Schuldenkrise Asien

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China will offenbar

China will offenbar Autosteuer halbieren

Chinas Regierung will Kreisen zufolge der schwächelnden Nachfrage auf dem Automarkt mit Steuersenkungen entgegenwirken. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf informierte Personen berichtet, will die Reform- und Entwicklungskommission (NDRC) die Steuer, die beim Autokauf anfällt, von 10 auf 5 Prozent halbieren. Die Steuerkürzung gelte für Kleinwagen mit weniger als 1,6 Liter Hubraum, die den Grossteil der Autokäufe ausmachen.

29.10.2018 11:38

An der Börse zogen die Autowerte infolge der Nachricht spürbar an./she/fba

(AWP)

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Stimmung in Chinas Industrie

Stimmung in Chinas Industrie trübt sich weiter ein

Vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA und einer nachlassenden Wirtschaftsdynamik hat sich die Stimmung in Chinas Industrie weiter verschlechtert.

31.10.2018 06:49

Wie das Pekinger Statistikamt am Mittwoch berichtete, fiel der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) im Oktober von 50,8 auf 50,2 Punkte zurück. Es ist der zweite Rückgang in Folge und der niedrigste Wert seit Juli 2016 - zudem fiel der Wert deutlich schlechter aus, als Experten erwartet hatten.

Über der kritischen Marke von 50 Punkten ist von einer Expansion der industriellen Tätigkeiten auszugehen, darunter von einem Rückgang. Auch der Index für den Dienstleistungssektor ging im Oktober zurück und fiel von 54,9 auf 53,9 Punkte, blieb aber weit über der 50-Punkte-Grenze, wie das Statistikamt berichtete.

Ökonomen fürchten, dass ein eskalierender Handelsstreit mit den USA die chinesische Wirtschaft weiter belasten könnte.

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Japans Zentralbank bleibt auf

Japans Zentralbank bleibt auf Kurs

Angesichts hartnäckig niedriger Inflation und der Sorge über Handelsspannungen hält Japans Zentralbank an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest.

31.10.2018 06:47

Das entschied die Bank of Japan (BoJ) am Mittwoch nach zweitägigen Beratungen. Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen, Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben. Der sogenannte kurzfristige Einlagensatz liegt weiter bei minus 0,1 Prozent. In Marktkreisen war der Entschluss der BoJ erwartet worden.

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Naturkatastrophen belasten

Naturkatastrophen belasten Japans Industrieproduktion im September

In Japan hat die Industrieproduktion im September stärker unter den Naturkatastrophen gelitten als ohnehin befürchtet. Die Produktion der Industrieunternehmen ging im Vergleich zum August um 1,1 Prozent zurück, wie die Regierung am Mittwoch in Tokio mitteilte.

31.10.2018 06:33

Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Rückgang um lediglich 0,3 Prozent gerechnet. Im August hatte die Produktion noch leicht angezogen. Im Oktober dürfte sie aber wieder deutlich anziehen. Die Regierung geht von einem Plus von sechs Prozent aus.

Die Naturkatastrophen hatten im September auch die Exporte belastet. So hatte unter anderem der Taifun Jebi einen wichtigen Flughafen für die Exportwirtschaft zeitweise lahmgelegt. Zudem wurden die Lieferketten im Norden des Landes durch ein Erdbeben stellenweise unterbrochen./zb/mne

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Chinas Politbüro fordert

Chinas Politbüro fordert zeitnahe Stützung der Wirtschaft

Die chinesische Führung will offenbar stärker gegen die Konjunkturschwäche in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt vorgehen. Das Politbüro sehe zeitnahe Schritte gegen die konjunkturelle Abschwächung als notwendig an, berichtete am Mittwoch die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

31.10.2018 11:48

Die Wirtschaftslage habe sich verändert, der Abwärtsdruck nehme zu. Das Politbüro ist das zentrale Machtorgan in China und steht unter Leitung von Staatspräsident Xi Jinping.

bgf/jsl/fba

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Japan will mehr

Japan will mehr Arbeitsmigranten - Aber keine Immigrationspolitik

Japan will sich aus akutem Personalmangel für mehr ausländische Arbeitsmigranten öffnen - zugleich aber eine umfassende Einwanderung wie in Deutschland vermeiden. Die Regierung in Tokio beschloss am Freitag eine Gesetzesvorlage für neue Arbeitsvisa für Ausländer mit Japanisch-Kenntnissen. Davon sollen gezielt 14 Branchen profitieren, die unter akutem Arbeitskräftemangel leiden, darunter der Bau- und Agrarsektor, die Gastronomie sowie die Altenpflege.

02.11.2018 11:36

Die für April 2019 geplante Reform sieht zwei Visatypen vor: Der eine gibt Ausländern mit Arbeitserfahrung in bestimmten Bereichen wie Bau oder Pflege die Möglichkeit, fünf Jahre lang in Japan zu arbeiten. Ihre Familienmitglieder dürfen sie grundsätzlich nicht mitbringen. Ein anderes Visum gilt für Ausländer, die über Hochschulabschlüsse, reichlich Arbeitserfahrung und Spezialkenntnisse verfügen. Nur sie haben die Aussicht auf eine langfristige Arbeitsbewilligung und dürfen auch ihre Familie nach Japan holen.

Japan mit seinen 128 Millionen Einwohnern versucht auch, Ältere länger arbeiten zu lassen und mehr Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zugleich wird vor allem die Automatisierung der Wirtschaft mit Hochdruck vorangetrieben. Die rasante Überalterung zwingt das Land, das stolz auf seine Homogenität ist und auch kaum Flüchtlinge aufnimmt, sich aber auch für Arbeitsmigranten zu öffnen.

Die Zahl ausländischer Arbeitskräfte hat sich bereits von 680 000 im Jahr 2012 auf 1,28 Millionen verdoppelt. Die meisten kommen aus China, gefolgt von Vietnamesen und Philippinern. Viele kommen als "Trainees". Die Idee dabei ist es, junge Leute aus Entwicklungsländern nach Japan zu holen und sie am Arbeitsplatz weiterzubilden. In der Praxis kam es jedoch wiederholt zu Ausbeutung als billige Arbeitskräfte.

