Schuldenkrise Amerika

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USA: Beschäftigtenzahl im Privatsektor steigt stärker als erwartet - ADP

01.07.2015 14:39

WASHINGTON (awp international) - Der Stellenaufbau im Privatsektor der USA hat sich im Juni stärker beschleunigt als erwartet. Es seien 237 000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, teilte der private Dienstleister ADP am Mittwoch mit. Volkswirte hatten nur 218 000 neue Stellen erwartet. Im Vormonat hatte der Beschäftigungszuwachs noch bei revidierten 203 000 (zunächst: 201 000) Stellen gelegen.

Der offizielle Arbeitsmarktbericht wird an diesem Donnerstag veröffentlicht. Die Kennzahlen vom Arbeitsmarkt sind von grosser Bedeutung für die US-Notenbank, die ihre Geldpolitik stark an der Beschäftigungsentwicklung ausrichtet. Experten erwarten einen ersten Zinsschritt frühestens im September.

Nach Veröffentlichung der Daten fiel der Euro unter die Marke von 1,11 Dollar./jsl/jkr

(AWP)

 

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Job-Boom in USA hält an
 

Der Boom am US-Arbeitsmarkt hält an. Die Zahl der neuen Stellen stieg im Juni um 223'000, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 230'000 neuen Stellen gerechnet. Zugleich wurde der Vormonatswert auf 254'000 von zunächst geschätzten 280'000 nach unten korrigiert. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote fiel allerdings deutlich auf 5,3 von zuvor 5,5 Prozent. Damit nähert sich die größte Volkswirtschaft der Vollbeschäftigung - dem erklärten Ziel der Notenbank (Fed).

Obwohl die Wirtschaft zu Jahresbeginn geschrumpft war, hält Fed-Vizechef Stanley Fischer sie mittlerweile für stark genug für eine baldige Zinswende. Viele Fachleute rechnen für September oder das Jahresende damit, dass die Fed den historisch niedrigen Schlüsselsatz von null bis 0,25 Prozent anheben wird.

(Reuters)

 

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Mexiko will Produktivität ankurbeln

06.07.2015 22:05

MEXIKO-STADT (awp international) - Mit Reformen und Investitionen in die Infrastruktur will die mexikanische Regierung die Produktivität von Lateinamerikas zweitgrösster Volkswirtschaft ankurbeln. "Ohne Produktivität gibt es keinen Wohlstand", sagte Präsident Enrique Peña Nieto am Montag auf einer Konferenz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Mexiko-Stadt. Trotz eines moderaten Wirtschaftswachstums ist die Produktivität in Mexiko in den vergangenen zwei Jahrzehnten gesunken. Mexiko schöpfe sein Potenzial nicht voll aus, sagte Finanzminister Luis Videgaray.

Bei der Steigerung der Produktivität gehe es nicht darum, härter zu arbeiten, sondern intelligenter zu arbeiten, sagte OECD-Generalsekretär Ángel Gurría. Innovationen müssten zügiger in allen Teilen der Wirtschaft eingeführt werden. Laut einer Studie der OECD wird der Abstand zwischen hochproduktiven Unternehmen und der breiten Masse der Firmen immer grösser./cap/DP/he

(AWP)

 

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Massive Inflation in Venezuela
 

Die Inflation in Venezuela hat den höchsten Stand seit mehr als 60 Jahren erreicht. In den zwölf Monaten bis Ende Mai stiegen die Preise um 108 Prozent.

Dies geht aus einer in der Nacht zu Donnerstag veröffentlichten Schätzung privater Ökonomen hervor, die damit fehlende staatliche Daten kompensieren wollen. Damit lag die Jahresteuerung noch über dem letzten Höhepunkt von 1996, als sie mit 103 Prozent ein ähnlich hohes Niveau erreicht hatte. Bis zum Jahresende rechnen Ökonomen mit einem Plus bei den Verbraucherpreisen zwischen 150 und 200 Prozent.

