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Simona
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Russland

News für Interessierte:

CH/Russland-Reise Leuthard: Schweizerisch-russisches Wirtschaftstreffen eröffnet

Jekaterinburg (AWP/sda) Auf ihrer Russland-Reise hat Bundesrätin Doris Leuthard

am Donnerstag in Jekaterinburg ein schweizerisch-russisches Wirtschaftstreffen

eröffnet. Damit sollen die wirtschaftlichen Beziehungen beider Seiten gestärkt

werden.

Die Schweizer Wirtschaft habe ein grosses Interesse an der Region Swerdlowsk

mit der Hauptsstadt Jekaterinburg, sagte Leuthard vor knapp 200 Vertretern vor

allem kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Das Gebiet Swerdlowsk sei eine

Schlüsselregion der russischen Wirtschaft.

Denn von dort kommt der Stoff, der Russland seinen Aufstieg beschert. In dem

Gebiet, das fünfmal so gross ist wie die Schweiz, liegt die grösste Öl- und

Erdgasförderung des ganzen Riesenlandes.

Wegen des Reichtums an Rohstoffen wie Metallen und Kohle hat sich die Region

Swerdlowsk seit dem 19. Jahrhundert zum Zentrum der Schwer- und

Rüstungsindustrie entwickelt. Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs war die Stadt

Swerdlowsk, wie Jekaterinburg unter den Sowjets hiess, Sperrgebiet für

Ausländer.

"Im Prinzip wird hier das Geld verdient, das in der russischen Föderation

ausgegeben wird. 70% aller Steuereinnahmen stammen von hier", sagte ein Kenner.

Dies bedeute aber nicht, dass das Geld auch hier verrechnet werde. Swerdlowsk

habe die grösste Wirtschaftskraft aller Regionen ausserhalb von Moskau.

Nach dem Ende der Krise in den 1990er-Jahren sei die Wirtschaft im Durchschnitt

zwischen 8 und 9% gewachsen, sagte der Regierungschef der Region, Viktor

Kokscharow, am Wirtschaftstreffen, das die

Aussenwirtschafts-Förderungsorganisation OSEC organisiert hatte. 2007 habe die

Region Swerdlowsk um 9,3% zugelegt.

Das haben auch westliche Firmen gemerkt, die sich immer mehr in der Region

Swerdlowsk ansiedeln. Der ganze Güterhandel mit dem Ausland belief sich 2007

auf 10 Mrd USD. Die Schweiz ist allerdings bislang schwach vertreten. Mit einem

Güterhandelsvolumen von 108 Mio USD liegt sie auf Platz 21 der Länderrangliste.

Seit 1996 ist der Elektrotechnikkonzern ABB in Jekaterinburg tätig. Dort werden

Transistoren und andere Bestandteile zur Aufrüstung des russischen Stromnetzes

hergestellt. Der Modernisierungsbedarf ist riesig, das Geschäft boomt.

Seit 2005 habe ABB Russland mit seinen insgesamt acht Fabriken den Umsatz auf 1

Mrd USD verdreifacht, sagte ABB-Russland-Chef Ulisses de la Orden beim Besuch

von Bundesrätin Leuthard in der Fabrik.

Das jetzige Werk in Jekaterinburg sei zu klein. Nun will der Konzern mit der

grossen Kelle anrichten und für 90 Mio. Dollar eine neue Fabrik bauen, die 2010

den Betrieb aufnehmen und 1000 Mitarbeiter beschäftigen soll. Innert fünf

Jahren will ABB Russland den Umsatz von 1 Mrd auf 3 Mrd USD steigern.

Seit Monaten sucht ABB ein geeignetes Grundstück, bislang allerdings erfolglos.

Das grösste Problem sei die Bürokratie, sagte de la Orden. Jetzt liege ein

Angebot der Gesellschaft Renova des Oligarchen Viktor Vekselberg vor, dem

Vieles in Jekaterinburg gehört, sagte ABB Senior Vice President Richard Friedl.

Vekselbergs Renova-Gruppe hat Riesenprojekte in der Stadt vor. So will sie bis

2016 einen ganz neuen Geschäftsdistrikt realisieren, wie Bürgermeister Arkadi

Tschernjetski beim Treffen mit Leuthard sagte. Für 30 Mrd USD solle zudem bis

2025 ein ganz neuer Stadtteil, der Akademicheski Bezirk, für 325'000 Bewohner

aus dem Boden gestampft werden.

Gruss,

Simona

rogerfrieden
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Russland

Und was soll man jetz hier schreiben?

Tolle Sache!

Russland ist meiner Meinung nach zu unsicher, nach wie vor, man siehts ja grad bei den Ölmultis, da verschwinden für BP und Shell schwubs mal ein paar Milliarden Investitionen.

Wo kämen wir den hin, wenn jeder sagen würde "wo kämen wir den hin", und niemand würde gehen um zu sehen wo wir hinkämen wenn wir gingen.

