Schuldenkrise Asien

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07.09.2012 08:46
#1
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Schuldenkrise Asien

Da sich die Schuldenkrise nicht nur in Europa, sondern auch in Asien und Amerika zuspitzt, eröffne ich nun diesen Thread!


Freue mich jetzt schon auf viele interessante Diskussionen.

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22.02.2017 08:15
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Boom an Chinas Immobilienmarkt kühlt allmählich ab
22.02.2017 08:06

PEKING (awp international) - In China gibt es Anzeichen einer allmählichen Abschwächung des Booms am Immobilienmarkt. Die Preise für neue Wohnungen seien im Januar noch in 45 Städten gestiegen, teilte das Nationale Statistikamt am Mittwoch mit. Seit August ist diese Zahl ausgehend von 64 Städten kontinuierlich gesunken. Im August waren die Preise nur in vier Städten gesunken. Im Januar traf das dagegen auf 20 Städte zu.

In der Stadt Shenzhen, wo der Immobilienmarkt noch Anfang 2016 kräftig boomte, fielen die Hauspreise im Januar 2017 um 0,5 Prozent. Es war der vierte Rückgang infolge. Inzwischen gibt es Berichte aus Chinas Bankenbranche, denen zufolge einige Institute erstmals ihre Zinsen auf Immobilienkredite angehoben haben.

Die jüngste Entwicklung ist im Sinne der chinesischen Führung. Um eine Immobilienblase zu vermeiden, hatte sie zuletzt die Bedingungen für Hauskäufe und für die Kreditvergabe verschärft. Die chinesische Notenbank kündigte an, sie werde über Kredite finanzierte spekulative Hauskäufe strikt begrenzen. Ein Mittel dafür sei auch die Steuerung über nach Städten differenzierte Kreditkonditionen.

Neben der hohen Verschuldung chinesischer Unternehmen gilt der Immobilienmarkt als eines der gefährlichsten Risiken für die chinesische Wirtschaft./tos/fbr

(AWP)

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14.02.2017 08:25
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Inflation in China höher als erwartet
14.02.2017 06:38

PEKING (awp international) - Die Inflation in China ist im Januar unerwartet stark gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wegen des frühen chinesischen Neujahrsfestes um 2,5 Prozent zu, wie das Statistikamt am Dienstag in Peking berichtete. Der Anstieg beschleunigte sich im Januar, nachdem im Dezember die Preise für Reisen, Nahrung und Kleidung schon deutlich um 2,1 Prozent gestiegen waren. Die Erzeugerpreise legten ebenfalls stärker als erwartet um 6,9 Prozent zu. Es war der höchste Anstieg seit mehr als fünf Jahren. Ursache waren vor allem höhere Preise für Öl, Gas und Rohstoffe sowie die niedrige Vergleichbasis vor einem Jahr./lw/DP/zb

(AWP)

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13.02.2017 08:15
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Japans Wirtschaft gewachsen - Binnennachfrage aber weiter lahm
13.02.2017 06:31

TOKIO (awp international) - Japans Wirtschaft ist dank des brummenden Exportmotors weiter gewachsen. Wie die Regierung der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt am Montag bekanntgab, legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schlussquartal 2016 um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,0 Prozent zu. Experten hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet.

Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal stieg das BIP um 0,2 Prozent. Damit legte die Wirtschaft des ostasiatischen Landes im nunmehr vierten Quartal in Folge zu. Dazu trug die hohe Nachfrage nach japanischen Produkten in den USA und China bei. Japans Exporte zogen im Berichtsquartal insgesamt um 2,6 Prozent an, hiess es.

Dagegen verläuft der private Konsum im eigenen Land, der in Japan mit rund 60 Prozent massgeblich zur Wirtschaftsleistung beiträgt, weiter schleppend. Trotz jahrelanger Versuche des Staates, die Ausgaben der heimischen Verbraucher anzukurbeln, schrumpfte der Privatkonsum im Schlussquartal 2016 leicht um 0,01 Prozent. Dagegen stiegen die Kapitalausgaben der Unternehmen um 0,9 Prozent, hiess es./ln/DP/zb

(AWP)

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10.02.2017 08:14
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Chinas Aussenhandel startet trotz Trump-Unsicherheit stark ins Jahr
10.02.2017 07:42

(Ausführliche Fassung)

PEKING (awp international) - Schwungvoller Jahresstart für Chinas Aussenhandel. Dieser hat trotz der Unsicherheit über die Folgen der Abschottungsversuche des neuen US-Präsidenten Donald Trump im Januar kräftig zugelegt. Sowohl die Aus- als auch die Einfuhren nahmen stärker zu als von Experten erwartet. Der Export stieg getrieben von einer weltweit wieder höheren Nachfrage um 7,9 Prozent auf knapp 183 Milliarden Dollar, wie der Zoll am Freitag in Peking mitteilte.

Die Importe legten sogar um knapp 17 Prozent auf rund 131 Milliarden Dollar zu. Hier könnte es aber auch wegen des in diesem Jahr bereits Ende Januar losgegangenen Neujahresfestes zu Vorzieheffekten gekommen sein. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten hatten bei beiden Werten mit deutlich geringeren Zuwächsen gerechnet. Der Überschuss im Aussenhandel ging wegen um knapp 19 Prozent auf zirka 51 Milliarden Dollar zurück.

TRUMP GILT ALS GROSSES RISIKO FÜR CHINAS WIRTSCHAFT

Bei den Ausfuhren ist das Januar-Plus der erste kräftige Aufschwung seit März vergangenen Jahres. 2016 gingen die Exporte gemessen in Dollar meist deutlich zurück. Über das gesamte Jahr gesehen waren die Ausfuhren wegen der schwachen Nachfrage von vielen wichtigen Handelspartnern um fast acht Prozent gefallen. Und auch die Einfuhren waren wegen der schwächelnden Binnenkonjunktur gesunken.

