Schuldenkrise Asien

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IWF: Japans Geldschwemme beginnt zu wirken

Japan erzielt mit der expansiven Geldpolitik erste Erfolge und erntet gar Lob vom Währungsfonds. Die Regierung möchte die Wirtschaft weiter ankurbeln. Dafür stehen ihr «drei Pfeile» zur Verfügung.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/IWF-Japans-Geldschwemm...

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Benjamin Franklin

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China: Einkaufsmanagerindizes liefern widersprüchliche Signale

03.06.2013 07:59
 

PEKING/FRANKFURT (awp international) - Wichtige Frühindikatoren aus China liefern derzeit keine eindeutigen Hinweise auf die Entwicklung der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft. Während die Stimmung ranghoher Unternehmensvertreter, gemessen am HSBC-Einkaufsmanagerindex, auf eine schrumpfende Industrieleistung hindeutet, spricht die von der Handelsorganisation CFLP erhobene Kennzahl für eine anhaltende Expansion im Dienstleistungssektor. Beide Indikatoren für den Monat Mai wurden am Montag veröffentlicht. Bereits am Wochenende hatte sich der CFLP-Einkaufsmanagerindex für die Industrie leicht aufgehellt.

Der von der Grossbank HSBC ermittelte Stimmungsindex für die Industrie sank von April auf Mai deutlich um 1,2 Punkte auf 49,2 Zähler. Er liegt damit unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, was auf eine rückläufige Industrieproduktion hindeutet. Hingegen stieg der CFLP-Industrieindikator nach Zahlen vom Samstag um 0,2 Punkte auf 50,8 Zähler - er liegt also immer noch über der wichtigen Wachstumsgrenze. Die Stimmung der Dienstleister ist deutlich besser als in der Industrie. Der entsprechende CFLP-Index liegt gegenwärtig bei 54,3 Punkten, wie der Verband am Montag mitteilte. Im Monatsvergleich ergibt sich jedoch ein leichter Rückgang um 0,2 Punkte./

AWP

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Japans Handelsdefizit auf 7,8 Milliarden Euro gestiegen

19.06.2013 06:30



TOKIO (awp international) - Angesichts eines schwächeren Yens und steigender Importe aus China ist das japanische Handelsdefizit im Mai auf 993,9 Milliarden Yen (7,79 Mrd Euro) gestiegen. Wie die Regierung in Tokio am Mittwoch mitteilte, war es der elfte Monatsanstieg in Folge. Nach vorläufigen Berechnungen des Finanzministeriums stiegen die Importe um 10 Prozent auf 6,76 Milliarden Yen, während sich die Ausfuhren um 10,1 Prozent auf lediglich 5,77 Milliarden Yen erhöhten. Allein die Einfuhren aus China, dem wichtigsten Handelspartner Japans, nahmen im Mai zum Vorjahresmonat um 14,6 Prozent auf 1,46 Milliarden Yen zu./

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Chinas Zentralbank löst Panik am Geldmarkt aus
 

Rekordhohe Zinsen für Notkredite, Gerüchte um klamme Grossbanken und Panik an den Märkten: In China wächst die Furcht vor einer Finanzkrise.

Die Zinsen für kurzfristige Darlehen schossen am Freitag zeitweise auf satte 25 Prozent in die Höhe. Ausgelöst wurde dies von der Weigerung der Zentralbank, den Markt mit Geld zu fluten. Die Banken versuchten deshalb, sich bei anderen Geldhäusern einzudecken.

Die starke Nachfrage trieb die Zinsen nach oben. Diese fielen dann aber wieder unter die Marke von zehn Prozent, nachdem Gerüchte über Geldspritzen der Zentralbank die Runde machten. Allerdings mussten vor allem kleinere Geldhäuser deutlich höhere Zinsen zahlen. Der Preis für kurzfristig geliehenen Geld pendelte sich schließlich bei 8,39 Prozent ein. Das ist aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie normal.

Für Panik sorgten zeitweise Gerüchte, wonach zwei der weltgrößten Finanzinstitute auf Notkredite der Zentralbank angewiesen sein sollen. Die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) - die nach Vermögenswerten größte Bank der Welt - sah sich ebenso zu einem Dementi gezwungen wie die Bank of China, der viertgrößte Kreditgeber in der Volksrepublik.

Anders als während der Kreditklemme in den westlichen Industriestaaten nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 gehen die Turbulenzen aber nicht auf Schwierigkeiten der Geschäftsbanken zurück, sondern auf einen Politikwechsel der Zentralbank. Diese hat den Geldhäusern nach Reuters-Informationen mitgeteilt, dass sie sich nicht auf eine üppige Liquiditätsversorgung verlassen sollten. Sie wurden zudem aufgefordert, ihr Liquiditätsmanagement zu verbessern, sagten vier mit internen Beratungen vertraute Personen.

