Schuldenkrise Amerika

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US-Notenbank: Wirtschaftliche

US-Notenbank: Wirtschaftliche Erholung hängt von Corona-Krise ab

(Ausführliche Fassung) - Die wirtschaftliche Erholung in den USA hängt nach Einschätzung der US-Notenbank Fed vom weiteren Verlauf der Corona-Krise ab. "Die Mitglieder waren sich einig, dass die anhaltende Krise der öffentlichen Gesundheit kurzfristig die wirtschaftliche Aktivität, die Beschäftigung und die Inflation schwer belastet", heisst es in einem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses vom 28. bis 29. Juli. Corona stelle zudem mittelfristig ein beträchtliches Risiko für den wirtschaftlichen Ausblick dar.

19.08.2020 20:49

Die Mitglieder verwiesen auf eine Erholung der Konsumausgaben. Die Verbesserungen im Unternehmenssektor seien hingegen nicht mehr so deutlich wie in den vergangenen Monaten ausgefallen. Die Kontakte aus der Wirtschaft hätten von grosser Unsicherheit und Risiken berichtet.

Auf ihrer Sitzung am 28. und 29. Juli hatte die US-Notenbank ihre sehr lockere Geldpolitik bestätigt. Der Leitzins wurde nicht angetastet und in einer Spanne von 0 bis 0,25 Prozent belassen. Die Wertpapierkäufe und die Kreditprogramme wurden fortgesetzt. "Der Verlauf der Wirtschaft wird in sehr grossem Ausmass vom Verlauf des Virus abhängen", sagte Notenbankchef Jerome Powell damals. Ohne eine Eindämmung sei eine vollständige wirtschaftliche Erholung unvollständig. Die Notenbank sei allerdings bereit, falls nötig alle verfügbaren Instrumente einzusetzen.

Mit Blick auf die Kommunikation ruderte der geldpolitische Ausschuss aber etwas zurück. Eine Reihe von Mitgliedern sprach sich demnach dafür aus "irgendwann" für mehr Klarheit beim künftigen Zinspfad, der sogenannten Forward Guidance, zu sorgen. Im letzten Protokoll hatte es noch geheissen, dass man dies auf einem der nächsten Treffen machen wolle. Allerdings hatten in der Zwischenzeit Notenbank-Vertreter deutlich gemacht, dass dies nicht nötig sei, solange die Krise durch die Corona-Krise belastet werden. Derzeit rechnet auf absehbare Zeit niemand mit einer Leitzinsanhebung.

Der Euro hat nach der Veröffentlichung seine Kursverluste ausgeweitet und ist auf ein Tagestief von 1,1831 US-Dollar gefallen. Die Renditen von US-Staatsanleihen zogen etwas an. An der Wall Street gerieten die Aktienkurs leicht unter Druck./jsl/he

(AWP)

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US-Präsident Trump warnt:

US-Präsident Trump warnt: Demokraten werden die Wirtschaft ruinieren

Gut zwei Monate vor der US-Wahl hat Präsident Donald Trump vor der Wirtschaftspolitik seines Herausforderers Joe Biden gewarnt.

21.08.2020 06:57

Joe Biden und die Demokraten würden die Steuern der Amerikaner "verdoppeln, verdreifachen, vervierfachen" und die Wirtschaft in eine "Depression" stürzen, behauptete der Republikaner Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) in einem Gespräch mit dem konservativen Sender Fox News.

Trumps Interview überschnitt sich mit dem letzten Abend des Parteitags der Demokraten, bei dem Biden die Nominierung als Präsidentschaftskandidat annehmen wollte. Trump sagte, er werde sich Bidens Rede bei dem Parteitag auch anhören. Der Nominierungsparteitag der Republikaner findet in der kommenden Woche statt. Trump bewirbt sich bei der Wahl am 3. November um eine zweite Amtszeit.

In dem Interview wiederholte Trump auch seine unbelegte Behauptung, dass bei der Abstimmung mit massivem Wahlbetrug zu rechnen sei. Wegen der starken Zunahme der Abstimmung per Briefwahl sei mit dem "grössten Wahlbetrug der Geschichte" zu rechnen, warnte Trump. Experten, Demokraten und auch viele Republikaner haben Trumps Warnung vor massivem Wahlbetrug wiederholt zurückgewiesen.