Emil
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Russland

Blum 3 Kannst ja etwas Wirtschaft studieren:

EIL - Russlands Energieminister fordert Erhöhung der Ölförderung

11:48 | 18/ 07/ 2008

MOSKAU, 18. Juli (RIA Novosti). Russlands Ölunternehmen müssen Energieminister Sergej Schmatko zufolge den jetzigen Stand der Ölförderung nicht nur beibehalten, sondern auch erhöhen.

"Im nächsten Jahr wird bestimmt mehr Öl gefördert als in diesem", betonte Schmatko am Freitag.

Russlands Ölgewinnung ist im ersten Halbjahr 2008 nach Angaben der staatlichen Statistikbehörde Rosstat gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,6 Prozent auf 242 Millionen Tonnen zurückgegangen.

Dennoch bleibt das Energieministerium, so Vizeminister Anatoli Janowski, bei der bisherigen Jahresprognose, wonach die Ölförderung um ein Prozent erhöht werden soll. Im nächsten Jahr solle der Zuwachs zwar geringfügig, dennoch mehr als ein Prozent betragen, so Janowski.

Im vergangenen Jahr hatte Russland die Ölfördermengen gegenüber 2006 um 2,4 Prozent auf 491,5 Millionen Tonnen erhöht.

Emil

Simona
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Info:

Wirtschaft

Russland und Venezuela planen Joint Venture im Energiebereich

17:04 | 22/ 07/ 2008

BARWICHA, SCHLOSS MEIENDORF, 22. Juli (RIA Novosti). Russland und Venezuela planen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Verarbeitung von Energieträgern. Das teilte der venezolanische Präsident Hugo Chavez am Dienstag auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen seiner Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew mit.

"Wir werden bald die erste Bohrung für eine Gasfördersonde im Westen Venezuelas unter Beteiligung von Gazprom und die erste Bohrung im Orinoco-Tal unter Beteiligung von Lukoil durchführen.

Wir sind bereit, ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen sowie bei der Produktion und Verarbeitung von Erdöl voranzukommen", sagte Chavez.

Die Pressekonferenz fand im Schloss Meiendorf statt, einer Vorstadtresidenz des russischen Präsidenten im Gebiet Moskau.

Gruss,

Simona

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Wirtschaft

Russland und China wollen Energie-Kooperation neu gestalten

17:02 | 25/ 07/ 2008

MOSKAU, 25. Juli (RIA Novosti). Der russische Vizepremier Igor Setschin wird während seines vom 25. bis 27. Juli stattfindenden Besuches in China neue Kooperationsmöglichkeiten im Energiebereich besprechen.

Dies gab der Pressedienst der russischen Regierung bekannt.

„Während des China-Besuches des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew im Mai hatte der Vorsitzende der Volksrepublik China, Hu Jintao, vorgeschlagen, einen neuen Mechanismus der bilateralen Zusammenarbeit im Energiebereich zu schaffen“, hieß es in der Mitteilung.

Im Rahmen der Dienstreise trifft sich Setschin mit dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao sowie mit dessen Stellvertreter, Wang Qishan. Außerdem verhandelt der russische Vizeregierungschef mit den Chefs der staatlichen Körperschaften für Erdöl, Petrolchemie und Atomindustrie.

Innerhalb der russischen Regierung ist Setschin unter anderem für die Bereiche Industrie und Energiewirtschaft zuständig.

Gruss,

Simona

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Mal was Neues...

Russland: Milliardenklage gegen Bank of New York

28.07.2008 | 18:22 | (Die Presse)

Das US-Geldinstitut hat in den 90er-Jahren geholfen, sieben Milliarden Dollar illegal aus Russland raus zu bringen.

MOSKAU (Bloomberg/go). Nach dem wöchentlich schärfer werdenden Streit zwischen staatsnahen russischen Oligarchen und dem britischen Ölkonzern BP könnte der nächste Konflikt zwischen Russland und einem westlichen Konzern eskalieren. Gestern, Montag, hatte eine Richterin am Moskauer Schiedsgericht darüber zu entscheiden, ob sie es der russischen Zollbehörde gestattet, von der Bank of New York 22,5 Mrd. Dollar (14,3 Mrd. Euro) Schadenersatz zu verlangen. Zu Blattschluss der „Presse“ stand die Entscheidung noch aus.

Seit 2007 ist diese Klage des russischen Zolls anhängig. Grund dafür ist die Beihilfe der US-Bank beim Aus-dem-Land-Schaffen russischen Kapitals in den 90er-Jahren. Umgerechnet mindestens sieben Mrd. Dollar hat die Bank of New York für zahlreiche Kunden auf illegale Weise und abgabenfrei aus Russland transferiert.

