Mindestlohn-Initiative 2014

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Pesche
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Elias hat am 11.04.2014 - 14:42 folgendes geschrieben:


 

Arbeitgeber, deren Angestellte Sozialhilfe beziehen, müssen zur Kassegebeten werden. Diese Arbeitgeber machen Gewinn  auf dem Buckel der Allgemeinheit  Diese Kosten müssen zurückerstattet werden. Allfällige daraus entstehende Verluste dürfen nicht als Verlustvortrag verwendet werden.


 


 


Ja aber das muss man auch differenzieren. Nicht nur die kleine Löhne sind schuld wenn jemand Sozialhilfe bezieht. Mein Vater hat immer gesagt: Man muss so leben wie man sich das leisten kann. Wenn jemand 3500 Fr verdient braucht er kein Auto, keine moderne Wohnung, keine Ferien im Hotel aber ein Garten wo er Selbstversorger sein kann.


Und wenn er 500 Fr im Monat zuviel hat dann darf er ein Kind aufstellen. Und wenn er 700 Fr zuviel hat darf er 2 Kinder aufstellen. Wobei eine 3 Zimmerwohnung in jedem Fall genügt.


Also Sozialhilfebezüger dürfen nicht dem Arbeitsgeber die Schuld geben. Sondern sich selber, den meistens sind die Leute selber schuld. Ausnahme ein unverschuldeter Schicksalschlag.


Ich weiss dass einige Aufschreien aber ich bin in allerärmsten Umgebung  aufgewachsen, mein Vater ist aber nie zur Gemeinde gegangen, wir hatten einen Garten und Tablarkühe, kein Auto und eine 3 Zimmerwohnung mit Etagen-WC. 


 


   

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Elias
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Pesche hat am 11.04.2014 - 16:27 folgendes geschrieben:

 

Elias hat am 11.04.2014 - 14:42 folgendes geschrieben:



 Arbeitgeber, deren Angestellte Sozialhilfe beziehen, müssen zur Kassegebeten werden. Diese Arbeitgeber machen Gewinn  auf dem Buckel der Allgemeinheit  Diese Kosten müssen zurückerstattet werden. Allfällige daraus entstehende Verluste dürfen nicht als Verlustvortrag verwendet werde

 


Ja aber das muss man auch differenzieren. Nicht nur die kleine Löhne sind schuld wenn jemand Sozialhilfe bezieht. Mein Vater hat immer gesagt: Man muss so leben wie man sich das leisten kann. Wenn jemand 3500 Fr verdient braucht er kein Auto, k

Wer über die Verhältnisse lebt, bekommt keine Sozialhilfe.

Man bekommt leichter einer Sondersetting für 50'000 pro Monat, als die Differenz vom Lohn zum Existenzminimum.

 

 

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit ich Sozialhilfe beziehen kann?
Anrecht haben Einzelpersonen und Familien, die unterhalb des sozialhilferechtlichen Existenzminimums ihres Kantons leben. Vorhandenes Vermögen muss bis auf einen kleinen Rest aufgebraucht werden. Bei Einzelpersonen gestattet die SKOS (Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe) ein Vermögen von 4000 Franken, bei Ehepaaren 8000 Franken zuzüglich pro Kind 2000 Franken.

Wie hoch ist ein Sozialhilfe-Existenzminimum?
Die SKOS empfiehlt für Einzelpersonen 977 Franken Lebensunterhalt. Miete, Grundversicherung der Krankenkasse, notwendige Zahnarztkosten und Franchise sowie Selbstbehalte werden auch übernommen.

Wie viel Geld bekommt man?
Für eine Familie mit zwei Kindern beträgt der Lebensunterhalt 2090 Franken monatlich. Darin inbegriffen sind: Lebensmittel, Bekleidung, Energie, Nahverkehr, Billag, Taschengeld und Telefonkosten etc.

Kann mir die Sozialhilfe verweigert werden?
Nein, in der Schweiz besteht ein Grundrecht auf Existenzsicherung. Das Bundesgericht hat dieses Recht bestätigt und zwar auch dann, wenn der Sozialhilfebezüger aus eigener Schuld die Notlage verursacht hat.

