Schuldenkrise Amerika

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'Harvey': Immer düstere

'Harvey': Immer düstere Schadensprognosen - und was macht 'Irma'?

Die Schadensprognosen für die durch den Sturm "Harvey" verwüsteten Gebiete in Texas werden immer düsterer. Der Gouverneur des US-Staates, Greg Abbott, schätzte die Kosten für den Wiederaufbau am Sonntag auf bis zu 180 Milliarden Dollar (152 Milliarden Euro). Zugleich gilt das Augenmerk immer stärker dem Hurrikan "Irma", der sich im Atlantik zusammengebraut hat.

04.09.2017 06:37

Zwar war auch am Sonntag noch völlig unklar, ob der Sturm - am Sonntag ein Hurrikan der drittstärksten von fünf Stufen - überhaupt die US-Küste ansteuern wird. Mehr Klarheit werde es erst in einigen Tagen geben, betonte das Hurrikan-Zentrum in Miami. Zugleich wurde aber gewarnt, dass Einwohner in üblicherweise besonders hurrikangefährdeten Gebieten vorbereitet sein sollten. Das sind die Bundesstaaten am Golf von Mexiko, darunter Texas, Florida und die US-Ostküste.

Abbott betonte in Fernsehinterviews, dass die von "Harvey" betroffenen Gebiete und die Zahl der betroffenen Menschen weitaus grösser seien als seinerzeit bei "Katrina". Dieser Hurrikan hatte Ende August 2005 an der US-Küste am Golf von Mexiko verheerende Schäden angerichtet, New Orleans wurde fast völlig überflutet. Insgesamt starben damals bis zu 1800 Menschen. Die von "Katrina" verursachten Kosten bezifferte Abbott auf 120 Milliarden Dollar.

"Harvey" war am 25. August auf die osttexanische Küste getroffen und hatte weite Gebiete unter Wasser gesetzt. Mittlerweile weichen die Fluten. Dadurch wird das Ausmass der Verwüstungen immer deutlicher. Die texanische Behörde für öffentliche Sicherheit gab die Zahl der beschädigten Häuser am Sonntag mit mindestens 200 000 an, fast 13 000 seien völlig zerstört. Mehrere Tausend Menschen sind weiter in Notunterkünften untergebracht.

Besonders schlimm ist die Lage noch in der südosttexanischen Stadt Beaumont: Die knapp 120 000 Einwohner haben weiter kein fliessendes Trinkwasser und sind auf Hilfe von aussen angewiesen.

Zugleich gibt es aber auch Anzeichen für ein Wiederaufleben der gebeutelten Regionen. So versuchten etwa in Houston am Wochenende viele Menschen, wieder in ihre alte Routine zurückzukehren, Kinderspielplätze und Restaurants waren bevölkert, und auch das städtische Baseball-Team, die Houston Astros, absolvierte gleich zwei Heimspiele - und gewann beide.

"Irma" steuert derweil auf die Karibik zu. Der Sturm könnte nach Vorhersagen am Dienstagabend oder Mittwoch (Ortszeit) über Teile der kleinen Antillen hinwegfegen und möglicherweise am Freitag die Bahamas erreichen. Meteorologen rechnen damit, dass er auf seinem Weg weiter erstarken könnte - vielleicht vorübergehend sogar zu einem Hurrikan der Stufe 5.

Eine etwaige Ankunft auf dem US-Festland wäre am nächsten Wochenende oder dem folgenden Montag zu erwarten. Bisher gilt es aber als durchaus möglich, dass "Irma" vorher nordöstlich in den offenen Atlantik abdreht.

In den Monaten August bis Oktober werden stets die meisten Hurrikans registriert. Häufig entwickeln sich in diesem Zeitraum potenziell gefährliche Stürme, ohne dass sich Befürchtungen dann jedoch bewahrheiten. Nach "Harvey" sind jedoch Ängste gestiegen, dass die USA gleich zwei Mal ganz kurz hintereinander direkt von einem Hurrikan getroffen werden könnten./ch/DP/zb

(AWP)

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US-Senat stimmt

US-Senat stimmt Militärausgaben in Höhe von 700 Milliarden zu

Der US-Senat hat mit überwältigender Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das Militärausgaben in Höhe von 700 Milliarden US-Dollar billigen würde.

19.09.2017 06:59

89 Senatoren stimmten am Montagabend Ortszeit) dafür, 8 votierten dagegen. Das Paket sieht etwa 640 Milliarden US-Dollar (rund 535 Milliarden Euro) für den Basishaushalt des Pentagons vor sowie 60 Milliarden Dollar (50 Milliarden Euro) für Kriegseinsätze wie etwa in Afghanistan.

Bei dem sogenannten National Defense Authorization Act handelt es sich um ein Genehmigungsgesetz, das die Höhe der Militärausgaben für das kommende Haushaltsjahr festsetzt. Das Repräsentantenhaus hatte im Juli bereits eine eigene Version verabschiedet. Beide Kammern müssen sich nun auf einen Kompromiss einigen. Dann geht das Gesetz an Präsident Donald Trump.

Der Republikaner hat sich wiederholt dafür ausgesprochen, mehr Geld ins Militär zu stecken. Das Weisse Haus hatte für den Basishaushalt des Pentagons 603 Milliarden Dollar gefordert sowie 65 Milliarden für die Einsätze. Das Geld dafür soll an anderer Stelle eingespart werden.

(AWP)

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USA: Stimmung der

USA: Stimmung der Dienstleister hellt sich stark auf

Die Stimmung der US-Dienstleister hat sich im September stark aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) erhöhte sich um 4,5 Punkte auf 59,8 Zähler, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Das ist der höchste Stand seit August 2005. Volkswirte hatten mit einem wesentlich geringeren Anstieg auf 55,5 Punkte gerechnet. Bis auf zwei Unterindikatoren für die Lagerbestände verbesserten sich alle Teilindizes.

04.10.2017 16:40

Am Montag hatte sich schon der entsprechende Indikator für die Industrie deutlich aufgehellt. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

/bgf/tos/jha/

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USA: Detailhandelsumsätze und

USA: Detailhandelsumsätze und Inflation legen zu

Die Umsätze des US-Detailhandels sind im September etwas schwächer als erwartet gestiegen. Ebenfalls geringer als erwartet fiel die Inflation in den USA aus.

13.10.2017 14:45

Die Detailhandelsumsätze hätten um 1,6 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Bankökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg um 1,7 Prozent gerechnet.

Ausserdem wurde der Umsatzanstieg im Vormonat etwas nach oben revidiert. Die Umsätze waren im August nur um revidierte 0,1 Prozent gesunken, nachdem zunächst ein Rückgang um 0,2 Prozent ermittelt worden war.

Ohne die schwankungsanfälligen Autoverkäufe kletterten die Umsätze im September um 1,0 Prozent. Hier war ein Anstieg um 0,9 Prozent prognostiziert worden. Im August waren die Umsätze in dieser Abgrenzung um revidierte 0,5 Prozent geklettert. Hier war in einer ersten Erhebung noch ein Anstieg von 0,2 Prozent festgestellt worden.

Über 2 Prozent Jahresteuerung

Die Konsumentenpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 2,2 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Ökonomen hatten mit einer Rate von 2,3 Prozent gerechnet. Im August hatte die Inflation bei 1,9 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise im September um 0,5 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Der Dollar wurde durch die Zahlen geschwächt. Der Euro stieg im Gegenzug auf ein Tageshoch.

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US-Senat billigt Haushalt für

US-Senat billigt Haushalt für 2018

Der US-Senat hat am Donnerstag den Haushalt für das Jahr 2018 gebilligt. Zugleich hat die Parlamentskammer den Weg frei gemacht für die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump.

20.10.2017 06:36

In einer eher symbolischen Abstimmung votierten die Senatoren mit 51 zu 49 Stimmen für den Haushalt. Der Haushalt räumt dem Senat die Möglichkeit ein, die Steuerreform zu beschleunigen, indem nur eine einfache Mehrheit verlangt wird.

Der Entwurf muss noch mit dem bereits verabschiedeten Gegenstück des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht werden. Hier zeichneten sich Unterschiede ab: Während die Republikaner im Senat für die Steuersenkungen in den kommenden zehn Jahren höhere Schulden von 1,5 Billionen Dollar zulassen würden, wollen ihre Kollegen in der anderen Kammer eine Null festschreiben.

