Schuldenkrise Asien

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Südkoreas Wirtschaft mit leichtem Wachstumsanstieg
25.01.2017 07:32

SEOUL (awp international) - Dank deutlich stärkerer Bautätigkeiten und eines höheren Privatkonsums hat Südkoreas Wirtschaft im vergangenen Jahr leicht zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der viertgrössten Volkswirtschaft Asiens stieg um 2,7 Prozent, nach 2,6 Prozent 2015, wie die Zentralbank des Landes am Mittwoch auf der Grundlage vorläufiger Schätzungen mitteilte.

Die Bauwirtschaft wuchs im Jahresvergleich um elf Prozent. Auch die verarbeitende Industrie habe ein höheres Wachstumsniveau gezeigt, "doch das Wachstum der Dienstleistungen verlangsamte sich", hiess es. Während sich auf der Ausgabenseite der Privatverbrauch und Staatskonsum beschleunigt und die Bauinvestitionen zugenommen hätten, seien die Sachinvestitionen geschrumpft.

Im Schlussquartal 2016 wurde das Wirtschaftswachstum jedoch im Vergleich zum Vierteljahr davor durch eine abnehmende Nachfrage und nachlassende Bauinvestitionen abgebremst. Das BIP stieg den Angaben zufolge in den Monaten Oktober bis Dezember nur noch um 0,4 Prozent, im Quartal davor betrug das Wachstum 0,6 Prozent. Im Jahresvergleich zog das BIP Südkoreas im vierten Quartal um 2,3 Prozent an. Im Dezember hatte die Regierung ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr von zuvor 3,0 Prozent auf 2,6 Prozent gesenkt./dg/DP/zb

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China will Kreditvergabe bremsen und zielt vor allem auf Immobilienmarkt
26.01.2017 07:11

PEKING (awp international) - Die chinesische Zentralbank will Kreisen zufolge die Kreditvergabe im Land herunterfahren. Die Banken seien angewiesen worden, die Vergabe von neuen Krediten im ersten Quartal des laufenden Jahres streng zu kontrollieren, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf informierte Personen. Die Massnahme ziele vor allem auf Hypotheken-Darlehen, um den Anstieg bei den Immobilienpreisen einzudämmen.

In China gehört die Furcht vor einer Immobilienblase zu den grössten Sorgen von Ökonomen mit Blick auf die Entwicklung der Wirtschaft. Die Regierung steuert mit Regulierungen gegen. Jüngste Daten zur Entwicklung der Häuserpreise in Metropolen zeigten aber keine Entwarnung, dennoch erste Zeichen einer Abkühlung. Nach Ansicht von Experten werde es aber noch Zeit brauchen, wahrscheinlich mehrere Monate, bis sich die Lage an den teils überhitzten Immobilienmärkten wieder beruhigt./stk/zb/fbr

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Japanische Verbraucherpreise entwickeln sich weiter schwach
27.01.2017 06:35

TOKIO (awp international) - In Japan kommt die Entwicklung der Verbraucherpreise trotz einer extrem lockeren Geldpolitik weiterhin nicht in Fahrt. Der wichtige Index für die Preise für Konsumgüter ohne frische Lebensmittel ging nach Angaben der Regierung vom Freitag zum zehnten Mal in Folge zurück. Wegen der höheren Ölpreise verlangsamte sich der Rückgang im Jahresvergleich immerhin etwas.

Der schon länger anhaltende Rückgang der Verbraucherpreise ist ein Beleg für eine breite Zurückhaltung der Verbraucher und die schwache Entwicklung der japanischen Wirtschaft im Inland. Sie birgt zudem die Gefahr, dass Konsumenten ihre Kaufentscheidungen in der Hoffnung auf weiter sinkende Preise weiter aufschieben.

Der Indikator sei im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent gesunken. Im November war der Index noch um 0,4 Prozent gefallen. Volkswirte hatten bei diesem Index, der massgeblich für die Notenbank zur Beurteilung der Preisentwicklung ist, mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet.

Insgesamt legten die Verbraucherpreise im Dezember hingegen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent zu und damit etwas stärker als von Experten erwartet. Die japanisch Notenbank orientiert sich jedoch an der Abgrenzung ohne frische Lebensmittel.

Die japanischen Währungshüter versuchen seit geraumer Zeit mit einer extrem lockeren Geldpolitik gegen die sinkenden Verbraucherpreise vorzugehen. Das angestrebte Inflationsziel von plus zwei Prozent musste bislang immer weiter in die Zukunft verschoben werden.

Im Grossraum Tokio - wo bereits die Daten für Januar vorliegen - fiel die Preisentwicklung etwas besser aus als Volkswirte prognostiziert hatten. Aber auch hier ging der Index für Konsumgüterpreise ohne frische Lebensmittel erneut zurück. Sie fielen um 0,3 Prozent. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 0,4 Prozent.

Insgesamt legten die Verbraucherpreise im Grossraum Tokio um 0,1 Prozent zu. Die Daten für den Grossraum Tokio gelten aus richtungsweisend für das gesamte Land./zb/jha/

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Japanische Zentralbank hebt Wachstumsprognose an
31.01.2017 06:31

TOKIO (awp international) - Japans Zentralbank wird die Geldschleusen vorerst nicht weiter öffnen. Das entschied die Bank von Japan (BoJ) am Dienstag nach Abschluss zweitägiger Beratungen. Zugleich hob die Notenbank ihre Wachstumsprognose für die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt an. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im kommenden Fiskaljahr, das am 1. April beginnt, um real 1,5 Prozent zulegen. Im November war die Zentralbank noch von einem Wachstum von 1,3 Prozent ausgegangen.

ln/DP/stk

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Trotz Drohungen: 100 Firmen aus China wünschen Trump alles Gute
31.01.2017 06:32

PEKING/NEW YORK (awp international) - Ungeachtet der Drohung von US-Präsident Donald Trump, chinesische Importe mit hohen Zöllen zu belegen, haben ihm 100 Firmen aus China ihre Glückwünsche zum chinesischen Neujahrsfest übermittelt. Die Unternehmen mieteten eine Reklamefläche am berühmten Times Square in New York, um dem neuen Präsidenten und den Amerikanern "viel Glück" und "gutes Gelingen" im Jahr des Hahnes zu wünschen, für das Wahrsager politische Spannungen vorhersagen.