Da Trump immer wieder auch China unfairen Handel vorgeworfen hat, gilt die künftige Handelspolitik der USA derzeit als das grösste Risiko für den chinesischen Aussenhandel. Neben der möglichen Blase am Immobilienmarkt könnte das im laufenden Jahr daher zu einem der grössten Probleme der chinesischen Wirtschaft werden.

EXPORTE IN DIE USA LEGEN WEITER ZU

In den vergangenen Monaten hatte die Unsicherheit in Bezug auf Trumps Politik aber noch keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Handel. Im Januar zogen die Exporte in die Vereinigten Staaten wie bereits im November und Dezember deutlich an. Offen ist, was Trump genau machen will, um die Ausfuhren Chinas in die USA zu bremsen und damit die heimische Wirtschaft zu stärken.

In der Nacht auf Freitag haben Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping erstmals direkt miteinander gesprochen. Drei Wochen nach seiner Amtseinführung hat Trump Xi Jinping angerufen. In dem mit Spannung erwarteten Telefonat versicherte Trump, dass sich seine Regierung im Umgang mit Taiwan weiter an die "Ein-China-Politik" halten werde, wie das Weisse Haus und das chinesische Staatsfernsehen am Freitag bestätigten.

BALDIGES TREFFEN ZWISCHEN TRUMP UND XI JINPING

Die Zusage dürfte die Spannungen zwischen den beiden grössten Wirtschaftsnationen reduzieren. Trump hatte Peking anfangs stark irritiert, als er mit jahrzehntealtem US-Protokoll gebrochen und mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen telefoniert hatte. Auch hatte der neue US-Präsident zunächst die "Ein-China-Politik" in Frage gestellt.

Mit dieser Doktrin fordert Peking, dass kein Land diplomatische oder offizielle Beziehungen zu der demokratischen Inselrepublik Taiwan unterhalten darf, die Peking seit dem Ende des Bürgerkrieges in China 1949 nur als abtrünnige Provinz betrachtet. Chinas Präsident begrüsste die Zusage von Trump, wie Chinas Staatsfernsehen berichtete. Beide Präsidenten vereinbarten ferner, die Kommunikation und Kooperation auszubauen, und wollten sich "bald" treffen, hiess es./zb/DP/stb

(AWP)

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06.02.2017 08:15
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China: 'Caixin'-Stimmungsindex bleibt auf hohem Niveau
06.02.2017 06:36

PEKING (awp international) - Bei den chinesischen Dienstleistern herrscht weiter gute Stimmung. Damit könnte der für China zunehmend wichtiger werdende Sektor die Wirtschaft in den kommenden Monaten weiter stabilisieren und beleben. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" am Montag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe ging im Januar zwar leicht auf 53,1 (Dezember: 53,4) Punkte zurück. Der Indikator, bei dem die Stimmung bei kleinen und mittelgrossen Unternehmen ermittelt wird, bleibt damit aber in der Nähe des zum Jahresende erreichten 17-Monats-Hochs.

Gemessen am bereits vergangene Woche veröffentlichten staatlichen Indikator, der die Lage bei Grossbetrieben misst, besserte sich die Stimmung sogar leicht. Hier zog der Index um 0,1 Punkt auf 54,6 Zähler an. Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität. Werte darunter deuten auf eine rückläufige Entwicklung. In der Industrie waren nach Angaben von vergangener Woche sowohl der privat als auch der staatlich ermittelte Index gefallen. Beide Werte hatten jedoch über der Marke von 50 Punkten gelegen.

Da China mitten im Wandel von einer verlängerten Werkbank der Welt hin zu einer stärker auf Dienstleistungen gestützten Wirtschaft steckt, rückt das Dienstleistungsgewerbe mehr in den Fokus. Chinas Wachstumsrate ist im vergangenen Jahr mit 6,7 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen. Die chinesische Regierung drückt wegen des geplanten Umbaus der Volkswirtschaft zum einem absichtlich auf das Wachstumstempo, zum anderen braucht sie aber hohe Zuwächse, um die zum Teil noch sehr arme Bevölkerung am Wachstum zu beteiligen.

Da die Wirtschaft im vierten Quartal etwas stärker als im Gesamtjahr gewachsen ist, hatten einige Ökonomen die im Januar veröffentlichten Daten als Zeichen der Stabilisierung für die zweitgrösste Volkswirtschaft gewertet. Erneut warnten Experten aber auch, dass das derzeitige Wachstumsmodell nicht nachhaltig sei. Chinas Wachstum sei noch immer zu sehr von Stimulus-Massnahmen der Regierung abhängig, hatte der Internationale Währungsfonds (IFW) bereits Mitte Januar gewarnt. Der Wirtschaft drohe eine "starke Abschwächung", wenn Kredite weiter rasant wachsen und die Regierung nicht entschlossener gegen hohe Schulden der Unternehmen vorgehe./zb/stk

(AWP)

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03.02.2017 08:24
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Chinas Notenbank strafft ihre Geldpolitik
03.02.2017 08:18

PEKING (awp international) - Die chinesische Notenbank hat überraschend ihren geldpolitischen Kurs gestrafft. Sie habe die Zinsen auf einige kurzfristige Repo-Geschäfte mit einer Laufzeit von 7 bis zu 28 Tagen um jeweils 0,1 Prozentpunkt erhöht, teilte die Notenbank auf ihrer Internetseite am Freitag mit. Damit würden Papiere mit 7-tägiger Laufzeit nun mit 2,35 Prozent verzinst.

