Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

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28.03.2010 19:43
#1
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Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

Zur Sanierung der Geschäftsbanken stellt Natibank diesen Gratisgeld (..ok, nicht ganz gratis, kostet ein paar Promille) zur Verfügung.........[obwohl diese Bankbeamten eigentlich bewiesen haben, dass sie mit Geld nicht umgehen können]. Diese geschenkten Strukturbeiträge lassen die Bankkasse klingeln (Zinsmarge etc., siehe post oben), ohne dass die Bankbeamten einen Finger krümmen müssen.....so hat die Natibank den Selbstbedierungsladen "Bank" wieder geöffnet....Boni und überhöhte Saläre können wieder hemmungslos ausgerichtet werden.

Meines Erachtens müssten alle Strukturbeiträge zu 100% besteuert werden, denn wenn sie Zins- und/oder Währungspolitik betreibt setzt die Natibank schliesslich unsere Stuergelder bzw. unser Volksvermögen ein. Dass dabei nur ein Paar mit etwas Sein, mehr Schein und viel Schwein profitieren, ist einfach nur stossend.

Fine-Tuner

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22.04.2010 21:26
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Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

Fine-Tuner wrote:

Ein super Geschäftsmodell. Ich will auch eine Bank sein!

Wenn es so einfach ist, warum macht man es denn nicht einfach nach und gründet eine Bank?

Siehe http://www.youtube.com/watch?v=aK2yZlHk4cA

Der ganze Beitrag http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ&feature=PlayList&p=A0312948E7...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

22.04.2010 18:45
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Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

Bankbeamte finden sich gut, obwohl ihre Inkompetenz bewiesen ist. Sie klopfen sich wieder auf die Schulter, obwohl sie ohne Steuergelder und Gratisgeld längst bankrott wären. Sie zahlen sich wieder top Saläre und Boni, ohne dass sie irgend eine Leistung erbracht hätten.

Wie kann es sein, dass eine Industrie, die ans sich eine untergeordnete volkswirtschaftliche Bedeutung hat, derart verhätschelt wird ja gerdezu von den Institutionen begünstigt wird?

Staaten verschulden sich, übernehmen die Risiken der Banken und überschütten diese noch mit Gratisgeld....Einsparen tut man dieses Geld dann bei den Invaliden, Arbeitslosen, Alten und Hinterlassenen....oder erhöht ganz einfach Steuern und Gebühren, die dann wiederum alle zahlen dürfen.

Ein super Geschäftsmodell. Ich will auch eine Bank sein!

Fine-Tuner

09.04.2010 21:23
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Fine-Tuner wrote:

CrashGuru wrote:

Ja ja, alles ok.

Wobei ich da eher dafür wäre, dass ausgebildete Verkäufer/innen eben bessere Löhne bekommen. ...

Dem kann ich nur zustimmen. Das Problem ist, dass Industrien die in einem offenen Markt (tiefe Eintrittshürden, geringe Regulierung, spielender Wettbewerb) agieren, nie und nimmer diese Margen und entspr. diese Gewinne realisieren können wie Banken und folglich auch nicht dieses Lohnniveau gewähren können (auch wenn sie gerne würden). Wenn man die Preisstruktur der Banken (Zinsen, Gebühren, Kommissionen) vergleicht, muss man ernüchternd feststellen, dass die Preise der einzelnen Banken nur wenig voneinander abweichen...das ganze stinkt nach Kartell...Ausnahme bildet vielleicht die Migros Bank, die auch als einzige eine Flat Rate für Börsentransaktionen anbietet. Wie auch immer, ich habe nichts gegen gute Löhne, im Gegenteil, doch nur wenn sie nicht zu Lasten anderer, insbesondere der Mehrheit, gehen.

Fine-Tuner

Da bin ich mal gleicher Meinung (was ja selten vorkommt)

Die ganzen Gebühren, Spesen, Kontoführung könnte man streichen und/oder den unteren Angestellten mehr Lohn geben.