In Bezug auf die Coronavirus-Pandemie sagte Trump erneut, diese befinde sich nun "hoffentlich" in den letzten Zügen. Dafür gab es jedoch keine glaubhaften Hinweise - in den USA wurden zuletzt weiterhin zwischen 40'000 und 50'000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet. Mehr als 174'000 Menschen sind in den USA seit März nach einer Infektion gestorben. Die Demokraten machen Trump für das verheerende Ausmass der Pandemie in den USA verantwortlich.

(AWP)

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Argentinien will mit IWF über

Argentinien will mit IWF über neuen Kredit verhandeln

Nach der vorläufigen Einigung mit den privaten Gläubigern will Argentinien auch mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über einen neuen Kredit verhandeln. "Wir bitten um finanzielle Hilfe", hiess es am Mittwoch in einem Schreiben von Wirtschaftsminister Martín Guzmán und Notenbankchef Miguel Pesce an IWF-Direktorin Kristalina Georgiewa. "Ohne einen wirtschaftlichen Wiederaufbau kann es keine Stabilisierung geben", sagte Guzmán.

26.08.2020 21:00

Der IWF hatte Argentinien bereits 2018 den grössten Kredit seiner Geschichte über 57 Milliarden Dollar gewährt. Trotzdem war es dem südamerikanischen Land nicht gelungen, die Konjunktur anzukurbeln. Seit 2018 steckt Argentinien in einer Rezession, die Inflationsrate lag im vergangenen Jahr bei 54 Prozent. Das Land leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht.

Das Verhältnis zwischen Argentinien und dem IWF ist allerdings schwierig. Viele Menschen in der zweitgrössten Volkswirtschaft Südamerikas machen den Fonds für die sozialen Härten nach der Staatspleite Anfang der 2000er Jahre verantwortlich./dde/DP/he

(AWP)

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Trump droht Unternehmen mit

Trump droht Unternehmen mit Zöllen bei Jobverlagerung ins Ausland

US-Präsident Donald Trump hat für den Fall seiner Wiederwahl mit Strafzöllen für jedes Unternehmen gedroht, das Jobs ins Ausland verlagert.

28.08.2020 06:57

"Wir werden jedes Unternehmen mit Zöllen belegen, das die Vereinigten Staaten verlässt, um Arbeitsplätze im Ausland zu schaffen", sagte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) in seiner Dankesrede für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten seiner Republikanischen Partei in Washington.

Er werde weiter dafür sorgen, dass Unternehmen und Arbeitsplätze im Land blieben. Trump bekräftigte seine America-First-Politik und attackierte seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden scharf. "Die Agenda von Joe Biden ist 'Made in China'. Meine Agenda ist 'Made in the USA'."

(Reuters)

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Kein Durchbruch im US-Ringen

Kein Durchbruch im US-Ringen um neues Corona-Hilfspaket

In den festgefahrenen Verhandlungen über ein neues Corona-Hilfspaket in den USA sind keine Fortschritte in Sicht.

28.08.2020 06:35

Auch ein Telefonat der demokratischen Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, mit dem Stabschef im Präsidialamt, Mark Meadows, am Donnerstag brachte keine Annäherung. Die Demokraten seien bereit, ihre ursprünglichen Forderungen herunterzuschrauben, sagte Pelosi anschliessend. Aber erst wenn die Republikaner bereit seien, sich in der Mitte bei 2,2 Billionen Dollar zu treffen, könne weiterverhandelt werden.

Weniger dürfe es nicht sein. Das Gespräch habe aber deutlich gemacht, dass die Regierung weiterhin die Bedürfnisse und Nöte des amerikanischen Volkes in der Corona-Krise missachte.

Stabschef im US-Präsdidialamt Mark Meadows sagte dem Sender Fox News, er suche nach Mitteln für eine verbesserte Arbeitslosenunterstützung und Hilfen für kleine Unternehmen sowie für Schulen und Kindertagesstätten. Von Pelosi sei aber nichts gekommen.