Die Zinserhöhung am ersten Arbeitstag nach dem chinesischen Neujahrsfest signalisiere eine neue Haltung, sagt Raymond Yeung, Ökonom bei der Australia and New Zealand Banking Group. Die Notenbank stelle es zwar nie explizit klar, aber die Rendite auf 7-tägige Repo-Geschäfte sei der inoffzielle Leitzins, eine wichtige Orientierungsgrösse für die Zinsen, zu denen sich Banken gegenseitig Geld leihen. In China drückte diese Nachricht die Kurse der Festlandsbörsen. /tos/fbr

(AWP)

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03.02.2017 08:20
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Chinas Industrieproduktion wächst weniger stark als erwartet
03.02.2017 06:36

Peking (awp/sda/reu) - Chinas Industrieproduktion ist im Januar weniger stark gewachsen als erwartet. Der am Freitag veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex fiel saisonal bereinigt auf 51,0 Punkte. Im Dezember hatte er noch 51,9 erreicht.

Analysten hatten mit einem Wert von 51,8 gerechnet. Der Index wies den siebten Monat in Folge ein Wachstum aus. Das ist die längste Wachstumsphase der Industrie seit 2011.

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03.02.2017 08:14
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Japanische Notenbank verteidigt Renditeziel am Anleihemarkt
03.02.2017 08:03

TOKIO (awp international) - Steigende Renditen auf Staatspapiere setzen die Bank von Japan zunehmend unter Druck. Am Freitag griffen die Notenbanker am Rentenmarkt ein und kauften Staatspapiere, um die Kurse zu stützen. Zwischenzeitlich war die Rendite zehnjähriger Papiere bis über 0,15 Prozent auf den höchsten Stand seit gut einem Jahr geklettert.

Die Notenbank kaufte am Freitag zunächst Anleihen. Nachdem die Marktreaktionen nicht wie erhofft ausgefallen waren, signalisierte sie anschliessend für einige Laufzeiten Kaufbereitschaft in unlimitierter Höhe. Danach fiel die Rendite zehnjähriger Papiere kurzzeitig wieder unter 0,1 Prozent und hielt sich zuletzt knapp darüber.

Die Währungshüter hatten vor Monaten erklärt, sie würden dafür sorgen, dass die Rendite zehnjähriger Anleihen in etwa bei null Prozent bleibt. Experten gingen bislang von einem Toleranzbereich zwischen minus 0,1 und plus 0,1 Prozent aus.

Höher als am Freitag waren die Renditen zuletzt im Januar 2016, bevor die Bank von Japan ihren Leitzins in den negativen Bereich gesenkt und dadurch die Marktzinsen deutlich nach unten gedrückt hatte.

Der aktuellen Rendite-Auftrieb hatte bereits am Donnerstag nach einer für den japanischen Staat vergleichsweise ungünstig verlaufene Anleihemission begonnen. Für eine Schuldenaufnahme in Höhe von gut 2,17 Billionen Yen (knapp 18 Milliarden Euro) musste der Fiskus fast 0,09 Prozent Rendite hinnehmen. Zuletzt waren es bei dieser Laufzeit nur rund 0,06 Prozent.

Bei ihrer jüngsten Zinsentscheidung am Dienstag hatte die japanische Notenbank ihre lockere Geldpolitik unverändert gelassen und die Wachstumsprognose für das kommende Fiskaljahr angehoben. Die Währungshüter halten seit geraumer Zeit die Zinsen niedrig, um die japanische Wirtschaft zu stützen. Unternehmen sollen billiger an Kredite kommen. Dies wird aber zunehmend schwierig, weil rund um den Globus die Inflation und damit auch die Zinsen steigen./tos/fbr

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01.02.2017 15:53
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Indischer Haushalt nach Bargeldreform - mehr Ausgaben für Ärmere
01.02.2017 13:28

NEU DELHI (awp international) - Der indische Finanzminister Arun Jaitley hat am Mittwoch den ersten Haushalt Indiens nach einer radikalen Bargeldreform dem Parlament vorgestellt. Zu den Budgetposten mit dem grössten Plus gehörten Hilfsprogramme für auf dem Land lebende, ärmere Inder sowie die Ausgaben für Infrastruktur. Man wolle so auch die negativen Folgen der Reform abfedern, so Jaitley.

Anfang November hatte die Regierung praktisch ohne Vorwarnung alle Geldscheine im Wert von umgerechnet mehr als 1,37 Euro für ungültig erklärt - mehr als vier Fünftel des im Umlauf befindlichen Bargelds. Insbesondere Landwirte und die arme Bevölkerung litten unter den strikten Regeln, unter denen das wertlose Geld gegen neu entwickelte Scheine getauscht werden konnte.

Das indische Haushaltsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres./sun/DP/stb

(AWP)

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01.02.2017 08:13
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China: Stimmung in Industrie leicht besser als erwartet
01.02.2017 06:58

PEKING (awp international) - Die Stimmung in der chinesischen Industrie hat sich im Januar einer staatlichen Erhebung zufolge robust gezeigt. Die Daten haben sich etwas weniger stark eingetrübt als von Experten erwartet. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex sei von 51,4 Punkten im Dezember auf 51,3 Zähler gesunken, teilte die nationale Statistikbehörde am Mittwoch mit.