 

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Pesche
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Elias hat am 11.04.2014 - 16:40 folgendes geschrieben:




 Wie viel Geld bekommt man?
Für eine Familie mit zwei Kindern beträgt der Lebensunterhalt 2090 Franken monatlich. Darin inbegriffen sind: Lebensmittel, Bekleidung, Energie, Nahverkehr, Billag, Taschengeld und Telefonkosten etc.

 


 


 Warum einen Lebensunterhalt von 2090 Fr.? Ausnahme unverschuldeter Schicksalschlag.


Die Leute sollen arbeiten gehen wenn die schon 2 Kinder aufstellen können. Event. 2 Job's z/B am morgen 5 Uhr Zeitungen vertragen und ab 7 Uhr auf den Bau.


Man Heiratet nicht und stellt Kinder auf wenn man nicht weiss wovon ich das bezahlen kann. Sozialhilfe ist nur für die 2-3% der Bevölkerung wo unschuldig in ein Problem hineinkommen. Es ist doch keine Art zu denken "Die Gemeinde schaut dann schon".  


 

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aprecio
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bei allem respekt!

pesche, sorry, nochmals, bei allem respekt für dich und deinen lieben vater:

die umstände für deinen vater waren komplett anders als heute! was er dir damals erzählt hat und wie er dir beigebracht hat, ihm nicht zu widersprechen, hat heute nur noch beschränkt gültigkeit - du trägst nun selbst verantwortung!

Die Eidgenössische Abstimmung über die Familienpolitik vom 3. März 2013 zur Aufnahme eines Artikels zur Familienpolitik in die Bundesverfassung scheiterte am Ständemehr, trotz Mehrheit in der Bevölkerung. Vor allem ländliche Kantone stimmten dagegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinbarkeit_von_Familie_und_Beruf_in_einz...

bitte, pesche, versuch die zusammenhänge zu erkennen. überall auf der welt, reichte es früher im durchschnitt, wenn der vater arbeiten ging und die mutter zuhause auf die kinder schaute. nun müssen beide arbeiten gehen, weil sonst der lohn nicht ausreicht!

es ist das grundrecht des menschen und jeden lebewesens sich zu vermehren! das hat doch niemand erfunden, das ist die natur!!! und nun willst du jemandem vorschreiben, ob er ab einer gewissen grenze kinder haben darf oder nicht???? wo sind wir denn???

merkst du denn nicht, dass beim durchschnitt von 1.5 kinder pro frau jeweils eine differenz von 0.5 entsteht, weil es jeweils 2 braucht, um ein kind zu erschaffen?

merkst du nicht, dass die AHV auf wachstum beruht? dass sie nicht funktioniert, wenn kein bevölkerungswachstum entsteht?

ist dir entgangen, dass dein staat (unternehmer) immer mehr geld fordert und das volk die überfremdung anprangert?

wolltest du die grenzen der schweiz verschliessen, um irgendwann eine menschenleere schweiz geniessen zu können?

hast du die meldung nicht gesehen, dass mehr als die hälfte der steuern für die AHV draufgeht?

dass der staat unvernünftig handelt ist ja nichts neues.

aber dass das volk sich selbst zerstört... boh!

aprecio
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Elias hat am 11.04.2014 - 14:42 folgendes geschrieben:

Was neben den regionalen Unterschieden total vergessen gegangen ist, sind die Preisveränderungen

Was passiert, wenn wie in Japan die Preise in den Keller gehen? Oder wenn es enorme Preissteigerungen gibt?

 

Ich bleibe dabei: Die Initiative ist gut gemeint, aber zu undifferenziert.

 

Arbeitgeber, deren Angestellte Sozialhilfe beziehen, müssen zur Kassegebeten werden. Diese Arbeitgeber machen Gewinn  auf dem Buckel der Allgemeinheit  Diese Kosten müssen zurückerstattet werden. Allfällige daraus entstehende Verluste dürfen nicht als Verlustvortrag verwendet werden.