Marktdisziplin am Bankenmarkt

"Dies ist ein Signal der Zentralbank, dass sie Marktdisziplin am Bankenmarkt durchsetzen will", sagte Analyst Michael Werner von Bernstein Research in Hongkong. "Chinas Kredite liegen bei 200 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung, weshalb die Zentralbank wohl in Absprache mit der Regierung bemüht ist, eine Entschuldung und Neuausrichtung einzuleiten und die Wirtschaft auf einen dauerhafteren Wachstumspfad bringen will", schrieben die Barclays-Experten Yiping Huang und Igor Arsenin in einer Studie.

Der Liquiditätsengpass sei als regulative Maßnahme politisch gewollt, vermutete die australische Bank Westpac. Nach Ansicht von Händlern ist Chinas Zentralbank entschlossen, die Banken zu zwingen, ihre Schuldenlast selbst zu reduzieren. Außerdem sollen Banken gedrängt werden, den exzessiven Verkauf von Anlageprodukten im Vermögensmanagement einzuschränken.

Dabei geht es vor allem um den Verkauf gebündelter Vermögenswerte wie Kreditforderungen, die den Kunden hohe Erträge versprechen. Daneben hat China Zehntausende Kreditanbieter, die der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in zunehmendem Maße Darlehen anbieten - ein Kreditsystem außerhalb des regulierten Bankensektors. Dies schaffe zusätzliche Risiken, warnte erst kürzlich die Rating-Agentur Fitch. "Jetzt versuchen sie mit einem neuen Ansatz, das System der Schattenbanken zu zügeln", so Fitch-Expertin Charlene Chu. "Dieser neue Ansatz ist effektiver, überrascht aber auch den Markt."

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Chinas Börse fällt auf Mehrjahrestief
 

Die anhaltende Furcht vor einem Liquiditätsengpass in China drückt die dortige Aktienbörse auf den tiefsten Stand seit Anfang 2009.

Der Shanghai Composite fällt um bis zu 5,8 Prozent auf 1849,65 Punkte und der CSI300 in der Spitze sogar um 6,8 Prozent auf 2023,17 Zähler. In Hongkong notiert der Hang Seng mit 19.426,36 Stellen so niedrig wie zuletzt im September 2012.

Im Sog der China-Börsen fallen die Leitindizes von Sydney und Seoul auf Sechs- beziehungsweise Elf-Monats-Tiefs.

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Rookie65.
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Ich bewundere die Disziplin der Chinesen. Genau eine solche Haltung hätte viele späte Auswirkungen der Finanzkrise von vornherein verhindert und die Staatsverschuldungen nicht explodieren lassen. Wenn die Banken zu doof sind, ein gangbares Geschäftsmodell zu führen, in dem zu normalen Zeiten Geld zu verdienen ist, dann sollen diese Bankrott gehen dürfen. Oder steht irgendwo, dass es für eine Bank XY eine unbedingte Daseinsberechtigung gibt? Bei jeder anderen Branche wird zugeschaut und nicht gestützt oder gerettet. Also...


Jajaja, sicher ist eine Bank nicht mit einer Produktionsfirma vergleichbar. Gerade deswegen sollte sich die GL einer Bank dessen bewusst sein und die Risiken entsprechend kalkulieren.

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

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Investoren fürchten neue Bankenkrise made in China
 

Die Investoren an den internationalen Börsen kommen nicht zur Ruhe. Kaum rutschen die Schlagzeilen zur europäischen Schuldenkrise etwas in den Hintergrund, tut sich eine neue Baustelle auf.

Und diese liegt ausgerechnet in China - das Land, das eigentlich die Konjunkturlok für die Weltwirtschaft sein soll. Die Nervosität der Anleger ist umso größer, weil im schlimmsten Fall eine neue Finanzkrise droht.

Chinas hoch verschuldete Banken trauen, wie in den vergangenen Tagen deutlich geworden ist, der Zahlungsfähigkeit der eigenen Wettbewerber nicht mehr und leihen sich daher untereinander nur noch zu sehr hohen Zinsen Geld. Zeitweise mussten dafür satte 25 Prozent aufgewendet werden. Die hochkochende Angst ist, dass kleine Banken mit hohen ausstehenden Kredit-Beständen ohne Hilfen der chinesischen Zentralbank Pleite gehen können - und die gesamte Branche anstecken. Dadurch könnte die Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen werden und im Schlepptau dann wichtige internationale Handelspartner wie auch Deutschland. Investoren erinnert dies an den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008 und die darauffolgende Bankenkrise. Sie fürchten eine Wiederholung der Geschichte.

Gigantische Verschuldung

"Das Kreditwachstum der Volksrepublik ist gigantisch, wenn nicht besorgniserregend", so das Brokerhaus Lynx. Experten sprechen davon, dass China die gleichen Symptome aufweist, die Japan, die USA und Europa vor ihren jeweiligen Finanzkrisen zeigten: einen enormen Fremdfinanzierungsgrad, Tendenzen zur Bildung einer Immobilienblase und einen Rückgang des Wirtschaftswachstums. "China in der Krise - das birgt Absturzgefahr für viele Volkswirtschaften weltweit", kommentieren die Lynx-Analysten.

