Schuldenkrise Asien

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Japanische Notenbank hält an Geldpolitik unverändert fest
16.03.2017 06:30

TOKIO (awp international) - Japans Zentralbank bleibt auf Kurs. Die Geldschleusen werden vorerst nicht weiter geöffnet. Das entschied die Bank von Japan (BoJ) am Donnerstag nach Abschluss zweitägiger Beratungen. Im Gegensatz dazu hatte die US-Notenbank Federal Reserve zuvor ihre Geldpolitik weiter gestrafft und die Leitzinsen angehoben. Der Zinssatz, zu dem sich US-Banken gegenseitig Geld leihen, steigt damit um 0,25 Punkte auf ein Niveau von 0,75 bis 1,0 Prozent.

Japans Notenbank versucht verzweifelt, die jahrelange Deflation dauerhaft zu überwinden und den Wachstumsmotor anzukurbeln. Ihr Ziel ist eine Inflationsrate von zwei Prozent, das sie jedoch wiederholt nach hinten schieben musste. Seit Februar 2016 gilt ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent.

Die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt habe ihre moderate Erholung fortgesetzt, teilte die Bank von Japan am Donnerstag weiter mit./ln/DP/zb

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OECD warnt vor rasant steigenden Unternehmensschulden in China
21.03.2017 07:47

PEKING (awp international) - Die hohen Schulden chinesischer Unternehmen werden nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) zu einem immer ernsteren Problem für die zweitgrösste Volkswirtschaft. In ihrem jüngsten China-Bericht, der am Dienstag in Peking vorgelegt wurde, warnte die OECD vor der "rasant steigenden" Verschuldung, die in Verbindung mit einer abkühlenden Wirtschaft zu einer "deutlichen Erhöhung systemischer Risiken" führe.

Die OECD empfiehlt, Reformen bei Staatsbetrieben voranzutreiben. In von Überkapazitäten geplagten Branchen sollten Firmen nicht künstlich durch Garantien vom Staat am Leben gehalten werden. Zudem sollten mehr Staatsbetrieben privatisiert werden. Auch Haushalte hätten sich neben Unternehmen zuletzt stärker verschuldet.

Trotz der Warnungen äusserte sich der Bericht auch zuversichtlich über Entwicklungen in China. Einkommensungleichheit und Armut seien gesunken. Die Forschungsausgaben lägen deutlich über Ländern mit einer vergleichbaren Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung.

Im Vergleich zu einem Bericht im November hob die OECD ihre Wachstumsprognose für 2017 leicht von 6,4 Prozent auf 6,5 Prozent an. Auch Chinas Regierung rechnet mit einem Wachstum von "rund 6,5 Prozent" - so wenig wie seit mehr als 25 Jahren nicht mehr./jpt/DP/zb

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Japans Exporte legen dritten Monat in Folge zu
22.03.2017 07:01

TOKIO (awp international) - Japans Exportwirtschaft hat im Februar von der anziehenden weltweiten Nachfrage profitiert und besser abgeschnitten als von Experten erwartet. Der Anstieg im abgelaufenen Monat war der stärkste seit zwei Jahren. Im vergangenen Jahr lag das Neujahrsfest in Asien überwiegend im Februar, in diesem Jahr war es bereits im Januar. Das stütze die Ausfuhren zusätzlich.

Im Februar seien die Ausfuhren der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt um 11,3 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch mit. Volkswirte waren von einem geringeren Zuwachs um 10,1 Prozent ausgegangen.

Ein weiterer Grund für das starke Abschneiden der japanischen Exportwirtschaft waren gute Geschäfte in Asien, vor allem mit dem wichtigen Handelspartner China. "Im Jahresvergleich waren die Exporte nach Asien sehr stark, aber die in die USA und die EU sind nicht sehr deutlich angewachsen", sagte Masaki Kuwahara, ein Analyst bei Nomura. Die schwachen Zahlen mit Blick auf die Ausfuhren in die USA und die EU liessen Zweifel an der Nachhaltigkeit des Aufschwungs aufkommen./stk/fbr

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Japans Notenbankchef sieht keinen Grund für Ende der lockeren Geldpolitik
24.03.2017 08:39

TOKIO (awp international) - Der Chef der japanischen Notenbank, Haruhiko Kuroda, sieht derzeit keinen Grund zur Straffung der extrem lockeren Geldpolitik in Japan. Bloss weil es Zinsanhebungen andernorts gebe, werde man den Zielwert für die langfristigen Zinsen nicht anheben, sagte Kuroda am Freitag bei einer Konferenz in Tokio. Es gebe derzeit auch keinen Grund, die kurzfristigen Zinsen zu erhöhen.

Bei ihrer jüngsten Zinsentscheidung Mitte März hatte die Bank von Japan ihre Geldpolitik unverändert beibehalten. Die japanischen Währungshüter versuchen bislang vergeblich, die jahrelange Deflation dauerhaft zu überwinden und den Wachstumsmotor anzukurbeln. Ihr Ziel ist eine Inflationsrate von zwei Prozent, das sie jedoch wiederholt nach hinten schieben mussten. Seit Februar 2016 gilt ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent.