Geständige Banker

Das haben Lucy Edwards, die damals eine hohe Führungsposition in der Bank eingenommen hatte, und ihr Gatte Peter Berlin, der Unternehmen mit Konten bei der Bank geführt hatte, bereits vor acht Jahren gestanden. In den USA wurden sie dafür zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

2005 wiederum gestand die Bank in zwei US-Verfahren, dass sie es verabsäumt hatte, verdächtige Geldüberweisungen ordnungsgemäß zu melden. Um diese Strafverfahren in den USA zu beenden, zahlte sie 14 Mio. Dollar.

Genau hier setzt die russische Zollbehörde an. Dieses Eingeständnis aus 2005 diene auch in einem zivilrechtlichen Prozess, der auf Schadenersatz abzielt, als Beweis, dass die Bank Russland geschädigt habe, indem sie Kapitalflucht ermöglicht habe.

Die Zollbehörde verlangt deshalb den dreifachen Schadensbetrag, also 22,5 Mrd. Dollar, weil sie sich auf ein US-Gesetz namens „Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act“ (kurz: RICO) beruft. Nach diesem werden Verbrechen verfolgt, die von kriminellen Organisationen verübt werden. Berühmte Beispiele dafür sind die Mafia-Familie Gambino in New York (lebenslänglich für vier Mafiosi) und der Finanzhai Michael Milken (er bekannte sich in einigen Punkten schuldig, um dem Gefängnis zu entgehen).

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Gruss,

Simona

Simona
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Simona
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Russland

Na, da sind wir doch aber froh; reicht doch wenn die eine Hälfte der Welt versagt hat.

Smile

http://de.rian.ru/business/20080902/116482508.html

Gruss,

Simona

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Und heute...

freut man sich hier offensichtlich weiter...

http://www.boersenreport.de/marktberichte-65951-b%C3%B6rse_russland_mit_...

Gruss,

Simona

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Eilmeldung / News

EIL - Russland konnte Finanzschock standhalten - US-Senator Lugar

19:13 | 17/ 09/ 2008

WASHINGTON, 17. September (RIA Novosti). Russland hat es dank den akkumulierten Finanzreserven geschafft, dem jüngsten Finanzschock standzuhalten, der mehrere andere Länder in die Knie gezwungen hätte.

Das sagte US-Senator Richard Lugar von der Republikanischen Partei am Mittwoch im Senat. "Ein Finanzschock solcher Stärke hätte die Wirtschaften mehrerer anderer Länder ruiniert. Aber die Dutzende Milliarden Dollar, die Russland aus dem Öl- und Gasgeschäft eingenommen hat, gestatteten es, die ökonomischen Verluste abzufedern", sagte der Senator.

Lugar verwies darauf, dass der russische Aktienmarkt mehr als die Hälfte seines Wertes verloren hatte und über 20 Milliarden US-Dollar aus dem Land geflüchtet waren. "Zudem musste die Zentralbank in den letzten Tagen mit 4,5 Milliarden Dollar intervenieren, um den Wechselkurs des Rubels zu stützen", sagte er.

Gruss,

Simona

Dr.Zock
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Russland

@ Simona

Eine weitere Lüge / Halbwahrheit eines AMIS... :evil: :evil: :evil:

Richtig ist, dass die Regierung sowohl gestern wie auch heute einen Handelsstop verordnet hat, um die Börse nicht ins bodenlose stürzen zu lassen. In den Handelspausen hat dann die Regierung die Geldpumpe angeworfen. Diese haben aber fast nichts bewirkt.

Die Argumente sind da: sinkende Rohstoffe, Georgienkrieg, Abzug der ausländischen Investoren, und Liquiditätsprobleme russischer Banken. Ob das allerdings stimmt bleibt fraglich.

Moskau ist ein kleiner Börsenplatz. Und ich vermute daher eher dass einige HedgeFunds massive Geldprobleme haben, und demzufolge gezwungen waren Positionen aufzulösen.

Alleine in den vergangenen 10 Handelstage hat der Index um rund 25% verloren. Ich verfolge dies, weil ich leider in RDXUS investiert bin ( EP 2.09 was denn sonsts.... :evil: :evil: :evil: ).

Also ich gehe definitiv davon aus, dass die "Megazocker" aus dem letzten Loch pfeifen. Sonst hätten sie nicht solche Aktionen eingeleitet.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Emil
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Russland

Die haben doch Recht und haben zu gemacht bis morgen:

http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?sid=698232

Emil

chrigi@cash
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Wer von euch sieht da bald mal ein Erhohlungspotenzial bei den Russen, und auf was für Produkte, Titel und CALLS setzte Ihr?

Danke für eure Ausführungen!

Gruss Chrigi@Ca$h

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Simona
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Man wird sehen...

Wirtschaft

Ausländische Anleger setzen weiter auf Investitionsprojekte in Russland - Dworkowitsch

22:56 | 21/ 10/ 2008

MOSKAU, 21. Oktober (RIA Novosti). Die meisten ausländischen Anleger setzen nach Worten von Präsidentenberater Arkadi Dworkowitsch weiterhin auf Investitionsprojekte in Russland.

