Schuldenkrise Asien

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China erstmals unter 20

China erstmals unter 20 innovativsten Ländern - Schweiz behauptet Rang 1

China schafft in einem neuen Ranking der innovativsten Länder erstmals den Durchbruch in die Top 20. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt kommt auf Platz 17, nach 22 im vergangenen Jahr. Die Schweiz behauptet ihren ersten Platz im Global Innovation Index (GII). Den gibt die Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) in Genf zusammen mit den Elite-Hochschulen Cornell in den USA und Insead in Frankreich heraus. Deutschland landet wie 2017 auf Platz 9 unter 126 untersuchten Ländern.

10.07.2018 18:53

Gemessen werden 80 Indikatoren, darunter Patentanmeldungen, App-Entwicklungen für Smartphones, Bildungsausgaben und wissenschaftliche Veröffentlichungen. Hinter der Schweiz landen die Niederlande und Schweden auf Platz 2 und 3, vor Grossbritannien, Singapur, den USA, Finnland und Dänemark, auf Platz 10 lag Irland. Unter den Top 10 verschob sich nur die Reihenfolge leicht.

China ernte nun die Früchte der strategischen Entscheidung, im Land Weltklassevoraussetzungen für Innovationen zu schaffen, so Wipo-Chef Francis Gurry. Schwächen Deutschland seien unter anderem, dass das Firmengründen zu kompliziert sei und dass es an neuen Geschäftsmodellen hapere, heisst es in dem Bericht.

Deutschland sei in einer guten Position, urteilte die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA), Cornelia Rudloff-Schäffer. "Diese stabile Position könnten wir noch ausbauen, wenn Industrieunternehmen und der grössere Mittelstand in Deutschland sich wie die Innovatoren in China und anderen Staaten stärker auch auf den Schutz von Innovationen ausrichteten."/oe/DP/nas

(AWP)

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Chinesische Exporte legen

Chinesische Exporte legen überraschend deutlich zu

Trotz des Handelsstreits mit den USA sind die chinesischen Exporte im Juni überraschend stark gestiegen. In Dollar gerechnet betrug der Zuwachs 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie aus am Freitag veröffentlichten Daten des Zolls hervorgeht. Die Einfuhren blieben mit einem Plus von 14,1 Prozent dagegen hinter den Erwarten zurück. Der Handelsbilanzüberschuss weitete sich auf 41,61 Milliarden Dollar aus, während von Reuters befragte Experten nur mit 27,61 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Bei den Exporten waren sie von einem Zuwachs von zehn Prozent ausgegangen.

13.07.2018 06:42

Der Handel entwickelte sich insgesamt für China im ersten Halbjahr robust. Allerdings wird die Entwicklung vom Handelsstreit überschattet. Investoren sind in Sorge, dass der Kurs von US-Präsident Donald Trump globale Lieferketten zerstört und zu weniger Wachstum und Investitionen führt.

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Chinas Wirtschaft mit leicht

Chinas Wirtschaft mit leicht geringerem Wachstum

Chinas Wirtschaft ist im zweiten Quartal mit 6,7 Prozent ein bisschen langsamer gewachsen.

16.07.2018 07:07

Für die erste Jahreshälfte ergibt sich damit ein Wachstum von insgesamt 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistikamt am Montag in Peking berichtete. In den ersten drei Monaten des Jahres war die zweitgrösste Volkswirtschaft bereits um 6,8 Prozent gewachsen.

Angesichts der drohenden Eskalation im Handelskonflikt mit den USA zeigt sich Chinas Wirtschaft damit widerstandsfähig, wie Experten meinten. Trotz der Unsicherheiten gebe es Schwung durch die weltweite Erholung, einen belebten Immobilienmarkt und andere Wachstumstreiber. Auch hatte sich der Beitrag des Konsums zum Wachstum im ersten Quartal von 58 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 77 Prozent erhöht.