Volkswirte hatten mit 51,2 Punkten gerechnet. Die Stimmung der Dienstleister stieg dagegen etwas an von 54,5 im Dezember auf 54,6 Zähler im Januar. Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität. Werte darunter deuten auf eine Schrumpfung./stk/fbr

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31.01.2017 08:20
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Trotz Drohungen: 100 Firmen aus China wünschen Trump alles Gute
31.01.2017 06:32

PEKING/NEW YORK (awp international) - Ungeachtet der Drohung von US-Präsident Donald Trump, chinesische Importe mit hohen Zöllen zu belegen, haben ihm 100 Firmen aus China ihre Glückwünsche zum chinesischen Neujahrsfest übermittelt. Die Unternehmen mieteten eine Reklamefläche am berühmten Times Square in New York, um dem neuen Präsidenten und den Amerikanern "viel Glück" und "gutes Gelingen" im Jahr des Hahnes zu wünschen, für das Wahrsager politische Spannungen vorhersagen.

Die Aktion erfolgt vor dem Hintergrund von Warnungen vor einem möglichen Handelskrieg zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften, falls Trump wie versprochen gegen China vorgeht. In seinem Buch "Great Again: Wie ich Amerika retten werde" bezeichnet er China als "unseren Feind": Die Chinesen vernichteten durch ihre Billiglöhne ganze US-Industrien, was Zehntausende Arbeitsplätze koste, spionierten Unternehmen aus, raubten Technologie und manipulierten ihre Währung, was US-Waren teurer mache, argumentiert Trump in dem Buch.

Hinter der roten Plakatwand mit weissen Schriftzeichen unweit vom Trump-Tower in New York steht die Medienplattform Huashangtaole, wie die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" am Dienstag berichtete. Zu den Sponsoren zählten der staatliche Immobilienriese Greenland Group, der sich mehrheitlich an einem Milliarden-Projekt in Brooklyn beteilige, sowie die Molkerei Mengniu Dairy, der Haushaltsgeräte-Hersteller Galanz und der Klimaanlagen-Produzent AUX./lw/DP/stk

(AWP)

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31.01.2017 08:20
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Japanische Zentralbank hebt Wachstumsprognose an
31.01.2017 06:31

TOKIO (awp international) - Japans Zentralbank wird die Geldschleusen vorerst nicht weiter öffnen. Das entschied die Bank von Japan (BoJ) am Dienstag nach Abschluss zweitägiger Beratungen. Zugleich hob die Notenbank ihre Wachstumsprognose für die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt an. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im kommenden Fiskaljahr, das am 1. April beginnt, um real 1,5 Prozent zulegen. Im November war die Zentralbank noch von einem Wachstum von 1,3 Prozent ausgegangen.

ln/DP/stk

(AWP)

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27.01.2017 08:33
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Japanische Verbraucherpreise entwickeln sich weiter schwach
27.01.2017 06:35

TOKIO (awp international) - In Japan kommt die Entwicklung der Verbraucherpreise trotz einer extrem lockeren Geldpolitik weiterhin nicht in Fahrt. Der wichtige Index für die Preise für Konsumgüter ohne frische Lebensmittel ging nach Angaben der Regierung vom Freitag zum zehnten Mal in Folge zurück. Wegen der höheren Ölpreise verlangsamte sich der Rückgang im Jahresvergleich immerhin etwas.

Der schon länger anhaltende Rückgang der Verbraucherpreise ist ein Beleg für eine breite Zurückhaltung der Verbraucher und die schwache Entwicklung der japanischen Wirtschaft im Inland. Sie birgt zudem die Gefahr, dass Konsumenten ihre Kaufentscheidungen in der Hoffnung auf weiter sinkende Preise weiter aufschieben.

Der Indikator sei im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent gesunken. Im November war der Index noch um 0,4 Prozent gefallen. Volkswirte hatten bei diesem Index, der massgeblich für die Notenbank zur Beurteilung der Preisentwicklung ist, mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet.

Insgesamt legten die Verbraucherpreise im Dezember hingegen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent zu und damit etwas stärker als von Experten erwartet. Die japanisch Notenbank orientiert sich jedoch an der Abgrenzung ohne frische Lebensmittel.

Die japanischen Währungshüter versuchen seit geraumer Zeit mit einer extrem lockeren Geldpolitik gegen die sinkenden Verbraucherpreise vorzugehen. Das angestrebte Inflationsziel von plus zwei Prozent musste bislang immer weiter in die Zukunft verschoben werden.

Im Grossraum Tokio - wo bereits die Daten für Januar vorliegen - fiel die Preisentwicklung etwas besser aus als Volkswirte prognostiziert hatten. Aber auch hier ging der Index für Konsumgüterpreise ohne frische Lebensmittel erneut zurück. Sie fielen um 0,3 Prozent. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 0,4 Prozent.

Insgesamt legten die Verbraucherpreise im Grossraum Tokio um 0,1 Prozent zu. Die Daten für den Grossraum Tokio gelten aus richtungsweisend für das gesamte Land./zb/jha/

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26.01.2017 08:35
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China will Kreditvergabe bremsen und zielt vor allem auf Immobilienmarkt
26.01.2017 07:11

PEKING (awp international) - Die chinesische Zentralbank will Kreisen zufolge die Kreditvergabe im Land herunterfahren. Die Banken seien angewiesen worden, die Vergabe von neuen Krediten im ersten Quartal des laufenden Jahres streng zu kontrollieren, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf informierte Personen. Die Massnahme ziele vor allem auf Hypotheken-Darlehen, um den Anstieg bei den Immobilienpreisen einzudämmen.