Zudem kauft die Bank von Japan ähnlich wie die Europäische Zentralbank (EZB) in erheblichem Umfang Wertpapiere, um die Marktzinsen niedrig zu halten und die Kreditvergabe an Unternehmen anzukurbeln. Selbst wenn sie das Volumen der Käufe künftig reduzieren würde, sei es für die Notenbank angesichts eines enger werdenden Angebots möglich, damit den gleichen Einfluss auf die Anleihezinsen zu erzielen, sagte Kuroda am Freitag. Man werde nicht die Kontrolle über den langfristigen Zins verlieren.

Im Gegensatz zu anderen Notenbanken hat sich die Bank von Japan einen Zielwert für die Rendite zehnjähriger Staatspapiere gesetzt. Diese soll demnach ungefähr bei null Prozent liegen. Experten gehen von einem Toleranzbereich zwischen minus 0,1 und plus 0,1 Prozent aus.

Anfang Februar war die Rendite jedoch zwischenzeitlich über 0,15 Prozent geklettert, nachdem eine Anleiheemission für den japanischen Staat ungünstig verlaufen war. Erst nachdem die Notenbank für Anleihen mit bestimmten Laufzeiten Kaufbereitschaft in unlimitierter Höhe signalisiert hatte, beruhigte sich die Lage am Rentenmarkt und die Renditen fielen wieder zurück./tos/jkr/stb

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Japan: Wichtiger Preisindex steigt erstmals seit 2015 zweimal hintereinander
31.03.2017 06:46

TOKIO (awp international) - Hoffnungsschimmer für Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda: Im Februar zog der bei den Währungshütern besonders im Fokus stehende Preisindex für Konsumgüter ohne frische Lebensmittel erneut an. Der Indikator konnte damit erstmals seit Ende 2015 zweimal hintereinander zulegen. Im Februar seien die Preise in dieser Abgrenzung im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. Der Anstieg kommt aber nicht überraschend. Experten hatten mit einem Plus in dieser Grössenordnung gerechnet.

Trotz der leichten Erholung machen die Daten aber auch deutlich, dass die Preisentwicklung immer noch weit von der Zielmarke der japanischen Notenbank entfernt ist. Die Währungshüter streben eine Inflation von zwei Prozent an, weil sie dann die Preisstabilität als gewährleistet ansehen. In Japan ist die Preisentwicklung schon seit langem vergleichsweise schwach. Dies gilt auch als ein Beleg für die schwache Entwicklung der Wirtschaft.

Zudem besteht die Gefahr, dass Verbraucher Kaufentscheidungen in der Hoffnung auf sinkende Preise aufschieben. Japans Währungshüter versuchen seit geraumer Zeit mit einer extrem lockeren Geldpolitik gegen die schwache Preisentwicklung vorzugehen. Mehrfach hat die Bank of Japan ihren Kurs verschärft, zuletzt sogar in Richtung einer direkten Zinssteuerung am Kapitalmarkt. Der Erfolg dieser aggressiven Politik hält sich jedoch in Grenzen./zb/fbr

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Japans Industrie legt im Februar wieder deutlich zu - Erwartungen übertroffen
31.03.2017 06:42

TOKIO (awp international) - Japans Industrie hat sich im Februar wieder von ihrem Rückschlag zum Jahresauftakt erholt. Die Industrieproduktion sei im Februar im Vergleich zum Vormonat um 2,0 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. Experten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg von 1,2 Prozent gerechnet. Im Januar war die Industrieproduktion im Monatsvergleich noch überraschend um 0,4 Prozent gesunken./zb/jha/

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China: Stimmung in staatlichen Industriekonzernen steigt auf Mehrjahreshoch
31.03.2017 06:32

PEKING (awp international) - Bei den staatlichen chinesischen Industriebetrieben ist die Stimmung so gut wie seit Jahren nicht mehr. Das deutet auf eine weitere Belebung der Industrieproduktion hin. Der staatliche Einkaufsmanagerindex stieg im März leicht von 51,6 Punkten im Februar auf 51,8 Punkte, teilte die nationale Statistikbehörde am Freitag in Peking mit. Dies ist der höchste Stand seit April 2012. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 51,7 Punkte gerechnet.

Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der Aktivität in den Industrieunternehmen. Werte darunter deuten auf eine schrumpfende Produktion hin. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe reflektiert vor allem die Stimmung bei Staatsbetrieben.

Die Lage bei kleineren und privaten Firmen wird dagegen eher von dem vom Wirtschaftsmagazin Caixin ermittelten Einkaufsmanagerindex signalisiert. Dieser wird an diesem Montag (3. April) veröffentlicht./zb/jha/

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China: 'Caixin'-Stimmungsindex schwächelt etwas
02.04.2017 18:06

PEKING (awp international) - Die Stimmung in den chinesischen Unternehmen hat sich im März zweigeteilt gezeigt. Während in den staatlichen Industriekonzernen die Stimmung so gut ist wie seit Jahren nicht mehr, trübte sich die Lage bei kleinen und mittelgrossen Unternehmen ein. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" am Samstag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe fiel entsprechend im März von 51,7 Punkten im Vormonat auf 51,2 Punkte. Der Indikator entfernt sich damit weiter von seinem zum Jahresende erreichten 17-Monats-Hoch bei 53,4 Punkten.