"Die meisten zum Konsultativrat für ausländische Investitionen beim russischen Kabinett gehörenden Unternehmen erwägen neue Vorhaben in Russland", sagte Dworkowitsch am Dienstag vor der Presse in Moskau.

Am Vortag war der Rat zu einer Sitzung zusammengetreten. Den Vorsitz führte Ministerpräsident Wladimir Putin. Der Regierungschef teilte in der Sitzung mit, dass mehrere Unternehmen, so Renault und Nestle, ungeachtet der Finanzkrise ihre Millionen-Projekte in Russland realisieren wollen.

Dworkowitsch zufolge wirkt sich die Krise nicht sosehr auf die Billigung neuer Investitionsprojekte, sondern vielmehr auf konkrete Termine für ihre Realisierung aus. "Mehrere ausländische Unternehmen sind mit Finanzierungsproblemen konfrontiert. Russland ist dabei keine besondere Region, weist aber beachtliche Vorteile auf."

"Alle Geschäftsleute, die am Vortag in der Sitzung des Rates teilgenommen hatten, waren sich darüber im klaren, dass die russischen Behörden Beschlüsse zum Schutz der nationalen Wirtschaft vor der globalen Finanzkrise schneller als manche andere Länder gefasst hatten ... Vertreter ausländischer Unternehmen betrachten Russland als einen attraktiven Standort für künftige Investitionen", sagte der Präsidentenberater.

Gruss,

Simona

Simona
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Dr.Zock
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@ Simona

Danke !!!

Gruss

Zocki

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Simona
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Smile

Börse Russland sehr fest: Ölpreis Stabilisierung hilft Rosneft, Lukoil, Gazprom - Norilsk Nickel Down

Marktberichte Russland [21.11.2008 - 20:48]

Die russischen Aktienwerte konnten sich zum Wochenausklang der weltweit zumeist vorherrschenden Erholungsbewegung anschliessen und endlich wieder einmal freundlicher schliessen. Zur Schlussglocke notierte der auf US-Dollar Basis berechnete Benchmarkindex RTS mit 3,39 % im jüngst sehr ungewohnten positiven, tiefgrünen Terrain und schloss auf einem Stand von 580,12 Indexpunkten.

Begleitet wurde die starke Erholungsbewegung von einem auf 19,112 Mio. US-Dollar angestiegenen Handelsumsatz.

Die Stabilisierung des Ölpreises um die Marke von 50 US-Dollar je Barrel wurde mit Freude von den Anleger zur Kenntis genommen. Zunächst hatte der Markt den grössten Teil der Sitzungs richtungslos nur seitwärts tendieren können.

Der weltweit grösste Gasproduzent Gazprom (903276) avancierte um 1,77 % auf 95,9 Rubel im Handel an der St. Petersburger Effektenbörse und konnte sich im Moskauer RTS-Handel um 6,44 % auf 3,32 US-Dollar nach oben schrauben.

Der grösste Ölproduzent aus dem Reich des Bären Rosneft legte um satte 6,43 % auf 2,98 und die No. 2 der Branche LUKoil (899954) um 3,66 % auf 28,3 US-Dollar zu.

Der sibirische Ölriese Surgutneftegaz (904596) gefiel mit einem Zugewinn von 6,93 % auf 0,54 US-Dollar.

Entgegen dem sehr positiven Gesamtmarkttrend verlor der Minengigant Norilsk Nickel (676683) () 1,47 % auf 67 US-Dollar. Bei den Finanzwerten konnte die grösste Bank des Landes Sberbank sich um 2,44 % auf 0,84 US-Dollar verbessern.

Autor: Redaktion

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Gruss,

Simona

weico
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Russland

Russland's Währung wird,nach Medwedew,"ein bisschen flexibler“.. Wink

http://www.welt.de/finanzen/article2932599/Russischer-Rubel-verliert-dra...

P.S:... Leute (vorwiegend "Goldbug's" :oops: ) die immer auf das sogenannte "Gelddrucken" und "Staatsverschuldung" hinweisen,kommen vielleicht etwas in Erklärungsnotstand.. Lol

P.P.S:

Wunderschön auch die Entwicklung der Weltwährungen (im Verhältniss zum Schweizer Franken)

http://www.nzz.ch/finanzen/waehrungen

weico

MarcusFabian
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Russland

weico wrote:

P.S:... Leute (vorwiegend "Goldbug's" :oops: ) die immer auf das sogenannte "Gelddrucken" und "Staatsverschuldung" hinweisen,kommen vielleicht etwas in Erklärungsnotstand.. Lol

Warum :?: :?: :?:

Inwiefern betrifft es Gold, wenn rotes Klopapier gegenüber grünem oder blauem Klopapier ab- oder aufgewertet wird?

weico
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Russland

MarcusFabian wrote:

weico wrote:

P.S:... Leute (vorwiegend "Goldbug's" :oops: ) die immer auf das sogenannte "Gelddrucken" und "Staatsverschuldung" hinweisen,kommen vielleicht etwas in Erklärungsnotstand.. Lol

Warum :?: :?: :?:

Inwiefern betrifft es Gold, wenn rotes Klopapier gegenüber grünem oder blauem Klopapier ab- oder aufgewertet wird?