In China gehört die Furcht vor einer Immobilienblase zu den grössten Sorgen von Ökonomen mit Blick auf die Entwicklung der Wirtschaft. Die Regierung steuert mit Regulierungen gegen. Jüngste Daten zur Entwicklung der Häuserpreise in Metropolen zeigten aber keine Entwarnung, dennoch erste Zeichen einer Abkühlung. Nach Ansicht von Experten werde es aber noch Zeit brauchen, wahrscheinlich mehrere Monate, bis sich die Lage an den teils überhitzten Immobilienmärkten wieder beruhigt./stk/zb/fbr

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25.01.2017 08:15
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Südkoreas Wirtschaft mit leichtem Wachstumsanstieg
25.01.2017 07:32

SEOUL (awp international) - Dank deutlich stärkerer Bautätigkeiten und eines höheren Privatkonsums hat Südkoreas Wirtschaft im vergangenen Jahr leicht zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der viertgrössten Volkswirtschaft Asiens stieg um 2,7 Prozent, nach 2,6 Prozent 2015, wie die Zentralbank des Landes am Mittwoch auf der Grundlage vorläufiger Schätzungen mitteilte.

Die Bauwirtschaft wuchs im Jahresvergleich um elf Prozent. Auch die verarbeitende Industrie habe ein höheres Wachstumsniveau gezeigt, "doch das Wachstum der Dienstleistungen verlangsamte sich", hiess es. Während sich auf der Ausgabenseite der Privatverbrauch und Staatskonsum beschleunigt und die Bauinvestitionen zugenommen hätten, seien die Sachinvestitionen geschrumpft.

Im Schlussquartal 2016 wurde das Wirtschaftswachstum jedoch im Vergleich zum Vierteljahr davor durch eine abnehmende Nachfrage und nachlassende Bauinvestitionen abgebremst. Das BIP stieg den Angaben zufolge in den Monaten Oktober bis Dezember nur noch um 0,4 Prozent, im Quartal davor betrug das Wachstum 0,6 Prozent. Im Jahresvergleich zog das BIP Südkoreas im vierten Quartal um 2,3 Prozent an. Im Dezember hatte die Regierung ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr von zuvor 3,0 Prozent auf 2,6 Prozent gesenkt./dg/DP/zb

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25.01.2017 08:15
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Japan erstmals seit sechs Jahren mit Handelsüberschuss
25.01.2017 07:32

TOKIO (awp international) - Japan hat 2016 erstmals seit sechs Jahren wieder einen Handelsbilanzüberschuss erwirtschaftet. Wie das Finanzministerium der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt am Mittwoch bekanntgab, belief sich der Überschuss auf 4,07 Billionen Yen (33 Mrd Euro). Hintergrund sind die im Zuge der gesunkenen Energiepreise deutlich niedrigeren Importwerte. Das rohstoffarme Inselreich muss für seine Energieversorgung grosse Mengen an Öl und Gas einführen, zumal seit der Atomkatastrophe in Fukushima 2011 die meisten Kernkraftwerke weiterhin abgeschaltet sind. Der Wert der Importe sank im vergangenen Jahr um 15,9 Prozent auf 66 Billionen Yen. Japans Exporterlöse sanken erstmals seit vier Jahren, um 7,4 Prozent auf rund 70 Billionen Yen./ln/DP/zb

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25.01.2017 08:14
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Japans Exporte legen erstmals seit einem Jahr wieder zu
25.01.2017 08:03

(Ausführliche Fassung)

TOKIO (awp international) - Japans Exportwirtschaft hat das vergangene Jahr mit einem überraschenden Lichtblick abgeschlossen. Im Dezember seien die Ausfuhren der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt um 5,4 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch mit. Dies ist der erste Anstieg der Exporte im Jahresvergleich seit über einem Jahr und der stärkste Zuwachs seit Juli 2015. Volkswirte waren von einem deutlich geringeren Zuwachs um 1,1 Prozent ausgegangen.

Ein Grund für das starke Abschneiden der japanischen Exportwirtschaft waren gute Geschäfte mit dem wichtigen Handelspartner China. Im Dezember haben die japanischen Ausfuhren in die Volksrepublik ein Rekordvolumen von 1,3 Billionen Yen (etwa 10,6 Milliarden Euro) erreicht, hiess es weiter. Ausserdem habe das jüngste Anziehen der Weltwirtschaft beflügelt.

Im Dezember sind die Importe den Angaben zufolge um 2,6 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Hier hatten Volkswirte nur einen Rückgang um 0,8 Prozent erwartet. Unterm Strich erzielte Japan im Dezember einen Überschuss in der Handelsbilanz von bereinigt 356,7 Milliarden Yen und unbereinigt 641,4 Milliarden Yen. Beides liegt deutlich über den Markterwartungen./jkr/stb

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20.01.2017 08:22
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Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990
20.01.2017 06:32

PEKING (awp international) - Chinas Wirtschaft ist im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres um 6,8 Prozent gewachsen. Das berichtete das Pekinger Statistikamt am Freitag. Im Gesamtjahr 2016 lag das Wachstum demnach bei 6,7 Prozent. Obwohl die Wirtschaft damit so langsam wuchs wie seit 1990 nicht mehr, werteten Ökonomen die jüngsten Daten als Zeichen der Stabilisierung für die zweitgrösste Volkswirtschaft. Das Wachstum im vierten Quartal fiel zudem etwas höher aus als Volkswirte erwartet hatten.

Erneut warnten Experten aber auch, dass das derzeitige Wachstumsmodell nicht nachhaltig sei. Chinas Wachstum sei noch immer zu sehr von Stimulus-Massnahmen der Regierung abhängig, hatte der Internationale Währungsfonds (IFW) bereits in einem Bericht am Montag gewarnt. Der Wirtschaft drohe eine "starke Abschwächung", wenn Kredite weiter rasant wachsen und die Regierung nicht entschlossener gegen hohe Schulden der Unternehmen vorgehe.

