Sanierung einer Bank / CoCo's

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01.03.2013 19:07
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Sanierung einer Bank / CoCo's

Seit einigen Tagen schwirren mir einige Fragen im Kopf. Liebend gerne stelle ich diese nun einmal hier hinein, um evt. einen Lichtblick zu erhalten.

Stimmt es, dass gemäss Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen, können die Banken Kapitalinstrumente emittieren, welche bei einer Verletzung von bestimmten Eigenkapitalanforderungen gewandelt bzw. abgeschrieben werden (CoCo-Bonds). Diese sind in den Ausgabebedingungen der Anleihen versehen. Mit der Pflichtwandelanleihen und Anleihen mit Forderungsverzicht können so Risiken abgewälzt werden.

Pflichtwandelanleihen werden beim Eintritt eines bestimmten Ereignisses („Trigger-Event“) in Aktien gewandelt. Durch den Wandel wird ein zusätzliches Aktienkapital bzw. Haftungskapital bereitgestellt und die Schulden nehmen zudem ab. Bei den Anleihen mit einem Forderungsverzicht kommt es nicht zu einer Wandlung, sondern der Gläubiger verzichtet vollumfänglich oder teilweise auf die Forderung.

Demzufolge kann es sein, dass Fremdkapitalgeber ganz oder teilweise herangezogen werden?

 

Was ist zudem steuerlich vorgesehen, damit der Markt für diese Papiere in der Schweiz bleibt und man sich nicht mit anderen Anleger herumschlagen muss, was zu Verzögerungen führen kann?

 

Ist der Unterschied zwischen den CoCo's zum bereits genehmigten Kapital, dass dieses zu Beginn ins Fremdkapital fällt und nicht ins AK?

 

Vielen Dank für eine Antwort - bin gespannt.

 

Freundliche Grüsse und einen schönen Abend wünscht,

logn

 

 

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