Schuldenkrise Asien

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Japans Exporte legen weiter

Japans Exporte legen weiter zu - allerdings nicht so stark wie erwartet

Der schwache Yen und die hohe Nachfrage aus China halten Japans Exportwirtschaft weiter am Laufen.

19.10.2017 07:30

Flickr, Lizenz CC BY 2.0

Im September legten die Ausfuhren zum dritten Mal in Folge zweistellig zu - allerdings war das Tempo nicht mehr so schnell wie im August und nicht ganz so hoch wie Experten erwartet hatten.

Die Exporte seien um 14,1 Prozent gestiegen, teilte das Finanzministerium am Donnerstag in Tokio mit. Im August hatte das Plus 18,1 Prozent betragen - das war das höchste Wachstum seit November 2014. Volkswirte hatten im September einen Anstieg der Ausfuhren um 15 Prozent gerechnet.

Auch die Importe enttäuschten im September trotz einer erneut hohen Wachstumsrate von 12 Prozent. Hier hatten Volkswirte damit gerechnet, dass sich der Anstieg im Vergleich zum August, als das Plus 15,2 Prozent betragen hatte, nicht ganz so stark verlangsamt deutlich stärker verlangsamt.

Dank des stark gestiegenen Exports fiel der Handelsbilanzüberschuss mit knapp 670 Milliarden Yen (rund 5 Mrd Euro) höher aus als Experten erwartet hatten.

Japan zählt zu den wichtigsten Exportnationen der Welt und profitiert von Auslandsgeschäften führender Konzerne wie zum Beispiel dem Autohersteller Toyota . Die gut laufenden Geschäfte der Exportunternehmen waren zuletzt eine wichtige Stütze der japanischen Wirtschaft.

(AWP)

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Chinas Wirtschaft wächst im

Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 6,8%

Chinas Wirtschaft hat sich im dritten Quartal leicht abgekühlt. Von Juli bis September legte das Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft um 6,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu und wuchs damit 0,1 Prozentpunkte langsamer als in der ersten Jahreshälfte. Das teilte das Statistikamt in Peking am Donnerstag mit. Ökonomen hatten mit einem Wachstum in dieser Grössenordnung gerechnet führten die weiterhin robusten Daten auf die anhaltend hohe Kreditvergabe in China zurück, durch die auch der Bausektor einen Boom erlebe und viele Staatsbetriebe am Leben gehalten würden. Experten warnten, dass durch steigende Unternehmensschulden Probleme verschoben, nicht aber gelöst würden./jpt/DP/zb

19.10.2017 06:24

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Kreise: China will erstmals

Kreise: China will erstmals seit langem Dollar-Anleihe platzieren

Die chinesische Regierung will laut Insidern erstmals seit vielen Jahren amerikanische Dollar durch die Ausgabe einer entsprechenden Staatsanleihe einsammeln. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit Bezug auf unterrichtete Kreise berichtete, werde das fünf Jahre laufende Schuldpapier interessierten Investoren bereits angeboten. Das Gesamtvolumen belaufe sich auf eine Milliarde Dollar, was als vergleichsweise geringer Betrag gelten kann. Es ist die erste Platzierung einer auf Dollar lautenden Staatsanleihe seit dem Jahr 2004.

26.10.2017 08:23

Analysten werteten die Kreditaufnahme, die kurz nach dem gerade beendeten Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas kommt, auch als symbolischen Schritt. Der Zeitpunkt der Platzierung ist auch deshalb interessant, weil die zwei grossen Ratingagenturen Standard & Poor's und Moody's die Bonität Chinas in diesem Jahr abgestuft und vor Risiken wegen der wachsenden Gesamtverschuldung gewarnt haben.

Während Anleiheplatzierungen durch chinesische, meist staatlich kontrollierte Unternehmen häufig und in grossem Umfang durchgeführt werden, sind Anleiheemissionen durch den chinesischen Staat seltener. China besitzt hohe Forderungsbestände im Ausland, insbesondere gegenüber den USA. Die Forderungen sind Folge des starken Aussenhandels Chinas, die den Devisenbestand des Landes stark haben anwachsen lassen./bgf/stk

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Japanische Notenbank hält an

Japanische Notenbank hält an ihrer Geldpolitik fest

Japans Zentralbank hält weiter unverändert an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest.

31.10.2017 06:48

Das entschied die Bank of Japan (BoJ) am Dienstag nach Abschluss zweitägiger Beratungen. In Marktkreisen war dies erwartet worden. Zugleich senkte die BoJ ihre Inflationserwartungen für das noch bis 31. März 2018 laufende Fiskaljahr: Statt 1,1 Prozent dürfte sich die Teuerung nur um 0,8 Prozent erhöhen. Die Zentralbank versucht schon seit 2013 im Kampf gegen die jahrelange Deflation mit stetig fallenden Preisen, die Inflation anzuheizen und die Wirtschaft des Landes anzukurbeln.

Damals hatte die Zentralbank noch erwartet, das Inflationsziel von zwei Prozent innerhalb von etwa zwei Jahren zu erreichen. Seither musste sie dieses Ziel bereits mehrere Male nach hinten schieben. Die BoJ rechnet damit, dass sich die Inflation erst um das Fiskaljahr 2019 der angepeilten Marke von zwei Prozent nähern dürfte.

Zwar hoben die Währungshüter ihre Wachstumsprognose für das laufende Fiskaljahr leicht von 1,8 auf 1,9 Prozent an. Angesichts der geringen Inflation entschied sich die BoJ dennoch, an ihrem Kurs festzuhalten. Seit Februar 2016 gilt ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent. Damit sollen Geschäftsbanken davon abgehalten werden, Geld bei der BoJ zu parken, anstatt es als Kredite für Investitionen zu vergeben.