VIELE RISIKEN AM HORIZONT - TRUMP DAS GRÖSSTE

"Druck und Probleme lasten sowohl von innen als von aussen auf der Wirtschaft"?, sagte der Pekinger Wirtschaftsprofessor Huang Weiping. Ein schwacher Aussenhandel, die hohe Verschuldung sowie drohende Handelsstreitigkeiten mit den USA und Protektionismus unter dem neuen Präsidenten Donald Trump gehören so zu den wesentlichen Risiken für die zweitgrösste Volkswirtschaft in diesem Jahr.

Das bestätigte auch sein Kollege Zheng Chaoyu von der Pekinger Volksuniversität. "Ich denke nicht, dass die Tore zum Markt in den USA weiter offen bleiben, wenn Trump Präsident ist. Die guten Zeiten sind jetzt vorbei."

CHINA BAUT WIRTSCHAFT UM

Nach einem minimalen Anstieg im November waren Chinas Exporte im Dezember wieder stark zurückgegangen. Im gesamten Jahr fielen die Ausfuhren in US-Dollar bewertet um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Importe um 5,5 Prozent abnahmen.

Peking ist dabei, das Wachstumsmodell des Landes umzubauen: Statt Billigproduzent für den Rest der Welt zu sein, sollen die heimischen Unternehmen innovativer werden und der Binnenkonsum gestärkt werden./jpt/DP/zb

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18.01.2017 08:23
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WEF 2017: China will auch in kommenden Jahren mehr im Ausland investieren
17.01.2017 19:53

Davos (awp/sda) - Chinesische Unternehmen haben in den letzten zwei Jahren in rasantem Tempo ihre Investitionen im Ausland verstärkt. Inzwischen fliesst weitaus mehr Geld aus Direktinvestitionen vom Ausland nach China als umgekehrt. Dieser Trend werde sich fortsetzen, sagte Liu Liehong, Chef der China Electronics Corporation, am Dienstag an einer Diskussionsrunde am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos.

Vermehrt gingen auch Firmen aus neueren Industrien wie der Elektronikbranche ins Ausland, sagte Liu. Laut dem US-Ökonom Nouriel Roubini handelt es sich dabei nicht nur um eine ökonomische Diversifikation, sondern es stecke eine Strategie dahinter, die ökonomischen und geopolitischen Beziehungen zu anderen Ländern zu verstärken.

Während in Europa und den USA das chinesische Engagement derzeit kritisch beäugt wird, wird es in Lateinamerika mehr und mehr positiv gesehen. Die Ängste zu Beginn der chinesischen Investitionstätigkeit hätten sich gelegt, sagt Alicia Bárcena Ibarra, Generalsekretärin der UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik. Schon bald könnte China die USA als wichtigster Direktinvestor in Lateinamerika übertreffen.

(AWP)

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18.01.2017 08:22
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Chinas Regierung bekommt Immobilienmarkt wieder etwas mehr unter Kontrolle
18.01.2017 07:20

PEKING (awp international) - In China scheinen sich staatliche Massnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarkts zunehmend auszuzahlen. So zogen die Preise für neue Wohnungen zwar in den meisten von der Regierung beobachteten Städten im Vergleich zum Vormonat weiter an - allerdings nur noch in 46 von 70 und damit in so wenigen wie seit Anfang 2016 nicht mehr. Dies geht aus einer am Mittwoch in Peking veröffentlichten Erhebung der nationalen Statistikbehörde hervor. Im November hatten die Preise noch in 55 Städten angezogen. Die Monate davor waren es noch mehr.

Im Dezember seien die Preise in vier Städten gesunken. Dazu gehörte auch die Metropole Shenzen, in der der Immobilienmarkt im vergangenen Jahr mit am stärksten aufgeheizt war. Hier gingen die Preise für neue Wohnungen im Dezember jetzt den dritten Monat in Folge zurück. Auch in Peking und Schanghai entspannte sich die Lage etwas weiter und die Preise gingen im Monatsvergleich zurück. In beiden Regionen hatten sich die Immobilien zuvor deutlich verteuert.

Neben Überkapazitäten im Unternehmenssektor gehört die Furcht vor einer Immobilienblase zu den grössten Sorgen von Ökonomen mit Blick auf Chinas Wirtschaft. Die Regierung steuert mit Regulierungen gegen. Alan Jin, Immobilienexperte bei der Bank Mizuho Securities, will jedoch für den Sektor noch keine Entwarnung geben. Der Markt kühle sich zwar etwas ab, aber das gesamte Volumen sei nicht so stark gesunken wie erhofft. Es werde noch Zeit brauchen, wahrscheinlich mehrere Monate, bis sich die Lage an den teils überhitzten Immobilienmärkten wieder beruhigt./zb/stk

(AWP)

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13.01.2017 08:10
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Schwacher Aussenhandel verdüstert Aussichten für Chinas Wirtschaft
13.01.2017 07:42

(Ausführliche Fassung)

PEKING (awp international) - Enttäuschende Handelszahlen im Dezember verdüstern die Aussichten für eine erhoffte Erholung des Wirtschaftswachstums in China. Die Ausfuhren fielen in US-Dollar gerechnet unerwartet stark um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Zoll am Freitag in Peking berichtete. Die Importe legten um 3,1 Prozent zu, was aber vor allem durch die Auffüllung der Lagerbestände vor dem frühen chinesischen Neujahrsfest Ende Januar erklärt wurde. Damit fielen sowohl die Ex- als auch die Importe schwächer aus als Experten erwartet hatten. Das Aussenhandelsvolumen ging im Dezember um 2,2 Prozent zurück.

