Muslime und Islam

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wildhund
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Muslime und Islam

Erstaunt lauschten die Abgeordneten der französischen Nationalversammlung den Ausführungen von Carl Pincemin. Der Personalberater, der für grosse französische Firmen arbeitet, berichtete im Parlament über Forderungen von Muslimen am Arbeitsplatz: So lehnten es gewisse muslimische Angestellte ab, dass Halal-Fleisch (nach den islamischen Speisevorschriften erlaubtes Fleisch) in Kantinen neben «normalem» Fleisch angeboten werde, da dieses «unrein» sei. Das schreibt die französische Zeitung «Le Figaro».

Für Jacques Myard, einen konservativen Politiker der Regierungspartei UMP, der zu den Verfechtern eines Burkaverbots in Frankreich gehört, ist klar: «Sie wünschen getrennte Kantinen und wollen sich nicht mehr neben Personen setzen, die Schweinefleisch essen.» Weitere Forderungen von muslimischen Angestellten sind laut «Le Figaro»: Anerkennung der islamischen Feiertage als Freitage, Gebetsräume in den Firmen, angemessene Kleidung des weiblichen Kantinenpersonals – also beispielsweise mit bedeckten Armen.

«Die Muslime verlieren ihren gesunden Menschenverstand»

Damit wird die Debatte um die nationale Identität in Frankreich weiter angeheizt. Erst kürzlich betonte Präsident Nicolas Sarkozy in der Zeitung «Le Monde», dass die Muslime in Frankreich die Gleichheit von Mann und Frau, sowie die Trennung von Staat und Religion akzeptieren müssten. Dounia Bouzar, Autorin des Buches «Hat Allah einen Platz in den Unternehmen?» sagt gegenüber «Le Figaro»: «Die Muslime verlieren ihren gesunden Menschenverstand.» Gewisse Firmen würden den Forderungen ihrer muslimischen Angestellten nachgeben, weil sie fürchten, sonst als islamophob zu gelten.

Teilweise hätten sie sogar akzeptiert, dass muslimische Angestellte ihre Jahresgespräche nicht mit ihren weiblichen Vorgesetzten führen wollten. «Andere wiederum unterdrücken die Religionsausübung, auch wenn diese den Betrieb nicht stört», so Bouzar. Laut André Gerin, einem kommunistischen Abgeordneten und Präsidenten der parlamentarischen Kommission, die sich mit dem Burkaverbot befasst, kämpfen auch die Spitäler mit solchen Forderungen. «Das Personal fühlt sich verloren.» In den französischen Geburtsabteilungen gebe es vier bis fünf Zwischenfälle pro Woche.

Sonderöffungszeiten für Frauen und Mädchen

«Im Oktober wurde ein Geburtshelfer, der an eine schwierige Geburt gerufen wurde, vom Mann der Patientin verprügelt», sagt ein Spitalleiter. Er musste reanimiert werden, damit er die Geburt zu Ende führen konnte. Das Personal berichtet auch, dass Musliminnen nur von weiblichem Personal behandelt werden wollten. Auch der Verband Stadt und Agglomeration ist beunruhigt: In den Gymnasien und den Schwimmbädern werde der Ruf nach «Frauentagen» laut.

(cha)

Erstellt: 16.12.2009, 09:53 Uhr

wasup
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Genau in solchen Fällen sehe ich die grössten Probleme auf uns zu kommen und wenn ich ehrlich bin regt mich dies auch ein wenig auf! Aber hier hat die Schweiz mit ihrem Minarett Verbot schon mal ein erstes, klares Statement gesetzt. Es kann nicht sein, dass Muslime immer ihre Extrawurst haben wollen, andere Religionen sind auch nicht so kompliziert.

Aber für mich ist die grösste Frechheit, dass wenn man solchen Forderungen dann nicht nachkommen will, man gleich als Rassist bezeichnet wird. Oder es heisst dann sofort, dies sei eine Verletzung der Religionsfreiheit oder des Diskriminierungsverbots! Ich finde, dass die Kernelemente der Religionsfreiheit auf alle Fälle immer gewährleistet sein müssen, aber heut zu Tage wird einfach alles unter den Deckmantel der Religionsfreiheit gepackt! Genau das Gleiche gilt für das Diskriminierungsverbot! Natürlich richten sich halt gewisse Gesetze/Verbote nur gegen Muslime, aber sie haben halt auch sehr spezielle Forderungen und dann kann man doch nicht jedesmal, wenn einer ihrer Forderungen nicht nachgekommen wird, gleich immer von Diskriminierung sprechen!

wildhund
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Die Taktik der Muslime heisst:

viele Wege führen nach Rom, also teilen wir uns auf und maschieren los!

