Schuldenkrise Amerika

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Joe Bidens Erfolgsserie hält

Joe Bidens Erfolgsserie hält an - Vorwahl-Sieg in vier Bundesstaaten

(Ausführliche Fassung) - Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat der frühere US-Vizepräsident Joe Biden seine Siegesserie fortgesetzt. Nach übereinstimmenden Prognosen der Fernsehsender Fox News, CNN und NBC vom Dienstagabend (Ortszeit) konnte sich der gemässigte Kandidat im wichtigen Vorwahlstaat Michigan gegen seinen Konkurrenten, den linken Senator Bernie Sanders, durchsetzen. Bei den Vorwahlen in insgesamt sechs Bundesstaaten siegte Biden nach Vorhersagen von TV-Sendern ausserdem in Mississippi, Missouri und Idaho. Keinen eindeutigen Gewinner sahen die Sender zunächst in den Bundesstaaten Washington und North Dakota.

11.03.2020 12:43

Einige hätten seine Wahlkampagne noch vor kurzem totgesagt, sagte Biden, nachdem sein Sieg in Mississippi, Missouri und Michigan feststand. "Nun sind wir sehr lebendig", ergänzte er bei einem kurzen Auftritt in Philadelphia. "Heute Abend sind wir einen Schritt weiter, Anstand, Würde und Ehre im Weissen Haus wiederherzustellen." Präsident Donald Trump seinerseits erklärte sich bei allen sechs Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur seiner Republikaner zum Sieger.

Die Abstimmung in Michigan - ein Industriestaat im Mittleren Westen der USA - galt in der Frage, wer Trump herausfordern soll, als wichtiger Indikator für die Stärke der demokratischen Bewerber. Sein Sieg in Michigan bringt Biden (77) einen besonderen Schub - und bedeutet für Sanders (78) einen herben Rückschlag. Biden sprach auf Twitter von "einer grossartigen Nacht". Sieben Erkenntnisse aus den jüngsten Vorwahlen:

Bidens Comeback ist kein Strohfeuer

Keine zwei Wochen ist es her, da war Bidens Wahlkampf schon beinahe totgesagt worden. Nach Niederlagen bei den Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und Nevada schien seine letzte Chance in South Carolina zu liegen. Diese Chance konnte Biden dort Ende vergangenen Monats in einen spektakulären Erfolg verwandeln, dem am "Super Tuesday" eine ganze Siegesserie folgte: Biden gewann am Dienstag vergangener Woche in 10 von 14 Bundesstaaten gegen Sanders. Die Fortsetzung folgte an diesem Dienstag vor allem mit dem Erfolg in Michigan. Auch in nationalen Umfragen hat Biden wieder klar die Führung übernommen.

Sanders strauchelt

Im Februar hatte es für Sanders noch rosig ausgesehen: Über längere Zeit führte er in nationalen Umfragen und startete stark in die Vorwahlserie. Doch Bidens plötzliches Comeback erwischte auch Sanders kalt und bremste seinen Lauf jäh aus. Seine Konkurrentin Elizabeth Warren, die wie Sanders für eine linke Agenda steht, machte diesem am "Super Tuesday" noch Stimmen streitig und schied erst danach aus. Ausserdem sprach sie ihm - zumindest bislang - nicht die erhoffte öffentliche Unterstützung aus. Sanders hatte sehr auf einen Sieg in dem wichtigen Vorwahlstaat Michigan gehofft, um das Rennen zu drehen und zu Biden aufzuholen. 2016 hatte er dort bei der Vorwahl noch gewonnen. Doch der Befreiungsschlag für ihn blieb aus.

Noch ist das Rennen nicht gelaufen

Bei den Vorwahlen wurden bisher die Stimmen von knapp 47 Prozent der 3979 regulären Delegierten für den Parteitag der Demokraten im Juli vergeben, auf dem der Präsidentschaftskandidat gekürt wird. Derzeit hat Biden mehr Delegiertenstimmen als Sanders. Die Mehrheit dieser Stimmen wird in den kommenden Wochen aber erst noch verteilt. 1991 Delegiertenstimmen sind am Ende nötig für eine Nominierung. Am kommenden Dienstag steht wieder eine wichtige Vorwahl-Runde mit Abstimmungen in vier Bundesstaaten an: Arizona, Florida, Illinois und Ohio. Insgesamt geht es um 577 Delegiertenstimmen - allein 219 davon in Florida. Dort liegt Biden in Umfragen weit in Führung. Sollte Biden in Florida und auch in den anderen Staaten siegen, könnte dies das Aus für Sanders bedeuten.

Sanders Chance: die Debatten-Bühne

Am kommenden Sonntag steht in Arizona die nächste Fernsehdebatte an - dann nur noch zwischen Biden und Sanders. Biden hat sich in den vergangenen Monaten nicht als begnadeter Redner hervorgetan, und das ist noch vorsichtig ausgedrückt. Mit Patzern, Versprechern und Aussetzern zog er viel Spott auf sich. Dass er durch das zusammengeschrumpfte Format viel Redezeit im TV-Duell mit Sanders bekommen wird, spielt ihm nicht in die Hände. Sanders dagegen liegen öffentliche Debatten. Er dürfte dort glänzen und Biden zusetzen. Womöglich könnte ihm das Schwung für die nächsten Vorwahlen geben.

Biden kann auf schwarze Wähler bauen - und aufs Partei-Establishment

Schwarze sind bei den Demokraten eine wichtige Wählergruppe. Bidens Erfolge haben gezeigt, dass er auf ihre Unterstützung setzen kann. In südlichen Bundesstaaten, in denen relativ viele Schwarze leben, konnte er teils fulminante Siege verbuchen: etwa in South Carolina oder nun in Mississippi. Auch die Parteiführung sähe lieber Biden als den selbst ernannten "demokratischen Sozialisten" Sanders als Kandidaten.

Trump hat gewaltigen Rückhalt bei den Republikanern

Die Republikaner hielten am Dienstag zwar ebenfalls Vorwahlen ab, das aber pro forma. Trump hat intern keinen ernsthaften Herausforderer und ist als Kandidat seiner Partei für die Wahl im November gesetzt. Die Republikaner haben daher in mehreren Bundesstaaten die Vorwahlen gleich ganz abgesagt. Von den bislang bei den Republikaner-Vorwahlen vergebenen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag im August hat Trump so gut wie alle gewonnen.

