Russland

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10.07.2008 22:55
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Russland

News für Interessierte:

CH/Russland-Reise Leuthard: Schweizerisch-russisches Wirtschaftstreffen eröffnet

Jekaterinburg (AWP/sda) Auf ihrer Russland-Reise hat Bundesrätin Doris Leuthard

am Donnerstag in Jekaterinburg ein schweizerisch-russisches Wirtschaftstreffen

eröffnet. Damit sollen die wirtschaftlichen Beziehungen beider Seiten gestärkt

werden.

Die Schweizer Wirtschaft habe ein grosses Interesse an der Region Swerdlowsk

mit der Hauptsstadt Jekaterinburg, sagte Leuthard vor knapp 200 Vertretern vor

allem kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Das Gebiet Swerdlowsk sei eine

Schlüsselregion der russischen Wirtschaft.

Denn von dort kommt der Stoff, der Russland seinen Aufstieg beschert. In dem

Gebiet, das fünfmal so gross ist wie die Schweiz, liegt die grösste Öl- und

Erdgasförderung des ganzen Riesenlandes.

Wegen des Reichtums an Rohstoffen wie Metallen und Kohle hat sich die Region

Swerdlowsk seit dem 19. Jahrhundert zum Zentrum der Schwer- und

Rüstungsindustrie entwickelt. Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs war die Stadt

Swerdlowsk, wie Jekaterinburg unter den Sowjets hiess, Sperrgebiet für

Ausländer.

"Im Prinzip wird hier das Geld verdient, das in der russischen Föderation

ausgegeben wird. 70% aller Steuereinnahmen stammen von hier", sagte ein Kenner.

Dies bedeute aber nicht, dass das Geld auch hier verrechnet werde. Swerdlowsk

habe die grösste Wirtschaftskraft aller Regionen ausserhalb von Moskau.

Nach dem Ende der Krise in den 1990er-Jahren sei die Wirtschaft im Durchschnitt

zwischen 8 und 9% gewachsen, sagte der Regierungschef der Region, Viktor

Kokscharow, am Wirtschaftstreffen, das die

Aussenwirtschafts-Förderungsorganisation OSEC organisiert hatte. 2007 habe die

Region Swerdlowsk um 9,3% zugelegt.

Das haben auch westliche Firmen gemerkt, die sich immer mehr in der Region

Swerdlowsk ansiedeln. Der ganze Güterhandel mit dem Ausland belief sich 2007

auf 10 Mrd USD. Die Schweiz ist allerdings bislang schwach vertreten. Mit einem

Güterhandelsvolumen von 108 Mio USD liegt sie auf Platz 21 der Länderrangliste.

Seit 1996 ist der Elektrotechnikkonzern ABB in Jekaterinburg tätig. Dort werden

Transistoren und andere Bestandteile zur Aufrüstung des russischen Stromnetzes

hergestellt. Der Modernisierungsbedarf ist riesig, das Geschäft boomt.

Seit 2005 habe ABB Russland mit seinen insgesamt acht Fabriken den Umsatz auf 1

Mrd USD verdreifacht, sagte ABB-Russland-Chef Ulisses de la Orden beim Besuch

von Bundesrätin Leuthard in der Fabrik.

Das jetzige Werk in Jekaterinburg sei zu klein. Nun will der Konzern mit der

grossen Kelle anrichten und für 90 Mio. Dollar eine neue Fabrik bauen, die 2010

den Betrieb aufnehmen und 1000 Mitarbeiter beschäftigen soll. Innert fünf

Jahren will ABB Russland den Umsatz von 1 Mrd auf 3 Mrd USD steigern.

Seit Monaten sucht ABB ein geeignetes Grundstück, bislang allerdings erfolglos.

Das grösste Problem sei die Bürokratie, sagte de la Orden. Jetzt liege ein

Angebot der Gesellschaft Renova des Oligarchen Viktor Vekselberg vor, dem

Vieles in Jekaterinburg gehört, sagte ABB Senior Vice President Richard Friedl.

Vekselbergs Renova-Gruppe hat Riesenprojekte in der Stadt vor. So will sie bis

2016 einen ganz neuen Geschäftsdistrikt realisieren, wie Bürgermeister Arkadi

Tschernjetski beim Treffen mit Leuthard sagte. Für 30 Mrd USD solle zudem bis

2025 ein ganz neuer Stadtteil, der Akademicheski Bezirk, für 325'000 Bewohner

aus dem Boden gestampft werden.

Gruss,

Simona

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19.09.2016 08:25
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Russische Firmen steuern alte Zeiten an

Anleger haben wieder Appetit auf russische Anlagewerte. Das bewegt dortige Unternehmen, erneut Rubel-Eurobonds aufzulegen.

Russische Unternehmen liebäugeln wieder mit einem Finanzierungsinstrument, das es zuletzt zu Zeiten von Währungskontrollen und uneingeschränktem Zugang zum internationalen Kapitalmarkt gab: Rubel-Eurobonds.

VTB bereitet nach eigenen Angaben "einige" in Rubel denominierte Anleiheemissionen für ausländische Investoren vor. Citigroup zufolge, die fünf der acht Transaktionen begleitet hat, die im Jahr 2013 an den Markt kamen, sind die Konditionen "förderlich" für ein Finanzierungsinstrument, das während der rekordhohen Volatilität der russischen Währung nach der Freigabe des Wechselkurses im November 2014 ein Auslaufmodell wurde.

Nun, da die Kursausschläge des Rubel abebben und Investoren Geld in russische Anlagewerte pumpen, prüfen Unternehmen Wege, wie sie rund 40 Mrd. Dollar (35,6 Mrd. Euro) an Auslandsanleihen refinanzieren können, die in den nächsten zwei Jahren fällig werden.

Die internationalen Sanktionen gegen Russland behindern die Emission von Eurobonds in Fremdwährungen weiterhin. Doch der wiederkehrende Appetit der Anleger bringt grössere Geldmengen in Reichweite der Unternehmen - für längere Laufzeiten als mit Rubel-Anleihen im Heimatmarkt möglich wäre.

Flucht vor negativen Renditen

"Wir schauen uns das an und haben seit Mitte des Jahres Gespräche mit Emittenten geführt" über die Auflegung von Rubel-Eurobonds, sagt Andrey Solovyev, weltweiter Leiter Anleihekapitalmärkte bei VTB Capital in London. "Investoren sind der Ansicht, dass sich der Rubel mehr oder weniger auf dem derzeitigen Niveau stabilisiert hat und kaufen eifrig."

Ausländische Investoren strömen nach Russland auf der Flucht vor negativen Renditen bei Anleihen aus Industrieländern im Volumen von 9 Billionen Dollar. Der Anteil der russischen Rubel-Bonds, genannt OFZ, in den Händen ausländischer Anleger kletterte im Juni auf den Rekordbetrag von 1,35 Billionen Rubel (18,6 Mrd. Euro) oder 25 Prozent des ausstehenden Volumens.

Das geht aus Daten der Zentralbank vom 9. September hervor und hat dazu beigetragen, dass die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen auf 8,1 Prozent gesunken ist. Dies Renditeniveau gab es zuletzt vor den Sanktionen der Europäer und US-Amerikaner als Antwort auf die Rolle Russlands in der Ukraine-Krise im März 2014.

"Der Risikoappetit auf russische Anleihen ist auf ein Niveau zurückgekehrt, das es lange Zeit nicht gegeben hat", sagt Blazej Dankowski, Direktor und Leiter Anleihekapitalmärkte Russland und Kasachstan bei Citigroup in London. "Die Renditen sind wieder auf das Niveau von Anfang 2014 zurückgekehrt."

Rubel-Bonds preiswerter als Dollar-Bonds

Unternehmen, die Rubel-Anleihen im Heimatmarkt aufgelegt haben, konnten sich durchschnittlich 4,4 Mrd. Rubel für weniger als sechs Jahre beschaffen. Das zeigen von Bloomberg zusammengestellte Daten. Zum Vergleich: Bei einem Eurobond würden sie nach Angaben von Sberbank CIB 20 Mrd. Rubel für bis zu zehn Jahre bekommen können.

Auch könnte ein Rubel-Eurobond für Unternehmen, die Erträge in der russischen Währung erwirtschaften, preiswerter sein als eine Dollar-Emission, wenn die Kosten für den Währungsswap berücksichtigt werden. So implizieren die Dollar-Bonds der russischen Eisenbahn JSC mit Fälligkeit 2017 einen Zins von 10,8 Prozent nach der Konvertierung in Rubel, wie aus Bloomberg-Daten hervorgeht. Demgegenüber rentiert der Rubel-Eurobond der Eisenbahn mit Fälligkeit 2019 zu 9,2 Prozent.

Potenzielle Emittenten von Rubel-Eurobonds wären nach Einschätzung von Solovyev von VTB staatliche Unternehmen oder private Blue-Chips.

Dollar-Neigung

Eurobonds in Landeswährung galten immer als eine Ergänzung zu Auslandsanleihen, die überwiegend in Dollar oder Euro denominiert waren, und kamen nur auf einen Anteil von weniger als zehn Prozent des Gesamtvolumens zum Höhepunkt im Jahr 2012.

Für Bryan Carter, Leiter Festverzinsliche Schwellenländermärkte bei BNP Paribas Investment Partners in London werden Rubel-Eurobonds eine Nische bleiben. "Der Appetit für Dollar-Bonds bleibt stärker", sagt er. Globale Käufer seien weniger enthusiastisch in Bezug auf lokale Währungen, und viele Fonds engagierten sich nur in harter Währung.

Gleichwohl, die Erholung des Rubel, der dieses Jahr dem Ölpreisverfall zum Trotz 15 Prozent zugelegt hat und damit nur hinter dem brasilianischen Real zurücksteht, sowie die Wirtschaft des Landes, die im nächsten Jahr wohl eine Rezession abschütteln wird, dürften für einige ausländische Fonds unwiderstehlich sein.

"Internationale Investoren sehen es wahrscheinlich als gute Gelegenheit, sich im Rubel zu engagieren - mit Blick auf eine weitere Aufwertung", sagt Stefan Weiler, Leiter Anleihekapitalmärkte Mittel- und Osteuropa, Naher Osten und Afrika bei JPMorgan Chase in London.

(Bloomberg)

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19.09.2016 08:23
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Kreml-Partei baut Mehrheit in der russischen Duma aus

Die Regierungspartei Einiges Russland hat mit einem abermaligen Stimmenzuwachs bei der Parlamentswahl ihre absolute Mehrheit verteidigt. Kleinere kremlkritische Parteien schafften den Sprung ins Parlament nicht.

Nach Auszählung von rund einem Viertel der Stimmen kam die von Präsident Wladimir Putin gegründete Partei am Sonntag auf 51 Prozent und legte damit trotz Wirtschaftskrise um zwei Punkte gegenüber der Wahl 2011 zu.

Zweitstärkste Kraft wurde demnach die nationalistische LDPR vor den Kommunisten. Präsident Wladimir Putin sprach von einem guten Ergebnis. Die Russen hätten trotz der harten Zeit für Einiges Russland gestimmt, sagte er mit Verweis auf Wirtschaftskrise und westliche Sanktionen infolge des Ukraine-Konflikts. Die Abstimmung gilt als Testlauf für die Präsidentenwahl Anfang 2018, bei der mit einer erneuten Kandidatur Putins gerechnet wird.