Auf das Jahr gerechnet erlebte die grösste Handelsnation sogar einen Rückgang ihres Handelsvolumens um 6,8 Prozent. Die Bedingungen im vergangenen Jahr beschrieb Zollsprecher Huang Songping als "kompliziert und düster" mit wachsenden Unwägbarkeiten. Erst in der zweiten Jahreshälfte habe sich der Aussenhandel durch Unterstützung der Regierung und höhere Nachfrage wieder stabilisiert.

Nach einem minimalen Anstieg im November zeigte der überraschend starke Rückgang der Exporte im Dezember aber wieder neue Schwächen. Im gesamten Jahr fielen die Ausfuhren in US-Dollar bewertet um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Importe um 5,5 Prozent abnahmen. Der Handelsüberschuss ging nach Angaben des Zolls im vergangenen Jahr um 9,1 Prozent auf 3,35 Billionen Yuan, umgerechnet 486 Milliarden US-Dollar, zurück.

In Yuan gerechnet fiel die Entwicklung allerdings gemässigter aus. Die Ausfuhren fielen laut Zollangaben demnach um zwei Prozent, während die Einfuhren sogar um 0,6 Prozent zulegten. Die chinesische Währung steht unter Druck und hat im vergangenen Jahr gegenüber dem US-Dollar um rund sechs Prozent verloren. So nahm das Handelsvolumen in Yuan gerechnet insgesamt nur um 0,9 Prozent ab.

Der schlechte Aussenhandel, die Yuan-Schwäche und die dadurch ausgelöste Kapitalflucht, die hohe Verschuldung sowie drohende Handelsstreitigkeiten mit den USA unter dem neuen Präsidenten Donald Trump gehören zu den wesentlichen Risiken für die zweitgrösste Volkswirtschaft in diesem Jahr.

"Wir sind besorgt, dass Trumps Haltung gegenüber Chinas Handel die chinesischen Ausfuhren langfristig strukturell schwächt", schrieb die australische ANZ Bank. Unter dem neuen US-Präsidenten dürften amerikanische Unternehmen Produktionsanlagen aus China abziehen.

Die Exportzahlen im Dezember deuteten auch darauf hin, dass China hinter der jüngsten Erholung der Ausfuhren aus Asien insgesamt her hinke, schrieben die ANZ-Experten. Daher erschienen die Aussichten für Chinas Handel im neuen Jahr nicht rosig. Überhaupt stünden die Exporte aus Asien durch schwache globale Nachfrage und wachsenden Widerstand gegen Globalisierung weiter unter Druck.

Trotz des schwachen Aussenhandels rechnen Chinas Wirtschaftsplaner für das abgelaufene Jahr noch mit einem Wachstum von 6,7 Prozent, was aber so wenig wie seit 25 Jahren nicht mehr ist. Die Zahlen werden am 20. Januar vorgelegt. Das Wachstum in China wurde vor allem durch den boomenden Wohnungsmarkt, die steigenden Infrastrukturausgaben und das starke Kreditwachstum vorangetrieben./lw/DP/zb

(AWP)

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06.01.2017 08:46
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China klagt über Handelspartner

China sieht sich im internationalen Handel stärker benachteiligt denn je. 2016 sei hier eine Rekordzahl an Massnahmen gegen die Volksrepublik verhängt worden, erklärte das Handelsministerium am Donnerstag in Peking.

"Handelsstreitigkeiten werden zunehmend politisiert", klagte Sprecher Sun Jiwen. "Die Schritte werden immer extremer, die Zollsätze sind relativ hoch." Im vergangenen Jahr hätten 27 Länder und Regionen insgesamt 119 Rechtsmittel gegen China eingelegt. Diese zögen Belastungen von umgerechnet rund 14 Milliarden Euro nach, was einem Anstieg von 76 Prozent im Vergleich zu 2015 bedeute.

Im Mittelpunkt der Streitigkeiten mit anderen Ländern steht vor allem die Stahlbranche. Allein hier wurden 49 Strafmassnahmen verhängt. China wird immer wieder vorgeworfen, mit Dumpingpreisen auf andere Märkte vorzudringen. In einem offenen Brief riefen vergangenen Oktober die Chefs von 58 europäischen Stahlkonzernen die Regierungen der Europäischen Union zum Schutz der heimischen Schwerindustrie auf.

Der künftige US-Präsident Donald Trump wirft der Volksrepublik vor, die Landeswährung Yuan zum Schaden von US-Exporten abzuwerten und zu manipulieren, um sich Vorteile auf den Weltmärkten zu verschaffen. Trump kündigte im Wahlkampf höhere Zölle auf im Ausland hergestellte Produkte an, um die heimische Wirtschaft stärker gegen Konkurrenz zu schützen.

(Reuters)

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05.01.2017 08:09
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Chinas Wirtschaft startet mit Schwung ins neue Jahr

Chinas Dienstleistungssektor ist im Dezember so schnell gewachsen wie seit 17 Monaten nicht mehr. Das verstärkt den Eindruck, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt mit mehr Schwung ins neue Jahr gestartet ist.

Der am Donnerstag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex des Datenanbieters Caixin kletterte auf 53,4 Punkte von saisonbereinigt 53,1 Zählern im November. Damit liegt das Barometer deutlich über der Wachstumsgrenze von 50 Punkten und auf dem höchsten Stand seit Juli 2015.

Die Daten dürften den Eindruck bekräftigen, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt mit mehr Schwung in das neue Jahr gestartet ist. Zuletzt gab es vermehrt Signale, dass sich die Konjunktur in der Volksrepublik stabilisiert.

(Reuters)

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04.01.2017 08:11
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Japans Industrie gewinnt an Fahrt

Japans Industrie ist einer Umfrage zufolge im Dezember so stark gewachsen wie seit einem Jahr nicht mehr.