Normalerweise sind bei wichtigen Gesetzesänderungen 60 der 100 Stimmen im Senat erforderlich, in dem die Republikaner nur über 52 Sitze verfügen. Nach der neuen Regelung wäre Trump nicht mehr zwingend auf die Unterstützung der oppositionellen Demokraten angewiesen.

Tiefere Firmensteuern

"Mit diesem Budget sind wir auf dem Weg zu den dringend benötigten Erleichterungen für amerikanische Einzelpersonen und Familien, die viel zu lange die Lasten einer ungerechten Abgabenordnung getragen haben", sagte der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, unmittelbar nach der Abstimmung.

Nach dem Debakel mit der Gesundheitsreform hat die Verabschiedung der Steuerreform vor Jahresende für die Republikaner im US-Kongress die höchste Priorität. Vorgesehen sind Steuersenkungen im Umfang von 1,5 Billionen Dollar. Geplant ist unter anderem eine drastische Senkung der Unternehmensteuern sowie eine Reduzierung des Spitzensatzes bei der Einkommensteuer.

Die Körperschaftsteuer soll von derzeit 35 Prozent auf 20 Prozent sinken - und damit unter den Schnitt der Industriestaaten, der bei 22,5 Prozent liegt. Zudem sollen US-Unternehmen zur Rückverlagerung von Kapital und Investitionen aus dem Ausland bewegt werden. Das Einkommensteuersystem soll drastisch vereinfacht werden, zahlreiche Abschreibungsmöglichkeiten sollen gestrichen werden.

Zentrales Wahlversprechen

Die deutliche Reduzierung der Steuerlast für Bürger und Unternehmen war eines von Trumps zentralen Wahlkampfversprechen. Entgegen der Beteuerungen des Präsidenten und der republikanischen Führung, dass die Reform vor allem der Mittelschicht zugute kommen soll, sehen die Kritiker darin einen Plan für die Reichen.

Die Steuerreform wird an den Aktienmärkten mit besonderer Spannung erwartet, weil sich US-Unternehmen davon massive Einsparungen erhoffen. Auch politisch stehen der Präsident und seine Partei unter Druck nach dem Scheitern des angekündigten Rückbaus der Gesundheitsreform von Barack Obama. In den USA finden 2018 Kongresswahlen statt.

(AWP)

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Mexikos Zentralbank will mit

Mexikos Zentralbank will mit Sicherungsgeschäften den Peso stützen

STADT (awp international) - Angesichts empfindlicher Kursverluste will die mexikanische Zentralbank mit Sicherungsgeschäften den Peso stützen. Die Notenbank kündigte am Mittwoch an, sogenannte Forwards im Wert von vier Milliarden US-Dollar (3,4 Mrd Euro) zu versteigern. Damit können sich Banken gegen weitere Wechselkursschwankungen absichern. Sollte die Landeswährung gegenüber dem Dollar weiter an Wert verlieren, zahlt die Notenbank bei Vertragsende die Differenz. Wertet der Peso auf, erhält die Zentralbank die Differenz. Die Termingeschäfte ermöglichen es den Notenbankern, den Peso zu stützen, ohne ihre Dollarreserven verkaufen zu müssen.

26.10.2017 06:37

Zuvor war der Peso auf seinen niedrigsten Stand seit fünf Monaten gefallen. Die mexikanische Währung war zuletzt wegen der Unsicherheit über die Zukunft des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) unter Druck geraten. Auf Betreiben der Vereinigten Staaten wird der Vertrag zwischen den USA, Kanada und Mexiko derzeit neu verhandelt. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, aus Nafta auszusteigen, sollten die Gespräche scheitern. Mexiko profitiert stark vom Binnenmarkt in der Region. Rund 80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen in die USA./dde/DP/stk

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S&P stuft Argentinien auf "B+

S&P stuft Argentinien auf "B+" hoch

S&P hat Argentinien hochgestuft. Die Agentur setzte das Langfrist-Rating für die drittgrösste Volkswirtschaft Lateinamerikas am Montag um eine Stufe auf "B+" herauf, der Ausblick blieb bei "stabil".

30.10.2017 22:19

Zur Begründung wurde auf einen erwarteten Aufschwung der Wirtschaft verwiesen. Trotz der Hochstufung liegt Argentinien aber weiter im unteren Mittelfeld der S&P-Rating-Skala. Eine Hochstufung zieht üblicherweise geringere Kosten bei der Schulden-Aufnahme nach sich.

Die Regierungskoalition von Präsident Mauricio Macri hatte vor rund einer Woche die Parlamentswahlen gewonnen. Macri führt das Land seit zwei Jahren. Er stoppte die interventionistische Politik der Vorgänger-Regierung, lockerte Preiskontrollen, wertete den Peso ab und hob Regulierungen auf.

(AWP)

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Trumps Steuerreform kommt

Trumps Steuerreform kommt voran

US-Präsident Donald Trump kommt seinem Ziel einer umfassenden Steuerreform mit einer drastischen Senkung der Firmensteuern näher.

03.11.2017 07:07

Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Repräsentantenhaus, Kevin Brady, legte am Donnerstag einen Gesetzentwurf vor, der die Pläne Trumps aufnimmt und Steuerentlastungen von mehreren Billionen Dollar in den kommenden zehn Jahren auf den Weg bringen soll. Profitieren sollen Unternehmen, private Steuerzahler und Familien.

Passiert das Gesetz den US-Kongress, wäre es die erste grosse Steuerreform seit 1986. Für Trump geht es um seinen bisher grössten Erfolg, nachdem er mit der Rückabwicklung der Obamacare-Gesundheitsreform scheiterte. Ob er mit seinen Plänen im Kongress durchkommt, ist ungewiss. Auch grosse Wirtschaftsverbände äusserten sich kritisch.

Das Steuerkonzept der Republikaner nimmt die Ankündigungen Trumps auf, der seinen Wählern die umfangreichsten Steuersenkungen der US-Geschichte versprochen hatte. Die Vorlage des Gesetzentwurfs sei nur ein erster wichtiger Schritt, erklärte der Präsident. "Wir haben gerade erst begonnen und haben noch viel vor uns." Trump hat den Kongress aufgefordert, das Gesetz bis zum 23. November zu verabschieden. Am 6. November wird der Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses sich erstmals damit befassen. Dem Entwurf müssen beide Kammern des Kongresses zustimmen, in denen die Republikaner die Mehrheit haben. Im Senat ist diese mit 52 zu 48 Senatoren aber gering und hielt bei der geplanten Rücknahme von Obamacare nicht.

An der New Yorker Börse, wo die Pläne Trumps seit seiner Wahl vor einem Jahr zur Rally beigetragen haben, fiel die Reaktion wegen der Zweifel an der Durchsetzbarkeit verhalten aus.

Firmensteuern sollen drastisch sinken

Die Steuerpläne der Republikaner fielen weitgehend aus wie erwartet. Der Körperschaftsteuersatz für Unternehmen soll auf 20 Prozent von 35 Prozent sinken. Mit Vorzugssteuersätzen von maximal zwölf Prozent sollen Firmen bewegt werden, Guthaben und Vermögen im Ausland in die USA zurückzuholen. Gewinne von US-Firmen im Ausland sollen mit mindestens zehn Prozent besteuert werden.

Die Zahl der Stufen in der Einkommensteuer soll verringert werden. Kleinunternehmern sollen mit höchstens 25 Prozent zur Kasse gebeten werden. Die Freibeträge für den normalen Steuerzahler sollen ungefähr verdoppelt werden. Dabei soll es besondere Anreize für Familien geben. Auch bei der Erbschaftsteuer und der Absetzbarkeit von Hypothekenzinsen sind Änderungen geplant.

Der Bauverband warnte, die Änderungen bei den Hypothekenzinsen könnten eine neue Immobilienkrise heraufbeschwören. Auch der Verband der Kleinunternehmen äusserte sich kritisch. Die Demokraten kritisierten die Steuerpläne als Geschenke für Unternehmen und die Reichen.