Dabei bremsten im März sowohl rückläufige Produktionsraten, Aufträge und Preise die Unternehmen. Im Gegensatz dazu hatte am Freitag die nationale Statistikbehörde in Peking über einen Anstieg des von ihr erhobenen staatlichen Einkaufsmanagerindex um 0,2 auf 51,8 Punkte berichtet. Dies ist der höchste Stand seit April 2012.

Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der Aktivität in den Industrieunternehmen. Werte darunter deuten auf eine schrumpfende Produktion hin. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe reflektiert vor allem die Stimmung bei grossen Staatsbetrieben. Der von "Caixin" erhobene Stimmungsindex konzentriert sich hingegen auf kleinere, exportorientierte Unternehmen./stb

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China: 'Caixin'-Stimmungsindex trübt sich weiter ein
06.04.2017 06:56

PEKING (awp international) - Die Stimmung bei den chinesischen Dienstleistern hat sich den dritten Monat in Folge etwas eingetrübt. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" am Donnerstag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe ging im März leicht auf 52,2 (Februar: 52,6) Punkte zurück. Damit deutet der Indikator, der die Stimmung bei kleinen und mittelgrossen Unternehmen zeigt, zwar immer noch auf Wachstum hin. Dieses hat sich aber auf das niedrigste Niveau seit sechs Monaten abgekühlt. Im Dezember war das Stimmungsbarometer noch auf den höchsten Stand seit rund eineinhalb Jahren gestiegen.

Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität. Werte darunter deuten auf eine rückläufige Entwicklung hin. Da China mitten im Wandel von einer verlängerten Werkbank der Welt hin zu einer stärker auf Dienstleistungen gestützten Wirtschaft steckt, rückt das Dienstleistungsgewerbe mehr in den Fokus. Chinas Wachstumsrate war im vergangenen Jahr mit 6,7 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen./fbr/stw

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Chef von Chinas Versicherungsaufsicht unter Korruptionsverdacht
09.04.2017 11:52

Peking (awp/sda/reuters) - Chinas Führung hat in ihrem Kampf gegen Korruption nun den Chef der Versicherungsaufsicht ins Visier genommen. Gegen Xiang Junbo werde wegen des Verdachts "schwerer Disziplinarverstösse" ermittelt, teilte die kommunistische Regierungspartei am Sonntag mit.

Diese Wortwahl wird in der Volksrepublik gewöhnlich genutzt, wenn es um Korruption geht. Details wurden nicht genannt.

Xiang steht seit 2011 an der Spitze der Aufsicht über den Versicherungssektor und ist auch Mitglied des für die Geldpolitik zuständigen Gremiums der Zentralbank. Die Behörde des Ex-Bankers ging zuletzt verstärkt gegen Versicherer vor, die in riskante Spekulationen am Finanzmarkt beteiligt waren.

Chinas Staatschef Xi Jinping hat der Korruption in seinem Land den Krieg erklärt. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche einst unantastbare Mitglieder der Kommunistischen Partei, der Regierung, des Militärs und Mitarbeiter staatlicher Unternehmen im Zuge der Kampagne verurteilt.

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Verbraucherpreise in China steigen moderat
12.04.2017 07:46

PEKING (awp international) - In China setzt sich die moderate Inflation fort. Nach Angaben des nationalen Statistikamts vom Mittwoch stiegen die Verbraucherpreise im März um 0,9 Prozent zum Vorjahresmonat. Der Anstieg war nur etwas stärker als der Zuwachs von 0,8 Prozent im Februar. Analysten hatten aktuell eine Rate von 1,0 Prozent erwartet.

Auf Ebene der Produzenten liegen die Preissteigerungen jedoch deutlich höher. Wie das Statistikamt ebenfalls mitteilte, erhöhten sich die Erzeugerpreise im März um 7,6 Prozent zum Vorjahresmonat. Im Februar hatte die Rate mit 7,8 Prozent den höchsten Wert seit Ende 2008 erreicht.

Die Produzentenpreise geben einen Hinweis auf die absehbare Inflationsentwicklung, allerdings wird der Preisauftrieb meist nicht vollständig an die Verbraucher weitergereicht. Der seit Anfang 2016 merklich höhere Preisauftrieb unter Herstellern gilt überwiegend als positives Zeichen, weil er auf einen Abbau hoher Überkapazitäten und eine solidere Konjunktur schliessen lässt.

Die allenfalls moderate Inflation auf Verbraucherebene gibt der chinesischen Notenbank Spielraum, die Binnenkonjunktur mit ihrer lockeren Geldpolitik weiter zu unterstützen. Zuletzt scheint sich die konjunkturelle Lage in China aber stabilisiert zu haben, nachdem zuvor eine stärkere Abkühlung befürchtet worden war. Ein Grund für die Stabilisierung sehen Fachleute in der wieder robusteren globalen Konjunktur, nicht zuletzt in grossen Schwellenländern./bgf/das

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Erzeugerpreise in China steigen weiter stark - Inflation schwach
12.04.2017 06:30

PEKING (awp international) - Die Erzeugerpreise in China sind im März erneut kräftig gestiegen, doch lag der Zuwachs im März erstmals seit sieben Monaten leicht unter dem Niveau des Vormonats. Wie das Statistikamt in Peking am Mittwoch mitteilte, legten die Preise auf Grosshandelsebene um 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu - etwas weniger als im Februar mit 7,8 Prozent. Ursache sind vor allem fallende Preise für Eisenerz und Kohle. Analysten hatten für März mit einem Plus von 7,5 Prozent gerechnet.

