Schuldenkrise Asien

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Japan erwartet kräftiges Wirtschaftswachstum

 

Japans neue Regierung erwartet für das im April beginnende Fiskaljahr Wirtschaftswachstum, das deutlich über den Prognosen der Analysten liegt.

Gemäss Regierungsangaben soll im kommenden Fiskaljahr ein Wachstum von 2,5 Prozent erreicht werden. Die am Montag veröffentlichte Prognose des Kabinettsbüros stützt sich insbesondere auf die geplanten aggressiven finanz- und geldpolitischen Konjunkturhilfen und die wirtschaftliche Erholung wichtiger Auslandsmärkte. Die Schätzung ist deutlich optimistischer als die von Ökonomen, die einer Reuters-Umfrage zufolge im Schnitt lediglich ein Plus von 1,8 Prozent erwarten. Die noch von der Vorgängerregierung verantwortete Prognose vom vergangenen Sommer lag bei 1,7 Prozent. 


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Japans Industrie wieder im Aufwind

 
Japans Industrieproduktion ist im Dezember erstmals seit zwei Monaten gestiegen.

Wie die Regierung am Donnerstag bekanntgab, erhöhte sich der Ausstoss zum Vormonat um saisonbereinigt 2,5 Prozent. Dies könnte nach Einschätzung von Ökonomen auf eine Stabilisierung der rezessionsgeplagten Wirtschaft hindeuten. Nach Einschätzung des Industrieministeriums gibt es Anzeichen dafür, dass die Talsohle erreicht sein könnte. Die neue Regierung hatte kürzlich ihre Wachstumsprognose für das am 1. April beginnende Fiskaljahr 2013/2014 von zuvor 1,7 Prozent deutlich auf 2,5 Prozent angehoben.


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Chinas Exporte überraschend stark gestiegen

 
Chinas Exporte sind im Januar überraschend stark gestiegen: Die Volksrepublik verblüffte Experten mit einem Anstieg zum Vorjahr um 25 Prozent.

Dies war das stärkste Plus seit April 2011. Experten hatten lediglich ein Exportwachstum von 17 Prozent erwartet. Die Einfuhren stiegen um 28,8 Prozent und damit ebenfalls stärker als erwartet. Es ergab sich im Januar ein Handelsüberschuss von 29,2 Milliarden Dollar, wie die Behörden am Freitag mitteilten.


Zuletzt nahm die Wirtschaft in China wieder Fahrt auf: Von Oktober bis Dezember 2012 legte das Bruttoinlandsprodukt um 7,9 Prozent zum Vorjahr zu. Im Sommerquartal hatte der Zuwachs nur 7,4 Prozent betragen. 


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weico
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"Die Kombination explodierender Schulden mit steigenden Zinssätzen ist ein Fahrstuhl in den wirtschaftlichen Abgrund. Der allgemein respektierte Vorsitzende der Bank von Japan, Masaaki Shirakawa, dessen Amtszeit im April endet, fasste die Lage in seiner üblichen, zurückhaltenden Art so zusammen: „Die langfristigen Zinssätze könnten nach oben ausbrechen und einen negativen Effekt auf die Wirtschaft haben.“

Ein solcher Ausbruch bei den langfristigen Zinsen ließe den Wert der japanischen Staatsanleihen einbrechen, was zu einer Zerstörung des privaten Wohlstands und einem Rückgang der Konsumentennachfrage führen würde. Auch die Unternehmensanleihen würden von den höheren Zinssätzen beeinflusst, was eine Schwächung der geschäftlichen Investitionen zur Folge hätte."

http://www.project-syndicate.org/commentary/the-wrong-growth-strategy-for-japan-by-martin-feldstein/german#tv6gjVLHBGiqGu3v.99

 

P.S.. https://www.youtube.com/watch?v=xEX6XdRqUw0   Dance 4

 

weico

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Japans Zentralbank hebt wirtschaftliche Einschätzung an

14.02.2013 06:31
 


TOKIO (awp international) - Die japanische Zentralbank hat ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Lage vorsichtig angehoben. Die Konjunktur schwäche sich offenbar nicht weiter ab, erklärte die Bank von Japan (BoJ) am Donnerstag. Im Januar hatte sie noch davon gesprochen, dass die Wirtschaft relativ schwach sei. Die Zentralbank beschloss zudem erwartungsgemäss, die Geldpolitik vorerst unverändert zu belassen. Die Leitzinsen beliess die Notenbank ebenfalls unverändert bei nahe Null.

TOKIO (awp international) - Die japanische Zentralbank hat ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Lage vorsichtig angehoben. Die Konjunktur schwäche sich offenbar nicht weiter ab, erklärte die Bank von Japan (BoJ) am Donnerstag. Im Januar hatte sie noch davon gesprochen, dass die Wirtschaft relativ schwach sei. Die Zentralbank beschloss zudem erwartungsgemäss, die Geldpolitik vorerst unverändert zu belassen. Die Leitzinsen beliess die Notenbank ebenfalls unverändert bei nahe Null.


Zwischen Oktober und Dezember war die japanische Wirtschaft überraschend im dritten Quartal in Folge geschrumpft, wie die Regierung bekanntgab. Das Bruttoinlandsprodukt der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt sank um eine hochgerechnete Jahresrate von 0,4 Prozent. Ökonomen hatten mit einem leichten Wachstum gerechnet. Hintergrund sind die schwachen Exporte und Unternehmensinvestitionen.


Zur Bekämpfung des jahrelangen Preisverfalls und des starken Yen hatte die Zentralbank kürzlich einen unbefristeten Ankauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren beschlossen. Ab Januar 2014 will die BoJ monatlich Wertpapiere für 13 Billionen Yen (rund 105 Mrd Euro) aufkaufen. Zudem folgte sie der Forderung von Regierungschef Shinzo Abe und verdoppelte ihr Inflationsziel von 1 auf 2 Prozent./


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Japans Industrieproduktion steigt etwas weniger als zunächst ermittelt

15.02.2013 08:00
 


TOKIO (awp international) - Die Industrieproduktion in Japan ist im Dezember etwas weniger als zunächst ermittelt gestiegen. Die Produktion sei um 2,4 Prozent zum Vormonat nach oben geklettert, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. In einer ersten Schätzung war noch ein Anstieg von 2,5 Prozent ermittelt worden. Der Anstieg im Dezember war der stärkste seit Juni 2011 gewesen. Im November war die Produktion noch um 1,4 Prozent gefallen.

