Opfern wir der UBS die Schweiz?

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16.10.2008 21:02
#1
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Wieso brauchen wir eine UBS?

Wieso bin ich ein Ketzer und Brandstifter, wenn ich diese Frage stelle?

Hört die Redefreiheit hier auf?

Wenn doch schon sehr viele CH-Kunden bei der UBS abgesprungen sind, wie der Rohner ja selbst sagt, dann fallen einfach noch die Arbeitsplätze weg....na und?...Heute wissen wir, dass das Meiste nur Luft war.

Wie lange kann man 20'000 UBS Angestellte mit 60Mrd. alimentieren (..also ohne Bonus und so....Rohner CHF 5'000.- im Monat wäre doch angemessen, oder)? 20'000*5'000*13= 1.3 Mrd. pro Jahr.

60 Mrd. würde also reichen rund 45 Jahre!!!!!!!! lang 20'000 UBS'ler mit 5'000 im Monat (inkl. 13er) zu bezahlen.

He, Leute. Werden wir hier für völlige Dorftrottel gehalten....langsam krieg ich Angst. Gibs denn niemanden der diesen absoluten Wahnsinn sieht?

HIIIIILFEEE

Fine-Tuner

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07.05.2015 08:53
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Die UBS bezahlt 2015 wieder Gewinnsteuern

Die Freude über das gute Ergebnis ist nicht nur bei den Aktionären gross. Auch die Steuervögte reiben sich die Hände. Erstmals seit Jahren wird die UBS Gewinnsteuern entrichten.

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Mit welchem Steuereinnahmen Zürich von der UBS rechnet, will Pons aus Gründen des Steuergeheimnisses nicht sagen. Darunter fällt auch der Betrag an Gewinnsteuern, den die Bank 2006 abgeliefert hat.

Auch andere Gemeinden profitieren

Aber nicht nur die Stadt Zürich darf sich über zusätzliche Steuererträge freuen. Grosse UBS-Standorte sind auch in Basel oder Opfikon. «Bei Steuerpflichtigen mit Betriebsstätten in mehreren Kantonen oder Gemeinden erfolgt nach der rechtskräftigen Einschätzung eine Steuerausscheidung nach Kantonen und Gemeinden», erklärt Pons. Die Ausscheidung selber erfolge unter anderem im Verhältnis zur Lohnsumme. Das bedeutet: Je mehr gut bezahlte Mitarbeiter die Bank an einem Ort beschäftigt, desto höher fällt auch die dort zu entrichtende Steuersumme aus.

Auch wenn UBS in den letzten Jahren in der Schweiz keine Gewinnsteuern bezahlt hat, so hat sie über die Jahre hinweg Kapital-, Gewerbe- und Liegenschaftssteuern entrichtet. Nach der Finanzkrise war die UBS davon ausgegangen, erst im Jahr 2017 wieder Gewinnsteuern zu bezahlen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Die-UBS-bezahlt-2015-wieder-Gewin...

 

Man beachte die ersten Postings in diesem Thread. Es sind die selben Basher, die auch in anderen Threads mit ihren dumpfen Sprüchen ihr Unwesen treiben. Sofern sie überhaupt noch im Forum dabei sind.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

05.05.2015 13:10
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UBS mit bestem Resultat seit 2010

Steigende Finanzmärkte haben der UBS das beste Quartalsergebnis seit dem zweiten Quartal 2010 beschert.

http://www.cash.ch/news/top_news/ubs_mit_bestem_resultat_seit_2010-33209...

 

 

UBS zahlt früher Steuern als erwartet

Gut möglich, dass die UBS bereits für das laufende Geschäftsjahr wieder Steuern abliefert. Die Stadt Zürich könnte die Millionen gut gebrauchen.

