Schuldenkrise Asien

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Japan: Industrieproduktion

Japan: Industrieproduktion fällt nach starkem Vormonat wieder zurück

In Japan ist die Industrieproduktion im Mai nach dem starken Anstieg im April deutlich gefallen. Die Produktion sei im Vergleich zum April um 3,3 Prozent gesunken, teilte das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie am Freitag in Tokio mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Rückgang von 3,0 Prozent gerechnet.

30.06.2017 07:37

Die Daten zur japanischen Industrieproduktion unterliegen gewöhnlich starken Schwankungen. Im April war die Produktion der Industriebetriebe der weltweit drittgrössten Volkswirtschaft im Vergleich zum Vormonat noch um 4,0 Prozent und damit so stark wie seit Mitte 2011 nicht mehr gewachsen./zb/das

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Inflation in Japan zieht an -

Inflation in Japan zieht an - Regierungsziel aber in weiter Ferne

In Japan bleibt die Entwicklung der Preise weiter schwach.

30.06.2017 06:39

Im Mai stiegen die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel im Jahresvergleich landesweit zum fünften Mal in Folge und so stark wie seit Ende Dezember 2014 nicht mehr, das Ziel der Notenbank und Regierung liegt aber noch in weiter Ferne. Der Preisindex habe im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent zugelegt, teilte das nationale Statistikbüro am Freitag in Tokio mit.

Von Bloomberg befragte Experten hatten bei den Verbraucherpreisen in dieser Abgrenzung, die bei den Währungshütern des Landes besonders im Fokus steht, mit einem Anstieg in dieser Grössenordnung gerechnet. Die Preisentwicklung ist nach wie vor weit von den Vorgaben der Notenbank und der Regierung entfernt. Diese streben eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

In Japan ist die Preisentwicklung schon seit langem sehr schwach. Dies gilt auch als ein Beleg für die maue Entwicklung der Wirtschaft. Zudem besteht die Gefahr, dass Verbraucher Kaufentscheidungen in der Hoffnung auf sinkende Preise aufschieben. Japans Währungshüter versuchen seit geraumer Zeit mit einer extrem lockeren Geldpolitik gegen die schwache Preisentwicklung vorzugehen.

Mehrfach hat die Bank of Japan ihren Kurs verschärft, zuletzt sogar in Richtung einer direkten Zinssteuerung am Kapitalmarkt. Der Erfolg dieser aggressiven Politik hält sich jedoch in Grenzen. Notenbankchef Haruhiko Kuroda musste zuletzt die Inflationsprognose für das bis Ende März 2018 laufende Fiskaljahr leicht senken.

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Chinas Industrie mit

Chinas Industrie mit stärkstem Wachstum seit drei Monaten

Die chinesische Industrie hat im Juni dank neuer Aufträge und einer gut laufenden Produktion das stärkste Wachstum seit drei Monaten geschafft.

30.06.2017 06:39

Der offizielle Einkaufsmanagerindex stieg um 0,5 Punkte auf 51,7 Zähler und signalisierte damit den elften Monat in Folge Zuwächse, wie das Nationale Statistikamt am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang auf 51 Punkte gerechnet. Auch bei den Dienstleistern zog das Tempo an. Mit 54,9 Zählern lag das Barometer weit über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Die Umfrage stützt Erwartungen, dass Chinas Wirtschaft sich stabilisiert und die Konjunktur nicht rapide einbricht. Die Regierung in Peking treibt derzeit den Abbau von Überkapazitäten und der hohen Verschuldung voran. Das trifft der Umfrage zufolge wohl in erster Linie kleine und mittlere Firmen. Die großen Unternehmen meldeten dagegen gute Zuwächse.

Der Immobilienmarkt kühlt ab. Das Wachstumsziel für das laufende Jahr liegt bei 6,5 Prozent. 2016 waren es 6,7 Prozent - und damit der geringste Zuwachs seit 26 Jahren.

(Reuters)

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Stimmung bei chinesischen

Stimmung bei chinesischen grossen Konzernen besser als erwartet

In China ist die Stimmung bei grösseren und staatlichen Industriekonzernen deutlich besser als Experten erwartet hatten. Der vom Staat ermittelte Stimmungsindikator legte im Juni überraschend zu. Der Index sei auf 51,7 (Mai: 51,2) Punkte gestiegen, teilte der staatliche Verband CLFP am Freitag in Peking mit. Dies ist nach dem März-Wert der zweithöchste Stand in diesem Jahr. Zudem fiel der Index besser aus als von Bloomberg befragte Volkswirte gerechnet hatten. Im Durchschnitt hatten diese sogar einen Rückgang auf dem Zettel.

30.06.2017 06:31

Bei Werten unter 50 Punkten ist von einem Schrumpfen der Aktivitäten bei den befragten Unternehmen auszugehen. Auch bei den Dienstleistern zog der Indikator im Juni an. Er stieg auf 54,9 (Mai: 54,5) Punkte. Experten werteten den Anstieg der beiden Indikatoren als weiteren Beleg dafür, dass sich Chinas Wirtschaft zuletzt vor allem dank der hohen Nachfrage aus dem Ausland gut entwickelt hat.

In der kommenden Woche legt das Wirtschaftsmagazin Caixin seine Daten zur Messung der Stimmung bei chinesischen Unternehmen vor. Am Montag (3. Juli) steht der Index für die Industriekonzerne an und am Mittwoch (5. Juli) derjenige für die Dienstleister. Anders als der Verband CLFP konzentriert sich Caixin bei seinem Index vor allem auf kleinere und privat geführte Unternehmen./zb/stk

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Stimmung in Japans Industrie

Stimmung in Japans Industrie auf Dreijahres-Hoch

Die Manager der japanischen Grossindustrie sind dank der guten Exportlage so optimistisch wie seit drei Jahren nicht mehr. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Quartalsumfrage der Bank von Japan unter rund 10 000 Firmen hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die grossen Produktionskonzerne im Juni um 5 Punkte im Vergleich zum März auf plus 17. Ein positiver Index im sogenannten Tankan-Bericht bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Das ist der höchste Stand seit März 2014.

