Opfern wir der UBS die Schweiz?

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16.10.2008 21:02
#1
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Wieso brauchen wir eine UBS?

Wieso bin ich ein Ketzer und Brandstifter, wenn ich diese Frage stelle?

Hört die Redefreiheit hier auf?

Wenn doch schon sehr viele CH-Kunden bei der UBS abgesprungen sind, wie der Rohner ja selbst sagt, dann fallen einfach noch die Arbeitsplätze weg....na und?...Heute wissen wir, dass das Meiste nur Luft war.

Wie lange kann man 20'000 UBS Angestellte mit 60Mrd. alimentieren (..also ohne Bonus und so....Rohner CHF 5'000.- im Monat wäre doch angemessen, oder)? 20'000*5'000*13= 1.3 Mrd. pro Jahr.

60 Mrd. würde also reichen rund 45 Jahre!!!!!!!! lang 20'000 UBS'ler mit 5'000 im Monat (inkl. 13er) zu bezahlen.

He, Leute. Werden wir hier für völlige Dorftrottel gehalten....langsam krieg ich Angst. Gibs denn niemanden der diesen absoluten Wahnsinn sieht?

HIIIIILFEEE

Fine-Tuner

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07.05.2015 08:53
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Die UBS bezahlt 2015 wieder Gewinnsteuern

Die Freude über das gute Ergebnis ist nicht nur bei den Aktionären gross. Auch die Steuervögte reiben sich die Hände. Erstmals seit Jahren wird die UBS Gewinnsteuern entrichten.

..

..

Mit welchem Steuereinnahmen Zürich von der UBS rechnet, will Pons aus Gründen des Steuergeheimnisses nicht sagen. Darunter fällt auch der Betrag an Gewinnsteuern, den die Bank 2006 abgeliefert hat.

Auch andere Gemeinden profitieren

Aber nicht nur die Stadt Zürich darf sich über zusätzliche Steuererträge freuen. Grosse UBS-Standorte sind auch in Basel oder Opfikon. «Bei Steuerpflichtigen mit Betriebsstätten in mehreren Kantonen oder Gemeinden erfolgt nach der rechtskräftigen Einschätzung eine Steuerausscheidung nach Kantonen und Gemeinden», erklärt Pons. Die Ausscheidung selber erfolge unter anderem im Verhältnis zur Lohnsumme. Das bedeutet: Je mehr gut bezahlte Mitarbeiter die Bank an einem Ort beschäftigt, desto höher fällt auch die dort zu entrichtende Steuersumme aus.

Auch wenn UBS in den letzten Jahren in der Schweiz keine Gewinnsteuern bezahlt hat, so hat sie über die Jahre hinweg Kapital-, Gewerbe- und Liegenschaftssteuern entrichtet. Nach der Finanzkrise war die UBS davon ausgegangen, erst im Jahr 2017 wieder Gewinnsteuern zu bezahlen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Die-UBS-bezahlt-2015-wieder-Gewin...

 

Man beachte die ersten Postings in diesem Thread. Es sind die selben Basher, die auch in anderen Threads mit ihren dumpfen Sprüchen ihr Unwesen treiben. Sofern sie überhaupt noch im Forum dabei sind.

 

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Benjamin Franklin

05.05.2015 13:10
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UBS mit bestem Resultat seit 2010

Steigende Finanzmärkte haben der UBS das beste Quartalsergebnis seit dem zweiten Quartal 2010 beschert.

http://www.cash.ch/news/top_news/ubs_mit_bestem_resultat_seit_2010-33209...

 

 

UBS zahlt früher Steuern als erwartet

Gut möglich, dass die UBS bereits für das laufende Geschäftsjahr wieder Steuern abliefert. Die Stadt Zürich könnte die Millionen gut gebrauchen.

Mit seiner Grossbankenregulierung hat der Bund den Zürchern ein unerwartetes Geschenk gemacht. Sie führt nämlich dazu, dass die UBS in der Schweiz schon bald wieder Steuern bezahlen muss

http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/wirtschaft/5723/

 

I-m so happy

 

 

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Benjamin Franklin

02.03.2015 08:51
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Hypo Alpe Adria: Österreich zieht Reissleine bei Skandalbank

Die Tragödie um die österreichische Skandalbank Hypo Alpe Adria ist um ein Kapitel reicher. Die österreichische Regierung will keine weiteren Mittel in die Nachfolge-Anstalt der Hypo – die Bad-Bank Heta – einschiessen, nachdem dort ein neue, milliardenschwere Kapitallücke aufgedeckt worden ist. Die Heta soll nun von der Aufsichtsbehörde FMA abgewickelt werden, wie am Sonntagabend bekanntgegeben wurde. Es kommt vorerst zu einem Schuldenmoratorium bis Juni 2016. Womöglich werden die Gläubiger der Heta aber einen Schuldenschnitt hinnehmen müssen. Damit gesteht der österreichische Staat faktisch ein, dass er nicht allein für die Verwertung der Hypo-Reste aufkommen wird.

Grosse Kapitallücke

Die Heta hatte rund 18 Mrd. € an Vermögenswerten von der Hypo Alpe Adria übernommen. Eine Überprüfung durch zwei Revisoren zeigte nun, dass ein Grossteil davon abgeschrieben werden muss. Die Kapitallücke wurde am Sonntagabend auf 4 Mrd. bis 7,6 Mrd. € beziffert. Diese Feststellung brachte die österreichische Regierung in die Bredouille. Sie hätte die Kapitallücke schnell schliessen müssen, damit die Heta weiterhin ihre Verbindlichkeiten hätte bedienen können, ohne einzelne Gläubiger zu bevorzugen – im März etwa wären Anleihen in Höhe von 950 Mio. € zur Rückzahlung fällig geworden. Doch Wien hat nun die Reissleine gezogen. Nachdem Österreich seit der Not-Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria Ende 2009 bereits 5,5 Mrd. € an Kapital eingeschossen hatte, werden jetzt weitere Kapitalhilfen verweigert. Auch hatten EU-Vorgaben enge Grenzen gesetzt.

