Schuldenkrise Asien

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Schwache Industriedaten aus

Schwache Industriedaten aus China und Japan

Die Industrie in China und Japan schwächelt. In der Volksrepublik hat sich der Einkaufsmanager-Index für die gewerbliche Wirtschaft nach Angaben vom Mittwoch im Februar deutlich abgekühlt.

28.02.2018 07:19

Das Barometer fiel stärker als erwartet um einen Punkt auf 50,3 Zähler und lag damit nur noch knapp oberhalb der Wachstumsschwelle. Das ist der schwächste Wert seit mehr als eineinhalb Jahren.

Das Neujahresfest fällt dieses Mal in den Februar und hat Experten zufolge dafür gesorgt, dass viele Fabriken ihre Aktivitäten eingeschränkt haben. Zudem hätten sich schärfere Umweltvorschriften ausgewirkt.

Auch bei den Dienstleistern schwächte sich das Wachstum ab, ist aber noch stärker als in der Industrie. Hier fiel das entsprechende Barometer um knapp einen Punkt auf 54,4 Zähler. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober. Die Regierung in Peking will den Konsum im Land stärken und unabhängiger von den Exporten der Industrie werden.

Auch in Japan lief es zu Jahresbeginn nicht rund, wie aus Daten des Handelsministeriums hervorgeht. Die Industrieproduktion ging im Januar zum Vormonat um 6,6 Prozent zurück und damit stärker als von Ökonomen erwartet.

Kräftiger ging es zuletzt nur nach dem verheerenden Erdbeben im März 2011 bergab. Vor allem die Pkw- und Lkw-Produktion sei angesichts schwacher Exporte Richtung USA deutlich zurückgefahren worden, so ein Regierungsvertreter in Tokio.

(AWP)

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China setzt sich

China setzt sich Wachstumsziel von 6,5 Prozent

Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr um 6,5 Prozent wachsen.

05.03.2018 06:54

Dieses Ziel setzte Ministerpräsident Li Keqiang am Montag zu Beginn des jährlichen Volkskongresses laut Redetext fest. Damit wird die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt nach den USA ihr Wachstumstempo wieder etwas verlangsamen. Im vergangenen Jahr lag das Plus bei 6,9 Prozent - die erste Beschleunigung seit sieben Jahren.

Auch für 2017 hatte sich die Regierung 6,5 Prozent zum Ziel gesetzt. Die Verteidigungsausgaben will China dieses Jahr um 8,1 Prozent erhöhen. Das Militär solle stark wie Stein werden.

(Reuters)

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China stellt weitere Öffnung

China stellt weitere Öffnung für ausländische Firmen in Aussicht

China will mit «einer Reihe neuer Massnahmen» für faireren Wettbewerb auf seinen Märkten sorgen. Das Land werde den Zugang für ausländische Firmen «erheblich erleichtern» und Investitionen aus dem Ausland fördern.

06.03.2018 07:13

Dies sagte Ning Jizhe, Vizechef der chinesischen Entwicklungs- und Reformkommission, am Dienstag am Rande des Volkskongresses in Peking. Zur Eröffnung der Plenarsitzung des Volkskongresses hatte Chinas Premier Li Keqiang am Montag ebenfalls mehr Öffnung in Aussicht gestellt. Ausländische Unternehmer sind aber skeptisch, ob die Ankündigungen umgesetzt werden. Trotz ähnlicher Versprechen in der Vergangenheit klagen westliche Firmen über zunehmend schlechte Bedingungen in China.

(AWP)

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Chinas Zentralbank sieht

Chinas Zentralbank sieht Fortschritte im Kampf gegen Schulden

China hat nach eigenen Angaben Fortschritt im Kampf gegen die steigenden Schulden des Landes gemacht. Die Zeiten "sprunghaft in die Höhe schiessender" Verbindlichkeiten seien vorbei, sagte Chinas Zentralbank-Gouverneur Zhou Xiaochuan am Freitag am Rande des Volkskongresses in Peking. Massnahmen gegen die wachsende Verschuldung hätten sich "gut entwickelt". Konkrete Zahlen nannte Zhou Xiaochuan allerdings nicht.

09.03.2018 07:25

Beobachter sehen vor allem die hohen Verbindlichkeiten chinesischer Unternehmen mit Sorge. Erst im Dezember hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) China gewarnt, entschiedener gegen die hohen Schulden heimischer Firmen vorzugehen. Laut IWF lagen die Unternehmensschulden in der Volksrepublik Ende 2015 bei rund 165 Prozent der Wirtschaftsleistung und seien seitdem stark gestiegen.

Der Zentralbank-Chef bekräftigte zudem am Freitag, dass China die Öffnung seines Finanzsektor "mutiger" vorantreiben werde. Die Öffnung beinhalte nicht nur einen erweiterten Marktzugang für ausländische Investoren, sondern auch die globale Expansion chinesischer Finanzinstitute sowie die Förderung der weltweiten Verwendung des chinesischen Yuan./jpt/DP/jha

(AWP)

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Japanische Notenbank hält an

Japanische Notenbank hält an ultralockerer Geldpolitik fest

Japans Zentralbank setzt ihre ultralockere Geldpolitik unverändert fort. Das entschied die Bank of Japan (BoJ) am Freitag nach Abschluss zweitägiger Beratungen. In Marktkreisen war dieser Entschluss allgemein erwartet worden. Hintergrund ist die nach wie vor schwache Preisentwicklung. Von ihrem angestrebten Inflationsziel von zwei Prozent ist die Zentralbank noch immer weit entfernt. Seit Februar 2016 gilt in Japan ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent. Damit sollen Banken davon abgehalten werden, Geld bei der BoJ zu parken, statt es als Kredite für Investitionen zu vergeben./ln/DP/stk

09.03.2018 06:31

(AWP)

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Konsumentenpreise ziehen in

Konsumentenpreise ziehen in China deutlich an

In China haben die Konsumentenpreise im Februar deutlich angezogen. Nach Angaben des nationalen Statistikamts lagen sie 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die höchste Rate seit November 2013, also seit etwas mehr als vier Jahren. Im Vormonat hatte die Inflationsrate noch wesentlich niedriger bei 1,5 Prozent gelegen. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht, sie hatten zwar ein Anziehen der Inflation erwartet, allerdings nur auf 2,5 Prozent.