"Wir wollen ein Land schaffen, wo Ausländer das Gefühl haben, leben und arbeiten zu wollen", sagte ein Regierungssprecher. Japanischen Medienberichten zufolge ist keine Obergrenze für die Aufnahme ausländischer Arbeitskräfte unter dem neuen System geplant. In Branchen, wo der Arbeitskräftemangel gelöst ist, behalte sich das Justizministerium jedoch vor, den Zuzug von Ausländern zu beenden./ln/DP/fba

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Dämpfer für Chinas

Dämpfer für Chinas Dienstleister

Die Stimmung in Chinas Dienstleistungsunternehmen hat sich deutlich eingetrübt.

05.11.2018 06:44

Der vom Wirtschaftsmagazin Caixin erhobene Stimmungsindikator sei im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 2,3 Punkte auf 50,8 Zähler gefallen, teilte Caixin am Montag mit. Dies ist der schwächste Wert seit 13 Monaten. Analysten hatten im Schnitt hingegen nur mit einem leichten Rückgang auf 52,8 Punkte gerechnet.

Im Gegensatz zu den offiziellen Indikatoren der Regierung in Peking erfasst der Caixin-Stimmungsindex eher mittlere und kleinere Unternehmen aus der Privatwirtschaft. Diese sind zudem oft stärker im Exportgeschäft tätig als die Staatsbetriebe. Der offizielle Stimmungsindikator wurde vergangene Woche veröffentlicht und ging ebenso zurück.

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Chinas Präsident sagt

Chinas Präsident sagt Marktöffnung zu - aber bleibt Details schuldig

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat eine weitere Öffnung des chinesischen Marktes versprochen. Vor dem Hintergrund des Handelskrieges mit den USA wandte sich Xi am Montag in einer Rede zur Eröffnung der ersten internationalen Importmesse (CIIE) in Shanghai gegen Protektionismus und setzte sich für ein freies weltweites Handelssystem ein. "Wirtschaftliche Globalisierung ist ein unumkehrbarer Trend der Geschichte", sagte der Staatsführer.

05.11.2018 06:31

China wolle seine Einfuhren erhöhen, den heimischen Konsum steigern, Importhürden verringern sowie den Marktzugang und den Schutz der Urheberrechte verbessern, versprach der Präsident eher vage. "Wir meinen es ernst mit der Öffnung des chinesischen Marktes." Konkrete neue Vorschläge zum Abbau der Handelsspannungen machte er allerdings nicht. Xi Jinping ging mit keinem Wort auf den Handelskrieg ein und sprach sich nur allgemein gegen Unilateralismus aus, was auf die "Amerika zuerst"-Politik von US-Präsident Donald Trump zielt.

Beide Präsidenten hatten vergangenen Woche telefoniert, was schon als Fortschritt gewertet worden war. Auch wollen sie sich auf dem Gipfel der grossen Wirtschaftsnationen (G20) Ende des Monats in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires treffen. So gingen Beobachter auch davon aus, dass Xi Jinping seine Karten vorher nicht offenlegen und sich mögliche Konzessionen für die anstehenden Verhandlungen aufsparen würde.

Trump hat rund die Hälfte der US-Importe aus China mit Sonderzöllen belegt und droht damit, den Handelskrieg mit weiteren Abgaben noch zu verschärfen. Da China weit weniger aus den USA importiert als umgekehrt, beklagt Trump unfaire Handelspraktiken. Er kritisiert Marktbarrieren und auch den Diebstahl geistigen Eigentums, etwa durch erzwungenen Technologietransfer.

Die chinesische Führung hat die Messe in der ostchinesischen Hafenmetropole als grosses Propaganda-Ereignis inszeniert, um zu demonstrieren, dass ihr Markt offen sei und sie grosse Anstrengungen unternehme, die Einfuhren weiter zu steigern. Rund 3600 Unternehmen aus rund 130 Ländern stellen auf der Messe in Shanghai bis Samstag aus.

Wegen der Messe haben die Behörden der 24 Millionen Einwohner zählenden Stadt am Montag und Dienstag zwei freie Tage ausgerufen. Auch wurden Beschäftigte ermuntert, die Zeit zu nutzen und die Messe zu besuchen. Allerdings müssen die beiden freien Tage jeweils an den Wochenenden davor und danach aufgeholt werden.

China hatte darum geworben, dass Länder ranghohe Vertreter schicken, allerdings sind ausser Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew nur die Staats- und Regierungschefs von weniger als zwei Dutzend meist kleineren Ländern angereist. Deutschland ist vertreten durch den parlamentarischen Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Christian Hirte (CDU).

"Die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen müssen besser werden", sagte Hirte. "Ziel muss es sein, dass ausländische Unternehmen in China ähnlich gute Bedingungen vorfinden wie chinesische Unternehmen es schon heute in Deutschland und der EU tun." China ist für Deutschland der wichtigste Handelspartner.

Während Trump die USA zunehmend aus dem multilateralen globalen Handelssystem zurückzieht und bilaterale Vereinbarungen bevorzugt, stösst Xi Jinping in die Lücke vor und präsentiert sich gerne als Freihändler. Doch sind europäische Unternehmen nach Angaben der EU-Handelskammer in China inzwischen "müde", ständig neue Versprechen zu hören, ohne konkrete Taten zu sehen.

Es gebe für ausländische Unternehmen in China keine fairen Wettbewerbsbedingungen, stellte die Kammer erst im September in ihrem jüngsten Positionspapier fest. Beklagt werden unter anderem bürokratische Marktbarrieren, langwierige Lizenzverfahren, Diskriminierung gegenüber chinesischen Firmen, Behördenwillkür und Benachteiligung bei öffentlichen Ausschreibungen./lw/DP/stk

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Finanznot: China stellt

Finanznot: China stellt Pakistan Hilfe in Aussicht

China hat seinem finanziell angeschlagenen Nachbarn Pakistan Unterstützung in Aussicht gestellt. Prinzipiell sei man sich einig, dass China "die notwendige Hilfe und Unterstützung bereitstellt", zitierte die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" am Samstag den chinesischen Vize-Aussenminister Kong Xuanyou nach einem Treffen des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang mit seinem pakistanischen Amtskollegen Imran Khan in Peking.

04.11.2018 14:29

Über die Details müssten beide Seiten noch beraten. Das finanziell angeschlagene Pakistan hatte zuvor offiziell beim Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfen gebeten. Auch Saudi-Arabien sagte der Atommacht ein Hilfspaket zu.

Pakistan ist ein Schlüsselland für Peking beim Bau seiner Neuen Seidenstrasse, eines Netzes von Handelswegen durch Asien nach Europa und Afrika. Für Strassen, Zugstrecken, Häfen und andere Infrastruktur hat Peking seinem Nachbarn bis zu 60 Milliarden US-Dollar (52 Milliarden Euro) Kredite und Investitionen zugesagt.