 

preisveränderungen hat es seit der existenz der modernen wirtschaft und des geldes gegeben.

der mindestlohn spielte in der schweiz nie eine rolle bei den preisen. in anderen ländern schon (siehe niederlande und spanien als extreme unterschiede betreffend wirtschaftlichem erfolg):

http://de.wikipedia.org/wiki/Mindestlohn

in japan wird also geld gedruckt am laufmeter. niemand ist davon gestorben.

preissteigerungen sind meist durch anstieg der nachfrage begründet und auch von kurzer dauer, ausser es geht um die übliche inflation, die durch lohnzuwachs egalisiert wird.

tatsache ist, dass die preise in der schweiz dem durchschnittslohn angepasst sind (habe ich auch direkt beruflich erfahren). im vergleich zum ausland sind preisunterschiede von mehreren prozent im 2 bis 3stelligen bereich möglich.

der durchschnittslohn wird errechnet mit den untersten und den obersten löhnen. je höher die obersten löhne, desto höher der durchschnitsslohn. der tiefste lohn wird vernachlässigt - ist einem schlicht egal, wie es aussieht.

na gut, also die millionäre und milliardäre sind für die schweizer die heiligen messias, unantastbar und anbetungswürdig. sie geniessen schutz durch behörden, parteien, polizei und militär.

viel spass in deiner juristischen traumwelt des schweizer dschungels.

keine ahnung ob mindestlohn gut ist oder nicht.

die gegenargumente überzeugen mich einfach nicht.

psychologisch und wirtschaftlich aber ein thema mit bombastischem potenzial.

Elias
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aprecio hat am 11.04.2014 - 20:31 folgendes geschrieben:

in japan wird also geld gedruckt am laufmeter. niemand ist davon gestorben.

Nicht nur in Japan. Überall wird Geld gedruckt.

Du hättest wohl auch gerne davon. Aber es kommt eben nicht dort an.

Und das ist der springende Punkt.

 

Japan auf dem Weg aus der Deflation

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/japan-auf-dem-...

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aprecio
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ich habe geld. habe ich welches verlangt?

es kommt jeden monat an. und wenn ich die beschwerde gegen die schweiz gewinne, dann habe ich noch mehr.

"und der mochtegern gott auf dem thron sagte: blablabla"

"und ich sagte: komm und hol mich"

Fine-Tuner
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Die Minimallohninitiative ist eine Bettlerinitiative und eine Schande für unser Land.

Schande, dass eine solche Initiative überhaupt nötig ist. Jeder "Job" der bei 100% Tätigkeit rund 44 Std. im Monat nicht CHF 4'000.- brutto (rund CHF 23.-/Std.) zahlt muss aus der Schweiz verschwinden.

Solche Sklavenjobs haben wir nicht nötig.....sie sind es, die massenweise Migranten anziehen.

Solche Jobs gehören schnellst möglich ausgelagert. Es ist völlig idiotisch, dass wir hier in der Schweiz 3000-Franken-Jobs anbieten und die billigen Leute hierfür aus dem  Balkan importieren. ....diese Jobs gehören in den Balkan, wo die Leute froh wären. Auch sie arbeiten lieber zu Hause.....und haben selbst bei einem Bruchteil des CH-Lohnes noch ein gutes Leben. 

Jobs unter 4000 kosten unsere Gesellschaft Milliarden und gefährden den Wohlstand der Schweiz.

Diese Flugsandjobs führen immer wieder zu Arbeitslosigkeit, Sozialkosten und Migrationskosten. Ganz zu schweigen von den Gesundheitskosten....bei so einem Hundlohn würde auch ich gerne mal Unfall oder Krankheitstaggelder beziehen und meine Arbeitsmoral wäre....sagen wir bescheiden.

Wir steuerzahlenden Idioten finanzieren die Sklaventreiberfirmen noch mit unseren Sozial- und Steuergeldern.

Wer seinem Arbeiter nicht 4000 für volle und gute Arbeit bezahlt ist ein Sklaventreiber und sollte keine Aufträge erhalten. Ich engagiere nur Handwerker wo ich genau weiss, dass die Leute gut behandelt und fair bezahlt werden.

jmho

Fine-Tuner

weico
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Fine-Tuner hat am 12.04.2014 - 12:16 folgendes geschrieben:

Jeder "Job" der bei 100% Tätigkeit rund 44 Std. im Monat nicht CHF 4'000.- brutto (rund CHF 23.-/Std.) zahlt muss aus der Schweiz verschwinden.

