Raiffeisen

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Raiffeisen steigert Gewinn im

Raiffeisen steigert Gewinn im ersten Halbjahr - IT-Umbau beeinflusst Ergebnis

(Meldung durchgehend ergänzt) - Die Raiffeisen-Bankengruppe hat im ersten Halbjahr 2017 die Gewinnzahlen deutlich gesteigert. Zum Ergebnis hätten alle Ertragspositionen beigetragen, teilte die Gruppe am Mittwoch mit. Während Raiffeisen im Zinsengeschäft moderat zulegen konnte, wurden sowohl die Erträge wie auch die Kosten allerdings von der Einführung der neuen Kernbankensysteme beeinflusst.

16.08.2017 07:28

Der Geschäftserfolg, der das operative Ergebnis widerspiegelt, stieg in den ersten sechs Monaten um 15% auf 532 Mio CHF, wie dem am Mittwoch publizierten Halbjahresabschluss zu entnehmen ist. Unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn um über 18% auf 434 Mio CHF, womit er erstmals mehr als 400 Mio CHF betrug.

ZINSENGESCHÄFT WÄCHST UM 1%

Der Geschäftsertrag erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 7% auf 1,63 Mrd CHF. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, nahm der Nettoerfolg dabei bei einem weiteren Wachstum der Ausleihungen um 1,0% auf 1,12 Mrd CHF zu. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Erfolg um 2,3% auf 246,2 Mio CHF und im Handelsgeschäft gar um 24,1% auf 116,1 Mio CHF.

Eine deutliche Zunahme verzeichnet zudem der übrige ordentliche Erfolg, der um 85% auf 145,2 Mio CHF kletterte. Der Hauptgrund dürfte in der Aktivierung der Kosten für IT-Projekte liegen. Erst mit Einführung der Kernbankensysteme würden die aufgelaufenen Projektkosten in Form von Abschreibungen erfolgswirksam, heisst es. Wegen der Informatikprojekte erhöhte sich auch der Geschäftsaufwand mit einem Plus von 7,0% auf 1,01 Mrd CHF deutlich.

WACHSENDES HYPOTHEKENVOLUMEN

Weiterhin konnte die Raiffeisen das Geschäftsvolumen ausweiten, auch wenn das Wachstum etwas unter dem Vorjahr ausfiel. Die Ausleihungen erhöhten sich insgesamt um 2,1% auf 177,0 Mrd CHF, wobei das Hypothekargeschäft mit einem Plus von 2,0% wuchs. Die Kundeneinlagen stiegen derweil um 1,8% auf 161,0 Mrd CHF an. Die gesamten Kundenvermögen betrugen 206,5 Mrd (+1,8%).

Eine "solide Entwicklung" habe Notenstein La Roche erlebt, heisst es weiter: Der Umbau der Privatbank trage Früchte. Die Ertragskraft sei gesteigert und der Geschäftsaufwand gesenkt worden. Neben der Produktivitätssteigerung soll in den kommenden Monaten verstärkt auf die Entwicklung der verwalteten Vermögen gesetzt werden. Per 30. Juni 2017 betrugen diese 19,4 Mrd CHF.

NEUE KAPITALANFORDERUNGEN

Die im Juni vom Bundesrat festgelegten Anforderungen für inländische systemrelevante Banken (Total-Loss-Absorbing-Capacity TLAC) werde Raiffeisen ohne Zusatzmassnahmen erfüllen können, heisst es weiter. Die zusätzlichen Eigenmittel-Anforderungen müssen ab 2025 erfüllt werden. Die TLAC-Anforderung an die Leverage-Ratio (ungewichtete Kapitalanforderung) würden bereits heute mit 6,8% übertroffen, betont die Bankengruppe.

Für das Gesamtjahr rechnet Raiffeisen mit einem Jahresergebnis, das über dem Vorjahresgewinn liegen werde. Das herausfordernde Tiefzinsumfeld dürfte sich aber in der Schweiz nicht so schnell ändern und der Druck auf die Zinsmarge werde anhalten, heisst es gleichzeitig. Voraussetzung sei zudem, dass in den nächsten sechs Monaten keine grösseren politischen oder wirtschaftlichen Schocks auftreten würden.

Das Projekt zur Einführung des neuen Kernbankensystems bei den Raiffeisenbanken befindet sich laut der Mitteilung "auf der Zielgeraden". Weiterhin sehe der Projektplan vor, dass die ersten Banken ab Januar 2018 mit der neuen IT-Plattform arbeiten würden.

tp/cf

(AWP)

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Raiffeisen wird nun auch

Raiffeisen wird nun auch Immobilienmaklerin

Als erste Schweizer Bank steigt die Raiffeisen-Gruppe ins Geschäft mit der Immobilienvermittlung ein. Kommende Woche starten die 13 Raiffeisenbanken in der Nordwestschweiz mit einem Pilotprojekt.

01.10.2017 13:31

Im November kommt mit dem Berner Oberland eine weitere Pilotregion hinzu. Für das Maklergeschäft hat Raiffeisen bereits die Tochtergesellschaft Raiffeisen Immo gegründet. Am Markt wird die Gesellschaft unter dem Namen Raiffeisen Casa auftreten.

Die Genossenschaftsbank bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda entsprechende Berichte verschiedener Sonntagsmedien. Offiziell will Raiffeisen am Montag über das neue Geschäftsfeld informieren.

Das neue Angebot sei einerseits eine Verlängerung der Wertschöpfungskette der Bank. Andererseits könne der Kunde künftig sämtliche Immobiliendienstleistungen aus einer Hand beziehen, sagte Roland Altwegg, Leiter Produkte & Kooperationen sowie Verwaltungsratsmitglied von Raiffeisen Immo.

