Rezession

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17.11.2007 20:24
#1
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Rezession

Nachdem vor ein paar Tagen die Nationalbank sich kritisch Geäussert hat ,wegen der Immobilienkrise, hat sich nun auch Bundesrat Blocher gemeldet. Er sagt dass sogar im nächsten Jahr eine Rezession in der Schweiz zu erwartenist! Was denkt Ihr?

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16.02.2008 09:40
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Rezession

Die Informationspolitik der globalen Unternehmen, das Agieren und die Publikationen der Nationalbanken und des FED gehören zur "Steuerung", sprich Manipulation der Anlegermassen. So gelingt es, Tumoren (allegemein spricht man aber Blasen) dosiert zu verkleinern und irgend wann ganz zum Verschwinden zu bringen.

Natürlich wachsen andernorts gleichzeitig bereits wieder andere "Gebilde" heran. So kann man auch in einigen Jahren wieder die angeschwollenen Märkte "entlasten" 8)

LolLolLol

15.02.2008 19:29
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Rezession

Pegasus wrote:

@Weico,

- nächste Wochen sagen dann die gleichen Erhebungen wieder; es geht aufwärts, die Produktion & das Konsumentenvertrauen steigen ect....

- alles wie gehabt, Papier nimmt schliesslich alles an .....

,

:roll: Wink :idea: 8)

Klar,nur..

.. wenn wir dann in einer Rezession stecken ,hat's plötzlich JEDER geahnt und vorausgesehen.... Lol 8)

weico

15.02.2008 19:24
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Rezession

@Weico,

- nächste Wochen sagen dann die gleichen Erhebungen wieder; es geht aufwärts, die Produktion & das Konsumentenvertrauen steigen ect....

- alles wie gehabt, Papier nimmt schliesslich alles an .....

,

:roll: Wink :idea: 8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

15.02.2008 18:46
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Bernanke und die G7-Vertreter sehen zwar keine Rezession kommen.. :oops: ,aber die Konsumentenzahlen sagen wohl etwas gaaanz anderes... 8)

U.S. Economy: Confidence Drops, Manufacturing Fails to Increase

Confidence among American consumers slumped to the lowest level since 1992 and factory output failed to increase,indicating the damage from the housing contraction is pushing the economy toward a recession.

ganzer Artikel:

http://tinyurl.com/3ctezf

auch im Spiegel wird über "gesunkenes" Vertrauen der Konsumenten berichtet:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535633,00.html

weico

27.01.2008 10:55
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Rezession

diese Woche wird recht interessant, denn es stehen wieder zahlen an! Blum 3

http://www.markt-daten.de/wirtschaftsdaten/kalender.htm#tag5

Freundliche Grüsse

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

http://market-trade.blogspot.com

27.01.2008 10:28
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Rezession

Ich glaube eher,das Herr Soro's Szenario zutreffen wird:

Die schlimmste Krise seit 60 Jahren

Was die derzeitige Finanzkrise komplizierter macht als alle vorangegangenen und welche Möglichkeiten der Gegensteuerung es gäbe - Kommentar der anderen von George Soros

Die aktuelle, durch das Platzen der Immobilienblase in den USA ausgelöste Finanzkrise markiert auch das Ende des Zeitalters der Kreditexpansion, die auf dem Dollar als internationale Reservewährung beruhte. Diese gegenwärtige Krise ist weit gravierender als alle, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auftraten. – Warum? Boom-und-Bust-Prozesse drehen sich üblicherweise um Kredite und sind immer, wie ich erstmals vor 20 Jahren in meinem Buch „Alchemie der Finanzen“ darlegte, mit Verzerrungen und falschen Vorstellungen verbunden – üblicherweise dem Nichterkennen eines reflexiven, zyklischen Zusammenhangs zwischen der Bereitschaft, Geld zu leihen und dem Wert der dafür zur Verfügung gestellten Besicherung. Der jüngste Immobilienboom in den USA ist ein typisches Beispiel dafür.

