Roger Köppel

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06.12.2009 14:20
#1
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Roger Köppel

ist Chefredaktor der «Weltwoche».

Die Weltwoche hat den Ruf, das Sprachrohr der SVP zu sein.

Quote:

Köppels Wikipedia

Wie weiter mit der freien Enzyklopädie, bei der Leute mitschreiben, über die geschrieben wird?

Stellen wir uns vor, Roger Köppel, Chefredaktor der «Weltwoche», sitzt vor seinem Computer und klickt sich durchs Internet. Er ist völlig entspannt. Dann gibt er auf www.google.ch seinen Namen ein: «Roger Köppel».

Im modernen Sprachgebrauch heisst das: «sich selbst googeln». Fast jeder tut es. Manche sehen darin Bauchpinselei oder gar eine narzisstische Unart. Aber warum soll man seine Internetidentität nicht überprüfen dürfen? Warum soll die Neugierde nach dem eigenen Namen narzisstisch sein?

Schliesslich gelangt Roger Köppel auf Wikipedia. Er sucht wieder nach: «Roger Köppel» – und wird fündig. Aber er ist nicht mehr so entspannt. Auf Wikipedia stehen Dinge über ihn, die so nicht stimmen, findet er. Köppel beginnt, gewisse Dinge abzuändern.

Die «SonntagsZeitung» berichtete letzte Woche: «Die Änderungen lassen sich Wort für Wort nachvollziehen. Da wird betont, dass Köppel statt für den ‹Tages-Anzeiger› nach New York als Chefredaktor zur ‹Weltwoche› ging. Dass dank ihm ‹die Auflage stieg› und dass die ‹Weltwoche› bisher nicht ein sozial-liberales, sondern ein ‹linkes› Weltbild vertrat. Gar nicht gepasst hat dem Autor der neue ‹rechtsliberale bis rechtskonservative› und ‹amerikafreundliche› Kurs. Die Begriffe wurden durch ein neutrales ‹wirtschaftsliberal› ersetzt. Zudem war dem Urheber wichtig, Christoph Blocher nicht als ‹Rechtspopulisten›, sondern als ‹konservativen Liberalen in der Tradition Thatchers und Reagans› zu charakterisieren.»

Roger Köppel sitzt vor dem Computer und nickt. Gegenüber der «SonntagsZeitung» sagte er: «Ja, ich habe tendenziöse und falsche Angaben korrigiert.» Aber welche das waren, das wisse er nicht genau.

Köppels Aktion ist aus Köppels Sicht verständlich. Er sieht gewisse Dinge halt anders als andere. Und «wirtschaftsliberal» ist tatsächlich das schönere Wort für seinen rechtsliberalen bis rechtskonservativen Kurs. Und warum sollte er auf Wikipedia nicht seine Meinung über sich selbst kundtun dürfen? Auf einer intersubjektiven, sozusagen demokratisierten Enzyklopädie?

Köppels Aktion zeigt vor allem eines: Wikipedias Schwächen. Gewisse Einträge auf dieser Enzyklopädie sind verbotene Zone. Man sollte sie nicht konsultieren; zu ungewiss sind die Hintermänner der Informationen; zu wenig beherrschen manche Wikipedia-Autoren den neutralen, grauen Lexikon-Jargon; zu schnell dringt bei gewissen Themen die persönliche Meinung oder gar das Feuer durch.

Interessant an Wikipedia sind meistens weniger die Einträge, sondern die Diskussionsseiten zu den Einträgen. Da nämlich wird gestritten. Da werden Fronten und Meinungen klarer. Zum Beispiel auf der Diskussionsseite zum Eintrag über den Philosophen Hegel: «Eine freundliche Bitte – an den Herrn Rosenthal nämlich. Das, was Sie, lieber Herr, für Einträge halten, nennen andere Vandalismus. Sie mögen Schopenhauer; meinetwegen. Und Sie sind wütend darüber, dass sich heute kein Mensch für Schopenhauer interessiert; auch gut. Aber bitte lassen Sie ihre Wut nicht an Hegel aus, der ja nichts dafür konnte, daß er mehr vom Leben und der Welt wußte als Schopenhauer. Ich möchte Sie daher bitten, weiteren Vandalismus – etwa wie die Behauptung, Hegels Grundsatz bestünde in dem Satze: ‹Solange mich niemand versteht, habe ich recht.› – zu unterlassen. Und bitte mässigen Sie auch etwas ihren Ton, wir führen hier nämlich keinen Weltkrieg.»

Gewisse Einträge auf Wikipedia dürfen nur angemeldete Benutzer editieren – zum Beispiel diesen: «Der Artikel George W. Bush wurde für nicht angemeldete und neue Benutzer gesperrt, da er regelmäßig und in größerem Umfang von Vandalismus betroffen war. änderungen am Artikel können auf dieser Seite vorgeschlagen werden. Eine Entsperrung des Artikels kann bei den Entsperrwünschen diskutiert werden.»

Man sollte jetzt noch eine weitere Kategorie vorschlagen: «Der Artikel Roger Köppel darf vorerst noch nicht geschrieben werden. Nicht nur war der Artikel regelmäßig und in größerem Umfang von Vandalismus betroffen, es scheint ferner ein noch unauflösbares Wirrwarr an unterschiedlichen Meinungen zu ihm vorzuherrschen.»

Für manche Wikipedia-Einträge ist die Zeit noch nicht reif. Löschen wir sie wieder und warten ein paar Jahrzehnte. Erst dann können wir vielleicht schreiben, was wirklich ist.

Wer noch nicht genug hat oder genug hat und seinem Ärger Ausdruck geben will, kann sich bei der Facebook-Gruppe «Zauggomat» anmelden. Dort gibt es aktuelle News, Diskussionen, Linktipps, Bilder, mögliche Themen und viel anderes mehr, was das Netz langsam und überflüssig macht.

http://dasmagazin.ch/index.php/koppels-wikipedia/

Quote:

Die Diskussion

2 Reaktionen

1. Ronnie Grob

Ich verstehe die Aufregung darum, dass auch prominente Leute oder Organisationen an der Wikipedia mitschreiben, nicht ganz. Das Tolle und Schöne an diesem Projekt ist ja, dass Wahrheit, wie es die letzten Jahrzehnte vom Bildungsbürgertum als unumstössliche Grösse angesehen wurde, nun immer wieder von Neuem ausgehandelt werden kann.