Im Hypothekenmarkt ist Raiffeisen mit einem Hypothekarvolumen von knapp 170 Milliarden Franken bereits heute die Nummer eins in der Schweiz. Die Versicherung Swiss Life stieg mit dem Geschäftsbereich Immopulse bereits vor 5 Jahren ins Maklergeschäft ein. Raiffeisen ist nun aber die erste Bank, die diesen Schritt wagt.

Von den jährlich 30'000 Immobilienverkäufen in der Schweiz erfolgt etwa die Hälfte über einen Makler. Für diesen springen bei einem durchschnittlichen Objekt erfahrungsgemäss etwa 2 bis 3 Prozent Provision heraus.

Grössere Anbieter auf dem Schweizer Maklermarkt gibt es bis anhin wenige. Zu den wichtigsten zählen die Sektionen des Schweizer Hauseigentümerverbandes (HEV) . Dazu kommen 70 meist kleinere Agenturen, die das Gütesiegel der Schweizerischen Maklerkammer tragen.

(SDA)

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Raiffeisen-CEO schliesst

Raiffeisen-CEO schliesst Verkauf von Notenstein La Roche aus

Raiffeisen-Chef Patrik Gisel schliesst einen Verkauf der Privatbank von Notenstein La Roche «absolut» aus.

13.10.2017 07:31

Die Philosophie von Raiffeisen bestehe darin, die Nummer eins im Banking für alle Schweizer Kunden werden zu wollen, unabhängig von deren Vermögenslage, sagte Gisel in einem Interview im "Tages-Anzeiger". Dafür brauche Raiffeisen ein eigenes Private-Banking-Angebot.

Mit der Entwicklung von Notenstein La Roche zeigt sich Gisel allerdings nicht zufrieden. "Die Bank ist noch nicht da, wo sie hinsollte", sagte er. Allerdings realtiviert er: Die 20 Mrd CHF Kundengelder, bei denen Notenstein La Roche seit längerem verharre, täuschten das Gesamtbild. Von den Geldern seien 50% neue Kundengelder, die man seit der Gründung der Bank hinzugewinnen konnte. Das Problem bestehe darin, dass man viele Gelder früherer Wegelin-Kunden verloren habe.

Mit weiteren Investitionen in den Vertrieb, dem Anwerben neuer Berater und ganzer Teams und Kooperationsvereinbarungen zwischen Notenstein La Roche und den einzelnen Raiffeisen-Banken soll nun aber das Wachstum angetrieben werden. Auch Zukäufe von weiteren passenden Banken oder Kundenportfolios schliesst Gisel nicht aus.

Den am Donnerstag kommunizierten Chefwechsel will Gisel dagegen nicht als Misstrauensvotum gegen Adrian Künzi verstanden wissen, der Notenstein seit der Gründung führte. Nach erfolgreichem Abschluss des Wechsel auf eine neue IT-Plattform und des Transformationsprogramms habe man gemeinsam mit Künzi befunnden, dass es ein guter Moment sei, um die Führung zu erneuern.

(AWP)

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Raiffeisen erzielt neuen

Raiffeisen erzielt neuen Rekordgewinn

Die Raiffeisen-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 in allen Geschäftsbereichen zugelegt und weist einen neuen Rekordgewinn aus. Zur Anzeige gegen ex-CEO Pierin Vincenz schaltet die Bank auf stumm.

02.03.2018 06:39

Zum starken Gewinnanstieg trug allerdings auch der Verkauf der Beteiligungen am Versicherer Helvetia und dem Bankensoftware-Unternehmen Avaloq bei. Im Hypothekargeschäft konnte Raiffeisen im vergangenen Geschäftsjahr erneut schneller als der Markt wachsen.

Unter dem Strich resultierte 2017 ein Gewinn von 917,1 Mio CHF, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 22% entspricht. Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis verbesserte sich gar um 30% auf 1,11 Mrd CHF, wie Raiffeisen am Freitag mitteilte.

Insgesamt erwirtschaftete die Gruppe einen Gesamtertrag von 3,31 Mrd CHF, was einem Anstieg um 6,5% enstpricht. Im wichtigsten Geschäft der Gruppe, dem Zinsengeschäft, legte der Netto-Erfolg dabei um 1,3% auf 2,25 Mrd zu. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte um 5,9% auf 494,3 Mio CHF gesteigert werden.

Der Handelserfolg erhöhte sich um 1,1% auf 230,4 Mio CHF. Einen starken Anstieg verzeichnete auch der "übrige ordentliche Erfolg", der 337,0 Mio CHF (+73%) betrug. Über diese Position seien die Aufwände in Zusammenhang mit der Erneuerung der Kernbankensysteme bei Raiffeisen und Notenstein La Roche aktiviert worden, so Raiffeisen. Der Verkauf der Beteiligungen von Helvetia und Avaloq sowie weitere Positionen führten zudem zu einem ausserordentlichen Beitrag von 119,4 Mio CHF.

Im Hypothekargeschäft weiterhin schnell unterwegs

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil mit einem Plus von 1,3% auf 2,01 Mrd CHF nur leicht. In der Folge verbesserte sich die Cost/Income-Ratio um 3,1 Prozentpunkte auf 60,8 Prozent%.

Im Hypothekargeschäft war die Raiffeisenbank weiterhin schnell unterwegs. Die Hypothekarforderungen legten um 4,3% auf 172,6 Mrd CHF zu. Raiffeisen halte nun einen Marktanteil von 17,5% nach 17,2% im Vorjahr, so die Bank. Die verwalteten Kundenvermögen (AuM) stiegen um 3,4% auf 209,6 Mrd CHF.

Für das laufende Jahr erwartet die Raiffeisen-Gruppe bei einer sich weiter erholenden Konjunktur ein vergleichbares Wachstum im Kerngeschäft wie 2017. Das "anspruchsvolle Marktumfeld mit anhaltenden Negativzinsen" lasse aber erwarten, dass das herausragende Resultat 2017 kaum übertroffen werde, heisst es.