Mehr zum Themaerfolgreich

Sorgenfrei in die Zukunft!

bezahlte EinschaltungDieser größte Superboom der letzten 60 Jahre ist jedoch komplizierter. Jedes Mal, wenn die Kreditexpansion in Schwierigkeiten geriet, intervenierten die Finanzbehörden, pumpten Liquidität in die Wirtschaft und fanden auch andere Wege, sie anzukurbeln. Damit schuf man ein System asymmetrischer Anreize ("moralisches Risiko"), das eine immer größere Kreditexpansion förderte. Das System war so erfolgreich, dass die Menschen an die "Magie des Marktes" zu glauben begannen, wie es Ronald Reagan bezeichnete. Ich sage dazu Marktfundamentalismus.

Marktfundamentalisten glauben, dass Märkte ein Gleichgewicht anstreben und dass dem Allgemeinwohl am besten gedient ist, wenn man den Teilnehmern erlaubt, ihre Eigeninteressen zu verfolgen. Dabei handelt es sich ganz offenkundig um eine falsche Vorstellung, weil es ja die Interventionen der Behörden waren, die den Zusammenbruch der Finanzmärkte verhinderten und nicht die Märkte selbst. Dennoch entwickelte sich der Marktfundamentalismus zur vorherrschenden Ideologie der 1980er Jahre, als die Globalisierung der Finanzmärkte einsetzte und die USA begannen, ein Leistungsbilanzdefizit aufzuweisen. Seit 1980 wurden die Regulierungen schrittweise aufgeweicht, bis sie schließlich gänzlich verschwanden. Die Globalisierung ermöglichte es den USA die Ersparnisse der ganzen Welt aufzusaugen und mehr zu konsumieren als produziert wurde, bis das Leistungsbilanzdefizit im Jahr 2006 einen Wert von 6,2 % des BIP erreichte. Die Finanzmärkte ermutigten die Verbraucher, Geld zu borgen, indem man immer ausgeklügeltere Instrumente und noch großzügigere Bedingungen anbot. Die Behörden unterstützten und begünstigten diesen Prozess, indem man immer eingriff, wenn sich das globale Finanzsystem in Gefahr befand. Der Superboom geriet außer Kontrolle, als die neuen Produkte so kompliziert wurden, dass die Behörden das Risiko nicht mehr berechnen konnten und sich auf die Methoden des Risikomanagements der Banken zu verlassen begannen...

Rezession unausweichlich

Alles was schief gehen konnte, ging dann auch schief. Was mit Subprime-Hypotheken begann, breitete sich auf alle CDO-Schuldverschreibungen aus, brachte Kommunalversicherungen, Hypothekenversicherungen und Rückversicherungsfirmen in Gefahr und drohte, den viele Milliarden Dollar schweren Markt der Credit Default Swaps zu demontieren. Aus dem Engagement der Investmentbanken bei fremdfinanzierten Übernahmen wurden Verbindlichkeiten. Marktneutrale Hedgefonds erwiesen sich als eben nicht marktneutral und mussten Bestände liquidieren. Der Markt forderungsbesicherter Geldmarktpapiere kam zum Erliegen und von den Banken ersonnene Rettungsfonds gelangten nicht mehr an externe Finanzierungen. Der endgültige Schlag kam, als die Kreditvergabe zwischen den Banken unterbrochen war, weil die Banken mit ihren Ressourcen haushalten mussten und ihren Geschäftspartnern nicht mehr vertrauen konnten. Die Zentralbanken mussten beispiellose Geldmengen in das System pumpen und Kreditzusagen auf ein nie dagewesenes Ausmaß an Wertpapieren und auf eine größere Zahl von Institutionen als je zuvor ausweiten.

