Mindestlohn-Initiative 2014

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03.04.2014 13:25
#1
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Mindestlohn-Initiative 2014

PRO

  1. weil eine ausgebildete person relativ schnell überall eingesetzt werden kann, bietet die erfahrung eine gute verhandlungsbasis, wenn es um den lohn geht. wenn man arbeitet und nebenbei eine weiterbildung macht, ist der persönliche einsatz für die firma weit über 100% und der lohn sollte gerechterweise in höhere regionen katapultiert werden.
  2. die konkurrenz wächst täglich. preisabsprachen sind illegal. drive through und heimlieferservice haben wachstumspotenzial. es wird die lagerkosten und ladenfläche für waren optimieren bzw. senken. dienstleistungen hingegen sollten teurer werden, um die mittelschicht zu stärken.
  3. die wirtschaft überlebt nicht ohne kunden. wer vom konsum abgehalten wird, schadet aufgezwungenermassen der wirtschaft.
  4. höhere löhne tragen zur sanierung der vorsorge-institutionen bei und schont die staatskassen bzw. erhöht steuerbeiträge.
  5. totes kapital bei bonzen muss in den umlauf kommen.

http://www.migros.ch/de/ueber-die-migros/geschichte/geschichte-einer-ide...

Das Prinzip Verantwortung

Durch Krisen, Kriegsjahre, Hochkonjunktur und Wirtschaftsflaute: Die Migros entwickelte sich in guten und in schweren Zeiten zu einer volkswirtschaftlichen Kraft, die ihre unternehmerische Verantwortung gegenüber Kunden und Mitarbeitenden als Auftrag der Gründertradition verstand.

es können sich nicht alle familien die durchfütterung der studierenden kinder leisten. in jungen jahren möchte man vielleicht lieber geld verdienen und spass haben. dann sollte man selber eine familie gründen und lebensziele verwirklichen, ohne dabei auf fremde wohltätigkeit zählen zu müssen. manche sind von natur aus lernfreudiger und andere packen lieber körperlich an. alle sind arbeitstechnisch voneinander abhängig.

warum versucht man nicht den arbeitsmarkt in der schweiz durch mindestlöhne zu stabilisieren und die einwanderung wirtschaftlich zu erschweren? welche branchen würden unter der lohnanpassung für angestellte leiden?

was spricht gegen die mindestlohn initiative?

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18.05.2014 23:47
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Jeremias hat am 21.04.2014 - 15:04 folgendes geschrieben:

Pesche hat am 21.04.2014 - 14:52 folgendes geschrieben:

 Solche Leute haben kein Recht auf Kinder!!!!

Solche Aussagen erinnern mich an eine Zeit die mal in Deutschland geherrscht hat.

Meinst Du wegen der Vollbeschäftigung und den blühenden Industriebetrieben oder gar das deutsche Wirtschaftswunder nach den dunklen Kriegsjahren?

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

18.05.2014 15:17
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Hochrechnung zur Volksabstimmung: Schweizer lehnen höchsten Mindestlohn der Welt ab

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schweiz-lehnt-mindestlohn-von-...

 

Man beachte die herrlichen Kommentare..! Biggrin

 

 

Bin sehr gespannt auf die Ergebnisse der kommenden Europawahlen...  :evil:

 

Vielleicht ändert sich ja ,in manchen Ländern, etwas zum Positiven ...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/europawahl-in-frankreich-front-nat...

http://www.srf.ch/news/international/europawahlen/marine-le-pen-die-schw...

 

 

weico

22.04.2014 09:08
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Mindestlohn so erfolglos wie 1:12?

Noch schlechter sieht es derzeit für die Mindestlohn-Initiative aus. Nur 34 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen das Volksbegehren des Gewerkschaftsbunds unterstützen, das ein landesweites gesetzliches Mindestsalär von 22 Franken pro Stunde verlangt. Damit wäre die Unterstützung für das Anliegen noch tiefer als bisher angenommen: Die SRG-Trendanalyse geht von 40 Prozent Zustimmung aus, eine repräsentative Umfrage vom März bezifferte den Anteil der Mindestlohn-Befürworter sogar noch auf 52 Prozent.