Es betrifft ja nicht das Gold/Goldpreis,sondern die "Lieblingstheorie" der "Goldbugs" vom "Gelddrucken","Hyperinflation" und "Staatsverschuldung" und deren Auswirkung auf das "Papiergeld"... :!: Lol

Also Nochmals für ALLE "Goldbugs":

Warum wird der Rubel abgewertet,wenn das Land KEINE Staatsschulden hat und KEIN Geld druckt und bekommt dennoch eine HOHE Inflation... :?: :twisted:

weico

MarcusFabian
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weico wrote:

Warum wird der Rubel abgewertet,wenn das Land KEINE Staatsschulden hat und KEIN Geld druckt und bekommt dennoch eine HOHE Inflation... :?: :twisted:

Vertrauen in eine Währung ist nicht nur von der Gelddruckerei und den Staatsschulden abhängig sondern auch von anderen Faktoren:

* Funktionierendes Wirtschafts- und Finanzsystem

* Vertrauen in die Stabilität selbiger sowie in die Politk(er).

Russland ist zu abhängig von Rohstoffpreisen und hat keine namhafte Industrie, die fallende Einnahmen aus Rohstoffen auffangen könnten.

Die Russen trauen ihrer eigenen Währung am allerwenigsten. Während 70 Jahren Kommunismus haben sie sich angewöhnt, für Geld möglichst schnell etwas wertbeständiges zu kaufen. Und die Abwertungen in den 90er Jahren insbesondere während der Krise 98 hat das Vertrauen nicht sonderlich gefördert.

Das hat aber immer noch nix mit Gold zu tun. Blum 3

weico
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Russland

MarcusFabian wrote:

weico wrote:

Warum wird der Rubel abgewertet,wenn das Land KEINE Staatsschulden hat und KEIN Geld druckt und bekommt dennoch eine HOHE Inflation... :?: :twisted:

Vertrauen in eine Währung ist nicht nur von der Gelddruckerei und den Staatsschulden abhängig sondern auch von anderen Faktoren:

* Funktionierendes Wirtschafts- und Finanzsystem

* Vertrauen in die Stabilität selbiger sowie in die Politk(er).

Wunderbar erklärt,dass die "Stärke" einer Währung relativ wenig mit irgendwelchen "Gelddruckfantasien"/Gelddrucken zutun hat.

MarcusFabian wrote:

Russland ist zu abhängig von Rohstoffpreisen und hat keine namhafte Industrie, die fallende Einnahmen aus Rohstoffen auffangen könnten.

Die Russen trauen ihrer eigenen Währung am allerwenigsten. Während 70 Jahren Kommunismus haben sie sich angewöhnt, für Geld möglichst schnell etwas wertbeständiges zu kaufen. Und die Abwertungen in den 90er Jahren insbesondere während der Krise 98 hat das Vertrauen nicht sonderlich gefördert.

Exakt! Ohne Einkünfte Ihrer Rohstoffe (..und der Rüstungsindustrie) ist Russland ,wirtschaftlich gesehen, ein "Zwerg". Lol

MarcusFabian wrote:

Das hat aber immer noch nix mit Gold zu tun. Blum 3

Hat ja auch niemand behauptet... 8) :oops:

Aber die "Goldbug's" lieben es,immer auf das "Gelddrucken" und die "Papierwährung" hinzuweisen (...besonders auf den US-Dollar bezogen.. Lol ).

Es sollte nur ein sanfter Hinweis für die (haupsächlich) "Goldbug's" sein,einwenig über Ihre "Golddruchtheorie" nachzudenken und vielleicht (falls möglich.. :oops: ) das Wort GELDDRUCKEN einwenig zu minimieren.Besonders jetzt,da Du ja so schön aufgezeigt hast,dass viele andere Faktoren die "Stärke" einer Währung massgeblich(er) beeinflussen. :twisted:

P.S....."messen" tun die "Goldbug's",bei jedem kleinsten "sprünchen" nach Oben,Ihr Gold dann aber doch gerne in der "Papierwährung".. Lol

Wenn's dann wieder Runter geht,ist es aber dann schnell wieder "manipulation" (bevorzugt vom "Plunge Protection Team" oder den "Illuminaten".. 8) Lol

weico

MarcusFabian
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Russland

weico,

Schlussendlich geht es um Vertrauen und das kann auf vielfache Weise gefördert und zerstört werden.