Früher gab es einfach nur das Lexikon. Und was da drin stand, das stimmte. Das war die Wahrheit. Und wenn jemand was durchgestrichen hatte und seine Wahrheit hingeschrieben hatte, dann war er ein Schmutzfink, ein Vandale, ein Uneinsichtiger.

Dass es nun Wikipedia gibt und dass jeder sowas machen kann und das vielleicht sogar unbemerkt – macht das wirklich die Welt schlechter? Was ist schlimmer? Wenn man Hegels Geburtsdatum falsch aus dem Brockhaus abschreibt oder wenn man es falsch aus der Wikipedia kopiert? Hätte es Hegel gekratzt?

Sicher ist, dass diese "Wahrheit als Verhandlungssache" in uns die Sehnsucht nach Fixem und Unveränderlichen erhöhen wird.

2. David Bauer

Ich muss ein wenig ausholen: Köppel versteht es als seine Aufgabe, bzw. die Aufgabe seines Blattes, zu "schreiben, was ist". Er nimmt damit etwas an, was Konstruktivisten, zu denen ich mich ab und zu gerne zähle, das Blut in den Adern gefrieren lässt: Es gibt eine Wahrheit, eine Realität "da draussen" und wer gut und mutig genug ist, kann sie exakt beschreiben. Schreiben, was ist.

Nun ist Wikipedia gewissermassen eine weltumspannende konstruktivistische Orgie. Verschiedene Blickwinkel auf Geschehnisse, Personen und Dinge prallen aufeinander und konkurrieren mit gleichen Grundvoraussetzungen. Es gibt nicht die eine Wahrheit über, sagen wir Roger Köppel, sondern jeder Mitautor bei Wikipedia konstruiert die seinige. Was Konsens findet, hat bessere Chancen, auf Wikipedia zu überdauern.

Roger Köppel will, dass geschrieben ist, was ist. Was er ist. Und was er ist, weiss er selber am besten. Er meint, er kennt die Realität am besten. Dabei nimmt er bloss seine Konstruktion am wichtigsten.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

18.04.2016 16:24
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Köppel der Kameltreiber

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

12.10.2015 13:44
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«Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel erzürnt Parteikollegen

Die «Weltwoche» zieht kurz vor den Wahlen in einem Verriss über mehr als ein Dutzend SVP-Fraktionsmitglieder her. Der Ärger der Angeschossenen gilt vor allem Chefredaktor Roger Köppel, selber Nationalratskandidat der SVP.

In den Tagen vor den Wahlen steigt die Nervosität bei Parteien und Kandidaten ins Unermessliche. Was jetzt niemand gebrauchen kann, ist negative Presse. Kein Wunder, trauten viele SVP-Parlamentarier ihren Augen nicht, als sie vor zwei Tagen die «Weltwoche» aufschlugen: Ausgerechnet das parteinahe Wochenblatt publizierte auf mehreren Seiten einen ausführlichen Verriss über mehr als zwei Dutzend der 63 SVP-Fraktionsmitglieder.

Die Gescholtenen

Über den Walliser Nationalrat Oskar Freysinger schrieben die Autoren, er habe einen Hang zu Verschwörungstheorien und ticke in «Wirtschafts- und Umweltfragen fast so links wie manch ein Sozialdemokrat». Die SVP-Ständeräte Alex Kuprecht (SZ) und Roland Eberle (TG) bezeichneten sie als «besonders wankelmütig und interventionistisch», den ehemaligen SVP-Generalsekretär und Nationalrat Gregor Rutz (ZH) als «blassen Neuling» und «Nobody».

Fast jeder der angeschossenen SVP-Politiker reagiert auf Anfrage der «Nordwestschweiz» verärgert bis wütend über den Verriss aus dem eigenen Lager. Alle fragen sich: Warum legt sich «Weltwoche»-Chefredaktor und SVP-Nationalratskandidat Roger Köppel so nah am Wahltermin mit seinen potenziellen Fraktionskollegen an? Markiert er so seinen Machtanspruch in der Partei? Oder will er gerade wegen seiner Nationalratskandidatur seine journalistische Unabhängigkeit beweisen? Köppel selber war am Freitag nicht erreichbar.

Der Berner Nationalrat Andreas Aebi, den die «Weltwoche» als «Windschlüpfigen» bezeichnete, spricht von einem «absolut stümperhaft recherchierten Artikel». Sein Aargauer Kollege Ulrich Giezendanner (laut «Weltwoche» ein «Sesselkleber») kritisiert: «Der Artikel zeigt, dass Herr Köppel das Portemonnaie näher ist als die Politik. Er will Auflage machen und bei den Linken punkten.»

Der Solothurner Nationalrat Roland Borer (ebenfalls ein «Sesselkleber») sagt: «Für mich ist das Boulevard, wenn eine Zeitung einen Politiker mit einem Satz verurteilt. Herr Köppel will beweisen, dass die ‹Weltwoche› kein SVP-Blatt ist. Mich kostet das ein müdes Lächeln.»

Ständerat Alex Kuprecht wertet den Text als «journalistisches Gesäusel». Er glaube, dass Köppel die Bundeshausfraktion «ziemlich wurst» sei. «Für die Kollegialität innerhalb der Fraktion wird das nicht förderlich sein.»

An der Grenze zum Spott kommentierte die «Weltwoche» das Engagement des scheidenden Nationalrates Freysinger für einen «Tag der Biene» und gegen den Import von Haifischflossen. Das Walliser Staatsratsmitglied fühlt sich ungerecht behandelt: «Die ‹Weltwoche› reduziert mich auf den Tierschutz. Ich finde das einseitig. Sie erwähnt nicht, was ich gegen den Anti-Rassismus-Artikel oder Schengen-Dublin getan habe.» Vielleicht wolle Köppel signalisieren, dass seine Zeitung auch nach seiner allfälligen Wahl in den Nationalrat «völlig tabulos» bleibe. «Anders kann ich mir diesen Artikel nicht erklären. Seine Parteikollegen zehn Tage vor den Wahlen so zu verreissen, ist schon krass.»