Differenzen gibt es insbesondere über die Ausgestaltung eines landesweiten Arbeitslosengeldes zur Abfederung der Jobmisere in der Corona-Krise. Eine im Frühjahr geschaffene Regelung zur Auszahlung von 600 Dollar pro Woche war Ende Juli ausgelaufen.

(AWP)

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Drohender Stillstand der US

Drohender Stillstand der US-Regierung ab Oktober abgewendet

In den USA wird es Finanzminister Steven Mnuchin zufolge kurz vor den Wahlen nicht zu einem Stillstand der Regierung kommen.

07.09.2020 06:32

Er und die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, hätten sich im Grundsatz auf ein kurzfristiges Haushaltsgesetz verständigt, um das Funktionieren von Regierung und Behörden von Oktober bis Ende Dezember zu garantieren, sagte Mnuchin am Sonntag dem Sender Fox News. US-Medien berichteten auch unter Berufung auf Mitarbeiter Pelosis von einer Einigung.

Die Details dazu würden in den kommenden Tagen festgezurrt, sagte Mnuchin. Er und Pelosi hätten sich darauf verständigt, das Haushaltsgesetz unabhängig vom Ringen um ein weiteres Konjunkturpaket durchs Parlament zu bringen. Das aktuelle Haushaltsgesetz wird Ende September auslaufen. Die Demokraten kontrollieren das Repräsentantenhaus, US-Präsident Donald Trumps Republikaner den Senat. Beide Kammern müssen dem Haushaltsgesetz zustimmen.

In den USA werden am 3. November das Repräsentantenhaus, ein Drittel der Sitze im Senat und der Präsident neu gewählt.

(AWP)

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US-FED-Meeting heute Abend

Wir düfen gespannt sein auf das US-FED-Meeting heute Abend.

Dieses könnte den Goldminenaktien wieder etwas Schub verleihen......

Der weltgrösste Goldproduzent Newmont Mining (NEM) steht in den Startlöchern:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM

Hohe Goldpreise (Einnahmen) und tiefe Ölpreise (Ausgabe / Produktionskosten) wirken unterstützend für die Goldproduzenten..... neben diversen ökonomischen und politischen Katalysatoren.........

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Nullzinspolitik nicht zu

Nullzinspolitik nicht zu lange festschreiben

Der Währungshüter Robert Kaplan hält eine sehr lockere Geldpolitik der US-Notenbank auf Jahre hinaus für angebracht.

21.09.2020 19:00

Trotz seiner Bedenken gegen den jüngsten Zinsausblick der US-Notenbank hält auch der Währungshüter Robert Kaplan eine sehr lockere Geldpolitik auf Jahre hinaus für angebracht. Dafür sehe er eine Zeitspanne von zweieinhalb bis drei Jahren als angemessen an, sagte der Chef des Notenbank-Bezirks Dallas am Montag im Gespräch mit Bloomberg News.

Bei dem von ihm skizzierten Szenario sei die Wirtschaft dann wohl auf dem rechten Weg zu Vollbeschäftigung und Preisstabilität. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob es angemessen sei, die Nullzinspolitik bereits jetzt über diesen Zeitpunkt hinaus festzuschreiben, sagte das stimmberechtigte Mitglied in dem für die Geldpolitik zuständigen Offenmarktausschuss: "Das würde ich lieber dem Urteil künftiger Ausschüsse überlassen", fügte er hinzu.

Die Währungshüter um Notenbankchef Jerome Powell haben in Aussicht gestellt, die Zinsen so lange nahe Null zu halten, bis Vollbeschäftigung erreicht und die Inflation zudem auf dem Weg dahin sei, "für einige Zeit" das Ziel von zwei Prozent Teuerung "moderat zu übertreffen". Ihren Leitzins beliess die US-Notenbank in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent. Kaplan hatte die Erklärung zum Zinsausblick nicht mitgetragen und "grössere Flexibilität" eingefordert. 

(Reuters)

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