Der unbekannte Faktor im US-Wahlkampf: das Coronavirus

Das Coronavirus breitet sich auch in den USA aus und beeinflusst dort inzwischen den Wahlkampf. Sowohl Biden als auch Sanders sagten am Dienstagabend Wahlkampfauftritte im US-Bundesstaat Ohio wegen Warnungen der dortigen Behörden vor Grossveranstaltungen ab. Zudem wird die TV-Debatte zwischen Biden und Sanders am Sonntag in Phoenix entgegen der Planungen nun ohne Studiopublikum stattfinden. Trump sagte am Samstag zwar noch, er wolle weiterhin "gewaltige" Wahlkampfveranstaltungen abhalten. Sein jüngster Wahlkampfauftritt liegt allerdings bereits mehr als eine Woche zurück - und neue Veranstaltungen sind derzeit nicht angekündigt./cy/jac/DP/jha

(AWP)

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US-Energiebehörde senkt

US-Energiebehörde senkt Förderprognose in den USA

Die US-Energiebehörde EIA hat die Prognose für die Ölförderung in den USA zusammengestrichen. Im laufenden und im kommenden Jahr soll in den USA weniger Rohöl zutage gefördert werden wie bisher gedacht, hiess es in einer am Mittwoch veröffentlichten Prognose. Wegen des jüngsten Preisverfalls am Ölmarkt dürfte sich die wirtschaftliche Lage für zahlreiche US-Unternehmen zuspitzen, die mit der vergleichsweise teuren Fracking-Methode Rohöl gewinnen.

11.03.2020 14:43

Laut der aktuellen Prognose rechnet die Energy Information Administration (EIA) in diesem Jahr mit einer amerikanischen Fördermenge von durchschnittlich 12,99 Millionen Barrel pro Tag. Im Februar war die Behörde noch von einer Produktionsmenge von 13,2 Millionen Barrel pro Tag ausgegangen. Für das kommende Jahr erwartet die die EIA eine Produktion in den USA von 12,66 Millionen Barrel, nachdem zuvor mit 13,56 Millionen Barrel gerechnet worden war.

In den USA wurde die Fördermenge vor allem dank einer starken Ausweitung der Fracking-Methode auf ein Rekordniveau erhöht. Dabei wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien unter hohen Druck in Gesteinsschichten gepresst, um so Öl zu gewinnen. Diese Methode ist vergleichsweise kostspielig und rentiert sich nur bei eher hohen Ölpreisen - bei dem aktuellen Niveau könnten viele Unternehmen ihre Förderung in dem Bereich einstellen./jkr/jsl/jha/

(AWP)

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Us-Präsident Trump ruft

Us-Präsident Trump ruft Amerikaner zum Stopp von Panikkäufen auf

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner aufgerufen, Panikkäufe wegen der Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

16.03.2020 07:02

Dies sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus nach einer Telefonkonferenz mit Chefs grosser Handelsketten.

Er betonte an die Adresse der US-Bürger: "Sie müssen nicht so viel kaufen. Nur keine Hektik, entspannen Sie sich einfach." Seine Gesprächspartner hätten ihm zugesagt, die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Sie würden ihre Läden während der Krise offenhalten.

Trump sagte, die Menschen kauften derzeit "drei bis fünf Mal so viel, wie sie normalerweise einkaufen würden". Als Reaktion darauf würden Supermärkte ihre Lager deswegen in einem Ausmass auffüllen, das jenes für das Weihnachtsgeschäft übersteigen werde. Trump betonte: "Es gibt für niemandem im Land die Notwendigkeit, Grundnahrungsmittel zu horten." Seine Gesprächspartner hätten ihn gebeten, den Amerikanern auszurichten, dass sie "bitte ein bisschen weniger kaufen" sollten.

In den USA gibt es - wie auch in anderen von dem Virus betroffenen Ländern - einen Run auf Toilettenpapier, Desinfektionsmittel, haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Konservendosen sowie Wasser. Vor manchen Supermärkten bildeten sich in den vergangenen Tagen lange Schlangen. Einige Läden begrenzen den Verkauf von Waren, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus besonders gefragt sind, auf eine bestimmte Stückzahlen.

"Das Schlimmste liegt noch vor uns"

US-Vize-Gesundheitsminister Brett Giroir kündigte bei der Pressekonferenz der Arbeitsgruppe des Weissen Hauses zur Bekämpfung des Coronavirus zudem an, die Testmöglichkeiten würden in den kommenden Tagen deutlich ausgeweitet. Bis Ende der Woche würden 1,9 Millionen Tests erhältlich sein, sagte er. US-Vizepräsident Mike Pence sagte, von Montag an hätten 2000 Labore die Möglichkeit, schnelle Tests durchzuführen. Die Trump-Regierung ist wegen des eklatanten Mangels an Testmöglichkeiten in die Kritik geraten.

Mit der Ausweitung der Tests dürften die Fallzahlen in den USA deutlich in die Höhe schnellen. Bislang wurden in den USA nach einer Statistik der Johns-Hopkins-Universität mehr als 3000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, rund 60 Menschen starben. Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, stellte die Amerikaner am Sonntag darauf ein, dass die Krise nicht vorüber ist. "Das Schlimmste liegt noch vor uns."

(SDA)

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Schulen, Restaurants und Bars

Schulen, Restaurants und Bars zu: Grösste US-Städte liegen lahm

Schulen, Kinos, Theater, Restaurants, und Bars schliessen: Zur Eindämmung des Coronavirus liegt in den grössten Metropolen der USA ab dieser Woche das öffentliche Leben weitgehend lahm. Seit Montag sind in New York alle Schulen geschlossen, mehr als eine Million Schüler müssen zuhause bleiben. Zudem kündigte Bürgermeister Bill de Blasio sichtlich erschüttert an, ab Dienstagmorgen würden auch alle Restaurants, Bars, Kinos, Konzerthäuser und Theater in der Weltstadt schliessen - Cafés und Restaurants dürften aber noch Essen liefern. Der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti, erliess ähnliche Massnahmen, die in der Nacht zum Montag in Kraft traten.

16.03.2020 14:50

In den beiden grössten US-Städten bleiben wichtige Läden wie Supermärkte, Apotheken und Banken offen, allerdings liegt das öffentliche Leben auch nach der Schliessung grosser Besuchermagneten wie Museen oder den Broadway-Musicals lahm. Viele New Yorker arbeiten bereits von Zuhause, in den Metros sind auch zur eigentlichen Hauptverkehrszeit Sitzplätze zu bekommen. Auch in mehreren anderen Staaten der USA gibt es Schulschliessungen. Im besonders betroffenen Bundesstaat Washington im Nordwesten werden Restaurants und Bars ebenfalls bis auf Weiteres dicht gemacht.