Bereits jetzt können sich Venezolaner mit einem Geldschein angesichts der hohen Preise nicht mal mehr einen Schokoriegel kaufen. Laut Banken leeren sich die Geldautomaten zweimal so schnell wie noch vor einem Jahr. Sie haben bereits die Notenbank dazu aufgefordert, Geldscheine mit höheren Wertangaben zu drucken. Auf dem Schwarzmarkt wird der wertvollste Schein, der 100-Bolivar-Schein, derzeit mit weniger als 20 US-Cent gehandelt.

Venezuela leidet unter dem Ölpreisverfall, der die staatlichen Einnahmen schmälert, sowie hohen Zahlungsverpflichtungen.

(Reuters)

 

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USA: Verbraucherkredite steigen im Mai weniger als erwartet

08.07.2015 21:17

WASHINGTON (awp international) - In den USA ist das Volumen der Verbraucherkredite im Mai weniger als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat habe die Kreditvergabe um 16,1 Milliarden US-Dollar zugelegt, teilte die US-Notenbank am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit plus 18,5 Milliarden Dollar gerechnet. Im Vormonat war das Kreditvolumen um revidierte 21,4 (zunächst 20,5) Milliarden Dollar gestiegen./jsl/he

(AWP)

 

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Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA steigen überraschend

09.07.2015 14:42

WASHINGTON (awp international) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen. Die Zahl erhöhte sich um 15 000 auf 297 000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Rückgang auf 275 000 Anträge gerechnet. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt stiegen die Erstanträge um 4500 auf 279 500.

Woche zum  Erstanträge   Veränderung   4-Wochenschnitt   Veränderung

04. Juli       297          +15            279,50           +4,50
27. Juni       282          +11            275,00           +1,25
20. Juni       271           +3            273,75           -3,25
13. Juni       268          -11            277,00           -1,75

(Angaben in Tsd)

/bgf/jkr

(AWP)

 

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USA: Industrieproduktion steigt wieder

15.07.2015 15:33

WASHINGTON (awp international) - Die US-amerikanische Industrie hat im Juni wieder leicht zugelegt. Wie die US-Notenbank am Mittwoch mitteilte, stieg die Produktion zum Vormonat um 0,3 Prozent. Bankvolkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Im April und Mai war die Produktion jeweils gefallen. Die Kapazitätsauslastung der Unternehmen stieg im Juni um 0,2 Punkte auf 78,4 Prozent./bgf/tos

(AWP)

 

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US-Erzeugerpreise stärker als erwartet gestiegen

15.07.2015 14:54

WASHINGTON (awp international) - In den USA sind die Erzeugerpreise im Juni etwas stärker gestiegen als erwartet. Sie legten um 0,4 Prozent zum Vormonat zu, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Erzeugerpreise um 0,5 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich fielen die Erzeugerpreise um 0,7 Prozent. Ökonomen hatten einen etwas stärkeren Rückgang um 0,9 Prozent erwartet./tos/bgf

(AWP)

 

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USA: Inflation zieht leicht an Die Konsumentenpreise in den USA sind im Juni leicht gestiegen. Sie kletterten um 0,1 Prozent auf Jahressicht.

Das teilte das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mit. Die sogenannte Kerninflation, die die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel ausklammert, lag um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die US-Notenbank (Fed), die eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr anpeilt, blickt mit besonderem Interesse auf diese Daten. Sie strebt eine Zielmarke von 2 Prozent an.

Die Fed soll Vollbeschäftigung fördern und zugleich für stabile Preise sorgen. Die Währungshüter wollen vor einer Straffung der Geldpolitik aber einigermassen sicher sein, dass sich die Inflation mittelfristig wieder auf die angestrebte Marke zu bewegt. Im Mai war die Kernrate mit 1,7 Prozent noch einen Tick niedriger als im Juni. "Von einem deutlich zunehmenden Preisdruck kann bislang keine Rede sein, auch wenn die Jahresteuerung zum ersten Mal in diesem Jahr leicht gestiegen ist", stellt Ulrich Wortberg von der Helaba fest. Die US-Notenbank gerate damit noch nicht unter Handlungsdruck.

In der Fed ist derzeit eine Debatte über den geeigneten Zeitpunkt für eine Zinserhöhung im Gange, wobei zuletzt auch der September als naheliegender Termin genannt wurde. Fed-Chefin Janet Yellen warnte jüngst, die Notenbank dürfe nicht zu lange zögern. Der Leitzins liegt seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent.