«Die Mindestlohn-Initiative dürfte, ausgehend von unseren Ergebnissen, wohl etwa gleich erfolglos bleiben wie die 1:12-Initiative», sagen die Politologen Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen, die die Umfrage für 20 Minuten gewichtet haben. Die Lohngerechtigkeits-Vorlage der Juso erlitt im letzten November mit 65 Prozent Nein-Stimmen Schiffbruch.

Dass die Mindestlohn-Initiative ähnlich wuchtig abgelehnt wird, kann sich auch Politgeograf Michael Hermann vorstellen. Linke Wirtschaftsanliegen hätten es in der Schweiz traditionell schwer: «Der Mindestlohn scheint auf den ersten Blick zwar ein moderateres und damit ein mehrheitsfähigeres Anliegen zu sein als 1:12 – dafür fehlt die Dimension der Missgunst gegen Grossverdiener.» Beim Mindestlohn gehe es rein um die Solidarität mit Tieflohnbezügern, «für gewisse Stimmbürger ist das Thema somit weniger emotional aufgeladen», so Hermann.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Gripen-weiter-im-Tiefflug---nur-3...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

21.04.2014 19:58
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Jeremias hat am 21.04.2014 - 18:59 folgendes geschrieben:


Ein Auszug aus deinem "völlig überforderndem" Link.

Die Arbeit legt dar, unter welchen Voraussetzungen es dem Staat gestattet ist, die natürliche Zeugung, die medizinisch assistierte Fortpflanzung oder die Adoption einzuschränken

 

..wenn dich das Thema nicht überfordert,dann solltest du im Link noch..... "Inhaltverzeichnis anklicken" .. !

:yes::bye:

 

weico

21.04.2014 18:59
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weico hat am 21.04.2014 - 17:40 folgendes geschrieben:

Jeremias hat am 21.04.2014 - 15:43 folgendes geschrieben:

 

P.S. Was wolltest du mit dem Link http://www.dike.ch/Recht-auf-Kinder bezwecken?

..damit wollte ich aufzeigen,dass durchaus eine Diskussion zum Thema stattfindet/stattfinden könnte...wenn man einwenig weiter als vor seine eigene "Humanistentüre" kehrt.

Habe ihn aber wohlweislich gelöscht,weil es wohl einige hier .....völlig überfordern würde...

 

weico

Ein Auszug aus deinem "völlig überforderndem" Link.

Die Arbeit legt dar, unter welchen Voraussetzungen es dem Staat gestattet ist, die natürliche Zeugung, die medizinisch assistierte Fortpflanzung oder die Adoption einzuschränken

Das hat für mich einen Beigeschmack von Sozialismus oder Kommunismus, hast du die Seiten gewechselt? Um die eigene Meinung zu unterstreichen sind solche Ansichten OK. Hätte der Staat bei dir nicht eine Prüfung durchführen sollen? :mosking:

21.04.2014 17:40
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Jeremias hat am 21.04.2014 - 15:43 folgendes geschrieben:


P.S. Was wolltest du mit dem Link http://www.dike.ch/Recht-auf-Kinder bezwecken?

..damit wollte ich aufzeigen,dass durchaus eine Diskussion zum Thema stattfindet/stattfinden könnte...wenn man einwenig weiter als vor seine eigene "Humanistentüre" kehrt.

Habe ihn aber wohlweislich gelöscht,weil es wohl einige hier .....völlig überfordern würde... :bye:

 

weico

21.04.2014 15:43
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weico hat am 21.04.2014 - 15:28 folgendes geschrieben:

Jeremias hat am 21.04.2014 - 15:04 folgendes geschrieben:

 

Ein Menschenverachter sondergleichen! Das zeigt auch deine Aussage von heute gegenüber SVP Bremgarten.

..ich habe eher eine Frage,bezüglich SVP Bremgarten, gesehen und nicht eine Aussage. Wobei die Frage wirklich überflüssig war...weil die Antwort jedem normalen Menschen wohl ins Auge sticht ...

 

weico

Dein Kommentar hat vor kurzem noch anders ausgesehen! Ob Frage oder Aussage ist mir egal. Auch wenn gewisse Menschen anders ticken, kann man ihnen mit Respekt begegnen.