Bis vor Kurzem hofften die Investoren, dass die Fed alles tun würde, um eine Rezession abzuwenden, weil sie das auch bei früheren Gelegenheiten tat. Jetzt müssen diese Anleger erkennen, dass die Fed dazu möglicherweise nicht mehr in der Lage ist. Bei hohen Preisen für Öl, Nahrungsmittel und anderen Gütern muss sich die Fed auch über Inflation Gedanken machen. Würde man die Zinssätze unter einen gewissen Punkt senken, käme der Dollar erneut unter Druck und die Renditen langfristiger Anleihen würden steigen. Es ist unmöglich diesen Punkt zu definieren, aber wenn er erreicht wird, ist es mit der Fähigkeit der Fed, die Wirtschaft anzukurbeln, vorbei.

Obwohl eine Rezession in den Industrieländern mehr oder weniger unausweichlich ist, bilden China, Indien und manche andere Öl produzierende Länder einen sehr starken Gegentrend. Daher wird die gegenwärtige Finanzkrise wahrscheinlich weniger zu einer weltweiten Rezession als vielmehr zu einer radikalen Neuausrichtung der Weltwirtschaft führen, die mit einer relativen Talfahrt der USA und dem Aufstieg Chinas und anderer Entwicklungsländer verbunden ist. Die Gefahr besteht darin, dass dadurch entstehende politische Spannungen, einschließlich des Protektionismus der USA, die Weltwirtschaft zerschlagen und die Welt in eine Rezession – oder etwas noch Schlimmeres – stürzen könnten -

(© Project Syndicate, 2008. Aus dem Englischen von Helga Klinger-Groier, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.1.2008)

P.S:Die Chinesen haben dieses Problem wohl schon lage erkannt,denn umsonst steigt der Militärhaushalt von China ja nicht 2stellig.

Schliesslich sollte ein Kreditgeber (China) auch militärisch etwas dagegenzusetzten haben,wenn sein Kreditnehmer (USA) auf "dumme Gedanken" kommen sollte ..! :oops:

weico

26.01.2008 10:04
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Rezession

Quote:

WELTWIRTSCHAFTSFORUM IN DAVOS

Experten glauben nicht mehr an Rezession

Viele Finanzexperten schätzen kurz nach dem Börsenabsturz die Rezsessionsgefahr in den USA als gering ein.

o Ikon DossierDossier

o WEF 2008

* Artikel zum Thema

* Fünf Bundesräte in Davos

* Uno fit machen für die Gegenwart

* Mehrere Luftraumverletzungen

Von der jetzigen Krise an den Finanzmärkten sollte man sich nicht erschüttern lassen, sagte der ehemalige US-Finanzminister John Snowan in Davos: «Der Lernprozess geht voran in den USA.» Es seien zu viele schlechte Wertpapiere ausgegeben worden. Jetzt laufe die Korrektur: Die notleidenden Kredite und Kreditpapiere seien abgeschrieben. Zudem sei die Sparquote in Amerika zu tief gewesen. «Jetzt steigt sie», sagte Snow.

Wenn es zu einer Rezession in den USA komme, «wird sie kurz und seicht», sagte der Vize-Vorsitzende des US-Versicherungsgiganten AIG, Jacob Frenkel. 2009 werde besser als 2008. Und bereits das zweite Halbjahr 2008 werde besser als das erste.

Auch China optimistisch

Es werde eine Verlangsamung der US-Wirtschaft geben, aber keine Rezession, sagte gar der Vize-Vorsitzende des ständigen Komitees des chinesischen Volkskongresses, Cheng Siwei. Zwei Tage zuvor hatte er noch pessimistischer Töne angeschlagen: «Wir sind besorgt über die wirtschaftliche Performance der USA.»Nun sagte Siwei: Wenn die USA einen Schnupfen bekäme, fühle sich China unkomfortabel, während der Rest der Welt dann bereits unter einer Erkältung litte.

US-Wirtschaft robust

Ins selbe Horn stiess der indische Finanzminister Palanlappan Chidambaram: «Wir denken nicht, dass die USA in eine Rezession fallen, sondern nur eine Verlangsamung hinnehmen müssen.» Die US-Wirtschaft sei stark genug, um sich zu erholen. Die indische Wirtschaft hänge nicht stark von den USA ab. Die Wachstumstreiber Indiens seien die Investitionen im Heimmarkt und der Konsum, sagte Chidambaram.