Als Alternativen boten sich zwei Wege an: eine Insolvenz oder eine geordnete Abwicklung. Die Verantwortlichen haben sich für Letzteres entschieden. Eine Abwicklung nach den EU-weiten Regeln – sie waren vor allem unter dem Stichwort «Bail-in» diskutiert worden – ist seit Anfang des Jahres möglich. Nun wird das Prozedere erstmals in Österreich angewendet. Die FMA wird das Zepter bei der Heta übernehmen und einen Plan für die Abwicklung ausarbeiten.

Schuldenmoratorium

Einen ersten Pflock haben die Aufseher bereits eingeschlagen. Sie verhängten ein Schuldenmoratorium bis Juni 2016. Bis dahin werden also weder Anleihen zurückgezahlt noch Zinsen geleistet. Nach Angaben der FMA haben allein die betroffenen Bonds und Schuldscheindarlehen sowie das nachrangige Kapital ein ausstehendes Volumen von gut 9,8 Mrd. €. Hinzu kommen unter anderem unbezifferte Verbindlichkeiten gegenüber der ehemaligen Mutter BayernLB. All diese Gläubiger haben zu befürchten, dass sie im Zuge der Heta-Abwicklung auf einen Teil ihrer Ansprüche werden verzichten müssen. Ein Schuldenschnitt steht damit im Raum. Er wird davon abhängen, ob die Vermögenswerte zur Deckung der Ansprüche reichen werden.

Eine Insolvenz wurde von den Verantwortlichen erneut abgelehnt. Laut der FMA käme sie teurer, und sie könnte die Finanzmarkt-Stabilität gefährden. Aus politischer Sicht war wohl entscheidend, dass bei einer Insolvenz die staatlichen Garantien für die Hypo-Anleihen sofort wirksam geworden wären. Allein das Land Kärnten, das einst die zügellose Expansion der Hypo Alpe Adria auf dem Balkan forciert hatte, bürgt noch für rund 10 Mrd. €. Mit einer geordneten Abwicklung lässt sich ein Auslösen der Garantien vermeiden.

Flut von Klagen?

Falls es zu einem Schuldenschnitt kommt, ist allerdings eine Flut von Prozessen gegen Kärnten und wohl auch gegen den Bund zu erwarten. Dann würde geklärt, ob die Garantien gelten. Die Regierung hat damit eine gewisse Erfahrung. Im vergangenen Jahr hatte sie Investoren mit dem Hypo-Sondergesetz vor den Kopf gestossen. Eine begrenzte Gruppe von Anleihegläubigern soll ihr Geld nicht mehr zurückbekommen – obwohl die Papiere vom Land Kärnten garantiert waren. Eine Entscheidung über die entsprechenden Klagen wird für den Herbst erwartet. Die Perspektive hat sich nun jedenfalls deutlich ausgeweitet: Die meisten Gläubiger der ehemaligen Hypo Alpe Adria müssen sich mit dem Gedanken an einen Schuldenschnitt auseinandersetzen.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/oesterreich-zieht-reissleine-bei-skandalban...

 

Willhelm Tell vs, Habsburger

 

 

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08.09.2014 15:48
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Die Wall Street im Überlebenskampf

Die grosse Tradition der Wall Street kann ihren Bedeutungsverlust kaum stoppen. Mitverantwortlich dafür sind Angebote von CS und UBS. Jetzt versucht ein neuer Besitzer, die Entwicklung umzukehren.

Innert zehn Jahren schrumpfte der Marktanteil der Wall Street am amerikanischen Aktienhandel von 80 auf 20 Prozent.

 

Denn Credit Suisse und UBS gehören zu den grössten Betreibern dieser Handelsräume, in denen Investoren anonym bleiben können. Über »Dark Pools» sollen in New York mittlerweile rund 15 Prozent der Aktien gehandelt werden.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/die-wall-street-im-ueberlebensk...

 

 

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23.04.2014 17:38
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Die Grossbanken müssen bald wieder Gewinnsteuern zahlen

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise müssen UBS und CS keine Gewinnsteuern bezahlen – zum Leidwesen der Stadt Zürich. Für eine der beiden Banken ist es mit dieser Praxis wohl bald vorbei.

Hat eine Firma in einem Jahr rote Zahlen geschrieben, kann sie diese während maximal sieben Jahren in der Steuerrechnung von den Gewinnen abziehen. Gerade bei Schwergewichten wie den beiden Grossbanken schlägt sich das aufs Budget des Firmenstandorts bitter nieder.

Die völlig rechtmässige Praxis der Verlustvorträge lässt denn auch regelmässig viel Druckerschwärze fliessen und manche Steuerpflichtigen die Faust im Sack machen. Allerdings befreit der Verlustvortrag lediglich von der Gewinnsteuer. Er kann geltend gemacht werden, bis die Verluste ausgeglichen sind und maximal während sieben Jahren.

Profitieren vom Verlustvortrag

Die Regelung, frühere Verluste als Verlustvorträge von der Gewinnsteuer abziehen zu dürfen, besteht bereits seit mehr als 50 Jahren, erklärte der Genfer Steuerexperte und Professor Xavier Oberson gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Die Absicht des Gesetzgebers ist klar: Unternehmen sollen sich nach Verlusten erholen dürfen.

Und die Schweiz ist bei der Steuerbefreiung mittels Verlustvortrag nicht einmal besonders grosszügig. Gemäss Oberson dürfen Unternehmen in den USA ihre Verluste zwanzig Jahre lang abziehen, in Grossbritannien sogar unbefristet.

Die Regelung gilt für alle Unternehmen. Für Aufsehen sorgte sie aber namentlich bei den beiden Grossbanken UBS (UBSN 18.16 -0.38%) und Credit Suisse. (CSGN 27.69 -1.11%) UBS, die Nummer eins, zahlt seit ihren astronomischen Verlusten in der Finanzkrise von 2008 wegen des Verlustvortrags keine Gewinnsteuern – zum Leidwesen der Finanzvorsteher der Stadt Zürich.