09.03.2018 08:28

Laut Statistikamt dürften das chinesische Neujahresfest und Wettereffekte für den Inflationsanstieg zumindest mitverantwortlich sein. So erhöhten sich die Lebensmittelpreise deutlich, was auch auf höhere Ausgaben der privaten Haushalte wegen der im Februar liegenden Neujahrsfeierlichkeiten zurückzuführen sein dürfte.

Ausserdem habe das kalte Wetter die Produktion und den Transport einiger Agrargüter beeinträchtigt und deren Preise erhöht, teilte das Statistikamt weiter mit. Allerdings waren höhere Preise nicht nur im Warensektor, sondern auch im Dienstleistungsbereich zu verzeichnen.

Mit dem Inflationssprung hat sich die Teuerung dem Ziel der chinesischen Notenbank schlagartig angenähert. Sie peilt für dieses Jahr eine Rate von etwa drei Prozent an. Fraglich ist jedoch, wie nachhaltig die höhere Inflationsrate ist. Wie auch in vielen anderen Ländern ist die Teuerung in China seit längerem ungewöhnlich schwach./bgf/jha/

(AWP)

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China treibt Öffnung des

China treibt Öffnung des Finanzsektors voran

China will das Land für ausländische Wertpapierfirmen öffnen. Künftig sollen ausländische Finanzinstitute die Mehrheit an chinesischen Wertpapierfirmen besitzen dürfen.

09.03.2018 13:14

Das hiess es in einem am Freitag veröffentlichten Entwurf der Wertpapieraufsicht CSRC. Bislang können ausländische Finanzinstitute maximal 49 Prozent an chinesischen Brokern halten. Zunächst soll die Grenze auf 51 Prozent angehoben werden, bevor sie in drei Jahren ganz abgeschafft werden soll. Damit würde die chinesische Regierung ein im November abgegebenes Versprechen erfüllen.

Grosse Investmentbanken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, UBS oder Credit Suisse sind in China bislang mit Gemeinschaftsunternehmen vertreten, an denen sie nur eine Minderheitsbeteiligung halten.

An börsennotierten Wertpapierhändlern sollen Ausländer künftig maximal mit 51 Prozent beteiligt sein - bislang lag die Grenze bei 25 Prozent. Ein einzelner ausländischer Aktionär soll aber nicht mehr als 30 Prozent an einem börsennotierten Wertpapierhändler besitzen dürfen.

Gleichzeitig verschärfte die Wertpapieraufsicht die Anforderungen an ausländische Investoren. Nur Finanzinstitute mit einem guten internationalen Ruf und entsprechender Erfahrung dürften sich an den Firmen beteiligen. Die neuen Regeln der CSRC sollen nach einer öffentlichen Anhörungsfrist in Kraft treten.

(Reuters)

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Weitere positive

Weitere positive Konjunktursignale aus China

Nach zuletzt starken Aussenhandelsdaten deuten auch aktuelle Zahlen vom Einzelhandel und aus der Industrie sowie den Investitionen auf ein weiter solides Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt hin.

14.03.2018 06:53

Die Industrieproduktion sei im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent gestiegen, teilte die nationale Statistikbehörde am Mittwoch in Peking mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet.

Der Umsatz im Einzelhandel legte in den ersten beiden Monaten wie von Experten erwartet um 9,7 Prozent zu. Etwas stärker als von Volkswirten prognostiziert zogen dagegen die Investitionen an - sie stiegen um 7,9 Prozent. Hier war ein Plus von 7 Prozent erwartet worden.

Wegen des immer zu unterschiedlichen Terminen stattfindenden Neujahrsfests fasst die Statistikbehörde die Daten für die beiden Monate immer zusammen, um starke Verzerrungen zu vermeiden.

(AWP)

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Japans Notenbankchef Kuroda

Japans Notenbankchef Kuroda erhält zweite Amtszeit

Der Gouverneur der japanischen Zentralbank, Haruhiko Kuroda, bleibt weitere fünf Jahre im Amt.

16.03.2018 08:27

Beide Kammern des Parlaments segneten am Freitag einen entsprechenden Vorschlag der Regierung ab. Damit dürften die Währungshüter der Bank of Japan (BoJ) ihre ultralockere Geldpolitik fortsetzen. Durch den Parlamentsbeschluss verlängert sich die Amtszeit von Kuroda um weitere fünf Jahre. Der 73-Jährige wäre damit der am längsten amtierender Gouverneur der Bank of Japan.

Kuroda hat in seiner ersten Amtszeit, die 2013 begonnen hatte, zahlreiche weitreichende Entscheidungen getroffen, darunter den Start der bis heute anhaltenden Geldschwemme in Form von Wertpapierkäufen, die Einführung von Negativzinsen und die neuartige Steuerung der Zinskurve.

Zwar hat sich Japan nach Einschätzung von Ökonomen aus der jahrelangen Deflation mit stetig fallenden Preisen inzwischen befreit. Doch der Preisanstieg liegt noch immer weit unter dem von der Zentralbank angestrebten Inflationsziel von zwei Prozent.