Wie dem auch sei, kaum klopft man auf den Busch kommt eine Antwort von Jemand der sich betroffen fühlt. Gelle wie immer  dem Humanist der in dir herrscht gerecht werden.

P.S. Was wolltest du mit dem Link http://www.dike.ch/Recht-auf-Kinder bezwecken?

21.04.2014 15:28
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Jeremias hat am 21.04.2014 - 15:04 folgendes geschrieben:


Ein Menschenverachter sondergleichen! Das zeigt auch deine Aussage von heute gegenüber SVP Bremgarten.

..ich habe eher eine Frage,bezüglich SVP Bremgarten, gesehen und nicht eine Aussage. Wobei die Frage wirklich überflüssig war...weil die Antwort jedem normalen Menschen wohl ins Auge sticht ... ROFL :evil:

 

weico

21.04.2014 15:04
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Pesche hat am 21.04.2014 - 14:52 folgendes geschrieben:

 Solche Leute haben kein Recht auf Kinder!!!!

Ein Menschenverachter sondergleichen! Das zeigt auch deine Aussage von heute gegenüber SVP Bremgarten.

Solche Aussagen erinnern mich an eine Zeit die mal in Deutschland geherrscht hat.

21.04.2014 14:52
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MarcusFabian hat am 21.04.2014 - 14:32 folgendes geschrieben:



Pesche hat am 20.04.2014 - 20:32 folgendes geschrieben:



 


 Wenn jemand nur 2000 Fr verdient, warum heiraten diese und stellen 3 Kinder auf. Die sind doch selber schuld.


Eine dreiköpfige Familie besteht aus Vater, Mutter und einem Kind.


 Ist doch egal. Mit 2000 Fr heiratet man nicht und stellt keine Kinder auf. Solche Leute haben kein Recht auf Kinder!!!!

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

21.04.2014 14:43
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Fine-Tuner hat am 21.04.2014 - 00:15 folgendes geschrieben:


2000 Fr. für eine 3-köpfige Familie? Wo wohnst Du?....... ist das noch CH?


 

Bin zum Glück kein Spezialist für dieses Thema. Ich habe mich am gesetzlichen Existenzminimum orientiert.

Siehe: http://www.vimentis.ch/d/lexikon/458/Existenzminimum.html

 

21.04.2014 14:32
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Pesche hat am 20.04.2014 - 20:32 folgendes geschrieben:


 Wenn jemand nur 2000 Fr verdient, warum heiraten diese und stellen 3 Kinder auf. Die sind doch selber schuld.

Eine dreiköpfige Familie besteht aus Vater, Mutter und einem Kind.

21.04.2014 00:15
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MarcusFabian hat am 20.04.2014 - 15:22 folgendes geschrieben:

 

Schwer zu sagen. Ich gehörte zum Glück nicht zu den "Niedrig-Verdienern" und ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit Fr. 2000 auszukommen, was meines Wissens in meinem Wohnkanton das derzeitige Existenzminimum für eine 3-köpfige Familie sein soll Ich halte die Mindestlohninitiative für sinnvoll, denn wir wissen, dass Niedrig-Verdiener nahezu 100% ihres Einkommens ausgeben. Sprich: Sie konsumieren. Um es etwas plakativ auf den Punkt zu bringen: Wenn die Gesellschaft 800 Mio Franken auf 8 Mio Einwohner gleichmässig verteilt, fliesst das meiste davon via Konsum zurück in den Kreislauf und kurbelt die Wirtschaft an. Verteilt man die 800 Mio jedoch auf die 8 reichsten Milliardäre, passiert wirtschaftlich gar nichts. Da steigen höchstens die Preise von Anleihen oder Aktien (je nachdem, wo die 8 Milliardäre den unnötigen Geldsegen parkieren).