Die finanziellen Schwierigkeiten Pakistans hatten jedoch fraglich erscheinen lassen, dass es in der Lage ist, seien Schulden an China zurückzuzahlen. Pakistan ist nach Argentinien das zweite Land innerhalb kurzer Zeit, das internationale Finanzhilfe benötigt./jpt/DP/edh

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Japan strebt baldige

Japan strebt baldige Ratifizierung von Handelsabkommen mit EU an

Japan treibt das Ratifizierungsverfahren für ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union voran. Die Regierung beschloss am Dienstag eine entsprechende Gesetzesvorlage und hofft auf die parlamentarische Billigung in der noch bis zum 10. Dezember laufenden Sitzungsperiode. Damit könnte das Ratifizierungsprozedere in Japan bis Jahresende abgeschlossen werden. Wenn auch die EU ihren Ratifizierungsprozess bis zum Ende des Jahres abschliesst, könnte das Handelsabkommen schon zum Februar 2019 in Kraft treten.

06.11.2018 06:26

Die Europäische Union hatte mit Japan ihr bislang grösstes Freihandelsabkommen im Juli nach mehr als fünfjährigen Verhandlungen besiegelt. Zusammen stehen die EU und Japan für mehr als ein Drittel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.

Japan ist nach den USA und China die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt. Das Handelsabkommen sieht vor, dass Japan Zölle auf 94 Prozent aller Importe aus der EU abschafft. Die Europäische Union wiederum soll Zölle auf 99 Prozent der Importe aus Japan abschaffen. Die auf Autos sollen im achten Jahr nach der Implementierung wegfallen./ln/DP/stk

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Chinas Automarkt schrumpft

Chinas Automarkt schrumpft weiter stark

Der Autoabsatz im chinesischen Markt ist im Oktober den fünften Monat in Folge gesunken.

09.11.2018 07:24

Die Zahl der verkauften Autos sank im Vergleich zum Vorjahr um 13,2 Prozent auf 1,98 Millionen Stück, wie aus aktuellen Daten des Pkw-Verbands PCA hervorgeht. Damit knüpfte der Oktober nahtlos an den schwachen September an. Damals war der Absatz um 13,1 Prozent gefallen. Nach den Rückgängen in den vergangenen fünf Monaten liegt der Autoabsatz jetzt auch im bisherigen Jahresverlauf im Minus. Bis Ende Oktober sank die Zahl der verkauften Autos in dem für die deutschen Autobauer wichtigsten Einzelmarkt um 2,5 Prozent auf 18,4 Millionen Stück.

Sollte der Markt in den beiden noch verbleibenden Monaten nicht anziehen, steuert die Branche 2018 in China auf das erste Absatzminus seit mindestens zwei Jahrzehnten zu.

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Inflation in China stagniert

Inflation in China stagniert wie erwartet

In China ist die Inflation im Oktober auf dem Niveau des Vormonats geblieben. Die Verbraucherpreise seien im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt am Freitag in Peking mit. Experten hatten dies erwartet. Der Anstieg geht vor allem auf höhere Preise für Lebensmittel zurück. Trotz einer leichten Belebung in den vergangenen Monaten bleibt die Inflation weiter unter der Vorgabe der Regierung von drei Prozent.

09.11.2018 07:02

Ein Preisanstieg im Inland gilt als Beleg für einen lebhaften Konsum. China will grundsätzlich die heimische Nachfrage stärken, um weniger stark von den Exporten abhängig zu sein. Experten zufolge hat das Inflationsziel derzeit aber keine hohe Priorität. Nicht mehr so stark wie zuletzt zogen im Oktober die Erzeugerpreise an. Sie seien im Jahresvergleich um 3,3 Prozent gestiegen und damit nicht mehr so stark wie in den Vormonaten. Dies ist ein Zeichen für eine vergleichsweise schwache Entwicklung der Industrie./zb/jha/

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Südkoreas Präsident entlässt

Südkoreas Präsident entlässt Finanzminister

Nach Differenzen über die richtige Wirtschaftspolitik innerhalb der südkoreanischen Regierung hat Präsident Moon Jae In Finanzminister Kim Dong Yeon entlassen. Als neuer Chef des Schlüsselressorts wurde der Haushaltsexperte Hong Nam Ki ernannt, wie das Präsidialamt am Freitag mitteilte. Hong leitete bisher des Büro für die Politik-Koordinierung. Der Finanzminister ist in Asiens viertgrösster Volkswirtschaft zugleich stellvertretender Premierminister.

09.11.2018 10:14

Zudem entliess Moon seinen wichtigsten wirtschaftspolitischen Berater Jang Ha Sung. Nachfolger von Jang wird Moons bisheriger Sekretär für Sozialfragen, Kim Soo Hyun.

Die Regierung des sozialliberalen Präsidenten geriet zuletzt angesichts der schleppenden Wirtschaft und steigender Jugendarbeitslosigkeit immer stärker unter Druck. Der bisherige Finanzminister und Moons Politikberater trugen dabei öffentlich grosse Meinungsverschiedenheiten bei der Frage aus, wie die Wirtschaft am besten anzukurbeln sei. Kim Dong Yeon sprach sich anders als Jang unter anderem dafür aus, Änderungen an der strikten einkommensgetriebenen Wachstumspolitik der Regierung vorzunehmen.

Die Wirtschaft des Hightech-Landes war im dritten Quartal 2018 im Jahresvergleich um nur noch zwei Prozent gewachsen. Es war das langsamste Tempo seit neun Jahren./dg/DP/jha

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Verkäufe am «Singles Day»

Verkäufe am «Singles Day» deuten auf neuen Rekord hin

Beim grössten Shopping-Ereignis in China zeichnete sich auch in diesem Jahr ein neuer Rekord ab.

11.11.2018 17:40

Online-Riese Alibaba näherte sich Medienberichten zufolge am "Singles Day" schon acht Stunden vor Verkaufsschluss dem Rekord des Vorjahres. Der grösste Onlinehändler hatte schon am Sonntagnachmittag (Ortszeit) Waren im Wert von umgerechnet 21,4 Milliarden Euro verkauft, wie die "South China Morning Post" berichtete. Im Vorjahr waren es 21,8 Milliarden Euro.

Die Zahlen sind ein Indikator dafür, dass der anhaltende Handelsstreit mit den USA bisher nur geringe Auswirkungen auf das Konsumverhalten in China hat. Im Vorfeld war befürchtet worden, dass Alibaba und weitere Online-Händler durch den Handelsstreit schwer getroffen würden.