03.07.2017 06:27

Damit hat sich die Stimmung in der Grossindustrie der drittgrössten Volkswirtschaft im dritten Quartal in Folge verbessert. Für die nächsten Monate bleiben Japans Unternehmen mit Blick auf die US-Wirtschaftspolitik unter Donald Trump und die Verhandlungen über den Brexit jedoch weiter vorsichtig./ln/DP/zb

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China: Industrie-Stimmung

China: Industrie-Stimmung besser als erwartet

In China ist die Stimmung auch bei kleineren und privaten Industriebetrieben überraschend positiv.

03.07.2017 06:26

Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator legte nach Angaben vom Montag im Juni auf 50,4 (Mai: 49,6) Punkte. Von Bloomberg befragte Experten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 49,8 Zähler gerechnet. Bei Werten unter 50 Punkten ist von einem Schrumpfen der Aktivitäten bei den befragten Unternehmen auszugehen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der staatliche Verband CLFP den Stimmungsindex für grössere und staatliche Industriekonzernen veröffentlicht - auch dieser fiel besser aus als erwartet. Der CLFP-Index stieg auf 51,7 (Mai: 51,2) Punkte. Auch bei den Dienstleistern zog der CLFP-Indikator im Juni an. Der "Caixin"-Index für die Dienstleister soll am Mittwoch (5. Juli) veröffentlicht werden.

Experten werteten den Anstieg der bisher veröffentlichten Stimmungsindikatoren als weiteren Beleg dafür, dass sich Chinas Wirtschaft zuletzt vor allem dank der hohen Nachfrage aus dem Ausland gut entwickelt hat.

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In China sinkt Caixin

In China sinkt Caixin-Diensteindex als einziger der wichtigen Stimmungsbarometer

Kleiner Dämpfer für die Konjunkturerwartungen in China: Nach zuletzt positiven Stimmungsindikatoren ist der letzte der wichtigen Indizes dieser Art für den Monat Juni gefallen. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindex für die Dienstleistungsbranche fiel auf 51,6 (Mai: 52,8) und damit den tiefsten Stand seit etwas mehr als einem Jahr. So stark ist der Wert zudem zuletzt Anfang 2016 gefallen.

05.07.2017 06:32

Der bereits in der vergangenen Woche veröffentlichte staatliche Stimmungsindikator für die Dienstleistungsbranche ist dagegen leicht auf 54,9 Punkte gestiegen. Der "Caixin"-Index misst vor allem die Stimmung bei kleineren und privaten Unternehmen, während sich der staatliche eher auf die grossen und staatlichen Konzerne konzentriert.

Immerhin liegt der "Caixin-Index" für die Dienstleister trotz des Rückgangs aber noch über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Bei Werten unter 50 Punkten ist von einem Schrumpfen der Aktivitäten bei den befragten Unternehmen auszugehen.

Da Chinas Führung vor allem die Wirtschaftskraft im Inland stärken und somit die Abhängigkeit vom Export von Waren in das Ausland verringern will, wird der Dienstleistungsbereich immer wichtiger. Noch dominiert aber der Industriebereich die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt - und dort zog im Juni die Stimmung sowohl bei den kleinen und privaten als auch bei den grösseren und staatlichen Unternehmen an./zb/stk

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Japanische Notenbank geht

Japanische Notenbank geht gegen Kursrutsch bei Anleihen vor

Nach dem Kursrutsch bei Staatsanleihen vieler Länder wie Deutschland und den USA, versucht die japanische Notenbank (BoJ) die Rendite im heimischen Markt unter Kontrolle zu halten. Die Währungshüter kündigten am Freitag erstmals seit Februar an, unbegrenzt japanische Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit zu einem bestimmten Preis zurückzukaufen. Das Signal kam an den Märkten gut an, auch wenn zu dem von der Notenbank aufgerufenen Kurs keine Papiere angeboten wurden. Die Kurse gingen dennoch nach oben und die Rendite sackte nach dem starken Anstieg der vergangenen Tage wieder etwas ab. Der Yen verlor zudem leicht an Wert.

07.07.2017 07:20

Es ist das dritte Mal seit der Einführung eines Zinsziels als Instrument der Geldpolitik, dass die BoJ einen unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen zu einem bestimmten Kurs ankündigt. Die BoJ hatte im vergangenen September mit einem neuen langfristigen Zinsziel eine neue Phase ihrer Billiggeld-Politik eingeleitet, um so mehr Flexibilität bei der Ankurbelung der Wirtschaft zu gewinnen. Seither wird der langfristige 10-Jahres-Zinssatz bei etwa null Prozent gehalten, während der kurzfristige Zins bei minus 0,1 Prozent verharrt.

Die Geldmenge soll derweil so lange ausgeweitet werden, bis das Inflationsziel von zwei Prozent erreicht ist. Da in USA die Zinswende bereits eingeläutet ist und es zuletzt auch von der EZB Signale gegeben hat, dass sich die Zeit der extrem lockeren Geldpolitik in Europa so langsam dem Ende nähert, hat die BoJ Probleme ihren Kurs zu halten./zb/stb

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China: Verbraucherpreise

China: Verbraucherpreise bleiben etwas hinter den Erwartungen zurück

In China stagniert die Inflation. Die Verbraucherpreise seien im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent gestiegen. Damit fiel die Teuerung genau so hoch aus wie im Mai. wie das nationale Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Von Bloomberg befragte Experten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,6 Prozent gerechnet. Die Teuerung bleibt somit auf einem niedrigem Niveau. Der weiter moderate Anstieg der Verbraucherpreise gibt der chinesischen Notenbank weiter Spielraum, die Binnenkonjunktur mit ihrer lockeren Geldpolitik weiter zu unterstützen./zb

10.07.2017 06:26

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China: Erzeugerpreise ziehen

China: Erzeugerpreise ziehen wie erwartet weiter deutlich an

In China legen die Erzeugerpreise weiter deutlich zu. Im Juni seien die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,5 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt in Peking am Montag mit. Damit verteuerten sich die Produkte auf Erzeugerebene so stark wie im Mai und wie von Bloomberg befragte Experten erwartet hatten.