Es sind Seilschaften. Diejenigen, die oben sind, schauen zu wenig nach unten und diejenigen die unten sind, sehen nur Ärsche.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

09.04.2010 20:02
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Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

CrashGuru wrote:

Ja ja, alles ok.

Wobei ich da eher dafür wäre, dass ausgebildete Verkäufer/innen eben bessere Löhne bekommen. ...

Dem kann ich nur zustimmen. Das Problem ist, dass Industrien die in einem offenen Markt (tiefe Eintrittshürden, geringe Regulierung, spielender Wettbewerb) agieren, nie und nimmer diese Margen und entspr. diese Gewinne realisieren können wie Banken und folglich auch nicht dieses Lohnniveau gewähren können (auch wenn sie gerne würden). Wenn man die Preisstruktur der Banken (Zinsen, Gebühren, Kommissionen) vergleicht, muss man ernüchternd feststellen, dass die Preise der einzelnen Banken nur wenig voneinander abweichen...das ganze stinkt nach Kartell...Ausnahme bildet vielleicht die Migros Bank, die auch als einzige eine Flat Rate für Börsentransaktionen anbietet. Wie auch immer, ich habe nichts gegen gute Löhne, im Gegenteil, doch nur wenn sie nicht zu Lasten anderer, insbesondere der Mehrheit, gehen.

Fine-Tuner

09.04.2010 18:47
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Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

Fine-Tuner wrote:

.....nen Fonds verkaufen.....ja oftmals ist ein simpler Anlagefonds einfacher zu erklären als ein Staubsauger und die modernsten Kaffevollautomaten können bezüglich Komplexität ohne weiteres mit einem strukturierten Produkt der Finanzindustrie konkurrenzieren.

Fine-Tuner

Ja wenn ich dazu die Bedienungsanleitungen (aus dem Koreanischen/Chinesischen/Japanischen übersetzt) lese, dann gebe ich Dir ja recht :cry: LolWink :oops:

09.04.2010 17:24
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Fine-Tuner wrote:

Nicht dass ich ihnen das Geld nicht gönnen möchte,

Der einzige Satz, den ich nicht selbst unterschreiben würde.

09.04.2010 17:19
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Fine-Tuner wrote:

CrashGuru wrote:

Wenn Du schon schiesst, dann bitte auf die richtigen Ziele, die es auch wirklich verdienen. Da gebe ich Dir dann auch recht Wink

Mein lieber CrashGuru

Wo oben Geklotzt wird, fallen auch unten übermässige Brosamen an. Die Lohnstruktur der Finanzindustrie liegt im Quervergleich mit allen anderen Industrien völlig quer in der Landschaft. Nicht dass ich ihnen das Geld nicht gönnen möchte, doch wenn eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit unverhältnismässig abkassiert, sollte man das nicht einfach hinnehmen, denn letztlich bezahlen Sparer, Schuldner und Anleger - also de facto alle natürlichen und juristischen Personen - diese überhöhten Löhne. Sparer indem sie fast keine und Schuldner indem sie überhöhte Zinsen erhalten bzw. bezahlen (Strukturell) und Anleger mit überhöhten Gebühren und Kommissionen belasten. Schon heute übersteigen bei vielen die Gebühren die Zinserträge.

Bezüglich Ausbildung muss ich Dir sagen, dass die Banktätigkeit im Allgemeinen überschätzt wird. Die Meisten Tätigkeiten erfordern weder besondere kognitive noch physische Fähigkeiten.....ausser natürlich beim Börsenhandel, wo hellsehherische Fähigkeiten vermutet werden...wer einen Staubsauger verkaufen kann, kann eine Lebensversicherung verkaufen, kann einen Fonds verkaufen.....ja oftmals ist ein simpler Anlagefonds einfacher zu erklären als ein Staubsauger und die modernsten Kaffevollautomaten können bezüglich Komplexität ohne weiteres mit einem strukturierten Produkt der Finanzindustrie konkurrenzieren.

Fine-Tuner

Ja ja, alles ok.