Da träumen die "möglichst-immer-alles-gleichmachenden-SP-Genossen" von einem EU-Beitritt und wollen dann solche gewaltigen Mindestlohn-Unterschiede zu ihrem Vorbild einführen ...!

 

  ROFL

 

 

weico

aprecio
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wenn die anti-vereinfacher sich einem vergleich stellen möchten... voll in

die presse.

Besonders in der Schweiz ist das Leben teuer: Die Lebenshaltungskosten sind dort um 58 Prozent höher als im EU-Durchschnitt!

im bild

Neben den verglichenen Steuern und Sozialabgaben werden in der Schweiz aber auch obligatorische Beiträge an nichtstaatliche Institutionen (Krankenkassen und berufliche Vorsorge) entrichtet.

und

man stelle sich vor

die reichsten leute

können erdöl verkaufen, kleider, nahrung, handy, apps, autos etc.

wollen aber möglichst keine steuern entrichten, keine gut bezahlte arbeit gewähren und sie möchten nicht einsehen, dass sie nicht fähig sind, ein noch nie dagewsenes bedürfnis zu erfinden.

jeder penner auf der strasse ist kreativer.

 

weico
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aprecio hat am 12.04.2014 - 15:33 folgendes geschrieben:


jeder penner auf der strasse ist kreativer.

 

...und leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur linken Sozialgesellschaft.  :yes:

Amen.

 

weico

Jeremias
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...und den wichtigsten Beitrag zum zukünftigen Sozialismus leisten die den Rachen nicht genug voll kriegen und behaupten Armut hat etwas mit Selbstverschulden zu tun.

Halleluja.

Pesche
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Jeremias hat am 12.04.2014 - 18:49 folgendes geschrieben:



...und den wichtigsten Beitrag zum zukünftigen Sozialismus leisten die den Rachen nicht genug voll kriegen und behaupten Armut hat etwas mit Selbstverschulden zu tun.


Halleluja.


 


 


Ich behaupte dass in der Schweiz Armut auf jeden Fall mit Selbsverschulden zu tun hat.


Wie ich früher schon gesagt habe: Man soll sich Kinder, Heiraten, Auto und eine teure Wohnung leisten können bevor wir Kinder machen, Heiraten, Auto kaufen oder leasen und Neubauwohnungen beziehen.


Und man muss auch es sich leisten können wenn der Schicksal zuschlägt.


  

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Jeremias
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Pesche hat am 12.04.2014 - 19:04 folgendes geschrieben:

 

Ich behaupte dass in der Schweiz Armut auf jeden Fall mit Selbsverschulden zu tun hat.

Wie ich früher schon gesagt habe: Man soll sich Kinder, Heiraten, Auto und eine teure Wohnung leisten können bevor wir Kinder machen, Heiraten, Auto kaufen oder leasen und Neubauwohnungen beziehen.


Und man muss auch es sich leisten können wenn der Schicksal zuschlägt.


  

Es heisst das Schicksal. Hast du eine Ahnung was es kosten kann, wenn das Schicksal zuschlägt? Ich weiss was es heisst und ich bin sehr dankbar, dass es mir Finanziell sehr gut geht. Laut deiner Aussage hat ein Arbeiter der sich gerade so durchwurstelt keine Daseinsberechtigung. Übrigens die es sich leisten können haben oftmals keine Kinder und die es, laut deiner Aussage, nicht leisten können haben Kinder und deren Kinder werden auch für deine AHV aufkommen.

P.S. Anstatt grosse Töne über Selbstverschuldete Armut zu Spucken, würde es Dir gut tun einmal mit jemand zu sprechen der in Armut lebt und  zu Fragen wie es dazu kam.