Mit seiner Grossbankenregulierung hat der Bund den Zürchern ein unerwartetes Geschenk gemacht. Sie führt nämlich dazu, dass die UBS in der Schweiz schon bald wieder Steuern bezahlen muss

http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/wirtschaft/5723/

 

I-m so happy

 

 

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Benjamin Franklin

02.03.2015 08:51
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Hypo Alpe Adria: Österreich zieht Reissleine bei Skandalbank

Die Tragödie um die österreichische Skandalbank Hypo Alpe Adria ist um ein Kapitel reicher. Die österreichische Regierung will keine weiteren Mittel in die Nachfolge-Anstalt der Hypo – die Bad-Bank Heta – einschiessen, nachdem dort ein neue, milliardenschwere Kapitallücke aufgedeckt worden ist. Die Heta soll nun von der Aufsichtsbehörde FMA abgewickelt werden, wie am Sonntagabend bekanntgegeben wurde. Es kommt vorerst zu einem Schuldenmoratorium bis Juni 2016. Womöglich werden die Gläubiger der Heta aber einen Schuldenschnitt hinnehmen müssen. Damit gesteht der österreichische Staat faktisch ein, dass er nicht allein für die Verwertung der Hypo-Reste aufkommen wird.

Grosse Kapitallücke

Die Heta hatte rund 18 Mrd. € an Vermögenswerten von der Hypo Alpe Adria übernommen. Eine Überprüfung durch zwei Revisoren zeigte nun, dass ein Grossteil davon abgeschrieben werden muss. Die Kapitallücke wurde am Sonntagabend auf 4 Mrd. bis 7,6 Mrd. € beziffert. Diese Feststellung brachte die österreichische Regierung in die Bredouille. Sie hätte die Kapitallücke schnell schliessen müssen, damit die Heta weiterhin ihre Verbindlichkeiten hätte bedienen können, ohne einzelne Gläubiger zu bevorzugen – im März etwa wären Anleihen in Höhe von 950 Mio. € zur Rückzahlung fällig geworden. Doch Wien hat nun die Reissleine gezogen. Nachdem Österreich seit der Not-Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria Ende 2009 bereits 5,5 Mrd. € an Kapital eingeschossen hatte, werden jetzt weitere Kapitalhilfen verweigert. Auch hatten EU-Vorgaben enge Grenzen gesetzt.

Als Alternativen boten sich zwei Wege an: eine Insolvenz oder eine geordnete Abwicklung. Die Verantwortlichen haben sich für Letzteres entschieden. Eine Abwicklung nach den EU-weiten Regeln – sie waren vor allem unter dem Stichwort «Bail-in» diskutiert worden – ist seit Anfang des Jahres möglich. Nun wird das Prozedere erstmals in Österreich angewendet. Die FMA wird das Zepter bei der Heta übernehmen und einen Plan für die Abwicklung ausarbeiten.

Schuldenmoratorium

Einen ersten Pflock haben die Aufseher bereits eingeschlagen. Sie verhängten ein Schuldenmoratorium bis Juni 2016. Bis dahin werden also weder Anleihen zurückgezahlt noch Zinsen geleistet. Nach Angaben der FMA haben allein die betroffenen Bonds und Schuldscheindarlehen sowie das nachrangige Kapital ein ausstehendes Volumen von gut 9,8 Mrd. €. Hinzu kommen unter anderem unbezifferte Verbindlichkeiten gegenüber der ehemaligen Mutter BayernLB. All diese Gläubiger haben zu befürchten, dass sie im Zuge der Heta-Abwicklung auf einen Teil ihrer Ansprüche werden verzichten müssen. Ein Schuldenschnitt steht damit im Raum. Er wird davon abhängen, ob die Vermögenswerte zur Deckung der Ansprüche reichen werden.