Höhere Defizite - höhere Schulden

Wichtige Details blieben offen. Im Gesetzgebungsverfahren kann es zudem noch zu grösseren Änderungen kommen. Den US-Bundeshaushalt dürften die Pläne belasten. Der Republikaner Brady rechnet mit einem zusätzlichen Defizitbetrag von 1,51 Billionen Dollar in den kommenden zehn Jahren. Auch die Ratingagentur Moody's geht nicht davon aus, dass die Einnahmenausfälle ausgeglichen werden.

Die deutsche Wirtschaft forderte, auch Firmen in der Bundesrepublik steuerlich zu entlasten. "Die US-Unternehmen würden bei der Umsetzung dieser Pläne zukünftig deutlich bessere Voraussetzungen für Zukunftsinvestitionen haben", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer.

Zudem werde der Spielraum für US-Firmen damit grösser, neue Märkte zu erschliessen und Übernahmen vorzunehmen. "Damit erhöht sich der Druck auf die nächste Bundesregierung, auch bei uns eine Reform der Unternehmensbesteuerung anzupacken."

(Reuters)

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Maduro kündigt Neuordnung von

Maduro kündigt Neuordnung von Venezuelas Staatsschulden an

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat eine Neuordnung der Schulden des in einer tiefen Wirtschaftskrise steckenden südamerikanischen Landes angekündigt.

03.11.2017 06:32

Die Refinanzierung und Umstrukturierung aller Schulden Venezuelas werde in Angriff genommen, sobald der staatliche Erdölkonzern PDVSA Anleihezahlungen in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar geleistet habe, erklärte Maduro am Donnerstag im Staatsfernsehen. Die Zahlung wird den Angaben zufolge am Freitag fällig.

Venezuelas Schulden werden auf 150 Milliarden Dollar geschätzt. Die Devisenreserven des Landes belaufen sich auf weniger als zehn Milliarden Dollar. Im Juli hatte die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die ohnehin schon schwache Bonität Venezuelas weiter heruntergestuft und von einem negativen Ausblick gesprochen.

Erdölpreis als Haupteinflussfaktor

Grösste Gläubiger des Landes sind China mit 23 Milliarden Dollar und Russland mit acht Milliarden Dollar. Die USA haben Venezuela mit Sanktionen belegt. US-Präsident Donald Trump untersagte per Dekret den Handel mit neuen venezolanischen Staatsanleihen. Betroffen auch der Erdölkonzern PDVSA, der eine wichtige Einnahmequelle für Venezuela darstellt. Erdölverkäufe bilden das Fundament der venezolanischen Wirtschaft und stehen für 95 Prozent der Exporte. Doch die Einnahmen sind zuletzt wegen fallender Erdölpreise deutlich zurückgegangen.

In Venezuela tobt seit Monaten ein erbitterter Machtkampf zwischen dem linksnationalistischen Staatschef Maduro und der Mitte-Rechts-Opposition. Die Opposition erkennt die im Juli eingesetzte verfassunggebende Versammlung nicht an. Die Opposition macht den Staatschef für die wirtschaftliche Misere in dem ölreichen Land verantwortlich. Viele Venezolaner sind aber auch von der Opposition enttäuscht. Die Proteste zwischen April und Juli, bei denen 125 Menschen getötet wurden, haben nichts an der politischen Lage im Land geändert.

(AWP)

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Trump verteidigt US-Rückzug

Trump verteidigt US-Rückzug aus Handelsabkommen TPP

US-Präsident Donald Trump hat den Rückzug der USA aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP verteidigt. Bei einem Treffen mit Geschäftsleuten sagte Trump am Montagmorgen (Ortszeit) in Tokio: "Wir werden mehr Handel haben als im Rahmen von TPP, und die Situation wird viel weniger komplex sein." TPP sei nicht die richtige Idee gewesen. TPP sollte rund um den Pazifik die grösste Freihandelszone der Welt schaffen. Japan hält indes an dem ehrgeizigen Vorhaben weiter fest. Am letzten Tag seines Besuches in der japanischen Hauptstadt wurden Trump und seine Frau Melania anschliessend vom japanischen Kaiserpaar in deren Palast empfangen.

06.11.2017 06:47

Lächelnd gaben sie Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko zur Begrüssung die Hand, bevor sich die Vier zu einem für 30 Minuten geplanten Gespräch zurückzogen. Japanische Medien erinnerten an Trumps Vorgänger Barack Obama, der sich 2009 tief vor Japans Kaiser vorbeugt hatte und dafür von Konservativen in Amerika kritisiert worden war.

Anschliessend standen politische Gespräche mit Ministerpräsident Shinzo Abe auf dem Programm. Zentrales Thema ist die Krise um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm. Japan steht unter dem atomaren Schutzschild der USA. Beide Seiten dürften ihre enge Sicherheitsallianz bekräftigen. "Ich möchte, dass wir der Welt zeigen, dass die Japan-US-Allianz solide ist", sagte Abe vor dem Treffen mit Trump zu Reportern.

Nach japanischen Medienberichten wollte Abe ausserdem eine Ausweitung der Sanktionen seines Landes gegen weitere Einzelpersonen und Unternehmen aus Nordkorea verkünden.

Zu Handelsfragen werden dagegen keine Vereinbarungen zwischen Trump und Abe erwartet. "Der Handel mit Japan ist nicht frei und er ist nicht gegenseitig, aber er wird es bald sein", sagte Trump. Er habe keinen Zweifel, dass dies fair geschehen werde. Es werde eine Zeit dauern, aber dann werde es Handelsdeals und "Handelskonzepte" geben.

Vor einem Essen mit Abe hatte Trump am Sonntagabend gesagt, man sei mit Japan mitten in der Diskussion sehr wichtiger Themen, darunter Nordkorea und der Handel. "Wir kommen sehr gut voran, sehr gut", sagte Trump. Das Verhältnis zu Japan sei ganz ausserordentlich./ki/ln/DP/stk

(AWP)

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Gläubiger drängen auf

Gläubiger drängen auf Zahlungsausfall von Venezuela

Venezuela gerät wegen seiner Schuldenprobleme immer mehr unter Druck. Gläubiger des lateinamerikanischen Landes beantragten am Mittwoch bei der in New York ansässigen Derivateorganisation Isda, einen Zahlungsausfall des staatlichen Energiekonzerns PDVSA festzustellen.

09.11.2017 06:37

Damit könnten Inhaber von Kreditausfallversicherungen ihr Geld bekommen. Ein derartiger Entscheid könnte die Lage aber noch undurchsichtiger machen.

Hintergrund des Schrittes ist, dass in der vergangenen Woche eine Zahlung für eine PDVSA-Anleihe in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar fällig gewesen wäre. Es ist aber nach wie unklar, ob diese pünktlich geleistet wurde. Präsident Nicolas Maduro hatte von den Gläubigern eine Umschuldung aller künftigen Zahlungen verlangt, womit die Regierung mehr Geld für die notleidende Bevölkerung aufbringen will.

Venezuela hat zwar grosse Erdölreserven. Die Förderung wird aber durch einen Mangel an Investitionen beeinträchtigt. Zudem ist der Erdölpreis weit von früheren Höchstwerten entfernt. Experten gehen davon aus, dass Venezuela früher oder später in die Staatspleite rutscht. Danach könnte das Land über Jahre von den internationalen Kapitalmärkten abgeschnitten sein.

dm/

(AWP)

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US-Steuerreform nimmt erste

US-Steuerreform nimmt erste Hürde

Der US-Kongress ist im Bemühen um eine Steuerreform weitere Schritte vorangekommen. Ein in der vergangenen Woche im Repräsentantenhaus vorgestellter Gesetzesentwurf nahm in einem Ausschuss der Kammer eine erste parlamentarische Hürde. Gleichzeitig legte der Senat einen eigenen Entwurf vor.

10.11.2017 06:35

Das Papier des Senates sieht vor allem Änderungen beim Kernpunkt der von Präsident Donald Trump massgeblich vorangetriebenen Steuerreform vor. Die Kürzung von derzeit 35 Prozent auf 20 Prozent - einer der Meilensteine in der Wirtschaftspolitik Trumps - soll demnach erst 2019 wirksam werden, um die ungelöste Frage der Gegenfinanzierung abzufedern. Dies wäre ein schwerer Schlag für Trump.