Die Massnahmen wurden auch deshalb nötig, weil viele Amerikaner auch in den schwer betroffenen und vom Robert Koch-Institut als Coronavirus-Risikogebiet eingestuften Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York noch immer in grossen Zahlen zum Abendessen und Feierabendbier ausgingen. Die Entscheidung zu den drastischen Einschnitten in New York sei ihm nicht leicht gefallen, schrieb Bürgermeister De Blasio auf Twitter. "Aber unsere Stadt ist bedroht wie nie zuvor, und wir müssen mit einer Kriegsmentalität darauf reagieren", so de Blasio weiter.

Wegen mangelhaft vorhandener Coronavirus-Tests gehen viele lokale US-Politiker davon aus, dass die Dunkelziffer von Infizierten weit höher ist als die offiziell genannten Zahlen. Demnach gibt es in New York und Washington State jeweils mehr als 700 Fälle und in Kalifornien über 400. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt seit Sonntagabend landesweit, alle Zusammenkünfte mit mehr als 50 Menschen abzusagen./scb/DP/fba

(AWP)

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New Yorker Industrieindikator

New Yorker Industrieindikator fällt so stark wie noch nie

Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im März wegen der Ausbreitung des Coronavirus so stark wie noch nie eingetrübt.

16.03.2020 14:09

Der Empire-State-Index fiel um 34,4 Punkte auf minus 21,5 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Es ist der niedrigste Stand seit dem Jahr 2009. Der Indikator signalisiert einen deutlichen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität. Ökonomen waren von dem extremen Einbruch überrascht. Sie hatten lediglich mit einem Rückgang auf 3,0 Punkte gerechnet.

Die Daten zeigen, dass die Ausbreitung des Coronavirus bereits auf die Industrie durchschlägt. Schliesslich sind die globalen Lieferketten weltweit belastet worden. Die zuletzt getroffenen Massnahmen zur Eindämmung des Virus in den USA dürften die Industrie noch stärker belasten.

Der Empire-State-Index misst die Geschäftstätigkeit der Industrie im Bundesstaat New York. Der Indikator wird durch Befragungen von Unternehmensvertretern ermittelt. Abgefragt werden unter anderem die Lagerbestände, Preise, Auftragseingänge und Absatzzahlen. Ein Wert unter null Punkten signalisiert eine Schrumpfung der wirtschaftlichen Aktivität. Positive Werte weisen auf Wachstum hin.

(AWP)

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Argentinische Regierung legt

Argentinische Regierung legt Milliardenpaket gegen Coronavirus auf

Mit einem Milliarden schweren Konjunkturpaket stemmt sich die argentinische Regierung gegen die befürchteten wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Insgesamt werde die Regierung rund 700 Milliarden Peso (10 Mrd Euro) in die Volkswirtschaft pumpen, kündigten Wirtschaftsminister Martín Guzmán und Produktionsminister Matías Kulfas am Dienstag an.

18.03.2020 06:53

Zu dem Paket gehören Investitionen in Infrastruktur, Steuererleichterungen für Unternehmen, eine Erhöhung des Kindergeldes und günstige Kredite. "Wir ergreifen Massnahmen, um die wirtschaftliche Produktion sicherzustellen und die argentinische Gesellschaft zu schützen", sagte Guzmán.

Argentinien steckt in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise. Zuletzt verhandelte die Regierung mit ihren Gläubigern über einen Schuldenschnitt. Die Landeswährung Peso wertete in den vergangenen Jahren stark ab. Die Inflationsrate liegt bei mehr als 50 Prozent./DP/zb

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US-Senat verabschiedet erstes

US-Senat verabschiedet erstes Hilfspaket für Coronakrise

Der US-Senat hat mit deutlicher Mehrheit ein erstes milliardenschweres Hilfspaket gebilligt, mit dem die Folgen der Coronavirus-Epidemie abgefedert werden sollen. Mit dem am Mittwoch beschlossenen Gesetz wird unter anderem die in den USA nicht gesetzlich vorgeschriebene Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgeweitet. Zudem werden die Kostenübernahme von Tests auf eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 garantiert und Zahlungen für Arbeitslose und Lebensmittelhilfen ausgeweitet. Die Massnahmen sollen rund 100 Milliarden US-Dollar kosten.

19.03.2020 06:37

Das bereits vergangene Woche vom Repräsentantenhaus verabschiedete Gesetz wird nun an Präsident Donald Trump weitergeleitet, der es schnell unterschreiben wollte. Die Regierung arbeitet unterdessen bereits an einem grösseren Konjunkturpaket, mit dem bis zu eine Billion US-Dollar (900 Milliarden Euro) in die Wirtschaft gepumpt werden soll. Die Verhandlungen mit dem Kongress über die Freigabe der Mittel laufen derzeit auf Hochtouren.

Anfang März hatte der Kongress bereits Finanzmittel in Höhe von 8,3 Milliarden US-Dollar für den Kampf gegen das neuartige Coronavirus bereitgestellt, darunter drei Milliarden Dollar für die Entwicklung von Therapien und Impfstoffen. 2,2 Milliarden Dollar sollten für präventive Massnahmen bestimmt sein, 435 Millionen Dollar waren für Hilfe im Ausland vorgesehen./jbz/DP/he

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Chile erklärt Ausnahmezustand

Chile erklärt Ausnahmezustand wegen Coronavirus

Angesichts des sich immer weiter ausbreitenden neuartigen Coronavirus hat die chilenische Regierung den Ausnahmezustand erklärt. Damit können die Behörden unter anderem Versammlungen verbieten, Lebensmittelreserven anlegen, die Bewegungsfreiheit der Bürger einschränken und Ausgangssperren verhängen, wie Präsident Sebastian Piñera am Mittwoch sagte. Die Streitkräfte sollen in bestimmten Gegenden die Polizei unterstützen und auch im Gesundheitsbereich helfen. Militärs übernehmen die Kontrolle der öffentlichen Sicherheit in den verschiedenen Regionen des südamerikanischen Landes. Der Ausnahmezustand soll zunächst für 90 Tage gelten. In Chile gibt es bislang 238 Infizierte, acht Patienten befinden sich in einem kritischen Zustand./dde/DP/fba

19.03.2020 06:35

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US-Republikaner bringen

US-Republikaner bringen riesiges Hilfspaket auf den Weg

Die Republikaner im US-Senat wollen mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie stemmen. Die meisten Steuerzahler sollen unter anderem einen Scheck über 1200 US-Dollar bekommen, pro Kind soll es zusätzlich noch 500 US-Dollar geben, wie aus einem am Donnerstagabend (Ortszeit) vorgestellten Gesetzespaket hervorging. Die Massnahme wäre Teil eines massiven Konjunkturpakets, mit dem die Regierung rund eine Billion Dollar (900 Milliarden Euro) in die Wirtschaft pumpen will.

