Opfern wir der UBS die Schweiz?

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tocino
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

na ueli maurer trimmt ja gerade wie das zeug hält Smile

übrigens bullish, weisst du was für papiere die ubs jetzt schlussendlich auslagert? ist bekannt was da genau dahinter steckt (wieviel cdos, und was für arten von abs?)

edit:

habe schnell gesucht, dass ist alles was ich gefunden habe. 1. tranche im dez 08 transferiert:

Quote:

Bei den übernommenen Aktiven handelt es sich in erster Linie um Wertschriften mit Bezug

zum Markt für amerikanische und europäische Wohn- und Geschäftsliegenschaften sowie

um weitere, mit Vermögenswerten unterlegte Wertschriften. Von den Aktiven lauten 83%

auf US-Dollar, der Rest auf Euro oder Pfund Sterling.

sagt wiedermal überhaupt nichts

Bullish
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

tocino wrote:

übrigens bullish, weisst du was für papiere die ubs jetzt schlussendlich auslagert? ist bekannt was da genau dahinter steckt (wieviel cdos, und was für arten von abs?)

sagt wiedermal überhaupt nichts

Die wissen es selber auch nicht so genau, "Aktiven" halt Wink

tocino
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

es ist einfach eine katastrophe. schon jetzt. der inhaber der papiere, das schweizer volk, hat nicht mal zugang zum register.

übrigens, dadurch, dass die ubs nur etwa 45mrd. an die snb verkauft, muss sie auch nur 4.5mrd der möglichen verluste voll tragen - und dass durch eine lockerung von buchhalterischen regeln. was am ende aber rauskommt, ist ein realer verlust für den steuerzahler.

Quote:

Bei den Papieren, die die UBS nun nicht der SNB übertragen wird, handelt es sich um mit Studiendarlehen unterlegte Instrumente und Monoline-versicherte Wertschriften. "Monoliner" sind Anleiheversicherer, die Wertpapiere gegen Ausfall versichern.
Bullish
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tocino wrote:

übrigens, dadurch, dass die ubs nur etwa 45mrd. an die snb verkauft, muss sie auch nur 4.5mrd der möglichen verluste voll tragen - und dass durch eine lockerung von buchhalterischen regeln. was am ende aber rauskommt, ist ein realer verlust für den steuerzahler.

Meine Währung ist jetzt Gold. Ich vertraue der SNB nicht mehr. Herr Jordan hat doch in "Eco" angekündigt, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen aufzukaufen, falls es sein muss. So wird es bald kommen.

Bullish
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Wie wir noch sehen werden, sind Fehler passiert.

Die CH repräsentiert immer stärker die UBS. Die UBS gibt bez. Bankkundengeheimnis (BKG) nach, also tut es auch die CH (sogar logisch, weil die UBS vom BR dazu unterstützt wird).

Das wird uns killen. Der einzige Vorteil der CH ist, dass sie unabhängig und stabil ist. Jetzt kann man sich nicht mehr auf uns verlassen. Das wird zum Problem, wenn man die UBS nicht ganz schnell loswird. Die UBS ist eine globale Bank, keine CH-Bank. Sie will auf der selben Ebene arbeiten, wie andere globale Banken, sie muss dann die globalen Gesetze respektieren, möchte aber ein bisschen vom Ruf einer CH-Bank profitieren.

Schlussendlich ist der UBS die CH egal, genauso wie ihr Italien egal ist. Sie will Zugang zu den grossen Märkten, sie will Transaktionen abwickeln und nicht einfach Vermögen in der CH bunkern. Denn mit bunkern verdient man viel weniger als mit Transaktionen.

Für die CH ist aber das Bunkern wichtig. Was unterscheidet die CH vom Kosovo oder Georgien? Wir haben 2 wichtige Pfeiler:

- Erprobte Unabhängigkeit, mit sichern Banken

- Alpendurchgänge

Die CH würde niemals von einem Nachbarstaat angegriffen, falls wir im Verdacht stehen, die Alpendurchgänge zu zerstören. So wurde auch unsere historische Unabhängigkeit möglich. Wir sind immer brav in unserem Nest gehockt, aber liessen den Nord-Süd-Handel ungestört geschehen. Wir sind für den Handel, was die Ukraine für die Gaspipelines ist. Dont mess with us.