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

wasup
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@wildhung wie meinst du das genau?

ich weiss nicht, ob man beim Vorgehen der Muslime von Taktik sprechen kann. Vielleicht gehen einige, einflussreiche Muslime schon tatktisch vor, aber nicht der Grossteil der Muslime. Viel mehr sind diese so in ihren Glauben vernarrt (was auch nicht verwunderlich ist, wenn man von Kind auf den Islam eingetrichtert bekommt), dass sie wirklich meinen nur IHR Weg sei der Richtige und dass sie dadurch gewisse Regeln auch nicht mehr wirklich kritisch hinterfragen können.

Die anderen Muslime, die sich der westlichen Welt geöffnet haben und nicht mehr strikt nur nach dem Koran gehen, haben auch keine Probleme sich in der Gesellschaft, in der sie leben, anzupassen und halt ihre Bedürfnisse in gewissen Bereichen zugunsten der Gesellschaft etwas zurückzustecken!

fritz.
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wasup wrote:

Aber hier hat die Schweiz mit ihrem Minarett Verbot schon mal ein erstes, klares Statement gesetzt. Es kann nicht sein, dass Muslime immer ihre Extrawurst haben wollen, andere Religionen sind auch nicht so kompliziert.

Ich weiss, was du meinst, aber genau beim Minarettverbot ist das falsch, das ist nämlich keine Extrawurst, andere Religionen dürfen ja Türmchen bauen, nur eine nicht. Die Moslems haben ja in der Schweiz gar nichts verlangt, sondern waren mit dem Ist-Zustand zufrieden. Es waren andere, die ihnen etwas wegnehmen wollten und das jetzt auch getan haben.

Gewisse Sachen, die zu weit gehen, müssen wenn nötig verboten werden, aber nicht die ganz harmlosen Sachen.

Ich sehe das ähnlich wie bei den Drogen. Alles zu verbieten, bringt nichts. Sinnvoll ist es die eher harmlosen Sachen zu erlauben und bei den gefährlichen dafür äusserst strikt vorgehen. Dann bleibt natürlich noch die Diskussion, wo die Grenze gezogen werden muss.

Das Problem ist, wenn die eine harte Haltung zeigen, dann bekommen sie auch eine harte Reaktion.

Den obigen Bericht wieder auf die Mehrheit der Moslems abzuwälzen, ist auch sehr fragwürdig. Ich kenne tausende von Moslems und keiner hat mir je gesagt, dass ich nicht neben ihm essen darf.

Wie schon erwähnt, ich habe als einziger Nicht-Moslem in einer Fabrik mit 220 Angestellten gearbeitet und es gab nie Probleme in dieser Beziehung.

Gruss

fritz

wildhund
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fritz wrote:

Es waren andere, die ihnen etwas wegnehmen wollten und das jetzt auch getan haben.

Was man nicht hatte, kann man auch nicht wegnehmen. Sie hätten es höchsten dazu gewinnen können.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

wasup
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@ fritz es kommt ein wenig drauf an, wie man's sieht! also aus meiner Sicht haben Christen ihre Kirchen, die Juden ihre Synagogen, die Buddhisten ihre Tempel und die Muslime ihre Moscheen. Wieso Sie noch zusätzlich einen Turm zur Markierung ihrer Präsenz brauchen, versteh ich nicht! Vorallem dann, wenn sogar von muslimischer Seite oft zu hören war, dass Sie eigentlich gar keine Minarette brauchen!

Ich glaube auch, dass die meisten Muslime mit dem IST-Zustand in der Schweiz zufrieden sind und es schätzen! Wie schon erwähnt sind es die Strenggläubigen, welche uns hauptsächlich Probleme bereiten und diesen sollten wir gar keine Plattform bieten, auch wenn es nur harmlose Sachen geht wie zB. Minarette.