Strafverfahren gegen Pierin Vincenz

Geprägt wurde das Geschäftsjahr vom laufende Enforcement-Verfahren der Eidg. Finanzmarktaufsicht Finma gegen Raiffeisen Schweiz, heisst es weiter: "Dazu wurden Massnahmen eingeleitet, in deren Zentrum die Entflechtung des Beteiligungsportfolios zur Verringerung von Interessenskonflikten steht", so Raiffeisen.

Die vergangenen Tage stand zudem das Strafverfahren gegen den ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz in den Schlagzeilen. Am Donnerstag wurde für Vincenz von der Zürcher Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft beantragt, nachdem tags zuvor Hausdurchsuchungen stattgefunden hatten und Vincenz sowie weitere Verdächtige einvernommen wurden.

Ins Rollen gebracht hat das Strafverfahren eine Anzeige der Kreditkartenfirma Aduno, bei der Vincenz Verwaltungsratspräsident war. Auch die Raiffeisen Gruppe, die an Aduno beteiligt ist, hat inzwischen Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Chef eingereicht. Die Bank will in dem Verfahren als Privatklägerin auftreten. Vorgeworfen wird Vincenz ungetreue Geschäftsführung - konkret steht er in Verdacht, sich im Vorfeld der Akquisition von Commtrain Card Solutions durch Aduno privat an dem Unternehmen beteiligt zu haben. Für Vincenz gilt die Unschuldsvermutung.

Journalisten, die gehofft hatten, an der am heutigen Freitag stattfindenden Bilanzmedienkonferenz mehr zur Anzeige der Raiffeisen gegen Vincenz respektive zum Verfahren der Finma gegen die Bankengruppe zu erfahren, dürften indes enttäuscht werden. Im Vorfeld der Veranstaltung liess Raiffeisen verlauten, sich an der Medienkonferenz nicht detaillierter zu diesen Angelegenheiten zu äussern.

(AWP)

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Raiffeisen Schweiz platziert

Raiffeisen Schweiz platziert Additional Tier 1-Anleihe über 400 Mio Fr.

Die Raiffeisen Schweiz hat eine neue Additional-Tier-1-Anleihe über 400 Millionen Franken aufgelegt. Die AT1-Anleihe wurde mit einem Coupon von 2,00 Prozent begeben, wie die Bankengruppe am Freitag mitteilt. Der Emissionspreis der neuen AT1-Anleihe beträgt 100,00% und die Liberierung erfolgt am 2. Mai 2018.

27.04.2018 08:35

Raiffeisen hatte vor Monatsfrist die Kündigung einer ausstehende Additional-Tier-1-Anleihe über 550 Millionen Fr. angekündigt. Additional-Tier-1 sind Kapitalinstrumente, die in der Bilanz zwar Fremdkapital darstellen, die aber bei gewissen Ereignissen in Eigenkapital gewandelt werden und dazu dienen sollen Verluste aufzufangen.

tp/kw

(AWP)

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Raiffeisen veräussert

Raiffeisen veräussert Notenstein an Vontobel für 700 Millionen Fr.

(Ergänzt um weitere Informationen) - Raiffeisen trennt sich von einer Hinterlassenschaft aus der Zeit des ehemaligen CEO Pierin Vincenz. Das Institut verkauft ihre Privatbanken-Tochter Notenstein La Roche an Vontobel. In Zukunft will sich Raiffeisen auf das Kundensegment der Privatkunden mit kleinen und mittelgrossen Vermögen konzentrieren. Die Institute vereinbarten einen Kaufpreis von rund 700 Millionen Franken.

24.05.2018 07:53

Der Verwaltungsrat von Raiffeisen habe sich entschlossen, das Geschäftssegment Anlagekunden neu auszurichten und Notenstein zu verkaufen, teilt Raiffeisen am Donnerstag mit. Die Bankengruppe hatte Anfang 2012 unter dem damaligen CEO Pierin Vincenz, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, grosse Teile der damals im Zusammenhang mit dem US-Steuerstreit in Schieflage geratene Privatbank Wegelin übernommen. Diese wurde darauf in "Notenstein" umbenannt. 2015 wurde die Basler Privatbank La Roche erworben und in Notenstein integriert.

Regulatorisches Kapital freigesetzt

Es sei klar geworden, dass Notenstein La Roche in einem klassischen Private-Banking-Umfeld die grösseren Chancen habe, ihr Potenzial auszuschöpfen, wird der Verkauf begründet. Zudem werde mit der Veräusserung regulatorisches Kapital freigesetzt, das Raiffeisen für weiteres Wachstum im Kerngeschäft einsetzen könne. Raiffeisen gilt bekanntlich als systemrelevante Bank.

Die neue Wachstumsstrategie sieht laut den Angaben in den nächsten fünf Jahren beträchtliche Investitionen in das Geschäftssegment Anlagekunden vor. Dabei will die Bank unter anderem ein eigenes Investment Office mit Spezialisten von Notenstein La Roche schaffen. Diese sollen künftig die Raiffeisenbanken mit einem kundenorientierten Investmentprozess und Research-Leistungen bedienen. Ausserdem soll in Partnerschaft mit Vontobel die Produktpalette weiter ausgebaut werden.

Der Verkaufsentscheid sei aber keine Abkehr von der Diversifikationsstrategie von Raiffeisen, wird betont. "Im Gegenteil, wir wollen uns auf unsere angestammte Kundschaft, zu der auch vermögende Privatkunden gehören, fokussieren und diese zusammen mit unseren Raiffeisenbanken mit einem noch umfassenderen und leistungsfähigeren Angebot ausbauen", lässt sich Raiffeisen-Chef Patrik Gisel zitieren.