Die Durchgänge würden uns ein recht karges, aber freies Leben garantieren, aber unser anderer Trumpf spülte günstiges Kapital in unsere unfruchtbaren Stein- und Bergwüsten. Deshalb konnte unsere Industrie gedeihen, wir konnten tiefe Zinsen anbieten, die viel höher hätten sein sollen.

reckefoller
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wie wichtig das sogennannte bankkundengeheimnis wirklich ist, ist aber seit längerem umstritten. man sollte jetzt nicht so ein theater machen - diese ehemals heilige kuh darf ruhig gemetzget werden.

Bullish
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reckefoller wrote:

wie wichtig das sogennannte bankkundengeheimnis wirklich ist, ist aber seit längerem umstritten. man sollte jetzt nicht so ein theater machen - diese ehemals heilige kuh darf ruhig gemetzget werden.

Es ist wichtig, nicht als solches per se, aber das man sein Geld vor den Beschlagnahmungen des Staates entziehen kann.

Wer sein Geld zB vor Hitler versteckte, handelte illegal, er war darauf angewiesen, dass hier die Kohle sicher ist.

Es geht für die CH-Banken nicht darum, zu urteilen, ob jemand sein Geld "korrekt" auf eine CH-Bank bringt. Ihre Aufgabe ist nur, nichts davon preiszugeben.

Ob nun Hitler das Recht habe oder Obama, wer weiss das, es ist zeitlich immer unterschiedlich zu beurteilen. Wenn die "Neue NS Partei" in Deutschland an die Macht käme, wäre es wieder falsch und unethisch gewesen, Judengeld anzunehmen und zu verstecken. Schweizer wissen es schon lange: alles ist relativ, richtig und falsch gibt es nicht.

Deshalb gilt nur eines: wer Geld bringt, der kann wissen, wir geben nichts heraus, ausser, es kann bewiesen werden, dass derjenige der es versteckt, etwas Illegales im Sinne des CH-Rechts gemacht hat. Und CH-Recht hat zu gelten. Hier gehe ich auch mit Blocher einig: die herrschenden Völker der Welt haben allzu oft nach unserem Ermessen unethisches Recht durchgesetzt, also wir haben den besten Track-Record überhaupt.

Wenn aber Banken, zB die UBS aktiv nach illegalen Geldern sucht, dann muss SOFORT von CH-Kontrollorganen eingegriffen werden. Wenn man an all die Probleme denkt, ist die UBS das Krebsgeschwür der Schweiz und sollte vielleicht bald entfernt werden.

Genau das ist doch das Problem: ein paar wenige haben die ganze Gruppe in die Scheisse geritten, weil die Gruppe es für unwichtig erachtet hatte, etwas dagegen zu unternehmen. Etwa das gleiche Prinzip wie bei den Jugos in der Schweiz. Wenn wir nicht schnellstens reagieren, dann gilt Gruppenhaftung.

tocino
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jetzt könnt ihr mal sehen, was passiert wenn der staat meint, die kontrolle zu übernehmen. es wird alles nur viel teurer, und teurer, und teurer, und teurer.

Bullish
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tocino wrote:

jetzt könnt ihr mal sehen, was passiert wenn der staat meint, die kontrolle zu übernehmen. es wird alles nur viel teurer, und teurer, und teurer, und teurer.

Es wird ganz übel werden. Ich (auch andere hier, auch Prof. Wittmann) habe mehrmals darauf hingewiesen, dass die Kohle zur Rettung der UBS auf USD lautet, also von den USA kommt. Wir haben uns wegen der UBS kaufen lassen.

Da ist noch viel mehr im Busch, das ist erst der Anfang.

Perry2000
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Selbst McDonald’s schüttet Boni aus

Blum 3WinkBlum 3

Banken zahlen Boni in Milliardenhöhe. Andere Firmen belohnen ihre Mitarbeiter ebenfalls, wenn auch bescheidener: etwa mit Einkaufsgutscheinen.