20.03.2020 06:32

"Wir müssen mutig und schnell handeln", forderte der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell. Das Gesetzespaket werde in Verhandlungen noch Veränderungen erfahren, es solle nun aber mit höchster Dringlichkeit verabschiedet werden, sagte er. Die Demokraten sehen das Programm dagegen kritisch: Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und der Minderheitsführer der Partei im Senat, Chuck Schumer, erklärten, der Vorschlag sei keineswegs arbeitnehmerfreundlich und stelle stattdessen die Unternehmer weit vor die Arbeiter.

Die republikanischen Senatoren wollen das gut 200 Seiten umfassende Gesetzespaket am Freitag mit ihren demokratischen Amtskollegen besprechen, um eine gemeinsame Fassung zu erstellen. Das Hilfspaket braucht dann noch die Zustimmung des von den Demokraten kontrollierten Repräsentantenhauses. Viele Demokraten haben bereits höhere Schecks für die Amerikaner gefordert. Sie wollen auch eine Stärkung der Gesundheitsversorgung und der Arbeitslosenversicherung.

Einer Vorlage des US-Finanzministeriums zufolge sollen für die Direktzahlungen an die Bürger rund 500 Milliarden Dollar (450 Milliarden Euro) bereitgestellt werden. Finanzminister Steven Mnuchin hatte am Donnerstag erklärt, die Hilfen sollten möglichst innerhalb von drei Wochen nach einer Verabschiedung durch den Kongress auszuzahlen. Möglicherweise werde auch eine zweite Zahlung dieser Art erwogen. "Wir sind entschlossen, die Wirtschaft zu unterstützen." Zudem soll es grosszügige Kreditprogramme für Unternehmen geben.

Das genaue Ausmass der wirtschaftlichen Verwerfungen der Coronavirus-Pandemie sind indes noch nicht absehbar. Mnuchin sagte mit Blick auf das Wirtschaftswachstum in den USA, im zweiten Quartal sei wegen der Krise ein Dämpfer zu erwarten. Im dritten Quartal rechne er aber mit einer Besserung und im vierten Quartal schliesslich mit einer "gigantischen" positiven Entwicklung./jbz/DP/zb

(AWP)

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Coronavirus: Billionen

Coronavirus: Billionen-Hilfspaket scheitert vorerst an Demokraten

Die Verhandlungen im US-Senat über ein Coronavirus-Konjunkturpaket in Höhe von mehr als einer Billion Dollar sind ins Stocken geraten.

23.03.2020 06:41

Die Demokraten im US-Senat blockierten das federführend von Republikanern erstellte Paket bei einer prozeduralen Abstimmung. Obwohl beide Seiten seit Freitag über die Details des Pakets verhandelten, gab es immer noch grössere Differenzen. Die Republikaner und Finanzminister Steven Mnuchin hatten eigentlich für Montag mit der Verabschiedung des Konjunkturpakets gerechnet.

Der führende Demokrat im Senat, Chuck Schumer, kritisierte, die Vorlage der Republikaner sehe zu viel Hilfen für bestimmte Industrien vor und zu wenig Unterstützung für Arbeiter, Krankenhäuser und Bundesstaaten. Er sei aber zuversichtlich, dass die Differenzen in den nächsten 24 Stunden gelöst werden könnten.

Der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell warf den Demokraten vor, trotz einer landesweiten Krise Parteipolitik zu betreiben.

1,4 bis 1,8 Billionen Dollar

Am Sonntagabend blieb noch unklar, wie die Verhandlungen nun weiter laufen würden. Auch der genaue Umfang des Konjunkturpakets schien noch in Bewegung. Genannt wurden Summen von 1,4 Billionen bis zu 1,8 Billionen. Ein grosser Teil davon sollten Kreditprogramme sein.

Es wird wohl in jedem Fall das grösste Konjunkturpaket der jüngeren US-Geschichte werden - auch teurer als die Notprogramme, die infolge der globalen Finanzkrise 2008-2009 aufgelegt worden waren.

Präsident Donald Trump zeigte sich von der Verzögerung zunächst unbeeindruckt. "Unser Konjunkturpaket wird durchgehen. Und es wird ein enormes Paket sein", sagte Trump im Weissen Haus. Nach einer Verabschiedung im Senat wird auch noch das von Demokraten kontrollierte Repräsentantenhaus dem Paket zustimmen müssen.

Als Teil des Konjunkturpakets sollen die meisten Steuerzahler unter anderem einen Scheck über 1200 US-Dollar bekommen, pro Kind soll es zusätzlich noch 500 US-Dollar geben. Allein für solche Direkthilfen sollten nach einer Vorlage des US-Finanzministeriums rund 500 Milliarden Dollar aufgewendet werden.

«Schnelles Handeln nötig»

Mit dem Konjunkturpaket soll auch kleinen und mittleren Unternehmen mit Krediten geholfen werden. Darüber hinaus sollten rund 100 Milliarden Dollar in den Gesundheitssektor fliessen und angesichts drohender Entlassungen die Arbeitslosenhilfe deutlich verbessert werden. Auch für grosse Unternehmen wie den Luftfahrtkonzern Boeing soll es Kredite geben.

Finanzminister Mnuchin betonte, nun sei schnelles Handeln nötig, um einen wirtschaftlichen Einbruch zu verhindern. Das genaue Ausmass der wirtschaftlichen Verwerfungen der Coronavirus-Pandemie ist noch nicht absehbar.

Viele Analysten befürchten inzwischen aber einen dramatischen Einbruch im zweiten Quartal und eine Rezession aufs ganze Jahr betrachtet. Erste Daten lassen auch angesichts der Ausgangsbeschränkungen in vielen Bundesstaaten einen rapiden Anstieg der Arbeitslosenquote befürchten.

Trump zu weiteren Konjunkturpaketen bereit

Trump hat bereits signalisiert, dass er auch zu weiteren Konjunkturpaketen bereit sei, falls das Aktuelle nicht ausreichen sollte. In den USA wird im November gewählt und Trump bewirbt sich um eine Wiederwahl - eine Rezession käme ihm da wohl höchst ungelegen.