Die Inflation war weiter schwach. Die Verbraucherpreise stiegen nur um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Experten hatten ein Prozent erwartet. Der Anstieg liegt deutlich unter der Vorgabe der Regierung von drei Prozent./lw/DP/stk

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Chinas Export steigt so stark wie seit zwei Jahren nicht
13.04.2017 07:43

PEKING (awp international) - Der Aussenhandel Chinas hat sich im März von seiner starken Seite gezeigt. Nach Regierungszahlen vom Donnerstag lagen die Ausfuhren in US-Dollar bewertet 16,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Das ist der stärkste Anstieg seit Februar 2015. Die Erwartungen von Analysten, die einen Zuwachs von 4,3 Prozent erwartet hatte, wurden klar übertroffen.

In der Landeswährung Yuan gerechnet erhöhten sich die Exporte noch deutlicher um 22,3 Prozent. Auch in dieser Rechnung wurden die Markterwartungen klar übertroffen. Die Einfuhren, ein Indikator für die Binnennachfrage Chinas, erhöhten sich ebenfalls deutlich. In Dollar bewertet stiegen sie zum Vorjahresmonat um 20,3 Prozent. In Yuan erhöhten sie sich sogar um 26,3 Prozent. Im Vormonat Februar waren die Einfuhren noch wesentlich stärker gestiegen.

Aussenhandelszahlen für das erste Quartal sind in China meistens mit Vorsicht zu interpretieren. Dies liegt daran, dass die Feiertage rund um das chinesische Neujahresfest viele Wirtschaftszahlen verzerren können./bgf/stb

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Chinas Wirtschaft zeigt erste Anzeichen für langsameres Wachstum
02.05.2017 06:59

(Ausführliche Fassung)

PEKING (awp international) - Die Stimmung in der chinesischen Industrie hat sich im April wieder verschlechtert. Experten halten den Anfang eines Abwärtstrends für möglich. Ein wichtiger Frühindikator im herstellenden Gewerbe deutet auf eine Abschwächung der Konjunktur der zweitgrössten Volkswirtschaft hin. So fiel der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" veröffentlichte Einkaufsmanagerindex (PMI) um 0,9 auf 50,3 Punkte, während Produktion und neue Geschäfte auf den niedrigsten Stand seit September zurückgingen. Analysten hatten mit einem leichten Anstieg auf 51,3 Punkten gerechnet.

"Der Abwärtsdruck in der Produktion tritt schrittweise zu Tage, indem alle Indikatoren schwächer werden", sagte der "Caixin"-Ökonom Zhong Zhengsheng am Dienstag. Er sah den möglichen Anfang eines Abwärtstrends, der die chinesische Wirtschaft in Kürze erfassen könnte, da Preise für Industrieprodukte zurückgingen und das Auffüllen der Lager zu Ende gehe. Mit 50,3 Punkten lag der "Caixin"-Index, der stärker kleine und private Unternehmen erfasst, nur knapp über der kritischen Grenze von 50 Punkten. Darüber ist von einer Expansion auszugehen, darunter muss mit einer Kontraktion gerechnet werden.

Am Sonntag war schon der offizielle Einkaufsmanagerindex des Statistikamtes, der stärker grosse und staatliche Unternehmen erfasst, für April mit 51,2 Punkten unerwartet schlecht ausgefallen. Im Vormonat hatte der wichtige Frühindikator für die zweitgrösste Volkswirtschaft noch bei 51,8 Punkten gelegen, so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Analysten hatten im April beim offiziellen PMI einen höheren Wert erwartet.

Chinas Wirtschaft war im ersten Quartal mit 6,9 Prozent überraschend schnell gewachsen, doch rechnen Experten für den Rest des Jahres eher mit einer Abschwächung. Im vergangenen Jahr waren 6,7 Prozent Wachstum erreicht worden, während die Vorgabe für dieses Jahr bei rund 6,5 Prozent liegt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe reflektiert vor allem die Stimmung bei grossen Staatsbetrieben. Der von "Caixin" erhobene Stimmungsindex konzentriert sich hingegen auf kleinere, exportorientierte Unternehmen./lw/stk/zb

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Chinas Aussenhandel läuft gut - aber nicht so gut wie erhofft
08.05.2017 06:30

PEKING (awp international) - China Aussenhandel hat auch im April deutlich zugelegt. Allerdings blieben die Wachstumsraten bei den Aus- und Einfuhren deutlich hinter denjenigen vom März und auch den Erwartungen der Experten zurück. Die Exporte seien im April um acht Prozent auf 180 Milliarden Dollar gestiegen, wie aus am Montag veröffentlichten Daten der Zollverwaltung hervorgeht.