Die Verlangsamung in den USA werde sich auf die Exporte von China auswirken, da die Nachfrage sinke, sagte Frenkel. Langfristig sei aber das starke Wachstum der Schwellenländer keine Blase, weil sie eine junge Bevölkerung und eine gesunde Wirtschaft hätten.

(grü/sda)

ich wills gern glauben.... Wink

20.01.2008 12:32
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Rezession

Mit Rückgang meine ich Minuswachstum, es gibt nur eine richtige wissenschaftliche Definition. Aber ist ja egal, wollte eigentlich nur sagen, dass ein Quartal noch keine Rezession ist, hat es in der Vergangheit mal immer wieder gegeben, aber eben es müssen 2 Quartale nacheinander mit negativen Wirtschaftswachstum sein, dann ist es streng nach Lehre eine Rezession.

17.01.2008 20:25
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Comandante wrote:

Also ich muss euch leider korregieren eine Rezession ist ein Rückgang des BIP während zwei aufeinander folgenden Quartalen!!! ZWEI!! also 6 Monate!!!!!!

Kommt auf die Definition an ..! Lol

Herr Faber hat zum Beispiel diese:

http://www.fundresearch.de/index.asp?intPageID=5&pkBerichtNr=169764&pkRu...

weico

16.01.2008 19:59
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Also ich muss euch leider korregieren eine Rezession ist ein Rückgang des BIP während zwei aufeinander folgenden Quartalen!!! ZWEI!! also 6 Monate!!!!!!

15.01.2008 12:26
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Shapes of things to come

Shapes of things to come

Rainer Sommer 14.01.2008

Eine kleine und keinesfalls vollständige Aufstellung der Problemzonen, die die Finanzmärkte 2008 beschäftigen könnten:

Lesenswert: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27030/1.html

15.01.2008 12:14
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also aus dieser verschwörungsgeschichte würde mit garantie ein mehrfach prämierter thriller werden .. sensationell !!! Biggrin

START! Time to play the Game !!!!!

15.01.2008 12:14
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Rezession

Hammer:

Quote:

Anerkennung, dass die Vereinigten Staaten den Status einer Drittweltnation erreicht haben

Manchmal gehts sehr gut - meistens jedoch in die Hose ...

Und zur Auflockerung schau ich mir jetzt eines von sArge's videos auf sArge.ch an!

15.01.2008 12:11
Bild des Benutzers MarcusFabian
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Rezession

2008: Das System stürzt ab

Vorschläge zur Reparatur der Wirtschafts- und des Finanzsystems der USA

* Auflösung der US-Notenbank

* Bindung des US-Dollars an Gold oder Silber oder Kohle oder Trinkwasser aus dem Great Lake

* Ausgleich des Staatshaushaltes der USA

* Ende jeglicher Monetisierung, um damit finanzielle Instrumente zu stützen

* Regulierungen gegenüber großen Futures-Kontrakt-Positionen einführen und durchsetzen

* Fernhaltung aller Lobbyisten von Mitgliedern des Kongresses

* Zerschlagung des Netzwerkes aus Militär- und Verteidigungsinstitutionen und Anbietern in der US-Industrie

* Beendigung der Praktiken des partiellen Reservesystems (Kreditvergabe bis zum Zehnfachen der Einlagen)

* Verschärfung der Standards in der Finanzbuchhaltung - Vergehen sollen regelmäßig bestraft werden

* Weitgehende Einschränkung der Schaffung von Kontrakten auf Kreditderivate sowie des Systems an sich

* Der 1500 Mrd. $ schwere Fannie-Mae-Betrug (1988 bis 2000) muss verfolgt und geahndet werden.