Der Kongress hat in diesem Monat bereits zwei kleinere Pakete in Höhe von insgesamt gut 100 Milliarden US-Dollar beschlossen, mit dem die Folgen der Covid-19-Epidemie abgefedert werden sollen. In den USA gibt es inzwischen mehr als 30'000 bekannte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Rund 400 Menschen sind gestorben.

In New York City steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten stark. "Wir befinden uns an der Schwelle von 10'000 Fällen", teilte der Bürgermeister von New York am Sonntag mit. Bill de Blasio sprach von einer schockierenden Zahl im "Epizentrum" der Pandemie in den USA.

Er warnte vor einer "neuen Realität", die Wochen oder Monate andauern werde. Auf die mit knapp neun Millionen Einwohnern grösste Stadt in den USA kommen damit rund ein Drittel der in den USA erfassten Covid-19-Fälle.

(SDA)

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US-Notenbank legt grosses

US-Notenbank legt grosses Krisenpaket auf

Die amerikanische Notenbank Fed stemmt sich mit aller Macht gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Nach starken Zinssenkungen und einem grossen Anleihekaufprogramm kündigte sie am Montag in Washington weitere Massnahmen an.

23.03.2020 13:38

Zum einen erklärt sie sich bereit, unbegrenzt Staatsanleihen und bestimmte mit Hypotheken besicherte Wertpapiere zu kaufen, soweit dies für das ordnungsgemässe Funktionieren von Finanzmärkten und Geldpolitik erforderlich ist. Darüber hinaus werden mehrere Kreditprogramme aufgelegt, mit denen vor allem die Unternehmen und Haushalte gestützt werden sollen. Diese Programme sollen einen Umfang von bis zu 300 Milliarden US-Dollar haben. Die Aktienmärkte reagierten positiv auf die Ankündigungen./bgf/jsl/mis

(AWP)

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Trump erwägt Teile der

Trump erwägt Teile der Wirtschaft wieder hochzufahren

Trotz der weiteren Ausbreitung des Coronavirus in den USA hat sich US-Präsident für einen teilweisen Neustart der Wirtschaft ausgesprochen.

24.03.2020 05:11

"Die Lösung darf nicht schlimmer sein, als das Problem", betonte Trump erneut bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Nach Beendigung des in der Vorwoche verhängten 15-tägigen Shutdowns sollen Teile der Wirtschaft in weniger stark betroffenen Staaten wieder anlaufen.

"Amerika wird wieder und bald offen für Geschäfte sein", sagte er und das "nicht erst in Monaten". Die Regierung würde nicht zulassen, dass es zu einem langfristigen wirtschaftlichen Schaden komme. Welche Teile der Wirtschaft wann wieder anlaufen sollen, ließ Trump offen.

Im Ringen der Republikaner und Demokraten um ein milliardenschweres Rettungspaket zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen des Virus konnte indes noch kein Durchbruch erzielt werden.

Weiterhin kündigte Trump an, dass klinische Studien zu bereits bekannten Medikamenten zur Bekämpfung des Virus anlaufen würden. Er wiederholte, dass die Kombination eines Malaria-Medikaments mit einem anderen Arzneimittel aussichtsreich scheine. Weitere Reisebeschränkungen, auch im Inland, seien zunächst nicht vorgesehen.

Trump stellt sich im November zur Wiederwahl. Er hatte gehofft, sein Wahlprogramm an einer boomenden Wirtschaft auszurichten. Nun stehen die USA möglicherweise vor dem Verlust von Millionen Arbeitsplätzen.

(Reuters)

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US-Regierung und Senatoren

US-Regierung und Senatoren einig bei Billionen-Dollar-Hilfspaket

Die US-Regierung hat sich mit den Senatoren im Kongress auf ein Hilfspaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie geeinigt.

Aktualisiert um 07:50

"Wir haben ein Abkommen", sagte Präsidialamtssprecher Eric Ueland am frühen Mittwochmorgen. Inhalte nannte er keine. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, bestätigte, dass es eine Einigung gebe und kündigte eine Abstimmung in der Kongresskammer noch im Laufe des Tages an. Die Regierung von Präsident Donald Trump, Republikaner und Demokraten verhandelten seit Tagen über ein Konjunkturpaket, das einen Umfang von zwei Billionen Dollar haben könnte.

Der Anführer der Demokraten im Senat, Charles Schumer, sagte, das Gesetz zu den Konjunkturhilfen beinhalte 130 Milliarden Dollar zur Unterstützung von Krankenhäusern und 150 Milliarden Dollar für Bundesstaaten und Kommunen. Finanzminister Steven Mnuchin sagte, Trump werde das Gesetz auf jeden Fall unterzeichnen, wenn es vom Kongress verabschiedet werde.

Opposition stellt Bedingungen

Am Dienstag hatten sich Finanzminister Steven Mnuchin und Schumer optimistisch zum Verlauf der bis dahin zähen Gespräche gezeigt. Die Demokraten hatten das Paket zuvor zwei Mal scheitern lassen. Sie begründeten dies damit, dass es zu wenig Geld für die Bundesstaaten und Kliniken sowie zu wenige Hilfen für arbeitslose Amerikaner umfasse.

Ausserdem fehlte der Opposition eine angemessene Kontrolle über den grossen Geldtopf, der ihrer Meinung nach vor allem Konzernen zugutekommen sollte. Die Republikaner wiederum warfen den Demokraten vor, Dinge in das Paket mogeln zu wollen, die mit der Pandemie nichts zu tun hätten - Hilfen für den Ausbau der erneuerbaren Energien etwa.

Die Hoffnung auf eine Verabschiedung des Hilfspakets hatte am Dienstag den US-Börsen zu einem der kräftigsten Kurssprünge ihrer Geschichte verholfen. Nach der Bekanntgabe einer Einigung am Mittwoch zeigten sich Händler und Analysten in ersten Reaktionen beeindruckt, verwiesen aber auch darauf, dass es auf die Inhalte ankomme.

"Die Bazooka sieht ziemlich gross aus. Aber wir müssen uns auf die Details konzentrieren", sagte etwa Devisenanalyst Moh Siong Sim von der Bank of Singapore. Es komme darauf an, wer profitiere und ob das Geld schnell genug ankomme, "bevor die Menschen anfangen, unter dem Virus-Schock zusammenzubrechen". 

(Reuters)

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In den USA brechen die

In den USA brechen die Hypothekenanträge ein

Die Corona-Krise hinterlässt erste Bremsspuren am amerikanischen Häusermarkt.