Bei den Importen habe das Plus 11,9 Prozent auf 142 Milliarden Dollar betragen. Im März waren die Ex- und Importe noch stärker gestiegen. Experten hatten damit gerechnet, dass Chinas Wirtschaft im April nicht an die hohen Zuwächse des Vormonats anknüpfen kann. Die veröffentlichten Daten fielen aber noch niedriger aus als erwartet./zb/jsl

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Konsumentenpreise in China ziehen etwas stärker an als zuletzt
10.05.2017 06:53

PEKING (awp international) - In China hat die Inflation etwas angezogen. Die Konsumentenpreise seien im April um 1,2 Prozent gestiegen, teilte das nationale Statistikamt am Mittwoch in Peking mit. Damit fiel die Teuerung etwas höher aus, als Experten erwartet hatten. Im März hatte die Inflationsrate 0,9 Prozent betragen. Die allenfalls moderate Inflation auf Verbraucherebene gibt der chinesischen Notenbank Spielraum, die Binnenkonjunktur mit ihrer lockeren Geldpolitik weiter zu unterstützen./zb/stb

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Japans Wirtschaft stärker gewachsen als erwartet
18.05.2017 06:39

TOKIO (awp international) - Die japanische Wirtschaft ist im ersten Quartal gewachsen. Wie die Regierung am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten bekanntgab, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Januar und März im Vergleich zum Vorquartal um 0,5 Prozent. Das entspricht einem Anstieg um eine hochgerechnete Jahresrate von real 2,2 Prozent. Viele Ökonomen hatten mit einem geringeren Wachstum gerechnet.

Der Privatkonsum, der in Japan zu rund 60 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes beiträgt, zog um 0,4 Prozent an. Bezogen auf das am 31. März beendete Fiskaljahr wuchs die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt um 1,3 Prozent, wie die Regierung mitteilte./ln/DP/zb

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Japanische Exporte legen zum fünften Mal in Folge zu
22.05.2017 07:31

Tokio (awp/sda/reu) - Bei der japanischen Exportwirtschaft laufen die Geschäfte weiter rund. Der Wert der Ausfuhren erhöhte sich im April um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Finanzministerium am Montag mitteilte. Experten hatten im Mittelwert mit einem Zuwachs um 7,8 Prozent gerechnet.

Es war bereits der fünfte Monat in Folge, in dem es einen Anstieg des Exportes gab. Die Zahlen nähren die Hoffnung, dass sich die wirtschaftliche Erholung in Japan fortsetzt.

Im Handel mit den USA sank indes der japanische Überschuss um 4,2 Prozent auf umgerechnet 5,1 Milliarden Franken. US-Präsident Donald Trump hatte Japan wegen des Ungleichgewichtes immer wieder mit einer härteren Gangart gedroht und damit Sorgen in der Exportnation ausgelöst. Mit den jetzigen Zahlen könnte der Druck etwas sinken.

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Moody's stuft China erstmals seit 1989 ab wegen Schuldenrisiko
24.05.2017 07:48

(Ausführliche Fassung)

PEKING/FRANKFURT (awp international) - Die US-Ratingagentur Moody's hat den Daumen über China gesenkt. Dies ist die erste Abstufung seit 1989. Das Rating werde von 'Aa3' auf 'A1' zurückgenommen, teilte Moody's am frühen Mittwochmorgen mit. Besonders die Schuldensituation im Land ist den Analysten ein Dorn im Auge. Chinas Regierung relativierte das Rating in einer ersten Stellungnahme.

Ihren Ausblick hoben die Experten von Moody's von 'negativ' auf 'stabil' an. Moody's hatte Anfang März den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Chinas reduziert und somit eine Abstufung des Ratings in Aussicht gestellt.

REGIERUNG WEIST KRITIK VON MOODY'S ZURÜCK

Kritisch sehen die Moody's-Analysten die Schuldensituation im Land. Hier gebe es eine hohe Wahrscheinlichkeit von einem deutlichen Anstieg in allen Wirtschaftszweigen. Damit würden auch die Belastungen für den Staatshaushalt wachsen. Zudem sehen die Experten Zweifel an der Reformfähigkeit des Landes. Ebenso kritisch bewerten sie die sinkenden Devisenreserven.

In einer Mitteilung auf der Seite des chinesischen Finanzministerium versuchte die Regierung, die Kritik von Moody's zu relativieren. Die Rating-Agentur unterschätze die Fähigkeit Chinas, Wirtschaftsreformen auf der Angebotsseite durchzuführen und die Nachfrage anzukurbeln. Das Finanzministerium sehe keine nennenswerten Veränderungen in ihren Risikoeinschätzungen für die Schuldenlage in den Jahren 2018 bis 2020.

MÄRKTE REAGIEREN WEITGEHEND GELASSEN

Die Aktienmärkte in China haben die Abstufung gut verdaut. Zum Handelsstart ging es zunächst abwärts, im Verlauf machten die Indizes die Verluste aber fast ganz wieder wett. Die Herabstufung habe die Anleger auf dem falschen Fuss erwischt, sagte Sandra Chow, Analystin bei CreditSights in Singapur. Das Überraschungsmoment habe zunächst reflexartig für eine negative Reaktion gesorgt. Die chinesische Währung Yuan geriet im asiatischen Handel ebenso kurz unter Druck und fing sich dann aber weitgehend wieder.