Und ich gebe dir wieder recht, wenn du sagst man sollte so wenig wie möglich verbieten! Das könnten genau meine Worte sein. (Nur so am Rande, man könnte die Thematik/Problematik Drogen viel besser in den Griff bekommen, wenn man mehr erlauben würde.) Aber bei diesen meisten Punkten, ausser beim Minarett Verbot (ich sehe es immernoch als ein Statement des Volkes, dass es so nicht weiter gehen kann), ginge es ja gar nicht darum neue Verbote zu schaffen, sondern dass UNSERE REGELN für ALLE gleich gelten und angewendet werden! Ich denke nämlich, dass dies das schweizer Volk am Meisten iritiert. Um es mal etwas böse auszudrücken: da kommen diese Fremden in unser Land und bringen gleich noch ihre Regeln mit!

Ich habe selber muslimische Freunde und ich glaub auch, dass viele der in der Schweiz lebenden Muslime keine Probleme mit unseren Gesetzen haben und auch keine Extrawürste wollen. Viele sind wahrscheinlich auch aus diesem Grund in die Schweiz gekommen, das sie hier "freier" leben können. Und diese Muslims, die unsere Freiheit schätzen, und uns selber müssen wir doch vor so Strenggläubigen schützen und von Anfang an klar stellen, dass bei uns jeder gleich berechtigt ist und keine Religion ihre "Extras" (ausser das Christentum, aber dies hat mit unsere Geschichte und Kultur zu tun) bekommt!

wildhund
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@wasup

Ich teile Deine Aussage voll und ganz.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

fritz.
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wildhund wrote:

Was man nicht hatte, kann man auch nicht wegnehmen. Sie hätten es höchsten dazu gewinnen können.

Doch, vorher hatten sie das Recht Türmchen zu bauen, solange diese Türmchen den Baugesetzen entsprachen und keinen Lärm machten. Dieses Recht haben wir ihnen weggenommen, während alle anderen nach wie vor Türmchen bauen dürfen.

Gruss

fritz

Elias
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Muslime sollen sich «anständig» kleiden

Es ist zum Auswachsen. Jetzt kommt Single-Kulti-Welle. Wer will noch mal, wer hat noch nichts dazu gesagt. Die 69er haben sich von den Zwängen befreit und Hippie war kult. Alles andere war unkuhl.

stereotype Vorstellungen

Quote:

Islam-Debatte in Frankreich

Muslime sollen sich «anständig» kleiden

Und sie sollten ihre Kappen «nicht verkehrt herum tragen». Womit die Staatssekretärin auf den Hip-Hop-Stil mit Baggy Pants und Baseballkappen und damit stereotype Vorstellungen über Jugendliche mit «Migrationshintergrund» anspielte.

http://www.20min.ch/news/ausland/story/Muslime-sollen-sich--anstaendig--...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

wasup
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Muslime und Islam

@elias gut solche Forderungen sind ein absoluter Witz und zeigen halt wieder einmal mehr auf, wie wenig Ahnung gewisse Politiker von der Realität haben! Die Hip-Hop Generation ist kulturübergreifend und sie hat sicherlich einen anderen Ursprung als von den Muslimen! Ausserdem kann es jedem egal sein, wie andere sich kleiden und ob er sie ihre cap's schräg tragen!

Denne
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Muslime und Islam

Quote:

Ausserdem kann es jedem egal sein, wie andere sich kleiden und ob er sie ihre cap's schräg tragen!

...oder ihre Burka?

weico
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fritz wrote:

[Doch, vorher hatten sie das Recht Türmchen zu bauen, solange diese Türmchen den Baugesetzen entsprachen und keinen Lärm machten. Dieses Recht haben wir ihnen weggenommen, während alle anderen nach wie vor Türmchen bauen dürfen.

Gruss

fritz

Das Leben ist nun mal nicht gerecht. :roll:

So ist halt eben das Gesetz bzw.so will es das wählende Volk (oder in anderen Fällen die Volksvertreter)

Wenn Du z.B nur mal die "Verordnung

über Waffen, Waffenzubehör und Munition" anschaust,dann sind unter Artikel 12 ebenfalls ganze Volksgruppen von einem Erwerb ausgenommen.Warum hat dort noch nie jemand,ob dieser "ungerechtigkeit" den Rassismusartikel "ins Spiel" gebracht..? Lol

weico

Elias
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Muslime und Islam

weico wrote:

Wenn Du z.B nur mal die "Verordnung

über Waffen, Waffenzubehör und Munition" anschaust,dann sind unter Artikel 12 ebenfalls ganze Volksgruppen von einem Erwerb ausgenommen.Warum hat dort noch nie jemand,ob dieser "ungerechtigkeit" den Rassismusartikel "ins Spiel" gebracht..? Lol

Warum schaust du nicht erst selber mal den Artikel an, bevor du dämliche Fragen stellst?