Schlecht weg kam auch der Thurgauer Nationalrat Markus Hausammann: Er musste sich von der «Weltwoche» für seine «irritierende Anspruchshaltung in der Landwirtschaftspolitik» und die zu wenig liberale Haltung in Wirtschaftsfragen schelten lassen. Er kontert: «Ich bin jetzt seit bald 30 Jahren bei der SVP, ich werde mir meine Meinungen auch in Zukunft nicht von irgendjemandem verbieten lassen.» Er kenne den «Weltwoche»-Chef nicht persönlich. Aber auch Köppel werde lernen müssen, dass es in der Fraktion «keine Überflieger gibt».

Die Verschonten

Fragt sich bloss noch, welche SVP-Parlamentarier die «Weltwoche» in ihrem Verriss ausliess: Zum erlauchten Kreis gehören beispielsweise Fraktionschef Adrian Amstutz, Nationalrat Thomas Matter (ZH), Initiant der Bankgeheimnis-Initiative, Nationalrat Thomas Müller (SG), der 2011 von der CVP zur SVP überlief, und, wer hätte es gedacht: Peter Keller, SVP-Nationalrat aus dem Kanton Nidwalden. Beruf: «Weltwoche»-Journalist.

http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/weltwoche-chefredaktor-roger-koepp...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

02.10.2015 08:18
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Die beiden Quereinsteiger stellen sich vor den Wahlen dem PublikumKöppel besiegt Guldimann

Es war für «BLICK-on-tour» als Duell zwischen zwei grossen Schweizer Intellektuellen geplant, am Schluss war es ein Heimpiel von Roger Köppel (SVP).

http://www.blick.ch/news/politik/wahlen2015/die-beiden-quereinsteiger-stellen-sich-vor-den-wahlen-dem-publikum-koeppel-besiegt-guldimann-id4220856.html

21.09.2015 11:29
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Mord-Drohung gegen Köppel Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft

Dem Verfasser des Schock-Inserats, das in der Strassenzeitung «Surprise» zum Mord an Roger Köppel aufrief, drohen Konsequenzen. Die Polizei ermittelt, ob es sich dabei um eine Straftat handelt.

http://www.blick.ch/news/schweiz/mord-drohung-gegen-koeppel-jetzt-ermitt...

 

Mal zwischendurch etwas zum Thema des Threads.

 

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Benjamin Franklin

21.09.2015 11:24
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(elias - aka möchtegern prophet) du bezichtigst andere als nilpen.. aber was bist du ? seit min. 6 jahren.. nur blabla kein handeln.. und jetzt beziehst du dich auf einen artikel der dir den a... retten soll ? lächerlich... wie wär's mit ehrenamtlich leute aufnehmen.. ohne noch kohle zu verdienen.. wir haben viele illegale hier.. auf ein paar mehr kommt's nicht mehr an. falls nicht fähig bist, will ich dich als vorbildlicher gutmensch zumindest in einem flüchtlingslager sehen.. wie du den armen hilfst !

21.09.2015 11:18
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nix_weiss hat am 21.09.2015 - 11:12 folgendes geschrieben:

Elias hat am 21.09.2015 - 10:59 folgendes geschrieben:

 @jüdischer_gutmensch_nix_weiss_nix-dazu_gelernt: Es bringt nichts, wenn du von dir auf andere schliesst

Ich sehe, dir ist wieder langweilig.  Kaum logge ich mich im Forum ein, loggst du dich auch ein.

Dieser Thread ist bald 6 Jahre alt. Fast so alt wie das syrische Flüchtlingsdrama. Alles vor deinem Beitritt zum Forum.

 

 

steh doch endlich dazu, zeige rückgrat ! auch das du immer noch keinen einzigen flüchtling seit nun 6 jahren aufgenommen hast.. und dies als gutmensch.. schäm dich !

genau.. kaum loggst du ein.. klingelt bei mir die türglocke.. damit ich den einstieg nicht verpasse.. einfach nur.. 

alles klar.. das ist der grund für dein copy/paste .. weil du auf nix eine schlaue antwort geben oder zu was stehen kannst...

 

Ich habe es doch bereits hier http://www.cash.ch/node/370284 gepostet

Darum mache ich copy/paste. Auch wenn ich es selber schreiben würde, geht das nie in deinen Kopf rein.

Vielleicht hilft es, wenn du dich beim Admin beschwerst.

 

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Benjamin Franklin

21.09.2015 11:12
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Elias hat am 21.09.2015 - 10:59 folgendes geschrieben:

 @jüdischer_gutmensch_nix_weiss_nix-dazu_gelernt: Es bringt nichts, wenn du von dir auf andere schliesst

Ich sehe, dir ist wieder langweilig.  Kaum logge ich mich im Forum ein, loggst du dich auch ein.

Dieser Thread ist bald 6 Jahre alt. Fast so alt wie das syrische Flüchtlingsdrama. Alles vor deinem Beitritt zum Forum.

 

 

steh doch endlich dazu, zeige rückgrat ! auch das du immer noch keinen einzigen flüchtling seit nun 6 jahren aufgenommen hast.. und dies als gutmensch.. schäm dich !

genau.. kaum loggst du ein.. klingelt bei mir die türglocke.. damit ich den einstieg nicht verpasse.. einfach nur..  Dash 1

alles klar.. das ist der grund für dein copy/paste .. weil du auf nix eine schlaue antwort geben oder zu was stehen kannst...

21.09.2015 10:59
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nix_weiss hat am 21.09.2015 - 10:52 folgendes geschrieben:

Elias hat am 21.09.2015 - 10:47 folgendes geschrieben:

nix_weiss hat am 19.09.2015 - 10:59 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.09.2015 - 15:00 folgendes geschrieben:

Ich mochte die Schawinski-Sendung noch nie. Allein schon weil er solchen Nilpen eine Plattform bietet.

 

schawinksi ist DIE Ober-Nilpe der Nation ! .. dass du mit ihm sympatisierst sagt alles....

@nix_verstehen (aka Ersatz-Weico)

ich habe doch klar geschrieben, dass ich die Sendung schlecht fand. Generell finde ich seine Sendungen schlecht, weil er den Nilpen eine Plattform bietet.

ja die sendung schon da die obernilpe den nilpen eine plattform bietet.. aber als linker jüdischer gutmensch (aka elias) magst du ihn !

@jüdischer_gutmensch_nix_weiss_nix-dazu_gelernt: Es bringt nichts, wenn du von dir auf andere schliesst

Ich sehe, dir ist wieder langweilig.  Kaum logge ich mich im Forum ein, loggst du dich auch ein.