Das Problem der chinesischen Kreditbranche wird noch verschärft durch eine Art Schattenwirtschaft. So reichen zum Beispiel große staatliche Unternehmen günstiges Kapital wesentlich teurer an kleine Firmen weiter. Dieser Markt wird auf enorme 3,7 Billionen Dollar geschätzt. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, dass eine große Staatsfirma Anleihen ausgibt, die von der Bank gekauft werden. Dieses Geld wird dann an kleine Firmen weitergereicht, die an sich nicht kreditwürdig sind. Der Zins wird so angesetzt, dass sowohl Staatsunternehmen als auch Kreditinstitut daran verdienen - wenn alles gut geht.

Offenbar werden solch kreative Konstrukte auch genutzt, um zu spekulieren, beispielsweise mit Immobilien. Die Regierung in Peking und die chinesische Zentralbank stufen das System der Schattenwirtschaft daher inzwischen als große Gefahr für das gesamte Wirtschaftssystem ein und wollen dieser Entwicklung einen Riegel vorschieben.

Zentralbank in der Zwickmühle

Dreh- und Angelpunkt aus Sicht der Investoren ist daher nun die Zentralbank. Sie will die Kreditvergabe eindämmen und weigert sich deshalb, neue Banknoten zu drucken oder den Zins zu senken. Es sei genügend Geld im Umlauf, argumentiert sie. Die Institute sollten ihre Liquidität besser steuern und vorsichtiger Kredite vergeben.

Was sinnvoll klingt, hat in den vergangenen Tagen aber für Tumult am chinesischen Geldmarkt gesorgt. Um liquide zu bleiben, sahen sich Banken gezwungen, sich bei anderen Instituten Geld zu leihen. Daraufhin stiegen die Zinsen für kurzfristige Geschäfte rasant an. Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten einzelner Banken machten die Runde und verschreckten Investoren. In der Folge ist der Shanghaier Aktienindex allein seit Anfang Juni um 15 Prozent abgerutscht - auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren. Die Angst vor einer "harten Landung" der chinesischen Wirtschaft zog zudem Börsen rund um den Globus nach unten.

Um die Märkte zu beruhigen, hat die People's Bank of China - die Notenbank - nun zugesichert, flexibel zu agieren, um die Liquidität des Finanzsektors zu sichern. Zunächst hat sie damit eine gewisse Entspannung erreicht. Analysten bezweifeln aber, dass das von Dauer sein wird. Schließlich verstärken die Signale aus der chinesischen Industrie die Angst der Anleger.

Konjunkturlock verliert an Kraft

"Der beispiellose Rückgang der Exportaufträge unterstreicht die enormen externen Probleme, mit denen China zu kämpfen hat", sagt UniCredit-Analyst Nikolaus Kreis. "Auch die immer noch nicht überzeugende Binnennachfrage und der zunehmende Druck, Lagerbestände abzubauen, belasten das verarbeitende Gewerbe."

Die Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Wachstumsprognose für die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft in Reaktion auf die angespannte Situation im Finanzsektor bereits gesenkt. Für 2013 erwarten deren Analysten nur noch ein Wachstum von 7,4 Prozent. Das wäre noch weniger als im Vorjahr, als die chinesische Wirtschaft mit einem Plus von 7,8 Prozent schon so wenig zugelegt hatte wie seit 13 Jahren nicht mehr.

Reuters

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Japans Industrieproduktion steigt - Verbraucherpreise unverändert

28.06.2013 06:31



TOKIO (awp international) - Japans Industrieproduktion ist im Mai den vierten Monat in Folge gestiegen. Wie die Regierung in Tokio am Freitagmorgen mitteilte, nahm der Ausstoss des produzierenden Gewerbes im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 2 Prozent zu. Analysten hatten mit einem Anstieg von lediglich 0,2 Prozent gerechnet. Angesichts der Zahlen blieb das Handelsministerium bei seiner Einschätzung, dass di "Produktion Anzeichen für die Aufnahme eines moderaten Wachstums zeige. Unterdessen blieben die Verbraucherpreise in Japan im Mai erstmals seit Monaten wieder konstant.

Nach Angaben der Regierung lag die Preisentwicklung im Mai auf dem Niveau des Vorjahresmonats. In den sechs vorangegangenen Monaten war der Kernindex, der die Preisentwicklung ohne Berücksichtigung frischer Lebensmittel abbildet, jeweils gesunken. Japan leidet seit Jahren unter einer Deflation mit ständig fallenden Preisen. Auch auf dem Arbeitsmarkt blieben die Zahlen im Mai nahezu unverändert. Die Arbeitslosenquote lagt wie im April bei 4,1 Prozent./

AWP

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Chinesische Regierung verspricht kräftiges Wachstum 

Die chinesische Wirtschaft wird nach Einschätzung der Regierung in Peking künftig ein Wachstum von sieben Prozent im Jahr erreichen.