Am Stammtisch sind sie in Verruf, bei etlichen Schweizer Firmen aber die Regel: variable Lohnanteile, Gratifikationen, Boni. Selbst dort, wo man sie nicht erwartet. Bei McDonald’s kommen alle Schweizer Mitarbeiter in den Genuss eines Bonus- oder eines Anerkennungs-Programms, sagt Sprecherin Nicole Schöwel. Die einen erhalten einen Bonus in bar, andere Waren- oder Einkaufsgutscheine. Mit gutem Grund: 2008 war für McDonald’s Schweiz ein Rekordjahr.

So gut wie nie zuvor geschäfteten 2008 auch die Detailhändler. Migros dankt es den Mitarbeitern mit Barauszahlungen, Geschenkgutscheinen oder zusätzlichen Freitagen. Coop schenkt allen eine Geschenkkarte im Wert von 500 Franken. Denselben «Bonus» gibt es bei Möbel Pfister für Lehrlinge, der Gutschein für Festangestellte ist gar doppelt so viel wert. Gutscheine gibt es auch beim Schokoladen-Produzenten Lindt & Sprüngli, wo der Umsatz 2008 stagnierte: Die Mitarbeiter dürfen für 200 Franken im konzerneigenen Shop und für weitere 300 Franken bei Coop einkaufen. Bei Sunrise gibt es zusätzlich zum Bonus Reka-Checks bis zu 500 Franken, bei der Post einmalige Zahlungen bis zu 1000 Franken.

Günstiger telefonieren oder ein Gratis-Halbtax

Zum Vergleich: Bei UBS oder Credit Suisse erhält manch einer für das vergangene Jahr gut und gerne 20 000 Franken Bonus oder mehr, dafür fehlt der 13. Monatslohn. Boni in bar und/oder Aktienoptionen gehören auch bei ABB, Bâloise, Lindt & Sprüngli oder Nestlé zum Lohnmodell. Ebenso bei Swatch, sie stehen laut Sprecherin Béatrice Howald jedoch «in keinem Verhältnis» zu den Boni bei den Banken.

Unabhängig vom Geschäftsverlauf sind Nebenleistungen, sogenannte Fringe Benefits. Swatch-Chef Nick Hayek lässt seine Mitarbeiter gewisse Produkte zu Sonderpreisen kaufen, bei Swisscom und Sunrise telefoniert die Belegschaft

Fine-Tuner
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Das Ganze mit dem BKG ist eigentlich sehr einfach. Wir müssen Amtshilfe leisten, wenn ausländische Gerichte dies verfügen. Dies ist nur richtig, denn auch unsere Gerichte sind dankbar, wenn ausländische Staaten Amtshilfe leisten. Die Schwere des Vergehens kann uns egal sein, denn es geht immer um Ausländer und ausländische Staaten. Wir können denen nicht vorschreiben was nun Hinterziehung und was Betrug ist. Das ist ihre Sache....übrigens, in den lezten vier Jahren, hat zum Beispiel Deutschland ein einziges mal Amtshilfe beantragt....was doch klar zeigt, dass sich hier ausländische Politiker auf Kosten der Schweiz profilieren wollen und sich als Robin Hoods ihrer Nation aufspielen. Würden wir das BKG von Heute auf Morgen abschaffen (eben, Amtshilfe leisten) könnten wir diesen Scharlatanen den Boden unter den Füssen wegziehen und die Schweiz aus dem Kreuzfeuer nehmen.

Das mit den Boni finde ich sehr gut formuliert. Ein guter Beitrag. Ergänzen möchte ich nur noch, dass sich wohl weder die Geschäftsleitung von McDonalds Schweiz noch jene der Migros, Coop oder Möbel Pfister etc. mit RekaCheks und/oder Einkaufsgutscheinen abspeisen lassen. Die kassieren - genau wie die Banker - harte Währung im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Aber wenn's Geschäft gut läuft und die gesamte Belegschaft davon profitiert ist's ja auch ok.

Fine-Tuner

reckefoller
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

die saläre der migros und coop spitze sind doch völlig ok oder geradezu beispielhaft: das sind zwei der absolut grössten unternehmen der schweiz, und die chefs verdienen, soweit bekannt, höchstens eine million im jahr (bei loosli war mal von einer dreiviertelmillio die rede).