Dieser Thread ist bald 6 Jahre alt. Fast so alt wie das syrische Flüchtlingsdrama. Alles vor deinem Beitritt zum Forum.

 

 

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Benjamin Franklin

21.09.2015 10:52
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Elias hat am 21.09.2015 - 10:47 folgendes geschrieben:

nix_weiss hat am 19.09.2015 - 10:59 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.09.2015 - 15:00 folgendes geschrieben:

Ich mochte die Schawinski-Sendung noch nie. Allein schon weil er solchen Nilpen eine Plattform bietet.

 

schawinksi ist DIE Ober-Nilpe der Nation ! .. dass du mit ihm sympatisierst sagt alles....

@nix_verstehen (aka Ersatz-Weico)

ich habe doch klar geschrieben, dass ich die Sendung schlecht fand. Generell finde ich seine Sendungen schlecht, weil er den Nilpen eine Plattform bietet.

 

ja die sendung schon da die obernilpe den nilpen eine plattform bietet.. aber als linker jüdischer gutmensch (aka elias) magst du ihn !

21.09.2015 10:47
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nix_weiss hat am 19.09.2015 - 10:59 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.09.2015 - 15:00 folgendes geschrieben:

Ich mochte die Schawinski-Sendung noch nie. Allein schon weil er solchen Nilpen eine Plattform bietet.

 

schawinksi ist DIE Ober-Nilpe der Nation ! .. dass du mit ihm sympatisierst sagt alles....

@nix_verstehen (aka Ersatz-Weico)

ich habe doch klar geschrieben, dass ich die Sendung schlecht fand. Generell finde ich seine Sendungen schlecht, weil er den Nilpen eine Plattform bietet.

 

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Benjamin Franklin

19.09.2015 10:59
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Elias hat am 16.09.2015 - 15:00 folgendes geschrieben:

Ich mochte die Schawinski-Sendung noch nie. Allein schon weil er solchen Nilpen eine Plattform bietet.

 

schawinksi ist DIE Ober-Nilpe der Nation ! .. dass du mit ihm sympatisierst sagt alles....

19.09.2015 10:32
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Sgt. Barnes hat am 18.09.2015 - 21:08 folgendes geschrieben:

..... Zudem macht sich eine gewisse Ohnmacht von Elias erkennbar, da er als Joner nicht in ZH wählen kann

 

Und ich dachte, Er wäre ein Gummihals!!

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Denke das eigentlich immernoch.

 

 

CHEERS

18.09.2015 22:31
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Ich mag Barnes und Köppel!

http://www.youtube.com/watch?v=90B5REGHc0w

Platoon (3/10) Movie CLIP - Elias Fights Barnes... Dirol

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

18.09.2015 21:08
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Ich mochte Schawinski noch nie. Allein schon, weil solch eine Nilpe eine Plattform hat. Aber da sind Glaubensbrüder natürlich befangen (Schawinski ist zB Jude, eine gewisse Verbindlichkeit von Elias ist daher nicht abzustreiten. Warum wird sonst wohl so vehement für ihn eingestanden.) Kein Problem. Köppel ist nicht auf Schawinskis Plattform angewiesen, im Gegenteil, er wird selbst auf Platz 17 der SVP-Liste wohl sehr deutlich gewählt. Zum Ärger von Leuten wie Elias. Aber aufgeklärte Leute wussten das bevor. Das bedurfte nicht des Penners vorherigen Kommentar. Zudem macht sich eine gewisse Ohnmacht von Elias erkennbar, da er als Joner nicht in ZH wählen kann Biggrin

 

Witzigerweise wird Elias hier antworten, denn er "postet nur wo ich poste".

Er antwortet mir IMMER. Das ist garantiert. Der Penner ist süchtig nach mir, er MUSS mir antworten Biggrin

16.09.2015 15:00
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Radio 1 streicht «Roger gegen Roger»

Roger Schawinski hat entschieden, dass Roger Köppel auf seinem Radiosender nichts mehr zu sagen hat – auf jeden Fall nicht in der Sendung «Roger gegen Roger». Diese wird mit sofortiger Wirkung abgesetzt, für die Hörer sei sie «nicht mehr zumutbar».

 

 

Ich mochte die Schawinski-Sendung noch nie. Allein schon weil er solchen Nilpen eine Plattform bietet.

 

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Benjamin Franklin

26.02.2015 11:42
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Roger Köppel will für die SVP in den Nationalrat

Der Chefredaktor und Verleger der «Weltwoche» Roger Köppel will für die SVP nach Bern. Der 49-jährige fährt mit seinem Wochenblatt einen SVP-freundlichen Kurs.

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Roger-Koeppel-will-fuer-die-SV...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

25.02.2014 18:40
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Drittes Baby für Roger Köppel

 

Er ist der Albtraum vieler Politiker, provoziert oft und gerne. Zuhause ist Roger Köppel aber vor allem Familienmensch – der sich bald über Nachwuchs freuen kann.

 

Er ist ein schwer beschäftigter Mann. Roger Köppel tritt in deutschen Talkshows auf, hält Vorträge, duelliert sich wöchentlich im Radio mit Medienpionier Roger Schawinski – und ist dazu noch Chefredaktor sowie Verleger der «Weltwoche».

Der 48-Jährige ist zweifellos alles andere als eine unumstrittene Figur. Ganz anders die Situation zuhause in Küsnacht: Dort ist Köppel hauptsächlich Familienvater und Ehemann. Zusammen mit Gattin Tien hat er zwei Söhne: Karl (4) und Viktor (2).

Bald gibt es weiteren Nachwuchs: Im April erwartet Köppels 38-jährige Gattin ihr drittes Kind, meldet die «Schweizer Illustrierte». Diesmal wird es ein Mädchen. Seit sechs Jahren sind die Ökonomin, die als kleines Kind aus Vietnam in die Schweiz geflüchtet ist, und Köppel ein Paar. Seit vier Jahren leben sie in einem Acht-Zimmer-Haus in Küsnacht am Zürichsee.

Dirol

 

http://www.20min.ch/people/schweiz/story/Drittes-Baby-fuer-Roger-Koeppel...