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Japanische

Japanische Industrieproduktion legt erneut stärker zu als erwartet

Die japanische Industrieproduktion ist im September stärker gestiegen als Experten und Regierung erwartet hatten. Die Produktion legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent zu, wie die Regierung am Dienstag in Tokio mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 2,0 Prozent gerechnet und auch die Regierung war von einem geringeren Plus ausgegangen.

31.10.2017 06:31

Im August war die Industrieproduktion allerdings noch um 5,3 Prozent gestiegen und hatte damals ebenfalls die Expertenerwartungen übertroffen. Die Daten zu Japans Industrieproduktion unterliegen gewöhnlich starken Schwankungen- einzelne Monatswerte sollten laut Experten daher nicht überbewertet werden.

Insgesamt stehen die Industriebetriebe des Landes unter anderem dank eines im Jahresvergleich schwachen Yen sowie der Erholung der weltweiten Wirtschaft ganz gut da und sind ein wichtiger Grund für die zuletzt gute Entwicklung der japanischen Wirtschaft.

Die nach USA und China drittgrösste Volkswirtschaft der Welt ist im zweiten Quartal so stark gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorquartal sei die Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert seit dem ersten Quartal 2015.

Es war zudem das sechste Quartal in Folge, in dem das Bruttoinlandsprodukt anzog. Zuletzt gelang das zwischen Januar 2005 und Juni 2006. Derzeit deuten zudem alle Indikatoren darauf hin, dass sich das Wachstum auch zwischen Juli und September fortsetzen wird. Die Daten für das vergangene Quartal sollen am 15. November veröffentlicht werden./zb

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Stimmung in Chinas Industrie

Stimmung in Chinas Industrie verschlechtert sich

Die Stimmung in den Chefetagen chinesischer Industriebetriebe ist laut eines wichtigen Konjunkturindikators schlechter als erwartet. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) im herstellenden Gewerbe lag im Oktober bei 51,6 Punkten, wie das Pekinger Statistikamt am Dienstag berichtete.

31.10.2017 06:30

Analysten hatten mit einem höheren Wert gerechnet. Im Vormonat hatte der Frühindikator noch bei 52,4 Punkten gelegen. Liegt der PMI über der Grenze von 50 Punkten, ist von einer Expansion der Industrie auszugehen. Werte darunter deuten auf rückläufige Geschäfte hin. Auch der PMI für den Service-Sektor des Landes fiel mit einem Rückgang von 55,4 auf 54,3 Punkten schwächer aus als im Vormonat.

jpt/DP/zb

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China: Stimmung im Bereich

China: Stimmung im Bereich Dienstleistungen hellt sich wieder auf

In China hat sich die Stimmung bei kleineren und privaten Dienstleistern wieder verbessert. Im Oktober legte der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator für den Dienstleistungssektor auf 51,2 Punkte zu. Dies geht aus Daten hervor, die am Freitag veröffentlicht wurden. Im September hatte der Indexwert für Dienstleistungsbetriebe der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft noch bei 50,6 Punkten gelegen und damit auf dem tiefsten Stand seit Ende 2015.

03.11.2017 07:59

Mit dem Anstieg im Oktober kletterte der Indikator wieder ein Stück weit über die Expansionsschwelle von 50 Punkten. Werte oberhalb dieser Marke deuten auf Wachstum im Bereich Dienstleistungen hin./jkr/jha/

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Chinas Aussenandel legt

Chinas Aussenandel legt weiter zu

Chinas Aussenhandel hat im Oktober etwas an Schwung verloren. Ex- und Importe wuchsen nicht mehr ganz so stark wie noch im September. Der Aussenhandel mit den USA kletterte der Überschuss weiter.

08.11.2017 07:05

Mit einem in Dollar gemessenen Plus von 6,9 beziehungsweise 17,2 Prozent legten aber sowohl die Aus- als auch die Einfuhren weiter stark zu. Im kurz vor dem Staatsbesuch des US-Präsidenten Donald Trumps besonders im Fokus stehenden Aussenhandel mit den Vereinigten Staaten kletterte der Überschuss weiter.

So stieg der Überschuss im Handel mit den Vereinigten Staaten im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um knapp 10 Prozent auf 26,6 Milliarden Dollar. In den ersten zehn Monaten vergrösserte sich der Handelsbilanzüberschuss aus Geschäften mit den Vereinigten Staaten damit um gut sieben Prozent auf 224,5 Milliarden Dollar, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten der Zollverwaltung in China hervorgeht.

Trump reist am Mittwoch von Südkorea weiter nach China und trifft sich mit Staats- und Parteichef Xi Jinping. Dabei wird auch der Handel der beiden Länder eine wichtige Rolle spielen. China steht neben Deutschland besonders in der Kritik Trumps - beide Länder exportieren in seinen Augen zu viel in die USA und importieren zu wenig von US-Unternehmen.

Immer wieder hatte er China und Deutschland dies vorgeworfen und angekündigt, dies zum Beispiel über Einfuhrzölle ändern zu wollen.

(AWP)

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Japans Notenbank will trotz

Japans Notenbank will trotz Kaufrausch an Börse auf dem Gas bleiben

Trotz des Höhenflugs der Börse sieht die Notenbank Japans (BoJ) keinen Grund zur Eindämmung ihrer Geldflut.