Die wirtschaftliche Entwicklung liegt damit weiter über der Vorgabe der Regierung in Peking, die für das ganze Jahr eigentlich nur rund 6,5 Prozent anstrebt. Experten rechnen in der zweiten Jahreshälfte mit einem leicht abgeschwächten Wachstum von nur noch 6,6 Prozent.

Chinesische Unternehmen sind nach einer jüngsten Umfrage des Finanzdienstes IHS Markit zwar optimistisch, dass ihre Produktion im nächsten Jahr wachsen wird, doch ist die Stimmung "vergleichsweise gedämpft". Die Sorgen über den Handelskrieg, steigende Preise für Rohstoffe, höhere Arbeitskosten, härteren Wettbewerb und strengere Umweltvorschriften drücken die Laune.

(AWP)

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Chinesen in Deutschland

Chinesen in Deutschland weiter auf Einkaufstour

Deutsche Unternehmen sind weiterhin das bevorzugte Ziel chinesischer Investoren in Europa. Für Übernahmen und Beteiligungen in Europa gaben chinesische Firmen in diesem Jahr bereits 15 Milliarden Dollar aus, davon 10 Milliarden in Deutschland, wie aus einer Studie der Unternehmensberatung EY hervorgeht. Nach politischem Gegenwind könnten Spannungen mit den USA nun wieder "zu einer grösseren Bereitschaft in Europa führen, chinesische Investoren ins Boot zu holen", sagte EY-China-Expertin Yi Sun.

16.07.2018 06:35

Der bisher europaweit mit Abstand grösste Deal in diesem Jahr war der Einstieg des Autobauers Geely bei Daimler, gefolgt von der Übernahme des französischen Computerspielproduzenten Ubisoft durch den Internetriesen Tencent und der noch laufenden Übernahme des bayerischen Autozulieferers Grammer durch Ningbo Jifeng.

Die Zahl der Übernahmen und das Investitionsvolumen in Europa seien jetzt zwar niedriger gewesen als in den Vorjahren. Aber "wenn in Europa ein attraktives Unternehmen als Übernahmeziel gilt, ist eigentlich immer auch ein chinesisches Unternehmen unter den Interessenten", sagte Yi Sun. In Deutschland belegten chinesische Investoren Platz vier hinter Anlegern aus den USA, Grossbritannien und der Schweiz. Am grössten sei ihr Interesse an Industriefirmen, verstärkt kauften sie gegenwärtig aber auch Rohstoff- und Konsumgüterunternehmen.

Der Gegenwind habe allerdings zugenommen: Vor allem bei High-Tech-Unternehmen und Energieversorgern gebe es in Europa mehr "politische Bedenken und die Sorge vor einem Ausverkauf von Know-how" sagte Yi Sun. Zugleich seien die Verkäufer vorsichtiger geworden - sie forderten heute oft schon bei der Vertragsunterzeichnung hohe Garantien von den chinesischen Käufern. Bankbürgschaften für chinesische Investoren seien inzwischen schwieriger zu bekommen. Und manchmal müssten Investoren aus der Volksrepublik auch Zugeständnisse in Bezug auf Arbeitsplätze und Unternehmenssitz machen, sagte Yi Sun.

Einige grosse Transaktionen scheiterten oder seien noch in der Schwebe. So wies der portugiesische Energieversorger EDP ein chinesisches Übernahmeangebot für 11 Milliarden Dollar ab, in Deutschland kam der Einstieg des chinesischen Staatskonzern State Grid beim Netzbetreiber 50 Hertz nicht zustande.

Mitunter kämen Chinesen aber als "Retter in der Not" zum Zuge, sagte Yi Sun: "Zahlreiche Transaktionen betrafen auch in diesem Jahr wieder insolvente Unternehmen." Auch für deutsche Mittelständler, die die von ihren Kunden erwartete Expansion nicht aus eigener Kraft stemmen könnten, böten sich chinesische Partner an./rol/DP/fba

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