Die Aktion erfolgt vor dem Hintergrund von Warnungen vor einem möglichen Handelskrieg zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften, falls Trump wie versprochen gegen China vorgeht. In seinem Buch "Great Again: Wie ich Amerika retten werde" bezeichnet er China als "unseren Feind": Die Chinesen vernichteten durch ihre Billiglöhne ganze US-Industrien, was Zehntausende Arbeitsplätze koste, spionierten Unternehmen aus, raubten Technologie und manipulierten ihre Währung, was US-Waren teurer mache, argumentiert Trump in dem Buch.

Hinter der roten Plakatwand mit weissen Schriftzeichen unweit vom Trump-Tower in New York steht die Medienplattform Huashangtaole, wie die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" am Dienstag berichtete. Zu den Sponsoren zählten der staatliche Immobilienriese Greenland Group, der sich mehrheitlich an einem Milliarden-Projekt in Brooklyn beteilige, sowie die Molkerei Mengniu Dairy, der Haushaltsgeräte-Hersteller Galanz und der Klimaanlagen-Produzent AUX./lw/DP/stk

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China: Stimmung in Industrie leicht besser als erwartet
01.02.2017 06:58

PEKING (awp international) - Die Stimmung in der chinesischen Industrie hat sich im Januar einer staatlichen Erhebung zufolge robust gezeigt. Die Daten haben sich etwas weniger stark eingetrübt als von Experten erwartet. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex sei von 51,4 Punkten im Dezember auf 51,3 Zähler gesunken, teilte die nationale Statistikbehörde am Mittwoch mit.

Volkswirte hatten mit 51,2 Punkten gerechnet. Die Stimmung der Dienstleister stieg dagegen etwas an von 54,5 im Dezember auf 54,6 Zähler im Januar. Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität. Werte darunter deuten auf eine Schrumpfung./stk/fbr

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Indischer Haushalt nach Bargeldreform - mehr Ausgaben für Ärmere
01.02.2017 13:28

NEU DELHI (awp international) - Der indische Finanzminister Arun Jaitley hat am Mittwoch den ersten Haushalt Indiens nach einer radikalen Bargeldreform dem Parlament vorgestellt. Zu den Budgetposten mit dem grössten Plus gehörten Hilfsprogramme für auf dem Land lebende, ärmere Inder sowie die Ausgaben für Infrastruktur. Man wolle so auch die negativen Folgen der Reform abfedern, so Jaitley.

Anfang November hatte die Regierung praktisch ohne Vorwarnung alle Geldscheine im Wert von umgerechnet mehr als 1,37 Euro für ungültig erklärt - mehr als vier Fünftel des im Umlauf befindlichen Bargelds. Insbesondere Landwirte und die arme Bevölkerung litten unter den strikten Regeln, unter denen das wertlose Geld gegen neu entwickelte Scheine getauscht werden konnte.

Das indische Haushaltsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres./sun/DP/stb

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Japanische Notenbank verteidigt Renditeziel am Anleihemarkt
03.02.2017 08:03

TOKIO (awp international) - Steigende Renditen auf Staatspapiere setzen die Bank von Japan zunehmend unter Druck. Am Freitag griffen die Notenbanker am Rentenmarkt ein und kauften Staatspapiere, um die Kurse zu stützen. Zwischenzeitlich war die Rendite zehnjähriger Papiere bis über 0,15 Prozent auf den höchsten Stand seit gut einem Jahr geklettert.

Die Notenbank kaufte am Freitag zunächst Anleihen. Nachdem die Marktreaktionen nicht wie erhofft ausgefallen waren, signalisierte sie anschliessend für einige Laufzeiten Kaufbereitschaft in unlimitierter Höhe. Danach fiel die Rendite zehnjähriger Papiere kurzzeitig wieder unter 0,1 Prozent und hielt sich zuletzt knapp darüber.

Die Währungshüter hatten vor Monaten erklärt, sie würden dafür sorgen, dass die Rendite zehnjähriger Anleihen in etwa bei null Prozent bleibt. Experten gingen bislang von einem Toleranzbereich zwischen minus 0,1 und plus 0,1 Prozent aus.

Höher als am Freitag waren die Renditen zuletzt im Januar 2016, bevor die Bank von Japan ihren Leitzins in den negativen Bereich gesenkt und dadurch die Marktzinsen deutlich nach unten gedrückt hatte.

Der aktuellen Rendite-Auftrieb hatte bereits am Donnerstag nach einer für den japanischen Staat vergleichsweise ungünstig verlaufene Anleihemission begonnen. Für eine Schuldenaufnahme in Höhe von gut 2,17 Billionen Yen (knapp 18 Milliarden Euro) musste der Fiskus fast 0,09 Prozent Rendite hinnehmen. Zuletzt waren es bei dieser Laufzeit nur rund 0,06 Prozent.

Bei ihrer jüngsten Zinsentscheidung am Dienstag hatte die japanische Notenbank ihre lockere Geldpolitik unverändert gelassen und die Wachstumsprognose für das kommende Fiskaljahr angehoben. Die Währungshüter halten seit geraumer Zeit die Zinsen niedrig, um die japanische Wirtschaft zu stützen. Unternehmen sollen billiger an Kredite kommen. Dies wird aber zunehmend schwierig, weil rund um den Globus die Inflation und damit auch die Zinsen steigen./tos/fbr

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Chinas Industrieproduktion wächst weniger stark als erwartet
03.02.2017 06:36

Peking (awp/sda/reu) - Chinas Industrieproduktion ist im Januar weniger stark gewachsen als erwartet. Der am Freitag veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex fiel saisonal bereinigt auf 51,0 Punkte. Im Dezember hatte er noch 51,9 erreicht.

Analysten hatten mit einem Wert von 51,8 gerechnet. Der Index wies den siebten Monat in Folge ein Wachstum aus. Das ist die längste Wachstumsphase der Industrie seit 2011.