(Reuters)

 

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US-Anleihen gehen weiter zurück - positive Konjunkturdaten aus den USA

17.07.2015 15:11

NEW YORK (awp international) - US-Staatsanleihen haben am Freitag an die Verluste vom Vortag angeknüpft und mit Ausnahme der 30-jährigen Papiere weiter nachgegeben. Einen Sprung nach unten haben sie insbesondere nach der Bekanntgabe positiver Konjunkturdaten aus den USA gemacht, die bei den Anlegern für Zuversicht sorgten.

Neben der Zuversicht aufgrund positiver Daten zum US-Häusermarkt vom Donnerstagnachmittag wirkten Aussichten auf eine steigende Inflation einmal mehr bestätigend auf die Erwartung einer Zinswende noch in diesem Jahr. Diese Erwartung hatte Fed-Chefin Janet Yellen in einer Rede vom Mittwoch bestärkt und damit den US-Anleihekurs weiter nach unten gedrückt. Yellen rechnet weiter mit einer ersten Zinsanhebung noch in diesem Jahr. Es wäre die erste seit dem Beginn der Finanzkrise.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 Punkt auf 99 28/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,68 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 5/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,68 Prozent. Zehnjährige Anleihen fielen um 1/32 Punkt auf 97 31/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,35 Prozent. Dreissigjährige Anleihen legten dagegen um 17/32 Punkte auf 98 13/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,08 Prozent./tos/jkr

(AWP)

 

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USA: Robuster Wohnungsmarkt - Baubeginne und Genehmigungen steigen

17.07.2015 14:50

WASHINGTON (awp international) - Der US-Wohnungsmarkt hat sich im Juni überraschend robust gezeigt. Sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen legten deutlich zu. Die Baubeginne stiegen um 9,8 Prozent auf annualisiert 1,174 Millionen, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Erwartet worden war nur ein Zuwachs um 6,7 Prozent. Zudem wurde der Wert für Mai nach oben revidiert, so dass der Rückgang 10,2 Prozent betragen hatte und nicht wie ursprünglich gemeldet 11,1 Prozent.

Ein ähnlich positives Bild zeigte sich auch bei den Baugenehmigungen. Hier gab es im Juni laut Ministerium einen Anstieg um 7,4 Prozent auf annualisiert 1,343 Millionen. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 8,0 Prozent erwartet. Allerdings wurden die Vormonatsdaten hier nach unten revidiert. Demnach lag der Mai-Zuwachs bei den Baugenehmigungen nur bei 9,6 Prozent und nicht wie zuvor gemeldet bei 11,8 Prozent.

"Die Bauzahlen sind sehr robust", schreibt Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Er hob vor allem die Baugenehmigungen hervor, die auf eine weiter starke Bautätigkeit in den kommenden Monaten hindeuteten./jkr/bgf

(AWP)

 

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US-Frühindikatoren steigen stärker als erwartet

23.07.2015 16:04

WASHINGTON (awp international) - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Juni stärker gestiegen als erwartet. Zum Vormonat erhöhte sich der Index um 0,6 Prozent, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Im April war der Indikator um revidiert 0,8 Prozent (zuvor 0,7 Prozent) geklettert.

Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen./jkr/tos

(AWP)

 

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USA: Wenig neue Anträge für Arbeitslosenhilfe
 

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist auf das niedrigste Niveau seit November 1973 gefallen.

Die Zahl ging überraschend stark um 26'000 auf 255'000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankökonomen hatten mit 278'000 Anträgen gerechnet, also mit deutlich mehr. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt fielen die Erstanträge um 4000 auf 278'500.

(AWP)

 

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S&P droht Brasilien mit Herabstufung auf Ramschniveau

28.07.2015 19:33

NEW YORK (awp international) - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat Brasilien mit der Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau gedroht. Die aktuelle Bonitätsnote der grössten Volkswirtschaft Südamerikas von "BBB-" wurde zwar bestätigt. Der Ausblick für das Rating wird jedoch von bisher "stabil" auf "negativ" gesenkt, wie S&P am Dienstag in New York mitteilte. Die aktuelle Note "BBB-" ist die schlechteste im sogenannten Investmentgrade-Bereich.