* Trennung von Goldman Sachs und dem Finanzministerium - Risiko der Nutzung von Insiderwissen im Handel

* Trennung von J.P. Morgan und der US-Notenbank - Risiko des angewandten Insiderwissens und extremes Risiko geheimer Absprachen

* Verfolgung von J.P. Morgan als Anstifter (und Ausbilder) im Fall Enron

* Beendigung aller illegalen Gespräche zwischen Aufsichtsbehörden für Aktien/Rohstoffe und der Wall Street

* 30 %ige Anzahlung auf alle Hypothekenkredite für Eigenheime

* Ende aller Absprachen zwischen chinesischen Führern und der Wall Street in Bezug auf IPO-Aktien (Initial Public Offering)

* Abbau von zumindest 75% der ausländischen US-Militärbasen, die Soldaten sollen zurückkehren

* Auflösung aller US-Geheimdienste, die im illegalen Handel mit verbotenen Waren verwickelt sind

* Auflösung der Bank von Bagdad, die als zentrales Clearing-House für die illegalen Geschäfte dient

* Unterbindung von engeren Beziehungen zwischen dem US-Militär und Halliburton

* Errichtung einer breiten, industriellen Produktionsbasis in den Vereinigten Staaten - selbst wenn sie an Gefängnisse angeschlossen werden müsste

* Schaffung eines Rahmens für die Weiterreichung und Implementierung von US-Kapital- und Politikstrukturen

* China, Japan, die Saudis und der Golfkooperationsrat sollen Sitze im US-Kabinett erhalten

* China, Japan, die Saudis und der Golfkooperationsrat sollen ein Vetorecht bei der Verabschiedung des Bundeshaushaltes erhalten

* Schaffung eines Postens auf Kabinettsebene für einen Staatsanwalt mit besonderen Aufgabenbereich, er hat Verbindungen zum Internationalen Gerichtshof

* Schaffung eines Postens auf Kabinettsebene, der für die Treuhandgesellschaft für Immobilien und Hypotheken zuständig ist

* Unterstützung von zahlreichen Volksabstimmungen, die jährlich durchgeführt werden und nicht der Zustimmung des Kongresses unterliegen

* Reduzierung des Einflusses Israels auf die auf Sicherheits- und Militärentscheidungen

* Kein US-Bürger darf als Direktor der Weltbank oder des Internationalen Währungsfonds arbeiten

* Alle steuerlichen Anreize, die der Schaffung von überseeischen Unternehmen dienen (sie vernichten US-Jobs), sollen aufgehoben werden.

* Den Belastungen durch die alternative Mindeststeuer (alternative minimum tax, AMT) soll endgültig ein Ende gesetzt werden.

* Rückgängigmachung des Systems der Medicare-Zahlungen und des gesamten Programms.

* Schaffung von legitimen ökonomischen Statistiken für das BIP, den Verbraucherpreisindex (CPI), für BEschäftigungszahlen und anderes

* Durchsetzung von angemessenen Angleichungen der Lebenshaltungskosten bei den Sozialhilfegeldern und den US-Staatsrenten

* Schaffung von steuerlichen Anreizen bei Ersparnissen für die Altersvorsorge, die nicht in das private Rentensystem "401k & IRA" gehen

* Auflösung aller Konzentrationslager (230 an der Zahl), die bis jetzt auf amerikanischen Boden entstanden sind

* Wiedereröffnung der 911-Komission, um zu einem überprüfbaren Bericht zu gelangen und nicht einen schöngefärbten BS-Report

* Beendigung aller Experimente mit Chemiestreifen (Chemtrails) in der oberen Atmosphäre zu Zwecken der Wetterkontrolle

* Zulassung von Krebsheilmethoden der American Medical Association, die in Lateinamerika erhältlich sind

* Inangriffnahme einer massiven Reparatur der US-Infrastruktur, einer Wiederaufbauinitiative gefördert mit ausländischen Mitteln

* Anerkennung, dass die Vereinigten Staaten den Status einer Drittweltnation erreicht haben

OK, jetzt sagen sie mir, ob nur einer der Lösungsvorschläge auch nur eine minimale Chance hat??? Happy New Year. Gehen sie gut in Deckung, während des kommenden, wahrhaftig tödlichen, neuen Jahres. Das Land könnte in einem Jahr nicht mehr wiederzuerkennen sein, wenn das 2009er-Blatt aufgeschlagen wird.