TOKIO (awp international) - Die Industrieproduktion in Japan ist im Dezember etwas weniger als zunächst ermittelt gestiegen. Die Produktion sei um 2,4 Prozent zum Vormonat nach oben geklettert, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. In einer ersten Schätzung war noch ein Anstieg von 2,5 Prozent ermittelt worden. Der Anstieg im Dezember war der stärkste seit Juni 2011 gewesen. Im November war die Produktion noch um 1,4 Prozent gefallen.


Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat sank die Industrieproduktion im Dezember um 7,9 (Erstschätzung: -7,8) Prozent./


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S&P bestätigt Japans Kreditreating mit 'AA-' - Ausblick 'negativ'

18.02.2013 08:16



NEW YORK (awp international) - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditbewertung Japans nach der Lockerung der Geldpolitik des Landes auf der vierthöchsten Stufe "AA-" bestätigt. Der Ausblick für die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt bleibe weiterhin auf "negativ", hiess es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. S&P gab damit als erste der führenden Ratingagenturen ein Krediturteil zu Japan ab, nachdem die neue Regierung unter Ministerpräsident Shinzo Abe versucht, die lahmende Wirtschaft des Landes stärker in Schwung zu bringen.

NEW YORK (awp international) - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditbewertung Japans nach der Lockerung der Geldpolitik des Landes auf der vierthöchsten Stufe "AA-" bestätigt. Der Ausblick für die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt bleibe weiterhin auf "negativ", hiess es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. S&P gab damit als erste der führenden Ratingagenturen ein Krediturteil zu Japan ab, nachdem die neue Regierung unter Ministerpräsident Shinzo Abe versucht, die lahmende Wirtschaft des Landes stärker in Schwung zu bringen.


Die Massnahmen der neuen Regierung unter Shinzo Abe zu Beginn der Amtszeit dürften "äussert wichtig" sein, um den andauernden Verfall der Kreditwürdigkeit zu stoppen, hiess es weiter in der Mitteilung von S&P. Die im Dezember gewählte Regierung versucht, die Deflation in Japan zu beenden und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Die Regierung in Tokio steht international in der Kritik, weil sie die Notenbank des Landes massiv unter Druck setzt. Sie soll die Geldpolitik weiter lockern, um somit die Konjunktur anzuschieben./


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Japan soll zwei Prozent Inflation kriegen
 
Japans Kandidat für den Notenbank-Chefposten will nach seinem Amtsantritt die Geldpolitik schnell lockern. Er gibt ein zweiprozentiges Inflationsziel vor.

"Geschwindigkeit ist wichtig", sagte Haruhiko Kuroda am Montag vor Abgeordneten im Oberhaus. Er werde tun, was nötig sei, um die Inflation in dem rezessionsgebeutelten Land auf zwei Prozent zu treiben - ein Niveau, das in den vergangenen Jahrzehnten nur selten erreicht wurde. Kuroda dürfte noch im Laufe dieser Woche zum Chef der Bank von Japan gekürt werden: Die Opposition, die die Mehrheit im Oberhaus hat, signalisierte bereits ihre Zustimmung.


Zwar hat sich Japan im Schlussquartal 2012 aus der vierten Rezession seit 2000 gelöst. Doch die jüngsten Auftragsdaten für die Industrie signalisieren eine weiterhin schwache Nachfrage. Im Januar erhielten die Unternehmen 13,1 Prozent weniger Bestellungen als im Dezember - von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang um zwei Prozent gerechnet. Verglichen mit dem Vorjahr waren es 9,7 Prozent weniger Bestellungen. Experten verwiesen jedoch darauf, dass die Daten üblicherweise stark schwanken, wenn etwa Großaufträge wegbrechen.


Kuroda gilt als Anhänger einer noch lockereren Geldpolitik. Beobachter rechnen damit, dass schon beim ersten Zinsentscheid unter seiner Führung Anfang April die Geldschleusen noch weiter geöffnet werden. Schon jetzt fährt die Bank von Japan den lockersten Kurs aller großen Notenbanken.


Quelle: Reuters

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Ein hoch interessanter Bericht zu Japans Situation, leider auf Englisch geschrieben. Jedoch ein Muss.

 

Hier die Quelle, den Bericht aber im PDF: http://www.cmegroup.com/

 

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JP/Verbrauchervertrauen steigt auf den höchsten Wert seit Juni 2007

12.03.2013 08:47



TOKIO (awp international) - Das japanische Verbrauchervertrauen hat sich weiter aufgehellt und lieferte damit Hinweise auf eine stärkere Erholung der Konjunktur in der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt. Im Februar erreichte das Verbrauchervertrauen nach offiziellen Regierungsangaben vom Dienstag den höchsten Wert seit fast sechs Jahren. Der entsprechende Indikator sei von 43,3 Punkten im Vormonat auf 44,3 Zähler geklettert. Er knüpfte damit an den kräftigen Anstieg zu Beginn des Jahres an und erreichte den höchsten Wert seit Juni 2007.

Zuletzt hatte die japanische Zentralbank ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Lage angehoben und befand in ihrem jüngsten Monatsbericht, dass die konjunkturelle Abschwächung gestoppt sei. Dennoch wird erwartet, dass der nominierte neue Chef der Notenbank, Haruhiko Kuroda, bereits in Kürze die geldpolitischen Zügel weiter lockern wird, um die Konjunktur stärker in Schwung zu bringen./


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China: Industriewachstum beschleunigt sich

21.03.2013 07:55
 


PEKING (awp international) - Die chinesische Industrie ist im März offenbar stärker gewachsen. Hierauf deutet der von der Grossbank HSBC veröffentlichte Einkaufsmanagerindex hin. Er stieg im Vergleich zum Februar um 1,3 Punkte auf 51,7 Zähler, wie HSBC am Donnerstag mitteilte. Sowohl die laufende Produktion als auch die der Erzeugung vorauslaufenden Neuaufträge verbesserten sich.