Das sagte Vizepräsident Li Yuanchao am Freitag auf einer Veranstaltung in der Hauptstadt der Volksrepublik. Weitere Einzelheiten nannte er nicht. Das offizielle Wachstumsziel für dieses Jahr liegt bei 7,5 Prozent. Viele Volkswirte zweifeln, dass diese Marke angesichts der Weltkonjunktur erreicht werden kann. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte in diesem Monat erfahren, dass die chinesische Führung eine Verlangsamung des Wachstums gelassener sieht und die Konjunktur erst wieder fördern will, wenn der Zuwachs auf sieben Prozent sinkt.

AWP

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Chinas Dienstleister setzen moderates Wachstum fort

03.07.2013 07:50
 

PEKING/FRANKFURT (awp international) - Die chinesischen Dienstleister bleiben im Gegensatz zur Industrie auf Wachstumskurs. Darauf deuten zwei stark beachtete Frühindikatoren hin, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Der Einkaufsmanagerindex des Handelsverbands CFLP gab von Mai auf Juni zwar leicht um 0,4 Punkte auf 53,9 Zähler nach. Er hält sich aber deutlich über der Wachstumsgrenze von 50 Punkten. Der von der Grossbank HSBC ermittelte Index stieg unterdessen um 0,1 Zähler auf 51,3 Punkte.

Der HSBC-Chefvolkswirt für China, Qu Hongbin, sprach von einer Stabilisierung des Servicewachstums auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Die schlechte Lage in der Industrie, die nach Zahlen vom Montag zurzeit allenfalls stagniert, dürfte das gesamtwirtschaftliche Wachstum belasten./

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Stimmung der Japan-Konsumenten trübt sich ein
 

Die Stimmung der japanischen Verbraucher hat sich im Juni eingetrübt.

Das Barometer für das Verbrauchervertrauen sank auf 44,3 von 45,7 Punkten im Mai, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage der Regierung ergab. Der Rückgang weist darauf hin, dass der schleppende Zuwachs bei Löhnen und Beschäftigung auf die Kauflaune drückt. Ein Wert unter 50 zeigt eine pessimistische Einstellung der Konsumenten an.

83,9 Prozent der Befragten rechnen mit steigenden Preisen in den kommenden zwölf Monaten. Im Mai waren es 83,1 Prozent. Die Verbraucherstimmung gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das etwa das Kaufverhalten anzeigt.

Cash

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China rechnet mit weniger Wachstum
 

Chinas Finanzminister Lou Jiwei rechnet für dieses Jahr mit einem tieferen Wirtschaftswachstum in seinem Land als offiziell prognostiziert.

Das Wachstum veranschlagt Lou Jiwei auf 7 Prozent. "Trotz der Verlangsamung von Chinas Wachstumsrate, zahlen sich die Strukturreformen aus", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag den Minister.

Im vergangenen Monat hatte Vize-Präsident Li Yuanchao erklärt, China werde in der Zukunft in der Lage sein, eine siebenprozentige Wachstumsrate zu halten. Das offizielle Wachstumsziel für 2013 liegt bei 7,5 Prozent.

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China will Wachstum nicht unter sieben Prozent sacken lassen (AF)

23.07.2013 12:59
 

PEKING (awp international) - China will sein Wirtschaftswachstum nicht unter sieben Prozent fallen lassen. Chinesische Staatsmedien sprachen von einem Minimum und beriefen sich auf Ministerpräsident Li Keqiang. "Er unterstrich, dass die Untergrenze für wirtschaftliche Entwicklung bei sieben Prozent liege", schrieb die Zeitung "Xinjingbao" (Beijing News) am Dienstag. "Der Mindestwert dürfe nicht unterschritten werden." Auch die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua nannte eine geringere Wachstumsrate für die nächsten Jahre "nicht akzeptabel". Sonst könne das erklärte Ziel einer Verdoppelung der Wirtschaftsleistung von 2010 bis 2020 nicht erreicht werden.

Die chinesischen Aktienmärkte reagierten auf die Berichte mit teils starken Kursgewinnen. Die Börse in Shenzhen legte um 3,64 Prozent zu, während der Index in Shanghai um 1,95 Prozent höher schloss. Die berichteten Äusserungen von Li Keqiang beruhigten Investoren, dass kein grösserer Konjunktureinbruch in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Erde zu erwarten ist.

WACHSTUMSMOTOR DER WELTWIRTSCHAFT

Eine strengere Geldpolitik, ein Rückgang der Exporte und langsameres Wachstum hatten chinesische Anleger ähnlich wie auch internationale Handelspartner beunruhigt. China zählte bislang zu den Wachstumsmotoren der Weltwirtschaft. Stottert dieser Motor, trifft es auch die deutsche Exportwirtschaft.

"Xinjingbao" beschrieb die Bandbreite, die Li Keqiang vorgegeben habe, um die wirtschaftlichen Ziele wie die Schaffung einer "gemässigt wohlhabenden Gesellschaft" bis 2020 zu erreichen. Die obere Grenze seien rund 3,5 Prozent Inflation, während die Wirtschaftsentwicklung bei 7,5 Prozent gehalten werden solle, um ausreichend Beschäftigung zu wahren. Deswegen dürfe das Wachstum nicht unter sieben Prozent fallen, wurde Li Keqiang zitiert.