 

weico

13.02.2014 19:09
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Die Schweiz bleibt die Schweiz

Der letzte Sonntag war ein guter Tag für die Schweiz und für Europa. Es ging nicht in erster Linie um Ausländer und Zuwanderung, sondern um Souveränität und Selbstbestimmung. Die Gehässigkeiten aus Brüssel sollten die Schweizer nicht persönlich nehmen.

Von Roger Köppel

Nein, am letzten Wochenende wurde in der Schweiz nicht in erster Linie über «Ausländer» abgestimmt. Es war auch kein Votum gegen Deutsche oder gegen Zuwanderung. Das überraschend solide Stände- und sogar Volksmehr zugunsten der Masseneinwanderungsinitia­tive bedeutet nicht, dass sich die Schweiz abschotten, «Rosinen picken» oder aus der europäischen Kontinentalplatte herauslösen will.

Wir haben es auch nicht mit «Spinnerei», «Verblödung» oder einem «verfassungs­mässig garantierten Recht auf Dummheit» zu tun, wie diese Woche ein Korrespondent des deutschen Staatsfernsehens nicht sonderlich intelligent bemerkte. Die meisten ausländischen Journalisten, Politiker, Meinungsmacher, EU-Funktionäre und Vertreter der Elite sehen es falsch. Auch erstaunlich viele Schweizer Kommentatoren erliegen in ihrer Fixierung auf das emotionale Thema der Zuwanderung einem Irrtum. Das ist nicht der entscheidende Punkt.

Es geht um Selbstbestimmung

Das Votum vom letzten Sonntag ist nicht deshalb wegweisend, weil der Bundesrat beauftragt wurde, Kontingente zur Drosselung der Einwanderung zu entwickeln. Das machen andere Staaten seit Jahrzehnten. Nicht die Kon­trolle, die Nichtkontrolle der Zuwanderung durch Freizügigkeit ist die weltweite Ausnahme. Die tiefere Bedeutung des Volksentscheids liegt darin, dass die Schweiz gegen massive Behörden-, Verbands- und Medienpropaganda ihren Willen zur Unabhängigkeit und Selbstbestimmung bekräftigte.

Die Stimmbürger wollen die Zügel wieder selber in die Hand nehmen. Sie misstrauen den Belehrungen von oben. Konkret empfinden sie den freien Personenverkehr als untaugliches Verfahren, weil er ihnen das Gefühl vermittelt, nicht mehr Herr zu sein im eigenen Haus. Es so zu sehen, ist weder dramatisch noch unanständig. Es ist naheliegend. Die meisten Leute in Europa denken so, werden aber nicht gefragt. Die Zuwanderung ist nur der äussere Anlass. Im Kern geht es um Souveränität und Demokratie. Die Schweizer wollen selber steuern, was sie betrifft. Die Verflechtungen mit der EU gingen zu weit. Jetzt wird die Schraube etwas zurückgedreht. Zusammenarbeit ja, Verschmelzung nein.

Die Eurokraten reagieren feindselig, gereizt. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden als fremdenfeindlich diffamiert, für krankhaft ängstlich erklärt, in die rechte Ecke abgeschoben. So drückt Europa unerwünschte Realitäten weg. Die aggressive ­Panik bestätigt, was die Schweizer, höflich, wie sie sind, immer dachten, aber selten auszusprechen wagten: Die EU ist ein zutiefst demo­kratiefeindliches Gebilde mit einer un­sym­pathischen Geringschätzung des Bürgers. Demokratie ist für die EU eine Bedrohung, weil Demokratie bedeutet, dass das Volk der Chef ist und nicht der vom Volk bezahlte Berufspolitiker. Deshalb bezeichnet sich die EU lieber als «Wertegemeinschaft» denn als Demokratie. Werte setzen Wahrheit vor Mehrheit. Wer dauernd von Werten spricht, will die Demokratie beseitigen.

Die Schweiz setzt Mehrheit vor Wahrheit. Das ist Demokratie. Die Schweiz will die Schweiz bleiben. Sie will Handel treiben, offen sein, den Austausch pflegen, aber sie will nicht der EU beitreten oder ihrem kafkaesken, überregulierten Binnenmarkt, nur damit ihre Betriebe ein paar Formulare weniger ausfüllen müssen, wenn sie in Luxemburg eine Filiale eröffnen wollen. Den Schweizerinnen und Schweizern ist vielleicht gerade in den letzten Jahren klarer geworden, dass es der Schweiz vor allem deshalb so gut geht, weil sie nicht in der EU ist.

Ist es ein Wunder, dass die Schweizer nach anfänglicher Bejahung zusehends skeptischer geworden sind gegenüber der auf dem Reissbrett makellos konzipierten Personenfrei­zügigkeit? Nein. Die Personenfreizügigkeit krankt an den gleichen Schwächen wie der ­Euro. Einheitswährungen sind die Folge gelungener Staatsgründungen, nicht deren Voraussetzung. Freier Personenverkehr funktioniert innerhalb von Staaten, nicht dazwischen. Öffnet man fahrlässig die Schleusen zwischen armen und reichen Ländern, entsteht ein teures Durcheinander. Es ist ein Wunder, dass sich die Schweiz, nach falschen Versprechungen ihrer Bundesräte allerdings, auf dieses Konzept überhaupt einliess.

Die Schweiz höhlt sogar ihre Berge aus

Die Schweizer sind nicht krank. Sie misstrauen der EU, weil sie gute Gründe dafür haben. Solange die EU keine klar besseren Alternativen bietet, halten sie am Bewährten fest. Das ist vernünftig und ärgert die EU. Die Eurokraten wissen, dass jedes ablehnende europapolitische Schweizer Votum ihre eigene dürre Rechtfertigungsgrundlage erschüttert. Es könnte ja sein, dass die eigenen Untertanen noch selber auf die Idee kommen könnten, Volksabstimmungen abzuhalten. Es wäre der Untergang der heutigen EU. Deshalb darf die Schweiz die Verteufelungen aus Brüssel nicht persönlich nehmen. Die Beleidigungen drücken Verzweiflung aus. Ihre Absender pfeifen aus dem letzten Loch.