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Jeremias hat am 12.04.2014 - 18:49 folgendes geschrieben:

...und den wichtigsten Beitrag zum zukünftigen Sozialismus leisten die den Rachen nicht genug voll kriegen und behaupten Armut hat etwas mit Selbstverschulden zu tun.

Halleluja.

Die linken Sozialtechniker legen die die Messlatte der Armutgrenze einfach einwenig höher....und schon steigt die "neue Armut","Zweidrittelgesellschaft","soziale Spaltung" usw. "beängstigend in die Höhe"! Somit haben diese Moralisten stetig genügen Klientel,die sie sozialverträglich bewirtschaften dürfen.Auf Kosten ALLER..... :oops:

 

Konservative stehen für Sozialhilfe..........Linke für Sozialindustrie

 

Beat Kappeler ..Was ist denn nun "sozial"?

http://www.beatkappeler.info/4618.html

 

 

weico

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Jeremias hat am 12.04.2014 - 19:28 folgendes geschrieben:



P.S. Anstatt grosse Töne über Selbstverschuldete Armut zu Spucken, würde es Dir gut tun einmal mit jemand zu sprechen der in Armut lebt und  zu Fragen wie es dazu kam.


 Habe ich.... Es gibt Fälle wo kein Selbstverschulden vorliegt. Aber das sind Einzelfälle. Die Mehrheit hat sich selber in die Armut gebracht. Die meisten Leute wo in die Armut kommen haben sich früher nie überlegt "kann ich mir das Leisten".


Wenn man 3500 Fr im Monat verdient kann man sich kein Auto leisten, keine Standferien, keine Neubauwohnung. Mit 3500 Fr kann man Heiraten und Kinder haben aber eine Wohnung für unter 1000 Fr inkl. und dann muss man Sparsam sein.  

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Jeremias
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Pesche hat am 12.04.2014 - 20:01 folgendes geschrieben:

 

 Habe ich.... Es gibt Fälle wo kein Selbstverschulden vorliegt. Aber das sind Einzelfälle. Die Mehrheit hat sich selber in die Armut gebracht. Die meisten Leute wo in die Armut kommen haben sich früher nie überlegt "kann ich mir das Leisten".


Wenn man 3500 Fr im Monat verdient kann man sich kein Auto leisten, keine Standferien, keine Neubauwohnung. Mit 3500 Fr kann man Heiraten und Kinder haben aber eine Wohnung für unter 1000 Fr inkl. und dann muss man Sparsam sein.  

Hier kannst du dich mal Schlau machen über die Armut in der Schweiz;

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/20/01/new/nip_detail....

Ob die Mehrheit, wie du behauptest, sich zu viel geleistet hat und dadurch in die Armut rutschte mag ich bezweifeln.

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weico hat am 12.04.2014 - 20:00 folgendes geschrieben:

Jeremias hat am 12.04.2014 - 18:49 folgendes geschrieben:

...und den wichtigsten Beitrag zum zukünftigen Sozialismus leisten die den Rachen nicht genug voll kriegen und behaupten Armut hat etwas mit Selbstverschulden zu tun.

Halleluja.

Die linken Sozialtechniker legen die die Messlatte der Armutgrenze einfach einwenig höher....und schon steigt die "neue Armut","Zweidrittelgesellschaft","soziale Spaltung" usw. "beängstigend in die Höhe"! Somit haben diese Moralisten stetig genügen Klientel,die sie sozialverträglich bewirtschaften dürfen.Auf Kosten ALLER..... smiley

 

Konservative stehen für Sozialhilfe..........Linke für Sozialindustrie

 

Beat Kappeler ..Was ist denn nun "sozial"?

http://www.beatkappeler.info/4618.html

 

 

weico

Ich glaube nicht, dass du mich verstanden hast. Es geht mir darum, dass wenn immer weniger immer mehr besitzen und viele immer weniger Besitzen, es zu sozialen Spannungen kommen wird. Es liegt in der Hand deren die viel haben eine gerechtere Verteilung anzustreben um zu verhindern, dass wir in den Sozialismus abdriften. Im Sozialismus werden auch die heute viel besitzen nichts mehr besitzen.