Auf die LDPR des rechten Politikers Wladimir Schirinowski entfielen nach Auszählung von 25 Prozent der Stimmen 15,1 Prozent, auf die Kommunisten 14,9 Prozent. Als vierte Kraft im Parlament vertreten ist demnach erneut die linksliberale Partei Gerechtes Russland mit über sechs Prozent.

Diese drei Parteien, die bereits zuvor in der Duma waren, bilden zwar offiziell das Oppositionslager, stimmen aber bei wichtigen Entscheidungen mit Einiges Russland. Experten bezeichnen sie als "systemische Opposition", von der keine Gefahr für die Regierung ausgeht. Aufgrund des Präsidialsystems hat die Duma ohnehin nur wenig Befugnisse, die Macht konzentriert sich auf Putin.

Kremlkritiker scheitern an Sperrklausel

Kleinere kremlkritische Parteien wie Jabloko und Parnas schafften den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde hingegen nicht. Ihre Kandidaten könnten höchstens über Direktmandate ins Parlament einziehen.

Die Regierungspartei unter Führung von Ministerpräsident Dmitri Medwedew dürfte davon profitiert haben, dass sie im Staatsfernsehen, das für die meisten Russen als wichtigste Informationsquelle gilt, stets ins beste Licht gerückt wird. Kritische Parteien haben hingegen wenig Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen.

Stattdessen wurde der Wahlkampf der kleineren liberalen Oppositionsparteien in den staatlichen Medien wegen ihrer angeblichen Finanzierung aus dem Westen verunglimpft und systematisch von linientreuen Provokateuren gestört, was Politiker der Regierungspartei aber stets als falsch zurückgewiesen haben.

Mit Reformen des Wahlrechts und der Ernennung der auch im Westen angesehenen Menschenrechtlerin Ella Pamfilowa zur Leiterin der Wahlkommission wollte die Führung des Landes der Abstimmung Experten zufolge einen demokratischen Anstrich geben.

Nach der Parlamentswahl im Jahr 2011, die von der Organisation für Sicherheit- und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wegen Verstössen gegen demokratische Standards als nicht fair eingestuft wurde, hatte es wochenlang Massenproteste gegen die Regierung gegeben. Auch am Sonntag gab es Berichte über Unregelmässigkeiten. So beobachteten Reuters-Reporter etwa, wie Wähler in einem Wahllokal ihre Stimme mehrfach abgaben.

Russen meiden die Urnen

Die Folgen der Sanktionen, des Ölpreis-Verfalls, der Rubel-Talfahrt und der Rezession werden offenbar nicht Putin angelastet, der seit 1999 entweder als Präsident oder Ministerpräsident an der Macht ist. Allerdings könnte die deutlich niedrigere Wahlbeteiligung ein Hinweis auf eine wachsende Verdrossenheit vieler Menschen mit der Regierung sein.

Bis zwei Stunden vor Schliessung der Wahllokale hatten nur knapp 40 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben. 2011 hatte die Wahlbeteiligung bei 60 Prozent gelegen.

Putin erfreut sich Zustimmungswerten um die 80 Prozent. Noch hat der 63-Jährige sich nicht auf eine weitere Kandidatur 2018 festgelegt. Sollte er antreten und gewinnen, wäre er bis 2024 im Amt und damit länger als der sowjetische Staatschef Leonid Breschnew.

(Reuters)

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28.07.2016 13:35
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Russische Wirtschaft schrumpft im zweiten Quartal weniger stark
28.07.2016 13:02

Moskau (awp/sda/afp) - Die russische Wirtschaft, gebeutelt vom niedrigen Ölpreis und den im Ukraine-Konflikt verhängten Sanktionen, ist im zweiten Quartal weniger stark geschrumpft als noch zu Jahresbeginn.

Wie das Wirtschaftsministerium in Moskau am Donnerstag mitteilte, ging das Bruttoinlandprodukt (BIP) von April bis Juni aufs Jahr gerechnet um 0,6 Prozent zurück. Im ersten Quartal lag das Minus noch bei 1,2 Prozent.

Russland steckt seit anderthalb Jahren in einer Rezession. Massive Preissteigerungen drücken die Kaufkraft der russischen Haushalte. Laut Wirtschaftsministerium verbesserte sich die Lage in den vergangenen Monaten aber bei der Industrieproduktion, in der Landwirtschaft und im Transportsektor. Die Baubranche und der Detailhandel befänden sich dagegen weiter in einer tiefen Krise.

Die am Donnerstag vorgelegten Zahlen sind eine erste Schätzung, die offizielle Statistik soll in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

Das russische Wirtschaftsministerium erwartet für das Gesamtjahr einen Rückgang des BIP um 0,2 Prozent, nachdem die Wirtschaft 2015 noch um 3,7 Prozent geschrumpft war. Der Internationale Währungsfonds ist pessimistischer und rechnet dieses Jahr mit einem Negativwachstum von 1,2 Prozent.

(AWP)

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10.06.2016 14:09
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Russische Notenbank senkt erstmals seit fast einem Jahr den Leitzins
10.06.2016 13:06

MOSKAU (awp international) - Die russische Zentralbank hat ihren Leitzins von 11,0 auf 10,5 Prozent gesenkt. Das teilte die Notenbank am Freitag auf ihrer Webseite mit. Es handelt sich um die erste Zinssenkung seit Juli 2015. Experten waren im Vorfeld geteilter Meinung darüber gewesen, ob die Währungshüter den Zins unverändert lassen oder senken würden.

Trotz der geldpolitischen Lockerung hat der Rubel nach der Entscheidung etwas an Wert gewonnen. Die Inflationserwartungen gingen weiter zurück, teilte die Notenbank mit. Für Ende 2016 rechnen die Währungshüter mit einer Teuerungsrate zwischen 5 und 6 Prozent. Im Mai hatte die Rate bei 7,3 Prozent gelegen./tos/jkr/das

(AWP)

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09.06.2016 16:42
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bonobolio hat am 09.06.2016 - 15:42 folgendes geschrieben:

MBTN + Vekselbergs Renova.....

http://www.fuw.ch/article/meyer-burger-erhaelt-auftrag-von-russischem-so...

Wird hier ein Übernahmeangebot vorbereitet? Bei Sulzer und Oerlikon lief's doch ähnlich...:-)

Ich wünschte wirklich ich würde für jeden deiner unwahren Push-Beiträge einen Franken bekommen... Smile

09.06.2016 15:42
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MBTN + Vekselbergs Renova

MBTN + Vekselbergs Renova.....

http://www.fuw.ch/article/meyer-burger-erhaelt-auftrag-von-russischem-so...

Wird hier ein Übernahmeangebot vorbereitet? Bei Sulzer und Oerlikon lief's doch ähnlich...:-)

07.06.2016 17:03
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MBTN + Renova

Nach dem gestrigen Gross-Auftrag aus Russland:

Die Verbindung Renova und MB hätte Potenzial und würde ins Schema von Vekselbergs Schweiz-Russland Industrieverband passen. Hauptsitz von Renova in Zug ist ja nicht weit von Thun (MB) entfernt. Im Schweiz Portfeuille ist schon Sulzer, Oerlikon und Schmolz & Bickenbach.

Das würde den Kurs abheben lassen.. www.meyerburger.com

07.06.2016 15:37
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Ukraine erwägt Wiederaufnahme von Gasimporten aus Russland
07.06.2016 14:51

KIEW (awp international) - Der ukrainische Staatskonzern Naftogaz erwägt die Wiederaufnahme der im November 2015 eingestellten Gasimporte aus Russland. "Wir können Gas bei Gazprom kaufen, wenn das russische Unternehmen einen niedrigeren Preis anbietet als die europäischen Lieferanten", teilte Naftogaz am Dienstag in Kiew mit. Der russische Monopolist Gazprom bestätigte eine entsprechende Anfrage aus Kiew.

Die Wintersaison 2015/2016 war die erste, in der die frühere Sowjetrepublik Ukraine kein Erdgas in Russland gekauft hatte. Die Beziehungen beider Staaten sind auf einem Tiefpunkt seit der russischen Annexion der Schwarzmeerhalbinsel Krim und dem Krieg ukrainischer Regierungstruppen gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes.

Seit 2012 hat Kiew die Einfuhr aus Russland von 33 Milliarden Kubikmeter auf zuletzt 6,1 Milliarden Kubikmeter Gas 2015 reduziert. Weitere 10,3 Milliarden kamen vor allem aus der Slowakei. Moskau wirft Kiew Vertragsbruch vor. Die Verträge vom Januar 2009 sehen eigentlich eine Mindestabnahme von 41,6 Milliarden Kubikmeter pro Jahr vor. Sie laufen noch bis 2019. Die Nachbarländer haben sich gegenseitig vor dem internationalen Schiedsgericht in Stockholm auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagt./ast/tjk/DP/mis

(AWP)

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06.06.2016 08:46
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Russischer Minister erwartet Konjunkturwende

Die im Zuge internationaler Sanktionen und niedriger Energiepreise angeschlagene russische Konjunktur kommt nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew langsam wieder in Fahrt.

"Noch schrumpft die Wirtschaft ein wenig, im April um 0,7 Prozent. Aber ich denke, dass wir im August die Nulllinie erreichen", sagte Uljukajew in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). "Wir verzeichnen eine sehr langsame, aber positive Dynamik." Für das Gesamtjahr werde bislang ein leichter Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent erwartet. "Mein Gefühl ist, dass es ein bisschen besser werden wird, vielleicht knapp oberhalb der Nulllinie." 2017 werde es dann ein Wachstum von mindestens einem Prozent geben.

Uljukajew räumte ein, dass die wegen des Ukraine-Konflikts verhängten EU-Sanktionen einen "starken Einfluss" auf die wirtschaftliche Entwicklung gehabt hätten. Inzwischen sei die Lage aber wieder besser, auch weil die Preise für Öl und Gas angezogen hätten. "Wir sind nicht glücklich mit den Sanktionen, aber sie haben keine großen makroökonomischen Folgen mehr."

Was den geplanten Verkauf von Staatsbetrieben angeht, will die Regierung nach Worten des Ministers noch in diesem Jahr erste Verkäufe abschließen. "Es wird eine börsennotierte Aktiengesellschaft sein, wie der Ölkonzern Bashneft oder Alrosa, der weltweit größte Förderer von Diamanten."

(Reuters)

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27.05.2016 08:36
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G7 drohen mit neuen Russland-Sanktionen

Die G7-Staaten haben Russland mit neuen Sanktionen gedroht, wenn es sich nicht an einer Lösung des Konflikts in der Ostukraine beteilige.

"Wir sind bereit, weitere restriktive Massnahmen vorzunehmen, um die Kosten für Russland zu erhöhen, wenn dies nötig sein sollte", heisst es in der am Freitag im japanischen Ise-Shima verabschiedeten Gipfelerklärung. Die bestehenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland würden nur bei völliger Umsetzung der Auflagen des Minsker Friedensabkommens für die Ukraine aufgehoben, heisst es in der Erklärung weiter. An dem zweitägigen Treffen nahmen die Staats- und Regierungschefs der USA, Kanadas, Deutschlands, Grossbritanniens, Frankreichs, Italiens und Japans teil.