08.11.2017 12:31

"Die Aktienkurse überhitzen nicht", sagte das Zentralbank-Führungsmitglied Yukitoshi Funo am Mittwoch. Er sehe keinen Grund, die von der BoJ betriebene Geldschwemme zu drosseln. Zunächst müsse das Inflationsziel der Notenbank von zwei Prozent erreicht sein. Auch der Internationale Währungsfonds stützt diese Position: Bei einem Besuch in Tokio lobte IWF-Direktorin Christine Lagarde Notenbankchef Haruhiko Kuroda für dessen "Entschlossenheit", die Geldschleusen weiter offenzuhalten.

Kritiker halten die ultra-lockere Linie der BoJ hingegen angesichts der rund laufenden Konjunktur für nicht mehr angemessen. Die Geldschwemme hat mit dafür gesorgt, dass die Investoren im Kaufrausch sind. Der Tokioter Leitindex Nikkei schloss am Dienstag auf dem höchsten Stand seit 1992.

Die BoJ versucht seit Jahren mit Wertpapierkäufen in großem Stil, der Konjunktur Auftrieb zu verleihen. Eine Spirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und stockenden Investitionen hatte die Wirtschaft des Fernostlandes lange Zeit am Boden gehalten. Verbraucher schoben Käufe in der Hoffnung auf immer niedrigere Preise auf. Auch wenn die Preise zuletzt wieder leicht anzogen, ist die Teuerungsrate noch deutlich von der Zielmarke entfernt.

(Reuters)

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China öffnet Finanzmarkt:

China öffnet Finanzmarkt: Ausländer dürfen Mehrheit an Finanzfirmen übernehmen

China macht einen grossen Schritt bei der Öffnung seines bislang für Ausländer oft verschlossenen Finanzmarkts: Bald soll es ausländischen Unternehmen erlaubt sein, die Mehrheit an chinesischen Banken, Brokern oder auch Versicherern zu übernehmen. Damit dürfen frustrierende Jahre für viele westliche Finanzkonzerne enden, die auf dem Riesenmarkt China nur schwer mit den örtlichen Grossbanken konkurrieren konnten.

10.11.2017 07:14

Die zuständigen Behörden würden gerade die Details der neuen Regelungen ausarbeiten, sagte der stellvertretende Finanzminister Zhu Guangyao in Peking. Diese sollten dann bald veröffentlicht werden. Nach seinen Worten sollen Ausländer künftig bis zu 51 Prozent an Finanzfirmen halten dürfen; diese Begrenzung würde dann mit der Zeit ganz aufgehoben.

Bislang waren Ausländer darauf beschränkt, die Rolle des Juniorpartners bei Gemeinschaftsunternehmen im chinesischen Finanzsektor zu übernehmen: Sie durften maximal 49 Prozent halten. Aus diesem Grund hatte sich etwa die grösste US-Bank JPMorgan Chase im Dezember aus einem Investmentbanking-Joint-Venture in China zurückgezogen.

Die jetzige Öffnung kommt, nachdem US-Präsident Donald Trump seinen ersten Besuch im Reich der Mitte abgeschlossen und eine positive Bilanz gezogen hatte: Er sprach am Freitag in einem Tweet von "sehr produktiven" Treffen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping in Peking bezüglich der Themen Handel und Nordkorea.

Allerdings hatte China auch schon zuvor die Restriktionen für Ausländer im Finanzsektor gelockert. So können Investoren über Hongkong auch an den Märkten in Festland-China handeln./das/she

(AWP)

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Chinas: Einzelhandelsumsatz,

Chinas: Einzelhandelsumsatz, Produktion und Investitionen wachsen langsamer

In China mehren sich die Zeichen für ein etwas langsameres Wirtschaftswachstum. Im Oktober ging das Plus sowohl beim Einzelhandelsumsatz als auch den Investitionen in Sachanlagen sowie bei der Industrieproduktion im Vergleich zu den September-Werten etwas zurück. Da diese aber auch relativ hoch waren, sehen Experten keinen Grund für grosse Besorgnis. "China werde das Jahr mit einer guten Entwicklung der Wirtschaft abschliessen", sagte Gao Yuwei, Analyst bei einem Forschungsinstitut der Bank of China am Dienstag nach Bekanntgabe der Daten.

14.11.2017 06:51

Die Industrieproduktion stieg im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent, wie die Regierung am Dienstag in Peking mitteilte. Im September war der Ausstoss der Industriebetriebe noch um 6,6 Prozent gewachsen. Experten hatten mit ein Wachstum von 6,3 Prozent erwartet.

Bei den Sachinvestitionen fiel das Plus im Oktober mit 7,3 Prozent dagegen wie erwartet aus. Diese waren im September noch um 7,5 Prozent gestiegen. Der Umsatz im Einzelhandel stieg im Vergleich zum Vorjahr um 10,0 Prozent nach 10,3 Prozent im September. Die Abschwächung kam für Volkswirte überraschend. Es ist zudem die geringste Wachstumsrate beim Einzelhandelsumsatz in diesem Jahr./zb/jha

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Japans Wirtschaft mit

Japans Wirtschaft mit längster Wachstumsphase seit 16 Jahren

Anziehende Exporte haben der japanischen Wirtschaft zur längsten Wachstumsphase seit mehr als 16 Jahren verholfen.

15.11.2017 06:59

Wie die Regierung der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt am Mittwoch bekanntgab, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,4 Prozent und damit seit sieben Quartalen in Folge. Allerdings fiel das Wachstum geringer aus als im Vorquartal, als das BIP noch um hochgerechnet 2,6 Prozent gestiegen war. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die japanische Wirtschaft zwischen Juli und September um 0,3 Prozent, hiess es.