10.07.2017 06:26

Die Entwicklung der Erzeugerpreise gilt als ein Gradmesser für die Lage der Industrie. Sie zeigen die Entwicklung der Preise an, die Unternehmen beim Verkauf erzielen können. Wegen hoher Überkapazitäten waren die Preise auf Erzeugerebene über viele Jahre rückläufig, bevor es im September vergangenen Jahres den ersten Anstieg seit Anfang 2012 gegeben hat. Seitdem sind sie zum Teil stark gestiegen.

Experten deuten dies als Zeichen dafür, dass die Regierung das Problem der Überkapazitäten in den Griff bekommen hat und sich die Wirtschaft solider entwickelt./zb

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Chinas Aussenhandel bleibt

Chinas Aussenhandel bleibt stark

Chinas Aussenhandel läuft weiter sehr gut. Im Juni haben sowohl die Ex- als auch die Importe stärker zugelegt als erwartet.

13.07.2017 06:33

Die Ausfuhren stiegen um 11,3 Prozent auf knapp 197 Milliarden Dollar, wie die Zollverwaltung am Donnerstag in Peking berichtete. Dies ist die zweithöchste Wachstumsrate bei den Exporten in diesem Jahr. Experten hatten lediglich mit einem Anstieg um knapp neun Prozent gerechnet.

Die Importe legten um 17,2 Prozent auf 153,8 Milliarden Dollar zu. Hier hatten von Bloomberg befragte Volkswirte mit einem Anstieg von etwas mehr als 14 Prozent gerechnet. Der Überschuss in der Handelsbilanz betrug damit knapp 43 MIlliarden Dollar.

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Korr: Chinas Wirtschaft

Korr: Chinas Wirtschaft wächst schneller als erwartet

(Korrigiert wird im ersten Satz des ersten Absatzes der Zeitraum. Die chinesische Wirtschaft ist im zweiten rpt zweiten Quartal stärker gewachsen.) - Die chinesische Wirtschaft ist im Frühjahr stärker als erwartet gewachsen. Wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte, legte die zweitgrösste Volkswirtschaft im zweiten Quartal um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu und wuchs damit genauso schnell wie in den ersten drei Monaten des Jahres. Das teilte das Pekinger Statistikamt am Montag mit. Ökonomen waren von einer leichten Abkühlung auf 6,8 Prozent ausgegangen.

17.07.2017 08:12

"Die Daten sind besser, als die meisten Analysten vermutet haben", sagte der Pekinger Wirtschaftsprofessor Huang Weiping. Der zuletzt starke Aussenhandel habe sich als Stütze erwiesen. Allein im Juni hatten die Exporte um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt, die Ausfuhren stiegen sogar um 17,2 Prozent. Auch andere Konjunkturdaten zeigten nach oben.

'ALLE DATEN SEHEN GUT AUS'

Die Anlageinvestitionen legten im ersten Halbjahr um 8,6 Prozent zu, während die Einzelhandelsumsätze sich um 10,4 Prozent verbesserten, wie das Statistikamt mitteilte. Die Industrieproduktion im Juni stieg im Jahresvergleich um 7,6 Prozent. Experten hatten weniger erwartet. "Zumindest momentan sehen alle Daten gut aus", sagte Huang Weiping. Langfristig seien aber durchaus Zweifel angebracht. "China hat noch immer keinen nachhaltigen Wachstumspfad eingeschlagen." Viele Stimulus-Massnahmen des Staates hätten dazu beigetragen, dass sich die Wirtschaft zuletzt so robust entwickelt habe.

Andere Experten sahen nach wie vor die steigenden Schulden von chinesischen Unternehmen als grösste Gefahr für die Wirtschaft. Im Mai hatte die US-Ratingagentur Moody's Chinas Kreditwürdigkeit schlechter eingeschätzt und das Rating des Landes um eine Stufe gesenkt. Grund waren Befürchtungen, Chinas bisherige finanzielle Stärke könnte in den kommenden Jahren leiden. Erwartet würden steigende Schulden bei zugleich abnehmenden Wachstumsraten.

ABBAU VON SCHULDEN IN STAATSUNTERNEHMEN HABE "HOHE PRIORITÄT"

Staatsmedien zitierten am Wochenende Chinas Präsidenten Xi Jinping mit den Worten, dass der Abbau der Schulden in den Staatsunternehmen "hohe Priorität" habe. Auch müssten Behörden entschiedener gegen "Zombie-Firmen" vorgehen, die ausschliesslich mit neuen Krediten künstlich am Leben gehalten werden.

Obwohl erste Massnahmen im Kampf gegen die Schulden zu erkennen seien, gingen Beobachter davon aus, dass Peking schmerzhafte aber notwendige Reformen weiter aufschieben wird. Vor dem grossen Parteikongress im Herbst, bei dem Chinas Präsident Xi Jinping seine Macht weiter ausbauen will und sich aller Voraussicht nach seine zweiten Amtszeit sichern wird, sollen schlechte Nachrichten nicht auf die Stimmung drücken.