Nach kürzlichen Angaben von Kuroda wird sein Haus wahrscheinlich erst um das Fiskaljahr 2019 (1. April) herum eine Abkehr von ihrem derzeitigen geldpolitischen Kurs erwägen. Der Notenbankchef erwartet, dass dann das Inflationsziel erreicht werden dürfte.

(AWP)

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Japans Exporte steigen etwas

Japans Exporte steigen etwas schwächer als erwartet

Der japanische Aussenhandel hat im Februar etwas schwächer zugelegt als von Experten erwartet.

19.03.2018 06:36

Die Unternehmen verkauften zwar 1,8 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging, die am Montag veröffentlicht wurden.

Allerdings hatten Analysten 1,9 Prozent erwartet. Der Anstieg im Januar hatte 12,2 Prozent betragen. Die Importe legten im Februar um 16,5 Prozent zu. Hier waren 17,1 Prozent vorhergesagt worden.

(AWP)

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China bekommt neuen

China bekommt neuen Notenbankchef

Der bisherigere stellvertretende Gouverneur Yi Gang wurde am Montag beim Volkskongress zur künftigen Nummer eins bestimmt.

19.03.2018 08:19

Der 60-Jährige gilt als Schützling des seit 2008 amtierenden Notenbankchefs Zhou Xiaochuan und wurde in den USA ausgebildet. Er hat maßgeblich die Geld- und Währungspolitik der vergangenen Jahre mitbestimmt, darunter die Abwertung der Landeswährung Yuan 2015.

Yi trägt einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften der Universität von Illinois. Von 2009 bis 2016 war er auch Leiter der chinesischen Devisenaufsicht. Der künftige oberste Währungshüter gilt als reformfreudig, aber als weniger einflussreich als sein Vorgänger, da er dem mächtigen Zentralkomitee der Kommunistischen Partei nicht direkt angehört, sondern nur zu dessen alternativen Mitgliedern zählt. 

(Reuters)

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Technologievorsprung der USA

Technologievorsprung der USA in Gefahr

Die Rundumschläge von US-Präsident Donald Trump nützen nichts: China wird die USA bis in zehn Jahren technologisch einholen. Mindestens.

17.04.2018 19:50

US-Präsident Donald Trump hat China wiederholt Diebstahl geistigen Eigentums und bei Unternehmen erzwungene Technologietransfers vorgeworfen. Um für einen Ausgleich zu sorgen, kündigte er zuletzt neben Stahlzöllen zusätzliche Abgaben an und verschärfte damit den Handelsstreit zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt. China bremsen wird er damit aber wohl nicht: Die Volksrepublik ist Patentexperten zufolge unaufhaltsam auf dem Weg, die technologische Lücke zu den USA zu schliessen. Spätestens in zehn Jahren dürfte China aufgeschlossen haben. In einigen Bereichen sogar schon früher.

Die Aufholjagd geht auf das Bildungssystem zurück, das über die Jahre deutlich besser geworden ist. Von einer Million Chinesen werden Daten der Weltbank zufolge inzwischen 1177 Forscher. Das ist drei Mal so viel wie noch in den 1990er Jahren, Tendenz weiter steigend. In den USA sind es mit 4321 pro eine Million zwar deutlich mehr. Das wird aber durch die wesentlich grössere Bevölkerung Chinas ausgeglichen. "Mit der Zahl an Wissenschaftlern, die China jedes Jahr ausbildet, wird es letztendlich aufschliessen - unabhängig davon, was die USA tun", sagt David Shen von der Kanzlei Allen & Overy.

Hinzu kommen die deutlich gestiegenen Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Waren es in den 1990er Jahren nur 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung, sind es inzwischen 2,1 Prozent. Damit erreicht China zwar noch nicht den US-Wert von 2,75 Prozent. Aber die Quote nähert sich dem Durchschnitt der Industriestaaten-Organisation OECD von 2,3 Prozent an.

Vor diesem Hintergrund werten Experten die Zusage von Chinas Präsident Xi Jinping, ausländische Technologien schützen zu wollen, weniger als Zugeständnis im Handelsstreit mit den USA, sondern als neues Selbstvertrauen des Landes. In Bereichen wie Telekommunikation und Online-Zahlungen sei China anderen Ländern bereits weit voraus, sagt Investment-Experte Richard Titherington vom Vermögensverwalter JP Morgan Asset Management. In einigen Städten werde fast nur noch mit Smartphones bezahlt, Kreditkarten seien nahezu ausgestorben. Viele Amerikaner dagegen "stellen noch Schecks aus".

"Sie brauchen nicht mehr lange"

Bei Chips, Robotern und Biotechnologie gibt es Experten zufolge noch einiges zu tun für China. Bei den Patentanmeldungen hat das Riesenreich im vergangenen Jahr bereits Japan überholt und steht damit nach den USA an zweiter Stelle. Sollte hier die jährliche Wachstumsrate von 13,4 Prozent beibehalten werden, überholt China die USA bereits in einem Jahr. Doch die Anzahl der Anmeldungen ist nicht alles. Betrachtet man die Qualität der Patente dauert es länger, sind sich Experten einig. Von chinesischen Unternehmen hat es lediglich der Smartphone-Hersteller Huawei in die Clarivate-Analytics-Liste der 100 innovativsten Firmen geschafft. Bei der Beurteilung wird auch der Einfluss auf andere berücksichtigt.