Der Singles Day am 11.11. galt in China unter Studenten ursprünglich als eine Art Anti-Valentinstag für Alleinstehende, weil das Datum nur aus Einsen besteht. Vor acht Jahren begann dann Alibaba, seinen Kunden an dem Tag für 24 Stunden hohe Preisnachlässe zu gewähren. Zahlreiche Konkurrenten folgten dem Beispiel, wodurch der jährliche Singles Day zur grossen Rabattschlacht wurde.

Viele Kunden in China warten auf den Singles Day und schieben geplante Grosseinkäufe bis dahin auf. Auch im vergangenen Jahr bescherte der Singles Day den Onlinehändlern Verkaufsrekorde. Allein in den ersten zwei Minuten des Singles Days, der um Mitternacht begann, setzte Alibaba schon Waren im Wert von 1,27 Milliarden Euro ab, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

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Asean-Gipfel: China will

Asean-Gipfel: China will asiatischen Freihandelspakt bald abschliessen

China will mit den asiatischen Staaten "so bald wie möglich" einen Freihandelspakt abschliessen. Zu Beginn der Beratungen auf dem Gipfel der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean am Sonntag in Singapur plädierte Chinas Vizeaussenminister Chen Xiaodong dafür, die Verhandlungen über die von Peking angeführte Regionale Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) voranzutreiben.

11.11.2018 14:19

Mit einem indirekten Hinweis auf die harte Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump sagte der Vizeaussenminister, ein Abschluss würde die "Herausforderungen durch Unilateralismus und Protektionismus angehen", die regionale Integration fördern und ein offenes, regelbasiertes Handelssystem schaffen. Woran es noch hapert, liess der Vizeminister vor Journalisten in Peking aber offen.

Das von China angestrebte RCEP-Abkommen konkurriert mit der neuen Fortschrittlichen Transpazifischen Partnerschaft (CPTPP). Dieser Pakt wird von grossen Pazifik-Anrainern wie Japan, Kanada, Mexiko, Australien und Malaysia verfolgt. Er soll das TPP-Freihandelsabkommen ersetzen, das 2017 bereits ausverhandelt war, durch den Rückzug der USA aber doch noch platzte.

Die Aufmerksamkeit während des Asean-Gipfels in Singapur richtet sich auf die Gefahren für den freien Welthandel, besonders durch den Handelskrieg zwischen den USA und China, sowie Chinas wachsenden Einfluss in der Region, den Streit um das Südchinesische Meer sowie das Drama um die Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar.

China wolle auch die Gespräche über einen Verhaltenscode für Zwischenfälle im Südchinesischen Meer beschleunigen, sagte Chinas Vizeaussenminister. Die Volksrepublik erhebt Ansprüche auf den grössten Teil des strategisch wichtigen, rohstoffreichen Seegebietes, die das Schiedsgericht in Den Haag 2016 aber abgewiesen hat. Peking ignoriert das Urteil. Auch Vietnam, Taiwan, die Philippinen, Malaysia und Brunei erheben ganz oder teilweise Ansprüche auf Inseln und Riffe.

Die zehn Asean-Staaten tagen bis Donnerstag in dem Stadtstaat. Die südostasiatische Staatengemeinschaft ist mit 635 Millionen Einwohnern einer der grössten Wirtschaftsräume der Welt. Dazu gehören neben dem kleinen Singapur auch das bevölkerungsreichste muslimische Land Indonesien sowie Malaysia, Thailand, die Philippinen, Vietnam, Myanmar, Brunei, Laos und Kambodscha.

Im Rahmen ihres halbjährlichen Treffens beraten die Asean-Staaten am Mittwoch und Donnerstag in Singapur auch mit China, Russland, den USA, Japan, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland auf einem eigenen Ostasien-Gipfel (EAS). Während Chinas Regierungschef Li Keqiang und Russlands Präsident Wladimir Putin anreisen, lässt sich US-Präsident Trump von seinem Vize Mike Pence vertreten. Die Abwesenheit Trumps weckte Zweifel daran, wie sehr sich die USA in Asien noch engagieren./lw/DP/mis

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China sucht Kooperation in

China sucht Kooperation in Asien gegen Protektionismus der USA

Vor dem Hintergrund des Handelskrieges zwischen den USA und China hat der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang zu verstärkter Kooperation in Asien für freien Handel aufgerufen.

13.11.2018 06:31

Mit dem wachsenden Protektionismus und den Beschränkungen für den globalen Freihandel sei es wichtig, die laufenden Verhandlungen für den von China angeführten Freihandelspakt einer Regionalen Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) voranzubringen, sagte Li Keqiang am Dienstag in einer Rede am Rande des Gipfels der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in Singapur.

China hoffe darauf, die Verhandlungen bis nächstes Jahr beenden zu können. Die asiatischen Staaten sollten ein Signal senden, "dass wir hinter freiem Handel stehen", sagte Li Keqiang. "Wir müssen zusammen arbeiten, um freien Handel in unserer Region zu fördern." China wolle im Rahmen bestehender Regeln auch für einen gerechteren Welthandel arbeiten. Alle Probleme müssten durch Konsultationen gelöst werden, wandte sich Li Keqiang gegen die US-Politik, Strafzölle gegen seine Handelspartner zu verhängen, um Konzessionen zu erreichen.

Gegenwärtig verhandeln 16 Staaten über den RCEP-Freihandelspakt, der ein Drittel des Welthandels und fast die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren würde. Ausser den zweit- und drittgrössten Volkswirtschaften der Welt, China und Japan, wollen Indien, Südkorea, Australien, Neuseeland und die zehn Asean-Staaten an RCEP teilnehmen. Zu Asean gehören Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen, Vietnam, Myanmar, Brunei, Laos, Kambodscha und Singapur.

Sieben der 16 Staaten haben sich bereits dem anderen in Asien ausgehandelten Freihandelsabkommen der Fortschrittlichen Transpazifischen Partnerschaft(CPTPP) angeschlossen. Die Vereinbarung ist nach dem Ausstieg von US-Präsident Donald Trump 2017 aus dem damals bereits fertig verhandelten transpazifischen Handelspakt TPP übrig geblieben und tritt Ende des Jahres in Kraft.