Eine Insolvenz wurde von den Verantwortlichen erneut abgelehnt. Laut der FMA käme sie teurer, und sie könnte die Finanzmarkt-Stabilität gefährden. Aus politischer Sicht war wohl entscheidend, dass bei einer Insolvenz die staatlichen Garantien für die Hypo-Anleihen sofort wirksam geworden wären. Allein das Land Kärnten, das einst die zügellose Expansion der Hypo Alpe Adria auf dem Balkan forciert hatte, bürgt noch für rund 10 Mrd. €. Mit einer geordneten Abwicklung lässt sich ein Auslösen der Garantien vermeiden.

Flut von Klagen?

Falls es zu einem Schuldenschnitt kommt, ist allerdings eine Flut von Prozessen gegen Kärnten und wohl auch gegen den Bund zu erwarten. Dann würde geklärt, ob die Garantien gelten. Die Regierung hat damit eine gewisse Erfahrung. Im vergangenen Jahr hatte sie Investoren mit dem Hypo-Sondergesetz vor den Kopf gestossen. Eine begrenzte Gruppe von Anleihegläubigern soll ihr Geld nicht mehr zurückbekommen – obwohl die Papiere vom Land Kärnten garantiert waren. Eine Entscheidung über die entsprechenden Klagen wird für den Herbst erwartet. Die Perspektive hat sich nun jedenfalls deutlich ausgeweitet: Die meisten Gläubiger der ehemaligen Hypo Alpe Adria müssen sich mit dem Gedanken an einen Schuldenschnitt auseinandersetzen.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/oesterreich-zieht-reissleine-bei-skandalban...

 

Willhelm Tell vs, Habsburger

 

 

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Benjamin Franklin

08.09.2014 15:48
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Die Wall Street im Überlebenskampf

Die grosse Tradition der Wall Street kann ihren Bedeutungsverlust kaum stoppen. Mitverantwortlich dafür sind Angebote von CS und UBS. Jetzt versucht ein neuer Besitzer, die Entwicklung umzukehren.

Innert zehn Jahren schrumpfte der Marktanteil der Wall Street am amerikanischen Aktienhandel von 80 auf 20 Prozent.

 

Denn Credit Suisse und UBS gehören zu den grössten Betreibern dieser Handelsräume, in denen Investoren anonym bleiben können. Über »Dark Pools» sollen in New York mittlerweile rund 15 Prozent der Aktien gehandelt werden.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/die-wall-street-im-ueberlebensk...

 

 

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Benjamin Franklin

23.04.2014 17:38
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Die Grossbanken müssen bald wieder Gewinnsteuern zahlen

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise müssen UBS und CS keine Gewinnsteuern bezahlen – zum Leidwesen der Stadt Zürich. Für eine der beiden Banken ist es mit dieser Praxis wohl bald vorbei.

Hat eine Firma in einem Jahr rote Zahlen geschrieben, kann sie diese während maximal sieben Jahren in der Steuerrechnung von den Gewinnen abziehen. Gerade bei Schwergewichten wie den beiden Grossbanken schlägt sich das aufs Budget des Firmenstandorts bitter nieder.

Die völlig rechtmässige Praxis der Verlustvorträge lässt denn auch regelmässig viel Druckerschwärze fliessen und manche Steuerpflichtigen die Faust im Sack machen. Allerdings befreit der Verlustvortrag lediglich von der Gewinnsteuer. Er kann geltend gemacht werden, bis die Verluste ausgeglichen sind und maximal während sieben Jahren.

Profitieren vom Verlustvortrag

Die Regelung, frühere Verluste als Verlustvorträge von der Gewinnsteuer abziehen zu dürfen, besteht bereits seit mehr als 50 Jahren, erklärte der Genfer Steuerexperte und Professor Xavier Oberson gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Die Absicht des Gesetzgebers ist klar: Unternehmen sollen sich nach Verlusten erholen dürfen.

Und die Schweiz ist bei der Steuerbefreiung mittels Verlustvortrag nicht einmal besonders grosszügig. Gemäss Oberson dürfen Unternehmen in den USA ihre Verluste zwanzig Jahre lang abziehen, in Grossbritannien sogar unbefristet.