"Die Chinesen sind bei einigen grossen Konzernen ganz erfolgreich", sagt Technologieanwältin Gabriela Kennedy von der Kanzlei Mayer Brown JSM. Bei den kleineren Firmen sei jedoch noch wenig Innovation zu entdecken. "Dafür werden sie aber nicht mehr lange brauchen."

Um die technologische Weiterentwicklung Chinas aufzuhalten, sollten die USA eher die Produkte beschränken, die sie an chinesische Firmen lizenzierten, empfehlen Kennedy und ihre Anwaltskollegen. Zudem sollte die Definition für Handelsgeheimnisse breiter angelegt werden. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten. Sollten die USA die Offenlegung von Technologie gänzlich untersagen, könnten sie sich auch selber schaden, warnt Ling Ho, Partner bei der Kanzlei Clifford Chance. "Das trifft US-Firmen genauso."

(Reuters)

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Japans Exporte steigen

Japans Exporte steigen überraschend schwach

Japans Exporte sind im März deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Nach Einschätzung von Analysten wurden die Ausfuhren unter anderem durch die jüngste Kursstärke der japanischen Währung gebremst. Im März seien die Exporte im Jahresvergleich um 2,1 Prozent gestiegen, teilte das Finanzministerium am Mittwoch mit. Damit ist der Anstieg zwar stärker als im Vormonat ausgefallen, als die Ausfuhren um 1,8 Prozent zugelegt hatten. Analysten waren aber von einem Zuwachs um 5,2 Prozent ausgegangen.

18.04.2018 08:32

Seit Jahresbeginn hat der japanische Yen im Handel mit dem US-Dollar etwa fünf Prozent an Wert gewonnen. Neben der Kursstärke des Yen sehen Experten aber auch die Furcht vor einem Handelskrieg als Grund für das enttäuschende Abschneiden der japanischen Exportwirtschaft. Vergleichsweise schwach zeigte sich die Entwicklung der Ausfuhren nach Europa und in die USA. Bei den Exporten nach Europa meldete das Ministerium einen leichten Zuwachs um 0,3 Prozent.

Bei den Ausfuhren in die USA zeigte sich im März ein ähnliches Bild. Hier wurde ein leichtes Plus um 0,2 Prozent gemeldet. Vor allem die Exporte von Stahl in die USA sind demnach eingebrochen. Hier meldete das Ministerium im Jahresvergleich einen Rückgang um 14 Prozent.

Eine deutlich bessere Entwicklung zeigten die Exporte nach China, dem wichtigsten Handelspartner Japans. Hier gab es einen Zuwachs bei den Ausfuhren im Jahresvergleich um 10,8 Prozent.

Überraschend schwach fielen auch die Importe aus. Hier meldete das Ministerium für März einen Rückgang im Jahresvergleich um 0,6 Prozent, nachdem es im Februar noch einen Anstieg um 16,6 Prozent gegeben hatte. Analysten waren von einem Anstieg um 6,3 Prozent ausgegangen./jkr/jha/

(AWP)

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Handel zwischen China und

Handel zwischen China und Nordkorea bricht ein

Der Handel zwischen dem international weitgehend isolierten Nordkorea und seinem wichtigsten Unterstützer China ist erheblich zurückgegangen.

23.04.2018 07:50

In den ersten drei Monaten 2018 brach das Handelsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60,6 Prozent ein, wie aus am Montag veröffentlichten Daten der Zollbehörde in Peking hervorgeht.

Chinas Importe aus dem Nachbarland fielen demnach um 86,3 Prozent auf knapp 67 Millionen Dollar; die Exporte nach Nordkorea sanken um knapp 43 Prozent auf 414 Millionen Dollar.

(AWP)

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Japanische Notenbank streicht

Japanische Notenbank streicht Datum für Inflationsziel

Japans Zentralbank glaubt nicht mehr an das schnelle Erreichen des Inflationsziels.

27.04.2018 07:43

In der Mitteilung zu ihrer aktuellen Zinsentscheidung nannten die Währungshüter kein Datum mehr, bis wann die Teuerung bei zwei Prozent liegen sollte. Bislang hatte der erst vor kurzem in seinem Amt bestätigte Notenbankchef Haruhiko Kuroda einen Anstieg der Inflation auf diesen Wert im Fiskaljahr 2019 (31. März 2020) in Aussicht gestellt. Doch trotz der inzwischen seit Jahren anhaltenden ultralockeren Geldpolitik ist die Notenbank noch weit entfernt von diesem Ziel.

Für das bis Ende März 2019 laufende Fiskaljahr geht Kuroda jetzt von einem Anstieg der Verbraucherpreise um 1,3 Prozent aus. In den beiden Jahren danach sollen es jeweils 1,8 Prozent sein. Zuletzt war die von der Notenbank vor allem beobachtete Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, um knapp ein Prozent gestiegen. Immerhin steigen die Preise zumindest seit geraumer Zeit wieder.

Im März zog die Kernrate den 15. Monat hintereinander an - zuvor war dieser Wert oft gesunken. Fallende Preise (Deflation) bergen die Gefahr eines Wirtschaftsabschwungs, da sich die Verbraucher in der Erwartung weiter sinkender Preise mit Kaufentscheidungen zurückhalten. Dies ist ein Grund, warum die japanische Regierung und Notenbank seit Jahren versuchen, die Teuerung nach oben zu hieven.

Vor dem Hintergrund der nach wie vor schwachen Inflation und dem Streichen des Datums für das Erreichen des Ziels ist es keine Überraschung, dass die Notenbank am Freitag ihren jüngsten Kurs bestätigte. In Japan gilt seit Februar 2016 ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent. Damit sollen Banken davon abgehalten werden, Geld bei der BoJ zu parken, statt es als Kredite für Investitionen zu vergeben.