Die Pläne in beiden Kammern sind nicht endgültig und Gegenstand mindestens wochenlanger parlamentarischer Diskussion. Trump will ein Steuergesetz noch vor Weihnachten unterzeichnen. Experten halten dies angesichts der vielen offenen Fragen für sehr fraglich.

Die Reform soll vor allem der Mittelschicht zugute kommen, hatten die Republikaner im Abgeordnetenhaus angekündigt. Unabhängige Erhebungen haben jedoch ergeben, dass eher der kleine Bevölkerungsanteil der besonders Wohlhabenden von den Plänen profitieren würde./dm/DP/he

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Bizarres Treffen von

Bizarres Treffen von Gläubigern mit Venezuelas Staatsspitze

In Venezuela sind Gespräche der Regierung mit Gläubigern des von der Staatspleite bedrohten Landes ergebnislos zu Ende gegangen. Statt Geld und Zusagen gabs Kaffee und Schokolade.

14.11.2017 02:33

Das Treffen am Montag dauerte nur etwa eine halbe Stunde und war Teilnehmern zufolge wirr. "Es gab kein Angebot, keine Konditionen, keine Strategie, nichts", sagte einer der etwa 100 Geldgeber. Aber es gab bunte Geschenktüten mit Schokolade und Kaffee aus Venezuela.

Die etwa 100 Investoren des Schuldengipfels, bei dem über die Umschuldung im Volumen von 60 Milliarden Dollar verhandelt werden sollte, wurden über einen roten Teppich zum Verhandlungsort geführt. Im Inneren hing ein Poster des verstorbenen Präsidenten Hugo Chavez.

Zahlreiche Investoren hatten ihre Teilnahme bereits im Vorfeld abgesagt, weil ihnen nach eigenen Angaben nicht klar war, was Präsident Nicolas Maduro mit dem Treffen erreichen will. Maduro hatte angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage angekündigt, Schulden seines Landes nicht wie vereinbart zurückzuzahlen. Stattdessen soll zunächst die Lage der Bevölkerung in dem einst wohlhabenden und ölreichen Land verbessert werden, in dem viele Menschen mittlerweile im Müll nach Nahrungsmitteln suchen.

Venezuelas Vizepräsident Tareck El Aissami und Wirtschaftsminister Simon Zerpa nahmen eine halbe Stunde an dem Treffen teil. Sie sprachen mit einigen Geldgebern, andere blieben aber draußen, weil sie Strafen fürchteten. Geldgebern mit Sitz in den USA ist es verboten, Vereinbarungen mit El Aissami oder Zerpa abzuschließen. Beide stehen auf der US-Sanktionsliste, die ihnen Korruption und Drogenhandel vorwirft. El Aissami sagte Teilnehmern zufolge, dass die Deutsche Bank bald einige Finanzdienstleistungen für Venezuela einstellen könnte. Die Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Am Montag brachten die EU-Außenminister Sanktionen und ein Waffenembargo gegen Venezuela auf den Weg. Sie verzichteten jedoch darauf, schon jetzt Personen auf die Sanktionsliste zu setzen, um Maduro Zeit zur Beruhigung zu geben.

(Reuters)

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Venezuela ist offiziell pleite

Die Ratingagentur Standard & Poor's erklärt Venezuela für zahlungsunfähig.

Venezuela ist zahlungsunfähig. Die dreissigtägige Gnadenfrist für die fällige Couponzahlung von 200 Mio. $ ist abgelaufen. Damit ist der schon vergangene Woche vermutete Default (Zahlungsausfall) Tatsache.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat umgehend reagiert und das Rating für die betroffenen internationalen Bonds von CC auf D (Default) und das Emittentenrating auf SD (Selective Default) gesenkt. Selective Default bedeutet, dass nur ein Teil der venezolanischen Anleihen im Default ist.

Für vier weitere Anleihen sind Couponzahlungen von insgesamt 420 Mio. $ fällig, doch die Gnadenfrist ist noch nicht abgelaufen. Sobald sie zu Ende ist, wird S&P auch diese Papiere auf D herabstufen. Die Ratingagentur sieht die Wahrscheinlichkeit eines solchen Schrittes bei 50%.

https://www.fuw.ch/article/venezuela-ist-offiziell-pleite/

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Trump kann US-Kohleindustrie

Trump kann US-Kohleindustrie kein neues Leben einhauchen

Ein Jahr nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten haben sich trotz aller Versprechen die Aussichten für die schwächelnde Kohleindustrie des Landes nicht verbessert.

15.11.2017 20:00

"Wir bringen die Kohleindustrie zu 100 Prozent zurück", hatte Trump im Wahlkampf versprochen. Doch ein Blick auf die Statistiken macht deutlich, dass die Zahl der Beschäftigten und die Produktion der Branche in diesem Jahr nur bescheiden angestiegen sind. Und das lag eher an der vorübergehend angezogene Nachfrage nach US-Kohle im Ausland und weniger an der Politik. Energiekonzerne in den USA schliessen ein Kohlekraftwerk nach dem anderen und wechseln zum billigen Erdgas - oder gleich zu Ökostrom aus Wind und Sonne.

In den USA deckt die Inlandsnachfrage 90 Prozent des Kohlemarktes ab. In Deutschland wird die Steinkohle für Kraftwerke hingegen von RWE & Co in erster Linie aus dem Ausland importiert. Russland und Kolumbien sind grosse Lieferanten. In Deutschland geht seit Jahren ohne Subventionen bei der Steinkohleförderung nichts. 2018 ist auch damit Schluss. RWE fördert die Kohle für seine Braunkohlekraftwerke selbst - steht aber wegen der schlechten Klimabilanz der Anlagen unter Druck.

Keine Pläne für neue Werke

"Wir haben keine Pläne, neue Kohlekraftwerke zu bauen", sagt eine Sprecherin des Versorgers American Electric Power, einem der grössten Energiekonzerne in den USA. Die Zukunft der Kohle hänge von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Investitionen in solche Anlagen könnten nicht auf der Grundlage der Politik der gerade amtierenden Regierung beschlossen werden. Derzeit macht der Teil der Stromerzeugung aus Kohle 47 Prozent der gesamten Erzeugungskapazität des Konzerns aus. Der Anteil soll aber bis 2030 auf 33 Prozent sinken.

Die Entwicklung macht deutlich, wie begrenzt der Einfluss der Politik auf grosse Branchen oder weltweite Wirtschaftstrends ist. Einige Energie-Experten haben schon früh gesagt, dass die Zukunft der Kohleindustrie nicht in der Hand des Präsidenten liegt.

Trump habe alles getan, um der Industrie zu helfen, sagt dagegen ein Sprecher der National Mining Association, die die grossen US-Kohlekonzerne vertritt. "Die Regierung ist nicht länger gegen uns." Nun müssten die Kräfte des Marktes ihr übriges tun. Trump hat seinen Wahlkampfversprechen an die Kohlelobby Taten folgen lassen, hatten diese ihm doch mit zum Sieg verholfen. Er hat damit begonnen, den von seinem Vorgänger Barack Obama beschlossenen Clean Power Plan aufzuheben, mit dem der Kohlendioxid-Ausstoss von Kraftwerken reduziert werden soll.

Der Boom ist vorbei

Die Rückkehr zu 100 Prozent, die Trump für die Kohleindustrie versprochen hat - davon ist bislang wenig zu erkennen. Zwar stieg die Kohleproduktion im bisherigen Jahresverlauf nach Angaben der Energy Information Administration um mehr als acht Prozent an. 2018 werde aber bereits wieder ein Rückgang erwartet. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche ist dem Arbeitsministerium zufolge von November 2016 bis Oktober 2017 um rund 2.200 auf 51.900 gestiegen - gegenüber ihrem Höchststand von 1985 ist das jedoch ein Rückgang um 70 Prozent.

Es wird zudem damit gerechnet, dass die Versorger in den USA im kommenden Jahr Kohlekraftwerke mit einer Leistung von mehr 13,6 Gigawatt stilllegen. Dies entspricht einer Leistung von etwa 14 Atomkraftwerken. Fast acht Gigawatt gingen im laufenden Jahr vom Netz, 2016 waren es 13 Gigawatt. Zum Vergleich: Bei den Sondierungsgesprächen zwischen Union, FDP und Grünen in Berlin wird über die Stilllegung von Kohlekraftwerken in Deutschland bis 2020 mit einer Leistung zwischen fünf bis zehn Gigawatt gestritten.