2000 Fr. für eine 3-köpfige Familie? Wo wohnst Du?....... ist das noch CH?

Da wo ich wohne (Agglo, wo rund 70% der CHer leben), reichen 5000 knapp...ohne Kindergeld von 750.- müsste man wohl in einem Chüngelistall hausen.....Wohnfläche unter 25-./m2  pro Monat gibs net....wenn du Pech hast und keine Prämienverbilligung erhältst reichen 3000 nicht um Miete und KK für die Familie  zu bezahlen.....wenn Du 4000 im Monat verdienst, bringst du den Rest zur Migros...solangs halt reicht....wie du die nächste Steuerrechnung bezahlst?....mit dem Bonus...der hoffentlich kommt....wenn du 5000 im Monat verdienst kannst du einigermassen anständig hausen, die KK Prämien bezahlen, was anständiges essen und trinken und die Steuerrechnung bezahlen.......du lebst von der Hand in den Mund und schon die nächste Zahnarztrechnung treibt dir den Schweiss in die Stirn....wenn du Ferien magst, ein Auto möchtest und ab und zu dir auch etwas schönes gönnen möchtest, brauchst du in der CH ein Einkommen von mindestens CHf 120'000.- pro Jahr....und reich wirst du dabei nicht.

.....wenn wir von CHF 4000 pro Monat sprechen heisst das, dass beide Elternteile voll arbeiten müssen, um sich und ihren Kindern  ein anständiges Leben und ab und zu ein kleines Glück zu finanzieren.....auch wenn es regionale Unterschiede gibt, die ich selbstverständlich sehe.... mit 4000 kommt einer selbst im Jura schlecht denn recht über die Runden....und dort gibt's nun mal keinen Zweitjob für die Frau.

Fine-Tuner

 

20.04.2014 20:32
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MarcusFabian hat am 20.04.2014 - 15:22 folgendes geschrieben:



Pesche hat am 19.04.2014 - 17:48 folgendes geschrieben:



 


 Die Frage ist: "Warum nur sind die arm" ??


 


Selbstverschultet oder nicht?


 


Ich behaupte: 80 % sind selbstverschuldet.


 


 


Schwer zu sagen. Ich gehörte zum Glück nicht zu den "Niedrig-Verdienern" und ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit Fr. 2000 auszukommen, was meines Wissens in meinem Wohnkanton das derzeitige Existenzminimum für eine 3-köpfige Familie sein soll.


Ich halte die Mindestlohninitiative für sinnvoll, denn wir wissen, dass Niedrig-Verdiener nahezu 100% ihres Einkommens ausgeben. Sprich: Sie konsumieren.


 Wenn jemand nur 2000 Fr verdient, warum heiraten diese und stellen 3 Kinder auf. Die sind doch selber schuld.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

20.04.2014 15:22
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Pesche hat am 19.04.2014 - 17:48 folgendes geschrieben:


 Die Frage ist: "Warum nur sind die arm" ??


Selbstverschultet oder nicht?


Ich behaupte: 80 % sind selbstverschuldet.


 

Schwer zu sagen. Ich gehörte zum Glück nicht zu den "Niedrig-Verdienern" und ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit Fr. 2000 auszukommen, was meines Wissens in meinem Wohnkanton das derzeitige Existenzminimum für eine 3-köpfige Familie sein soll.

Ich halte die Mindestlohninitiative für sinnvoll, denn wir wissen, dass Niedrig-Verdiener nahezu 100% ihres Einkommens ausgeben. Sprich: Sie konsumieren.

Um es etwas plakativ auf den Punkt zu bringen: Wenn die Gesellschaft 800 Mio Franken auf 8 Mio Einwohner gleichmässig verteilt, fliesst das meiste davon via Konsum zurück in den Kreislauf und kurbelt die Wirtschaft an. Verteilt man die 800 Mio jedoch auf die 8 reichsten Milliardäre, passiert wirtschaftlich gar nichts. Da steigen höchstens die Preise von Anleihen oder Aktien (je nachdem, wo die 8 Milliardäre den unnötigen Geldsegen parkieren).

Hierzu folgende Grafik, die ich von Zerohedge geklaut habe:

Die Grafik ist zwar auf Emerging Markets bezogen, gilt aber allgemein. Die Aussage: Wenn ein Land eine starke Mittelklasse hat, die Mehrheit der Arbeitnehmer also gut bezahlt, dann geben diese Menschen das Geld aus, was die Wirtschaft beflügelt und somit die Mittelklasse stärkt.

Das andere Extrem wäre in Brasilien, Saõ Paulo zu finden, wo einer Masse von extrem armen Menschen eine kleine Gruppe von extrem reichen Menschen gegenüber steht. Unter solchen Voraussetzungen sind wirtschaftliche Aufschwünge nicht zu erwarten.