WACHSTUM SCHWÄCHT SICH AB

Nach Boom-Jahren mit zweistelligen Zuwachsraten war das Wachstum im vergangenen Jahr auf 7,8 Prozent zurückgegangen - so wenig wie seit 1999 nicht mehr. Im zweiten Quartal dieses Jahres sackte das Wachstum sogar auf nur noch 7,5 Prozent. Für das ganze Jahr hat die Regierung zwar auch nur 7,5 Prozent vorgegeben, doch waren solche Ziele in der Vergangenheit immer um ein oder zwei Prozent übertroffen worden.

Die seit März amtierende Regierung unter Premierminister Li Keqiang plant einen Umbau der chinesischen Wirtschaft. Statt weiter auf staatliche Investitionsprogramme und Exporte zu setzen, sollen der private Konsum und die Dienstleistungsbranche gestärkt werden./

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China/HSBC-Einkaufsmangerindex fällt überraschend weiter

24.07.2013 06:29



PEKING (awp international) - Die Abkühlung der chinesischen Wirtschaft dürfte sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen. Darauf deutet der von der britischen Grossbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Industrie hin. Dieser fiel im Juli vorläufigen Daten zufolge von 48,2 Punkten im Juni auf 47,7 Zähler, wie die Bank am Mittwoch in Peking mitteilte. Analysten hatten damit gerechnet, dass sich der Index nach den deutlichen Rückgängen in den Vormonaten stabilisiert.

Der von Experten als wichtiger Frühindikator für die Entwicklung der Konjunktur eingestufte Einkaufsmanagerindex entfernt sich damit immer weiter von der 50-Punkte-Marke. Über diesem Wert zeigt er Wachstum in der Industrie an. Liegt er darunter, kann von einer schrumpfenden Industrie ausgegangen werden. Im Mai war der Indikator erstmals seit Oktober 2012 unter diese sogenannte Wachstumsschwelle gefallen.

Sollte die vorläufigen Daten Anfang August bestätigt werden, wäre es der niedrigste Wert seit fast einem Jahr. An den Aktienmärkten sorgte der erneute Rückgang des HSBC-Index für Ernüchterung. Der CSI 300, der die Aktien der 300 grössten festlandchinesischen Papiere mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, verlor zuletzt 1,95 Prozent auf 2.221,71 Punkte./

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Japans Industrieproduktion im Juni gesunken

30.07.2013 06:36
 

TOKIO (awp international) - Die Industrieproduktion in Japan ist im Juni gesunken. Wie die Regierung am Dienstag auf vorläufiger Basis bekanntgab, verringerte sich der Ausstoss im Vergleich zum Vormonat um 3,3 Prozent. Es ist der erste Rückgang der Produktion seit fünf Monaten. Das Minus fiel zudem höher als erwartet aus. Positives vermeldete die Regierung derweil vom Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote sank im Juni erstmals seit der globalen Finanzkrise 2008 unter die Marke von 4,0 Prozent auf 3,9 Prozent./

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Chinas Aussenhandel legt unerwartet stark zu

08.08.2013 06:28



PEKING (awp international) - Chinas Aussenhandel ist unerwartet stark gewachsen. Im Juli legten die Exporte um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie die Zollverwaltung am Donnerstag in Peking berichtete. Die Importe kletterten im gleichen Zeitraum um 10,9 Prozent. Beide Werte lagen deutlich über den Erwartungen von Analysten. Im Juni waren die Exporte im Jahresvergleich um 3,1 Prozent eingebrochen. Die neuen Zahlen sind ein Hinweis, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt wieder mehr Schwung aufnimmt. Im zweiten Quartal hatte sich das Wachstum auf 7,5 Prozent verlangsamt./

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Inflation in China fällt schwächer als erwartet aus
 

Chinas Inflationsrate ist im Juli niedriger als erwartet ausgefallen und liegt noch deutlich unter dem Zielwert der Regierung.

Wie im Juni seien die Verbraucherpreise um 2,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, berichtete das Statistikamt am Freitag in Peking. Analysten hatten mit 2,8 Prozent gerechnet. Damit liegt der Anstieg der Preise noch deutlich unter dem Ziel der Regierung von rund 3,5 Prozent für dieses Jahr.

Das Statistikamt machte für die Inflationsrate hauptsächlich steigende Lebensmittelpreise verantwortlich. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien sie im Juli um fünf Prozent geklettert. Die Entwicklung der Kosten für Lebensmittel macht etwa ein Drittel des Preisindexes auf.

Auch aus Sorge um steigende Inflationsraten hatte die Zentralbank die Geldpolitik trotz schwacher Konjunkturlage nicht weiter lockern wollen. "Die Inflation ist sicherlich eine grosse Sorge", sagte Ökonom Shen Jianguang dem "Wall Street Journal". "Aber Unternehmen stehen immer noch unter immensem Druck, und die Zinsen sollten gesenkt werden." Ähnlich äusserten sich auch andere Ökonomen. Als Zeichen für rückläufige Nachfrage in China fiel der Erzeugerpreisindex sogar um 2,3 Prozent. 17 Monate in Folge ist der Index bereits zurückgegangen.