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Chinas Notenbank strafft ihre Geldpolitik
03.02.2017 08:18

PEKING (awp international) - Die chinesische Notenbank hat überraschend ihren geldpolitischen Kurs gestrafft. Sie habe die Zinsen auf einige kurzfristige Repo-Geschäfte mit einer Laufzeit von 7 bis zu 28 Tagen um jeweils 0,1 Prozentpunkt erhöht, teilte die Notenbank auf ihrer Internetseite am Freitag mit. Damit würden Papiere mit 7-tägiger Laufzeit nun mit 2,35 Prozent verzinst.

Die Zinserhöhung am ersten Arbeitstag nach dem chinesischen Neujahrsfest signalisiere eine neue Haltung, sagt Raymond Yeung, Ökonom bei der Australia and New Zealand Banking Group. Die Notenbank stelle es zwar nie explizit klar, aber die Rendite auf 7-tägige Repo-Geschäfte sei der inoffzielle Leitzins, eine wichtige Orientierungsgrösse für die Zinsen, zu denen sich Banken gegenseitig Geld leihen. In China drückte diese Nachricht die Kurse der Festlandsbörsen. /tos/fbr

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China: 'Caixin'-Stimmungsindex bleibt auf hohem Niveau
06.02.2017 06:36

PEKING (awp international) - Bei den chinesischen Dienstleistern herrscht weiter gute Stimmung. Damit könnte der für China zunehmend wichtiger werdende Sektor die Wirtschaft in den kommenden Monaten weiter stabilisieren und beleben. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" am Montag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe ging im Januar zwar leicht auf 53,1 (Dezember: 53,4) Punkte zurück. Der Indikator, bei dem die Stimmung bei kleinen und mittelgrossen Unternehmen ermittelt wird, bleibt damit aber in der Nähe des zum Jahresende erreichten 17-Monats-Hochs.

Gemessen am bereits vergangene Woche veröffentlichten staatlichen Indikator, der die Lage bei Grossbetrieben misst, besserte sich die Stimmung sogar leicht. Hier zog der Index um 0,1 Punkt auf 54,6 Zähler an. Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität. Werte darunter deuten auf eine rückläufige Entwicklung. In der Industrie waren nach Angaben von vergangener Woche sowohl der privat als auch der staatlich ermittelte Index gefallen. Beide Werte hatten jedoch über der Marke von 50 Punkten gelegen.

Da China mitten im Wandel von einer verlängerten Werkbank der Welt hin zu einer stärker auf Dienstleistungen gestützten Wirtschaft steckt, rückt das Dienstleistungsgewerbe mehr in den Fokus. Chinas Wachstumsrate ist im vergangenen Jahr mit 6,7 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen. Die chinesische Regierung drückt wegen des geplanten Umbaus der Volkswirtschaft zum einem absichtlich auf das Wachstumstempo, zum anderen braucht sie aber hohe Zuwächse, um die zum Teil noch sehr arme Bevölkerung am Wachstum zu beteiligen.

Da die Wirtschaft im vierten Quartal etwas stärker als im Gesamtjahr gewachsen ist, hatten einige Ökonomen die im Januar veröffentlichten Daten als Zeichen der Stabilisierung für die zweitgrösste Volkswirtschaft gewertet. Erneut warnten Experten aber auch, dass das derzeitige Wachstumsmodell nicht nachhaltig sei. Chinas Wachstum sei noch immer zu sehr von Stimulus-Massnahmen der Regierung abhängig, hatte der Internationale Währungsfonds (IFW) bereits Mitte Januar gewarnt. Der Wirtschaft drohe eine "starke Abschwächung", wenn Kredite weiter rasant wachsen und die Regierung nicht entschlossener gegen hohe Schulden der Unternehmen vorgehe./zb/stk

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Chinas Aussenhandel startet trotz Trump-Unsicherheit stark ins Jahr
10.02.2017 07:42

(Ausführliche Fassung)

PEKING (awp international) - Schwungvoller Jahresstart für Chinas Aussenhandel. Dieser hat trotz der Unsicherheit über die Folgen der Abschottungsversuche des neuen US-Präsidenten Donald Trump im Januar kräftig zugelegt. Sowohl die Aus- als auch die Einfuhren nahmen stärker zu als von Experten erwartet. Der Export stieg getrieben von einer weltweit wieder höheren Nachfrage um 7,9 Prozent auf knapp 183 Milliarden Dollar, wie der Zoll am Freitag in Peking mitteilte.

Die Importe legten sogar um knapp 17 Prozent auf rund 131 Milliarden Dollar zu. Hier könnte es aber auch wegen des in diesem Jahr bereits Ende Januar losgegangenen Neujahresfestes zu Vorzieheffekten gekommen sein. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten hatten bei beiden Werten mit deutlich geringeren Zuwächsen gerechnet. Der Überschuss im Aussenhandel ging wegen um knapp 19 Prozent auf zirka 51 Milliarden Dollar zurück.

TRUMP GILT ALS GROSSES RISIKO FÜR CHINAS WIRTSCHAFT

Bei den Ausfuhren ist das Januar-Plus der erste kräftige Aufschwung seit März vergangenen Jahres. 2016 gingen die Exporte gemessen in Dollar meist deutlich zurück. Über das gesamte Jahr gesehen waren die Ausfuhren wegen der schwachen Nachfrage von vielen wichtigen Handelspartnern um fast acht Prozent gefallen. Und auch die Einfuhren waren wegen der schwächelnden Binnenkonjunktur gesunken.

Da Trump immer wieder auch China unfairen Handel vorgeworfen hat, gilt die künftige Handelspolitik der USA derzeit als das grösste Risiko für den chinesischen Aussenhandel. Neben der möglichen Blase am Immobilienmarkt könnte das im laufenden Jahr daher zu einem der grössten Probleme der chinesischen Wirtschaft werden.

EXPORTE IN DIE USA LEGEN WEITER ZU

In den vergangenen Monaten hatte die Unsicherheit in Bezug auf Trumps Politik aber noch keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Handel. Im Januar zogen die Exporte in die Vereinigten Staaten wie bereits im November und Dezember deutlich an. Offen ist, was Trump genau machen will, um die Ausfuhren Chinas in die USA zu bremsen und damit die heimische Wirtschaft zu stärken.