Ich weiss, dass das auf den ersten Blick sozialistisch/kommunistisch angehaucht klingt und iGwt würde mich - sofern er hier mitlesen würde - gleich in die entsprechend linke Ecke stellen. Aber bei genauerer Betrachtung stimmt es eben schon, dass Länder mit einigermassen gerechter Verteilung des BSP (wie Schweiz, Schweden, Norwegen) und einer breiten Mittelklasse wirtschaftlich besser dastehen als Länder mit ungerechter Verteilung. Und letzteres gilt auch für die USA, wo 1% der Superreichen 40% der Vermögen besitzen und die Mittelklasse immer mehr ausdünnt.

Wenn es uns also dank Mindestlohninitiative gelingt, mehr Menschen von der Unterschicht in die Mittelschicht zu bringen und somit die Mittelklasse zu erweitern, bringt uns das einen langfristigen, nachhaltigen wirtschaftlichen Vorteil.

 

19.04.2014 17:48
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Jeremias hat am 19.04.2014 - 11:03 folgendes geschrieben:



«Heute gibt es mehr arme Familien als in den 60ern»


 


Trotz wachsendem Reichtum: Der Anteil armer Familien in der Schweiz sei gestiegen, sagt Wirtschaftshistoriker Bernard Degen. Das liege auch daran, dass Geld heute wichtiger sei.


 


http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Heute-gibt-es-mehr-arme-Familien...


 Die Frage ist: "Warum nur sind die arm" ??


Selbstverschultet oder nicht?


Ich behaupte: 80 % sind selbstverschuldet.


 


 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

19.04.2014 11:03
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«Heute gibt es mehr arme Familien als in den 60ern»

 

Trotz wachsendem Reichtum: Der Anteil armer Familien in der Schweiz sei gestiegen, sagt Wirtschaftshistoriker Bernard Degen. Das liege auch daran, dass Geld heute wichtiger sei.

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Heute-gibt-es-mehr-arme-Familien...

16.04.2014 18:44
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Chefökonom hin oder her, Daniel Lampart ist als Gewerlschaftler ein Interessensvertreter, wie auch ein Chefökonom Beispielsweise einer Bank ein Interessensvertreter ist. Gewerkschaften sind die Interssensvertreter derjeniger die einen Job haben, nicht derjenigen, die gerne Arbeit hätten.. Mindestlohn führt nun mal zu höherer Arbeitslosigkeit.. Der Grund weshalb dies in vielen Studien nicht nachgewiesen werden kann, ist, dass man immer nur von Mindestlöhnen spricht, wenn die Wirtschaft sowieso im Aufschwung ist..

16.04.2014 10:28
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Mindestlöhne im Ausland – wie unsere Nachbarn damit umgehen

Wie hoch darf der minimale Lohn sein? Im Ausland misst man mit anderen Regeln als in der Schweiz.

 

 Während die Schweiz im Vorfeld der Volksabstimmung vom 18. Mai über die Notwendigkeit eines staatlichen Mindestlohns debattiert, hat eine Mehrheit der europäischen Länder ihn bereits eingeführt, so etwa Luxemburg, die Niederlande und Frankreich. Andere wiederum lehnen einen generell gültigen, staatlichen Mindestlohn ab mit dem Hinweis, in ihren Länden würden eine hohe Zahl von Angestellten von branchenspezifischen Gesamtarbeitsverträgen (GAVs) geschützt, darunter Schweden, Norwegen, Finnland, Österreich und Italien. Ganzer Beitrag http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/sozial-und-sicher/Mindestloehne-i... 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

15.04.2014 09:57
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Erfolg dank Masshalten beim Mindestlohn

Die Einführung eines nationalen Mindestlohns vor 15 Jahren in Grossbritannien hat kaum Arbeitsplätze gekostet. Allerdings wird er bewusst niedrig gehalten. Das von der Schweizer Initiative vorgeschlagene Niveau wäre auf der Insel undenkbar.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/erfolg-dank-ma...