Die EU und die USA hatten im Russland-Ukraine-Konflikt in mehreren Schritten Sanktionen gegen die Regierung in Moskau verhängt. Auslöser sind die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und der Vorwurf einer militärischen Beteiligung Russlands am Aufstand prorussischer Separatisten in der Ostukraine. Mitte des Jahres muss über die Verlängerung der EU-Sanktionen entschieden werden. Auch die Ukraine wird zu weiteren Reformen aufgerufen.

Man habe im G7-Kreis sehr detailliert über das Thema Ukraine-Russland diskutiert, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Die Sanktionen sind an die Erfüllung von Minsk gebunden." Man hoffe in den nächsten Wochen auf Fortschritte. In den vergangenen Tagen hatte es wieder schwere Gefechte zwischen ukrainischen Truppen und den prorussischen Separatisten gegeben.

(Reuters)

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25.05.2016 11:45
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Russland wirbt um industrielle Investitionen
25.05.2016 11:19

ROSTOCK (awp international) - Ungeachtet der fortbestehenden Handelssanktionen wirbt Russland offensiv um Investitionen in seine Industrie. Dabei gehe es vor allem um den Einsatz moderner Technologien. "Unser Staat fördert Investoren, ungeachtet der Länder, aus denen sie kommen", sagte Russlands Industrieminister Denis Manturow am Mittwoch beim zweiten Russlandtag in Rostock. Doch sei Deutschland weiter der wichtigste europäische Partner für sein Land. Die grosse Beteiligung an dem deutsch-russischen Treffen zeige, wie gross der Bedarf seitens der Unternehmer beider Länder ist, ihre gegenseitigen Beziehungen weiter zu entwickeln - unabhängig von den geopolitischen Beschränkungen. Am Russlandtag nehmen rund 600 Vertreter von Wirtschaft und Politik aus beiden Ländern teil./mgl/DP/stk

(AWP)

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25.05.2016 08:10
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Russland borgt sich Milliarden trotz Sanktionen

Russland hat Finanzkreisen zufolge erstmals seit Beginn der Sanktionen im Ukraine-Konflikt mit einem Eurobond den internationalen Kapitalmarkt angezapft.

Der Staat habe mit der Emission der Fremdwährungsanleihe 1,75 Milliarden Dollar erlöst, sagten Insider am Dienstag. Drei Viertel der Summe sei von ausländischen Investoren aus Europa, den USA und Asien gekommen. Die Rendite habe mit 4,75 Prozent in der Mitte der angepeilten Preisspane gelegen. Mit dem Geld kann die Regierung Löcher im Haushalt stopfen, die von den Sanktionen und der Wirtschaftskrise im Land gerissen wurden.

Zugleich war dies für Russland ein wichtiger Test, ob der Staat trotz der Sanktionen an westliches Investorengeld kommen kann. Die Strafmassnahmen wurden nach der russischen Annexion der Halbinsel Krim 2014 verhängt. Sie verbieten zwar nicht den Handel mit russischen Staatsanleihen, sie sorgen aber für ein erhöhtes Risiko und für Unsicherheit unter den Investoren.

(Reuters)

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24.05.2016 08:50
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Der grösste Steuerbetrug der russischen Geschichte

230 Millionen Dollar verschwanden, ein Mann starb im Gefängnis, die Schweiz ermittelt – jetzt bringen die Akten aus Panama auch den Kreml in Erklärungsnot.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/panama-papers/der-groesste-steuer...

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17.05.2016 10:59
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Düstere Aussichten für Russland

Mehr Wettbewerb und ein grösserer privater Sektor würden Putins Geld- und Machtsystem untergraben. Die wirtschaftlichen Probleme dürften daher fortdauern.

Russlands wirtschaftliche Aussichten sind zunehmend düster. Im vergangenen Jahr haben fallende Energiepreise und internationale Sanktionen zu einem BIP-Rückgang von 3,7% beigetragen. Die Reallöhne im Land sind rund 10% gefallen. Dieser negative Trend dürfte sich im laufenden Jahr fortsetzen. Die öffentlichen Ausgaben im Bildungs- und im Gesundheitswesen sollen 2016 rund 8% gekürzt werden.

Die planlosen Versuche des Kremls, die russische Volkswirtschaft zu diversifizieren, sind überwiegend gescheitert. Die Arbeitsproduktivität bleibt chronisch niedrig, und ausländische wie inländische Investitionen sind versiegt. Eine Umkehr dieses Trends ist unwahrscheinlich. Unter den gegenwärtigen Umständen dürften weder höhere Energiepreise noch eine Aufhebung der Sanktionen ausreichen, um der moribunden Wirtschaft des Landes neues Leben einzuhauchen.

Das Regime des russischen Präsidenten Wladimir Putin hat die Institutionen, die für das Funktionieren einer modernen Volkswirtschaft unverzichtbar sind, in den letzten Jahren verkommen lassen. Das Rechtssystem etwa liegt überwiegend in Scherben. Vor allem aber sind Eigentum und Lenkung zentraler Anlagen und Ressourcen fast vollständig in staatlicher Hand. 2012 kalkulierte der IWF, dass fast 70% des russischen BIP auf den konsolidierten öffentlichen Sektor entfielen. Obwohl für die Vorjahre keine vergleichbar detaillierten Schätzungen vorliegen, betrug dieser Anteil in den Nullerjahren rund 30 bis 40%.

Staatsbetriebe überall

Die Ausweitung der staatlichen Kontrolle über die russische Volkswirtschaft wurde durch die Ausbreitung staatseigener Unternehmen vorangetrieben, deren Bruttoverbindlichkeiten sich inzwischen auf 150% des BIP belaufen. Unternehmen in der Energie-, der Infrastruktur-, der Bank- und der Waffenbranche wurden verstaatlicht. 2014 entfielen nahezu 70% des Umsatzes und 85% der Beschäftigung bei Russlands fünfzehn grössten Unternehmen auf staatseigene oder staatlich kontrollierte Firmen. Für die hundert grössten Unternehmen liegt dieser Anteil bei 54 bzw. 68%. Insgesamt entfällt auf den öffentlichen Sektor inzwischen ein Drittel der Gesamtbeschäftigung.

Russlands grosse staatseigene Gesellschaften werden überwiegend – und mit einem beträchtlichen Mangel an Transparenz – von Leuten geführt, die Putin persönlich ernannt hat. Viele wichtige Unternehmensentscheidungen werden in Vieraugengesprächen zwischen Putin und dem jeweiligen Unternehmenschef getroffen. Viele Fusionen und Übernahmen erfordern die persönliche Zustimmung des Präsidenten.

Der Mangel an Transparenz ist allgegenwärtig. Nur einige wenige staatseigene Unternehmen erstellen ihre Bilanzen gemäss den International Financial Reporting Standards (IFRS), und viele haben eine grosse Anzahl an Tochtergesellschaften, was die Vorteile für die Aktionäre schmälern kann und zugleich dem Management und anderen verbundenen Parteien Gelegenheit zur Bereicherung gibt. Die russische Eisenbahn etwa hat mehr als 23’000 Tochtergesellschaften. Gazprom hat mehr als 4300.

Beziehungen sind alles

Der Mangel an detaillierten Informationen macht es schwierig, das komplette Anlageportfolio des Staates zu dokumentieren oder gar ein funktionierendes, transparentes Aufsichtssystem einzurichten. Die mit der Verwaltung staatlichen Eigentums beauftragte Behörde (Rosimuschtschestwo) ist nicht in der Lage, als wirksamer Mehrheitsaktionär zu agieren.

Putins Russland erinnert zunehmend an Präsident Suhartos Indonesien – ein ausgeklügeltes System der Vetternwirtschaft ohne echte Eigentumsrechte. Viele Putin nahestehende Personen haben durch ihre Verbindungen zu staatseigenen Unternehmen grosse Vermögen erworben. Ein Weg, um sich zu bereichern, besteht in der privaten Abschöpfung der Finanzströme staatseigener Gesellschaften. Ein weiterer besteht in der Nutzung von Beziehungen, um sich ohne Ausschreibung Aufträge zu sichern oder zum Spottpreis staatseigene Vermögenswerte zu erwerben.

Man erhält einen Anhaltspunkt für das Ausmass der Vetternwirtschaft in den Panama Papers, doch selbst diese Enthüllungen sind nur die Spitze des Eisbergs. 2014 belief sich das Nettovermögen allein derjenigen, gegen die die USA und die EU Sanktionen erlassen haben, auf geschätzte 17 Mrd. $; eine mit Sanktionen belegte Bank allein hält Vermögenswerte von mehr als 11 Mrd. $.

Hohe Kosten für die Volkswirtschaft

Dieses System erlegt der russischen Volkswirtschaft erhebliche Kosten auf und begünstigt Rentenstreben auf Kosten des Produktivitätswachstums. Russland besitzt einige effiziente, dynamische private Grossunternehmen, doch der Raum für derartige Gesellschaften wird schnell kleiner.

Die Erfahrung lehrt, dass ein grosser öffentlicher Sektor mit unterdurchschnittlichem Wachstum und der Verdrängung von Investitionen im privaten Sektor einhergeht. Tatsächlich hat sich mit Ausweitung der grossen Staatsunternehmen, von denen viele in der Hand von Putins Kumpanen sind, der Wettbewerb in vielen Branchen drastisch verringert.

All dem zum Trotz wankt Putins Bekenntnis zu dem von ihm errichteten System nicht. Selbst die vorgeschlagenen Massnahmen zur Steigerung der Staatseinnahmen – wie die Privatisierung von Minderheitsanteilen an sieben staatseigenen Konzernen – dürften in einer Weise ablaufen, die Putins Kumpane begünstigt.

Kein Weg zu einem Wandel

Die Unwilligkeit, etwas zu ändern, hat auch mit der Tatsache zu tun, dass Putin nach wie vor sehr beliebt ist – jedenfalls bislang. Mit fortschreitendem wirtschaftlichen Niedergang könnte sich das sehr schnell ändern. Putin selbst scheint dies anerkannt zu haben, als er – offenkundig in Erwartung von Problemen – eine Nationalgarde aus 400’000 paramilitärischen Sicherheitskräften ins Leben gerufen und seinem langjährigen Leibwächter unterstellt hat.

Angesichts der Abhängigkeit des Regimes von der Personalisierung der Macht wäre es schwierig, einen glaubwürdigen Weg zu einem Wandel zu entwerfen, der die Vorrechte Putins und seiner Kumpane bewahrt. Die Öffnung der Volkswirtschaft für den Wettbewerb und die Ausweitung des privaten Sektors würden das System aus Reichtum und Macht untergraben, das Putins Kumpane geniessen. Und das ist der Grund, warum Russlands wirtschaftliche Probleme sich fortsetzen dürften.

http://www.fuw.ch/article/duestere-aussichten-fuer-russland/

 

 

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18.03.2016 13:23
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Russische Notenbank verzichtet auf weitere Leitzinssenkung
18.03.2016 11:52

MOSKAU/FRANKFURT (awp international) - Trotz einer anhaltenden Rezession hat die Russische Notenbank ihre Zinsen nicht weiter gesenkt. Der Leitzins bleibe bei 11,0 Prozent, teilte die Zentralbank der Russischen Föderation am Freitag in Moskau mit. Volkswirte hatten dies erwartet.