Im vergangenen Jahr war Chinas Wirtschaft nur um 6,7 Prozent gewachsen - so langsam wie seit 26 Jahren nicht mehr. Für dieses Jahr hatte die Regierung ein Ziel von "rund 6,5 Prozent" oder wenn möglich auch mehr vorgegeben./jpt/DP/stk

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Die Weichen in Japan stehen

Die Weichen in Japan stehen auf Aufschwung

Die Stimmung in den Chefetagen der japanischen Wirtschaft bleibt zu Beginn der zweiten Jahreshälfte gut.

19.07.2017 08:27

Flickr, Lizenz CC BY 2.0

Der Geschäftsklimaindex für die Industrie verharrte im Juli auf dem höchsten Wert seit einem Jahrzehnt, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters unter 266 Unternehmen hervorgeht. Auch bei den Dienstleistern verharrte der Wert auf dem Vormonatswert und damit auf dem höchsten Stand seit zwei Jahren.

Die Weltbank hob kürzlich ihre Wachstumsprognose 2017 für die nach den USA und China drittgrößte Volkswirtschaft der Welt auf 1,5 von 0,9 Prozent an. Die Exportnation profitiere von der besseren Weltkonjunktur und der ultralockeren Geldpolitik der Notenbank, hieß es zur Begründung. Die Notenbank schiebt die Wirtschaft seit Jahren an: Sie kauft Wertpapiere im Wert von jährlich 80 Billionen Yen - umgerechnet rund 642 Milliarden Euro.

(Reuters)

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Chinas Notenbank soll

Chinas Notenbank soll Finanzregulierung auf Vordermann bringen

China will die Notenbank stärker in die Finanzaufsicht einbinden. Auf Geheiss von Präsident Xi Jinping wird eine neue Instanz geschaffen, die für eine bessere Zusammenarbeit der einzelnen Kontrollorgane sorgen soll.

19.07.2017 13:49

Die Zentralbank PBOC wird das Tagesgeschäft diesen neuen Finanzkomitees für Stabilität und Entwicklung führen, wie die People's Bank of China am Dienstag mitteilte.

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete unter Berufung auf einen nicht näher genannten PBOC-Mitarbeiter, auch die Büros sollten bei der Notenbank angesiedelt werden. Xi hat jüngst die Gründung einer Aufsichtsstelle angekündigt, ohne Details zu nennen.

Das neue Komitee soll unter anderem Pläne zur Weiterentwicklung des Finanzsektors ausarbeiten und Lücken in der Regulierung füllen. Zugleich soll die der Regierung unterstellte Stabsstelle Aufseher für mangelnde Regulierung zur Rechenschaft ziehen dürfen.

Die Aufsicht über das komplexe Finanzsystem Chinas ist relativ zersplittert. Neben der Zentralbank gibt es jeweils Regulierungsbehörden für Banken (CBRC), für Versicherer (CIRC) und für den Wertpapierhandel (CSRC). Keine hat den Überblick über die gesamten Kapitalflüsse, was die Entdeckung von Marktmanipulationen erschwert.

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Japanische Notenbank

Japanische Notenbank verschiebt Inflationsziel

Die japanische Notenbank hat ihr Inflationsziel erneut verschoben.

20.07.2017 06:31

Trotz ihrer extrem lockeren Geldpolitik wird sich die Teuerung in Japan nach Einschätzung der Bank of Japan (BoJ) wohl erst um das Fiskaljahr 2019 (1. April) der angepeilten Marke von zwei Prozent nähern. Dies gab die Zentralbank am Donnerstag nach einer zweitägigen Sitzung in Tokio bekannt. Eigentlich sollten die Preise für Konsumgüter ohne frische Lebensmittel bereits ein Jahr früher um rund zwei Prozent zulegen. An ihrem Kurs einer extrem lockeren Geldpolitik hält die Notenbank derweil unverändert fest.

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Inflation in Japan

Inflation in Japan stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

In Japan bleibt die Entwicklung der Preise trotz der jüngsten Stabilisierung weiter schwach.

28.07.2017 06:31

Im Juni stiegen die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel im Jahresvergleich landesweit zwar zum sechsten Mal in Folge, das Ziel der Notenbank und Regierung liegt aber noch in weiter Ferne. Der Preisindex habe im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent zugelegt, teilte das nationale Statistikbüro am Freitag in Tokio mit. Bereits im Mai war der Indikator um 0,4 Prozent gestiegen.

Von Bloomberg befragte Experten hatten bei den Verbraucherpreisen in dieser Abgrenzung, die bei den Währungshütern des Landes besonders im Fokus steht, im Juni mit einem Anstieg in dieser Grössenordnung gerechnet. Die Preisentwicklung ist nach wie vor weit von den Vorgaben der Notenbank und der Regierung entfernt. Diese streben eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

In Japan ist die Preisentwicklung schon seit langem sehr schwach. Dies gilt auch als ein Beleg für die maue Entwicklung der Wirtschaft. Zudem besteht die Gefahr, dass Verbraucher Kaufentscheidungen in der Hoffnung auf sinkende Preise aufschieben. Japans Währungshüter versuchen seit geraumer Zeit mit einer extrem lockeren Geldpolitik gegen die schwache Preisentwicklung vorzugehen.

Mehrfach hat die Bank of Japan ihren Kurs verschärft, zuletzt sogar in Richtung einer direkten Zinssteuerung am Kapitalmarkt. Der Erfolg dieser aggressiven Politik hält sich jedoch in Grenzen. Notenbankchef Haruhiko Kuroda musste zuletzt die Inflationsprognose für das bis Ende März 2018 laufende Fiskaljahr leicht senken. Zudem verschob er das Ziel für das Erreichen des Inflationsziel erst in der vergangenen Woche wieder einmal.