 

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Benjamin Franklin

14.04.2014 18:02
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Pesche hat am 14.04.2014 - 15:40 folgendes geschrieben:

 

 Rechnen können wir besser

Ich habe gedacht du kannst nicht rechnen Secret

 

14.04.2014 17:24
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«Bei 22 Franken laufen wir ausser Konkurrenz»

Thomas Beerstecher ist einer der grössten Gemüsebauern im Kanton Zürich. Er zahlt ungelernten Hilfskräften 14 bis 18 Franken Stundenlohn – erklärt, was ein höherer Mindestlohn bedeuten würde.

http://www.handelszeitung.ch/politik/bei-22-franken-laufen-wir-ausser-ko...

 

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14.04.2014 15:50
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Wie lautet der Fachausdruck für "kinderlose Ehe"?

Antwort: Spassvögeln 

I-m so happy

 

 

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14.04.2014 15:40
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aprecio hat am 14.04.2014 - 12:29 folgendes geschrieben:



 


ich war am wochenende fleissig und habe keine weiteren kinder erzeugt. deshalb möchte ich extra für die eidgenossen etwas vorrechnen:


 


 Typisch Ausländer, es zeugt keine Kinder und rechnet den Schweizern etwas vor.


Fauler Sack!!! Rechnen können wir besser, ihr seit hier um zu arbeiten und Kinder zu zeugen.....

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

14.04.2014 12:29
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vergleiche

masseneinwanderungs-initiative (MEI), bundesverfassung: "wir bestimmen selbst..."

mindestlohn-initiative (MLI), bundesverfassung: "wir bestimmen..."

anzahl MEI: keine angabe (k.a.)

anzahl MLI: angabe vorhanden

regelung MEI/ MLI: zentral

regionale anwendung MEI/ MLI: k.a.

kontrollinstrumente MEI/ MLI: k.a.

bestimmungsdauer MEI/ MLI: k.a.

sonstige faktoren MEI/ MLI: k.a.

definitionen: pendent

ich war am wochenende fleissig und habe keine weiteren kinder erzeugt. deshalb möchte ich extra für die eidgenossen etwas vorrechnen:

(edit: tabelle wird nicht eingefügt. bitte selber denken und rechnen.

angefangen im jahre 1980, 40 männer + 60 frauen = 100%, 1.5 kinder pro frau, intervall 30 jahre

2040 also 35 männer und 40 frauen (66.6...% eidgenossen))

vorgaben: in der schweiz hat es etwas mehr als die hälfte an frauen. aktuell sind etwa 20% ausländer. konservativ wird beibehalten, dass eidgenossen lieber arbeiten, als eine familie zu gründen, monogamie und verhütung beim sex mit prostituierten.

resultate: im jahre 2100 werden die eidgenossen weniger als die hälfte der bevölkerung darstellen. spätestens im jahre 2520 werden sie die religion zu islam oder mormonen konvertieren müssen.

es könnte etwas ungenau sein, denn ich bin schliesslich ausländer.

zugabe: neutral

13.04.2014 15:52
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Er eilt mit der Swatch Group von Erfolg zu Erfolg und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er über Politik spricht: Nick Hayek (59) über Einwanderungs- und Mindestlohninitiative, seine Führungsprinzipien und den Unterschied zwischen Uhr und Smartphone.

 

Was ist Ihre Meinung zur Mindestlohninitiative, über die wir am 18. Mai abstimmen?


Ich bin für Mindestlöhne, aber gegen diese Initiative. Mindestlöhne sollte man nicht zentral für das ganze Land regeln, sondern in den Gesamtarbeitsverträgen – regional und branchenspezifisch. Denn die Lebenshaltungskosten sind im Jura, im Tessin oder in Zürich völlig unterschiedlich. Am einen Ort sind 4000 Franken zu viel, am anderen Ort vielleicht sogar zu wenig. Wir brauchen keinen starren Betrag in der Verfassung.

 

http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/menschen/das_grosse_interview_mit...

 

weico

13.04.2014 13:43
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Jeremias hat am 13.04.2014 - 10:34 folgendes geschrieben:

Es geht mir darum, dass wenn immer weniger immer mehr besitzen und viele immer weniger Besitzen, es zu sozialen Spannungen kommen wird.

..diese sozialen Spannungen herrschen doch Mehrheitlich nur in den Medien- bzw. in den Köpfen von bildungsfernen Leuten vor.