Die Gesamtwirtschaft halte ihren Kurs einer moderaten Erholung, kommentierte HSBC-Chefvolkswirt für China, Qu Hongbin. Der HSBC-Einkaufsmanagerindex liegt seit mittlerweile fünf Monaten über der Schwelle von 50 Punkten. Sie trennt Wachstum von Kontraktion./


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Japans Notenbank flutet die Wirtschaft mit frischem Geld (2. AF)

04.04.2013 12:58



TOKIO/FRANKFURT (awp international) - Japans neuer Notenbankchef Haruhiko Kuroda hat die ohnehin aggressive Geldpolitik gleich zum Beginn seiner Amtszeit noch weiter gelockert. Damit stemmt sich die Bank of Japan (BoJ) mit aller Macht gegen die jahrelange Stagnation der nach den USA und China weltweit drittgrössten Volkswirtschaft. Kuroda greift damit auch dem ebenfalls neuen Regierungschef Shinzo Abe unter die Arme, der die Wachstumsschwäche des hochverschuldeten Landes mit gewaltigen Konjunkturprogrammen bekämpfen will.

Die BoJ wertete ihre Beschlüsse selbst als "neue Phase der monetären Lockerung". Finanzminister Taro Aso sagte laut Nachrichtenagentur Kyodo, die BoJ habe ihre Politik nun auf eine neue Ebene gehoben. Der Minister für Wirtschafts- und Fiskalpolitik, Akira Amari, meinte, die Beschlüsse seien gewagter ausgefallen als erwartet. Der Börsenindex Nikkei, der in den vergangenen Monaten bereits kräftig zulegt hatte, schoss nach der Ankündigung nach oben.


KAMPF GEGEN DEFLATION


Ausdrücklich gab die Zentralbank am Donnerstag das Ziel aus, die seit Jahren um die Null-Linie pendelnde Inflationsrate binnen zweier Jahre auf das Niveau von rund zwei Prozent zu heben. Kernproblem des Landes ist nämlich seit vielen Jahren eine sogenannte Deflation. Darunter versteht man sinkende oder stagnierende Preise. Diese verleiten die Verbraucher und Unternehmen dazu, Anschaffungen und Investitionen in Erwartung weiter sinkender Preise ständig aufzuschieben. Folge ist eine Spirale aus weiter sinkenden Preisen und hartnäckiger Lähmung der wirtschaftlichen Nachfrage, die in Japan schon seit den 1990er Jahren mehr oder weniger ungebrochen anhält.


Im einzelnen will die BoJ künftig noch mehr Staatsanleihen in ihre Bücher nehmen. Ähnlich wie die US-Notenbank Fed nannte sie nach zweitägigen Beratungen der Notenbankspitze am Donnerstag einen monatlichen Betrag, mit dem sie staatliche Schuldtitel erwerben will: Monat für Monat sieben Billionen Yen (58 Mrd Euro). Pro Jahr ergeben sich unter Berücksichtigung auslaufender Staatstitel Käufe von netto 50 Billionen Yen. Auch riskantere Anlageklassen wie börsengehandelte Indexfonds oder Anteile börsennotierter Immobiliengesellschaften sollen erworben werden.


NEUES GELDPOLITISCHES KONZEPT


Damit läuft die Notenpresse faktisch noch schneller, um die Wirtschaft mit frischem Geld zu fluten. Ähnliche Anleihekaufprogramme sind aus den USA unter dem Namen "Quantitative Easing" bekannt. Banken und Investoren sollen so ermutigt werden, Wertpapiere an die Zentralbank zu verkaufen und das Geld dann für Investitionen zu verwenden.


Ausserdem kündigte die Notenbank ein neues geldpolitisches Konzept an, mit dem sie nun direkt eine massive Ausweitung der Geldversorgung der japanischen Wirtschaft erreichen will. Demnach soll die Geldbasis von 138 Billionen Ende 2012 auf 270 Billionen Yen (2,3 Billionen Euro) bis Ende 2014 nahezu verdoppelt werden. Ökonomen werten diesen Schritt als eine grundlegend neue Philosophie: Üblicherweise versuchen Zentralbanken, die Geldmenge indirekt über die Notenbankzinsen zu steuern. Allerdings verfolgt Japans Notenbank schon seit Jahren eine Nullzinspolitik, so dass weitere Zinserleichterungen gar nicht mehr möglich sind.


BANKNOTENREGEL AUSGESETZT


Die sogenannte "Banknotenregel", wonach die von der BoJ gehaltenen Staatsanleihen nicht den Banknotenumlauf überschreiten dürfen, setzte der geldpolitische Ausschuss vorerst ausser Kraft. Die Regel soll verhindern, dass die Geldpolitik den Staatshaushalt über die Notenpresse finanziert. Um diesem Eindruck entgegenzutreten, hebt die BoJ in ihrer Erklärung hervor, dass die Anleihekäufe geldpolitischen Zielen dienten - und nicht der Finanzierung staatlicher Haushaltsdefizite. Japan ist das am höchsten verschuldete Industrieland. Die alternde Bevölkerung verstärkt den Druck auf die Staatsfinanzen zusätzlich./


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Yen im freien Fall - Geldpolitik belastet

 

Die Aussicht auf eine ultralockere Geldpolitik in Japan hat die Landeswährung am Freitag erneut auf Talfahrt geschickt.

Der Dollar stieg bis auf 97,19 Yen und notierte damit so hoch wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Seit die japanische Notenbank am Donnerstag angekündigt hat, den Geldhahn radikal aufzudrehen, ist der Greenback in der Spitze mehr als vier Prozent zum Yen gestiegen.


Um Japan aus der seit fast zwei Jahrzehnten anhaltenden Deflation zu führen, soll künftig noch mehr Geld gedruckt werden. Zudem signalisierte der neue Notenbankchef Haruhiko Kuroda seine Bereitschaft, falls nötig die Schleusen sogar noch stärker zu öffnen. Nach Einschätzung der Analysten von Barclays könnte der Dollar nun in den kommenden Wochen bis auf 103 Yen steigen.