Die russischen Währungshüter haben den Leitzins seit Juli nicht mehr angetastet. Zuvor war er in mehreren Schritten binnen eines halben Jahres von 17 auf 11 Prozent gesenkt worden. Mit dem niedrigeren Zins wollen die Notenbanker gegen die anhaltende Rezession ankämpfen. Die russische Wirtschaft ist stark von der Ölindustrie abhängig und leidet daher unter dem massiven Verfall der Rohstoffpreise. Hinzu kommen internationale Wirtschaftssanktionen.

Die Möglichkeiten der Notenbanker sind aber begrenzt, denn jede Zinssenkung schwächt den Rubel weiter. Zum Jahresbeginn war die russische Währung so schwach wie nie zuvor. Ein US-Dollar kostete zwischenzeitlich über 85 Rubel. Das gibt zum Leidwesen der Russen der Inflation Auftrieb. Die Teuerungsrate liegt derzeit bei knapp 9 Prozent./tos/bgf/stb

(AWP)

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20.02.2016 15:06
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Domtom01 hat am 20.02.2016 - 14:11 folgendes geschrieben:

Hätte man Weitblick gehabt, wäre heute Russland ein Teil der EU, und die EU hätte dank der Stärke und des Rohstoff-Reichtums Russlands auf Jahrzehnte eine sowohl politische als auch wirtschaftliche Zukunft, inklusive der Möglichkeit, sich aus der Abhängigkeit der USA zu befreien und eine europäische Alternative zur US-Hegemonie zu entwickeln.

Auch wären die unheimlichen Machenschaften der Geheimdienste NSA und der wirtschaftlichen Knebelverträge à la TTIP vom Tisch.

Das ist ja genau das, was die Falken aus D.C. mit aller Kraft und ziemlich erfolgreich verhindern.

Für diese Leute am Potomac ist eine starke Koalition "Deutsches Know How" und "Russische Rohstoffe" geradezu eine Horrorvorstellung, die ihre Greenback- Konfetti- Welt zusammenbrechen lassen würde wie ein Kartenhäuschen. Deshalb muss zwischen Deutschland und Russland ein Keil geschlagen werden - Baltikum neu in der NATO, Polen, CSSR in der NATO, Ukraine als Konfliktherd - alles vor den Toren Moskaus. Das kommt nicht von ungefähr, und Europa wollte diesen Missstand nicht, auch die Sanktionen nicht. Sanktionen sind nichts anderes als zentral gesteuerte Wirtschaft mit Weisungen und Verboten wie zur Zeit der Genossen im Ostblock.

Wie man so schön sagt - jedes Land hat soviel Demokratie, wie es gegen Aussen hin zu verteidigen imstande ist. Die USA haben rund 900 militärische Stützpunkte ausserhalb ihres Territoriums. Und ausser den Russen und den Chinesen sehe ich keine Macht auf der Welt, die gegen diese Streitmacht antreten könnte. Vielleicht die Dritte Macht von Neuschwabenland, sofern es sowas gibt. 

Und genau deshalb tanzt Europa samt der Schweiz wie es die Falken wollen. Wir haben ja keine andere Wahl. Wir haben ja unsere Armeen dank den linken Handlangern des Establishments totgespart, die Panzer eingemottet, die Abfangjäger veralten lassen ohne neu aufzurüsten. Wir haben unsere Landesgrenzen geöffnet wie nie im Leben zuvor wo es keinen mehr überraschen würde, eines schönen Morgens einfach so fremde Panzer in den Strassen anzutreffen. Es müssen ja nicht nur fremde Panzer sein, es könnten auch mit Maschinengewehren ausgestattete Land Cruiser Pick ups sein. Dann würden wir endlich aufwachen, aber dann wäre es definitiv zu spät. Das wäre das Game Over, und wir sind näher an diesem Punkt als wir uns zugestehen mögen. 

20.02.2016 14:11
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Ich danke Ihnen für Ihre ausführliche Antwort, und ich teile alles, was Sie hier aussagen, mit Ausnahme des Wortes "Parasit", der mir als von der Biologie auf Flora und Fauna angewandtes Wort einfach für uns als Mensch persönlich nicht angemessen scheint (einige Ausnahmen ausgenommen). Hier spreche ich von menschlichem Fehlverhalten oder profitieren, in der Sache sind wir uns aber einig: Hilfe sollen nur die bekommen, die wirklich hilflos sind (auf Grund von Krankheit oder Verletzung).

Es obliegt mir nicht, Ihre politische Verortung zu beurteilen oder gar versuchen zu wollen, sie zu ändern. So etwas wächst immer von innen und ist das jeweilige Resultat der Summe unserer Erfahrungen, die stets "richtig", da "erlebt" sind.

Ich verfolge die leidsame Flüchtlingsdiskussion in der EU, und besonders in D. Da wurde sehr viel falsch gemacht. Doch eines scheint mir klar: Mit mehr Polarisierung werden die Gräben nicht überwunden. Nicht dort und auch nicht bei uns. Was ist zu tun?

Das Wichtigste scheint mir eine Deeskalation aller Beteiligter. Ausgrenzen und Sanktionieren funktionieren nicht, letztendlich schneidet man sich ins eigene Fleisch.

Der Hauptfehler war, Russland auszugrenzen. Hätte man das unter Boris Jelzin "schwache Russland" ebenbürtig behandelt, hätte vermutlich so etwas wie eine Vertrauens-Allianz entstehen können. Diese Chance hat man vertan und statt dessen "neue Verbündete" in die Nato und die EU geholt.

Hätte man Weitblick gehabt, wäre heute Russland ein Teil der EU, und die EU hätte dank der Stärke und des Rohstoff-Reichtums Russlands auf Jahrzehnte eine sowohl politische als auch wirtschaftliche Zukunft, inklusive der Möglichkeit, sich aus der Abhängigkeit der USA zu befreien und eine europäische Alternative zur US-Hegemonie zu entwickeln.

Auch wären die unheimlichen Machenschaften der Geheimdienste NSA und der wirtschaftlichen Knebelverträge à la TTIP vom Tisch.

Heute scheinen mir solche Szenarien in weite Ferne entrückt zu sein. Verlorene Jahre, gewiss, doch zuletzt stirbt bekanntlich die Hoffnung. Nur wer teilt, gewinnt.

20.02.2016 13:07
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Domtom01 hat am 20.02.2016 - 12:26 folgendes geschrieben:

Wo sehen Sie sich politisch? Entweder nach der klassischen Einteilung (rechts links), bzw. nach Ihrem Politikverständnis?

Am liebsten würde ich mich präzise in der Mitte sehen. Aber aufgrund dessen, dass sich das politische Couleur in der Schweiz in den letzten Jahren arg nach links verschoben hat, tendiere ich nun zwangsläufig leicht nach rechts, also in die Region der SVP. 

Wir waren über zehn Jahre im Ausland und als wir wieder zurück kamen in die Schweiz, waren wir über den Sozialirrsinn, der hier nun grassiert, bass schockiert. Heutzutage ist ja fast alles links, was links von der SVP ist. Die Bürgerlichen sind nur noch ein Abbild besserer Zeiten. Der Witz ist eben der, dass wenn man etwas über längere Zeit nicht gesehen hat, fällt einem der Unterschied viel mehr auf als wenn man immer hier war. Wie mit Kindern. Hat man ein Kind lange nicht gesehen, kommt das "Ui do bisch aber gwachse", was den Eltern logischerweise nicht so auffällt. 

Aber ansonsten vertrete ich das absolut archaische Lebensmodell: Lebe und wohne wo die willst auf der ganzen Welt, solange du dich und deine Familie mit eigener Arbeit ernähren kannst. PUNKT. Also sollen hierhin Leute aus aller Welt kommen, aber sie sollen keinen einzigen Rappen Sozialleistungen erhalten, so lange sie nicht in das System einbezahlt haben. Sie sollen am Markt teilnehmen, "ihre Haut am Markt fair verkaufen", ihre Einkommen für den Lebensunterhalt legal erwerben. Den Status "Flüchtling" würde ich sowieso abschaffen, denn ein jeder ist selber verantwortlich für sein Leben. Würde hier Krieg ausbrechen, bin ich auch selber verantwortlich dass ich mein Hab und Gut packe und in ein Land verreise, das sicher ist und wo ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann, also wenn ich mich nicht gerade aktiv an der Landesverteidigung beteiligen würde.

Wir haben schon ein paar mal im Ausland gelebt und gearbeitet, und NIRGENDS haben wir nur einen Dollar vom Staat erhalten. Und das war auch gut so. Und das sollte für alle und überall gelten - Lebe dort, wo du deinen Lebensunterhalt selber mit Arbeit und Wertschöpfung bestreiten kannst oder verreise dorthin wo der Pfeffer wächst.

So könnten wir auch die Sozialindustrie abschaffen, die nur Kosten verursacht und keinen Schimmer an Werten generiert. Diese Parasiten gehören abgeschafft. Sofort. 

Vielleicht tönt das etwas rechtsorientiert, für mich ist das normal. Wir wurden erzogen im Sinn von "Ohne Fleiss kein Preis", wir brauchen keine Almosen, keine Zuwendungen, auch bei Krankheit nicht, und das über Generationen hinweg. Wir kommen ohne Staat sehr gut zurecht, also ausser dass wir diesen Sozialwahn mitfinanzieren. Man sollte endlich aufhören, Leuten Geld hinterher zu schmeissen die arbeiten könnten aber nicht wollen, da sie ja dank den Linken nicht arbeiten müssen. Pervers ist das. 

 

20.02.2016 12:26
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Es ist schwierig, sachlich zu argumentieren, wenn die Inhalte der Worte unterschiedlich verstanden werden (wollen).

Ich teile Vieles, was Sie sagen, besonders die Missstände und alles, was den Menschen schadet. Ich verteufle auch Putin nicht.

Doch danach erkenne ich keine ausreichende Grundlage, um diese Themen wertungsfrei zu diskutieren.

Sie verfügen über Bildung und drücken Ihre Meinung aus, was in unserem Land möglich ist.

Nur eine Frage, wenn Sie sie mir erlauben: Wo sehen Sie sich politisch? Entweder nach der klassischen Einteilung (rechts links), bzw. nach Ihrem Politikverständnis?

20.02.2016 11:23
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Domtom01 hat am 20.02.2016 - 10:46 folgendes geschrieben:

Doch schliesse ich hier Herrn Putin mit ein. Er ist kein Menschenliebhaber, kein Landesvater, der auf sein Volk achtet und es respektiert, bzw. sich in seinen Dienst stellt. 

 

Schon lustig diese westliche Denkensart. 

Hinter Putin steht die Mehrheit der russischen Bevölkerung. Hinter Putin steht sogar die Mehrheit der Bevölkerung des ehemaligen Ostblocks. Die Gutmenschen nennen diese Leute "Putinversteher". Sogar hinter Assad steht die Mehrheit der Syrischen Bevölkerung. Und einzig und allein ist es Putin, der gegen die USIS kämpft, legitim auf Ersuchen Assads hin, ganz im Gegensatz zu den "westlichen" "demokratischen" Staaten unter dem Überführer in Washington.

Und Putin steht ganz klar für seine Nation ein, einfach auf seine, auf die russische Art. Der einfache Russe muss gar nicht überall mit- entscheiden, es genügt ihm, einen starken Mann an der Kremlspitze zu wissen, der die permanenten Angriffe des Westens abzuwehren vermag. Und das erfüllt Putin, ganz zur Wutwerdung des sogenannten Westens, wo es um die Demokratie überhaupt nicht besser bestellt ist. 