Die Schweiz kann den nächsten Wochen und Monaten zuversichtlich entgegenblicken. Sie ist ein vorbildlicher, weltoffener Staat inmitten Europas. Sie hat seit Jahrhunderten keine Kriege angefangen. Sie bezahlt ihre Rechnungen pünktlich, ohne dass ihr die EU vorher Milliardenkredite gewähren muss. Sie überweist Hunderte von Millionen in die europäischen Forschungsprogramme und für die Osthilfe in der Hoffnung, dass es etwas bringt. Für die EU höhlt sie sogar ihre geliebten Berge aus, damit die Lastwagen und Güterzüge schneller durch die Gegend rollen. Die Infrastruktur, für deren Benutzung die Schweiz ein Trinkgeld verlangt, verschlingt Milliarden.

Trotzdem behauptet Brüssel, die Schweiz sei ein «Rosinenpicker», sie profitiere einseitig von den guten vertraglichen Beziehungen. Das ist nachweislich falsch. Aber selbst wenn es so wäre: Warum hat dann Brüssel diese Ver­träge freiwillig abgeschlossen? Und weshalb freut sich Brüssel nicht, wenn die Schweiz heute­ eine Kündigung dieser Verträge riskiert, die doch Brüssel angeblich so sehr benachteiligen? Man kann die Vorwürfe beim besten Willen nicht ernst nehmen.

Der letzte Sonntag war ein guter Tag für die Schweiz und ein mindestens so guter Tag für Europa. In der EU wird sich der Ruf nach mehr Demokratie nicht mehr so leicht unter dem Deckel halten lassen. Es gärt und rumort an allen Ecken und Enden. Die Schweizer Volksabstimmung liefert wertvolle Signale aus der Wirklichkeit. Die Schweiz ist für Resteuropa ein Seismograf politischer Störungen. Sie erweist sich als unverzichtbare Avantgarde des freien Denkens in einer von Korrektheitszwängen und sprachpolizeilichen Bevormundungen gelähmten EU. Sie ist ein Frühwarnsystem für Fehlentwicklungen, die in der EU übersehen oder verdrängt werden.

Die EU müsste eigentlich dankbar sein

Wir sagen das in aller Bescheidenheit und ­ohne den Anspruch, Europa zwanghaft beglücken zu wollen: Das wachsende Demokratiedefizit der EU ist ein Wirklichkeitsdefizit. Staaten oder Grossreiche, die sich von ihren Bürgern entfernen, heben ab, wissen alles, aber sehen nichts, schweifen im Blindflug herum, bis sie auf eine Felswand oder auf den Boden knallen. Die EU sollte der Schweiz, anstatt ihre Stimmbürger zu beleidigen, für die Navigationshilfen dankbar sein. Eigentlich müsste es in Brüssel selbstkritische Überprüfungen auslösen, wenn die Schweiz einen Hauptpfeiler der EU ansägt. Stattdessen dröhnen Moralismus, Hochmut und finsterer Groll hinter den europäischen Festungsmauern hervor.

Man will nur einen Vertrag abändern

Für die Schweiz brachte der letzte Sonntag eine notwendige Klärung der Fronten. Bundespräsident Didier Burkhalters Strategie der insti­tutionellen Anbindung ist gescheitert. Die Schweiz will nicht näher an die EU heranrücken. Die Stimmbürger pochen auf Unabhängigkeit und Handlungsfreiheit. Das bedeutet wirtschaftspolitisch die Rückkehr zum klassischen liberalen Modell internationaler Freihandelsbeziehungen. Man schliesst bilaterale Verträge zum gegenseitigen Nutzen ab, revidiert sie, wenn sich die Umstände verändern. Hier rächt sich, dass sich der Bundesrat so sklavisch von den Wirtschaftsverbänden gegen die «Abschottungsinitiative» einspannen liess. Die Initiative fordert keine Abschottung, ­sondern kontrollierte Offenheit. Durch ihre unüber­legte Rhetorik der angeblichen «Abschottung» haben Bundesrat und Wirtschaftsverbände ein falsches Bild der Schweiz ge­liefert.

Kann der Bundesrat, der vor einer Woche noch würdelos im Abstimmungskampf trommelte, jetzt glaubhaft das Gegenteil für die Schweiz herausverhandeln? Ja – auch wenn er sich nie so krass in die politischen Schlachten hätte werfen dürfen. Das ist ja gerade das Geniale an der direkten Demokratie. Sie macht politische Wendemanöver möglich, ohne dass es für die Regierenden, die ja nur Vollzugs­organ des Volkswillens sind, zu einem politischen Gesichtsverlust kommt. Der Bundesrat kann sich immer auf die Demokratie berufen. Ein stärkeres Mandat gibt es nicht.

So ist auch das zukunftsdüstere Gejammer zu relativieren. Die Schweiz hat der EU nicht den Krieg erklärt, sie will nur einen Vertrag abändern. Das Wörterbuch der Apokalypse will zur Beschreibung dieses möglicherweise heiklen, aber kaum lebensgefährlichen Vorgangs nicht recht passen. Die Chancen scheinen intakt, dass die Schweiz, die manchen Weltkrieg überstand, auch diese Herausforderung, wenn sie denn will, erfolgreich meistern wird.

Umgekehrt ist es eher unwahrscheinlich, dass EU-Kommissions-Präsident José Manuel Barroso angesichts der unerfreulichen Wirtschaftslage sein gesamtes Arsenal an politischen Vergeltungsmassnahmen ausgerechnet auf einen der letzten zahlungskräftigen Abnehmer europäischer Produkte feuert. Der Weltuntergang wird voraussichtlich auch diesmal auf sich warten lassen.

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2014-07/editorial-die-schweiz-bleibt-di...

 

weico

 

11.02.2014 20:41
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11.02.2014 17:38
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GOLDWING hat am 11.02.2014 - 11:53 folgendes geschrieben:

 In meinen Augen ist Roger Köppel ein richtiger moderner Tell,er verteidigt die Souveränität des Schweizervolkes vehement.

 

 

Herrlich wie Köppel  Gestern, in der Sendung «Hart, aber fair»,den deutschen Politikern den "Arroganz-Spiegel" vor die Schnauze hielt... :yes:

 

Deutsche Arroganz

 

Dieses Mal hatte Roger Köppel in der Sendung «Hart, aber fair» die besseren Argumente. Scharf und zu Recht wies er die Hoheitsansprüche deutscher Politiker zurück.