Reuters

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Fitch sorgt sich um Chinas Finanzstabilität
09.04.2013 13:04

FRANKFURT (awp international) - Die Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsnote Chinas bestätigt, zugleich aber Sorgen um die Finanzstabilität der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft geäussert. Das langfristige Kreditrating liegt nach wie vor bei "A+", wie Fitch am Dienstag mitteilte. Das ist die fünfthöchste Note. Die Bewertung der Bonität in Landeswährung ("Long-Term Local Currency Rating") wurde jedoch um eine Stufe von "AA-" auf "A+" gesenkt. Der Ausblick für beide Noten ist stabil, Abstufungen sind also zunächst nicht zu erwarten.

Lobend hebt Fitch den hohen Bestand an Devisenreserven von etwa 3,4 Billionen Dollar hervor. Die Auslandsschulden beziffert Fitch auf gerade einmal 34 Milliarden Dollar, also auf ein Prozent der ausländischen Vermögensposition. Die konjunkturelle Entwicklung dürfte jedoch künftig schwankungsanfällig verlaufen. Als Grund wird der angestossene Wechsel von einem investitionsgetriebenen hin zu einem konsumgestützten Wachstum genannt. Auch sei das Pro-Kopf-Einkommen in China nach wie vor geringer als in vergleichbaren Ländern.

Sorgen macht sich Fitch vor allem um die Stabilität des chinesischen Finanzsektors. Seit nunmehr 2009 sei das Kreditvolumen im Land stärker als die Wirtschaft gewachsen, gibt die Agentur zu Bedenken. In dieser Zeit sei die Kreditvergabe weltweit nur in dem arabischen Emirat Katar stärker gestiegen. Das Verhältnis der chinesischen Bankkredite zur Wirtschaftsleistung liege bei gut 135 Prozent. Das sei der dritthöchste Wert aller von Fitch bewerteten Schwellenländer.

Inklusive der in China stark verbreiteten Schattenbanken - also der geduldeten Kreditvergabe ausserhalb des eigentlichen Bankensektors - belaufe sich die Kreditquote sogar auf fast 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Darüber hinaus verweist Fitch auf die stetig steigende Verschuldung der chinesischen Provinzen./

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Exportwachstum in China schwächt sich ab

 

Der Aussenhandel Chinas hat sich im März abgekühlt.

Wie aus Regierungszahlen vom Mittwoch hervorgeht, war das Wachstum der Ausfuhren mit zehn Prozent so schwach wie seit vier Monaten nicht mehr. Die Markterwartungen wurden leicht verfehlt.


Die Einfuhren, ein Indikator für die Binnennachfrage, stiegen unterdessen um 14,1 Prozent. Der Rückgang von 15,2 Prozent im Februar konnte damit nicht ausgeglichen werden. Der Saldo der Handelsbilanz, also die Differenz zwischen Exporten und Importen, war mit 880 Millionen Dollar erstmals seit gut einem Jahr negativ.


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Chinesisches Wirtschaftswachstum liegt knapp über Regierungsziel

15.04.2013 08:11



Chinas Wirtschaftslokomotive hat wieder an Fahrt verloren. Die Zahlen für das erste Quartal lagen unter den Erwartungen von Analysten. Aber ein starkes China wird für die Weltwirtschaft dringend gebraucht.

Chinas Wirtschaft hat seit Beginn dieses Jahres unerwartet an Schwung verloren. In den ersten drei Monaten 2013 betrug das Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 7,7 Prozent, wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Im vierten Quartal 2012 hatte es noch bei 7,9 Prozent gelegen.


Experten waren eigentlich von einem weiteren Anstieg zum Anfang dieses Jahres ausgegangen. Der Zuwachs lag nun aber deutlich unter Analystenerwartungen des "Wall Street Journals" von 8,0 Prozent.


Das Wirtschaftswachstum betrug in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr als die Vorgabe der Regierung von 7,5 Prozent. Dieses Ziel wurde aber immer schon sehr vorsichtig gesetzt und meist deutlich übertroffen. Im gesamten Jahr 2012 hatte das Wachstum bei 7,8 Prozent gelegen.


Eine schleppende Industrieproduktion und ein schwächerer Detailhandel dämpften den Zuwachs der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt. Der Anstieg der Industrieproduktion fiel um 2,1 Prozent auf 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.


Das Wachstum der Detailhandelsumsätze ging sogar um 2,4 Prozent zurück auf nun 12,4 Prozent. Die Zahlen für den Detailhandel gelten als ein wichtiger Indikator für die Konsumausgaben in China.


Der Wirtschaftsprofessor Zheng Chaoyu von der Volksuniversität in Peking wertete die Zahlen als einen Indikator für die weitere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft: "Die wirtschaftliche Erholung ist noch sehr schwach."


Die Regierung habe zwar einiges unternommen, um der Wirtschaft wieder Schwung zu verleihen, aber "ich denke, dass Massnahmen wie das Ankurbeln der Binnennachfrage noch nicht ausreichen".


Die neuen Zahlen kommen zu einer Zeit, in der China Milliarden in Konjunkturprogramme für die eigene Wirtschaft gepumpt hat. Mit der schwachen Erholung der US-Wirtschaft und den Problemen in der Eurozone unter anderem mit Zypern hatten Analysten eigentlich auf die Konjunkturlokomotive China gehofft.


Im Vergleich zum minimalen Wachstum in Europa und den USA erscheinen Wachstumszahlen wie in China bemerkenswert, doch sind sie für ein Schwellenland wie China mit seinem Nachholbedarf nicht hoch. Experten sehen sechs oder sieben Prozent Wachstum als Untergrenze, um ausreichend Arbeitsplätze zu schaffen und Entwicklungsprobleme zu lösen.


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Moody's senkt Ausblick für China

 

Die US-Ratingagentur Moody's hat Chinas Bonitätsnote bestätigt, den Ausblick aber von positiv auf stabil gesenkt.