Es hat nichts mit Rassismus zu tun. Auch nicht mit Religionen. Es ist weder eine einzelne Rasse noch eine einzelne Religion davon betroffen.

Und selbst wenn es so wäre: wie schön, dass es verboten ist, so können wir beruhigt schlafen. Das ist ja das schöne hier. Alle halten sich an die Gesetze. Arbeitslose Richter, leere Gefängnisse.

Darum ist auch das Bauverbot für Minarette so beruhigend. Vor dem Verbot was es ja so schlimm hier. Über Nacht sind die Dinger aus dem Boden geschossen und haben Lärm gemacht. Die Lebensqualität hat sich seither ungemein verbessert.

Quote:

Glauben ist nichts anderes, als für wahr halten, was man nicht sieht

Quote:

Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und MunitionVerbot für Angehörige bestimmter Staaten

Der Erwerb, der Besitz, das Anbieten, das Vermitteln und die Übertragung von Waffen, wesentlichen oder besonders konstruierten Waffenbestandteilen, Waffenzubehör, Munition und Munitionsbestandteilen sowie das Tragen von Waffen und das Schiessen mit Feuerwaffen sind Angehörigen folgender Staaten verboten:

a. Serbien;

b. Kroatien;

c. Bosnien und Herzegowina;

d. Kosovo;

e. Montenegro;

f. Mazedonien;

g. Türkei;

h. Sri Lanka;

i. Algerien;

j. Albanien.

----

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Re: Muslime und Islam

wildhund wrote:

«Sie wünschen getrennte Kantinen und wollen sich nicht mehr neben Personen setzen, die Schweinefleisch essen.» Weitere Forderungen von muslimischen Angestellten sind ...Anerkennung der islamischen Feiertage als Freitage, Gebetsräume in den Firmen, angemessene Kleidung des weiblichen Kantinenpersonals – also beispielsweise mit bedeckten Armen.

Das Problem sind hier definitiv nicht die Muslims sondern die Christen, die allenfalls diesem Schwachsinn nachgeben.

Im übrigen sollte man - wenn schon - drei Kantinen bauen, denn in Indien ist die Kuh heilig und somit könnte es ja die Inder beleidigen, wenn sie einen Christen oder Muslim Rinderfleisch essen sehen.

Die Lösung ist doch so einfach: Wenn ein Moslem sich in einer Firma mit nur einer Kantine nicht wohlfühlt, dann ist es ihm freigestellt, sich einen Arbeitsplatz zu suchen, der seinen Vorstellungen entspricht.

wasup
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Muslime und Islam

@Marcus Fabian bin genau deiner Meinung! Aber mit dieser Haltung wird man dann eben schnell wieder als Rassist oder Islamophob oder intolerant hingestellt. Deshalb find ich ja so wichtig, dass jetzt endlich damit aufgehört wird, gewisse Gruppen wegen ihrer Religion, anders zu behandeln. Denn wenn es sich erst einmal durchgesetzt hat, dass zB Muslime immer eine Extrabehandlung bekommen, kann dann eben eine Firma nicht mehr so einfach sagen "iss in der normalen Kantine oder geh"!

@Denne mit der Burka ist es halt so ein Problem, weil diese wie das Minarett eine starke symbolische Bedeutung hat! Sowie man beim Minarett eben nicht sagen kann, es sei einfach nur ein Turm, ist eben auch die Burka nicht einfach nur ein Gewand, sondern geht oft mit der Diskriminierung der Frauen einher! Aus meiner Sicht steht es den Frauen frei zu entscheiden, ob sie eine Burka tragen wollen oder nicht. Das Problem ist aber, dass viele Frauen direkt oder indirekt gezwungen werden eine Burka zu tragen und es ist halt schwieirg rauszufinden ob sie es freiwillig machen! Denn eine Frau, die gezwungen wird eine Burka zu tragen, wird dies nie zugeben! Deshalb wäre ein Burkaverbot eine gute Lösung, der ich aber trotzdem nicht zustimmen würde, weil für mich Kleidervorschriften jeglicher Art zu weit gehen! Es soll sich prinzipiel jeder so anziehen dürfen, wie er sich wohl fühlt!