Wenn grosse Nationen über Entscheidungen kleiner Nationen sprechen, verhält es sich mitunter wie am Familientisch: Entweder loben die Eltern das Verhalten der Kinder und geben Ratschläge, wie sie es das nächste Mal noch besser machen können, oder sie tadeln sie und geben ihrem Missfallen darüber Ausdruck, was der Nachwuchs wieder angestellt hat. Wie gross die Gefahr ist, mit solcher Rhetorik nicht nur paternalistisch, sondern auch arrogant zu wirken, hat die Sendung «Hart, aber fair» am Montagabend eindrücklich gezeigt.

Roger Köppel, in Deutschland besser bekannt als jeder Bundesrat und die klare Nummer eins im Ranking der Schweiz-Erklärer und -Verteidiger, hat die Übergriffe vor allem von Ralf Stegner, der die Schweizer in einem Tweet als Spinner bezeichnete, souverän gekontert. Als ob es sich bei der Schweiz um ein weiteres Bundesland handle, sprach der stellvertretende Parteichef der SPD überheblich von den krassen Fehlern der Eidgenossen – während einmal mehr die Strassenumfragen, die der Sender einspielte, die Kluft aufzeigten zwischen dem, was die Politiker wollen, und dem, was das Volk will. Fast einhellig lobte das Fussvolk in Neuss die Schweizer, denen der ebenfalls in der Runde sitzende Journalist Rolf-Dieter Krause die Freiheit der Dummheit attestierte.

Erzieherische Gegenrede

Natürlich steht es jedem frei, Entscheidungen in Bausch und Bogen zu zerreissen. Nur besteht die schwierige Kunst des politischen Dialogs darin, auch im Zweifelsfall davon auszugehen, dass der andere recht haben könnte – ansonsten braucht niemand niemandem zuzuhören. Auch wenn man ganz anderer Meinung ist, muss die Berechtigung der gegenteiligen Position zumindest in Betracht gezogen werden. Dies gehöre unabdingbar, wie Roger Köppel schmallippig und entnervt wiederholte, zum Wesen der direkten Demokratie.

Aufschlussreich für das ganze Gespräch war die Aussage von Ralf Stegner, dass man über eine Angelegenheit wie die Einwanderung nicht mit einem Ja oder Nein abstimmen könne. Wieso eigentlich nicht? Verstehen die Stimmbürger nicht, worum es geht? Oder ist eine solche Abstimmung gefährlich, weil sie in die Struktur eines Staates eingreift? Stegner, der sich bei anderer Gelegenheit für den Einbezug direktdemokratischer Elemente aussprach, müsste bestimmen, was eine halbdirekte Demokratie genau wäre – jedenfalls lässt sich der Verdacht nicht ausräumen, dass es jene Form von Demokratie wäre, bei der die gewählten Politiker die Freiheit hätten, eine Abstimmung je nach Ausgang und Resultat als richtig demokratisch gültig oder eben nur als halbdemokratisch zu bezeichnen.

Im Unterschied zur repräsentativen Demokratie spült die direkte Demokratie regelmässig – mitunter rechtzeitig, aber nicht immer rechtmässig – Dinge an die Oberfläche, die im offiziellen Jargon der Politiker keinen Platz haben (dürfen). Auch wenn es unangenehm ist, gewisse Voten des Souveräns zu akzeptieren, zum Wesen der direkten Demokratie gehört es, diese ernst zu nehmen, auch wenn sie sich als Fehler entpuppen sollten. Die Arroganz, die sich in der ARD-Sendung breitmachte, ist im umgekehrten Fall nicht denkbar: Was immer auch deutsche Politiker entscheiden, die Schweizer akzeptieren das ohne erzieherische Gegenrede oder autoritäre Zurechtweisung – oft sogar mit zu viel Respekt! Und wieso? Weil die Deutschen wie die Eltern sind, die sich nun mal für das blaue EU-Auto entschieden haben.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Deutsche-Arroganz/story/1972...

 

weico

 

11.02.2014 12:36
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GOLDWING hat am 11.02.2014 - 11:53 folgendes geschrieben:

 In meinen Augen ist Roger Köppel ein richtiger moderner Tell,er verteidigt die Souveränität des Schweizervolkes vehement.

Ja, so vehement wie das Bankgeheimnis. Damals veröffentliche die Weltwoche im Fall  Hildebrand ein manipuliertes Bankdokument der Bank Sarasin.

Gleichzeitig wurden die CD-Käufe der Deutschen angeprangert.

Beim aktuellen Steuerstreit hat man auch nicht viel von ihm gehört. Macht er was gegen die Steueroase Delaware?

Was macht der Tell gegen die NSA? Dort werden Daten des Schweizervolkes gesammelt.

 

 

 

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Benjamin Franklin

11.02.2014 11:53
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Roger Köppel

 In meinen Augen ist Roger Köppel ein richtiger moderner Tell,er verteidigt die Souveränität des Schweizervolkes vehement.

 

11.02.2014 08:38
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Schlagabtausch in der ARD

Zur besten Sendezeit um 21 Uhr kam es in der Sendung «hart aber fair» auf ARD zum Showdown. Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel verteidigte die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vehement - und teilte aus. Insbesondere mit dem SPD-Politiker Ralf Stegner, der die Schweizer in einem Tweet als «Spinner» bezeichnet hatte, kam es zu harten Auseinandersetzungen. Moderator Frank Plasberg musste Köppel immer wieder unterbrechen. In der emotionalen Atmosphäre fielen sich die Teilnehmer immer wieder gegenseitig ins Wort.

Es sei «respektlos», wie sich Stegner über einen demokratischen Volksentscheid äussere. Zur Demokratie gehören nicht nur Volksentscheide, sondern auch die Meinungsfreiheit, eine Entscheidung scharf zu kritisieren, konterte Stegner. Angesichts der demographischen Entwicklung in Europa brauche es mehr und nicht weniger Freizügigkeit.

«Angst ist kein guter Ratgeber»

Er warf den Initianten vor, die Emotionen geschürt zu haben: «Die Kampagne hat behauptet, die Schweiz werde überfremdet.» Angst sei aber kein guter Ratgeber für vernünftige Politik. Roger Köppel enervierte sich über Stegners Ausführungen: «Sie behandeln die Schweiz wie eine Provinz der EU.»

Roger Köppel warf den anderen Diskussionsteilnehmern vor, die Motive der Schweizer falsch darzustellen. Das Volk habe sich nicht für eine Abschottung, sondern für eine souveräne Kontrolle der Einwanderung entschieden.