(Reuters)

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USA: Chicago

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt überraschend

In den USA hat sich in der Region Chicago das Geschäftsklima im Dezember überraschend verbessert. Der entsprechende Indikator sei um 3,7 Punkte auf 67,6 Punkte gestiegen, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Donnerstag in Chicago mitteilte. Experten hatten dagegen einen Rückgang auf 62,0 Punkte erwartet. Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität, Werte darunter ein Schrumpfen./jsl/men

28.12.2017 15:50

(AWP)

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Venezuela will wegen

Venezuela will wegen Hungerkrise mehr Erdöl fördern

Im Kampf gegen die Hungerkrise und die zunehmenden Plünderungen setzt das sozialistische Venezuela auf eine Steigerung der Erdölförderung. "Wir sind wieder nah der Förderung von 1,9 Millionen Barrel pro Tag", sagte Ölminister Manuel Quevedo am Sonntag (Ortszeit) in Caracas. "2018 wird das Jahr der Erholung." Ziel sei es, die Förderung wieder auf über zwei Millionen Barrel zu steigern. Über 90 Prozent der Exporteinnahmen kommen vom Erdöl.

15.01.2018 06:33

Quevedo ist auch Chef des staatlichen Ölkonzerns PDVSA - Mit mehr Förderung und der Hoffnung auf steigende Ölpreise soll die tiefste Versorgungskrise in der Geschichte des südamerikanischen Landes gemeistert und die drohende Pleite abgewendet werden. In den ersten Wochen des neuen Jahres wurden über 100 Plünderungen gezählt.

Am Wochenende eskalierte die Lage in der Stadt Calabozo im Bundesstaat Guárico, wo hunderte Menschen dem Portal "El Nacional" zufolge 22 Läden stürmten und mit Reissäcken, Mehl und Klopapier wieder rausliefen - die Polizei setzte hier massiv Tränengas ein.

Bischof Antonio López Castillo forderte die Regierung zum Handeln auf: "Schluss mit dem Hunger." Im Internet kursierte am Wochenende auch ein Video von Männern, die auf eine Ranch eindringen und im Kampf gegen Hunger eine Kuh mit Stöcken zu erschlagen versuchen. Anhänger der Sozialisten kommen hingegen in den Genuss subventionierter Lebensmittelpakete.

Staatspräsident Nicolás Maduro bezeichnet eine humanitäre Krise in Venezuela, dem Land mit den grössten Ölreserven der Welt als "Erfindung". Aber neben Misswirtschaft und Inflation machen es offensichtlich auch US-Finanzsanktionen gegen die Regierung schwieriger, im Ausland genug Lebensmittel und Medizin einzukaufen./ir/nr/DP/zb

(AWP)

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US-Automarkt 2018 wird wohl

US-Automarkt 2018 wird wohl schwächer

Der Automarkt in den USA wird sich 2018 nach Einschätzung von Branchenexperten abschwächen.

15.01.2018 00:22

Nach Jahren des Booms dürfte es in den nächsten Monaten abwärts gehen, hiess es am Sonntag vor dem Start der ersten grossen Automesse des Jahres in Detroit bei Cox Automotive. Der US-Autohandelsriese kalkuliert mit einem Neuwagenabsatz von 16,7 Millionen Stück - nach 17,55 Millionen Fahrzeugen 2017.

"Es wird ein Jahr der Rückgänge sein, wenngleich nicht massiver." Bei der Ausstellung in der US-Autometropole werden wieder viele Neuheiten gezeigt. Der traditionelle Stimmungstest zum Jahresauftakt fällt diesmal aber durchwachsener aus: Bei etlichen Anbietern waren die Neuwagenverkäufe schon im Dezember stark gesunken.

Bei VW etwa hatte der US-Absatz im letzten Monat des Jahres 2017 im Jahresvergleich um 18,7 Prozent auf 30 281 Fahrzeuge abgenommen. Insgesamt gelang Volkswagen jedoch ein Jahresplus von 5,2 Prozent. Daimler und BMW wiederum mussten im Gesamtjahr 2017 Einbussen in den USA hinnehmen, während es für sie im Dezember besser lief. Andere grosse Autobauer wie General Motors (GM), Toyota oder Fiat Chrysler erlitten wie Volkswagen zum Jahresende einen herben Dämpfer.

Als entscheidend gilt nun besonders die Entwicklung der Zinsen. Die US-Zentralbank hatte ihre Geldpolitik zuletzt wieder etwas gestrafft - weitere Zinserhöhungen, die dann auch Autokredite verteuern, dürften folgen. "Die Verfügbarkeit von Autofinanzierungen würde sich dann ändern", hiess es bei Cox. 2017 habe das Gesamtvolumen ausstehender Autokredite die Marke von rund 1,1 Billionen Dollar erreicht.

Für Unsicherheit sorgt ausserdem weiter die US-Wirtschaftspolitik unter Präsident Donald Trump. Er hatte die mögliche Einführung von Zöllen angekündigt, um mehr Autoproduktion und Jobs ins Land zu holen. Auch die Zukunft des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) zwischen den USA, Kanada und Mexiko ist derzeit unklar.

Die Detroiter Messe öffnet am Montag zunächst für Presse und Händler, seit Samstag hatte es schon einzelne Fachveranstaltungen gegeben. Vom 19. bis 28. Januar können dann auch Privatbesucher über die Ausstellung gehen. 2017 kamen etwas mehr als 800 000 Menschen.

(AWP)

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Wirtschaft und Inflation

Wirtschaft und Inflation legen in den USA leicht zu

Die US-Wirtschaft ist nach einer Umfrage der US-Notenbank Federal Reserve in den vergangenen Wochen weiter gewachsen.

18.01.2018 06:59

Die Aktivität sei von Ende November bis Ende Dezember leicht bis moderat gestiegen, teilte die Fed am Mittwoch in ihrem sogenannten Beige Book mit. Auch die Inflation habe leicht bis moderat zugelegt. Die meisten Distrikte hätten berichtet, dass die Löhne mässig gestiegen seien. Etliche Bezirke hätten eine Zunahme bei den Herstellungs-, Bau- und Transportkosten registriert. Einige Bezirke gehen davon aus, dass sie mit weiteren Lohnerhöhungen in den kommenden Monaten rechneten, obwohl der Preisdruck noch uneinheitlich gewesen sei.

Die meisten Fed-Bezirke berichteten, dass viele Firmen Probleme bei der Suche nach neuen Fachkräften gehabt hätten. Die meisten der befragten Unternehmen seien weiterhin optimistisch für das laufende Jahr gestimmt.

Es blieb zunächst unklar, ob der Bericht die Sorgen der Fed über die geringe Inflation mildern kann. Die für die Notenbank massgebliche Inflationskennziffer liegt bereits seit mehr als fünf Jahren unter der angestrebten Marke von zwei Prozent.

Die Spitze der Fed ist uneins darüber, wie stark die für 2018 avisierte Straffung der Geldpolitik ausfallen soll. Einige Mitglieder des für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschusses halten die von den Währungshütern im Mittel angestrebten drei Schritte nach oben für zu viele, wie aus den Anfang Januar veröffentlichten Protokollen der Dezember-Sitzung hervorging. Einige andere glauben hingegen, dass eine stärkere Straffung nötig werden könnte.

Angesichts des konjunkturellen Aufschwungs hatte die Fed im Dezember erneut die Zinsen um einen Viertelpunkt hochgesetzt - auf aktuell 1,25 bis 1,5 Prozent. Experten erwarten, dass sie angesichts des Arbeitsmarktbooms und der insgesamt rund laufenden Wirtschaft bereits im März nachlegen wird.

(Reuters)

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Keine Einigung:

Keine Einigung: Regierungsstillstand in den USA dauert an

(Neu: Weitere Details) - Im festgefahrenen Streit um den Zwangsstillstand der US-Regierung haben Republikaner und Demokraten im Senat auch nach langen und zähen Verhandlungen am Sonntag keine Einigung finden können. Beide Seiten scheiterten bis zum Abend darin, sich auf einen Kompromiss zu verständigen, der neben einer Übergangsfinanzierung auch auf Forderungen der Demokraten zur Einwanderungspolitik eingeht. Sie wollten aber weiter verhandeln. Es wurde erwartet, dass sich eine Gruppe von Senatoren beider Parteien am Montagmorgen (Ortszeit) erneut trifft.