Kassenwarte brauchen noch Geduld

Auch wenn seither mit Ausnahme eines heftigen Rückschlags 2012 die UBS-Gewinne wieder sprudeln, ändert sich daran so schnell nichts. 2013 schrieb die Bank einen Gewinn von 3,17 Milliarden Franken, 2012 aber einen Verlust von 2,48 Milliarden. Damals schlugen Restrukturierungskosten und die Regelung des Libor-Skandals zu Buche.

So müssen die Kassenwarte der öffentlichen Hand weiter auf den Zustupf der Grossbank warten, allen voran die Stadt Zürich. 2011 rechnete der damalige Finanzvorsteher Martin Vollenwyder, bis 2013 wieder Gewinnsteuer von der UBS einziehen zu können.

Der Verlust 2012 zerschlug diesen Hoffnungsschimmer aber jäh. Bis die UBS wieder Gewinnsteuer abliefere, dauere es etwas länger, beschied ihr Sprecher Jean-Raphäel Fontannaz der sda.

Tatsächlich weist die UBS im Geschäftsbericht 2013 einen Verlustvortrag von 28,9 Milliarden Franken aus, 6,1 Milliarden davon in der Schweiz. Wie die Beträge verrechnet werden, hänge davon ab, wo sie anfielen, und auch vom Gewinnniveau, sagte Fontannaz.

Der Löwenanteil des Verlustvortrags fällt mit 19,1 Milliarden Franken in den USA an, wo die UBS stark im Investmentbanking tätig ist. 2,8 Milliarden Franken entfallen auf Grossbritannien.

Wichtiger Steuerfaktor

Auch wenn die Bank keine Gewinnsteuer abliefert, bleibt sie doch eine wichtige Steuerzahlerin in der Schweiz, merkte Fontannaz an. Kapitalsteuern, Grundstücksteuern und was steuermässig sonst so anfällt, muss sie nämlich zahlen.

Zählt man die Steuern der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu, sprudelte zwischen 2010 und 2012 jährlich etwa eine Milliarde an den hiesigen Fiskus, rechnete der Sprecher vor.

Weniger von der Finanzkrise durchgerüttelt wurde die zweite Grossbank im Land, die Credit Suisse. Ihre Verluste lagen signifikant tiefer. So kündigte der Stadtzürcher Finanzvorsteher Daniel Leupi letzten Herbst bei der Budgetpräsentation auch an,  Good   eine der Grossbanken werde 2014 wieder Gewinnsteuer abliefern – welche liess er offen. Dass es die UBS nicht sein wird, scheint fast sicher.

So schnallt unterdessen die Stadt den Gürtel enger und rechnet bis mindestens 2017 mit hohen Defiziten, allerdings nicht nur wegen der UBS. 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Gr...

 

 

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Benjamin Franklin

04.02.2014 12:01
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UBS zeigt Stärke

Die Grossbank hat 2013 mit dem Milliardengewinn die Erwartungen leicht übertroffen. Die Dividende soll von 15 auf 25 Rp. erhöht werden. Der Ausblick bleibt verhalten. Die Aktien avancieren am Vormittag um 5,4%.

http://www.fuw.ch/article/ubs-weist-32-mrd-fr-jahresgewinn-aus/

 

«Steuern an den Kanton Zürich kaum vor 2017»

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Steuer...

 

 

Bund und SNB haben am UBS-Debakel verdient.

 

 

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Benjamin Franklin

23.11.2013 06:25
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Gute Neuigkeiten:

Die Credit Suisse gibt sich eine neue Rechtsstruktur

 

Die Credit Suisse will bis Mitte 2015 ihre rechtliche Struktur so vereinfachen, dass im Notfall die systemrelevanten Funktionen weitergeführt werden können. Zu diesem Zweck wird das Schweizer Geschäft in eine neue Tochtergesellschaft ausgelagert.

 

...

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/credit-suiss...

 

 

 

26.09.2013 16:16
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Elias hat am 23.01.2012 - 08:22 folgendes geschrieben:

Heute beginnt der Fall Erb.

4 Jahre nach dem Konkurs. Verglichen zur UBS ein Furz in den Wind. Es geht um ausstehende Kredite von 2 Milliarden Franken bei rund 80 Banken. Wie zuvor gepostet ist der Fall Swisair auch noch nicht ganz erledigt.

Ten Years After

 

 

Rolf Erb: Zu viele Nullen fürs Konkursamt

 

Milliardenpleite

Rolf Erb kämpft am Zürcher Obergericht um seine Ehre. Der Prozess um seine Erb-Gruppe zeigt immer neue Facetten - so ist der Schuldenberg viel höher als bisher bekannt: 6,5 Milliarden Franken.

Nicht genügend Platz für die vielen Nullen

Mit so hohen Forderungen sehen sich Konkursämter selten konfrontiert. Beim Konkursamt im Kanton Thurgau, wo die offenen Beträge im Fall Erb gesammelt und aufgelistet wurden, hatte die Eingabemaske im Computersystem gar nicht genügend Platz für die vielen Nullen. Wegen der Erb-Pleite musste das Amt die Eingabefelder erweitern lassen.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/rolf-erb-zu-viele-nullen-fuers-...

 

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Benjamin Franklin

12.08.2013 19:33
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MarcusFabian hat am 12.08.2013 - 11:34 folgendes geschrieben:


Wenn wir von einem Netting von Faktor 20 ausgehen (also das sich-aufheben von Long/Short Positionen), bleiben immer noch rund 4.5 Billionen oder das 7-fache BIP (= ca. 600 Mrd.). Also keine Chance, die Banken zu retten, falls die Derivateblase mal platzen sollte.

Wie siehst Du das?

 

..darum habe ich doch den mir wichtigen Punkt im Beitrag hervorgehoben:

"Grossbanken eines kleinen Landes müssen pleitegehen können, ohne dass die ganze Wirtschaft im Chaos versinken würde, wenn der Staat nicht als Retter in der Not einspringt. Ein Staat wie die Schweiz muss also das Problem des «Too big to fail» in den Griff kriegen, dann verträgt die Schweiz auch die beiden Grossbanken. Es ist unsere Hoffnung und unsere Überzeugung, dass wir eine Lösung für dieses Problem finden."