Wir lassen uns mit Islam fluten, auf Geheiss von Brüssel. Das ist Diktatur. Wir dürfen unsere Grenzen nicht bewachen, das ist Diktatur. Jetzt will uns Brüssel sogar noch die Sturmgewehre verbieten, auch das ist Diktatur. Wir dürfen nicht mal kriminelle Ausländer ausschaffen, auch das ist Diktatur. Unser höchstes Gericht ist nicht mehr in der Schweiz, auch das ist Diktatur.

Wir leben in Europa unter einer fiesen, hinterlistigen, linken, politisch korrekten Diktatur, die uns zwingt, der kriminellen Brut Respekt gegenüberzubringen. Wir leben in einer hirnlosen, destruktiven Gutmenschen- Diktatur, die aus den Tätern Opfer und aus den Opfern Täter machen. Was hat der arme Orientmensch alles durchmachen müssen, bis er einen 10 jährigen Knaben in einem Wiener Hallenbad vergewaltigen musste. Was hat der arme Afrikaner alles durchleben müssen, bis er die 20 jährige Sozialarbeiterin in Schweden abgestochen hat. Das sind keine Einzelfälle. Das ist Normalität. Nur die Lügenpresse und die Gutmenschen versuchen die Realität schön zu reden.

Das tut Putin seinem Volk nicht an. Darum ist er alleweil besser als alle Muttis und Klavierspielerinnen dieser Welt, die in der Politik eigentlich gar nichts zu suchen haben, ausser sie hätten es im Pflichtenheft, dem christlichen Europa den Garaus zu machen. 

Und genau deshalb ist Russland und Putin den Bilderberg- Dienern ein Dorn im Auge. Da hatten sie es mit Jelzin schon einfacher. 

20.02.2016 10:46
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Sehr "modernes" Denken.

Ob die Russen auch Putin überleben? Ja, das werden sie, die Frage ist nur wie.

Kaum ein anderes Volk (Völkerverbund) hat so sehr gelitten, wie das russische. Es geniesst natürlich meine Bewunderung!

Nur für die meisten Politiker, Staatlenker, bzw. Staatshenker, habe ich wenig übrig, teilweise gar nur Verachtung.

Doch schliesse ich hier Herrn Putin mit ein. Er ist kein Menschenliebhaber, kein Landesvater, der auf sein Volk achtet und es respektiert, bzw. sich in seinen Dienst stellt. 

Er ist Real-Politiker, wie die Mehrheit der Diktatoren und pseudodemokratisch gewählten Volks-"Führer" auch.

Aber in einem Punkt widerspreche ich vehement: Die Russen werden nicht an den Rhein kommen. Sie haben bisher alle völkerrechtlichen Verträge eingehalten. 

Den Rest erledigt die "moderne" Abschreckungs-Doktrin der 50er Jahre, die immer noch funktioniert.

 

20.02.2016 10:03
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Die Russen haben den Angriff der Franzosen unter Napoleon überlebt, die Russen haben den Angriff der Deutschen unter dem jungen Schickelgruber überlebt, die Russen haben das Embargo von Leningrad überlebt, die Russen haben Stalingrad überlebt, die Russen haben 75% der Wehrmacht liquidiert, die Russen werden auch diese blödsinnigen von den USA aufdoktrinierten Sanktionen überleben, die Russen werden auch diese US Provokationen in der Ukraine überleben. Russland wird auch die Islamisierung überleben, wovon das vergewaltigte, begrapschte und ausgeraubte Westeuropa dank den linken nur so träumen kann. 

Wenn die Russen militärisch wollen würden, in Richtung Atlantik Gas zu geben, dann sind sie binnen 2 Wochen am Rhein. So betet, dass Putin so lange wie möglich im Kreml am Ruder bleibt. Denn ein Hardliner des Breschnews Typs würde mit der ganzen US servilen EU kurzen Prozess machen. 

19.02.2016 12:57
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Russen sparen in der Krise beim Essen

Russlands Konsumenten geht das Geld aus. Im dritten Jahr der Krise sind Lebensmittel teuer wie nie, die Reallöhne sinken. Nun müssen die Russen sparen, wo es am meisten schmerzt - und billiger essen.

«Kommen Sie ruhig näher, schönes Fräulein!» Verkäuferin Dascha spart nicht mit Schmeicheleien, um Kundinnen an ihren Gemüsestand in Moskau zu locken.

Sieben Tage pro Woche steht sie auf dem Bagrationowski-Markt im Osten der russischen Hauptstadt, denn einen Ruhetag kann sie sich momentan nicht leisten: «Die Leute kommen, aber sie kaufen nur noch das Nötigste», erzählt die 52-Jährige, während sie für eine Kundin Gurken abwiegt.

Hohe Inflation wegen tiefem Ölpreis Shok

Derzeit erlebt der Detailhandel in Russland dem Finanzministerium zufolge die stärksten Umsatzrückgänge seit 40 Jahren: Im dritten Jahr der Krise sparen die Russen, wo es nur geht. Sie kaufen günstigere Lebensmittel, verzichten auf teure Ferienreisen ins Ausland und tragen erstmals seit Jahrzehnten verstärkt Geld auf die Bank. Die Spareinlagen sind dem Wirtschaftsministerium zufolge vergangenes Jahr um die Hälfte gewachsen; am 1. Januar 2016 betrugen sie 23,9 Billionen Rubel (314 Milliarden Franken).

Dabei ist es gerade jetzt besonders schwierig, Geld zurückzulegen: Vergangenes Jahr drückte eine zweistellige Inflationsrate auf das Portemonnaie. Die Reallöhne sanken um 4 Prozent. Schuld daran ist zum einen der miserable Rubelkurs, der gemeinsam mit dem Ölpreis auf dem Weltmarkt in Rekordtiefen gestürzt ist.

Sanktionen lassen Lebensmittelpreise steigen

Aber auch die wechselseitigen Sanktionen, die das Geschäft mit den westlichen Staaten blockieren, fordern ihren Tribut. Bei fast allen Lebensmitteln ist der Preis gestiegen, wie Zahlen der Statistikbehörde Rosstat belegen.

Das macht sich durch ein kollektives Minus bemerkbar: Die Ausgaben der gesamten Bevölkerung, in die neben Einkäufen auch Bankgeschäfte und Devisen eingerechnet werden, lagen 2015 nach Angaben von Rosstat mit rund 420 Milliarden Rubel - das entspricht bei einem ungefähren Durchschnittswechselkurs knapp 6,2 Milliarden Franken - über dem Gesamteinkommen. Diese Bilanz war nicht mehr so negativ ausgefallen seit der Rubelkrise 1998, kurz nachdem das Land die Marktwirtschaft eingeführt hatte.

Rente mehr als halbiert

Heute müssen viele ihrer Kaufkraft sogar mit Krediten auf die Sprünge helfen, bemerkt Michail Sadornow, Chef der VTB Bank. Das Institut hat im Januar fast doppelt so viele Darlehen vergeben wie im gleichen Monat 2015. Die meisten nutzen ihre Kredite nicht etwa für Shoppingtouren, sondern decken damit den Grundbedarf, vermutet Sadornow.

Früher habe sie umgerechnet 330 Franken Rente erhalten, jammert auf dem Markt eine Kundin im Seniorenalter. Jetzt seien es gerade noch 144 Franken. «Was ist da nur los?», fragt sie sich. Verkäuferin Dascha pflichtet ihr bei: «Ja, wer hat es nicht schwer zurzeit!» Und kaum eine Kundin fragt nach etwas anderem als Möhren, Kartoffeln und Salat.

Sowjetische Glace statt Schokolade

Für inzwischen 70 Prozent der Russen sind niedrige Preise das wichtigste Kaufkriterium, stellt auch die staatliche Sberbank in ihrer jährlichen Konsumentenanalyse fest. Sechs von zehn Supermarktkunden kaufen günstige Lebensmittel bevorzugt in grossen Mengen ein.

Auch die Hausfrauen werden erfinderisch, um ihre Familien satt zu machen: Die tägliche Fleischration ersetzen sie durch Poulet-Hacktätschli mit viel Brot, eine halbleere Flasche Kefir wird mit Milch aufgefüllt und zum Gären auf die Heizung gelegt. In der Krise erlebt auch die traditionelle Küche ihr Comeback: Statt Champignons und Schalotten gibt es Rote Beete und Kohl; zum Naschen Glacé nach sowjetischer Art statt Schokolade aus dem Westen.

Die Prognosen der Regierung lassen nichts Gutes erahnen - das Arbeitsministerium etwa geht davon aus, dass Löhne und Gehälter erst 2018 wieder auf das Vorkrisenniveau steigen werden. Nur eins hat sich für Konsumenten bisher zum Positiven verändert: Bemessen am sonst eher ruppigen Ton der Verkäuferinnen werden sie jetzt vielerorts mit ausgesuchter Freundlichkeit bedient.

(sda/cfr/hon)

 

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Benjamin Franklin

19.02.2016 12:48
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Russland-Exporte im Keller - Wirtschaft fordert EU-Signal an Moskau
19.02.2016 10:18

BERLIN (awp international) - Die deutsche Wirtschaft fordert von Europa ein Entspannungssignal an Russland und eine schrittweise Aufhebung der westlichen Sanktionen. "Wir müssen Russland helfen, aus der Isolation herauszukommen", sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Linde -Chef Wolfgang Büchele, am Freitag in Berlin.

Ein kompletter Wegfall der Sanktionen bereits im Juli sei aber unrealistisch, obwohl sich 60 Prozent der in Russland aktiven deutschen Konzerne genau dies wünschten. Hintergrund ist der ungebremste Einbruch des Handels zwischen beiden Ländern.

Die Exporte der deutschen Wirtschaft nach Russland schrumpften im vergangenen Jahr um weitere 25,5 Prozent. "Gemessen am bisherigen Rekordjahr 2012 hat sich der deutsche Export in den vergangenen drei Jahren von 38 Milliarden auf 21 Milliarden Euro fast halbiert", sagte Büchele. Im laufenden Jahr dürften die Ausfuhren noch einmal um zehn Prozent auf eine Grössenordnung von unter 20 Milliarden Euro zurückgehen - so wenig wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

Wegen der jahrelangen Krise ist die Zahl der in Russland tätigen deutschen Firmen von 6000 auf 5600 gesunken. Über 80 Prozent von ihnen erwarteten 2016 eine negative Entwicklung der russischen Wirtschaft, wollten aber im Land bleiben. "Die westlichen Sanktionen sind nicht der Hauptgrund für den russischen Konjunktureinbruch", erklärte Büchele. Schuld seien vor allem der Ölpreisverfall und die Rubel-Abwertung.

Die Wirtschaft bewertete den Auftritt von Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew bei der Münchner Sicherheitskonferenz als Schritt nach vorn. Es sei zu stark Medwedews Wort vom "Kalten Krieg" und zu wenig die Geste der Dialogbereitschaft beachtet worden, kritisierte Büchele: "Hier wird auch eine Hand ausgestreckt. Russland will Teil der Lösung sein."

Der deutsche Chef des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV , Rainer Seele, sieht das genauso. Russland wolle sich wieder für Europa und eine Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft öffnen, weil China und die Türkei die Lücken nicht hätten füllen können. "Die Erwartung in Moskau ist: Es liegt jetzt an Euch Europäern, diese Hand anzunehmen. Die deutsche Wirtschaft ist dazu bereit." Auf Russlands umstrittene Rolle und Luftangriffe im syrischen Bürgerkrieg gingen die deutschen Topmanager mit keinem Wort ein.