In der Nacht auf Freitag haben Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping erstmals direkt miteinander gesprochen. Drei Wochen nach seiner Amtseinführung hat Trump Xi Jinping angerufen. In dem mit Spannung erwarteten Telefonat versicherte Trump, dass sich seine Regierung im Umgang mit Taiwan weiter an die "Ein-China-Politik" halten werde, wie das Weisse Haus und das chinesische Staatsfernsehen am Freitag bestätigten.

BALDIGES TREFFEN ZWISCHEN TRUMP UND XI JINPING

Die Zusage dürfte die Spannungen zwischen den beiden grössten Wirtschaftsnationen reduzieren. Trump hatte Peking anfangs stark irritiert, als er mit jahrzehntealtem US-Protokoll gebrochen und mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen telefoniert hatte. Auch hatte der neue US-Präsident zunächst die "Ein-China-Politik" in Frage gestellt.

Mit dieser Doktrin fordert Peking, dass kein Land diplomatische oder offizielle Beziehungen zu der demokratischen Inselrepublik Taiwan unterhalten darf, die Peking seit dem Ende des Bürgerkrieges in China 1949 nur als abtrünnige Provinz betrachtet. Chinas Präsident begrüsste die Zusage von Trump, wie Chinas Staatsfernsehen berichtete. Beide Präsidenten vereinbarten ferner, die Kommunikation und Kooperation auszubauen, und wollten sich "bald" treffen, hiess es./zb/DP/stb

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Japans Wirtschaft gewachsen - Binnennachfrage aber weiter lahm
13.02.2017 06:31

TOKIO (awp international) - Japans Wirtschaft ist dank des brummenden Exportmotors weiter gewachsen. Wie die Regierung der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt am Montag bekanntgab, legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schlussquartal 2016 um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,0 Prozent zu. Experten hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet.

Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal stieg das BIP um 0,2 Prozent. Damit legte die Wirtschaft des ostasiatischen Landes im nunmehr vierten Quartal in Folge zu. Dazu trug die hohe Nachfrage nach japanischen Produkten in den USA und China bei. Japans Exporte zogen im Berichtsquartal insgesamt um 2,6 Prozent an, hiess es.

Dagegen verläuft der private Konsum im eigenen Land, der in Japan mit rund 60 Prozent massgeblich zur Wirtschaftsleistung beiträgt, weiter schleppend. Trotz jahrelanger Versuche des Staates, die Ausgaben der heimischen Verbraucher anzukurbeln, schrumpfte der Privatkonsum im Schlussquartal 2016 leicht um 0,01 Prozent. Dagegen stiegen die Kapitalausgaben der Unternehmen um 0,9 Prozent, hiess es./ln/DP/zb

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Inflation in China höher als erwartet
14.02.2017 06:38

PEKING (awp international) - Die Inflation in China ist im Januar unerwartet stark gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wegen des frühen chinesischen Neujahrsfestes um 2,5 Prozent zu, wie das Statistikamt am Dienstag in Peking berichtete. Der Anstieg beschleunigte sich im Januar, nachdem im Dezember die Preise für Reisen, Nahrung und Kleidung schon deutlich um 2,1 Prozent gestiegen waren. Die Erzeugerpreise legten ebenfalls stärker als erwartet um 6,9 Prozent zu. Es war der höchste Anstieg seit mehr als fünf Jahren. Ursache waren vor allem höhere Preise für Öl, Gas und Rohstoffe sowie die niedrige Vergleichbasis vor einem Jahr./lw/DP/zb

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Boom an Chinas Immobilienmarkt kühlt allmählich ab
22.02.2017 08:06

PEKING (awp international) - In China gibt es Anzeichen einer allmählichen Abschwächung des Booms am Immobilienmarkt. Die Preise für neue Wohnungen seien im Januar noch in 45 Städten gestiegen, teilte das Nationale Statistikamt am Mittwoch mit. Seit August ist diese Zahl ausgehend von 64 Städten kontinuierlich gesunken. Im August waren die Preise nur in vier Städten gesunken. Im Januar traf das dagegen auf 20 Städte zu.

In der Stadt Shenzhen, wo der Immobilienmarkt noch Anfang 2016 kräftig boomte, fielen die Hauspreise im Januar 2017 um 0,5 Prozent. Es war der vierte Rückgang infolge. Inzwischen gibt es Berichte aus Chinas Bankenbranche, denen zufolge einige Institute erstmals ihre Zinsen auf Immobilienkredite angehoben haben.

Die jüngste Entwicklung ist im Sinne der chinesischen Führung. Um eine Immobilienblase zu vermeiden, hatte sie zuletzt die Bedingungen für Hauskäufe und für die Kreditvergabe verschärft. Die chinesische Notenbank kündigte an, sie werde über Kredite finanzierte spekulative Hauskäufe strikt begrenzen. Ein Mittel dafür sei auch die Steuerung über nach Städten differenzierte Kreditkonditionen.

Neben der hohen Verschuldung chinesischer Unternehmen gilt der Immobilienmarkt als eines der gefährlichsten Risiken für die chinesische Wirtschaft./tos/fbr

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Gute Stimmung in Chinas Industrieunternehmen
01.03.2017 11:35

(Ausführliche Fassung)

PEKING (awp international) - Chinas Industrieproduktion scheint wieder an Fahrt zu gewinnen. Im Februar hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager stärker aufgehellt als erwartet. Volkswirte sehen aber trotz der robusten Zahlen auch Risiken.

Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator, der die Lage bei den kleinen und mittelgrossen Industrieunternehmen erfasst, zog nach Angaben vom Mittwoch auf 51,7 (Januar: 51,0) Punkte an. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem leichten Rückgang gerechnet.

Bei der von der Regierung veranlassten Umfrage unter Einkaufsmanagern zog der Index um 0,3 auf 51,6 Punkte an. Hier war ein Rückgang auf 51,2 Punkte erwartet worden. Werte über 50 deuten auf ein Wachstum im Industriesektor hin, während ein Indexstand darunter rückläufige Produktion signalisiert. Gestützt wurde dieser Indikator allerdings nur durch die Entwicklung bei den grossen Unternehmen. Hier gab der Unterindikator für die mittelgrossen Unternehmen nach, während der Wert für die kleinen Unternehmen unter der Wachstumsschwelle stagnierte.