25.03.2020 13:27

Wie die Vereinigung der Hypothekenbanken (MBA) am Mittwoch in Washington mitteilte, sind die Anträge auf neue Hauskredite in der vergangenen Woche so stark eingebrochen wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Zugleich sind die Darlehenszinsen trotz massiver Zinssenkungen der US-Notenbank Fed gestiegen.

Der von der MBA ermittelte Indikator für die Hypothekenanträge fiel vergangene Woche um 29,4 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit Anfang 2009. Zugleich stieg der Durchschnittszins für Darlehen mit 30-jähriger Festverzinsung um 0,08 Prozentpunkte auf 3,82 Prozent.

Die Hypothekenanträge werden von Analysten als Frühindikator für die Entwicklung auf dem Häusermarkt angesehen. Der US-Immobilienmarkt befindet sich derzeit zwar in einer guten Verfassung. Fachleute befürchten aber eine deutliche Eintrübung, falls die Nachfrage nach Häusern infolge der krisenbedingten wirtschaftlichen Unsicherheit spürbar nachlässt.

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Coronavirus-Pandemie stürzt

Coronavirus-Pandemie stürzt US-Arbeitsmarkt in dramatische Lage

(Neu: Mehr Hintergrund) - Die drastischen Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie schlagen in den USA mit voller Wucht auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt durch: Die grösste Volkswirtschaft der Welt befindet sich im steilen Sinkflug - trotz eines vom Kongress auf den Weg gebrachten Konjunkturpakets ohne Gleichen. Damit sollen rund 2 Billionen Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden. Dennoch rechnen viele Analysten inzwischen mit einem massiven Einbruch im zweiten Quartal und einer Rezession auf das ganze Jahr betrachtet.

26.03.2020 15:57

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der Woche bis 21. März etwa um das Zehnfache von 282 000 auf nunmehr rund 3,3 Millionen an. Das war der höchste Wert seit Beginn der Datenerhebung, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Zuletzt hatte es mit knapp 700 000 Erstanträgen 1982 einen solchen Rekord gegeben. Die Erstanträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts. In der Vorwoche - zu Beginn der Epidemie in den USA - waren die Erstanträge nur um 70 000 auf 281 000 angestiegen.

Die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 hat das öffentliche Leben in weiten Teilen der USA zum Erliegen gebracht. Etwa die Hälfte der rund 330 Millionen Amerikaner unterliegen inzwischen von Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen. Viele Geschäfte sind geschlossen, Restaurants und Hotels bleiben leer, zahllose Reisen wurden abgesagt. Viele Mitarbeiter geschlossener Unternehmen müssen daher Arbeitslosenhilfe beantragen.

Entlassungen sind in den USA in der Regel wesentlich schneller möglich als etwa in Deutschland. In den USA gab es bislang auch keine Regelung wie das deutsche Kurzarbeitergeld, das den Arbeitsmarkt in Krisensituationen stabilisiert. Mit dem riesigen Konjunkturpaket wird die bislang sehr begrenzte Arbeitslosenhilfe aber ausgeweitet. Zudem soll es Arbeitgebern möglich sein, Angestellte für bis zu vier Monate zu beurlauben anstatt sie zu entlassen. In dieser Zeit würde der Staat für das Gehalt aufkommen. Das Gesetzespaket muss aber am Freitag erst noch vom Repräsentantenhaus beschlossen werden.

Die Coronavirus-Epidemie hat sich in den USA zuletzt dramatisch zugespitzt. Bis Donnerstagmorgen (Ortszeit) gab es Forschern der Universität Johns Hopkins zufolge rund 70 000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Mehr als 1000 Menschen sind infolge der vom Virus ausgelösten Erkrankung Covid-19 gestorben.

Manche Analysten gingen davon aus, dass die Zahlen der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in Wirklichkeit noch dramatischer waren als bekanntgegeben, weil viele Staaten zuletzt mit der Flut der Erstanträge überfordert waren. Viele Staaten suchten Medienberichten zufolge händeringend neue Mitarbeiter für die Arbeitsämter.

Die Arbeitslosenquote im Februar - also vor der rasanten Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 in den USA - lag bei niedrigen 3,5 Prozent. Das war der niedrigste Stand seit Jahrzehnten. Die Zahlen für März sollen erst am kommenden Freitag veröffentlicht werden.

Bis Anfang Februar brummte die US-Konjunktur noch, an der Börse wurden Höchststände vermeldet und Experten rechneten mit einem Wirtschaftswachstum von rund zwei Prozent. Präsident Donald Trump, der sich im November um eine Wiederwahl bewirbt, rühmte sich seiner erfolgreichen Wirtschaftspolitik. Doch die rasante Ausbreitung des Coronavirus seit Anfang März machte die guten Konjunkturaussichten zunichte. Trump verspricht derweil, die Wirtschaft werde nach dem Ende der Epidemie wieder "wie eine Rakete" durchstarten.

Dabei soll auch das massive Konjunkturpaket helfen, das nach zähen Verhandlungen zwischen Republikanern, Demokraten und Regierung in der Nacht zum Donnerstag im Senat beschlossen worden war. Dessen Volumen von 2 Billionen Dollar - Trump zufolge das grösste der Nachkriegsgeschichte - entspricht fast zehn Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Mit dem Paket bekommen Gesundheitssektor und besonders vom Coronavirus betroffene Staaten zusätzliche Milliardenbeträge. Zudem soll es umgehend direkte Auszahlungen an die meisten Steuerzahler geben: Erwachsene sollen 1200 US-Dollar pro Person bekommen, zusätzlich soll es 500 US-Dollar pro Kind geben.

Ein wichtiger Bestandteil des Pakets sind auch Kredite für kleinere und mittlere Unternehmen von insgesamt rund 350 Milliarden Dollar, die zu bestimmten Bedingungen später erlassen werden können. Das Finanzministerium soll zudem noch 500 Milliarden Dollar für weitere Notkredite für Unternehmen zur Verfügung haben.

Trump hofft inzwischen, dass die US-Wirtschaft in weiten Landesteilen in gut zwei Wochen wieder zum Normalbetrieb übergehen kann. Doch das gesamte Ausmass der wirtschaftlichen Verwerfungen der Coronavirus-Pandemie ist immer noch nicht absehbar. "Wir könnten bereits in einer Rezession sein", räumte der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Jerome Powell, am Donnerstag in einem seiner seltenen Fernsehinterviews ein.