Einen möglichen Ausstieg aus den EU-Sanktionen macht die Wirtschaft jedoch von Fortschritten beim Minsker Friedensabkommen für die Ukraine abhängig. Die Lage in Kiew sei besorgniserregend. Sollte sich der Internationale Währungsfonds (IWF) zurückziehen, könnte die EU allein die Ukraine wirtschaftlich nicht retten./tb/DP/stk

(AWP)

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29.01.2016 08:31
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Russland will Wirtschaft mit 10 Milliarden Franken ankurbeln
28.01.2016 18:36

Moskau (awp/sda/afp) - Die russische Regierung will die unter dem Ölpreis und den Sanktionen leidende Wirtschaft des Landes mit einem Hilfspaket im Wert von umgerechnet knapp 10 Milliarden Franken ankurbeln.

Der Anti-Krisen-Plan werde eine Grössenordnung von 750 Milliarden Rubel haben, sagte Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew am Donnerstag nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen. Ein im vergangenen Jahr aufgelegter Hilfsplan bestand vor allem drin, den durch die Abwertung des Rubel geschwächten Banken zu helfen, einige Landwirte und Unternehmen zu subventionieren und die Renten zu erhöhen.

Dieses Mal enthält das Rettungsprogramm russischen Zeitungen zufolge 96 Punkte in vier Kapiteln: Hilfen für die Regionen, Unterstützung der am stärksten angeschlagenen Branchen wie Automobilindustrie und Landwirtschaft, soziale Massnahmen und strukturelle Reformen. Den Berichten zufolge sind zudem zahlreiche Massnahmen geplant, um das Geschäftsklima für kleine und mittlere Unternehmen zu verbessern.

Unklar war am Donnerstag jedoch, woher das Geld für das Hilfspaket kommen soll, da der Staatshaushalt wegen der Talfahrt des Rubel keine Spielräume lässt und Präsident Wladimir Putin angeordnet hat, dass das Haushaltsdefizit unterhalb von drei Prozent des BIP bleiben soll.

Laut Wirtschaftsminister Uljukajew sind rund 4 Milliarden Franken an Krediten für die Regionalverwaltungen schon im Haushalt enthalten. Die übrigen Mittel für einen "Anti-Krisen-Fonds" müssten noch aufgetrieben werden.

Russland ist stark von den Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft abhängig. Der diesjährige Staatshaushalt basiert auf einem Ölpreis von 50 Dollar pro Barrel (159 Liter), während der Preis seit Anfang des Jahres aber nur bei rund 30 Dollar liegt.

Darüber hinaus leidet die russische Wirtschaft unter den Sanktionen, die der Westen im Ukraine-Konflikt gegen das Land verhängt hat. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ging im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent zurück, der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für 2016 einen weiteren Rückgang um ein Prozent.

(AWP)

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20.01.2016 12:48
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Russischer Rubel fällt auf Rekordtief
20.01.2016 12:36

MOSKAU (awp international) - Der russische Rubel ist so schwach wie nie zuvor. Am Mittwoch kostete ein US-Dollar erstmals mehr als 80 Rubel. Der Kurs erreichte am Mittag den historisch schwächsten Stand von 80,4 Rubel. Grund für den Wertverfall seien die weiter gesunkenen Ölpreise, hiess es aus dem Handel.

Nach massiven Rückgängen seit Jahresbeginn ist der Preis für US-Rohöl am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit über zwölf Jahren gefallen. Auch das Nordsee-Öl Brent hat sich weiter verbilligt. Die russische Wirtschaft ist stark von den Einnahmen aus Ölexporten abhängig. Seit Monaten leidet Russland unter den niedrigen Ölpreisen. Erschwerend hinzu kommen Sanktionen gegen die russische Wirtschaft im Zuge des Konflikts in der Ukraine./tos/bgf

(AWP)

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18.01.2016 16:12
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Presse: Russische Wirtschaft 2015 um fast 4 Prozent eingebrochen
18.01.2016 15:31

Moskau (awp/sda/reu) - Die russische Wirtschaft ist 2015 in die Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandprodukt sei um 3,8 oder 3,9 Prozent geschrumpft, zitierte die Nachrichtenagentur Tass am Montag Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew. 2014 war es noch um 0,6 Prozent gewachsen.

Dem einst boomenden Schwellenland setzen der Einbruch der Ölpreise und die westlichen Sanktionen zu, eine Reaktion auf das russische Vorgehen auf der Krim. Der Internationale Währungsfonds rechnet in diesem Jahr mit einem erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung, der aber mit 0,6 Prozent deutlich kleiner ausfallen dürfte.

(AWP)

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15.01.2016 13:04
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Rubel-Abwertung: Russland warnt vor Finanzcrash

(ap)

Die russische Regierung hat ihre Bürger auf weitere wirtschaftliche Entbehrungen im Wahljahr 2016 vorbereitet. Einsparungen seien nötig, damit Russland nicht noch einmal einen Finanzcrash erlebe wie 1998, sagte Finanzminister Anton Siluanow am Mittwoch der Nachrichtenagentur Tass.

Russland hatte damals den Rubel abgewertet und seine Schulden nicht mehr bedienen können. Die Inflation stieg auf rund 85 Prozent. Diesmal ist die Lage nicht ganz so verzweifelt, weil Russland kaum Schulden hat, doch die Wirtschaft stöhnt unter dem dramatischen Verfall der Öl- und Gaspreise. Auch Ministerpräsident Dmitri Medwedew warnte vor falschen Versprechungen für die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Wenn der Ölpreis weiter falle, müsse die Regierung Konsequenzen ziehen, sagte er bei einer Konferenz in Moskau. «Wir müssen uns auf das Schlimmste vorbereiten.»

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/russland-warnt-vor-finan...

 

Bereits Durchhalteparolen, also. Dabei hat der Ölpreis-Sturm erst gerade begonnen.

 

 

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Benjamin Franklin

30.12.2015 13:04
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Rubel zum Jahresende stark unter Druck
30.12.2015 12:05

Moskau (awp/sda/dpa) - Für die russische Bevölkerung geht das wirtschaftlich schwierige Jahr 2015 mit einem weiteren Kursverfall des Rubels zu Ende. Zum US-Dollar wurde am Mittwoch mit 72,51 Rubel der schwächste Zentralbank-Kurs des Jahres notiert. Als Gründe nannten Experten in Moskau den niedrigen Ölpreis und die andauernde Wirtschaftskrise.

Zudem tauschen viele Russen ihr Weihnachtsgeld traditionell in Hartwährung um - in Erwartung noch schlechterer Zeiten. Auch im Verhältnis zum Euro gab der Rubel nach, der Kurs lag aber mit 79,55 Rubel unter dem schlechtesten diesjährigen Stand von 81,15 Rubel Ende August.

Zum Dollar hat die russische Währung im Laufe des Jahres etwa 30 Prozent an Wert verloren, auch wenn dieser zwischenzeitlich kräftiger dastand. Die Realeinkommen der Russen sind nach Angaben des Wirtschaftsministeriums für Januar bis zum November um 3,5 Prozent gesunken. Das russische Bruttoinlandprodukt (BIP) schrumpfte um 3,7 Prozent. Die Jahresinflation wird geschätzt bei 12 Prozent liegen.

(AWP)

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16.12.2015 14:30
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Großes Dilemma in Moskau:

Rubel fällt weiter nach russischer Zinsentscheidung

Die russische Zentralbank steckt in einem echten Dilemma. Allgemein erwartet man von ihr die weitere Senkung der Zinsen um die Wirtschaft anzukurbeln, andererseits ist die Inflation hoch und der Rubel fällt immer weiter. Nach ihrer Entscheidung vom Freitag fällt der Rubel jetzt noch weiter.

http://finanzmarktwelt.de/23880-23880/

 

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28.11.2015 18:35
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Zyndicate hat am 25.11.2015 - 16:15 folgendes geschrieben:

Russland stellte am Mittwoch die Gasversorgung für das Nachbarland ein, weil Kiew kein Geld für weitere Mengen überwiesen hat.

Irgendwie verständlich: Die Ukraine gibt zig Millionen für den Aufbau von Militär und Grenzzäunen aus, hat aber keine Geld für die Gasrechnung. Wie werden da die Prioritäten gesetzt?

 

25.11.2015 16:15
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Russland stoppt Gas und reduziert Kohlelieferungen an die Ukraine
25.11.2015 16:05

KIEW/MOSKAU/BRÜSSEL (awp international) - Der Streit um Energielieferungen zwischen Russland und der Ukraine schaukelt sich immer weiter hoch. Russland stellte am Mittwoch die Gasversorgung für das Nachbarland ein, weil Kiew kein Geld für weitere Mengen überwiesen hat. Der Schritt war allgemein erwartet worden, nachdem die Ukraine mitgeteilt hatte, vorerst kein weiteres russisches Gas zu benötigen. Zugleich erschwerte Moskau die Kohlelieferungen an Kiew. Beobachter sehen darin eine Reaktion auf den massiven Stromausfall auf der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim.

Durch die Sprengung von Strommasten, mutmasslich durch protestierende Krimtataren und ukrainische Nationalisten, war die Stromversorgung der Krim von der Ukraine am Samstag gekappt worden.

Der Chef des russischen Monopolisten Gazprom , Alexej Miller, sagte in Moskau: "Es gibt weder neue Vorauszahlungen noch neue Bestellungen. Deshalb haben wir die (Gas-)Lieferungen eingestellt." Er sprach von "ernsten Risiken" für die Versorgung Westeuropas. Eine neue Verhandlungsrunde zum Gaspreis des ersten Quartals 2016 ist für Dezember geplant.

Die Ukraine ist das wichtigste Transitland für russisches Gas für die EU. Europa hängt bei der Energieversorgung am Tropf Russlands. Die EU bekam 2013 ein Drittel ihrer Rohöl-Importe aus Russland. Beim Gas waren es knapp 40 Prozent. Für sechs EU-Staaten, vor allem Osteuropäer, ist Russland gar der einzige Erdgaslieferant.

Die EU-Kommission sieht den Lieferstopp gelassen. Bislang gebe es keine Probleme bei der Energieversorgung der EU-Staaten, sagte eine Sprecherin in Brüssel. "Der Gaszufluss an die EU ist normal." Zudem stehe die Ukraine sehr gut da, das Land habe 16,5 Milliarden Kubikmeter Gas in seinen Speichern.

Der ukrainische Staatskonzern Naftogaz versicherte, allen Verpflichtungen nachzukommen. Gas aus Russland werde nur im Bedarfsfall gekauft. "In den vergangenen anderthalb Jahren haben wir gezeigt, dass wir einen unterbrechungsfreien Transit russischen Gases unabhängig davon gewährleisten können, ob es der Ukraine geliefert wird oder nicht", betonte Naftogaz-Chef Andrej Kobolew.

Dramatischer als die Gasfrage wird in der Ukraine der Stopp von Kohlelieferungen gesehen. "Im Verlauf eines Monats werden etwa 40 Prozent unserer Wärmekraftwerke ohne Kohle dastehen, wenn wir keine Lieferungen aus anderen Quellen einrichten", sagte der Interimschef des Staatskonzerns Ukrenergo, Wsewolod Kowaltschuk, dem Interportal Segodnya.ua. Einem russischen Zeitungsbericht zufolge waren am Dienstag die Exporte in die krisengeschüttelte Ex-Sowjetrepublik reduziert worden.