"Die Stimmung in Chinas Industriesektor ist am aktuellen Rand unerwartet ausgelassen", kommentierte Frederik Kunze, Analyst bei der NordLB. Man könne von einer breit aufgestellten Verbesserung sprechen. Allerdings scheinen laut Kunze, die kleinen und mittelgrossen Unternehmen etwas den Anschluss zu verlieren. Zudem sei ein signifikanter Anteil der aktuellen Dynamik "auf Pump" finanziert, wie jüngste Daten zum Kreditwachstum zeigten. "Dies ist nur eine Herausforderung, die die Entscheidungsträger beim am Sonntag startenden Volkskongress thematisieren müssen", schreibt der Experte.

Die Daten deuten laut Commerzbank-Analyst Hao Zhou auf einen stabil bleibenden Produktionssektor hin. Schliesslich bewegten sich die Indikatoren den siebten Monat in Folge im expansiven Bereich. "Angesichts der stabilen Konjunkturlage dürfte die Geldpolitik allmählich gestrafft werden", erwartet Zhou. Die Bekämpfung von Spekulationsblasen werde daher das Schlüsselthema beim Nationalen Volkskongress bleiben.

Im Dezember hatte sich das Wachstum der Industrieproduktion etwas verlangsamt. Sie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 Prozent - im November hatte der Anstieg noch 6,2 Prozent betragen.

Wegen der vielen Feiertage um das Neujahrsfest herum wurden keine Daten für die Produktion im Januar veröffentlicht. Am 14. März soll die Entwicklung der Industrieproduktion der ersten beiden Monate des Jahres bekannt gegeben werden./jsl/jkr/mis

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Stimmung bei chinesischen Dienstleistern trübt sich etwas ein
03.03.2017 06:38

PEKING (awp international) - Bei den chinesischen Dienstleistern hat sich die Stimmung im Februar etwas eingetrübt. Damit könnte sich das Wachstum in dem für China zunehmend wichtiger werdende Sektor die Wirtschaft in den kommenden Monaten etwas abschwächen. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe ging im Februar auf 52,6 (Januar: 53,1) Punkte zurück. Dies teilte das Magazin am Freitag in Peking mit.

Der Indikator, bei dem die Stimmung bei kleinen und mittelgrossen Unternehmen ermittelt wird, ging damit den zweiten Monat in Folge zurück, nachdem er im Dezember noch auf den höchsten Stand seit rund eineinhalb Jahren gestiegen war.

Auch der bereits am Mittwoch veröffentlichte staatliche Indikator, der die Lage bei Grossbetrieben misst, ging im Februar zurück - und zwar um 0,4 auf 54,2 Punkte. Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität. Werte darunter deuten auf eine rückläufige Entwicklung.

Da China mitten im Wandel von einer verlängerten Werkbank der Welt hin zu einer stärker auf Dienstleistungen gestützten Wirtschaft steckt, rückt das Dienstleistungsgewerbe mehr in den Fokus. Chinas Wachstumsrate ist im vergangenen Jahr mit 6,7 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen.

Die chinesische Regierung drückt wegen des geplanten Umbaus der Volkswirtschaft absichtlich auf das Wachstumstempo, braucht aber auch hohe Zuwächse, um die zum Teil noch sehr arme Bevölkerung am Wachstum zu beteiligen./zb/stw

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In Japan legt wichtiger Verbraucherpreisindex erstmals seit Dezember 2015 zu
03.03.2017 06:34

TOKIO (awp international) - Kleiner Hoffnungsschimmer für Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda: Im Januar lag der von den Währungshütern besonders im Fokus stehende Preisindex für Konsumgüter ohne frische Lebensmittel erstmals seit Dezember 2015 über der Nulllinie. Der Indikator sei im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. Experten hatten mit einer Stagnation gerechnet. Damit ist die Teuerung immer noch weit von Kurodas Zwei-Prozent-Ziel entfernt - aber immerhin war die Tendenz der vergangenen Monate positiv.

Der schon länger anhaltende schwache Entwicklung der Preise ist ein Beleg für eine breite Kaufzurückhaltung der Verbraucher und die schwache Entwicklung der japanischen Wirtschaft im Inland. Zumal sich deutliche Lohnsteigerungen, wie von Regierungschef Shinzo Abe regelmässig gefordert, nicht abzeichnen. Auch signifikante Preisanhebungen durch die Unternehmen werden derzeit nicht erwartet, was ebenfalls eine Folge des zurückhaltenden Binnenkonsums ist.

Im Januar sanken die Ausgaben privater Haushalte abermals und zwar deutlich stärker als im Vormonat und als Experten erwartet hatten. Leicht rückläufig war aber auch die Arbeitslosenquote. Sie sank auf 3,0 Prozent und damit den niedrigsten Stand seit Mitte der 1990er-Jahre.

Die japanischen Währungshüter versuchen seit geraumer Zeit mit einer extrem lockeren Geldpolitik gegen die sinkenden oder stagnierenden Verbraucherpreise vorzugehen. Mehrfach hat die Bank of Japan ihren Kurs verschärft, zuletzt sogar in Richtung einer direkten Zinssteuerung am Kapitalmarkt. Der Erfolg dieser aggressiven Politik hält sich jedoch in engen Grenzen.

Abgesehen von einem Inflationsschub im Jahr 2014, der durch eine wachstumsschädigende Mehrwertsteuererhöhung ausgelöst wurde, hat sich die Teuerung nicht von der Nulllinie lösen können. Kritiker heben zudem immer stärker sowohl Risiken als auch Grenzen der extrem lockeren Geldpolitik hervor./zb/stw

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China sieht seine Wirtschaft auf Kurs
06.03.2017 07:50

PEKING (awp international) - Trotz des langsamsten Wachstums seit 26 Jahren sieht China seine Wirtschaft auf Kurs. Das Wirtschaftswachstum von 6,7 Prozent im vergangenen Jahr sei "stabil und gesund" gewesen, sagte He Lifeng, der oberste Wirtschaftsplaner des Landes, am Montag am Rande des Volkskongresses in Peking. Auch die Preise hätten sich stabil entwickelt. Chinas Wirtschaft habe zuletzt 30 Prozent zum globalen Wachstum beigetragen. Zur Eröffnung der Plenarsitzung des Volkskongresses in Peking hatte Chinas Premier Li Keqiang am Sonntag ein Wachstumsziel von rund 6,5 Prozent für dieses Jahr ausgegeben./jpt/DP/stk

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Japans Wirtschaftswachstum fällt etwas höher aus
08.03.2017 07:11

TOKIO (awp international) - Japans Wirtschaft ist Ende vergangenen Jahres etwas stärker gewachsen als bisher angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Monaten Oktober bis Dezember sei um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,2 Prozent gestiegen, teilte die Regierung der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt am Mittwoch in Tokio mit. Mitte Februar hatte die Regierung das Wachstum in einer Erstschätzung noch auf 1,0 Prozent taxiert.