Die Daten verdeutlichen, dass Japan weiter von seinem Exportmotor abhängt. Die Ausfuhren zogen im Berichtsquartal dank der Nachfrage im Ausland nach japanischen Elektronikteilen und Autos um 1,5 Prozent an. Der private Konsum dagegen, der zu rund 60 Prozent zu Japans Wirtschaftsleistung beiträgt, sank im Berichtsquartal um 0,5 Prozent. Obwohl die Regierung seit Jahren milliardenschwere Konjunkturpakete auflegt und die Zentralbank flankierend eine aggressiv gelockerte Geldpolitik betreibt, ist die Inflation in Japan weiterhin niedrig.

Die Regierung hofft, dass der hohe Arbeitskräftemangel endlich zu höheren Lohnzuwächsen und steigenden Preisen führen wird. Angesichts der angespannten Lage am Arbeitsmarkt rechnen Experten derweil mit weiter steigender Nachfrage nach Automatisierung. Die Unternehmensinvestitionen zogen um 0,2 Prozent zum Vorquartal an. Derweil halten sich die Verbraucher mit höheren Ausgaben zurück. Die Regierung erwartet dennoch, dass die moderate Erholung weitergeht.

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Japans Exporte steigen im

Japans Exporte steigen im Oktober weniger stark als erwartet

Der japanische Aussenhandel hat im Oktober weniger zugelegt als von Experten erwartet. Die Unternehmen verkauften zwar 14,0 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging, die am Montag veröffentlicht wurden.

20.11.2017 06:33

Das war jedoch weniger als die 15,8 Prozent, die Analysten vorhergesagt hatten. Im Vormonat hatte der Anstieg 14,1 Prozent betragen. Die Importe legten im Oktober um 18,9 Prozent zum Vorjahr zu. Hierbei waren 20,2 Prozent erwartet worden.

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Japans Industrieproduktion

Japans Industrieproduktion legt weiter zu - Zwölfter Anstieg in Folge

Die japanische Industrieproduktion hat dank gut laufender Geschäfte mit dem Ausland weiter deutlich zugelegt.

30.11.2017 07:26

Im Oktober zog der Ausstoss zum zwölften Mal in Folge an, obwohl die Produktion teilweise von Unwettern gestört wurde. Die Industrieproduktion sei im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent gestiegen, wie die Regierung am Donnerstag in Tokio mitteilte. Volkswirte hatten allerdings mit einem noch stärkeren Anstieg gerechnet.

Die Daten zu Japans Industrieproduktion unterliegen allerdings gewöhnlich starken Schwankungen- einzelne Monatswerte sollten laut Experten daher nicht überbewertet werden. Insgesamt stehen die Industriebetriebe des Landes unter anderem dank eines im Jahresvergleich schwachen Yen sowie der Erholung der weltweiten Wirtschaft ganz gut da und sind ein wichtiger Grund für die zuletzt gute Entwicklung der japanischen Wirtschaft.

Die nach USA und China drittgrösste Volkswirtschaft der Welt wuchs zuletzt so stark wie seit mehr als 16 Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg zwischen Juli und September um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,4 Prozent und damit seit sieben Quartalen in Folge.

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China: Stimmung in grossen

China: Stimmung in grossen Industriekonzernen hellt sich überraschend auf

In China hat sich die Stimmung in den Chefetagen grosser und staatlich geführter Industriebetriebe überraschend gebessert. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) im herstellenden Gewerbe lag im November bei 51,8 Punkten und damit etwas höher als noch im Oktober, wie das Pekinger Statistikamt am Donnerstag berichtete. Analysten hatten mit einem weiteren Rückgang gerechnet.

30.11.2017 06:35

Liegt der PMI über der Grenze von 50 Punkten, ist von einer Expansion der Industrie auszugehen. Werte darunter deuten auf rückläufige Geschäfte hin. Auch der PMI für den Service-Sektor des Landes zog nach einem Rückgang im Oktober im November wieder an. Er stieg von 54,3 auf 54,8 Punkte.

Der staatliche Indikator misst vor allem die Lage bei grossen und staatlichen Unternehmen. In den kommenden Tagen veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin "Caixin" die Stimmungsindikatoren der eher kleineren und privat geführten Unternehmen. Der Industrieindex steht dabei am Freitag (1. Dezember) an - der für den Dienstleistungssektor am Dienstag (5. Dezember)./zb

(AWP)

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Japan: Inflation schwächt

Japan: Inflation schwächt sich deutlich ab

Die Inflation in Japan hat sich trotz einer extrem lockeren Geldpolitik der nationalen Notenbank wieder der Nullmarke genähert. Nach Regierungsdaten vom Freitag lag das Preisniveau im Oktober 0,2 Prozent über dem Stand vor einem Jahr. Damit hat sich die Inflationsrate im Vergleich zum Vormonat deutlich abgeschwächt. Im September hatte die Teuerung noch bei 0,7 Prozent gelegen. Volkswirte hatten den Dämpfer bei der Preisentwicklung erwartet.

01.12.2017 08:19

Ohne frische Lebensmittel zeigte sich aber ein anderes Bild. In dieser Abgrenzung erhöhten sich die Verbraucherpreise im Oktober um 0,8 Prozent, nachdem sie im September um 0,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen waren. Dieses Inflationsmass bevorzugt die Bank of Japan, deren Inflationsziel von zwei Prozent allerdings weiter ausser Reichweite bleibt.

Die Zahlen deuten darauf hin, dass die japanische Notenbank auf absehbare Zeit nichts an ihrer sehr lockeren Ausrichtung ändern wird./jkr/zb

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China: Stimmung in der

China: Stimmung in der Industrie trübt sich etwas ein

In China hat sich die Stimmung bei kleineren und privaten Industrieunternehmen etwas eingetrübt. Im November sank der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator für den Industriesektor auf 50,8 Punkte. Dies geht aus Daten hervor, die am Freitag veröffentlicht wurden. Im Oktober hatte der Indexwert für Industriebetriebe der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft noch bei 51,0 Punkten gelegen. Volkswirte hatten mit einem Rückgang im November gerechnet, aber nur auf 50,9 Zähler.