Zudem kauft die japanische Notenbank massiv Wertpapiere auf, um Geld in den Markt zu pumpen. Kuroda hatte zudem eine neuartige Steuerung der Zinskurve eingeführt. Damit will die Notenbank die Realzinsen über eine Kontrolle der kurz- und der langfristigen Zinsen senken. Dieses Mittel der Geldpolitik hatte Kuroda im Herbst 2016 eingeführt, da der Negativzins und der Aufkauf von Anleihen nicht mehr ausreichten.

(AWP)

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Chinesische Industrie büsst

Chinesische Industrie büsst an Tempo ein

Chinas Industrie hat einer Umfrage zufolge im April etwas an Fahrt verloren.

30.04.2018 06:50

Der am Montag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex der Regierung sank geringfügig auf 51,4 (März: 51,5) Punkte. Analysten hatten mit 51,3 Zählern gerechnet. Werte oberhalb von 50 zeigen Wachstum an.

Im Dienstleistungssektor, der mehr als die Hälfte der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft ausmacht, gibt es dagegen eine anziehende Expansion. Hier legte der Einkaufsmanagerindex zu auf 54,8 (März: 54,6) Punkte.

(Reuters)

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China: Stimmung bei mittleren

China: Stimmung bei mittleren und privaten Industriekonzernen etwas besser

(Erweiterte Fassung) - In China hat sich die Stimmung in den Chefetagen der mittleren und privaten Industrieunternehmen überraschend etwas aufgehellt. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex sei im April auf 51,1 (März: 51) Punkte gestiegen, teilte das Magazin am Mittwoch in Peking mit. Experten hatten erneut mit einem Rückgang gerechnet. Im März war der Indikator überraschend auf den tiefsten Stand seit November 2017 gefallen.

02.05.2018 07:12

Anders sah es im April bei den grossen und staatlich dominierten Industriekonzernen aus. Hier war die Stimmung im April nach dem überraschend guten März wieder etwas schlechter, wie der bereits am Montag veröffentlichte entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) der Regierung gezeigt hatte. Er ging von 51,5 Zähler auf 51,4 Punkte zurück. Volkswirte hatten mit einem etwas stärkeren Rückgang auf 51,3 Zähler gerechnet.

Beide Indikatoren lassen zudem auf weiteres Wachstum des Sektors schliessen. Werte über 50 bei dem wichtigen Konjunkturindikator deuten auf eine gute Stimmung in den Chefetagen der Industriebetriebe hin, während ein PMI darunter eine schlechtere Geschäftsentwicklung erwarten lässt.

Chinas Wirtschaft hatte zuletzt trotz des sich verschärfenden Handelskriegs mit den USA Stärke gezeigt. In den ersten drei Monaten legte die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent zu. Damit liegt das Wachstum bislang über dem Jahresziel der Regierung, das mit "rund 6,5 Prozent" angegeben wird./zb/fba

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Trotz Streit: Chinas

Trotz Streit: Chinas Handelsüberschuss mit den USA wächst weiter

(Ausführliche Fassung) - Vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA hat Chinas Handelsüberschuss im April erneut zugelegt. Wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Pekinger Zollverwaltung hervorging, überstiegen die chinesischen Exporte in die USA die US-Einfuhren nach China um 22,2 Milliarden Dollar (18,3 Milliarden Euro).

08.05.2018 07:48

Im März hatte der chinesische Überschuss noch bei 15,4 Milliarden Dollar gelegen. Seit Anfang des Jahres stieg das US-Handelsdefizit damit auf 80,4 Milliarden Dollar, rund neun Milliarden Dollar mehr als in den ersten vier Monaten des Vorjahres.

US-Präsident Donald Trump will das hohe Handelsbilanzdefizit seines Landes mit China reduzieren. Allein im vergangenen Jahr exportierte die Volksrepublik für 375 Milliarden Dollar (303,3 Milliarden Euro) mehr Waren in die USA, als es von dort einführte.

Der Konflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften hatte sich hochgeschaukelt, nachdem die USA zunächst Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus China verhängten und später mit weiteren Strafzöllen auf Waren im Wert von bis zu 150 Milliarden Dollar drohten. China kündigte Gegenmassnahmen an.

Das Weisse Haus wirft China auch Verstösse gegen Urheberrechte und Diebstahl von Technologie vor, wodurch das Ungleichgewicht noch grösser werde. Washington versucht, eine Antwort auf die ehrgeizige chinesische Industriestrategie "Made in China 2025" zu finden, mit der die Volksrepublik zum weltweiten Technologieführer aufsteigen will. Um im Handelskonflikt zu vermitteln, war vergangene Woche eine Delegation aus Washington nach Peking gereist, die allerdings kaum Fortschritte erzielen konnte.

Insgesamt zeigte Chinas Aussenhandel im April Stärke. Sowohl Exporte als auch Importe der zweigrössten Volkswirtschaft legten stärker zu, als von Analysten erwartet. Während die Ausfuhren im April im Vergleich zum April des Vorjahres um 12,9 Prozent anzogen, machten die Importe sogar einen Sprung um 21,5 Prozent./jpt/DP/jha

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Chinas Industrie überrascht

Chinas Industrie überrascht positiv

China wächst gemessen an aktuellen Daten aus der Industrie, dem Einzelhandel und zu den Investitionen weiter kräftig. Allerdings dürfte sich das Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt verlangsamen.

15.05.2018 06:52

Ein Opel-Werk in Shenzhen, China.

Bild: ZVG

So ging der Anstieg der Investitionen in Sachanlagen weiter zurück und fiel ebenso wie das Plus beim Einzelhandelsumsatz geringer aus, als Experten erwartet hatten. Höher als von Volkswirten erwartet war dagegen das Wachstum in der Industrie.