Wobei ich da eher dafür wäre, dass ausgebildete Verkäufer/innen eben bessere Löhne bekommen. Und ich meine, dass Bankangestellte im allgemeinen eine KV Lehre absolvierten oder als Quereinsteiger eine Basisausbildung in anderen Berufen hatten. Zudem wird Weiterbildung nach der Ausbildung bei Banken gross geschrieben (wenigstens etwas...).

Weshalb sollen jetzt zuerst die untersten Einkommen gebremst werden. Der Fisch stinkt vom Kopf weg. Und wie Du selbst schreibst ist unser System eine Pyramide. Beim Lohn allerdings eine Umgekehrte....

09.04.2010 04:17
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CrashGuru wrote:

Fine-Tuner wrote:
Die Banken müssen verdammt aufpassen was sie in Zukunft machen. Die Kosten müssen runter insb. müssen die Lohnkosten runter. Ich verstehe nicht, wieso eine Person am Kassenschalter der Kantonalbank 50% mehr verdient als eine Person an der Migroskasse...

Fine-Tuner

Also da schiesst Du nun aber voll daneben.

Abgesehen von der Ausbildung ist auch die Verantwortung etwas höher bei einem Bankangestellten. Ob das zu +50% (wenn es denn so ist....) berechtigt kann ich nicht beurteilen.

Jedoch ich denke nicht, dass ausgerechnet bei den "kleinen" Angestellten der Banken, das Lohnniveau schief hängt. Zudem bekommen diese auch keine BONI sondern 13. und evtl. 14. Monatslohn (wenn ich nicht irre).

Wenn Du schon schiesst, dann bitte auf die richtigen Ziele, die es auch wirklich verdienen. Da gebe ich Dir dann auch recht Wink

Mein lieber CrashGuru

Wo oben Geklotzt wird, fallen auch unten übermässige Brosamen an. Die Lohnstruktur der Finanzindustrie liegt im Quervergleich mit allen anderen Industrien völlig quer in der Landschaft. Nicht dass ich ihnen das Geld nicht gönnen möchte, doch wenn eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit unverhältnismässig abkassiert, sollte man das nicht einfach hinnehmen, denn letztlich bezahlen Sparer, Schuldner und Anleger - also de facto alle natürlichen und juristischen Personen - diese überhöhten Löhne. Sparer indem sie fast keine und Schuldner indem sie überhöhte Zinsen erhalten bzw. bezahlen (Strukturell) und Anleger mit überhöhten Gebühren und Kommissionen belasten. Schon heute übersteigen bei vielen die Gebühren die Zinserträge.

Bezüglich Ausbildung muss ich Dir sagen, dass die Banktätigkeit im Allgemeinen überschätzt wird. Die Meisten Tätigkeiten erfordern weder besondere kognitive noch physische Fähigkeiten.....ausser natürlich beim Börsenhandel, wo hellsehherische Fähigkeiten vermutet werden...wer einen Staubsauger verkaufen kann, kann eine Lebensversicherung verkaufen, kann einen Fonds verkaufen.....ja oftmals ist ein simpler Anlagefonds einfacher zu erklären als ein Staubsauger und die modernsten Kaffevollautomaten können bezüglich Komplexität ohne weiteres mit einem strukturierten Produkt der Finanzindustrie konkurrenzieren.

Fine-Tuner

07.04.2010 13:02
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Natürlich lässt sich diskutieren, warum gewisse Leute für eine ähnliche Leistung 50% mehr verdienen als andere.

Aber wichtiger finde ich die Frage, warum gewisse Leute für eine schlechte Leistung 10'000% mehr verdienen als andere für eine gute.

Gruss

fritz

07.04.2010 11:35
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Fine-Tuner wrote:

Die Banken müssen verdammt aufpassen was sie in Zukunft machen. Die Kosten müssen runter insb. müssen die Lohnkosten runter. Ich verstehe nicht, wieso eine Person am Kassenschalter der Kantonalbank 50% mehr verdient als eine Person an der Migroskasse...

Fine-Tuner

Also da schiesst Du nun aber voll daneben.

Abgesehen von der Ausbildung ist auch die Verantwortung etwas höher bei einem Bankangestellten. Ob das zu +50% (wenn es denn so ist....) berechtigt kann ich nicht beurteilen.