Die Kreditwürdigkeit der Volksrepublik werde weiterhin mit Aa3 bewertet, teilte Moody's am Dienstag mit. Die Fundamentaldaten seien wegen des weiterhin kräftigen Wirtschaftswachstums und der soliden Finanzlage der Zentralregierung gut. Die Chance auf eine Höherstufung sei allerdings geringer geworden. Es sei China schließlich nicht in dem erhofften Maße gelungen, die rasante Kreditvergabe zu bremsen und die Verbindlichkeiten einzelner Regionen transparenter zu machen. Am Vortag hatte China die Märkte mit einer enttäuschenden Entwicklung seiner Wirtschaftskraft aufgeschreckt.


So wuchs das Bruttoinlandsprodukt von Januar bis März nur um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit deutlich schwächer als erwartet. Experten werteten die für europäische Verhältnisse traumhaft anmutende Zahl für das Schwellenland als herbe Enttäuschung, teilweise sogar als Schock.


Reuters

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Von der japanischen Geldpolitik lernen? (von Dr. Martin Hüfner)

 


10.04.2013 | 15:26 Uhr

Von der japanischen Geldpolitik lernen?"Die Europäische Zentralbank gerät unter Druck. Die massive Ausweitung der Liquidität, die die japanische Notenbank in der vergangenen Woche beschlossen hat, wurde vielfach als mutiger Schritt zur Überwindung des „verlorenen Jahrzehnts“ gefeiert." so Dr. Martin Hüfner, volkswirtschaftlicher Berater bei direktanlage.at.

 Jetzt wird gefragt, warum die EZB so zögerlich bleibt. Sie konnte sich auf ihrer letzten Sitzung nicht einmal dazu entschließen, die Leitzinsen um einen Viertel Prozentpunkt zu senken. Die Graphik zeigt, wie unterschiedlich die monetäre Entwicklung in Japan und in Europa derzeit ist. Könnte die EZB jetzt nicht auch etwas mehr Gas in der Geldpolitik geben?

Um meine Antwort vorweg zu nehmen: Natürlich könnte sie. Sie hat noch Pfeile im Köcher. Ich glaube aber, dass sie gut beraten ist, wenn sie es anders als die Bank von Japan nicht mit dem Holzhammer tut. Ein differenzierteres Vorgehen wäre angebracht.

Quelle

 

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China: Industriewachstum schwächt sich ab

23.04.2013 08:00



PEKING/FRANKFURT (awp international) - Neue Konjunkturdaten aus China deuten auf ein schwächeres Industriewachstum hin. Der von der Grossbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex sank von März auf April um 1,1 Punkte auf 50,5 Zähler, wie HSBC am Dienstag in Peking mitteilte. Damit liegt der stark beachtete Indikator nur noch leicht über der Schwelle von 50 Punkten. Über dieser Grenze zeigt der Index Wachstum an, liegt er darunter, kann von einem schrumpfenden Industriesektor ausgegangen werden.

Produktion und Neuaufträge erhöhten sich den Daten zufolge schwächer als im Vormonat. Exportaufträge und Beschäftigung waren sogar rückläufig, wie die HSBC mitteilte. An den asiatischen Börsen wurden die Zahlen mit Enttäuschung aufgenommen. An den meisten Handelsplätzen gaben die Kurse nach./


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OECD verdoppelt Prognose für Japan - warnt aber vor Risiken

23.04.2013 10:33



PARIS (awp international) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Wachstumsprognose für Japan verdoppelt. Zugleich sieht sie aber signifikante Gefahren für die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt. "Das grösste Risiko ist, dass die Drei-Säulen-Strategie nicht voll umgesetzt wird", teilte die OECD am Dienstag in Paris mit. Die neue Regierung unter Shinzo Abe versucht, mit einer Kombination aus aggressiver Geldpolitik, lockerer Fiskalpolitik und Strukturreformen die Wirtschaft aus Rezession und Deflation zu führen. Dieser Kurs ist unter dem Stichwort "Abenomics" bekannt geworden.

Die OECD lenkt den Blick insbesondere auf die im internationalen Vergleich sehr hohe Staatsverschuldung Japans. Sie beträgt derzeit mehr als das doppelte der jährlichen Wirtschaftsleistung. Sollte die Haushaltskonsolidierung weiter aufgeschoben werden, könnte dies die Risikoaufschläge für japanische Staatsanleihen erhöhen und die langfristigen Zinssätze nach oben treiben, warnt die Organisation. Dies wiederum würde den Finanzsektor, den Staatshaushalt und das gesamtwirtschaftliche Wachstum belasten. Zudem nennt die OECD den ungewissen Fortgang der Eurokrise und die konjunkturelle Entwicklung in China als Risiken.


Lobend hebt die OECD die lockere Geldpolitik der Bank of Japan hervor. Diese werde sowohl Wachstum und Inflation erhöhen als auch den Yen schwächen. Das dürfte der exportorientierten Wirtschaft Japans zugute kommen. Dementsprechend verdoppelte die OECD ihre diesjährige Wachstumsprognose für Japan von 0,7 auf 1,4 Prozent. 2014 dürfte Japan ähnlich stark wachsen.


Dennoch gehen die bisherigen Bemühungen der OECD nicht weit genug. Sie fordert Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen des Staates. Erforderlich seien auch Strukturreformen, etwa in der Landwirtschaft und im Energiesektor. Zudem müsse die in Japan traditionell geringe Erwerbsquote von Frauen erhöht werden./


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Japans Industrieproduktion gestiegen

30.04.2013 06:32



TOKIO (awp international) - Japans Industrieproduktion ist im März gestiegen. Wie die Regierung am Dienstag in Tokio auf vorläufiger Basis mitteilte, erhöhte sich der Ausstoss im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Analysten hatten mit einem besseren Wert von 0,4 Prozent gerechnet.

Die Regierung hält an ihrer grundlegenden Einschätzung fest, dass die Industrieproduktion Zeichen eines moderaten Wachstums aufweist. Für April erwartet die Industrie einen Produktionsanstieg von 0,8 Prozent, gefolgt von einem Sinken von 0,3 Prozent im Mai.