S&P begründete die Entscheidung auch mit den Bestechungsskandalen in Politik und Unternehmen. So ermittelt die brasilianische Justiz landesweit in einer Vielzahlen von Fällen von Wirtschaftskriminalität. Die unsichere politische Lage dürfte laut S&P zudem die aktuelle Konjunkturschwäche verlängern. So wird die brasilianische Wirtschaft im laufenden Jahr laut S&P um zwei Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr stagnieren.

Die beiden anderen grossen Ratingagenturen Moddy's ("Baa2") und Fitch ("BBB") geben Brasilien eine Note besser./jsl/she

(AWP)

 

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Brasiliens Zentralbank hebt Leitzins an
 

Im Kampf gegen die hohe Inflation hat Brasiliens Notenbank den Leitzins erneut angehoben.

BDie Währungshüter der grössten Volkswirtschaft Lateinamerikas erhöhten ihn am Mittwoch um einen halben Punkt auf 14,25 Prozent. Die Entscheidung im geldpolitischen Ausschuss war einstimmig. Es war die sechste Anhebung in Folge. Die Notenbank erklärte, die Zinsen müssten nun ausreichend lange auf dem neuen Niveau bleiben, um die Inflation bis Ende 2016 dem gewünschten Ziel anzunähern.

Die deutliche Abwertung der Landeswährung Real hat den Preisauftrieb in den vergangenen Jahren angeheizt.

(Reuters)

 

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Brasilien in Nöten: Rousseff bittet Gouverneure um Hilfe

31.07.2015 06:34

BRASILIA (awp international) - Angesichts der wirtschaftlichen Krise hat Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff die Gouverneure der Bundesstaaten zur Unterstützung ihrer Sparpläne aufgerufen. "Ich leugne nicht die Probleme", sagte Rousseff am Donnerstag bei einem gemeinsamen Treffen mit 26 Regionalchefs in der Hauptstadt Brasilia. Die wirtschaftliche Stabilität sei eine gemeinsame Verantwortung aller.

Wegen der hohen Inflation, einer drohenden Rezession und dem schwachen Real hat die Ratingagentur Standard & Poors (S&P) den Ausblick auf "negativ" gesenkt. Die Kreditwürdigkeit verblieb aber auf "BBB", der letzten Stufe vor einer Warnung an die Anleger, dass Ausfallrisiken bestehen.

Die öffentlichen Kassen wiesen im ersten Halbjahr ein Primärdefizit von 1,6 Milliarden Real (270 Mio. Euro auf), was den Spardruck erhöht. Ab August soll im Kongress und Senat über ein Massnahmenpaket beraten werden - bei einer Blockade könnte ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eine Abstufung und Verschärfung der Krise drohen. So stemmt sich Rousseff gegen Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst; und Schwarzgeld im Ausland soll verstärkt nach Brasilien zurückgeholt werden, um die Finanzlage zu verbessern. Laut einer Umfrage sind nur noch 7,7 Prozent der Brasilianer zufrieden mit der Amtsführung von Rousseff - die Präsidentin ist bis 2018 gewählt./ir/DP/zb

(AWP)

 

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USA: ISM-Index fällt überraschend

03.08.2015 15:39

WASHINGTON (awp international) - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Juli überraschend eingetrübt. Der ISM-Index fiel von 53,5 Punkten im Vormonat auf 52,7 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen. Der Indikator deutet damit aktuell auf Wachstum hin.

Die Entwicklung im Überblick:

                                    Juli     Prognose     Vormonat

Einkaufsmanagerindex                52,7      53,5          53,5
Beschäftigungsindex                 52,7        --          55,5
Auftragsindex                       56,5        --          56,0
Preisindex                          44,0        --          49,5
Produktionsindex                    56,0        --          54,0

jsl/bgf

(AWP)

 

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USA: Konsumausgaben steigen wie erwartet

03.08.2015 15:01

WASHINGTON (awp international) - Der Konsum der privaten Haushalte in den USA hat im Juni wie erwartet zugelegt. Die Konsumausgaben liegen um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, teilte das US-Handelsministerium am Montag mit. Diesen Wert hatten Ökonomen erwartet.