Jedoch ich denke nicht, dass ausgerechnet bei den "kleinen" Angestellten der Banken, das Lohnniveau schief hängt. Zudem bekommen diese auch keine BONI sondern 13. und evtl. 14. Monatslohn (wenn ich nicht irre).

Wenn Du schon schiesst, dann bitte auf die richtigen Ziele, die es auch wirklich verdienen. Da gebe ich Dir dann auch recht Wink

07.04.2010 07:42
Bild des Benutzers Elias
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Fine-Tuner wrote:

Fine-Tuner wrote:
Zur Sanierung der Geschäftsbanken stellt Natibank diesen Gratisgeld (..ok, nicht ganz gratis, kostet ein paar Promille) zur Verfügung.........

Es wäre noch zu ergänzen, dass Null Prozent Zins einer Besteuerung von 100% gleichkommt

Rechnen ist nicht jedermanns Sache

100% entsprechen einer Verdoppelung

200% einer Verdreifachung

300% einer Verfierfachung

Bei 0% Zinsen ist das doppelte, dreifache und vierfache auch wieder Null....

So nebenbei: Division durch Null ist gerade in der Informatik immer sehr beliebt.

Es gab schon mal Zeiten mit Negativzinsen....

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

07.04.2010 01:00
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Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

Fine-Tuner wrote:

Zur Sanierung der Geschäftsbanken stellt Natibank diesen Gratisgeld (..ok, nicht ganz gratis, kostet ein paar Promille) zur Verfügung.........

Es wäre noch zu ergänzen, dass Null Prozent Zins einer Besteuerung von 100% gleichkommt

...so gesehen, werden die Banken mit den Vermögenserträgen der BANKSPARER saniert, OHNE dass nur ein Bankbeamter einen Finger krümmt (strukturell)...solche Freunde müsste man haben.....und dies nachdem die Steuerzahler - welche de facto identisch mit den Banksparern sind - bereits Milliardenbeträge zur Stützung eingeschossen haben?...Mit der Ablehnung der Senkung des Umwandlungssatzes hat das Volk klar gezeigt, was es von solch Gebahren hält. Die Banken müssen verdammt aufpassen was sie in Zukunft machen. Die Kosten müssen runter insb. müssen die Lohnkosten runter. Ich verstehe nicht, wieso eine Person am Kassenschalter der Kantonalbank 50% mehr verdient als eine Person an der Migroskasse...

Fine-Tuner

06.04.2010 12:04
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Fine-Tuner wrote:

Soll froh sein, dass die Spekulanten dem CHF (noch) Wohl gesonnen sind.

Die Exportindustrie kann an einem starken Franken keine Freude haben.

Quote:

Schlapper Euro, starker Franken: Nationalbank rennt gegen Wand

Der Euro fällt und fällt, die Schweizer Exportwirtschaft leidet. Und die Interventionen der Nationalbank scheinen nur wenig zu bringen. Was läuft falsch?

..

..

..

Warum die SNB keine Chance hat

Der Reihe nach: Theoretisch wäre es für die SNB ein Kinderspiel, den Franken zu schwächen. Sie müsste ganz einfach Geld drucken. Je mehr Franken im Umlauf sind, desto schwächer ist die Währung. Es ist wirklich so simpel. Gefährlich und kompliziert sind jedoch die Auswirkungen. Das gedruckte Papiergeld gerät ausser Kontrolle, es entsteht eine Inflation, und genau dies zu verhindern, ist der SNB oberste Pflicht. Und deshalb druckt sie auch kein Papiergeld à discrétion.

Um den Franken zu schwächen, versucht die SNB aber trotzdem, mehr Schweizer Geld in Umlauf zu bringen, aber nicht mit der Druckerpresse, sondern mit Interventionen an den Devisenmärkten: Sie kauft Euro und verkauft Franken, d.h.: Sie nimmt Euros aus dem Verkehr und ersetzt sie mit Schweizer Franken. Dieser Mechanismus hat jedoch eine beschränkte Wirkung. Die SNB hat letztlich keine Chance, allein mit diesen Interventionen den Franken nachhaltig zu schwächen.