Unterdessen sank Japans Arbeitslosenrate im März um 0,2 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent, erklärte die Regierung./


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Chinesische Industrie wächst überraschend langsamer

 

Das Wachstum der chinesischen Industrie hat sich im April überraschend verlangsamt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex fiel im März von 50,9 auf 50,6.

Das teilte die Statistikbehörde am Mittwoch mit. Analysten hatten mit einem Stand von 51 gerechnet. Der Erhebung zufolge sank etwa die Nachfrage aus dem Ausland.


Auch Konjunkturdaten aus den USA und Europa hatten nach dem Optimismus zum Jahresanfang für Verdruss gesorgt. Die chinesischen Finanzmärkte öffnen nach einem Feiertag erst am Donnerstag wieder. Dann soll auch der HSBC-Einkaufsmanagerindex veröffentlicht werden, in dem mehr kleinere und mittlere Privatunternehmen berücksichtigt sind.


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China: Stimmung der Dienstleister trübt sich spürbar ein - HSBC-Index sinkt

06.05.2013 08:23



PEKING (awp international) - Die Serie enttäuschender Konjunkturdaten aus China reisst nicht ab. Am Montag gab die Grossbank HSBC eine erhebliche Eintrübung des von ihr erhobenen Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor bekannt. Der Indikator sinkt von 54,3 Punkten im März auf 51,1 Zähler im April. Das ist der niedrigste Stand seit August 2011. Der entsprechende Indikator für die Industrie hatte sich zuletzt ebenfalls eingetrübt. Beide Indizes liegen aber noch über der Schwelle von 50 Punkten. Unter dieser Marke deuten die Kennziffern auf eine schrumpfende Wirtschaftsleistung hin.

Qu Hongbin, China-Chefvolkswirt von HSBC, führte die schlechtere Stimmung unter anderem auf Massnahmen der Regierung zurück, mit denen ein Heisslaufen des Immobilienmarkts verhindert werden soll. Zudem nannte er die in China grassierende Vogelgrippe als Grund. Die chinesische Wirtschaft befinde sich auf einem steinigen Weg hin zu einem wieder robusterem Wachstum, sagte Qu./


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Chinas Export-Wachstum legt überraschend zu
 
China hat seine Ein- und Ausfuhren im April gesteigert und dabei Analystenerwartungen übertroffen. Einige Experten bleiben aber skeptisch.

Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft seien aber nur zum Teil zerstreut worden, sagten Volkswirte. Die Exporte stiegen im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,7 Prozent, wie die Zollbehörde in Peking am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von lediglich 10,3 Prozent gerechnet.


Die Importe legten um 16,8 Prozent zu, während von Reuters befragten Ökonomen lediglich von einem Plus von 13,9 Prozent ausgegangen waren. Die Handelsbilanz - die Differenz zwischen Aus- und Einfuhren - wies einen Überschuss von 18,16 Milliarden Dollar auf. Analysten waren hier von 15,1 Milliarden Dollar ausgegangen.


Die chinesischen Exportdaten haben in den vergangenen Monaten einen schrittweisen Anstieg der Nachfrage aus dem Ausland signalisiert. Einige Volkswirte zeigten sich aber skeptisch. "Ich bin nicht sehr überzeugt, dass die Daten die Realität wiederspiegeln", sagte Zhiwei Zhang von Nomura in Hongkong. Dem Exportweltmeister hatte zuletzt unter anderem die Schuldenkrise in Europa und die schleppende Erholung in den USA zu schaffen gemacht.


Reuters

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China: Industrieumsätze steigen etwas schwächer als erwartet

13.05.2013 08:13



PEKING (awp international) - In China ist die Industrieproduktion im April etwas schwächer als erwartet gestiegen, während die Einzelhandelsumsätze wie erwartet zulegten. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Produktion in den Industriebetrieben um 9,3 Prozent gewachsen, teilte das nationale Statistikbüro am Montag mit. Volkswirte hatten zuvor einen etwas stärkeren Zuwachs um 9,4 Prozent erwartet. Im Vormonat war die Industrieproduktion nur um 8,9 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

Bei den Einzelhandelsumsätzen meldeten die staatlichen Statistiker für April einen Zuwachs von 12,8 Prozent. Volkswirte hatten dies erwartet. Im Vormonat waren die Umsätze etwas schwächer um 12,6 Prozent gewachsen./


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Japans Zentralbank hebt wirtschaftliche Einschätzung an (AF)

22.05.2013 08:13



TOKIO (awp international) - Die japanische Zentralbank hat ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Lage des Landes angehoben. Die Wirtschaft habe begonnen anzuziehen, erklärte die Bank of Japan (BoJ) am Mittwoch nach Abschluss ihrer zweitägigen Beratungen. Im vergangenen Monat hatte sie erklärt, der Abschwung sei zu Ende gegangen. Zugleich beschlossen die Notenbanker, ihre Politik der aggressiven Lockerung der Geldpolitik vorerst unverändert fortzusetzen. Wie im April angekündigt, werde die Geldbasis um jährlich etwa 60 bis 70 Billionen Yen ausgeweitet (455 bis 530 Milliarden Euro). Auf diese Weise will die BoJ die jahrelange Deflation mit stetig fallenden Preisen überwinden.

Durch die drastische Lockerung der Geldpolitik durch die BoJ hat sich der Yen deutlich abgeschwächt. Dies hat den Unternehmen dazu verholfen, ihre Exporterlöse kräftig zu erhöhen. Dazu trägt auch die Erholung ausländischer Märkte bei. Der Rückgang der Ausfuhren sei zu Ende, erklärte die BoJ in einer Stellungnahme. Zudem gebe es Anzeichen, dass sich die Kapitalinvestitionen im allgemeinen nicht weiter abschwächten. Ausserdem verbessere sich die Stimmung unter den Verbrauchern. Die Erwartung einer Konjunkturerholung hat die Börse auf den höchsten Stand seit über fünf Jahren steigen lassen.