Der jetzt veröffentlichte höhere Wert geht auf einen stärker als bisher angenommenen Anstieg der Investitionen zurück. Trotz des etwas stärkeren Wachstums enttäuschten die Daten die meisten Volkswirte. Diese hatten im Schnitt mit einem BIP-Anstieg von 1,5 Prozent gerechnet./zb/fbr

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Chinas Exporte wachsen nicht so stark wie erwartet - Importe überraschen positiv
08.03.2017 06:32

PEKING (awp international) - Chinas Aussenhandel wächst dank stark gestiegener Einfuhren weiter deutlich. Die Exporte konnten im Februar allerdings nicht so stark zulegen wie noch im Januar und wie von Experten erwartet. Gemessen in Yuan seien sie um 4,2 Prozent gestiegen, teilte die Zollverwaltung am Mittwoch in Peking mit. Von Bloomberg befragte Analysten und Volkswirte hatten mit einem Anstieg um knapp 15 Prozent und damit auf dem Niveau des Vormonats gerechnet.

Deutlich angezogen haben dagegen die Importe. Sie stiegen um 44,7 Prozent nach einem Anstieg um rund 25 Prozent im Januar. Experten hatten mit einem deutlich geringeren Plus im Februar gerechnet. Der starke Importanstieg führte zum ersten Defizit in der Handelsbilanz auf Monatssicht seit langer Zeit. Die Angaben zum Ex- und Import in Dollar gemessen liegen noch nicht vor./zb/ees/

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Erzeugerpreise in China steigen stark - Inflation enttäuscht dagegen
09.03.2017 07:06

PEKING (awp international) - Die Erzeugerpreise sind in China im Februar so stark wie seit mehr als acht Jahren nicht mehr gestiegen. Auf Grosshandelsebene legten die Preise um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das chinesische Statistikamt am Donnerstag in Peking berichtete. Experten hatten mit einem etwas geringeren Anstieg gerechnet. Einer der Gründe sind die Preissteigerungen für Stahl und Eisenerz. Im Januar war schon ein Zuwachs um 6,9 Prozent verzeichnet worden.

Der Anstieg bei den Verbraucherpreisen blieb im Februar dagegen deutlich unter den Erwartungen. Sie legten nur um 0,8 Prozent zu. Die Inflation fiel damit auf den tiefsten Stand seit Ende Dezember 2015 und entfernte sich weiter von dem Regierungsziel von drei Prozent. Im Januar waren sie noch um 2,5 Prozent gestiegen. Der geringe Anstieg bei den Verbraucherpreisen deutet auf eine maue Entwicklung des Konsums hin.

lw/DP/zb

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Autoabsatz in China zieht im Februar wieder an - Dennoch schwacher Jahresauftakt
09.03.2017 06:32

PEKING (awp international) - Chinas Automarkt hat im Februar erwartungsgemäss wieder an Fahrt gewonnen. Nach einem Rückgang im Januar, der zum Teil auf das frühere Neujahrsfest zurückzuführen war, zog der Absatz im zweiten Monat des Jahres wieder an. Allerdings reichte das Plus nicht, um den schwachen Januar auszugleichen.

Im Februar stieg die Zahl der verkauften Autos im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf 1,5 Millionen Stück, wie aus vom Branchenverband Passenger Car Association (PCA) am Donnerstag veröffentlichten Daten hervorgeht. Für die ersten beiden Monate des Jahres ergibt sich damit ein Rückgang um 2,9 Prozent auf 3,62 Millionen Autos.

China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für die deutschen Hersteller BMW , Daimler und Volkswagen samt seiner Tochter Audi. 2016 war der Autoabsatz in China um knapp 16 Prozent auf 23,9 Millionen Stück gestiegen. Der deutlich höhere Absatz ist unter anderem Folge der gesenkten Mehrwertsteuer für Autos mit kleinerem Hubraum im Herbst 2015.

Diese Steuererleichterung wurde inzwischen zum Teil zurückgenommen. Experten gehen dennoch davon aus, dass der Autoabsatz in China in diesem Jahr weiter steigen wird./zb/ees/

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Südkoreas Präsidentin des Amtes enthoben
10.03.2017 06:31

SEOUL (awp international) - Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye muss ihr Amt wegen eines Korruptionsskandals um eine langjährige Vertraute endgültig räumen. Das Verfassungsgerichts entschied am Freitag, die konservative Staatschefin von ihren Amtspflichten vorzeitig zu entbinden. Die Entscheidung der acht Richter sei einstimmig gewesen, sagte die geschäftsführende Vorsitzende Richterin Lee Jung Mi. Innerhalb von 60 Tagen muss nun ein neuer Präsident gewählt werden. Die Entscheidung des Gerichts könnte die Machtverhältnisse in dem ostasiatischen Land radikal verändern.

Die Verfassungsrichter sahen es als erwiesen an, dass Park es zugelassen habe, dass ihre Freundin Choi Soon Sil sich in die Regierungsgeschäfte eingemischt habe. Choi hatte nie ein öffentliches Amt inne. Die Richter hofften, dass das "politische Chaos" durch ihr Urteil ein Ende nehme, sagte Lee.

Die Entscheidung des Verfassungsgericht beendet ein etwa dreimonatiges Amtsenthebungsverfahren gegen Park, das das Parlament am 9. Dezember auf Antrag der Opposition beschlossen hatte. Auch zahlreiche Abgeordnete der Regierungspartei hatten sich dem Votum angeschlossen. Parks Befugnisse wurden dadurch zunächst nur suspendiert. Ministerpräsident Hwang Kyo Ahn hatte kommissarisch die Amtsgeschäfte des Staatsoberhaupts übernommen.