Zugleich äusserte Powell die Hoffnung, dass die Wirtschaft im späteren Jahresverlauf wieder wachse. Die Fed hat ihre Geldpolitik bereits massiv gelockert, um die ökonomische Seite der Krise abzufedern. Doch zunächst müsse das Virus unter Kontrolle gebracht werden, räumte Powell ein. Er fügte hinzu: "Das Virus gibt den Zeitplan vor."/jbz/DP/jsl

(AWP)

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Fitch bestätigt Bestnote für

Fitch bestätigt Bestnote für USA trotz Corona-Krise

Fitch hat die Kreditwürdigkeit der USA trotz der Corona-Krise bestätigt.

27.03.2020 06:54

Die Bonität werde weiterhin mit "AAA" bewertet, teilte die US-Ratingagentur am Donnerstag mit. Der Ausblick für das Rating sei weiterhin stabil.

Die Wirtschaft der USA weise strukturelle Stärken wie Grösse, hohes Einkommen pro Kopf und dynamisches Unternehmensumfeld auf, begründete Fitch. Der Dollar als Leitwährung würde dem Land Flexibilität in der Finanzierung geben. Allerdings seien das hohe Haushaltsdefizit und der Schuldenstand ein Schwachpunkt. Das Risiko einer baldigen Abstufung sei gestiegen.

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Trump: Arbeitsmarktdaten nur

Trump: Arbeitsmarktdaten nur vorübergehend schlecht

US-Präsident Donald Trump hat den sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten infolge der Coronavirus-Epidemie als nur vorübergehend beschrieben. Sobald das Land den "unsichtbaren Feind", das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2, besiegt habe, werde die Wirtschaft sich "sehr schnell" wieder erholen, sagte Trump am Donnerstag im Weissen Haus. "Wir werden sehr stark wieder zurückkommen", sagte Trump.

27.03.2020 06:46

Das US-Arbeitsministerium hatte zuvor am Donnerstag mitgeteilt, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis 21. März von 282 000 auf rund 3,3 Millionen angestiegen war. Es war der grösste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Erstanträge gelten als Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts in der grössten Volkswirtschaft der Welt.

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus hat das öffentliche Leben in weiten Teilen der USA zum Erliegen gebracht. Fast die Hälfte der rund 330 Millionen Amerikaner unterliegen nun von Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen. Viele Geschäfte sind geschlossen, Restaurants und Hotels bleiben leer, Reisen wurden abgesagt. Viele Mitarbeiter geschlossener Unternehmen müssen daher Arbeitslosenhilfe beantragen./jbz/DP/he

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Trump wirbt für

Trump wirbt für billionenschweres Infrastruktur-Programm

US-Präsident Donald Trump wirbt angesichts der gegenwärtig niedrigen Zinsen für ein Infrastruktur-Programm mit einem Volumen von zwei Billionen Dollar (1,8 Billionen Euro). Ein solches Paket müsse "sehr gross" und "mutig" sein, um den Arbeitsmarkt anzukurbeln und die "einst grossartige Infrastruktur unseres Landes" wieder aufzubauen, forderte Trump am Dienstag über Twitter. Ein solches Programm sollte Trump zufolge angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise das vierte Rettungspaket sein.

31.03.2020 18:11

Der US-Kongress hat seit Anfang März bereits drei Massnahmenpakete im Umfang von mehr als zwei Billionen Dollar beschlossen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern. Der bisherige Umfang der Konjunkturpakete entspricht knapp zehn Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung der USA. Die Programme wurden von beiden grossen Parteien mitgetragen, um einen raschen Anstieg der Arbeitslosigkeit und ein Abrutschen in eine Rezession zu verhindern.

Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, hat zuletzt erkennen lassen, dass womöglich ein weiteres Konjunkturpaket nötig sein würde. Trumps Republikaner hatten sich in der Frage bislang eher bedeckt gehalten. Es war daher zunächst auch unklar, ob das von Trump geforderte Infrastruktur-Programm im Kongress bei den führenden Republikanern Rückhalt finden würde./jbz/DP/fba

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Coronakrise drückt Kauflaune

Coronakrise drückt Kauflaune der US-Konsumenten deutlich

Das Barometer für das Verbrauchervertrauen in den USA im März fiel um 12,6 Punkte auf 120 Zähler.

31.03.2020 17:20

Die Kauflaune der Amerikaner sinkt in der Virus-Krise deutlich. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen im März fiel um 12,6 Punkte auf 120 Zähler, wie das Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Dies ist das niedrigste Niveau seit Juli 2017. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem noch stärkeren Einbruch auf 110,0 Punkte gerechnet. Die Verbraucher schätzten ihre Lage etwas ungünstiger ein und blicken zudem wesentlich skeptischer in die Zukunft. Die Konsumenten sind mit ihren Ausgaben das Rückgrat der US-Konjunktur, die im Sog der Corona-Pandemie ins Trudeln gerät.

Zuletzt war auch das von der Universität Michigan veröffentlichte Barometer für das Konsumklima im März eingebrochen - auf das niedrigste Niveau seit Oktober 2016.. Die eingetrübte Stimmung spiegelt auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt wider: Die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen unlängst auf knapp 3,3 Millionen. Dieser Rekordwert dürfte bei den am Donnerstag anstehenden Gesuchen für die Woche zum 28. März nach Einschätzung von Experten wohl noch übertroffen werden.

Auch die US-Industrie geht einer Umfrage unter Unternehmen im Mittleren Westen zufolge wegen der Corona-Krise schweren Zeiten entgegen: Das als wichtiger Frühindikator für die Entwicklung im ganzen Land geltende Chicago Business Barometer fiel im März um 1,2 auf 47,8 Punkte. "Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens werden voraussichtlich auch im April eine Belastung darstellen, so dass der Konjunkturausblick weiter getrübt bleibt", so die Einschätzung von Ökonom Patrick Boldt von der Helaba. 

(Reuters)

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US-Privatwirtschaft baut

US-Privatwirtschaft baut erstmals seit längerem Jobs ab

Die Privatwirtschaft der USA hat im März erstmals seit etwa zweieinhalb Jahren wieder Arbeitsplätze abgebaut.

01.04.2020 15:03

Wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte, fielen insgesamt 27 000 Jobs weg. Es ist das erste Minus seit September 2017. Analysten hatten wegen der Corona-Krise mit einem wesentlich stärkeren Abbau von im Mittel 150 000 Stellen gerechnet. Allerdings wichen die Einzelprognosen der Analysten deutlich voneinander ab.

