Opfern wir der UBS die Schweiz?

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ecoego.
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Island – England – Switzland, wir kommen!

Und siehe da! Eine Zeitung hat s begriffen http://tinyurl.com/cv9ymd was hier schon in verschiedenen threads betreffend SNB, systemic risk, seit Monaten gepostet wurde.

“...Statt hauptsächlich aus Gold und Devisenanlagen bestehen die Aktiven nun aus 62 Milliarden Franken Forderungen aus Repo-Geschäften. Das heisst, es wurde Geld ausgeliehen, wobei die Ausleihungen mit Wertpapieren abgesichert wurden, die nicht immer hochkarätige Sicherheit bieten.

Weitere 50 Milliarden kommen aus einem Swap-Geschäft mit Dollars, einem Posten, den es früher gar nicht gab...”

Guess what? Das sind wohl die Dollars die die SNB braucht und bei Uncle Sam, dem Fed geliehen hat, um den UBS Ramsch (alles in US $) zu uebernehmen. Und da wundert s wenn der US $ gegenueber dem CHF zulegt.

Unheimlich und hoch gefaehrlich wird s aber wenn ein Nationalbank Sprecher diesen Schmarren von sich laesst:

“...weiter sagt Abegg, die Nationalbank könne nicht in Konkurs gehen, denn im Notfall könne sie einfach das Geld selber drucken...”

Hey, Bundesrat, Parlament, aufwachen! Island – Engeland – Switzland, wir kommen!

Und nochmals, no panic, einfach logisch: Slowly but surely, get out of the CHF (Ausnahme Schulden) oder wenigstens diversify.

bye

NB: Und man soll dann mal nicht sagen niemand hab s gesehen, gewusst, gesagt. Financial Times 25 Nov 08 http://tinyurl.com/5pz83x

"…Switzerland has a larger banking system relative to gross domestic product than any major country - liabilities equal to 675 per cent - raising potential systemic concerns for its currency….

…In the boom times, the Swiss banking and financial system was seen very much as an asset for the country...ever since the banking crisis … the market has become more concerned that the size of the banking system represents something of a liability for the franc.

…Swiss banks have huge foreign currency balance sheets, with some SFr2,100bn ($1,751bn) denominated in foreign currencies...the sheer scale of the Swiss banking sector and the extent of its foreign currency liabilities constitute a potential problem for the franc…"

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hugo
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Bei einigen gehen wieder einmal die Emotionen durch. Die SNB hat noch immer für zirka 30 Milliarden CHF Gold im Keller. Pro Einwohner haben wir damit noch fast immer am meisten Gold in der Welt.

ecoego.
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Etwas Emotionen kann nicht schaden, lieber Hugo. Es geht ganz einfach um die wirtschaftliche Existenz der Schweiz so wie wir sie heute (noch) kennen. Nicht mehr und nicht weniger.

Die 30 Milliarden Gold im Keller der SNB sind ein joke. Gerade mal 1,5 % der Auslandverpflichtungen der CH Grossbanken.

Uebrigens: dieser Herr Abegg der SNB sollte ganz un-emotionally gefeuert werden wenn das Zitat so wie es die “Sonntag” wiedergibt stimmt und so veroeffentlicht werden sollte.

Aber nichts wird wohl geschehen.

Und warten wir mal auf das Q4 und full year reporting der Grossbanken, der SNB und hoffen.

bye

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Fine-Tuner
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Die Aussage mit dem Geld drucken wäre wohl ein Skandal, wenn wir nicht in ausserodentlichen Zeiten leben würden.

Es ist doch sch####egal ob einer die Wahrheit sagt, denn wir alle wissen doch, dass alle - around the globe - die Geldmaschine auf vollen Touren laufen haben.

Wenn da ein Naivling von einer SNB sagt, was ja sowieso alle wissen, ist dies doch völlig belanglos.

Noch vor einem Jahr hätte man ihn wohl fristlos gekündigt und wegen Landesverhetzung eingekerkert....doch heute???....eben.. sch####egal..

Wenn doch alle- around the globe - das gleiche tun, ist der reale Effekt gleich null. Das Nullsummenspiel der globealen Gelddruckerei hat einzig den Effekt, dass sich das Volk besser fühlt. Eine hilflose Wohlfühlübung...Opium fürs Volk.

Eins ist aber wohl klar....in einigen Jahren werden wir hierfür brutal bezahlen und eine Inflation ungeahnten Ausmasses haben.