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Stimmung in Japans Industrie

Stimmung in Japans Industrie so gut wie seit 2007 nicht mehr

In Japan mehren sich die Anzeichen für eine breite wirtschaftliche Erholung. Wie eine am Montag veröffentlichte Reuters-Umfrage bei grossen und mittleren Unternehmen ergab, stieg das Vertrauen in Industriebetrieben im August um einen Punkt auf 27 Stellen.

21.08.2017 07:15

Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren, als die Welt kurz vor der Finanzkrise stand.

Im Dienstleistungsbereich nahm der Optimismus dagegen ab: Der Index sank um vier Punkte auf 29, was ein vergleichsweise hoher Wert ist. Der Umfrage zufolge wird allerdings in den kommenden Monaten eine Abkühlung erwartet.

Im Frühlingsquartal war die japanische Wirtschaft überraschend so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr gewachsen. Gründe waren die grössere Konsumfreude der Bürger und Investitionen von Firmen.

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Regierungen wollen

Regierungen wollen Firmenaufkäufe aus China erschweren

Die Regierungen Deutschlands, Frankreichs und Italiens haben offenbar die EU-Kommission eingeschaltet, um unliebsame Firmenaufkäufe durch ausländische Investoren leichter verhindern zu können.

21.08.2017 07:01

Hintergrund eines entsprechenden Schreibens von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sei unter anderem das auf den Erwerb von Schlüsseltechnologien ausgerichtete Gebaren Chinas, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Demnach sollen die EU-Staaten Unternehmenskäufe untersagen oder an Auflagen binden können, wenn die Investition staatlich angeregt, von der Heimatregierung subventioniert oder zu unrealistischen Preisen abgewickelt wird.

In dem Brief werde der Zufluss von ausländischem Kapital zwar grundsätzlich als "positive Entwicklung" bezeichnet, heisst es weiter. Doch sei "seit einiger Zeit eine einseitige Konzentration auf Unternehmen der Hoch- und Schlüsseltechnologie zu beobachten", die zudem "deutlich Bezüge zur Strategie China 2025" der Regierung in Peking aufweise. Diese Strategie zielt auf die Förderung eigener Industrien der Volksrepublik ab. Zugleich bleibe "der chinesische Markt europäischen Investoren in vielen Bereichen verschlossen", beklagt Zypries laut "Spiegel". Deshalb müssten die EU-Staaten zusätzliche Eingriffsrechte bekommen.

Die Beteiligungen chinesischer Firmen in Deutschland hätten nach Erkenntnissen von Zypries' Beamten zuletzt stark zugenommen, berichtet das Magazin weiter. Seit Jahresbeginn seien dem Wirtschaftsministerium 21 Fälle angezeigt worden - und damit mehr als doppelt so viele wie gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Gewinnwachstum chinesischer

Gewinnwachstum chinesischer Industriefirmen schwächt sich ab

Jüngste Konjunkturdaten aus China haben weitere Hinweise für eine Abschwächung des Wirtschaftsaufschwungs in den kommenden Quartalen geliefert.

27.08.2017 12:03

Wie das Statistikamt am Sonntag bekanntgab, hat sich das Gewinnwachstum der chinesischen Industriekonzerne im Juli auf 16,5 Prozent reduziert. Das ist die niedrigste Wachstumsrate seit April, als es um 14 Prozent nach oben ging. Analysten sehen darin Anzeichen, dass die Massnahmen der Regierung greifen, um den Preisanstieg bei Immobilien zu bremsen und riskante Finanzierungsarten einzudämmen. Bereits die Industrieproduktion hatte zu Beginn des dritten Quartals weniger stark zugelegt als erwartet.

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Umsätze von Japans

Umsätze von Japans Detailhändlern steigen nicht mehr so stark

Die Umsätze der japanischen Detailhändler sind im Juli nicht so stark gestiegen wie im Vormonat. Die Händler hatten 1,9 Prozent mehr in der Kasse als vor Jahresfrist, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte.

30.08.2017 12:05

Im Juni lag das Plus noch bei 2,2 Prozent. Weil der August in Japan verregnet war, rechnen manche Experten mit sinkenden Einnahmen im laufenden Monat.

Dies würde wohl die Konsumaussichten ein wenig trüben: Die Wirtschaft in dem asiatischen Land wächst seit mittlerweile sechs Quartalen in Folge, wobei die lange zurückhaltenden Konsumenten im Frühjahr vor Kauflaune sprühten.

Sie legten sich vermehrt langlebige Güter wie Autos und Haushaltsgeräte zu. Auch für Restaurant-Besuche liessen sie mehr Geld springen. All dies deutet laut Experten daraufhin, dass die immer wieder als Achillesferse der Wirtschaft geltende Binnennachfrage zur Stütze des Wachstums wird.

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Aufhellung in Chinas

Aufhellung in Chinas Industrie

Die Stimmung in den grossen und staatlichen chinesischen Industriebetrieben hat sich im August überraschend aufgehellt. Damit könnte sich die zuletzt eher schwache Industrieproduktion des Landes wieder bessern.

31.08.2017 07:27

Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg im August im Vergleich zum Vormonat um 0,3 auf 51,7 Punkte, wie das Pekinger Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Von Bloomberg befragte Experten hatten hingegen mit einem Rückgang auf 51,3 Punkte gerechnet.

Im Juli hatte Chinas Industrieproduktion noch geschwächelt und war nicht so stark gestiegen wie von Experten erhofft. Das Wachstum fiel zudem auf den niedrigsten Stand in diesem Jahr. Der Ausstoss der Industrieunternehmen legte im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent zu. Im Juni war die Produktion noch um 7,6 Prozent geklettert. Experten hatten zwar mit einem Rückgang des Wachstumstempos gerechnet, dabei aber ein Plus von 7,1 Prozent auf dem Zettel.