Park droht nun ein Strafverfahren. Solange sie noch Präsidentin war, genoss sie Immunität. Sie ist das erste Staatsoberhaupt des Landes, das per Gerichtsbeschluss abgesetzt wurde. Die ursprünglich für Dezember geplante Wahl muss nun spätestens bis zum 9. Mai vorgezogen werden. Parks fünfjährige Amtszeit wäre regulär im Februar 2018 zu Ende gegangen.

In den Umfragen zu den Kandidaten für die nächste Präsidentenwahl liegt derzeit der linksliberale Oppositonspolitiker Moon Jae In vorn, der 2012 die Wahl gegen Park verloren hatte. Nach über neun Jahren konservativer Regierung deutet sich damit ein Machtwechsel in der viertgrössten Volkswirtschaft Asiens an.

Der Absetzung Parks waren monatelange Strassenproteste vorausgegangen. Hunderttausende von Südkoreanern hatten den Rücktritt von Park gefordert, die wegen der Affäre um ihre Freundin Choi immer stärker unter Druck geraten war.

Choi wird vorgeworfen, dank ihrer Beziehung zur Präsidentin zahlreiche Unternehmen genötigt zu haben, ihre Stiftungen und Organisatoren zu sponsern. Sie soll sich dabei persönlich bereichert haben. Park hatte sich mehrmals für die Affäre entschuldigt, aber bestritten, in kriminelle Aktivitäten verstrickt zu sein.

Bei der Wahl Ende 2012 hatten sich Südkoreaner in der jetzt 65 Jahre alten Park zum ersten Mal für eine Frau als Präsidentin entschieden. Ihr Vater war der frühere Diktator Park Chung Hee, der das Land in den 60er und 70er Jahren mit eiserner Faust regiert hatte./dg/DP/zb

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Chinas Zentralbankchef rechnet mit stabiler Entwicklung des Yuan
10.03.2017 06:31

PEKING (awp international) - China ist Sorgen vor einer sich fortsetzenden Abwertung der chinesischen Währung entgegengetreten. Der Wechselkurs des Yuan werde sich in diesem Jahr "automatisch" stabilisieren, weil die Wirtschaft gestärkt sei und "das globale Vertrauen in die Wachstumsaussichten" der zweitgrössten Volkswirtschaft wieder zunehme, sagte Chinas Zentralbank-Gouverneur Zhou Xiaochuan Freitag am Rande des Volkskongresses in Peking.

Der Zentralbankchef fügte an, dass Unsicherheiten auf den globalen Währungsmärkten nur schwer vorhersehbar und Fluktuationen normal seien. Der Yuan hatte zum US-Dollar im vergangenen Jahr 6,5 Prozent an Wert verloren./jpt/DP/zb

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China warnt vor Handelskonflikt mit den USA und sieht 'nur Schmerzen'
12.03.2017 14:29

PEKING (awp international) - China hat davor gewarnt, dass ein Handelskonflikt mit den USA beide Staaten zu Verlieren machen könnte. Eine solche Auseinandersetzung zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt würde "nur Schmerzen" auslösen und keinen Gewinner hervorbringen, sagte Chinas Handelsminister Zhong Shan am Samstag am Rande des Volkskongresses in Peking. Das Handelsvolumen beider Länder sei heute mit 519,6 Milliarden Dollar mehr als 200 Mal grösster als zu Beginn der diplomatischen Beziehungen im Jahr 1979.

"Viele unserer Freunde im Westen denken, China könne die USA nicht verlassen. Sie liegen halb richtig. Die USA können auch China nicht verlassen", sagte Zhong Shan mit Verweis auf die engen Verflechtungen beider Wirtschaftsmächte. So würden etwa 26 Prozent aller Flugzeuge von Boeing und 16 Prozent aller US-Autos nach China verkauft.

US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf und auch danach angedroht, hohe Strafzölle gegen China verhängen zu wollen. Seit seinem ersten präsidialen Telefonat mit Chinas Staats- und Regierungschefs Xi Jinping im Februar war davon allerdings keine Rede mehr. Mit Blick auf den Zustand des chinesischen Aussenhandels sagte Handelsminister Zhong Shan, es bestünden noch immer "viele Unsicherheiten". Weil die Werte der Importe die der Exporte deutlich überstieg, hatte China im Februar sein erstes Handelsbilanzdefizit seit drei Jahren eingefahren./jpt/DP/he

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China: Industrie und Investitionen überzeugen - Einzelhandel enttäuscht
14.03.2017 06:36

PEKING (awp international) - Überwiegend positive Signale zu Chinas Wirtschaft: Während die Industrieproduktion und die Investitionen zum Jahresstart besser als erwartet ausgefallen sind, hat der Einzelhandelsumsatz enttäuscht. Die Produktion in den Industriebetrieben nahm in den ersten beiden Monaten des Jahres etwas an Fahrt auf. Im Januar und Februar sei sie um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, teilte die Regierung am Dienstag in Peking mit. Dies war der höchste Wert seit August 2015. In den vergangenen sieben Monaten war die Industrieproduktion um jeweils 6,0 Prozent gestiegen.

Wegen des zeitlich immer leicht verschobenen Neujahrsfest veröffentlicht die Regierung die Daten zur Industrieproduktion zur besseren Vergleichbarkeit zum Jahresanfang immer über zwei Monate. Nachdem die Stimmung bei den Einkaufsmanagern der Industrieunternehmen zuletzt gut war, hatten Experten mit einem Anziehen des Produktionswachstums gerechnet - im Schnitt hatten sie mit einem Plus von 6,2 Prozent gerechnet. Ähnlich sah es bei den Investitionen aus. Diese zogen in den ersten beiden Monaten um 8,9 Prozent an - der höchste Werte seit Juni 2016.