Gute Staatsfinanzen ziehen Frankenkäufer an

Warum aber ist der Franken überhaupt so stark? Er ist wieder zu einer «Sicherer Hafen»-Währung geworden, will heissen: Rund um den Globus kaufen Investoren Schweizer Franken, weil sie eben genau damit rechnen, dass er stark wird und stark bleibt. Sie haben dazu gute Gründe: Anders als andere Staaten sind die Schweizer Finanzen durch die Krise nicht geschädigt worden. Im Gegenteil: Letztes Jahr sind Finanzminister Merz sogar mehr als zwei Milliarden Franken als Überschuss in der Kasse geblieben.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Schlapper-Euro-starker...

Gute Staatsfinanzen vs. vernichtetes Volksvermögen

Das sehen wohl einige anders.

Vernichtet ist erst dann, wenn es definitiv weg ist. Ansonsten hat das Geld nur den Besitzer gewechselt bzw. wurde es in Umlauf gebracht.

Wie wäre es mal mit Prozac?

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

29.03.2010 11:17
Bild des Benutzers Fine-Tuner
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Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

Die Natibank spielt bewusst mit dem Feuer. Die Natibank kann das gefährliche Spiel mit dem Gratisgeld nur durchziehen, weil der CH-Franken pickelhart ist. Sobald der CHF brökelt, wird's verdammt gefährlich. Dann muss die Natibank an der Zinsschraube drehen und was das für eine eh schon angeschlagene Wirtschaft bedeuted kann sich jeder vorstellen...gerade die Geschäftsbanken, die von der Natibank ja mit Gratisgeld geradezu zugedeckt werden, könnten sich ihre Fristentransformationsgewinne hinten rein schieben...einige würden diesen Refinazierungsschock nach der eben gerade so überstandenen Fianzkrise wohl nicht überleben u.a. die UBS......

Seit die Natibank den UBS-Deal durchgezogen hat, verhält sie sich sowieso irgendwie nervös...droht den Märkten dauernd mit Intervention...ist doch lächerlich, gegen die internationale Finanzspekulation hätte die doch "zero chance". Soll froh sein, dass die Spekulanten dem CHF (noch) Wohl gesonnen sind.

Fine-Tuner

29.03.2010 09:49
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Ramschpapierhaendler wrote:

Ich hab auch den leisen Verdacht, dass die Schweizer ÜBERHAUPT nicht realisieren, dass ihr Vermögen durch die eigene Regierung vernichtet wird.

Ich wage sogar zu behaupten, dass nicht mal die Mehrheit unsere 7 Zwerge und Zwerginnen weiss, was vor sich geht.

29.03.2010 08:02
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MarcusFabian wrote:

Bin ja gespannt, wie lange unser Volk tatenlos zuschaut, wie die SNB Volksvermögen vernichtet.

Vielleicht wird dann endlich die Grundsatzfrage gestellt, wozu wir eine SNB überhaupt brauchen!

Ich verwette mein Gold darauf, dass kaum ein Prozent der Bevölkerung weiss, was der Zweck der Nationalbank ist, geschweige denn, was Geld eigentlich ist und schon gar nicht, was daraus gemacht wurde.

29.03.2010 06:48
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arunachala wrote:

wieder jemand der darauf hofft, es bei seiner bank bis in die teppichetage zu schaffen ... 8)

... und wieder weg zu sein, bevor die ersten Molotowcocktails fliegen ...

29.03.2010 01:08
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Natibank saniert Geschäftsbanken über Strukturbeitäge

Bin ja gespannt, wie lange unser Volk tatenlos zuschaut, wie die SNB Volksvermögen vernichtet.

Vielleicht wird dann endlich die Grundsatzfrage gestellt, wozu wir eine SNB überhaupt brauchen!

28.03.2010 20:56
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wieder jemand der darauf hofft, es bei seiner bank bis in die teppichetage zu schaffen ... 8)

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

28.03.2010 20:18
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wieder jemand der zuviel Zeitung gelesen hat