Russland hat 1990 mit einem sehr niedrigen Vertrauenslevel begonnen. Es konnte aber in den lezten Jahren Vertrauen aufbauen, indem es beispielsweise seinen Staatshaushalt saniert hat.

Amerika hat seit gut 70 Jahren einen enormen Vertrauensbonus, den es allerdings nun mit seiner Geldpolitik verspielt.

Schau: Ein reicher Unternehmer mit einem Einkommen von einer halben Million geniesst (zb bei einem Bankkredit) ein höheres Vertrauen als ein Büezer, der knapp seine Familie druchbringt. Wenn der Unternehmer aber jetzt seine Frau umbringt und in den Knast muss, dann sinkt seine Kreditwürdigkeit von einem Tag auf den anderen unter jene des Büezers.

Amerika ist mit der Gelddruckerei dabei, den Dollar zu zerstören. Das Vertrauen in den Dollar im speziellen und Papiere im allgemeinen wird also sehr rapide sinken.

Hier übrigens noch USD/RUB Chart.

Simona
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Russland-News

Marktberichte Russland [14.01.2009 - 19:26]

Die russischen Aktienwerte konnten sich heute im Zuge des wieder fallenden Ölpreises nur sehr schwach präsentieren. Der auf US-Dollar Basis berechnete RTS-Index büsste im Einklang mit den zumeist leichter notierenden europäischen Nachbarbörsen deutlich an Wert ein. Zum Handelsende notierte der russische Benchmarkindex mit 4,8 % oder 591 Indexpunkten im tiefroten Terrain auf einem Schlussstand von nur noch 591 Zählern. Das führende Börsenbarometer Russlands notiert damals erstmals seit Anfang Dezember wieder unterhalb der Marke von 600 Indexpunkten.

Nahezu alle Blue Chips notierten zur Schlussglocke in der Verlustzone. Die Verlierer wurden heute von dem Buntmetalriesen Norilsk Nickel (676683) mit einem Kursverlust von herben 12 % angeführt, nachdem die Rohstoffnotierungen weiter eingebrochen sind. Optimisten unter den Marktteilnehmer hoffen eine baldige Erholung bei den Rohstoffpreisen und wollen bei einem Niveau von 50 US-Dollar beim Ölpreis wieder massiv in den Markt einsteigen.

Autor: Redaktion

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Gruss,

Simona

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Smile Die Veränderung als Chance...

Energiewirtschaft

Schröder bekommt neuen Posten in Russland

© ZEIT ONLINE, Reuters, dpa 15.1.2009 - 16:59 Uhr

Schlagworte: Unternehmen Grossbritannien Russland Energiewirtschaft

Der Alt-Kanzler soll im Direktorium des russisch-britischen Ölkonzerns TNK-BP Pattsituationen verhindern. Schröder sitzt schon im Aufsichtsrat für die Ostsee-Pipeline

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder ist in das Direktorium des russisch-britischen Energieunternehmens TNK-BP berufen worden. Schröder solle als eines von drei neuen, unabhängigen Mitgliedern des Gremiums künftig dazu beitragen, Pattsituationen zwischen den Eigentümern des Unternehmens zu vermeiden, teilte der britische BP-Konzern mit. BP ist ebenso wie die russische Gesellschaft Alfa Access-Renova zu 50 Prozent an TNK-BP beteiligt und mit vier Direktoren in dem Aufsichtsgremium vertreten.

Schröder gilt als Freund des russischen Regierungschefs Wladimir Putin. Er sitzt bereits im Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft der umstrittenen Ostsee-Pipeline, über die Gas aus Russland direkt nach Deutschland gelangen soll.

BP-Chef Tony Hayward erklärte, er sei besonders erfreut über die Zusage Schröders. Der Rat des Ex-Kanzlers werde wegen seiner engen Beziehungen zu Russland sowohl den Eigentümern als auch Russland nützen. Schröder erklärte in der Pflichtmitteilung, der Erfolg des Unternehmens werde als Beispiel für Russlands Kooperation mit ausländischen Investoren dienen und damit einen wichtigen Beitrag zu Russlands Integration in die Weltwirtschaft leisten.

Der Personalrochade bei Russlands drittgrößtem Ölkonzern war ein erbitterter Streit über Strategie und Machtverhältnisse zwischen BP

und den russischen Aktionären, den Milliardären Michail Fridman, German Chan, Viktor Wekselberg und Leonard Blawatnik, vorausgegangen. Die Briten warfen den Russen vor, "sich wie Gangster zu benehmen". Im September einigten sich die Parteien aber auf einen Kompromiss, der unter anderem eine Neuverteilung der Kontrolle bei TNK-BP vorsah. Teil der Abmachung war der Rücktritt des TNK-BP-Chefs Robert Dudley.

Zum Thema

DIE ZEIT 4/2009: Gasputins Zittern

Russlands Härte im Energiestreit mit der Ukraine ist in Wahrheit ein Zeichen der Schwäche. Das System Putin kämpft in der Wirtschaftskrise um sein Überleben. [...]»