Am Freitag veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin Caixin seinen Indikator für die Lage in der chinesischen Industrie. Dieser erfasst vor allem kleinere und mittlere sowie private Betriebe. Hier gehen die Experten aktuell von einem leichten Rückgang aus.

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Japanische

Japanische Industrieproduktion steigt nicht so stark wie erwartet

In Japan hat sich die Industrieproduktion im Juli nicht so gut entwickelt wie erhofft. Die Produktion stieg nach Angaben der Regierung vom Freitag im Vergleich zum Vorjahr zwar um 4,7 Prozent. Von Bloomberg befragte Experten hatten aber mit einem Anstieg um 5,2 Prozent gerechnet. Im Juni hatte die Industrie ein Produktionsplus von 5,5 Prozent gemeldet.

31.08.2017 06:51

Die Daten zu Japans Industrieproduktion unterliegen gewöhnlich starken Schwankungen und sollten laut Experten nicht überbewertet werden. So prognostiziert die Regierung für den August aktuell ein Plus von 6 Prozent sowie einen Rückgang von 3,1 Prozent für den September.

Insgesamt stehen die Industriebetriebe des Landes unter anderem dank eines im Jahresvergleich schwachen Yen sowie der Erholung der weltweiten Wirtschaft ganz gut da und sind ein wichtiger Grund für die zuletzt gute Entwicklung der japanischen Wirtschaft.

Die nach USA und China drittgrösste Volkswirtschaft der Welt ist im Frühling so stark gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorquartal sei die Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert seit dem ersten Quartal 2015.

Es war zudem das sechste Quartal in Folge, in dem das Bruttoinlandsprodukt anzog. Zuletzt gelang das zwischen Januar 2005 und Juni 2006. Derzeit deuten zudem alle Indikatoren darauf hin, dass sich das Wachstum auch zwischen Juli und September fortsetzen wird./zb/stk

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China: Stimmung bei privaten

China: Stimmung bei privaten Industriebetrieben auf höchstem Stand seit Februar

In China hat sich auch die Stimmung bei kleineren und privaten Industriebetrieben im August besser entwickelt als von Experten erwartet. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator legte nach Angaben vom Freitag im August auf 51,6 (Juli: 51,1) Punkte zu. Von Bloomberg befragte Experten hatten lediglich mit 51,0 Zählern gerechnet. Bei Werten über 50 Punkten ist von einem Wachstum bei den befragten Unternehmen auszugehen.

01.09.2017 07:35

Der Einkaufsmanagerindex erreichte damit den höchsten Stand seit Februar. In den vergangenen drei Monaten hatte sich die Stimmung stetig verbessert.

Auch die staatlichen Industrieunternehmen überraschten mit einer besseren Lagebeurteilung. Bereits am Donnerstag hatte der staatliche Verband CLFP den Stimmungsindex für grössere und staatliche Industriebetriebe veröffentlicht. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg demnach im August im Vergleich zum Vormonat um 0,3 auf 51,7 Punkte. Von Bloomberg befragte Experten hatten hier mit einem Rückgang auf 51,3 Punkte gerechnet./stk/jkr/das

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China: Stimmung bei kleineren

China: Stimmung bei kleineren und privaten Dienstleister wieder besser

In China hat sich die Stimmung bei kleineren und privaten Dienstleistern nach dem jüngsten Dämpfer wieder gebessert. Im August zog der vom Magazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator für den Dienstleistungssektor auf 52,7 (Juli: 51,5) Punkte an. Dies teilte das Wirtschaftsmagazin am Dienstag in Peking mit. Bei Werten über 50 Punkten ist von einem Wachstum bei den befragten Unternehmen auszugehen.

05.09.2017 06:30

Der August-Wert ist damit der dritthöchste in diesem Jahr. Damit entwickelte sich der Stimmungsindex für kleinere und private Unternehmen im August entgegengesetzt zum staatlichen Indikator, der sich auf grosse und staatsnahe Konzerne fokussiert. Dieser war im August um 1,1 Punkte auf 53,4 Zähler gesunken./zb/mne

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EU-Firmen warnen vor neuen

EU-Firmen warnen vor neuen Hürden für Marktzugang in China

(Ausführliche Fassung) - Europäische Unternehmen in China haben vor wachsenden Hürden bei Investitionen und Marktzugängen in der zweitgrössten Volkswirtschaft gewarnt. "Es gibt noch viel zu tun in dieser Hinsicht", heisst es in einem am Dienstag veröffentlichten Positionspapier der Europäischen Handelskammer in Peking.

19.09.2017 07:13

Zwar seien in einigen Branchen Verbesserungen sichtbar. In anderen Industriezweigen drohten dagegen noch viel striktere Regeln, die den Markt für ausländische Firmen sogar komplett verschliessen könnten. Ausdrücklich warnte die Kammer vor neuen Hürden für die Lebensmittelindustrie, die das Potenzial hätten, das Geschäft von Importeuren "drastisch zu reduzieren".

Setzt Peking seine Pläne um, dann müssten sämtliche eingeführten Nahrungsmittel ab dem 1. Oktober ein eigenes amtliches Unbedenklichkeitszertifikat für China vorweisen.

Die Forderungen seien praktisch nicht zu erfüllen, meinen Experten. Denn die Behörden in Deutschland oder anderen Ländern müssten bescheinigen, dass die Waren "die Anforderungen chinesischer Gesetze und gesetzlicher Vorschriften sowie Standards erfüllen", wie Chinas Qualitätsaufsicht (AQSIQ) fordert. Solche Einrichtungen gibt es in den Herkunftsländern nicht und müssten erst geschaffen werden.