© Jim Willie CB

www.goldenjackass.com

12.01.2008 17:12
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omega
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12. Januar 2008, 15:35

Bush plant Riesen-Konjunkturprogramm

Geldspritze von 100 Milliarden Dollar in Planung

George W. Bush und der Kongress wollen die erlahmende US-Wirtschaft mit einem massiven Konjunkturprogramm ankurbeln. Es gehe um Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen in einer Grössenordnung von etwa 100 Milliarden Dollar (110 Milliarden Franken), berichtet die «New York Times».

Aus dem Abgeordnetenhaus und dem Senat sei bereits Zustimmung signalisiert worden, heisst es weiter. Allerdings seien noch keine Einzelheiten entschieden.

Bush wolle die Grundzüge für das Programm in seiner State-of-the Union-Rede am 28. Januar bekannt geben. Unter Berufung auf demokratische Parlamentarier hiess es, bei den Steuersenkungen sollten vor allem geringere Einkommen ins Auge gefasst werden.

Auch Notenbank steht Gewehr bei Fuss

Angesichts der steigenden Rezessionsängste in den USA hatte erst kürzlich Notenbankchef Ben Bernanke deutliche Hinweise auf weitere Leitzinssenkungen gegeben. Die Notenbank stehe bereit, um zusätzliche Schritte zur Stützung des Wachstums zu ergreifen und konjunkturellen Risiken vorzubeugen. Medien sprechen bereits von einer Senkung um einen halben Prozentpunkt.

Die nächste Sitzung der Notenbankführung, in der eine Leitzinsänderung beschlossen werden könnte, ist am 30. Januar. Seit dem Aufflammen der US-Hypothekenkrise im Sommer 2007 hatte die Federal Reserve den Leitzins um insgesamt einen Prozentpunkt auf derzeit 4,25 Prozent gesenkt

12.01.2008 15:57
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MarcusFabian wrote:

Der Sündenfall ist in der Greenspan-Aera passiert. Es war falsch, die Konsumenten zu verführen, auf Punp zu konsumieren. Irgendwann rächt sich das.

Eine Zinserhöhung wäre wohl das einzige Instrument, um relativ schnell wieder aus dieser Krise zu kommen und Vertrauen in die FED,Politik,Finanzwelt und ihre Papierwährung zu bringen.

Klar müssten viele dieser Schuldenmacher-und Kreditgeber "dran glauben" und über den "Jordan" gehen und über Arbeitslosigkeit und Teuerung würden auch viele Unschuldige ein Opfer dieses "auf-Pump-leben" werden. :oops:

Eine "schonung" der Schuldenmacher und ihrer Kreditgeber,mit dieser dauernden Gelddruckerei und Zinssenkerei der FED , rächt sich schlussendlich doch nur in lange andauernden Krisen wie einer Stagflation oder gar Deflation.. Wink

weico

11.01.2008 14:40
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marabu wrote:

Nötig? Überhaupt nicht nötig! Zinsen um 0.25% anheben, das wäre die Antwort und ein deutliches Signal für eine Abkehr einer in den letzten Jahren desaströsen Finanzpolitik!!

Damit hast Du eigentlich Recht. Allerdings würde eine Zinsehöhung dem US-Konsumenten den Hals brechen. Die Schuldenlast ist bereits jetzt so hoch wie nie zuvor. Wenn höhere Zinsbelastungen kommen, geht der Konsum unweigerlich drastisch zurück. Und damit auch Unternehmensgewinne. In der Folge mehr Konkurse, Zwangsversteigerungen von Häusern etc.