Notenstein La Roche verfügt gemäss Mitteilung derzeit über 13 Standorte in der Schweiz und betreut 16,5 Milliarden Franken Kundenvermögen in der Vermögensverwaltung und im Geschäft mit externen Vermögensverwaltern (EAM). Vontobel wies zum Jahresende 2017 im Combined Wealth Management (Wealth Management und EAM) im Heimmarkt Schweiz und global verwaltetet Vermögen in Höhe von 54,0 Milliarden Franken auf.

Der Kaufpreis von rund 700 Millionen Franken berechne sich aus dem Eigenkapital zuzüglich eines "Goodwill Multiple" von 1,78 Prozent bezogen auf die Assets under Management, heisst es in der Mitteilung. Vontobel will die Übernahme durch vorhandene Eigenmittel sowie durch die Aufnahme von Kapital in Form einer additionalen Tier-1-Anleihe (AT1) finanzieren. Über die Details der Emission will die Bank zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Notenstein wird in Vontobel integriert

Die Finanzierungsstruktur verdichte den Gewinn pro Aktie und stelle sicher, dass Vontobel auch in Zukunft über eine robuste Kapitalquote in Höhe von über 16 Prozent verfügt, die "weit über den regulatorischen Anforderungen liegt", heisst es in separaten Mitteilung von Vontobel. Darüber hinaus wahre Vontobel die Möglichkeit für weiteres künftiges Wachstum. Auf die unter den Vontobel-Aktionären habe die Kapitalaufnahme keine Auswirkungen.

Nach Vollzug der Transaktion soll Notenstein La Roche bei Vontobel integriert werden. Unter Nutzung vorhandener Synergien rechnet die Zürcher Privatbank bereits 2019 mit einem "wesentlichen Gewinnbeitrag für das Vontobel Wealth Management".

sig/rw/ra

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Vincenz-Affäre kann

Vincenz-Affäre kann Raiffeisen wenig anhaben

ST. GALLEN - Erstmals seitdem sie von der Affäre Vincenz überrollt wurde, hat die Raiffeisen heute Morgen Zahlen präsentiert. Sie zeigen: Trotz Lawine an schlechten Nachrichten haben Gewinn und verwaltete Kundenvermögen nicht gelitten.

«Ein paar Kunden haben Geld abgezogen, ein paar haben neues gebracht», sagte Raiffeisen-CEO Patrik Gisel (56) im Frühjahr zu BLICK, kurz nachdem die Image-Krise der Bank ausgebrochen war. Deren Auslöser: die mutmasslichen illegalen Tätigkeiten ihres Ex-Chefs Pierin Vincenz (62).

Jetzt stehts erstmals Schwarz auf Weiss, was die Vincenz-Wirren dem operativen Geschäft der Bank tatsächlich haben antun können: nicht viel!

Das verwaltete Kundenvermögen: von 209'592 Millionen um ein halbes Prozent auf 210'539 Millionen Franken gestiegen. Der Gewinn: mit 416 Millionen Franken nahe an den letzten beiden starken Semestern.

Viele Indikatoren positiv

Und auch andere wichtige Geschäftskennzahlen zeigen nach oben: Der Netto-Neugeldzufluss wurde mit 2,2 Milliarden angegeben. Und die Hypothekarausleihungen stiegen um 2,1 Prozent auf 176,3 Milliarden – und damit laut Raiffeisen über dem Marktwachstum.

Der Geschäftsertrag stieg im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent auf 1,64 Milliarden. Insbesondere die Erträge aus dem wichtigen Zinsgeschäft und dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hätten zugenommen, hiess es. Der leicht rückläufige Geschäftserfolg (-2,7% auf 517) und tiefere Reingewinn sind laut den Angaben unter anderem eine Folge von leicht höheren Personalkosten sowie von gestiegenen Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen.

Personell nichts Neues

Insgesamt sei der Semesterausweis «ausgezeichnet», hiess es weiter. Im Kerngeschäft sei trotz der Affäre Vincenz eine anhaltend positive Entwicklung verzeichnet worden.

Der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte ist vage. Das herausfordernde Tiefzinsumfeld und der Druck auf die Zinsmargen werde anhalten, schrieb das Institut.

Keine Neuigkeiten gab es zur personellen Erneuerung der Bank. Es wurde kein Kandidat für das Verwaltungsratspräsidium genannt und auch kein neuer Konzernchef vorgestellt. Die Suche nach einem neuen Firmenchef laufe «mit Hochdruck», hiess es lediglich.

Staatsanwaltschaft ermittelt noch

Bekanntlich hatte Konzernchef Patrik Gisel im Juli seinen Rücktritt auf Ende Jahr angekündigt (BLICK berichtete). Ende Juli hatte zudem Interimspräsident Pascal Gantenbein seinen Verzicht auf das Verwaltungsratspräsidium angekündigt; er will aber Mitglied des Gremiums bleiben.

Die Raiffeisen-Gruppe ist seit Monaten wegen der Affäre um den früheren Chef Pierin Vincenz in den Schlagzeilen. Die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Vincenz wegen möglicher ungetreuer Geschäftsbesorgung.

Der Banker, der 17 Jahre an der Spitze von Raiffeisen war, soll bei Firmenübernahmen der Kreditkartengesellschaft Aduno und der Investmentgesellschaft Investnet ein Doppelspiel gespielt und persönlich abkassiert haben. Er sass deswegen während rund 15 Wochen in Untersuchungshaft. (kst/SDA)

Blick.ch

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Raiffeisen will Anwärter für

Raiffeisen will Anwärter für Präsidentenamt am Freitag bekannt geben

Nach den zahlreichen Abgängen an der Spitze will die Raiffeisen-Gruppe den neuen Kandidaten für das Verwaltungsratspräsidium offenbar am morgigen Freitag bekannt geben.