Pesche
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AberJeremias hat am 13.04.2014 - 10:20 folgendes geschrieben:



 


Ob die Mehrheit, wie du behauptest, sich zu viel geleistet hat und dadurch in die Armut rutschte mag ich bezweifeln.


 Die bezweifelt Du, leider ist es so, dass es keine Statistik über die selbstverschuldete Armut in der Schweiz gibt. Einem Sozialstaat ist es unwürdig zu schauen wo die Schuld liegt. Es ist einfacher wenn man sagt die Schuld der Armut ist bei den Reichen zu suchen. 


Aber   es bringt  nichts darüber zu diskutieren.


4000 Fr Minimallohn bring wahrscheinlich mehr Armut als weniger. Jeder Kreditgeber kann  mit einem Einkommen von 4000 Fr rechnen und somit ist jeder Kleinkredit zu grossen Teil abgesichert. Für den Rest schaut die Gemeinde

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Jeremias hat am 13.04.2014 - 10:34 folgendes geschrieben:

Es geht mir darum, dass wenn immer weniger immer mehr besitzen und viele immer weniger Besitzen, es zu sozialen Spannungen kommen wird.

..diese sozialen Spannungen herrschen doch Mehrheitlich nur in den Medien- bzw. in den Köpfen von bildungsfernen Leuten vor.

Die Vermögen waren schon immer sehr unterschiedlich verteilt .

http://www.bilanz.ch/unternehmen/steuern-die-jagd-auf-die-reichen

 

Es liegt in der Hand deren die viel haben eine gerechtere Verteilung anzustreben um zu verhindern, dass wir in den Sozialismus abdriften. Im Sozialismus werden auch die heute viel besitzen nichts mehr besitzen.

..sicherlich.

Darum sind die Reichen ja auch bestrebt ,dass die Umverteiler im Land nicht die falschen Wege der Umverteiler im benachbarten Ausland gehen.

Sonst gibt's dann nämlich nicht mehr viel umzuverteilen.

P.S...

Kappeler (letzter Satz im Link..) schreibt  daher richtigerweise::

Nachdenken, nicht nachbeten!

 

weico

 

 

 

weico
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Er eilt mit der Swatch Group von Erfolg zu Erfolg und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er über Politik spricht: Nick Hayek (59) über Einwanderungs- und Mindestlohninitiative, seine Führungsprinzipien und den Unterschied zwischen Uhr und Smartphone.

 

Was ist Ihre Meinung zur Mindestlohninitiative, über die wir am 18. Mai abstimmen?


Ich bin für Mindestlöhne, aber gegen diese Initiative. Mindestlöhne sollte man nicht zentral für das ganze Land regeln, sondern in den Gesamtarbeitsverträgen – regional und branchenspezifisch. Denn die Lebenshaltungskosten sind im Jura, im Tessin oder in Zürich völlig unterschiedlich. Am einen Ort sind 4000 Franken zu viel, am anderen Ort vielleicht sogar zu wenig. Wir brauchen keinen starren Betrag in der Verfassung.

 

http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/menschen/das_grosse_interview_mit...

 

weico

aprecio
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vergleiche

masseneinwanderungs-initiative (MEI), bundesverfassung: "wir bestimmen selbst..."

mindestlohn-initiative (MLI), bundesverfassung: "wir bestimmen..."

anzahl MEI: keine angabe (k.a.)

anzahl MLI: angabe vorhanden

regelung MEI/ MLI: zentral

regionale anwendung MEI/ MLI: k.a.

kontrollinstrumente MEI/ MLI: k.a.

bestimmungsdauer MEI/ MLI: k.a.

sonstige faktoren MEI/ MLI: k.a.

definitionen: pendent

ich war am wochenende fleissig und habe keine weiteren kinder erzeugt. deshalb möchte ich extra für die eidgenossen etwas vorrechnen:

(edit: tabelle wird nicht eingefügt. bitte selber denken und rechnen.

angefangen im jahre 1980, 40 männer + 60 frauen = 100%, 1.5 kinder pro frau, intervall 30 jahre