CrashGuru
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Nun das ist doch ganz einfach mit den Boni:

Bei der Migros z.B. werden Würste produziert und Brot. Somit bekommt der Boss 1 Mio. Würste als Boni und 1 Mio. Brot. Damit hat er 2 Mio. Bonus erhalten. Klar ? Bei der Bank ist das anders. Die produziert Geld oder Schulden. Also bekommt der Boss 2 Mio. Geld als Bonus. Bei den Schulden kommt er in die Kiste. Klar ?

reckefoller
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

und die swiss re versichert katastrophen und hat deshalb katastrophen an der spitze. wie wärs mit einem hurricane in den arsch als bonus!

CrashGuru
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

guter Vorschlag

ecoego.
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Die Schweizerische Nationalbank, ein UBS branch office?

2 Maerz 09, ein denkwuerdiger Tag: Schweizerische Nationalbank Emission von Schuldverschreibungen in US-Dollar („SNB USD Bills“). Uebersetzt: Die SNB muss US $ borgen und der UBS abliefern und dafuer bekommt sie dann die Giftpapiere fuer den StabFund. http://tinyurl.com/bdqrvm

Notenbankgeldmenge SNB Februar Monatsheft: Passt nicht mehr in die chart rein. Der hockey stick zeigt bis max 58 Mrd, end November 08. Wo sind die 85 Mrd end Januar 09 auf der line chart? http://tinyurl.com/brnebc

Immerhin: In 6 Monaten hat sich die Notenbankgeldmenge fast verdoppelt. Schlimm oder nicht so, was soll das? Herr Roth, man vermisst er-klaerende Worte, Kommunikation, fuer die simplen besorgten Patrioten!

bye

NB: 2008 Results SNB ueberfaellig. Sollten jetzt dann publiziert werden, oder? Vielleicht macht man einfach ein Anhaengsel an die UBS Erfolgsrechnung und balance sheet. Optisch vielleicht besser. Wuerde kaum auffalen in deren Billionen (anglo Trillion) mess.

Pers Meinung, e & o moeglich

Bullish
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Re: Die Schweizerische Nationalbank, ein UBS branch office?

ecoego wrote:

Notenbankgeldmenge SNB Februar Monatsheft: Passt nicht mehr in die chart rein. Der hockey stick zeigt bis max 58 Mrd, end November 08. Wo sind die 85 Mrd end Januar 09 auf der line chart? http://tinyurl.com/brnebc

Das wird ja wohl morgen von der NZZ aufgegriffen.

Übrigens Gratulation zum scharfen Blick.

highlord
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hm so wies aussieht haben die die Währungsreserven (Gold) von 2008 auf 2009 nochmals verkleinert? :cry:

oder versteh ich da was falsch?

Edit:

Oder was versteht man unter Währungsreserven?

Dachte wir haben keine mehr seit 1998 ?

Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.

Bullish
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

highlord wrote:

hm so wies aussieht haben die die Währungsreserven (Gold) von 2008 auf 2009 nochmals verkleinert? :cry:

oder versteh ich da was falsch?

Ich verstehe langsam gar nichts mehr.

ecoego.
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Thank you again, Uncle Sam!

Thank you very much for your help!

Zuerst die $ Milliarden fuer den UBS StabFund bis die Nationalbank direkt auf den Mark betteln ging, Dollar holen – die SNB US Dollar T-Bills.

Jetzt weitere US $ fuer die UBS von Uncle Sam aus dem bottomless pit der mother of all bailouts, AIG (Dafuer bescheisst man dann die Hand die einen am Leben erhaelt – das nur nebenbei…)

Sie kommt langsam, die Liste der Namen der counterparties der AIG Credit Default Swaps. Madoff ist chicken feed, verglichen mit diesem Ponzi game. Und wer haette das gedacht! Da sind sie wieder, schoen zusammen, der vereinigte Wallstreetgarbage and Eurotrash http://tinyurl.com/btkgmg

Aufpassen, Haltiner, Merz, Hildebrand, Nationalraete, Parteibonzen, CH Steuerzahler! Nicht dass unsere UBS Schmarotzer doppelt einkassieren: auslagern an StabFund und einkassieren von AIG, courtesy of Uncle Sam. Zuzutrauen waere ihnen das schon. Die verwalten ja den StabFund. Und die sind so konstruiert. Die koennen nicht anderes, irgendwas crooky finaglen – ich rede von den Investment Banker, dem kaputten Casino, nicht den hardworking poor Schlepps im Retail und genuine banking. Die tun mir sauleid dass sie im gleichen Saustall ueberleben muessen.

bye

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masin
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Wie weit wollen, sollen und müssen wir noch gehen?