13.09.2018 07:25

Die Ankündigung solle "dem Vernehmen nach" nach Börsenschluss erfolgen, schrieb der "Tages-Anzeiger" am Donnerstag. Die Bank äussere sich nicht dazu. Im März hatte Verwaltungsratspräsident Johannes Rüegg-Stürm wegen der Affäre um das Geschäftsgebaren des früheren Raiffeisen-Chefs Pierin Vincenz den Hut nehmen müssen.

Interimistisch wird das Amt nun von Vizepräsident Pascal Gantenbein geführt, der Ende Juli seine Kandidatur für das Amt zurückzog, nachdem er erst einen Monat vorher seinen Hut in den Ring geworfen hatte.

(AWP)

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Raiffeisen Schweiz ernennt

Raiffeisen Schweiz ernennt Philippe Lienhard zum Geschäftsleitungsmitglied

Philippe Lienhard ist in die Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz befördert worden. Lienhard, der zuletzt Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Mittelthurgau war, werde ab 1. Juli 2019 die Leitung des neu geschaffenen Departements "Raiffeisenbank Services" übernehmen, teilte das Institut am Dienstag mit.

07.05.2019 07:01

In der neuen Funktion werde Lienhard die Verantwortung für die Steuerung aller kundenorientierten Leistungen gegenüber den Raiffeisenbanken tragen, hiess es weiter. Dazu gehören unter anderem die Vertriebsunterstützung, das Marketing und die Bankenbetreuung.

Vor seinem Eintritt bei Raiffeisen war Lienhard während zehn Jahren in verschiedenen Funktionen bei der Credit Suisse tätig, zuletzt als Leiter Privatkunden der Region Thurgau und Schaffhausen.

Raiffeisen ist seit Monaten wegen der Spätfolgen der Affäre um den früheren Firmenchef Pierin Vincenz in den Schlagzeilen. Im letzten November erhielt die Bankengruppe mit Guy Lachappelle einen neuen Präsidenten, im Januar mit Heinz Huber einen neuen CEO.

Anfang April kündigte Raiffeisen dann Sparmassnahmen an sowie eine neue Organisationsstruktur. Damals wurde bereits in Aussicht gestellt, per 1. Juli zwei Departemente zu schaffen, welche ausschliesslich Dienstleistungen für die Bedürfnisse der Raiffeisenbanken sowie der direkt von der Zentrale betreuten Kunden erbringen. Zu "Raiffeisenbank Services" kommt noch das Departement "Firmenkunden & Niederlassungen".

sig/ys

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Raiffeisen will neues

Raiffeisen will neues Strategieorgan schaffen

Raiffeisen will ein neues Strategieorgan schaffen, das dem Verwaltungsrat künftig auf die Finger schaut. Der neue «Bankrat» soll auch die Interessen der Basis gegenüber dem Verwaltungsrat besser vertreten.

12.06.2019 07:44

Raiffeisen Schweiz hat die Vertreter aller 246 Raiffeisenbank kommenden Freitag zu einem Workshop in Crans-Montana geladen, um über die künftigen Strukturen der Bankengruppe zu beraten, wie der "Tagesanzeiger" am Mittwoch schreibt. "Es stehen drei wichtige Konsultativabstimmungen an", bestätigte Kurt Sidler, Präsident des Verbands Luzern, gegenüber der Zeitung.

So solle ein neues Organ mit Basisvertretern etabliert werden, das des Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz beaufsichtige. Zweitens werde über die Einführung neuer Abstimmungsregeln beraten. Statt wie bisher über Verbände Delegierte zu entsenden, hätte künftig jede Bank eine Stimme. In der dritten Konsultativabstimmung soll es darum gehen, ob Raiffeisen Schweiz seine eigenen Bankniederlassungen in Zürich, Bern oder Basel abgeben soll beziehungsweise ob die Bankvertreter eine vertiefte Prüfung der Idee wünschen.

«Bankrat» soll Basis repräsentieren

Das neue Strategieorgan dürfte vermutlich "Bankrat" heissen, schreibt die Zeitung. "Dieses neue Organ soll quasi Sparringspartner des Verwaltungsrats von Raiffeisen Schweiz sein und die Basis repräsentieren", erklärte Sidler.

Wer den neuen Bankrat wählt und wie er sich zusammensetzt, darüber solle beim Workshop die Meinung der Raiffeisenbanken eingeholt werden. "Der neue Bankrat hat keine Weisungsbefugnis gegenüber dem Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz", betonte Thomas Lehner, Präsident des Raiffeisen-Verbandes Aargau, gegenüber der Zeitung.

Die Reformen sind Folge der Affäre Vincenz, dem ehemaligem Chef von Raiffeisen Schweiz. Diesem droht eine Strafklage wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, weil er sich an Firmen privat beteiligt hat, die später von Raiffeisen übernommen wurden. Als Folge des Skandals wurde die Unternehmensleitung ausgetauscht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(AWP)

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Markus Voegelin ab Herbst

Markus Voegelin ab Herbst Risikochef bei der Raiffeisen

Raiffeisen ist auf der Suche nach einem Risikochef bei der Konkurrenz fündig geworden. Markus Voegelin stösst von der Bank Vontobel zur Genossenschaftsbank und wird das Departement Risiko & Compliance ab Herbst 2019 leiten. Der 50-jährige ist seit 2016 Chief Risk Officer bei der Privatbankgruppe Vontobel.

14.06.2019 07:55

Damit habe man die vakante Position des Chief Risk Officer (CRO) optimal besetzt, teilte Raiffeisen am Freitag mit. "Mit Markus Voegelin konnten wir eine äusserst erfahrene und integere Führungspersönlichkeit und einen versierten Spezialisten für das gruppenweite Risikomanagement und dessen Einhaltung gewinnen", lässt sich Raiffeisen-CEO Heinz Huber in der Mitteilung zitieren.

pre/ra

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Raiffeisen wird Beteiligung

Raiffeisen wird Beteiligung an Leonteq nicht abbauen

Entgegen früheren Plänen will Raiffeisen ihren Anteil von 29 Prozent an Leonteq nicht abbauen. Diese nominiert gleichzeitig einen neuen Vertreter für den Leonteq-Verwaltungsrat.