 

Ich war ja schon damals der Meinung ,dass die UBS-Rettung zwar absolut richtig war ...aber leider nur die 2.beste Lösung angewandt wurde.

http://www.cash.ch/comment/337935#comment-337935

 

Als Retter muss man Eigentümer werden und die Regel/Führung (Zepter) selbst bestimmen/übernehmen.Falls man dies nicht will, muss der "Rettungseinsatz" wenigstens über einen HOHEN Zins vergütet werden (Bagehot). Der Bankenplatz Schweiz wäre jedenfalls schon viel weiter,wenn der LORL (Staat) die UBS unter seine Fittiche genommen hätte und die Regel neu bestimmt hätte .

Kurzgefasst: Der Staat (LORL) HAT die LÖSUNG doch schon längst . Er MUSS/SOLL sie im Notfall nur richtig  ANWENDEN..

weico

12.08.2013 11:34
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weico hat am 11.08.2013 - 19:24 folgendes geschrieben:


 

Die schweizerischer Finanzindustrie, die mit knapp 6% der Erwerbstätigen rund 10% des BIP und 10% der Steuern erwirtschaftet ....darf man doch guten Gewissens schlichtweg der REALwirtschaft zurechnen.

Da spricht nichts dagegen. Aber das meinte ich nicht.

Mich würde Deine Meinung interessieren zu den 89 Billionen an Derivaten in den PF von CS/UBS. Immerhin das 140fache des Schweizer BIP.

Wenn wir von einem Netting von Faktor 20 ausgehen (also das sich-aufheben von Long/Short Positionen), bleiben immer noch rund 4.5 Billionen oder das 7-fache BIP (= ca. 600 Mrd.). Also keine Chance, die Banken zu retten, falls die Derivateblase mal platzen sollte.

Wie siehst Du das?

 

11.08.2013 19:24
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MarcusFabian hat am 11.08.2013 - 15:13 folgendes geschrieben:

weico hat am 11.08.2013 - 09:11 folgendes geschrieben:

 

SNB-Vizedirektor Danthine:

«Wir verteidigen nicht die Finanzindustrie, sondern die Realwirtschaft»

 

 

 

 

Deine persönliche Meinung dazu würde mich noch interessieren ...

 

Die Finanzindustrie trenne ich,im Gegensatz zu Danthine,nicht von der "Realwirtschaft". Bin ja kein Anhänger der Neoklassikschen Wirtschaftstheorie, sondern sehe das ganze "Wirtschaftsgeflecht" eher aus dem Blickwinkel der Kredittheorie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kreditgeld

 

Die schweizerischer Finanzindustrie, die mit knapp 6% der Erwerbstätigen rund 10% des BIP und 10% der Steuern erwirtschaftet ....darf man doch guten Gewissens schlichtweg der REALwirtschaft zurechnen.

 http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&ved=0CDkQF...

 

 

weico

11.08.2013 15:13
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weico hat am 11.08.2013 - 09:11 folgendes geschrieben:

 

SNB-Vizedirektor Danthine:

«Wir verteidigen nicht die Finanzindustrie, sondern die Realwirtschaft»

 

 


 

Deine persönliche Meinung dazu würde mich noch interessieren ...

 

11.08.2013 09:11
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SNB-Vizedirektor Danthine:

«Wir verteidigen nicht die Finanzindustrie, sondern die Realwirtschaft»

 

 

 

Wissen Sie, wie gross die Verpflichtungen sind, welche die beiden Schweizer Grossbanken CS und UBS im Derivategeschäft eingegangen sind?

89 000 Milliarden beziehungsweise 89 Billionen Franken.

In ihren Statistiken weist die Nationalbank aber 50 Billionen aus.

Das liegt daran, dass nur die Derivate erfasst werden, welche die Muttergesellschaften in der Schweiz emittiert haben, nicht aber auch jene ihrer ausländischen Tochterunternehmen. Unsere Abteilung für Finanzstabilität kennt indes natürlich auch die globalen Volumen der beiden Grossbanken.

Damit ist die Schweiz verhältnismässig am stärksten exponiert, die USA und Deutschland folgen mit grossem Abstand.

Es ist wichtig, zu sehen, dass der Bruttobetrag von 89 Billionen nicht die eingegangenen realen Risiken widerspiegelt, die deutlich tiefer sind. Doch wir wollen dies nicht verharmlosen: Es geht um sehr hohe Summen. Darum beharren wir ja darauf, dass die Banken ihre Eigenkapitalbasis stärken. Wir unterziehen sie sehr strengen Stresstests. Doch selbst in den Katastrophenszenarios betragen die realen Risiken auf diesen Derivaten nur einen Bruchteil der genannten Summe. Zudem ist der Bruttobetrag darum so hoch, weil die grossen Schweizer Banken im Derivategeschäft Vermittler sind und so gleichsam als «Versicherer» für zahlreiche andere in- und ausländische Institute agieren. Um sich selber abzusichern, geben sie diese Risiken aber wieder an andere weiter ... Durch diese Kaskade wird der Bruttobetrag einer eingegangenen Verpflichtung vervielfacht.

Zusammen sind UBS und CS bei den Derivaten stärker exponiert als J. P. Morgan oder die Deutsche Bank. Kann die Schweiz das verkraften?

Unser kleines Land exportiert proportional viele Güter und Dienstleistungen, namentlich auch finanzielle. Diese aussergewöhnliche Situation konfrontiert uns mit einer fundamentalen Frage: Verträgt die Schweiz eine Nestlé, nicht aber eine UBS oder CS? Grossbanken eines kleinen Landes müssen pleitegehen können, ohne dass die ganze Wirtschaft im Chaos versinken würde, wenn der Staat nicht als Retter in der Not einspringt. Ein Staat wie die Schweiz muss also das Problem des «Too big to fail» in den Griff kriegen, dann verträgt die Schweiz auch die beiden Grossbanken. Es ist unsere Hoffnung und unsere Überzeugung, dass wir eine Lösung für dieses Problem finden. Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen, doch wir arbeiten hart daran, sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. Am Ende des Prozesses werden die Banken genügend kapitalisiert sein, um ihre Risiken tragen zu können. Und die Steuerzahler wiederum werden selbst im Falle, dass es wirklich schlimm kommen sollte, geschützt sein.