01.12.2017 07:54

Mit dem aktuellen Stimmungsdämpfer liegt der Indikator nur noch knapp über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Werte oberhalb dieser Marke deuten auf Wachstum in den Industrieunternehmen hin./jkr/oca

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Stimmung bei Chinas

Stimmung bei Chinas Dienstleistern steigt

In China hat sich auch die Stimmung bei kleineren und privaten Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche verbessert.

05.12.2017 06:43

Im November legte der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator für den Dienstleistungssektor auf 51,9 (Oktober: 51,2) Punkte zu. Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Daten hervor. Damit erholt sich der Index weiter von seinem Rückschlag im September, als er mit 50,6 Zählern auf den tiefsten Stand seit Ende 2015 gefallen war.

Mit dem erneuten Anstieg im November entfernte sich der Indikator zudem weiter von der sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten. Werte oberhalb dieser Marke deuten auf Wachstum im Bereich Dienstleistungen hin. Bei den grösseren und staatlich kontrollierten Dienstleistungsunternehmen hatte sich der von der Regierung ermittelte Stimmungsindikator ebenfalls verbessert. Er stieg nach Angaben von vergangener Woche auf 54,8 (Oktober: 54,3) Punkte.

Bei den Industriebetrieben hatten sich die beiden Stimmungsindikatoren nicht im Gleichklang entwickelt. So zog der staatliche Indikator überraschend etwas an, während der von "Caixin" ermittelte Stimmungsbarometer leicht zurückging. Der ebenfalls von dem Wirtschaftsmagazin erhobene Gesamtindex zog aber dank der guten Entwicklung bei den Dienstleistern leicht an.

Insgesamt bestätigen die in den vergangenen Tagen veröffentlichten vier Stimmungsindikatoren das Bild eines robusten Wachstums der chinesischen Wirtschaft. Im dritten Quartal war die Wirtschaft um 6,8 Prozent und damit nur minimal schwächer als das Vierteljahr davor gestiegen. Die konjunkturelle Dynamik lag damit aber immer noch deutlich über dem Jahresziel der Regierung, die "rund 6,5 Prozent" anstrebt. Als gefährlich sehen Experten allerdings die hohe Verschuldung der Unternehmen.

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Stimmung in Japans Industrie

Stimmung in Japans Industrie hellt weiter auf - Zehn-Jahreshoch

Die Stimmung unter den Managern der japanischen Grossindustrie hat sich im fünften Quartal in Folge verbessert und ist so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan") der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10 000 Firmen hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die grossen Produktionskonzerne im Dezember um weitere 3 Punkte im Vergleich zum September auf jetzt plus 25. Ein positiver Index im sogenannten Tankan-Bericht bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Allerdings verharrte der Index für die nicht produzierenden Unternehmen des Landes weiter bei plus 23.

15.12.2017 06:34

Der schwache Yen und eine steigende globale Nachfrage haben den Unternehmen der drittgrösster Volkswirtschaft der Welt, die weiterhin vom Exportmotor abhängt, zwar teils Rekordgewinne beschert. Die privaten Haushalte, deren Konsumausgaben rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes ausmachen, bekommen davon laut Kritikern jedoch noch nicht allzu viel zu spüren. Sie halten ihr Geld weiter zusammen. Sorgen bereitet zudem der in manchen Branchen wie der Bauindustrie besonders stark zu spürende Arbeitskräftemangel.

So kamen nach jüngsten amtlichen Daten im Oktober auf 100 Jobsuchende 155 freie Stellen. Die Wirtschaft ist denn auch bezüglich der weiteren Aussichten vorsichtig. So dürfte der Stimmungsindex für die Grossindustrie zum März auf plus 19 und der für die nicht produzierenden Firmen auf plus 20 absacken. Die Investitionen dürften bezogen auf das noch bis Ende März 2018 laufende Steuerjahr branchenübergreifend dennoch um 7,4 Prozent über dem Vorjahr liegen./ln/DP/zb

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China «Aufsteiger des Jahres»

China «Aufsteiger des Jahres» im Top-100-Börsenranking

Im Börsenranking der 100 wertvollsten Konzerne 2017 des «Handelsblatts» ist China zum Aufsteiger des Jahres gekürt worden.

27.12.2017 06:51

Inzwischen stelle das Land 14 der Unternehmen auf der Liste, vier mehr als im Vorjahr, berichtet die deutsche Zeitung. Davon seien zwei unter den ersten zehn - Alibaba und Tencent. Die ersten fünf Plätze werden von den US-Technologie-Konzernen Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Facebook eingenommen.

Insgesamt sind unter den 100 führenden Unternehmen nach Börsenwert 51 aus den USA, sieben weniger als 2017. Deutschland ist der Zeitung zufolge mit sechs Konzernen dabei, angeführt von SAP auf Rang 60.

(Reuters)

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Anzeichen für eine

Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung in China

In Chinas gibt es einer Firmenumfrage zufolge Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung im nächsten Jahr.

27.12.2017 06:45

Zwar fuhren die Industrieunternehmen im Schlussquartal ihre Produktion weiter hoch, wie die am Mittwoch vorgelegte Untersuchung des Analysehauses China Beige Book International (CBB) ergab. Aber das Wachstum bei Löhnen und Neueinstellungen schwächte sich ab. Den stärksten Gegenwind erfährt die Einzelhandelsbranche, wo die Umsätze schwach sind. Den CBB-Experten zufolge verlangsamt sich das Wachstum insbesondere bei den Automobilhändlern.