Der Stopp dürfte Experten zufolge eine Reaktion auf den Stromausfall auf der Krim sein. Auf der Halbinsel müssen russischen Behörden zufolge rund eine Million Menschen ohne Licht und Heizung auskommen. Bei mehreren Anschlägen waren am Samstag Stromleitungen vom Festland auf die Krim gekappt worden. Eine der vier Leitungen soll dieser Tage repariert werden.

Kremlchef Wladimir Putin ordnete an, bis spätestens 20. Dezember eine erste Leitung vom russischen Festland über die Meerenge von Kertsch einzurichten. Eine zweite Leitung soll bis Sommer 2016 stehen. Putin machte die ukrainische Regierung für den Ausfall verantwortlich, die die Sabotage stillschweigend hingenommen habe.

Das Verhältnis der beiden Nachbarländer hatte sich zuletzt weiter verschlechtert. Kiew und Moskau streiten auch immer wieder über Gas. Erst im Oktober hatten beide Staaten unter Vermittlung der EU einen solchen Konflikt beigelegt und Lieferungen wieder aufgenommen. Die SPD-Europaabgeordnete Martina Werner warnte: "Die Lage könnte sich womöglich im Januar anspannen, sobald die Speicher sich leeren und die Gaslieferungen durch die Slowakei den ukrainischen Bedarf im kältesten Wintermonat nicht decken können."

Das gespannte Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine zeigte sich auch daran, dass die Ukraine nach einem generellen Landeverbot auch ihren Luftraum für den Transit russischer Flugzeuge komplett gesperrt hat. Dies betreffe alle zivilen Fluggesellschaften Russlands, sagte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk bei der Kabinettssitzung in Kiew./ast/mt/tjk/wo/DP/stw

(AWP)

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02.10.2015 13:39
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UBS setzt weiter auf Russland
 

Die UBS will ihre Präsenz in Russland beibehalten, auch wenn sich Wettbewerber aus dem Land zurückziehen.

Die Bank setzt darauf, dass sich die Transaktionstätigkeit allmählich wieder erholt, erklärte UBS-Russlandchefin Elena Titova. UBS plane keine Stellenstreichungen in den Bereichen Investmentbanking oder Wealth Management in Russland, sondern "erwägt ernsthaft", ehemalige Mitarbeiter von der Deutsche Bank einzustellen, die im September Positionen gestrichen habe, sagte Titova in einem Interview. "Kunden schätzen es, wenn Banken bei ihnen bleiben, auch wenn sie nicht richtig arbeiten können", wegen Sanktionen gegen das Land, sagte sie am 28. September. "Solche Beharrlichkeit verwandelt sich nach einiger Zeit in Erträge."

Russland befindet sich erstmals seit 2009 in einer Rezession, und die Bankengewinne sind auf ein 13-Jahres-Tief gefallen, während die Transaktionstätigkeit zum Erliegen kommt, zeigen von Freeman & Co. zusammengestellte Daten. Die Deutsche Bank hatte im September angekündigt, ihr russisches Investmentbankinggeschäft zu schliessen und rund 200 Stellen bis Jahresende zu streichen. Die grösste Bank Deutschlands ist mit Untersuchungen konfrontiert, ob Geschäfte russischer Kunden Geldwäschegesetze verletzt haben.

Deals in der Pipeline

Die UBS habe vor einem Jahr ihre letzte Eurobond-Begebung durchgeführt, sagte Titova. Zwar sei eine Reihe von Deals in der Pipeline, darunter auch ein IPO, aber es sei unwahrscheinlich, dass sie vor der zweiten Jahreshälfte 2016 durchgeführt werden.

Das Russlandgeschäft sei mit mehr als 100 Mitarbeitern in Moskau ein bedeutender Teil des Geschäfts von UBS, erklärte Titova. Sie äusserte sich nicht dazu, wie sich dieses auf Investmentbanking und Wealth Management aufteilt. Die UBS baue ihr Wealth-Management-Geschäft in Russland aus.

Investmentbanken könnten in Russland nur mit strukturierter Finanzierung Geld verdienen, so Titova. Dennoch halte UBS ihre Beziehungen zu Kunden aufrecht, denn früher oder später werde es mit Fusionen, Übernahmen und Börsengängen wieder aufwärts gehen.

UBS habe im Rahmen einer globalen Restrukturierung in Moskau 2012 und 2013 40 Prozent der Stellen gestrichen, sagte die Russlandchefin. "Wir schauen weiter nach Möglichkeiten, das Team aufzurüsten. Das heisst nicht, dass wir sehr viel einstellen, aber wenn wir interessante Optionen sehen, etwa bei den ehemaligen Deutsche-Bank-Mitarbeitern, dann erwägen wir das ernsthaft."

(Bloomberg)

 

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27.09.2015 11:40
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Goldbuggy hat am 27.09.2015 - 07:54 folgendes geschrieben:

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Irak-kooperiert-mit-Syrien-und-Ru...

Tja, meine Lieben, jetzt sollte es auch dem Hinterletzten klar sein, wer auf welcher Seite steht. 

Darüber dürfte wohl Einigkeit bestehen Wink

Ist auch logisch: Wenn die USA einem Land feindlich begegnen, kann sich dieses Land zwangsläufig nur an Russland oder ggf. China anlehnen.

27.09.2015 07:54
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http://www.20min.ch/ausland/news/story/Irak-kooperiert-mit-Syrien-und-Ru...

Tja, meine Lieben, jetzt sollte es auch dem Hinterletzten klar sein, wer auf welcher Seite steht. 

27.09.2015 07:45
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11.09.2015 10:12
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Wirtschaftskrise in Moskau

«Grösste Bedrohung für Russland ist Russland selbst»

Die Zeiten in Moskau werden härter, der Abschwung erreicht die Portemonnaies. Was Russen sagen, wenn Kunden fehlen, Preise steigen, das Geld knapp wird und schnelle Besserung nicht in Sicht ist.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-groesste-bedrohung-f...

 

 

 

Die Maxime Alexanders III., dass „Russland nur zwei wahre Freunde in der Welt hat: seine Armee und seine Flotte“, scheint mehr als ein Jahrhundert später nachdrücklich bestätigt. Russland ist heute kein Machtzentrum, es ist eine einsame Macht.
https://ru.boell.org/de/2010/03/17/die-einsame-weltmacht-russland

 

 

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11.08.2015 16:09
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Rezession in Russland verschärft sich

Die tiefen Ölpreise belasten die russische Wirtschaftsleistung. Im zweiten Quartal ist sie gegenüber dem Vorjahr 4,6% eingebrochen. Gemäss Experten dürfte der Boden damit erreicht sein.

Die russische Wirtschaft rutscht wegen der niedrigen Ölpreise und der Sanktionen immer tiefer in die Rezession. Die Wirtschaftsleistung brach nach vorläufigen Daten im zweiten Quartal um 4,6% verglichen mit dem Vorjahr ein, wie die Statistiker am Montag mitteilten. Zu Jahresbeginn lag das Minus lediglich bei 2,2%.

Russlands Wirtschaft ist stark von Öl und Gas abhängig, der Ölpreis ist aber angesichts des Fracking-Booms in den USA seit längerem unter Druck. Dazu kommen die Sanktionen, die wegen der russischen Aktivitäten in der Ukraine verhängt wurden. Fachleute gehen jedoch davon aus, dass nun der Boden erreicht sein könnte. Wenn der Ölpreis nicht weiter falle und wenn es nach Zinserhöhungen in den USA nicht zu Verschiebungen komme, könnte es in den kommenden beiden Quartalen leicht wieder aufwärtsgehen, sagte Ekaterina Wlasowa, Analystin bei der Citigroup

http://www.fuw.ch/article/rezession-in-russland-verscharft-sich/

 

Wenn und wenn, könnte....

 

Und wenn China nicht schlapp macht...

 

 

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05.08.2015 13:48
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Russland bastelt eigene Rating-Agentur

Nun sieht auch Russland in der Vorherrschaft der drei grossen amerikanischen Rating-Agenturen eine Gefahr. Der eigene Gegenentwurf ist jedoch zweifelhaft konstruiert.

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Es sind die Investoren, also die Gläubiger, die mit ihrer Akzeptanz von Bonitätsurteilen über deren Vertrauenswürdigkeit entscheiden. Bis heute halten viele Marktteilnehmer den grossen drei aus den USA die Treue – was sie natürlich nicht daran hindern sollte, sich im Einzelfall ein eigenes Bild zu machen. Dass internationale Anleger eine neue russische Agentur mit solch einer Entstehungsgeschichte akzeptieren, darf bezweifelt werden. Und russische Investoren, zumindest solche in Staatsnähe, werden heimische Obligationen wohl auch ohne ein neues zweifelhaftes Etikett erwerben (abgesehen davon, dass sich in Russland bereits eine Handvoll kleinerer Rating-Agenturen tummelt). Selbst der Chef von Russlands Eisenbahn bezweifelt, dass die Beteiligung der Emittenten am Aktionariat wirklich so eine gute Idee ist. Dabei lässt sich kaum ein Unternehmen ausserhalb des Erdöl- und Erdgassektors finden, das enger mit dem Staat und dessen Misswirtschaft verknüpft ist als die russische Eisenbahn.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/russland-bastelt-eigene-...

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03.08.2015 09:52
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Zukäufe lassen Reserven kaum steigen

Das Fatale: Obwohl die Notenbank seit Mai Dollar im Volumen von rund zehn Milliarden gekauft hat, sind die Währungsreserven kaum gestiegen. Das liegt zum einen an der Schwäche des Euro, zum anderen am grossen Goldhort, den Moskau aufgebaut hat.

http://www.cash.ch/comment/623800#comment-623800

 

 

Die Russen kaufen Dollar...... obwohl die Leitwährung doch noch dieses Jahr untergehen soll ......

 

 

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31.07.2015 08:24
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USA weiten Sanktionen gegen Russland wegen Ukraine-Konflikts aus

31.07.2015 06:31

Washington (awp/sda/afp) - Die USA haben die Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts ausgeweitet. Das US-Finanzministerium kündigte am Donnerstag an, die US-Guthaben von rund zwei Dutzend Institutionen und Einzelpersonen einzufrieren.

13 der Betroffenen wurden demnach wegen Unterstützung bei der Umgehung bereits bestehender Sanktionen mit Strafmassnahmen belegt. Ausserdem wurden Vertreter der russischen Rüstungsindustrie sowie fünf Hafenbetreiber auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim auf die Liste gesetzt.

Auch Vertreter der früheren ukrainischen Regierung des Russland-freundlichen Ex-Staatschefs Viktor Janukowitsch sind betroffen. Diese stehen bereits auf der Sanktionsliste der EU.

Die Sanktionen "unterstreichen unsere Entschlossenheit, den Druck auf Russland wegen der Verletzung internationalen Rechts und des Anheizens des Konflikts in der Ostukraine aufrechtzuhalten", erklärte der Leiter der Abteilung für die Kontrolle ausländischer Guthaben, John Smith. Die Strafmassnahmen könnten erst beendet werden, wenn das Minsker Friedensabkommen vollständig umgesetzt werde.