Elias
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Muslime und Islam

wasup wrote:

Denn wenn es sich erst einmal durchgesetzt hat, dass zB Muslime immer eine Extrabehandlung bekommen, kann dann eben eine Firma nicht mehr so einfach sagen "iss in der normalen Kantine oder geh"!

Ja, es reicht schon, dass das Vegetarier- und Veganer-Pack IMMER ein separates Menu bekommt und es dann von den Muslimen IMMER vorher weggefressen wird. Oder z.B. wegen den paar Lebensmittelallergikern muss alles so aufwendig deklariert werden. Warum sagen die Firmen nicht einfach: Friss und stirb?

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fritz.
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wasup wrote:

Deshalb wäre ein Burkaverbot eine gute Lösung, der ich aber trotzdem nicht zustimmen würde, weil für mich Kleidervorschriften jeglicher Art zu weit gehen! Es soll sich prinzipiel jeder so anziehen dürfen, wie er sich wohl fühlt!

Ein Burkaverbot finde ich schlecht, weil es wieder nur eine bestimmte Gruppe von Leuten trifft und somit diskriminierend ist. Aber die Burka als solches ist ja auch schon diskriminierend...

Dafür gibt es eine gute Lösung, die für alle gilt: Man kann das bereits für Demonstrationen bestehende Vermummungsverbot ausweiten. Es gilt dann ein Vermummungsverbot in der Öffentlichkeit, und das gilt für alle und dient der offenen Kommunikation (ich will sehen, mit wem ich rede) und der Sicherheit.

Leider braucht es dann wieder eine Ausnahmeregelung für die Fastnacht.

Trotzdem müssen wir auch sehen, dass es in der Schweiz wirklich wichtigere Probleme zu lösen gibt. Ich habe noch nie eine in der Schweiz lebende Frau mit Burka gesehen, ich würde mal behaupten, dass die Anzahl kleiner als 10 ist. Es ist also kein akutes Problem.

Gruss

fritz

Elias
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Muslime und Islam

Koschere Restaurants

http://www.swissjews.ch/de/metanavigation/juedisches_leben/koscher_in_de...

Halal-Restaurants

Bis jetzt ist uns in der Nordwestschweiz kein Restaurant bekannt, das Halal-Essen serviert. Für Muslime gibt es nur die Möglichkeit, in einem jüdischen Restaurant zu speisen.

Da die jüdischen Vorschriften strenger als die islamischen sind, können sich Muslime darauf verlassen, dass das Essen ihren Vorschriften entspricht. Hingegen wird Alkohol ausgeschenkt, was für Muslime auch Probleme gibt, da Alkohol als Haram gilt.

http://www.inforel.ch/i21e1004.html

Weinbau in der Türkei

http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_der_T%C3%BCrkei

Wir backen uns einen Feind

http://www.youtube.com/watch?v=tw5wxCCvl5o

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Elias wrote:

Für Muslime gibt es nur die Möglichkeit, in einem jüdischen Restaurant zu speisen.

... oder ihre Essgewohnheiten etwas zu lockern. Es gibt Millionen von Moslems, die sich nicht strikt an alles halten, was als "haram" beschrieben wird, viele trinken auch Alkohol.

Bei uns glaubt man oft, dass jeder Moslem nach den striktest-ausgelegtesten Interpratationen leben muss.

Das ist aber genausowenig der Fall wie bei den Christen. Obwohl der Papst erzählt, dass es verboten sei mit Gummis zu poppen, gibt es jede Menge Katholiken, die das trotzdem machen. Sie sind deswegen nicht schlechtere Katholiken als die anderen...

Einerseits wollen wir hier keine "strenggläubigen" Muslime haben, anderseits erwarten wir, dass sie das sind.

Ich habe oft erlebt, dass Leute entsetzt sind, wenn ich ihnen erzähle, dass meine Freundin islamisch ist, und danach sind sie noch entsetzter, wenn sie sehen, dass die kein Kopftuch trägt. Ich höre dann oft Kommentare wie das sei ja gar keine "richtige" Muslimin.