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres legte Chinas Wirtschaftsleistung mit 6,9 Prozent stärker zu als erwartet. Dazu trugen hauptsächlich robuste Exporte bei und ein von staatlichen Infrastrukturinvestitionen gestützter Bauboom. Zugleich versucht die Regierung allerdings, die Kreditvergabe zu zügeln. Dies schlägt sich ebenfalls bereits auf die Konjunkturentwicklung nieder.

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Japans Industrieproduktion

Japans Industrieproduktion steigt etwas stärker als erwartet

In Japan haben die Industriebetriebe ihre Produktion im November etwas stärker ausgeweitet als erwartet. Im Monatsvergleich sei die Fertigung um 0,6 Prozent gestiegen, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Tokio mit. Im Oktober hatte der Zuwachs 0,5 Prozent betragen. Volkswirte hatte auch für November mit einem Anstieg im Monatsvergleich um 0,5 Prozent gerechnet.

28.12.2017 08:09

Im Jahresvergleich stieg die Industrieproduktion ebenfalls etwas stärker als erwartet. In dieser Abgrenzung meldete das Ministerium für November einen Anstieg um 3,7 Prozent. Volkswirte hatten 3,6 Prozent erwartet, nachdem der Zuwachs im Oktober noch 5,9 Prozent betragen hatte./jkr/das

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China will ausländische

China will ausländische Investitionen mit Steuererlass ankurbeln

(Ausführliche Fassung) - Die chinesische Regierung reagiert auf die US-Steuerreform sowie die Abschwächung der Auslandsinvestitionen im Reich der Mitte. Das Finanzministerium in Peking kündigte an, dass ausländische Unternehmen ihre Gewinne vorerst nicht mehr versteuern müssten, wenn sie diese unter bestimmten Bedingungen wieder im Land investierten. Der Schritt solle ausländische Investitionen in China wieder ankurbeln, wie das Ministerium mitteilte.

28.12.2017 16:44

Die Regelung, die am Donnerstag auf der Webseite des Ministeriums veröffentlicht wurde, gilt rückwirkend zum 1. Januar 2017, so dass für das auslaufende Jahr auch Erstattungen geltend gemacht werden können. China wolle aktiv ausländische Investitionen nutzen, diese fördern und ihre Qualität verbessern, liess das Ministerium wissen.

Um von der Steuer ausgenommen zu werden, müssen ausländische Unternehmen aber bestimmte Voraussetzungen für ihre neuen Investitionen erfüllen. Unter anderem wird gefordert, dass sie in Industrien investieren, die auf der Liste stehen, die von der chinesischen Regierung besonders gefördert werden.

Die ausländischen Investitionen waren in den ersten zehn Monaten dieses Jahres nur um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Im November machten sie aber einen Sprung um 90 Prozent, so dass für die ersten elf Monate ein Zuwachs von 9,8 Prozent herauskam. Jetzt erhöhte aber die kurz vor Weihnachten verabschiedete Steuerreform von US-Präsident Donald Trump den Druck.

Amerikanischen Unternehmen winken danach Anreize, wenn sie ihre Gewinne durch Operationen im Ausland zurückführen. Auch senkt die Steuerreform die Kosten für Unternehmen in den USA und verbessert damit die Standortfaktoren. Experten sahen auf chinesischer Seite die Sorge, dass Kapital abfliessen könnte oder sich einige amerikanische Firmen vielleicht sogar aus China zurückziehen könnten. Auch in Deutschland forderten Industrie und Unternehmen als Reaktion Reformen und Erleichterungen.

Ohnehin haben sich die Bedingungen für ausländische Unternehmen in China verschlechtert, wie jüngste Umfragen ergaben. Beklagt wurden lokaler Protektionismus, mangelnder Marktzugang, steigende Kosten, besonders auch für Personal, und ein unfairer Verdrängungswettbewerb. Auch deutsche und andere europäische Unternehmen halten sich mit neuen Investitionen in China erkennbar zurück./lw/DP/men

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Wachstum der Erzeugerpreise

Wachstum der Erzeugerpreise kühlt sich in China erwartungsgemäss ab

Das rasche Wachstum der Erzeugerpreise in China hat im Dezember wie erwartet an Fahrt verloren. Die Preise auf Grosshandelsebene legten um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu und wuchsen damit so langsam wie seit November 2016 nicht mehr, wie das chinesische Statistikamt am Mittwoch berichtete. Ursache sind vor allem fallende Preise für Rohstoffe. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 4,8 Prozent gerechnet. Die Verbraucherpreise legten im Dezember um 1,8 Prozent zu, womit die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 1,9 Prozent gerechnet hatten, leicht verfehlt wurden. Für das Gesamtjahr meldete das Statistikamt eine Anstieg der Erzeugerpreise um 6,3 Prozent. Die Inflation lag im Gesamtjahr bei 1,6 Prozent./jpt/DP/zb

10.01.2018 06:30

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Chinas Exporte legen weiter

Chinas Exporte legen weiter in hohem Tempo zu

Exporte chinesischer Unternehmen sind zum Jahresende dank hoher Nachfrage aus Europa, Japan und den Vereinigten Staaten erneut stark gestiegen.

12.01.2018 06:31

 Im Dezember seien die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 Prozent auf 232 Milliarden Dollar geklettert, teilte die Zollverwaltung am Freitag in Peking mit.