Der Konsumzuwachs in den USA hat sich somit wieder etwas normalisiert. Das gilt auch für eine rückwirkende Korrektur der Zahlen. Bislang war noch davon ausgegangen worden, dass im Mai mit 0,9 Prozent der höchste Anstieg seit sechs Jahren erreicht worden war. Nun wurde der Zuwachs auf 0,7 Prozent nach unten revidiert.

Die Einkommen der privaten Haushalte erhöhten sich im Juni etwas stärker als erwartet. Sie stiegen um 0,4 Prozent, während Ökonomen nur einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet hatten. Allerdings wurde der Vormonatswert von 0,5 auf 0,4 Prozent nach unten revidiert.

Die Inflationsrate, gemessen am Preisindex PCE, stieg von 0,2 Prozent im Vormonat auf 0,3 Prozent. Ökonomen hatten mit 0,2 Prozent gerechnet. Die Kernrate, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energie ausblendet und von der US-Notenbank Fed besonders beachtet wird, lag bei 1,3 Prozent und blieb damit auf dem Vormonatswert. Die nach wie vor schwache Teuerung gilt als Hemmschuh für die im laufenden Jahr erwartete Zinswende der Fed.

/tos/bgf

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Puerto Rico bedient Anleihe nicht und gerät in Zahlungsverzug

04.08.2015 06:35

WASHINGTON/SAN JUAN (awp international) - Das hoch verschuldete Puerto Rico ist in Zahlungsverzug geraten. Eine öffentliche Anleihe der staatlichen Public Finance Corporation (PFC) über insgesamt 58 Millionen Dollar (53 Mio Euro) sei nur mit 628 000 Dollar bedient worden, teilte die Entwicklungsbank von Puerto Rico am Montag mit. Die nötigen Mittel seien nicht vorhanden, hiess es in einer Stellungnahme.

Die Ratingagentur Moody's erklärte daraufhin laut US-Medien den Zahlungsausfall. Puerto Rico ist als selbstverwaltetes Aussengebiet zwar US-Territorium, aber kein US-Bundesstaat. Es kann deshalb nur begrenzt auf Hilfe aus Washington hoffen. Das Land hat insgesamt einen Schuldenberg von rund 72 Milliarden Dollar (66 Mrd Euro). Dass Rechnungen nicht mehr bezahlt werden, kommt nicht überraschend.

Puerto Ricos Gouverneur Alejandro García Padilla hatte bereits Ende Juni Zahlungsausfälle angekündigt, sollten die Gläubiger keine Zugeständnisse machen: "Ziel ist ein Moratorium, um die Begleichung der Schulden einige Jahre zurückzustellen." Bereits Anfang Juli konnte nur knapp verhindert werden, dass der staatliche Energieversorger Prepa in Zahlungsverzug gerät./hbr/DP/he

(AWP)

 

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Industrieproduktion in Brasilien bricht ein: Minus 6,3 Prozent

04.08.2015 17:58

RIO DE JANEIRO (awp international) - Ein Jahr vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ächzt Brasilien unter einer Wirtschaftskrise. Die Industrieproduktion des fünftgrössten Landes der Welt brach in den ersten sechs Monaten des Jahres um 6,3 Prozent ein, wie das nationale Statistikinstitut am Dienstag mitteilte.

Es ist der stärkste Rückgang seit 2009, besonders Autobau (-20,7 Prozent) und Elektroniksektor (-27,8) schwächelten. Ratingagenturen senkten zuletzt ihre Aussichten für Brasilien - die Inflation liegt bei rund neun Prozent. Daher erhöhte die Zentralbank den Leitzins jüngst auf 14,25 Prozent - um Anleger für den Kauf von Staatsanleihen anzulocken und so den Real zu stärken, der derzeit stark an Wert gegenüber dem US-Dollar verliert./ir/DP/stk

(AWP)

 

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USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen etwas schwächer als erwartet

06.08.2015 14:38

WASHINGTON (awp international) - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe etwas schwächer als erwartet gestiegen. In der vergangenen Woche legte die Zahl der Anträge um 3000 auf 270 000 zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Anstieg auf 272 000 gerechnet. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt fielen die Erstanträge zuletzt um 6500 auf 268 250.