22.01.2018 06:38

Der "Shutdown" geht damit in den dritten Tag. Die Auswirkungen dürften am Montag viel deutlicher zu spüren sein als am Wochenende. Ämter und Behörden bleiben geschlossen, etwa 850 000 Staatsbedienstete müssen Zuhause bleiben und bekommen kein Gehalt.

Der Regierungsstillstand war in der Nacht zum Samstag ausgelöst worden, weil es keinen Kompromiss für ein Anheben der Schuldenobergrenze gab. Nur besonders wichtige Behörden sind von der Stilllegung ausgeschlossen. Soldaten, Polizisten und Grenzschützer sind weiterhin im Einsatz - allerdings ebenfalls unbezahlt.

Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, setzte für Montagmittag (Ortszeit) eine Abstimmung über ein Ende des Regierungsstillstandes an und gab damit eine neue Frist vor. Der Entwurf würde eine Übergangsfinanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellen. Es war aber unklar, ob McConnell die notwendige Zahl von 60 Stimmen zusammenbekommt. Die Republikaner sind auf Unterstützung aus den Reihen der Demokraten angewiesen, weil sie nur 51 Sitze haben.

McConnell sagte am Sonntagabend, es sei seine Absicht, eine Gesetzgebung zur Einwanderungspolitik vorzulegen, sollte es bis zum 8. Februar keine Einigung bei dem Thema geben. Den Demokraten geht es darum, eine Lösung im Streit um ein Schutzprogramm für junge Migranten zu finden. Präsident Donald Trump hatte das sogenannte Daca-Programm im Herbst beendet und den Kongress aufgefordert, eine Neuregelung zu finden. Am 5. März läuft eine Frist ab. Bis dahin muss der Kongress eine Lösung gefunden haben, sonst droht hunderttausenden Einwanderern langfristig die Abschiebung.

McConnell sagte, sollten die Streitpunkte bis zum Februar nicht geklärt sein, werde er eine Gesetzgebung vorantreiben, die auf Daca, den Grenzschutz sowie damit verbundene Themen eingehen werde.

Der demokratische Fraktionschef Chuck Schumer sagte: "Wir müssen uns noch darauf einigen, wie es weitergehen soll."

Senatoren beider Parteien hatten am Sonntag unter hohem Druck versucht, einen Kompromiss zu finden und den "Shutdown" zu beenden. Zeitweise sah es so aus, als könne dies gelingen. Die Demokraten schienen nach Äusserungen Schumers bereit zu sein, Trumps Ziel einer Mauer zu Mexiko anzuerkennen, wenn es denn im Gegenzug eine Einigung über das Daca-Programm gibt.

Trump blieb den ganzen Tag über öffentlich unsichtbar. Sprecherin Sarah Sanders verbreitete, der Präsident habe in Sachen "Shutdown" viel mit Ministerien und Kongressabgeordneten telefoniert und werde laufend unterrichtet. Dauert der "Shutdown" an, ist Trumps Reise zum Weltwirtschaftsforum nach Davos gefährdet.

Bemerkenswert war am Sonntag, wie offen der prominente Republikaner Lindsey Graham Trumps Weissem Haus eine Mitschuld an dem Stillstand gab. Wütend griff er am Sonntag Trumps erzkonservativen Berater Stephen Miller an: "So lange Stephen Miller für Verhandlungen zum Thema Einwanderung verantwortlich ist, kommen wir nicht weiter. Er ist seit Jahren ein Aussenseiter." Graham sagte, Trump werde von seinem Stab insgesamt schlecht beraten.

Der seltene Stillstand wurde ausgelöst, weil es keinen Kompromiss für ein Anheben der Schuldenobergrenze gab. Damit bleiben neben Ämtern und Behörden auch bundeseigene Museen, Zoos und andere Freizeiteinrichtungen geschlossen. Von der Stilllegung ausgenommen sind nur "essenzielle" Bereiche. Soldaten, Polizisten und Grenzschützer sind weiterhin im Einsatz - allerdings werden auch sie in der Zeit nicht bezahlt./hma/DP/zb

(AWP)

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Venezuela will mit

Venezuela will mit Kryptowährung Wirtschaftskrise lindern

Wirtschaftlich ist Venezuela eines der Schlusslichter auf der Welt, beim Thema Kryptowährung spielt das Land dagegen ganz vorne mit.

18.02.2018 19:07

Denn das krisengeplagte südamerikanische Land plant die weltweit erste staatliche Cyber-Devise.  Der "Petro" soll dem sozialistischen Präsidenten Nicolas Maduro zufolge mit jeweils einem Barrel (159 Liter) der Rohöl-Reserven besichert und Investoren zum selben Preis angeboten werden. Damit will er die Wirtschaft wieder ankurbeln, die laut Schätzungen des Internationalen Währungsfonds 2017 um zwölf Prozent abgestürzt ist.

Der Vorverkauf für die 100 Millionen digitalen Münzen soll nächste Woche am Dienstag beginnen. Gemessen am aktuellen Kurs der US-Ölsorte WTI käme die neue Kryptowährung auf einen Börsenwert von 6,2 Milliarden Dollar. Damit würde sie aus dem Stand in die Top Ten aufsteigen. Berater der Regierung sprechen sich allerdings dafür aus, den Petro mit Abschlägen von 60 Prozent anzubieten. Dies geht aus Unterlagen hervor, die die Nachrichtenagentur Reuters Mitte Januar einsehen konnte. Das deutet auf eine gewisse Skepsis bei potenziellen Investoren hin.

Die USA warnen unterdessen davor, Petro zu kaufen. Dies sei eine Verletzung der US-Sanktionen, weil es sich um einen Kredit für die venezolanische Regierung handele. Die im Sommer 2017 von US-Präsident Donald Trump verschärften Strafmassnahmen verbieten es unter anderem, in neu ausgegebene Anleihen des Landes oder des staatlichen Ölkonzerns PDVSA zu investieren.

In Venezuela herrscht seit Jahren ein Machtkampf zwischen Präsident Maduro und der Opposition. Das Land steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise, der Ölpreisverfall der vergangenen Jahre drückt auf die Einnahmen des Opec-Staates. Die Inflation von mehr als 4000 Prozent trifft die unter Lebensmittelknappheit leidende Bevölkerung hart. Die Opposition hat im vergangenen Jahr immer wieder mit Massenprotesten gegen Maduro mobil gemacht, dem sie den Aufbau einer Diktatur, Misswirtschaft und Korruption vorwirft. Die Absicherung des Petro mit den Ölreserven - den grössten der Welt - kritisiert sie als illegal.

(Reuters)

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EU droht Trump mit Zöllen auf

EU droht Trump mit Zöllen auf Harleys und Jack Daniels

Die Europäische Union bereitet sich einem Zeitungsbericht zufolge auf einen möglichen Handelskrieg mit den USA vor.

20.02.2018 06:20

Sollten die dort geplanten Importbeschränkungen auf Stahl und Aluminium auch europäische Unternehmen treffen, könnte die EU binnen Tagen mit Gegenzöllen auf wichtige amerikanische Produkte reagieren, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Im Fokus stünden demnach insbesondere landwirtschaftliche Exportprodukte, darunter Kartoffeln und Tomaten. Darüber hinaus wollten die Europäer die Regierung von Donald Trump durch Gegenzölle auf Produkte treffen, die für die Wahlkreise von Unterstützern des Präsidenten wirtschaftlich interessant seien.

Dazu gehören den Angaben zufolge Motorräder, weil der Hersteller Harley-Davidson seinen Sitz in Wisconsin hat, aus dem der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, stammt. Genannt werde auch Bourbon-Whiskey aus Tennessee sowie Kentucky, der Heimat des Mehrheitsführers im Senat, Mitch McConnell. Die Liste stamme schon aus der Zeit des letzten großen Handelsstreits unter Präsident George W. Bush, sei aber seither angepasst worden.