Damit ging das Wachstumstempo im Vergleich zum November, als die Exporte um 12,3 Prozent zugelegt hatten, zwar etwas zurück, ist aber immer noch auf sehr hohem Niveau. Von Bloomberg befragte Experten hatten im Dezember mit einem Plus von 10,8 Prozent gerechnet.

Deutlich schwächer als erwartet fielen dagegen die Importe aus. Hier lag das Plus im Dezember bei nur noch 4,5 Prozent auf 177 Milliarden Dollar - nach zweistelligen Wachstumsraten in den vergangenen Monaten. Volkswirte hatten bei den Einfuhren mit einem Anstieg um rund 15 Prozent gerechnet.

Der schwache Dezember konnte das starke Bild bei den Einfuhren im vergangenen Jahr nur etwas trüben. 2017 legten sie um 15,9 Prozent zu. Bei den Ausfuhren betrug das Jahresplus 7,9 Prozent.

Im laufenden Jahr wird mit weiteren Zuwächsen gerechnet. Es werde aber schwierig, dass der Handel insgesamt erneut zweistellig zulegen kann. Da die Importe über das Jahr gesehen stärker als die Exporte gestiegen sind, ging der Handelsbilanzüberschuss um 17 Prozent auf 422,5 Milliarden Dollar zurück.

Pikant dabei ist, dass der Überschuss im Handel mit den USA im vergangenen Jahr um neun Prozent auf 278 Milliarden Dollar gestiegen ist - umgekehrt heisst, dass im ersten Jahr der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump das Defizit der Vereinigten Staaten im Handel mit China deutlich gestiegen ist.

Trump hatte immer wieder betont, dass ihm die hohen Defizite im Handel mit einigen Ländern ein Dorn im Auge sind und das er das ändern will. Im Fokus stehen dabei China und Deutschland.

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Chinas Wirtschaft wächst 2017

Chinas Wirtschaft wächst 2017 um 6,9 Prozent

(Ausführliche Fassung) - Die Wirtschaft Chinas ist im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent gewachsen. Das berichtete das Pekinger Statistikamt am Donnerstag. Damit hat sich das Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft erstmals seit dem Jahr 2010 wieder beschleunigt. Ein Jahr zuvor waren es 6,7 Prozent gewesen.

18.01.2018 08:27

Ministerpräsident Li Keqiang hatte das etwas stärkere Wachstum in der vergangenen Woche bereits angedeutet. Ökonomen werteten die jüngsten Daten als positives Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes, warnten aber auch vor weiterhin bestehenden Risiken wie hohen Unternehmenschulden und einem möglichen Handelsstreit mit den USA.

Im vierten Quartal 2017 betrug das Wirtschaftswachstum nach Angaben der Statistikbehörde 6,8 Prozent zum Vorjahresquartal. Analysten hatten einen Zuwachs um 6,7 Prozent erwartet. Im Quartalsvergleich stieg das BIP um 1,6 Prozent. Das lag leicht unter den Markterwartungen./jpt/bgf/

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Japans Exporte steigen 2017

Japans Exporte steigen 2017 auf höchstes Niveau seit der Finanzkrise

(Ausführliche Fassung) - Eine hohe Nachfrage aus China und der schwache Yen haben den japanischen Exportunternehmen wie Sony oder Toyota das beste Jahr seit der Finanzkrise beschert. Die Ausfuhren seien 2017 um fast zwölf Prozent auf rund 78 Billionen Yen (zirka 578 Mrd Euro) und damit auf das höchste Niveau seit 2008 gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit.

24.01.2018 08:00

Bereinigt habe das Volumen der Exporte im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent zugelegt - die restliche Steigerung kommt aus Preiserhöhungen und dem schwachen Yen, der sich bei der Umrechnung von meist in Dollar abgerechneten Auslandsgeschäften positiv auswirkt.

Dank der guten wirtschaftlichen Lage bei wichtigen Handelspartnern wie China, den EU-Staaten oder den USA rechnen die meisten Experten damit, dass der Exportmotor Japans weiter rund läuft. Die Ausfuhren sollten sich erst einmal weiter robust entwickeln und deshalb ein wichtiger Faktor für die Erholung der japanischen Wirtschaft bleiben, sagte Nomura-Volkswirt Masaki Kuwahara.

Im Dezember hat das Wachstumstempo laut dem Finanzministerium aber etwas nachgelassen - unter anderem weil der Wert der heimischen Währung zwischenzeitlich wieder etwas anzog. Der Anstieg von 9,3 Prozent im Dezember blieb auch etwas hinter den Erwartungen der Experten zurück.

Da das Tempo beim Exportvolumen aber nach wie vor sehr hoch ist, sehen Experten in dem etwas geringeren Wachstum im Dezember kein allzu grosses Problem. Hier gebe es keine Anzeichen eines nachlassenden Wachstums, sagte Hiroaki Muto, Chefvolkswirt beim Tokai Tokyo Research Center.

Auch dass der Überschuss in der Handelsbilanz im Jahr 2017 gesunken ist, bereitet Muto keine Sorgen. Das Plus in der Handelsbilanz sank um rund ein Viertel auf knapp drei Billionen Yen, was auf stark gestiegene Importe zurückzuführen ist, die vor allem wegen der höheren Energiekosten um 14 Prozent zulegten./zb/tos/jha/

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Teuerung in Japan bleibt

Teuerung in Japan bleibt weiter deutlich hinter Notenbankziel zurück

In Japan ist die Inflation trotz einer seit Jahren extrem lockeren Geldpolitik immer noch weit vom Ziel der Notenbank und Regierung entfernt. Im Dezember seien die Verbraucherpreise ohne die Berücksichtigung von Kosten für frische Lebensmittel wie im November im Jahresvergleich um 0,9 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. Experten hatten mit einem Plus bei diesem Preisindex, auf den die Währungshüter vor allem blicken, in dieser Grössenordnung gerechnet. Damit ist die Inflation immer noch ein gutes Stück unter dem Notenbank-Ziel eines Anstiegs von zwei Prozent.