Mit jeder Milliarde die wir in das Fass ohne Boden stecken wird unsere Inflation im Jahre 201... höher.

Ich war nicht immer einer Meinung mit unserem Staat, doch was jetzt passiert müssen Bevölkerungsschichten bezahlen, die sich kaum wehren können. Familien mit mehreren Kindern und ältere ohne Vermögen und das ärgert mich.

Unsere Kinder können wir bereits ansehen, dass viele Familien mit 2 Kindern und mehr sich keine gesunde Ernährung mehr leisten können.

Fertig- oder Halbfertigprodukte sind im vergleich zu frischen, gesunden Produkte viel treuer. Beispiel: ein Apfel kostet bei einem Kg.-Preis von Fr. 3.80 beinnah einen Franken, ein Kinder-Pinguhi nur etwa Fr. 0.50, eine Pizza die ich mit meinen Kindern selber mache, ist doppelt so teuer wie die, jene ich fertig kaufen kann. Fleischpreise….da fällt mir nichts mehr ein.

Das Vater Staat in Kiesen diversen grossen und für die Bevölkerung unentbehrlichen Betrieben unter die Arme greifen musste hatten wir auch schon, die Post, SBB und Swisscom um nur ein par Beispiele zu nennen. Der Staat begleitete diese Firmen bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen konnten.

Notwendigkeit nicht Prestige sollte die Frage sein, wenn das ganze Volk dafür zu zahlen hat.

Da die Staatsgarantie bei der UBS immer noch, NUR Fr. 30 000. — ist und ich die Namensaktien nicht mehr halten wollte musste auch ich meine Ersparnisse von der UBS wegtransferieren. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wem ich nicht mehr traue, der UBS oder dem Staat?

Die meisten Schweizer Arbeitsnehmer bekamen, das letzte Jahr keine Grati, obwohl sie diese viele Jahre zuvor immer bekamen. Das den Mitarbeitern mitzuteilen war sicherlich für die meisten Chefs sehr schwer, doch sie mussten sich der Wirtschaftssituation anpassen und ihre Verantwortung wahrnehmen.

Nobel geht die Welt zu Grunde.

Alles nur meine persönliche Meinung.

ecoego.
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Too Big to Save – endlich Klartext!

Ein riesengrosses Bravo dem designierten Nationalbank Praesi Hildebrand. Vortrag 18. Juni 09 http://tinyurl.com/mkf2tz

“…In der kurzen Frist hat die Bewältigung der Krise Priorität. Um die Stabilität des Finanzsystems jedoch mittel- bis langfristig zu erhöhen, erachten wir eine Reform der Rahmenbedingungen im Bankensektor als unabdingbar. Einen hohen Stellenwert messen wir dabei der Entschärfung der „Too Big to Fail“-Problematik bei. ...Massnahmen zur Vereinfachung der Liquidation grosser, international tätiger Institute sowie direkte und indirekte Massnahmen zur Reduktion der Grösse...”

Intl coverage: NYTimes http://tinyurl.com/mcwaq4 FT Deutschland http://tinyurl.com/nzkyjp

FT http://tinyurl.com/nzokyk und sogar im Tagi stehts http://tinyurl.com/kt22ps

Tante NZZ doppelt sogar nach mit der fuer geneigte Leser hier eh etwas spaeten rethorischen Frage an Professor Martin Janssen:

...Könnte es in der Schweiz wegen der dominierenden Position des Finanzsektors tatsächlich zu isländischen Verhältnissen kommen?