Die Zinsen werden rapide steigen und die Bonds werden in den Keller fallen. Grundnahrungsmittel und Rohstoffe werden explodieren...oder anders rum, das Geld entwertet sich im Sekundentakt. Dann haben auch die letzten noch ihre Kohle verloren...dann sind wir wieder ganz unten.

...Verarmung und Protektionismus ahead

Düstere Zeite.

Fine-Tuner

UBS-Vertreter
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UBS Bankrott - kompletter Blödsinn

alles über eine Million ist viel zu viel, eigentlich gestohlen für so eine Pleitebude, welche den Staat noch um HILFE anbetteln muss ?

Also das stimmt eigentlich nicht, denn die UBS verwaltet weltweit sicherlich noch mehr als 1'600 mia. Kundengelder.

Und die Bilanz sieht auch nicht schlecht aus, vor allem da jetzt die Risikopositionen raus sind.

UBS wäre niemals Konkurs gegangen, der Staat würde dies auch nicht zulassen, denn dann wäre die ganze Schweizer Wirtschaft am Boden, und der Stolz der Schweizer auf die Banken genauso.

Was viele nicht wissen, die UBS kann ihren Kunden jederzeit Liquidität bieten, denn dieses Geld benutzt sie nicht, eben zum beispiel in einer krise, wenn sie kundengelder auszahlen muss.

Was hättet ihr denn lieber, eine völlig demolierte Vokswirtschaft, wo keine Kredite mehr ausgehändigt mehr werden, also die kleinen Unternehmen Pleite gehen, oder lieber ein Konjunkturpaket für die UBS, mit Chancen der Besserung (schnellerer Besserung)???

Bullish
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Re: UBS Bankrott - kompletter Blödsinn

UBS-Vertreter wrote:

Also das stimmt eigentlich nicht, denn die UBS verwaltet weltweit sicherlich noch mehr als 1'600 mia. Kundengelder.

Und die Bilanz sieht auch nicht schlecht aus, vor allem da jetzt die Risikopositionen raus sind.

Die Risikopositionen sind raus? Ich habe Bekannte, die ihr Portfolio von der UBS aktiv - leichtsinnigerweise - managen lassen, denen wurden illiquide Positionen reingestellt.

UBS-Vertreter wrote:

UBS wäre niemals Konkurs gegangen, der Staat würde dies auch nicht zulassen, denn dann wäre die ganze Schweizer Wirtschaft am Boden, und der Stolz der Schweizer auf die Banken genauso.

Eben. Die UBS war (nach meiner Meinung) konkurs und der Staat hat sie für das erste gerettet. Darum geht diese Diskussion, ob am Ende die UBS unrettbar sein wird, und die ganze Schweiz darauf auch pleite geht.

UBS-Vertreter wrote:

Was viele nicht wissen, die UBS kann ihren Kunden jederzeit Liquidität bieten, denn dieses Geld benutzt sie nicht, eben zum beispiel in einer krise, wenn sie kundengelder auszahlen muss.

Verstehe ich nicht ganz.

UBS-Vertreter wrote:

Was hättet ihr denn lieber, eine völlig demolierte Vokswirtschaft, wo keine Kredite mehr ausgehändigt mehr werden, also die kleinen Unternehmen Pleite gehen, oder lieber ein Konjunkturpaket für die UBS, mit Chancen der Besserung (schnellerer Besserung)???

Die UBS kriegt kein Konjunkturpaket, ihr werden quasi wertlose Wertpapiere zu einem Preis abgekauft, zu dem NIEMAND auf dieser Welt zuschlagen würde.

Schau Dir an wieviel Eigenkapital die UBS am 10. Februar aufweisen wird; dann ziehe davon die SNB-Hilfe ab und sag mir dann, ob die UBS pleite wäre oder nicht.

Dieser Link mag hilfreich sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Insolvenz

UBS-Vertreter
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Re: UBS Bankrott - kompletter Blödsinn

Schau Dir an wieviel Eigenkapital die UBS am 10. Februar aufweisen wird; dann ziehe davon die SNB-Hilfe ab und sag mir dann, ob die UBS pleite wäre oder nicht.

Dieser Link mag hilfreich sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Insolvenz

werde ich machen. Eben, die UBS ist zu jeder Zeit liquide, sie Geld, welches sie nicht anfässt!!

Darum hat sie dieses auch nicht anstelle der Hilfe der SNB genommen, um den kunden liquidität zu bieten.