2040 also 35 männer und 40 frauen (66.6...% eidgenossen))

vorgaben: in der schweiz hat es etwas mehr als die hälfte an frauen. aktuell sind etwa 20% ausländer. konservativ wird beibehalten, dass eidgenossen lieber arbeiten, als eine familie zu gründen, monogamie und verhütung beim sex mit prostituierten.

resultate: im jahre 2100 werden die eidgenossen weniger als die hälfte der bevölkerung darstellen. spätestens im jahre 2520 werden sie die religion zu islam oder mormonen konvertieren müssen.

es könnte etwas ungenau sein, denn ich bin schliesslich ausländer.

zugabe: neutral

Pesche
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aprecio hat am 14.04.2014 - 12:29 folgendes geschrieben:



 


ich war am wochenende fleissig und habe keine weiteren kinder erzeugt. deshalb möchte ich extra für die eidgenossen etwas vorrechnen:


 


 Typisch Ausländer, es zeugt keine Kinder und rechnet den Schweizern etwas vor.


Fauler Sack!!! Rechnen können wir besser, ihr seit hier um zu arbeiten und Kinder zu zeugen.....

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Elias
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Wie lautet der Fachausdruck für "kinderlose Ehe"?

Antwort: Spassvögeln 

I-m so happy

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Elias
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«Bei 22 Franken laufen wir ausser Konkurrenz»

Thomas Beerstecher ist einer der grössten Gemüsebauern im Kanton Zürich. Er zahlt ungelernten Hilfskräften 14 bis 18 Franken Stundenlohn – erklärt, was ein höherer Mindestlohn bedeuten würde.

http://www.handelszeitung.ch/politik/bei-22-franken-laufen-wir-ausser-ko...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Jeremias
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Pesche hat am 14.04.2014 - 15:40 folgendes geschrieben:

 

 Rechnen können wir besser

Ich habe gedacht du kannst nicht rechnen Secret

 

Elias
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Erfolg dank Masshalten beim Mindestlohn

Die Einführung eines nationalen Mindestlohns vor 15 Jahren in Grossbritannien hat kaum Arbeitsplätze gekostet. Allerdings wird er bewusst niedrig gehalten. Das von der Schweizer Initiative vorgeschlagene Niveau wäre auf der Insel undenkbar.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/erfolg-dank-ma...

 

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Mindestlöhne im Ausland – wie unsere Nachbarn damit umgehen

Wie hoch darf der minimale Lohn sein? Im Ausland misst man mit anderen Regeln als in der Schweiz.

 

 Während die Schweiz im Vorfeld der Volksabstimmung vom 18. Mai über die Notwendigkeit eines staatlichen Mindestlohns debattiert, hat eine Mehrheit der europäischen Länder ihn bereits eingeführt, so etwa Luxemburg, die Niederlande und Frankreich. Andere wiederum lehnen einen generell gültigen, staatlichen Mindestlohn ab mit dem Hinweis, in ihren Länden würden eine hohe Zahl von Angestellten von branchenspezifischen Gesamtarbeitsverträgen (GAVs) geschützt, darunter Schweden, Norwegen, Finnland, Österreich und Italien. Ganzer Beitrag http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/sozial-und-sicher/Mindestloehne-i... 

 

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Chefökonom hin oder her, Daniel Lampart ist als Gewerlschaftler ein Interessensvertreter, wie auch ein Chefökonom Beispielsweise einer Bank ein Interessensvertreter ist. Gewerkschaften sind die Interssensvertreter derjeniger die einen Job haben, nicht derjenigen, die gerne Arbeit hätten.. Mindestlohn führt nun mal zu höherer Arbeitslosigkeit.. Der Grund weshalb dies in vielen Studien nicht nachgewiesen werden kann, ist, dass man immer nur von Mindestlöhnen spricht, wenn die Wirtschaft sowieso im Aufschwung ist..

Jeremias
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«Heute gibt es mehr arme Familien als in den 60ern»

 

Trotz wachsendem Reichtum: Der Anteil armer Familien in der Schweiz sei gestiegen, sagt Wirtschaftshistoriker Bernard Degen. Das liege auch daran, dass Geld heute wichtiger sei.

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Heute-gibt-es-mehr-arme-Familien...

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