 

http://www.sonntagszeitung.ch/wirtschaft/artikel-detailseite/?newsid=259084

 

weico

 

09.08.2013 08:21
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speedy hat am 08.08.2013 - 21:57 folgendes geschrieben:

und haben jetzt, soviel ich weiss einen Aufschwung.

Soviel ich weiss, geht es Nelson Mandela auch wieder besser. Er atmet wieder alleine.

 

 

 

Während Griechenland mal wieder mit der Pleite ringt, kommt Irlands Wirtschaft langsam wieder auf die Beine. Der einstige "keltische Tiger" :roll:  könnte das erste Euro-Krisenland werden, dem mit hartem Sparkurs die Trendwende gelingt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wirtschaft-in-irland-erholt-si...

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Benjamin Franklin

08.08.2013 21:57
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systemrelevant! das ist doch nur ein neuer, vorgeschobener Begriff, eine Versicherung der Banken,

und alle Politikdarsteller kuschen vor den Mächtigen.

Den Geschäftsteil der Banken in eine Firma auslagern, die Nationalbank liefert (sichert) das Geld für die Einleger und alle Banken in den Konkurs schicken, das Leben geht weiter, siehe Island. Die haben das praktiziert und haben jetzt, soviel ich weiss einen Aufschwung.

08.08.2013 17:53
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Man beachte

Elias hat am 07.08.2013 - 13:40 folgendes geschrieben:

systemrelevanten Banken

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08.08.2013 13:38
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Elias hat am 07.08.2013 - 13:40 folgendes geschrieben:

Finma will Bail-in anordnen können ...

Gibt's doch schon?!

22. April 2013 • 18:58 Uhr

Als sich die allgemeine Aufmerksamkeit jüngst auf Zypern richtete, wußte kaum jemand, daß ein „Zypern-Schema“ zur Teilenteignung von Bankkunden in einem der reichsten Finanzplätze der Welt, der Schweiz, bereits existiert. Schon seit November 2012 gilt dort ein neues Bankengesetz mit der Regelung eines solchen „Bail-In“ bei Bankinsolvenzen.

Man beachte das Datum: 22. April

http://www.bueso.de/node/6416

 

07.08.2013 13:40
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Finma will «Bail-in» anordnen können

Die Schweizer Finanzmarkt-Aufsichtsbehörde Finma ist überzeugt, dass die Sanierungs- und Abwicklungsfähigkeit von systemrelevanten Banken verbessert werden muss. Dazu hat sie am Mittwoch ein Positionspapier zur Sanierung und Abwicklung global tätiger Banken publiziert.

«Ohne Konkursdrohung fehlt Disziplinierungsfunktion»

http://www.fuw.ch/article/finma-will-bail-in-anordnen-konnen/

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05.08.2013 15:24
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Elias hat am 05.08.2013 - 07:55 folgendes geschrieben:

Es war damals falsch die Lehman Brother fallen zu lassen. Die Bank war zwar nicht so gross, aber trotzdem Systemrelevant.

"Nicht so gross" würde ich nicht sagen. Lehman war immerhin die #5 in den USA.

Was mich damals am meisten beeindruckt - schockiert - hat ist, wie eng die Banken miteinander verknüpft, wie abhängig sie voneinander sind. Fällt eine, fallen alle anderen wie Dominosteine.

Entsprechend halte ich es nach wie vor für einen Fehler, dass man die Banken nicht entflochten hat. (Schweden mal ausgenommen). Dieser Druck hätte vom Staat kommen sollen, denn die Banken haben logischer Weise keinerlei Interesse, aufgeteilt zu werden. Eine Bank hat ein elementares Interesse daran, weiterhin "Systemrelevant" zu bleiben, denn das sichert im Falle von Fehlspekulationen staatliche Unterstützung.

 

05.08.2013 07:55
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Fine-Tuner hat am 05.08.2013 - 00:23 folgendes geschrieben:

Elias hat am 04.08.2013 - 10:10 folgendes geschrieben:

.......

Insgesamt hat die grösste Rettungsaktion von Bund und Nationalbank für ein privatwirtschaftliches Unternehmen den Steuerzahler keinen Rappen gekostet, ...............

Was geschah, ist heute so falsch wie es damals falsch gewesen ist.

Richtig. Es war damals falsch die Lehman Brother fallen zu lassen. Die Bank war zwar nicht so gross, aber trotzdem Systemrelevant. Darum wäre es auch falsch gewesen, die UBS fallen zu lassen, weil dann weitere Banken gefolgt wären.

Und es wäre auch heute wieder falsch, eine systemrelevante Bank unkontrolliert untergehen zu lassen.

Uns geht es verdammt gut. Nicht auszudenken, wie es bei uns aussähen (und hier im Forum gejammert) würde, hätte man sie nicht gerettet. Allein die Arbeitsplätze und die dahinter stehenden menschlichen Schicksale waren der Versuch wert.

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Benjamin Franklin

05.08.2013 00:23
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Elias hat am 04.08.2013 - 10:10 folgendes geschrieben:

.......

Insgesamt hat die grösste Rettungsaktion von Bund und Nationalbank für ein privatwirtschaftliches Unternehmen den Steuerzahler keinen Rappen gekostet, ...............

Was geschah, ist heute so falsch wie es damals falsch gewesen ist. Wer für eine kleine Minderheit von Abzockern das Wohl des Landes aufs Spiel setzt.....hat keinen Smile mit erhobenem Daumen verdient.....sondern einfach nur Glück gehabt.

Im Nachhinein gilt es positiv zu vermerken, dass das Bankgeschäft dorthin zurück gekehrt ist, wohin es auch gehört, namentlich in den Schoss von Väterchen Staat....de facto sind heute alle "systemrelevanten" Institute verstaatlich.....oder, ja, stehen unter staatlicher Aufsicht...was faktisch das Gleiche ist. Abgezockt wird zwar immer noch....nun jedoch mit amtlicher Genehmigung.