Der Sündenfall ist in der Greenspan-Aera passiert. Es war falsch, die Konsumenten zu verführen, auf Punp zu konsumieren. Irgendwann rächt sich das.

10.01.2008 11:31
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..vor den Jahresabschlüssen 2007 war das "R-Wort" noch "verpönt und jetzt ist das Thema Rezession plötzlich täglich in den Medien..! :oops:

Goldman Sachs (und die UNO..) geht jetzt sogar schon von einem Dominoeffekt (USA-Japan-Welt) aus:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,527800,00.html

P.S: Natürlich geht man,wie in Finanzkreisen ja immer, zuerst mal von einer 50-50 wahrscheindlichkeit aus... Lol :twisted: 8)

weico

09.01.2008 17:03
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Johnny P wrote:

naja die EZB macht bis jetzt nicht den Eindruck, dass sie sich allzu stark auf die Amispielchen einlassen würden...und denkt immer daran der Amimarkt wird immer wie weniger Wichtig! Es muss nur noch aus den Köpfen der Spekulanten raus!

Die Zentralbanken werden aber sicher bald gezwungen sein.. Wink

Denn IMMER NOCH gilt:

"Wenn Amerika hustet, holt sich die ganze Welt den Schnupfen"

Und dass Amerika schon "hustet" ,glaubt auch Goldmann Sachs:

http://www.reuters.com/article/businessNews/idUSN0956579820080109

weico

09.01.2008 15:13
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naja die EZB macht bis jetzt nicht den Eindruck, dass sie sich allzu stark auf die Amispielchen einlassen würden...und denkt immer daran der Amimarkt wird immer wie weniger Wichtig! Es muss nur noch aus den Köpfen der Spekulanten raus!

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

09.01.2008 14:41
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Johnny P wrote:

...ich teile deine Meinung voll und ganz, aber das FED wird die Blase aufpumpen bis sie zerplatzt!!!

Ich denke die Sache ist noch etwas komplizierter. Andere Nationalbanken (natürlich vor allem auch die EZB) werden je nach Situation im eigenen Land mehr oder weniger ebenfalls etwas "mitspielen" müssen. Dazu kommen die rohstoffreichen Länder, vor allem die Oelstaaten, welche kalkuliert die US-Wirtschaft stützen wollen (müssen 8) ) sowie die aufstrebenden Märkte der BRIC-Staaten, welche wiederum kein Interesse am Abwürgen der US-Wirtschaft haben.

Ein Spiel für "Thermodynamiker"! :roll:

09.01.2008 14:31
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Rezession

...ich teile deine Meinung voll und ganz, aber das FED wird die Blase aufpumpen bis sie zerplatzt!!!

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

09.01.2008 13:57
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Johnny P wrote:

Es wird sicher spannend werden. Ich glaube aber das 0.5% gesenkt werden. Die letzte Senkung war fruchtlos. Die FED kassierte zudem die Kritik, dass die nächste Senkung schon bald wieder nötig werde. Daher rechne ich mit 0.5%.

Den Zinsentscheid werde ich allerdings von der Seitenlinie aus mitverfolgen. Hatte das letzte mal ziemlich hohe Verluste :!:

Nötig? Überhaupt nicht nötig! Zinsen um 0.25% anheben, das wäre die Antwort und ein deutliches Signal für eine Abkehr einer in den letzten Jahren desaströsen Finanzpolitik!!

Hier liegt die Tragik des FED seit dem Schlawiner Greenspan. Er liess die Zügel schleifen und die Notenpresse rotierte selbst in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs (2003). Damit verkam das FED zum Handlanger der Wallstreet und deren auf kurzfristigen Profit ausgehenden Geiern.

Die Leidtragenden sind der Mittelstand. Reiche wurden exponentiell reicher, während das "gewöhnliche Fussvolk" dazu verführt wurde, auch an der boomenden Börse teilzunehmen, sei es auch nur mit Kleingeld oder Pump auf ihre Papphäuser.