Chinas Wirtschaft wuchs im vergangenen Jahr nur noch um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - so langsam wie seit 1999 nicht mehr. Im ersten Quartal dieses Jahres waren es nur 7,7 Prozent und 7,5 Prozent im zweiten Quartal.

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weico
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  Japans Staatsschulden erstmals über 1 Billiarde Yen

 

"Japans expansive Wirtschaftspolitik lässt die Verschuldung auf nie dagewesene Höhen schnellen. Das steigert den Druck auf die Regierung, bald gegenzusteuern - bevor die Finanzmärkte nervös werden. "

"Zum Vorquartal legte der Wert um 1,7 Prozent auf umgerechnet 10,5 Billionen Dollar zu."

"Zudem zeigten die Massnahmen der Regierung zuletzt an den Börsen Wirkung – und freilich bei der Gesamtverschuldung: Sie liegt mit derzeit rund 230 Prozent gemessen am BIP höher als in jedem anderen Land der industrialisierten Welt. Laut Nachrichtenagentur Bloomberg übersteigt die absolute Verschuldung Japans selbst die Verbindlichkeiten von Deutschland, Frankreich und Grossbritannien – zusammengerechnet wohlgemerkt."

"Bis 2015 soll die Mehrwertssteuer schrittweise von 5 auf 10 Prozent verdoppelt werden, um den Haushalt zu konsolidieren – selbst wenn das die privaten Verbraucher belastet.

"Dass die Finanzmärkte bislang noch nicht das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt verloren haben, führen Fachleute vor allem darauf zurück, dass die Japaner selbst die grössten Gläubiger des Staates sind. Pensionskassen und Versicherungen sind teilweise verpflichtet, japanische Anleihen in bestimmten Mengen zu kaufen."

 

P.S...diese  Verpflichtung....  staatliche Anleihen zu kaufen, spricht wohl  .....(ausgenommen die "führenden Fachleute"..) eher  gegen ein Vertrauen in solch eine Regierung...!!     :mamba:

 

 

weico

 

 

 

weico
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   Junge Japaner in Jobnot

 

  Warum soll ich mich so anstrengen?

 

http://www.spiegel.de/karriere/ausland/viele-jungen-japaner-haben-keinen...

 

weico

Elias
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Rupien-Absturz geht weiter

Der Verfall der indischen Währung ging auch am Montag weiter, sie rutschte auf ein neues Rekordtief. Seit Anfang Mai hat die Rupie gegenüber dem Dollar mehr als 12 Prozent verloren.

 

Die Ungewissheit über die Politik der US-Notenbank (Fed) hat zu Wochenbeginn die Börsen in Asien belastet. Im Fokus der Anleger stand am Montag erneut der Verfall der indischen Rupie, die auf ein neues Rekordtief abrutschte. Der Dollar war damit 62,50 Rupien wert.

Die indische Währung hat seit Anfang Mai gegenüber dem US-Dollar mehr als 12 Prozent an Wert verloren. Auch mit den jüngsten Schritten gelang es der indischen Regierung nicht, die Investoren davon zu überzeugen, dass sie weiterhin in der Lage ist, ausländisches Geld anzuziehen.

Die Regierung befürchtet, dass ein weiterer Verfall der Rupie das Aussenhandelsdefizit weiter ausweitet - weil sich in diesem Fall Importe verteuern würden. Dies könnte die Investitionen bremsen und das ohnehin schon schwache Wachstum weiter lähmen.

Börsen in Fernost geben nach

Der indische Aktienmarkt verlor 1,6 Prozent. Auch die meisten anderen Börsen in Fernost gaben nach. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte ohne Japan gab 0,5 Prozent nach. Eine Sonderrolle spielte einmal mehr die Tokioter Börse, wo der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte 0,8 Prozent höher schloss auf 13'758 Punkten. Investoren nahmen anziehende Ölpreise zum Anlass, um sich mit den Aktien von Ölgesellschaften einzudecken.

Investoren sind enttäuscht über das geringe Tempo wirtschaftlicher Reformen in Indien. Ausserdem leidet das Land wie andere Schwellenstaaten unter der Andeutung der Fed, schon bald den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik einzuläuten und weniger Staatsanleihen zu kaufen.

Warten auf US-Notenbank

Die massiven Bond-Käufe hatten in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass viel Geld in Schwellenländer floss - dieser Kapitalfluss hat sich inzwischen aber umgekehrt.

Anleger warten mit Spannung auf das Protokoll der jüngsten geldpolitischen Sitzung der Fed, das am Mittwoch veröffentlicht wird. Doch viele befürchten, dass dies die Unklarheit über den Zeitpunkt der Wende in der Fed-Politik nur verstärkt.

Auch in Indonesien gab der Kurs der Währung nach. Die Rupiah fiel zum Dollar auf ein Vierjahres-Tief und zog Aktien- wie Anleihenmarkt mit nach unten.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Rupien

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Indiens Dilemma mit der Rupie

Aus dem stolzen BRIC-Staat ist wieder ein Entwicklungsland geworden: Investoren ziehen ihr Geld aus dem Subkontinent ab, die Währung sinkt auf ein Rekordtief.