Die Notenbank will die Geldbasis zur Überwindung der jahrelangen Deflation in den kommenden zwei Jahren verdoppeln. Dazu kauft die Notenbank massiv Staatsanleihen und riskantere Finanzinstrumente. Ziel ist eine Inflation von zwei Prozent. Einige Indikatoren deuteten bereits einen Anstieg der Inflationserwartungen an, hiess es. Kritiker der Finanzpolitik der neuen Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe, der von der BoJ kräftige Schützenhilfe erhält, warnen angesichts der aggressiven Lockerung der geldpolitischen Zügel bereits vor dem Entstehen neuer Blasen an den Vermögensmärkten./ln/DP/bgf


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Chinas Industrie im Mai geschrumpft

 
Die Geschäfte der chinesischen Industrie sind einer Umfrage zufolge im Mai erstmals seit sieben Monaten geschrumpft.

Der am Donnerstag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC fiel auf 49,6 Punkte und damit unter die Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird. Im April waren es 50,4 Zähler.


Vor allem der Auftragseingang ging zurück. Der entsprechende Index fiel auf 49,5 Punkte, der schwächste Wert seit September. Die Daten verdeutlichen die Unwägbarkeiten bei der Erholung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Der Binnenmarkt war nicht in der Lage, das schwache Exportgeschäft auszugleichen, wie der Chefvolkswirt der HSBC für China, Qu Hongbin schrieb. Wegen der fragilen Erholung in den USA sowie der Schuldenkrise in Europa ist die Nachfrage aus dem Ausland dürftig.


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Japans Notenbank will Anleihezinsen drücken

Die japanische Zentralbank will die steigenden Zinsen am Staatsanleihenmarkt bekämpfen.

"Ich werde die Schwankungen am Bondmarkt nicht ignorieren", sagte ihr Chef Haruhiko Kuroda am Donnerstag im Parlament in Tokio. "Ich will diese Schwankungen so gut wie möglich eindämmen, um Druck auf die langfristigen Zinsen auszuüben und diese zu drücken." Der Zins für zehnjährige japanische Staatsanleihen fiel nach diesen Aussagen leicht, verharrte aber mit 0,905 Prozent nahe dem erst vor wenigen Tagen erreichten 13-Monats-Hoch von 1,0 Prozent. Wirtschaftsminister Akira Amari sagte, er erwarte angemessene Schritte der Notenbank, um den Markt zu stabilisieren - etwa durch eine bessere Kommunikation mit Investoren.

Die Notenbank hatte im April die Verdopplung ihrer Anleihenkäufe beschlossen, was die Zinsen in allen Laufzeitbereichen drücken sollte. Da sie aber etwa 70 Prozent aller Neuemissionen erwerben will, fürchten Investoren um die Liquidität dieser Anlageklasse und verlangen einen Risikoaufschlag. Umgekehrt begnügen sich Anleger mit einem geringen Zins, wenn sie ihre Papiere am Markt rasch wieder loswerden und zu Geld machen können. http://www.cash.ch/news/top_news/japans_notenbank_will_anleihezinsen_dru...

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Chinas grosse Schuldenmauer

Nun mahnt sogar der Internationale Währungsfonds: China hat ein gigantisches, verstecktes Schuldenproblem. Die Probleme schlummern in den Banken, Provinzen und staatsnahen Unternehmen.

Lauert in China eine versteckte Schuldenkrise? Die Frage entzweit Ökonomen auf der ganzen Welt. Im Fokus stehen die Schulden chinesischer Lokalkörperschaften und staatsnaher Betriebe. Die Warner sagen: Die Kreditvergabe in China ist bereits zweimal so hoch wie das BIP und wächst obendrein doppelt so schnell – die Volkswirtschaft hat ein Schuldenproblem. Zu den Alarmisten gehört etwa die Ratingagentur Fitch, die im April das Rating von in Yuan lautenden Staatsanleihen um eine Stufe senkte. Dagegen würden die Zentralregierung in Peking, aber auch die Haushalte sehr tiefe Schulden aufweisen, argumentieren die Gegner der These. Chinas Finanzen seien solide, sagen sie, die Wirtschaft und folgedessen auch der Staat genug robust.

Mit dem IWF hat sich diese Woche allerdings ein Schwergewicht unter die mahnenden Stimmen gemischt. «Chinas rapides Kreditwachstum wirft Sorgen über die Qualität der Investitionen und die Fähigkeit zur Rückzahlung auf», schreibt der Währungsfonds in seiner jährlichen Beurteilung der Wirtschaft im Reich der Mitte. Das Wachstum sei zu stark von den Investitionen im Immobiliensektor und vonseiten lokaler Regierungen abhängig geworden. «Der Spielraum wird enger», heisst es im Papier, «massgebliche Reformen sind nötig, um auf einen nachhaltigen Pfad zu gelangen.» China sehe aus wie eine Blasenwirtschaft, sagen derweil die Vermögensverwalter GMO aus Boston. Rast China mit seinem Wirtschaftswachstum wirklich auf eine grosse Schuldenmauer zu?

Der versteckte Schuldenboom

Eine zentrale Unbekannte bleibt die nebulöse Datenlage. Niemand mag sich wirklich auf die Zahlen der chinesischen Behörden verlassen. Schätzungen zur Kreditmasse, die über den Schattenbankensektor vergeben wird, reichen von 2 bis 36 Billionen Yuan, das sind 0,3 bis 5,8 Billionen Dollar. Die offizielle Staatsschuldenquote von 23 Prozent des BIP ist nur wenig aussagekräftig: Laut dem IWF liegt die Zahl inklusive aller Gemeinde-, Regions- und Provinzschulden bei 50 Prozent des BIP. Alleine im vergangenen Jahr sei die Verschuldung um 10 Prozent angestiegen, schreiben die Ökonomen des Währungsfonds. Die totale Verschuldung der chinesischen Wirtschaft inklusive des Privatsektors wird meist bei rund 200 Prozent des BIP veranschlagt.

Gemessen an den Industrieländern liegt diese Zahl im grünen Bereich. In den USA liegt die Gesamtverschuldung bei 250 Prozent, in Japan sogar bei 400 Prozent. Verglichen mit anderen Entwicklungs- und Schwellenländern liegt China allerdings am oberen Ende. Bedrohlich mutet vor allem das Anstiegstempo an: Berechnungen von Fitch zufolge ist die volkswirtschaftliche Verschuldungsquote von China in den letzten vier Jahren um ganze 73 Prozent emporgeschnellt. «Ein solcher Anstieg ist nicht normal», sagt die Fitch-Ökonomin Charlene Chu, die in der Chinadebatte der letzten Jahre die Rolle der Kassandra gespielt hat. Im Verhältnis der Gesamtverschuldung zum BIP sieht sie einen der zuverlässigsten Indikatoren zur Früherkennung von Finanzkrisen.