Kritik aus Europa zog Peking zuletzt auch mit der Ankündigung auf sich, einige europäische Weichkäse-Sorten wie Brie und Camembert aus den Geschäften verbannen zu wollen. Bei Messungen seien zu viele Bakterien nachgewiesen worden, so die Begründung.

Der ankündigte Bann gilt als weiteres Beispiel für den Widerspruch, dass China einerseits seine eigenen Markthürden erhöht, während sich Staats- und Parteichef Xi Jinping andererseits international gern als Vorreiter für den Freihandel präsentiert.

"Wir wollen sehen, dass die Versprechen auch in reale Aktionen umgesetzt werden", sagte Kammer-Präsident Mats Harborn anlässlich der Präsentation des Positionspapiers. Dadurch, dass China für europäische Firmen die gleichen Marktzugänge und Investitionsbedingungen schaffe, wie sie chinesische Firmen in Europa geniessen, könne die Führung ein starkes Signal senden, dass sie zu ihren Zusagen stehe.

Laut EU-Kammer gaben in einer Umfrage 54 Prozent ihrer Mitglieder an, sie fühlten sich in China im Vergleich zu ihren heimischen Wettbewerbern benachteiligt. Auch die Investitionsströme hätten zuletzt ein klares Bild gezeichnet: So legten Chinas Investitionen in Europa im vergangenen Jahr um 77 Prozent auf rund 40 Milliarden Dollar zu, während europäische Investitionen in China um 23 Prozent auf 8 Milliarden Dollar sanken.

Die EU-Kammer warnte vor möglichen politischen Konsequenzen, sollte China nicht bereit sein, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. "Wenn China letztlich nicht bereit ist, gegenseitigen Zugang zu seinem eigenen Markt zu bieten, kann es nicht davon ausgehen, dass es für immer einen ungehinderten Zugang auf dem EU-Markt behält."

Vergangene Woche hatte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vorgeschlagen, Übernahmen europäischer Unternehmen durch Staatskonzerne aus China genauer zu prüfen. Zuvor hatte auch die Bundesregierung einen Schutzwall gegen chinesische Firmenübernahmen und stärkere Vetorechte beim Verkauf von Technologie-Firmen nach Fernost angeregt./jpt/DP/she

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Stimmung in Japans Industrie

Stimmung in Japans Industrie auf Zehnjahres-Hoch

Die Manager der japanischen Grossindustrie sind so optimistisch wie seit zehn Jahren nicht mehr.

02.10.2017 06:26

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Quartalsumfrage der Bank von Japan unter rund 10 000 Firmen hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die grossen Produktionskonzerne im September um 5 Punkte im Vergleich zum Juni auf plus 22. Ein positiver Index im sogenannten Tankan-Bericht bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Die Zahlen bestätigen die Ansicht der BoJ, dass die Wirtschaft moderat wächst.

Allerdings verharrte der Index für die nicht produzierenden Firmen bei plus 23. Die Unternehmen der drittgrössten Volkswirtschaft bleiben bezüglich der weiteren Aussichten vorsichtig und schrauben ihre Investitionspläne für das bis Ende März 2018 laufende Steuerjahr leicht zurück. Auch viele Privathaushalte, deren Konsumausgaben rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes ausmachen, halten ihr Geld zusammen. Sie warten trotz der wirtschaftlichen Aufschwungphase noch immer auf spürbare Lohnerhöhungen durch die Unternehmen.

Der schwache Yen und eine steigende globale Nachfrage haben den Unternehmen zwar Rekordgewinne beschert, wovon die Haushalte laut Kritikern jedoch noch nicht allzu viel spüren. Die Zahlen der BoJ erfolgen kurz vor Parlamentswahlen am 22. Oktober. Ministerpräsident Shinzo Abe hofft auf einen Wahlsieg, bekommt jedoch unerwartet starke Konkurrenz durch eine neuformierte Opposition unter Führung einer neuen Partei der charismatischen Gouverneurin Tokios, Yuriko Koike.

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Wachstum in Chinas

Wachstum in Chinas Dienstleistungssektor verlangsamt

Der chinesische Dienstleistungssektor ist im September so langsam gewachsen wie seit 21 Monaten nicht mehr.

09.10.2017 07:09

Der am Montag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex des Markit-Instituts und des Medienhauses Caixin fiel auf 50,6 nach 52,7 Punkten im August. Ein Wert über von 50 Punkten signalisiert Wachstum.

China setzt verstärkt auf Dienstleister. Damit soll die Abhängigkeit von der Schwerindustrie und der Exportwirtschaft gemindert werden. Der Caixin-Index steht im Gegensatz zum offiziellen Index. Diesem zufolge wuchs der Dienstleistungssektor im September so schnell wie sei 2014 nicht mehr.

(Reuters)

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Kommunisten stellen die

Kommunisten stellen die Weichen für Chinas Zukunft

Hinter verschlossenen Türen ist das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas am Mittwoch in Peking zusammengekommen, um die Weichen für den Parteitag nächste Woche zu stellen.

11.10.2017 07:08

Der nur alle fünf Jahre stattfindende Parteikongress wird den politischen Kurs der zweitgrössten Wirtschaftsnation bis 2022 bestimmen und einen Personalwechsel in führenden Gremien der Partei billigen.

Parteichef Xi Jinping wird auf dem einwöchigen 19. Parteitag, der am nächsten Mittwoch beginnt, für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Chinas "starker Mann" will seine ohnehin schon grosse Machtfülle weiter ausbauen. Bei der Neubesetzung des Politbüros und seines mächtigen Ausschusses, dem engsten Führungszirkel, wird Xi Jinping weitere Gefolgsleute in Spitzenpositionen bringen.