Das Dilemma der Notenbank

Im Dilemma steckt der Mann, der aktuell den Posten besetzt, Duvvuri Subbarao. Um den Geldabfluss zu stoppen, könnte er theoretisch den Leitzins erhöhen – von den aktuellen 6,25 Prozent um beispielsweise 200 Basispunkte auf 8,25 Prozent. Der freie Fall der Rupie wäre dann möglicherweise gestoppt. Allerdings würde ein solcher Schritt den Wirtschaftsmotor weiter ins Stottern bringen, Investitionen hemmen und im schlimmsten Fall weitere Investoren zu Geldabzügen bewegen. Umgekehrt könnte eine Leitzinssenkung der Wirtschaft wieder auf die Sprünge helfen. Unfein an diesem Szenario wären ein weiteres Absinken der Währung und ein Anziehen von Importpreisen und Inflation. Mit 10 Prozent ist diese aber bereits am oberen Limit.

Gute und schlechte Szenarien

Zahlen von Merrill Lynch zufolge sind die Währungsreserven der indischen Zentralbank in den letzten fünf Jahren von 25 Prozent bis auf 16 Prozent im Vergleich zum BIP geschmolzen. Vor der Finanzkrise hatten die Devisenreserven noch einen Zeitraum von vierzehn Monaten an Einfuhren abgedeckt, aktuell könnte die Zentralbank mit ihren Reserven rund sieben Monate lang die Importe der Wirtschaft finanzieren. Noch ist die Lage für Indien nicht ausweglos – doch je mehr Zeit ungenutzt verstreicht, desto waghalsigere Aktionen werden sich die Regierung und ihr Zentralbanker Rajan ausdenken müssen. Auf das Glück eines Agenten 007 – das etwa in Form eines sinkenden Erdölpreises eintreffen könnte – werden sie dabei kaum zählen können.

 

Ganzer Beitrag: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Indiens-Dilemma-mit-de...

 

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Benjamin Franklin

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China: Inflationsdruck bleibt moderat

09.09.2013 07:55



PEKING/FRANKFURT (awp international) - Der Preisdruck auf Verbraucherebene hält sich in China nach wie vor in Grenzen. Im August stiegen die Konsumentenpreise verglichen mit dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent, wie aus Regierungszahlen vom Montag hervorgeht. Die Erwartungen von Bankvolkswirten wurden damit getroffen. Im Juli hatte die Jahresrate bei 2,7 Prozent gelegen.

Die Regierung hat für das laufende Jahr ein Inflationsziel von 3,5 Prozent ausgegeben. Die tatsächliche Entwicklung der vergangenen Monate fiel schwächer aus. Der moderate Preisdruck lässt der Regierung Raum, falls eine zusätzliche konjunkturelle Stützung notwendig werden sollte.

Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt befindet sich gegenwärtig in einem Umbauprozess. An dessen Ende soll der Binnenkonsum eine grössere Bedeutung für das gesamtwirtschaftliche Wachstum einnehmen Der Export und die staatlichen Investitionen sollen dagegen etwas in den Hintergrund treten

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Japans Wirtschaft stärker gewachsen als gedacht

09.09.2013 06:31



TOKIO (awp international) - Die japanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal stärker gewachsen als die Regierung zunächst dachte. Wie die Regierung am Montag auf Basis revidierter Daten bekanntgab, stieg das Bruttoinlandsprodukt zwischen April und Juni mit einer hochgerechneten Jahresrate von real 3,8 Prozent. Hintergrund seien die robusten Ausgaben der Verbraucher und steigende Exporte. Zunächst hatten die amtlichen Statistiker ein Wachstum von 2,6 Prozent berechnet. Damit wuchs die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt im nunmehr dritten Quartal in Folge. Im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten legte die Wirtschaft des Landes um 0,9 statt zuvor berechneter 0,6 Prozent zu, wie die Regierung mitteilte./

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Indien senkt Wachstumsprognose deutlich
 

Indien hat seine Wachstumsprognose deutlich heruntergeschraubt. Die Wirtschaft werde im bis zum März 2014 laufenden Haushaltsjahr nur noch um 5,3 Prozent anstatt der zuvor angepeilten 6,4 Prozent zulegen.

Das teilte das Beratergremium von Ministerpräsident Manmohan Singh am Freitag mit. Bereits im zweiten Quartal hatte sich die Konjunktur weiter abgekühlt: Das Wachstum der drittgrössten Volkswirtschaft Asiens fiel mit 4,4 Prozent so schwach aus wie seit der Finanzkrise vor über vier Jahren nicht mehr.

Indien leidet wie andere Schwellenländer unter dem erwarteten Ausstieg der US-Notenbank Fed aus ihrer ultralockeren Geldpolitik. Das brachte die Landeswährung Rupie massiv unter Abwertungsdruck.