Und wenn du denkst, die UBS sei bankrott gewesen, dann hast du keine ahnung. Dann wäre ja das SNB-Hilfspaket zu spät gekommen und die UBS hätte Konkurs anmelden müssen, die AG wäre dann aufgelöst gewesen - ist sie aber nicht.

Bullish
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Re: UBS Bankrott - kompletter Blödsinn

UBS-Vertreter wrote:

ist sie aber nicht.

, weil sie gerettet wurde.

Sonst hätte die SNB nicht intervenieren müssen. Nun schreibt die SNB Verluste, und wir werden sehen, wie lange es geht, bis die SNB pleite ist. Wobei Herr Roth ja anlässlich des WEF angedeutet hat, dass die SNB in der Bewertung der Wertpapiere frei sei... am Ende werden einige Leute froh sein, dass sie in der Schweiz leben und deshalb nicht hinter Gitter müssen. Dass der Durchschnittsschweizer etwas träge zwischen den Ohren ist, hat mittlerweile die halbe Welt gemerkt.

UBS-Vertreter
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Re: UBS Bankrott - kompletter Blödsinn

Nun schreibt die SNB Verluste, und wir werden sehen, wie lange es geht, bis die SNB pleite ist.

Da die SNB nicht pleite gehen kann, kann sie so viele Verluste schreiben wie sie will.

Ist dir das neu?

Nein, sobald eine AG Konkurs ist, muss sie dies dem Konkursrichter mitteilen, ab dann ist sie nicht mehr existent. Dies ist aber nicht geschehen!!

UBS-Vertreter
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

MarcusFabian wrote:

scaphilo wrote:
Wir brauchen jetzt übrigens 600 Mia um die UBS und CS zu retten. Wer ist einverstanden? Und wer möchte lieber wieder in der Steinzeit leben?

Brauchen wir die UBS und die CS wirklich um jeden Preis?

Wohl kaum, oder?

Die Hauptmerkmale einer Grossbank gegenüber anderen sehen folgendermassen aus:

-internationale Verbindungen

-Zahlungsverkehr mit allen ländern dieser Welt

-sehr gute Beratungen (siehe Abstimmungen)

Wenn dies alles nicht mehr da wäre, dann wären Zinsen auf Kassenoblis etc. quasi auf 0%, weil sie so überschwemmt wären. UBS und CS wirtschaften aber mit all diesem Geld, was für Bank und für Kunden von Vorteil ist.

Daher muss es mindestens eine Grossbank in der Schweiz geben. Man kann sich streiten, ob es 2 braucht......

aber das ist nun nebensache

Fine-Tuner
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Die UBS ist nicht bankrott, sie ist ein Sanierungsfall.

Saniert durch den Steuerzahler, auf Anweisung von rund acht Personen, wobei vier Kopfnicker.

Die SNB kann nicht bankrott gehen, das ist im Grunde richtig, doch der CHF kann ins Bodenlose stürtzen und die CH als Ganzes gefährden.

Mit diesem Entscheid wurde das Schicksal der CH direkt mit dem Schicksal der UBS verknüpft....Wahnzins oder?

Gut muss der alte Tell das nicht mehr miterleben.

Fine-Tuner

Bullish
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Re: UBS Bankrott - kompletter Blödsinn

UBS-Vertreter wrote:

Da die SNB nicht pleite gehen kann, kann sie so viele Verluste schreiben wie sie will.

Ist dir das neu?

Nun, die SNB ist eine AG, zwar eine spezialgeseztliche, für die die aktienrechtlichen Bestimmungen des Obligationenrechts nur eine subsidiäre Geltung haben, aber sie kann in gewissem Sinne auch pleite gehen. Dann allerdings ist der CHF wertlos.

UBS-Vertreter wrote:

Nein, sobald eine AG Konkurs ist, muss sie dies dem Konkursrichter mitteilen, ab dann ist sie nicht mehr existent. Dies ist aber nicht geschehen!!

Deshalb schrieb ich auch deutlich, dass OHNE DIE SNB HILFE die UBS wohl Pleite wäre.

Bullish
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Fine-Tuner wrote:

Die UBS ist nicht bankrott, sie ist ein Sanierungsfall.

Saniert durch den Steuerzahler,

Sie ist nicht im herkömmlichen Sinn durch den Steuerzahler saniert worden - es werden nicht Steuern erhoben, um die Mittel zu generieren.