Die Vorbereitungen trifft das scheidende Zentralkomitee, das meist drei bis vier Tage zusammenkommt. Mehr als die Hälfte der rund 200 voll stimmberechtigten Mitglieder werden auf dem sorgfältig choreographierten Parteikongress neu bestimmt. Die 2300 Delegierten werden auch die strategischen Ziele der Partei für die nächsten fünf Jahre absegnen. Zudem will der Parteitag das ideologische Erbe von Xi Jinping in der Parteiverfassung verankern.

Es gibt Spekulationen, ob der 64-Jährige vielleicht sogar eine dritte Amtszeit nach 2022 anstreben könnte. Das würde mit bisheriger Praxis brechen, da seine direkten Vorgänger immer nach zehn Jahren das Feld geräumt haben. Insofern wird der Generationswechsel in den Spitzengremien genau beobachtet. Es werden Hinweise gesucht, ob Xi Jinping schon einen potenziellen Nachfolger aufbauen will oder nicht.

Die Krux mit der Altersgrenze

Ausser Xi Jinping und Premier Li Keqiang müssten eigentlich alle anderen fünf Mitglieder des obersten Machtgremiums aus Altersgründen ausscheiden. Es wird allerdings auch spekuliert, ob die rechte Hand des Parteichefs, der oberste Korruptionsbekämpfer Wang Qishan, eventuell im Ständigen Ausschuss bleibt. Ein Verbleib des 69-Jährigen würde gleichwohl gegen ungeschriebene Parteiregeln verstossen, die bisher bei 68 Jahren eine Altersgrenze gezogen haben.

Auf den Parteitag folgt im nächsten März auf der Tagung des Volkskongresses eine Regierungsumbildung. Nach anfänglichen Gerüchten im Frühjahr, dass Ministerpräsident Li Keqiang dann eventuell seinen Posten räumen und den eher zeremoniellen Posten des Parlamentschefs übernehmen könnte, gehen Diplomaten jetzt davon aus, dass der 62-Jährige doch im Amt bleiben dürfte. Da Xi Jinping ohnehin wichtige Regierungsfunktionen selbst übernommen habe, sei es heute praktisch unerheblich, wer unter ihm als Premier fungiere, heisst es.

Im Mittelpunkt der Beratungen vor dem Parteitag steht der "Politische Bericht", den Xi Jinping zu Beginn des Parteitags präsentieren wird. Er ist das Ergebnis fast einjähriger Diskussionen auf verschiedenen Ebenen der Partei. Der Bericht zieht Bilanz der ersten Amtszeit von Zentralkomitee und Parteiführung und fasst das politische Programm für die nächsten fünf Jahre zusammen.

Im Mittelpunkt dürften die Wirtschaftspolitik, der anhaltende Kampf gegen Korruption, die Parteidisziplin und die Beseitigung der Armut stehen. Im Ausland werden die diplomatischen Initiativen Xi Jinpings mit Interesse verfolgt. Anders als seine Vorgänger beansprucht der Präsident eine stärkere Rolle Chinas auf der Weltbühne.

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Chinas Automarkt legt im

Chinas Automarkt legt im September weiter zu

Der für die deutschen Autobauer so wichtige Automarkt China hat im September weiter zugelegt. Die Verkäufe von Passagierfahrzeugen an Händler kletterten im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozent auf 2,34 Millionen Autos, wie der chinesische Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) am Donnerstag mitteilte. In der Rechnung sind Pkws, Stadtgeländewagen vom Typ SUV und Mehrzweckautos wie Lieferwagen enthalten.

12.10.2017 08:25

Nach einem schwächeren Jahresstart war der September der vierte Monat in Folge mit einem Absatzplus. China ist der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autobauer Volkswagen und seiner Tochter Audi sowie Daimler und BMW . Inklusive Lkws Und Bussen stieg der Absatz in China in den ersten neun Monaten um 4,5 Prozent auf 20,2 Millionen Stück./men/stk

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China kauft deutlich mehr im

China kauft deutlich mehr im Ausland ein

In Chinas Wirtschaft stehen die Zeichen dank eines boomenden Aussenhandels auf Wachstum.

13.10.2017 07:38

Die Importe schnellten im September verglichen mit dem Vorjahr um 18,7 Prozent in die Höhe. Das ist deutlich mehr als im August und weit mehr, als von Reuters befragte Analysten für möglich gehalten hatten. Auch die Exporte legten gemäss den offiziellen Angaben zu.

Chinesische Firmen setzten 8,1 Prozent mehr im Ausland ab als vor Jahresfrist, nach einem Plus von 5,5 Prozent im August. Die Daten dürften bei der Kommunistischen Partei auf Wohlwollen vor dem anstehenden Parteitag stossen, bei dem damit gerechnet wird, dass Präsident Xi Jinping seine Macht weiter ausbaut.

Vor allem die boomende Bauwirtschaft deckt sich mit Produkten im Ausland ein. Die Importe von Rohstoffen wie Eisenerz oder Kupfer schnellten nach oben. Im Gegenzug ging der Handelsüberschuss auf 28,47 Milliarden Dollar zurück. Die Zollbehörde sagt für das laufende Jahr einen Anstieg des Aussenhandels um einen zweistelligen Prozentsatz voraus.

"Die Zahlen von heute zeigen, dass nicht nur die starke internationale Nachfrage die Industrie in China beflügelt, sondern dass auch die Binnennachfrage kräftig bleibt", sagte Julian Evans-Pritchard, Analyst bei Capital Economics.

Die Regierung in Peking geht derzeit gegen die Überschuldung bei Unternehmen und Überkapazitäten in einigen Branchen vor. Die besser als erwartet ausgefallenen Aussenhandelsdaten dürften sie in ihrem Kurs bestätigen. Chinas Wirtschaft hat in der ersten Jahreshälfte ein überraschend starkes Wachstum von 6,9 Prozent geschafft.

(SDA)

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