Gruss

fritz

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Muslime und Islam

@elias du übertreibst gerne immer in einer Richtung. Es ist ja durchaus möglich, dass wenn eine Fimra gross genug ist und sie viele muslimische Mitarbeiter hat, sie erwägt ein extra Menu für Muslime zu machen oder dass sie dann eifach mehr von den Vegetarier-Menus bereitstellt. Der Unterschied ist aber dann, dass sie es freiwillig macht um ihren Mitarbeitern entgegen zukommen! Aber wenn wir mal ehrlich sind, haben die wenigsten Firmen genügend Ressourcen um extra noch eine Kantine zu bauen oder noch mehr verschiedene Menus anzubieten. Ausserdem wird ja kein Mitarbeiter gezwungen in der Kantine zu essen, er kann auch ausserhalb gehen, wenn es ihm nicht passt! Und jemand der Essensallergien hat, kann auch nicht fordern, dass ein Menu zu seinen Wünschen gekocht wird, sondern muss selber schauen was er essen kann!

Das Problem ist einfach, sobald man anfängt Ausnahmen zu machen, kommen alle Anderen auch und plötzlich muss eine Kantine 10 verschiederne Menus bereitstellen, für alle verschiedenen Religionen und Wünsche! Das kann nicht sein! Man kann es auch noch weitertreiben und von den Firmen verlangen, dass sie 5 mal am Tag allen Muslimen ihre Zeit frei gibt um zu beten und man auch in jedem Raum einen Pfeil hat um die Richtung nach Mekka zu weisen! Ich bin einfach der festen Meinung, dass sich Einwanderer an unsere Sitten & Gepflogenheiten anpassen muss und nicht umgekehrt! Und wenn sich eine Firma ,wie oben gesgat, entscheidet freiwillig ihren Muslimen in irgendeiner Art entgegenzukommen, ist das schön, es soll aber nicht die Regel werden!

@fritz ich teile, deine Meinung, dass die Burka in der Schweiz noch kein Problem ist und es viel wichtigere Sachen zu regeln gibt! Andrerseits ist es halt auch gut, wenn man eben von Afang an die Regelb festsetzt und nicht wenn dann in naher Zukunft vielleicht noch mer muslimische Mitmenschen in der Schweiz sind! Der Vorschlag mit dem Vermumungsverbot wäre in der Tat eine bessere Lösung!

wasup
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@fritz da sind wir wieder bei meiner alten Aussage! Denn ich behaupte, dass uns eigentlich nur die ganz strenggläubigen Muslime Probleme bereiten. Die, welche genau nach dem Koran leben. Aber diesen Menschen sollten wir sowieso überhaupt nicht entgegenkommen, weil deren Weltanschauung mit Unserer nicht vereinbar ist! Solchen Leuten sollte man es so ungemütlich wie möglich machen, dass sie sich entweder an unsere Werte anpassen oder wieder gehen!

Denn ein grosser Teil der Moslems lebt ohne Probleme in der Schweiz und wie bei deiner Freundin, würde man wahrscheinlich nicht mal merken, dass sie Muslime sind! Aber es sind dann eben die strenggläubigen, fanatischen Moslems, welche dann wieder alle in ein schlechtes Licht führen!

Elias
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fritz wrote:

Elias wrote:
Für Muslime gibt es nur die Möglichkeit, in einem jüdischen Restaurant zu speisen.

... oder ihre Essgewohnheiten etwas zu lockern. Es gibt Millionen von Moslems, die sich nicht strikt an alles halten, was als "haram" beschrieben wird, viele trinken auch Alkohol.

jep, aus ich kenne einige (Juden & Muslime), die essen Schweinefleisch und trinken Alkohol.

Ich wollte nur kurz zeigen, dass wir uns keine Sorgen machen müssen. Denjenigen, denen etwas wichtig ist, haben ihre Lösungen schon selber gefunden oder suchen sie - ohne uns.

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Benjamin Franklin

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@elias genau, dass denke ich eben auch! Sie können sich selber arangieren, aber dazu es ist wichtig, dass sie von Anfang an die Spielregeln kennen!

@fritz mich würde es übrigens noch intressieren, was deine Freundin zum Minarett Verbot denkt. Stört es sie? Fühlt sie sich vielleicht sogar diskriminiert als Muslimin?

Elias
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Weitsicht

Brille: Fielmann

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fritz.
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Muslime und Islam

wasup wrote:

@fritz mich würde es übrigens noch intressieren, was deine Freundin zum Minarett Verbot denkt. Stört es sie? Fühlt sie sich vielleicht sogar diskriminiert als Muslimin?

Sie hat das ganze etwas distanziert beobachtet, im wörtlichen und übertragenen Sinne....

Das heisst, sie ist jetzt nicht in der Schweiz, aber sie beschäftigt sich natürlich seit einer Weile mit dem Gedanken, eventuell mal hier zu leben.