Die Produktion in der Industrie sei im April im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent gestiegen, teilte die nationale Statistikbehörde am Dienstag in Peking mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Zudem zog das Wachstum der Industrieproduktion im Vergleich zu den Vormonaten deutlich an und erreichte den höchsten Stand seit Mitte 2017.

Der Umsatz im Einzelhandel legte im April um 9,4 Prozent und damit etwas schwächer als noch im März zu. Damals war er noch um 10,1 Prozent geklettert. Experten hatten mit einem Rückgang der Wachstumsrate auf 10 Prozent gerechnet. Auch der Anstieg der Sachinvestitionen in den ersten vier Monaten blieb mit sieben Prozent bis Ende April hinter den Erwartungen der Experten zurück. Sie hatten mit einem Plus von 7,4 Prozent gerechnet.

Die stärkere Regulierung des Finanzsektors beginne auf das Wachstum zu drücken, sagte HSBC-Experte Frederic Neumann. Er geht davon aus, dass in den kommenden Monaten vor allem die Investitionen in Infrastrukturprojekte weiter zurückgehen werden. In den ersten drei Monaten des Jahres ist die Wirtschaft des Landes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent gewachsen. Damit liegt das Wachstum bislang über dem Jahresziel der Regierung, das mit "rund 6,5 Prozent" angegeben wird.

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Japans Wirtschaft im ersten

Japans Wirtschaft im ersten Quartal geschrumpft

Die Wirtschaftsleistung Japans ist erstmals seit neun Quartalen rückläufig.

16.05.2018 06:15

Wie die Regierung am Mittwoch mitteilte, sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt zwischen Januar und März um eine hochgerechnete Jahresrate von 0,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal ergab sich ein Rückgang um 0,2 Prozent.

Damit war die Wirtschaftsleistung des Landes erstmals seit neun Quartalen rückläufig. Hintergrund ist, dass sowohl die Ausgaben der Privathaushalte, die in Japan zu rund 60 Prozent zur Wirtschaftsleistung beitragen, als auch die der Unternehmen sanken. Von Bloomberg befragte Experten hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, gingen dabei aber von einem geringeren Minus aus.

(AWP)

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Kuroda: Haben Folgen ultra

Kuroda: Haben Folgen ultra-lockerer Geldpolitik im Blick

Die japanische Notenbank wird nach Worten ihres Chefs Haruhiko Kuroda die Auswirkungen ihrer ultra-lockeren Geldpolitik im Blick behalten.

22.05.2018 07:33

Kuroda sagte am Dienstag im Parlament, dies gelte etwa für die möglichen Nebeneffekte auf Finanzinstitute, insbesondere regionale Banken. Kuroda versucht mit Rückendeckung von Ministerpräsident Shinzo Abe seit Jahren, die Konjunktur mit massiven Geldspritzen zu stärken und die Inflation anzuheizen.

Die Wirtschaft des Landes ist zwar auf Erholungskurs. Jedoch kommt die Inflation nicht richtig in Schwung. Kuroda sagte, die Zentralbank werde ihr Ziel geduldig weiterverfolgen, eine Inflationsmarke von zwei Prozent zu erreichen. Der Anstieg der Verbraucherpreise hatte sich im April bereits den zweiten Monat in Folge verlangsamt. Die Inflationsrate unter Ausschluss der schwankungsanfälligen Nahrungsmittelpreise lag bei 0,7 Prozent. Im März hatte die Preissteigerung 0,9 Prozent betragen.

(Reuters)

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Wachstum von Japans Industrie

Wachstum von Japans Industrie verlangsamt sich

Die japanische Industrie hat im Mai einer Umfrage zufolge ihr Wachstumstempo gedrosselt.

23.05.2018 07:08

Das geht aus dem Markit/Nikkei-Einkaufsmanagerindex hervor, dessen vorläufige Fassung am Mittwoch veröffentlicht wurde. Das Konjunktur-Barometer sank saisonbereinigt auf 52,5 (April: 53,8) Punkte.

Damit liegt der Index zwar noch über der 50-Punkte-Markte, ab der er Wachstum signalisiert. Das Tempo des Zuwachses ist allerdings das langsamste seit neun Monaten. Ursache für die Verlangsamung war die schwächere Dynamik beim Auftragseingang. 

(Reuters)

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Chinas Wirtschaft verliert an

Chinas Wirtschaft verliert an Dampf

Chinas Wirtschaft verliert schon vor möglichen weiteren Zöllen für Exporte in die USA an Dynamik.

14.06.2018 07:13

Im Mai legten der Einzelhandel, die Industrieproduktion und die Investitionen nicht mehr so stark zu wie zuletzt, wie die Regierung am Donnerstag in Peking mitteilte. Die Zuwächse fielen zudem geringer aus als Experten erwartet hatten. Damit zeichnet sich ab, dass sich die Versuche der Regierung, die Verschuldung bei Staatsfirmen und Provinzen sowie die Risiken im Finanzsektor einzudämmen, stärker auf das Wachstum auswirken.

In den ersten Monaten des Jahres wuchs die chinesische Wirtschaft trotz der Massnahmen der Regierung noch dynamischer als erwartet. Da sich jetzt ein schwächeres Bild abzeichnete, verzichtete die chinesische Notenbank dieses Mal auch darauf, nach einer US-Leitzinserhöhung ebenfalls etwas am Leitzins zu verändern. Chinas Währungshüter hatten zuletzt nach Zinserhöhungen der Fed oft ebenfalls die Zügel etwas angezogen, damit der Zinsabstand zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt nicht zu gross wird.