Fine-Tuner

04.08.2013 10:10
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UBS-Rettung zahlt sich aus

Nun lässt sich abschätzen, was die Operation insgesamt gebracht hat:

Erstens wurde die UBS gerettet, die heute von der Börse mit 71 Mrd. Fr. bewertet wird und 60 000 Mitarbeiter beschäftigt.

Zweitens konnte der Bund für sein Darlehen (Wandelanleihe von 6 Mrd. Fr., Zinssatz 12,5%) im August 2009 einen Erlös von 1,24 Mrd. Fr. verbuchen.

Drittens hat die Nationalbank seit 2008 Zinseinnahmen für das Darlehen an den Stabilitätsfonds von 1,6 Mrd. Fr. erzielt. Zudem ist das Eigenkapital im Fonds stetig gestiegen. Der Verteilschlüssel bei der Auflösung sieht vor, dass die erste Milliarde der Eigenmittel an die SNB geht und der Rest zu gleichen Teilen unter UBS und SNB aufgeteilt wird. Ende Juni dürfte das Eigenkapital des Fonds auf etwa 6,3 Mrd. Fr. angestiegen sein; an die SNB würden dann rund 3,6 Mrd. Fr. fliessen. Diese Eckwerte können sich bis zur Auflösung des Fonds noch leicht verändern.

Insgesamt hat die grösste Rettungsaktion von Bund und Nationalbank für ein privatwirtschaftliches Unternehmen Goodden Steuerzahler keinen Rappen gekostet, aber einen Gewinn in der Grössenordnung von 6,5 Mrd. Fr. in die Kasse des Staates und der Notenbank gespült. Dagegen in Rechnung zu stellen sind die gewaltigen Risiken, welche vor allem die Nationalbank tragen musste. Denn im Oktober 2008, nach dem Kollaps der US-Banken Bear Stearns und Lehman Brothers, war die Verunsicherung allgegenwärtig. Die UBS war viel zu schwach mit Eigenmitteln ausgestattet – und die globale Wirtschaft glitt in eine Rezession ab.

Ganzer Artikel: http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ubs-rettung-zahlt-sich-aus-1.1812...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

02.08.2013 17:47
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MarcusFabian hat am 02.08.2013 - 17:31 folgendes geschrieben:

Elias hat am 01.08.2013 - 12:05 folgendes geschrieben:

Mit dem Ende des Rettungsfonds zeigt sich, dass Bundesrat und SNB ein politisches Meisterwerk geglückt ist. Die Rettungsaktion wurde zu einer hochprofitablen Investition.

 

 

Ich bin trotzdem dafür, das Trennbankensystem wieder einzuführen. Eine UBS also in einen Geschäfts- und Investitionsbereich aufzuteilen.

Somit könnte der einfache Sparer und der auf Sicherheit bedachte Unternehmer seine Konten bei der UBS-G führen.
Es spricht aber auch nichts dagegen, dass Leute wie Du, die das Gewinn/Risiko-Verhältnis von amerikanischen MBS und ABX als günstig einschätzen, entsprechend in der UBS-I investieren.

 

Man kann trotzdem oder erst recht für ein Trennbankensystem sein. Ein Testamant braucht es ab einer bestimmten Grösse ohnehin.

Der Bailout war richtig. Der Bankenplatz Schweiz ist bereits so schon unter Druck.

 

 

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02.08.2013 17:31
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Elias hat am 01.08.2013 - 12:05 folgendes geschrieben:

Mit dem Ende des Rettungsfonds zeigt sich, dass Bundesrat und SNB ein politisches Meisterwerk geglückt ist. Die Rettungsaktion wurde zu einer hochprofitablen Investition.


 

Ich bin trotzdem dafür, das Trennbankensystem wieder einzuführen. Eine UBS also in einen Geschäfts- und Investitionsbereich aufzuteilen.

Somit könnte der einfache Sparer und der auf Sicherheit bedachte Unternehmer seine Konten bei der UBS-G führen.
Es spricht aber auch nichts dagegen, dass Leute wie Du, die das Gewinn/Risiko-Verhältnis von amerikanischen MBS und ABX als günstig einschätzen, entsprechend in der UBS-I investieren.

 

01.08.2013 12:05
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Das brachte uns die Rettung der UBS

Mit dem Ende des Rettungsfonds zeigt sich, dass Bundesrat und SNB ein politisches Meisterwerk geglückt ist. Die Rettungsaktion wurde zu einer hochprofitablen Investition. :ok:

Die Verkäufe der Papiere spülen der SNB gut 3,3 Milliarden in die Kasse. Die Zinsen auf dem Darlehen an den Rettungsfonds werfen weitere 1,5 Milliarden ab. Und der Bund liess sich seine Kapitalspritze mit 1,2 Milliarden Franken vergolden.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/6-milliarden-id2390622.html

 

 

pro memoria:

Fine-Tuner hat am 16.10.2008 - 21:02 folgendes geschrieben:

Wieso brauchen wir eine UBS?

Wieso bin ich ein Ketzer und Brandstifter, wenn ich diese Frage stelle?

Hört die Redefreiheit hier auf?

Wenn doch schon sehr viele CH-Kunden bei der UBS abgesprungen sind, wie der Rohner ja selbst sagt, dann fallen einfach noch die Arbeitsplätze weg....na und?...Heute wissen wir, dass das Meiste nur Luft war.

Wie lange kann man 20'000 UBS Angestellte mit 60Mrd. alimentieren (..also ohne Bonus und so....Rohner CHF 5'000.- im Monat wäre doch angemessen, oder)? 20'000*5'000*13= 1.3 Mrd. pro Jahr.

60 Mrd. würde also reichen rund 45 Jahre!!!!!!!! lang 20'000 UBS'ler mit 5'000 im Monat (inkl. 13er) zu bezahlen.



He, Leute. Werden wir hier für völlige Dorftrottel gehalten....langsam krieg ich Angst. Gibs denn niemanden der diesen absoluten Wahnsinn sieht?