Sie war ziemlich überrascht, weil das nicht mit dem toleranten Bild übereinstimmt, das sie von Europa und speziell der Schweiz hatte.

Wenn z.B. irgendwo in Europa Ausländer von Neonazis verprügelt wurden oder ähnliches, habe ich ihr immer erzählt, dass dies eine absolute Minderheit von Fremdenhassern seien. Und jetzt steht plötzlich in allen Zeitungen, dass die Mehrheit der Schweiz Minarette verboten hat. Das ist jetzt also keine Minderheit mehr. Und dadurch hat sie noch grössere Bedenken, hier eventuell mal zu leben und dass sie dann eben als Moslem diskriminiert wird.

Ihr ist die christliche Religion überhaupt nicht fremd, sie ging in eine protestantische Schule (warum müssen Schulen überhaupt religiös sein???) und wurde dort ausser zum christlichen Religionsunterricht auch jeden Sonntag in die Kirche gezwungen. Dadurch war sie schon mehr in der Kirche als in der Moschee.

Die Schule hatte sie gewählt, weil es in ihrer Gegend (trotz über 90% Moslems) mit Abstand die beste Schule war.

Sie empfand das auch nicht als wirklich schlimm, sondern eher als Bereicherung auch Einblick in eine andere Religion zu bekommen.

Sie hat sich aber entschieden, dass ihr die islamische Religion näher steht.

Gruss

fritz

wildhund
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fritz wrote:

Wenn z.B. irgendwo in Europa Ausländer von Neonazis verprügelt wurden oder ähnliches, habe ich ihr immer erzählt, dass dies eine absolute Minderheit von Fremdenhassern seien. Und jetzt steht plötzlich in allen Zeitungen, dass die Mehrheit der Schweiz Minarette verboten hat. Das ist jetzt also keine Minderheit mehr.

Ich denke auch hier sollte man unterscheiden können. Ich glaube kaum, dass die Mehrheit der Minaretten Ja-Stimmern die Fremden hassen. Viele Ja-Stimmer haben einfach ihrer Bedenken über etwas geäussert. Da direkt mit Fremdenhassern in Verbindung gebracht zu werden, finde ich also wirklich sehr, sehr problematisch. Wären die Schweizer Fremdenhasser hätten wir nicht einen solch hohen Anteil Ausländer in der Schweiz.

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Ich habe grundsätzlich nichts gegen Moslime. Da habe mehr probleme mit den Amis, welche sich gegen aussen als die Sauber-Männer darstellen und eff. für einen grossteil des Chaos auf der Welt verantwortlich sind.

Die Amis erstellen für die Welt Vorschriften und selber halten sie sich nicht daran, etc. etc.

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fritz.
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wildhund wrote:

Ich denke auch hier sollte man unterscheiden können. Ich glaube kaum, dass die Mehrheit der Minaretten Ja-Stimmern die Fremden hassen. Viele Ja-Stimmer haben einfach ihrer Bedenken über etwas geäussert. Da direkt mit Fremdenhassern in Verbindung gebracht zu werden, finde ich also wirklich sehr, sehr problematisch. Wären die Schweizer Fremdenhasser hätten wir nicht einen solch hohen Anteil Ausländer in der Schweiz.

Da magst du Recht haben, aber versuche, das mal im Ausland zu erklären. Unsere sieben Zwerge haben solche Erklärungsversuche unternommen, denen wurde dann aber in der Schweiz vorgeworfen, dass sie Volksentscheide nicht akzeptieren.

Gruss

fritz

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Muslime und Islam

Sieben Zwerge, das doch ziemlich vortrefflich.

Das ist eben das Problem, dass die Schweiz (ich meine unsere 7 Zwerge) nicht einheitlich auftreten und jeder noch etwas populistische darauf legen will. Konkordanz heisst schliesslich auch, das die Mehrheit entschiedet und alle dann (ob dafür oder dagegen) am gleichen Strick ziehen sollten.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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weico
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Muslime und Islam

Elias wrote:

Es hat nichts mit Rassismus zu tun. Auch nicht mit Religionen. Es ist weder eine einzelne Rasse noch eine einzelne Religion davon betroffen.

Richtig.!

Es sind nur Millionen Bürger von gewissen Ländern betroffen... Lol

Das die Mehrheit dieser Länder aus der gleichen Region stammen,ist wohl nur Zufall... :roll:

weico

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