Der von China geförderte RCEP-Freihandelspakt geht nach Angaben von Experten nicht so weit wie CPTPP in der Öffnung des Handels sowie in den Regeln für Urheberrechtsschutz oder Umweltschutz. Strittige Themen sind auch weiter der Marktzugang und Zollsenkungen. Insbesondere Indien zögert, seinen Markt weit zu öffnen, und fürchtet, dass der Pakt sein Handelsdefizit mit China noch ausweiten könnte. Umgekehrt möchte Neu Delhi, dass andere Länder ihren Arbeitsmarkt auch für indische Talente stärker öffnen.

Flüchtlingsdrama ebenfalls ein Thema

Ausser auf die Gefahren für den Welthandel richtet sich die Aufmerksamkeit während des Asean-Gipfels in Singapur auch auf das Drama um die Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar und den Streit mit China über das Südchinesische Meer. China wolle die Gespräche über einen Verhaltenscode für Zwischenfälle in dem umstrittenen Seegebiet beschleunigen, sagte Chinas Premier Li Keqiang in seiner Rede. Er hoffe auf einen Abschluss "in drei Jahren".

Die Volksrepublik beansprucht den grössten Teil des strategisch wichtigen und rohstoffreichen Seegebietes, die das Internationale Schiedsgericht in Den Haag 2016 aber abgewiesen hat. Peking ignoriert das Urteil. Auch Vietnam, Taiwan, die Philippinen, Malaysia und Brunei erheben ganz oder teilweise Ansprüche auf Inseln und Riffe.

Die zehn Asean-Staaten tagen bis Donnerstag in dem Stadtstaat. Die Staatengemeinschaft ist mit 635 Millionen Einwohnern der sechstgrösste Wirtschaftsraum der Welt. Bis 2030 will sie zur viertgrössten Volkswirtschaft nach den USA, China und der EU aufsteigen.

Im Rahmen ihres halbjährlichen Treffens beraten die Asean-Staaten am Mittwoch und Donnerstag in Singapur auch mit China, Russland, den USA, Japan, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland auf einem eigenen Ostasien-Gipfel (EAS). Erstmals nimmt auch Russlands Präsident Wladimir Putin an dem Treffen teil - neben den Ministerpräsidenten Japans und Indiens, Shinzo Abe und Narendra Modi. US-Präsident Trump lässt sich von seinem Vize Mike Pence vertreten.

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Aktien Asien: Schwache

Aktien Asien: Schwache Einzelhandelsdaten belasten China - Japan knapp im Plus

Durchwachsene Konjunkturdaten aus China haben zur Wochenmitte die Aktienbörsen des Landes belastet. Während Industrie und Investitionen positiv überraschten, enttäuschte der Einzelhandel. Zudem standen die Ölpreise weiter unter Druck.

14.11.2018 07:40

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den Börsen des chinesischen Festlands fiel zuletzt um mehr als 1 Prozent auf 3201,75 Punkte. In Hongkong gab der Hang-Seng-Index um 0,64 Prozent auf 25 627,83 Zähler nach.

Die Börsen Japans schafften kurz vor dem Handelsende den Sprung in die Gewinnzone. Der japanische Leitindex Nikkei-225 schloss 0,16 Prozent höher mit 21 846,48 Punkten. Dabei ragten erneut die Aktien von Softbank mit einem Plus von mehr als viereinhalb Prozent positiv heraus. Die Anleger blicken weiter auf den Börsengang der gleichnamigen Mobilfunktochter des Technologiekonzerns Mitte Dezember. Die Transaktion gilt als einer der wichtigsten Börsengänge des Jahres./mis/fba

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Chinas Wirtschaft fängt sich

Chinas Wirtschaft fängt sich

In China haben Industrieproduktion und Investitionen von Unternehmen im Oktober überraschend etwas an Fahrt aufgenommen. Enttäuscht hat dagegen der Einzelhandel.

14.11.2018 06:52

Alles in allem werteten Experten die am Mittwoch veröffentlichten Daten als Zeichen für eine Stabilisierung der zuletzt schwachen Wirtschaft des Landes. Die Industrieproduktion sei im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Mittwoch in Peking mit. Experten hatten damit gerechnet, dass der Produktionsanstieg auf dem Vormonatswert von 5,8 Prozent verharrt.

Noch besser fiel der Anstieg der Investitionen aus. Diese seien in den ersten zehn Monaten des Jahres um 5,7 Prozent gestiegen. Bis Ende September waren es nur 5,4 Prozent. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten zwar mit einer Belebung gerechnet, dabei aber nur ein Plus von 5,5 Prozent auf dem Zettel. Schwächer als erwartet fiel dagegen der Einzelhandelsumsatz aus. Dieser sei im Oktober um 8,6 Prozent gestiegen. Im September war er noch um 9,2 Prozent gewachsen. Experten hatten erneut mit einem Anstieg in dieser Grössenordnung gerechnet.

Chinas Wirtschaft ist - wie bereits bekannt - im dritten Quartal überraschend nur noch um 6,5 Prozent gewachsen. So schwach war das Wirtschaftswachstum zuletzt Anfang 2009 nach Ausbruch der globalen Finanzkrise. Als Gründe wurden die Strafzölle der USA, die mangelnde Zuversicht, aber auch der Kampf der Regierung in Peking gegen Finanzrisiken und die ausufernde Verschuldung genannt. Die Aussichten sind eingetrübt: Deutsche Exporteure, Autobauer und andere Investoren müssen sich auf schlechtere Zeiten in China einstellen.

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Japans Wirtschaft schrumpft

Japans Wirtschaft schrumpft stärker als erwartet

Naturkatastrophen haben Japans Wirtschaft im dritten Quartal stark belastet.

14.11.2018 06:52

Das auf das Jahr hochgerechnete Bruttoinlandsprodukt fiel in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Prozent, wie die Regierung am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft noch um 3 Prozent gewachsen.

Wegen der Erdbeben, Taifune und starken Regenfälle in den vergangenen Monaten hatten von Bloomberg befragte Experten im Schnitt mit einem Rückgang gerechnet, dabei aber nur ein Minus von einem Prozent auf dem Zettel.

Unter den Naturkatastrophen litt vor allem die Industrieproduktion, die stark zurückgegangen ist. Aber auch die zuletzt robusten Unternehmensinvestitionen sind gesunken. Volkswirte gehen davon aus, dass sich die Wirtschaft des Landes im vierten Quartal erholt.

Diese Erholung dürfte aber unter dem weiter schwelenden Zollstreit zwischen China und den USA leiden. Japan ist zwar nicht direkt betroffen. Beide Staaten sind aber wichtige Handelspartner und in China zeichnet sich jetzt bereits ab, dass sich das Wachstum verlangsamt. Dies dürfte sich auch auf die japanische Wirtschaft auswirken.