/jkr/jsl

(AWP)

 

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Brasilianer fordern Rousseffs Absetzung

 

07.08.2015 01:40
 

Die Inflation und ein tiefgreifender Korruptionsskandal lassen den Rückhalt für Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff deutlich schwinden.

66 Prozent der Brasilianer sind laut einer neuen Umfrage für ein Amtsenthebungsverfahren durch den Kongress.

71 Prozent sind mit der Regierung unzufrieden, nur acht Prozent sehen Rousseffs Regierungshandeln positiv, wie die Zeitung "Folha de São Paulo" am Donnerstag berichtete. Das seien die schlechtesten Werte für einen Regierungschef in Brasilien seit 25 Jahren. Für den 16. August sind unter anderem in Rio de Janeiro Demonstrationen gegen Rousseff angekündigt.

Die Inflation liegt bei über neun Prozent, die Industrieproduktion brach im ersten Halbjahr um 6,3 Prozent ein. Zudem gibt es immer neue Enthüllungen um Korruption bei Auftragsvergaben, in die auch viele Politiker involviert sein sollen.

(SDA)

 

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USA: Löhne legen wie erwartet zu

07.08.2015 14:39

WASHINGTON (awp international) - In den USA haben die Stundenlöhne im Juli wie erwartet zugelegt. Die durchschnittlichen Stundenlöhne seien um 0,2 Prozent gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten diesen Zuwachs erwartet. Im Vormonat Juni waren die Stundenlöhne unverändert geblieben.

Im Jahresvergleich fiel der Anstieg etwas schwächer als erwartet aus. Der Lohnzuwachs betrug im Juni 2,1 Prozent, während Ökonomen 2,3 Prozent erwartet hatten. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit ist im Juli um 0,1 auf 34,6 Stunden gestiegen.

Derzeit sehen Experten in der Entwicklung der Stundenlöhne eine entscheidende Grösse für die Geldpolitik der Notenbank Fed./tos/jsl

(AWP)

 

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USA: Arbeitslosenquote verharrt auf Siebenjahrestief bei 5,3 Prozent

07.08.2015 14:36

WASHINGTON (awp international) - Die Erwerbslosigkeit in den USA hat im Juli auf dem tiefsten Stand seit über sieben Jahren verharrt. Die Arbeitslosenquote habe weiter bei 5,3 Prozent gelegen, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit April 2008. Bankvolkswirte hatten mit einer unveränderten Quote gerechnet./jkr/jsl

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Brasilien sieht Etat-Defizit für 2016 vor

01.09.2015 06:31

BRASÍLIA (awp international) - Brasilien hat für 2016 ein Staatsdefizit von knapp 30,5 Milliarden Reais (7,6 Milliarden Euro) vorgesehen. Die Regierung der Staatschefin Dilma Rousseff hat am Montag im Parlament eine Haushaltsvorlage eingereicht, die erstmals in der Geschichte Brasiliens rote Zahlen vorsieht. Das geschätzte Primärdefizit entspricht 0,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), wie die staatliche Nachrichtenagentur ABR berichtete.

Die Gesetzesvorlage geht von einem Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent im kommenden Jahr aus. Die Inflation im Jahr 2016 wird von der Regierung auf 5,4 Prozent geschätzt nach 9,3 Prozent, die für dieses Jahr erwartet werden. Die siebtgrösste Volkswirtschaft der Welt ist die Rezession gerutscht mit einem geschätzten BIP-Rückgang von 1,8 Prozent in diesem Jahr./jg/DP/stk

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US-Arbeitsmarkt nach ADP schwächer als erwartet - Märkte unbeeindruckt

02.09.2015 15:33

(Ausführliche Fassung)

WASHINGTON (awp international) - Im Rätselraten um die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed gibt es neue Impulse vom US-Arbeitsmarkt: Der Stellenaufbau im Privatsektor in den USA ist im August schwächer ausgefallen als erwartet. Es seien 190 000 neue Arbeitsplätze hinzu gekommen, teilte der private Dienstleister ADP am Mittwoch mit. Volkswirte hatten mit 200 000 neuen Stellen gerechnet. Zudem wurde der Stellenaufbau im Vormonat von 185 000 auf 177 000 nach unten korrigiert.