Der Dax dürfte sich am Mittwoch zunächst unbeeindruckt von der jüngsten Abstufung Chinas durch die Ratingagentur Moody's zeigen. Im Blick der Anleger wird vor allem das Protokoll der US-Notenbank Fed stehen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen praktisch unverändert.

Chinas Wirtschaft war im ersten Quartal mit 6,9 Prozent überraschend schnell gewachsen, doch rechnen Beobachter für den Rest des Jahres eher mit einer Abschwächung. Im vergangenen Jahr waren 6,7 Prozent Wachstum erreicht worden, während die Vorgabe für dieses Jahr bei rund 6,5 Prozent liegt. Nach Meinung von Wirtschaftsexperten hält Peking die Wirtschaft vor allem durch Konjunkturprogramme am Leben./stk/fbr

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In Japan ziehen Preise weiter kaum an - Regierungsziel in weiter Ferne
26.05.2017 06:51

TOKIO (awp international) - In Japan bleibt der Preisauftrieb trotz einer leichten Besserung in den vergangenen Monaten schwach. Im April zog der bei den Währungshütern besonders im Fokus stehenden Preisindex für Konsumgüter ohne frische Lebensmittel zum vierten Mal in Folge an.

Der Index stieg nach Angaben der Regierung vom Freitag im April im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent - nach einem Plus von 0,2 Prozent im März. Der Zugewinn fiel allerdings etwas geringer aus als Experten erwartet hatten. Zudem ist der Anstieg weiter weit vom Ziel der Notenbank und der Regierung einer Inflationsrate in Höhe von 2 Prozent entfernt.

In Japan ist die Preisentwicklung schon seit langem vergleichsweise schwach. Dies gilt auch als ein Beleg für die maue Entwicklung der Wirtschaft. Zudem besteht die Gefahr, dass Verbraucher Kaufentscheidungen in der Hoffnung auf sinkende Preise aufschieben. Japans Währungshüter versuchen seit geraumer Zeit mit einer extrem lockeren Geldpolitik gegen die schwache Preisentwicklung vorzugehen.

Mehrfach hat die Bank of Japan ihren Kurs verschärft, zuletzt sogar in Richtung einer direkten Zinssteuerung am Kapitalmarkt. Der Erfolg dieser aggressiven Politik hält sich jedoch in Grenzen. Notenbankchef Haruhiko Kuroda musste zuletzt die Inflationsprognose für das bis Ende März 2018 laufende Fiskaljahr leicht senken./zb/fbr

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China: 'Caixin'-Industrieindex auf tiefstem Stand seit fast einem Jahr
01.06.2017 08:17

(Ausführliche Fassung)

PEKING (awp international) - Die Stimmung bei kleineren und mittleren chinesischen Industriebetrieben hat sich im Mai anders als bei grösseren und staatlichen Konzernen überraschend eingetrübt. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex sackte dabei erstmals seit fast einem Jahr unter die wichtige Schwelle von 50 Punkten. Der Indikator fiel nach Angaben vom Donnerstag auf 49,6 (April: 50,3) Zähler. Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet, dabei aber erwartet, dass der Wert über der runden Marke bleibt.

Der Rückgang des Indikators signalisiere eine marginale Verschlechterung der Betriebsbedingungen und gehe mit schwächeren Zuwächsen bei Produktion und Aufträgen einer, hiess es von "Caixin".

Bei Werten unter 50 Punkten ist von einem Schrumpfen der Aktivitäten bei den befragten Unternehmen auszugehen. Das Wirtschaftsmagazin Caixin erfasst bei seinem Einkaufsmanagerindex vor allem kleine und privat geführte Unternehmen. Der vom Staat ermittelte Indikator, der sich auf grössere Betriebe und staatlich kontrollierte Unternehmen konzentriert, war bereits am Mittwoch veröffentlicht worden. Dieser Indikator blieb überraschend stabil bei 51,2 Punkten. Analysten hatten mit einem Wert von 51,0 Punkten gerechnet.

Der Dämpfer beim "Caixin"-Index reiht sich ein in jüngste enttäuschende Signale aus dem Reich der Mitte. Für April hatte die Regierung zuletzt einen unerwartet starken Dämpfer bei der Industrieproduktion gemeldet und jüngste Zahlen zum Aussenhandel blieben hinter den Erwartungen zurück.

Chinas Wirtschaft war im ersten Quartal mit 6,9 Prozent überraschend schnell gewachsen, doch rechnen Experten für den Rest des Jahres eher mit einer Abschwächung. Im vergangenen Jahr waren 6,7 Prozent Wachstum erreicht worden, während die Vorgabe für dieses Jahr bei rund 6,5 Prozent liegt./tos/stb

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In China legen Erzeugerpreise

In China legen Erzeugerpreise weiter deutlich zu - nicht so stark wie zuletzt
09.06.2017 06:36

PEKING (awp international) - In China hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise wegen der niedrigeren Rohstoffkosten im Mai weiter verlangsamt. Das Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat habe bei 5,5 Prozent gelegen, teilte das Statistikamt in Peking am Freitag mit. Das war das niedrigste Anstieg seit Dezember. Ursache für die wieder etwas geringere Teuerung auf Erzeugerebene sind vor allem fallende Preise für Eisenerz und Kohle. Experten hatten aber mit einer noch stärkeren Verlangsamung gerechnet.