HIIIIILFEEE



Fine-Tuner

 

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30.07.2013 07:24
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UBS will «Bad Bank» von der SNB zurückkaufen

Sowohl die UBS wie auch die SNB gehen davon aus, dass der vor fünf Jahren an die Nationalbank ausgelagerte Stabfonds mit den toxischen UBS-Papieren wieder an die Grossbank zurückgeht.

Die UBS teilte am Dienstagmorgen mit, dass sie beabsichtige, die Option für den Rückkauf des Eigenkapitalanteils der SNB-Zweckgesellschaft im 4. Quartal dieses Jahres auszuüben. Dadurch dürfte sich die BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung im 4. Quartal um weitere 70 bis 90 Basispunkte verbessern.

Im Herbst 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte die SNB von UBS Wertpapiere im Volumen von rund 39 Milliarden Dollar übernommen und in den eigens für diesen Zweck gegründeten StabFund eingebracht. In dem Fonds lagen vor allem Anleihen, die mit Hypotheken auf amerikanischen Wohn- und Gewerbeimmobilien unterlegt waren und im Zuge der Krise nicht mehr handelbar waren.

Im Gegenzug erhielt die UBS ein Darlehen, das maßgeblich zum Überleben der größten Schweizer Bank beitrug. Mit den Einkünften des StabFund aus Portfolio-Verkäufen und Zinszahlungen wurde das Darlehen schrittweise zurückgezahlt. Den Angaben der SNB zufolge werde das noch ausstehende Darlehen in Kürze getilgt werden können. Nach der vollständigen Rückzahlung hat die Bank der Vereinbarung zufolge sechs Monate Zeit, die Zweckgesellschaft zu übernehmen.

830 Millionen Dollar Gewinn im ersten Semester

Auch die Schweizerische Nationalbank SNB geht davon aus, dass die Grossbank UBS ihre Kaufoption zur Übernahme des Stabilisierungsfonds im weiteren Verlauf des Jahres 2013 ausüben und damit den Stabfund von der SNB zurückkaufen wird. Dies als Folge der weiterhin positiven Entwicklung des Vehikels.

Der Stabilisierungsfonds weist für das erste Semester 2013 einen Gewinn von 830 Mio USD aus. Damit leistet der Fonds einen Beitrag von 316 Mio CHF zum Konzernergebnis der Nationalbank. Im Verlauf der ersten sechs Monate konnte das Darlehen an den Stabilisierungsfonds auf 1,2 Mrd von 4,4 Mrd CHF reduziert werden. Damit verminderte sich das Gesamtrisiko für die SNB auf 1,7 Mrd von 5,1 Mrd, schreibt die SNB am Dienstag in einer Mitteilung.

Gemäss den vertraglichen Bestimmungen kann die UBS den Stabilisierungsfonds nach der vollständigen Tilgung des SNB-Darlehens zurückkaufen. Dafür müsste sie der Nationalbank eine Milliarde US-Dollar plus die Hälfte des Wertes des Nettofondsvermögens - sprich des Eigenkapitals, welches diese Milliarde US-Dollar übersteigt, bezahlen. Die andere Hälfte dieses Betrages stellt den Anteil am Eigenkapital des Stabilisierungsfonds dar, welcher der UBS zustehen würde. Für das erste Semester 2013 würde der UBS ein Wert von 461 Mio CHF zustehen. Dies wird als negativer Erfolg aus Verlustabsicherungen ausgewiesen.

http://www.cash.ch/news/top_news/ubs_will_bad_bank_von_der_snb_zurueckka...

 

 

Rückkauf: Wie ich vor ein paar Monaten vermutet habe.

Und wie ich schon seit Jahren vorausgesagt habe: Somit resultiert für die SNB ein Gewinn

Abgerechnet wird am Schluss ....

 

 

 

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22.07.2013 16:32
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UBS verdient im zweiten Quartal 690 Millionen

Die UBS kann gleich mit zwei Erfolgsmeldungen aufwarten:
- Im zweiten Quartal 2013 hat sie massiv mehr verdient als in der Vorjahresperiode.
- Zudem ist es in den USA zu einer Einigung gekommen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/UBS-verdient-im-zweiten-Quartal-6...

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02.06.2013 14:23
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Jordan: «Nationalbank hat nicht Aufgabe, Banken zu retten»

Der US-Banken-Deal könnte bei einer Busse für einige Finanzinstitute zum Grab werden. Doch die Nationalbank macht schon jetzt klar: Geholfen wird nicht.

Der Steuerdeal mit den USA könnte zu hohen Bussen führen, die kleinere Schweizer Banken in den Ruin treiben. Die Schweizerische Nationalbank SNB wird bei einer Pleite eines kleineren Finanzinstituts jedoch nicht einspringen, macht SNB-Präsident Thomas Jordan klar.

Keine Banken retten

«Die Nationalbank hat nicht die Aufgabe, Banken zu retten», sagte er im Interview mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag». Sie habe die Aufgabe zur Systemstabilität beizutragen.

2008 hatte die SNB mitgeholfen die systemrelevante UBS vor der Insolvenz zu retten. Bei kleineren Finanzinstituten sieht die Lage anders aus. Die Aufgabe der Nationalbank sei klar: «Wir müssen zur Systemstabilität beitragen», sagte Jordan.

Am Mittwoch hatte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf die Vorlage zur Lösung des seit mehreren Jahren schwelenden Steuerstreits zwischen der Schweiz und den USA präsentiert. Die USA bieten darin den Banken an, sich mit Datenlieferungen und Zahlungen freizukaufen. Zusätzlich werden hohe Bussen für die Schweizer Institute erwartet.

Dass wegen der Vorlage und dem Auflösen Bankgeheimnisses Gelder abfliessen, lässt Jordan offen. Dies sei noch nicht abschliessend beurteilbar, sagte er. Ob die Institute die Kundengelder halten können, sei abhängig davon, wie gut es den Banken gelinge, attraktive neue Dienstleistungen anzubieten.