«Das wird die EU nicht akzeptieren»

«Die Schweizer träumen», erwiderte Rolf-Dieter Krause, ARD-Korrespondent in Brüssel. Sie glaube, sie könne die Freizügigkeit für Personen wegverhandeln, die Freizügigkeit für Güter Kapital aber behalten. Das werde die EU nicht akzeptieren.

Mit Bezug auf den Inländervorrang, der die Initiative vorsehe, fragte Krause: «Warum sollen europäische Bürger in der Schweiz akzeptieren, in der Schweiz diskriminiert werden, während die Schweiz will, dass Schweizer Unternehmen nicht diskriminiert?»

«Schweiz ist ältere Demokratie als Deutschland»

Laut Köppel unterschätzen die deutschen Kritiker der SVP-Initiative das Differenzierungsvermögen der Schweizer Bevölkerung: «Die Schweiz ist eine ältere Demokratie als Deutschland.» Diesen historischen Seitenhieb liess Stegner nicht unwidersprochen: «Ich glaube das Frauenwahlrecht in Deutschland gibt es schon länger als in der Schweiz.»

http://www.20min.ch/schweiz/dossier/zuwanderung/story/-Das-ist-eine-Resp...

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11.07.2012 08:51
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weico hat am 10.07.2012 - 19:26 folgendes geschrieben:


P.S... die "ach-so-empörten-Gutmenschen" können ja noch ein Verfahren wegen "Gewalt-und Waffenverherrlichung" anstrengen.

 

..dann könnten die Gutmenschen jetzt feiern....und

 

Unser Weico freut sich doch und feiert. Mindestens wenn die Smileys so anschaut.

Mach weiter so, lass uns an deinen geistigen Höhenflügen teilhaben

 

 

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10.07.2012 19:26
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Elias hat am 10.07.2012 - 08:34 folgendes geschrieben:

 

P.S... die "ach-so-empörten-Gutmenschen" können ja noch ein Verfahren wegen "Gewalt-und Waffenverherrlichung" anstrengen.

 

Nochmals Schwein gehabt. Man stelle sich vor, es wäre anders herausgekommen.

..dann könnten die Gutmenschen jetzt feiern....und müssten ihre Niederlage nicht auf auf der empörten "Moralschiene" fahren.. :oops:

http://www.taz.de/Romafeindliches-Cover-der-Weltwoche/!97059/

http://www.taz.de/Verfahren-gegen-Weltwoche-eingestellt/!97025/

 

weico

 

 

10.07.2012 08:34
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P.S... die "ach-so-empörten-Gutmenschen" können ja noch ein Verfahren wegen "Gewalt-und Waffenverherrlichung" anstrengen.

 

Nochmals Schwein gehabt. Man stelle sich vor, es wäre anders herausgekommen. Jede Wette, der Vorszeige-SVPLer Weico hätte die Schuld den Gutmenschen in die Schuhe geschoben. Oder nach der politischen Zugehörigkeit der Richter gefragt.

Mach weiter so Weico, das ist die Werbung, die die SVP braucht.

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Benjamin Franklin

09.07.2012 19:34
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Roma-Cover: Verfahren gegen Weltwoche eingestellt

 

 http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/RomaCover-Verfahren-gegen-W...

 

:oops: Dirol

 

ob in Zürich:

http://www.weltwoche.ch/uploads/media/PDF.pdf

oder in Wien:

http://www.weltwoche.ch/uploads/media/PDF2.pdf

 

P.S... die "ach-so-empörten-Gutmenschen" können ja noch ein Verfahren wegen "Gewalt-und Waffenverherrlichung" anstrengen. ROFLDrinks

 

 

weico

 

26.04.2012 15:12
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Roger Köppel

Ich muss jedes mal schmunzeln wenn ich in der Fernsehsendung Sonn Talk Roger Köppels Auftritte sehe. Normalerweise setzt sich die Runde aus zwei Vertretern der Politik und einem Vertreter der Medien zusammen. Meistens jemand von der SP und jemand von der SVP. Wenn Köppel dabei ist, hat man das Gefühl die SVP Mannschaft hätte sich verdoppelt. Wink

Ob Sprachrohr oder nicht. Seine Einstellung zeigt sich in seiner Argumentation und zieht sich durch bis in die Artikel seiner Zeitung. Manche werden sagen die Weltwoche spricht heikle Themen an. Andere, dass er ein rassist ist. Ich denke weder noch.  

Meiner Meinung nach hat man als Chefredakteur einer Zeitung eine grosse Verantwortung und der wird er mit seinem Verhalten nicht gerecht. Selbstdarstellung ist sicher keine gute Voraussetzung für einen Mann in seiner Position.

23.04.2012 08:54
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Denunziantentum

weico hat am 21.04.2012 - 10:47 folgendes geschrieben:

Elias hat am 21.04.2012 - 10:02 folgendes geschrieben:

weico hat am 20.04.2012 - 19:08 folgendes geschrieben:

 Ich habe mit diesen Winkeladvokaten kein Mitleid.

..warum sollte man auch Mitleid haben..?

Woher soll ich das wissen? Es gibt keinen Grund, Mitleid zu haben. Somit auch keinen Grund für Immunität. Diese Rechtsverdreher haben das Fach studiert. Blödheit darf nicht belohnt werden.

 

Denunziantentum

Es gibt mitterweile einen Link im Internet, wo man den IV-Missbrauch melden kann. Von den 3000 gemeldete Fällen waren nur 40 tatsächlich ein Missbrauch. Die anderen durften einer Besachäftigung nachgehen.

Die Eltern von Kinden, welche blaue Flecken haben, werden schaarenweise verpfiffen mit zum Teil tragischen Irrtümern. Nur bei ganz wenigen Fällen handelt es sich um Rabeneltern. Kollateralschaden nennt sich das.

Die kriegen alle auch keine Immunität.

 

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Benjamin Franklin

21.04.2012 10:47
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Elias hat am 21.04.2012 - 10:02 folgendes geschrieben:

weico hat am 20.04.2012 - 19:08 folgendes geschrieben:

 Ich habe mit diesen Winkeladvokaten kein Mitleid.

..warum sollte man auch Mitleid haben..?

 

weico

 

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