Die Industrieproduktion legte im Mai im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 6,8 Prozent zu. Von Bloomberg befragte Experten hatten damit gerechnet, dass sie wie zuletzt um 7 Prozent anzieht. Noch schlechter sah es im Einzelhandel aus. Dort legte der Umsatz im Mai nur noch um 8,5 Prozent zu. Hier hatten Analysten sogar damit gerechnet, dass er nach den schon vergleichsweise schwachen 9,4 Prozent im April wieder anziehen kann. Der Einzelhandel legte in vergangenen Jahren meist zweistellig zu.

Der Anstieg bei den Sachinvestitionen fiel zudem so schwach aus wie seit mindestens Ende der Neunziger Jahre nicht mehr. In den ersten fünf Monaten zogen sie um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an, nachdem sie bis Ende April noch um 7 Prozent gestiegen waren. Hier hatten Experten damit gerechnet, dass die Wachstumsraten gehalten werden können. Mit den schwachen Mai-Daten zeichnet sich ab, dass Chinas Wirtschaft im zweiten Quartal an Fahrt verloren hat.

In den ersten drei Monaten des Jahres ist die Wirtschaft des Landes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent gewachsen. Damit liegt das Wachstum bislang über dem Jahresziel der Regierung, das mit "rund 6,5 Prozent" angegeben wird.

(AWP)

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Japanische Notenbank hält an

Japanische Notenbank hält an ultralockerer Geldpolitik fest

Japans Zentralbank setzt ihre ultralockere Geldpolitik unverändert fort. Das entschied die Bank of Japan am Freitag nach Abschluss zweitägiger Beratungen.

15.06.2018 07:00

Experten hatten damit gerechnet. Hintergrund ist die nach wie vor schwache Preisentwicklung. Nach zuletzt schwachen Inflationsdaten senkten die Währungshüter um Notenbankchef Haruhiko Kuroda ihre Prognosen für die Preisentwicklung in den kommenden Monaten.

Am Vortag hatte auch die Europäische Zentralbank (EZB) beschlossen, den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent zu belassen. Sie peilt jedoch ein Ende ihrer Anleihenkäufe zum Jahresende an. Die US-Notenbank hatte indes zuvor den Leitzins erhöht und will die Geldpolitik weiter straffen.

Die Zentralbankkollegen in Japan halten dagegen die geldpolitischen Zügel vorerst weiter extrem locker. Denn von ihrem angestrebten Inflationsziel von zwei Prozent ist die BoJ noch immer weit entfernt. Seit Februar 2016 gilt in Japan ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent. Damit sollen Banken davon abgehalten werden, Geld bei der BoJ zu parken, statt es als Kredite für Investitionen zu vergeben.

(AWP)

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Japans Exporte steigen

Japans Exporte steigen stärker als erwartet

Der japanische Aussenhandel hat im Mai stärker zugelegt als von Experten erwartet.

18.06.2018 07:15

Die Unternehmen verkauften 8,1 Prozent mehr Waren ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums vom Montag hervorging.

Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Plus von 7,5 Prozent gerechnet. Im April lag der Zuwachs bei 7,8 Prozent im Jahresvergleich.

(Reuters)

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China lockert Beschränkungen

China lockert Beschränkungen für ausländische Investoren

China hat es ausländischen Investoren leichter gemacht, ihr Geld aus dem Land zu holen. Dieser Schritt wiederum könnte verstärkte ausländische Investments fördern.

17.06.2018 17:05

Für Unternehmen im Programm für qualifizierte ausländische institutionelle Investoren (QFII) wurde eine 20-Prozent-Obergrenze für die Repatriierung von Geldern gestrichen, teilte das staatliche chinesische Devisenamt diese Woche in einer Erklärung auf seiner Website mit.

Eine Veräusserungssprerre für QFII-Investoren und ein ähnliches Programm für Yuan-Fonds wurden ebenfalls abgeschafft, und den Anlegern wird erlaubt werden, inländische Wechselkursrisiken abzusichern, sagte die Aufsichtsbehörde.

Die Bewegungen kommen nach den jüngsten Kursanstiegen beim Yuan, der in den ersten drei Monaten des Jahres die grösste Vierteljahres-Rally in einem Jahrzehnt verzeichnete. Das hat bei der Regierung das Vertrauen gestärkt, freiere Abflüsse zuzulassen.

Eine Lockerung der Beschränkungen zu den Geldflüssen könnte das Vertrauen ausländischer Anleger, die Investments in China tätigen, stärken. Am chinesischen Aktienmarkt hält die Flaute an, obwohl MSCI  lokale Aktien in seine Indizes aufgenommen hat. Zudem erschüttern steigende Ausfälle den Bondmarkt des Landes.

(Bloomberg)

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Wdh Japan: Arbeitslosigkeit

Wdh Japan: Arbeitslosigkeit sinkt auf tiefsten Stand seit 1992

(Letztes Wort der Meldung wurde geändert. Aufzuschieben statt aufschieben.) - Positive Konjunkturnachrichten aus Japan: Die Arbeitslosigkeit ist auf den tiefsten Stand seit 1992 gefallen, die maue Preisentwicklung scheint sich etwas zu bessern und die Industrieproduktion zieht weiter an. Im Mai sei die Produktion im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent gestiegen, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag in Tokio mit. Der Anstieg fiel damit höher aus, als Experten erwartet hatten. Im April hatte die Produktion mit einem Plus von 2,6 Prozent noch enttäuscht.