ZEIT ONLINE 46/2008: Wird Schröder arbeitslos?

Russlands Regierungschef Putin stellt wegen andauernder Kritik einiger EU-Staaten den Bau der Ostsee-Gaspipeline infrage – für die der Ex-Kanzler als Aufsichtsrat wirkt [...]»

Gruss,

Simona

Simona
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Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht?

Schade, aber :x

Tschechien hält Russland für keinen verlässlichen Lieferanten mehr

18:23 | 20/ 01/ 2009

BRÜSSEL, 20 Januar (RIA Novosti). Nach dem EU-Kommissionspräsident hat auch der tschechische Außenminister für neue Gas-Lieferwege unter Umgehung Russlands plädiert.

Karel Schwarzenberg, Außenminister des EU-Vorsitzlandes Tschechien, kommentierte am Dienstagnachmittag die Lieferengpässe, die aus dem Pipeline-Konflikt zwischen Moskau und Kiew resultiert waren.

„Das wichtigste Fazit: Russland und die Ukraine sind keine verlässlichen Lieferanten“, hieß es.

Die EU braucht laut Schwarzenberg neue Lieferquellen und Lieferwege: „In diesem Zusammenhang gewinnt die Nabucco-Pipeline an Bedeutung“. Das geplante Nabucco-Projekt zielt darauf ab, das zentralasiatische und Kaspi-Gas über die Türkei unter Umgehung Russlands nach Europa zu transportieren.

Kurz zuvor hatte auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso ähnliche Kritik an Russland und der Ukraine geübt und diesen Ländern „unvorstellbare“ Verstöße gegen die geltenden Liefervereinbarungen attestiert.

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Simona

Bullish
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Re: Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht?

Simona wrote:

„In diesem Zusammenhang gewinnt die Nabucco-Pipeline an Bedeutung“. Das geplante Nabucco-Projekt zielt darauf ab, das zentralasiatische und Kaspi-Gas über die Türkei unter Umgehung Russlands nach Europa zu transportieren.

So versteht man, weshalb die Türkei unbedingt in die EU geholt werden soll. Als Schweizer ist man bezüglich der Energiefragen sowieso etwas naiv und hinter dem Mond.

Simona
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Kurzinfo

Wirtschaftsnews - & Marktberichte - von heute 14:34

Russland deutlich erholt - Ölwerte gesucht

Moskau 26.01.2009 (www.emfis.de) An der Börse Moskau fand heute nach den Abschlägen in der vergangenen Woche eine deutliche Erholung statt. Der RTS Index zog bis zum Nachmittag um 5,1 Prozent auf 523,86 Punkte an. Er hat sich damit heute deutlich besser entwickelt als die asiatischen oder die europäischen Indizes.

Insbesondere im Rohstoffsektor wurde wieder zugegriffen. Hier zogen Lukoil um 6,2 Prozent an, Rosneft gewannen sogar 9,8 Prozent hinzu. Hier wirkte noch die sichtliche Erholung der Rohölnotierungen am Freitag nach. Der maßgebliche Future war in New York um 6,4 Prozent nach oben gesprungen. Gesuch waren daneben die Titel der Sberbank die sich um 6, Prozent verbesserten. Das Institut hatte zuvor gemeldet, den Gewinn in den ersten neun Monaten um 29 Prozent auf 90,2 Milliarden Rubel gesteigert zu haben.

Quelle: EMFIS.COM, Autor: (gh)

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Wirtschaft

Nach Gas-Krise: Juschtschenko verspricht EU Einhaltung der Gasabkommen mit Russland

15:31 | 27/ 01/ 2009

BRÜSSEL, 27. Januar (RIA Novosti). Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat der Europäischen Union zugesagt, das mit Russland erzielte Abkommen zur Beendigung der Transitblockade der Gaslieferungen nach Europa einzuhalten.

Der Vorstandsvorsitzende des russischen Konzerns Gazprom, Alexej Miller, und der Chef des ukrainischen Versorgers Naftogas Ukrainy, Oleg Dubina, hatten am 19. Januar in Moskau Verträge über die Gaslieferungen in die Ukraine und über den Transit russischen Gases durch die Ukraine für die Jahre 2009 bis 2019 unterzeichnet.

Die Dokumente wurden im Beisein der Regierungschefs beider Länder, Wladimir Putin und Julia Timoschenko, signiert.

"Wie Präsident Juschtschenko äußerte, sei er mit dem Abkommen nicht ganz zufrieden, werde es jedoch einhalten", sagte der Vorsitzende der EU-Kommission José Manuel Barroso am Dienstag in Brüssel nach seinem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef.

Der Chef der EU-Exekutive teilte auch mit, dass am 21. März in Brüssel eine internationale Investitionskonferenz über die Modernisierung des ukrainischen Gasverteilersystems stattfindet, an der Vertreter der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds teilnehmen sollen.