...Wenn man glaubt, bei einem nächsten möglichen Fall nochmals mit Steuergelder intervenieren zu können, sind solche Verhältnisse tatsächlich nicht auszuschliessen... http://tinyurl.com/kq7uup

bye

NB: Und natuerlich unseren heilsam prophetischen Polterer nicht vergessen http://tinyurl.com/6pykno

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ecoego.
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Pro Memoria UBS Miami trial

Falls interessiert, hier recap gewisse facts und figures http://tinyurl.com/lavay8

bye

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ecoego.
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War doch alles nur fuer die birdies...

...nix gelernt, back to the future?

Wie gehabt: man hijacked von der Konkurrenz eine Bande von financial merry go round mercenaries – fuers Investment Banking. http://tinyurl.com/oglwjd Man kann anscheinend nicht anderes. Nix neu ausrichten, keine innovativen Produkte, null Geschaeftsmodell neu ueberdenken. Nur wieder hochriskant kurzfristig Regen machen. Die Konkurrenz nachaeffen. Man will auch so anschaffen wie GoldiSachs. Und wenn s schief laeuft hauen sie wieder ab, diese ripoff Artisten, mit dem Klotz im Sack, zum naechsten temporaeren Abzock Engagement. Und die zurueckgebliebene Sauerei? Aufputzen Nationalbank, Steuerzahler, natuerlich.

Da kummert sich der brave Schweizer Sparer und Anleger halb krank, schaut zerstoert auf die zerstoerten Aktien in seinem PF, dem Pensionskaesseli, der AHV, banget und dreht den Goettibazen dreimal, zittert um seinen Arbeitsplatz und hoffet.

Also hoffen wir – wieder einmal. Oder doch nicht?

Vergangenes Wochenende. Pro Golf ist angesagt im Club. Zutritt nur fuer Auserwaehlte. Von wegen UBS Tournament. Und wer ist da auch auf der Liste? Ja, ihr habt s erraten: der Marcel O und seine Adrianische Jungunternehmerin geben sich die Ehre. Golfen statt baebele. Wahrscheinlich haben die UBS marketing managers und event planners eine Einladungsliste der besonderen Art: vermoegende Masochisten und perverse Gaffer.

Na ja, unser Hilfsbuchhalter von UBS' Gnaden, gegenwaertig abkommandiert als Figurant Finanzminister und Bundespraesi zu Bern, wird dazu sicher die richtigen arroganten Worte finden. Wie seine famose 1 August Rede ("Wir müssen eingestehen, dass wir überbordet haben" Habt ihrs verstanden, Leute? Das sind Wir. Das saudumme Volch. Wir haben ueberbordet!)

Manchmal weiss man wirklich nicht mehr: Heulen, lachen oder rette sich wer kann? Oder revoluzzen.

"If some banks are thought to be too big to fail, then...they are too big" (Mervyn King, Bank of England). Wenn unsere Uebermonsterbank weiter so ihren allerletzten goodwill verbratet bleibt leider nur: sofort auseinanderbeinlen, die parts verscherbeln und der Postbank das klassische und Inlandbankengeschaeft uebertragen. Die Infrastruktur ist vorhanden. And to hell with the rest. Es geht besser ohne den UBS Klumpen*.

bye

*im Gegensatz zu den US wo die Bankenbilanzen einen Bruchteil des BIP ausmachen kann sich die kleine Schweiz mit der kleinen Nationalbank keine Staatsgarantie leisten die das Volkseinkommen um das Mehrfache uebersteigt.

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ecoego.
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Bravo!

Bloomberg: "SNB’s Hildebrand Sets Sights on ‘Sacred Cows’ of Swiss Banking"

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&sid=aDbaRHkbxquY&pos=12

Durchhalten, nicht verzagen, Philip Hildebrand.

Er hats begriffen, er ist auf die off-balance sheet Billionen (Euro - nicht Anglo - dort waerens Trillion) "notional" Kontraktvolumen fixiert http://tinyurl.com/yht9kk2 , die Switzland zu Iceland machen koennen - jederzeit, ganz schnell. Er weiss was es heissen wuerde wenn die Gegenpartei nicht mehr kann (AIG - milder Vorgeschmack, von US gerettet, UBS gluecklicherweise Milliarden zu pari einkassiert). Er weiss wie volatil und unberechenbar die +/- replacement values auf der richtigen Bilanz sind. Er weiss, dass Gewinn nicht gleich Liquiditaet, freely available cash. Er weiss, dass sich die Schweiz keine bailouts a l Amercaine leisten kann.