17.07.2019 07:32

Ursprünglich wollte Raiffeisen ihre Beteiligung an Leonteq bis auf minimal 19 Prozent abbauen. Die Beteiligung hatte bei der Raiffeisen im Geschäftsjahr 2018 ein Loch von rund 57 Millionen Franken in die Kassen gerissen.

Aufgrund der langjährigen Kooperation im Bereich der Emission strukturierter Produkte sei man vom Potenzial Leonteqs überzeugt, erklärte nun Raiffeisen Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué. Man stehe auch hinter dem Geschäftsmodell des Finanzdienstleisters.

Zudem besetzt Raiffeisen ihren vakanten Verwaltungsratssitz bei Leonteq. Leonteq nominiert den von Raiffeisen Schweiz vorgeschlagenen Dominik Schärer  für das Aufsichtsgremium. Dieser soll spätestens Ende September an einer ausserordentlichen Generalversammlung gewählt werden.

(AWP)

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Bei Raiffeisen sind

Bei Raiffeisen sind Negativzinsen für Kunden vorerst vom Tisch

Die Raiffeisen-Banken werden ihre Kunden auch künftig von Negativzinsen verschonen.

18.11.2019 06:30

Dies sagte der Verwaltungsratspräsident der drittgrösste Bankengruppe der Schweiz, Guy Lachappelle, in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen vom Montag.

Auf die Frage, ob auch die Raiffeisen-Gruppe künftig Strafzinsen verrechnen will, erklärte der 58-jährige Lachappelle: "Ich kann mir das nicht vorstellen." Wenn bei Sparkonti Negativzinsen eingeführt würden, sei die Gefahr gross, dass es zu einem "Bank Run" komme - also dass die Sparer ihr Geld von den Banken abziehen.

Im Privatkundengeschäft erhebt unter anderem die UBS Negativzinsen für Sparer ab zwei Millionen Franken. Die Credit Suisse will per Anfang 2020 nachziehen. Bei der Raiffeisen-Gruppe hingegen gibt es keine solche Schwelle für Privatkunden. "Aber wir achten darauf, dass Kunden nicht einfach ihr Geld von anderen Banken mit Negativzinsen zu uns bringen", sagte Raiffeisen-Präsident Lachappelle weiter.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte im September den Leitzins unverändert bei -0.75 Prozent belassen. Allerdings erhöhte sie per Anfang November die Freibeträge, ab denen Banken für ihr bei der SNB geparktes Geld Negativzinsen bezahlen müssen.

Bei der Raiffeisen-Gruppe hiess es im September, der Druck auf die Banken, die Negativzinsen an Kleinsparer weiterzugeben, sei damit fürs Erste entschärft. Eine generelle Entwarnung wollte die Bank damals nicht geben. Sollten die Zinsen weltweit weiter fallen, so sei eine weitere Zinssenkung auch in der Schweiz nicht ausgeschlossen.

(AWP)

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Raiffeisen sieht Ende des

Raiffeisen sieht Ende des Börsenbooms

Nach dem Börsenboom im vergangenen Jahr rechnet die Raiffeisen Bankengruppe nicht mit einer Fortsetzung.

https://www.cash.ch/news/top-news/aktienmaerkte-raiffeisen-sieht-ende-des-boersenbooms-1458954

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Raiffeisen verpflichtet Roger

Raiffeisen verpflichtet Roger Reist von ZKB für die Geschäftsleitung

Bei Raiffeisen Schweiz übernimmt Roger Reist die Leitung des Departements «Treasury & Markets». Damit wurde die letzte vakante Position in der Geschäftsleitung besetzt.

27.03.2020 07:00

In seiner aktuellen Tätigkeit bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sei Reist für die Bereiche Devisen, Noten und Edelmetalle zuständig, teilte die Bankengruppe am Freitag mit. Zuvor war er demnach auch bei der UBS und bei PricewaterhouseCoopers tätig.

Übernehmen wird Reist den Posten bei Raiffeisen "im Verlaufe des Frühjahres", wie eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte. "Mit der Besetzung dieser Position ist der umfassende Erneuerungsprozess in der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz abgeschlossen", liess sich zudem Gruppenchef Heinz Huber in der Mitteilung zitieren.

2019 hatte sich die Gesellschaft neu organisiert. Der Bereich "Treasury & Markets" befasst sich mit Markt- und handelsorientierten Themen.

(AWP)

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Raiffeisen Schweiz -

Raiffeisen Schweiz - Generalversammlung stimmt allen VR-Anträgen zu

Die Vertreter der Raiffeisenbanken haben an der Generalversammlung sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. Sie genehmigten unter anderem die Jahresrechnung 2019 von Raiffeisen Schweiz und die konsolidierte Jahresrechnung 2019 der Raiffeisen Gruppe.

25.06.2020 07:49

Die GV, die erstmals seit 30 Jahren wieder nach dem Prinzip "eine Bank, eine Stimme" durchgeführt wurde, wurde in Form einer digitalen Orientierungsveranstaltung mit anschliessender elektronischer Abstimmung abgehalten, wie die Genossenschaftsbank am Donnerstag mitteilte.

Dabei hiessen die Mitglieder in einer Konsultativabstimmung den Vergütungsbericht und den Vergütungsrahmen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz für das laufende Geschäftsjahr mit klarer Mehrheit gut.