Die wahre Aufgabe eines FED läge darin, auf langfristiges, seriöses Wachstum Wert zu legen, d.h. die Inflationsrate möglichst tief zu halten. Rezessionen sind in einer freien Marktwirtschaft gut, um Schlechtes auch mal "eingehen" zu lassen, damit Neues gedeihen kann.

Was jetzt abgeht, ist der verwegene Ritt in eine Stagflation.

09.01.2008 12:36
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Rezession

Es wird sicher spannend werden. Ich glaube aber das 0.5% gesenkt werden. Die letzte Senkung war fruchtlos. Die FED kassierte zudem die Kritik, dass die nächste Senkung schon bald wieder nötig werde. Daher rechne ich mit 0.5%.

Den Zinsentscheid werde ich allerdings von der Seitenlinie aus mitverfolgen. Hatte das letzte mal ziemlich hohe Verluste :!:

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

09.01.2008 12:25
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Rezession

@ Johnny P

Ich glaube nicht dass die FED gleich um 0.5% senken wird. Ein viertel Prozent reichen. Denn so schlecht sind die Konjunkturdaten doch nicht. Ausserdem muss die FED ja auch die inflationären Gesichtspunkte berücksichtigen.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

07.01.2008 08:18
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Rezession

weico wrote:

...und das in den USA ein negativer Realzins "herrscht" ist Rezessionsskeptikern vielleicht ja noch nicht so bekannt ..... :oops:

Negativer Zins hatten wir in der Schweiz schon mehrfach.

siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Negativzins

Japan hatte es bis vor kurzem auch.

Wir hatten auch schon Rezession ohne negative Zinsen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die USA in die Rezession abgleitet, liegt zur Zeit bei 50%. In Europa reden wir immer noch von abgeschwächtem Wachstum. Ende Januar werden die Zinsen nochmals runter gehen.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

07.01.2008 00:44
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Rezession ?

Jetzt macht mal nicht gleich alle "in die Hosen", hier eine Einschätzung eines Profis, Wirtschaftsprofessor Franz Jäger zur Aufhellung;

http://www.stocks.ch/de/artikelanzeige/artikelanzeige.asp?pkBerichtNr=16...

Ganz seiner Meinung, nur Aktien von UBS würde ich zuallerletzt kaufen aus bereits dargelegten Gründen hier

Eine erfolgreiche nächste Woche allen wünscht Pegasus ....

:roll: Wink :idea: 8)

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

06.01.2008 19:21
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Rezession

tradingvalue wrote:

Einige behaupten ja, die USA befänden sich bereits in einer Rezession.....

..und diese "Einige" werden immer mehr...! Wink

..wenn man sich nur mal die Inflationsraten (nicht nur die staatlich- geschönten.. :oops: ) z.B in USA,CHINA SPANIEN usw. anschaut , sieht man deutlich wohin die "Fahrt" geht..) Wink

China:

http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/geheimnis-inflation-in-china...

Spanien:

http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEKOE35188720080103

...und das in den USA ein negativer Realzins "herrscht" ist Rezessionsskeptikern vielleicht ja noch nicht so bekannt ..... :oops:

http://www.finanzen.net/nachricht/Wellenreiter_Kolumne_Auszug_aus_Jahres...

weico

06.01.2008 18:42
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Rezession

tradingvalue wrote:

Einige behaupten ja, die USA befänden sich bereits in einer Rezession.....

Quatsch, da gibt's keine Rezession und es wird auch keine kommen! Vielleicht leben wird nicht mehr in der Hochkonjunktur, dennoch Rezession ist aus meiner Sicht ausgeschlossen!

06.01.2008 17:42
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Rezession

Einige behaupten ja, die USA befänden sich bereits in einer Rezession.....

Dabei war es letzte Woche nicht einmal der PMI der so grosse Angst schürte. Es waren vor allem die Arbeitsmarktdaten, da diese noch einen höheren Stellenwert bei der Prognose bzw. Beurteilung von der aktuellen und zukünftigen Wirtschaftssituation und -entwicklung darlegen...

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