Sie wurde durch alle Halter von CHF bezahlt, bezahlt mit einer Abwertung des CHF oder, um doch noch den Steuerbegriff zu verwenden, durch die Inflationssteuer (inflation tax). Um ganz ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher, ob überhaupt schon bezahlt wurde, es geht ja um USD 54Mrd über einen USD/CHF Swap. Es gibt Leute hier, die das besser erläutern können.

Den internationalen Zahlungsverkehr können übrigens auch andere Banken abdecken. Primär geht es wohl darum, dass nicht allzuviele Vermögenswerte aus der Schweiz abgezogen werden (1/3 des verwalteten Weltvermögens liegt hier). Falls dies geschähe, würde uns eine bisher funktionierende Geschäftsgrundlage wegbrechen. Die Frage ist nun, ob dieses Geschäft in der Zukunft noch so lukrativ sein wird.

Passend zum Thread Titel kann man sagen, dass die Schweiz so oder so von Problemen bedroht wird, die den bisher vorhandenen Wohlstand dezimieren können.

ecoego.
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Der Alpen-Hedge Fonds

Soulrider hat am 2 Feb im „Schweiz in der Klemme“ thread einen nicht ganz abwegigen Artikel reingestellt, to say the least http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29606/1.html

Anyhow, warten wir auf die fireworks naechste Woche. Good luck, Switz’land!

bye

NB: Mr J-P Roth hat kuerzlich in den Medien irgendwo auch was aehnliches gesagt wie „…die SNB kann nicht bankrott gehen weil sie die Geldmenge kontrolliert…“ Well, etwa so logisch wie: „Ich kann nicht verdursten weil ich das Alkoholmonopol besitze“. Zeit dass er in Pension geht. Da wird’s einem wieder mal so richtig nostalgisch http://tinyurl.com/d6xywx

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UBS-Vertreter
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Re: UBS Bankrott - kompletter Blödsinn

Deshalb schrieb ich auch deutlich, dass OHNE DIE SNB HILFE die UBS wohl Pleite wäre.

Du verstehtst mich nicht:

Sobald eine AG kein Geld mehr hat, also Konkurs ist, ist sie nicht mehr existent. Dann kann auch eine SNB nicht mehr helfen, weil die AG schon aus dem HR ausgetragen ist und weg vom Fenster ist.

Bullish
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Re: UBS Bankrott - kompletter Blödsinn

UBS-Vertreter wrote:

Du verstehtst mich nicht:

Sobald eine AG kein Geld mehr hat, also Konkurs ist, ist sie nicht mehr existent. Dann kann auch eine SNB nicht mehr helfen, weil die AG schon aus dem HR ausgetragen ist und weg vom Fenster ist.

Was heisst "kein Geld" mehr? Wer kein Geld hat, kann immer noch Zahlungsversprechen abgeben.

Wir müssen aufpassen, von was wir sprechen, wenn wir konkurs, pleite etc sagen. Wie ich Dich verstehe, möchtest Du auf eine rein technische Bedeutung des Wortes "Konkurs" raus. Dann gilt natürlich nicht "kein Geld" = Konkurs = "nicht existent". Der Konkurs und die Konkursabwicklung ist eine - sehr komplizierte - Sache für sich.

Um was es hier geht ist, dass die UBS - nach Mark-to-market - solche Fehlbeträge in der Bilanz aufweisst, dass diese womöglich nur durch eine Inflationierung der Assetpreise oder einen Buchhalterischen Trick am Leben erhalten werden kann. Wir weisen hier auf die Risiken dieser Inflationierung hin.

Um mark-to-market zu erklären:

Du hast in Deinem Leben viel Zeugs gekauft und das liegt noch irgendwo im Keller. Der Schrott hat praktisch keinen Wert mehr, keinen Wert in dem Sinne, dass Du niemanden findest, der Deinen alten Walk-man oder Deine alten Fussballschuhe annähernd zum Einstandpreis abkauft. Deshalb ist es nicht mehr zu 100CHF bewertet sondern zu 7CHF, die ein Kollege noch zahlen würde (mark-to-market).

Du bist jetzt (wie die UBS) der Meinung, Dein Schrott sei aber noch mindestens 21CHF Wert, und da niemand mehr soviel zahlen will, sagst Du einfach, der Markt versage.

Hier springt jetzt die SNB ein, und übernimmt Deinen Schrott für 21CHF (aggressiv abgeschrieben).