Auch wurden alle bestehenden Verwaltungsratsmitglieder von Raiffeisen Schweiz mit grosser Mehrheit für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Verwaltungsratspräsident Guy Lachappelle wurde ebenfalls mit deutlichem Mehr wiedergewählt.

Zudem wählte die GV als neue Revisionsstelle Ernst&Young für die Periode 2021 bis 2023. Damit übernimmt EY das Mandat der bisherigen Prüfgesellschaft PriceWaterhouseCoopers.

pre/kw

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Raiffeisen mit Premiere - Im

Raiffeisen mit Premiere - Im Emissionsgeschäft hält Digitalisierung Einzug

Das Emissionsgeschäft mit Obligationen wird zusehends digital. Raiffeisen Schweiz hat erstmals eine Anleihe über die eigens dazu kreierte Plattform «Valyo» emittiert.

03.07.2020 14:30

Auch der Betreiber der Fremdkapitalmarktplattform Loanboox steht mit einer öffentlichen Transaktion in den Startlöchern. Raiffeisen hat nach eigenen Angaben am heutigen Freitag in Eigenregie eine Anleihe über 112 Millionen Franken platziert. Die Laufzeit beträgt laut Angaben der Genossenschaftsbank zwei Jahre und der Coupon null Prozent. Dies ist die erste öffentliche Transaktion über die Plattform Valyo, erklärte Raiffeisen in einem Communiqué. Die Emission sei auf grosses Interesse gestossen.

Die Transaktion wurde erstmals vollautomatisch über die digitale Kapitalmarktplattform abgewickelt. Mit Valyo werden Schweizer Anleihen-Emittenten direkt mit Investoren verbunden. Valyo ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Raiffeisen Schweiz.

"Mit dieser Transaktion setzen wir einen Meilenstein in der Geschichte des Anleihensmarktes", erklärte Valyo-Chef Daniel Schwab in dem Communiqué. Valyo vereinfache den Anleihenmarkt und mache ihn effizienter und transparenter. Und die Plattform könne um weitere Produkte und Lösungen erweitert werden.

Digitalisierung hält verstärkt Einzug

Damit ist Raiffeisen aber nicht alleine. Mit Cosmofunding, die zur Privatbank Vontobel gehört, und der unabhängigen Kapitalmarktplattform Loanboox sind bereits zwei andere Mitbewerber digital im Geschäft. Die beiden haben sich aber bisher auf Privatplatzierungen für öffentliche rechtliche Schuldner wie etwa Gemeinden fokussiert.

Doch dies soll sich nun ändern: "Wir haben auf unserer Plattform angekündigt, dass in den nächsten Wochen eine Emission des Stromkonzerns Axpo bevorsteht", sagte Stefan Feller, Kapitalmarktchef von Loanboox, zu AWP. Dabei handele es sich um einen sogenannten "Greenbond". Das heisst, der Emissionserlös muss zur Finanzierung grüner Projekte verwendet werden.

Auch dies ist eine Premiere. "Dies ist die erste öffentliche Anleihe, die Loanboox exklusiv durchführt. Wer die Axpo-Anleihe zeichnen will, muss dies über Loanboox machen", sagte Feller.

Die Transaktion sei für die erste Julihälfte geplant. Angestrebt werde ein Bond, der in den Swiss Bond Index aufgenommen werden könne. "Dafür sind mindestens 100 Millionen Franken notwendig", sagte Feller.

Loanboox braucht Banken als Partner

Während hinter Valyo und Cosmofunding Banken stehen, die die Abwicklung übernehmen können, beschafft sich Loanboox diese extern. Dafür hat der Plattform-Betreiber nach der Incore Bank nun auch Société Générale Schweiz als weiteren Partner an Bord geholt, sagte Feller zu AWP.

Da Loanboox keine Bank ist, braucht sie ein Institut, das die Wertrechte generieren und die Abwicklung über die Zentralverwahrerin SIX SIS durchführen kann. Für das Market Making der Anleihe komme als Sekundärmarktpartner die Deutsche Bank zum Zuge.

(AWP)

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Raiffeisen erzielte im ersten

Raiffeisen erzielte im ersten Halbjahr 346 Millionen Franken Gewinn

Die Raiffeisen-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2020 ein gutes Finanzergebnis und einen Gewinn von 346 Millionen Franken. Die negativen Auswirkungen der Coronakrise erwartet die Bankengruppe in den Folgeperioden.

19.08.2020, 07.10 Uhr

(agl) Im ersten Halbjahr steigerte sich der Geschäftserfolg von Raiffeisen um 15 Prozent auf 513 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt. Die Kundeneinlagen der Bank erhöhten sich von Januar bis Ende Juni um rund 10 Milliarden auf insgesamt 186 Milliarden Franken. Der Gewinn von 346 Millionen lag derweil rund 2,5 Prozent unter der Vorjahresperiode.

Beim Hauptertragspfeiler Zinsgeschäft verzeichnet die Bankengruppe einen Zuwachs von 2,2 Prozent, was rund 25 Millionen Franken entspricht. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte um 23,7 Millionen Franken zu. Einzig das Handelsgeschäft war aufgrund von «nachlassenden Noten- und Devisentransaktionen» leicht rückläufig, wie die Bankengruppe mitteilt. Die Hypothekarforderungen gegenüber Kunden stiegen derweil im ersten Halbjahr um insgesamt 3 Milliarden an, wie das Unternehmen weiter schreibt. 1,9 Milliarden davon seien auf die ausbezahlten Covid-19 Bürgschaftskredite zurückzuführen.

Trotz einer positiven Entwicklung im Kerngeschäft erwartet die Raiffeisen-Gruppe in den kommenden Geschäftsperioden negative Auswirkungen aufgrund der Coronakrise, «insbesondere in Form erhöhter Wertberichtigungen», wie es in der Mitteilung heisst. Vorsorglich habe man deshalb die Reserven für allgemeine Bankrisiken um 75 Millionen Franken gestärkt.