Immer noch kritischer Blick auf Hypothekenmarkt

Jordan äusserte sich auch zum Schweizer Hypothekenmarkt und der Einführung des antizyklischen Eigenkapitalpuffers. Durch die Einführung sei bei bestimmten Banken eine Verhaltensänderung eingetreten. Die erwünschte Abflachung der Dynamik sei allerdings noch ungenügend, so Jordan.

Ein grosses Risiko sei der Anteil an Hypotheken, die an Personen vergeben werden, welche an der Grenze ihrer finanziellen Möglichkeiten seien. Nur geringe Preis- oder Zinsänderungen stellen diese Haushalte vor Probleme. «Es ist ein recht beachtlicher Teil der neue vergebenen Hypotheken, die zu dieser Gruppe gehört», führt Jordan aus.

 

 

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

24.05.2013 11:12
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Basler Kantonalbank wird Schweiz zum Verhängnis

Der neue Steuerdeal mit den USA scheint perfekt. Angeblich will der Bund den Banken die Milliarden vorstrecken. Entscheidend für das Fiasko waren die Geschäftspraktiken der Basler Kantonalbank.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Basler-Kantonalbank-wird-Schweiz-...

 

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30.04.2013 07:36
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UBS mit 988 Millionen Gewinn im ersten Quartal

Die Grossbank UBS schreibt nach dem Verlust im vierten Quartal 2012 (-1,9 Mrd. Fr.) und dem Gewinn von 827 Mio. Fr. im Vorjahresquartal einen den Aktionären zurechenbaren Gewinn von 988 Mio. Franken. Der insgesamt höhere Geschäftsertrag stieg nach Angaben der Bank in erster Linie wegen höheren Erträgen aus dem Zinsen- und Handelsgeschäft in der Investmentbank. Der gesunkene Geschäftsaufwand sei die Folge wegen niedrigerer Netto-Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten, so die Bank weiter.

Grösster Gewinnbeitrag von Investmentbank

Ausser dem Schweizer Geschäft konnte in allen Einheiten der Gewinn gesteigert werden, den grössten Gewinnbeitrag lieferte die Investmentbank (977 Mio. Fr.), die im Vorquartal noch einen Verlust (-243 Mio. Fr.) geschrieben hatte. Der Bereich Vermögensverwaltung ausserhalb Amercias erzielte einen Gewinn vor Steuern von 664 Mio. Franken (398 Mio. im Vorquartal), die Vermögensverwaltung Americas schloss mit einem Gewinn von 251 Mio. Dollar fast gleich ab wie im Vorquartal (216 Mio.). Das Global Asset Management hielt sich ebenfalls praktisch auf dem Niveau vom 4. Quartal 2012 (190 Mio. Fr. Gewinn gegenüber 148 Mio. Fr.). Im Schweizer Geschäft resultierte noch ein Gewinn von 347 Millionen, verglichen mit 361 im Vorquartal.

Im Gegensatz zur Credit Suisse hat sich die UBS vor zwei Jahren zu einer Abkehr aus einer Vielzahl von Geschäften aus der Investementbank entschlossen. Die Aktionäre hatten das vor allem im 2012 goutiert, seit Anfang 2013 haben allerdings die CS-Titel – die Grossbank hat sich zum Verbleib auch in risikobehafteten Bereichen und damit zum Modell einer integrierten Bank entschieden im Vergleich zur UBS zugelegt. Der Grund ist, dass Bereiche wie der Anleihenhandel wieder sehr ertragskräftig sind.

Gewinn höher als erwartet

Die Analysten waren im Schnitt von einem Gewinn von 410 Mio. Fr. ausgegangen, diese Erwartungen wurden nun übertroffen.

«Es ist noch zu früh, um zu jubeln. Doch wir haben gezeigt, dass unser Geschäftsmodell in der Praxis funktioniert», wird Bankchef Sergio Ermotti zitiert. Die starke Kapitalposition stelle für die Bank nach wie vor einen Wettbewerbsvorteil da, hieß es weiter. Die Kernkapitalquote auf Basis der vollständigen Umsetzung von Basel III gab die Bank mit 10,1 Prozent an.

Näher am Zielband der BruttomargeDas Augemerk bei der UBS liegt deshalb zum einen in der Profitabilität der Vermögensverwaltung, auf die sich die grösste Schweizer Bank fokussieren will. Im Bereich Wealth Management konnte die Bank ihr mittelfristiges Margenziel von 95 bis 105 Basispunkten zwar noch nicht erreichen. Ein Plus von 6 auf 91 Basispunkten ist aber ein ansehnlicher Schritt dazu. Gemäss Bank ist dies hauptsächlich der Zunahme von Kundentransaktionen angesichts der wieder grösseren Bewegung in den Märkten zu verdanken. Wegen niedrigerem Sachaufwand konnte zudem der Geschäftsaufwand in diesem Bereich um 100 Mio. Franken gesenkt werden.

Wealth Management verzeichnete zudem einen Zufluss von 15 Mrd. Fr. Kundengeldern, das sei der höchste in einem Quartal verbuchte Nettozufluss seit 2007, so die Bank.

Tiefere Marge in Wealth Management Americas

Im Fokus der Anleger steht auch der Bereich Wealth Management Americas, der gemessen am Aufwand, der hierfür betrieben wird, vergleichswese tiefe Erträge einbringt. Der Gewinn konnte, wie angeführt, leicht auf 251 Mio. Dollar gesteigert werden. Grund dafür ist ein 3% tieferer Geschäftsaufwand wegen niedrigeren Rückstellungen für Rechtsfälle und regulatorische Angelegenheiten. Immerhin flossen mehr, nämlich 9,2 Mrd. Dollar neue Gelder in die Einheit.

Wegen tieferen Gebühren bei Anlagefonds und Rentensparplänen nahm die Bruttmarge in US-Dollar um 4 auf noch 80 Basispunkte zurück. Wegen den unterschiedlichen Berater-Modellen in den USA gegenüber den Private-Banker-Modellen ausserhalb der USA ist das Zielband hier deutlich tiefer. Mit den 80 Punkten liegt die Bank aber drin (75 bis 85 Basispunkte). http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/ubs-mit-988-...

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