Die ersten wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise erfasst der Bericht nur teilweise. Es wurden Daten bis zum 12. März verwendet, teilte ADP mit. Der massive Anstieg der Anträge auf Arbeitslosenhilfe, den die Regierung vergangenen Donnerstag gemeldet hatte, bezog sich auf die darauf folgende Woche bis zum 20. März. Unterdessen fiel der Stellenzuwach im Februar ADP zufolge etwas niedriger aus als bisher bekannt.

Am Freitag steht der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für den Monat März auf dem Programm. Die Zahlen von ADP gelten an den Märkten als Hinweisgeber drauf. Ökonomen rechnen mit einem rapiden Anstieg der Arbeitslosigkeit in den USA, der aber möglicherweise erst im April voll zu Buche schlägt.

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Neue Zahlen zur Lage auf dem

Neue Zahlen zur Lage auf dem Arbeitsmarkt in den USA

Erstmals seit der Zuspitzung der Corona-Krise in den USA werden am Freitag (14.30 MEZ) monatliche Daten zur Lage am Arbeitsmarkt veröffentlicht. Aufgrund einer verzögerten Erhebung der Statistik rechneten Analysten jedoch nur mit einem geringen Anstieg der Arbeitslosenquote, obwohl die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt in die Höhe geschnellt waren. Seit Mitte März haben in den USA rund 10 Millionen Menschen erstmals Arbeitslosenhilfe beantragt.

03.04.2020 06:38

Im Februar lag die Arbeitslosenquote noch bei niedrigen 3,5 Prozent. Die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 hat das öffentliche Leben aber seither in weiten Teilen der USA zum Erliegen gebracht. Rund drei Viertel der rund 330 Millionen Amerikaner unterliegen nun von Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen. Viele Geschäfte sind geschlossen, Restaurants und Hotels bleiben leer, zahllose Reisen wurden abgesagt. Viele Mitarbeiter geschlossener Unternehmen müssen Arbeitslosenhilfe beantragen.

Das gesamte Ausmass der wirtschaftlichen Verwerfungen der Coronavirus-Pandemie für die USA ist immer noch nicht absehbar. Der Kongress hatte vergangene Woche ein massives Konjunkturpaket beschlossen, mit dem rund 2 Billionen US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden sollen. Trotzdem rechnen viele Analysten inzwischen mit einem dramatischen Einbruch im zweiten Quartal und einer Rezession aufs ganze Jahr betrachtet./jbz/DP/nas

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S&P bestätigt Rating

S&P bestätigt Rating-Einstufung der USA

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) bestätigt inmitten des Coronavirus-Ausbruchs ihre Einstufung der USA mit «AA+/A-1+» und einem stabilen Ausblick.

03.04.2020 06:33

Wie S&P mitteilte, werden sich die Verschuldung und das Haushaltsdefizit der US-Regierung nach dem wirtschaftlichen Schock in Folge der Virus-Pandemie in diesem Jahr wahrscheinlich noch weiter verschlechtern. Erst vor wenigen Tagen hatte Fitch die Top-Bewertung für die USA bei "AAA" mit stabilem Ausblick belassen.

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USA: Stimmung im

USA: Stimmung im Dienstleistungssektor trübt sich weniger als erwartet ein

Die Stimmung der US-Dienstleister hat sich im März deutlich weniger als erwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) sei um 4,8 Punkte auf 52,5 Zähler gefallen, teilte das Institut am Freitag in Tempe mit. Es ist der niedrigste Stand seit August 2016. Analysten hatten mit einem deutlich stärken Rückgang auf 43,0 Punkte gerechnet.

03.04.2020 16:35

Die Zahlen zeigen jedoch, dass der Dienstleistungssektor durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus stark belastet wird. So sind die Unterindikatoren für Geschäftsaktivität und Beschäftigung deutlich gefallen. Sie liegen jetzt unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Auch andere Unterindikatoren trübten sich stark ein. Der Gesamtwert wird jedoch durch die langen Lieferzeiten verzerrt. Diese gelten gewöhnlich als ein Signal für eine starke Nachfrage. Derzeit wird aber vor allem die Corona-Krise dafür verantwortlich gemacht.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen./jsl/bgf/he

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USA: Beschäftigung bricht

USA: Beschäftigung bricht massiv ein

In den USA ist die Beschäftigung im März wegen der Corona-Krise massiv eingebrochen. Ausserhalb der Landwirtschaft seien 701 000 Stellen verloren gegangen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel nur mit 100 000 Jobverlusten gerechnet.

03.04.2020 14:55

Zudem ist auch der Stellenzuwachs in den beiden Vormonaten niedriger ausgefallen als bisher bekannt. Demnach sind im Februar und Januar insgesamt 57 000 Stellen weniger geschaffen worden als bislang ausgewiesen.

Die Corona-Krise hat im März die USA mit voller Wucht erfasst. Die Daten berücksichtigen aber nur die Entwicklung bis etwa Mitte März. Damals waren zwar die Aktienmärkte schon eingebrochen. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens fanden aber erst später statt./jsl/bgf/jha/

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USA: Stundenlöhne steigen

USA: Stundenlöhne steigen stärker als erwartet

In den USA sind die Löhne und Gehälter im März stärker gestiegen als erwartet. Die Stundenlöhne erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Löhne um 0,3 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Gehälter um 3,1 Prozent./bgf/jsl/fba

03.04.2020 14:55

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USA: Arbeitslosenquote steigt

USA: Arbeitslosenquote steigt stark

In den USA ist die Arbeitslosigkeit im März stark gestiegen. Die Arbeitslosenquote habe auf 4,4 Prozent zugelegt, nach 3,5 Prozent im Monat zuvor, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Dies ist die höchste Quote seit August 2017. Bisher hatte sich der amerikanische Arbeitsmarkt sehr robuste gezeigt und wird nun von den Auswirkungen der Corona-Krise getroffen.

03.04.2020 14:55

Analysten wurden vom Ausmass des Anstiegs überrascht. Sie hatten zwar mit einer höheren Quote gerechnet, waren aber nur von 3,8 Prozent ausgegangen. Zuletzt hatte ein drastischer Anstieg bei der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe einen Anstieg der Arbeitslosigkeit angedeutet.

Beim US-Arbeitsmarktbericht wurden Daten von Anfang März berücksichtigt. Die Folgen der Krise für den amerikanischen Arbeitsmarkt dürften sich daher weiter verstärken. Experten rechnen mit einem weiteren starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten./jkr/jsl/jha/

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