "Ja" somit begründet und akzeptabel. (Habe natürlich nicht jetzt alles nachgeprüft, um sicher zu gehen, dass es so stimmt, aber denke das wird schon passen)

Allerdings, wirst du dich hier mehrmals rechtfertigen müssen. Denn als nächstes steht ja anscheinen ein Burkaverbot an. Bereite schon mal deine Argumente. Wink

Wie ich bereits gesagt habe, wenn man nach so was geht, dann ist es auch völlig in Ordnung. Man begründet, und es ist ok. Das Problem ist allerdings, dass halt immer etwas dahinter steckt. Vorallem wenn die SVP miteinbezogen wird. Für die Schweiz ist es nur gut, dass immer noch die Guten ihr Gesicht herhalten, und sich überall im Ausland Arschtritte verpassen lassen. Würde es nur die SVP in diesem Land geben, wäre die Schweiz schon längst in Schutt und Asche aufgegangen. Aber eben, die Guten biegen es wieder hin!

Eins kann ich mit euch wetten, derjenige von euch, der mit arabischen Kunden zu tun hat, wird ihm niemals offenbaren, dass er für das Verbot gestimmt hat!

Eins spricht auch unheimlich für die Befürworter, sie vergleichen sich mit Lybien und Saudi Arabien.

***The life is too short for taking no risk!!!***

Elias
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Minarett Initiative

plenaspei wrote:

Elias wrote:
plenaspei wrote:
Ich habe erfahren, dass vor allem Neueingebürgerte aus dem Balkan nein gestimmt haben.

Ist ja kaum zu glauben. Wie unerwartet .... Und wie steht es mit den alteingebürgerten aus dem Balkan?

Ja das Ergebnis war unerwartet, doch wenn Du dich so äusserst meinst Du das ist Richtungweisend?

Weiter oben wurde mal erwähnt, dass die Abstimmung auch ein Protest wegen der hohen Kriminalität gewesen ist.

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/05/key/ueberbli...

Nicht jeder aus dem Balkan ist ein Moslem

Nicht jeder Kriminelle ist ein Moslem.

Wenn die aus dem Balkan mehrheitlich nein gestimmt haben, hat es nichts mit Religion zu tun. Dann sind sie einfach multikulturell, tolerant, weltoffen, weit gereist, haben internationale Kontakte, womöglich hat es in ihrem Land mehrere Religionen. Der Balkan ist gross.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

CrashGuru
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Minarett Initiative

Interessant die Argumente, welche nun von "bekennenden Jasagern" angeführt werden (ich meine nicht die aus dem Forum hier, sondern aus der Presse). Es wird nun doch schon einigen langsam klar, was für ein Disaster angerichtet wurde. Dieses Abstimmungs-Resultat wird uns noch lange weh tun.

Und so gesehen werden wir Ablehnende wohl wie die Nichtraucher durch die Raucher ebenfalls mit Krebs verseucht werden. Denn im Ausland werden nun "die Schweizer" (ebenfalls wie in der Schweiz "die Muslime") alle in einen Topf geworfen.

Das Bild aller Schweizer ist beschädigt und sie werden nicht mehr als weltoffen und tolerant gelten (was sie ja in Wirklichkeit auch gar nie waren, dazu sind die Berge zu hoch und der Weitblick zu eingeschränkt).

Diejenigen welche nicht gestimmt haben sind so gesehen selbst schuld, nichtgegangen mitgehangen sozusagen. Was ihnen aber nur recht geschieht.....

Und die wenigen Applaudierenden aus dem Rechtsaussen-Spektrum wiegen die weltweite Empörung nicht auf. Und die werden wohl den Exporteinbruch auch kaum durch mehr Bestellungen ausgleichen können. Nun ja, es können ja vielleicht mittels mehr Kriegsmaterial die Löcher geschtopft werden. Und dies wird in islamistische Länder geliefert. Über Drittstaaten.....

Wie kann man nur so dumm sein, so einem Schwachsinn zuzustimmen und so etwas auch noch in eine Verfassung !!!!!!!!!! schreiben. Habt ihr Befürworter eigentlich schon mal nachgedacht was eine Verfassung egentlich ist.

Die Schweiz ist wirklich eine Insel. Und das Wasser steigt derzeit bedrohlich.......

:x

edit: Klar, vielen stimmenden war wohl gar nicht bewusst, dass es sich um einen Verfassungsartikel ging und nicht um eine Bauordnung

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