(AWP)

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Asean-Gipfel: China sieht

Asean-Gipfel: China sieht mehr Stabilität im Südchinesischen Meer

Die südostasiatische Staatengemeinschaft Asean hat am Mittwoch ihren Gipfel in Singapur fortgesetzt. Im Mittelpunkt des vorletzten Tages standen jeweils Treffen mit den Staats- und Regierungschefs aus China, Russland, Südkorea und Japan sowie weitere Handelsgespräche. Den Auftakt machte eine Gesprächsrunde mit Chinas Ministerpräsidenten Li Keqiang. Der Gastgeber, Singapurs Regierungschef Lee Hsien Loong, beschrieb die Beziehungen zwischen Asean und China als "stark, bedeutend und von gegenseitigem Vorteil".

14.11.2018 06:45

Im Streit über Chinas Territorialansprüche im Südchinesischen Meer stellte Premier Li Keqiang fest, dass Frieden und Stabilität in dem umstrittenen Seegebiet in den vergangenen Jahren bewahrt werden konnten. Er hoffe auf eine Einigung mit den Asean-Staaten über einen Verhaltenscode für Zwischenfälle in drei Jahren. Die Entwicklung steuere auf grössere Stabilität im Südchinesischen Meer hin, was auch für den Handel förderlich sei, meinte Li Keqiang.

Einige der Asean-Staaten streiten mit China um Inseln und Riffe im Südchinesischen Meer, wo es wiederholt zu gefährlichen Zwischenfällen zwischen Marineschiffen Chinas und der USA kommt. Um für die Freiheit der Schifffahrt einzutreten, operieren US-Kriegsschiffe gezielt in umstrittenen Gebieten, was China als Provokation ansieht.

Die Volksrepublik erhebt Ansprüche auf den grössten Teil des strategisch wichtigen und rohstoffreichen Seegebietes, die das internationale Schiedsgericht in Den Haag 2016 aber abgewiesen hat. Peking ignoriert das Urteil allerdings und baut auf den umstrittenen Inseln oder Riffen militärische Anlagen.

Angesichts der wachsenden Macht Chinas, das im Rahmen seiner Initiative für eine "Neue Seidenstrasse" grosse Infrastrukturprojekte in einigen Asean-Ländern fördert, hält sich die Asean-Gemeinschaft mit Kritik an dem chinesischen Vorgehen auffällig zurück. Auch sind es nur die Asean-Mitglieder Vietnam, die Philippinen, Malaysia und Brunei, die ebenfalls Ansprüche erheben.

Erstmals nimmt Russlands Präsident Wladimir Putin an dem Asean-Gipfel teil. Er begann seine Gespräche mit einem Treffen mit Malaysias Regierungschef Mahathir Mohamad. Anstelle von US-Präsident Donald Trump ist dessen Vize Mike Pence nach Singapur gereist. Auch Südkoreas Präsident Moon Jae In kam mit den Asean-Führern zusammen. In seinen öffentlichen Äusserungen ging Moon zunächst aber nicht auf die Entwicklung im Atomkonflikt mit Nordkorea ein. Am Rande des Gipfels wurden mehrere bilaterale Treffen erwartet.

Zur Asean-Gemeinschaft gehören die zehn Länder Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen, Vietnam, Myanmar, Brunei, Laos, Kambodscha und Singapur. Zwei Mal pro Jahr treffen sich die Staats- und Regierungschefs zu einem Gipfel. Einmal im Jahr kommen sie dabei mit ihren Kollegen aus China, Russland, den USA, Japan, Südkorea, Indien und Australien zu einem Ostasien-Gipfel (EAS) zusammen.

Die Aufmerksamkeit richtet sich nicht nur auf den Streit über das Südchinesische Meer, sondern auch auf die negativen Auswirkungen des Handelskrieges zwischen den USA und China und das Drama um die Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar. Asean ist mit 635 Millionen Einwohnern der sechstgrösste Wirtschaftsraum und will bis 2030 zur Nummer vier nach den USA, China und der EU aufsteigen./lw/DP/zb

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Naturkatastrophen belasten

Naturkatastrophen belasten Japans Wirtschaft

(Ausführliche Fassung) - Naturkatastrophen haben Japans Wirtschaft in den Sommermonaten stark belastet. Im dritten Quartal sei die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 0,3 Prozent gesunken, teilte die Regierung am Mittwoch in Tokio mit. Analysten hatten in den Monaten Juli bis September mit diesem Dämpfer gerechnet. Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass die Wirtschaft geschrumpft ist. Nur im zweiten Quartal konnte Japans Wirtschaftsleistung zulegen - um revidiert 0,8 Prozent, nachdem zuvor nur ein Wachstum von 0,7 Prozent gemeldet worden war.

14.11.2018 12:52

Auf das Jahr hochgerechnet fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den drei Monaten bis Ende September den Angaben zufolge um 1,2 Prozent. In dieser Betrachtung war die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt im zweiten Quartal noch um 3,0 Prozent gewachsen.

Ausschlaggebend für den Konjunkturdämpfer im Sommer waren eine Reihe von Naturkatastrophen, die Japan heimgesucht hatten. Wichtige Industriezentren des Landes, darunter auch die Region um die Hauptstadt Tokio, seien durch einen tropischen Wirbelsturm und durch starke Regenfälle getroffen worden, sagte Experte Rudolf Besch von der Dekabank. Ausserdem habe ein Erdbeben auf der Insel Hokkaido die Wirtschaftsleistung belastet.

Neben den Naturkatastrophen spielten aber auch internationale Handelskonflikte eine Rolle, die ausgehend von der protektionistischen Politik von US-Präsident Donald Trump den Aussenhandel bremsen und die konjunkturelle Entwicklung belasten. Insbesondere das schwächere Wachstum in China, dem wichtigsten japanischen Handelspartner, spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle.

Volkswirte rechnen nicht mit einer längeren Schwächephase. Sie gehen gemeinhin davon aus, dass sich die Wirtschaft des Landes im vierten Quartal wieder erholen wird. Aufholeffekte sollten dazu führen, dass der Jahresausklang für Japan halbwegs versöhnlich werde, sagte Experte Stefan Grosse von der NordLB./jkr/bgf/jha/

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Japans Aussenhandel zeigt

Japans Aussenhandel zeigt sich robust

Der japanische Aussenhandel hat sich im Oktober nach einem schwächeren Vormonat wieder in guter Verfassung präsentiert. Nach Regierungsdaten vom Montag lagen die Exporte 8,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der Anstieg folgt auf einen Rückgang um revidiert 1,3 (zunächst 1,2) Prozent im Vormonat. Analysten hatten diesen Rückgang auch auf die zahlreichen Naturkatastrophen zurückgeführt, die Japan in den vergangenen Monaten heimgesucht haben.