Ohne diese Massnahme wäre das Eigenkapital wahrscheinlich weggewesen, was noch nicht ein Bankrott bedeutete, aber ein Sanierungsfall darstellt. Gibt es keinen Sanierer, wird die UBS bankrott gehen; in diesem Thread - noch einmal - stellt sich die Frage, ob die Sanierung die Schweiz wirtschaftlich signifikant schwächen könnte.

freebase
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Pegasus wrote:

UBS - de Facto KONKURS Verfasst am: 17.10.2008 - 00:08

- in einer wirklich freien Marktwirtschaft regelt der Markt immer alles richtig s e l b e r .

- folgerichtig; UBS geht KONKURS, ist mit 60 Milliarden Subrime-Schrott ja wirklich Heute echt PLEITE.

- z.B. die CS & andere könnten sich auf den Kadaver stürzen, diesen filetieren, sehe keinen effektiven Schaden bei der Wirtschaft, den Kunden, im Gegenteil,

diese wechseln somit nur zu einer wirklichen BANK, ihr Vorteil nur. comprendre ?

- CEO-Kurer bezieht immer noch 2 Millionen SFR Salär, einfach unfassbar, alles über eine Million ist viel zu viel, eigentlich gestohlen für so eine Pleitebude, welche den Staat noch um HILFE anbetteln muss ?

Dies ist doch ein volles Eingeständnis eigener Unfähigkeit. Basta. Rein gar nichts gelernt oder schon gar nicht kapiert was es geschlagen hat, welche Arroganz :evil: .

- das CH-Volk ist auch irgendwie Hirntod - nicht mehr denkfähig, ansonsten würde es spätestens jetzt die Hirnzellen einschalten und diesen Marionetten in Bern den "Marsch" blasen :shock:.

hmm also ich find schon der name ubs hat kein gewicht mehr bei vielen anlegern,privatpersonen,familien e.c.t

kein schwein bringt der bank noch geld vorbei,oder richtet sich dort ein konto ein. was mir sagt der ehemalige ubs kolos ist am arsch,am ende!

wir können ja noch lange diskutieren ach die ubs darf nicht unter gehen ach wie schlimm bla bla bla.

ubs braucht einen neuen namen ein neues führungs kader team e.c.t um wider auf vorderman zu kommen. aber eben hier im forum,und auf der strasse,politiker e.c.t die treumen irgend was im zeugs herum. ja das kommt dan schon wider gut und so weiter bla bla bla. kein schwein wil zur ubs also macht den laden entlich mal dicht. closed forever. ja dän gaz halt am ländli chli schlächter als suschd und jetzt ist das den so schlimm? dan lernt auch die schweiz mal was es wider heist arbeiten und sparen. für mich ist der ehemalige risse am arsch. und wer das anderst sieht sorry der hat gröber was verpasst.


 

Bullish
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Re: Der Alpen-Hedge Fonds

ecoego wrote:

Soulrider hat am 2 Feb im „Schweiz in der Klemme“ thread einen nicht ganz abwegigen Artikel reingestellt, to say the least http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29606/1.html

Ein interessanter Artikel, aber ist die Bilanzsumme so von Bedeutung?

Kommt es nicht mehr darauf an, wem die abzuwertenden Assets gehören?

Wenn die in Kundendepots liegen, dann verliert der Kunde, und das sollte doch die Situation der Bank nicht unmittelbar verschärfen. Problematisch sind doch die abgewerteten Papiere, die die Bank direkt hält, also bei denen sie selber investiert ist. Da wäre auch das klassische Kreditgeschäft, aber da die Bank die Bonität der Kunden selber prüfte, steht es dort wohl noch nicht so schlimm.

Es ist dann nur noch eine Frage, ob Einlagenschutz gewährt wird oder nicht.

Btw. habe ich gehört, das *Schrottpapiere* in Kundendepots verschoben wurden und dort nun eingefroren, dh nicht handelbar sind. Dies mit Kunden, die nicht so beschlagen sind, und den Unterschied zwischen Aktien, Oblis, Zertis, Fonds etc nicht so verstehen, sondern einfach nur "ihr Geld arbeiten" lassen wollen, wie dies die Bank vorschlug.

technischer
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Ich glaube dem UBS-Vertreter kann man die Sache erklären wie man will, der will es nicht verstehen (ist ja auch verständlich bei dem Namen).