Nur unsere Wirtschaftsjournalisten koennen/wollen/duerfen anscheinend nicht die grosse Glocke laeuten. Von wegen keine Panik. Heil Dir Helvetia, Stumpenmann unhd Gruebler.

bye

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Elias
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

ecoego wrote:

Durchhalten, nicht verzagen, Philip Hildebrand.

Was würdest du tun? Nicht durchhalten und verzagen?

----

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Benjamin Franklin

ecoego.
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Also dann halt Daumen halten...

...weil er ist ja auch nur Mensch mit beruflicher Vergangenheit - und eine gewisse (ehemals viel be- und ge-achtete) Wirtschaftsjournallie die, anstatt unabhaengig recherchieren und rapportieren, heute leider fast nur noch auf Bestellung auf- und abmontieren tut weil sonst muessen stempeln gehen.

Halten wir also den Daumen.

Bloomberg http://tinyurl.com/y8gmdqs

Quote:

Hildebrand, who will become chairman of the SNB’s governing board in January, said on Dec. 10. “Another crisis is inevitable and we must be prepared for it.”

bye

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Elias
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Es ist ruhig geworden. Noch ist es für die UBS nicht ausgestanden.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es ein katastrophaler Fehlentscheid gewesen wäre, die UBS hops gehen zu lassen. Die Kollateralschäden würden uns noch heute schwer belasten. Das vertrauen in den Finanzplatz Schweiz wäre ruiniert.

Aktuell fliesst wegen vielen Unsicherheiten Geld in die Schweiz. Trotz allem Tohuwabohu um den Finanzplatz Schweiz.

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Benjamin Franklin

Fine-Tuner
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

UBS=United Bank of Singapur. Die Bank hat nur noch aus Imagegründen den Sitz in der CH. Viele Aktivitäten wurden bereits nach Singi ausgelagert....weitere werden folgen. Die CH Schildbürger haben neben dem Schaden (60Mrd oder so.....da war doch was) auch den Hohn der Singis...die entsprechend ihrer competitiven Lebenshaltung Stolz darauf sind, "the dumb Swiss" sauber über den Tisch gezogen zu haben. Ich bezweifle jedoch, dass die Singis mit diesem sanierungsbedürftigen Frack langfristig glücklich werden.

Von wegen Geld kommt in die CH. Es ist nicht primär das GEld das kommt, sondern die Personen. Sie kommen, weil sie hier eine hohe Lebensqualität (oder Lebensendqualität...exit und so...)geniessen. Das Geld bringen sie einfach mal so mit...dass sie hierfür fast keine Steuern bezahlen müssen, ist natürlich eine nette Nebenerscheinung. Die - und somit ihr Geld - kommen ganz bestimmt nicht wegen irgendwelcher Banken. Von denen gibts im Überfluss, überall auf der Welt....und so manche mit besserer Dienstleistungsqualität.

Fine-Tuner

Elias
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Opfern wir der UBS die Schweiz?

Fine-Tuner wrote:

Die CH Schildbürger haben neben dem Schaden (60Mrd oder so.....da war doch was) auch den Hohn der Singis...

Von den 34 Milliarden sind noch 23 Milliarden bei der SNB, Tendenz sinkend.

Unter Berücksichtigung des bedingten Kaufrechts auf 100 Millionen UBS-Aktien zum Nominalwert ist das Darlehen durch den Wert der Anlagen weiterhin vollständig gedeckt.

Quote:

Singapur hat grossen Verlust mit UBS-Engagement

Der Staatsfonds Government of Singapore Investment Corp (GIC) erleidet mit dem Engagement bei der UBS einen Verlust von über 5 Milliarden Franken. Denn heute werden aus der UBS-Wandelanleihe Aktien.

http://www.cash.ch/news/alle/rss/singapur_hat_grossen_verlust_mit_ubseng...

Soviel zum Thema Hohn.

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