Enttäuscht haben dagegen die Umsätze im Einzelhandel. Deren Wachstum fiel im Januar und Februar auf 9,5 Prozent und damit den niedrigsten Wert seit vielen Jahren zurück. Der Anstieg des Einzelhandelsumsatz kann schon seit einiger Zeit nicht mehr an die extrem hohen Raten um das Jahr 2010 anknüpfen, war aber zuletzt zumindest immer noch zweistellig. Der Rutsch unter die Zehn-Prozent-Marke kam für Volkswirte überraschend. Experten führten dies auf die zum Jahresstart schwachen Autoabsätze zurück. Diese waren zum Jahresauftakt wegen reduzierter Steuersubventionen leicht rückläufig./zb/mne/stk

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China weist Vorwurf der Währungsmanipulation zurück
15.03.2017 06:46

PEKING (awp international) - China will den Wechselkurs seiner Währung "allgemein stabil" halten. Nach Vorwürfen des neuen US-Präsidenten Donald Trump über chinesische Wechselkursmanipulationen sagte Ministerpräsident Li Keqiang am Mittwoch in Peking: "China hat nicht die Absicht, seine Währung abzuwerten, um seine Exporte zu fördern." Auf einer Pressekonferenz nach Abschluss der jährliche Tagung des Volkskongresses sagte Li Keqiang ferner: "China hat nicht die Absicht, sich an einem Wechselkurskrieg zu beteiligen."/lw/DP/zb

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Chinas Volkskongress endet: Weniger Wachstum - Militäretat gebilligt
15.03.2017 06:30

PEKING (awp international) - China will mit einer vorsichtigen Wirtschaftspolitik für Stabilität sorgen. Das Wachstums soll sich in diesem Jahr auf "rund 6,5 Prozent" verlangsamen, wie aus den Plänen von Premier Li Keqiang hervorgeht, die der Volkskongress zum Abschluss seiner elftägigen Jahrestagung am Mittwoch billigte. "Stabilität ist von übergeordneter Bedeutung", heisst es darin. Ausländische Kritiker vermissten allerdings ehrgeizige Reformen, um die zweitgrösste Volkswirtschaft stärker in Richtung Marktwirtschaft zu steuern.

Die knapp 2900 Delegierten in der Grossen Halle des Volkes in Peking billigten seinen Rechenschaftsbericht mit nur 14 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen. Damit zeigte sich nur halb so viel Widerstand wie im Vorjahr. Das nicht frei gewählte chinesische Parlament hat in seiner Geschichte bisher noch jede Vorlage angenommen. Unmut zeigt sich nur in den Gegenstimmen oder Enthaltungen. Die Abstimmungsergebnisse werden in den chinesischen Staatsmedien auch nicht erwähnt.

Der Volkskongress nahm auch den Gesamthaushalt mit einer hohen Neuverschuldung und dem Militäretat an. 208 Delegierte stimmten dagegen und 71 enthielten sich. Als weitere Demonstration der Geschlossenheit war die Zustimmung auch beim Haushalt grösser als im Vorjahr. Die Verteidigungsausgaben sollen um sieben Prozent steigen - so langsam wie seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr.

Der Zuwachs für das chinesische Militär fällt angesichts der Pläne des neuen US-Präsidenten Donald Trump für eine Steigerung des US-Verteidigungshaushalts um zehn Prozent vergleichsweise bescheiden aus, liegt aber über der Steigerung des chinesischen Gesamthaushalts. China gibt heute mehr für sein Militär aus als seine Nachbarn Japan, Südkorea, die Philippinen und Vietnam zusammen.

Vor dem nur alle fünf Jahre stattfindenden Parteitag im Herbst waren die Diskussionen am Rande der Tagung geprägt von Spekulationen über die Zusammensetzung der künftigen Führungsmannschaft. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping will den bisher siebensitzigen Ständigen Ausschuss des Politbüros, den engsten Führungszirkel, neu besetzen und damit seine Macht konsolidieren. Über das Gerangel hinter den Kulissen drang aber nichts an die Öffentlichkeit.

Beobachter spekulierten, dass Li Keqiang zwar weiter in dem Gremium sitzen wird, aber als Premier ersetzt und den eher zeremoniellen Posten des Parlamentschefs übernehmen wird. Ihm wird der schlechte Zustand der Wirtschaft angelastet, die vor allem durch steigende Verschuldung auf Trab gehalten wird. Mit 6,7 Prozent hatte Chinas Wirtschaft im vergangenen Jahr das langsamste Wachstum seit 26 Jahren erreicht.

Das Haushaltsdefizit steigt im Vergleich zum Vorjahr um 200 Milliarden weiter auf 2,38 Billionen Yuan (heute umgerechnet 324 Milliarden Euro). Das Defizit wird weiter bei drei Prozent der Wirtschaftsleistung liegen, was allgemein als wichtige Grenze gilt. Doch sind Experten besorgt über die wachsende Verschuldung lokaler Regierungen und Unternehmen, die ein kritisches Niveau erreicht hat.

Nach der Abschlusszeremonie des Volkskongresses wollte der Premier seine jährliche Pressekonferenz geben./lw/DP/zb

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Chinas Notenbank erhöht Kosten für Banken bei kurzfristiger Geldversorgung
16.03.2017 06:59

PEKING (awp international) - Chinas Notenbank hat die geldpolitischen Zügel erneut sanft angezogen. Die Zinssätze für kurzfristige Massnahmen zur Geldbeschaffung für Banken seien leicht angezogen worden, teilte die Notenbank (PBOC) am Donnerstag in Peking nur wenige Stunden nach der Leitzinserhöhung in den USA mit.

Die Zinsen für Kredite an Banken, die mit Wertpapieren abgesichert sind (sogenannte Repo-Geschäfte), mit Laufzeiten von 7, 14 und 28 Tagen seien um 0,10 Prozentpunkte auf 2,45, 2,60 beziehungsweise 2,75 Prozent erhöht worden. Diese Sätze waren zuletzt Anfang Februar leicht angehoben worden.

Ebenfalls etwas teurer wurden die Kosten für Geld aus einem Fonds, der die Geldinstitute mittelfristig mit Kapital versorgt. Die Massnahmen waren nach zuletzt wieder anziehenden Preisen und einer stabilen Wirtschaft erwartet worden.

Die Notenbank betonte, dass die Schritte vom Donnerstag nicht mit einer Leitzinserhöhung gleichzusetzen sind./zb/stk

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