Die Regelung gilt für alle Unternehmen. Für Aufsehen sorgte sie aber namentlich bei den beiden Grossbanken UBS (UBSN 18.16 -0.38%) und Credit Suisse. (CSGN 27.69 -1.11%) UBS, die Nummer eins, zahlt seit ihren astronomischen Verlusten in der Finanzkrise von 2008 wegen des Verlustvortrags keine Gewinnsteuern – zum Leidwesen der Finanzvorsteher der Stadt Zürich.

Kassenwarte brauchen noch Geduld

Auch wenn seither mit Ausnahme eines heftigen Rückschlags 2012 die UBS-Gewinne wieder sprudeln, ändert sich daran so schnell nichts. 2013 schrieb die Bank einen Gewinn von 3,17 Milliarden Franken, 2012 aber einen Verlust von 2,48 Milliarden. Damals schlugen Restrukturierungskosten und die Regelung des Libor-Skandals zu Buche.

So müssen die Kassenwarte der öffentlichen Hand weiter auf den Zustupf der Grossbank warten, allen voran die Stadt Zürich. 2011 rechnete der damalige Finanzvorsteher Martin Vollenwyder, bis 2013 wieder Gewinnsteuer von der UBS einziehen zu können.

Der Verlust 2012 zerschlug diesen Hoffnungsschimmer aber jäh. Bis die UBS wieder Gewinnsteuer abliefere, dauere es etwas länger, beschied ihr Sprecher Jean-Raphäel Fontannaz der sda.

Tatsächlich weist die UBS im Geschäftsbericht 2013 einen Verlustvortrag von 28,9 Milliarden Franken aus, 6,1 Milliarden davon in der Schweiz. Wie die Beträge verrechnet werden, hänge davon ab, wo sie anfielen, und auch vom Gewinnniveau, sagte Fontannaz.

Der Löwenanteil des Verlustvortrags fällt mit 19,1 Milliarden Franken in den USA an, wo die UBS stark im Investmentbanking tätig ist. 2,8 Milliarden Franken entfallen auf Grossbritannien.

Wichtiger Steuerfaktor

Auch wenn die Bank keine Gewinnsteuer abliefert, bleibt sie doch eine wichtige Steuerzahlerin in der Schweiz, merkte Fontannaz an. Kapitalsteuern, Grundstücksteuern und was steuermässig sonst so anfällt, muss sie nämlich zahlen.

Zählt man die Steuern der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu, sprudelte zwischen 2010 und 2012 jährlich etwa eine Milliarde an den hiesigen Fiskus, rechnete der Sprecher vor.

Weniger von der Finanzkrise durchgerüttelt wurde die zweite Grossbank im Land, die Credit Suisse. Ihre Verluste lagen signifikant tiefer. So kündigte der Stadtzürcher Finanzvorsteher Daniel Leupi letzten Herbst bei der Budgetpräsentation auch an,  Good   eine der Grossbanken werde 2014 wieder Gewinnsteuer abliefern – welche liess er offen. Dass es die UBS nicht sein wird, scheint fast sicher.

So schnallt unterdessen die Stadt den Gürtel enger und rechnet bis mindestens 2017 mit hohen Defiziten, allerdings nicht nur wegen der UBS. 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Gr...

 

 

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Benjamin Franklin

04.02.2014 12:01
Bild des Benutzers Elias
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UBS zeigt Stärke

Die Grossbank hat 2013 mit dem Milliardengewinn die Erwartungen leicht übertroffen. Die Dividende soll von 15 auf 25 Rp. erhöht werden. Der Ausblick bleibt verhalten. Die Aktien avancieren am Vormittag um 5,4%.

http://www.fuw.ch/article/ubs-weist-32-mrd-fr-jahresgewinn-aus/

 

«Steuern an den Kanton Zürich kaum vor 2017»

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Steuer...

 

 

Bund und SNB haben am UBS-Debakel verdient.

 

 

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