19.11.2018 08:05

Die Ausfuhren Japans in die USA stiegen im Oktober um 11,6 Prozent, nachdem sie im Vormonat gefallen waren. Die Ausfuhren in die Europäische Union erhöhten sich um 7,7 Prozent, nach China führte Japan 9,0 Prozent mehr Güter aus. Auch dorthin waren die Exporte im Vormonat gefallen.

Die Einfuhren nach Japan stiegen im Oktober um 19,9 Prozent an. Das ist der höchste Zuwachs seit Anfang 2014 und spricht für eine solide Binnennachfrage. Die Stärke des Anstiegs könnte jedoch ebenfalls mit Aufholeffekten aus den Vormonaten zu erklären sein, als die Nachfrage durch die vielen Unwetter beeinflusst wurde. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas höheren Exportwachstum und einer geringeren Importsteigerung gerechnet./bgf/jha/

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Japans Inflation bleibt

Japans Inflation bleibt weiter schwach - Notenbank-Ziel in weiter Ferne

(Erweiterte Fassung) - In Japan bleibt die von der Notenbank erhoffte Belebung bei den Verbraucherpreisen weiter aus. Die von den Währungshütern besonders stark beobachte Kernrate der Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für frische Nahrungsmittel herausgerechnet werden, stagnierte im Oktober bei einem Plus von einem Prozent. Dies teilte die Regierung am Donnerstag in Tokio mit. Experten hatten im Schnitt mit einem Anstieg in dieser Grössenordnung gerechnet. Damit bleibt die Inflationsrate weiter deutlich hinter dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank zurück.

22.11.2018 07:12

In Japan versuchen die Währungshüter seit vielen Jahren, die Inflation mit einer extrem lockeren Geldpolitik an die Zielmarke von zwei Prozent zu bringen. Die japanische Zentralbank kämpft gegen die Gefahr von sinkenden Preisen. Diese bergen generell das Risiko, dass Verbraucher den Kauf von grösseren Konsumgütern in der Hoffnung auf billigere Preise aufschieben und damit die Konjunktur abwürgen.

Einen Zeitplan zur Erreichung des Zwei-Prozent-Ziels hatte die Notenbank in diesem Jahr aber aufgegeben, rechnet aber im kommenden Jahr mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 1,4 Prozent. Notenbankchef Haruhiko Kuroda hatte sich zudem zuletzt zuversichtlich gezeigt, dass es weiterhin eine Bewegung hin zu dem Ziel gebe. Nach Einschätzung von Experten wird diese Aussage aber in den kommenden Monaten wegen einiger Faktoren wie etwa den möglichen Rückgang der Energiekosten und der Mobilfunkpreise auf eine harte Probe gestellt./zb/jha/

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Japans Industrieproduktion

Japans Industrieproduktion überraschend stark gestiegen

In Japan hat ein unerwartet starker Anstieg der Produktion in den Industriebetrieben ein stärkeres Anziehen der Konjunktur signalisiert. Im Monatsvergleich habe es im Oktober einen Zuwachs um 2,9 Prozent gegeben, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag in Tokio mit. Analysten waren zwar von einer höheren Produktion ausgegangen, hatten aber nur einen Anstieg um 1,2 Prozent erwartet. Im September war die Industrieproduktion noch um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gesunken.

30.11.2018 08:01

Ein unerwartet starker Anstieg zeigte sich auch im Jahresvergleich. Hier stieg die Produktion im Oktober um 4,2 Prozent, nachdem sie im September noch um 2,5 Prozent gefallen war.

Die unerwartet starke Industrieproduktion wird als Hinweis gesehen, dass die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt wieder Fahrt aufnimmt. Im dritten Quartal hatte eine Serie von Naturkatastrophen die Konjunktur in Japan belastet. Vor allem in der Automobilindustrie und bei der Produktion von Elektronikartikeln zeigte sich im Oktober ein starker Produktionszuwachs./jkr/fba

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Japans Wirtschaft schrumpft

Japans Wirtschaft schrumpft stärker als erwartet - Zollstreit und Katastrophen

Naturkatastrophen und der Handelskonflikt zwischen China und den USA haben Japans Wirtschaft in den Sommermonaten noch stärker belastet als zunächst angenommen und als Experten erwartet hatten. In den drei Monaten bis Ende September fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 2,5 Prozent, wie die japanische Regierung am Montag in Tokio mitteilte. Das war der höchste Rückgang seit mindestens vier Jahren.

10.12.2018 07:13

Erste Berechnungen von Mitte November hatten noch einen Rückgang von 1,2 Prozent ergeben. Volkswirte hatten zwar bei den detaillierteren Zahlen mit einem schlechteren Wert gerechnet, dabei aber im Schnitt einen Rückgang von rund zwei Prozent auf dem Zettel. Der deutlich stärkere Rückgang geht vor allem auf schwache Unternehmensinvestitionen zurück, die noch viel mehr zurückgegangen sind als zunächst angenommen.

Ausschlaggebend für den Konjunkturdämpfer im Sommer waren eine Reihe von Naturkatastrophen, die Japan heimgesucht hatten. Wichtige Industriezentren des Landes, darunter auch die Region um die Hauptstadt Tokio, seien durch einen tropischen Wirbelsturm und durch starke Regenfälle getroffen worden. Ausserdem habe ein Erdbeben auf der Insel Hokkaido die Wirtschaftsleistung belastet.

Neben den Naturkatastrophen spielten aber auch internationale Handelskonflikte eine Rolle, die ausgehend von der protektionistischen Politik von US-Präsident Donald Trump den Aussenhandel bremsen und die konjunkturelle Entwicklung belasten. Insbesondere das schwächere Wachstum in China, dem wichtigsten japanischen Handelspartner, spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle.