26.01.2018 07:05

Die japanische Zentralbank kämpft seit Jahren mit der Gefahr von sinkenden Preisen. Diese bergen immer die Gefahr, dass die Verbraucher den Kauf von grösseren Konsumgütern in der Hoffnung auf billigere Preise aufschieben und damit die Wirtschaftsentwicklung abwürgen. Der private Konsum ist in der zuletzt wieder sehr gut laufenden japanischen Wirtschaft weiter relativ schwach. Das Land befindet sich zwar derzeit in der längsten Wachstumsphase seit mehr als 16 Jahren - dabei sind aber vor allem die Exporte und die Investitionen der Unternehmen die Triebfedern./zb/men

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Chinas Industrie bleibt auf

Chinas Industrie bleibt auf Wachstumskurs

Chinas Industrie bleibt einer Umfrage zufolge auf Wachstumskurs. Die Stimmung bei den mittelständischen und privaten Industriebetrieben bleibt zum Jahresanfang vorsichtig optimistisch.

01.02.2018 07:18

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des Wirtschaftsmagazins "Caixin" zeigte sich im Januar mit 51,5 Punkten unverändert gegenüber dem Vormonat. Damit entwickelte sich der wichtige Frühindikator wie von Experten erwartet.

"Die herstellende Industrie hatte einen guten Start ins Jahr 2018", sagte der Caixin-Ökonom Zhong Zhengsheng. Die Umfrage unter den Managern weise darauf hin an, dass sich Produktionsbedingungen mit massvoller Geschwindigkeit verbesserten. Ein PMI-Wert über der kritischen Grenze von 50 Punkten zeigt eine Expansion der Industrie, darunter ist von einer Kontraktion auszugehen.

Am Mittwoch wurde der von der Regierung ermittelte Einkaufsmanagerindex, der sich auf die Lage in den grossen und staatlich dominierten chinesischen Industriekonzernen fokussiert, veröffentlicht. Hier verschlechterte sich die Stimmung überraschend weiter etwas.

Der Indikator ging im Vergleich zum Vormonat um 0,3 auf 51,3 Punkte zurück und erreichte damit den tiefsten Stand seit acht Monaten. Experten hatten damit gerechnet, dass der Index zumindest stagniert. Trotz des Rückgangs deutet der Indikator aber weiter auf ein Wachstum der Produktion hin.

Den Rückgang führten Analysten unter anderem auf die Massnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung und gegen die hohen Schulden der Unternehmen zurück.

In den Dienstleistungsbetrieben hellte sich die Stimmung hingegen weiter auf. Der PMI für Nicht-Industriebetriebe stieg von 55 Punkten im Dezember auf 55,3 Zählere. Der Dienstleistungssektor ist offiziellen Daten zufolge für mehr als die Hälfte von Chinas Wirtschaftsleistung verantwortlich. Hier übertraf der Index die Erwartungen der von Bloomberg befragten Volkswirte.

Chinas Wirtschaft hatte im abgelaufenen Jahr Stärke gezeigt. De zweitgrösste Volkswirtschaft wuchs nach Angaben von Mitte Januar 2017 im Jahresvergleich um 6,9 Prozent, womit das Wachstum erstmals seit 2010 wieder anzog. Der Anstieg fiel damit höher aus als Volkswirte und auch die Regierung erwartet hatten.

Beobachter bewerteten den Aufschwung jedoch mit gemischten Gefühlen. Es seien vor allem alte Rezepte, die Peking das kräftigte Wachstum bescheren: Der zuvor schwächelnde Aussenhandel zog im vergangenen Jahr wieder an und auch der Bausektor boomt dank sprudelnder Kredite. Wichtige Reformen würden aber nach wie vor zugunsten stabiler Wachstumszahlen auf die lange Bank geschoben.

(AWP/Reuters)

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Japans Exporte ziehen weiter

Japans Exporte ziehen weiter stark an

Der japanische Exportmotor läuft vor allem dank einer hohen Nachfrage aus China weiter rund. Im Januar seien die Ausfuhren um 12,2 Prozent auf 6,1 Billionen Yen (46 Mrd Euro) gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Der Anstieg fiel damit höher aus als von Volkswirten erwartet. Hauptwachstumstreiber war ein starker Anstieg der Ausfuhren nach China.

19.02.2018 06:52

Der Wert der Ausfuhren in die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt legte um 31 Prozent auf knapp 1,2 Billionen Yen zu. In China waren vor allem Produkte aus der Chemie-, Halbleiter-, Maschinen- und Stahlbranche gefragt. China war damit für die japanischen Exportunternehmen das wichtigste Land. Nummer zwei waren die Vereinigten Staaten.

In die USA wurden Waren für knapp 1,1 Billionen exportiert - das Wachstum fiel hier mit 1,2 Prozent aber unterdurchschnittlich aus. Hier belastete unter anderem der zuletzt schwache Dollar, da deshalb von den in den Vereinigten Staaten erzielten Erlösen weniger in den Bilanzen der Export-Unternehmen wie Sony oder Toyota ankommt.

Japans starke Exporte - 2017 war das beste Jahr der Finanzkrise - sind ein wichtiger Grund für die zuletzt gut laufende Wirtschaft. Da die Unternehmen viel exportieren sind die Investitionen der Unternehmen hoch. Nach wie vor eher schwach ist die Nachfrage der Verbraucher./zb/jha/

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