Wegen weltweiter Überkapazitäten schwelt seit Jahren ein Streit über Strafzölle für Stahl und Aluminium zwischen den USA, der EU und China. US-Handelsminister Wilbur Ross hatte Trump mehrere Möglichkeiten vorgelegt, heimische Hersteller vor ausländischen Einfuhren zu schützen. Sie basieren auf einem Gesetzespassus, nach dem der Präsident Einfuhrbeschränkungen erlassen kann, wenn dies der nationalen Sicherheit dient.

(Reuters)

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Venezuela nimmt Millionen mit

Venezuela nimmt Millionen mit erster staatlicher Kryptowährung ein

Venezuela hat nach Angaben von Präsident Nicolas Maduro Hunderte Millionen Dollar beim Start der weltweit ersten staatlichen Kryptowährung «Petro» eingenommen.

21.02.2018 06:48

Am ersten Vorverkaufstag seien 735 Millionen Dollar zusammengekommen, sagte Maduro am Dienstag (Ortszeit) in Caracas. "Heute wird eine Kryptowährung ins Leben gerufen, die es mit Superman aufnehmen kann", sagte Maduro und spielte mit der bekannten Comic-Figur auf die USA an, aus der die Weltleitwährung Dollar kommt.

Das krisengeplagte Venezuela erhofft sich durch den Start der Cyber-Devise einen wirtschaftlichen Befreiungsschlag. Bis 19. März können Interessenten in den "Petro" investieren, der venezolanischen Angaben zufolge mit jeweils einem Barrel (159 Liter) der Rohöl-Reserven des Landes besichert ist. 100 Millionen digitale Münzen sollen zu jeweils etwa 60 Dollar ausgegeben werden. Damit käme der Petro auf einen Gesamt-Börsenwert von sechs Milliarden Dollar und würde aus dem Stand in die Top Ten der Kryptowährungen einziehen.

In Venezuela herrscht seit Jahren ein Machtkampf zwischen Maduro und der Opposition. Das Land steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise, der Ölpreisverfall der vergangenen Jahre drückt auf die Einnahmen des Staates. Die Opposition hat immer wieder mit Massenprotesten gegen Maduro mobil gemacht, dem sie den Aufbau einer Diktatur, Misswirtschaft und Korruption vorwirft.

(Reuters)

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Brasilien und Mexiko besorgt

Brasilien und Mexiko besorgt über angedrohte US-Zölle

STADT (awp international) - In Brasilien und Mexiko ist die Ankündigung von Strafzöllen der USA auf Stahl und Aluminium mit Sorge aufgenommen worden. "Sollte sich das bestätigen, würde das einen Effekt auf die Exporte in beiden Sektoren haben", teilte die brasilianische Regierung am Donnerstag mit. "Die brasilianische Regierung schliesst nicht aus, ergänzende Massnahmen auf multilateraler oder bilateraler Ebene zu ergreifen." Brasilien ist der zweitwichtigste Stahlimporteur in die USA.

02.03.2018 07:15

Der mexikanische Verband der Stahlindustrie erklärte seinerseits, er erwarte sofortige Gegenmassnahmen, sollten die Vereinigten Staaten Stahlimporte aus Mexiko tatsächlich mit einem Zoll in Höhe von 25 Prozent belegen. Mexiko steht gemeinsam mir Russland an vierter Stelle der grössten Stahlimporteure in die USA. Allerdings exportieren die Vereinigten Staaten mehr Stahl nach Mexiko als umgekehrt./ris/DP/zb

(AWP)

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USA: Michigan-Konsumklima

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich auf

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar merklich aufgehellt. Das Konsumklima der Universität von Michigan stieg im Vergleich zum Vormonat um 4,0 Punkte auf 99,7 Zähler, wie die Universität am Freitag laut einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Erhebung war noch ein Wert von 99,9 Punkten ermittelt worden. Volkswirte hatten allerdings eine stärkere Abwärtsrevision auf 99,5 Punkte erwartet.

02.03.2018 16:14

Zuvor war der Indikator drei Monate in Folge gefallen. Im Oktober hatte der Indikator noch mit 100,7 Punkten den höchsten Stand seit Januar 2004 erreicht.

Der Index der Universität Michigan ist ein Indikator für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen. Im Februar verbesserten sich sowohl die Erwartungen als auch die Beurteilung der aktuellen Lage.

/jsl/bgf/jha/

(AWP)

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Treffen von Trump mit US

Treffen von Trump mit US-Firmen zur Erläuterung der Zölle

US-Präsident Donald Trump soll einem Agenturbericht zufolge am Donnerstag Vertretern von US-Firmen seine geplanten Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte erläutern.

06.03.2018 06:43

Der Wirtschaftsberater des US-Präsidialamts, Gary Cohn, habe das Treffen mit Konzernen, die Stahl und Aluminium verarbeiten, arrangiert, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen. Es sei Teil der Bemühungen innerhalb der Regierung, den Vorstoss von Trump abzuwenden oder abzumildern. Zu den Eingeladenen gehörten Vertreter von Brauereien, Getränkedosen-Herstellern, Ölindustrie und Autobauern.

In der US-Wirtschaft hat sich Widerstand gegen die Zölle von 25 Prozent auf Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium formiert. Sie treibt die Furcht vor höheren Kosten und Engpässen bei der Belieferung mit den Stoffen um. Auch im Trump-Lager sind die Pläne umstritten. Cohn und Finanzminister Steven Mnuchin lehnen sie ab. Dagegen sind Handelsminister Wilbur Ross und Handelsberater Peter Navarro für die härtere Gangart.

(Reuters)

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Trump verkündet Schutzzölle

Trump verkündet Schutzzölle trotz internationaler Warnungen

Ungeachtet des Drucks aus dem In- und Ausland hat US-Präsident Donald Trump Schutzzölle auf Einfuhren von Stahl und Aluminium ausgerufen.

09.03.2018 06:52

Der US-Präsident unterzeichnete am Donnerstag im Weissen Haus im Beisein von Stahlarbeitern zwei Proklamationen. Demnach treten in 15 Tagen Zölle in Höhe von 25 Prozent auf eingeführten Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium in Kraft - "sobald die Produkte unsere Grenze überschreiten", wie Trump sagt. "Wenn ihr Steuern vermeiden wollt, produziert in Amerika", rief er potenziellen Investoren zu.

Trump kündigte ferner an, "Spiegel-Steuern" einführen zu wollen. Das heisst: gleiche Steuersätze für gleiche Produkte im gegenseitigen Warenverkehr. "Wenn wir ein Auto nach China liefern, zahlen wir 25 Prozent. Für ein chinesisches Auto, das zu uns kommt, verlangen wir 2,5 Prozent - das muss sich ändern", so Trump. "Amerikanische Unternehmen werden nicht fair behandelt."

Kanada und Mexiko werden von den Zöllen auf unbestimmte Zeit ausgenommen. Sollten die Nachverhandlungen für das gemeinsame Freihandelsabkommen Nafta erfolgreich sein, bleiben sie auch langfristig befreit. Die beiden Länder zusammen stehen für mehr als ein Viertel der US-Stahlimporte. Kanadas Aussenministerin Chrystia Freeland begrüsste die Ausnahmen als "richtiges Ergebnis". Ihr Land werde sich für "eine permanente Ausnahme" einsetzen.

Alle anderen Länder lud Washington am Donnerstag zu Einzelfallverhandlungen ein. Sollten sie nachweisen können, auf andere Art zur nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten beizutragen, könnten auch sie Nachlässe erhalten.

Gefährden Billigimporte nationale Sicherheit?

Trump hatte im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung beim Handelsministerium in Auftrag gegeben, inwieweit die Überkapazität auf dem internationalen Stahlmarkt mit einem hohen Anteil an Billigimporten die Nationale Sicherheit der USA gefährde. Das Ministerium war nach seiner Prüfung zu dem Schluss gekommen, dass diese Gefahr bestehe. "Dies ist keine Möglichkeit, sondern eine Notwendigkeit", sagte Trump zu den Zöllen.

Im Ausland reagierten viele enttäuscht. Es sei nun zu befürchten, dass "Dinge ins Rollen kommen, die wir uns nicht wünschen", sagte der Präsident des deutschen Aussenhandelsverbandes, Holger Bingmann. Auch der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Martin Wansleben, kritisierte die Entscheidung: "Die USA sind vom Paulus zum Saulus geworden." Mit den jetzt verhängten Strafzöllen und der angeführten Begründung stellten sich die USA ausserhalb der Regeln des Welthandelssystems WTO, das sie selbst initiiert hätten.