Experten rechnen mit einer Erholung der Wirtschaft in den kommenden Quartalen, da zum Beispiel die Produktionsausfälle infolge der Naturkatastrophen wieder ausgeglichen werden. Grösstes Risiko bleibt der Handelskonflikt der beiden grössten Wirtschaftsnationen der Welt, die Vereinigten Staaten und China. Sollte dieser den Welthandel deutlich belasten, wäre Japan als exportstarke Nation ebenfalls stark betroffen./zb/jha/

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China feiert 40 Jahre Öffnung

China feiert 40 Jahre Öffnung: Xi verspricht weitere Reformen

Trotz anhaltender Skepsis bei ausländischen Firmen hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping eine weitere Öffnung der chinesischen Wirtschaft in Aussicht gestellt. "Offenheit bringt Fortschritt, Zurückgezogenheit führt zu Rückständigkeit", sagte Xi Jinping am Dienstag in einer Rede zum 40-jährigen Jubiläum der chinesischen Reform- und Öffnungspolitik.

18.12.2018 08:04

China habe in nur wenigen Jahrzehnten geschafft, "wofür Industrieländer mehrere Hundert Jahre benötigt haben". Hunger, Mangel und Armut seinen überwunden worden und die Volksrepublik zur zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen.

Die unter dem chinesischen Reformarchitekten Deng Xiaoping begonnen Öffnung hat China in der Tat seit 1978 einen beispiellosen Aufschwung beschert, von dem auch ausländische Firmen, die in der Volksrepublik endlich in grossem Umfang Geschäfte machen konnten, profitiert haben.

Allerdings beklagen viele Kritiker, dass sich das Land seit der Machtübernahme von Xi Jinping vor sechs Jahren wieder rückwärts bewegt. Beschrieben wird ein Präsident, der sich zwar als verbaler Vorkämpfer des freien Welthandels inszeniert. Doch Massnahmen zum Abbau von Marktbarrieren, gegen die Diskriminierung ausländischer Firmen oder den Technologieklau blieben weitgehend aus./jpt/DP/stk

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Japan senkt

Japan senkt Wachstumserwartungen deutlich

Der Handelsstreit und zahlreiche Naturkatastrophen haben die Perspektiven für die japanische Wirtschaft verschlechtert. Die Regierung senkte daher am Dienstag ihre Wachstumserwartungen deutlich.

18.12.2018 07:01

Im Fiskaljahr 2018, das im kommenden März endet, werde nur noch mit einem Plus von 0,9 Prozent gerechnet. Bisher hatte die Regierung in Tokio noch einen Zuwachs der Wirtschaft von 1,5 Prozent erwartet. Im Fiskaljahr 2019 dürften es dann 1,3 Prozent sein, statt der bisher geschätzten 1,5 Prozent, hiess es.

Die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt war von Juli bis September so stark geschrumpft wie seit vier Jahren nicht mehr. Im Schlussquartal rechnen Ökonomen allerdings wieder mit Wachstum. Die exportorientierte Wirtschaft mit Firmen wie Toyota spürt aber den Handelsstreit der beiden grössten Wirtschaftsmächte USA und China.

(SDA)

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Japans Exportmotor stottert -

Japans Exportmotor stottert - Nur geringes Plus im November

Schwache Geschäfte in Asien und Westeuropa haben die japanischen Exporte im November belastet. Der Wert der Ausfuhren der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt sei gegenüber dem Vorjahresmonat um lediglich 0,1 Prozent gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Volkswirte hatten nach dem deutlichen Plus im Vormonat zwar mit einem langsameren Wachstum gerechnet. Die Abschwächung fiel aber überraschend stark aus.

19.12.2018 07:50

Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Export-Anstieg um 1,2 Prozent gerechnet. Im Oktober waren die Exporte noch um 8,2 Prozent gestiegen. Dieser Zuwachs war allerdings zum Teil auf Nachholeffekte infolge schwacher Geschäfte im September zurückzuführen, als die Ausfuhren wegen einer Reihe von Naturkatastrophen gesunken waren.

Im November wirkte sich vor allem die schwächeren Geschäfte der Exportunternehmen mit China und den USA aus - hier gingen die Wachstumsraten deutlich zurück. Im Handel mit China lag das Exportplus mit 0,4 Prozent nur knapp über der Nulllinie. Damit fielen die Ausfuhren nach China - abgesehen vom durch Naturkatastrophen beeinflussten September - deutlich schwächer aus als in den Vormonaten. Hier spürte Japan die jüngste Schwäche der chinesischen Wirtschaft und die Zurückhaltung wegen des nach wie vor schwelenden Handelskonflikts zwischen China und den Vereinigten Staaten, den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt.

Auch im Handel mit den USA ging das Exportplus im Vergleich zum Oktober deutlich zurück und betrug nur noch 1,6 Prozent. Gesunken sind im November die Ausfuhren nach Asien insgesamt - vor allem wegen eines deutlichen Rückgangs der Ausfuhren nach Hongkong und Südkorea. Ebenfalls rückläufig waren die Exporte nach Westeuropa, wo es vor allem im Geschäft mit britischen Unternehmen ein deutliche Minus gab./zb/bgf/fba

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Weltbank erwartet

Weltbank erwartet Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China

Die Weltbank rechnet für 2019 mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China auf 6,2 Prozent. Dazu trage unter anderem der Handelsstreit mit den USA bei, hiess es in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht. Für das laufende Jahr erwartet China einen Zuwachs von 6,5 Prozent.

20.12.2018 08:03

Im Oktober hatte der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognose 2019 für China von 6,4 auf 6,2 Prozent gesenkt. Auch er hatte dabei auf den Handelsstreit zwischen den beiden weltgrössten Volkswirtschaften USA und China verwiesen.

(AWP)

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Japan hält an lockerer

Japan hält an lockerer Geldpolitik fest

Die japanische Zentralbank hält angesichts der weiter niedrigen Inflation an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest.

20.12.2018 06:30

Die Bank of Japan (BoJ) verkündete ihren Entschluss am Donnerstag nach zweitägigen Beratungen. Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen, Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben.

Die US-Notenbank hatte dagegen am Vortag ihren Leitzins erneut angehoben. Die Federal Funds Rate - der Zinssatz, zu dem sich in den USA Banken gegenseitig über Nacht Geld leihen - steigt um 0,25 Punkte auf einen Zielkorridor von 2,25 bis 2,5 Prozent. In Japan liegt der sogenannte kurzfristige Einlagensatz weiter bei minus 0,1 Prozent.

In Marktkreisen war der Entschluss der Bank of Japan erwartet worden. Hintergrund ist zum einen die hartnäckig niedrige Inflation. Zum anderen steht die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt vor Risiken, einschliesslich einer geplanten Anhebung der Verbrauchssteuer.

(AWP)

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