Das die Milliarden eben kamen, BEVOR kein Eigenkapital mehr vorhanden war und daher der Konkurs verhindert werden konnte kapiert man halt nur wenn man will...

Und zudem am Rande... Kein Geld = Konkurs stimmt nicht.

Wenn ich Forderungen von 1'000 habe und Schulden von 100, dann bin ich sehr solide kapitalisiert... Dann muss ich nur noch schauen, das die Fristigkeit stimmt und brauche zum heutigen Zeitpunkt kein Franken an Geld.

ecoego.
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Der Alpen-Hedge Fonds

@bullish

Quote:

…ist die Bilanzsumme so von Bedeutung? …Kommt es nicht mehr darauf an, wem die abzuwertenden Assets gehören?...

Genau. Das ist es ja eben: Das Sorgenkind sind nicht in erster Linie die verwalteten Vermoegenswerte* sondern die Eigenpositionen der Grossbanken, der Nostrohandel, und auf der anderen Seite die kurzfristigen Kredite die die Grossen schulden – nota bene meistens in Fremdwaehrung. Das ist so monstroes, das sind hunderte von Milliarden. Wenn s da noch schlimmer schief geht, dann koennte es der SNB, dem CHF, der ganzen (Wirtschafts-, Finanzplatz-) Schweiz den Kragen laedieren. So ist der Artikel zu verstehen, IMHO (siehe auch im $ thread wie die SNB schon jetzt pedalen muss um $ aufzutreiben).

bye

*Die natuerlich auch. Man will den Abfluss stoppen. Aber die figurieren nicht in den Banken-Bilanzen. Das ist wealth management und nicht direkt systemisch gefaehrlich. Wie ein Immobilienverwalter der ein paar Haeuser mehr oder weniger betreut. Reine Dienstleistung. Der Wert der Assets, der Haeuser, tangieren seine Bilanz nicht oder weniger (i.e. via cash flow, die Service Einnahmen).

Sorry, wenn ich das hier etwas simplistic, auch mir selbst, zu erklaeren versuche. Gross-Bankenbilanzen sind nun wirklich nicht mein Bier. Zuviel Terminologie die ich nicht verstehe, Bewertungen die seitenlang erklaert werden und dann doch nach fermentiertem Ueber-goodwill riechen, null fluessig, kein Markt fuer mark-to-market, usw)

Pers Meinung, e & o moeglich

Bullish
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Re: Der Alpen-Hedge Fonds

ecoego wrote:

*Die natuerlich auch. Man will den Abfluss stoppen. Aber die figurieren nicht in den Banken-Bilanzen. Das ist wealth management und nicht direkt systemisch gefaehrlich. Wie ein Immobilienverwalter der ein paar Haeuser mehr oder weniger betreut. Reine Dienstleistung. Der Wert der Assets, der Haeuser, tangieren seine Bilanz nicht oder weniger (i.e. via cash flow, die Service Einnahmen).

Sorry, wenn ich das hier etwas simplistic, auch mir selbst, zu erklaeren versuche. Gross-Bankenbilanzen sind nun wirklich nicht mein Bier. Zuviel Terminologie die ich nicht verstehe, Bewertungen die seitenlang erklaert werden und dann doch nach fermentiertem Ueber-goodwill riechen, null fluessig, kein Markt fuer mark-to-market, usw)

Natürlich, das ist klar, wir verstehen uns. Wir sprechen ja von der Gefährdung der CH und nicht über die Business-Perspektiven der UBS.

soulrider
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Quote:

SNB: Milliarden für Wohnungsbau in Polen

Kredite in Schweizer Franken sind wegen ihrer tiefen Zinsen in Osteuropa populär. Doch jetzt sind die osteuropäischen Währungen abgestürzt. Deshalb schickt unsere Nationalbank Milliarden von Franken nach Polen – und möglicherweise bald in andere Länder.

http://tinyurl.com/cgv4lw

Was ist eigentlich mit dieser Geschichte? Könnte in Zukunft wohl auch noch für Furore sorgen?

Ps: Das habt ihr euch verdient! Wink

http://tinyurl.com/ahau89

Bullish
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

soulrider wrote:

Quote:
SNB: Milliarden für Wohnungsbau in Polen

Kredite in Schweizer Franken sind wegen ihrer tiefen Zinsen in Osteuropa populär. Doch jetzt sind die osteuropäischen Währungen abgestürzt. Deshalb schickt unsere Nationalbank Milliarden von Franken nach Polen – und möglicherweise bald in andere Länder.

http://tinyurl.com/cgv4lw

Was ist eigentlich mit dieser Geschichte? Könnte in Zukunft wohl auch noch für Furore sorgen?