(LZ)

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Raffeisen zahlt nachrangige

Raffeisen zahlt nachrangige Anleihen zurück und will neue AT1-Anleihe ausgeben

Raiffeisen Schweiz zahlt die ausstehende Additional-Tier-1-Anleihe über nominal 600 Millionen Franken per 2. Oktober 2020 zurück. Der Rückzahlungsbetrag entspricht dem Nominalbetrag sowie den bis zum Termin aufgelaufenen Zinsen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Zudem wird die ausstehende Tier-2-Anleihe über 535 Millionen Franken ein Jahr vor deren Endfälligkeit vorzeitig per 21. Dezember 2020 zurückgezahlt.

27.08.2020 07:30

Ausserdem soll eine neue AT1-Anleihe mit hohem Trigger ausgegeben werden. Deren genaue Ausgestaltung und der Zeitpunkt der Lancierung seien von den Marktgegebenheiten abhängig, heisst es.

AT1-Anleihen werden dem Kernkapital der Bank zugeordnet. Die Zinszahlung kann nur erfolgen, wenn ausreichend verteilbarer Gewinn vorhanden ist. Es besteht kein Gläubigerschutz und kein fester Rückzahlungstermin. Die Laufzeit ist unbegrenzt, kann aber durch den Emittenten in der Regel erstmals nach fünf Jahren, danach zu jedem Coupon-Termin gekündigt werden.

dm/uh

(AWP)

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Raiffeisen ernennt Helen

Raiffeisen ernennt Helen Fricker zur Leiterin von "Raiffeisenbank Services"

Die Raiffeisen-Gruppe hat Helen Fricker zur Leiterin des Departements "Raiffeisenbank Services" ernannt. Fricker übernimmt den Posten Anfang November und folgt auf Philippe Lienhard.

02.10.2020 07:30

Lienhard habe sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden, Raiffeisen Schweiz zu verlassen, teilte die Bank am Freitag mit. Dieser hatte die Leitung des im Zuge der Umstrukturierung damals neu geschaffenen Bereichs im Juli 2019 übernommen. Die "Services" umfassen die Steuerung aller kundenorientierten Leistungen für die Raiffeisenbanken, etwa im Vertrieb oder im Marketing.

Fricker arbeitet den Angaben zufolge bereits seit 2011 in verschiedenen Funktionen für Raiffeisen. Derzeit verantwortet sie als Leiterin Bankenbetreuung die Strategieberatung und Vertriebsunterstützung für die Raiffeisenbanken. Davor war Fricker als Marktmanagerin für die Ostschweiz zuständig. Vor dem Wechsel zu Raiffeisen war sie für die ZKB tätig.

mk/

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Anleihe: Raiffeisen Schweiz

Anleihe: Raiffeisen Schweiz begibt Tier-1-Anleihe über 525 Mio Fr. zu 2,0%
Raiffeisen Schweiz begibt zusammen mit der Basler und Zürcher Kantonalbank sowie der Bank Vontobel als Senior Co-Lead Manager eine Tier-1-Anleihe mit bedingtem Forderungsverzicht zu folgenden Konditionen:
07.10.2020 12:35
Betrag: 525 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz: 2,0%
Emissionspreis: 100%
Laufzeit: unbestimmt (1. Call-Datum: 16.04.2026)
Liberierung: 16.10.2020
Yield to Call: 2,0%
Swapspread: +263,375 BP
Valor: 56'651'149(6)
Rating: A3/A+ (Moody's/S&P)
Kotierung: SIX, ab 14.10.2020
mk/pre

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Korr: Anleihe: Raiffeisen

Korr: Anleihe: Raiffeisen holt sich mit Zweiertranche 325 Mio Franken
(Korrektur einer Meldung vom 23.10.: Die Bank Vontobel ist an der Emission nicht beteiligt) - Raiffeisen Schweiz hat zusammen mit der UBS zwei Bail-In-Anleihen zu folgenden Konditionen emittiert:
26.10.2020 14:53
1. Tranche
Betrag: 150 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 0,1825%
Emissionspreis: 100%
Laufzeit: 5 Jahre bis 11.11.2025*
Liberierung: 11.11.2020
Yield to Call: 0,1825%
Swapspread: +85 BP
Valor: 57'289'909 (1)
Rating: A (S&P)
Kotierung: SIX, ab 9.11.

2. Tranche
Betrag: 175 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 0,50%
Emissionspreis: 100%
Laufzeit: 8 Jahre bis 11.11.2028*
Liberierung: 11.11.2020
Yield to Call: 0,50%
Swapspread: +100,5 BP
Valor: 57'289'925 (7)
Rating: A (S&P)
Kotierung: SIX, ab 9.11.
* Die Anleihen sind "Senior unsecured Bail-in Bonds" und haben eine Mindestückelung von 100'000 Franken. Sie verfügen über einen Call am 11.11.2024 bzw 11.11.2027. Die Emission von Bail-In-Kapital diene dem Aufbau von zusätzlich verlustabsorbierenden Mitteln unter dem Systemrelevanz-Regime, teilte Raiffeisen am Freitag mit. pre/uh

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Raiffeisen tritt aus

Raiffeisen tritt aus Bankiervereinigung aus

Die Raiffeisen-Gruppe tritt aus der Schweizerischen Bankiervereinigung aus. Die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz verlässt den Branchenverband per Ende März 2021, wie sie am Dienstag mitteilte.

10.11.2020 06:41

Die Bankenbranche und die Interessen der verschiedenen Akteure auf dem Schweizer Finanzplatz hätten sich in den vergangenen Jahren stark verändert, schreibt die Gruppe zur Begründung. Künftig wolle Raiffeisen ihre Interessen eigenständig vertreten.

tp/rw

(AWP)

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