Die Vermögen waren schon immer sehr unterschiedlich verteilt .

http://www.bilanz.ch/unternehmen/steuern-die-jagd-auf-die-reichen

 

Es liegt in der Hand deren die viel haben eine gerechtere Verteilung anzustreben um zu verhindern, dass wir in den Sozialismus abdriften. Im Sozialismus werden auch die heute viel besitzen nichts mehr besitzen.

..sicherlich.

Darum sind die Reichen ja auch bestrebt ,dass die Umverteiler im Land nicht die falschen Wege der Umverteiler im benachbarten Ausland gehen.

Sonst gibt's dann nämlich nicht mehr viel umzuverteilen.

P.S...

Kappeler (letzter Satz im Link..) schreibt  daher richtigerweise::

Nachdenken, nicht nachbeten!

 

weico

 

 

 

13.04.2014 13:40
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AberJeremias hat am 13.04.2014 - 10:20 folgendes geschrieben:



 


Ob die Mehrheit, wie du behauptest, sich zu viel geleistet hat und dadurch in die Armut rutschte mag ich bezweifeln.


 Die bezweifelt Du, leider ist es so, dass es keine Statistik über die selbstverschuldete Armut in der Schweiz gibt. Einem Sozialstaat ist es unwürdig zu schauen wo die Schuld liegt. Es ist einfacher wenn man sagt die Schuld der Armut ist bei den Reichen zu suchen. 


Aber   es bringt  nichts darüber zu diskutieren.


4000 Fr Minimallohn bring wahrscheinlich mehr Armut als weniger. Jeder Kreditgeber kann  mit einem Einkommen von 4000 Fr rechnen und somit ist jeder Kleinkredit zu grossen Teil abgesichert. Für den Rest schaut die Gemeinde

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

13.04.2014 10:34
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weico hat am 12.04.2014 - 20:00 folgendes geschrieben:

Jeremias hat am 12.04.2014 - 18:49 folgendes geschrieben:

...und den wichtigsten Beitrag zum zukünftigen Sozialismus leisten die den Rachen nicht genug voll kriegen und behaupten Armut hat etwas mit Selbstverschulden zu tun.

Halleluja.

Die linken Sozialtechniker legen die die Messlatte der Armutgrenze einfach einwenig höher....und schon steigt die "neue Armut","Zweidrittelgesellschaft","soziale Spaltung" usw. "beängstigend in die Höhe"! Somit haben diese Moralisten stetig genügen Klientel,die sie sozialverträglich bewirtschaften dürfen.Auf Kosten ALLER.....

 

Konservative stehen für Sozialhilfe..........Linke für Sozialindustrie

 

Beat Kappeler ..Was ist denn nun "sozial"?

http://www.beatkappeler.info/4618.html

 

 

weico

Ich glaube nicht, dass du mich verstanden hast. Es geht mir darum, dass wenn immer weniger immer mehr besitzen und viele immer weniger Besitzen, es zu sozialen Spannungen kommen wird. Es liegt in der Hand deren die viel haben eine gerechtere Verteilung anzustreben um zu verhindern, dass wir in den Sozialismus abdriften. Im Sozialismus werden auch die heute viel besitzen nichts mehr besitzen.

13.04.2014 10:20
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Pesche hat am 12.04.2014 - 20:01 folgendes geschrieben:

 

 Habe ich.... Es gibt Fälle wo kein Selbstverschulden vorliegt. Aber das sind Einzelfälle. Die Mehrheit hat sich selber in die Armut gebracht. Die meisten Leute wo in die Armut kommen haben sich früher nie überlegt "kann ich mir das Leisten".


Wenn man 3500 Fr im Monat verdient kann man sich kein Auto leisten, keine Standferien, keine Neubauwohnung. Mit 3500 Fr kann man Heiraten und Kinder haben aber eine Wohnung für unter 1000 Fr inkl. und dann muss man Sparsam sein.  

Hier kannst du dich mal Schlau machen über die Armut in der Schweiz;

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/20/01/new/nip_detail....

Ob die Mehrheit, wie du behauptest, sich zu viel geleistet hat und dadurch in die Armut rutschte mag ich bezweifeln.

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