Ja. Und zwar aus verschiedenen Gründen. Die Ursache für die vergangene Stärke des Zloty war die boomenden Wirschaft in Polen (wie den anderen osteuropäischen Ländern). Deshalb war es auch interessant, in Polen zu bleiben und zu arbeiten. Da der Zloty gegen den Franken und Euro mehr und mehr verlieren wird, wird es immer attraktiver, in den Westen zu billigen Löhnen arbeiten zu kommen. Ursache dafür ist, dass Löhne selten nach unten angepasst werden, eher werden Stellen abgebaut.

Quote:

von: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29606/1.html

Der Geldverkehr in Schweizer Franken mit osteuropäischen Ländern hat eine riesige Zeitbombe kreiert. In den Ländern Ungarn, Tschechien, Polen und Rumänien waren Kredite in Schweizer Franken sehr beliebt. So wurden nicht nur Hypotheken im Osten in hoher Zahl in CHF aufgenommen, sondern es wurden auch Niedrigzins-Kredite für Autos gewährt. Die Kreditsumme hierfür soll sich auf mehr als 600 Milliarden CHF belaufen, was deutlich mehr wäre als das Bruttosozialprodukt des Alpenstaates.

Sollte die Finanzkrise zu weiteren massiven Zahlungsausfällen, ja sogar Staatsbankrotten von osteuropäischen Staaten führen, dann würden diese Schulden alleine ausreichen - und dabei sind die möglichen Kreditausfälle der UBS und der Credit Suisse noch gar nicht eingerechnet - den schweizerischen Staat durch das immense Gegenparteirisiko in den Bankrott zu führen.

Meiner Meinung nach werden wir beides, soziale und monetäre Auswirkungen haben, wenn es denn endlich losgeht.

oozoo
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

in der NZZ stand letzt dass nur ein Bruchteil der Frankenkredite ueberhaupt von Schweizer Banken gehalten werden, afaik war Oesterreich da viel viel tiefer drin Wink

so ist das halt mit den CDS, ueberallhin fliesst der Mist.

oha, hier hat sich jemand die Arbeit gemacht:

http://www.heise.de/tp/foren/S-Schlechter-Artikel-falsche-Zusammenhaenge...

Bullish
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

oozoo wrote:

oha, hier hat sich jemand die Arbeit gemacht:

http://www.heise.de/tp/foren/S-Schlechter-Artikel-falsche-Zusammenhaenge...

Beruhigend, danke.

Etwas anderes, von Hans Kaufman, SVP:

Quote:

Tagi: Immerhin hat der Bund der UBS mit sechs Milliarden Franken unter die Arme gegriffen.

Kaufmann: Halt. Genau genommen unterstützt nicht der Bund die UBS, sondern die Obligationäre des Bundes, die das Geld aufgebracht haben. Trotzdem käme es niemandem in den Sinn, diesen Obligationären die Kompetenz einzuräumen, etwa die Löhne des Bundesrats zu bestimmen.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SVP-gegen-SVP-Die-Forderung...

Welche Obligationäre sind hier gemeint? Normale Besitzer von CH-Oblis oder eine spezielle Gruppe, die für den UBS Kredit aufkommt und die eine Bundesgarantie haben?

oozoo
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

ich nehme mal an normale CH Oblis

aber soweit ich weiss is das zeug ja mit 12,5% verzinst - da kassiert der bund doch gut dabei Wink

ecoego.
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arranging the deck chairs on the Titanic...

...oder so aehnlich hat hugo hier mal treffend die UBS Boni Aufregung beschrieben. Verglichen mit den systemic Risiken fuer die CH sind das peanuts.

Bin immer noch ueberwaeltigt wie wenig die vokalen Verantwortungstraeger, Wirtschaftsmedien und sonstige lauthalse Professionals den potentiellen Abgrund fuer die CH, den CHF erfassen - mit Ausnahmen! Zum Beispiel ein paar Mit-Posters hier sowie unser laedierter ex-BR Blocher. Und - gelobt seis wem auch immer - ein ex-SNB Banker den ich sofort wieder aus dem Ruhestand bugsieren wuerde. Um zum Beispiel unseren happy-go-CHF-printen SNB Praesi Roth zu ersetzen.