Das geht aus dem Markit/Nikkei-Einkaufsmanagerindex hervor, dessen endgültige Fassung am Mittwoch veröffentlicht wurde. Er stieg saisonbereinigt auf 52,4 (November: 51,3) Punkte. Dazu trugen auch gestiegene Neuaufträge bei.

Werte ab 50 Zählern zeigen eine anziehende Geschäftstätigkeit an.

(Reuters)

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03.01.2017 08:15
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Zentralbank-Berater rät China zu flexiblerer Wachstumsprognose

China sollte sich einem führenden Berater der Zentralbank zufolge für 2017 flexiblere Wachstumsziele setzen.

Mit einer weiteren Spanne könnte sich das Land mehr Spielraum für seine geplanten Reformen geben, sagte Huang Yiping in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Xinhua. Er schlage eine Prognose zwischen 6,0 und 7,0 Prozent vor anstatt des geringeren Rahmens von 6,5 bis 7,0 Prozent für 2016.

Die Regierung will das bislang exportlastige Wirtschaftsmodell stärker auf die Binnenkonjunktur ausrichten und den privaten Konsum ankurbeln. Dafür nimmt sie nach jahrzehntelangem Boom mit teils zweistelligen Wachstumsraten ein geringeres Plus in Kauf. Zugleich stemmt sie sich gegen eine Überhitzung des Immobilienmarktes.

(Reuters)

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03.01.2017 08:14
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Chinas Industrie wächst stärker als erwartet

Chinas Industrieproduktion ist dank einer anziehenden Nachfrage im Dezember stärker als erwartet gestiegen.

Der am Dienstag veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex kletterte saisonal bereinigt im Vergleich zum November um einen Punkt auf 51,9 Zähler. Es war der höchste Stand seit Januar 2013. Der Index wies zudem den sechsten Monat in Folge Wachstum aus.

Analysten hatten mit 50,7 Punkten gerechnet.

(Reuters)

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29.12.2016 08:07
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Südkorea senkt Wachstumsprognose

Die südkoreanische Regierung erwartet für 2017 ein Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent.

Das verkündete das Finanzministeriums des ostasiatischen Landes am Donnerstag in einem Bericht. Es senkte damit seine Prognose vom Juni um 0,4 Prozentpunkte. Als ein Grund für die Korrektur nach unten wurde die schwache Binnennachfrage genannt. Zudem gehe das Schaffen neuer Arbeitsplätze nur stockend voran, was auch an der kriselnden Schiffsbaubranche liege. Konsumenten müssten ausserdem aufgrund steigender Ölpreise mit einer schnelleren Inflation rechnen.

In den Jahren 2014 und 2015 wuchs die viertgrösste Volkswirtschaft Asiens um jeweils 2,6 Prozent.

(AWP)

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28.12.2016 08:10
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Japans Industrieproduktion steigt im November

Die japanische Industrieproduktion ist im November gestiegen.

Sie legte im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Prozent zu, wie das Wirtschaftsministerium in Tokio am Mittwoch mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten einen Anstieg um 1,6 Prozent erwartet.

Für Dezember wird eine Steigerung um 2,0 Prozent und für Januar um 2,2 Prozent erwartet, wie das Ministerium weiter mitteilte. Angesichts der weiter schwachen Inlandsnachfrage werde die Fertigung von steigenden Exporten angetrieben, erklärte der Chefvolkswirt Takeshi Minami von Norinchukin Research.

(Reuters)

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27.12.2016 08:14
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China: Neue Steuern gegen Umweltverschmutzung

China will mit neuen Steuern für die Industrie gegen die Umweltverschmutzung vorgehen. Die Abgaben sollen ab 2018 erhoben werden.

Das sieht ein am Sonntag vom Parlament verabschiedetes Gesetz vor. Die Höhe der Steuer richtet sich nach der Menge des Schadstoffausstosses. Das Gesetz löst ein System zahlreicher Umweltabgaben ab, die jedoch als nicht hoch genug angesehen wurden, um Wirkung zu entfalten. Die Regierung hat wiederholt betont, durch die neue Politik solle sich die Steuerlast der Unternehmen insgesamt nicht erhöhen.

In China wächst der Unmut über die Wirkungslosigkeit der Umweltpolitik der Regierung. In den vergangenen Tagen hatte die Bevölkerung vor allem im Norden Chinas unter starker Luftverschmutzung zu leiden.

(Reuters)

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27.12.2016 08:10
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Japan kämpft weiter mit sinkenden Preisen

In Japan hält der Preisverfall trotz der ultralockeren Geldpolitik der Notenbank an. Die Konsumentenpreise der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt gingen im November den neunten Monat in Folge zurück.

Das geht aus Daten der Regierung vom Dienstag hervor. Das Minus in der Kernrate ohne die schwankungsanfälligen frischen Lebensmittel betrug 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Experten hatten mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet.

Die japanische Notenbank hat im Kampf gegen die Deflation ihre Geldschleusen weit geöffnet. Es gelang ihr aber nicht, die Teuerungsrate wieder in die Nähe ihres Ziels von zwei Prozent zu bringen. Notenbank-Chef Haruhiko Kuroda hat unlängst bekräftigt, dass Japan noch weit entfernt ist, sein Inflationsziel zu erreichen. Das deutet darauf hin, dass die Notenbank ihre ultralockere Geldpolitik beibehalten dürfte.

Die Arbeitslosenquote stieg im November saisonbereinigt auf 3,1 Prozent. Im Vormonat betrug sie 3,0 Prozent.

(Reuters)

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