Die Entwicklung der Erzeugerpreise gilt als ein Gradmesser für die Lage der Industrie. Sie zeigen die Entwicklung der Preise an, die Unternehmen beim Verkauf erzielen können. Wegen hoher Überkapazitäten waren die Preise auf Erzeugerebene über viele Jahre rückläufig, bevor es im September vergangenen Jahres den ersten Anstieg seit Anfang 2012 gegeben hat. Seitdem sind sie zum Teil stark gestiegen.

Experten deuten dies als Zeichen dafür, dass die Regierung das Problem der Überkapazitäten in den Griff bekommen hat und sich die Wirtschaft solider entwickelt./zb

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Inflationsrate in China

Inflationsrate in China steigt auf 1,5 Prozent
09.06.2017 06:32

Peking (awp/sda/reu) - Der Preisauftrieb in China hat sich verschärft. Die Inflationsrate stieg im Mai auf 1,5 Prozent, wie die Statistik-Behörde am Freitag mitteilte. Im April hatte das Plus noch 1,2 Prozent betragen. Ökonomen hatten für den abgelaufenen Monat allerdings mit einem Anstieg auf 1,5 Prozent gerechnet.

Die Produzentenpreise gingen hingegen den dritten Monat in Folge zurück und lagen im Mai noch bei 5,5 Prozent. Grund sind bröckelnde Preise für Rohstoffe, was auf eine breite Abkühlung der Wirtschaftsaktivitäten hindeutet.

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Chinas Wirtschaft verliert

Chinas Wirtschaft verliert etwas an Dynamik - Investitions-Wachstum rückläufig
14.06.2017 06:41

(Ausführliche Fassung)

PEKING (awp international) - In China deuten die Zeichen weiter auf eine etwas nachlassende Wachstumsdynamik hin. Die Daten zur Industrieproduktion, den Investitionen in Sachanlagen und zum Einzelhandelumsatz im Mai reihen sich in das jüngste Bild ein, wonach das Wachstum im erste Quartal erst einmal seinen Höhepunkt erreicht haben dürfte.

Bei den am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturdaten fielen vor allem die Investitionen in Sachanlagen niedriger aus als von Experten erwartet. Sie seien in den Monaten Januar bis Mai im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent gestiegen, teilte die Regierung in Peking mit.

Damit hat sich das Wachstum bei den Sachanlage-Investitionen weiter verlangsamt und ist auf den niedrigsten Stand in diesem Jahr gefallen. Volkswirte hatten mit einem Rückgang gerechnet, dabei aber immer noch einen Anstieg um 8,8 Prozent auf dem Zettel.

Etwas besser als erwartet fiel dagegen die Industrieproduktion aus. Der Ausstoss der Industrieunternehmen zog im Mai wie im April im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent an. Hier hatten Analysten lediglich mit 6,4 Prozent gerechnet. Beim Einzelhandelsumsatz fiel das Plus mit 10,7 Prozent wie erwartet aus.

Der mögliche Rückgang der Wachstumsraten in China kommen nicht überraschend, nachdem das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 6,9 Prozent gewachsen war. Die chinesische Regierung hat für dieses Jahr ein Wachstumsziel von rund 6,5 Prozent ausgerufen. 2016 war die Wirtschaft um 6,7 Prozent gewachsen und damit so langsam wie seit 26 Jahren nicht mehr.

Das langsamere Tempo geht zum Teil auch auf den geplanten Umbau der Wirtschaft zurück. Die Regierung will die Abhängigkeit von der Produktion von Gütern für den Exportmarkt senken und den Dienstleistungssektor und damit den Konsum im Inland stärken./zb/stw

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Japanische Notenbank

Japanische Notenbank bestätigt wie erwartet geldpolitischen Kurs
16.06.2017 07:06

TOKIO (awp international) - Japans Zentralbank hält wegen der nach wie vor trüben Lage der Wirtschaft und schwachen Inflation im Land wie erwartet an der extrem lockeren Geldpolitik fest. Das entschied die Bank of Japan (BoJ) am Freitag in Tokio nach Abschluss zweitägiger Beratungen.

Die Währungshüter der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt versuchen verzweifelt, die jahrelange Deflation dauerhaft zu überwinden und den Wachstumsmotor anzukurbeln. Ihr Ziel ist eine Inflationsrate von zwei Prozent, das sie jedoch wiederholt nach hinten schieben mussten.

Von Bloomberg befragte Experten hatten damit gerechnet, dass Notenbank-Chef Haruhiko Kurado den geldpolitischen Kurs bestätigen wird. Er selbst hatte zuletzt auch immer wieder betont, dass die beispiellose Geldflut der japanischen Notenbank vorerst weiter anhalten wird./zb/das

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Japans Exporte steigen

Japans Exporte steigen sechsten Monat in Folge - Hohe Nachfrage aus China
19.06.2017 07:00

TOKIO (awp international) - Japans Exporte sind im Mai dank des schwachen Yen und der guten Verfassung der Weltwirtschaft zum sechsten Mal in Folge gestiegen. Vor allem die Ausfuhren nach China, dem grössten Handelspartner des Landes, zogen deutlich an. Insgesamt konnte die japanischen Exporteure wie Toyota oder Sony ihre Ausfuhren um 14,9 Prozent auf 5,85 Billionen Yen (47 Mrd Euro) steigern, wie die Regierung am Montag in Tokio mitteilte.