Die Entwicklung des Arbeitsmarkts hat grundsätzlich grosse Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank, die auf eine erste Zinsanhebung nach der schweren Wirtschaftskrise zusteuert. Aufgrund der Börsenkrise in China gilt es inzwischen als ungewiss, ob die Fed schon im September ihre Zinsen anheben wird.

Die Märkte zeigten sich von den aktuellen Zahlen allerdings wenig beeindruckt. Der Euro gab sogar nach und fiel auf ein Tagestief von 1,1230 US-Dollar. Dies weist darauf hin, dass die etwas schwächer als erwarteten Zahlen vom Arbeitsmarkt die Erwartung einer möglichen Zinswende im September nicht verringert haben. Der deutsche Aktienindex Dax reagierte kaum. Kurz nach den Zahlen zum Arbeitsmarkt fiel in den USA noch die Produktivität etwas besser als erwartet aus und die Lohnstückkosten sanken etwas stärker als von Ökonomen prognostiziert. Auch das bewegte die Märkte nicht wesentlich.

Stärker marktbewegend könnten die offiziellen Zahlen zum US-Arbeitsmarkt werden, die die US-Regierung am Freitag veröffentlichen wird. Die ADP-Zahlen gelten als ungefähre Richtschnur für die offiziellen Zahlen. Nach Einschätzung der NordLB ist der Zusammenhang der beiden Berichte aber nur "sehr lose".

Fed-Vize Stanley Fischer hatte am Wochenende bei einem Treffen von Notenbankern aus aller Welt im US-amerikansichen Jackson Hole gesagt, dass man bei der Fed die offiziellen Zahlen zum Arbeitsmarkt abwarten werde. Dies hatte einige Experten als Hinweis gewertet, dass die Arbeitsmarktdaten vom Freitag entscheidend sein werden bei der Frage, ob es bereits im September eine Zinsanhebung geben wird oder nicht.

Manchen Experten zufolge wird den Zahlen damit aber zu viel Gewicht gegeben. "Wir denken, dass diese Einschätzung etwas zu weit geht, weil eine einzige Arbeitsmarktzahl die Nadel nicht in die eine oder andere Richtung bewegen wird", schreibt Harm Bandholz, Chefökonom bei der Bank Unicredit in New York.

Viola Julien, Analystin bei der Landesbank Helaba, weist zudem darauf hin, dass der US-Arbeitsmarkt weiterhin stabil sei, wenn er auch die Erwartungen zuletzt laut ADP nicht ganz erfüllt habe. "Der robuste Stellenaufbau in den USA setzt sich fort und die heutigen Zahlen liefern eine tendenziell freundliche Indikation für den offiziellen Arbeitsmarktbericht", so Julien. Positive Überraschungen seien am Freitag aufgrund der heutigen Zahlen aber eher unwahrscheinlich./tos/jsl

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USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker gestiegen als erwartet

03.09.2015 14:50

WASHINGTON (awp international) - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker gestiegen als erwartet. Die Zahl der Anträge habe in der vergangenen Woche um 12 000 auf 282 000 zugelegt, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Zuwachs auf 275 000 Anträge gerechnet.

Der Wert der vorletzten Woche wurde um 1000 nach unten revidiert und lag bei 270 000. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt stiegen die Erstanträge in der vergangenen Woche um 3250 auf 275 500.