(AWP)

 

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01.07.2015 12:57
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Russland stellt Gaslieferungen an Ukraine ein

01.07.2015 12:37

(Ausführliche Fassung)

MOSKAU/KIEW (awp international) - Nach dem Scheitern neuer Energiegespräche unter Vermittlung der EU hat Russland seine Gaslieferungen an die Ukraine eingestellt. Es sei kein Geld für Juli überwiesen worden, teilte der Staatskonzern Gazprom in Moskau mit. Deshalb sei am Mittwochmorgen die Versorgung gestoppt worden. Die Versorgung der EU mit russischem Gas durch das für den Westen wichtigste Transitland ist nicht betroffen.

Es ist der erste Gaslieferstopp in diesem Jahr. Nach einem Streit um den Gaspreis im Vorjahr hatte Russland ebenfalls die Lieferungen zeitweilig eingestellt, bis es eine Einigung gab. Dieses vorläufige Abkommen war am Dienstag abgelaufen.

Am Vorabend hatten sich Moskau und Kiew bei Verhandlungen in Wien nicht auf neue Lieferbedingungen einigen können. Russland hatte einen Rabattpreis von 247,18 US-Dollar (221 Euro) je 1000 Kubikmeter Gas vorgeschlagen. Die Ukraine forderte noch stärkere Preisnachlässe. Das krisengeschüttelte Land will sich nun mit Lieferungen aus der Slowakei versorgen.

Der Transit von russischem Gas über die Ukraine in die Europäische Union laufe weiter wie bisher, teilte das Energieunternehmen Naftogaz in Kiew mit. Die Ukraine hatte sich bei den Verhandlungen am Dienstag in Wien einen Preis von rund 200 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas erhofft, wie Energieminister Wladimir Demtschischin sagte.

Russland habe zur Unterstützung des Nachbarlandes den Preis bereits gesenkt, könne aber nicht unter den marktüblichen Tarif gehen, sagte Moskaus Energieminister Alexander Nowak. Die bisherigen Vereinbarungen zu Preisnachlässen waren am 30. Juni abgelaufen. Neue Gespräche soll es dem Vernehmen nach erst im September geben.

Offen ist auch weiter, wie die Ukraine ihre Gasspeicher auffüllt. Für den Kauf der nötigen Mengen ist nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums rund eine Milliarde US-Dollar nötig. Minister Demtschischin kündigte für die kommende Woche Verhandlungen in Kiew mit möglichen Geldgebern an. Das Land hoffe auf Kredite der EU und des Internationalen Währungsfonds IWF, sagte er.

"Die Parteien sind weiter weit voneinander entfernt", sagte der als Vermittler fungierende EU-Kommissar Maros Sefcovic nach den in Wien gescheiterten Verhandlungen. Er werde nun mit neuen Ideen weitere Gespräche vorbereiten. Dabei geht es um eine langfristige Lösung für den Gasstreit Kiews mit Moskau.

Die Regierung der Ukraine fordert einen neuen Gasvertrag mit niedrigen Preisen. Russland lehnt dies ab und verweist auf ein noch bis 2019 laufendes Abkommen. Von einer Einigung hängt ab, wie die vom Gas aus Russland abhängige Ukraine über den Winter kommt. Seitdem in Kiew eine prowestliche Regierung an der Macht ist, sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern extrem gespannt./mau/DP/fbr

(AWP)

 

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29.06.2015 13:08
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Neue Gasgespräche zwischen Russland und der Ukraine

29.06.2015 12:50

BRÜSSEL (awp international) - Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und ihrem wichtigen Gasversorger gehen weiter. Am Dienstag wollen sich der russische Energieminister Alexander Nowak und sein ukrainischer Kollege Wladimir Demtschischin in Wien treffen, wie die Brüsseler EU-Kommission am Montag mitteilte.

Die krisengeplagte Ukraine ist auf Gas aus Russland angewiesen und zugleich auch wichtigstes Transitland für Gaslieferungen in den Westen. Wegen unbezahlter Rechnungen hatte Moskau im vergangenen Sommer zeitweise die Versorgung gestoppt. Nur nach zähen Verhandlungen konnten sich beide Seiten auf Regelungen zur Versorgung über die Wintermonate einigen. Die im März noch einmal teilweise verlängerten Absprachen laufen am Dienstag ab.

Als Vermittler bei dem Treffen soll wie schon bei früheren Runden der für Energie zuständige EU-Kommissionsvize Maros Sefcovic fungieren. Auch Industrievertreter sind laut EU-Kommission dabei./hrz/DP/stb

(AWP)

 

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19.06.2015 17:21
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Russen-Krise gefährdet über zwei Millionen Jobs in Europa

 

 

http://bazonline.ch/wirtschaft/RussenKrise-gefaehrdet-ueber-zwei-Million...

 

 

Russland-Krise kostet Europa bis zu 100 Milliarden Euro

 

Wladimir Putin hat stets gewarnt, dass die Sanktionen gegen Russland Europa selbst schaden. Die EU bestreitet das. Ökonomen haben jetzt errechnet, wie teuer die Krise wird – vor allem für Deutschland.

 

 

http://www.welt.de/wirtschaft/article142742046/Russland-Krise-kostet-Eur...

 

 

 

weico

 

19.06.2015 08:20
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Russische Wirtschaft schrumpft weiter deutlich
 

Belastet von westlichen Sanktionen und niedrigeren Ölpreisen setzt die russische Wirtschaft ihre Talfahrt fort.

In den ersten fünf Monaten schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 3,2 Prozent, sagte Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew am Freitag beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Im ablaufenden zweiten und im folgenden dritten Quartal werde die Wirtschaftsleistung zwischen 3,5 und 4,0 Prozent einbrechen, im Schlussquartal 2015 dann um etwa zwei Prozent. "

Ab dem zweiten Quartal kommenden Jahres werden wir wieder ein Wachstumsniveau des Bruttoinlandsproduktes von zwei Prozent oder etwas mehr sehen", sagte der Minister.

(Reuters)

 

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30.05.2015 09:01
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Trotz Sanktionen: Handel zwischen USA und Russland floriert

 

Europäische Firmen befolgen die Russland-Sanktionen und leiden darunter. Dagegen hat der amerikanisch-russische Warenaustausch nach SPIEGEL-Informationen stark zugelegt - trotz der Strafmaßnahmen gegen die Regierung in Moskau.

 

Die Sanktionen gegen Russland bereiten europäischen Unternehmen große Probleme - dagegen machen ihre US-Konkurrenten weiterhin gute Geschäfte: Im vergangenen Jahr hat der amerikanisch-russische Warenaustausch laut russischen Statistiken um knapp sechs Prozent zugelegt. Der Handel mit den Staaten der Europäischen Union (EU) schrumpfte demgegenüber um fast zehn Prozent. In den ersten beiden Monaten 2015 brach der Außenhandel der EU mit Russland gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um ein Drittel ein. Das berichtet der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe.

 

 

"Die Amerikaner haben erst großen Druck auf Europa ausgeübt, harte Sanktionen zu verhängen", sagte Frank Schauff, Geschäftsführer der Association of European Business in Moskau. "Dass sie selbst ihren Handel mit Russland im vergangenen Jahr ausbauten, ist bemerkenswert."

Anfang der Woche unterzeichnete die texanische Firma Bell eine Lizenzvereinbarung mit einem russischen Hubschrauberhersteller, obwohl die Firma zum Imperium der Staatsfirma Rostec gehört, die vom Putin-Vertrauten Sergej Tschemesow geführt wird. Sowohl Rostec als auch Tschemesow stehen auf der amerikanischen Sanktionsliste.

Auch Boeing lässt sich von Sanktionen nicht beirren: Der Flugzeughersteller betreibt in der russischen Hauptstadt weiterhin ein Entwicklungszentrum mit 1200 Mitarbeitern.

Derweil ging Siemens bei einen Milliardenauftrag für moderne Züge und den Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke von Moskau in die boomende Provinzhauptstadt Kasan leer aus. "Vor dem Ukraine-Konflikt hätten die Deutschen den Zuschlag bekommen", erklärte ein Branchen-Insider. Nun kam ein chinesisches Staatsunternehmen zum Zug.

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/russland-sanktionen-helfen-us-...

 

N.B...die EU-Kriecher sind den Amis mal wieder voll auf den Leim gegangen...      Mosking

 

 

weico

 

25.05.2015 17:07
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Elias hat am 19.05.2015 - 10:16 folgendes geschrieben:

Extra gemacht für gescheiterte Gemüsehändler wie dich.

 

 

Ich weiss, dass Medusa Gemüsehändler ist. Ob er gescheitert ist oder nicht, weiss ich nicht.

Mich stört etwas, dass Du "Gemüsehändler" als Berufsgruppe despektierlich verwendest wie "Zuhälter" oder "Investmentbanker".

Deshalb möchte ich mal ein Kränzchen für die Gemüsehändler winden. Ich habe einige Jahre Software für Lebensmittelhänder gelschrieben und Einblick in ein gutes Dutzend Gemüse-Grosshandelsfirmen bekommen. Was diese Leute für die Versorgung unsere Landes leisten ist durchaus beeindruckend und verdient unseren Respekt. Auch und gerade, wenn sie nicht so oft in die Schlagzeilen geraten!

 

25.05.2015 16:45
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Medusa hat am 18.05.2015 - 21:48 folgendes geschrieben:

die Familie Rotschild besitzt hunderte von Milliarden

Das reicht nicht. Aktuelle Schätzungen gehen von einer Billion Dollar Vermögen aus.

24.05.2015 16:38
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ach ja und hier, was den Dollar eventuell irgendwann interessieren könnte!

Nein das sind keine Truppenaufmärsche, die Spielen dann nur irgendwann Krieg und drehen für Hollywood einen neuen Film, er soll sehr spannend werden und sehr, aber wirklich sehr realistisch!

 

http://de.sputniknews.com/politik/20150524/302462248.html#ixzz3b3uaBg85

 

Mögen die Russen Europa vernichten, mit dem Linken "NATO PACK"! Natürlich ist das ja nur Show oder?

"Wer Wind säht, - wird Sturm Ernten!" so steht in der Bibel.

Und falle einer glaubt die Schweiz sei ein unabhängiges neutrales Land, dann glaube weiter an den Storch!

Was wir zugelassen haben, wo wir weggesehen haben, wo wir geschwiegen haben, dafür möge unser Volk vor die Richter kommen! Das haben wir verdient! Tja meine Damen und Herren das ist Weltpolitik. Danach beginnen wir wieder zu denken. Aber bisher lassen wir uns wie @Elias hier beschreibt der Massenverblödung hinziehen und Unterhalten, wir glauben ja jeden Scheiss!

 

Der Tag des Erwachens kommt und er ist sehr nahe!

 

Schöne Pfingsten liebe Leser!

24.05.2015 16:28
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Fernsehsendungen und Filme,- ist nur für dumme Menschen da! Alles Komiker oder Zirkusartisten, nur im Realzirkus wirst du nicht belogen und getäuscht! Nicht mal den Nachrichten im Schweizer Staatsfernsehen darf man glauben schenken!

Weder eine kritische Frage zu 9/11 oder zu Afghanistan ist je gestellt worden! Alles Link und verlogen, dient nur zur Beeinflußung von Meinungen. Somit ist das Land KRANK!

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