Laut der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN hatte sich Präsident Juschtschenko im Rahmen seines Arbeitsbesuchs in Brüssel mit der EU-Leitung getroffen und Fragen der Energiewirtschaft und der europäischen Integration der Ukraine erörtert.

An dem Treffen haben neben dem EU-Kommissionschef Barroso auch die EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner sowie Mitglieder der EU-Kommission teilgenommen.

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Simona

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Schätze, man versteht sich und wusste sich hier zu helfen...

China pumpt russischen Konzernen Geld gegen Öllieferungen - Russlands Presse

15:49 | 18/ 02/ 2009

MOSKAU, 18. Februar (RIA Novosti). Die russischen Ölkonzerne Rosneft und Transneft bekommen von der chinesischen Entwicklungsbank eines der größten Kredite in der Geschichte Russlands. Darüber schreiben die Zeitungen „Wremja Nowostej“ und „Kommersant“ am Mittwoch.

Das Darlehen beläuft sich auf 25 Milliarden US-Dollar mit 20-jähriger Laufzeit zu einem Zinssatz von fünf Prozent. Im Gegenzug verpflichten sich die russischen Ölkonzerne, 20 Jahre lang 15 Millionen Tonnen Öl jährlich an das Reich der Mitte zu liefern.

Weder der russische Vizepremier Igor Setschin noch Peking noch die russischen Ölkonzerne haben bislang irgendwelche Einzelheiten zum Deal durchsickern lassen. Zu welchem Preis dieses Öl geliefert wird, ist auch nicht bekannt, doch gerade der Preis dürfte bei einem Langzeitvertrag eine Schlüsselrolle spielen.

Die russische Ölfirma Rosneft war bereits einmal in Chinas Falle getappt: 2004 hatte der chinesische Staatskonzern CNPC sechs Milliarden Dollar an Rosneft für die Lieferung von 48,4 Millionen Tonnen Erdöl bis 2010 überwiesen. Damals kostete ein Barrel russisches Öl rund 40 Dollar. Im vergangenen Jahr, als der Ölpreis um 75 Prozent wuchs, versuchte Rosneft, den Preis anzuheben. CNPC war einverstanden, allerdings war die Preiserhöhung kaum der Rede wert. Gespräche über eine weitere Steigerung lehnten die Chinesen ab.

Der heutige Vertrag wird unter ganz anderen Bedingungen unterzeichnet. Die Ölpreise sind im Keller, und die Wahrscheinlichkeit, dass man mit aller Härte den speziellen chinesischen Markt (auch als „Markt des Verkäufers“ genannt) zu spüren bekommt, ist sehr groß.

Valeri Nesterow von Troika-Dialog ist überzeugt, dass die Chinesen damit einen sehr lukrativen Deal gemacht haben. „Das Land wird garantiert und langfristig Öl bekommen, was dem Reich der Mitte ermöglicht, die Lieferrouten zu diversifizieren. Die Lage in den Persischen Golfstaaten ist milde ausgedrückt labil, doch von dort stammen 80 Prozent der weltweiten Importe. Deswegen sind solche Länder wie China und Japan bestrebt, immer mehr Öl aus Russland zu beziehen“.

Im Rahmen eines neuen Vertrags wird das Öl durch die geplante Ostsibirien-Pazifik-Pipeline nach China fließen. Die Inbetriebnahme dieser Pipeline ist für den Dezember 2009 angesetzt. Das frische Geld wolle Transneft für den Bau einer Abzweigung der Ostsibirien-Pazifik-Pipeline nutzen, hieß es. Diese Abzweigung soll vom russischen Skoworodino zur chinesischen Grenze führen.

Rosneft werde das Geld für die Bezahlung seiner Schulden nutzen, hieß es. Im Jahr 2009 muss Rosneft etwa acht Milliarden US-Dollar an Schulden zurückzahlen. Sechs Milliarden Dollar davon entfallen auf das chinesische Geld, den Rest machen die Eigenmittel aus. Weitere acht Milliarden will Rosneft in sein Investitionsprogramm stecken.

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Wenigstens einer, der heute mal was Positives prognostiziert für sein Land: :idea:

Finanzminister: Russlands BIP ab 2010 wieder auf Wachstumskurs

11:02 | 02/ 03/ 2009

MOSKAU, 02. März (RIA Novosti). Trotz der aktuellen Finanzkrise soll die russische Wirtschaft laut Prognose des Finanzministeriums schon im kommenden Jahr auf einen Erholungskurs einschwenken.

Wie Finanzminister Alexej Kudrin am Montag mitteilte, erwartet sein Ministerium für 2009 zwar einen BIP-Rückgang um 2,2 Prozent. Doch schon 2010 solle das Bruttoinlandsprodukt um zwei bis drei Prozent zunehmen.

Gruss,

Simona

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