Kredite ins Nichts

Präzedenzfälle finden sich in Japan, wo diese Quote zwischen 1985 und 1990 um 45 Prozent anstieg, und in Südkorea, wo zwischen 1994 und 1998 ebenfalls 47 Prozent hinzukamen. In China liegt der wichtigste Grund für das hohe Schuldenwachstum der vergangenen Jahre in der Strategie, die sich das Land nach der Finanzkrise zurechtgelegt hat: Den Totalausfall des Westens versuchte man mit günstigen Krediten zu überbrücken, wobei der Löwenanteil an staatliche und halbstaatliche Unternehmen ging. Diese strategischen Industriegiganten im Energie- und Versorgungsbereich zählen heute zu den ineffizientesten Betrieben im Land. Manche davon, etwa die Stahlkonzerne, gelten als eigentliche Geldvernichtungsmaschinen.

Chinas Problem ist die Verschwendung von Kapital in unproduktiven und gleichzeitig hoch verschuldeten Betrieben. Zu viele Investitionen fliessen in «leere Immobilien, leere Autobahnen und leere Flughäfen», wie es der Finanzprofessor Michael Pettis aus Peking jüngst bei ABC News formuliert hat. Einer Zusammenstellung von Bloomberg zufolge hat sich die Fremdfinanzierungsquote der grossen Unternehmen seit 2007 verdoppelt. An sich müsste das Land die Wertschöpfungsleiter emporsteigen, doch das Bankensystem kanalisiert das Kapital in wachstumsschwache Bereiche. Gemäss Kalkulationen von Bloomberg bewirkt heute jeder zusätzliche Dollar Kredit noch ein BIP-Wachstum von 17 Cent – vor fünf Jahren waren es noch 83 Cent.

Chinas fundamentale Pluspunkte

Chinas Führung will die Trendwende durch die Einführung von Marktmechanismen herbeiführen. Eine «selbst auferlegte Revolution» stehe der Wirtschaft bevor, sagt Premier Li Keqiang. Die Umwälzungen betreffen auch das Steuersystem: Einnahmen sollen von der nationalen Ebene auf die Regionen umgeleitet werden, um die Tragbarkeit der dortigen Schulden zu erhöhen. Man könne lokalen Behörden die weitere Schuldenaufnahme ab sofort nicht mehr erlauben, meinte vor einem Monat der Präsident des chinesischen Revisorenverbands, Zhang Kew Hoc. Die Aussage sorgte für Aufsehen, gehen Experten doch davon aus, dass die Zentralregierung in den nächsten Jahren für manche Lokalkörperschaft als Retterin in der Not wird einspringen müssen.

Zugute kommen dem Zentralstaat die hohen Devisenreserven. Mit einem Volumen von 3,3 Billionen US-Dollar bleibt Chinas Zentralbank die grösste Besitzerin von Fremdwährungen der Welt. Die Aussenverschuldung ist mit knapp 10 Prozent gering, auch beim Wachstum zählt China mit 7,7 Prozent zu den weltweiten Spitzenreitern. «Dank des hohen Wirtschaftswachstums sollte China seine Schuldenquote im Zaum halten können», meint Asien-Ökonom Kilian Reber. Wie zahlreiche Beobachter hält auch er die Angst vor einem Kollaps für übertrieben. Nicht in einer Schuldenkrise, sondern in einer Unterlassung der nötigen Finanzreformen sehen auch die Ökonomen von Natixis das eigentliche Risiko, wie sie in einem Forschungspapier schreiben. «Sonst droht eine langsame, aber sichere Erosion des Wachstums.» http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Chinas-grosse-Schulden...

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Indien verzeichnet niedrigstes Wirtschaftswachstum seit zehn Jahren (AF)

31.05.2013 14:21



NEU DELHI (awp international) - Die Wirtschaft des aufstrebenden Schwellenlandes Indien ist im abgelaufenen Finanzjahr mit 5,0 Prozent so schwach gewachsen wir zuletzt vor einem Jahrzehnt. Das ging aus den am Freitag veröffentlichten Regierungsstatistiken zum Finanzjahr 2012/2013 hervor, das am 31. März endete. Schwächer war das Wachstum zuletzt 2002/2003 ausgefallen, als es bei 3,99 Prozent gelegen hatte. Danach war es rasant auf den Spitzenwert von 9,57 Prozent im Jahr 2006/2007 angestiegen. Bereits 2011/2012 lag das Wachstum nur noch bei 6,5 Prozent.

Im vierten Quartal 22012/2013 erreichte das Wachstums der Nummer Drei Asiens verglichen mit dem Vorjahreszeitraum 4,8 Prozent. Analysten hatten mit einem entsprechend schwachen Wachstum gerechnet. Sie hatten schwache Leistungen unter anderem in der indischen Industrie und im Dienstleistungssektor und weltweit verhaltene Konjunkturaussichten dafür verantwortlich gemacht.

Der Leitindex Sensex an der Börse in Mumbai fiel am Freitag bis Handelsschluss um 2,25 Prozent auf 19760,3 Punkte. Die Indische Rupie landete verglichen mit dem US-Dollar auf einem Elf-Monats-Tief. Ein Dollar war 56,66 Rupien wert.

Der Vize-Vorsitzende der indischen Planungskommission, Montek Singh Ahluwalia, sagte am Freitag: "Es gibt Beweise, dass die Wirtschaft die Talsohle erreicht hat. Aber wir haben keine Beweise für eine starke Erholung." Premierminister Manmohan Singh hatte sich am Dienstag bei einem Besuch in Tokio Medienberichten zufolge zuversichtlich gezeigt, dass die indische Wirtschaft schon bald wieder Wachstumsraten von acht Prozent erreichen werde./

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