/tos/jkr

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USA: Verbraucherkredite steigen im Juli stärker als erwartet

08.09.2015 21:03

WASHINGTON (awp international) - In den USA ist das Volumen der Verbraucherkredite im Juli stärker als von Experten erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat habe die Kreditvergabe um 19,1 Milliarden US-Dollar zugelegt, teilte die US-Notenbank am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit plus 18,6 Milliarden Dollar gerechnet. Im Vormonat war das Kreditvolumen zudem um revidierte 27,0 (zunächst 20,7) Milliarden Dollar gestiegen./jha/

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Brasilien verliert bei S&P den "Investment-Grade"-Status

10.09.2015 06:42

Rio de Janeiro (awp/sda/reu) - Brasilien muss in seinem Bemühen zur Stabilisierung der Wirtschaft einen schweren Rückschlag hinnehmen. Die Rating-Agentur S&P entzog Lateinamerikas grösster Volkswirtschaft am Mittwoch den Status "Investment Grade". Eine weitere Herabstufung ist nicht ausgeschlossen.

Die politischen Herausforderungen, vor denen Präsidentin Dilma Rousseff stehe, hätten zugenommen, hiess es zur Begründung. Rousseff versucht seit Monaten, das von einem Korruptionsskandal erschütterte Land aus der Rezession zu führen und ringt um das Vertrauen der Finanzmärkte.

S&P nahm das Kreditrating auf "BB-plus" von BBB-minus" zurück. Damit verliert das Land den Status "Investment-Grade", der für einige Investoren wichtig ist, weil sie nur Anleihen mit diesem Status erwerben dürfen.

Für Regierung und Unternehmen in Brasilien könnten sich neue Kredite nun verteuern, da Geldgeber oft für ein schlechteres Rating einen höheren Risikoaufschlag verlangen.

Zugleich setzte S&P den Ausblick auf negativ und deutete damit die Möglichkeit einer weiteren Abstufung in naher Zukunft an. Beobachter erwarten, dass die Herabstufung die brasilianischen Finanzmärkte am Donnerstag hart treffen wird.

Brasilien befindet sich in der schwersten Rezession seit einem Vierteljahrhundert. Zudem steckt der einstige Musterschüler unter den Entwicklungsländern in einer tiefen politischen Krise nach einem Bestechungsskandal beim staatlichen Ölkonzern Petrobras.

Umfragen zufolge wollen zwei Drittel der Bürger, dass Rousseff geht - sie war erst vor einem Jahr für eine zweite Amtszeit von vier Jahren gewählt worden.

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Brasiliens Regierung plant Milliarden-Kürzungen

15.09.2015 06:31

BRASILIA (awp international) - Angesichts der tiefsten Wirtschaftskrise seit Jahren plant die brasilianische Regierung Kürzungen von 26 Milliarden Real (5,9 Milliarden Euro) im Haushalt für das kommende Jahr. So sollen unter anderem Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst von Januar auf August verschoben werden und einige Ausgaben auf Eis gelegt werden. Die am Montagabend erfolgte Ankündigung von Finanzminister Joaquim Levy und Planungsminister Nelson Barbosa gilt auch als Reaktion auf die jüngste Abstufung auf Ramschniveau durch die US-Ratingagentur Standard & Poor's. Zuvor hatte die Regierung von Staatspräsidentin Dilma Rousseff für 2016 noch mit einem Defizit von 30,5 Milliarden Real (6,9 Mrd. Euro) geplant. S&P setzte die Kreditwürdigkeit für Brasilien auf "BB+" herunter - damit wird vor Ausfallrisiken gewarnt.

Weil Staatsanleihen des fünftgrössten Landes und der siebtgrössten Volkswirtschaft der Welt damit nicht mehr als sichere Geldamlage gelten, droht der Abzug von Investoren. Die Staatsfinanzierung kann damit noch schwieriger werden. Derzeit muss Brasilien 5,6 Prozent Zinsen auf Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit zahlen. In Deutschland sind es 0,67 Prozent. Rousseff ist daher zu Reformen gezwungen.

Das Land leidet zudem unter einer Inflation von fast zehn Prozent und einer Rezession - hinzu kommt ein massiver Korruptionsskandal und Blockaden im Kongress, der das Sparpaket absegnen muss. Während Brasilianer weniger für ihr Geld bekommen und die Arbeitslosigkeit steigt, wird es für Touristen aus Europa und den USA billiger: Euro und Dollar legen seit Wochen im Vergleich zum Real immer weiter zu./ir/DP/stk

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