29.06.2018 08:01

Die Arbeitslosenquote sank im Mai auf 2,2 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit Anfang der Neunziger Jahre. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert von 2,5 Prozent gerechnet. Und auch bei den Preisen deutet sich eine Besserung an. Im Grossraum Tokio zogen die Verbraucherpreise ohne Frischwaren im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent an. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als noch im Mai.

Die Preisentwicklung in Tokio gilt als wichtiger Indikator für das ganze Land. Somit könnte die Teuerung auch in ganz Japan anziehen. Die schwache Preisentwicklung ist eines der grössten Probleme der japanischen Wirtschaft, da unter anderem die Verbraucher deshalb geneigt sind, Konsumentscheidungen in der Hoffnung auf sinkende Preise aufzuschieben./zb/bgf/jha/

(AWP)

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Industriepruktion in Japan

Industriepruktion in Japan schrumpft nur leicht

Neue Konjunkturdaten aus Japan schüren die Hoffnung, dass die Wirtschaft des Landes im zweiten Quartal wieder zu Wachstum zurückkehrt. Die Industrieproduktion fiel im Mai lediglich um 0,2 Prozent, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang von 1,1 Prozent vorhergesagt. Einer Umfrage unter den Produzenten zufolge wird im Juni ein Zuwachs von 0,4 und im Juli von 0,8 Prozent erwartet. Im ersten Quartal war die japanische Wirtschaft geschrumpft. Als Risiko für die Entwicklung wird von Volkswirten allerdings der sich zuspitzende Handelsstreit zwischen den USA und anderen führenden Wirtschaftnationen bezeichnet.

29.06.2018 07:35

Positive Nachrichten kamen am Freitag auch vom Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote fiel im Mai auf 2,2 Prozent und damit den niedrigsten Stand seit mehr als einem Vierteljahrhundert.

(AWP)

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Vor US-Strafzöllen sinkt die

Vor US-Strafzöllen sinkt die Stimmung in Chinas Industrie

(Ausführliche Fassung) - Die Stimmung in Chinas Industriekonzernen hat sich vor der Einführung von US-Strafzöllen auf zahlreiche chinesische Produkte verschlechtert. Im Juni gingen die beiden wichtigsten Frühindikatoren für die Entwicklung der Industrieproduktion zurück. Damit deutet sich eine weitere Abschwächung des Wachstumstempos der zweitgrössten Volkswirtschaft an, nachdem Chinas Wirtschaft bereits zuletzt an Dynamik eingebüsst hatte.

02.07.2018 07:51

Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie fiel im Juni im Vergleich zum Vormonat um 0,4 auf 51,5 Punkte, wie das Pekinger Statistikamt am Samstag mitgeteilt hatte. Der Rückgang fiel etwas stärker aus als Experten erwartet hatten. Damit deutet der Indikator, der vor allem grosse und staatliche Unternehmen erfasst, immer noch auf einen Anstieg der Produktion hin, allerdings dürften die Wachstumsraten weiter zurückgehen.

Der am Montag veröffentlichte Stimmungsindikator des Wirtschaftsmagazins "Caixin", der sich auf kleine, mittlere und private Industrieunternehmen konzentriert, ging ebenfalls zurück. Er sank auf 51,0 (Mai: 51,1) Punkte. Experten hatten hier mit einer Stagnation gerechnet. Die Nachfrage nach Exporten bleibe weiter gedrückt, hiess es. Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts mit den USA ist der Optimismus für das bevorstehende Jahr auf den tiefsten Stand seit sechs Monaten gefallen.

Im Mai war die Industrieproduktion im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 6,8 Prozent gewachsen, wie die Regierung vor kurzem mitgeteilt hatte. Von Bloomberg befragte Experten hatten damit gerechnet, dass sie wie zuletzt um 7 Prozent anzieht. Zudem fielen zuletzt auch der Einzelhandelsumsatz und Investitionen schwächer als erwartet aus.

Damit zeichnet sich ab, dass sich die Versuche der Regierung, die Verschuldung bei Staatsfirmen und Provinzen sowie die Risiken im Finanzsektor einzudämmen, stärker auf das Wachstum auswirken. In den ersten Monaten des Jahres wuchs die chinesische Wirtschaft trotz der Massnahmen der Regierung noch dynamischer als erwartet.

In den ersten drei Monaten des Jahres ist die Wirtschaft des Landes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent gewachsen. Damit liegt das Wachstum bislang über dem Jahresziel der Regierung, das mit "rund 6,5 Prozent" angegeben wird./zb/bgf/jha/

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Japans Zentralbank will bei

Japans Zentralbank will bei lockerer Geldpolitik bleiben

Die Zentralbank Japans will bis zum Erreichen ihres Inflationsziels von zwei Prozent an ihrem Kurs festhalten.

09.07.2018 03:33

Das bekräftige BOJ-Chef Haruhiko Kuroda am Montag in einer Rede. Die Währungshüter in Tokio versuchen seit Jahren mit Wertpapierkäufen in großem Stil, die Konjunktur anzukurbeln und die als zu niedrig betrachtete Inflation anzuheizen. Laut Kuroda sollte die Notenbank dabei bleiben, geduldig kräftige Geldspritzen zu vergeben.

Eine Spirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und stockenden Investitionen hatte das Land lange Zeit gelähmt. Die Japaner schoben Käufe auf in der Hoffnung auf immer niedrigere Preise. Noch immer ist das Inflationsniveau relativ niedrig: Der Anstieg der Verbraucherpreise bewege sich in einer Spanne von 0,5 bis ein Prozent, erklärte der Notenbanker.

In Japan beträgt der Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten 0,1 Prozent. Die BOJ strebt weiterhin eine Rendite von etwa null Prozent bei zehnjährigen Staatsanleihen an. 

(Reuters)

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