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China-Hauspreise mit stärkstem Anstieg seit Jahren
 

Die Preise für neue Häuser steigen in China so rasant wie seit mindestens zweieinhalb Jahre nicht mehr.

In den 70 wichtigsten Städten zogen sie im August um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an, teilte das Statistikamt am Mittwoch in Peking mit. Im Juli lag der Anstieg noch bei 7,5 Prozent. In den größten Städten fiel er noch heftiger aus: In Peking und Shanghai gab es ein Plus von rund 15 Prozent, in Guangzhou und Shenzen bei 18 Prozent.

Investitionen in Immobilien gelten vielen Anlegern als sicherer Hafen. Das treibt die Preise. Gleichzeitig verkaufen viele Kommunen lukrative Grundstücke, um ihre Einnahmen zu erhöhen.

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Japan mit Handelsdefizit im August

19.09.2013 06:34



TOKIO (awp international) - Japan hat im August ein Handelsdefizit verbucht. Wie das Finanzministerium in Tokio am Donnerstag auf vorläufiger Basis bekanntgab, belief sich der Fehlbetrag auf rund 960 Milliarden Yen (7,2 Milliarden Euro). Die Ausfuhren erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,7 Prozent. Die Einfuhren legten mit 16 Prozent noch stärker zu. Die drittgrösste Volkswirtschaft verzeichnet im 14. Monat in Folge ein Handelsdefizit./

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Die Geschäfte der chinesischen Industrie laufen so gut wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex der Grossbank HSBC kletterte im September auf den höchsten Stand seit März.

Der am Montag veröffentlichte vorläufige Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC kletterte im September auf 51,2 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit März. Bereits im vergangenen Monat war das Barometer wieder knapp über die Marke von 50 Zählern geklettert, ab der Wachstum signalisiert wird. Der Index basiert auf einer Umfrage unter vorwiegend kleinen und mittelständischen Privatunternehmen.

Als Grund für die positive Entwicklung in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft führte HSBC einen stärkere Nachfrage sowohl im Inland wie im Ausland an. Damit dürften Sorgen über eine Abkühlung der chinesischen Konjunktur wieder in den Hintergrund treten.

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Chinas Industrie läuft schlechter als erwartet
 

Die Lage in der chinesischen Industrie ist doch nicht so gut wie erhofft - zumindest gemessen an der Stimmung unter den Einkaufsmanagern.

Der von der britischen Grossbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg im September endgültigen Daten zufolge nur auf 50,2 (August: 50,1) Punkte und damit deutlich weniger als noch vor einer Woche auf Basis vorläufiger Zahlen erhofft. Damals hatte die Bank mitgeteilt, dass der viel beachtete Frühindikator.

Eine so starke Abweichung zwischen den vorläufigen und endgültigen Daten ist ungewöhnlich. Nach Einschätzung der UBS-Experten deutet dies darauf hin, dass sich die Aktivitäten in der Industrie in den letzten zehn Tagen des Monats deutlich abgeschwächt haben. Mehr Aufschluss über die tatsächliche Lage der chinesischen Industrie erhoffen sich die Analysten der UBS jetzt von den Daten der Regierung. Diese veröffentlicht am Dienstag ihren Einkaufsmanagerindex.

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Arbeitslosenquote in Japan gestiegen

01.10.2013 06:35
 

TOKIO (awp international) - Die Arbeitslosenquote in Japan ist im August gestiegen. Wie die Regierung am Dienstag bekanntgab, erhöhte sich die Quote von 3,8 Prozent im Vormonat auf 4,1 Prozent. Zugleich verbesserte sich jedoch das Verhältnis zwischen der Zahl der Arbeitsuchenden und dem Arbeitsplatzangebot. Auf 100 Jobsuchende kamen 95 offene Stellen. Im Juli waren es noch 94 Stellen gewesen./ln/DP/zb

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Chinas Zentralbank rechnet mit stärkerem Wachstum
 

Chinas Wirtschaft wird nach Einschätzung der Zentralbank 2013 stärker wachsen als von der Regierung erwartet.

"Ich denke, dass wir in diesem Jahr sicherlich über der Wachstumsrate von 7,5 Prozent liegen werden", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua den stellvertretenden Notenbankchef Yi Gang am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. 7,6 Prozent oder ein Plus in ähnlicher Größenordnung seien möglich.

Damit mehren sich die Anzeichen, dass sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach einer längeren Phase der Abkühlung stabilisiert und wieder an Fahrt gewinnt. Erst am Donnerstag hatte Ministerpräsident Li Keqiang erklärt, dass Chinas Wirtschaft in den vergangenen Monaten wieder stärker in Schwung gekommen sei.

Die Regierung strebt für dieses Jahr ein Wachstum von 7,5 Prozent an. Die für europäische Verhältnisse kräftig anmutende Zahl ist aber für das Schwellenland mit seinem Milliarden-Volk die niedrigste Wachstumsrate seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die Regierung nimmt für den Umbau der Wirtschaft schwächere Wachstumsraten in Kauf. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Exporten und Investitionen zu senken und stattdessen den privaten Konsum anzukurbeln.

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