Damit gewann das Wachstum bei den Ausfuhren wieder an Schwung, nachdem das Plus im April nur 7,5 Prozent betragen hatte. Experten hatten allerdings mit einem noch etwas stärkeren Anstieg gerechnet./zb/stk

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Umfrage: Japanische Firmen in

Umfrage: Japanische Firmen in Sorge um Kundschaft und Mitarbeiter

Eine sinkende Nachfrage in der Heimat und der Mangel an Fachkräften sind die beiden grössten Sorgen der japanischen Unternehmen. 40 Prozent der Firmen erwarten in den kommenden drei Jahren einen schrumpfenden heimischen Markt, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts Nikkei Research im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht.

21.06.2017 08:59

"Der Binnenmarkt wächst nicht mehr - und es gibt nichts, was wir dagegen tun können", erklärte einer der befragten Manager von mehr als 500 kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Neben der Angst vor weniger Kunden fürchten diese vor allem, nicht mehr genügend geeignete Mitarbeiter zu finden. 34 Prozent macht das zu schaffen. Für Schlagzeilen sorgte kürzlich der Lieferdienst Yamato, der sein Angebot einschränkte und die Preise anhob. Beides wurde damit begründet, nicht mehr genügend Mitarbeiter zu haben.

Die Zahl der Japaner im erwerbsfähigen Alter ist seit dem Höhepunkt 1995 um elf Prozent auf 77,2 Millionen geschrumpft. Prognosen sagen voraus, dass es 2065 nur noch 45,2 Millionen sein werden. Japan ist nach den USA und China die drittgrösste Volkswirtschaft, einen Platz vor Deutschland.

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China hält an Wachstumsziel

China hält an Wachstumsziel 2017 fest

Die chinesische Wirtschaft wird nach Angaben der Regierung ihr Wachstumsziel von 6,5 Prozent in diesem China Jahr erreichen.

27.06.2017 07:12

Das Land sei dazu trotz vielfältiger Herausforderungen in der Lage, sagte Ministerpräsident Li Keqiang am Dienstag beim Weltwirtschaftsforums in der Stadt Dailan. Im zweiten Quartal habe sich die Wirtschaft der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft mit zunehmender Dynamik entwickelt. 

(Reuters)

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Firmenumfrage deutet auf

Firmenumfrage deutet auf Fortschritte in Chinas Wirtschaft hin

Die chinesische Wirtschaft hat sich einer Unternehmensumfrage zufolge im zweiten Quartal verbessert.

28.06.2017 07:26

Die sogenannte CBB-Erhebung, die alle drei Monate bei mehreren Tausend Firmen durchgeführt wird, verwies am Mittwoch unter anderem auf steigende Gewinne der Konzerne und mehr neue Jobs. Neben den Fortschritten in der Industrie habe sich auch der Dienstleistungssektor nach einem schwierigen ersten Quartal erholt. Die Studie machte aber auch Risiken aus. Härtere Zeiten könnten den chinesischen Firmen bevorstehen. So seien die Lagerbestände auf einen Rekordwert gestiegen.

Die Ergebnisse decken sich mit der Einschätzung der kommunistischen Führung in Peking. Ministerpräsident Li Keqiang hatte erst am Dienstag gesagt, die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft habe im zweiten Quartal eine zunehmende Dynamik entwickelt. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet die Regierung mit einem Wachstum von 6,5 Prozent.

(Reuters)

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Indiens Mega-Steuerreform

Indiens Mega-Steuerreform wird umgesetzt - Einiges noch unklar

Kurz vor der Umsetzung von Indiens wohl grösster Steuerreform seit der Unabhängigkeit machen sich viele Beobachter auf eine schwierige Anfangszeit gefasst. "Bei Einführung der GST zum 1. Juli erwarten wir in den ersten Monaten ein erhebliches Mass an Unsicherheit und Problemen", sagte Tillmann Ruppert, Indien-Experte bei der Beratungsgesellschaft Rödl und Partner, der Deutschen Presse-Agentur.

29.06.2017 06:36

Die GST (Goods and Services Tax) ist eine neue einheitliche Steuer auf Waren und Dienstleistungen, die das Steuersystem vereinfachen soll. Sie wird in der Nacht zum Samstag um Mitternacht (Ortszeit) mit einer Feierstunde im Parlament in Neu Delhi eingeführt.

Es herrscht allerdings viel Ungewissheit: Bis zuletzt war noch nicht bei allen Produkten entschieden, in welche der sechs neuen Steuerklassen zwischen null und 28 Prozent sie fallen. Zudem ist unklar, wie die sogenannte Anti-Preistreiberei-Klausel des neuen Gesetzes umgesetzt werden soll. Demnach müssen Unternehmen etwaige Steuervorteile durch die GST an ihre Kunden weitergeben. Die neuen, digitalen Steuererklärungen stellen zudem die Inhaber kleinerer Geschäfte, die häufig keine Computer haben, vor Probleme./nk/DP/stk

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