"Um einen Handelskrieg mit den USA zu vermeiden, sollte die EU ihre Autozölle von zehn Prozent auf die 2,5 Prozent senken, die die USA derzeit erheben", sagte der Chefvolkswirt der Commerzbank , Jörg Krämer, der "Rheinischen Post" (Freitag). Bereits zuvor hatten zahlreiche Wirtschaftsführer und Politiker erklärt, ein internationaler Handelskonflikt werde allen Beteiligten schaden und keinen Sieger hervorbringen.

Die EU-Kommission wollte sich am Donnerstag zunächst inhaltlich gar nicht äussern. Handelskommissarin Cecilia Malmström bekräftigte ihre Auffassung, dass die EU von den Zöllen ausgenommen werden solle. Sie wolle am Samstag mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Brüssel sprechen. Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber gab sich kämpferisch: "Wir werden dieses aggressive Verhalten der USA nicht akzeptieren", sagte er. Europas Antwort müsse klar und bestimmt ausfallen, aber auch verhältnismässig bleiben.

Kritik auch in den USA selbst

Trump selbst hatte im Vorfeld erklärt, Handelskriege seien für die Partei, die ein Handelsdefizit aufweise, "leicht zu gewinnen". Die USA haben derzeit ein Defizit von rund 800 Milliarden Dollar, davon rund 500 Milliarden allein mit China. Der EU hatte Trump erhebliche Vorwürfe gemacht. Die europäischen Länder behandelten die USA nicht fair, errichteten ihrerseits hohe Handelsschranken.

Trumps Schritt stiess auch in den USA selbst und sogar in der eigenen Partei auf erhebliche Kritik. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses und führende Republikaner, Paul Ryan, erklärte: "Ich bin mit diesem Handeln nicht einverstanden und fürchte ungewollte Folgen." Die Ausnahmeregelungen seien nicht hinreichend. Seine Partei werde weiter versuchen, Zugeständnisse zu erreichen.

Noch am Tag vor der Unterzeichnung der Proklamation hatten sich 107 Abgeordnete von Trumps eigener republikanischer Partei gegen die Massnahmen gewandt und in einem offenen Brief an den Präsidenten ihre "tiefe Besorgnis" zum Ausdruck gebracht. Manager und Politiker befürchten, dass teurere Stahl- und Aluminiumpreise sowie Vergeltungsmassnahmen aus dem Ausland in der US-Wirtschaft höheren Schaden verursachen könnten, als die Zölle gutmachen.

Der republikanische Senator Jeff Flake erwägt einen Gesetzesentwurf, der die Zölle im Nachhinein konterkarieren soll. Er wolle seine Kollegen anhalten, diesen zu verabschieden, "bevor diese protektionistische Massnahme grösseren Schaden an unserer Volkswirtschaft anrichtet", schrieb Flake auf Twitter. Dem Vorstoss werden jedoch keine grossen Chancen eingeräumt, auch weil die oppositionellen Demokraten nicht ausreichend mitziehen. "Präsident Trumps Instinkte, gegen China vorzugehen, sind korrekt", sagte der Demokraten-Fraktionschef im Senat, Chuck Schumer.

EU will mit Vergeltungszöllen reagieren

Die EU hatte ihrerseits angedroht, US-Produkte mit Vergeltungszöllen zu belegen - darunter Bourbon-Whiskey aus Kentucky und Tennessee. Auf einer Liste mit 200 Produkten kommen vor allem solche vor, die in für US-Wahlen wichtigen "Swing States" produziert werden. Auch Orangensaft aus Florida steht auf der Liste.

Das Weisse Haus begründete die Zölle unter anderem mit dem Verlust von Zehntausenden Jobs in der Stahl- und Aluminiumindustrie in den vergangenen 20 Jahren. US-weit existierten nur noch fünf Aluminium-Schmelzereien, nur zwei davon seien voll ausgelastet. 90 Prozent des Aluminiums würden importiert. "Beide Branchen sind erheblich bedroht", sagte ein hoher Beamter des Weissen Hauses. "Wir haben ein Drittel unserer Aluminium-Arbeiter verloren", so Trump.

Der wirtschaftliche Schaden in anderen Branchen werde sich in Grenzen halten. Nach Berechnungen des US-Handelsministeriums sollen sich die Zusatzkosten etwa für ein Flugzeug der Marke Boeing auf lediglich 25 000 Euro belaufen. Ein Sechserpack Bierdosen werde nur um 1,5 Cent teurer, hiess es aus dem Weissen Haus. Unabhängige Insitutionen rechneten dagegen vor, dass allein in der US-Autobranche 45 000 Jobs verloren gehen könnten.

(AWP/Reuters)

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sdo
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Sieht ganz so aus...

Als ob sich jeder in Sicherheit bringt. Die Zeiten werden härter, jetzt ist Protektionismus angesagt*biggrin*.

Viele Grüße,

Slavisa

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Aufhebung der Strafzölle

Aufhebung der Strafzölle durch US-Kongress unwahrscheinlich

Mit einer Aufhebung der umstrittenen US-Strafzölle durch den Kongress in Washington ist nach den Worten seines einflussreichsten Mitglieds nicht zu rechnen. Eine Gesetzesinitiative gegen die Strafzölle sei "höchst unwahrscheinlich", sagte der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, am Dienstag vor Journalisten in Washington.

14.03.2018 07:09

"Der Gedanke, dass der Präsident ein Gesetz unterzeichnet, das sein Handeln rückgängig macht, erscheint mir sehr abwegig", erklärte McConnell. Er räumte aber ein, dass es in seiner Partei immer noch "grosse Sorgen" über die von Trump angekündigten Strafzölle gebe. Die Republikaner sind traditionell für den Freihandel.

Der republikanische Senator Jeff Flake, ein grosser Kritiker von US-Präsident Donald Trump, hatte am Montag angekündigt, er werde einen Gesetzentwurf einbringen, um die Strafzölle aufzuheben. Er appellierte an den Senat, seiner von der Verfassung vorgeschriebenen Aufsichtspflicht nachzukommen und "diese unverantwortlichen Strafzölle ausser Kraft zu setzen".

Ein Veto des US-Präsidenten gegen ein derartiges Gesetz wäre sicher. Um den Präsidenten zu überstimmen, wäre eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kongresskammern erforderlich. Trump hatte vergangene Woche Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium abgezeichnet.

(AWP)

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Trump will laut Insider bald

Trump will laut Insider bald Milliardenzölle gegen China verhängen

US-Präsident Donald Trump will Insidern zufolge milliardenschwere Zölle gegen China verhängen. Die Massnahmen würden "in sehr naher Zukunft" erwartet, sagte am Dienstag ein hochrangiger US-Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte.

14.03.2018 07:11

Ziel seien der Technologie-Sektor, zudem gehe es um dem Schutz von geistigem Eigentum. Es könnten mehr als 100 Produkte betroffen sein. Eine zweite Person, die an den Diskussionen beteiligt war, sprach von Zöllen in Höhe von 60 Milliarden Dollar. Die Massnahmen würden sich nicht nur gegen die Technologie- und Telekom-Sektoren richten.

Trump hatte jüngst ungeachtet scharfer Kritik im In- und Ausland Schutzzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe verhängt und damit Sorgen vor einem internationalen Handelskrieg ausgelöst.

Von den geplanten Zöllen gegen China hatte zuerst die Zeitung "Politico" unter Berufung auf Regierungsvertreter berichtet. Demnach könnten die Massnahmen kommende Woche verhängt werden.

Hintergrund sei der Streit über die Verletzung von geistigem Eigentum durch China. In dem Bericht war ebenfalls von mehr als 100 Produkten die Rede. Demnach hatte US-Handelsvertreter Robert Lighthizer Trump ein Zölle-Paket im Umfang von 30 Milliarden Dollar im Jahr vorgeschlagen. Der Präsident habe sich jedoch für eine höhere Summe ausgesprochen. Eine Stellungnahme Chinas lag in der Nacht zum Mittwoch zunächst nicht vor.

(AWP)

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