Bitte lesen und nochmals lesen:

http://www.cash.ch/news/top_stories/blattner_ubs_in_kleinere_banken_auft...

Thank you, Mr Blattner. Great. Maybe they start to understand.

bye

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Bullish
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Der Autor vom "Alpen Hedge Funds" auf heise.de hat den Artikel jetzt auch im tagi.ch publiziert.

Wie denkt man hier drin darüber? Es kommt doch in erster Linie darauf an, über welche Banken - und wer deren lender of last resort - die Kredite nach Osteuropa flossen.

Es wird gesagt, dass ein Viertel über CH-Banken floss, ein kleinerer Teil über GB-Banken, der grösste Teil über Offshore-Finanzzentren, wer immer das ist. Schlussendlich wurde das Geld doch von der SNB geliehen und die verlieh doch nicht Riesensummen an Nobodies in Offshore.

Würden EUR-Banken dahinterstehen, würde der CHF gegen den EUR auch abgesichert sein.

Sowieso, hier geht es ja um insolvente Gläubiger und wir müssten nur CH-Banken bailouten. Dazu kommt, dass es CHF Kredite sind.

Dagegen ist doch die USD Garantie für das UBS Abenteurer riskanter, obwohl es "nur" um einen 2-stelligen Milliarden Betrag geht.

ecoego.
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Tod durch Erhaengen oder Ersaufen?

Emotionell und crude ausgedrueckt, granted.

bullish hat recht, fuer den Lender of last Resort, die SNB, ist es natuerlich weniger schlecht einen CHF bailout zu organisieren. Die kann man drucken (wie Mr Roth und seine weisen Mitarbeiter so weise sagen)- aber zu welchem Preis? Fuer den CHF? Kommt auf den Betrag an, nehme ich an. Sonst bin ich einfach gespannt, weil: ich weiss es nicht.

Schlimmer sind die systemic Risiken in Fremdwaehrung, in den Grossbankenbilanzen. Die muss sich die SNB beschaffen - siehe das Novum SNB US Dollar T-bills fuer die UBS Toxins.

Ansonsten hoffe ich (wie immer und immer wieder...) auf Leute wie Mr. Blattner. Refreshing das zu lesen. Hoffentlich (Jeees, ich repeate mich forever...)nicht zu spaet.

bye

NB: Ist schon toll wie schnell die CH Medien solch saucy Artikel wie den Alpen Hedge Fund aufschnappen - fast drei Wochen hat s gedauert. Oder gehoert das zur Omerta der CH Medien? Nur nicht das Volch erschrecken? Koente ja vom Klimawandel ablenken...

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Bullish
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Langsam glaube ich, dass es knapp werden wird, aber der EUR vor dem CHF "verreckt". Darum geht es einzig. Die Währungfragen werden bald sehr zentral werden, vorallem, wenn die Staaten angefangen haben, Schlüsselindustrien zu verstaatlichen.

Warum der EUR? Verstaatlichen heisst doch, dass Politiker ihre Buddies raushauen, oder sich durch das Raushauen eine grosse Wählerschaft sichern möchten. Die EU-Mitglieder können nicht beliebig Schulden machen, sonst muss die EURO-Anleihe kommen. Wie kann aber verhindert werden, dass einzelne Staaten diese EURO-Anleihen missbrauchen? Wieviel Kredit bekommt ein Staat? Müsste dann nicht eine EURO-Tax geschaffen werden, über die die neugenerierten Schulden *irgendwann* zurückbezahlt werden?

Die Schweiz kann ihre Währung schwächen, den Export würde es sogar freuen, es würde günstig werden, hier zu produzieren; die Arbeitssicherheit würde steigen, die Preise für Flachbildfernseher auch. Nein, unsere Probleme sind im Gegensatz zu den Problemen der EU überblickbar, dennoch werden bald Stimmen auftreten, die behaupten, in der EU stünden wir besser da.

Die EU - speziell Deutschland - wird bald noch stärker behaupten, wir seien Profiteure des Systems. Das sind wir auch, aber wir sind da aus Passivität reingerutscht, weil die anderen Europäer zuviel des Guten wollten.

Also kurzum: BR Maurer soll einmal eine gewaltige Militäreparade abhalten, dabei unsere Mittelstreckenraketen präsentieren, wie dies die Pakistaner und Nordkoreaner auch immer machen, damit klar wird, mit wem man es zu tun bekommt. Wink

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